Ihre Meinung zu: Treffen im Kanzleramt: Rückenwind für die Energiewende?

12. März 2020 - 9:38 Uhr

Die Koalition kommt im Streit über den Mindestabstand zu Windrädern nicht voran. Ein Treffen mit den Länderchefs soll Antworten bringen. Solar- und Windkraft-Befürworter hoffen auf Klarheit. Von Ute Spangenberger.

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Kommentare

Herr Haas.....

.....hofft auf ein "auf" bei der Windenergie. Dann wohnt er wahrscheinlich irgendwo schön ruhig, wo er insbesondere nachts das dauernde "wusch, wusch, wusch" der Anlagen nicht mit anhören muss!

nicht machbar

Es bleibt dabei:

Ohne Speicher ist die "Energiewende" nicht machbar, mit Speichern nicht bezahlbar.

Die größten Feinde der "Energiewende" (die eigentlich nur eine Stromwende ist) sind Tag und Nacht sowie Wind und Wetter.

Deutschland kann die Welt nicht retten, auch wenn es sich hingebungsvoll wegschrumpft.

Die Dinger machen erstmal

Die Dinger machen erstmal keinen Dreck und keinen Krach. Man könnte sie sogar mitten in Wohngebiete bauen. Zweitens muss die Einspeisevergütung weg. Das macht Strom nur unnötig teuer. Der private Erzeuger spart dann einfach seine "selber produzierte" Menge Strom ein. Das muss ausreichen. Warum soll ich als Denkmalbesitzer, der keine Photovoltaik anbringen darf, dem Bauern seine überdüngten Äcker finanzieren?
Und könnte man mal damit aufhören, von "erneuerbarer Energie" zu labern? Die gibt es nicht und wird es nie geben.

Union, die Verbotspartei?

Die Verbotsparteien der Union wollen mal wieder Maßnahmen gegen den Klimawandel verbieten. Wenn die Boomer weiterhin und trotz besseren Wissen die Lebensgrundlage der jüngeren aktiv Zerstören, frag ich mich, wer die Rente der Boomer bezahlen soll? Die jüngeren werden euch dafür hassen, dass ihr ihr auf Kosten zukünftiger Generationen gelebt habt.

@08:55 von Marler Stern

"Ohne Speicher ist die "Energiewende" nicht machbar, mit Speichern nicht bezahlbar."

Halbwahrheit.

Die Regierung subventioniert vieles für die Wirtschaft / Stromwirtschaft, aber nur sehr wenig für den Normalbürger.

Speichern für den Privathaushalt ist machbar, bezahlbar, aber würde der Stromindustrie Zuviel Verluste bescheren.
Darum spricht davon auch keiner.

Das ist unser Problem, das die Wirtschaft in D halt der heilige Gral ist.

Größter Feind

Die größten Feinde der "Energiewende" sind diejenigen, die mit ihren, an den Haaren herbeigezogenen Argumenten versuchen, die Energiewende auf nur jede erdenkliche Art zu torpedieren, nur damit sie weiter auf Kosten zukünftiger Generationen über ihre Verhältnisse leben können.

Sebastion15

Herr Haas kommt aus Mainz Ingelheim
Das ist schön leise, weil es in der anflugschneise für Frankfurt Rhein Main Flughafen liegt. Dreht der Wind, ist dort die Abflugroute. Dann ist es dort nicht so laut, wie vorher, sondern lauter. Ein windrädchen würde dort nicht besonders stören.

@09:10 von Bender Rodriguez

"Und könnte man mal damit aufhören, von "erneuerbarer Energie" zu labern? Die gibt es nicht und wird es nie geben."

Doch.

Zum Beispiel Holz.

Das Personal.....

Egal ob Coronakrise (huch! Wir benötigen für so etwas Atemmasken und Handschuhe???) oder Energiewende, unsere Regierung agiert nicht, sie reagiert - seit Jahrzehnten. Das ist nicht ausreichend.

Das wird nur anders werden, wenn mehr hochqualifizierte Bürger selbst politisch aktiv werden. Leider bedeutet das, die Ochsentour durch die Kommunalpolitik zu machen, mit erheblichem Zeitaufwand.

Darum benötigen wir größere Kommunalstrukturen (Samtgemeinden als Einheitsgemeinden) und eine gute Entlohnung für den Einsatz im Gemeinderat (mindestens 1000 Euro / Monat).

Warum Steuer auf eigenen Strom?

Wenn ich Lebensmittel anbauen und esse, muss ich keine Steuern zahlen, aber wenn ich Strom anbauen und selbst verbrauche schon. Solche unlogischen und kinderverachtende Gesetzte können meiner Meinung nach nur von sehr dummen oder unglaublich korrupten Politikern geschrieben werden.

Gegenwind

Die Akzeptanz wird eher sinken als steigen, da uns als Kunden die Energiewende richtig viel Geld gekostet hat. Seit dem Jahre 2000 hat sich der Strompreis von 14 Cent auf 31 Cent mehr als verdoppelt. Mit steigender Tendenz aufgrund der CO2 Abgaben.
Viele Menschen am Existenzminimum lebend und Rentner mit geringen Einkommen können sich diesen teuren Strom teilweise nicht mehr leisten. Zumal auch die Mietnebenkosten durch CO2 Umlage (Heizung) erheblich steigen werden.
In diesen 31 Cent sind nicht nur die Erzeugerkosten sondern auch die diversen staatlichen Abgaben, EEG-Umlagen, Abgaben für nicht produzierten Windstrom(Geisterstrom) und horrenden Dispatcherkosten für den Durchlass des Ököstroms enthalten.
Der EU-Durchschnitt des Strompreises liegt bei ca. 21 CENT pro KW/h.
Da wir ja jetzt eine CO2 Umlage haben, bin ich der Meinung, dass Wind und Solarstrom ohne Zulagen wirtschaftlich produziert werden können. Zurück zu Angebot und Nachfrage und Streichung aller Ököstromsubventionen.

Stückwerk

Ich vermisse einen Plan. Wie soll unsere Energieversorgung am Ende aussehen? Dann kann man abschätzen, was wir opfern müssen.

Ich denke wir sollten die Bürger nicht mit riesigen Windrädern in direkter Nachbarschaft krank machen. Wir müssen sowieso GROSS denken. Was bauen wir zu? Lüneburger Heide? Wälder? Nordsee? Wer bezahlt die Speicher und warum bauen wir nicht längst große Speicher?

Und dann auf jede verfügbare Fläche Solaranlagen.
....

Treffen im Kanzleramt:Rückenwind für die Energiewende ??

Das wäre schön.Statt dessen eher Rückenwind für RWE,Vattenfall und EnBW,die kürzlich Milliardenbeträge aus Steuermitteln zugesagt bekamen(für den langfristigen Kohleausstieg).

Darüberhinaus bleibt auch die Verkehrswende aus:Von der Straße auf die Schiene,statt Autolobbyismus.

"Es passiert viel zu wenig und zu langsam" (...). "Die Ziele, die sich die Bundesregierung gesteckt hat, um die 1,5-Grad-Marke im Pariser Klimaabkommen zu einzuhalten, sind zu gering"

Solange es bei dem hier beschriebenen Geflecht aus politischen „Zuständigkeiten“, „Weisungsbefugnissen“ und finanziellen Abhängigkeiten, das jede private und unternehmerische Eigeninitiative zum unkalkulierbaren Risiko macht bleibt, KANN sich daran wohl gar nichts ändern: „Sollte der "Solardeckel" bestehen bleiben, würde (...) also womöglich keine Einspeisevergütung mehr von dem Netzbetreiber erhalten, wenn er sich erst in einigen Wochen eine Solaranlage kauft. Möglicherweise würde ihm die Bank nicht mal mehr eine Finanzierung anbieten, befürchtet er. "Zurzeit liegt das Risiko komplett auf meiner Seite. Ich habe einen Förderantrag gestellt, ich habe meine Hausbank gefragt, ob ich einen Teil finanzieren kann und im Endeffekt ist jetzt alles fraglich und abhängig von der Entscheidung, die in Berlin (...)“

Es wird Zeit für Kanzler Habeck zu übernehmen

Der CDU werden ihre Wähler überproportional schnell abhanden kommen wegen der demografischen Zusammensetzung ihrer Wählerschaft, spric sie hat überwiegend alte Wähler. Der junge Wähler hat die Zukunft vor Augen und vor sich, daher wählt er auf Grund des Klimawandels Grün. Es deutet einiges darauf hin, dass das zur nächsten Wahl schon sein wird, der letzte Trendbarometer zeigte es bereits, dass die CDU nur noch 2% vorn liegt.

Strom JA

Stromerzeugung NEIN
Wer braucht eigentlich Strom?

Es muss erst mal

gut sein, Einspeisevergütung und die Unterstützung der Windmüller, wurde bis jetzt mit viel viel Geld der Bürger bezahlt.
Hat uns den teuersten Strom den wir in der EU haben beschert, einzig Dänemark ist noch auf ähnlicher Höhe.
Und der Mindestabstand hat ja seinen Grund, und 1000 Meter ist wirklich nicht zu viel.
Das wir nebenbei noch die Landschaft verschandeln, und die Menschen die nahe dran wohnen, auch noch hohe Wertverluste haben, blende ich mal aus.
Das kann nicht der einzige Weg sein, es müssen andere Möglichkeiten her.

Emil66

Soso, du kannst also ein Stück Holz aufbereiten und mehrfach verbrennen?

Höher bauen

Kann man die Windräder nicht höher (200 m +) bauen und dafür näher an Häuser? Würde ggf. zu weniger Lärmbelastung führen, dafür effizientere Windnutzung

@ Lin 09:23 Uhr

"Solche unlogischen und Kinder verachtende Gesetzte können meiner Meinung nach nur von sehr dummen oder unglaublich korrupten Politikern geschrieben werden."
Unsere Politiker sind (mehrheitlich) hochintelligent:
In der eigenen Versorgung (keine Beiträge aber Ruhegehälter wie sie mit der höchsten Beitragszahlung nicht erreicht werden können) wird die mathematische Unmöglichkeit sogar als verfassungskonform deklariert.
Was irritiert ist aber; warum wird nicht verfassungskonform der Coronavirus, das Desaster in der Landwirtschaft, usw. einfach verboten.
Wenn doch der eigene Vorteil möglich ist, warum nicht den weiteren Schritt gehen?

erstmal

sollte sich jeder selber fragen ob er nicht auch mit Schuld daran trägt das die Energiewende nicht so funktioniert wie sie sollte. Letztlich können die Politiker nichts machen wenn alle gegen die Stromtrassen sind und den Bau dieser verhindern. Also bitte nicht immer auf Frau Merkel und die Regierung sondern mal an die " eigene Nase " fassen

um 08:48 von Sebastian15

"Herr Haas.....
.....hofft auf ein "auf" bei der Windenergie. Dann wohnt er wahrscheinlich irgendwo schön ruhig, wo er insbesondere nachts das dauernde "wusch, wusch, wusch" der Anlagen nicht mit anhören muss!"
.
Vielleicht wohnt er irgendwo, wo er die Kohlebagger hören muss?

Übersehen

Bei der ganzen Euphorie über Ökostrom wird gerne übersehen, dass die Solarenergie, die wir in Deutschland gewinnen, im Dezember/Januar weniger als 1/10 von der im Juni/Juli gewonnenen ist. Trotzdem haben wir im Januar den meisten Ökostrom zur Verfügung, weil der Wind stark weht. Ab und zu ist im Januar aber Windstille und Solarstrom fehlt weitestgehend auch, was dann? Dann springen die konventionellen Kraftwerken ein, die dafür allerdings zuvor mitlaufen müssen.
Die garantierte Einspeisevergütung ist Gewinnmaximierung auf Kosten der ärmeren Bevölkerung und gehört abgeschafft. Stattdessen reichen Vorgaben an die Stromerzeuger für erneuerbaren Strom völlig aus. Die wissen bestens, wie sie solche Vorgaben am wirtschaftlichsten umsetzen können.
Und wenn der Wind weht sind die Strompreise nahe Null, weil wir nicht wissen wohin mit dem Strom. Neue Windmühlen machen nur Sinn, wenn deren Strom auch genutzt werden kann. Stromvernichtung und Stromverschenkung sind das Gegenteil von ökologisch.

@9:26 von TarsisC


Ich vermisse einen Plan. Wie soll unsere Energieversorgung am Ende aussehen? Dann kann man abschätzen, was wir opfern müssen.

Nun, ich denke, dass es keinen durchdachten Plan gibt. Es gibt nur Wählerstimmen, die es zu gewinnen gilt.

9:10 Bender Rodriguez

„Die Dinger machen keinen Krach" Entweder sie haben es an den Ohren oder sie haben noch nie ein Windrad aus 500 mtr. besucht. Ich empfehle „Knüllköpfchen“ die Frage wäre noch zu klären, wer hier im Forum „l a b e r t“

@Emil66

Zitat:
"@09:10 von Bender Rodriguez "Und könnte man mal damit aufhören, von "erneuerbarer Energie" zu labern? Die gibt es nicht und wird es nie geben."

Doch. Zum Beispiel Holz." Am 12. März 2020 um 09:19 von Emil66

*

Und wo bitte schön soll das ganze Holz für fast 8.000.000.000 Menschen angebaut werden? Auf dem Mond? Auf dem Mars?
(2050 sollen es schon fast 10 Milliarden Menschen sein, wobei jetzt schon jeder 7. Mensch in einem Slum wohnt.)

Es kam vor Kurzem ein Bericht in der ARD, dass der Mensch jetzt bereits 2/3 der Landmasse nutzt.

Der Regenwald in Brasilen ging förmlich in Flammen auf, als das Freihandelsabkommen mit der EU geschlossen wurde.

Unsere Baumplantage in Deutschland sind schnellwachsende Hölzer, die hier gar nicht hingehören. Riesige Monokulturen, die einer Klimaerwärmug definitiv nicht standhalten werden.

Holz ist absolut keine Alternative.

Speicherung

Die einfachste Form der Energiespeicherung ist vermutlich die in Wärme.
Es werden Warmwasserspeicher aufgestellt, die dann beheizt werden, wenn Ökostrom (Solar, Wind) im Überfluss vorhanden sind. Dann sind die Strompreise im Keller und wir wissen nicht wohin mit dem Ökostrom.
Das ist vermutlich zu einfach, über sowas braucht deshalb nicht nachgedacht werden.

Subventionen

Wer sich über die EEG-Umlage für die Erneuerbaren aufregt, der sollte sich mal damit beschäftigen, wie viel der deutsche Steuerzahler über die letzten Jahrzehnte für die Kohle und die Kernenergie ausgeben hat. In meiner Kindheit gab es schon den "Kohlepfennig" und rechnerisch war jeder Arbeitsplatz im deutschen Steinkohlebergbau mit mehr Geld subventioniert, als der Kumpel verdient hat.
Jetzt werden der Kohleindustrie noch mal ein paar Milliarden hinterher geworfen. Kann man auch mal ausrechnen, wie viel das pro Arbeitsplatz ist.
Und zuletzt kann jeder mal den Begriff "Ewigkeitskosten" googeln. Das wird nicht aufhören.
Aber Politiker zeigten sich über die Jahre eben gerne mit Bergmannskapellen und rußigen Kumpel, als mit Angestellten von Solarfirmen. Deswegen sind diese Arbeitsplätze in China und nicht mehr in Sachsen. Beim Wind läuft es dann ähnlich.

Gott sei Dank

Hat Herr Gabriel als Wirtschaftsminister das Vorausgesehen, die Regenerative Energien Förderung quasi auf 0 zusammengestrichen und Kohle und Öl Subventioniert.
Ironie off

Auf diesem Gebiet erwarte ich von unserer Regierung schon lange keinen Fortschrittswillen mehr.

Wenn

eine wegfallende Einspeisevergütung jemanden davon abhält, eine Solarstrom-Anlage zum Eigenverbrauch zu installieren, hat dieser Jemand sicher nicht die Umwelt im Auge bei seiner geplanten Investition, sondern vornehmlich seinen eigenen Geldbeutel.
Und bzgl. einer möglicherweise wegfallenden 1000m-Grenze für Windräder möchte ich jetzt schon allen gratulieren, die dann ein solches Windrad vor der Haustüre haben werden. Hoffentlich trifft das dann nur solche Personen, die jetzt lauthals nach einer Abschaffung der 1000m-Regelung schreien.

Risiko

Zitat:
"Zurzeit liegt das Risiko komplett auf meiner Seite."

Und wo soll bitte das Risiko sonst liegen?
Ihr Eigentum, ihr Risiko.
Wenn sie wollen das sie kein Risiko bei Investitionen eingehen, müssen sie in ein komunistisches Land umziehen, weil: Kein Eigentum, kein Risiko.

Aber natürlich haben sie dann auch kein Geld um Investitionen zu tätigen.
Genauso gehts den Bauern im Moment mit der neuen Düngemittelvorschrift. Je nach Gesetzeslage können tausende € an Mehrkosten entstehen. Für die Bauern hat man nur Spott und Ablehnung. Aber wenn einer staatliche Förderung für den Treibstoff seines Luxusautos haben will, das ist einen zustimmenden, positiveb Artikel wert.

EE im Abseits.
Die Sonne scheint in unseren Breiten nur zu einem Drittel der Zeit und das nicht bedarfsgerecht. Der Überschuss des teuer produzierten Stroms an den Sommersonntagen wird verschenkt. Für die Weihnachtsgans wird dann wieder teuer exportiert. Dann will der Solarbesitzer wieder Netz und Infrastruktur, die andere bezahlen, nutzen, für den Verkauf seines nicht selbst verbrauchten Stroms sowieso. So ist das heute schon und so sieht das zunehmend in der Zukunft aus.

PV wird immer noch subventioniert, jetzt zusätzlich und indirekt mit dem Eigenverbrauch. Die zig-milliardenschwere Zeche und die Kosten der Infrastruktur überlässt man dem Rest der Verbraucher. Die EEG-Umlage und alle Strompreisbestandteile werden so für den Rest weiter steigen. Das ist keine positive Innovation, das Gegenteil ist der Fall. Die nicht privilegierten Verbraucher sehen diesen EE-Egoismus auf der Stromrechnung. Die deutschen Strompreise sind nicht umsonst ständig steigend und weltweit an der Spitze.

Vehicle to Grid

Wenn erst 10 Millionen Fahrzeuge unterwegs sind gibt es einen sehr großen Speicher.

Ein dauerhaftes Leben im Schlagschatten ...

.. der Windkraftanlagen ist ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen unmöglich.
Für die Anwohner bedeutet es überdies eine kalte Enteignung, denn die Werte der Liegenschaften sind rapide gefallen, viele bereits unverkäuflich.
Man sehe einmal in andere Bundesländer ... Dort will man nicht einmal die dringend benötigten Überlandleitungen. Tausende von Klagen .. Bundeslandübergreifend. Sie Verschandeln die Umwelt und die böse elektromagnetische Strahlung ist ein "Eingriff in die persönliche Unversehrtheit ... u.v.m. .
Meine Meinung: diese Dinger gehören in die See. Einwände dagegen gibt es dann von Seiten der Betreiber ... das würde die Kw-Stunde um einen Hundertstel Cent verteuern ... der Gewinn...

09:55 von Ritchi Übersehen

aber das will man in diesem mittlerweile linksgrün verblendeten land nicht hören. gestern erst gedachte die junge moderatorin des wdr den 20.000 toten der fukuschima atomkraftkatasstrphe.

Energiewende

Mit der Energiewende hat Deutschland inzwischen die höchsten Strompreise in Europa erreicht. Wenn demnächst die letzten Kernkraftwerke und eine Reihe von Kohlekraftwerken abgeschaltet werden, dann bekommt Deutschland weitere Probleme: Netzstabilität und Unterversorgung. Vermutlich wird der Umstieg auf Gaskraftwerke nicht so reibungslos laufen. Denn ohne sichere Abnahme des erzeugten Stromes lohnt sich diese Investition nicht. Mit dem Windstrom allein kann ein Industrieland Deutschland nicht versorgt werden. Die Grünen haben Deutschland mit der Bekämpfung der Kernenergie in eine ausweglose Situation gebracht. Zumal sie auch noch alle Kohlekraftwerke abschalten wollen. Ein Blackout mit allen Folgen, dann wird die Bevölkerung einen dramatischen Sinneswandel durchmachen. Leider wird es kaum vorher ein Umdenken geben.

Hat uns den teuersten Strom den wir in der EU haben beschert, einzig Dänemark ist noch auf ähnlicher

Auch beim vergleichenden Blick über den Teich sieht es nicht besser aus-STATISTA:
https://www.kas.de/o/adaptive-media/image/
825457/hd-resolution/7_media_object_file_112931.png

Wie man sieht, ist das nicht nur ein Problem der nicht privilegierten Privathaushalte. Die Mieter in den Städten zahlen vorrangig den teuer erzeugten PV-Strom und die Rendite der Solarbesitzer. Jährlich werden alleine über 20 Mrd.€ an EEG-Umlage von Arm nach Reich umverteilt und das ist nur ein Teil der Miete. Sozial ist das nicht. Der umstrittende Länderfinanzausgleich ist dagegegen geradezu bescheiden.

Die Wirtschaft ist nicht selten ebenso betroffen.

An den Haaren herbeigezogen?

Argument 1: Strompreis D 31 Cent, EU 21 Cent pro kw/h
Argument 2: keine Betriebssicherheit in Bezug auf die Stromproduktion von 8000 Jahrestunden nur 1850 Betriebsstunden mit maximaler Kapazität, ansonsten keine ohne nur eine geringe Auslastung der Anlage.
Argument 3: Durch die unterschiedliche Einspeisung entstehen große Schwankungen im deutschen Energienetz, die zu einem Blackout führen können, 2019 konnte es mehrfach durch Zukauf und Einspeisung von Strom aus den Nachbarländern verhindert werden.
Argument 4: Teure Entsorgung der Altanlagen, da Sondermüll.

@wenigfahrer 09.42

So ist es! Und trotz der höchsten Strompreise ist die Versorgung nicht gesichert bei Flaute oder an dunklen Tagen u8nd es muss Strom vom Ausland zugekauft werden, Atomstrom oder Kohlestrom. Ich hab den Eindruck, dass die, die hier nach mehr schreien oder weniger Abstand, selbst nicht betroffen sind. Die Andern demonstrieren gegen Windräder und Trassen. Da ist derart viel Scheinheiligkeit- zum Grausen.

Die Atomenergie als teuerste Energie wurde einfach subventionier

@09:23 von PRMac
Ich hatte von Beginn an den Eindruck, da soll im Interesse der Energiewirtschaft verhindert werden, dass es eine praktikable, vernünftige Reform gibt.
Ein Verwandter von mir hat schon vor über 30 Jahren in der bayerischen Provinz mit Intelligenz und handwerklichem KnowHow ein Null-energiehaus gebaut.

An dezentraler Energieerzeugung sind natürlich die Energieriesen eher außen vor. Mit Hilfe von Parteispenden kommen dann so Regelungen wie die jetzige zustande.

Zu 09:55 von Ritchi ✎ Bewusst - "Übersehen"

@Ritchi, völlig richtig was Sie schreiben.

"Übersehen" wird das nicht aus Versehen oder aus Mangel an Information. Die EE-Förderung ist ein milliardenschweres Profitgeschäft. Hunderte Milliarden wurden dafür mit staatlicher Unterstützung bereits von den Stromverbrauchern extrem unsozial abgeschöpft.

"Solarkönige" wurden hochgepusht. Wer sich erinnert, Solarzellen wurden kurz vor Jahreende per Jumbo aus China eingefolgen um sich die üppige Förderung zu sichern. Es hat funktioniert wie man an der Stromrechnung erfahren durfte.

Ein Staatsversagen auf der ganzen Linie. Im Vergleich nichts gewonnen für Klima und Umwelt, im Gegenteil.

Zubau ohne Plan. Heisse und kalte Drähte, Überschuss und Mangel zeigen sich zunehmend als Problem. Speicher gibt es nur als Blaupausen.

Aus Schaden wird man klug, sagt das Sprichwort. Es ist zu befürchten, das gilt nicht für die Politik. Man hat immer noch nichts gelernt aus der EEG-Misere. Mit der Batterieautoförderung begeht man wieder Fehler.

@10:19 von V.Scho

Was Sie bei Ihrer Aussage offenbar außer acht lassen, ist, dass jeder Ladevorgang die restliche Lebensdauer von Akkus verkürzt und die Ladekapazität reduziert. Sollten also Akkus von Privatfahrzeugen ins Stromnetz integriert und vom Netz gezielt ge- und entladen werden, nutzt sich der Akku des jeweiligen KFZ auch ab, ohne dass damit auch nur ein Kilometer zurückgelegt wurde. Als Halter eines E-KFZ würde ich das nicht wollen - einen Akku zu ersetzen ist immens teuer.

So sauber und problemlos wie das von den Profiteuren immer dargestellt wird ist die Solarstromerzeugung nicht.
Außerdem wird gerne die Ersatzvorhaltung an Speichern und Kraftwerken (Kohle etc.) ausgeblendet.

In Solarzellen wurde Cadmium und andere Schadstoffe verbaut.
Forscher haben untersucht, ob die verwendeten Schadstoffe wasserlöslich sind. Entgegen früherer Annahmen zeigt das Ergebnis, dass Schadstoffe wie Blei oder das karzinogene Cadmium aus den Bruchstücken von Solarmodulen über einen Zeitraum von mehreren Monaten etwa durch Regenwasser fast vollständig herausgewaschen werden können.

Angesichts der weiten Verbreitung von Solarmodulen betonen die Forscher die Wichtigkeit einer möglichst lückenlosen Rückholung alter Solarmodule und des Recyclings. Allerdings sei es „schwer vorstellbar, dass das Einsammeln zu 100 Prozent gelingt“.

u.a. hier:
https://www.nw.de/nachrichten/wirtschaft/
22151481_Studie-warnt-vor-giftigen-Stoffen-in-Solaranlagen-Experten-kontern.html

Habe selbst schon gesehen,

dass solche Windräder umgeknickt sind und Rotationsblätter verloren haben.
Damit werden sie zu einer ernsthaften Gefahr, wenn sie zu nahe an Wohngebiete gebaut werden.

Scheinheilige Debatte

Die beiden Herren aus dem Beispiel haben es mal wieder herrlich gezeigt. Der PV-Anlagenverkäufer ärgert sich, dass er weniger verkauft, wenn nicht Otto-Normal seinen Beitrag (EEG) dazu leistet und dem Käufer ist nun das Risiko zu hoch, dass die Laufleistung der Anlage nicht ausreicht um die Kosten wieder einzuspielen.

Auch die Aussage, dass der Staat die Solarindustrie hierzulande kaputtgemacht hat ist falsch und wird nicht dadurch richtiger, dass man es immer wieder wiederholt.

Aus wirtschaftlichem Interesse hat man lieber wesentlich billigere Anlagen aus China gekauft, obwohl deren Leistung auch erheblich geringer war, da simple Mathematik aufgezeigt hat, dass hier der Preis als relevantes Kriterium ausschlaggebend ist und nicht wo und wie die Produktion stattfindet und das man die zur Verfügung stehende Fläche optimal mit der Leistungsstärksten Alternative nutzt.
Es würde mich mal interessieren wieviel Mehr an Leistung möglich wäre, wenn man die alten Anlagen durch neue ersetzt.

Subentionierung

In Deutschland wurde ein System konstruiert, in dem Konzerne extrem gut verdienen, indem sie reihenweise Dächer und Ackerflächen anmieten und mit Photovoltaik zupflastern: angebliche Ökologie zur Gewinnmaximierung. Für Normalbürger rentiert sich das nicht.

In NL wird über Photovoltaik gewonnener Strom übers Abrechnungsjahr verrechnet (ohne Gewerbeanmeldung - Anlage installieren, einstöpseln, fertig). Wer mehr produziert als er übers Jahr verbraucht, erhält - noch (wird auch abgeschafft) - 3 Cent/kwh. Ziel ist, das jeder Einzelne in der Lage ist, den selbst benötigten Strom übers Jahr zu produzieren. Unternehmen gewinnen in NL dadurch, dass sie bei Vielen die Anlagen installieren und sie auch teilweise vorfinanzieren. Abzahlung in Höhe der alten Stromkosten, Tilgung um Zeitpunkt des Renteneintritts, um als Altersvorsorge dann geringe Stromkosten zu haben.

So geht es, wenn alle etwas davon haben sollen.

@ um 10:04 von dr.bashir

"Subventionen
Wer sich über die EEG-Umlage für die Erneuerbaren aufregt, der sollte sich mal damit beschäftigen, wie viel der deutsche Steuerzahler über die letzten Jahrzehnte für die Kohle und die Kernenergie ausgeben hat.
…"

Die EEG – Umlage ist im Gegensatz zum Kohlepfennig im höchsten Maße asozial. Durch die EEG – Umlage finanzieren die Friseuse, die Krankenschwester und der Lagerarbeiter den vermögenden Hausbesitzern eine 8 - 10 %-ige Rendite auf dem Dach. Für mich ist es immer noch unfassbar, wie die SPD dieses Gesetz der Grünen mit tragen konnte.

@ Sparer

Zitat: "Wenn eine wegfallende Einspeisevergütung jemanden davon abhält, eine Solarstrom-Anlage zum Eigenverbrauch zu installieren, hat dieser Jemand sicher nicht die Umwelt im Auge bei seiner geplanten Investition, sondern vornehmlich seinen eigenen Geldbeutel.
Und bzgl. einer möglicherweise wegfallenden 1000m-Grenze für Windräder möchte ich jetzt schon allen gratulieren, die dann ein solches Windrad vor der Haustüre haben werden. Hoffentlich trifft das dann nur solche Personen, die jetzt lauthals nach einer Abschaffung der 1000m-Regelung schreien".

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, ich schließe mich vollinhaltlich an.

Re H. Hummel !

Leider übersieht Herr Hummel bei seiner Forderung, alle Windräder in die Nord- und Ostsee zu bauen, dass dieser dort gewonnene Strom ja irgend wie auch nach Süddeutschland kommen muss.
Ja wie denn, wenn sich so viele gegen die Überlandleitungen wehren. Zu viel wollen solch große Leitungen nicht haben und nicht sehen. Dann kommt das Argument, diese Trassen in den Boden zu verlegen, dann kommen irgend welche Schlaumeier, die behaupten, dann trocknet der Boden aus.
Windräder sollen es auch nicht geben, aber den Klimaschutz, ohne Kohlekraftwerke, wollen alle.
Neue Funkmasten, damit endlich diese irren Funklöcher in D verschwinden, wollen viele auch nicht, auch dagegen wird protestiert.
Dann bitte alle Handys, PC`s, Fernseher, Radio und andere elektrische Geräte bitte sofort weg geben, in andere Länder, wo nicht so viel gemeckert, gejammert und protestiert wird. Wenn wir den Klimaschutz wollen, muss jeder sein Teil dazu beitragen, jeder, ohne wenn und aber.

Re Lin !

Ja da gebe ich dir recht !
Alle sollten sich mal vor Augen halten, dass es so nicht weiter gehen kann. Die dreckigen Kohlekraftwerke müssen weg, dafür muss aber Ersatz geschaffen werden. Da gibt es Unmengen von Wind und auch viel Sonne, die genutzt werden können. Dies geht aber nur mit Windrädern, viele Solarzellen und Photovoltaik- Anlagen, die aber leider von vielen torpediert werden mit oft scheinheiligen Argumenten und behördlichem Unsinn und Unvermögen.
Nun muss endlich die Politik diesem irrwitzigen Treiben von eigensinnigen Bürgern ein Ende bereiten, aber auch dafür sorgen, dass zu Einen Bürger an Anlagen beteiligt werden, zum Anderen gewisse "Aufpreise" bei den Stromkosten endlich gestrichen werden.
In D verdienen sich die Stromkonzerne dumm und dämlich, und der Staat kassiert durch die bescheuerten Steuern auf Strom auch noch mit. Deshalb sinkt sicher auch die Bereitschaft der Bürger, die Veränderungen mit zu tragen.

09:50 von Bender Rodriguez

"Soso, du kannst also ein Stück Holz aufbereiten und mehrfach verbrennen?"

Ich habe Bäume / Wald.
Bäume Wachsen und filtern CO2 aus der Luft, wenn die Bäume groß genug sind Fälle ich diese und verbrenne diese in meinem Ofen (Winter) und heize damit.... wobei wieder CO2 entsteht für die nächsten Bäume.
Nennt sich Kreislauf.

@um 08:55 von Marler Stern

"Deutschland kann die Welt nicht retten ..."
Sie haben Recht!
Das gilt natürlich ebenso wie für jedes einzelne andere Land dieser Welt!
Also Vogel Strauß Politik und Kopf in den Sand!
Oder jeder tut was ihm Möglich ist, in der Hoffnung das er für andere ein Vorbild ist und die guten Taten aller zusammen die Welt vielleicht ein wenig besser macht!
Selbst der Einzelne kann da was tun 1W hier, ein Feuer dort weniger, so einkaufen das man möglichst wenig wegschmeißt, alles das kann in der Gesamtheit was bewirken.

@11:14 von Ritchi

"Die EEG – Umlage ist im Gegensatz zum Kohlepfennig im höchsten Maße asozial. Durch die EEG – Umlage finanzieren die Friseuse, die Krankenschwester und der Lagerarbeiter den vermögenden Hausbesitzern eine 8 - 10 %-ige Rendite auf dem Dach."

Ich sehe Ihren Punkt und die Finanzierung der Energiewende hätte man sicher besser machen können. Aber den Kohlepfennig (Euphemismus) haben die Friseuse und der Lagerarbeiter auch bezahlt und damit die RWE-Aktionäre finanziert.

Und die Hausbesitzer mit ihren wenigen kW auf dem Dach sind gar nicht die großen Profiteure (ich bin übrigens keiner). Wer hat denn große Dach- oder Bodenflächen um richtig Strom zu produzieren? Das ist die gleiche Bevölkerungsgruppe, die Geld für Biogas bekommt und Zahlungen, wenn ein Windrad auf dem Acker steht. Wer schlau war, muss weniger Gülle produzieren.

@ gman 10:48 Uhr

"Aus Schaden wird man klug, sagt das Sprichwort. Es ist zu befürchten, das gilt nicht für die Politik. Man hat immer noch nichts gelernt aus der EEG-Misere."
Ein Aspekt der noch nie zur Diskussion stand:
Im Falle eines Brandschaden; die PV Anlage hat i.d.R. keinen Notschalter und die Feuerwehr wird nicht mit Wasser und unter Stromspannung löschen.
Lösung - bei diesem politischen Personal?

Treffen !

Ins Kanzleramt dürfte nicht ein Vertreter von einem Stromkonzern, weil die eh nur ans Geld Verdienen denken. Zu dieser Veranstaltung sollten nur Fachleute von Wissenschaft und Technik, die völlig neutral die unwissenden und unfähigen Minister samt Kanzlerin zu den nötigen und wichtigen Maßnahmen drängen, sie dahin bringen, die so genannte Energie- Wende so zu gestalten, dass die Strompreise auf ein Mindestmaß festgelegt werden und die Konzerne trotzdem noch was verdienen.
Es darf aber kein einziger Lobbyist unter diesen Fachleuten sein, weil dieser eh nur lügt und betrügt für seinen Verein. Und die gesamte Gestaltung der neuen Strategie sollte in die Hände von neutralen Strategen, die in der Lage sind, die Bürger mit ein zu beziehen, ihnen die Wichtigkeit der Maßnahmen erläutern und ihnen aber auch klar machen, dass kein Weg daran vorbei führt. Oder wir gehen wieder weit zurück ins 18. Jahrhundert, wo noch mit Ochsenkarren gefahren wurde.

@krittkritt, ohne die Extremförderung zu Lasten der Verbraucher rechnet sich die Hobbystromerzeugung nicht.

Man kann auch sein eigenes Bier brauen, Brot backen und mehr. Toll, Ihr Verwandter hat sogar ein Null-Energiehaus selbst gebaut. Der Großteil überlässt das vernünftiger Weise den Profis.

Wer es kann und als Hobby gerne, das muss dann aber nicht staatlich sanktioniert von anderen Verbrauchern subventioniert werden.

Solange kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird gilt schon als Bedingung im Straßenverkehr.
Die Teilnahme erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

Das kann für die PV-Hobbystromer nicht anders sein. Es geht nicht ohne Gesetze und Kontrolle. Hier fehlt es noch!
Die Versorgungssicherheit gewährleistet im schwierigen EEG-Umfeld gerade noch die Energiewirtschaft. Der PV-Beitrag entspricht dem berühmten Tropfen auf den heißen Stein. Ersetzt kein AKW kein KKW! Demnächst vom Netz!

@10:02 von Tada

"Holz ist absolut keine Alternative."

Falsch.

Holz ist zum kleinen Teil eine Alternative.

Denn ich weis ja nicht ob sie es schon wussten, aber dieses Holz erzeugt beim Verrotten genau soviel CO2 wie beim Verbrennen (Feinstaub ist eine andere Geschichte die man regeln kann)

Und die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.

Aus vielen guten Einzelnen dingen kann man ein gutes Ganzes generieren.

Für mich auf dem Land ist Holz eine Alternative, für den Stäter nicht.

Und lasst den Regenwald aus dem Spiel, der soll denen bleiben die in diesem und mit diesem leben.

100% ACK

Am 12. März 2020 um 11:15 von H. Hummel
@ Sparer
Zitat: "Wenn eine wegfallende Einspeisevergütung jemanden davon abhält, eine Solarstrom-Anlage zum Eigenverbrauch zu installieren, hat dieser Jemand sicher nicht die Umwelt im Auge bei seiner geplanten Investition, sondern vornehmlich seinen eigenen Geldbeutel.
Und bzgl. einer möglicherweise wegfallenden 1000m-Grenze für Windräder möchte ich jetzt schon allen gratulieren, die dann ein solches Windrad vor der Haustüre haben werden. Hoffentlich trifft das dann nur solche Personen, die jetzt lauthals nach einer Abschaffung der 1000m-Regelung schreien".

Dem gibt es nichts hinzuzufügen, ich schließe mich vollinhaltlich an.

Auch ich stimme dem zu 100% zu. Ich plane mir eine Photovoltaikanlage zu kaufen und den gesamten Strom selbst zu verbrauchen.

Bei mir stehen 11 Windräder hinter dem Ort, einige näher als 1000m. Natürlich nicht meine;-). Ich bis stolz auf jedes einzelne.

@um 09:19 von Emil66

"erneuerbarer Energie - Holz?"
Vielleicht, aber könnten wir wirklich einen nennenswerten Anteil der in Deutschland jährlich benötigten Energie durch Holzanbau im eigenen Land decken?
Holzeinfuhr heißt ja nichts anderes als das andere Länder für uns opfern sollen!

Re ich1961 !

Natürlich sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und sich mal ernsthaft Gedanken machen, wie es weiter gehen soll mit der Energie- Wende und dem Klimaschutz. Denn bei allem was passieren soll, um dies zu bewerkstelligen, gibt es immer zwei Seiten der Medaille. Leider wird in D vieles erwartet, aber auch sehr vieles durch Klagen und Protestieren verhindert oder jahrelang verzögert, was für eine Weiterentwicklung sehr wichtig ist, z. B. Windräder, Funkmasten, Stromtrassen, Bahntrassen.
Da maßen sich etliche Bürger an, sie wären die Weisheit, und wissen alles besser, anstatt mal weiter zu denken und deutlich größer und in die Zukunft zu schauen.
Aber vieles liegt auch an den unfähigen Politikern, die leider zu oft in den falschen Postionen sitzen und von ihrem Ressort zu wenig Ahnung haben. Und dann noch leider die Geld- gierigen Lobbyisten, die nur ihre Vorstände mit noch mehr Kohle füttern wollen, die eh nie den Hals voll genug kriegen !!!!!!!!!

@ 10:02 von Tada

"Holz ist absolut keine Alternative."
.
Selbstverständlich ist auch Holz eine Alternative.
Was glauben Sie, warum die Menschheit auch Holz anpflanzt? Um Ihnen einen schönen Wald zu bescheren?
Holz ist ein Rohstoff, auch wenn das manche Berliner Grüne nicht einsehen wollen.
Kleine Anmerkung, Hoz ist übrigens CO2-Neutral.
Wie sehen denn Ihre Alternativen aus?
Kohle doof, Erdgas doof, Atomenergie doof, bloß kein Windrad neben mir und die armen Kobolde wegen dem Solarstrom.....

Solardächer ordentlich fördern!

Die Windräder verschandeln die Landschaft, schreddern Vögel und sorgen für großen Ärger. Die Diskussion um die 1000m Regel sollte beendet werden denn sie ist absolut richtig. Strom sollte dort erzeugt wrrden, wo er benötigt wird. Die Städter haben gut reden, wenn in ihrem Wohngebiet keine Windräder stehen.

@Sparer

Dem ist wohl nicht so, nach Tests wurde sogar behauptet, dass ein ständiges laden und entladen die Lebensdauer vergrößern soll. Einfach mal nach Nissan Leaf darf ein Kraftwerk sein suchen.

Und ma zum weiterdenken!!!

Wir erzeugen beim Atmen auch CO2 und Alle anderen Tiere auch.

Es gibt immer mehr Menschen und immer mehr Nutztiere.

Ach ja da wird ja auch noch Methan, besonders von Rindern erzeugt was wesentlich schlimmer ist las CO2.

Ach und da ist ja noch jede Menge Methan im Permafrost gespeichert, was passiert wenn dieser auftaut?!

Es sollte auch langsam mal darüber nachgedacht werden wie wir mit dem Unausweichlichen klar kommen.

Denn wie schon einige hier festgestellt haben können wir alleine nicht die Welt retten, wenn es denn noch gehen sollte.

...ohne Sinn....

Die Energiewende gleicht einen Fünfjahresplan und ist sozial ungerecht.
Mit der Energiewende wird den Bürgern in die Tasche gegriffen wie seit Jahren nicht mehr.
Der Staat muss Energieunternehmen unter Staatliche Kontrolle nehmen und Löhne und Aushaben kontrollieren.
Ansonsten geht der Schuss nach hinten los.

Saisonale Schwankungen

Solange die Fragestellung, mit welchen Energiespeichern die Glättung der SAISONALEN Schwankungen gelingen kann ungeklärt ist, kann die Energiewende nicht gelingen. Dieses Thema muss dringend vermittelt und diskutiert werden! Mehr Windräder nutzen nichts, wenn wir die Ertragsspitzen nicht speichern können. Es zählt die Effektivleistung, nicht die Nennleistung der Windkraft - das ist vielen immernoch nicht klar.

Emil66

Dein sogenannter Kreislauf ist eine Einbahnstraße. Da erneuert sich bestimmt keine Energie. Holz wächst. Ok. Aber das ist keine energieerneuerung.

11:48 von Schalk01

"Vielleicht, aber könnten wir wirklich einen nennenswerten Anteil der in Deutschland jährlich benötigten Energie durch Holzanbau im eigenen Land decken?"

Neieieienn.
aber eine Teil X ist doch mal egal wie groß der ist.

Es gibt nicht das eine was alles kann.

Oldtimer

Ich habe genügend Windräder in meiner Umgebung. Da hört man den Wind pfeifen. Das Windrad ist still. Dazu muss man nichts an den Ohren haben. Hypochonder darf man halt auch nicht sein. Die stören sich auch an "kinderlärm" oder zu lauten Fußgängerzonen.

@ Knorlo 12:36 Uhr

"Der Staat muss Energieunternehmen unter Staatliche Kontrolle nehmen und Löhne und Ausgaben kontrollieren."
Der Staat sind wir Bürger!
Es bleibt uns überlassen wenn wir mit einem vierjährlichen Stimmvotum zufrieden gestellt sind.
Im übrigen; im Reichstag tummeln sich -völlig legal- längst Lobbyisten (auch von Energieunternehmen) bei unseren Vertretern.
Was soll unter diesen Gegebenheiten kontrolliert -besser- im Sinne der Bürger auf den Weg gebracht werden?

12:50 von Bender Rodriguez

"Holz wächst. Ok. Aber das ist keine Energie-Erneuerung."

Arbeiten wir z.Z. nicht erstmal an der Energie-Neutralität?

Allerdings wenn man mehr Holz und alles was aus CO2 Sauerstoff generiert wachsen lässt hilft das schonmal etwas.

Dann brauchen wir nicht mehr sondern weniger Menschen auf der Erde.

USW.

Die Regierung redet davon auf erneuerbare Energien

umsteigen zu wollen und diese fördern zu wollen.
In ihren Handlungen folgt sie jedoch den Lobbyisten der fossilen (alten) Industrien.

Zur Erreichung der CO2-Ziele bleibt nur zu hoffen, dass die Regierung endlich das Ruder herumreißt.

Wenn man einen Teich trocken legen muss, darf man nicht die Frösche fragen!

@ 12:50 von Bender Rodriguez

Entschuldigung, haben Sie ein Problem mit Biologie?
Ein kleiner Baum, der dann wächst, nimmt aus der Umgebung CO2 auf. Man sagt volksläufig "gebunden" dazu.
Den können Sie vergammeln lassen. Oder verbrennen.
Dabei wird das CO2 wieder frei.
Was ist daran eine Einbahnstraße?
CO2 - aus der Luft - gebunden - verbrannt - wieder in der Luft.
Was verstehen Sie daran nicht?
Also die von "Plants for People" oder "Plants for the Planet" sind in Ihren Augen alle bekloppt?

@ 10:30 von krittkritt

"Die Atomenergie als teuerste Energie wurde einfach subventionier"
.
Ach ja?
Dann warten Sie mal ab, was Strom bald kostet?
Dann können Sie ja nochmal nachrechnen, was billiger ist.

...

Die Realität sieht so aus:
Wir werden in Deutschland aus all der "bösen" Energiegewinnung aussteigen, dank E-Auto Wunsch/Zwang unseren bedarf Energiebedarf erhöhen und strom teuer importieren von allen, die an die "bösen" Energiegewinner festhalten...

@12:50 von Bender Rodriguez

Dein sogenannter Kreislauf ist eine Einbahnstraße. Da erneuert sich bestimmt keine Energie. Holz wächst. Ok. Aber das ist keine energieerneuerung.

Holz enthält Energie. Wenn ein Wald wächst, dann speichert er die Energie der Sonne, die im Laufe des Baumlebens darauf geschienen hat.

Also wenn wir nicht das ganze Universum, sondern die Erde als System betrachten, dann ist das tatsächlich "neue" Energie.

Letztendlich ist das nur die Frage, ob sie Sonnenenergie direkt in Strom verwandeln, 50 Jahre im Holz speichern oder 150 Mio. in der Kohle. Am Ende ist alles Energie, die irgendwann mal von der Sonne zur Erde kam.

Auch Wasserkraft funktioniert nur, weil die Sonne Wasser verdunstet, das flussaufwärts abregnet.

Also immer die gleiche Einbahnstraße - von der Sonne zur Erde.

...

..und inzwischen steht auch das Entsorgungsproblem von ausgedienten Windrädern an.
Es ist Sondermüll und noch mehr Müll und spätere ausgediente Windradruinen in der Landschaft. Wohin damit, wer ist verantwortlich für die Entsorgung????
Wie ich gelesen habe, wurde Bauern von den Betreibern der Vorschlag gemacht, die Flügel als Eingrenzung von Viehweiden zu benutzen.....Was soll ich da denken?
Wobei das Erstellen der Windräder eine sehr negative Auswirkung auf die Natur und Umwelt sowie die menschliche Gesundheit hat. Leiden doch jetzt schon viele in der näheren Umgebung von Windrädern wohnende Menschen an gesundheitlichen Problemen. Von dem nächtlichen, blinkenden Rotlichtzauber ganz zu schweigen.
Wo bleibt der Landschaftsschutz, was macht er gegen die Verschandelung der Landschaft?

Und die Hausbesitzer mit ihren wenigen kW auf dem Dach sind gar nicht die großen Profiteure (ich bin übrigens keiner). Wer hat denn große Dach- oder Bodenflächen um richtig Strom zu produzieren? Das ist die gleiche Bevölkerungsgruppe, die Geld für Biogas bekommt und Zahlungen, wenn ein Windrad auf dem Acker steht. Wer schlau war, muss weniger Gülle produzieren.

Die Fakten sehen anders aus!

Anteile der Eigentümer an betriebenen PV-Kraftwerksleistung (Stand Ende 2016):
\/
Die größte Gruppe sind die Privatpersonen 33,1%
, gefolgt von Gewerbe 24,4%, Landwirte 16,0%, Stadtwerke EVU etc. 5,5 %.
Die so oft als Profiteure gescholtenen sogenannten Energiekonzerne, die "Großen vier" sind lediglich mit 0,2 % dabei!

12:50 von Bender Rodriguez

@Emil66:
«Dein sogenannter Kreislauf ist eine Einbahnstraße. Da erneuert sich bestimmt keine Energie. Holz wächst. Ok. Aber das ist keine Energieerneuerung.»

Energie in nicht fossiler Form muss sich auch nicht "erneuern".
Sie kommt immer wieder "neu daher".

In Form der Energie der Sonnen-Einstrahlung auf die Erde.
In Form der Winde, die wehen.

"Kunst ist", von diesen Energie-Mengen so viel wie möglich "einzufangen".
Um sie zur Stromerzeugung zu nutzen.

Auf direktem Weg durch WKAs, Solar-Paneele, andere Arten der Solartechnik.
Oder (als Vision) zur Erzeugung von H2 in industriellem Maßstab aus dem Wasser der Meere.

Ich sehe nicht, dass in den kommenden 20/30 Jahren Fossile Energieträger komplett zu ersetzen sind. Aber sie können (deutlich) mehr als bisher.

Die Energien, die man oft "erneuerbar" nennt.
Besser könnte man sie: "Nicht fossil physikalisch direkt verwertbar" nennen.

Wäre Streit um Worte, der an Gegebenheiten nichts ändert.
Jeder weiß doch, was "erneuerbar" meint …

von Homo_Oeconomicus Höher

von Homo_Oeconomicus
Höher bauen
..Soll das ein Witz sein????

Wenn man einerseits aufforstet

um die Atmosphäre langfristig zu dekarbonisieren dann darf man das Holz nicht verbrennen. Sonst ist der Effekt -sofern überhaupt noch hilfreich- endgültig futsch. Verwendung als Bauholz würde gehen. Man kann auch Humus aufbauen oder den Drachenfels abtragen und <0,1 mm zermüllern (mit grüner Zerkleinerungsarbeit) und mit dem basischen Gesteinsmehl die Böden konditionieren damit sie CO2 aufnehmen. Das ist kein Witz, über so etwas wird nachgedacht, es soll nur zeigen wie der kommenden Klimakatastrophe (mit Aktionismus) begegnet werden soll.

Wind und Photovoltaik sind

Wind und Photovoltaik sind ein Riesengeschäft. Wer "Unterleuten" gesehen hat, bekommt einen Eindruck davon. Es geht vordergründig um die gute Sache, hinergründig um viel Profit und die Natur ist egal.
Wenn ich die traurige Geschichte vom Anfang des Artikels lese (" Gerade eben ist er mit seinem Elektroauto unterwegs zu einem Kunden, der sich eine Photovoltaikanlage anschaffen möchte. Das Problem: Haas kann dem Kunden derzeit nicht zusichern, dass dieser für seinen auf dem eigenen Hausdach produzierten Ökostrom überhaupt noch eine Einspeisevergütung bekommt."), dann muss doch doch lachen. Ohne Subventionen gehts nicht, also ist die PV Anlage unwirtschaftlich. Oder, wenn man mal davon ausgeht dass Energie der Hauptkostenanteil an derartigen Produkten ist, dann wird mehr Energie in die Herstellung der PV Anlage gesteckt als in deren Lebenszeit produziert wird. Oder, die Welt wäre besser dran ohne sie.

Windgeneratoren schaden der Umwelt

Windgeneratoren schaden der Umwelt.
Sie schreddern viele Vögel und Fledermäuse, auch sind sie zum größten Teil für das Insektensterben* verantwortlich.
Was noch nicht so bekannt ist, Windgeneratoren ändern die Luftströmungen. Genau dies führt zu den Wetteränderungen* die wir die letzten Jahre verstärkt beobachten und auf die "Menschen gemachte" globale Erwärmung schieben.

*Es müsste eigentlich jedem interessierten Menschen auffallen dass just als die "erneuerbare Energie" und damit diese Windräder gehypt wurde, das Insektensterben und die Wetterkapriolen begannen.

Übrigens, es gibt keine Erneuerbare Energie, Stichwort Energiehaltungs Gesetzt, Physik 5. Schuljahr.

@ Traumfahrer

Zitat: "Leider übersieht Herr Hummel bei seiner Forderung, alle Windräder in die Nord- und Ostsee zu bauen, dass dieser dort gewonnene Strom ja irgend wie auch nach Süddeutschland kommen muss".

Nein, dass habe ich keineswegs übersehen, Sie haben meinen Beitrag leider nicht zu Ende gelesen.
Hier noch einmal"
Man sehe einmal in andere Bundesländer ... Dort will man nicht einmal die dringend benötigten Überlandleitungen. Tausende von Klagen .. Bundeslandübergreifend. Sie Verschandeln die Umwelt und die böse elektromagnetische Strahlung ist ein "Eingriff in die persönliche Unversehrtheit ... u.v.m. .
Meine Meinung: diese Dinger gehören in die See. Einwände dagegen gibt es dann von Seiten der Betreiber ... das würde die Kw-Stunde um einen Hundertstel Cent verteuern ... der Gewinn...

@12:34 von V.Scho

Jeder Akku hat eine (ungefähre) maximale Anzahl von Ladenzyklen, danach ist er hin. Siehe Handy-Akkus, die trotz häufigem Laden/Entladen relativ schnell kaputt gehen. Der Akku meiner Handys mit relativ wenig Ladenzyklen hält regelmäßig länger als die meines Kindes mit sehr vielen Ladenzyklen. Worauf Sie sich beziehen, ist vermutlich die Tatsache, dass Akkus, die zu selten Ladezyklen durchlaufen, auch schneller aufgeben.

Solange die Fragestellung, mit welchen Energiespeichern die Glättung der SAISONALEN Schwankungen gelingen kann ungeklärt ist, kann die Energiewende nicht gelingen. Dieses Thema muss dringend vermittelt und diskutiert werden! Mehr Windräder nutzen nichts, wenn wir die Ertragsspitzen nicht speichern können. Es zählt die Effektivleistung, nicht die Nennleistung der Windkraft - das ist vielen immernoch nicht klar.

Nicht nur "SAISONAL". Der Bedarf ist nicht statisch noch sonnenorientiert.
Die oft propagierte "installierte regenerative Leistung" nützt z.B. nichts bei Flaute mit Nebel, Wolken oder bei Nacht.
.. und wird nicht gebraucht, wenn am sonnigen Sommersonntag auch noch der Wind weht. Speicher wird es vermutlich in absehbarer Zeit nicht geben. Der Überschuss wird verschenkt oder die Windräder abgeriegelt. Die trotzdem fälligen Vergütungen werden immer teuer den nicht privilegierten Bürgern in Rechnung gestellt.
Umweltschädigend, ein Unding, die Perversion in Reinkultur!

Windräder töten Vögel und Insekten

Kürzlich las ich einen Zeitungsartikel (in einer ausländischen Zeitung, hier in D wäre der wahrscheinlich nicht veröffentlicht worden) über die verheerenden Auswirkungen grossflächiger Wind-Parks auf die Vogel- und Insektenbestände. Dort empfehlen Experten, Windräder wenn möglich in die Städte zu bauen, und generell so weit wie möglich von Naturschutzgebieten. Ich denke dieser Ökosystem-beeinflussende Effekt der Windenergiegewinnung wird in Deutschland oft unterschätzt bzw. unter den Teppich gekehrt.

@schabernack ...Wasserstoff aus

dem "Wasser der Meere" dürfte des Kochsalzgehalts wegen eine ziemlich materialfressende Angelegenheit sein (teure Übergangsmetalle als Elektrodenbelag). Weil man die anodische Zersetzungsspannung des Chlorids zu Chlor gegen die der anodischen Wasseroxidation zu Sauerstoff anheben muss. Das klappt bisher (wenn überhaupt nur) bei völlig unwirtschaftlichen niedrigen Stromdichten.

Darstellung: