Ihre Meinung zu: Sicherheitskonferenz: Alle Augen auf Macron

15. Februar 2020 - 8:02 Uhr

Frankreichs Präsident Macron spricht heute erstmals auf der Münchner Sicherheitskonferenz. NATO-Hirntod, mehr atomare Zusammenarbeit - zuletzt sorgte er mit solchen Äußerungen für Unruhe. Von M. Sambale.

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Kommentare

Bundespräsident Steinmeier

Bundespräsident Steinmeier hat sich zum Auftakt für internationale Kooperation und multilaterale Beziehungen als Garanten für Frieden und Entwicklung ausgesprochen, Macron dürfte in die gleiche Richtung gehen; lediglich das sog. 2%-Ziel der NATO, dem auch Steinmeier zustimmt, braucht niemand wirklich: wir waren schon weiter bei der Ächtung des Krieges als Mittel der Politik, bei Abrüstung und multilateralen Bündnissen für weltweite Entwicklung. Und die Showveranstaltung auf der Vorderbühne des Bayrischen Hofes hat mindestens zwei Hinterbühnen: die eine für sinnvolle diplomatische Gespräche, die andere für Waffengeschäfte, die manches mal die Krisen verschärfen, die dann im kommenden Jahr auf der Vorderbühne wieder Thema werden.

Die reichen Nationen der Erde

Die reichen Nationen der Erde haben sich als Millenniumsentwicklungsziel zur sog. ODA-Quote (staatliche Leistungen im Verhältnis zum Bruttonationaleinkommen) von 0,7 Prozent verpflichtet. In Schweden, Dänemark und Luxemburg liegt sie mit knapp einem Prozent darüber, in Deutschland mit etwas über 0,5% darunter, in den USA nur bei 0,18 Prozent und damit skandalös deutlich unter diesem Ziel von 0,7 Prozent. Das sollte das Thema auch auf der sog. Sicherheitskonferenz sein, die früher ehrlicher "Wehrkundetagung" hieß - nicht die 0,2% Geld-und-Ressourcenverbrennung in Militär und Rüstung.
Gut, dass auch heute auf den Münchner Straßen friedlich demonstrierende Menschen deutlich machen, dass ihnen soziale und auch ökologische Entwicklungen wichtiger sind als militärische.

Wie Kakerlaken

"NATO-Hirntod, mehr atomare Zusammenarbeit - zuletzt sorgte er mit solchen Äußerungen für Unruhe."
Das ist wie die Unruhe bei Kakerlaken wenn das Licht angeht. Wenn in Kreisen von Merkel und Trump mal jemand die Wahrheit ausspricht, entsteht Unruhe.
Macron hatte völlig Recht. Die Kurden von einem Großteil der NATO einerseits als Verbündete zu betrachten und sie mit Waffen zu beliefern, aber ein anderen NATO Mitglied (Türkei) führt Krieg gegen sie, das ist Hirntod. Das einzige was hier Unruhe schafft ist das eigene schlechte Gewissen und die Frage ob er noch einmal die Frechheit besitzt einfach so die Wahrheit zu sagen.

Wir brauchen die NATO inklusive Frankreich

Nur eine funktionierende NATO kann die Sicherheit Europas und damit auch von Deutschland sichern. Dafür müsste Deutschland einen adäquaten Beitrag leisten und eine BW einbringen, die den vereinbarten Verteidigungsbeitrag für das Bündnis garantiert. Davon sind wir weit entfernt und damit ist der Trittbrettfahrer Deutschland Teil des Problems der NATO. Fatal wäre es, auf bilaterale „Zwergvarianten“ der NATO in einem konkurrierenden Bündnis mit Frankreich zu setzen. Und was wäre der Preis für einen (viel zu mickrigen) separaten atomaren Schutz durch Frankreich? Afrikaeinsätze zum Schutz wirtschaftlicher Interessen Frankreichs? Auch hierfür müsste die BW die notwendigen Truppen haben. Selbst diejenigen in der Regierung, die sich weiter irgendwo sicherheitspolitisch ohne funktionierende BW durchmogeln wollen, sollten das langsam begreifen.

Nicht alleine die Augen, sondern die gesamte Wahrnehmung

Konflikte entstehen oftmals erst durch die eingeschränkte Wahrnehmung dessen, was Umgebung und Innerstes tatsächlich beinhalten – nur Vorstellung eben! Gefangen sein im eigenen WELTBILD sorgt dafür, lediglich Ausschnitte zu erkennen, die zu Fehl-Interpretationen und daraus entstehenden Fehl-Entscheidungen führt!!!
„Im Wissen liegt das Verständnis für das Sein, das Sein dessen, das uns umgibt, und das eigene Sein.“ so der deutsche Aphoristiker, Freidenker, Humorist und Humanist J. Eichelhaeher

„Der NATO droht der Hirntod, erklärte Macron …“ Beginnend jedoch mit dem Verweigern das "Große Ganze" über dem Kleinhirn in Verwendung zu nehmen!
Udo Jürgens bringt das mit seinem Lied gut auf den Punkt: Der Mann ist das Problem!

Johan Galtung begründet 1959 die Friedens und Konfliktforschung in Oslo.
ARD Planet Wissen Stand: 13.11.2018, 11:07 Von Julia Lohrmann _ Konflikte | Johann Galtung … Immer wieder berät er die UNO und macht Vorschläge für gewaltfreie Konfliktlösungen. …

Macron spricht nur aus ...

... was unter der Beruhigungspille und lame duck Merkel in den deutschen Staats-Medien noch nicht gesagt werden darf: die Situation Europas und der EU ist desaströs. Nicht wenig hat die Merkel dazu beigetragen mit ihrem erratischen, opportunen und strategielosem Verhalten, ihrer naiven US-Hörigkeit, der fatalen Außen- und Sicherheitspolitik, die die jahrezehntelang erarbeitete Ost-West-Annäherung dummdreist über den Haufen geworfen hat; ganz zu schweigen von der Wirtschaftspolitik, die Deutschland und die EU geradewegs in den Abgrund führt.

Wir brauchen die NATO

Nach dem kalten Krieg gibt es für Europa zwar keine direkte militärische Bedrohung mehr. Aber wir brauchen gleichwohl eine starke NATO, die unsere Selbständigkeit garantiert. Damit es uns nicht so geht wie Georgien oder der Ukraine.

@ WB0815 08:35 Uhr

"Nur eine funktionierende NATO kann die Sicherheit Europas und damit auch von Deutschland sichern. "
Also in Kurzfassung:
F hat Atomwaffen und D (noch) Geld!
Ohne die USA läuft aber (noch) nichts.
Die Anteiligen Kostenzuordnung lt. Vorredner lassen aber an den Sinn der 2% Regelung zweifeln!

@ andererseits

Die reichen Nationen der Erde haben sich als Millenniumsentwicklungsziel zur sog. ODA-Quote (staatliche Leistungen im Verhältnis zum Bruttonationaleinkommen) von 0,7 Prozent verpflichtet. In Schweden, Dänemark und Luxemburg liegt sie mit knapp einem Prozent darüber, in Deutschland mit etwas über 0,5% darunter

Die Bundesrepublik und die Niederlande liegen beide etwa bei 0,61%, die Schweiz bei 0,44% und Österreich bei 0,26%.
In absoluten Zahlen ist die Bundesrepublik die zweitgrößte Gebernation für Entwicklungshilfe. Russland ist bei diesem Thema weit abgeschlagen.

Ich stimme mit Ihnen überein, dass die 0,7% für D möglichst bald erreicht werden sollten.

Achtja....

Unser grüssaugust als gewissen des Planeten Erde.

Und macron als der, auf dem die Blicke der ganzen Welt landen.

Fast mag man glauben, Europa hätte weltpolitische Bedeutung.

Dabei zerbröselt es langsam wieder... siehe Brexit und der Aufstieg national gesinnter Parteien überall in Europa.

Und die EU ist militärisch keine Herausforderung.
Sie ist uneins und manche Mitglieder haben keine funktionierende Armee.

China, die USA und zu einem gewissen Teil Russland - sofern es dort keinen neuen Jelzin gibt - sind die Staaten, die Einfluss haben in dieser Welt.

Die Rolle Europas in dieser Sache ist bestenfalls die des US - Vasallen.

Eine Änderung gäbe es wohl nur, wenn die EU ein straffes Zentralregime bekäme, massiv aufrüsten würde und so aggressiv würde wie die USA.

Das sollte man sich nicht wünschen.

Nato erforderlich

Die Nato sollte in Nordafrika für mehr Frieden sorgen, statt sich deren soziale Probleme nach Hause zu holen. Deswegen darf die Türkei als Verbündeter auch nicht allein gelassen werden. Die Alternativen entsprechen nicht unserem Wertesystem von Anstand, Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden.

Macron weiß das es ohne Militäreinsätze in Nordafrika nicht geht. Gemeinsam ist man dort in der Welt der Stärkeren auch erfolgreicher. Auf die deutschen Appelle von Maas & Co hört doch keiner vor Ort, zumal Deutschland selber ständig Waffen in diese Regionen liefert.

Nato

Einen starken europäischen Eckpfeiler in der Nato, und der Rest vom Zaun, natürlich ist der Laden Hirntod. Wer glaubt eigentlich, dass ein Generalsekretär in einer militärischen Organisation was zu sagen hätte? Wir sollten in Europa mal den echten Versuch wagen, diese Organisation aufzulösen.
Mit jeder Bemerkung, die im Nato-Umfeld getätigt wird, wird gegen das Völkerrecht verstoßen und hier ist nicht die Rede von irgendeinem Gewohnheitsrecht, sondern von der Charta der Vereinten Nationen: Artikel 2 bitte die Absätze 3 und 4 nachlesen.
Es handelt sich also um Grundsätze der UNO und wenn man sich nicht daran halten will, sollte man auch ehrlicherweise austreten. Dann wissen alle anderen auch woran sie sind. Wir fahren eine Übung an der russischen Grenze, die größte seit dem 2. WK. Ich hätte als russischer Präsident mit den Erfahrungen aus dem 19ten (Frankreich)und 20ten Jahrhundert (Deutsches Reich) bereits alle Raketensilos offen.

@ Tagesschau

Macht doch bitte mal einen Faktenfinder dazu, inwieweit die Welt durch die Wehrkundetagungen seit 1963 tatsächlich sicherer geworden ist?
Mir ist gerade nicht klar, was genau das 2% - Ziel bei der Aufrüstung der NATO bedeutet.
Wenn Deutschland 2% seiner Einnahmen für seinen Militäretat ausgibt, wären dass ca 7 übersichtliche Milliarden Euro.
Wenn wir so bescheiden bleiben, wäre es zumindest für Deutschland unmöglich für weitere Unsicherheiten in der Welt zu sorgen.
Und wenn dann die 2 % auf ein zukünftiges Ziel von 2 Promille gesenkt würden, stände dem Frieden in der Welt kaum etwas entgegen.
Die wenigen Mitarbeiter der Rüstungsindustrie könnten sicherlich auch in Umweltschutz und Entwicklungshilfe ein Auskommen finden.

Deutschland muss auf die europäische Karte setzen

Die katastrophalen Alleingänge des NATO-„Partners“ USA = Rückzug in Nordsyrien um Platz zu machen für türkische Truppen (ohne Absprache mit NATO-Partnern), Zerstörung des Atom-Vertrages mit Iran, Drohneneinsätze zur Ermordung von mutmaßlichen Terroristen, ohne den Rechtsstaat einzusetzen, die Duldung der Ermordung eines Journalisten durch Saudi-Arabien, die einsame Entscheidung bzgl des Status von Jerusalem, um nur einige Beispiele zu nennen. Alles Ereignisse, die gegen die Interessen Deutschlands und der EU gerichtet sind. Wo ist da noch der Partner??
Wenn wir weiter nur im Fahrwasser der US-Interessen mitmachen wollen, dann gute Nacht Europa.
Die NATO gehört nicht den USA, und die europäischen Partner leisten in der Summe einen großen Beitrag, entsprechend muss man auch eingebunden und echter Partner sein.
Wer glaubt, mit dem Ende der Trump-Präsidentschaft würde sich Wesentliches ändern, kann ruhig weiter träumen. Europa muss aufwachen!

Waffengeschäfte

@8:05 von andererseits
Das mit den Waffengeschäften in den Hinterzimmern des Bayerischen Hofs ist auch so ein beliebtes Narrativ aus der Propagandakiste...oder glauben sie, dass da der russische Aussenminister Lawrow mit afrikanischen Potentaten irgendwelche Deals vereinbart...im übrigen bin ich sehr für Abrüstungsgespräche zwischen den Mächtigen - München ist dafür ein guter Ort - erinnere aber auch ungern an die monströsen Waffenpräsentationen durch Putin im Moskauer Manegesaal...niemand braucht solche Angst verbreitenden Shows.

Hirntod

Ich mag M. nicht, aber er sagt die Wahrheit. Die NATO ist durch Egoisme einzelner Mitglieder Tod. So wird es auch der EU gehen.
Die Türken mit ihren Übergriffen und Einmischungen, ein Amerikaner der den Rambo mimt, wir sollten das überaltete Bündnis beenden. Es ist nicht reformierbar. Schön wäre es wenn Frankreich den Anfang machen würde, von unserem Land, mit diesen Politikern erwarte ich nichts.
Macron wird ohnehin den "Schrödertod" sterben wenn er die Reformen durchzieht.
Ich möchte nicht das sich D. militärisch in anderen Ländern einmischt und schon gar nicht wenn es der große Bruder fordert. Wir können ihm nicht vertrauen und die Wirklichkeit zeigt das.

Das ist doch eine Komödie !

Das ist doch eine Komödie ! Da soll die Bw Deutschland und sogar Europa verteidigen - hat unlösbare Probleme bei der Besetzung der Planstellen - Munitionsbestände für nur einige Tage - unbrauchbares Gerät - - und das bei einem Verteidigungsetat von weit mehr als 30 Milliarden pro Jahr. Man fragt sich, wo das viele Geld versickert ist. Allein die vielen Generalspensionen wären eine Kontrolle wert. Seit 1956 rattert hier eine gewaltige Geldvernichtungsmaschine, die im Verteidigungsfall (gegen wen überhaupt ?) vermutlich nutzlos sein wird. Gesetzwidrige Out-of-Area-Einsätze im Auftrag fremder Mächte runden das Bild ab. Als alter SaZ-2 habe ich vermutlich nicht den vollen Durchblick, mache mir jedoch meine Gedanken über den Sinn des Ganzen.

Alles..

Paranoia.
Tödliche Paranoia.
Völkerrechtswidrige Paranoia.
Es geht nur miteinander, nicht gegeneinander.
Weltweit.
Leider nur eine schöne Utopie.

Genialer Plan

Es ist doch letztlich gleichgültig, was genau Macron hier sagt: am Ende wird sowieso aufgerüstet.

Mal ein paar Fakten vorneweg (laut Sipri, 2018): Rüstungsetat Nato insg.: 963 Mrd $, Russland 61 Mrd $).

Angesichts dessen erscheinen die aktuellen "Sicherheitsprobleme" lächerlich, aber der Plan dahinter scheint mir genial und perfide: seit die USA es zugelassen haben, dass ihre Nato-Vertragstreue in Zweifel gezogen wird, war das ein Dammbruch für alle Bellizisten und Rüstungslobbyisten.
Trump nährt die gespielte Unsicherheit durch "America First", verrät aber in seiner Dusseligkeit das eigentliche Ziel: andere Nato-Staaten sollen mehr für Rüstung ausgeben, am besten in den USA einkaufen.
Seine Drohungen sind unglaubwürdig: nirgendwo in Europa ziehen sich die USA zurück, im Gegenteil: die Nato wächst und die USA haben auch in Nicht-Nato-Staaten weiterhin großes Interesse (zB Ukraine).

Es gibt nur ein Problem: wie kriegt man die Bürger dazu, diesen Quatsch zu finanzieren?

Wenn Herr Maas

sich mal die Umfragen dazu ansieht, wird er merken das Er nicht auf viel Gegenliebe stoßen wird.
"Deutschland ist bereit, sich stärker zu engagieren, auch militärisch. "
Die Aussage deckt sich nicht ganz mit dem was der Bürger denkt, wie immer gibt es eine Kluft zwischen Aussagen der Politiker, und dem Bürger.
Niemand bedroht Deutschland, die Ausgaben Weltweit sind eine fast unvorstellbare Summe für den normalen Menschen.
Mehr Waffen schaffen keinen Frieden.
Und Herr Maas, ich bin mit Ihrem Satz nicht einverstanden, für mich sprechen Sie nicht.

08:08 von andererseits

Es ist im Prinzip richtig was Sie schreiben.
Andererseits gibt es auch Demonstranten, die friedlich dagegen protestieren, dass mehr und mehr Flüchtlinge nach Europa drängen. Aktuell sind 800.000 Menschen in Nordsyrien auf der Flucht, wegen der katastrophalen Kriegspolitik dort, verursacht von Trump, Putin und Erdogan. Wo sollen diese 800.000 Menschen denn hin? Erdogan müsste nun diese Menschen aufnehmen, weil er selbst Mitverursacher ist. Wird er das? Viele dieser Menschen werden wieder den Weg nach Europa suchen. Insofern sind wir mit unseren Interessen auch dort beteiligt und deshalb macht auch die Münchner Sicherheits-Konferenz Sinn (u.a.).
Auch das Thema „Atom“, das Macron wahrscheinlich ansprechen wird ist wichtig und der weitere Weg der NATO für die europäischen Partner.

Macron liegt falsch,

um Hirntod zu sein benötigt es ein Hirn.

@Sosiehtsaus News

"Macron weiß das es ohne Militäreinsätze in Nordafrika nicht geht."

Schlechtes Beispiel: es geht ja in Libyen trotz (oder wegen) unserer Militäreinsätze dort seit Jahren überhaupt nichts mehr.
Und auch aktuell in Mali scheinen "wir" kaum etwas zur Steigerung der Sicherheit betragen zu können.

Beide Staaten sind sicher keine Werbung für mehr militärisches Engagement.

Münchner Sicherheitskonferenz...

"Deutschland" ist bereit, sich stärker zu engagieren, so Maas.
###
Politisch wäre das in Ordnung . Aber militärisch noch stärker engagieren heißt doch noch weiter in die Rüstung zu investieren und das halte ich für völlig inakzeptabel. Auch eine noch engere Partnerschaft mit Frankreich bedeutet eine weitere Aufrüstung. Oder glaubt man in unsere Regierung oder Europa wirklich das es eine militärische Teilhabe mit Frankreich zum Nulltarif gibt's ? Aufrüstung ist ein Relikt aus den Zeiten des kalten Krieges und heute aus meiner Sicht auch Politisch nicht mehr Akzeptabel ! Aber laut Maas ist Deutschland für diesen Schritt bereit... ein Schritt den Steinmeier gestern in seiner Ansprache kritisierte ?

Wem dient dieses Forum eigentlich?

So intensiv auch publiziert wird, so unklar muß es vielen Bürgern erscheinen, was dieses Forum für Zielsetzungen hat? Schon viele Jahre sind die Gäste gekommen, haben Millionen dafür ausgegeben, für was eigentlich? Wo ist eigentlich ein Programm zu studieren, was dort erreicht werden soll, und wer ist dort eigentlich zu Gast? Viele Fragen gibt es, aber wenig Antworten!

Wir müssen endlich

unserer BW auch einsatzfähig machen,denn da liegt viele im Argen. Da nun Frau AKK ein Amt weniger bekleidet,könnte sie sich verstärkt um die BW kümmern. In dem jetzigen Zustand sind keine Ausland Einsätze richtig zu führen.

um 09:17 von nie wieder spd

Es geht aber um 2 % BIP und da landen wir eben bei 80 Milliarden. 2018 hatten wir 49 Milliarden und Russland zum Beispiel 63, da kann, man mal sehen wie bedrohlich die Russen sind. Ich hab Angst vor der NATO nicht vor den Russen oder China oder Sierra Leone. Das Verteidigungsbudget der USA alleine ist fast so hoch wie die Budgets aller anderen Statten zusammen auf diesem Planeten, das ist echt gruselig.

Sicherheitskonferenz:Alle Augen auf Macron......

Aber mit der deutschen nuklearen Teilhabe an der Force de Frapp,den französischen Atomwaffen,da scheint es ja nichts zu werden(CDU-Außenpolitiker Wadephul).

Und auf der anderen Seite ist Macron natürlich daran interessiert,daß Berlin ihn mit Militäreinsätzen weiter unterstützt.In seinem (bisherigen)afrikanischem Hinterhof(Mali,Franc-Afrique-Zone).

@ rimitino

„Wem dient dieses Forum eigentlich?“

Jedem der möchte, dass Macht- und Interessenkonflikte weniger mit Waffengewalt, Präpotenz und Drohgebärden „gelöst“ werden.

Die dieses Jahr vertretenen Staatschefs und hochrangigen Regierungsvertreter der Teilnehmerstaaten repräsentieren mindestens zwei Dutzend Kriegsherde und Krisenregionen auf der Welt.

Jedes miteinander gewechselte Wort ist es wert, dass diese Veranstaltung stattfindet und die notwendigen Ausgaben für Reise, Unterkunft, Sicherheit etc. getätigt werden.

re ralena675: Paranoia

>>Alles..
Paranoia.
Tödliche Paranoia.
Völkerrechtswidrige Paranoia.
Es geht nur miteinander, nicht gegeneinander.
Weltweit.
Leider nur eine schöne Utopie.<<

Nein, das ist keine Utopie. Jedenfalls nicht, wenn Sie ein „Miteinander in der Welt“ als einen Prozess und nicht als einen Zustand betrachten.

Wenn man unter „Frieden“ nicht einen -tatsächlich utopischen - märchenhaften Stillstand versteht, sondern ein permanentes Austarieren sich permanent verändernder Bedingungen, dann sieht die Situation gar nicht so düster aus und auch die gegenwärtigen dunkelschwarzen Gewitterwolken stehen dann zwar immer noch für Unwetter, aber eben nicht für das Ende des Wetters.

Konkret: Es kann durchaus sinnvoll und notwendig sein, Grenzen zu ziehen. Und dies muss immer aus einer Position der Stärke erfolgen, sonst funktioniert dies einfach nicht. Und wenn hierzu momentan auch (!) die Bereitschaft zu militärischer Präsenz nötig sein sollte, müsste dies kein Widerspruch zu einem „Miteinander“ sein.

China, China, China

Ich höre mir gerade einen Vertreter der USA auf der Münchner Sicherheitsk. an, ein Graus!
Der redet in Kindersprache von "die USA sind die Guten" und "wir müssen uns jetzt gegen China schützen".

Ohne Feind kommen die USA nicht klar!

@ Autochon

Unser grüssaugust als gewissen des Planeten Erde. Und macron als der, auf dem die Blicke der ganzen Welt landen.

Was sind Macron, Trump und Putin denn anders als Grüßauguste? Vielleicht ein Grüßantoine, ein Grüßjohn und ein Grüßiwan?

Viele Grüße aus Thüringen

Gedöns wer die letzten 12

Gedöns
wer die letzten 12 Jahre nicht richtig einzuordnen weiß , der macht dann Fehler bei der Bewertung von Vorkommnissen auf dieser Welt. Zu Georgien nur mal zu Ihrer Erinnerung. Georgien hat diesen Krieg gegen den Ossetien begonnen und wurde daraufhin von den Russen in die Schranken gewiesen.
In der Ukraine wurde ein Putsch gegen den gewählten Präsidenten durchgeführt und das mit Hilfe der CIA . Dieser Putsch war der Anlass für die Krimkrise und das Ergebnis davon ,kann man heute sehen.
Zu was brauchen wir noch Militärbündnisse auf dieser Welt ?
Wir wollen doch alle in Frieden leben und wer Frieden will , der braucht keine Schwerter , sondern Pflugschare.
Stimmen Sie mir da nicht zu ?

@ jahdur

... und Russland zum Beispiel 63, da kann, man mal sehen wie bedrohlich die Russen sind.

Russland hat mehr als 5% vom BIP. Also sollten wir doch die 2% schaffen. Was sind das für Leute, die uns schwächen wollen?

Russland als ewiger Gegner? Das ist so was von old schopl

Ich glaube, Marcon hat die Situation eigentlich richtig charakterisiert. Was aber zunächst wie ein ironischer Hinweis auf new hickoryTrump wirkt, ist in Wirklichkeit durchaus Sinne von Trumps neuer Monroe Politik.
Wo meiner Ansicht allerdings ein neues Verständnis in Europa her sollte, ist die Frage, ob Russland wirklich noch als der ewige Aggressor taugt.
Meiner Ansicht nach ist Putin in einem kleinstaatlichen Konflikt eingetaucht und hat sich dadurch die Eintrittskarte in eine neue globale Sicherheitsgemeinschaft verscherzt. Aber die große Bedrohung für den Weltfrieden ist Russland nicht. Eher ein ewig falsch verstandner Riese, der anderen auf die Füsse tritt, obwohl er eigentlich nur akzeptiert werden will.

Die kopflose Nato sollte nicht auch noch herzlos werden.

um 10:03 von Der freundliche...

„Aber militärisch noch stärker engagieren heißt doch noch weiter in die Rüstung zu investieren und das halte ich für völlig inakzeptabel.“

Was meinen Sie mit „noch stärker“?

Ausser Beobachtern, Trainern und Aufklärungsflügen ist derzeit nicht viel an Engagement der BW zu beobachten.

Die Zeiten des Sich-Heraushaltenkönnens sind vorbei. Macron liegt in der Sache richtig - die EU muss eine stärkere Rolle spielen, in der NATO und in der Sicherheitspolitik zumindest Nordafrika und Naher Osten betreffend.
Die in den letzten Dekaden zunehmende Zögerlichkeit und unentschiedene Laviererei der europäischen Staaten, geleitet von ständigen ängstlichen Blicken auf nationale Umfragewerte hat Vakuums wie in Syrien und Libyen befeuert, wenn nicht sogar erst möglich gemacht.

Bin gespannt auf Macron heute.

@ Alter Simbel

Seine Drohungen sind unglaubwürdig: nirgendwo in Europa ziehen sich die USA zurück, im Gegenteil: die Nato wächst und die USA haben auch in Nicht-Nato-Staaten weiterhin großes Interesse (zB Ukraine).

Die Ukraine steht auf unserer Seite. Wir sollten die EU und die NATO unbedingt auf die Ukraine ausdehnen. Das ist von wichtiger strategischer Bedeutung. Ich möchte, dass unsere Seite gestärkt wird, nicht die russische.

anderseits Ich versuche es

anderseits
Ich versuche es noch einmal , weil mein Kommentar nicht freigeschaltet wurde.
Wenn die Demonstrationen auf den Strassen von München friedlich bleiben sollen , dann sollte dort aber nicht die ANTIFA mitmdemonstrieren , da diese Truppe nicht friedlich demonstrieren kann. Bisher kenne ich keine friedliche Demonstration , welche von der ANTIFA durchgeführt , bzw. wo sie sich beteiligt hat. Ich hoffe doch , dass ich mal mit einem Kommentar durchkomme.

@ Sakretarius

Ohne Feind kommen die USA nicht klar!

Russland und China auch nicht.

@ Bernd Kevesligeti

... daß Berlin ihn mit Militäreinsätzen weiter unterstützt.In seinem (bisherigen)afrikanischem Hinterhof(Mali,Franc-Afrique-Zone).

Wenn Mali für Sie nur ein Hinterhof ist, für die europäischen Nationen ist es mehr. Ein souveräner Staat, dort helfen sie mit Militäreinsätzen gegen Terroristen und Instabilität.

Atomare Bewaffnung

Nukleare Sprengköpfe und entsprechende Trägersysteme für die BRD und gleichzeitige vollkommene Abrüstung und Auflösung der veralteten und beinahe schon traurig-lächerlichen Instanz Bundeswehr. Sämtliche Restbestände verkaufen oder wenn potentiell zu risikoreich: verschrotten.

Im Ruhrpott haben wir diese zwangsläufige Abkehr von unantastbaren Traditionen schon einmal beschritten, es wird Zeit jetzt auch diese steuerfressende Altlast namens Bundeswehr endgültig loszuwerden.

Ein paar ordentlich gewartete und abgesicherte Nuklearwaffen gewährleisten die leider notwendige internationale außenpolitische militärische Abschreckung.
Katastrophenhilfe, Personenschutz, Flug- und Fahrbereitschaft... dafür braucht es kein Militär; die frei werdenden personellen Kräfte können sofort in den Pflegebereich umgeschult werden, dort ist wirklich aufopferungsvoller Dienst am und für das Volk benötigt!

"All Days against weappons"

Man kann eine Veranstaltung wie die in München nicht verbieten. Aber die Bundesregierung sollte dennoch sehr kritisch darauf achten, daß alles was mit Waffen zu tun hat, nicht jenseits staatlicher Einflußsphäre abläuft. Sicherheit im militärischen Kontext ist grundsätzlich eine Staatsaufgabe. Daher erweckt die Münchener Konferenz Unbehagen. Der Hinweis auf den früheren Namen "Wehrkundetagung" ist berechtigt. Proteste der Öffentlichkeit gegen diese Konferenz sind sehr begründet. Der grundsätzlich sehr bemerkenswerten Aktion "Friday For Future" sollte sich eine analoge "All Days Against Weappons" der Jugend mit mindestens gleichem Engagement anschließen. Der Klimawandel ist eine reale Gefahr, gewiß. Aber die Gefahr durch Waffen ist viel realer. Waffen morden täglich tatsächlich.

Verteidigungsbereit sein

Europa hat derzeit keinen Feind, aber wenn wir keinen sehen, heißt das nicht, dass keiner da ist. Wie schnell ein Krieg – mitten in Europa – ausbrechen kann, hat der Jugoslawien-Krieg gezeigt. „Des Friedens Ölzweig grünt auf sichern Fluren“, heißt es in einem von Shakespeares Sonetten. Ausgaben für die Verteidigung sind niemals verschwendet, denn angegriffen wird nur der Schwache und nicht derjenige, der sich wehren kann. Hitler Angriff auf Polen (mit einer Armee, die 1939 noch auf Kavallerie setzte), sollte gerade uns Deutschen eine Lehre sein. Eine starke Nato mit einer funktionierenden Bundeswehr in einer starken EU-Armee ist daher „alternativlos“.

Bis unsere Zivilisation den

Bis unsere Zivilisation den Punkt der Gewalttätigkeit untereinander überwunden hat ist nun mal Abschreckung die einzige Alternative!Die Nuklearwaffen schrecken ab,man überlege sich mal die Nato hätte damals keine und der Warschauer Pakt wäre voll damit! Wir würden alle heute treu die Fahne des anderen schwingen!
Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.(Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz)

@um 10:00 von AlterSimpel

“Schlechtes Beispiel: es geht ja in Libyen trotz (oder wegen) unserer Militäreinsätze dort seit Jahren überhaupt nichts mehr.
Und auch aktuell in Mali scheinen "wir" kaum etwas zur Steigerung der Sicherheit betragen zu können.“

“Beide Staaten sind sicher keine Werbung für mehr militärisches Engagement.“

An Frieden in Nordafrika führt doch kein Weg vorbei. Deswegen muss Europa und die Nato, dass was sie angefangen haben sollen auch zu Ende bringen. Dafür sind eben noch nicht genügend militärische Mittel bereit gestellt worden.

Die Träumereien, dass sich diese Länder flächendeckend auf Frieden durch Gespräche einlassen oder es alleine schaffen, ist doch absurd. Die Zeiten wo British Empire beispielsweise Indien mit nur 15.000 Soldaten friedlich verwaltet haben, sind doch schon lange vorbei. Gleiches trifft auf Deutschland mit seinen Alliierten zu.

Irreführung: 2%-Ziel. /Nato insg.: 963 Mrd $, Russland 61 Mrd $

@09:17 von nie wieder spd
2% von den Einnahmen wäre toll!
Es sollen 2% vom BIP erreicht werden.
2019 hatten wir 43,2 Milliarden €.
Dazu kommen aber noch versteckte Ausgaben.
Z.B. Beteiligung an den Kosten für den Neubau des NATO-Hauptquartiers, Ausgaben für den Wehr-Beauftragten, Vorfinanzierungen für Waffenentwicklungen und andere militärrelevante Posten im Einzelplan 60 (Allgemeine Finanzverwaltung), Beteiligung an den Kosten der Stationierung von US-Streitkräften in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar (28% der Stationierungskosten) sowie „friedensschaffende und friedenserhaltende Maßnahmen“ aus dem Budget des Auswärtigen Amtes, u.a.
(Quelle: isw)

PS.: Griechenland übertrifft das 2%-Ziel schon immer bei Weitem.

Es wäre aus der Sicht Macrons

sicher sehr schön wenn sich andere Staaten an den sicherlich immensen Wartungskosten der 300 Atombomben plus Trägersystemen (10 Mio.
Euro pro Stück und Jahr ist wohl keine schlechte Schätzung) beteiligen. Ein Auftritt in "Weltenlenker -Pose" ist dafür allemal lohnend.

Die Waffenverkaufsmesse in München

Ist doch nur eine Selbstbeweihräucherung der NATO wie ein Selbsterhaltungstrieb von einer untergehenden überholten Struktur welche sich zu einer willigem Angriffsbund elitärer alten Damen und Herrn gemausert hat.
Dafür spricht auch die Aussage unseren tollen Hr Maas seines Zeichens friedensbewegter SPD`ler und Aussenminister.Welcher meinte Deutschland und Europa würden im Irak und in Lybien verteidigt.
Gab doch schon jemand aus der SPD welcher Deutschland am Hindukusch verteitigte war das nicht auch ein SPD`ler mit dem Namen Müntefering.
Nun wird seit 18 oder 19 Deutschland am Hindukusch sprich in Afghanistan verteidigt mit durchlagenden Erfolg. Die Taliban sind noch nicht in Deutschland einmaschiert, Ironie aus.Ja ja die Nato das Friedensbündnis erlebt seine Auferstehung aus der Agonie.
Ach unsere Verteitigungsministerin ehemals Kanzlerinkanidatin wird dann hoffentlich ihren sehnlichts gewünschten Flugzeugträger bekommen.

Ein rein europäisches...

Verteidigungsbündnis, ohne Abhängigkeit von unverlässlichen Partnern, tut dringend Not.
Eigene europäische Standards und europäische Entwicklungen werden die EU voranbringen.

Und komisch

Um den Yemen kümmern sich die Kümmerer nicht sonderlich
achja da bomt ja ein Spezi der Nato das Land kurz und klein.
Kein tägliches Gejammere in den Medien und der friedensbewegten Nato oder Grünen,SPD,CSU, CDU wie bei Syrien. Achja in Syren sitzt ja ein Diktator während die Saudis ja lupenreine Demokraten sind. Da wäre auch noch ein Hr. Erdokan welcher mal so kurz in Syrien einmaschiert.
Nach dem Vorbild einiger Natomitglieder welche mit gutem Beispiel es Hr. Erdokan vorgemacht haben.
Also vertritt Hr. Erdokan nur die Werte der Natomitglieder.
Was ein Glück für die Nato noch ein lupenreiner Demokrat.

10:00 von AlterSimpel @Sosiehtsaus News

Schlechtes Beispiel: es geht ja in Libyen trotz (oder wegen) unserer Militäreinsätze dort seit Jahren überhaupt nichts mehr.
Und auch aktuell in Mali scheinen "wir" kaum etwas zur Steigerung der Sicherheit betragen zu können.
Zu Aussage eins. Die BW ist militärisch nicht in Libyen tätig. Und zu Mali, die BW sichert die Zivilbevölkerung vor Übergriffen von Terrormilizen. Wenn sie daneben stehen können das unschuldige Frauen und Kinder abgeschlachtet werden dann spricht ihr Name für sich.

Atomare Auseinandersetzung

@ tagonist:
Atomare Bewaffnung
Nukleare Sprengköpfe und entsprechende Trägersysteme für die BRD und gleichzeitige vollkommene Abrüstung ...

Wäre die Ukraine atomare bewaffnet und konventionell vollkommen entblößt, hätten wir in Europa beim russischen Einmarsch auf der Krim und in der Ostukraine sofort den atomaren Krieg gehabt. Wollen wir das?

@alles nur Gedöns

"Russland hat mehr als 5% vom BIP. Also sollten wir doch die 2% schaffen. Was sind das für Leute, die uns schwächen wollen?"

Was sollen denn diese Taschenspielertricks mit der Prozentangabe?

Wenn alle Nato-Staaten 5% ausgeben würden, wären wir schnell im Billionenbereich und Russland würde immer noch bei 61 Mrd stehen.
Würden Sie sich dann sicher fühlen?
Aber wie würde sich dann Russland fühlen?

Wenn die Schweizer Garde ihre Helme frisch verchromen lässt, kommen die auch mal schnell auf 5% für "Rüstung" ...

re von alles nur Gedöns 10:37

Ja,wenn Militäreinsätze zum "helfen" da sind ?
Im Mali gab es übrigens kürzlich Demonstrationen gegen die ausländische Militärpräsenz.Nach zig Jahren "Engagements"
tritt dort merkwürdigerweise keine Stabilität ein.

Idlib: Sammelstelle für Hardcore-Islamisten.

@09:48 von Theodor Storm
Und dafür sind von den von Ihnen genannten weder Trump noch Putin verantwortlich, Erdogan bis zu einem gewissen Grad.
Zur Erinnerung: Als die USA Mosul bombardierten, richteten sie eine Art Korridor ein, der die Flucht von Teilen des IS in Richtung Syrien ermöglichte.
Und in Idlib hat man eine Art Rückzugsort für Islamisten geduldet.
Ich verstehe völlig, dass Syrien die nicht auf ihrem Territorium haben will. Deshalb die Angebote an Willige, sich in die Gesellschaft wieder zu integrieren. Nur dazu ist offensichtlich die Bereitschaft gering. Die umliegenden Orte werden aus Idlib beschossen.

PS.: Alles Kriegsparteien, außen Russland und dem Iran, sind in Syrien völkerrechtswidrig aktiv.

Ich frage mich,........

wann Herr Ischinger gesteht, daß die MSC eine reine Skow-Veranstaltung ist. Auch die Themen sind immer wieder dieselben. Da wird über den Unilateralismus schwadroniert, obwohl jeder weiß oder es wissen sollte, daß es den nur oberflächlich gegeben hat. Sowohl Warschauer Pakt als auch NATO hatten einen Dirigenten, der den Takt vorgab und dafür auch den finanziellen Preis zahlen musste. Die eine Organisation gibt es inzwischen nicht mehr und bei der NATO ist der Dirigent unlustig.Beide Organisationen waren letztlich Papiertiger und existierten nur auf Druck der Dirigenten. Ob auf alle Mitglieder im Ernstfall Verlass gewesen wäre, darf in vielerlei Hinsicht bezweifelt werden. Solisten verzichten auf ihre Rolle nur, wenn sie davon auch einen Vorteil haben! In dem Punkt ist sowohl Trump und auch Putin wenigstens ehrlich, während Macron nur so tut.

@ 08:41 von Jue.So Jürgen Sojka

Das ist doch mal ein Kommentar, den man mit nach draußen in die Sonne nehmen kann. Keine Zahlen, keine Grenzen. Danke dafür!

@alles nur Gedöns, 10:32

"Die Ukraine steht auf unserer Seite. Wir sollten die EU und die NATO unbedingt auf die Ukraine ausdehnen. Das ist von wichtiger strategischer Bedeutung"

Die Ukraine war und ist ein gespaltenes Land.
Vor dem Umsturz gab es dort nie eine Mehrheit für einen Nato-Beitritt.

Ich weiß nicht, auf wessen "Seite" diese ultrarechten Nationalisten, Neonazis und prowestliche Oligarchen stehen, aber ich möchte meine Sicherheit nicht an die knüpfen.

Eine Ausdehnung der Nato ist wegen des Territorialkonflikts laut Nato-Verträgen nicht möglich (deshalb gibt es ja vermutlich diesen Konflikt, analog in Georgien)

Nato-Expansion an die Grenzen eines potenziellen Feindes führt also regelmäßig zu mehr Konflikten, nicht zu mehr Sicherheit. Das sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.

Eine strategische Bedeutung hat die Ukraine nämlich für beide Seiten. Frieden entsteht nicht, wenn nur die Nato alles haben darf und die anderen nichts.
Fürchte, Sie verwechseln Kräftegleichgewicht mit Dominanz.

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