Ihre Meinung zu: Handel und Corona-Krise: Es ist genug für alle da

15. März 2020 - 18:13 Uhr

Im Netz kursieren die Bilder von leeren Supermarktregalen. Doch die Sorge vor Versorgungslücken sei unbegründet, versichert der Lebensmittelhandel. Lieferketten funktionierten, das Horten von Vorräten sei unnötig.

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Neben der gesicherten Lage im

Neben der gesicherten Lage im Lebensmittelhandel ist die Lage der Tafeln dramatisch, u.a. weil rund 90 Prozent der 60.000 Ehrenamtlichen zu den lebensälteren Menschen und damit zur schützenswerten Gruppe gehören. Etwa 30 Tafeln mussten bereits ihre Lebensmittelausgabe vorübergehend einstellen; hier der Aufruf ihrer Website: "Die Ausbreitung des Coronavirus wird auch für die Tafeln in Deutschland zur Herausforderung und führt zu immer mehr Tafel-Schließungen im ganzen Land. Um die 1,6 Millionen bedürftigen Tafel-Nutzerinnen und -Nutzer jetzt nicht alleine zu lassen, ruft die Organisation zu einer Welle der Solidarität auf."
Jüngere Menschen werden um Unterstützung gebeten bei der Ausgabe, aber auch bei zum Teil notwendigem Lieferservice.

Tafeln vor dem vorläufigen Aus

@ andererseits:
Neben der gesicherten Lage im Lebensmittelhandel ist die Lage der Tafeln dramatisch

Alle Tafeln werden in den nächten Tagen ihre Arbeit komplett einstellen. So sieht's aus.
Und das ist irgendwie schon tragisch. Wer älter Menschen kennt, sollte so nett sein, für sie einkaufen zu gehen, vor allem dann, wenn man weiß, dass sie nicht viel Geld zur Verfügung haben.

Fotos von leeren Regalen

Kann jeder jederzeit im quasi-beliebigen Supermarkt machen.
Nur zur richtigen Zeit in den richtigen Supermarkt gehen.

Passende Position zum passenden Regal einnehmen.
Passende Brennweite + passenden Bildausschnitt wählen.
Evtl. mal so'ne Überfluss-Kiste / Päckchen beiseite schieben.

Foto machen. Schon ist der Mangel dokumentiert.

Darüber hinaus frage ich mich:
Welche Einkaufsgewohnheiten haben die Menschen?
Toilettenpapier sonst immer nur im 2-Rollen-Pack?
Dafür aber 2 Mal die Woche Klopapier kaufen gehen …?

Auch jenseits von jeder Ausnahmesituation.
Vorräte an Nudeln, Reis, Zucker, Salz, Mehl, Speiseöl, Kartoffeln & Co. für 2 bis 3 Wochen sind ja kein Hexenwerk, das man in Notzeiten aus dem Boden stampfen müsste.

Wer rennt für Versorgung des Grundbedarfs 3x die Woche in Supermärkte…?
Viele haben Kellerr zur Verfügung. Kann man 'n paar Konservendosen lagern.

Habe ich morgen endlich Grund, meiner Freundin zu verklickern, dass wir "meine lieben" Dosen-Ravioli für 6 Mo. brauchen …!

@andererseits 17.30

Neben der gesicherten Lage im Lebensmittelhandel ist die Lage der Tafeln dramatisch, u.a. weil rund 90 Prozent der 60.000 Ehrenamtlichen zu den lebensälteren Menschen und damit zur schützenswerten Gruppe gehören" Stimmt, leider! Ich koche ehrenamtlich in einer Tagesstätte für Obdachlose und Menschen in Wohnungsnot. Da herrscht das gleiche Bild. Ausnahmslos alle Ehrenamtlichen sind ab Ende 50 aufwärts. Gründe? Zeitgründe mögen ein Teil sein. Wahrscheinlich ist es einfach nicht hip genug, sich für arme, meist ältere Menschen einzusetzen die schon länger hier sind. Da kommt noch nicht mal das Fernsehen...

Es gibt in freier Natur reichlich Nahrung

Nicht nur Toilettenpapier wird gehortet sondern auch anderes Wisch-und-weg-Papier, als gäbe es keine anderen Möglichkeiten. Die Menschen sind Krisen nicht mehr gewohnt! In der Natur draußen wächst übrigens reichlich supergesunde und sogar biologische Ernährung. Sehr viele Grünpflanzen sind essbar! Sehr, sehr viele! Man nennt sie Wildkräuter. Sehen Sie sich die mal bei Wikipedia an. Auch in der Stadt wachsen sie reichlich. Viele Plätze sind völlig ohne Hundepipi: z.B. hinter Supermärkten oder bei Industriegebieten. Da laufen keine Hunde! Portulak wächst z.B. in Unmengen überall in Mannheim, und es wird einfach abgemäht und weggeworfen, dabei kosten 100 g Portulak im Bioladen 1,99 €. Ich finde hier bei uns den ganzen Winter hindurch rund 20 essbare Wildkräuter. 1/3 meiner Nahrung besteht daraus: kostenlos! Also: Wozu minderwertiges Grünzeug im Supermarkt kaufen, wenn es draußen kostenlos zu haben und auch noch viel wertvoller ist! Man sollte auch keine Nudeln kaufen sondern Getreide!

Ein bisschen mehr ist

Ein bisschen mehr ist bestimmt nicht schlecht. Zumindest wenn das heisst, einmal weniger in den Supermarkt fahren zu müssen. Zählen die Marktangestellten auch zu den Risikogruppen?

Ja das Leben

verlagert sich für eine kurze Zeit, die Menschen essen mehr zu Hause, also brauchen sie auch etwas mehr.
Wie das beim nächsten einkaufen ist, werde ich ja erleben, bis jetzt war es kein Problem.
Viele Alte sind ja ehrenamtlich unterwegs, die fehlen jetzt eben an bestimmten Stellen.
Da wird noch sichtbarer, was in früheren Jahren nicht gut gelaufen ist, wo Staat eigentlich in der Pflicht wäre.
Für Gaststätten und ähnliches, wird es noch hart werden, wenn es ganz zur Schließung kommt, wie auf einigen Stellen jetzt schon.
Neuste Meldungen über Schließungen von 3-4 Grenzen und den Inseln stehen schon im Netz, Urlauber aus der Ferne werden geholt.
Weil sie sonst nicht mehr zurückkommen, es wird was getan, es läuft an.

Sehr lange haltbar

Ich hab jetzt auch gehamstert. Eine Dose Heringsfilet nicht in Tomatensoße — war alle — sondern in Chinasoße. Kenn ich zwar nicht, werde ich aber probieren, wenn ich mal positiv getestet werde. Ist übrigens sehr lange haltbar.

@andererseits, 17:30

Danke, dass Sie an die Tafeln erinnern.

Aber auch Ihnen unterläuft etwas, was mich bei anderen Hilfeaufrufen auch schon gestört hat.

Jüngere Menschen werden um Unterstützung gebeten bei der Ausgabe, aber auch bei zum Teil notwendigem Lieferservice.

Ich bin weißgott kein jüngerer Mensch mehr. Aber immer noch besser zu Fuß und besser bei Kräften als meine 20 bis 30Jahre älteren Nachbarn. Selbst 75-jährige können noch Kleinigkeiten erledigen für Menschen, die selbst nicht dazu in der Lage sind.
Es ist eigentlich ein Trauerspiel, dass man dazu noch extra auffordern muss. Aber nicht zuletzt aus diesem Forum lerne ich ja, dass viele die Zuständigkeit für Hilfe bei "denen da oben" sehen. Schlechte Voraussetzungen für den Umgang mit so einer kritischen Situation.

Falschmeldungen?

Daran ist absolut nichts falsch gemeldet. Es ist nun einmal so. Schuld ist die Politik. Wie aufgeschreckte Hühner kam sie gleich mit der Quarantäne. Aber wieder einmal völlig ohne Bezug zum Bürger. Vermutlich weil sie überhaupt keinen Plan hatten.

Nimmt man sowas in den Mund, dann erklärt man noch im gleichen Atemzug was damit gemeint ist und wie damit die Gesellschaft, also Staat und Bürger umgehen sollen. Aber nein, man macht den gleichen Unsinn wie 2015 und sagt wir schaffen das, ohne auch nur einmal konkret zu werden. Kapiert die GroKo irgendwann mal, dass man nicht auf Order regieren kann. Führung heißt nicht, dass einem die Untergebenen die Wünsche und Erwartungen von den Lippen ablesen!

Ist doch klar, warum die Bürger horten! Und gerade auch das Toilettenpapier. In Quarantäne darf man ja nicht das Haus verlassen aber der Staat kümmert sich ein Feuchten um einem in der Zeit. Das wissen auch alle. Während man sich Essen noch bestellen kann, versuch das mal mit Klopapier!!!!!!!!!

@ 17:36 von RickF

Die Meldung über die prekäre Lage mancher Tafeln habe ich über direkte Kontakte, die ich zur Tafel habe. Ich hoffe, die Aufrufe nach Unterstützung der Tafeln findet viele offene Ohren!

@Freischeler, 17:40

Meine Tochter ist Verkäuferin bei Simmel AG (Edeka) und hat jetzt Angst auf Arbeit zu gehen, weil die Kundschaft uneinsichtig und aggressiv agiert.
Ich hoffe doch, das sich unsere Regierung dieser Situation bewusst ist, denn wenn die ersten Plünderungen zu verzeichnen sind, ist es wie immer wieder mal zu spät.

Wissen Sie was, genau das ist das Problem. Unangemessenes und egoistisches Verhalten von Menschen. Und jetzt kommen Sie daher, und verlangen von einer (unserer!) Regierung, dass sie das verhindert. Es fehlt nur noch die Begründung "dafür sind sie ja schließlich gewählt".

TAFELN

15. März 2020 um 17:30 von andererseits

"Neben der gesicherten Lage im Lebensmittelhandel ist die Lage der Tafeln dramatisch, u.a. weil rund 90 Prozent der 60.000 Ehrenamtlichen zu den lebensälteren Menschen und damit zur schützenswerten Gruppe gehören. Etwa 30 Tafeln mussten bereits ihre Lebensmittelausgabe vorübergehend einstellen..."

Man muß dabei vielleicht hervorheben, daß der Notstand bei den TAFELN eine direkte Folge der Hamsterkäufe sind.
Corona wird immer mehr zu einer Bestandsaufnahme für das Vorhandensein von sozialer Intelligenz in allen Schichten der Gesellschaft und für das Individium darin.

Deutschland macht jetzt dicht

Deutschland schließt alle Grenzen. Das finde ich eine wenig sinnvolle Überreaktion. Auch wenn Deutsche nach wie vor ins Land gelassen werden und sogar zur Arbeit pendeln dürfen.

Was ist bloß los im Land??

Wenn man die ganzen Beiträge liest im Netz dann könnte man meinen den Leuten wurde eine Gehirnwäsche verpasst.Ein Grippevirus namens Corona aus Wuhan mutiert in 3 Monaten zum Monstervirus durch die Medien der die Menschheit ausrottet.Damit kann man das ganze Jahr Satire Sendungen produzieren.Hamsterkäufe,Grenzschließungen,Versammlungsverbote ,Kita und Schulschließungen, selbsternannte Virenexperten in jedem Forum usw. Weltweit bis jetzt ca.4500 Tote durch Corona zum Vergleich letzte Grippewelle in Deutschland ca.25000 Tote.Wo war dieser ganze Zirkus bei der letzten Grippewelle??Und jetzt die ganzen halbherzigen Entscheidung der Bundesregierung,entweder wir machen es so wie in Italien oder gar nicht.Morgen gehe ich wieder zur Arbeit den das ist wohl anscheinend die beste Medizin gegen das Virus,weil das merkwürdiger weise nicht Verboten wurde und keiner darüber Spricht.Was für ein Kasperletheater.

17:30 von andererseits

«Jüngere Menschen werden um Unterstützung [der Tafeln] gebeten bei der Ausgabe, aber auch bei zum Teil notwendigem Lieferservice.»

Das dürfte nicht eben einfach werden.

Es sind die Jüngeren, die arbeiten gehen müssen.
Haben sie eigene Kinder, müssen sie sich nun auch zusätzlich um flexible Kinderbetreuung kümmern. Evtl. sind eigene ältere Eltern, die sie mehr als "in Normalzeiten" versorgen wollen / müssen.

An die Tafeln hatte ich bislang gar nicht gedacht.
Aber sehr, sehr viele Räder müssen ineinander greifen, um das Individuum "Gesellschaft" funktionsfähig zu machen / zu erhalten. "Die an den Tafeln" gehören leider dazu.

Hier das … dort mal jenes … gegen den Corona.
"Dinge" hängen in Funktionen zusammen + von einander ab.
Auch denen, die sonst eher weniger darüber nachdachten.
Sollte nun mit offenen Augen deutlich werden, dass + wie Zusammenhänge sind.

Und dass es für so gut wie gar nix Patentlösungen gibt.
Die durch Umlegen eines einzigen Hebels "Dinge wieder gut machen".

"Es ist genug für alle da"

Der Versuch des Abwürgens kostet Geld und offenbar auch Schweiß.... Wer bitte deckt sich denn für Wochen mit allem Sch… ein, wegen einiger Erkrankungen. Wir haben nicht Cholera hier oder eine der bösen anderen alten Seuchen.
Noch vor einer Woche wucherten die Relativierer hier mit ihrem Pseudowissen und zählten uns die wenigen Toten vor - völlig außer acht lassend, das wir eine Gesellschaft von Greisen und Kettenrauchern sind - wieso redet eigentlich keiner über Notlagen im Zigarettenhandel?
Was das Ganze am Ende kostet werden wir sehen, hoffen wir auf einen geringen Blutzoll.

@ 17:42 von frische Unterhose

Davon, dass alle Tafeln schließen, weiß ich nichts. Auf der gemeinsamen Website der Tafeln findet man eine Liste der Tafeln, die schließen mussten.
Darüber hinaus ist natürlich die Unterstützung älterer Menschen in der eigenen Nachbarschaft sinnvoll. Aber was ist mit all den ärmeren älteren Menschen, die ihre Bedürftigkeit aus Scham nicht offen machen? Von daher ist die Bitte der Tafeln zur vorübergehenden Unterstützung durch jüngere Menschen auch für manchmal spontan notwendige Hauslieferungen weiter notwendig und sinnvoll!

rer Truman Welt

Ein älterer Nachbar wurde gestern im Lebensmittelgeschäft angepöbelt, was er dort zu suchen habe. Er sei aufgrund seines offensichtlich hohen Alters hochgradig gefährdet und würde hier nur die Menschen anstecken.
Diese Aussage zeigt beispielhaft, inwieweit bereits einigen Menschen die linke Gehirnhälfte nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung steht.
Die Hamsterkäufer sind die Ursache von scheinbaren Versorgungsengpässen (leeren Regalen). Der Verstand setzt aus, der Überlebensmodus ist aktiviert. In diesem Zustand bringen Argumente nichts, sie handeln nach dem Bio-Programm "Überleben".
Lobenswert ist, daß einige Geschäfte deshalb nur noch beschränkte Mengen für "Vorrats-Bunker" in limitierter Menge pro Kunden verkaufen, damit die anderen nicht mehrmals dafür kommen müssen. Besagte Vorratssammler sollte ihr "sozialschwaches" Handeln einmal deutlich gemacht werden. Sie verursachen den Eindruck eines Problems, vor welchem sie sich schützen wollen.

"Solidarität der Verbraucher"

Die Politik sollte darauf achten, den Begriff Solidarität nicht inflationär zu ver-brauchen: wir sollen "solidarisch" zu Hause bleiben, "solidarisch" die Großeltern nicht besuchen, die Pflegkräfte sollen "solidarisch" noch ein wenig mehr arbeiten als sonst.
Ich ahne schon den Verlauf der diesjährigen Lohnverhandlungen: aus Solidarität sollen wohl die immer gleichen armen Schlucker sich im Verzicht üben.

Aber in der Sache hat Frau Klöckner recht: Hamsterkäufe sind gefährlicher Unsinn, denn leere Regale führen zu vermehrten Ladenbesuchen, um das, was gerade ausverkauft war, doch noch zu bekommen und dadurch steigt das Infektionsrisiko.

Und so beginnt ein Teufelskreis: auch diejenigen, die bisher keine Panikkäufe getätigt haben, werden sich jetzt einen Vorrat anlegen (müssen), weil niemand am Ende des Tages z.B. ohne Toilettenpapier dasitzen will.

Insofern mag die Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für LKW die Lage tatsächlich entspannen.

Ich habe ja nichts dagegen...

Ich habe ja nichts dagegen, dass die Leute Panik schieben und sich überbevorraten. Wenn das aber dazu führt, dass ich dann kein Klopapier mehr habe und gezwungen werde, mit der blanken Hand abzuwischen, dann werde ich aber langsam sauer. Wozu braucht man palettenweise Klopapier? Selbst wenn man mal 2 Wochen in QUarantäne gesteckt wird, sollte eine Packung mit 10 Rollen pro Person ja wohl ausreichen.

frische Unterhose 17.42

Wer älter Menschen kennt, sollte so nett sein, für sie einkaufen zu gehen, vor allem dann, wenn man weiß, dass sie nicht viel Geld zur Verfügung haben."
ja, wäre schön, klappt aber schon in "normalen" Zeiten nicht. Ich bin stark gehbehindert. Jetzt, in Zeiten von Corona habe ich Angst, von unachtsamen Panikkäufern buchstäblich überrannt zu werden. Da ist nicht mit viel Rücksichtnahme zu rechnen und mit Hilfe erst recht nicht

17:51, Elbestrand

>> Portulak wächst z.B. in Unmengen überall in Mannheim, und es wird einfach abgemäht und weggeworfen, dabei kosten 100 g Portulak im Bioladen 1,99 €.<<

Meinen Sie wirklich Portulak? Das würde mich wundern, denn der wächst hier eher selten. Es gibt hier aber ein ziemlich häufiges Portulakgewächs, der Postelein bzw. das gewöhnliche Tellerkraut, Montia perfoliata. In Kalifornien als Miners Lettuce bekannt. Dieses Kraut ist wirklich ausgesprochen lecker und auch in milden Wintern, wie dem jetzigen, an seinen Standorten in großen Mengen anzutreffen.

Sehr zu empfehlen!

Es tut mir leid

Aber so eine Aussage schürt die Panik unnötig.
„ Nach den Grenzschließungen in Europa wegen der Corona-Krise warnt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen vor leeren Supermarktregalen. Schon jetzt seien Tausende Bus- und Lastwagenfahrer wegen der Gesundheitskontrollen an Grenzen innerhalb der EU gestrandet (…)“

Ich finde so eine Aussage in den Raum zu werfen, in der momentanen Lage, nicht gut und sehr unbedacht für eine erfahrene Politikerin.
Es gibt eh schon Hamsterkäufe. Was soll denn die Oma um die Ecke noch essen, wenn die Leute in Panik die Geschäfte plündern. Ich bin eher ein ängstlicher Typ, aber auch loyal gegenüber anderen. Es soll für alle reichen. Nicht für einen...

Nicht hamstern, sondern ...

... anderen solidarisch helfen. Das hat die Zeit geschlagen.

Auch mit kleinlichem Gekrittel an der als unfähig titulierten Politik kommen wir nicht weiter. Das ist jetzt nicht die Zeit zum Deutschland-Bashing.

@ 17:58 von frosthorn

Da haben Sie mich falsch verstanden, ich grenze Ältere nicht aus bei der solidarischen Unterstützung, ich habe das weitergegeben, was ich von den Tafeln weiss. Und es ist nun mal so, dass derzeit vor allem ältere Menschen zur Risikogruppe gehören- weshalb ja gerade derzeit die (bis zu 90%!) älteren Helfer*innen bei den Tafeln als Vorsichtsmaßnahme zum Teil zuhause bleiben.

@Am 15. März 2020 um 17:42 von frische Unterhose

Ja leider. Ich hoffe aber die Gemeindeverwaltungen erwachen dann aus ihrem Prinzessinnenschlaf. In Zeiten der Panik (Pandemie) sterben immer die Schwächsten zu erst, weil der Starke Angst um sich selbst bekommt. Sollen doch Polizisten mal lieber Lebensmittel ausgeben anstatt mit der Automatikpistole irgendwo rumzustehen. Das würde wenigstens mal auf eine moderne Jobbeschreibung der Polizei auch passen. Ansonsten tun das ja Sozialarbeiter aber die gibt's leider viel zu wenige.

So man kann sollte man bei der Nachbarschaftshilfe

ohne Anweisung handeln.

Mir fällt auf, dass es wohl eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Mitmenschen gibt, die nur und ausschließlich auf Anweisungen warten (und dann vielleicht reagieren oder nur schimpfen).

Warum sollen Regierungschefs/innen den Bürgern 'Befehle' geben müssen, damit die Bürger das tun, was logisch und sinnvoll ist?

Warum wird auf den/die 'starken Mann'/'starke Frau' gewartet anstatt selbst eigenverantwortlich zu handeln.

Besteht unsere Gesellschaft nur noch aus (freiwilligen) Befehlsempfängern, die nicht selbständig handeln können?

Man wundert sich

Vorrat für zwei Wochen ist ja ganz vernünftig - davon werden die Regale im Supermarkt nicht leer. Aber von Dummheit und Panik - mit übervollen Einkaufswagen in der Warteschlange - wenn die alle genug gebunkert haben, normalisiert sich die Lage wieder.

@17:51 von B-Nutzer

"Zählen die Marktangestellten auch zu den Risikogruppen?"

Ob man von offizieller Seite an die denkt, weiß ich nicht. Für mich zählen die auf jeden Fall dazu.

@ Elbestrand, um 17:51

Ihr Vorschlag wird leider nur für eine verschwindend geringe Anzahl von Menschen wertvoll sein.
Leider gibt es sehr viele Menschen, die Portulak eher für eine portugiesische Anstrichfarbe als für ein essbares Wildkraut halten würden.
Ähnlich wird das bei den restlichen essbaren Kräutern sein.

17:51 von Elbestrand

«Also: Wozu minderwertiges Grünzeug im Supermarkt kaufen, wenn es draußen kostenlos zu haben und auch noch viel wertvoller ist! Man sollte auch keine Nudeln kaufen sondern Getreide!»

Bei weitem nicht jeder ist in der Lage, die essbaren Wildkräuter zu erkennen. Und dann lassen Sie mal bspw. 500.000 Kölner auf die Sammel-Jagd nach Wildkräutern in Industriegebieten gehen.

Sehr viel Spaß allen Sammlern + den Kräutern dabei …!

Und wie man dann aus dem gekauften Getreide im Flur in der Etagenwohnung Mehl zum Backen, oder Nudeln macht.

Das wissen auch bei weitem nicht alle.
Ich selbst bin bei denen, die es nicht wissen … (?)

Engpass bei Mundschutzartikeln?

China ist das einzige Land , das einen Rückgang der Neuinfektionen verzeichnet.
Schaut man ins Internet, sieht man nicht einen einzigen Chinesen ohne Mundschutz.
Bei uns wiederholt man immer wieder, das würde nichts bringen. Ich halte das für blanken Unsinn und ein Armutszeugnis. Es ist eine Versorgungslücke seit Monaten.
Nimmt man an, das wir genauso viele unerkannte Infizierte haben, die frei herumlaufen wie Infizierte, so ergibt sich folgendes:
Es gibt viele Menschen die notwendigerweise Kontakt haben zu vielen Menschen z. B. Kassierer (50 Kassier Vorgänge pro Stunde d.h. ca 500 pro Tag, d.h. jeder Kassierer hat mehrmals Kontakt mit einem Infizierten pro Monat.
Wo bleiben die Mundschutz Artikel für Jedermann?

bitte Filter für logisches Denken einschalten

Getriggert wurde der Hamsterkauf durch Bilder aus Italien, Fake News, Schlagzeilen unseriöser Medien, wo Bilder und Überschriften nicht zum eigentlichen Inhalt passen. Also Hirn einschalten, rationell einkaufen, für die anderen mitdenken und haushaltsübliche Mengen entnehmen, der gefährdeten Omi etwas mitbringen und auch dem, der finanziell mies gestellt ist, mal n Carepaket vor die Tür stellen. Seid einfach mal nett zueinander, prüft Aussagen und handelt überlegt. Es gibt eine gute Liste an Vorrat, die beim BGM abzufragen ist. Ungünstiges Horten bringt nix. Am Ende wird wieder zu viel weggeworfen. Und in einer Krise muss ich nicht immer alles sofort wie gewohnt haben. Es muss in D keiner verhungern. Das tun schon alle 5 Sec genug Kinder auf der Welt.

@ schabernack, um 17:48

“Habe ich morgen endlich Grund, meiner Freundin zu verklickern, dass wir “meine lieben“ Dosen-Ravioli für 6 Mo. brauchen...!“

Aber dann sollten Sie das Ding mit dem Klopapier schon ernst nehmen! :-)

So, so, es ist "genug für

So, so, es ist "genug für alle da".
Fragt sich nur, von was?
Das günstige Brot gestern restlos alle, nur leere Regale.
Das günstige Klopapier gestern restlos alle, nur leere Regale.
Na, dann kauf halt das teuere!, höre ich als Hartz-IV-Bezieher da die Klöckner sagen.

17:53 von proehi

«Ich hab jetzt auch gehamstert. Eine Dose Heringsfilet nicht in Tomatensoße — war alle — sondern in Chinasoße. Kenn ich zwar nicht, werde ich aber probieren, wenn ich mal positiv getestet werde.»

Und wenn Sie nie positiv auf Corona getestet werden?
Was geschieht dann mit dem Hering in der Chinasoße?

Bleibt der dann auf ewig drin in der Blechbüchse im Vorratsschrank (oder im Keller) …?

Völliges Versagen der Regierung was Corona betrifft

Ja, es ist/war sinnvoll Unternehmen insoweit dabei zu fördern, dass Kurzarbeit gefördert wird oder dass die Beschäftigte in Gruppen aufgeteilt werden und der Arbeitnehmerwechsel nicht alle paar Tage erfolgt sondern alle paar Wochen. Also dabei zu unterstützen, dass sich nicht alle Arbeitnehmer gleichzeitig anstecken.

Aber diese asoziale Art, wie Medien und Regierung mit Corona umgehen und umgegangen sind, ist das Letzte. Ich wohne in einer Großstadt und es ist Fakt, dass seit mehr als zwei Wochen kein Toilettenpapier zu kriegen ist. Seit diesem Freitag waren selbst Mehl, Sonnenblumenöl und einiges andere mehr ausverkauft und das sowohl bei Aldi, Rewe, Lidl, Penny und ein weiteres Geschäft. Und das nur weil "Menschen ohne Ansprüche" vermittelt worden ist, dass diese Vorräte anschaffen sollen. Als die Medien anfangs wahrscheinlich scherzhaft auf Vorratsspeicherung aufsprangen, hätten die mit dem Wahnsinn dieser unbedachten Bürger rechnen müssen!

Grippe für fast alle harmlos aber ...

Egoismus der Anderen

Ich habe bereits seit einer Woche den Eindruck, daß nicht die Angst vor einer Ansteckung der Grund für das "Klopapierphänomen" ist. Die Symptome für den weit überwiegenden Teil der Bedrohten sind milde und die Hamsterkäufe in der Regel dürften in erster Linie nicht für Oma und Opa sein. Reaktionen vor der Kamera verdichten ein Bild, in dem die Angst vor einem unsichtbaren Feind hervortritt, dem Egoismus der Anderen. Wenn ich das nicht tue, räumen andere die Regale leer. Es gibt viel zu lernen in diesen Tagen.

Billige Beteuerungen

Statt statischer Zahlen würde die Tendenz der Infektionen weiterhelfen. Wüsste man, wie der Verlsuf in den Regionen ist, dann könnte man die Maßnahmen daraus ableiten. Oder brauchen wir schon eine Klopapier- und Nudel-App wie bei den verrückten Tankstellenpreisen? Sowie es Klopapier gibt, geht der Preis für eine Viertelstunde runter, danach wieder hoch? Odr gleich blöd wie den Tankstellen: der Arztbesuch kostet bei mehr Corona dann 20€ Zuzahlung oder gar IGEL?

RE: proehi um 17:53

Ja, ich wurde auch schon zum "Superhamster", aber ohne Konserven. Ich habe vor vier Wochen damit begonnen Lebensmittel einzukochen, und als Italien vom Coronavirus befallen wurde, habe ich das ganze nochmals intensiviert. Nun habe ich Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs für rund drei Monate, dazu genügend Atemschutzmasken (im Februar besorgt), Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe. Als "Lungenkranker" mit schwachem Immunsystem fühle ich mich für die nächste Zeit gut aufgestellt, muss ich doch nicht in die "Gefahrenzone" eines Supermarktes.
So nimmt man sich selbst aus der Schusslinie !

Gruß Hador

Am 15. März 2020 um 17:50 von deutlich

"Da herrscht das gleiche Bild. Ausnahmslos alle Ehrenamtlichen sind ab Ende 50 aufwärts. Gründe?"
#
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Die jungen Menschen haben es nicht gelernt.
Man sollte sich von Seiten der Politik nach dieser Kriese auch einmal Gedanken gemacht werden über ein Soziales Jahr, gerne auch nur 6 Monate.
Es schadet niemanden zu sehen und zu lernen, das es Menschen gibt, die im Leben oder im Alter Hilfe benötigen.

Wenn es ohnehin keine

Wenn es ohnehin keine Versorgungslücken gibt, sollten wir uns um wichtigere Themen kümmern, als uns über Hamsterkäufe künstlich aufzuregen. Lasst die Leute ruhig schleppen und ihre Wohnungen zustellen. In einem Einfamilienhaus ist viel mehr Platz und diese Käufer fallen uns in den nächsten Wochen vor den Supermaktkassen nicht auf die Nerven. Sollen sie ruhig Logistikfachleute spielen. Vernünftige Menschen lagern die Logistik aus. Gegen Vorräte für ein paar Wochen ist doch nichts einzuwenden. Nur die Diskussionen dazu sind erschöpfend. Das war jetzt mein Senf noch dazu.

@17:48 von schabernack

"Darüber hinaus frage ich mich:
Welche Einkaufsgewohnheiten haben die Menschen?
Toilettenpapier sonst immer nur im 2-Rollen-Pack?
Dafür aber 2 Mal die Woche Klopapier kaufen gehen …?"

Jetzt musste ich gerade lachen. Als ich kürzlich eine Packung mit 8 Rollen WC-Papier kaufte (weil nur noch 1 Rolle Vorrat), fragte mich die Kassiererin: "Hamstern Sie schon?"
Außer einem blöden "Wieso?" ist mir nichts eingefallen.
Die kann nur das WC- Papier gemeint haben, da der restliche Einkauf verderbliche Waren (mengenmäßig) für den typischen Single-Haushalt waren.

Grenzschließungen.

"Sie könne auch verhindern, dass Bürger aus den Nachbarstaaten in Deutschland einkaufen, weil es in ihrem Land zu Versorgungslücken gekommen sei."

Hilfe.

Dank Gesundheitskrise im Anfangsstadium kriecht die nationalistische Ideologie ("Deutsche kaufen zuerst") schon wieder aus allen Ecken.

Wirklich beängstigend.

RE: Anna-Elisabeth um 18:18

***Ich bin einfach nur erfreut, dass es mit der Hilfsbereitschaft doch noch nicht so schlecht aussieht, wie es manchmal den Anschein hat.***

Das kann ich nur bestätigen. Mir wurden auch schon Hilfangebote von Bekannten gemacht, von denen ich es gar nicht erwartet hätte, und dass in rund 40 Kilometer Entfernung.
Das fühlt sich dann richtig gut an !

Liebe Grüße Hador

@18:23 von PeterO

"Schaut man ins Internet, sieht man nicht einen einzigen Chinesen ohne Mundschutz.
Bei uns wiederholt man immer wieder, das würde nichts bringen. Ich halte das für blanken Unsinn und ein Armutszeugnis. Es ist eine Versorgungslücke seit Monaten."

Richtig. Man kann sich nämlich gar nicht so oft die Hände waschen, wie man sich ins Gesicht fasst: ca. 20x in der Stunde, meist unbewußt. Ein Gesichtsschutz, auch ein einfacher, bewahrt so wirkungsvoller vor einer Infektion als häufiges Händewaschen.

Ich kaufe nix auf Vorrat. Was

Ich kaufe nix auf Vorrat.
Was passiert mit dem mist, wenn ich später irgendwo in Quarantäne bin? Wenn doweig kommt, verlange ich, versorgt zu werden. Wofür zahle ich denn 90%Steuern? Wofür habe ich beim Bund ein Jahr verschwendet? Die Frage ist nicht, was wir für unser Land machen können, sondern was unser Land für uns machen kann.

"Es ist genug für alle da"

deshalb werden jetzt zahlreiche Grenzen mit der Begründung geschlossen, dass es sonst Hamsterkäufe aus dem Ausland gäbe. Soviel zur Logik, soviel zur europäischen Solidarität.

18:13 von nikioko

"Ich habe ja nichts dagegen, dass die Leute Panik schieben und sich überbevorraten. Wenn das aber dazu führt, dass ich dann kein Klopapier mehr habe und gezwungen werde, mit der blanken Hand abzuwischen, dann werde ich aber langsam sauer."

,.,.,.,

Es ist seit langem eigentlich jedem bekannt, dass am nächsten Tag wieder aufgefüllt ist.

Warum also dermaßen ausrasten, nur weil man noch einmal kommen muss, wenn man erst abends kurz vor Ladenschluss eingekauft hat?

Versorgung.

"Teils könnten die Regale aber gar nicht so schnell wieder aufgefüllt werden, wie die Ware verkauft werde."

Toll!

Wenn ich schneller Hunger bekomme, als die Regale mit gelagerten Waren wieder aufgefüllt werden können, nützt mir das auch nichts.

Anders ausgedrückt, ob es eine Versorgungskrise gibt, entscheidet sich im Laden. Nicht in irgendeinem Lager.

@kijan

Am 15. März 2020 um 17:33 von kijan
Sorge vor Versorgungslücken?
Ich glaube gar nicht mal, dass es vor allem die Sorge vor Versorgungslücken ist. Ich glaube eher, es ist die Sorge vor Abhängigkeit im Quarantänefall.

Genau das ist meine "Angst". Wenn ich morgen hier "abgeriegelt" werde, dann wird es ein paar Tage dauern, bis wir hier versorgt werden können. Ich habe die letzten sechs Wochen immer etwas mehr eingekauft als nötig. Ich bin nun in der Lage meine Familie und meine Nachbarn, Durchschnittsalter 65, für ein paar Tage zu versorgen. Habe auch an die Haustiere gedacht :)
Und wenn die "Tafel" nicht nur mit einen LKW zum Discounter fahren würde, sondern auch in meinem Dorf einmal im Monat sammeln würden, da würde viel zusammen kommen, aber von Privatpersonen würde leider nichts angenommen.
Bleibt alle gesund und locker, ich bin 55, hab COPD und ein Lungenemphysem und dennoch, nicht durchdrehen, ruhig bleiben und nicht nur an sich denken.
Liebe Grüße
Ole

Verharmlosungen helfen nicht

Auch hier finden sich, gern im Gewand angeblich qualifizierterer Einsichten, allerhand dummes Zeug , geeignet zur Relativierung der Coronagefahr. Das klingt so smart und ist doch bloss wenig mehr als Pfeifen im finsteren Keller. Man muss kein Virologe sein um zu wissen, wo die Unterschiede zum Coronavirus liegen. Klar zeigt sich Panik, gewiss beim Toilettenpapier! Unsere übersättigte und von existentiellen Gefährdungen fast freie deutsche Wohlstandswelt erlebt gerade Momente der Reduktion. Bei Bewegung ebenso, wie bei der Freizeitgestaltung. Vorbei sind die Aufregungen um Weltuntergangsszenarien in ferner Zukunft, etwa durch Autofahren! Wie schnell ging das! Die spanische Grippe, grösster Massenkiller der Moderne, traf auf medizinische Hilflosigkeit und ausgemergelte Gesellschaften. Wir brauchen Entscheidungen und Taten! Nur durch Reduktion von Sozialkontakten kann Zeit gewonnen werden!. Touristen jetzt heimzuholen ist eine Selbstverständlichkeit. Niemand konnte dies vorhersagen!

@Elbestrand 17.51

ja sicher;-) wird nur die Frage sein, ob sich über 80 Millionen von Wildkräutern ernähren können? Außerdem sollte man sich auskennen. Das wäre schon in der Pilzsaison gefährlich. Ein ehemaliger Geschäftspartner war so ein Sammler, der hat sich mit Wildgräsern in die Psychiatrie gefuttert...

@18:22 von schabernack 17:51 von Elbestrand

"Bei weitem nicht jeder ist in der Lage, die essbaren Wildkräuter zu erkennen."

Dann brauchen wir vielleicht noch mehr Intensiv-Betten wegen "lecker Nachtisch aus Tollkirschen".

Trotzdem, bzgl. der gesunden Nahrung aus der freien Natur, hat "Elbestrand" durchaus recht. Ich habe kürzlich in der Sendung "nano" einen entsprechenden Beitrag gesehen. Ich habe tatsächlich Bauklötze gestaunt, was man alles so ohne Zubereitung essen kann. Allerdings würde ich wohl trotzdem keine Knospen vom Lindenbaum ungewaschen kauen, schließlich sind Vögel nicht stubenrein und wer kann schon wissen, ob der Regen da alles abgewaschen hat?

@melancholiker, 18:31

Das war bei Lebenmittelengpässen (historisch gesehen) immer so.

Grund für Hamsterkäufe ist nicht das Urereignis, sondern die Angst, nichts mehr abzubekommen (oder in der Folge die Angst von unkalkulierbaren Preissteigerungen).

Wenig neue Erkenntnis.

Quarantäne

15. März 2020 um 18:25 von Sausevind

"Ich denke schon auch, dass es eher um eine mögliche 14-tägige Quarantäne geht, die ja ganz plötzlich angeordnet werden kann."

Das klingt nachvollziehbar. Das wurde aber schon vor mehr als einer Woche auf diese Weise praktiziert, als bei uns kaum Nachrichten über Quarantäne zu hören waren mit Ausnahme von Gangelt/Heinsberg und in Bayern.

das Horten von Vorräten sei unnötig.

das stimmt !
nur das Mißtrauen ist groß
und das Hemd näher als die Hose
dann wo fängt "horten" an
vor 2 1/2 Wochen kam ich aus nem 5 wöchigen Urlaub zurück
wie üblich mein Weg in den Keller/Voratsraum was fehlt, ich als Großeinkäufer beschaffen muß
H Milch - da kaufe ich grundsätzlich nen 12 Pack (eigentlich 2 Pack)
Öl da nem ich dann nen Karton mit 16 Flaschen, Griess war alle und Mehl , auch davon je 10 Paket ...
klar und bei dem riesen Verbrauch meiner Frau/Tochter 2 Paket Klopapier ....
Wasser 4 mal so ein 6er Gebinde
wenn mich einer beobachtet hätte ... typischer Hamsterkäufer - sein Eindruck
ach ja 30 Eier - weil es die Größe L war (nicht M) in der aktuellen Charge
übrigens ausser dem Griess da war ich in 3 Läden ! und dem Mehl
(da war am nächsten Tag ne ganze Palette wieder da) kriegte ich alles

... und Vorräte
150 Flaschen Wein liegen bei mir im Keller
mein Schwiegervater, aus einem Nichtweinland kommend, war beim 1. Besuch sprachlos

@ 18:23 von PeterO

„ Es gibt viele Menschen die notwendigerweise Kontakt haben zu vielen Menschen z. B. Kassierer (50 Kassier Vorgänge pro Stunde d.h. ca 500 pro Tag, d.h. jeder Kassierer hat mehrmals Kontakt mit einem Infizierten pro Monat.
Wo bleiben die Mundschutz Artikel für Jedermann?“

Anscheinend kommt die Produktion durch die weltweite Verbreitung nicht nach. Es sind kaum genug für die Ärzte da. Natürlich wäre es enorm sinnvoll, wenn wenigstens jeder Kranke in der Öffentlichkeit eine Maske tragen würde. Aber leider..... woher nehmen?

@ fathaland slim Re: 17:51, Elbestrand

Und hier laufen jede Menge Eichhörnchen und Kaninchen rum, die lassen sich einfach mit dem Luftgewehr erlegen, für Wildschweine und Rotwild hätte ich noch einen Englischen Langbogen mit entsprechenden Pfeilen.

Erinnerung

Ich erinnere mal daran, dass TAUSENDE Deutsche eben die vollen Regale nicht nutzen können, weil sie unter Quarantäne stehen. Wohl dem, der Nachbarn und Freunde hat, die einem 2 Wochen die Lebensmittel auch finanziell auslegen und Sachen vor die Tür stellen. Wie läuft denn die Versorgung der unter Quarantäne stehenden Menschen? Dürfen die auf den Nachschub in den Supermärkten vertrauen oder kommt gar Frau Klöckner mit einem Körbchen vorbei?!?!

18:28 von sagen

>>So, so, es ist "genug für alle da".
Fragt sich nur, von was?
Das günstige Brot gestern restlos alle, nur leere Regale.
Das günstige Klopapier gestern restlos alle, nur leere Regale.
Na, dann kauf halt das teuere!, höre ich als Hartz-IV-Bezieher da die Klöckner sagen.<<

Vermutlich war der Handel völlig überrascht dass jemand auf die abstruse Idee kommen kann in Deutschland würden Lebensmittel oder andere Dinge des persönlichen Bedarfs knapp.
Das wird sich sicherlich in wenigen Tagen einspielen

Was ist schlimmer? Das Virus oder die Regierungen..?

Genau genommen sollte niemand mehr mit Bus, Bahn oder Zug fahren. Alles „Veranstaltungen“ mit zu vielen Leuten.

Aber dann würde das öffentliche Leben und die Versorgung zusammen brechen. Daher wird das nicht verboten.

Man will natürlich keine Panik schüren, daher wird beruhigt und auf alles in Ordnung gemacht.

Und das alles, damit in der Sterbestatistik später mal kein kleiner Peak zu sehen sein wird. Aussage Drosten: wenn wir es schaffen die Infektionsgeschwindigkeit zu reduzieren, dann werden die Coronatoten in der normalen Sterblichkeit verschwinden.

Wir sollten dafür sorgen, dass unser Immunsystem stark genug ist, dann kriegen wir das mit dem Virus auch gebacken.

So wie bei all den andern Viren auch, bevor wir wussten, dass es sie gibt bzw. alles andere was heute so medizinisch wichtig ist.

17:48 von schabernack

"Habe ich morgen endlich Grund, meiner Freundin zu verklickern, dass wir "meine lieben" Dosen-Ravioli für 6 Mo. brauchen …!"

Die Antwort Ihrer Freundin würde mich interessieren.
Anyway, ich habe Glück, denn wegen der Erkrankung meiner Frau komme ich eh nicht groß aus dem Haus. Und wenn, dann wie üblich zum Einkaufen. Und da mache ich mir keinen Kopf. Die ganze Hysterie ist unangebracht. Da, wo ich wohne, wäre ich in 3,5 Std. in Italien am Lago. Wenn ich mir die Reaktionen und die Aufregung hier in D angucke / anlese, da ist die italienische Mentalität eher Lichtjahre entfernt.
Meine Schwester wohnt am Lago und hat mit heute gemailt, dass das Bergdorf, in dem sie wohnt, fast ausgestorben wirkt, aber die Leute auf den Balkonen stehen und sich gegenseitig den alltäglichen Klatsch "um die Ohren hauen".
In Deutschland undenkbar!! Da gilt´s jetzt: Schotten dicht!! Rollläden runter!!!

re 18:20 Bernardo87: Normalisierung

>>Man wundert sich
Vorrat für zwei Wochen ist ja ganz vernünftig - davon werden die Regale im Supermarkt nicht leer. Aber von Dummheit und Panik - mit übervollen Einkaufswagen in der Warteschlange - wenn die alle genug gebunkert haben, normalisiert sich die Lage wieder.<<

Genau so ist es! Selbst der panischste Mensch kauft ja nicht jeden Tag für 6 Wochen ein!
Also lasse ich es doch ruhig angehen und kaufe am Dienstag oder Mittwoch in Märkten mit ganz vielen Waren und ganz wenigen Käufern.

Wahrscheinlich auch noch zu ganz niedrigen Preisen, denn die Produktion der „knappen Mittel“ läuft zur Zeit auf Hochtouren.

Was ich sagen will: Die Angst und Vorsicht ist verständlich, aber mit ein wenig Ruhe und aufmerksamer Gelassenheit muss man halt nicht immer atemlos der Fluchtherde hinterher laufen. Lieber erst mal die „Fluchtherde“ in Ruhe beobachten und dann den Mut für eine eigene Strategie finden.

Auch wenn es jeden Tag aufs Neue sein muss. Die Situation ist ja nun mal wie sie ist.

Für Anhänger der Atemschutzmasken

Bitte, bitte recherchiert doch einfach mal die Porenweite dieser Masken und die Größe der Viren. Nur ein grobes Verhältnis. Wenn eine Pore dieser Mundschutzmaske so groß wäre wie eine gewöhnliche Tür, dann wäre die Größe eines Virusteilchens so groß wie ein Tennisball. Also wenn man mit einer Maske, die Millionen dieser Poren hat, durch eine Nebelschwade geht, die Hundertausende Viren enthält, weil ein Erkrankter an dieser Stelle gehustet hat, dann wird der Maskenträger auf jeden Fall Hundertausende dieser Viren einatmen. Selbst wenn die Maske ideal anliegen sollte, was fast nie der Fall ist.

Fakt ist, dass sehr wahrscheinlich fast alle diese Viren früher oder später abkriegen, so wie es auch bei sonstigen Grippen der Fall ist.

So viele Menschen haben Zugang zum Internet und Büchern und dennoch obsiegt die "Einfachheit" so vieler Bürger. Schade, nach so vielen Jahrzehnten der kostenlosen Bildung.

>>Wofür habe ich beim Bund

>>Wofür habe ich beim Bund ein Jahr verschwendet? Die Frage ist nicht, was wir für unser Land machen können, sondern was unser Land für uns machen kann.<<

Richtig. Wenn jeder an sich denkt ist an jeden gedacht.
Ihre Einstelling haben leider viele Menschen.
Auch etliche Foristen.

18:20 von Bernardo87

"Man wundert sich
Vorrat für zwei Wochen ist ja ganz vernünftig - davon werden die Regale im Supermarkt nicht leer."

.-.-.

Doch, ich denke schon.

Das passiert an einem einzigen Tag, wo die Kartoffeln weg sind, auch wenn jeder nur zwei Beutel kauft. Da muss überhaupt kein Hamsterkauf vorliegen.

@melancholeriker, 18:04

Corona wird immer mehr zu einer Bestandsaufnahme für das Vorhandensein von sozialer Intelligenz in allen Schichten der Gesellschaft und für das Individium darin.

Wie recht Sie haben! Ich fürchte, das Ergebnis dieser Bestandsaufnahme wird erschütternd sein.
Aber es ist gleichzeitig eine Riesenchance, das zu erkennen und zu verändern.

18:31 von heimatplanetmars ...keine Ahnung...

von Supermärkten auf dem Mars - in unserer Metropole ist alles da, Papier wie anderes - was die Leut mit all dem Mehl wollen ist mir allerdings schleierhaft, die werden doch nicht auf einmal alle ihre Leidenschaft fürs Brot backen entdeckt haben???
German Angst, aufgestachelt von ein wenig Italien - wir sind doch auch nicht zur Bank gelaufen, als es da Schlangen vor den Schaltern der Griechen gab.

@18:31 von melancholeriker

"Reaktionen vor der Kamera verdichten ein Bild, in dem die Angst vor einem unsichtbaren Feind hervortritt, dem Egoismus der Anderen. Wenn ich das nicht tue, räumen andere die Regale leer."

Da ist was dran. Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich vielleicht eine bisschen zu zuversichtlich bin, da es in 'meinem' Supermarkt bisher keine Engpässe gab. Was das Auffüllen der Regale in diesem Markt betrifft: Das hat noch nie gut funktioniert. Vielleicht kommt auch deshalb niemand auf die Idee, dass da in den letzten Tagen gehamstert wurde.

Beruhigung

Es wäre vielleicht ganz hilfreich, wenn die Bundesregierung ein offizielles Statement über Maßnahmen zur Notversorgung der Bevölkerung abgeben würde, die Hamsterkäufe als tatsächlich überflüssig erkennen lassen. Denn natürlich gibt es Einlagerung der wichtigsten Grundgüter - wohl nicht in dem Umfang wie zu Zeiten des Kalten Krieges, aber doch in einem Mindestmaß. Sollte es die allerdings gar nicht geben, dann sollte man das jetzt einleiten - und bekanntgeben. Zugleich gibt die jetztige Krisensituation Anlaß, über gewisse Aspekte der Bundeswehr nachzudenken.

18:44 von rossundreiter

Anders ausgedrückt, ob es eine Versorgungskrise gibt, entscheidet sich im Laden. Nicht in irgendeinem Lager.
.
sondern wo das Zeug sich befindet
im Laden oder unnütz beim Kunden

Was machen wir denn

wenn es in Molkereien oder all den anderen Lebensmittel produzierenden Betrieben plötzlich Corona Infizierte gibt?
Jede Stunde werden neue Horror-Nachrichten veröffentlicht.
Wer glaubt da nicht, dass auch in Deutschland nicht schon sehr bald alle Menschen nicht mehr aus dem Haus dürfen.
Diese ganze Berichterstattung ist einfach unseriös.
3000 Infizierte, fast 300 Tote. Spanien.
Da kommt natürlich eine beängstigende Prozentzahl heraus.
Dass man aber fast 300 Tote durch mindestens das 10-fache eben auch an nicht registrierten Infizierten teilen muss, das wird verschwiegen.
Da bewegen wir uns dann im Promille Bereich.
Politik und Medien sorgen dafür, dass Menschen nicht mehr rational denken und vorgehen.
Supermärkte leer kaufen.
Der weltweite finanzielle Schaden der durch diese Entscheidungsträger verursacht wird, lässt uns Corana schon bald als eine Bagatelle wahrnehmen.
Arbeitslose wohin man schauen wird.
Armut bekommt bald eine neue Definition.

18:14 von fathaland slim

«Meinen Sie wirklich Portulak? Das würde mich wundern, denn der wächst hier eher selten. Es gibt hier aber ein ziemlich häufiges Portulakgewächs, der Postelein bzw. das gewöhnliche Tellerkraut, Montia perfoliata.»

Sollte es bald nix mehr zu kaufen geben, was man essen kann.
Und "wir alle" müssen Kräuter sammeln gehen, um nicht zu verhungern.

Dann möchte ich bitte unbedingt Sie beim Kräutersammeln dabei haben.
Sollte der Notstand erst im Herbst "über uns alle kommen". Dann nehme ich auch bevorzugt Sie mit in den Wald zum Pilze sammeln. Die kennen Sie ja auch gut. Die, welche dann statt Verhungern zu machen - vergiften. Die nehmen wir nicht.

Ich finde es sehr gut, sich "mit essbarer Natur" gut auszukennen.
Das aber gerade kann ich bedauerlicherweise nicht …!

18:42, Bender Rodriguez

>>Ich kaufe nix auf Vorrat.
Was passiert mit dem mist, wenn ich später irgendwo in Quarantäne bin? Wenn doweig kommt, verlange ich, versorgt zu werden. Wofür zahle ich denn 90%Steuern? Wofür habe ich beim Bund ein Jahr verschwendet? Die Frage ist nicht, was wir für unser Land machen können, sondern was unser Land für uns machen kann.<<

Sie zahlen also 90% Steuern.

Was ist der Unterschied zwischen "wir" und "unser Land"?

Sie wissen, wie man Foristen nennt, die einigermaßen sinnfreie, bewusst provozierende Kommentare schreiben?

Wer oder was ist "doweig"?

18:31 von heimatplanetmars

>>Seit diesem Freitag waren selbst Mehl, Sonnenblumenöl und einiges andere mehr ausverkauft und das sowohl bei Aldi, Rewe, Lidl, Penny und ein weiteres Geschäft. Und das nur weil "Menschen ohne Ansprüche" vermittelt worden ist, dass diese Vorräte anschaffen sollen.<<

Wer sind denn diese schlimmen "Menschen ohne Ansprüche" die alles Toilettenpapier, Mehl und Sonnenblumenöl aufkaufen?

Grossbritannien kündigen Isolation der Alten an

Laut BBC wird die Risiko gruppe kommende Woche isoliert:
Over-70s - and younger people with certain health conditions - will need to remain at home and have groceries and vital medication delivered, the health secretary said.
Sehr gute Massnahme.

Diese „Klarstellung“ ist dringend nötig

„Es ist genug für alle da“

Danke für diese klare Ansage. Wieso auch sollten wegen Covid-19 plötzlich weniger (Natur-)Ressourcen zur Verfügung stehen?!
.Das Einzige, was dem uneingeschränkten und global flächendeckenden Zugang aller Menschen zu Lebensnotwendigem wie Lebensmitteln oder lebenswichtigen Medikamenten sowie die notwendigen Voraussetzungen bzw. Bedingungen für deren Produktion bzw. Entwicklung (unter Letztere fällt insbesondere der uneingeschränkte Zugang zu zuverlässigen Informationen und unter Einhaltung international anerkannter wissenschaftlicher Standards gewonnenem gesichertem Wissen) immer wieder entgegensteht, sind die finanziellen bzw. Macht-Interessen Einzelner. Genauer: Das Geld in seiner heutigen Funktion, die derzeit mehr die eines Macht- als die eines „Steuerungsinstruments“ ist. Und deshalb eine mit den Menschenrechten kompatible Wirtschaftsordnung, die allen Menschen die Sicherung ihres Lebensunterhalts im freien bzw. fairen Austausch ermöglicht verhindert.

Bevor ich mir den Kopf

Bevor ich mir den Kopf darüber zerbreche, wie ich die letzten Spuren des verdauten Essens an meinem Körper beseitigen kann, sorge ich lieber dafür, dass ich überhaupt etwas zu essen habe.

@ 18:35 von tagesschlau2012

Sie scheinen wenig bis keinen Kontakt zu jungen Leuten zu haben, die sich sehrwohl in sozialen und ökologischen Projekten engagieren und auch beim BuFDi und FSJ in vielen Einrichtungen - übrigens auch den Tafeln - die tägliche Arbeit mittragen.
Es schadet niemandem, unvoreingenommen auf den Einsatz jüngerer Menschen zu schauen.

re 18:42 Bender Rodriguez: Frustbürger

>>ch kaufe nix auf Vorrat.
Was passiert mit dem mist, wenn ich später irgendwo in Quarantäne bin? Wenn doweig kommt, verlange ich, versorgt zu werden. Wofür zahle ich denn 90%Steuern? Wofür habe ich beim Bund ein Jahr verschwendet? Die Frage ist nicht, was wir für unser Land machen können, sondern was unser Land für uns machen kann.<<

Danke für Ihre offenen Worte! Sie zeigen nun wirklich jedem das Dilemma unserer Frustbürger! 90% Steuern zahlen, sich vom Staat ausgenutzt fühlen, vom Staat nichts, aber auch gar nichts halten - und dann erwarten, dass dieser „Staat“, der grundsätzlich „immer“ „alles“, aber auch wirklich „alles“, falsch macht, einen selbst versorgt!

Das ist ja wohl das Mindeste! Wo man doch „90 % Steuern“ bezahlt hat!

18:35 von Hador Goldscheitel

Das haben Sie sicherlich gut und vorausschauend gemacht. Das erspart Ihnen Ravioli mit dazugehörigem Toilettenpapier. Wenn Sie noch ausreichend frische Nahrung zu sich nehmen, haben Sie sicherlich gute Chancen dass sich meine guten Wünsche für Sie mit Ihrem Hanycap erfüllen. Wenn Sie mein Nachbar wären, würde ich die das nötige Obst und Gemüse für Sie besorgen.

Was bei WhatsApp verbreitet wird

Ist teilweise gemeingefährlich.
Dieser Unsinn, dass Supermärkte ab nächste Woche nur noch stundenweise öffnen!!!!

Tatsächlich habe ich bei einer Freundin, die im Handel arbeitet, nachgehakt. Um Himmels Willen! Ihr Laden ist gestern wg solcher Hiobsbotschaften regelrecht überrannt worden....

Ich kaufe 1 x die Woche ein, das wird auch so bleiben; ich bevorrate mich ein wenig für den Fall der Quarantäne, aber man muss es doch nicht übertreiben.
Alle anderen möchten auch noch etwas haben.

RE: Bender Rodriguez um 18:42

***Ich kaufe nix auf Vorrat.***
Niemand zwingt Sie !

***Was passiert mit dem mist, wenn ich später irgendwo in Quarantäne bin?***
Ich dachte Sie wollten nichts kaufen. Sofern Sie zuhause bleiben können Sie dann Ihre Vorräte verzehren, und sitzen dann auch nirgends fest, sofern Sie zur Zeit überhaupt noch herauskommen.

***Wenn doweig kommt, verlange ich, versorgt zu werden.***
Eigenverantwortung ? .... Fehlanzeige !

***Wofür zahle ich denn 90%Steuern? ***
Wow, 90 Prozent Steuerlast, das glauben Sie doch selber nicht !

***Wofür habe ich beim Bund ein Jahr verschwendet?***
Schade, wenn Sie ein Lebensjahr als verschwendet betrachten !

***Die Frage ist nicht, was wir für unser Land machen können, sondern was unser Land für uns machen kann.***
Siehe Eigenverantwortung !

Gruß Hador

@17:42 von frische Unterhose

"Alle Tafeln werden in den nächten Tagen ihre Arbeit komplett einstellen. So sieht's aus."

Die deutschen Renten sind hoch. Jedenfalls für Beziehern hoher Renten. Das war es dann aber auch schon. Jahrelang hat die Regierung nichts gegen Altersarmut unternommen. H4 hat zudem viele Menschen ins Elend getrieben (Enteignung und Entmündigung vor Hilfe). Ich kann mich auch nicht an eine einzige Regierungsaktion gegen Obdachlosigkeit erinnern. Seit fast eineinhalb Jahrzehnten herrschen in Deutschland extrem asoziale Regierungen. Niedriglohnbeschäftigungswunder, Mietenexplosion, Regelrenten unter H4-Satz. Dieses Versagen wird jetzt in der Krise noch "virulenter".

@18:26 von Sagrotanfee

Danke für Ihren Beitrag!

"Also Hirn einschalten, rationell einkaufen, für die anderen mitdenken und haushaltsübliche Mengen entnehmen, der gefährdeten Omi etwas mitbringen und auch dem, der finanziell mies gestellt ist, mal n Carepaket vor die Tür stellen."

Sie brauchen kein Sagrotan - Sie sind 'ne echte und gute Fee!

Supermärkte

Was kann die Kassiererin im Supermarkt für die augenblickliche Situation?
Lasst uns doch einfach Ruhe bewahren, kaufen was nötig ist und in der Schlange warten, bis wir dran kommen.
Wenn die Kassiererin noch nicht mal einen Mundschutz bekommt, geschweige denn ein Desinfektionsmittel, warum muss sie sich dann Geschrei und Streitereien anhören - und das wegen Personalmangel auch noch mit Überstunden?
Lasst uns doch in dieser Situation lernen, uns wie eine vernünftige, menschenwürdige Solidargemeinschaft zu benehmen!

bitte auch mal über die Genesungschancen berichten!

Was soll diese ständige Panikmache?

Der allergrößte Teil der Erkrankungen verläuft nämlich harmlos, an der Grippe sterben jedes Jahr deutlich mehr Menschen und kein Hahn kräht da hinterher. Plötzlich sind auch die Kriege in Syrien, dem Nahen Osten oder der Hunger in Afrika völlig unwichtig geworden, weil in Europa ein neuer Grippevirus einen winzigen Teil der Bevölkerung bedroht.
Ja, für die Erkrankten ist es natürlich nicht schön und einige werden daran sterben. Aber der Mensch ist nunmal nicht unsterblich, trotz massiver Erfolge in der Medizin.
Allerdings scheint unser Gesundheitssystem völlig kaputt gespart worden zu sein, wenn eine Großstadt wegen 50 Krankheitsfällen sämtliche Schulen, Kitas und Universitäten schließt und noch dazu sämtliche öffentliche und private Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Da sollte man sich mal Gedanken machen!

17:48 von schabernack

Welche Einkaufsgewohnheiten haben die Menschen?
Vorräte an Nudeln, Reis, Zucker, Salz, Mehl, Speiseöl, Kartoffeln & Co. für 2 bis 3 Wochen sind ja kein Hexenwerk, das man in Notzeiten aus dem Boden stampfen müsste
.
das ist auch nicht das Problem
so mache ich es seit Jahrzehnten
das Problem ist wenn Leute diese Modell in der aktuellen Situation anwenden
dieser Personenkreis schafft nen Mehrbedarf

Klo und Papier und noch was

"Was glauben Sie denn, wieviel Klopapier Mose und das Volk auf der Wüstenwanderung mit hatte? Hat auch ohne geklappt." (RickF (18:37)
------
Klopapier kenne ich seit meinem neunten Lebensjahr. Wasserleitungen und Hahn hießen früher Brunnen und Eimer (oder Beutel/Schlauch). Heute können wir uns in Wohnungen keinen Brunnen mehr leisten und Pflanzen haben wir nicht zum Abwischen im Wohnzimmer oder Bad. Aber solange die Wasserleitung in Wohnugen funktioniert, brauchen wir nur unser Hinterteil über den Wannenrand schieben und mit der Duschbrause (von unten) dagegenspritzen. Zum Trocknen kann, wer es eilig hat, die warmen Winde eines elektrischen Föhns nutzen.

18:28 von sagen

"So, so, es ist "genug für alle da".
Fragt sich nur, von was?
Das günstige Brot gestern restlos alle, nur leere Regale.
Das günstige Klopapier gestern restlos alle, nur leere Regale."

,.,.,.

Es wurde nie versprochen, dass zu jeder Tageszeit alles vorrätig ist.

Es hieß immer, dass die Lager voll sind und die Läden nachgefüllt werden können.

Wer so bescheuert ist und Samgstabend einkaufen geht - so bescheuert war ich gestern Abend auch -, der kriegt halt das Gewünschte nicht mehr.
Geht er halt Montag wieder hin oder kauft Knäckebrot statt Frischbrot.

Ich glaube auch, es tut gut, dass mal ein Hauch von Nachkriegszeit oder DDR-Zeit im verwöhnten Westen aufsteigt.

Unser Edeka Markt

gibt nur noch Güter in kleinen Mengen ab damit ALLE Käufer das Nötigste zum Leben bekommen und nicht gehamstert wird.

RE: PeterO um 18:23

***Engpass bei Mundschutzartikeln? ... Es ist eine Versorgungslücke seit Monaten. ...***

Bitte verbreiten Sie keine Fakes.
Ich habe mich noch im Februar ausreichend eindecken können. Wobei der Großhandel schon leergefegt war, und die Produktion natürlich händeringend in China benötigt wurde. Wann Atemschutzmasken für uns Bürger wieder zur Verfügung stehen ist ein großes Problem und sicherlich auch kritikwürdig !

Gruß Hador

Panik und wenig Information!

Ein wenig mehr Informationen wären nicht schlecht! Wer sich ein wenig mit Logistikketten auskennt, weiß, dass eine leicht erhöhte Nachfrage die Lieferketten, hier die Supermärkte, ziemlich schnell leer laufen lassen. Auf der anderen Seite sehe ich momentan in den Supermärkten, dass teilweise ganze Lkw-Ladungen Toilettenpapier ruck zuck ausverkauft sind! Dass ganze Regalreihen leer sind, sehe ich live. Aber: Wieviel mehr wird denn nun tatsächlich verkauft?
Das Problem ist meines Erachtens nicht, dass man sich einen Vorrat für 14-Tage anlegt. Es geht um die Einkaufskörbe, in denen dann mal fünf Packungen Toilettenpapier liegen, also 50 Rollen! Jetzt verbrauchen wir laut Industrieverband für Körperpflege und Waschmittel etwa 46 Rollen pro Person pro Jahr, bzw. 57 Blatt pro Person pro Tag, wobei eine normale Stuhlhäufigkeit bei 0,3 bis 3 mal pro Tag ist (also kämen wir auf ca. 50 Blatt pro Toilettengang!). Wir reden also über den Jahresvorrat einer Person, der momentan gehortet wird!

18:42 von Bender Rodriguez

«Ich kaufe nix auf Vorrat.
Was passiert mit dem mist, wenn ich später irgendwo in Quarantäne bin?»

Wie lange vermuten Sie denn, dass man Sie in Quarantäne stecken wird?

100 kg auf Vorrat gekaufte Bananen "werden um sein", bevor Ihre Quarantäne endet. Mit dem Zeug in Konservendosen, oder in Nudelpäckchen passiert gar nix anderes, als geschehen wäre, hätte Sie die Quarantäne nicht erwischt.

Kennen Sie sehr wahrscheinlich. Die Zahlen auf den Dosen + Päckchen.
Solange können Sie das Zeug essen, ohne unmittelbar daran zu versterben. Mindestens bis dahin …

«Wofür zahle ich denn 90%Steuern?»

Das würde ich mich auch fragen, wenn es bei mir so wäre.
Da aber in DEU niemand 90% Steuern zahlt. Frage ich mich das nicht …

«Die Frage ist nicht, was wir für unser Land machen können, sondern was unser Land für uns machen kann.»

Zum Mindesten dürfen Sie erwarten, dass ein Angestellter des Staates Ihnen persönlich Klopapier nach Hause bringt. Und alle 3 Tage fragt, ob noch was da ist …

18:50 von Anna-Elisabeth

"" Ich habe tatsächlich Bauklötze gestaunt, was man alles so ohne Zubereitung essen kann. Allerdings würde ich wohl trotzdem keine Knospen vom Lindenbaum ungewaschen kauen, schließlich sind Vögel nicht stubenrein und wer kann schon wissen, ob der Regen da alles abgewaschen hat?""
#
Ja vieles wussten wir schon von unserer Oma. Die war oft in der freien Natur und hat Kräuter gesammelt.Und was der Regen in der heutigen Zeit alles an Schmutz mit sich bringt,ich weiß nicht. Muss alles zu Hause gut abgewaschen werden.

@heimatplanetmars

"Und das nur weil "Menschen ohne Ansprüche" vermittelt worden ist, dass diese Vorräte anschaffen sollen"

Der Ratgeber für Katastrophenfälle ist seit Jahren derselbe: u.a. Vorräte für knapp 2 Wochen vorhalten.
Und ich bin überzeugt, dass jeder soviel in der Wohnung hat, dass er davon 2 Wochen überleben (!) kann.

"Aber diese asoziale Art, wie Medien und Regierung mit Corona umgehen und umgegangen sind, ist das Letzte."

Über die Medien kann ich wenig sagen, aber meines Erachtens hat gerade die Politik sich hier sehr bedacht und vorsichtig geäußert und die notwendigen Maßnahmen langsam eskaliert.

Aber wie so oft sind die Menschen das Hauptproblem: sie reagieren oft irrational. Gleichzeitig werden sie schnell pampig, wenn man ihnen vorschreibt, was zu tun ist.
Alle Gesellschaften kranken daran, dass der Mensch evolutionär noch ein Kleinkind ist, v.a. aber die westlichen Ich-Gesellschaften, die mit der Vorerkrankung Kapitalismus belastet sind.

mal wieder die Tafeln

war dort mal einer drin weiß was die verkaufen ?
Konserven ???
bestenfalls wenn das Etikette weg ist, man nicht weiß Erbseneintopf, grüne Bohnen oder Pfirsiche
da gibt es vorallem Brot (Kuchen) - mehr als die verkaufen können, wird dort angeboten
Obst und Gemüse, saisonales Überangebot eben
wie lange halten Tomaten/Paprika und Orangen/Bananen
(ok auch Kartoffeln und Zwiebeln das wäre ein Problem )
dann Milchprodukte die bestenfalls noch ein paar Tage halten
gelegentlich mal Wurstaufschnitt
kann man das hamstern ? damit es in den Tafeln fehlt

Hamsterkäufe können sinnvoll sein

1. Sinnvoll einkaufen. Sauerkraut, Sojachunks, Konserven, Reis, Trockenkartoffelprodukte statt nur Nudeln mit Tomatensoße
1b Gold, Silber und Platin sind aktuell keine sicheren Häfen mehr -> & man kann es auch nicht essen
2. Risiko selbst Corona zu bekommen -> Selbstversorgung in Quarantäne wird notwendig
3. Zusammenbruch der Wirtschaft
3a) durch Ausfall von Mietzahlungen von Selbstständigen
3b) Verweigerung von Krediten der Banken trotz uneingeschränkter Kredite der EZB
4. Die Produktion kurzzeitig hochzufahren, damit Menschen sich ein Depot anlegen können, halte ich für das sozialste, was es in dieser Krise geben kann
5. Hamsterkäufe sorgen dafür, dass man nicht jeden Tag durch die Langeweile in den Supermarkt geht. Da sich die Menschen nicht mehr an anderen Orten verteilen und das die einzige Möglichkeit ist, wird der Supermarktverkäufer, der dort Bargeld annimmt, schnell zum Coronaüberträger für alle.

Ergebnis: Hamsterkäufe nicht klein reden!

@ schabernack 17:48 Uhr

"Darüber hinaus frage ich mich:
Welche Einkaufsgewohnheiten haben die Menschen?
Toilettenpapier sonst immer nur im 2-Rollen-Pack?
Dafür aber 2 Mal die Woche Klopapier kaufen gehen …?"
In welchen Schulen wird Hauswirtschaft noch gelehrt?
Das haben sie das Kernproblem.
Ganz direkt; meine Ehefrau ist eine sog. Vollblut Hausfrau die insgesamt als Managerin eines Mittelständigen Unternehmens durchgehen kann - die kann ich aber nicht einmal leistungsgerecht bezahlen. Weder im Beruf stehend, geschweige denn als Ruheständler.
Hier haben sie das Folgeproblem - in Bezug auf Altersarmut.
Die Politische Lösung???
Das war es denn!!!

Personal an Kassen u.ä.

Diese Leute zu schützen ist nicht mit Masken gewährleistet, es sei, jeder Kunde trägt für die Zeit im Geschäft einen Mundschutz o.ä.
Kassenpersonal müsste den einfachen Mundschutz alle mind. alle 30 min wechseln.
Hilfreich wären ein durchsichtiger Schutz/Kabine aus Plexiglas o.ä.

Dann reden wir eben nicht von den guten alten Zeiten, sondern von denen nach dem 2.WK. Ich habe sie nicht erlebt, doch wenn die Menschen damals so hysterisch gehamstert und gejammert hätten, wäre D vermutlich ausgestorben.

Die Leute sind einfach in Panik...

...und handeln genau so: Sie horten Klopapier für 14 Jahre statt 14 Tage, kaufen Obst und Gemüse in Dosen, als gäbe es nie wieder Konserven zu kaufen, bunkern Nudeln, H-Milch, Öl, Mehl und alles, was lange haltbar ist, als gelte es, die Apokalypse aussitzen zu können.

Um Desinfektionsmittel und Staubschutzmasken (sic!) gab es fast schon Prügeleien, als ob Staubschutzmasken vor Viren schützen und das eigene Überleben vom Ergattern einer solchen Maske anhängen würden.

Wir leben in einer Überflussgesellschaft, das tun wir schon seit den 1970ern, aber es ist in den letzten 40 Jahren stetig angestiegen. Wir sind dabei allerdings un- bzw. asozialer geworden, nehmen auf andere kaum noch Rücksicht und haben uns angewöhnt, unsere eigene Befindlichkeit als Zentrum des Kosmos anzusehen.

Wenn wir Pandemien wie diese halbwegs unbeschadet überstehen wollen, dann müssen wir alle dringend zu mehr Solidarität, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und sozialem Zusammenhalt zurückfinden.

18:59 von Sausevind

Probleme gibt's wenn das Einkaufsverhalten sich ändert

wenn einer grundsätzlich nen bestimmten Vorrat zu hause hat und dann wenn der alle ist,
10 Dosen Fisch kauft
wo liegt das Problem ?
aber wenn einer plötzlich anfängt - von jedem möglichen Artikel plötzlich den 4 Wochenbedarf kauft
dann führt es zu nem Problem

Maskenproduktion

Die nächste große Herausforderung ist für die EU und die Staaten ausreichend Masken für die Bevölkerung zu organisieren.

Um eine faire und sinnvolle Verteilung zu erreichen hat Taiwan z.b. Die wöchentliche Ausgabe auf 2 Masken pro Person reduziert.

Die taiwanische Regierung greift dazu auch auf die Software blockchain zurück.

Die faire Rationierung kann auch bei anderen Versorgungsgüter genutzt werden. (Falls nötig Klopapier)

Quelle: https://www.btc-echo.de/coronavirus-taiwan-verteilt-chirurgische-masken-...

@Jayray (15. März 2020 um 18:00 Uhr)

"Ist doch klar, warum die Bürger horten! Und gerade auch das Toilettenpapier. In Quarantäne darf man ja nicht das Haus verlassen aber der Staat kümmert sich ein Feuchten um einem in der Zeit. Das wissen auch alle. Während man sich Essen noch bestellen kann, versuch das mal mit Klopapier!!!!!!!!!"

Multiple Ausrufezeichen machen Aussagen nicht ausrufender, sondern ausufernder. Und vor allem machen sie sie nicht weniger falsch.

Denn mal ganz ehrlich: Wie viele Rollen Klopapier brauchen Sie für 14 Tage Quarantäne? Drei, vier? Vielleicht auch fünf? Aber ganz sicher nicht die 20 Pakete à 20 Rollen, die man auf manchen Einkaufswagen sieht, wenn gerade wieder eine Lieferung eingetroffen ist.

frosthorn 19.00

Wie recht Sie haben! Ich fürchte, das Ergebnis dieser Bestandsaufnahme wird erschütternd sein.
Aber es ist gleichzeitig eine Riesenchance, das zu erkennen und zu verändern"
Im Prinzip ja sagt Radio Eriwan. Nur wie wollen Sie es ändern? Wenn bei unserm Obdachlosentreff nur ältere Ehrenamtler ab Ende 50 sind und auch bei "Ehrenamtsbörsen keine Neuen , schon gar keine Jüngeren gewonnen werden können? Mit dem Lasso einfangen, am Besten Freitagmorgens?

@ PeterO

Engpass bei Mundschutzartikeln?

Für die Bereiche, in denen der Mundschutz sinnvoll ist, haben wir genügend qualitativ hochwertiger Exemplare.


China ist das einzige Land , das einen Rückgang der Neuinfektionen verzeichnet.

China hat - wie man an vielen Dingen beobachtet - größtes Interesse daran, in der Weltöffentlichkeit gut da zu stehen. Und niemand weiß, ob dort ehrlich getestet, ehrlich gezählt und ehrlich veröffentlicht wird.

um 18:59 von Tremiro

Wofür habe ich beim Bund ein Jahr verschwendet? Die Frage ist nicht, was wir für unser Land machen können, sondern was unser Land für uns machen kann.

Das Original dieses Satzes ist von John F. Kennedy und lautete:
'Frage nicht, was Dein Land für Dich tut sondern, was Du für Dein Land tun kannst.'

Für was ich Ihre Einstellung halte kann ich wegen der Moderation nicht schreiben!

Schuld ist die Politik

welche die Lage zu Beginn falsch eingeschaetzte. Jeder glaubte, dass sich die Viruserkrankung an die eigenen Ideologien und politischen Mantras haelt.

Mitnichten. Zudem waren offensichtlich Virologen unfaehig die Ausbreitung eines Virus mit 14 Tagen Inkubationszeit und 2 -3 Wochen Genesungszeit ( in dieser Zeit ist der Patient infektioes) zu verstehen. Gab wohl noch kein geeignetes Komputermodell.

Da die meisten Epidemiologen ihre Disziplin im Buero und nicht im Feld gelernt haben, wurde das vermeidbare unvermeidbar. Man hat eine aeusserst verwunbare Welt (da sehr vernetzt) ins Messer laufen lassen. Eine Krise zu 10% vom Virus und zu 90% hausgemacht.

Mehr als 1000 Neuerkrankte heute in Deutschland. Erst die Hiobsbotschaft , dann die Massnahmen. Das funktioniert so nicht, liebe Politiker.

19:00 @frosthorn .. @melancholeriker, 18:04

Ich fürchte auch, dass das Ergebnis fatal ausfallen könnte. Da wird dann später das Lob der Regierung für die besonnene Bevölkerung mich eher nicht trösten.

Es gibt sicher viele einsame Menschen, sind die gerade alle hier?
Mich erschreckt wieder einmal die mangelnde emotionale Intelligenz und Sozialkompetenz. Das alles macht mir tatsächlich viel mehr Angst als das Virus. Manche haben Angst, von jemandem "abhängig" zu sein.
Mit einer Bitte um Hilfe wird niemand gleich abhängig, doch manche können nicht mehr "bitte" oder "danke" sagen. Um Hilfe zu bitten wird außerdem oft als Schwäche angesehen.

@Esche999

"Es wäre vielleicht ganz hilfreich, wenn die Bundesregierung ein offizielles Statement über Maßnahmen zur Notversorgung der Bevölkerung abgeben würde, die Hamsterkäufe als tatsächlich überflüssig erkennen lassen."

Wozu?
Ganz sicher hat die Bundeswehr kein Klopapier für 83 Mio Bürger eingegraben, es würde also diesen speziellen Hamsterkauf nicht überflüssig machen und alle, Gesunde wie Infizierte würden sofort in die Läden rennen. Ergebnis: genau das, was man nicht will.

"Sollte es die [Einlagerung der wichtigsten Grundgüter] allerdings gar nicht geben, dann sollte man das jetzt einleiten - und bekanntgeben."

Selbes Ergebnis, also wird eine kluge Regierung das ebenfalls nicht tun.

Aber auch dort, wo stärkere Quarantänemaßnahmen schon jetzt greifen, sind die Supermärkte geöffnet. Alles was es braucht, sind vielleicht ein paar Tage intelektuelle Selbst-Quarantäne, wo man nicht nur soziale Kontake, sondern auch Radio und Fernsehen meidet.
Meine Vermutung: die Erde dreht sich weiter.

Zusatz Masken

In der Quelle von eben steht übrigens noch die fälschliche Annahme, „der Nutzen von Masken hat mehr symbolischen Charakter und hilft nicht gegen die Verbreitung.“

Wie sinnvoll diese sind zeigen die Infektionszahlen aus Taiwan, Singapur und Südkorea.

Wir sollten unsere Einstellung dazu ändern und es sollte uns nicht unangenehm sein diese in der Öffentlichkeit zu tragen.

@ NeutraleWelt

... herrschen in Deutschland extrem asoziale Regierungen. Niedriglohnbeschäftigungswunder, Mietenexplosion, Regelrenten unter H4-Satz. Dieses Versagen wird jetzt in der Krise noch "virulenter".

Nicht jammern, anpacken.

Mir wurde fast schlecht

Als ich gestern einkaufen war, schaute ich was andere kaufen. Haltbares Brot war fast ausverkauft. Preiswertes Mineralwasser war komplett ausverkauft, Einkaufswagen mit Mineralwasser höher gestapelt als die Körpergröße der schiebenden Person. Kartonweise Margarine, kartonweise
Kartoffelbrei – Packungen.
Mir wurde ganz übel als ich mir vorstellte, dass ich Kartoffelbreipulver mit Margarine und altbackenen Brot über Monate essen müsste. Da kaufe ich lieber weiterhin alle 2-3 Tage frische Waren ein. Die waren auch in den letzten Tagen nie ausverkauft.

19:00 von Rumpelstielz

"was die Leut mit all dem Mehl wollen ist mir allerdings schleierhaft, die werden doch nicht auf einmal alle ihre Leidenschaft fürs Brot backen entdeckt haben???"

.-.-.

Nein, das Überleben mit Mehlsuppe sichern. Milch und Mehl und Zucker - fertig ist der Lack.
Das haben wir Nachkriegskinder sehr geliebt. Schmeckt. Habe ich gute Erinnerungen dran.

Und weil Milch sauer werden kann - obwohl die heute lange hält -, kann man heutzutage stattdessen auch ein paar Dosen Milchpulver kaufen und das Pulver mit Leitungswasser verrühren. Also Kaffeeweißer.

Macht insgesamt satt für einen halben Tag.

@ blume

Zusammenbruch der Wirtschaft

Sorry, das geht gar nicht, wenn sowas kommt, lese ich grundsätzlich nicht mehr weiter.
Es ist die Zeit der Solidarität, nicht die Zeit der Panikmache.

@ 19:23 von blume

Sinnvolle Vorräte zu haben ist das eine; aber egoistische Hamsterkäufe ohne Sinn und Verstand und ohne Blick auf das Mindestmaß an Solidarität und Blick füreinander - das verschärft die Krise, letztlich auch für den egoistischen Hamster.

@17:51 von Elbestrand

super, ich bin auch ein Freund von Wildkräutern....als Ergänzung....
aber wie sollen denn 83 Mio Menschen von Wildkräutern (die Massenhaft hinterm Supermarkt wachsen) auf längere Sicht satt und versorgt sein?

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