Ihre Meinung zu: Nachfrageeinbruch: Deutsche Industrie drosselt Produktion

7. Februar 2020 - 11:01 Uhr

Die Industriebetriebe in Deutschland haben ihre Produktion Ende vergangenen Jahres stark zurückgefahren. Das Minus beläuft sich auf 3,5 Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit der Finanzkrise Anfang 2009.

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Kommentare

Rückgang

Irgendwann ist nun mal das Maximum erreicht und dann sind kleine Rückgänge auch mal normal.

Nachfrageeinbruch:Deutsche Industrie drosselt Produktion...

Und da wird die Ursache laut BDI im weltweiten Rückgang der Nachfrage und den möglichen Folgen des Brexit gesehen.
Das zeigt die starke Exportorientierung.Die Nachfrage auf dem Binnenmarkt könnte da ein gewisser Ausweg sein.Aber dazu müßten Löhne und Gehälter auch deutlich steigen.Danach sieht es aber nicht aus,wenn man sich die zurückhaltende Tarifpolitik ansieht.

Uiuiui!

Im ersten Halbjahr 2019 gab es 960 Millionen Überstunden.
Dann machen wir doch einfach ein paar weniger!

Ooooch, sind mal wieder die

Ooooch, sind mal wieder die Lohnkosten zu hoch.
Immer das Selbe.
Erst wenn der Arbeiter Geld mitbringt, werden die Expropriateure zufrieden sein

Hausgemacht!

Wer Exportweltmeister war und ist und im eigenen Land Löhne und Gehälter niedrig hält, braucht sich doch nicht wundern, dass bei Krisen es uns in Deutschland zuerst trifft. Die Politiker wollen das doch so, sonst hätten sie das längst verändert. Warum dann die Heulerei?

Irgendwann ist ja der

Irgendwann ist ja der Verbrauch gedeckt und das Geld alle, kommt ja auch Dank Finanzkrise keine Zinsen nach..

Noch ein Grund

die Rekorde zu feiern.

Super Konzept

"Der BDI empfiehlt deswegen niedrigere Unternehmenssteuern, höhere Investitionen und schnellere Genehmigungsverfahren für Großprojekte."

Niedrigere Unternehmenssteuer: so kann man billiger exportieren und ausländische Unternehmen übertrumpfen. Die werden dann dichtmachen? Und deren entlassene Arbeiter die Nachfrage senken, hmm. Oder deren Staaten werden auch die Unternehmenssteuern senken? Dann vielleicht die Fabrik dorthin verlegen, oder noch mehr Steuerbefreiung verlangen?
Wie sieht das Konzept eigentlich aus, wenn die Unternehmenssteuern bei Null sind? Niedrigere Löhne fordern? Oder Befreiung von Umweltauflagen? Oder Investitionen alleine vom Staat bezahlt? Also mehr Steuern für Bürger, die für weniger Lohn in einer Müllkippe dahinvegetieren?
Sehr durchdacht. Aber keine Angst. Solche Feinheiten sollten Politiker nicht von der Umsetzung eines so großartigen Plan abbringen lassen. Schließlich bieten Industrieverbände bestbezahlte Jobs für Exminister.

Das ist doch eine schöne Nachricht *Ironie*

Jetzt sind es nur noch 96,5% zur Klimaneutralität;-)

Dann fahren wir halt zurück

Schlimm ist das nicht, wir müssen aber die Produktion etwas zurückfahren. Wir bleiben gut im Geschäft, sind innovativ und stark im Export von Spitzentechnologie.

rer Truman Welt

Es werden beflissentlich einige nicht so unwichtige Fakten ausgeblendet als da wären:
um wie viel niedriger ist durchschnittlich das Wachstum im produzierenden Gewerbe im Dezember zum November generell - wegen der Feiertage ?
Um wieviel noch mehr niedriger, wenn die Feiertage so arbeitnehmerfreundlich wie dieses Jahr, wenn sich geradezu abietet mit ein paar Tagen Urlaub 2 1/2 Wochen Urlaub zu kreieren?
Was heisst hier "nur" 3% Wachstum der Weltwirtschaft? Was ist denn die Erwartung?
Wir sind in Deutschland vollbeschäftigt und finden keine qualifizierten Arbeitskräfte. Die Inflation zieht an.
Sofort fordert der BDI
- und andere - Steuersenkungen für Unternehmen und hohe Investitionen auch mit Neuverschuldung des Staates.
Als Ökonom sage ich dazu:
alles hysterisch und übertrieben, Angst und Panik Mache bestimmter Interessenvertreter, faktisch alles unbegründet!
Wenn wir in Deutschland mehrere Quartale eine schrumpfende Wirtschaft hätten, können wir einmal daüber nachdenken.

na endlich mal wieder

gute Nachrichten

Es gab nicht nur 2009 eine Krise,....

in der BRD ist sie ein Dauerzustand, weil es so sein soll! Eine Krise kann ein Katalysator als ein Antrieb sei, um gewinnbringender zu produzieren. Es kann aber auch nicht schaden,
besonders für alle, von unten nach oben, denn Einbrüche oder Rückgänge regen zum Überlegen an, ob es denn überhaupt lebensnotwendig ist permanent mehr zu produzieren und noch mehr Gewinne zu erwirtschaften! Betrachtet der aufmerksame Bürger als Verbraucher diese permanent gewünschten und geforderten Steigerungen, drängt sich für viele Bürger die Frage auf, ja wo ist denn dann eigentlich das viele Geld?

Trumps Handelskrieg zeigt Folgen

Rechtsnationale Politik, hier: Trumps anmaßende US-First-Politik (MAGA) hinterlässt natürlich Bremsspuren bei der internationalen und nationalen Wirtschaft.

So musste er milliardenschwere Hilfsprogramme an die US-Farmer auflegen, um deren herbe Verluste durch den Ausfall des chin. Marktes zu kompensieren. Defizit hoch. Kratzt plötzlich keinen auf "Rechts".

Bezogen auf Deutschland ist gerade der Maschinen- & Anlagenbau wg. der grassierenden Unsicherheit betroffen.

Auch Klein- und Mittelständler für die der US-Markt von hoher Bedeutung ist, sehen sich in schwierigerer Lage.

Das Bejubeln,Unterstützen oder gar Wählen von Rechtsaußenpolitikern mit nationalistischer Agenda hat seinen Preis.

Unternehmen investieren nicht, bauen ihre Mitarbeiterzahl nicht weiter auf und zum Teil auch wieder ab.

Vor dem Wahlkreuz bei Nationalisten also stets den Verstand befragen, soweit vorhanden. Für Risikos & Nebenwirkungen wenden Sie sich lieber nicht an rechtspopulistische Schwarzweißvereinfacher.

Außenhandelsüberschuß

Das aussenpolitische Problem Deutschlands ist der extreme Außenhandelsüberschuß.
Hierzulande unter dem stolzen Titel Exportweltmeister rhetorisch ins Positive gerückt. Im Ausland, besonders in der USA findet man das nicht besonders amüsant, weshalb bereits unter Obama Deutschland und China ins Vizier geraten waren. Trump führt in dieser Hinsicht die Obama Politik konsequent - und leider mit neurotischem Ego - weiter. Anstatt die Warnsignale ernstzunehmen haben die Deutschen keine Maßnahmen ergriffen, sondern sich lieber blöd gestellt (Ja, was sollen wir machen, wenn unsere Autos so beliebt sind- Zit
Mutti) Jetzt tretten die Konsequenzen zum Vorschein. Lassen sie mich raten, anstatt sich neue Strategien zu trauen, wie etwa momentan die Italiener, hofft man insgeheim am US-Boom partizipieren zu dürfen.

Wir sind ein Industrie-Museum

Die Photovoltaik kaputt gemacht. Die Windkraft kaputt gemacht. Die eMobilität kaputt gemacht. Glasfaser verschlafen. Energiewende verschlafen. Atomkraft wird gefördert. Kohle wird gefördert. Diesel wird gefördert. Konservativ und erhaltend wird gearbeitet. Meine Oma sagte: Stillstand ist Rückschritt. Wir haben nichts entgegenzusetzen bei Apple, Facebook, Tesla, Huawei. Schade, Deutschland.

Ach?

" Der BDI empfiehlt deswegen niedrigere Unternehmenssteuern, höhere Investitionen und schnellere Genehmigungsverfahren für Großprojekte."
Mal eine ganz neue Idee des BDI.

Ohne Korrektur keine Erneuerung

Korrekturen oder "Wachstumseinbrüche" sind nichts anderes als eine Erneuerung der Bedürfnisse. Und die sind überfällig!
Klimawandel mit seinen Erfordernissen, Umweltdenken in Bezug auf Nachhaltigkeit, beeinflussen die wesentlichsten Industrien der Erde. Nahrungsproduzenten, Bergbau und Energieerzeuger/Versorger als Primärindustrie. Im Sekundärbereich der Handel und der Verkehr. D.h. erst mal die Automobilproduzenten, dann der Schiffsbau und dann der Flugzeugbau. Aber auch eine andere Infrastruktur die mehr Nachhaltigkeit und eine andere Lebenseinstellung begünstigt.
Ich würde mal sagen, es wird die größte Umstellung in der wirtschaftlichen Geschichte, seit der Erfindung der Dampfmaschine, nur das es viel schneller vonstatten gehen wird.
Quantencomputertechnologie gepaart mit künstlicher Intelligenz in einer Augmented Reality visualisiert und angewendet, wird das unterstützen und schnell durchsetzen.
In 25 Jahren werden wir uns rückblickend die Augen reiben. Start 2020.

@ NeNeNe

Brutto sind wir Platz 4 hinter vier Skandinavischen Länder, Netto sind wir auf Platz Nummer 8.
könnte es sein das unsere Abgabenlast auch einen nicht unerheblichen Einfluss hat?

@goldschmiedel..

"Irgendwann ist ja der Verbrauch gedeckt und das Geld alle"..

dazu wohl noch die Bargeldabschaffung,dann sind wir endgültig im Würgegriff der Banken..

Das sind doch

sehr gute Nachrichten.
Weniger CO2, weniger Feinstaub, die Menschen haben mehr Zeit für Familie und Hobby, weniger Stress etc.
Das Geld fällt sowieso vom Himmel. Herz, was willst du mehr

Kein Wunder

Wenn bei uns nur noch die Klappe aufgerissen wird, braucht man sich nicht wundern. Der Erfinder des Autos muss beim Franzosen ins Regal greifen ( Autos und Motore von Renault) Flugplatz Berlin.usw.usw. Kein Wunder wenn der Rest der Welt über Deutschland lacht.

✎ Hausgemacht - Selbstverschuldet

Das Minus beläuft sich auf 3,5 Prozent. Dabei wird es nicht bleiben.

Die Volkswirtschaften sind heute enorm verflochten, nichts bleibt da ohne gegenseitige Wirkung. Aber dieser Abschwung ist keine normale Korrektur, dieser Einbruch ist zu einem erheblichen Teil hausgemacht und selbstverschuldet.

Es wird in Deutschland viel getan, die Grundlagen unseres Wohlstandes zu schädigen. Der Staat kassiert von Rekord zu Rekord die Bürger ab. Dazu profitiert er von der unsäglichen EZB-Geldschwemmen- und Schuldenförderpolitik. Man flutet die Märkte und betreibt rechtswidrige Staatschuldenfinanzierung über die Hintertüre. Eigenvorsorge, Sparen wurde sinnlos. Sparen wird bestraft. Schuldenmachen gefördert.

Blasen wachsen zunehmend -Immobilien, Mieten, Vermögenswerte -. Öko-Bio-Klima-EEG ..
Diese Politik muss beendet werden, damit das unvermeidliche Platzen noch gedämpft werden kann und keinen Tsunami auslöst. Sonst wird man sich an mehr erinnern müssen als an die Finanzkrise 2009.

Kann man auch positiv sehen

Kann man auch positiv sehen.:
3,5% weniger Resourcenverbrauch
3,5% weniger Treibhausgase
3,5% mehr Freizeit für die Arbeiter...

re bender rodriguez

"Ooooch, sind mal wieder die Lohnkosten zu hoch.
Immer das Selbe.
Erst wenn der Arbeiter Geld mitbringt, werden die Expropriateure zufrieden sein"

Im Artikel steht nichts von hohen Lohnkosten. Aber irgendwie muss man die linke Polemik doch unterbringen.

Tja, das sind weitere Vorboten

dass ein wirtschaftlicher Abschwung sich ausweitet, mit allen negativen Folgen für die (noch) Beschäftigten und ihre Familien. Dass hier bei einigen Forenmitgliedern noch Freude darüber aufkommt, kann ich nicht nachvollziehen- müssen der Realität entrückte Beamte oder reiche Erben sein. Für die Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft stehen härtere Zeiten an und das wird sich auch auf das Steueraufkommen und die Sozialkassen auswirken

hier rächt sich die dumme klimapolitik und co2-drosselung

der export wird schwierigen und der starke einheimische industriezweig wie automobil, kernkraft, braun-steinkohlewerke sind massif geschädigt oder sogar zerstört durch die politik. wir beauchen also keine arbeiter mehr die neu technologien entwickeln sondern nur noch büriokraten die sich um das klima kümmern und es immer noch nicht wahrhaben wollen es nicht manipulieren zu können. mal sehen wie jetzt die also gute und freundliche politik und gutes leben in deutschland reagieren wird, denn arnbeitslose werden jetzt bald in massen kommen. ach ja vergessen macht ja nichts. geld ist da und werden entschädigt uahahahahaha.
es ist erschreckend festzustellen das diese schöne technologische land verkommt.

Das Feuer welches die Grünen legten

Das Feuer welches die Grünen legten fängt nicht nur an zu lodern, sondern zu brennen. Zeitversetzt zeigen sich die Auswirkungen der grünen Schreihälse die sich über die Auswirkungen Ihres Tuns nie bewusst waren. Dabei gab es genügend pragmatische Analysten die genau auf die Folgen hingewiesen haben. 22% unsere Bundesbürger, nämlich die, die den Grünen die Stange halten, schlagen heftig Nägel in den Sarg der für Deutschland gerade gebaut wird.

um 11:58 von COJO

Ausschließlich der letzte Satz Ihres Kommentars ist zutreffend.

Museum

Ich möchte an den Kommentar von Harald Friedrich um 11.55 Uhr anknöpfen. Ja, zum Teil sind wir ein Museum geworden. Nicht nur ein Industrie-Museum, sonder auch ein Verwaltungs- und Dienstleistungsmuseum. Und dies obwohl die Presse immer wieder darauf hingewiesen hat. Aber reagiert hat die Politik nicht, aber auch nicht Wirtschaft und Verwaltung.
Und jetzt bekommen wir die Rechnungen präsentiert. Zum ungünstigsten Zeitpunkt verlieren wir einen Teil des Automarktes, des High Tech Marktes, des Info marktes, des Transportmarktes. Dazu das Bestreben Amerikas, unser wichtigster Exportmarkt, die Nummer1 zu spielen wird China, der zweitwichtigste Exportmarkt, zwingen weniger von anderen Lieferanten abzunehmen ab zu nehmen. Es wird höchste Zeit andere Prioritäten zu setzen.

...nicht verwunderlich...

Jahrelang hat man den Bürgern großzügig das Geld aus der Tasche gezogen. Irgendwann ist das mal alle und somit muss ein Rückgang erfolgen.
Mich wundert es, das der Laden überhaupt noch läuft bei den Preisen.
Und die neue CO2 Steuer wird die Situation noch verschärfen.

Diese neuen Zahlen, die die

Diese neuen Zahlen, die die momentane Abwärtsrichtung der deutschen Wirtschaft anzeigt, kommt bestimmt bei den anstehenden Wahlkampfreden Trumps als alleinig ihm zuzusprechenden Erfolg vor.

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