Kommentare

Ein Team..

Klingt nach

"Wenn ich nicht mehr weiter weiss, bild ich einen Arbeitskreis"

Ich denk mal, dass das bei den letzten konservativen Wählern der CDU nicht so gut ankommt..

Team? Die drei von der

Team? Die drei von der Tankstelle? Das scheint mir doch eher der Versuch, die anstehenden Richtungsentscheidungen in einen Bauchladen für alle - oder um im Bild zu bleiben - in einen Tankstellenshop zu verwandeln.
Für die Union steht an, sich klar zu positionieren und ihre grundlegende Fähigkeit und Bereitschaft zur Kooperation mit allen Parteien des demokratischen Spektrums inklusive der Linken deutlich zu machen, wie es der ehemalige sachsen-anhaltinische CDU-Ministerpräsident Böhmer schon vor Jahren formulierte und jetzt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther mit am deutlichsten vertritt. Der Demokratiefeind in Thüringen ist der geschichtsvergessene ehem. Geschichtslehrer Höcke, nicht der aus der Gewerkschaftstradition stammende Ramelow.

Und Scholz als Kanzler?

Spahn wäre gut im Team mit Olaf Scholz, natürlich müsste der dafur zur CDU überwechseln, aber ich denke, das würde ihm nicht schwer fallen. Für alle, die das für zu phantasievoll halten: Man erinnere sich an Otto Schilys Übertritt damals, der direkt damit zum Innenminister wurde

Da wir uns ja auf die

Da wir uns ja auf die Narrenzeit zubewegen, wie wäre es mit einem Dreigestirn? Herr Laschet schwingt ja schon Reden auf den Aachener Karnevalssitzungen.
Mir fehlt da eine eindeutige (Neu)Positionierung, um die CDU wieder wählbar zu machen. Laschet wäre da der denkbar schlechteste, da er (trotz ein bischen Kritik an Merkel) für ein "weiter so" steht.
Es braucht jemanden, der die CDU wieder in der Mitte positioniert und auch mal Ideen der Werte-Union aufgreift.
Eine klare Distanzierung von der 9%-SED-Nachfolgepartei ist daher notwendig. Keine Unterstützung für Ramelow. Das wäre ein Verrat am Wähler und würde der CDU reichlich Stimmen kosten.

Ein Team, das die Partei eint ???

Wie das funktioniert durfte man anschaulich an der SPD-Troika um Rudolf Scharping beobachten.
Immerhin durfte er vier Jahre später am Kabinettstisch von Herrn Schröder Platz nehmen. Kabinettskollege Lafontaine hielt es kaum ein halbes Jahr im Amt, da lief er entnervt davon.
Die Machtfrage innerhalb der CDU sollte eindeutig geklärt sein.

Gruß Hador

RE: NeutraleWelt um 10:29

***Keine Unterstützung für Ramelow. Das wäre ein Verrat am Wähler ...***

Die CDU hat das Wahlergebnis in Thüringen zur Kenntnis zu nehmen, und hat ihrer Verantwortung als staatstragende Partei gerecht zu werden. Dies aus reiner Ideologie zu unterlassen, wäre Verrat am Wähler. Die haben nämlich einen Anspruch auf eine stabile Regierung.

Gruß Hador

@ 10:44 von Hador Goldscheitel

"Wie das funktioniert durfte man anschaulich an der SPD-Troika um Rudolf Scharping beobachten."
.
Durchaus richtig! Wie sagt man doch bekanntlich: "Viele Köche verderben den Brei".
Es braucht einen Kandidaten mit einer klaren Positon. Die drei unter einen Hut zu bringen wird schwierig, nicht funktionieren.

@ andererseits

"Für die Union steht an, sich klar zu positionieren und ihre grundlegende Fähigkeit und Bereitschaft zur Kooperation mit allen Parteien des demokratischen Spektrums inklusive der Linken deutlich zu machen"

Da würde es ganz imens helfen, wenn sich die Linke zum Unrechtsstaat DDR bekennen würde, aber das bringt die Partei nicht übers Herz. Und damit gibt es keine Grundlage für eine Zusammenarbeit der CDU, weil sich die CDU ganz klar von den Verbrechen der DDR abgrenzt.
Der Schritt muss von der Linken kommen, die CDU bewahrt einfach nur ihre Haltung und Moral. Daher scheitert es an der Linken und nicht an der CDU.
Warum nur hat die Linke so ein großes Problem damit, die DDR als Unrechtsstaat (was die DDR zweifelsfrei war) anzuerkennen?

@Warum nur hat die Linke so ein großes 11:11 berelsbub

"Problem damit, die DDR als Unrechtsstaat anzuerkennen?"

Weil es auf eine Verharmlosung der Nazi-Kz's hinausläuft.
Ramelow hat öffentlich belegt, die DDR als Diktatur bezeichnet.
Was will man denn noch?

Übrigens sind mehr Stasi-Mitarbeiter der DDR-Diktatur in der CDU-Fraktion
dort als in der Linken. Fakt.

Bauen Sie hier bitte keine durchschaubare Scharade auf,
wenn Ihnen das Wort Demokratie noch was bedeutet.

@ artist 22

Sie bauen hier was auf, nämlich eine künstliche Blase aus Relativierungen und Entschuldigungen.
Die DDR war ein Unrechtsstaat. Wer das nicht anerkennt, hat weitaus mehr Probleme mit dem Wort Demokratie als andere.

"Übrigens sind mehr Stasi-Mitarbeiter der DDR-Diktatur in der CDU-Fraktion
dort als in der Linken. Fakt."

Übrigens hat die CDU die DDR als Unrechtsstaat anerkannt, die Linke nicht. Fakt!

@ 11:11 von berelsbub

Interessant, dass Sie möchten, dass die Linke sich zum "Unrechtsstaat DDR bekennen" bzw. ihn "anerkennen" soll: da hat doch wohl eher Ihr Unbewusstes die Tasten gesteuert, den es geht darum, sich von der DDR abzugrenzen, was etwas anderes ist und was die Linke als Partei, die 2007 gegründet wurde, vielfach und deutlich getan hat. Dass Bodo Ramelow und andere den Begriff "Unrechtsstaat" geschichtlich und politisch für die Nazi-Diktatur vorbehalten wollen, muss niemand zu 100% nachvollziehen, aber es sollte soviel Redlichkeit da sein, endlich mit dem Unsinn aufzuhören, die Linke für die Grausamkeit der Mauertoten verantwortlich zu machen, wie jüngst Ziemiak es wieder versuchte.

RE @ 10:54 von Hador Goldscheitel

"Die CDU hat das Wahlergebnis in Thüringen zur Kenntnis zu nehmen, und hat ihrer Verantwortung als staatstragende Partei gerecht zu werden. Dies aus reiner Ideologie zu unterlassen, wäre Verrat am Wähler. Die haben nämlich einen Anspruch auf eine stabile Regierung."
.
Die CDU hat überhaupt nichts zu machen, erst recht nicht die Politik der Linken zu unterstützen, ebenso wenig, wie es irgend eine andere Partei zu machen hat.
Mit welchem Recht fordern Sie die Unterstützung einer Partei, der man jede Zusammenarbeit in einem Parteibeschluß abgelehnt hat?

@ andererseits

Ich muss selbstredend ihre Einlassungen nicht nachvollziehen können. Das hat ja auch gute Gründe.
Das die Linke die DDR nicht als Unrechtsstaat anerkennt, hat auch gute Gründe, aber das sind nicht die Gründe, die Sie hier als Nebelkerze in den Raum werfen.

12:19 von NeutraleWelt

Zitat:"Mit welchem Recht fordern Sie die Unterstützung einer Partei, der man jede Zusammenarbeit in einem Parteibeschluß abgelehnt hat?"
Sie haben natürlich völlig Recht! Aber warum fordert dann die andere Randpartei, dass die CDU ihren eigenen Unvereinbarkeitsbeschluss ignorieren und mit ihr zusammenarbeiten soll?

Vorübergehende Schließung

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@ 12:24 von berelsbub

Die Linke hat mehrfach klar gemacht, dass die DDR durch einen eklatanten Mangel an Demokratie und Missachtung elementarer Bürgerrechte geprägt war. Es gab wiederholt Distanzierungen zur Willkürherrschaft der SED-Regierung, z.B. anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls: Die Linkspartei verurteilte das staatliche Unrecht (!) in der DDR und hat eine Entschuldigung ihrer Vorgängerpartei PDS, aus dessen Zusammenschluss mit der WASG die Linke 2007 entstand, für die Taten der SED-Diktatur von 1990 erneuert. Die DDR war in den Augen der Linke ein System, in dem die politische Willkür jederzeit Recht und Gerechtigkeit ersetzen konnte, in dem zehntausende Biografien durch staatliches Unrecht gebrochen und zerstört wurden. Dafür habe die SED die Hauptverantwortung getragen.
Alles nachprüfbar - Für die Linke sind Demokratie und Rechtsstaat wie zwei Augäpfel zu hüten, wie eine deutliche Formulierung aus 2015 betont.

In Ergänzung @andererseits

Die Linke hat auch klar gesagt, dass nicht alles unrecht war, was in der DDR geschah, und - wenn ich mich recht erinnere - dass die Behauptung, die DDR wäre ein Unrechtsstaat, eine Verunglimpfung der DDR-Bürger wäre.
Ich kann mich auch nicht des Eindrucks erwehren, dass die am lautesten "DDR - Unrechtsstaat" rufen, die am wenigsten damit in Berührung kamen.

RE @ 12:37 von Peter Meffert

"Aber warum fordert dann die andere Randpartei, dass die CDU ihren eigenen Unvereinbarkeitsbeschluss ignorieren und mit ihr zusammenarbeiten soll?"
.
Was oder Wie oder Warum sich die CDU für etwas entscheidet ist eine gut begründete Sache der CDU. Im Endeffekt wird es der Wähler oder der gewählte Vertreter frei nach seinem Gewissen entscheiden.
.
Aber hier irgendwelche Forderungen mit der Begründung Ramelow MUSS Ministerpräsident werden, dafür gibt es überhaupt keine rechtliche Grundlage.

12:24 von berelsbub

aber er kämpft ja schon seit monaten wie ein löwe, daß seine frau baerbock nicht mit söder und merz zusammenarbeiten muss. das würde nämlich gründlich schiefgehen, auch fff im rücken

10:29 von NeutraleWelt

«Eine klare Distanzierung [der CDU] von der 9%-SED-Nachfolgepartei ist daher notwendig. Keine Unterstützung für Ramelow. Das wäre ein Verrat am Wähler und würde der CDU reichlich Stimmen kosten.»

"Das Gezappel" hat der CDU in THÜ jedenfalls nach aktuellen Umfragen zu mögl. Neuwahlen "massiv" Stimmenverlsuste eingetragen.
Der Linken noch mehr Prozentpunkte an Zugewinn.

Ja - die CDU könnte Stimmen verlieren.
Wenn sie sich "nach links zu den Linken öffnet".

Stellt sich gleichzeitig aber auch die Frage:

Die CDU wird noch mehr Stimmen verlieren?
Wenn sie "das Werte-Union-Gebasel" noch weiter voran treibt …?

Was sind denn "die Werte" der CDUnion + der Werte-Union?
Was ist denn überhaupt "konservativ" im Werte-Sinn der 2 "Unionen" …?

"Bewahrung der Umwelt" ist in jedem Fall "konservativ" bei sehr vielen Menschen in der Bevölkerung. Weit ab weit über greifend vom Ort des Kreuzchens auf Wahlzetteln.

Und wer AfD wählen will.
Wählt "das Original". Nicht aber CDU-Kopie / Plagiat …!

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „CDU-Vorsitz - Teamlösung“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: http://meta.tagesschau.de/id/144971/cdu-vorsitz-die-teamloesung-gewinnt-...

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: