Ihre Meinung zu: 100 Tage Esken/Walter-Borjans: Nicht mehr so auf Krawall gebürstet

15. März 2020 - 5:50 Uhr

100 Tage stehen Esken/Walter-Borjans nun an der SPD-Spitze. Der Start der Überraschungssieger lief recht reibungslos - trotz Zweiflern unter den Spitzengenossen. Aber da waren ja auch noch Thüringen und Corona. Von Sabine Müller.

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Kommentare

Wollte nicht?

Wollte nicht das Dreamteam den Wählerzuspruch zur SPD verdoppeln? Ich meine man kann ja auch alles wie in dem Bericht schönreden wenn die Anspruchshaltung nicht sehr hoch ist? Für mich sind Beide sehr farblos und Beide fallen oftmals dadurch auf, das Sie oftmals in unterschiedliche Richtungen wollen.

Exorbitant

Die SPD steht momentan bei so 17%. Wirklich ein exorbitanter Wert für SPD-Verhältnisse. Liegt das vielleicht daran das man von Kühnert in letzter Zeit nichts hört?

Die Medien

Gerade Sie haben - wie andere auch aus allen Rohren auf die Beiden geschossen. Gerade Frau Esken wurde von hochnäsigen Redakteuren nicht gerade zimperlich behandelt. Auch die Zweifel an der Polizeitaktik in Thüringen waren wichtig. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die mal etwas in Frage stellen. Und nicht nur den Regierungsbrei ungehindert fließen lassen - gerade in einer großen Koalition ist das wichtig. Denn sonst ist die Demokratie in Gefahr.

Muss man die beiden kennen?

Nein!
Und das sagt schon alles über den politischen Einfluss dieses Duos aus, die den berechtigten Niedergang der deutschen Sozialdemokratie (mit Ausnahmen wie der Bürgermeisterwahl, denn mehr war es nicht, in Hamburg) auch nicht aufhalten werden!

die SPD könnte etwas für Deutschland tun

Hundertausende kleine Freiberufler, Gewerbetreibende, im Dienstleistungsbereich prekär Beschäftigte, Studenten etc. stehen durch Corona von heute auf morgen ohne jedes Einkommen da und müssen sich den unwürdigen und unsinnigen Prüfungen von Hartz 4 unterziehen. Hier wäre ein befristetes Grundeinkommen für Betroffene als unbürokratische Sozialleistung eine schnelle und einfache Lösung. Ich fürchte allerdings, man wird mit der SPD zwar Milliarden der Industrie hinterherwerfen, den "kleinen Mann" jedoch links liegen lassen.

Sieht so Kompetenz aus?

Dieses Bild zeigt doch alles: zwei Leute müssen so tun, als wenn sie ein Herz und eine Seele sind. Dabei ist es immer die Frau Eskens, die den armen Nobbi wie ein Söhnchen packt. Interessant dabei, das beide den Kopf im Nacken zurückziehen, welches anzeigt, dass ihnen die Situation unangenehm ist.
.
Dass diese Menschen glauben, mit diesem Getue Wählerstimmen gewinnen zu können, kann man fast schon als Witz bezeichnen!

Die Lister der Luschen ...

... als SPD-Vorsitzende beginnt spätestens bei Scharping, setzt sich über den Totengräber Schröder fort und endet zunächst bei diesen beiden.

Meine Frage ist halt, werden sie auch diejenigen sein, die die SPD aus dem Parteienregister streichen lassen, oder macht das dann der Konkursverwalter?

Rührig

....aber so ein richtiger Stilwechsel in der sPD ist noch nicht ersichtlich.
So wie man eine lästige krankheit nur mit etwas Geduld los wird, So wird man auch den Geist Schröders und des mit ihm verbandelten Packs nicht los.
Ein gutes symbolisches Zeichen wäre der Parteiausschluss Gerhard Schröders Walter Riesters und anderer Agenda2010 Protagonisten.
Vor allem aber sollte die sPD den Mut entwickeln, nicht mehr Um jeden Preis mit der Merkel - Partei oder der fdp zu koalieren.
Nur so kaufen einem die Leute irgendwann wieder ab, das man links ist.

@ 05:53 von smirker

Natürlich muss man die beiden kennen, wenn man sich für die politische Situation und Entwicklung im Land interessiert - das Gegenteil zu behaupten, ist schickanierende Effekthascherei; man muss nicht mit jedem Vorschlag inhaltlich übereinstimmen, ich bin seit langem auf kritische Distanz zur SPD gegangen, aber mir sind solide Politikarbeitende ohne Schnickschnack lieber als selbstverliebte Selbstinszenierer a la Lindner und Merz, die meinen, staatsmännische Stimmlage bzw. Pause nach jedem Satz könnte über politische Profillosigkeit hinwegtäuschen.

100 Tage Esken/Walter-Borjans:Nicht mehr so auf Krawall....

Eine Wende in der SPD wird es wohl nicht geben.Was hat es gebracht,daß Esken und Walter-Borjans bei den Parteiwahlen durchsetzten ?
Während sich der "sozialdemokratische" Arbeitsminister Hubertus Heil bei der EU dafür einsetzt,daß unter dem Mantel des Bürokratieabbaus die Entsenderichtlinie verschlechtert wird.A1-Bescheinigungen über die Sozialversicherung sollen nicht mehr notwendig sein.
Und bei den neuen Kurzarbeiterregelungen sollen den Unternehmen die Zahlung von Sozialbeiträgen erlassen werden.

@ 08:06 von DeHahn

Sie halten Ihre süffisante Fotointerpretation zur Bewertung der Arbeit der beiden SPD-Vorsitzenden für wichtiger als eine Einschätzung ihrer politischen Arbeit? Sieht so Kompetenz aus?

Nicht mehr so auf Krawall ....

Die schwäche der Arbeit (als Seite der Produktion) geht mit der Schwäche der Arbeiterpartei Hand in and - diejenigen, die hier an Partei und Personal keine guten Haare lassen, tun dies aus Kalkül oder Unverständnis. Gewerkschaften und (linke) Parteien (aber auch Arbeitnehmer insgesamt) haben an Bedeutung ebenso verloren, wie die Bedeutung des Kapitalmarktes den der Realmärkte (auch des Arbeitsmarktes) in die Defensive gedrängt hat.
Ein großes Knotenschlagen zum Wohle von Land und Partei von der SPD zu erwarten, ist schlicht illusionäres Denken.
Wir werden uns bei stabilen Verhältnissen damit abfinden müssen, Gras zu futtern und dem Kapital die Stange zu halten - mehr kann derzeit kein ordentlicher Parteiführer versprechen.

CDU nicht besser dran... "Luschen"?

@08:08 von Havelmüller
Ihre Vorhalte treffen auch andere Parteien.
Mich irritiert eher, dass die beiden ihre "linkes" Profil so schnell verloren haben.
Ich hätte mir eine Neuorientierung in Richtung einer auf Frieden gerichteten Außenpolitik gewünscht. Daraus wird offenbar nichts.

Auch die Beiden werden nicht

Auch die Beiden werden nicht gegen die alten sPD-Sünden vorgehen, schade (NWB machte zeitweilig ein wenig Hoffnung auf eine Kehrtwende)

Bitte um Aufklärung

"Sie halten Ihre süffisante Fotointerpretation zur Bewertung der Arbeit der beiden SPD-Vorsitzenden für wichtiger als eine Einschätzung ihrer politischen Arbeit?" @andererseits
.
Welche politische Arbeit? Etwa markige Ankündigungen vor der Vorsitzenden Wahl und dann Einschwenken auf die alte Schiene? Wenn man das Arbeit nennt, ja dann .... Ach ja, Kevin Kühnast ist jetzt im Vorstand, ey boah, und seitdem hört man nix Markiges mehr von ihm. Sich so am Riemen zu reißen ist ne enorme Arbeit.

@andererseits u.a. um 08:38Uhr

Zufall oder Absicht? Sie erwecken jedenfalls immer den Eindruck, als wenn Sie der Einzigste wären, der intelligent genug ist, um alles zu verstehen, besonders wenn es von linker Seite kommt. Meinen Sie nicht, daß Brandt und auch Schmidt gewählt wurden, weil deren Äußeres und Auftreten akzeptabel war? Oder glauben Sie, daß damals die SPD wegen Wehners Intellekt erfolgreich war?

@Dr.Hans

Eine sehr interessante Meinung die Sie da verbreiten.

Besser als erwartet

Ich muss ehrlich sagen, auch ich war am Anfang sehr kritisch der neuen Spitze gegenüber und die beiden haben am Anfang ja auch ihre Fehler gemacht. Inzwischen machen die beiden aber einen ganz guten Job und ich habe den Eindruck, sie machen das, was eigentlich Parteivorsitzende leisten sollten, nämlich ein bisschen Ruhe in die Partei reinbringen und das scheint zu gelingen und die Partei hat sich ein wenig stabilisiert mit ganz leichtem Aufwärtstrend.

In den 100 Tagen

habe ich nicht viel von den Beiden gehört. Sicherlich lag es auch an den anderen Themen die jetzt aktuell im Vordergrund stehen. Mal sehen wie es mit der SPD weitergeht in Richtung 5% .Wäre sehr Schade für eine einstmals große Volkspartei die Köpfe wie Schmidt , Brand ,Wehner einmal hatte.

Nicht mehr auf Krawall gebürstet

Damit , also krawallig sein , wollte man etwas mehr auffallen ! Längst ist das Pulver verschossen und die Einsicht , dass die SPD ohnehin kein Pulver mehr hatte, ist wieder eingekehrt ! Zurück zu coolen Sprüchen ohne was zu ändern!

Guter Ratschlag zum Schluss.

Der letzte Satz sollten sich einige zur Brust nehmen.
Gerade in seiner Zeit als Parteivorsitzender hat Herr Gabriel mit seinen Seitenschüssen alle potentiellen Kanzlerkandidaten beschädigt.

@ DeHahn, um 09:02

Sonderbare Chimäre: Kevin Kühnast... :-)

@ 09:08 von karlheinzfaltermeier

Woher Ihre merkwürdigen Eindrücke kommen, verstehe ich nicht: Ich beteilige mich hier wie Sie und jede*r andere, nicht mehr und nicht weniger.
Was Sie mir inhaltlich mit dem Rückgriff auf Brandt, Schmidt und Wehner sagen wollen, erschließt sich mir nicht: Sind Sie sicher, dass Sie meinen Kommentar richtig verstanden haben?

Nun die aktuellen

Werte der 8 Umfrageergebnisse, liegt zwischen 13-17 Prozent, kommt also darauf an, wo man fragt und wie man fragt.
Und von den Dingen, mit denen Sie angetreten sind, ist nicht mehr viel übrig.
Kanzler können und wollen Sie auch nicht, und die Dame hat meist das Gesicht zur Faust geballt, wie heute so umgangssprachlich sagt.
Für mich sind die Beiden nicht die richtigen, um die SPD aus dem Loch zu holen.
Schade eigentlich um die SPD, früher hatte sie mal Führungspersönlichkeiten, ohne geht es eben nicht.

re 09:48 krittkritt: linkes Profil?

>>@08:08 von Havelmüller
Ihre Vorhalte treffen auch andere Parteien.
Mich irritiert eher, dass die beiden ihre "linkes" Profil so schnell verloren haben.
Ich hätte mir eine Neuorientierung in Richtung einer auf Frieden gerichteten Außenpolitik gewünscht. Daraus wird offenbar nichts.<<

Naja, vielleicht haben Sie auch eine falsche Vorstellung von „linkem Profil“.

Glauben Sie wirklich, dass es „linkes Profil“ wäre, europäische Politik an Russland und seinem Antiparlamentarismus, Homophobismus, Unilateralismus, Autokratismus, Oligarchismus, Nationalismus, Imperialismus und Militarismus „neu zu orientieren“?

Oder was meinen Sie mit einer „Frieden ausgerichteten Außenpolitk“ konkret?

Wen wunderts,

erstmal an der Macht ist jeder bisher wirtschaftsliberal geworden, gerade in der Arbeiterpartei SPD.

Am 15. März 2020 um 08:38 von andererseits

" Sie halten Ihre süffisante Fotointerpretation zur Bewertung der Arbeit der beiden SPD-Vorsitzenden für wichtiger als eine Einschätzung ihrer politischen Arbeit? Sieht so Kompetenz aus? "

Sie wissen aber schon das Körpersprache heute Wissenschaft für sich ist, sagt man Umgangssprachlich.
Und heute wird hauptsächlich auf Bilder und Außendarstellung geachtet, das mag Ihnen jetzt nicht gefallen, ist aber in heutiger Zeit meist wichtiger als Inhalte.
Das nur mal so nebenbei in die Diskussion geworfen ;-).

... den "kleinen Mann" links liegen lassen ...

Viel schlimmer noch, der "kleine Mann" wird rechts liegen gelassen.

Links neben der SPD gibt es nichts, gar nichts, keine relevante politische Kraft.

✎ Welche Kompetenz?

Die von den Spitzengenossen Esken/Walter-Borjans?

Die beiden "Überraschungssieger" zeigen nichts, wenn man nicht Ideologie mit Kompetenz verwechselt. Diese Wahl macht nur den Zustand der SPD deutlich. U.a. Sigmar Gabriel hat man entsorgt. Sein Nachfolger in der Regierung Heiko Maas. Das passt dazu wie die Faust aufs Auge.

Die SPD profitiert aktuell nicht vom eigenen Vermögen, sondern insbesondere von den Fehlern der Konkurrenz. Die Einstelligkeit hätte sie sonst längst erreicht.

Wo nichts ist! Welche Kompetenz soll denn das Duo gezeigt haben? Krawall gebürstet, abgebürstet sind keine Qualitätsmerkmale.

Trefflich u.a. von @DeHahn als Wahrnehmung beschrieben:

Dabei ist es immer die Frau Eskens, die den armen Nobbi wie ein Söhnchen packt.
--
"Leute wie Gerhard Schröder oder Sigmar Gabriel, die gerne gute Ratschläge von der Seitenlinie geben, sollen bitte die Klappe halten."

Die Seitenlinie hat(te) Kompetenz und die soll bei der SPD nun die Klappe halten. Das wird nichts!

09:30 von schiebaer45

"Mal sehen wie es mit der SPD weitergeht in Richtung 5% .Wäre sehr Schade für eine einstmals große Volkspartei die Köpfe wie Schmidt , Brand ,Wehner einmal hatte."

.-.-.-.

Wir können die Welt nicht anhalten.

Auch Brandt, Wehner oder Schmidt könnten heute mit ihrer Politik die SPD nicht zu den früheren Prozentzahlen zurückführen.

Nach meinem Verstehen hilft hier eben kein Personenkult.

Die Parteienlandschaft insgesamt wandelt sich zur Zeit, und kein Riese könnte das stoppen.

Man muss nur versuchen zu erkennen, was ganz genau sich da verändert.
Denn das gilt ja auch für die CDU.

10:11 von Tremiro / 06:05 von Dr.Hans

Sie verbreiten Fakenews. … unter anderen Umständen wäre den zuzustimmen, hier müsste es heißen, der Hans polemisiert - ihm ist alles (zu) links, was nicht dem in Deutschland neuerdings gesellschaftsfähigen neo-reaktionären Habitus entspricht. Man darf nicht alles laut sagen, aber die Pose eines Göbbels für Arme kommt immer gut.
Zu verhelen, das die Welt inzwischen anderen Bruchlinien folgt, als denen zwischen Kapital uns Arbeit, fällt noch schwer - das wirklich neue muss noch begriffen werden, deswegen sind die Protagonisten der neuen Entwicklungen noch unheimlich - das kann man bedauern, aber schwerlich ändern.
Der Konservatismus ist bekanntlich das Sammelbecken jener, die von Gestern sind.

100 Tage Esken/Borjans

Denn die Überraschungssieger und die vielen Spitzengenossen, die sie nicht gewählt hatten, müssen schnell eine gemeinsame Linie finden, unter anderem beim weiteren Fahrplan für die Große Koalition.
###
Ich sehe nicht das sich die SPD mit Esken und Borjans großartig verändert hat. Die Altsünden der SPD werden der Partei auch mit den neuen Duo weiter angelastet. Und trotz großen Ankündigungen sieht die SPD ein weiter so in einer zerstrittenen GroKo als die bessere Lösung. Wenn die SPD einen Fahrplan sucht dann wird sie ihn spätestens 2021 finden. In der Opposition...

Am 15. März 2020 um 08:38 von andererseits

"....Bewertung der Arbeit der beiden SPD-Vorsitzenden für wichtiger als eine Einschätzung ihrer politischen Arbeit? Sieht so Kompetenz aus?"
#
#
Welche politische Arbeit hat das Duo in den ersten 100 Tagen geleistet?
Die Frage ist ernst gemeint.

Man hört wenig von den beiden

Falls man etwas von Esken/ Walter-Borjans hört, dann sind es Vorschläge für neue Steuern. Das Wort Entlastung der Bürger ist für die beiden ein Fremdwort. Gerade jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie dürften die beiden ratlos sein. Vielleicht hört man kaum noch etwas von ihnen. Für die SPD waren sie bisher kein gutes Aushängeschild.

Borjans und Eskens propagieren heutzutage lautstark die SPD ..

..aus den glorreichen 1970er Jahren!

NUR, in dieser althergebrachten Form existiert die SPD seit fast vierzig Jahre überhaupt nicht mehr!

Daher mein Fazit:

Wie sehr viele SPDler gehören die beiden heutzutage eher zu den Politnostalgikern, die von den glorreichen längst vergangenen alten Zeiten träumen!

@ 09:51 von wenigfahrer

Ist das so, dass "Bilder und Außendarstellung" für Sie "wichtiger als Inhalte" sind, selbst bei Schnappschüssen? Für mich nicht.
;-)

Eskens/Borjans + Künert/Klingbeil

entpuppen sich als Quadriga des Grauens, die sich nach den anderen Vorgängern als weitere Totengräber der SPD auf Bundesebene hervor tun. Arme alte SPD - Carlo Schmid, Willy Brandt, Helmut Schmidt und andere große Sozialdemokraten drehen sich bestimmt im Grabe um.

Zu spät

Die SPD ist nach Helmut Schmidt nicht mehr mein Partei und wird sie wahrscheinlich auch nicht mehr werden,die Agenda sowie der Seeheimer Kreis haben zu große Wunden hinterlassen !das gleiche gilt für. die CDU seit Merkel !

100 Tage unter neuer SPD Parteiführung?

War doch in Ordnung.
Die schlimmen Befürchtungen, wie Ausstieg aus der Groko oder Dauerstreit mit der CDU sind ausgeblieben!
Vielmehr wurden Sozialprogramme durchgesetzt. Die Leistungen der SPD innerhalb der Groko sind nicht zu übersehen. Mit den Beiden an der Spitze hat die SPD wieder mehr Farbe bekommen und die ist rot!

@Aufgeklaerte Welt

Da haben Sie nicht ganz unrecht!

Insbesondere die Massnahmen im Rahmen der Corona Krise zeigeb doch WIEDER einmal exemplarisch und überdeutlich, das die SPDler heutzutage immer NOCH eher die Genossen der Bosse, als die realpolitische Vertreter des kleinen Mannes von der Straße verstehen!

Denn der im Zuge der Corona Krise SEHR großzügig ausgestellte Blankoscheck für die deutsche Wirtschaft, gilt halt eben NUR für die Wirtschaft, die durch die Corona Krise arbeitslos gewordenen deutschen "Normalbürger" müssen halt selbst sehen, wo Sie bleiben, und sich GEFÄLLIGST möglichst geräusch- und klaglos in die Reihe der Hartz IV Empfänger einreihen!

Daher mein Fazit!

Es ist eher verwunderlich, weshalb die SPD heutzutage überhaupt noch die 17 Prozent Marke bei Wahlen erreicht!

Die Union kann sich das Kanzleramt auf lange Zeit abschminken

Außerdem tippe ich in Sachen Kanzleramt, dass der nächste Kanzler/die nächste Kanzlerin entweder Manuela Schwesig (SPD) heißen wird oder es jemand von den Gruenen wird.

Die Union hat auf lange Zeit keine brauchbaren Kanzlerkandidaten und kann sich das Kanzleramt auf sehr lange Zeit abschminken. Die Union muss auch lernen, endlich ohne die AFD leben zu können. Damit dass passiert, muessen AFD und Co verboten werden. Dazu ist die Beobachtung der AFD vom Verfassungsschutz bereits der erste richtige und begrueßenswerte Ansatz.

@andererseits

Mein Beitrag sollte amüsieren, denn dieses Duo ist genauso profillos wie die meisten sogenannten Spitzenpolitiker in Deutschland!
Ich beneide die Österreicher, um ihren entschlossen handelnden und charismatischen Bundeskanzler, doch einen solchen Spitzenpolitiker findet man in Deutschland nicht!

Ja, was hat sich nur geändert?

"Man muss nur versuchen zu erkennen, was ganz genau sich da verändert. Denn das gilt ja auch für die CDU." @Sausewind
.
a) in den ÖPNV sieht man, wie alle über den Bildschirm wischen, jeder in seiner eigenen Lieblings-Blase.
b) in den Boards kann man erkennen, dass zwar jeder an jedem etwas auszusetzen hat, aber eine fundierte politische Linie ist nicht erkennbar, nur Leerformeln.
c) Die Rolle der Parteien war es ehemals, die politische Willensbildung in der Bevölkerung zu bewirken. Und so kamen Brandt und Schmidt ins Amt. Schröder hat die Menschen hinter sich gebracht, sie angeschmiert, und die CDU (deren ständigen Anwürfen Schröder sich gebeugt hat) haben ihn dafür diffamiert. Inzwischen rudern alle Politiker den Meinungsumfragen hinterher. Das ist ein schlüpfriger Grund, denn niemand, auch die Politiker nicht, ist mehr bereit, für seine Überzeugung ein Risiko einzugehen.

was für ein Gespann

- an eine Bauern Theatervorführung ist man erinnert

die Esken mal als Paketzustellerin und als Kellnerin tätig
der Walter-Borjans als Volkswirt nicht mal in der Lage zu erkennen, dass sein Staatshaushalt,
weil zu viele Schulden, an der Vefassung scheitert
im Hintergrund ein Kühnert, der gar nichts gelernt hat
andere Leute enteignen will (selbst deren eigengenutzte Wohnung)
logisch der kommt ja sonst zu nichts .....
Leute die unter Normalumständen nicht mal nen Job als Pförtner in der Bundestagsverwaltung kriegen täten,
sitzen da in der ersten Reihe
Repräsentieren solche Menschen die SPD oder überhaupt ne Partei in unserem Land ?

100 Tage Esken/Borjans

Ständig neue Themen, neue Vorschläge, die zuständigen SPD-Minister überrumpelt - man merkt, die Neuen müssen noch lernen.
###
Vor allen müssen sie lernen wofür Sozialdemokraten früher standen. Heute richten sie sich danach aus was gerade Politisch passt und woher der Wind weht. Für Soziale Gerechtigkeit und Anwalt der Arbeiter wird diese SPD doch heute nicht mehr angesehen. Es ist ja geradezu niedlich wie Arbeitsminister Heil diese Themen heute anspricht und kritisiert, wohlwissend das es seine Partei war die eine soziale Schieflage in der Gesellschaft erst ausgelöst hat. Bestes Beispiel ist doch die Grundrente die nun verteidigt wird, aber um die lange fast schon peinlich gefeilscht wurde. Lernen muß die SPD auch das es bald keine überzeugten SPD-Wähler wie früher mehr geben wird. Also auch das Prinzip der Arbeiterpartei wird in Zukunft nicht mehr ziehen...

10:58 von erstaunter b.. "Quadriga des Grauens"

Erstaunlich - das Urteil geht von Wirkungs- über Belanglosigkeit bis hin zum Grauen - welches näher zu beschreiben hier Worte oder Motive fehlen.
Die "blasse Harmlosigkeit" (zit. nach G. Schramm) jedenfalls ist wohl nicht das gemeinte Grauen, denn ein Grauen rührt von anderem, als von Blässe und Harmlosigkeit.
Was man wohl meinen könnte, ist das einem als Außenseiter das Innenleben einer Partei immer etwas fremd bleibt und in Zeiten in denen die Unfähigkeit zum Begreifen gerne mit den blassen Wort "Verdruss" bemäntelt wird, das auch soll. Wenn man dann noch begreift, das vielen heuer das Fremde ein Graus ist, dann allerdings schließt sich der Kreis.

10:35 von Sausevind

Nach meinem Verstehen hilft hier eben kein Personenkult.
.
warum gibt es in BW nen GRÜNEN Ministerpräsidenten
wegen des Kretschmann´s oder trotz
in Thüringen, ob die LINKE wirklich den Ministerpräsidenten stellen könnten,
hieße er nicht Ramelow
und der Habeck ? im Vergleich zu so anderen Akteuren in der Partei

@andererseits um 09:38Uhr

Es überrascht mich nicht, daß Sie die bekannte Tour von Linken reiten: entweder hat man Sie nicht verstanden, weil man dumm ist, oder Sie verstehen einen Kommentar nicht, weil Sie zu intelligent sind! Nochmal für Sie und bitte seien Sie ehrlich: ich glaube, es wäre Ihnen egal, wenn Ihre Vorzugspartei gewählt würde, egal ob aus intellektueller Überzeugung oder angenehmen Äußeren der Vorsitzenden. Wenn dieses Führungsduo (hoch lebe die Frauen-Quote) Sie mit Arbeit (welcher?) überzeugt hat, dann glauve ich auch zu verstehen, warumSie bei den Parolen von Kühnert jubeln.

CDU im 1stelligen Bereich?

@11:06 von Frank von Bröckel
Wenn ich Ihre Kriterien fortführe, müssten ja CDU/CSU nur noch im einstelligen Bereich dümpeln. Tun sie - leider - nicht. Auch dank des Sponsorings durch die Wirtschaft.

Nichts verändert

Dass man im innerparteilichen Wahlkampf übertreibt, geschenkt.

Aber hat sich was bei der SPD verändert ? Etwas, was beim potenziellen Wähler ankommt ?
Hängengeblieben aus der letzten Zeit ist bei mir zumindest nichts, abgesehen von Scholz `schwarzer Null´ und dem Witz, der Finanztransaktionssteuer genannt wird. Nur negatives.
Und bei der SPD ? Vermutlich ist sie (zurecht) zufrieden mit ihrem Verhalten in Thüringen und dem Ergebnis aus Hamburg.
Und daher wird sie auch weiterhin nichts verändern und glaubt wohl wieder einmal, den Absturz gebremst zu haben.
Aber womit ? Und warum ?
Da ist nichts Neues.

um 11:06 von Frank von Bröckel

>>
Es ist eher verwunderlich, weshalb die SPD heutzutage überhaupt noch die 17 Prozent Marke bei Wahlen erreicht!
<<

Sie werden sich noch wundern, welche Auswirkungen Corona auf die politische Landschaft hat. Esken und Walter-Borjans werden Randfiguren bleiben. Der nächste Kanzler wird sich zwischen Söder und Scholz entscheiden. Wir haben zwar wenig Erfahrungen mit Corona, aber umfangreiche Erfahrung über die Reaktion der Bevölkerung in Krisensituationen.

@um 11:06 von Frank von Bröckel

" SEHR großzügig ausgestellte Blankoscheck für die deutsche Wirtschaft, gilt halt eben NUR für die Wirtschaft, die durch die Corona Krise arbeitslos gewordenen deutschen "Normalbürger"

Was denken Sie, wie es ohne großen Blankoscheck für die Wirtschaft aussehen würde - dann müssten hunderttausende bis Millionen zum Arbeitsamt.

Ihr Vorwurf geht also wie üblich ins Leere, aber das ist man ja von Ihnen gewohnt.

Meine Antwort ist auch ernst

Meine Antwort ist auch ernst gemeint: Zwischen Ministern, Fraktion und Partei gibt es so gut wie kein Gegeneinander mehr sondern Zusammenarbeit und Koordination; es wird deutlich mehr miteinander geredet und auch kontrovers diskutiert, so wie es gute Tradition in der Sozialdemokratie ist. Und ich teile die Einschätzung, dass in der Regierungsarbeit von der CDU/CSU nur Widerstand und kein eigener Impuls kam, weder beim Thema Flüchtlinge noch beim Thema Investitionen. In der Summe sind bei Grundrente, Flüchtlings-/Vertriebenen-Aufnahme und anderen Themen klare Konturen und Ergebnisse da, auch bei der transparenten Aussage, in der nächsten Legislaturperiode keine GroKo mehr einzugehen und für eine linke Alternative einzustehen, am liebsten unter einer SPD-Führung.
Nicht die schlechteste Bilanz für 100 Tage, finde ich als Nicht-SPDler.
P.S.: Es steht noch eine Antwort von Ihnen aus zu den verschiedenen Kultur-Begriffen.

Schade!

Es darf zu Trump kommentiert und auch bei SPD mit Esken/Walter-Borjans Meinungen (mehrheitlich nicht sehr freundlich) abgegeben werden.
Aber beim Thema
“Aufgeblähter Bundestag Vertagen, vergessen, verschleppen“, das nun wirklich JEDEN Bürger interessiert/interessieren sollte, da geht natürlich nichts. Und dabei dürfen wir diese ganzen Darsteller finanzieren. Womöglich bald über 800. Man (Medien/Politiker) macht sich Gedanken über fehlenden Platz, über Auslagerung in Container - macht sich von denen auch jemand Gedanken über die Kosten, die da auf die BürgerInnen zukommen? Ich habe nicht den Eindruck.
Vielleicht sollten wir - als deren Arbeitgeber - zu diesem Thema auch angehört werden?
Ich würde mich freuen, wenn diese Zeilen das Tageslicht erblicken könnten. Danke.

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