Kommentare

@Kessl

Bezüglich Ihr Kommentar auf Macron vorheriger Nachricht:
Hirntod ist, das man nicht mit der NATO ausmacht, ob und wen man so einfach aus eigener Faust als Partner nimmt. Nicht Kurden allgemein, sondern YPG, den Ableger der Terror Organisation PKK in Syrien. Kurden gibt genügend auch im türk. Militär.

"Schwacher Westen - starker Westen"

Nur, was soll das Fragezeichen - wir wissen, das Werte infrage gestellt, bzw. unterminiert werden, wir wissen, das Handeln, das sich an moralischen Grundsätzen ausrichtet immer einem hemmenden Moment ausgesetzt ist. Das der Westen trotz alledem noch eine gewisse Bedeutung hat, liegt darin, das er immer noch ökonomisch stark ist, das er immer noch Hoffnungsträger und moralische Instanz ist und das er zeigen kann, das die scheinbare Überlegenheit Oligarchischer Herrschaft nicht so wirklich weit her ist.

Herr Macron

Bevor Herr Macron meint die Welt zu belehren, sollte er für Ruhe und Zufriedenheit im eigenem Land sorgen.

Welcher „Westen“?

„Mit scharfer Kritik an den USA hatte Bundespräsident Steinmeier die Münchner Sicherheitskonferenz eröffnet. Nun war US-Außenminister Pompeo am Zug und ließ die Kritik abprallen - sie entspreche nicht der Realität“

Mit seinem Spruch „Der Westen gewinnt“ beweist US-Außenminister Pompeo aufs Nachdrücklichste, dass er selbst keinen Bezug zur Realität mehr hat.

Worum es hier geht ist nämlich kein Spiel, das „der Westen“ (was immer man darunter verstehen mag) oder sonst irgendeine „Seite“ „gewinnen“ kann, sondern es geht hier schlicht um die Zukunft der gesamten(!) Menschheit.

Und solange einzelne „Staatenlenker“ (ganz gleich, welcher „Nationalität“ und ob „demokratisch legitimiert“ oder nicht) und deren Bevollmächtigte an den „entscheidenden“ Hebeln für die Weichenstellung in die Zukunft sitzen und somit „maßgeblichen“ Einfluss auf deren (der Menschheit) Schicksal haben bzw. darüber „bestimmen“ können, sieht es für alle düster aus. Es sei denn, alle sorgen (gemeinsam!) für mehr „Licht“.

Der amerikanische Präsident ist schon lange Hirntod.

Sein Außenminister folgt ihm ja wie in allen Situationen auf diesem Weg.

Marcron war viel zu Allgemein

in seiner Analyse zu Russland und China brachte er zwar alles auf den Punkt, auch bei seiner Analyse zu den Schwachstellen Europas. Aber Lösungen? Null.
.
Gut fand ich die Analyse von Pompeo, der - ganz im Gegensatz zum ewig deutschen Pessimismus des Herrn Bundespräsidenten - den Blick nach vorn richtete. Er hat schon recht: Kleingeister und Pessimisten waren in der Geschichte noch nie erfolgreich, und anstatt uns auf unsere Stärken und Möglichkeiten zu besinnen, ducken wir uns weg und nörgeln lieber.

Am 15. Februar 2020 um 12:36 von Duzfreund

"Nur, was soll das Fragezeichen - wir wissen, das Werte infrage gestellt, bzw. unterminiert werden, wir wissen, das Handeln, das sich an moralischen Grundsätzen ausrichtet immer einem hemmenden Moment ausgesetzt ist. Das der Westen trotz alledem noch eine gewisse Bedeutung hat, liegt darin, das er immer noch ökonomisch stark ist, das er immer noch Hoffnungsträger und moralische Instanz ist und das er zeigen kann, das die scheinbare Überlegenheit Oligarchischer Herrschaft nicht so wirklich weit her ist."

Welche Moral hemmt den Westen, wenn er ganze Regionen destabilisiert, auf militärische Überlegenheit baut? Von moralischer Instanz zu sprechen, darüber hier zu schreiben, ist der blanke Hohn.

Macrons Konzept

Frankreich ist Atom-Macht. Daher wird man nicht davon ausgehen können, daß dort der Pazifismus zur Staatsdoktrin wird.Vermutlich ist Macron sogar stark in der Entwicklung der Rüstungsindustrie interessiert (Protagonist der Frau v.d.Leyen). Man muß das erst mal als gegeben hinnehmen- Aber auf der anderen Seite hat Macron auf der Münchener Konferenz eine politische Konzeption für Europa skizziert, die man sich sehr gern aus der deutschen Politik gewünscht hätte - auf jeden Fall was die Haltung gegenüber der Russischen Föderation und die Herangehensweise an den russisch-polnischen Dissenz betrifft. Hoffen wir , daß Frau Merkel mit Rücksicht auf ihre persönliche Situation eine stille Übereinkunft geschlossen hatte : "Emmanuel mach Du mal". Wäre eine schöne europäische Geste.

Sicherheitskonferenz:Starker Westen-schwacher Westen...

Der ehemalige CIA-Chef sagt optimistisch,daß "der Westen gewinnt".Die USA würden eine Milliarde $ für Osteuropa zur Verfügung stellen.Wirklich großzügig.
Und Macron bemerkt,daß sie noch vor 15 Jahren gedacht haben,daß "unsere Werte weltweit dominieren".
Nun,die Werte sind klar,von denen sich immer mehr Menschen und mehr Länder enttäuscht abwenden.

europ ist so schwach und vor allem dominiert von deutschland

und dieser regelt alles unzufriedene immer mit geld und denkt dabei für ein einheitliches europa beigetragen zu haben. im gegenteil. es geht hin bis zur spaltung. die ostblockländer hätten strerng und vor allem diplomatisch ihre russenangst genommen werden, aber da sie wirtschaftlich schwach sind und geld brauchen machen diese druck auf brüssel von wegen russland will sie wieder besetzen. so einen schmarren habe ich seit meiner kindheit nicht mehr gehört. rulland braucht sdiese nocht und vor allem, nicht diese sazialhilfeländer. russland ist stark und amerika wird jetzt europa spalten indem sie den ostblockländern helfen will.

merkel ist schon im tieflschlaf gefallen oder war schon immer da, macron ist nur ein papagei der alles ausnutzt um nur von seinen eigenen problemen abzulenken. england ist raus usw.

europa hat versagt bis zum geht nicht mehr.

Guter Westen - böser Osten

Mir scheint, daß bei der Wiedererweckung des kalten Krieges durch "den Westen" beinharte wirtschaftliche Interessen vor allem der US-Rüstungs- und Energiewirtschaft antreibend sind.
"Fracking-Gas" per Dampfer gegen Pipeline-Gas aus Russland, Aufrüstung der östlichen Peripherie bis an die Zähne (entgegen den felsenfesten Zusagen gegenüber Russland bei dessen Abzug aus Mitteleuropa), Forderungen nach unsinnigen Rüstungsanstrengungen in Zentraleuropa, politische und wirtschaftliche Sanktionierung Russlands zum Schaden der europäischen Wirtschaft...
all das nützt nicht "dem Westen" sondern ausschließlich den Interessenträgern Nordamerikas.
Transatlantik ist ein Instrument aus dem kalten Krieg. Bauen wir endlich an der Achse Paris-Berlin-Moskau!

Herr Macron geht schon in die

Herr Macron geht schon in die richtige Richtung. Deutschland sollte Frankreich stärker in dieser Richtung unterstützen.

Mittefristig gehört die Nato in der bisherigen Form abgeschafft. Die EU sollte eine eigenes Verteidigungsbündns/armee zusammenbauen und sich unabhängig mit dem Rest der Welt einigen und positionieren (USA, RU, CN).

Ich habe nichts gegen eine Zusammenarbeit mit den USA, ich habe aber etwas gegen eine einseitige Bindung an die USA. Wenn die USA das Feindbild RU oder CN benötigen, bitte, ihre Sache. Europa benötigt diese Feindbilder nicht. Die EU sollte auf eigenen und weithehend pazifistischen Füßen stehen.

Stark , schwach - Blödsinn

Zwiegespalten triffts´wohl besser.

Nach der Rede von Präsident Steinmeier und des Herrn Pompeo habe ich mich gefragt ob die Sicht der Dinge noch Kontext freier beschrieben werden kann.

Die US- amerikanische Regierung nimmt Europa nicht als Ganzes wahr. Bei den Strategen kein Wunder. Die Spielen Ping Pong mit den Sicherheits - und Wirtschaftsinteressen , gerade der osteuropäischen Länder. Das gehört wohl nicht gerade zum guten Ton zwischen `Freunden´.

Die Sanktionen gegenüber der Northstream 2 haben doch mit ihren vordergründigen Argumenten gezeigt, wie es um das Verhältnis steht.

Herr Pompeo ist doch derjenige , welcher behauptet , Herr Trump wäre `von Gott gesandt´ und erfüllt seine Q-Anon Sekte immer wieder mit neuem Leben.
`Der Westen gewinnt...´, was genau ?, Herr Pompeo ?
West-Ost ....und wieder ein Narrativ dem alle zum Opfer fallen.

Der Versuch von Präsident Macron dieser Falle zu entgehen ist schon aller Ehren wert.

@ Peterson

es geht hin bis zur spaltung. die ostblockländer hätten strerng und vor allem diplomatisch ihre russenangst genommen werden

Russen-Angst gibt es sicher nicht. Warum sollte man vor der russischen Bevölkerung Angst haben?
Da die Moskauer Oligarchen und die Kreml-Machthaber jedoch noch immer in der sowjetischen Tradition stehen, ist in den Staaten des ehemaligen Ostblocks aller Grund zur Vorsicht angesagt.

Sicherheitskonferenz ...

...nennt sich das? Warum diskutiert man dort nicht über neue Friedensverträge? Nein, die ewigen Feindbilder werden beschworen, zurück zum kalten Krieg, damit man Aufrüstung und riesige Verschwendung von Resourcen für militärische Zwecke rechtfertigen kann.
Jewtuschenko / Steineckert: "Meinst du, die Russen wollen Krieg?"
Wer hat China wirtschaftlich stark gemacht? U.a. deutsche Großkonzerne, indem sie ihre Produktion nach China, dem.großen Feind, verlagerten. Das passt für mich nicht zusammen. Insofern war Steinmeier Rede kurz nach den vorigen mahnenden und gedenkenden Reden eine bittere Enttäuschung. Und Pompeo will ein bisschen bestechen? Dann kann ich nur hoffen, dass die deutsche Regierung nicht drauf reinfällt.
Diese Veranstaltung ist purer Lobbyismus für Rüstungs- und Waffengeschäfte. Und bisher kein kritisches Wort zum Krieg der Türkei in Syrien, der wieder zu sehr vielen Flüchtlingen führt.

@ Hackonya2

Zählen Sie die Türkei zum "Westen"? Despotismus ist seit Jahrhunderten nicht mehr Teil der westlichen Kulturtradition, seiner humanistischen Werte, seines aufgeklärten Denkens. Militärbündnisse orientieren sich nicht an "Werten", sondern an Notwendigkeiten. Die Türkei ist nicht Teil des Westens. Vielen Türken sind Geschichte, Kultur und Werte des Westens bekannt. Diesem Zivilisationsprozess kann sich die Türkei insgesamt gesellschaftlich, politisch und kulturell gerne anschliessen. Dann sehen wir mal, wie es weiter geht, mit der Stärke und den Werten und der Gemeinsamkeit. Könnte für beide Seiten besser werden. Es liegt an der Türkei, sich und uns stärker zu machen. Stark sind wir seit Langem weil ohne Despoten.

Europa? Nein, Frankreich first!

Wenn Macron über Europa spricht, ist meiner Meinung nach Vorsicht geboten. Denn jeder franz. Präsident denkt zuallererst an sein Frankreich. Dann kommt lange nichts.

Auf Europa greift man dann immer zurück, wenn man es braucht. Zum Beispiel wenn es darum geht, die leeren französischen Sozialkassen wieder aufzufüllen. Will aber umgekehrt Europa etwas, wird schnell abgewunken. Wie viele Syrer haben die Franzosen bisher aufgenommen? Nur wenige Tausend!

12:52, Bernd Kevesligeti

>>Und Macron bemerkt,daß sie noch vor 15 Jahren gedacht haben,daß "unsere Werte weltweit dominieren".
Nun,die Werte sind klar,von denen sich immer mehr Menschen und mehr Länder enttäuscht abwenden.<<

Unsere Werte, die immer schon von den "Entscheidungsträgern" mit Füßen getreten wurden, sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz.

Das sind die Werte der Aufklärung.

Die Menschen wenden sich nicht von diesen Werten ab, sondern ihre Herrscher versuchen, sie zu diskreditieren. Damit die Menschen, die sie als Schachfiguren im weltpolitischen Spiel betrachten, sich besser beherrschen lassen.

@ Fritz Schulz

Aufrüstung der östlichen Peripherie bis an die Zähne (entgegen den felsenfesten Zusagen gegenüber Russland bei dessen Abzug aus Mitteleuropa),

Diese Zusagen sind so viel wert, wie die Zusagen Putins.

Das Pompeo

von Gewinnern spricht impliziert, dass es auch Verlierer geben soll. Das belegt meiner Meinung nach schon den schädlichen aktuellen Ansatz der USA - kein Miteinander zur friedlichen Lösung von Problemen, sondern ein Gegenander damit "der Westen" (oder genauer "die USA") gewinnt. Für die Einsicht, dass dadurch letztendlich in jedem Fall alle verlieren, fehlt den US-Politikern (und nicht nur diesen) anscheinend der Weitblick.

 um 12:38 @Hackonya2

Das - zumindest bezüglich Zufriedenheit - können Sie so ziemlich jedem Redner sagen. Mehr Kriegsmaterial und heraufbeschworene Feindschaft zwischen Ost ud West führt definitiv nicht zu mehr Zufriedenheit sondern schürt Angst.

12:58, Fritz Schulze

>>Transatlantik ist ein Instrument aus dem kalten Krieg.<<

Die USA gäbe es ohne "Transatlantik" gar nicht. Es handelt sich ja um eine europäische Kolonie. Deutsche Kolonisten waren übrigens so maßgeblich beteiligt, daß die US-Amtssprache um ein Haar deutsch geworden wäre.

>>Bauen wir endlich an der Achse Paris-Berlin-Moskau!<<

In den Fluss springen, um dem Regen zu entkommen?

Wir sollten das Achsendenken ohnehin ad acta legen.

Die Stärke des Westens ...

... hängt davon ab, wieviel Länder und Völker sich auf den "Deal" einlassen. Wozu noch mehr Militärmacht? Ach ja, um unsere Art zu leben zu 'verteidigen'. Btw., schönes Wetter draußen.

Was wir brauchen

ist eine Europäische Armee zur Vereidigung .Aber da sehe ich
beiweiten keine Staaten die uns angreifen wollen. Es dient nur zur Sicherung und von Ausland Einsätzen halte ich nicht viel. Da ist eher die Diplomatie gefordert.

Frankreichs schrumpfende Industrie

An Stelle von Macron würde ich mir eher Sorgen um die französische Wirtschaft, hier vor allem um die Industrie machen. Seit der Finanzkrise 2008 ist die franz. Industrie nämlich um 15% geschrumpft, Tendenz weiter schrumpfend. Französische Produkte sind immer weniger konkurrenzfähig.

Irgendwann (schon in naher Zukunft) dürfte der Punkt erreicht werden, wo man von der internationalen Konkurrenz einfach abgehängt wird. Das gleiche Schicksal droht auch Italien. Wer zahlt dann für die EU?

Die Interessen der USA sind ziemlich eindeutig

Die Interessen der USA sind ziemlich eindeutig...Das wurde in den letzten Jahren hinreichend dargestellt und propagiert. "America First. "

Unter Trump heisst das auch: "F.... our allies!"

Da geht es in erster Linie um milliardenschwere Rüstungskäufe, die sich die USA erhoffen.

Und darum, das in den USA geförderte Flüssiggas an die Nationen zu bringen. Dies ( teure Verfahren) muss nämlich gewinnbringend bleiben, um der US amerikanischen Bevölkerung die dadurch verursachten gravierenden Umweltschäden schmackhaft zu machen.

Und was ist dazu besser geeignet als das Schüren der Angst vor einem neuen "kalten Krieg" - das "Wir" gegen die Anderen.

Das "Wir" gilt allerdings nur dann, wenn man in den US Geschäfte wittert. Ansonsten zieht man den amerikanischen Alleingang notfalls auch gegen die eigenen Allierten vor bzw. wischt deren Bedenken oder Einwände schlicht beiseite. Und das NICHT nur im militärischen Bereich.

13:24 von Ist Wahr

"Despotismus ist seit Jahrhunderten nicht mehr Teil der westlichen Kulturtradition, seiner humanistischen Werte, seines aufgeklärten Denkens."

Aha! Und warum gab es in Europa dann bis vor wenigen Jahren die brutalsten Diktaturen (3. Reich, Stalin-Terror, Mussolini usw.) auf dieser Welt?

@Kowalski

"Da die Moskauer Oligarchen und die Kreml-Machthaber jedoch noch immer in der sowjetischen Tradition stehen, ist in den Staaten des ehemaligen Ostblocks aller Grund zur Vorsicht angesagt."

Verdrehen sie bitte nicht die Tatsachen, es sind nicht Moskauer Oligarchen und Kreml-Machthaber, die über 600 Militärbasen über die Welt verteilt haben, sondern die Washingtoner Oligarchen und Weißes Haus-Machthaber.

Es stehen nicht russische sondern US-Truppen im Baltikum und anderen ehemaligen Ostblockstaaten.

@firefighter1975

"Unter Trump heisst das auch: "F.... our allies!"

"F**K the EU" sagte bereits Victoria Nuland, die unter Obama arbeitete, mit Trump hat diese Haltung leider nichts zu tun.

Macron's Aussage

... "eine Schwächung des Westens" beklagt. Noch vor 15 Jahren habe man gedacht, "unsere Werte" seien universell und würden die Welt immer regieren..." - überheblicher geht es wohl nicht, oder? Die Werte des "Westens" (vermutlich meint er die Demokratien der EU, Amerika, etc.; das sind aber nicht die Werte auf der Erde, die für alle Völker gültig sind, auch wenn wir es meinen, es müsste oder sollte so sein... Die Geschichte der Menschheit lehrt, dass es auch nie so sein wird.
Aber dass die EU einen stärkeren Zusammenhalt benötigt, unterschreibe ich auch (nur wie, wenn man sich nicht mal in der Frage der Flüchtlingsaufnahme einigen kann - I just don't know).

re von fathaland slim 13:25

Vielleicht sind Ihre persönlichen Werte,die Werte der Aufklärung(1789,1848,Kommune 1871 etc.).
Was aber Pompeo oder Macron meinen,wenn sie von Werten sprechen ist etwas anderes:Hegemonie,Franc-Afrique-Zone,Rohstoffzugang,Militäreinsätze.
Und andere sind "aggressiv",wenn sie sich nicht unterordnen wollen.

@13:19 von Leipzigerin59

"Und bisher kein kritisches Wort zum Krieg der Türkei in Syrien, der wieder zu sehr vielen Flüchtlingen führt."

Welcher Krieg? Es sind die Russen, die gerade tonnenweise Bomben in Idlib abwerfen und den Tod tausender Zivilisten billigend in Kauf nehmen. Die gleiche Taktik haben die schon in Tscheschenien angewandt. Damals wurde die Stadt Grosny einfach "plattgebombt", kein Haus stand mehr! Und am Ende gab hunderttausende toter Zivilisten. Ein ähnliches Schicksal droht jetzt den syrischen Zivilisten. Es sei denn es gelingt vorher die Flucht in die Türkei.

Realitäten und schöne Worte.

Macron trifft mit seiner Kritik, die Schwächung Europas- die mangelhafte Kommunikation innerhalb der EU- die fehlende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich schon einen Kernpunkt, was aber fehlt in seiner Kritik ist Ursachenforschung und konkrete Vorschläge was, wann zu tun ist.
Deutschland sollte Macron beim Wort nehmen und ein Stufenplan entwickeln unter Mitwirkung der willigen und fähigen EU Staaten.
Die Worte von Pompeo sind zu messen an den Realitäten und leider gehen sie immer weiter auseinander. Gerade heute verkündet Trump weitere Zollerhöhungen auf Flugzeuge aus der EU, obwohl zwischenzeitlich deutlich geworden ist das Amerika Boeing massiv unterstützt.

Sicherheitskonferenz? Falscher könnte der Name nicht sein.

Interessen- und Kriegskonferenz der Kolonialmächte und möchtegern Weltbeherrscher wäre ein treffenderer Name für diese kriegslüsternden Neokolonialisten.

@ pxslo (13:40)

>>13:24 von Ist Wahr

"Despotismus ist seit Jahrhunderten nicht mehr Teil der westlichen Kulturtradition, seiner humanistischen Werte, seines aufgeklärten Denkens."

Aha! Und warum gab es in Europa dann bis vor wenigen Jahren die brutalsten Diktaturen (3. Reich, Stalin-Terror, Mussolini usw.) auf dieser Welt?<<
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Es "gab" sie, und die westliche Gesellschaft selbst hat diese von Anfang an bekämpft und so schnell es möglich war wieder beseitgt. Zählt das nicht?
Geschichte verläuft nicht linear, das sehen wir auch heute, im Westen wie im Osten. Wir sollten nicht den Überblick und den Kern des Menschlichen verlieren. Darum bemüht sich eine humanistische Gesellschaft. Das macht die Stärke des Westen aus.

Probleme Erkannt

Ich denke Steinmeier hatte das in seiner letzten Rede zumindest teilweise richtig gesagt zu viele Egotribs aber um genauer zu sein die NATO hat zu viele Ziele während USA und Türkei jeweils ihr eigenes Ding durchziehen und EU und die USA gespalten sind.

Ob drauf kommt noch die Abhängigkeit von China innerhalb der EU und NATO ( was ihm Prinzip der "Westen" ist) was die Organisationen noch mal innerhalb spaltet während China selbst den "Westen" auf allen Ebenen herausfordert.

Was Russland angeht es wird einfach gebraucht ohne Russland gibt es ihm Moment keine stabile "Weltordnung"

@Duzfreund

"Das der Westen trotz alledem noch eine gewisse Bedeutung hat, liegt darin, das er immer noch ökonomisch stark ist, das er immer noch Hoffnungsträger und moralische Instanz ist und das er zeigen kann, das die scheinbare Überlegenheit Oligarchischer Herrschaft nicht so wirklich weit her ist."

Dass der "Westen" eine gewisse Bedeutung hat, liegt an den über 600 US-Militärbasen rund um die Welt, CIA- Putschen und -Foltergefängnissen.
Moralische Instanz? Hat man gesehen, in Abu-Ghreib, Guantanamo und bei jedem Drohnenmord.

US-Außenminister Pompeo optimistisch

Fragt sich über was?
Herr Steinmeier hat vollkommen recht.
Jeder platzt förmlich vor Egoismus.
Die Interessen der USA dienen nur sich selbst und nicht dem Interesse Europas oder dem Rest der Welt, also quasi wie immer.
Von den anderen sogenannten Großmächten und dem Völkerrecht was sie brechen, brauchen wir gar nicht erst anfangen zu reden.

Westen schadet sich selbst

Der Westen hat sich mit seinen Kriegen gegen den "Terror" sich selbst demontiert und gleichzeitig Russland und China im Nahen Osten und Afrika als Schutzmacht legitimiert.

Russland hat heute wieder eine wichtige Stellung im Nahen Osten, obwohl er seit 1990 raus war...

Die Nato ist weiterhin stark aber Hirntod!

@12:36 von Duzfreund

Also moralisch ist sicherlich die USA am fragwürdigsten nicht weil sie besonders schlecht ist sondern weil man als Rechtsstaat mehr erwartet von ihr. Die USA haben seit dem 9/11 das Völkerrecht mit Füßen getreten e.g Folter in Guantanamo und auch eine absurde Änderung der UNO Statuten durchgedrückt welche den Krieg gegen nicht Saaten erlaubt was rechtlich erlaubt aus sehr dünnen Gründen Krieg zu erklären.
Ihm Prinzip haben sie das Recht des Starken reetabliert während sie selbst schon am absteigenden Ast sitzen das wurde ja schon medial sehr stark reflektiert seit den 00er Jahren bis heute in Serien & Filmen und anderen Medien die in den USA Produziert wurden. Düstere Visionen wo Leute ohne Regeln ihren Idealen , Interessen oder Ängsten folgen.

Das man trotzdem nichts lernt ist so dumm.

NATO stark und schwach zugleich

Die NATO ist nur gegen schwache Staaten oder Organisationen stark, aber gegen ein richtigen Gegner quasi Machtlos - siehe Iran oder Russland.

Der Iran hat Syrien, Gaza, Nordjemen, Süd-Libanon und teile Syriens und Irak unter seiner Herrschaft.

Was konnte die NATO dagegen tun, nichts!

re 12:56 petersons: Schwaches Europa?

>>rulland braucht sdiese nocht und vor allem, nicht diese sazialhilfeländer. russland ist stark ...<<

Das ist genau die Propaganda, der alle den russischen Staatsmedien unterworfenen Menschen ausgesetzt sind: „Russland ist stark und nochmal stark und braucht Niemanden...“. Wundert Sie nicht der Gleichklang mit Trump und jetzt auch Johnson? Sehen Sie da keinen inneren Zusammenhang?

Wer einer solch schlichten Floskel folgt, für den ist natürlich ein aufgeklärtes und vielfältiges und inklusives EUropa ein Buch mit 7 Siegeln. Dann versteht man Zusammenarbeit und Ausgleich und Miteinander natürlich nur als Zeichen der Schwäche: Weil „Wir sind stark“ bedeutet „Ihr seid schwach“. Und diese „Schwäche“ muss man immer wieder und wieder betonen, sonst funktioniert die eigene - so dünne - Machtbasis nicht mehr.

Tatsache ist, die EU ist zum Hauptfeind der obigen starken Männer geworden. Und das spricht für die „Stärke“ der EU. Sie muss nur standhaft bleiben und sich ihrer Stärken besinnen.

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@Strandläufer

"Nun fragt sich nur, wer ist wohl unser Verbündeter. Russland nicht."

Genau, die USA sind der bessere Verbündete in Sachen Krieg, das können die richtig gut, haben sie doch in den inzwischen über 200 Jahren ihres Bestehens jeden einzelnen Tag Krieg geführt. Und sie haben auch viel (über 100 mal) mehr ausländische Militärbasen als die Russen.

Nicht Russland sondern die USA zwingen Europa ihre völkerrechtswidrigen Sanktionen z.B. gegen Iran zu befolgen.

Aber sie haben natürlich Recht, das russische Militär und seine Kriegsverbrechen sind viel zu mickrig, da sollten wir uns doch lieber an die USA halten, die Russen haben sich ja nicht mal getraut Atombomben zu werfen, unsere mutigen US-Freunde haben das schon getan.

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