Ihre Meinung zu: Nach Bränden und Regenfluten: Weiter so in Australien?

2. März 2020 - 10:47 Uhr

Nach den Jahrhundertbränden und den Wassermassen ergrünt Australien derzeit wieder. Doch die Erholung der Natur ist trügerisch: Denn die Langzeitfolgen bedrohen den Kontinent. Von Holger Senzel.

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Kommentare

Obwohl

"Aber viele Australier plädieren für kompletten Kahlschlag rund um Wohnsiedlungen - um dem Feuer in der nächsten Brandsaison die Nahrung zu nehmen. Obwohl sich gezeigt hat, dass Funken bis zu 20 Kilometer weit fliegen."

Was soll das "Obwohl"?

Es werden doch die wenigsten Funken bis zu 20 Kilometer weit fliegen.

Australiens Anteil an der ...

weltweiten Kohleproduktion beträgt ca. 8 % (Deutschlands Anteil zum Vergleich liegt bei ca. 1 %).
Quelle: statista.de
Sollte also Australien seine Kohleförderung komplett einstellen, was fernab jeder Realität ist, könnten die anderen Produzenten diesen Ausfall durch Erhöhung ihrer Fördermenge locker wieder ausgleichen!
Ohne eine weltweite Übereinkunft die Förderung fossiler Energieträger zu reduzieren, die jedoch sicherlich nicht kommen wird, sind Reduktionen einzelner Länder sinnlos!

Ein "weiter so" wird es nirgens geben, aber ...

... Abhilfe dürfte Generationen und Anspruch nehmen. Auch positive Einflussnahme auf die Natur dauern Jahrzehnte und Jahrhunderte.
Australien muss seine Buschlandschaften den Bedrohungen entsprechend pflegen um Flächenbränden entgegenwirken. Wo am Boden bundeslandgroße Flächen mit zunderartig brennenden Büschen besetzt sind, braucht man sich nicht wundern, wenn Brände nahezu explodieren.
Australien kennt die Situation ja aus vielen Erfahrungen der Vergangenheit. Und Brandschutz in der Natur kostet nun einmal viele Milliarden, Jahr für Jahr.
Wenn der Welt an Australien gelegen ist, wird sie einen Beitrag leisten müssen, einen Beitrag den auch Brasilien benötigt um das Abholzen des Amazonas zu stoppen ... damit Plantagen für unser Palmöl aus dem Boden schießen.
Aber ... beim Portemonnaie hört der Umweltschutz leider bekanntlich zu oft auf ...

Australien hat die höchste Pro-Kopf-Zuwachsrate an Wind-

und Solarenergie weltweit. Die Berechnungen eines australischen Forschungsteams zeigen, dass bei einem weiteren Ausbau der Wind- und Solarenergie in der bisherigen Geschwindigkeit, die jährlich ausgestoßenen Treibhausgasemissionen im Stromsektor von aktuell 179 Megatonnen auf 60 Megatonnen in 2030 absinken würden.
Die Australier sind auch erst nach dem Preissturz der Solartechnik in diese Technologie eingestiegen. Erneuerbare Energie gilt deshalb in Australien auch als „Billigmacher“ und ein Großteil der Australier spricht sich deshalb für den weiteren Ausbau aus.

Australien verfügt über eine weltweit fast einmalig günstige Geographie für den Ausbau von Wind- und Solarstrom. Hohe Sonneneinstrahlung durch Äquatornähe, teils sehr kräftige und stabile Winde und vor allem: Jede Menge Platz für Windräder und Solarkraftwerke.

Der Anteil an erneuerbaren Energien liegt aktuell bei rund 20%. Laut Schätzungen könnte bis 2032 eine Versorgung von über 90% mit erneuerbarer Energie möglich

Unklar.....

.....erscheint der Sinn des Beitrages, besonders die Überschrift. Der Autor kritisiert die Idee des Baumschlages neben Siedlungen mit "obwohl", folglich schlägt er vor, die sollen das lassen, damit ihre Häuser leichter abbrennen?

Was sollen die Australier nach Meinung des Autors tun? Nichts ausser Weinen und Klagen und auf den nächsten Brand warten?

10:11 von smirker

nur bei der Kohle ?
betrachten sie sich doch nur den CO2 Ausstoß im Zeitraum 1990 bis 2017
in der EU wurde der um 0,8 Mrd t gesenkt
weltweit um 12,1 Mrd erhöht
was nützt da eine Anstrengung, wenn andere dann 10 mal so viel zusätzlich produzieren

re tada

"Obwohl

"Aber viele Australier plädieren für kompletten Kahlschlag rund um Wohnsiedlungen - um dem Feuer in der nächsten Brandsaison die Nahrung zu nehmen. Obwohl sich gezeigt hat, dass Funken bis zu 20 Kilometer weit fliegen."

Was soll das "Obwohl"?

Es werden doch die wenigsten Funken bis zu 20 Kilometer weit fliegen."

Was das obwohl soll? Belegen Sie doch einen Deutschkurs.

Buschfeuer !

Australien ist dieses Jahr ziemlich übel von den Feuern betroffen.
Es bleibt aber die Frage, liegt dies nicht doch an den Veränderungen der Natur, durch die immer stärker werdende wirtschaftliche Ausnutzung und Ausbeutung.
Eigentlich sollten jetzt alle Länder in diesem Punkt, dem Klimaschutz, zusammen arbeiten und neue, kreative Ideen entwickeln, um die Veränderungen zu bremsen.
Da aber zu viele nur ihre eigenen Interessen verfolgen und nur am wirtschaftlichen Gewinn interessiert sind, wird das nichts mit dem Klimaschutz.
Dies ist ein grausames und unmenschliches Verhalten und dies haben die Gierigen unserer Gesellschaft zu verantworten.
Ja selbst in D kriegen die Politiker den wirklichen Klimaschutz nicht auf die Reihe, es könnte ja die ach so arme Wirtschaft leiden und die Bosse nicht mehr so viel Gewinn einstreichen.
Die schlimmsten da sind die Autokonzerne, die nun nach Subventionen rufen, weil sie um ihre großen Gewinne bangen.

Klotzen statt kleckern beim Feuer!

Jedes Jahr dieselbe Leier: Es brennt, dann kommen 10 Hubschrauber und 2 Löschflugzeuge und können nichts ausrichten ...
In Europa, USA, überall ...

Warum kommen nicht 100 Löschflugzeuge aus z.B. 10 Ländern? 200 Hubschrauber? Allein die USA oder Europa könnten das jeweils locker bereitstellen, als internationale Feuerwehr!
Kosten - soviel wie 5 B2-Bomber, die keiner braucht (sind ja nur "Abschreckung") ...
Löschflugzeuge und -Hubschrauber statt Panzer!
Aber - das entscheidet der Wähler, und der wählt nun mal Trump und Co.! Selbst Schuld ...

Weiter so in Australien?

Die demokratischen Bürger in diesem Land sind die einzigen die das Entscheiden dürfen.

Unser RRG Idiologie mit Bevormundung brauchen Sie dazu nicht.

@10:11 von smirker

>>Ohne eine weltweite Übereinkunft die Förderung fossiler Energieträger zu reduzieren, die jedoch sicherlich nicht kommen wird, sind Reduktionen einzelner Länder sinnlos!<<

Denkbar. Aber es gibt einen Grund warum australische Kohle gekauft wird. Vermutlich wäre Eigenproduktion in vielen Fällen teurer. Es ist also denkbar, dass durch den Wegfall Australiens Kohle teurer und weniger attraktiv als die Alternativen werden würde. Zudem ist nicht gesagt, dass andere Anbieter ihre Produktion sofort hochfahren können.

Wenn wir darauf warten bis selbst der letzte Bremser bei Klimaschutzbemühungen mit einsteigt, dann wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern.

Nicht lernfähig?

Es ist überall das Selbe. Die Kohle schafft nur eine Hand voll Arbeitsplätze - aber es wird darum gekämpft als ginge es um das Überleben der Welt.
Dabei geht es um das genaue Gegenteil.

Ich habe keine Ahnung wie noch irgendwer Kohle mit gutem Image verbinden kann. Kohle ist das Image der vergangenen Jahrhunderte. Wer also der Welt zeigen will, dass er von vorgestern ist, der tut gut daran auf Kohle zu setzen.
Um die individuellen Australier die unter den Folgen zu leiden haben tut es mir leid - aber mit Australien als ganzes kann ich nur wenig Mitleid haben, da es sehenden Auges in den Abgrund fährt - und andere mit sich reißt.

Ich krieg einen am Dach

"Touristen mögen sich beeilen, wenn sie es (das Great Barrier Reef) noch besuchen wollen, denn lange werde es das Weltnaturerbe nicht mehr geben."

Ich fasse es nicht. Schnell nochmal hinfliegen, bevor (u.a.) das Fliegen es zerstört hat.

Hab neulich gelesen, dass die Kreuzfahrten in die Arktis boomen - mit derselben Argumantation.

Manchmal fällt es mir schwer meinen Humanismus bei der Lektüre der Nachrichten zu erhalten.

Servus

wählt nun mal Trump und Co.

reinbolt48 @
Was hat der denn damit zu tun, auch Obama hat nicht anders gemacht?

um 10:51 von WiPoEthik

>>Es ist überall das Selbe. Die Kohle schafft nur eine Hand voll Arbeitsplätze - aber es wird darum gekämpft als ginge es um das Überleben der Welt.
Dabei geht es um das genaue Gegenteil.<<

Es geht nicht um Arbeitsplätze. Kohle ist ganz einfach noch nicht zu ersetzen bei Weltweiter Steigerung des Energieverbrauchs.

10:44, werner1955

>>Weiter so in Australien?
Die demokratischen Bürger in diesem Land sind die einzigen die das Entscheiden dürfen.<<

Nur die demokratischen? Warum nicht auch die anderen?

>>Unser RRG Idiologie mit Bevormundung brauchen Sie dazu nicht.<<

Nö, die haben ihre eigenen Bevormunder.

Konkrete Lösungen?

"Trotzdem setzt die Regierung nach wie vor auf Kohle - Australien ist das größte Kohleexportland der Welt. Dabei hängen gerade mal 50.000 Arbeitsplätze an der Kohle in einem Land, das die halbe Welt mit Sonnenenergie versorgen könnte."

Da fehlt mir ein Konzept.

50.000 Arbeitsplätze sind kein Klax. Gerade jetzt, wo die Brände vieles zerstört haben.

Ressourcen für erneuerbare Energien sind wo genau? Auch in Australien, oder müssen sie importiert werden? Kostet auch, verursacht woanders Dreck.

Und wie Australien den Rest der Welt mit Sonnenenergie konkret versorgen soll bleibt hier ein Rätsel.
Hat Australien genug seltene Erden für Akkus für die ganze Welt?

Alles geht, aber nichts von heute auf morgen.

homo sapiens

Was, nur 1 Milliarde Tiere in Australien vernichtet? Na, die Krone der Schöpfung, der allen anderen Arten überlegene "weise" Mensch kann über soetwas hinwegsehen, so lange er seine Bedürfnisse weiter befriedigen kann. Schließlich muss er ja die Rechnung nicht selber bezahlen. Dafür ist der Globus, ist "Nach mir die Sintflut" zuständig.

Nein ein "Weiter so" kann es auch in Australien nicht geben

Nein ein "Weiter so" kann es auch in Australien beim Klimaschutz und bei der Fluechtlingsaufnahme nicht geben.

Auch Australien kann den Ausstieg aus der Kohle inklusive Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen. Auch in Australien wäre zum Beispiel im Outback sehr viel mit Solarenergie möglich, an den Kuesten könnte man sehr viel mit Wellenkraftwerken machen sowie mit Gezeitenkraftwerken. Zusätzlich könnte man in den Städten auch viel mit Biogas-Kraftwerken machen (Stallabfälle aus Tierställen, Gartenabfälle, Abfälle von den Bauhöfen, diese Faulschlämme aus Kläranlagen).

Es ginge also durchaus anders.

@10:51 von WiPoEthik: Es ist überall das Selbe.

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Auch in Deutschland ist das Gejammer um die Arbeitsplätz in den Braunkohleregionen groß, denn es werden bis zum Ende der Kohlekraftwerke 2038 ca. 20.000 bis 25.000 Arbeitsplätze verloren gehen.

Dafür legt der Staat Milliardenprogramme für den Strukturwandel auf.

Dass bei der Windkraftindustrie in Deutschland zwischen Sommer 2018 und Sommer 2019 ca. 28.000 Arbeitsplätze verloren gegangen sind, interessiert in der Politik niemanden.

Im Gegenteil man macht Gesetze, die den Ausbau der Windenergie geradezu unmöglich machen.

Aber wen interessiert der WKA-Ingenieur, wenn der Kohlekumpel mit schwarzem Gesicht vor dem Landtag demonstriert.

Die Australische Bevölkerung

wird ihre Lehren aus dieser Naturkatastrophe schon selber ziehen.Sie leben damit schon hunderte von Jahren und immer wieder erholt sich die Natur.

Ich bin geschockt von diesem

Ich bin geschockt von diesem unglaublich schlecht recherchierten Bericht der voll mit halb Wahrheiten und Unwahrheiten gespickt ist.
"Kaputte Bäume müssen gefällt werden, bevor der Wind sie umwirft. Aber viele Australier plädieren für kompletten Kahlschlag rund um Wohnsiedlungen ...t, dass Funken bis zu 20 Kilometer weit fliegen."
Viele Australier plädieren für einen "Back burn". Das ist ein Himmelweiter unterschied.

Dann weiter: "Eine Menge Anwohner hier sehen Bäume als ihre ... Natürlich ist das verboten, ?..Grundstücke mit Autorwracks und anderem Mülll vollgestellt gewesen, was es dem Feuer leicht gemacht habe."
Was denn nun? Brennen die Bäume oder altes metal?
Und dann das Bild mit der Knospe in der suggeriert wird das dass nur vereinzelt die Bäume sprießen. Dass passiert überall nur wenige Tage nach dem Brand. Es sei denn die Bäume sind nicht heimisch, wie zum Beispiel Apfelbäume.
Ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen wie schlecht recherchiert wurde.

Ich bin geschockt von diesem

Ich bin geschockt von diesem unglaublich schlecht recherchierten Bericht der voll mit halb Wahrheiten und Unwahrheiten gespickt ist.
"Kaputte Bäume müssen gefällt werden, bevor der Wind sie umwirft. Aber viele Australier plädieren für kompletten Kahlschlag rund um Wohnsiedlungen ...t, dass Funken bis zu 20 Kilometer weit fliegen."
Viele Australier plädieren für einen "Back burn". Das ist ein Himmelweiter unterschied.

Dann weiter: "Eine Menge Anwohner hier sehen Bäume als ihre ... Natürlich ist das verboten, ?..Grundstücke mit Autorwracks und anderem Mülll vollgestellt gewesen, was es dem Feuer leicht gemacht habe."
Was denn nun? Brennen die Bäume oder altes metal?
Und dann das Bild mit der Knospe in der suggeriert wird das dass nur vereinzelt die Bäume sprießen. Dass passiert überall nur wenige Tage nach dem Brand. Es sei denn die Bäume sind nicht heimisch, wie zum Beispiel Apfelbäume.
Ich möchte lediglich darauf aufmerksam machen wie schlecht recherchiert wurde.

@11:14 von hesta15: Kohle ist nicht zu ersetzen?

"Es geht nicht um Arbeitsplätze. Kohle ist ganz einfach noch nicht zu ersetzen bei Weltweiter Steigerung des Energieverbrauchs."

Selbstverständlich könnte Kohle ersetzt werden. Die Techniken sind längst verfügbar. Allein es fehlt der Wille.

Ich darf an das grandios gescheiterte Projekt Dersertec erinnern. Damit könnte man jede Menge Strom aus Afrika nach Europa bringen.
Die Länder in Nordafrika könnten Geld verdienen und Europ hätte große Mengen sauberen Strom.

"Dabei hängen gerade mal

"Dabei hängen gerade mal 50.000 Arbeitsplätze an der Kohle in einem Land, das die halbe Welt mit Sonnenenergie versorgen könnte. "

Wie soll das bewerkstelligt werden und gleichzeitig klimaneutral bleiben?

"Trotzdem setzt die Regierung nach wie vor auf Kohle - Australien ist das größte Kohleexportland der Welt"

Und in D hört sich Geldhörigkeit so an:
"(...) sollte es zu schweren Verwerfungen in der Weltwirtschaft kommen, etwa weil weltweit Märkte und Produktionsstätten beeinträchtigt werden (...) haben wir auch die Mittel, ein Konjunkturprogramm aufzulegen"

Die sind jetzt schon beeinträchtigt. Wie jedem, der sich gester diesen Beitrag angesehen hat eindrücklich klargeworden sein dürfte: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/weltspiegel-podcast-61-corona-medikamente-100.html.

Klar ist auch, dass es an Arbeit (sinnvoller) niemals mangeln wird. Weltweit. Schon, um unsere gemeinsame Existenzgrundlage sichern zu können. Das wirkliche Problem liegt schlicht darin begründet, dass das zentrale „Steuerungsinstrument“ der globalen Wirtschaft - das Geld - an Macht "gekoppelt" ist (die immer irrsinnigeren Auswüchse davon waren gestern ebenfalls im Weltspiegel zu sehen).

@ smirker, um 10:11

Was Sie schreiben kann man 1:1 auf die CO2-Reduzierungsbemühungen in D übertragen.
Wenn jedes Land so denkt, dass seine Einsparungen durch den “Nachbarn“ zunichte gemacht werden, wird das Ganze eh nichts.

@ Demokratieschue...

"Nein ein "Weiter so" kann es auch in Australien beim Klimaschutz und bei der Fluechtlingsaufnahme nicht geben." Am 02. März 2020 um 11:34 von Demokratieschue...

Ja, ja.
Die Natur braucht Platz.
Die Flüchtlinge brauchen Platz.
Nur sich selbst sollen die Australier wohl auf den Mond beamen, um Platz zu schaffen.

Wir sollten hier ganz kleinlaut sein.
Wir hatten in Deutschland keinen Platz für einen einzigen Bären.

Die Kohlehasser,

sind so verblendet, ohne einen Plan zuhaben wo die Grundlast der Stromversorgung herkommen soll.
Bei den Freitagsdemonstranten kann ich es noch verstehen, denn die sind zu jung um es zu begreifen.

Am 02. März 2020 um 11:40 von GeMe

"Ich darf an das grandios gescheiterte Projekt Dersertec erinnern. Damit könnte man jede Menge Strom aus Afrika nach Europa bringen.
Die Länder in Nordafrika könnten Geld verdienen und Europ hätte große Mengen sauberen Strom."

Nun, mit ein bisschen Realismus würde es nur eine weitere Ausbeutung Afrikas bedeuten und die südeuropäischen Länder wären bestimmt "begeistert" über die Stromtrassen durch ihre Staatsgebiete nach Mittel- und Nordeuropa.

Am 02. März 2020 um 11:34 von Demokratieschue...

"Auch in Australien wäre zum Beispiel im Outback sehr viel mit Solarenergie möglich, an den Kuesten könnte man sehr viel mit Wellenkraftwerken machen sowie mit Gezeitenkraftwerken. Zusätzlich könnte man in den Städten auch viel mit Biogas-Kraftwerken machen (Stallabfälle aus Tierställen, Gartenabfälle, Abfälle von den Bauhöfen, diese Faulschlämme aus Kläranlagen)."

Ein typischer Kommentar von jemand, der von der Praxis keinerlei Ahnung hat.

@ stunde, um 11:38

Weshalb sträuben Sie sich dermaßen, die geschilderten Tatbestände zu zu verstehen, wie sie dargestellt werden?

Warum sollen nicht sowohl Bäume als auch Autowracks und was sonst noch Brennbares auf dem Gelände herumliegt, lichterloh verbrennen?

Was der sprießende Zweig aus dem verbrannten Baum bei Ihnen an Vorstellungen auslöst, ist Ihrer Phantasie überlassen - im Zusammenhang mit dem Text ergibt sich ein absolut schlüssiges und reales Bild der Situation.

Wenn man will, sieht man nur “schlecht Recherchiertes“.

Wenn man will, sieht man eine nüchterne Beschreibung des Zustandes und der verzweifelten Situation vieler Menschen nach einer Katastrophe.
Worauf Sie in Ihrem Kommentar aufmerksam machen, ist eine voreingenommene und sehr subjektive Betrachtungsweise.

In Australien geht es um “Kohle“.

Wo bitteschön geht es nicht darum?
Nur ist sie in den wenigsten Ländern schwarz...

Was ist das Problem bei

den Erneuerbaren?
Das Geld?
Wohl kaum. Es sind oftmals die Widerstände der Lobbyisten, welche die Veränderungen zu spüren bekämen.
Für das Abwracken eines uralten Kohlekraftwerkes gibt es von der CDU/SPD Regierung sofort mal über eine Milliarde.
Für die Regenerativen bezahlen immer wir.
Was ist denn mit Power to X, zum Beispiel in der spanischen Wüste?
Schauen wir mal auf die Straße, welche Autos hier (im Süden Deutschlands) rumfahren - nein, am Geld kann`s nicht liegen....

11:40 von GeMe

>>Selbstverständlich könnte Kohle ersetzt werden. Die Techniken sind längst verfügbar. Allein es fehlt der Wille.

Ich darf an das grandios gescheiterte Projekt Dersertec erinnern. Damit könnte man jede Menge Strom aus Afrika nach Europa bringen.
Die Länder in Nordafrika könnten Geld verdienen und Europ hätte große Mengen sauberen Strom.<<

Wir sind noch nicht mal in der Lage Stromtrassen im eigenen Land zu bauen, wie soll das aus Afrika funktionieren. Was technisch machbar ist wird dann voraussichtlich bei uns in 20 Jahren nach Beendigung von Planfeststellungsverfahren und Prozessen zum Baubeginn führen.

@Sisyphos3

"in der EU wurde der um 0,8 Mrd t gesenkt
weltweit um 12,1 Mrd erhöht
was nützt da eine Anstrengung, wenn andere dann 10 mal so viel zusätzlich produzieren"

Logischerweise würden ohne Anstrengung dann 12,9 Mrd t CO2 ausgestoßen?! JEDE Anstrengung nützt. Denn irgendwer muss damit anfangen! Nur weil die anderen sich nicht drum scheren, macht man es selbst so? Oder wie?

Was in Australien passiert

Was in Australien passiert ist, ist schon erschreckend. Aber ob sich die Natur wirklich immer wieder so erholt? In manchen Bereichen bestimmt und Holzkohle ist bekanntlich ein guter Dünger.
Aber die Jahre, die vergehen, bis wieder große Bäume stehen, ist für uns fatal.
Aber der Mensch im allgemeinen scheint nichts, aber auch gar nichts dazu gelernt zu haben. Trotz des Wissens, Aufklärung, Schule, normalem Menschenverstand vermehrt sich die Spezies Mensch massenhaft, anstatt mal vernünftig Einhalt zu gebieten.
Wir können nicht ohne die Natur. Je mehr Menschen, je mehr Natur bräuchten wir, aber so sehr viele Menschen verhalten sich völlig unerklärbar. Dazu kommt noch Brandrodung, fällen uralte Bäume, Verdrängung der Tiere, der Pflanzen und manche Menschen meinen, es sei ihr gutes Recht.
Auch wenn Australien ein riesen Land ist, so wird es trotzdem, wie vieles andere auch, enorme Auswirkung global haben.

Die eigene Nase

Glaubt denn jemand, die Australier verfeuren die Kohle selber?! Nein, sie wird in Länder wie China exportiert - und dort dann verwendet um den Stahl zu kochen. den deutsche Unternehmen kaufen, nachdem wir unsere eigene Stahlindustrie dichtgemacht haben.

Dass der CO2-Ausstoss in D sinkt dürft nicht zuletzt daran liegen, dass wir unsere eigene (Rohstoff-) Produktion zu einem guten Teil "outgesourced" haben und lieber High-Tech exportieren. Während in China Smog herrscht (wenn nicht gerade die Fabriken wegen Viren stillstehen) erfreuen wir uns an einem wiederergrünten Ruhrgebiet.

Also bitte mal an die eigene Nase fassen statt den Australiern Vorträge über Ökologie zu halten!

Naja - Buschbrände sind in Australien normal und gehören zum Ökosystem dazu. Manche Samen keimen gar nicht wenn es nicht vorher gebrannt hat. Auch die Zusammensetung des Waldes ist durch Feuer bestimmt: schnell wachsende Arten kommen zuerst, langsamer wachsende dominieren aber irgendwann - bis zum nächsten Feuer.

Ich war gerade erst dort - sieht surreal es aus wenn lauter verkohlten Stämme plötzlich grünt. Nicht normal ist allerdings das Ausmaß der Brände gewesen.

11:34 von Demokratieschuetzerin

«Auch Australien kann den Ausstieg aus der Kohle inklusive Umstieg auf erneuerbare Energien schaffen. Auch in Australien wäre zum Beispiel im Outback sehr viel mit Solarenergie möglich, an den Kuesten könnte man sehr viel mit Wellenkraftwerken machen sowie mit Gezeitenkraftwerken.»

AUS ist der weltweit größte Exporteur von Kohle. Die großen Mengen an Kohle, die in AUS gefördert werden, "können die im Inland gar nicht verheizen".

Wellen- & Gezeiten-Kraftwerke zu bauen. Kostet 1. haufenweise Kohle.
Kann man aber nicht die aus dem Boden geförderte für her nehmen.

Sind 2. Technologien, die noch gar nicht in größerem Umfang erprobt sind.
Damit "so was" überhaupt funktioniert, bedarf es stets geografisch-topografisch geeignete Voraussetzungen. Solche Kraftwerke baut man nicht mal so eben.

Und in AUS muss auch kein Mensch im Outback herum schleichen.
Um JWD Solar- & und Windstrom zu erzeugen.
AUS hat "mehr als genug" Fläche.
Auf der ja auch bereits Wind- & Solarstrom erzeugt wird …

Tourismus schlägt Naturschutz

"Die Korallenbleiche zerstört das Great Barrier Reef, Touristen mögen sich beeilen, wenn sie es noch besuchen wollen, denn lange werde es das Weltnaturerbe nicht mehr geben."

Offensichtlich hat sich die Menschheit bereits mit der Zerstörung des GBR abgefunden, sonst würde man diese selbsterfüllende Prophezeiung nicht machen, und stattdessen das Gebiet für Touristen sperren. Man erinnere sich nur an die Rattenplage von 2018. Die Ratten wurden über Touristenboote eingeführt und fraßen die Eier und den frischgeschlüpften Nachwuchs von Seevögeln.

In Australien ist es bereits fünf nach zwölf.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Leute in Australien die Lage nicht richtig einschätzen. Die Brände sind doch nur das Symptom des Klimawandels, der in Form von ungewöhnlich häufigen Indischen-Ozean-Dipole und dem neuen Hitzerekords am Südpol auftritt. Die Geschichte zeigt außerdem, dass sich in Kulturen, die ihre Baumbestände übermäßig gerodet haben, das Mikroklima so stark verändert hat, dass es zu nachhaltigen Klimakatastrophen kam wie z.B. im alten Ägypten. Daher denke ich, Australien kämpft auf verlorenen Posten, wenn man nur auf Kohle verzichtet und insbesondere solange es vom Rest der Welt in seinen Bemühungen nicht unterstützt wird.

re ex-bayerndödel

"Ein typischer Kommentar von jemand, der von der Praxis keinerlei Ahnung hat."

Dann erzählen Sie doch mal, wieso Sonnenenergie in Australien in der Praxis nicht geht.

Natürlich nur, wenn Sie außer pauschalen Abwertungen auch was Konkretes auf der Pfanne haben.

@reinbolt48

>>Warum kommen nicht 100 Löschflugzeuge aus z.B. 10 Ländern? 200 Hubschrauber? Allein die USA oder Europa könnten das jeweils locker bereitstellen, als internationale Feuerwehr!<<

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Das wäre eine angemessene Maßnahme angesichts der zu erwartenden Aufgaben, die vor uns als Menschheit stehen.

re mynung

"Glaubt denn jemand, die Australier verfeuren die Kohle selber?! Nein, sie wird in Länder wie China exportiert"

Australien exportiert Kohle UND verwendet sie zur eigenen Stromerzeugung.

Ihre Behauptung ist falsch.

Holzrodung @Tada und castro

Ist das "obwohl" denn wirklich so schwer zu verstehen?

Damit es Wirkung zeigt, müssten mindestens 20 km um alle Häuser der Kahlschlag erfolgen. Zudem wird im Artikel erwähnt, dass viele Australier ihren "Müll " auf ihren Grundstücken stehen ließen, was die Ausbreitung der Feuer in Siedlungsnähe noch zusätzlich anfeuerte.

Insofern dürften die privaten unkontrollierten und unkoordinierten Kahlschläge nur wenig Präventionswirkung haben.

Außerdem könnte ein großer Flächenmäßiger Kahlschlag auch mehr Probleme bringen, als ernutzt. Stichwort Bodenerosion. Zudem haben Bäume auch eine kühlende Wirkung, dank Schatten und Verdunstung. Möglicherweise würde der Kahlschlag zu noch trockeneren und heisseren Böden führen, die noch anfälliger für Brände sind.

Aber das ist typisch Populismus: ganze Landstriche zu entwalden ist ja so genial einfach, dass es die Lösung aller Probleme ist.

@ smirker

Ohne eine weltweite Übereinkunft die Förderung fossiler Energieträger zu reduzieren, die jedoch sicherlich nicht kommen wird, sind Reduktionen einzelner Länder sinnlos!

Genau. Wenn die anderen nix tun, können wir selbst auch untätig bleiben. So kann man es sich selbst schönreden. Also: immer weiter so.

12:08 von ex_Bayerndödel

Gescheitertes Projekt "Desertec":
«Nun, mit ein bisschen Realismus würde es nur eine weitere Ausbeutung Afrikas bedeuten und die südeuropäischen Länder wären bestimmt "begeistert" über die Stromtrassen durch ihre Staatsgebiete nach Mittel- und Nordeuropa.»

Von wegen "Ausbeutung Afrikas".

Eher das Vorenthalten von technlogischer Entwicklung für Länder in Afrika, die bisher auf direkte Strom-Importe, oder auf die Einfuhr von Energieträgern zur Stromerzeugung angewiesen sind.

In Marokko (am Rand der Sahara) ist inzwischen das weltweit größte Solar-Kraftwerk in Betrieb ("Noor-Komplex"). In der 1. Ausbaustufe.
2 weitere sind im Bau, eine 4. in der Projektierung.

«https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-02/solarenergie-marokko-kraftwerk-solaranlage-sahara-noor-1»

Als einführende Info in die Thematik.
An anderen Stellen gibt es viele weitere Infos dazu.

Gar nix "Ausbeutung". Aber Ausbildung von marokkanischen Ingenieuren + Technikern. In Kooperation mit ESP. Nicht nur in MAR möglich …!

@ H. Hummel

Ein "weiter so" wird es nirgens geben, aber ... Abhilfe dürfte Generationen und Anspruch nehmen.

Wenn das stimmt, ist die Menschheit weg. Wer zum Wandel nicht fähig ist, wird verschwinden.

@Demokratieschülerin 11.34

klar könnte Australien Sonnenenergie nutzen, wird es wohl schon tun. Aber so viel Strom für Industrie wird in Australien wohl nicht gebraucht. Und die Kohle wird von andern gekauft und genutzt, namentlich Indien und China. Während bei uns ein paar bestenfalls Halbgebildete China als Ökomusterland darstellen wollen...

Es ist schon reichlich spät

"
Die Korallenbleiche zerstört das Great Barrier Reef, Touristen mögen sich beeilen, wenn sie es noch besuchen wollen, denn lange werde es das Weltnaturerbe nicht mehr geben.
"
Im Endeffekt wird doch nur von den Kausaleffekten berichtet, sei es die Klimaerwärmung an sich, die ja das Korallensterben vorantreibt, oder die Ignoranz von Menschen, die Bäume als Gefahr sehen, weil sie brennen können.
Auf jeden Fall zeigt es, dass die Aktionen zur Stabilisierung des Weltklimas schon viel früher hätten ergriffen werden müssen und wir immer noch daran arbeiten die Menschen zu überzeugen dass es ein Problem gibt.
In meinen Augen ist es schon zu spät und wir werden noch viel unbekanntes erleben dürfen. Meine persönliche Einschätzung ist düster, weil wir immer noch am Anfang von allem stehen und da rechne ich nicht nur die physikalischen absehbaren Kausalitäten. Dieser Winter war zu mild außer in Alaska. Der sibirische Permafrostboden wird dieses Jahr eine gigantische Menge Methan ausstoßen.

12:01 von Ingo hamann

«Die Kohlehasser, sind so verblendet, ohne einen Plan zuhaben wo die Grundlast der Stromversorgung herkommen soll.»

"Kohlehasser" gibt's nur in miesen Märchen.

In der realen Welt gibt es Menschen, die sich Gedanken machen, wie man möglichst viel der Grundlast am Strombedarf in möglichst weit gehend der Umwelt verträglicher Art & Weise erzeugen kann. Nicht ab nächste Woche Montag erzeugen kann …

Es sind die Kohle-Hasser-Märchen-Erzähler, die sich technologischer Entwicklung zum Besseren widersetzen & verwehren.

Es sei denn diejenigen, die ihren Diesel verschrotten, um ihn durch einen Antrieb mit Kohle-Verbrennung zu ersetzen. Das sind dann die wahren Liebhaber der Kohle. So'n Auto will dann aber auch niemand mehr fahren …

@12:01 Ingo hamann - Die Kohlehasser

Ich bin zwar kein Kohlehasser oder Fridays-Demonstant aber ich frage mich trotzdem, ob nicht vielleicht Sie von der Marktwirtschaft verblendet sind? Tatsächlich ist es nicht meine Intension Sie oder die Marktwirtschaft ungebührlich anzugreifen aber die Kohleindustrie argumentiert doch seit Jahrzehnten gebetsmühlenartig mit dem Verlust der Arbeitsplätze gegen überfällige Maßnahmen, für die man die notwendigen Schritte längst eingeleitet haben könnte. Anderseits haben wir erlebt, dass bei uns ein NEUES Kohlekraftwerk angeschlossen wird und ich glaube, sie stimmen mir zu, dass wir insofern kein Problem mit der Grundlast haben, als dass ein Neuanschluss gerechtfertigt wäre. Daher sind für mich die "Kohlehasser" nicht das tatsächliche Problem. Ich glaube, wir in der Wohlstandsgesellschaft sind energiesüchtig, müssen in letzer Instanz zwangsläufig auf Entzug und werden trotzdem mit den Konsequenzen unseren Handels leben müssen. Dann werden wir die Stürmchen aus den letzten Wochen vermissen.

@ MyNung (12:32)

"(...)
Also bitte mal an die eigene Nase fassen statt den Australiern Vorträge über Ökologie zu halten!"
------
Und wie bitte sollen wir dann die doppelte Produktion von dem hinkriegen, was wir für uns nur benötigen? Die Hälfte unserer Produktion machen wir extra nur für das Ausland. Hat auch unser Wirtschaftsminister heute morgen hier im TV erwähnt. Und um der Wirtschaft zu helfen, falls der Corona-Virus Probleme macht, könnte es vielleicht weitere Unterstützungen geben. Klar brauchen wir die Kohle aus Australien auch für unsere Produktion in China und für die Unternehmen unserer Lieferanten dort und anderswo in der Welt. Sollen wir auf die Hälfte unserer Produktion verzichten, nur noch für uns produzieren? In welchen anderen Ländern macht man sowas?

Völlig falsche Grundlagen!

Was alle Politiker und auch die Medien noch nicht kapiert haben ist dass das Wetter GLOBAL ist und nicht von lokalen Ereignissen abhängt!

Das heisst folgendes:
1) Es wird immer nur vom CO2 Ausstoss als dem Haupt Klimaveränderungsfaktor gesprochen, dieser ist aber nur eine TEILASPEKT!
Die Haupterwärmung der Luft und des Wassers weltweit kommt von der Wärmeabgabe von Düsentriebwerken der Flugzeuge. Der nächste Hauptverursacher ist die Abwärme der Stromproduktion durch Atomkraftwerke, die nur eine Wärmetechnische Effizienz von 15% haben und die Restwärme von 15% an die Luft abgeben und 70% an die Flüsse und Meere die sie zur Kühlung brauchen. Danach kommt wieder die Stromproduktion durch Kohlekraftwerke. Dann die Wärmeabgabe der LKW's und PKW's und schlussendlich der Industrieproduktion.
2) Die Hitzebrände in Australien, Sibirien und dem Amazonas Gebiet generierenzusätzlich eine Hitzemenge und einen CO2 Ausstoss der das GESAMTE WELTKLIMA beeinflusst.

Die Elektroautos lösen nichts!

Man recherchiere ein wenig...

In Australien ist die Nutzung von Solarenergie sehr weit fortgeschritten. U.a. haben Tesla sowie deutsche Unternehmen der Solar- und Speicherbranche viel investiert Ich denke auch, dass Kohle im Wesentlichen zum Export gefördert wird.
"https://en.m.wikipedia.org/wiki/Solar_power_in_Australia"

11:26, Tada

>>Und wie Australien den Rest der Welt mit Sonnenenergie konkret versorgen soll bleibt hier ein Rätsel.
Hat Australien genug seltene Erden für Akkus für die ganze Welt?<<

Für Akkus braucht man Lithium. Ein Alkalimetall. Zu den seltenen Erden zählt das nicht.

Australien ist ein ungeheuer sonnenreiches, von Wasser umgebenes Land. Das heißt, man kann mittels Elektrolyse Wasserstoff herstellen und den dann exportieren.

Der Wasserstofftechnologie gehört nämlich die Zukunft.

Die Niederländer haben das erkannt und sind da wieder mal Vorreiter. Sie steigen gerade groß in die Wasserstoffherstellung ein, mittels überschüssigem Windstroms. Und in den arabischen Ölstaaten entstehen riesige Solarparks.

12:01, Ingo hamann

>>Die Kohlehasser,
sind so verblendet, ohne einen Plan zuhaben wo die Grundlast der Stromversorgung herkommen soll.
Bei den Freitagsdemonstranten kann ich es noch verstehen, denn die sind zu jung um es zu begreifen.<<

Und die Kohlefreunde sind so verblendet, daß sie nicht begreifen können, daß die Kohletechnologie ein Auslaufmodell ist.

Aber ich kann das noch verstehen, denn die meisten Kohlefreunde sind alt, und ab einem bestimmten Alter begreifen Viele die technologische Entwicklung nicht mehr. Sie wollen, daß alles so bleibt, wie sie es gewohnt sind.

"Damit es Wirkung zeigt,

"Damit es Wirkung zeigt, müssten mindestens 20 km um alle Häuser der Kahlschlag erfolgen."

also, nein, über 20 kilometer breitet sich feuer nicht aus.
20 meter abstand zu büschen und bäumen sind normalerweise ausreichend. 20 meter plus baumhöhe, versteht sich.

14:02, Volksdemokrat

>>Die Haupterwärmung der Luft und des Wassers weltweit kommt von der Wärmeabgabe von Düsentriebwerken der Flugzeuge.<<

Das ist ja mal echt ne originelle Theorie.

Wirklich toll, was man hier so alles lesen darf.

Die Versandung der Solarmodule

und Bildung von leistungsmindernden Belägen ist in Wüsten sicher ein kostenträchtiges Problem. Und auch die Elektronik muss einiges abkönnen und staubfrei gehalten werden.

14:02 von Volksdemokrat

Die Elektroautos lösen nichts!
.
damit werden sie wohl recht haben

mit allem anderen ..... wo haben sie denn diese abstrusen Ideen her ?

@fathaland slim

"
Am 02. März 2020 um 14:40 von fathaland slim
14:02, Volksdemokrat

>>Die Haupterwärmung der Luft und des Wassers weltweit kommt von der Wärmeabgabe von Düsentriebwerken der Flugzeuge.<<

Das ist ja mal echt ne originelle Theorie.

Wirklich toll, was man hier so alles lesen darf."

Ist aber nicht neu, schon ein alter Hut. Macht bei Eike öfter mal die Runde.

Wissen Sie, was mich hoffen läßt? Die Leugner des anthropogenen Klimawandels. Warum? Nun, denen fällt auch nix neues mehr ein. Stattdessen werden altbekannte Theorien immer wieder aufs Brot geschmiert, die längst widerlegt sind, oder es kommt irgendwas lustiges aus der Verschwörungsecke. Die geben sich einfach keine Mühe mehr. Das macht mir Hoffnung.

14:06 von fathaland slim

«Der Wasserstofftechnologie gehört nämlich die Zukunft.
Die Niederländer haben das erkannt und sind da wieder mal Vorreiter. Sie steigen gerade groß in die Wasserstoffherstellung ein, mittels überschüssigem Windstroms.»

Hätte man in DEU längst auch initiieren können. Nicht wenige der Offshore-WKAs in der Nordsee müssen regelmäßig immer wieder abgeschaltet werden, weil der potentiell erzeugte Strom "nicht abtransportierte werden kann", da die Leitungen dafür (noch) fehlen. Und Wasser gibt's in der deutschen Nordsee genau so gutes wie in der niederländischen …

In Tokyo zu Olympia 2020 ist ein interessantes Projekt der Japaner.
Prestige zu Olympia in 1. Linie zwar, aber …

Das komplett neu erbaute Olympische Dort (am Hafen Tokyo / für ca. 10.000 Sportler / mit ca. 5.000 Wohnungen) wird vollständig mit H2 versorgt. Tatsächlich in diesem Fall aus 100% Windstrom. Extra dafür gebaute WKAs. Heizung im Winter + Klima im Sommer Kombi-Geräte in allen Wohnungen. Auch fürs Kochen ist H2 …

fathaland slim 14.06

"Der Wasserstofftechnologie gehört nämlich die Zukunft."
Da stimme ich völlig mit Ihnen überein!
"Die Niederländer haben das erkannt und sind da wieder mal Vorreiter. "
Ja, die sind clever und machen aus Allem das Beste, während bei uns Windstrom erzeugt und bezahlt, aber nicht verbraucht wird

@14:14 von bubu

"also, nein, über 20 kilometer breitet sich feuer nicht aus."

Doch. Genau das war ja eine "erschreckende" Erkenntnis aus der diesjährigen Waldbrandsaison in Australien. Durch das generell aufgeheizte Klima (auch ohne Waldbrand lag die Lufttemperatur dank Klimawandel wochenlang bei 45° C und mehr) entstanden in den Brandzonen "Kamin-Effekte", in denen kleine, glühende Holzpartikel nicht mehr verglühten und oft über Entfernungen von bis zu 20 km weit transportiert wurden, wo sie neue Waldbrände entzündeten.

Australien - geteiltes Land

Die Ostküste, die Region wo es so heftig gebrannt hat, ist der Obstgarten und eine Urlaubsregion Australiens, keine Wüste, wie das Landesinnere, regelmässige Niederschläge. Quasi Immergrün. Normalerweise. Nun hat es aber drei Jahre am Stück nicht geregnet. Es gab Temperaturrekorde. Daher wuchsen sich die diesjährigen Brände zu wahren Feuerhöllen aus.
Im Landesinneren kennt man die jährlichen Brände, alte Outbackhäuser sind fireproof, an den Fenstern Firemesh, Wände aus Wellblech und Asbest, um die Häuser herum kein Pflänzchen. Im Winter betreibt man dort "Backburning" kontrollierte Kahlschlagfeuer.
In der Küstenregion unüblich, die diesjährigen Feuer haben Bewohner und Urlauber eiskalt erwischt. In einigen Regionen wurde mehrfach evakuiert, monatelang beissender Rauch in der Luft. Viele junge Australier möchten gegen den Klimawandel etwas tun, die älteren stehen fest zu Scott Morrison. Gut ist: Niemand kann den Klimawandel noch leugnen. Das ist nun vorbei.

@14:02 von Volksdemokrat

"Was alle Politiker und auch die Medien noch nicht kapiert haben ist dass das Wetter GLOBAL ist und nicht von lokalen Ereignissen abhängt!"

Da verwechseln Sie schon Wesentliches. KLIMA ist global, wohingegen WETTER stets lokal ist.

"Die Haupterwärmung der Luft und des Wassers weltweit kommt von der Wärmeabgabe von Düsentriebwerken der Flugzeuge."

Nein, das ist Unsinn. Diese abgegebene Wärmemenege würde niemals ausreichen.

"Der nächste Hauptverursacher ist die Abwärme der Stromproduktion durch Atomkraftwerke"

So sehr ich mir das vielleicht auch wünschen würde, aber auch das ist Unsinn.

"Dann die Wärmeabgabe der LKW's und PKW's und schlussendlich der Industrieproduktion (...) Die Hitzebrände in Australien, Sibirien und dem Amazonas Gebiet generieren zusätzlich eine Hitzemenge"

Die Energiezufuhr durch Sonneneinstrahlung liegt ca. 10.000 mal höher als der Weltenergiebedarf der gesamten Menschheit.

@Traumfahrer, um 10:34

Ich glaube nicht, dass in Australien grundlegende Veränderungen der Natur durch die wirtschaftliche Ausnutzung hervorgerufen wurden, zumal diese verheerenden Buschfeuer schon seit ewigen Zeiten auftreten.

Zum anderen:

Es geht ja nicht ausschließlich um die (zugegebenermaßen horrenden) Gewinne der Autobauer, es geht bei dieser Branche gleichzeitig um zigtausende Arbeitsplätze bzw. künftige Arbeitslose.
Nicht alle von denen sind Facharbeiter, die man problemlos in anderen Berufssparten unterbringen könnte, in denen Facharbeiter fehlen.

Aber Sie haben vollkommen recht damit, dass die globale wirtschaftlich-finanzielle Gier unseren wunderschönen Planeten ruiniert.

Der Ressourcenverbrauch ist das eigentliche Menschheits-Problem

und nicht die Erzeugung mit Sonne/Wind.

Nach einer Studie des UN-Weltressourcenrats hat sich der Bedarf an Energieroh-, Baustoffen und Metallen im Laufe des vergangenen Jahrhunderts auf ca 85Mrd t pro Jahr verzehnfacht. Allein in den vergangenen 30 Jahren hat sich der Bedarf an Rohstoffen wie Kupfer verdoppelt.

Dieser Trend lässt sich nicht mehr lange durchhalten, warnt das „UN Environment International Ressource Panel“. Laut UN-Prognose dürfte sich der Ressourcenverbrauch bis 2030 noch einmal auf dann 186Mrd t verdoppeln. Zur Deckung der Ressourcen-Nachfrage in einzelnen Segmenten bräuchte man etwa 3 Erden.

So wird etwa der Kupferverbrauch bis 2050 voraussichtlich um min. 300% wachsen. Der Bedarf an Lithium & Kobalt, das für E-Autos & Informationstechnik bislang unersetzlich ist, könnte sich bis zur 2050 mehr als vervierfachen.

Die Umstellung des gesamten Transportsektors auf E-Motoren wird erhebliche Umweltzerstörungen nach sich ziehen und die Versorgungssicherheit gefährden.

@ fathaland slim (14:40)

"... echt ne originelle Theorie.
Wirklich toll, was man hier so alles lesen darf."
------
Um 14:13 hat ein User auch eine beachtenswerte Hypothese aufgestellt (Zusammenhang von Auslauf und Alten). Ich will ja gar nicht darauf weiter eingehen. Der User Volksdemokrat hat aber mehr Theorien aufgestellt, beginnend schon mit seinem ersten Satz.
Aber ich will Sie kritisieren, weil Sie behaupten, die Theorie mit den Düsentriebwerken sei eine "originelle Theorie" - ist sie nicht - ist seit langem bekannt. Die Hypothese von 14:13 ist schwer zu knacken, enthält eine kleine Relativierung - auch das noch ...

@Sergej

"Wenn die anderen nix tun, können wir selbst auch untätig bleiben. So kann man es sich selbst schönreden."

Wenn die anderen nix tun, wir aber schon, dann sind wir ja so viel besser als die anderen.
So kann man es sich selbst schönreden.

Aber passieren tut trotzdem nichts.

12:21 von IQ 10.000

Logischerweise würden ohne Anstrengung dann 12,9 Mrd t CO2 ausgestoßen?
.
ob 12,9 Mrd mehr ausgestoßen werden oder nur 12,1 Mrd
das wird einen Wert haben !
wie müssen einsparen
und das ist definitiv der falsche Weg

14:53 von spax-plywood

«Die Versandung der Solarmodule … und Bildung von leistungsmindernden Belägen ist in Wüsten sicher ein kostenträchtiges Problem.»

Das Solar-Kraftwerk "Noor" in Marokko ist keins mit "liegenden" Solar-Modulen wie bspw. auf Hausdächern.

Es ist ein "Solar-Rinnen-Kraftwerk", in dem (mehr oder weniger) senkrecht stehende Spiegel (die dem Sonnenstand nachgeführt werden) eine zirkulierende Flüssigkeit innerhalb der Rinnen erwärmen (bis auf 393 Grad Celsius).

In der 1. Ausbaustufe sind es ca. 530.000 einzelne Spiegel, die das Sonnenlicht bündeln. Der Kreislauf der Flüssigkeit ist gegen Eindringen von Fremdkörpern geschützt.

Sicherlich weniger anfällig gegen die von Ihnen genannten Störeinflüsse als "Standard-Solar-Paneele" wie diejenigen auf Dächern …

@ fathaland slim, um 14:06

re 11:26, Tada

Ohne dass ich vom Thema abzuschweifen beabsichtige:

Sie schrieben:
“Der Wasserstofftechnologie gehört nämlich die Zukunft...“

Das ist genau das, wovon ich seit langem überzeugt bin.
Nur vorher wird nochmal mit einem künstlich aufrecht erhaltenen Hype die E-Mobilität gepusht, und wenn dieses Strohfeuer - wenn es überhaupt dazu kommt - schnell niedergebrannt ist, wird dem geschröpften Autofahrer die nächste Autogeneration präsentiert.

Die allerdings halte ich für dauerhafter als die ““Totgeburt“ E-Auto.

14:53, spax-plywood

>>Die Versandung der Solarmodule
und Bildung von leistungsmindernden Belägen ist in Wüsten sicher ein kostenträchtiges Problem. Und auch die Elektronik muss einiges abkönnen und staubfrei gehalten werden.<<

Da hat die Ingenieurszunft aber nun wirklich schon ganz andere Probleme gelöst.

15:55, Shuusui

>>Wenn die anderen nix tun, wir aber schon, dann sind wir ja so viel besser als die anderen.
So kann man es sich selbst schönreden.<<

Es mag Leute geben, die so etwas für's eigene Selbstbewusstsein nötig haben.

Es sind aber wohl nicht sehr viele.

13:18 von Palas

Eben.
Es muss das Nutzen-Risiko-Verhältnis eingeschätzt werden, so wie Sie es getan haben.

Und diese Brände waren außergewöhnlich.

Inwiefern ein Autowrack ein gutes Brennmaterial ist ist mir ein Rätsel. Hätte etwas anderes, das da gestanden hätte, weniger gebrannt? Oder hätte man die Fläche asphaltierten sollen? Ich weiß wirklich nicht, was der Zweck der Kritik ist.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Australier eigene Mülldeponien auf ihren Grünstücken haben.

Da kommt jemand, der hinterher alles besser weiß.
Warum haben sich diese heute total schlauen Kritiker nicht vorher zu Wort gemeldet?

ist aber noch seltener als Neodym, das zu den Metallen der Seltenen Erden gehört.
Die Ressourcen dieses Planeten sind in einigen Segmenten sehr begrenzt. Die Ressourcen für eine komplette Umstellung der Verbrennungsmotoren auf eine Antriebstechnologie mit Elektromotoren sind gar nicht vorhanden, da für diese Technologie Materialen benötigt werden, die in der Erdkruste nur sehr selten vorkommen. Der hauptsächlich für Verbrennungsmotoren notwendigen Werkstoff Eisen, kommt dagegen in mehr als ausreichendem Maße vor.

Name Häufigkeit in ppm
Silicium 277.000
Aluminium 82.000
Eisen 41.000
Kohlenstoff 480
Kupfer 50
Neodym 38
Cobalt 20
Lithium 20

Zudem stehen auch noch andere Technologien zur Verfügung und E-Autos können deshalb nur ein Teil der Lösung sein. Das ist die von ihnen erwähnte Wasserstofftechnologie, und für synthetische Kraftstoffe stehen inzwischen auch Technologien auf der Basis von Meerwasseralgen zu Verfügung, das ist ebenfalls CO2-neutral.

@schabernack 15:56

Und die Spiegel zerkratzen nicht im Sandsturm?

15:56 von Sisyphos3

«ob 12,9 Mrd mehr ausgestoßen werden oder nur 12,1 Mrd
das wird einen Wert haben !»

Ganz sicher hat das einen Wert.
Den Wert von 0,8 Milliarden Tonnen Einsparung.
Nicht Einsparung von 0,8 kg …

Geht man vom Grundwert 12,9 Mrd. Tonnen CO2 aus.
Ist es eine Einsparung von ca. 6,2%.

Beim Kauf eines Neuwagen spart man auch gerne 6,2% des Kaufpreises ein.
"Normalerweise" … die weitaus meisten Menschen jedenfalls tun das …

@ schabernack, um 15:56

“Noor“ in Marokko hat 3 verschiedene Techniken der Solarstromgewinnung.
- Solar-Rinnen
- Solar-Turm
und
- eins (Noor IV) mit liegenden Solarmodulen.

@ Tada, um 16:07

“...Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Australier eigene Mülldeponien auf ihren Grundstücken haben...“

Um Mülldeponien geht es da doch nicht; wenn Sie hier in D in etwas ländlicheren Bereichen mal mit offenen Augen durch die Gegend fahren, sehen Sie Autowracks, vergammelte Holzhaufen, Schrott mit Autoreifen usw. - alles brennt wie verrückt, wenn es trocken genug ist.
Das sind kleine Privat-Deponien.

Das wird in Australien kein bisschen anders sein.

Moderne Antriebsbatterien in modernen Autos

Lithium-Batterien sind technischer Stand der 70er/80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Moderne Akkus basieren z.B. auf Silizium und Schwefel.Sie besitzen eine 2-3 mal höhere Energiedichte, sind 20% leichter und haben eine um 90% kürzere Ladezeit als vergleichbare Lithium-Ionen-Akkus.

Die Erdkruste besteht zu etwa 75% aus Siliziumoxiden, Silizium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erdhülle. Schwefel kommt immer noch etwa 1.000 mal häufiger vor als Lithium.

16:01 von harry_up

«Ohne dass ich vom Thema abzuschweifen beabsichtige:
Sie (@fathaland slim) schrieben:
“Der Wasserstofftechnologie gehört nämlich die Zukunft...“

Das ist genau das, wovon ich seit langem überzeugt bin.»

Gerade im Hinblick auf AUS empfinde ich das keiensfalls als "abschweifend". Kaum ein anderes Land der Erde hat geografisch-klimatisch so exzellente Voraussetzungen für die Erzeugung von H2 in groß-industriellen Maßstab wie AUS sie hat.

Aus den wie immer gehabten Gründen des: "Was ich nicht kenne, das will ich auch nicht" werden diese Optionen aber auch in AUS nur rudimentär entwickelt. Wenn überhaupt - das weiß ich nicht genau …

«Nur vorher wird nochmal mit einem künstlich aufrecht erhaltenen Hype die E-Mobilität gepusht,und wenn dieses Strohfeuer … schnell niedergebrannt ist, wird dem geschröpften Autofahrer die nächste Autogeneration präsentiert.»

Niemand ist gezwungen, ein E-Mobil zu kaufen.
Das wird noch viele Jahre so sein.
Und erste H2-Serien-Mobile gibt es schon …

@Ingo hamann, 12:01

„Die Kohlehasser,
sind so verblendet, ohne einen Plan zuhaben wo die Grundlast der Stromversorgung herkommen soll.
Bei den Freitagsdemonstranten kann ich es noch verstehen, denn die sind zu jung um es zu begreifen.“

Mutige Aussage. Ich könnte sie umkehren: die Hasser erneuerbarer Energien sind so verblendet...

Um hier weiter zu kommen, gibt es Wissenschaft. Und die plädiert nachvollziehbar zu großen Teilen in jene Richtung wie die, die Sie sehr gewagt als „zu jung“ bezeichnen und nicht ernst genug nehmen.

@GamWalter

Es ist aber natürlich so daß die Elemente nicht völlig gleich verteilt sind und es Aufkonzentrierungen z. B. in Salzseen gibt (Lithium). Wobei es dann immer noch schwer genug ist z. B. Lithium wirtschaftlich zu gewinnen wenn etwa viel Magnesium in der "Mutterlauge" vorhanden ist.

@karwandler: AUS " exportiert Kohle UND verwendet sie"

In der Tat werden 25% im Land verbraucht. 75% werden allerdings exportiert und letztlich - direkt oder indirekt - von anderen Ländern wie D verbraucht (Quelle: wikipedia).

Darauf wollte ich hinaus: wir brauchen uns nichts auf die "Senkung" unserer Emissionen einzubilden, denn tatsächlich führt unser Konsum auch anderswo zu Emissionen. Das ist genau wie mit den supersauberen E-Autos in Californien, die mit Atomstrom aus Nevada fahren.

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