Ihre Meinung zu: TV-Debatte: US-Demokraten attackieren Bloomberg

20. Februar 2020 - 7:58 Uhr

Vom ersten Moment an wird Bloomberg bei seiner ersten TV-Debatte in die Mangel genommen. Seine demokratischen Mitbewerber für die Präsidentschaftskandidatur schießen sich auf den Milliardär ein. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

Milliardär

Ist schon mal eine gute Voraussetzung, wenn man an die vergangenen Präsidenten denkt. Da kann man noch so attackieren.

Es geht nicht darum, den

Es geht nicht darum, den einen Milliardär durch einen anderen zu ersetzen - oder nicht. Es geht darum, den narzisstischen "Donald-first"-Politikersatz, der innenpolitisch spaltend, gesellschaftspolitisch aggressionsfördernd, finanzpolitisch desaströs, außenpolitisch destabilisierend etc. ist, endlich wieder durch verantwortungsvolle Politik abzulösen. Und dafür wird es wichtig sein, möglichst bald einen demokratischen Kandidaten bzw. eine Kandidatin klar und deutlich zu nominieren.

Normalerweise

würde Veranstaltungen mit dem Altersschnitt der vier gezeigten Kandidaten im Seniorenheim stattfinden. Bedenklich, dass in allen Bereichen akzeptiert wird, dass man mit spätestens 67 in Rente gehen sollte aber in der Politik, wo es um unsere Zukunft geht legt man dann (und manchmal 10 Jahre später) oft erst los beim Kampf um die wichtigsten Jobs....

Chancen der demokratischen Kandidaten

Bloomberg und Biden werden die interne Kandidatenwahl bei den Demokraten wahrscheinlich nicht ueberstehen. Sanders und Warren werden die Praesidentenwahl gegen Trump wahrscheinlich nicht ueberstehen. Da bleiben noch Buttigieg und Klobuchar, die beide weniger bekannt sind als die anderen.

Die Demokraten haben viele Kandidaten und ein Problem: wer ist bekannt genug, ueberzeugt intern, und kann Trump schlagen?

Bernie Sanders treibt die ...

freiheitsliebenden Demokraten, die keine starke Einmischung des Staates in ihr Leben wollen, in die Arme von Mr. President und Bloomberg kann durch seine Vergangenheit die Latinos und Afroamerikaner nicht zur Wahlurne bewegen!
Schöne Aussichten für die Demokraten und Mr. President kann sich entspannt zurücklehnen und sein Handicap beim Golf verbessern!

US-Wahlkampf

Bei den Demokraten ein riesen Caos mit den 5 Kandidaten diese Demokraten steckt Trump im Wahlkampf locker in die Tasche

unten durch

"In der Klimadebatte verteidigte Bloomberg die als Fracking bekannte Fördertechnik, die nur richtig betrieben werden müsse."
Bei mir ist der Typ schon durch diese Aussage unten durch. Soll seine Milliarden gerne für Naturschutz ausgeben. Dann darf er noch einmal vorsprechen. Und "erarbeitet" hat er sich seine zig Milliarden? Ich arbeite auch den ganzen Tag und habe noch nicht einmal eine Million. Seltsam, was?

es ist erstaunlich welche

es ist erstaunlich welche Aufmerksamkeit "Tagesschau" den Demokraten widmet.

Ob nun Demokraten oder Republikaner.

Eines haben sie gemeinsam. Entweder man lässt sich durch Spender kaufen oder man ist so reich das man sich die Wahl kauft. Und im Senat u. Kongress werden wohl ebenfalls nur Käufer oder Gekaufte sitzen.Wessen Weltbilder sich da wohl durchsetzen werden? Und was hat das noch mit Demokratie zu tun wenn die Demokratievertreter allesamt käuflich oder Käufer selbst sind?
Ich könnt wetten das selbst der sozialste oder im Sinne des Wählers orientierte hier noch als Kapitalisten-......durchgehen würde obwohl hier auch eigentl. nichts wirklich auf Demokratie mehr hinweist oder represantative.Egal welche Variante, sie ist eigentl. nur zu haben als ein Querschnitt der Bevölkerung ;geheim ;allgemein;unabhhängig nur auf das eigene Gewissen begründet ohne Rudelbildunszwang usw.
Und das sehe ich hi wie dort nicht wirklich.Vielleicht ist die Welt so wie sie ist wohl nur deshalb?Zumal Demokratie keine Gewährleistung ist zu guten Beschlüssen kommen zu müssen. Kann auch bei guten Lösungen in die falsche..

@Frank61

Bei so einem Job fürs labbern soviel Geld bekommen, da würde ich auch nicht in Rente gehen wollen bzw. in Rente gehen ist ja keine dann keine wirkliche Erleichterung für die Politiker.

Wer bekommt die Wähler an die Urne?

Für die Demokraten wird entscheidend sein, welcher Kandidat neue Wähler an die Urne bekommt, die sonst nicht gewählt hätten. Und da traue ich Bernie Sanders mit seiner Grassroots-Bewegung deutlich mehr zu als Bloomberg, für den extra die Regeln der Demokratischen Partei geändert werden mussten, damit er so wenigen Unterstützern überhaupt teilnehmen darf. Micheal Moore hält Sanders genau aus diesem Grund für den einzigen Kandidaten, der Trump schlagen kann. Trump ist ein Streetfighter, und Sanders auch - die anderen hingegen nicht.

Wahlen

Das amerikanische ist schon sehr merkwürdig, aber ok ist ja ihre Sache.
Für mich fragwürdig demokratisch wenn die Gewinnchancen vom Geld abhängig sind
Ich zweifle auch das die bisher gezeigten Kandidaten gegen T. gewinnen können.

@Klausewitz, 08:22 Uhr

Die Demokraten sind die Hoffnungsträger für eine Verbesserung der transatlantischen Beziehungen, für die Rückkehr zum freien Welthandel, für die Abkehr von Fake-News, für die Stärkung tradierter Werte, von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, für die Rückbesinnung auf Verlässlichkeit und Vertrauen. Unter Trump hat ein massiver Wertewandel stattgefunden, die Welt ist unsicherer geworden, Deutschlands Wirtschaft hat durch die America-First Politik massiven Schaden genommen.

US- Vorwahl !

Warum versuchen solch alte Herren, die morgen schon tot umfallen können, nun ein so verantwortungsvolles Amt zu übernehmen.
Wenn die alten Herren tatsächlich so viel gearbeitet haben, wäre es doch wesentlich besser, sie gingen mit ihrem vielen Geld endlich in Rente, und überlassen es den jüngeren Kandidaten, sich zu beweisen und gegen DT anzutreten.
Die beiden jüngsten im Rennen sind am Wenigsten verbraucht, und haben bestimmt kreative Ideen, die das Volk wieder einen und die USA wieder zu einem verlässlichen Partner zu machen.
DT wird sich auf seine alten Tage nicht mehr ändern, denn er ist einfach ein Kotzbrocken, ein Dilettant, Rassist und ein Spalter, der bisher nur Schaden anrichtete.

Schlammschlacht

Jetzt geht die gleiche Schlammschlacht wohl los wie damals zwischen Hillary Clinton und Barak Obama. So vertreibt man Trump nicht aus dem weißen Haus!
Ich wiederhole mich:
Schade dass Michelle Obama nicht antritt. Sie hätte die Intelligenz, den Charme und die Beliebtheit, einem notorischen Lügner wie Trump die Stirn zu bieten. Das Geld für den Wahlkampf würde sie mit Sicherheit zusammen bekommen.

Was hat das alles noch mit Demokratie

zu tun?

Re michel56 !

Diesen Sätzen kann ich nur zustimmen !
Ist natürlich absolut nicht schön, dass immer nur die Reichen das wirkliche Sagen haben.
Also immer diejenigen, die von all den Problemen der normalen Menschen nichts wissen, etliche dieser Probleme nicht verstehen und auch nicht verstehen wollen, weil sie immer nur ihren Käufern verpflichtet sind, und selbst noch "ein wenig" dazu verdienen wollen. Sonst müssen all diese armen Reichen ja noch zur Tafel gehen und können sich den Rollstuhl nicht mehr leisten.
Dabei sollten all diese Reichen und Wohlhabenden mal endlich ihrer Verantwortung gerecht werden, und ihren Beitrag zu einen sozialen Leben leisten.
Aber leider sind diese Menschen so versaut vom Geiz und der Gewinnsucht, dass sie lieber an diesen Krankheiten ersticken !

der neue

"messias", der die allgemeingültige lösung für alle probleme dieser welt hätte, der alle völker dieser welt einen könnte, der jedem krieg ein friedliches ende setzen könnte...genau der könnte sich unter den menschen in den USA befinden und hätte doch keine chance, je gehört zu werden, weil ihm ein dickes konto und potente spender fehlen, selbst "trailer trash" lieber die da oben wählt. und genau das ist das perverse, sowohl in US-politik wie US-gesellschaft.

Bei diesen Kandidaten

der Demokraten wurde selbst Mickey Mouse zum Präsidenten gewählt.

Sind die liberalen Ansichten der Amerikaner in Beton gemeißelt ?

Die USA ist das Modellbeispiel für einen liberalen Sozialstaat. Ein soziales Netz existiert fast nicht, der Bürger sorgt für sich selber oder eben nicht.
Das macht einen schlanken Fuss im Haushaltsplan.
Der völlige Gegensatz dazu wäre Schweden, ein Staat, in dem die Fürsorge sehr weit geht und tief in der Gesellschaft verbunden ist.
Deutschland hingegen ist ein Mischsystem und genau hier liegt der eigentliche politische Zang. Die einen möchten mehr Sozial, die anderen mehr liberal.

>>>>
Nun gilt es scheinbar als Naturgesetz, dass die Amerikaner sich niemals von einen sozialeren Staat überzeugen lassen und Sanders deshalb letztlich Chancen los sei.
>>>>
Das selbe wurde allerdings auch über den Spritverbrauch der Limosinen gesagt. Niemals würden die Amerikaner auf kleinere Autos umsteigen, die weniger verbrauchen. Aber siehe da, sie haben sich doch letztlich nach dem für sie Sinnvolleren orientiert.

Sanders ist der einzige der Trump schlagen kann.

Ich nehme an dass die

Ich nehme an dass die wenigsten von Ihnen die debatte live im TV verfolgen konnten. Was im Artikel nicht steht ist die aufgeregte laute Art von Bernie Sanders. Wenn er so weiter macht, erlebt er das eigentliche Rennen gegen Trump nicht. Gesundheitlich angeschlagen ist er ja jetzt schon.

Meine Favoritin Liz Warren war klasse, und die Art und Weise wie sie Bloomberg in 2 Minuten aus dem Rennen warf ("A billionaire who calls women fat broads and horse-faced lesbians, and no I'm not talking about Donald Trump, I'm talking about Mayor Bloomberg") gibt mir Hoffnung fuer die Presidenten Wahl.
Genau so muss man auch gegen Trump antreten. Inhalte zaehlen nicht, der Mensch Trump, seine fehlende Moral muss ins Gedaechtnis der Waehler zementiert werden.

@Treualp1 - Die Swing States endscheiden

Bloomberg sorgt durch seine Medienkampagne aufmerksamkeit und mach seine Mitbewerber im ganzen Land bekannt.

Wirtschaftlich geht Amerika gerade den Bach runter , wobei die Staatsverschuldung trotz noch laufender Wirtschaft explodiert.
Trumps versprochene Jobs und Steuerentlastung kommt nicht an, stattdessen
kommt eine Streich und Kürzungsorgie zugunsten der Mexiko Mauer.

Im Sommer muß der US Haushalt beschlossen werden
und Bloomberg wird die realen Fakten medial dem Wähler präsentieren

@Frank61 7:33 "Normalerweise

@Frank61 7:33
"Normalerweise würde Veranstaltungen mit dem Altersschnitt der vier gezeigten Kandidaten im Seniorenheim stattfinden."

Sanders selbst ist alt, aber er ist der Kopf der wohl jüngsten politischen Bewegung in der amerikanischen Geschichte, weil er für sie kämpft und diese das merken. Das ist das entscheidende. Er ist außerdem geistig einer der Wachsten auf der Bühne.

@ andererseits 07:26
"Es geht darum, den narzisstischen "Donald-first"-Politikersatz, der innenpolitisch spaltend, gesellschaftspolitisch aggressionsfördernd, finanzpolitisch desaströs, außenpolitisch destabilisierend etc. ist, endlich wieder durch verantwortungsvolle Politik abzulösen."

Und genau da sehe ich bei Bloomberg keinen Unterschied. Er ist rassistisch, frauenverachtend, autoritär und dient nur sich selbst. Die Beweise stehen öffentlich im Netz für jeden, der es sehen will, zum größten Teil durch ihn selbst in Ton oder Video vorgetragen oder schriftlich veröffentlicht.

@ Am 20. Februar 2020 um 09:08 von Traumfahrer

Mir geht es nicht um Sterotypen oder Ideologien.Nur um ganz normalen Menschenverstand u. Wirkprinzipien;die aber erstaunlicherweise meist schon gar keinem mehr so wirklich auffallen u.wenn selbige dann als extrem oder ideologisch attakiert werden.Es sollte doch um die Sachen gehen die anstehen u.eine Argumentation pro u.contra wonach man abzuwägen hat wie man worüber abwägt oder denkt.Ist doch recht wahrscheinlich das einer der wenig hat anders über Zusammenhänge denkt als wie jemand der auch nur genug hat geschweige im Überfluß sich bergründet sieht!?Mütterrente wo nie jemand einzahlte oder Mindestlohn der dem Wert nach schon keiner ist Löcher buddeln mit riesigem Energieaufwand den Bodenschatz heben der ihm nicht gehört ihn verbrennen mit einem Wirkungsgrad kleiner 0,4 ....Die Liste ist extrem lang aber ich sehe oder höre meist nicht klar u.deutlich das es so gesehen geschweige mal anders entschieden wird.Und Mutti finden alle gut weil sie es so lässt wie es ist?Der Weisen letzter..

US Vorwahl!

Hat man vom alten Adenauer auch gesagt.
Alt zu sein heißt ja nicht immer krank und senil.Sanders ist ein gutes Beispiel dafür.
Den Jungen fehlt vielleicht noch die Cleverness,Entschlossenheit und Rücksichtslosigkeit, die es braucht, um einen so ausgebufften Gegner wie Trump wirksam angehen zu können.
Und Geld hat auch noch nie geschadet, wenn man sich medienwirksam inszenieren muss.
Wie anders sollte man an Wähler kommen, die zu bequem sind oder garnicht nachdenken können, weil sie es nicht gelernt haben.
Vielen reicht halt der äußere Schein und nicht der Inhalt. In der Demokratie sind manchmal die Wähler das größte Problem, vor allem dann, wenn sie nur gefühlsmäßig nach Aussehen,Lautstärke oder Sympathie entscheiden, Argumente aber nebensächlich sind.

Naja,

gegenüber Trump dürfte Bloomberg dann doch ein paar gute Karten haben. Es muss seine Steuererklärung z.B. nicht verstecken, ist nicht durch Geschäfte mit der deutschen Bank belastet, hat wohl nicht auf einem Video geprahlt wo er überall hinfassen kann, etc.

Aber was solls, ich kann eh nur beobachten was im US Wahlkampf abläuft, Einfluss durch eine eigene gültige Stimme habe ich ja nicht.

Was mir bei einigen Kommentaren aber durch den Sinn kommt: Ist die Annahme, das jeder reiche Mensche einen schlechten Character hat und ein Verbrecher und Ausbeuter ist / sein muss nicht auch schon eine Form von Rassismus und Voreingenommenheit ?

Erstaunlich? 08:22 von Klausewitz

"... es ist erstaunlich welche Aufmerksamkeit 'Tagesschau' den Demokraten widmet"

Erstaunlich kann das nur jemand finden, der

a) offenbar nicht wahrnimmt, dass die andere großere Partei mit einem amtierenden Präsidenten antritt & die formell dort stattfindenen Primaries reine Akklamationsrituale sind. Folglich gibt es keine TV-Debatten. Dafür können Sie sich an den gehaltvolle Tweets, von der Bettkante versendet, erfreuen bevor der Herr tgl. so gegen 11 Uhr das aufnimmt, was als Arbeit bezeichnet wird.

b) Gem. Art 5 GG gilt in D Pressefreiheit. Damit ist die redaktionelle Unabhängigkeit von Print- o. Onlineredaktionen verbunden zu entscheiden, was an welcher Stelle berichtet wird.

Dass Rechtsaußen mit unserem GG nicht klar kommt wissen die Demokraten in D. Ihr Versuch der ts vorzuschreiben, was sie bereichten darf & was nicht, ist anmaßend und spiegelt das Nichtverstehen grundlegender Verfassungprinzipien bei radikalen Rechten wider.

D ist nicht Polen, Russland oder Ungarn.

@Klausewitz

weil die Republikaner nur diesen einen clown zu bieten haben. der taucht, leider bedingt durch sein amt, ebenfalls ziemlich oft hier auf tagesschau auf. ihre aussage stimmt also nicht!

09:29 von Lucinda_in_tenebris

"...Nun gilt es scheinbar als Naturgesetz, dass die Amerikaner sich niemals von einen sozialeren Staat überzeugen lassen ..."

Das haengt damit zusammen dass hier jeder der es selbststaendig zu etwas gebracht hat sehr angesehen ist (=living the American dream). Es ist darum auch nicht verwerflich seinen Erfolg zu zeigen. Ein Beamer, Mercedes oder Porsche in der Einfahrt gilt als status symbol.

Auf der anderen Seite wurde eben sehr lange soziales Denken mit Komunismus gleich gesetzt. Allein deswegen hat health care so einen schweren Stand.

US-Wahlkampf der Demokraten:Konkurrenten attackieren Bloomberg..

Ein Milliardär mehr auf der politischen Bühne.Und er hat viel zu bieten:Für Fracking(Umwelt) und er hat "hart gearbeitet".Da können ja seine Angestellten froh sein,daß sie es so gut haben.

Nein,was hat er armen Menschen zu bieten,außer sozialdarwinistische Sprüche(Hochgearbeitet,Freiheit) ?

Gute Nacht Demokratische Partei

das wird es dann wohl gewesen sein, Trump machts nochmal 4 Jahre.

Ich wünsche Bernie Sanders, dass er nicht Kandidat wird und dadurch noch ein paar Jahre lebt.

Herr Bloomberg sollte es positiv sehen er spart Millionen.....

Wasserstandsmeldung?

Hoffentlich ist bald November, die tagtäglichen Wasserstandsmeldungen über Trump auf der einen und die Kandidaten der Demokraten auf der anderen Seite ermüden mich, und ich bin bestimmt nicht der einzige ausserhalb der USA, der diesen Zirkus über hat.
Klinkt euch ein, wenn der Kandidat/die Kandidatin der Demokraten feststeht, vorher ist das einfach nur Kindergartenniveau.
Anschließend wird das Niveau zwar auch nur auf die Höhe pubertierender Jugendlicher angehoben, aber der Unterhaltungsfaktor ist höher.

07:33 von Frank61

Das mit dem "mit 67 in Rente gehen" betrifft den Durchschnittsmenschen und ist auch gerechtfertigt.

Aber bei Selbstständigen werden Sie es eher selten sehen. Mein Chef (mittelständischer Betrieb) ist 77. Er hat mehr Power als einige Kollegen und ist immer noch jeden Tag 10 Stunden im Büro. Wir haben mehrere Auftraggeber, die ebenfalls weit über 70 sind.

Warum sollte man die Altersgrenze (für eine immerhin freiwillige Tätigkeit) daher an 67 orientieren?

09:35 von Jadawin1974

Da haben Sie Recht. Vorurteile und Schubladendenken...

Die Taten (bzw. politischen Ziele) sollten entscheidend sein.

Je mehr sich "Demokraten" gegenseitig mit Schmutz bewerfen....

Je Einfacher wird die Wiederwahl von Trump (den ich nicht mag).

09:30 von Karl Klammer

um die linken träume nicht in den himmel wachsen zu lassen, und wieder als alptraum enden.

reagan hat in seinem schlusssatz im duell mit carter gefragt; liebe bürger, stellt euch nur eine frage. geht es euch besser oder schlechter als vor 4 jahren. eine woche später war reagan präsident. also kann sich donald ganz entspannt zurücklehen und am golfhandycup arbeiten

Letzte Chance

Bloomberg wäre ein großartiger Kandidat gewesen, vor 25 Jahren. Biden, Warren oder Sanders waren selbst vor 25 Jahren keine geeigneten Kandidaten und sind es heute erst recht nicht.

Bloomberg kann trotzdem dazu beitragen, das Trauma Trump zu beenden. Er müsste sich hinter eine Kandidatin oder einen Kandidaten der Mitte stellen und diese(n) mit seiner medialen Präsenz und auch mit seinem Geld unterstützen.

Das Problem der Demokraten lautet, dass der aussichtsreichste Kandidat unter 70 Jahren Herr Buttigieg ist, ein eher unterdurchschnittlicher Kandidat ohne das Format von Clinton oder Obama.

Die gierigen Alten in der demokratischen Partei haben es versäumt, einen Hoffnungsträger aufzubauen, hinter dem sich die Partei versammeln könnte. Und genau das macht die Wiederwahl Trumps leider wahrscheinlich.

Wenn Bloomberg sich jetzt aber z.B. hinter Amy Kobuchar stellen würde, käme vielleicht noch einmal Bewegung in die Sache.

erschreckend diese kandidaten

und so was will einmal präsident werden?
mir graut es diese vier alten musketiere zu sehen die die wahl villeicht gar nicht mehr überleben und vor allem keine politische starke meinung haben. milliardär wird von den anderen attakiert weil er reich ist. der ander in korruption verwickelt. diese frau degradiert alle nur und bernier ist zu spät dran.
hoffentlich verlieren die demokraten die wahl dieses jahres und ich meine nicht das trump der beste ist aber hat amerika wieder auf die gleisse gebracht. einziger hoffnungsträger der demokraten ist im wahren sinne der junge kandidat. aber die alten beissen sich an macht fest und verachten die jungen und sind neidig auf deren energie un bewegungskraftr. sie sagen über junge :" keine politische erfahrung".
tja dann haben die alten mit ihrer politischen arfahrung alles an die wand gefahren un dwollen können nichts ändern-bravo! ich ziehe die jungen vor die villeicht alles besser mahen werden da es um ihre zukunft geht und alte auch repsektieren.

@Rosengregor

"Die gierigen Alten in der demokratischen Partei haben es versäumt, einen Hoffnungsträger aufzubauen, hinter dem sich die Partei versammeln könnte. Und genau das macht die Wiederwahl Trumps leider wahrscheinlich. "

Exakt das gleiche hätte man vor vier Jahren über die Republikaner sagen können. Und trotzdem haben sie am Ende den Präsidenten stellen können.

Wahlkampf der US-Demokraten?

Die Kandidaten sind derart zerstritten. Die Streitpunkte zeigen die Zerrissenheit der Partei auf.
Die Kandidaten decken das ganze politische Spektrum ab. Von sozialistisch (Sanders) bis rechtskonservativ (Bloomberg).
Die Erfahrung zeigt, dass beide Pole nicht zusammenzubringen sind.
Da kann sich nur einer freuen. Das ist Predident Trump. Er kann wohl weitere vier Jahre durchregieren.

Frischer Wind

Jetzt hacken sie alle auf Mr Bloomberg ein! Aber vor allem B.Sanders sollte bedenken,dass er selbst zu der (zu Unrecht diffamierten) Gruppe der "white old men" gehört.
Frischen Wind kann- ähnlich wie Jimmy Carter- nur ein jüngerer wie Mr Buttigieg in die Sache bringen.
Und: Im Gegensatz zu Trump ist Mr Bloomberg kein Immobilienmakler!

Lachhafte Vorstellungen

Aus dem Artikel:
"Trotzdem gibt es in der demokratischen Partei Anhänger, die nach vier Jahren Trump genug von Aufregung und Veränderung haben."
Und wie stellen die "Moderaten" sich das vor, wenn schon die Rückkehr zur "Normalität" grundlegende Veränderungen mit sich bringt?
Ganz zu schweigen von den tiefen Gräben (oder eher Abgründen), die sich in der Bevölkerung, der Gewaltenteilung, dem Rechtsstaat, den Institutionen, dem Haushalt und nicht zuletzt in den internationalen Beziehungen aufgetan haben.

Egal, wie die Wahl im November ausfällt, Ruhe wird ganz bestimmt nicht einkehren!

11:21 von Emil66

"Je mehr sich "Demokraten" gegenseitig mit Schmutz bewerfen....Je Einfacher wird die Wiederwahl von Trump (den ich nicht mag).

Das ist absoluter Unsinn. Sorry, Emil66

In den U.S. Vorwahlen bewerfen sich die Kandidaten mit allem was ihre Wahlhelfer an dreckiger Waesche ueber den anderen beschaffen koennen.
Das war auch bei den Republikanern vor 4 Jahren nicht anders. Trump wurde von Ted Cruz als Heuchler und Luegner und mehr beschimpft, geschadet hat es den Republikanern aber nicht (entgegen ihrer Vermutung)
Ist der Gegenkandidat Trump's bestimmt, vereinen sich alle Demokraten hinter ihm/Ihr und nun geht es gemeinsam darum ins Oval Office einzuziehen.

Das mag fuer jemand aus Europa seltsam erscheinen, es ist hier aber so.

Die Propaganda

der MSM aus den USA wirkt auch hier in Deutschland.

Sanders Programmpunkte, einzeln für sich genommen, haben jeweils die Unterstützung der Mehrheit des amerikanischen Volkes. Offensichtlich nicht der amerikanischen Oligarchie und damit der von der Oligarchie bezahlten 'Journalisten'. Und da kommt die Propaganda ins Spiel.

Sanders habe (ein Jude übrigens) seine eigene Version der Braunhemden (!) im Internet! Dank solcher widerwärtiger Äußerungen wundert es nicht, dass die politische 'Mitte' irgendwo relativ zu unserer CSU zu finden ist, sprich deren Kandidaten Pete und Amy sich von den Oligarchen aushalten lassen... oder wie Bloomberg selber antreten.

Über 60000 (!) Menschen sind letztes Jahr gestorben, weil ihnen der Zugang zur medizinischen Versorgung von der Oligarchie versagt worden ist. Was wir in den Debatten der demokratischen Partei sehen, ist der Kampf zwischen dem Volk und der Korruption selbst.

@Klausewitz, 8:22 Uhr

"es ist erstaunlich welche Aufmerksamkeit "Tagesschau" den Demokraten widmet."

Nun, auch Trump muss sich einer innerparteilichen Wiederwahl stellen.
Einer seiner beiden Konkurrenten, Joe Walsh, der sich selbst als rechten Hardliner bezeichnet, hat bereits das Handtuch geworfen. Er war sowieso nur angetreten, "weil ja sonst keiner den Mut dazu hat".
Wie die Chancen des verbleibenden Herausforderers Bill Weld aussehen, kann man sich ausrechnen. Ich würde eher auf einen Sechser im Lotto hoffen.

Und das war's. Alles völlig irrelevant. Hätte die Tagesschau darüber einen Artikel verfasst, würde ich mich über die Verschwendung meines Rundfunkbeitrages beschweren.

Andererseits möchten sich manche, auch Deutsche, schon jetzt ein Bild vom möglicherweise nächsten US-Präsident machen. Von daher ist der Artikel von Interesse.

Der Umgang der Kandidaten untereinander

ist unterirdisch und sie stehen noch ganz am Anfang. Das ist sicher noch steigerungsfähig. Da sollten die genau hinsehen, die sich immer an Trumps spezieller Kommunikation abarbeiten. Beispielgebend ist nämlich auch die Diskussionskultur der Demokraten nicht

...

die Demokraten sind einfach lächerlich. Erheben für sich den Anspruch für PoC (People of Colour) zu sein, und am ende stehen wieder die reichen weissen an der spitze. Tulsi Gabbard, die einzige Demokratin die ich mir als president gewünscht hätte, wurde von der eigenen partei torpediert, weil sie Anti Krieg eingestellt ist. Bernie ist der Frontrunner, wird aber jetzt von einem Milliardär abgelöst und wie bei Hilary wird er wieder Verarscht. Warren ist eigentlich fertig, sie weiss dass auch aber will es dich nicht eingestehen und biden ist scheintot. Durch Impeachment, haben die demokraten an Glaubwürdigkeit verloren und mit ihnen all die Medien die mit in dieses horn gestossen haben. Das traurige: es wird an einem 2. Verfahren gearbeitet womit die Demokraten dann total durch sind... Heilsbringer Btw

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