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Das funktioniert nur, wenn

Das funktioniert nur, wenn die Fachkraft gebau so viel Geld bekommt, wie alle anderen Facharbeiter. Die Arbeitermangellüge ist zuerst ein bezahlproblem. Mit ordentlicher Bezahlung bekommt man nämlich genügend Leute. Und da sich global orientiert wird, was im Handwerk völliger Unsinn ist, bekommt man Löhne, wie in Bangladesch. Mit Mieten wie in newyork. Da wird man lieber ingi oder Arzt, macht bel oder Jura.

gelungene Integration!

Solche Kommentare, wie oben, sind wichtig um Schranken und Vorurteile gegenüber Einwanderern abzubauen. Es ist gut zu sehen, dass die Politik Weichen gestellt hat, dass Integration gelingen kann.
Gibt es mehr dieser veröffentlichen Beispiele, wie oben, werden diese dazu beitragen „Misstrauen“ gegenüber „Fremden“ abzubauen.

Schwalbe macht keinen Sommer

Natürlich gibt es viele positive Einzelfälle wie Alabdalla. Leider aber auch genügend Gegenbeispiele. Man muss den Tatsachen ins Gesicht sehen. In Deutschland bräuchten wir Menschen, die Freude daran haben in handwerklichen Berufen zu arbeiten. Schaut man in die Hauptherkunftsländer der seit 2015 zu uns migrierten, dann kann man unschwer erkennen, welch niedrigen Stellenwert dort handwerkliche Fähigkeiten haben. Auch die Ästhetik des Städtebaus ist eine komplett andere, sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass 50% der Bevölkerung nur dann das Haus verlassen, wenn sie unbedingt müssen bzw. die Erlaubnis dazu haben. Trotzdem schön recherchiert, dass es auch positive Beispiele gibt.

Faktenmangel statt Fachkräftemangel?

Gerd Bosbach schreibt zum Fachkräftemangel auf der Website von Norbert Häring:
"Trotz des dauernden Geredes von Fachkräftemangel fehlen heute mindestens 35.000 Ausbildungsplätze für ausbildungswillige und gemeldete Jugendliche. ... Nach Angaben vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) standen noch im Jahre 2007 den 734.000 Ausbildungsplatzbewerbern nur 516.000 Ausbildungsplätze gegenüber."
Weshalb sucht die Wirtschaft bzw. das Handwerk händeringend nach (angehenden) Fachkräften, obwohl sie seit vielen Jahren nicht bereit sind, Ausbildungsplätze in angemessener Zahl bereitzustellen? Werden hier nicht die "unproblematischen" Flüchtlinge gesucht, die in ihren Heimatländern unter normalen Umständen hochqualifizierte Jobs besezten würden?

2020 um 09:10 von Feo

Solche Kommentare, wie oben, sind wichtig um Schranken und Vorurteile gegenüber Einwanderern abzubauen. Es ist gut zu sehen, dass die Politik Weichen gestellt hat, dass Integration gelingen kann.
Gibt es mehr dieser veröffentlichen Beispiele,

Re gelungene ?
Sehe ich nicht ,schönreden ist keine Integration.
Sicher gibt es Einzelfälle aber die Realität sieht anders aus .
Zahlen wären besser aber .....

@9:05 von Bender

„… bekommt man Löhne, wie in Bangladesch. Mit Mieten wie in newyork“

Geben Sie eigentlich bewusst solchen Unsinn von sich, oder glauben Sie das wirklich? Wissen Sie überhaupt, wie hoch die Mieten in NY sind (Sie meinen vermutlich NYC und dort Manhattan, sonst ergibt Ihre Aussage überhaupt keinen Sinn) und wie niedrig die Löhne in Bangladesch? Wohl kaum! Die Firmen in D, die einen Tarifvertrag haben, zahlen auch danach, egal ob jemand Migrationshintergrund hat oder nicht. Und die übrigen Firmen müssen wenigstens den Mindestlohn zahlen, und der liegt ganz erheblich höher (!!) als das, was für vergleichbare Tätigkeiten in Bangladesch gezahlt wird. Aber es ist ja so schön, erst einmal ‚Stimmung‘ zu machen.

Alles gut?

Der lange Weg für Flüchtlinge ist trotz Ausbildung und sprachlicher Integration seitens der Ausländerbehörden noch mit vielen Stolpersteinen garniert...so gibt es immer noch Flüchtlinge, die - obwohl sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen - jahrelange Kettenduldungen für ihren Aufenthalt "erdulden" müssen. Anträge auf private Wohnsitznahme werden kaum bearbeitet oder hinausgezögert, stattdessen müssen sie in Wohnheimen leben, auch desöfteren in Nachbargemeinden mit langen Anfahrtswegen. Der seelische Druck weicht von ihnen nicht...die "Gängelung" dieser Menschen kann nicht der Sinn sein. Dazu kommt, daß die Gesetze, die langjährigen Geduldeten einen Aufenthaltsstatus einräumen sollen, äußerst restriktiv angewandt werden. Viele ehrenamtliche Helfer fühlen sich nicht anerkannt und sind frustriert. Nur wenn die Behörden tatkräftig die Integration dieser Menschen unterstützen, werden wir langfristig Erfolg haben.

um 09:16 von Schweizer Tor

Werden hier nicht die "unproblematischen" Flüchtlinge gesucht, die in ihren Heimatländern unter normalen Umständen hochqualifizierte Jobs besezten würden?

Re
Richtig aber was kommt wirklich hier an ,nicht die im Mittel.
Die sind nicht auf ein Billiglohnland angewiesen und gehen in Länder wo gut bezahlt wird .Zur Zeit verlieren wir Fachkräfte ,über 1 Mio pro Jahr wo die Schnauze voll haben .

09:22 von Egleichhmalf

rtrag haben, zahlen auch danach, egal ob jemand Migrationshintergrund hat oder nicht. Und die übrigen Firmen müssen wenigstens den Mindestlohn zahlen, und der liegt ganz erheblich höher (!!) als das, was für vergleichbare Tätigkeiten in

Re na ja Bangladesch kann man wohl kaum mit de vergleichen da kann man auch billig leben .Sicher bekommen die den Mindestlohn aber sie müssen die Unterstützung mit Steuergelder mitrechenen für Firmen und die Zuschüsse die fliessen und vom Facharbeiter gezahlt werden müssen ,dann sieht die Welt anders aus .

@tias

Am 14. Februar 2020 um 09:20 von tias
2020 um 09:10 von Feo

Solche Kommentare, wie oben, sind wichtig um Schranken und Vorurteile gegenüber Einwanderern abzubauen. Es ist gut zu sehen, dass die Politik Weichen gestellt hat, dass Integration gelingen kann.
Gibt es mehr dieser veröffentlichen Beispiele,

"Re gelungene ?
Sehe ich nicht ,schönreden ist keine Integration."

Vom schlecht reden wird aber auch niemand besser integriert.

"Sicher gibt es Einzelfälle aber die Realität sieht anders aus ."

Welche Realität? Ihre? Sind Sie vielleicht nur enttäuscht darüber, daß der Flüchtling, über den berichtet wird, nicht Ihrer Erwartungshaltung vom Flüchtling entspricht? Kein Messer, keine "Alimentierung" - sowas aber auch.

"Zahlen wären besser aber ....."

Zahlen werden sicherlich auch noch geliefert werden, freuen Sie sich doch einfach mal darüber, daß auch mal über einen echten Menschen berichtet wird. Ein Mensch mit Gefühlen, Hoffnungen, Wünschen. Oder ist Ihnen das zu persönlich?

@ Feo

>>> Gibt es mehr dieser veröffentlichen Beispiele, wie oben, werden diese dazu beitragen „Misstrauen“ gegenüber „Fremden“ abzubauen. <<<
.
Das Misstrauen gegenüber Fremden, ist durch eigene Erlebnisse, Wahrnehmungen und genügend beunruhigender Nachrichten über die Einwanderer entstanden.
Da können noch so viele Paradebeispiele präsentiert werden, solange sich immer noch sehr viele Einwander gegenteilig von Herrn Alabdullah verhalten.
Trotzdem natürlich schön zu sehen, dass Intergration funktioniert, sofern man nur will.

Und wieder mal die Mär des Fachkräftemangels

E gibt gute Gründe, weshalb Menschen sich eher für ein Studium oder gar eine Tätigkeit im Ausland entscheiden - die Bezahlung im Handwerk ist einfach zu niedrig.

Ich habe selbst für eine 40-Stunden-Woche nur 2000 EUR Brutto erhalten, hatte aber ein halbes Jahr lang nicht eine einzige Woche 40 Stunden, sondern immer mehr (bis zu 44, wenn auch mit Freizeitausgleich), und war in diesem Elektrofachbetrieb nicht der Einzige, der über die Bezahlung geklagt hat. Einige haben sich auch nebenher etwas dazuverdient, insb. mit Familien.

Auch sind Mitarbeiter abgewandert, u. a. zum städtischen Bauhof(!).

Und die Geschäftsleitung hat sich über Motivationsprobleme gewundert.

Nur mit Zusatzleistungen wie freien Getränken kann man halt auch nicht alles kompensieren.

So kann niemand Vermögen aufbauen; ich konnte mir in diesem Jahr nichts leisten, sondern musste ALLES sparen. Am Jahresende waren es jedoch nicht mal 2000 EUR.

Als Fachkraft, wohlgemerkt! Und entgegen der Abmachungen mit dem Chef.

Als ob wir früher in Deutschland...

... keine ausländischen Angestellten und Arbeitnehmer gehabt hätten.

Momentan sind Leiharbeiter immer noch gefragt, weil sie weniger kosten.

Mein Vater hat das mir so erklärt:
Den Konzern kostet die deutsche Fachkraft 60€ die Stunde. Diese macht dafür aber top Arbeit.
Der Leiharbeiter kostet 20€ die Stunde, die Arbeit muss aber oft nachgebessert werden. Das macht aber nichts, weil es dann immer noch für getaner Arbeit nur 40€ sind, nicht 60€.

Gute Fachkräfte braucht man nur, wenn es wirklich schnell gehen muss.

(Erklärt vielleicht die Verzögerung bei manchen Bauprojekten.)

@ 09:11 von zöpfchen

Was kommt als nächstes? Dass, im Hinblick auf den Anblick der Häuser in der DDR, bei den Ostdeutschen handwerkliche Fähigkeiten einen geringen Stellenwert hatten? Das genaue Gegenteil ist der Fall: Bei uns ist alles hochtechnisiert, nur noch wenige Berufe verlangen wirkliche handwerkliche Fähigkeiten. Ein Automechaniker aus Syrien braucht wirklich noch handwerkliches Geschick - der tauscht nicht einfach ein Teil gegen ein neues aus, sondern der repariert noch wirklich. Genauso war das damals auch in der DDR. Da wurden Häuser nicht abgerissen und neu gebaut, sondern wirklich renoviert. Haben Sie mal überlegt, dass eine Frau, die dem Einsperren (was in Syrien übrigens nicht sehr verbreitet ist) entkommen ist, für eine Motivation hat, hier was zu leisten? Unsere Ästhetik des Städtebaus besteht aus fabrikmäßig vorgefertigten Teilen, da ist kein Handwerk mit verbunden. Steinmetze arbeiten nur noch am Kölner Dom (fast).

2 Flüchtlinge? Und der Rest?

"Es ist furchtbar heiß - im Sommer 2018 brennt die Sonne vom Himmel. Trotzdem klettere ich mit einem Kamerateam auf ein Baugerüst, um ein Interview mit zwei Flüchtlingen für die tagesthemen zu führen. Der Iraker und der Syrer haben vor kurzem ein Praktikum bei einer Malerfirma im Süden von Rheinland-Pfalz begonnen"

Und der Rest der Arbeiter am Haus?
Deutsche oder Osteuropäer?

Die sind halt da, unsichtbar und kein Interview wert.

Ja, ich weiß, es ist hier nicht das Thema, aber das ist auch niemals ein Thema. Das ist Inventar.

Letztens haben sich 3 Leiharbeiter totgefahren, 3 wurden schwer verletzt. Sie saßen zu 6 in einem Wagen mit 5 Plätzen. Wenn das Geld nicht für eine anständige Heimreise reicht...

Fachkräftemangel selbst gemacht.

Prof. Bosbach verwies darauf, dass wir immer noch einen Ausbildungsplatzmangel haben. In den größten Mangelberufen werden Interessenten mit Schulgeld abgeschreckt.

2015 erhofften sich die Arbeitgeber dank der Flüchtlinge eine Absenkung des Mindestlohns.

Die Absurdität unseres Systems besteht doch darin, dass integrationswillige Flüchtlinge, die das auch praktisch zeigen, auf eine Abschiebeliste kommen, während manch weniger Interessierte in Ruhe gelassen wird.

@ 09:16 von Schweizer Tor

Was wollen Sie mit Zahlen von 2007 - das ist vor 12 Jahren! Seit 2009 (Quelle Statista) übersteigt das Angebot der Ausbildungsstellen die Nachfrage und das deutlich. Das Problem ist nicht die pure Zahl, sondern der Berufswunsch. Es will eben keiner mehr Schreiner oder Maurer werden, oder gar Dachdecker, alle wollen nur Kaufmann oder Kfz-Mechatroniker werden. Es ist schon Luxus in Deutschland, in welchem Umfang man selbst sich seinen Beruf wählen kann. Das gibt es nicht überall (die ehemaligen Bewohner der DDR wissen das noch). In Deutschland sucht man einen Beruf, also etwas, wozu man sich "berufen" fühlt. Sonst auf der Welt suchen die Leute Arbeit ...

Sehr schönes Beispiel

Man hört die positiven Meldungen gerne - alleine glaube ich nicht, dass sie ein realistisches Gesamtbild geben. Die hälfte von welchen Flüchtlingen ist denn in Arbeit gekommen? Bestimmt nicht die Hälfte von allen Migranten, weil abgelehnte Asylbewerber gar nicht arbeiten dürfen.

Zur Wahrheit gehört, dass diese Hälfte der Migranten heute HartzIV bezieht und unsere Sozialsysteme belastet.

Man kann

schlecht etwas dazu sagen, natürlich gibt bei allen Dingen auf der Welt auch immer gute Beispiele.
Richtige Zahlen wer was macht, und zu welchem Lohn gibt es nicht, in den Prozentangaben sind eben auch ein großer Teil Helfer Tätigkeiten mit drin.
Zwei Dinge die ich im Umfeld sagen kann, Punkt 1, im Bekanntenkreis habe ich einen Maler der Arbeit sucht, Firma hat dicht gemacht.
Und wenn ich mal draußen vor der Tür unterwegs bin, treffe ich Rentner die Zeit haben, und Menschen die Seit Jahren nichts machen.
Sind immer die selben die man sieht.
Beispiele sind sicher gut, aber es gibt auch kritische Artikel zu lesen.
Schlimm ist eigentlich, das viele Menschen abwandern, warum auch immer.

re tias

"Re gelungene ?
Sehe ich nicht ,schönreden ist keine Integration.
Sicher gibt es Einzelfälle aber die Realität sieht anders aus .
Zahlen wären besser aber ....."

Ich wette, dass Sie dann über geschönte Zahlen mosern würden.

Mit offnen Karten spielen

Es sind positive Einzelbeispiele die Sie hier aufzeigen aber eben nur einzelne Beispiele. Wie viele Fördermittel konnte die Firma abgreifen und wie lange? Wenn wir uns Ehrlich machen dann müssen Sie auch berichten das der größte Teil der Flüchtlinge durch ihren Bildungsstand Leistungsbezieher sind und somit keine Einzahler in die Rentenkasse und in die Sozialsystemen. Die Regierung hat den Wähler versprochen das die Flüchtlinge dazu beitragen das die Rentenkassen und Sozialkassen gefüllt werden weil Sie die benötigten Fachkräfte sind die Deutschland so dringend braucht.

Unfassbar

Ich beteilige mich nie an solchen Diskussionen, sorry aber so etwas regt mich auf. Wir vertreiben den Handwerksberuf durch absolutes Lohndumping, von den Hungerlöhnen kann kein Mensch mehr leben, wundern uns das niemand mehr im Handwerk lernen will. Natürlich suchen alle Fachkräfte, aber keiner wird für den Hungerlohn arbeiten. Perspektiven als Handwerksmeister liegen nicht mal bei 15€....
Jetzt wo keiner mehr den Job machen will suchen wir uns Flüchtlinge, Billiglöhner die für Mindestlöhne arbeiten, irgendwo in Slums der Großstädte dahin gammeln, weil die sich ein anständiges leben nicht leisten können oder wollen. Natürlich gehts ihm besser im goldenen Deutschland als im Iran oder sonst wo. Nur ob Deutschland noch lange golden bleibt sei dahingestellt. Schlimm schlimm schlimm das Niveau sinkt so schnell, alles nur weil keiner sagen darf was stimmt.....

@ 09:27 von landart

"Der lange Weg für Flüchtlinge ist trotz Ausbildung und sprachlicher Integration seitens der Ausländerbehörden noch mit vielen Stolpersteinen garniert...so gibt es immer noch Flüchtlinge, die - obwohl sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen - jahrelange Kettenduldungen für ihren Aufenthalt "erdulden" müssen."
.
Was vollkomen richtig ist?
Flüchtlinge haben einen DULDUNGSstatus.
D.h. der Schutz gilt so lange, wie eine Bedrohung aus was für Gründen auch immer herrscht.
Verwechseln Sie das vielleicht mit EINWANDERN?

Gut so ein Bericht, denn

Gut so ein Bericht, denn schlecht gemachte Propaganda untergräbt die Glaubwürdigkeit und die Moral.

Ein erfreuliche Nachricht

Es freut mich wirklich den Bericht über Herrn Alabdullah zu lesen. Ich gehe davon aus, dass er mit etwas Unterstützung seine Gesellenprüfung schaffen wird.

So wie er werden ja auch viele andere Flüchtlinge ausgebildet. Leider stellen sich bei vielen Flüchtliungen, die gerne eine Ausbildung machen würden oder die schon ausgebildet sind, die Behörden quer.

Ein großer Teil bekommt keine Arbeitserlaubnis oder darf wegen der Residenzpflicht nur im Wohnort eine Ausbildung / Arbeit annehmen.

Da könnte man mit weniger Bürokratie eine Menge machen.

Auch wenn ein Flüchtling etwas mehr Unterstützung braucht, wird sich das rechnen, wenn er seine Ausbildung abgeschlossen hat, denn dann zahlt er Steuern und Sozialabgaben.

Für Flüchtlinge gibt es übrigens keine Sonder-Mindestlöhne in Deutschland, sondern sie werden genauso bezahlt wie jeder andere Arbeitnehmer.

Dass die Rechten auch solche Erfolgsmeldungen wieder schlechtreden müssen, war nicht anders zu erwarten.

naja ...

Für jeden der selbst für sich sorgen kann muss man natürlich froh sein.

"49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, haben bereits einen Job. In dieser Gruppe arbeitet bereits mehr als die Hälfte als Fachkräfte."
Bedeutet also 25% Fachkräfte nach 5 Jahren. Aber lt. Merkel sollten ja unter den Flüchtlingen schon ganz viele Fachkräfte/Akademiker vorhanden gewesen sein, wie ich feststellen muss, waren dies wohl nur windige Versprechungen. Was die Merkelaussage noch fragwürdiger macht, viele sind erst hier ausgebildet worden, waren also vorher keine Fachkräfte.

Unabhängig davon halte ich den Fachkräftemangel für eine Lüge. Kenne gut ausgebildete Leute die keinen Job finden oder für einen Hungerlohn arbeiten, oft mit befristeten Verträgen oder als Leiharbeiter. So sieht der Fachkräftemangel aus!

Die irritierende Passung

Die irritierende Passung Flüchtlinge und Fachkräftemangel beschäftigt seit Beginn der Krise die Gemüter.
Es sollte aber nicht vergessen werden, dass diese Probleme nichts mit einander zu tun haben.
Ein Flüchtling flieht vor lebensbedrohlichen Situationen, verlässt Hab und Gut, verliert Angehörige und hat keine Wahl.
Wenn diese Menschen in einem anderen Land eine gut bezahlte und faire Arbeit finden, dann sind sie sicher froh darüber.
Für die Kolonialherren- Mentalität, die manche Unternehmer dabei an dem Tag legen muss man sich allerdings schämen.
Auch muss die Regierung endlich darüber rechenschaft geben, weshalb trotz einem Fachkräftemangel eine hohe Arbeitslosigkeit besteht, ohne dabei das menschenverachtene Klischee zu bedienen, die Arbeitslosen seien Faulenzer, die Jobs nicht annehmen möchten oder
nicht können, weil zu wenig gebildet.

@ 09:42 von FreierGeist

"Und wieder mal die Mär des Fachkräftemangels
..........Ich habe selbst für eine 40-Stunden-Woche nur 2000 EUR Brutto erhalten,......"
.
Deswegen brauchen wir ja auch mehr ausländische Facharbeiter........
Die schaffen das!

09:42 von FreierGeist

da würde ich gerne mal den lohnzettel von dieser "Fachkraft" sehen

Und ich dachte...

... die kommen schon als Fachkraft hier an. So zumindest wurde man nicht müde, es uns schönzureden...

Die Erwerbstätigenquote liegt ...

in Deutschland bei ca. 76 % (Quelle: https://www.destatis.de/)
Wenn also nur 49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, einen Job haben, dann ist das sicherlich vieles, aber keine gelungene Integration!

"Ehrenämtler halfen"

Das ist der entscheidende Punkt dieser positiven Entwicklung.
Aber eigentlich verwunderlich, denn unsere Gesellschaft mit der neoliberalen Marktwirtschaft ist darauf ausgerichtet, mit "Geiz ist Geil" und anderen Werbe-Parolen nur Egoisten zu züchten. Kaum ein Bürger arbeitet, weil die Arbeit ihm Freude bereitet, denn er trägt ja zum Wertschöpfungsprozess und zur Fortentwicklung der Allgemeinheit bei, sondern viel eher, weil er damit privat Geld verdient, oder sogar persönlichen Profit machen kann. Anscheinend gibt es aber doch noch Bürger, die ethischen, moralischen und immateriellen Werten sehr viel Bedeutung beimessen - und genau deswegen u.a. zum Integrations-Erfolg von Zugewanderten, Flüchtlingen, Asylbewerbern und allgemein bisher Fremden beitragen.

@09:53 von w.k.e.

"Zur Wahrheit gehört, dass diese Hälfte der Migranten heute HartzIV bezieht und unsere Sozialsysteme belastet."

>>Die meisten Migranten werden nicht die Berufszweige besetzen, die wir in Deutschland benötigen. Alles andere ist Wunschdenken. Die Zahl der Arbeitslosen Migranten ist auch sehr hoch.

@ Tada

>>> Und der Rest der Arbeiter am Haus?
Deutsche oder Osteuropäer?
Die sind halt da, unsichtbar und kein Interview wert. <<<
.
Da haben Sie absolut recht. Das Thema zu diesem Beitrag wäre da allerdings, zwielichte Arbeitsverträge, umgangender Mindestlohn, Schwarzarbeit und unbezahlte Überstunden, eben das Ausnutzen der prekären Lage, in den östlichen EU-Ländern.
Und dann wird sich gewundert, warum die einheimischen Fachkräfte lieber in der Schweiz oder in Österreich arbeiten, als hier.
Ein hausgemachtes Problem.

Wunschdenken

Flüchtling zu Fachkraft ist ein sehr langer Weg, denn die meisten Migranten nicht gehen werden. Das ist meine persönliche Einschätzung.

Es ist einen Migranten schwer zu vermitteln, dass er/sie drei Jahre Vollzeit arbeiten sollen für ein Monatslohn von 500€ Brutto.

Alles andere ist Wunschdenken!

das Handwerk braucht Fachkräfte...

Blödsinn! das Handwerk sucht BILLIGE Kräfte.

Ehrlichkeit ?

Ich finde die Behörden und Medien sollen nach fünf Jahren anfangen transparenter und realistischer mit dem Thema "Flüchtlinge" umzugehen.

Und ein Fachkräftemangel herrscht nur in sehr wenigen Berufszweigen, die schlecht bezahlt sind. Hier werden die Flüchtlinge nicht arbeiten wollen!

@ 09:11 von zöpfchen

Sie schrieben: "Man muss den Tatsachen ins Gesicht sehen." Ich meine, man muss den Menschen ins Gesicht sehen.
Und was Sie über die Ästhetik des Städtebaus schrieben, lässt mich kopfschüttelnd zurück...

@ 09:20 von tias

Gestatten Sie mir eine leichte Korrektur: Es müsste eher heißen "schlechtreden ist keine Integration."

10:02 von donald2221

Zitat:"Wenn wir uns Ehrlich machen dann müssen Sie auch berichten das der größte Teil der Flüchtlinge durch ihren Bildungsstand Leistungsbezieher sind"
Woher wissen Sie das? Haben Sie mal überlegt, wie lange die normale Berufsausbildung bei einem deutschen Azubi dauert? Und jetzt rechnen Sie mal die fremde Sprache, die gelernt werden muss, und die ungewohnte Lebensweise, an die man sich anpassen/gewöhnen muss, hinzu. Ich finde, unter diesen Umständen klappt das mit der Integration schon ganz gut. Wenn aber z.B. der CDU-Innenminister von BaWü Schäuble integrierte Migranten in Ausbildung oder mit Arbeitsplatz abschiebt, bei Straftätern aber lange nicht so eifrig ist, kann das mit der Integration auch nichts werden. Warum soll ich was lernen, wenn ich doch abgeschoben werde, wird sich mancher fragen. Dazu kommt, dass fremde Berufsabschlüsse in D nur unter sehr komplizierten Bedingungen anerkannt werden. Manche Probleme sind hausgemacht!

10:32 von A.Winkler

aber es sollten ja vor allen dingen ärzte und ingieneure sein.

///Im zweiten Halbjahr 2018

///Im zweiten Halbjahr 2018 gingen nach ihren Berechnungen 35 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, 25 Prozent nahmen an Ausbildungs- oder Integrationsmaßnahmen teil. 49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, haben bereits einen Job. In dieser Gruppe arbeitet bereits mehr als die Hälfte als Fachkräfte.///
.
Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis. Es zeigt die weiterhin hohe Integrationsfähigkeit Deutschlands. Immerhin leben in Deutschland ja 18 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, die wesentlich zum allgemeinen Wohlstand der Bevölkerung beitragen.

@09:53 von krittkritt: eine Absenkung des Mindestlohns

"2015 erhofften sich die Arbeitgeber dank der Flüchtlinge eine Absenkung des Mindestlohns."

Tatsächlich? Dann nennen Sie doch bitte die Quelle für diese Behauptung.

Der Mindestlohn wird auch nicht von den Arbeitgebern festgelegt, sondern vom Bundestag per Gesetz und wenn sich Arbeitgeber nicht daran halten, drohen Strafen.

um 09:42 von FreierGeist

>>
Ich habe selbst für eine 40-Stunden-Woche nur 2000 EUR Brutto erhalten, hatte aber ein halbes Jahr lang nicht eine einzige Woche 40 Stunden, sondern immer mehr (bis zu 44, wenn auch mit Freizeitausgleich), und war in diesem Elektrofachbetrieb nicht der Einzige, der über die Bezahlung geklagt hat.
<<

In welcher Gewerkschaft sind Sie denn organisiert ?

>>Im zweiten Halbjahr 2018

>>Im zweiten Halbjahr 2018 gingen nach ihren Berechnungen 35 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, 25 Prozent nahmen an Ausbildungs- oder Integrationsmaßnahmen teil. 49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, haben bereits einen Job. In dieser Gruppe arbeitet bereits mehr als die Hälfte als Fachkräfte.<<

Zur neutralen objektiven Berichterstattung gehört es zu erwähnen, dass der Großteil der 49% im Niedriglohnsektor angesiedelt ist.

Es bedeutet aber auch, dass über die Hälfte keiner Tätigkeit nachgeht und staaliche Leistungen bezieht!

Zwei von drei Flüchtlingen erhalten Hartz 4- Leistungen

https://www.welt.de/politik/deutschland/article185665992/Bundesarbeitsag...

Dax-30-Unternehmen beschäftigen 4.326 Flüchtlinge

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/dax-30-unternehmen-beschaeftig...

Schöne Geschichte mit dem Maler aus Syrien.

Die Realität ist auch anders!

Verblendung...

Wir brauchen keine Arbeiter, sondern Köpfe die unser Land wieder nach Vorne bringen.
Die Pisa Studie wird auch nicht besser durch die Flüchtlinge. Ausserdem kenne ich genug Flüchtlinge, die nicht arbeiten (müssen).
Da helfen auch einige nicht, die mit Ach und Krach eine Prüfung bestehen.

Alterspyramide ... demographische Katastrophe

Mohamed Alabdullah ist 33 Jahre alt. Er macht seine Ausbildung als Maler zusammen mit jugendlichen die, vermutlich zwischen 15 und 17 Jahre alt sind (Hauptschule)
.
Herr Alabdullah benötigt in dieser Zeit Integrationskurse, Sprachkurse, und zusätzliche Sprachkurse um bei der Stange zu bleiben.
.
Gibt es irgendjemanden der plausibel erklären kann wie Herr Alabdullah bis zum erreichen des Rentenalters einen insgesamt positiven Beitrag in unser Sozialsystem leisten könnte?

Zahlenbasis?

" ... Die Forscher analysierten die beruflichen Entwicklungen der Flüchtlinge, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland gekommen sind....".
.
Haben die Forscher die Zahlen sämtlicher Flüchtlinge untersucht, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland kamen? Also die anerkannten Flüchtlinge die hier arbeiten dürfen genauso wie jene, die dies gar nicht dürfen?
.
Oder beziehen sich die Prozentzahlen lediglich auf jene, die grundsätzlich legal Arbeit aufnehmen dürften?

@10:07 von Momo72: Löhne Maler und Lackierer

"Natürlich suchen alle Fachkräfte, aber keiner wird für den Hungerlohn arbeiten.

Perspektiven als Handwerksmeister liegen nicht mal bei 15€...."

Um nur ein paar Zahlen aus dem Tarifvertrag für Maler und Lackierer zu nennen:

unterste Lohngruppe (ungelernt, vorher min. 12 Mon. arbeitslos): 10,85 € / Std
Geselle ( vorher min. 12 Mon. arbeitslos): 13,30 € / Std
Geselle nach der Ausbildung: 15,44 € bis 19,72 € / Std

Meister: 3265,- bis 3911,- € / Monat
Bei 15,- € / Std bekäme der Meister 2460,- € im Monat

Quelle: Tarifvertrag Maler und Lackierer.

09:10 von Feo

gelungene Integration!

Solche Kommentare, wie oben, sind wichtig um Schranken und Vorurteile gegenüber Einwanderern abzubauen. Es ist gut zu sehen, dass die Politik Weichen gestellt hat, dass Integration gelingen kann.
Gibt es mehr dieser veröffentlichen Beispiele, wie oben, werden diese dazu beitragen „Misstrauen“ gegenüber „Fremden“ abzubauen.
///
*
*
Muss man dafür verschweigen, wie hoch der Anteil der willkommenen Spezialisten an unserem Sozialsystemm ist.
*
Verschweigen um berechtigte Befürchtungen zu verleumden?
*
Demokratie wie wir Sie wünschen und wählen.

09:27 von landart

Sie haben volkommen Recht. Meine Frau hilft Ehrenamtlich und hat mir erzählt, was die Menschen alles erdulden müßen, obwohl sie schon 3 Jahre hier sind. Sie haben sogar einen Ausbildungsplatz und machen alles, was verlangt wird aber die Bearbeitung von Bleiberecht ist grausam. Ein Afghaner hat keine Familie mehr, weil sie umgebracht wurden. Der Mann kennt nur Feldarbeit und kann natürlich keine Geburtsurkunde nachweisen, weil alles dort in Schutt und Asche ist. Er muß jetzt mit 3 Zeugen, die hier Anerkannt und Bleiberecht haben nach Berlin (dort ist die afghanische Botschaft), um eien Geburtsurkunde zu bekommen. Wenn meine Frau ihnen nicht mit der "Amtssprache" weiter helfen würde, hätten sie so gut wie keine Chance. Was meinen sie, wenn alle Ehrenämtler/innen von der Tafel bis ins Altersheim mal so eine Woche streiken würde? Mal sehen was dann die Politik machen würde.

um 11:00 von Karl Napf

>>
aber es sollten ja vor allen dingen ärzte und ingieneure sein.
<<

Ich habe so meine Zweifel, ob das in dieser Form überhaupt jemand gesagt hat.

Aber es sind immerhin auch Ärzte und Ingenieure gekommen, allerdings praktisch keine mit einer deutschen Ausbildung. Vorhandene Ausbildungen werden schlichtweg nicht anerkannt und intelligente Übergangsverfahren werden nicht angeboten. Die Folge ist, dass es z.B. Syrer gibt, die in Syrien als Arzt gearbeitet haben, die hier aber nicht mal als Pfleger arbeiten dürfen - haben schließlich keine Pflegerausbildung.
Und bevor sich jemand ans Schreiben macht: Ja, ich weiß, dass das nicht die Mehrzahl der Flüchtlinge betrifft.

billige Arbeitskräfte

In unserem Haus wohnt eine syrische Familie.
Er will unbedingt Altenpfleger werden.
Nachdem er seinen Deutschkurs bestanden hatte, war er aber schon fast 2 Jahre als Hilfskraft in diesem Bereich tätig.
Jetzt gilt er als angelernt und bekommt seine Ausbildung nicht mehr.

Die Flüchtlinge werden auch nur ausgenutzt.

@ Karl Napf - Lohnzettel

Was wollen Sie denn dort noch ersehen?
Aber gut, hier noch etwas mehr:

2000 EUR brutto
Steuerklasse 1
Keine Zuschläge o. dgl.

Die bei Einstellung zugesagte Lohnerhöhung habe ich nie erhalten, die Zusage einer abwechslungsreichen Tätigkeit hatte sich nach ein paar Monaten auch irgendwie verflüchtigt.

Ja, ich war so schlecht bezahlt.

@09:20 von tias

>>Sehe ich nicht ,schönreden ist keine Integration.
Sicher gibt es Einzelfälle aber die Realität sieht anders aus .
Zahlen wären besser aber .....<<

Aus dem Artikel: "Im zweiten Halbjahr 2018 gingen nach ihren Berechnungen 35 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, 25 Prozent nahmen an Ausbildungs- oder Integrationsmaßnahmen teil. 49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, haben bereits einen Job. In dieser Gruppe arbeitet bereits mehr als die Hälfte als Fachkräfte."

Zahlen sind da und sie sind definitiv besser als viele Befürchtungen vor ein paar Jahren.

Die Hälfte aller Flüchtlinge sind keine "Einzelfälle". Das ist signifikant.

Und wenn wir uns jetzt mal dieses exemplarische Beispiel anschauen sehen wir auch gut, dass Integration v.A. dann gelingt, wenn es Unterstützung gibt.

Schön....

...das es auch mal positive Signale und Berichterstattung über gelungene Integration gibt. Nicht immer nur Schauergeschichten.
Mehr davon, bitte.

@10:07 von NeutraleWelt

>>Was vollkomen richtig ist?
Flüchtlinge haben einen DULDUNGSstatus.
D.h. der Schutz gilt so lange, wie eine Bedrohung aus was für Gründen auch immer herrscht.
Verwechseln Sie das vielleicht mit EINWANDERN?<<

Das ist nicht richtig und insgesamt zu kurz gefasst.
Wer nur gedulded wird ist nicht als Flüchtling anerkannt. Den Duldungsstatus erhalten Personen die schlichtweg (aus welchen Gründen auch immer) nicht abgeschoben werden können.

Richtig ist zwar, dass Flüchtlinge zurückkehren müssen, wenn die Fluchtursache beseitigt ist - wenn die Fluchtursache ein mörderisches Regime ist kann das allerdings auch ein paar Generationen so bleiben.
Flüchtlingen die länger bleiben muss die Möglichkeit gegeben werden (vereinfacht) die Staatsangehörigkeit anzunehmen - laut Flüchtlingskonvention.

Egleicheff

Was warxan meinem Kommentar Unsinn?
Wir haben viel zu niedrige Löhne in Deutschland. Der Fachkräftemangel ist nicht existent. Die Einwohnerzahl ist stabil über 80mio. Seit ewig unverändert. Es werden nur billige Kräfte gesucht. Gäbe es sonst bei angeblicher Vollbeschäftigung so viele Zeitarbeiter?

Flüchtling zu Fachkraft ist

Flüchtling zu Fachkraft ist ein sehr langer Weg, den die meisten Migranten gerne gehen werden.
Das ist meine persönliche Einschätzung.
Es ist manchen Foristen schwer zu vermitteln, dass geflüchtete und migrierte Menschen für qualifizierte Vollzeitarbeit für einen angemessenen Monatslohn arbeiten sollen, können und wollen.

Aber dass geflüchtete und migrierte Menschen nicht adäquat entlohnt werden, ist Wunschdenken einer bestimmten Ecke!

@Karl Napf um 11:00 Uhr

"aber es sollten ja vor allen dingen ärzte und ingieneure sein."

1. Nur mit Optimismus (wenn auch teilweise absichtlich unrealistischem), Mut und positivem Denken kann sich eine Gesellschaft weiterentwickeln.
2. Selbst von den Akademikern wird heute nur der kleinste Teil unbefristet beschäftigt und erhält auch einen angemessenen Lohn für die geleistete (Mehr-)Wertarbeit.
3. Im Beitrag ist u.a. auch von einem syrischen Bauing. die Rede, wenn es auch noch an deutschen Fachbegriffen hapert. Sie müssen zugeben, Deutsch ist eine der schwersten Sprachen der Welt - wenn nicht DIE schwerste überhaupt! (Wenn sogar meine russischen Freunde das sagen, die sehr lernwillig und ehrgeizig sind.)

Dem (bisher) Syrer gönne ich sehr gerne seinen neuen Job, obwohl ich selber Dipl.-Ing. für Bauwesen bin. Aber seit knapp 20 Jahren auf bezahlte Arbeit (im Bauberuf) verzichte, denn die (unentgeltliche) Betreuung und Pflege meiner Mutter zu Hause ist mir wichtiger.

@10:07 von Momo72

>>Ich beteilige mich nie an solchen Diskussionen, sorry aber so etwas regt mich auf. Wir vertreiben den Handwerksberuf durch absolutes Lohndumping, von den Hungerlöhnen kann kein Mensch mehr leben, wundern uns das niemand mehr im Handwerk lernen will. Natürlich suchen alle Fachkräfte, aber keiner wird für den Hungerlohn arbeiten. Perspektiven als Handwerksmeister liegen nicht mal bei 15€....<<

Handwerkerstunden werden mit bedeutend mehr abgerechnet als mit 15€ - bei Aufzugsmonteuren ist das dreistellig. Das heißt natürlich nicht, dass die das Geld auch sehen - aber irgendwo geht es hin.

Handwerk ist halt nicht gleich Handwerk.

re von Werner40 11:01

Ja,da zeigt es sich,worum es geht.Für Zuwanderung,aber nicht aus Menschenfreundlichkeit.
Sondern um billige Arbeitskräfte zu haben.Als Paketfahrer,Gastrobeschäftigte,Hilfskräfte am Bau allgemein.
Sie tragen zum Wohlstand bei.Aber nicht dem eigenen,sondern dem von wenigen.

@09:42 von FreierGeist: 2000 Euro Brutto

In der untersten Lohngruppe (ungelernt ohne Berufsausbildung) beträgt der Lohn im Elektrohandwerk: 11,50 € / Std.

Damit ereicht man die von Ihnen genannten 2000 Euro Bruttolohn.

Wer über eine Ausbildung in diesem Handwerk verfügt bekommt ja nach Ausbildungsstand: 2375,- € (Einstieg Geselle) bis 4880,- € (Betriebsleiter mit Meisterbrief)

10:32, A.Winkler

>>Und ich dachte...
... die kommen schon als Fachkraft hier an. So zumindest wurde man nicht müde, es uns schönzureden...<<

So etwas glauben nur Menschen, die unter schwerem Gedächtnisverlust leiden.

Natürlich hat niemand so einen Quatsch behauptet.

Es gab allerdings damals schon die Fachkräftediskussion. Und als dann die Flüchtlinge kamen, 2015, wurde von der Rechten höhnisch behauptet, daß dies die Fachkräfte wären, von denen die Linksgrünversifften reden würden.

Ich unterstelle Ihnen übrigens, daß Sie die wahren Zusammenhänge kennen, hier also wider besseres Wissen posten.

@Werner40

Ausländische Arbeitnehmer verdienen ca. 21,5 Prozent weniger als ihre deutschen Kollegen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach verdienten im Jahr 2015 deutsche Arbeitnehmer in Vollzeit im Durchschnitt 3.141 Euro brutto monatlich. Ausländische Arbeitnehmer bekamen nur 2.467 Euro monatlich.
Quelle: zeit.de
Folglich wird durch ausländische Arbeitnehmer, wozu auch die Flüchtlinge zählen, der Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer in Deutschland nach unten gedrückt!
In Kombination mit der ebenfalls niedrigeren Erwerbstätigenquote der Ausländer bedeutet das einen Verlust an Wohlstand pro Kopf der Gesamtbevölkerung Deutschlands!

Experten bewissen

Es existiert KEIN Fachkräftemangel, Punkt!

Es gibt sehr, sehr wenige Berufszweige indem Menschen (auch Migranten) nicht arbeiten wollen, weil die Bezahlung schlecht ist und körperlich anspruchsvoll - wie Altenpflege.

Die Realität ist nach fünf Jahren hoffentlich bald eingekehrt!

10:36, smirker

>>Die Erwerbstätigenquote liegt ...
in Deutschland bei ca. 76 % (Quelle: https://www.destatis.de/)
Wenn also nur 49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, einen Job haben, dann ist das sicherlich vieles, aber keine gelungene Integration!<<

Für Sie ist eine Integration nur dann gelungen, wenn Leute, die ohne jegliche Sprachkenntnisse und, wenn überhaupt, dann mit Abschlüssen, die hier nicht anerkannt werden, nach Deutschland kamen, nach fünf Jahren von Alteingesessenen auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu unterscheiden sind?

Dann gibt es keine gelungene Integration, nirgendwo.

10:32 von A.Winkler

«Und ich dachte … die kommen schon als Fachkraft hier an. So zumindest wurde man nicht müde, es uns schönzureden...»

Und da gehörten Sie nun zu dem einen Dutzend Menschen in DEU, die je annahmen, nur "Fachkräfte" würden vor Krieg aus Land (x) fliehen …?

Oder als Arbeitsmigrant Land (y) verlassen wollen …?

"Selbst schuld dran". Dieses eine Dutzend.

10:24, Giselbert

>>Unabhängig davon halte ich den Fachkräftemangel für eine Lüge. Kenne gut ausgebildete Leute die keinen Job finden oder für einen Hungerlohn arbeiten, oft mit befristeten Verträgen oder als Leiharbeiter. So sieht der Fachkräftemangel aus!<<

Es gibt Leute, die sind sehr gut ausgebildet für einen Beruf, nach dem kein Bedarf besteht, und es gibt Berufe, in denen händeringend nach gut ausgebildeten Leuten gesucht wird.

Das ist alles nicht so einfach.

Gelungene Integration!

Es gibt gelungene Integration, man braucht nur in die Politik zu schauen, z.B. bei den Grünen. Den Cem Özdemir find ich gut und es gibt noch andere Beispiele von gelungener Integration.
Aber es gibt weit mehr Beispiele für keine Integration.
Wir habe einen Kleingarten, dort sind viele Flüchtlinge, aus dem Libanon, Iran, Türkei. Sie arbeiten fleißig an ihrem Gemüse. Die Familienstrukturen sind anders als bei Deutschen. Von diesem Gemüse bekommt die ganze Familie was ab, auch die entfernten Verwandten. So funktioniert das auch mit wenig Geld. Die gehen auch für 10 € arbeiten, aber bitte nur "unangemeldet". Meist dann auch beim Vetter im Gebrauchtwagen- oder Reifenhandel. Ich habe die Befürchtung, dass es sehr....sehr... viele gibt, die sich nicht integrieren wollen. Diese in unserem Garten leben ihr Leben, wie sie das in ihrer Heimat auch gelebt haben. Wir laden die zu Festen ein, besorgen auch spezielle Lebensmittel, aber die kommen nicht.

Am 14. Februar 2020 um 11:12 von Klärungsbedarf

" In welcher Gewerkschaft sind Sie denn organisiert ? "

Was hat das mit der Gewerkschaft zu tun, viele in Kleinfirmen sind nicht drin. Der Mindestlohn für Elektriker liegt bei 2019 bei 11,40 €, im Osten sogar noch 1 € darunter.
170 Stunden mal 12 Euro macht 2040,00 € Brutto.
Die Zahlen die mach mal herum geistern, mit 3500 und mehr, davon können die meisten Menschen nur träumen.
Und 12 Euro sind schon über Mindestlohn, manche sind schon relativ weit entfernt von der Wirklichkeit die es in der Arbeitswelt gibt.
Nicht alle können bei Autogroßfirmen oder Siemens arbeiten, wo es viel viel mehr gibt, als Beispiel.
Willkommen in der Realität.

Hier wird viel auf

den Bildungsstand der Flüchtlinge geschoben...

Haben sie mal darüber nachgedacht, für wen Deutschland attraktiv ist?
Denn die Flüchtlinge informieren sich vorher.

Deutschland hat ein exzellentes soziales Auffangsystem, bestens geeignet für Menschen deren Chancen auf dem erstem Arbeitsmarkt nicht so toll sind. Weil sie z. B. nur arabische Schriftzeichen beherrschen und in Europa somit als Analphabeten gewertet werden.

Was in Deutschland abartig schlecht ist, ist das System zur Verifikation und Anerkennung von Vorbildung.

Darum kommen Hochspezialisierte Fachkräfte nicht nach Deutschland sondern gehen in durchlässigere Länder.

Frankreich z.B. verifiziert eine Ärztliche Ausbildung mit Prüfungen und Praxisjahren wie es bei Neulingen der Fall ist.

In Deutschland würde eine Herztorax-Chirurg zur Pflegekraft gemacht werden ohne Chance auf Anerkennung.

Unser Hauptproblem ist unser eigenes krudes System.

11:12 von Klärungsbedarf

"Ich habe selbst für eine 40-Stunden-Woche nur 2000 EUR Brutto erhalten.......
In welcher Gewerkschaft sind Sie denn organisiert ?"

Willkommen auf Terra!

2.000 € Brutto sind zwar nicht üppig, aber durchaus auch keine Seltenheit. Ihre süffisante Frage nach der Gewerkschaft finde ich unangebracht und als Schlag ins Gesicht von vielen Mitmenchen.

@ Klärungsbedarf - Gewerkschaft

"In welcher Gewerkschaft sind Sie denn organisiert ?"

Das war ein HANDWERKSBETRIEB, da gibt es keine Gewerkschaftsvertretung o. ä., zumindest nicht bei uns in Südbayern.

Der Betrieb war damals noch relativ jung (ein paar Jahre alt, aber lief gut) und hatte etwas mehr als 20 Mitarbeiter.

Auch gab es hierbei keine Tarifbindung, Tariflohn is' somit nicht.

Gewerkschaft..... nix für ungut, aber da musste ich echt lachen. Heutzutage scheut jeder Arbeitgeber die Gewerkschaft, eben WEIL diese oft mit höheren Löhnen etc. einhergeht.

@ 11:23 von geselliger misa...

Sind Ihre Mathe-Kenntnisse tatsächlich so schlecht, dass Sie nicht berechnen oder zumindest überschlagen können, dass in einem Zeitraum von 32 Jahren die Kosten für Sprach- und Integrationskurse locker steuerlich wieder "eingefahren" sind? Dann bräuchten Sie evtl Mathekurse, und das könnte dazu führen, dass Ihr positiver Beitrag zu unserem Sozialsystem... Ach, lassen wir das...
Im übrigen gibt es in unserem geltenden System und Grundverständnis Recht und Gesetz, nach denen Sozialleistungen berechnet und gezahlt werden und kein anderes Kriterium - es könnte also sein, dass Sie auch da Kurse belegen sollten, um auf den aktuellen Stand zu kommen, und das würde Ihren positiven Beitrag... Ach, lassen wir das.

11:35 von FreierGeist

hilfskraft, angelernter, geselle im 1. jahr nach langer arbeitslosigkeit. fachgeselle mit 10 jahren praxis beispielsweise. meine handwerker haben stundenlöhne um die 6o€ + Mwst. fliesenleger und dachdecker natürlich höher.

Fachkräftediebstahl

Wir feiern hier den gelungenen Diebstahl von Fachkräften aus ihren Heimatländern...

@11:23 von geselliger misa... positiven Beitrag

"Gibt es irgendjemanden der plausibel erklären kann wie Herr Alabdullah bis zum erreichen des Rentenalters einen insgesamt positiven Beitrag in unser Sozialsystem leisten könnte?"

Herr Alabdullah ist 33 Jahre alt und muss folglich noch mindestens 34 Jahre arbeiten.

Sein Gehalt nach der Ausbildung liegt nach Tarif bei ca. 2750,- Euro (brutto).

Pro Monat fließen dann 363,44 € Steuern an den Staat und ca. 1100,- Euro in die Sozialkassen.

Sollte nach 34 Jahren reichen, um die Kosten seiner Ausbildung zu bezahlen, zumal, wie in Bericht zu lesen ist, auch ehrenamtliche Ausbilder dabei sind.

13:39 von Karl Napf

>> meine handwerker haben stundenlöhne um die 6o€ + Mwst. fliesenleger und dachdecker natürlich höher.<<

Sie wissen nicht den Unterschied zwischen dem, was der angestellte Maler verdient und dem, was der Handwerksbetrieb oder der selbständige Maler Ihnen in rechnung stellen muss?

11:00 von Karl Napf

«aber es sollten ja vor allen dingen ärzte und ingieneure sein.»

So viele Ärzte und Ingenieure gibt es gar nicht.
Wie Menschen auf der Flucht, oder in Migration sind.

Aber es gibt "real" Menschen, die in Land (x) bspw. als ausgebildeter Arzt arbeiteten. Denen eine solche Ausbildung + Tätigkeit im Flucht- / Migrations-Zielland DEU aber nicht anerkannt wird.
Auch nicht durch Prüfung verifiziert wird.
Wenn "ausreichende" Sprachkenntnisse vorhanden.

Unabhängig davon, ob wer das tatsächlich so ausdrücklich gesagt hat.

Nähme auch niemand für bare Münze.
Sagte wer, alle Flüchtlinge / Migranten seien Köche oder Schreiner …

12:01 von fathaland slim

Und ich dachte die kommen schon als Fachkraft hier an.
>>So etwas glauben nur Menschen, die unter schwerem Gedächtnisverlust leiden.

Natürlich hat niemand so einen Quatsch behauptet.<<

Peter Altmaier  erklärte  der  Öffentlichkeit,  dass Zehntausende »junge Flüchtlinge« die Arbeits- und Ausbildungsplätze besetzen, »für die es seit vielen Jahren keine geeigneten Bewerber gegeben hat, weil der Arbeitsmarkt leer gefegt war«.

Arbeitgeberpräs.  I. Kramer  wertet  die  hohen  Flüchtlingszahlen  als Chance für den deutschen A- markt und spricht gleich von 500.000 freien Stellen

Der BA-Chef Weise sieht im Herbst 2015 Asylbewerber langfristig als »große Bereicherung« für D. und dessen Wirtschaft (...)

Daimler-Chef  Zetsche  sieht  in  den Schutzsuchenden eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Land.

Es folgte die Realität.

Die Flüchtlinge, die nach D. kommen, seien „keine Fachkräfte, sondern weit überwiegend Hilfskräfte. H. W. Sinn

Quatsch? Gedächtnisverlust?

11:23, geselliger misa...

>>Gibt es irgendjemanden der plausibel erklären kann wie Herr Alabdullah bis zum erreichen des Rentenalters einen insgesamt positiven Beitrag in unser Sozialsystem leisten könnte?<<

Beispielsweise indem er sich selbständig macht und Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Er braucht auch einfach nur als abhängig Beschäftigter bis zum Erreichen des Rentenalters weiterzuarbeiten. Das wären dann noch 34 Jahre, in denen sein Beitrag in unser umlagefinanziertes Rentensystem fließen würde. Und die Krankenkasse freut sich über jeden Beitragszahler, wie die Pflegeversicherung auch.

Ehrlich gesagt verwundert mich Ihre Frage ein wenig.

Schönes Beispiel wie es

Schönes Beispiel wie es laufen könnte. Ein paar harte Fakten wären trotzdem nett gewesen wie es insgesamt aussieht, wie viele haben es geschafft auf eigenen Beinen zustehen und sind nicht mehr auf staatliche Leistung angewiesen? Das sind dann die tatsächlichen Erfolgsfälle.

Wir haben bei uns auch ca. 8 Flüchtlinge in den letzten Jahren als Praktikanten bzw Auszubildene gehabt, leider war davon nur einer vom Kaliber wie der Herr im Artikel, der hat schnell und fleißig deutsch gelernt und konnte seine Ausbildung erfolgreich bei uns abschließen, der Rest hat früh aufgegeben oder hatte einfach nicht die nötige Qualität.

13:58, morgentau19 @12:01 von fathaland slim

In keinem der von Ihnen angeführten Beispiele wird behauptet, die Flüchtlinge wären alles Fachkräfte.

Also das, was Forist/in A. Winkler, dem ich antwortete, behauptete, was "uns immer erzählt wurde".

Ihre Zitate und Quellen stützen das, was der Forist behauptet, nicht ansatzweise.

11:54 von WM-Kasparov-Fan

«3. Im Beitrag ist u.a. auch von einem syrischen Bauing. die Rede, wenn es auch noch an deutschen Fachbegriffen hapert. Sie müssen zugeben, Deutsch ist eine der schwersten Sprachen der Welt - wenn nicht DIE schwerste überhaupt! (Wenn sogar meine russischen Freunde das sagen, die sehr lernwillig und ehrgeizig sind.)»

DIE schwierigste als Fremdsprache zu erlernende ist Deutsch wohl nicht.
Aber "sehr schwierig" ist die Deutsche Sprache in dieser Hinsicht allemal.

Plus für alle Menschen aus dem Arabischen Sprachraum bedeutet dies, zusammen mit der Sprache … auch eine andere Schrift zu erlernen.

Wer als an das Lateinische Alphabet gewohnter Muttersprachler je versuchte, eine Sprache mit anderen Schriftzeichen zu erlernen.
Weiß, was das bedeutet …!

In wesentlich größerem Unterschied noch.
Als der zwischen lateinischen & kyrillischen Buchstaben …!

@13:58 von morgentau19

Es mag schon sein, dass manche Aussage vom Anfang zu optimistische war oder versuchte, eine positive Stimmung zu generieren. Aber....

Peter Altmaier erklärte der Öffentlichkeit, dass Zehntausende »junge Flüchtlinge« die Arbeits- und Ausbildungsplätze besetzen, »für die es seit vielen Jahren keine geeigneten Bewerber gegeben hat,...

...die Aussage von Altmeier muss nicht generell falsch sein. Anscheinend können ja viele Ausbildungsplätze (Bäcker, Gastronomie, Bau usw.) nur schwer mit Deutschen besetzt werden. Aller Erfahrung nach sind Migranten weniger wählerisch. Wer pflückt denn unsere Tomaten in Spanien zu miesen Konditionen? Das geht oft halt nicht von heute auf morgen u.a. wegen der Sprache.

Die Flüchtlinge, die nach D. kommen, seien „keine Fachkräfte, sondern weit überwiegend Hilfskräfte.

Kann sein, aber auch die brauchen wir. Wer bringt denn ihre Pakete oder lädt ihre Koffer in den Flieger. Deutsche Fachkräfte?

12:03, smirker

>>@Werner40
Ausländische Arbeitnehmer verdienen ca. 21,5 Prozent weniger als ihre deutschen Kollegen. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach verdienten im Jahr 2015 deutsche Arbeitnehmer in Vollzeit im Durchschnitt 3.141 Euro brutto monatlich. Ausländische Arbeitnehmer bekamen nur 2.467 Euro monatlich.
Quelle: zeit.de
Folglich wird durch ausländische Arbeitnehmer, wozu auch die Flüchtlinge zählen, der Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer in Deutschland nach unten gedrückt!
In Kombination mit der ebenfalls niedrigeren Erwerbstätigenquote der Ausländer bedeutet das einen Verlust an Wohlstand pro Kopf der Gesamtbevölkerung Deutschlands!<<

Ihre Rechnung stimmt hinten und vorn nicht.

Flüchtlinge arbeiten erst mal als Niedrigqualifizierte und werden deswegen natürlich entsprechend entlohnt.

Die Arbeitsplätze wurden aber nicht für sie geschaffen, die gibt es sowieso.

Ein Deutscher verdient da auch nicht mehr.

13:39 von Karl Napf

"... meine handwerker haben stundenlöhne um die 6o€ + Mwst. fliesenleger und dachdecker natürlich höher."

Mit 80,-€ Stundensatz für einen Schreiner müssen wir einen Maschinenpark von einigen Hunderttausend € unterhalten, eine Monatsmiete von über 10.000,-€ und die üblichen "Nebenkosten" wie Löhne etc., die Sie auch kennen dürften, bestreiten.

Pssst, sagen Sie "Ihrem" Schreiner nicht, dass er unterbezahlt ist. Dann wird er längstens Ihre Fachkraft gewesen sein oder Sie werden ihn anständig bezahlen müssen.

14:14 von fathaland slim

>>Ihre Zitate und Quellen stützen das, was der Forist behauptet, nicht ansatzweise.<<

Aus den genannten Zitaten lässt sich wohl erkennen....aber ich sollte nichts sagen. Sie wissen es immer besser.

Ich hatte auch nichts anderes von ihnen erwartet!

PS. Quellen habe ich gar nicht angegeben.

@Klärungsbedarf um

@Klärungsbedarf um 11:35:
"Ich habe so meine Zweifel, ob das in dieser Form überhaupt jemand gesagt hat."

Das Internet vergisst nicht, Sie können die Aussagen alle noch recherchieren.

Göring-Eckardt: "Da sind Leute, die haben Berufe, die werden bei uns gebraucht. Da kommen Ingenieure, da kommen Ärzte, da kommen Krankenschwestern."

Daimler-Chef Dieter Zetsche: "Die meisten Flüchtlinge sind jung, gut ausgebildet und hoch motiviert"

Um nur mal 2 zu nennen. Das wäre doch mal was für den Faktenfinder, was ist aus den großen Ankündigungen übrig geblieben, wie viele sind am Ende tatsächlich bei der Bahn, BASF, Siemens oder Evonik untergekommen die alle große Hoffnungen in die neu ankommenden gesetzt haben...

Gewerkschaft

um 11:12 von Klärungsbedarf
um 09:42 von FreierGeist
>>
Ich habe selbst für eine 40-Stunden-Woche nur 2000 EUR Brutto erhalten, hatte aber ein halbes Jahr lang nicht eine einzige Woche 40 Stunden, sondern immer mehr (bis zu 44, wenn auch mit Freizeitausgleich), und war in diesem Elektrofachbetrieb nicht der Einzige, der über die Bezahlung geklagt hat.
<<
In welcher Gewerkschaft sind Sie denn organisiert ?

Sehr gute Antwort! Ich selbst hatte vor kurzem meine 40-jährige Mitgliedschaft in der IG-Metall. Und das, obwohl ich seit nunmehr 17 Jahren Selbständig bin mit einem Ingenieurbüro.

12:12, Deeskalator

>>Hier wird viel auf
den Bildungsstand der Flüchtlinge geschoben...

Haben sie mal darüber nachgedacht, für wen Deutschland attraktiv ist?
Denn die Flüchtlinge informieren sich vorher.

Deutschland hat ein exzellentes soziales Auffangsystem, bestens geeignet für Menschen deren Chancen auf dem erstem Arbeitsmarkt nicht so toll sind. Weil sie z. B. nur arabische Schriftzeichen beherrschen und in Europa somit als Analphabeten gewertet werden.<<

Und immer wieder die Erzählung, daß die Menschen, die zu uns kommen, einigermaßen bedürfnisarme Parasiten wären, deren innigster Wunsch ein Leben in Deutschland auf Hartz4-Niveau ist.

>>In Deutschland würde eine Herztorax-Chirurg zur Pflegekraft gemacht werden ohne Chance auf Anerkennung.<<

Nicht würde, sondern wird.

Ich kenne einen unrainischen Chirurgen, der hier auf der Unfallchirurgiestation eines Krankenhauses als Pfleger arbeitet. Überqualifizierter kann man kaum sein.

um 12:14 von FreierGeist

>>
Gewerkschaft..... nix für ungut, aber da musste ich echt lachen. Heutzutage scheut jeder Arbeitgeber die Gewerkschaft, eben WEIL diese oft mit höheren Löhnen etc. einhergeht.
<<

Die Gewerkschaften waren noch nie Lieblinge der Arbeitgeber. Und die Gewerkschaften haben in der BRD nach dem Krieg auch einiges erreicht. Bis man irgendwann geglaubt hat, es würde auch ohne gehen. Und die Meinung haben die Arbeitnehmer nach der Wiedervereinigung aus dem Osten dann auch gleich übernommen. Beiträge gespart, um sich dann in Foren auszuweinen, dass die Löhne zu niedrig sind. So stehen Arbeitnehmer ohne Rückhalt und Wissen alleine einer viel stärkeren Gegenseite gegenüber. Und zum Thema Tarifgebundenheit: Es gibt die Möglichkeit, Tarifabschlüsse für allgemeinverbindlich zu erklären. Wer glaubt, er bekäme einen besseren Lohn, weil er hier einen Kommentar geschrieben hat, der wird schwer enttäuscht sein.

14:21 von proehi

ich weis das. aber vermitteln sie das mal unsern linksaussen.

Fordern und Fördern

Das sind wirklich erfreuliche Beispiele und jeder solcher Fälle sind zweifelsfrei ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Alle diese Fälle haben aber eines gemeinsam; diese Menschen WOLLEN ein Teil unserer Gesellschaft werden und dazu gehört eine geregelte Arbeit. Der Bericht spricht aber nicht die Fälle an die nach Deutschland gekommen sind und sich mittel- oder gar langfristig in unserem Sozialsystem eingerichtet haben und in dieses bisher keinen Cent eingezahlt haben. Abgesehen davon das eine solche Verhaltensweise unsozial ist, gehören solche Menschen ganz oben auf die Abschiebelisten und hierüber muss auch gesprochen werden und gesprochen werden dürfen!

13:47 von Toni B

>>Wir feiern hier den gelungenen Diebstahl von Fachkräften aus ihren Heimatländern...<<

Ich habe auch so meine Probleme, Fachkräfte, deren Ausbildung in anderen Gesellschaften bezahlt worden ist, gezielt abzuwerben. Das kann - wie üblich ohne Entschädigung - für arme Länder verheerend sein.

Davon kann allerdings in vorliegendem Fall nicht die Rede sein, die Kollegen wurden hier ausgebildet.

13:47, Toni B.

>>Fachkräftediebstahl
Wir feiern hier den gelungenen Diebstahl von Fachkräften aus ihren Heimatländern...<<

Stehlen kann man nur etwas, was Anderen gehört.

Ein Mensch gehört niemandem. Außer man glaubt an Leibeigenschaft und Sklaverei.

Außerdem habe ich noch nie davon gehört, daß Diebesgut sich aktiv zum Dieb hin bewegt.

Zu 11:44 von FreierGeist ✎ Falsche Schuldzuweisung!

Nonsens, wir schädigen nicht unsere Nachbarn, im Gegenteil. Wer dauerhaft über die Verhältnisse konsumiert, der verschuldet sich in eigener Verantwortung im Übermaß. Der Fehler, exportiert wird gegen zweifelhafte Kredite auf Risiko der Sparer und Steuerzahler. Die Exportwirtschaft und ihr Umfeld profitieren. Folgen €-Staatschuldenkrise, EZB kauft Schrottpapiere etc.pp..

Der Verkäufer (Exporteur) ist nicht für den Käufer (Importeur) verantwortlich.
Steuerzahler, Sparer sind nicht Vormund und unterhaltspflichtig für andere Länder. Dort ist man selbst verantwortlich und wählt die Regierungen selbst.

Wir haben genügend eigene Probleme, Pflege, Rente, Wohnungen, Bildung, Armut... Der Staat kassiert hierzulande von Rekord zu Rekord, direkt und indirekt. Sparer werden enteignet und als Steuerzahler haften die Bürger noch für Rettungsschirme und -EZB in millardenschwerer ungenannter Höhe.
Im Vergleich dafür migrige Renten bei höchsten Pflegekosten, weniger Wohnungseigentum .. etc. pp.

@12:03 von smirker: Verlust an Wohlstand pro Kopf

"Folglich wird durch ausländische Arbeitnehmer, wozu auch die Flüchtlinge zählen, der Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer in Deutschland nach unten gedrückt!
In Kombination mit der ebenfalls niedrigeren Erwerbstätigenquote der Ausländer bedeutet das einen Verlust an Wohlstand pro Kopf der Gesamtbevölkerung Deutschlands!"

Je mehr Flüchtlinge Arbeit finden, um so besser für Deutschland.

Es gibt schlecht bezahlte Jobs, die aber trotzdem gemacht werden müssen. Schlecht bezahlt sind die aber auch wenn ein Deutscher sie annimmt.

Wenn 100.000 zusätzlich Arbeitsplätze besetzt werden, dann steigert dies zunächst das BIP. Wenn diese schlecht bezahlt sind verringert das zwar den Durchschnittslohn, aber nicht den Wohlstand.

Mein Einkommen ändert sich nicht, wenn 100.000 oder gar 1 Mio zusätzliche Niedriglohnjobs geschaffen werden sollten.

Ich gehe aber davon aus, dass z.B. Handwerker keine Niedriglöhner sind.

Allerdings lasse sich der Fachkräftemangel mit den Flüchtlingen

nicht beheben."

Diese Aussage sollte man nicht aus den Augen verlieren! Diese Debatte floppt seit 30 Jahren immer wieder hoch. Vor 30 Jahren waren es noch Müllfahrer, die man brauche, weil die Deutschen das nicht machen wollten. Dies stimmt natürlich nicht. Strukturelle Engpässe kann man ohnehin nicht einfach über Zuwanderung lösen. Von der mangelnden Unterscheidung zwischen Flüchtling und Migrant mal ganz zu schweigen.

um 14:35 von fathaland slim

>>"Außerdem habe ich noch nie davon gehört, daß Diebesgut sich aktiv zum Dieb hin bewegt."<<

..... auch wenn der "Dieb" das "Diebesgut" in vielen Fällen eigentlich gar nicht haben will und es sich gewissermaßen um "aufgezwungenes Diebesgut" handelt.

14:29 von eine_anmerkung

«Der Bericht spricht aber nicht die Fälle an die nach Deutschland gekommen sind und sich mittel- oder gar langfristig in unserem Sozialsystem eingerichtet haben und in dieses bisher keinen Cent eingezahlt haben.»

"Der Bericht" spricht dies deswegen nicht an.
Weil dies nicht Thema dieses Berichts ist.

In einer Doku über Löwen in der Serengeti.
Erfahren Sie auch nicht, was Pinguine in der Antarktis fressen …

14:37 von gman

so isses. aber das begreift nichtmals unsere regierung. wie soll es dann der kleine mann/frau der immer brav sed/spd gewählt hat, begreifen?

Am 14. Februar 2020 um 09:16 von Schweizer Tor

"Werden hier nicht die "unproblematischen" Flüchtlinge gesucht, die in ihren Heimatländern unter normalen Umständen hochqualifizierte Jobs besezten würden?"

Die "Flüchtlinge", die was auf dem Kasten haben gehen nahezu überall hin nur nicht in ein Land, das auf dem absteigenden Ast ist. Zusätzlich zu den nicht ankommenden Fachkräften gehen jedes Jahr zig Tausende an Leistungsträgern und kehren dem Land den Rücken.
Das Land blutet aus trotz nahezu ungebremstem Zuzug. Aber kann ja nicht sein, daß das der Grund für den Fachkräftemangel ist oder doch?
Das passiert wenn Dilettanten versuchen "global" zu denken, Instrumentalisierung von "Einzelfällen" hilft da auch nicht weiter.

14:24, morgentau19

>>14:14 von fathaland slim
"Ihre Zitate und Quellen stützen das, was der Forist behauptet, nicht ansatzweise."

Aus den genannten Zitaten lässt sich wohl erkennen....aber ich sollte nichts sagen. Sie wissen es immer besser.<<

Ich erkenne, daß Sie in die Zitate, die Sie anführen, eine Bedeutung, die Ihnen gefällt, hineininterpretieren. Wenn man böswillig wäre, könnte man sagen, Sie drehen den Zitierten das Wort im Munde herum.

>>Ich hatte auch nichts anderes von ihnen erwartet!<<

Auch Ihre Kommentare erfüllen immer ziemlich genau meine Erwartungen.

>>PS. Quellen habe ich gar nicht angegeben.<<

Sie zitieren Peter Altmaier, Arbeitgeberpräs. I. Kramer, BA-Chef Weise, Daimler-Chef Zetsche und H.W. Sinn.

Stimmt, Quellen für die Zitate geben Sie nicht an, die musste ich mir selber suchen. War mir aber ein Leichtes.

re johnl

"@Klärungsbedarf um 11:35:
"Ich habe so meine Zweifel, ob das in dieser Form überhaupt jemand gesagt hat."

Das Internet vergisst nicht, Sie können die Aussagen alle noch recherchieren.

Göring-Eckardt: "Da sind Leute, die haben Berufe, die werden bei uns gebraucht. Da kommen Ingenieure, da kommen Ärzte, da kommen Krankenschwestern.""

Es gibt zwei extreme Aussagen: Alle, die da kommen, sind Ingenieure, Ärzte, Krankenschwestern.
Oder: Keiner von denen, die da kommen, sind Ingenieure, Ärzte, Krankenschwestern.

Göring-Eckardt macht keine davon. Was sie sagt liegt realistisch irgendwo dazwischen.

Re johnl

„leider war davon nur einer vom Kaliber wie der Herr im Artikel, der hat schnell und fleißig deutsch gelernt und konnte seine Ausbildung erfolgreich bei uns abschließen, der Rest hat früh aufgegeben oder hatte einfach nicht die nötige Qualität.„ schrecklich da bringen sie das Weltbild vieler Sozialromantiker durcheinander

14:26, johnl

>>Göring-Eckardt: "Da sind Leute, die haben Berufe, die werden bei uns gebraucht. Da kommen Ingenieure, da kommen Ärzte, da kommen Krankenschwestern."<<

Gerade unter den syrischen Flüchtlingen befinden sich viele hochgebildete Leute. Was man schon oberflächlich daran merkte, daß man sich mit "frisch angekommenen" Syrern oft mühelos auf englisch verständigen konnte.

14:38 von GeMe

aber das mit den handwerkern will man uns hier trotzdem immer wieder einreden

2 von 3 Flüchtligen lebten im Sommer 2018 von ...

... Hartz IV.
.
Das berichtet zumindest die Bild Zeitung in einem Artikel vom 6.12.18 Link: https://tinyurl.com/to7uh2y
.
Hier im Artikel heißt es zur Studie dass "... Im zweiten Halbjahr 2018 gingen nach ihren Berechnungen 35 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, 25 Prozent nahmen an Ausbildungs- oder Integrationsmaßnahmen teil. 49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, haben bereits einen Job. In dieser Gruppe arbeitet bereits mehr als die Hälfte als Fachkräfte.
.
Wie geht das zusammen? Lügt die Bild?

@ Karl Napf - Löhne Handwerker?

" meine handwerker haben stundenlöhne um die 6o€ + Mwst. fliesenleger und dachdecker natürlich höher."

Dann würden diese bei einer 40-Stunden-Woche ja 9600 EUR netto/Monat verdienen.

Das ist Unsinn - soviel kostet den KUNDEN vielleicht die Arbeitsstunde, aber das bekommen niemals die Angestellten als Lohn!

10:48 von Andymania

"das Handwerk braucht Fachkräfte...

Blödsinn! das Handwerk sucht BILLIGE Kräfte."

Die Vorfreude auf Friedrich KomMerz steigt bei mir schon ins Unermeßliche.

11:00 von Karl Napf

"10:32 von A.Winkler

aber es sollten ja vor allen dingen ärzte und ingieneure sein."

keine sorge, herr napf, deutschland bekommt jedes jahr viele ärzte aus dem übrigen europa, die lieber hier arbeiten als daheim, obwohl sie dort fehlen.

kein grund für schlechte gedanken hierzulande (schlechtreden oder so).

@ gman - Aussenhandelsüberschuss

"Nonsens, wir schädigen nicht unsere Nachbarn, im Gegenteil."

Deshalb fordern ja auch alle - von unseren EU-Nachbarn über den Internationalen Währungsfond (IWF) bis hin zu den USA -, dass wir den Überschuss endlich abbauen.

Unter Schröder hat DE damit begonnen, seine Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten anderer zu stärken, u. a. damit, dass wir durch den Ausbau des Niedriglohnsektors unsere Arbeitslosigkeit exportiert haben (siehe zB das dadurch verursachte Schlachthofsterben in Frankreich).

Also bitte!

14:43, eine_anmerkung

>>um 14:35 von fathaland slim
"Außerdem habe ich noch nie davon gehört, daß Diebesgut sich aktiv zum Dieb hin bewegt."

..... auch wenn der "Dieb" das "Diebesgut" in vielen Fällen eigentlich gar nicht haben will und es sich gewissermaßen um "aufgezwungenes Diebesgut" handelt.<<

Da sehen Sie mal, wie unpassend das Bild von dem Diebstahl ist.

@ 14:20 von fathaland slim

Danke für diese Klarstellung. Mit "Durchschnitten" und anderen Methoden der mathematischen Statistik kann man viele Menschen beliebig ins Bockshorn jagen. Jeder Schulabgänger, der einen neu geschaffenen Ausbildungsplatz besetzt, senkt, da er weniger als der Durchschnitt verdient, den Durchschnittsverdienst. Jeder Berufstätige, der in Rente geht und mehr als der Durchschnitt verdiente (was viele Menschen am Ende ihrer Berufslaufbahn tun) senkt damit den Durchschnittsverdienst. Das macht aber überhaupt nichts, weil der Durchschnittsverdienst als rein statistische Größe nur zum Vergleich zwischen Staaten dient, für das Wohl einer Volkswirtschaft aber gar nichts sagt. Jeder zusätzliche Beitrag zur Produktivität eines Landes ist gut für das Land.

re karl napf

"14:37 von gman

so isses. aber das begreift nichtmals unsere regierung. wie soll es dann der kleine mann/frau der immer brav sed/spd gewählt hat, begreifen?"

Nur gut, dass es wenigstens zwei Foristen gibt, die der Regierung und dem Rest der Bevölkerung geistig überlegen sind.

Wo kämen wir sonst hin ...

@ GeMe - 2000 EUR Brutto

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker, war aber Jahre nicht mehr in dem Beruf tätig (u. a. wg. Pflege der (Groß-)Eltern sowie Erkrankung).

Und ich war nicht als Anlern- oder Hilfskraft dort tätig, sondern hatte u. a. die telefonische Kundenbetreuung, Teile des Lagers (Bestellungen und Retouren) sowie diverse andere "Kleinigkeiten" wie Warenannahme, Postannahme, Teile des Einkaufs und der IT zu bearbeiten. Ich war der einzige Vollzeitmitarbeiter im Büro, mehrere Kollegen und Kolleginnen waren nur tage- und stundenweise da.

Ja, ich habe mich wohl unter Wert verkauft.... aber das ist nunmal die Realität...

Flüchtlinge am Arbeitsmarkt

Na ja was hat das zu sagen? Klar haben diese Leute Motivation und vielleicht kann man einige gebrauchen, aber man muss darf nicht vergessen es gibt auch genug Arbeitslose einheimische um die muss man sich auch kümmern. Ich will ja keine Vorurteile schüren oder so ich bezahle diese ganze Sache objektiv.

Die Waffenlieferanten aus

Die Waffenlieferanten aus Deutschland können wir jetzt bedauern, dass sie nun Zugriff auf Kriegsflüchtlinge haben und ihnen die Arbeitsagentur die Hälfte des Bruttoarbeitsentgeltes zahlt. Der Flüchtling hat es gut, wenn er da was lernt und arbeitet, bei den Lieferanten. Wie dankbar diese Menschen auch noch sein können. Gebe ich Bombe, kriege ich Personal. Damit könnte man eine Erklärung beginnen, womit natürlich nicht alles gesagt ist. Aber bitte, wer braucht da Moral und Tränen. Die stehen bei diesem gemeinen Spiel nur den ausgebombten zu. Welcome, this is my factory. Are you motivated and fleißig? Yes? Beautiful. Hier is the Antrag - please your Unterschrift. Oh, the war? Schlimm, Schlimm... to wenig Nachwuchs from us, welcome, welcome ... we love you ...

interessante Zahlen

Nimmt man die einzelnen Daten so stellt man fest, dass nach 5 Jahren 49% einen Job haben. 25% davon in Ausbildung, 50% Facharbeiter und 25% Sonstiges (wahrscheinlich Jobs mit Zuschuss).
Somit zahlen 50% von 49% nach 5 Jahren tatsächlich in unser Sozialsystem ein. Umgerechnet sind das 25% oder aber 5% Quote pro Jahr des Aufenthalts.
Geht man von einer Zuwanderung von 200.000 pro Jahr aus, so haben alle davon statistisch nach 20 Jahren einen Job. Gleichermaßen haben von den 4 Mio (200.000x20) im Meridian 2 Mio keinen Job.

Anhand dieser Beispielrechnung kann man erkennen, dass ein positiver Saldo hier nicht möglich ist.

Die Zahlen mit den 5% pro Jahr sind übrigens schon Älter und die hier genannten Zahlen bestätigen das ganze nur noch einmal.

Das ganze habe ich auch mal komplexer berechnet um auch die Rückflüsse an den Staat wegen USt sowie fiktiv entstandene Arbeitsplätze zu berücksichtigen. Selbst bei Grenzsteuersatz und 100% Ausgabequote im Inland war das Ergebnis negativ.

um 14:29 von eine_anmerkung

"Abgesehen davon das eine solche Verhaltensweise unsozial ist, gehören solche Menschen ganz oben auf die Abschiebelisten und hierüber muss auch gesprochen werden und gesprochen werden dürfen!"

Gilt das auch für Alte und Kranke, die aus Syrien hierhier gekommen sind? Wollen Sie die auch auf ihre ominöse "Abschiebeliste" setzen? Ich wusste auch gar nicht, dass der Erhalt von sozialen Leistungen jetzt unsozial ist. Das ist mir ja ganz neu! Damit grenzt sich das System ja quasi selber aus! Oh, da haben wir es ja! Ausgrenzung ist ja bei AfD-Anhängern ganz oben auf der Liste. Na dann wundert es mich natürlich nicht.

Dieser Bericht steht für das, was in der Masse der Flüchtlinge leider kaum Beachtung findet. Jeder Flüchtling ist ein Einzelschicksal und kann nicht pauschal mit einer anonymen Masse gleichgesetzt werden. Und das ist auch der Grund, wieso sich pauschale Abweisungen, wie von der AfD gefordert, einfach verbieten. Humanität ist denen scheinbar ohnehin ein zu undeutsches Wort!

14:58, geselliger misa...

>>2 von 3 Flüchtligen lebten im Sommer 2018 von Hartz IV.
.
Das berichtet zumindest die Bild Zeitung in einem Artikel vom 6.12.18 Link: https://tinyurl.com/to7uh2y

Hier im Artikel heißt es zur Studie dass "... Im zweiten Halbjahr 2018 gingen nach ihren Berechnungen 35 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, 25 Prozent nahmen an Ausbildungs- oder Integrationsmaßnahmen teil. 49 Prozent der Flüchtlinge, die fünf Jahre hier sind, haben bereits einen Job. In dieser Gruppe arbeitet bereits mehr als die Hälfte als Fachkräfte.
.
Wie geht das zusammen? Lügt die Bild?<<

Wie können Sie nur eine solche Frage stellen.

Es zählt doch nun wirklich zur Allgeinbildung, daß die Blödzeitung so ziemlich das anspruchsvollste, wahrhaftigste Medium ist, welches wir hier in Deutschland die Ehre haben, beherbergen zu dürfen.

Deswegen wird sie auch vom Presserat so selten gerügt:

"https://de.statista.com/infografik/2588/publikationen-mit-den-meisten-ruegen-durch-den-deutschen-presserat/"

@15:01 von Stein des Anstosses

Blödsinn! das Handwerk sucht BILLIGE Kräfte."

Die Vorfreude auf Friedrich KomMerz steigt bei mir schon ins Unermeßliche.

Welche der bisherigen Handlungen oder Aussagen von Herrn Merz lässt Sie hoffen, dass er vorhat, etwas gegen niedrige Löhne in der deutschen Wirtschaft, möglichst noch zu Lasten der Arbeitgeber zu unternehmen?

@ 11:23 von geselliger misa...

"Gibt es irgendjemanden der plausibel erklären kann wie Herr Alabdullah bis zum erreichen des Rentenalters einen insgesamt positiven Beitrag in unser Sozialsystem leisten könnte?" Könnte ich als Wirtschaftsmathematiker schon machen: Der Mann wird noch etwa 40 Jahre lang Rentenversicherungsbeiträge zahlen, also vor allem über die Zeit hinweg, wo es bei uns so eine kleine demographische Katastrophe gibt ( 2030-2050) und unsere Rentenversicherung dringend Geld braucht. Heute fließt uns, im Vergleich mit dem Ausland, geradezu das Geld aus den Ohren, und wir können es uns leisten, Leute auszubilden. Wenn der Herr Alabdullah in 40 Jahren in Rente geht (früher wird es realistisch nicht sein), wir er trotzdem im Vergleich zu Leuten, die mit 17 angefangen haben zu arbeiten, nur eine sehr kleine Rente bekommen. Aber er hat uns über die selbstverursachte Rentenkatastrophe hinweg geholfen.

14:35 von fathaland slim

>>Stehlen kann man nur etwas, was Anderen gehört. Ein Mensch gehört niemandem. Außer man glaubt an Leibeigenschaft und Sklaverei.
Außerdem habe ich noch nie davon gehört, daß Diebesgut sich aktiv zum Dieb hin bewegt.<<

Selbstverständlich kann man einzelnen Menschen nicht vorhalten, an beliebigen Orten ihr berufliches Glück zu suchen.

Wenn man allerdings z.B. in Mexiko gezielt dort ausgebildetes Fachpersonal anwirbt, kann man schon davon ausgehen, dass die ursprünglich für den heimischen Bedarf ausgebildet worden sind und bei massiver Abwerbung dort fehlen werden.

Hiesige Versäumnisse und Einsparungen bei unterlassener Ausbildung werden so an das "Spenderland" weitergereicht.

Im vorliegenden Fall aber kein Thema.

Irreführender Artikel

Laut ganz aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit leben drei Viertel der in Deutschland ansässigen Syrer (74,9 %) im erwerbsfähigen Alter ganz oder teilweise von Hartz IV.
Dies sind aktuelle Zahlen vom letzten Herbst (2019), die in verschiedenen Medien (u.a. Bild) veröffentlicht wurden. Mehr kann ich dazu nicht schreiben, da sonst mein Kommentar nicht veröffentlicht wird.

"Die Experten aus Nürnberg

"Die Experten aus Nürnberg folgern daraus: Je länger die Migranten intensiv in ihrer Ausbildung begleitet werden, desto größer sind die Erfolge. Unterstützt werde der positive Trend auch von der guten Konjunktur."

Wirklich schade, dass deutsche Ausbildungssuchende mit schlechter Sozialprognose nicht so intensiv von Betrieben, Behörden und Ehrenamtlichen begleitet und unterstützt werden.
Bei denen würden die Erfolge dadurch nämlich auch größer.

Und schade, dass in diesem Artikel mal wieder wild die Begriffe Migrant und Flüchtling quer abwechselnd durcheinander geworfen werden.
Die internationalen Flüchtlingskonventionen wurden nicht dafür gemacht um über diesen Umweg Migration zu ermöglichen.
Das heißt schließlich nicht Migrantenkonvention.

Flucht ist ungleich Migration mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensverhältnisse.

Verstehe die Jubelmeldung nicht

Um nicht - absichtlich - falsch verstanden zu werden: jeder Migrant, der ehrlich versucht, sich zu integrieren und sich an unsere Gesetze hält, ist mir willkommen.

Die Meldung - nüchtern betrachtet - ist aber keine Jubelmeldung.

Zum einen darf man gewisse statistische Fehler erwarten, wenn Hr. Prof. Brücker vom IAB die Erwerbstätigenquote auf Basis einer Befragung mit der Stichprobengröße von ca. 8000 Flüchtlingen abschätzt (siehe IAB Kurzbericht 04/2020:
http://doku.iab.de/kurzber/2020/kb0420.pdf). Ergebnis dieser Studie ist, dass fast 50 % der Flüchtlinge 5 Jahre nach Zuzug einen Job habe. Der Kurve kann man entnehmen, dass eine Asymptote bei max. 60 % liegt.

D.h. perspektivisch werden 40 bis 50 % der "Flüchtlinge" von Sozialhilfe leben.
Inwiefern dies also ein Grund für eine Jubelmeldung sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Plausibilisierung über absolute Zahlen.

Um nicht - absichtlich - falsch verstanden zu werden: jeder Migrant, der ehrlich versucht, sich zu integrieren und sich an unsere Gesetze hält, ist mir willkommen.

Hr. Prof. Brücker vom IAB schätzt die Erwerbstätigenquote auf Basis einer Befragung mit der Stichprobengröße von ca. 8000 Flüchtlingen abs (siehe IAB Kurzbericht 04/2020:
http://doku.iab.de/kurzber/2020/kb0420.pdf). Ergebnis dieser Studie ist, dass fast 50 % der Flüchtlinge 5 Jahre nach Zuzug einen Job haben.

Aus den Medien sind Zahlen wie etwa 300.000 Flüchtlingen zu finden, die (2018) einen Job gefunden hatten (https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-08/arbeitsmarkt-fluechtlinge-integra...), mit welchen man auf eine Beschäftigungsquote von etwa 16,7 % kommt (wenn man eine Grundgesamtheit von 1,8 Mio. Flüchtlinge zugrunde legt).

Es darf angezweifelt werden, ob die Erwerbstätigenquote von 50 % 5 Jahre nach Zuzug realistisch genug ist.

15:22 von dr.bashir

"@15:01 von Stein des Anstosses
Blödsinn! das Handwerk sucht BILLIGE Kräfte."

Die Vorfreude auf Friedrich KomMerz steigt bei mir schon ins Unermeßliche.

Welche der bisherigen Handlungen oder Aussagen von Herrn Merz lässt Sie hoffen, dass er vorhat, etwas gegen niedrige Löhne in der deutschen Wirtschaft, möglichst noch zu Lasten der Arbeitgeber zu unternehmen?"

Entschuldigung, ich vergaß das Glöckchen der Ironie. (Ich dachte, mit meinem Nick wird von häufiger hier Frequentierenden das "linksgrünversifft" schon dazu assoziiert. Man kann sich täuschen...)

Wer Merz will, kriegt die Show, muss aber vielleicht damit leben, dass es ihm das Geld aus den Taschen spült. Es gibt dann nur einen Gewinner: Christian Lindner.

14:58 von geselliger misa...

Zitat:"Wie geht das zusammen? Lügt die Bild?"
Im Zweifelsfall: Ja!
Was heißt "Flüchtling"? Sind damit alle Menschen gemeint, die in den letzten Jahren nach D gekommen sind, also auch Frauen, Kinder, ältere Menschen, Kranke...die stehen dem Arbeitsmarkt ja nur begrenzt zur Verfügung. Sind damit nur arbeitsfähige Menschen (m/w) gemeint? Das müsste man wissen, um die Relationen richtig einzuschätzen. Insgesamt muss man aber sagen, wenn in knapp 4 1/2 Jahren fast die Hälfte der (arbeitsfähigen) Flüchtlinge einen Job hat, trotz Sprachproblemen, (Nicht-)Anerkennung von Abschlüssen, sonstigen Qualifikationen usw., halte ich das durchaus für bemerkenswert.

um 15:18 von Hermson

>>
Das ganze habe ich auch mal komplexer berechnet um auch die Rückflüsse an den Staat wegen USt sowie fiktiv entstandene Arbeitsplätze zu berücksichtigen. Selbst bei Grenzsteuersatz und 100% Ausgabequote im Inland war das Ergebnis negativ.
<<

Vielleicht wäre es besser gewesen, weniger komplex, dafür aber realistischer zu rechnen. Sie unterscheiden ja nicht mal Flüchtlinge und Zuwanderer. Zuwanderer kommen ja hauptsächlich aus der EU, dann aus dem Rest-Europa (z.b: Ukraine). Für Zuwanderer passt Ihre ganze Rechnerei überhaupt nicht. Sie berücksichtigen auch keine Kinder, die später in den Arbeitsmarkt (ausgebildet) nachwachsen.

Und Ihre freie Interpretation bei "sonstigen" (wahrscheinlich Jobs mit Zuschuss) genügt auch keinen seriösen Kriterien. Vielleicht sind da ja auch welche bei, die sich selbständig gemacht haben ?

14:29 von Karl Napf

>>ich weis das. aber vermitteln sie das mal unsern linksaussen.<<

Nun, ich weiß es. Aber was hat die Kenntnis über solche Sachverhalte mit der politischen Orientierung zu tun? Ich hoffe, Sie haben da keine Blockaden.

Egal, ich finde, der Artikel beschreibt zwei Beispiele vielversprechender Integration, die übrigens immer zweiseitig stattfindet, was offenbar viele nicht wahrhaben wollen.

... obwohl sie z.B. auch zum Italiener essen gehen.

Und wir?

1. Wir wollen frei sein, und wenn wir einen guten Job in der Schweiz und österreich finden, dann wollen wir nicht verpflichtet sein, in Deutschland bleiben zu müssen, nur weil wir sonst "unser Land schwächen" würden ("Abwanderung von Fachkräften"). Wenn aus anderen Ländern Menschen hierherkommen und zufälligerweise auch noch eine Ausbildung besitzen, werfen wir ihnen genau das vor…

2. Es gibt viel Missbrauch, ganz bestimmt. Aber es gibt tatsächlich auch Krieg in Syrien. Und viele Menschen sind nicht freiwillig gegangen. Ich frage mich, ob wir alle brav zu Hause bleiben würden, wenn bei uns Krieg herrschen würde. Und wie lange wir brauchen würden, um Arabisch zu lernen, unsere Berufsausbildung anerkannt zu bekommen und uns voll in einem anderen Land zu integrieren, das uns, mit überwiegender Mehrheit, gar nicht will und behördlich - ob zurecht oder nicht - tausend Steine in den Weg legt, überhaupt Arbeit aufzunehmen.

Geselliger Misa..

Ihre Frage "lügt die Bild"
Ist nicht wirklich ernst gemeint oder?
Wir haben ab 2015 zehn Geflüchtete ehrenamtlich
betreut. Darunter 2 Ärzte, sie arbeiten heute in ihrem Beruf. Die anderen machen zum Teil eine Ausbildung bzw. arbeiten ungelernt. Nur einer bezieht heute noch Hartz IV. Er ist 55 Jahre alt und hätte auch als Deutscher massive Probleme, einen Arbeitsplatz zu finden.
Ich bin immer wieder erstaunt über Kommentare, die offensichtlich ohne Kenntnis von Realitäten online gestellt werden.

um 15:33 von Bote_der_Wahrheit

>>
Aus den Medien sind Zahlen wie etwa 300.000 Flüchtlingen zu finden, die (2018) einen Job gefunden hatten (https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-08/arbeitsmarkt-fluechtlinge-integra...), mit welchen man auf eine Beschäftigungsquote von etwa 16,7 % kommt (wenn man eine Grundgesamtheit von 1,8 Mio. Flüchtlinge zugrunde legt).
<<

Für Aussagen über den Arbeitsmarkt dürfte die Anzahl der Flüchtlinge als Grundgesamtheit ungeeignet sein. jedenfalls sind unter den Flüchtlingen auch Kinder. Auch dürften nicht alle Frauen unter den Flüchtlingen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Quellenangabe nachgereicht ...

Da in meinen Kommentaren oben die Quellenangaben nicht vollständig war bzw. aufgrund der Formattierung zerschossen wurde, möchte ich diese bitte nachreichen:

Q:

- Zahlen für Flüchtlinge 2013-2019:

"https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/flucht/zahlen-zu-asyl/265710/demografie"

- Zeit vermeldet: ca. 300.000 der Flüchtlinge haben einen Job (2018):

"https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-08/arbeitsmarkt-fluechtlinge-integration-bundesagentur-fuer-arbeit-ausbildungsplatz"

- 75 % der syrischen Flüchtlinge leben von Hartz4 (2019):

"https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-09/fluechtlinge-syrer-hartz-iv"

- 1,6 Mio. Nicht-EU-Ausländer als Hartz4-Bezieher in D:

"https://www.welt.de/politik/deutschland/article174862702/Fluechtlinge-1-6-Millionen-Hartz-IV-Empfaenger-aus-Nicht-EU-Staaten.html"

Danke fürs Veröffentlichen.

Wenn man mehrere Jahre aus seinem Beruf raus ist und dann wieder eine Arbeitsstelle sucht, dann muss man in Deutschland froh sein, wenn man etwas findet.
Fachkräftemangel hin oder her.

Genauso geht es ja auch Menschen ab 50 Jahren. Da gehört man quasi zum alten Eisen, auch wenn man noch 17 Jahre bis zur Rente arbeiten muss.

Trotzdem sollte man sich über die Branche, in der man eine Arbeit sucht, informieren, damit man sich nicht völlig unter Wert verkauft.

Dazu kommt natürlich immer noch der Wohn- und Arbeitsort. Wer in der tiefsten Eifel wohnt, hat es schwerer einen neuen Job zu finden als jemand z.B. aus Hamburg.

re tick tack tick tack

"Flucht ist ungleich Migration mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensverhältnisse."

Dem Flüchtling steht es wie jedem anderen zu, eine Verbesserung der Lebensverhältnisse anzustreben.

Oder gilt das nicht, weil man dann nicht mehr so schön über "Schmarotzer im Sozialsystem" hetzen kann?

Man sollte vielleicht...

...die Themen Flucht und Fachkräftemangel nicht vermischen. Beim einen geht's um Menschlichkeit, beim anderen um Gier und Geiz auf Seiten der Wirtschaft...

15:33 von Bote_der_Wahrheit

Zitat:"Aus den Medien sind Zahlen wie etwa 300.000 Flüchtlingen zu finden, die (2018) einen Job gefunden hatten (https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-08/arbeitsmarkt-fluechtlinge-integra...), mit welchen man auf eine Beschäftigungsquote von etwa 16,7 % kommt (wenn man eine Grundgesamtheit von 1,8 Mio. Flüchtlinge zugrunde legt)."
Wenn in den 1,8 Mio Flüchtlingen Frauen, Kinder, ältere Menschen, Traumatisierte usw. enthalten sind, fällt schon mal eine erhebliche Anzahl weg, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht. Wenn man dann noch bedenkt, dass das Erlernen der deutschen Sprache nicht über Nacht geschieht, Ausbildungen ihre Zeit benötigen und in vielen Fällen aufgrund unserer Gesetzgebung gar keine Arbeit aufgenommen werden darf, finde ich die Quote schon ganz gut. Im Übrigen ist die Entwicklung ja noch nicht beendet.

@ Klärungsbedarf

Ich enttäusche Sie nur ungern. Es ging mir hier um die Zuwanderung von außerhalb Europas. Innerhalb Europas herrscht Freizügigkeit.
Die 200.000 pro Jahr sind eine Annahme. Begründet mit Herrn Seehofers "Aufnahmegrenze".

Ich treffe inzwischen auch eher keine Unterscheidung mehr zwischen Flüchtling und Migrant, da es unwahrscheinlich ist, dass diese Menschen in Ihr Ursprungsland zurückkehren. Sollten Sie nicht zurückkehren, dann sind es keine Flüchtlinge mehr, sondern ebenfalls Migranten.

Die genannten Zahlen der TS genügen auch keinen seriösen Kriterien, da nicht auf "sozialversicherungspflichtigte Beschäftigte" eingegangen wurde, sondern auf "Jobs". Eine nähere Definition für "Jobs" gab es nicht. Auch hatte ein anderer Forenteilnehmer hier recht mit der Aussage des Zuschusses. Den gibt es nämlich für bis zu 6 Monate, wenn man denjenigen für 12 Monate beschäftigt.

@ 15:15 von karwandler re karl napf

Da schlummern demnach Qualitäten für die Kanzlerkandidat ur/in/diverse, denn soviel geistige (meine Autokorrektur wollte doch tatsächlich "gestrige" draus machen!) Überlegenheit darf in diesem unserem Lande doch nicht brach liegen! (Ironie off)

@Am 14. Februar 2020 um 15:47 von Peter Meffert

Zitat: "Wenn in den 1,8 Mio Flüchtlingen Frauen, Kinder, ältere Menschen, Traumatisierte usw. enthalten sind, fällt schon mal eine erhebliche Anzahl weg, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht. "

Schauen Sie sich die Zahlen zu den unterschiedlichen Alterskohorten an, dann werden Sie feststellen, dass die meisten im erwerbsfähigen Alter sind und somit die Abweichung, nicht so groß ist.

Q:

"https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/flucht/zahlen-zu-asyl/265710/demografie"

Zitat: "Wenn man dann noch bedenkt, dass das Erlernen der deutschen Sprache nicht über Nacht geschieht, Ausbildungen ihre Zeit benötigen"

Stimmt.

Und nun?

Es wäre dann wohl erst einmal höchste Zeit festzustellen, das keine "Fachkräfte" nach D kamen, wie uns jahrelang erzählt wurde.

"Mut zur Wahrheit" - Sie wissen schon ...

@ GeMe - das sind nur Allgemeinplätze

"Wenn man mehrere Jahre aus seinem Beruf raus ist und dann wieder eine Arbeitsstelle sucht, dann muss man in Deutschland froh sein, wenn man etwas findet.
Fachkräftemangel hin oder her."

Wenn der Fachkräftemangel wirklich so groß wäre wie immer behauptet, dann würden dies sowie das Alter nur eine untergeordnete Rolle spielen (und ich bin noch weit von 50 entfernt) und die Unternehmen wären froh, überhaupt jemanden zu bekommen.

Schauen Sie doch mal in Stellenanzeigen, welche Gehälter da geboten werden. Da ist nix mit Fachkräftemangel, eher mangelnde Bereitschaft, Leistung angemessen zu honorieren. Und dann wird gewundert, weshalb sich niemand bewirbt.

Ansonsten erläutern Sie nur Dinge, die sowieso bekannt sind. Aber Sie sollten auch mein Arbeitspensum - welche ich ja umrissen habe - in Ihre Überlegungen einbeziehen. Weshalb lese ich dazu nichts von Ihnen?

@15:25 von Martin50: Einordnung der Zahlen

"Laut ganz aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit leben drei Viertel der in Deutschland ansässigen Syrer (74,9 %) im erwerbsfähigen Alter ganz oder teilweise von Hartz IV."

Das kann ja durchaus so sein. Ich habe die Zahl nicht bei der Bundesagentur für Arbeit geprüft.

Bevor man aber, diese Menschen als Sozialschmarotzer brandmarkt, sollte man zunächst einmal wissen, wie viele der Flüchtlinge überhaupt eine Arbeitserlaubnis haben.

Soweit ich das aus Berichten z.B. auf WDR5 kenne, dürfen viele Flüchtlinge gar nicht arbeiten. Weiterhin gibt es eine ganze Reihe, die gerne arbeiten wollen und auch dürfen, aber wegen der Residenzpflicht einen Arbeitgeber nicht erreichen können.

Ein krasser Fall wurde auf WDR5 berichtet. Zwei Flüchtlinge hatten einen Ausbildungsplatz. Sie hätten nur den Wohnort tauschen müssen. Die Ausländerbehörde hat das abgelehnt, obwohl Arbeitgeber und IHK alles versucht haben. So geht Bürokratie.

Die Asymptote des Todes

Bei einer Reproduktionsrate von derzeit ca. 1,4 können die Deutschen sich zurücklehnen. Denn nach einigen Generationen (bitte genau ausrechnen) zahlen sie nicht mehr für Flüchtlinge in die Sozialkassen. Sie hören ganz auf zu zahlen und zu zählen. Auch hier lauert eine Asymptote. Die letzten Deutschen werden Pflegebedürftig sein. Die werden sich freuen und den Flüchtlingen Danke sagen. Und in die Sozialkassen zahlen diese dann auch noch den gößten Batzen ein. So nett werden die sein.

@Am 14. Februar 2020 um 15:43 von Klärungsbedarf

Zitat: "Für Aussagen über den Arbeitsmarkt dürfte die Anzahl der Flüchtlinge als Grundgesamtheit ungeeignet sein. jedenfalls sind unter den Flüchtlingen auch Kinder. Auch dürften nicht alle Frauen unter den Flüchtlingen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen."

Diese absolute Zahl mag aber zur Plausibilisierung dienen, auch wenn sie sicherlich nur grob ist.

Wenn Sie sich die Demographie der "Zuwanderer" anschauen, werden Sie feststellen, dass die meisten im erwerbsfähigen Alter (18-64) sind und diese Plausibilisierung gar nicht so unrealistisch ist.

um 15:51 von Hermson

>>
Die genannten Zahlen der TS genügen auch keinen seriösen Kriterien, da nicht auf "sozialversicherungspflichtigte Beschäftigte" eingegangen wurde, sondern auf "Jobs". Eine nähere Definition für "Jobs" gab es nicht. Auch hatte ein anderer Forenteilnehmer hier recht mit der Aussage des Zuschusses. Den gibt es nämlich für bis zu 6 Monate, wenn man denjenigen für 12 Monate beschäftigt.
<<

Ich habe mich zu den Zahlen der TS nicht geäußert. Mein Hinweis ging nur dahin, dass man mit einer ungenauen Datenbasis keine genauen Prognosen erstellen kann. Ein weiterer Punkt ist das übrigens Hartz4: Grundsätzlich sind in den Beziehern auch die Aufstocker enthalten. Dabei handelt es sich ja um verkappte Zuschüsse an Unternehmen. Die Auswirkungen des Mindestlohns sind hier auch schwer zu prognostizieren. Aus dem EU-Ausland zuwandern (die eigentliche Migration) können Sie grundsätzlich nur mit Job-Nachweis.

Re andererseits

Kanzlerkandidat ur/in/diverse ?? Nun ja da sitzt die linke Brille aber echt schräg. Gender vom Sofa aus

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