Ihre Meinung zu: England will Kopfbälle beim Nachwuchs begrenzen

6. Februar 2020 - 19:17 Uhr

Seit Langem warnen Ärzte vor Gehirnschäden durch Kopfbälle. In den USA gilt deshalb ein Kopfballverbot für Kinder. Doch jetzt will offenbar auch der englische Fußballverband neue Regeln einführen.

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Kommentare

Kopfbälle beim Nachwuchs begrenzen

und wie ist es beim Boxen
keine Tiefschlaege .... und der Kopf ??

Kopfbälle beim Nachwuchs "begrenzen"

warum das jetzt nur für Kinder gelten soll bleibt ein Geheimnis - aber erwachsene können es sich ja selber aussuchen. Bleibt nur zu sagen, das für Kopfnüsse das gleiche zu gelten hat.

Das hätten die Briten mal

Das hätten die Briten mal besser vor der letzten Brexit-Abstimmung machen sollen... (Ironie off) - und endlich mal wieder ein Thema, bei dem man von den USA lernen könnte...
Im Ernst: Der Schritt ist auch für die EU und alle anderen fussballaffinen Länder überfällig.

Vernünftig

"Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, sei bei Fußballern 3,45 Mal höher - an Demenz zu erkranken sogar 4,4 Mal höher" (zit. TS) Warum verstehe ich diesen Satz nicht?

England will Kopfbälle beim Nachwuchs begrenzen - vernünftig. Ich finde es gut, vorsichtig zu sein. Auch von Boxern wird ja immer behauptet, dass viele im höheren Alter unter einer eingeschränkten Hirnfunktion leiden.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Engländer sonst nicht besonders zimperlich mit ihren Kindern umgehen. Aber umso besser - diese Vorsichtsmaßnahme scheint angebracht zu sein. Darüber sollte man auch bei uns nachdenken.

18:35 von andererseits

a ja, schön mal wieder was von ihnen zu hören. hätte also beim kinderkopfballverbot der brexit ausgeschlossen werden können. mal wieder nur polemik von ihnen, mein herr

„Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken sei bei Fußballern 3,45 Mal höher - an Demenz zu erkranken sogar 4,4 Mal höher. Warum Fußballprofis häufiger an degenerativen Hirnerkrankungen leiden, lässt sich aus den Ergebnissen der Studie allerdings nicht ableiten.
Über einen Zusammenhang mit Kopfbällen wurde nur spekuliert“

Was auch immer an diesen Spekulationen dran sein mag und wie es bezüglich der Konsistenz dieser Studien mit den international allgemein anerkannten wissenschaftlichen Kriterien aussehen mag, sinnvoller als irgendeine gesetzliche „Regulierung“ wäre es hier allemal, die Jugendlichen selbst mit diesen Informationen zu konfrontieren, damit sie sich über die (möglichen) Risiken im Klaren sind. Und sie selbst entscheiden zu lassen, ob sie dieses Risiko (gegebenenfalls) eingehen wollen.

Es ist geradezu aberwitzig, was man sich in bestimmten Kreisen der Politik so alles einfallen lässt, um die Bürger davon abzuhalten, sich mit den wirklichen Problemen zu beschäftigen.

Was für ein Unsinn.

Was für ein Unsinn. Verbieten wir dann auch alle Berufe, bei denen Helmpflicht besteht?
Oder noch besser, die Schule an sich. Zu langes Sitzen führt nachweislich zu massiven Schädigungen. Boxen, Kampfsport, alles viel zu gefährlich.
Dass das ausgerechnet aus den USA kommen muss, die dich beim "Eierschmeissen" mit Helmen schützen, ist bezeichnend. Fußball können sie nicht, also machen wir es den anderen einfach madig.

Was geschieht denn bei

Was geschieht denn bei Länderspiele, da verlieren Briten dann die meisten Kopfballduelle?

Das ist doch eine Benachteiligung!

Da wird bestimmt der nationale Benachteiligungsbeauftragte/r Klage erheben....

18:35 von andererseits

Das hätten die Briten mal besser vor der letzten Brexit-Abstimmung machen sollen
.
sie sind aber ein schlimmer ... :-)

draufguckerin

Im Text steht Demenz- Faktor 3,45, Alzheimer Faktor 4,4. Alzheimer ist eine von mehreren Demenzformen, häufig ist auch z.B. die vaskuläre Demenz durch mangelnde Durchblutung.

@ 19:22 von Karl Napf

Freut mich, dass Sie es schön finden, mal wieder von mir zu lesen. Zu dem, was Sie schreiben: Es ist nicht jedem gegeben, Ironie und Polemik unterscheiden zu können...

@ 20:10 von Sisyphos3

Sogar ein ganz schlimmer...
Schön, dass Sie da mit mir schmunzeln können.
:-)

Verbot von Kopfbällen für

Verbot von Kopfbällen für Kinder? Ja klar, nach den Erfahrung der Briten, die einen Johnson und Ferra hervorgebracht hat, muss endlich wirksamst gegengelenkt werden. Also bekämpft man nun die gefährlichen juvenilen Hirnschäden der britischen Gesellschaft.

Konsequenterweise sollte im

Konsequenterweise sollte im Fußball das Kopfballspielen generell als Regelverstoß kategorisiert werden; der Schiedsrichter könnte hier zum Beispiel mit einer Ermahnung oder gelben Karte dagegen vorgehen.
Ich kenne den Fußball als Spieler wie als Trainer. Das Spiel könnte ich mir ohne Kopfball sehr spannend, ganz anders eben, vorstellen. Bei Flanken und Eckbällen in den Strafraum würden wir eine ganz neue Art Fußball sehen.
Möglicherweise würde das Spielen ohne Kopfball zu höhererem Spieltempo und einer, technisch und taktisch, größeren Herausforderung führen. Weniger "Lange Kerle" in der Verteidigung würde man dann wohl in Zukunft sehen, es sei denn, auch sie würden technisch und läuferisch von ganz anderer Qualität sein, als viele Verteidiger heutzutage. Ich fände es sehr spannend. Ob sich DFB, UEFA und FIFA da bewegen und die entsprechenden Regeländerungen vornehmen würden? Spiele in Kinder- und Jugendklassen/-ligen könnten sehr aufschlussreich sein u. wichtige Erkenntnisse liefern.

„Im Ernst: Der Schritt ist

„Im Ernst: Der Schritt ist auch für die EU und alle anderen fussballaffinen Länder überfällig.“

Das kann nur jemand sagen, der nie Fußball gespielt hat und den Linken vom rechten Fuß nicht unterscheiden kann. Also zusammengefasst der totale Antifussballer

@22:00 von berelsbub

//„Im Ernst: Der Schritt ist
„Im Ernst: Der Schritt ist auch für die EU und alle anderen fussballaffinen Länder überfällig.“
Das kann nur jemand sagen, der nie Fußball gespielt hat und den Linken vom rechten Fuß nicht unterscheiden kann. Also zusammengefasst der totale Antifussballer//

Naja, ich habe auch nie Fußball gespielt, aber gerne geguckt – besonders die Tore von Gerd Müller (lang ist’s her). Aber die Kopfbälle habe ich immer kritisch gesehen und jedes Mal „Aua“ gedacht. Ist bei mir wohl eine Art Berufskrankheit. 40 Jahre Neurologie gehen nicht spurlos an einem vorüber.

@18:20 von Sisyphos3

Kopfbälle beim Nachwuchs begrenzen
und wie ist es beim Boxen
keine Tiefschlaege .... und der Kopf ??

Auch Boxer machen sich keine Gedanken über ihre Hirnfunktionen. Vor langer Zeit (es gab noch kein MRT) wurde an unserer Klinik eine Studie mit Boxern durchgeführt, um herauszufinden, welche Auswirkung dieser ‚Sport‘ auf das Gehirn hat. Ich weiß nur noch, dass KEINER von den Teilnehmern ein normales EEG hatte. Was man damit allein leider nicht weiß, ist, ob die Auffälligkeiten durch das Boxen verursacht wurden. Wenn man gemein sein will, könnte man auch annehmen, dass gewisse Auffälligkeiten Voraussetzung sind, um so sorglos mit seinem wichtigsten Organ umzugehen.
Zum Fußball: Ich kann mich erinnern, dass ein Spieler von Arminia Bielefeld (muss in den 70igern gewesen sein) bewusstlos auf dem Patz zu Boden fiel und später an einer Hirnblutung im Krankenhaus starb.

19:05 von draufguckerin

"Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, sei bei Fußballern 3,45 Mal höher - an Demenz zu erkranken sogar 4,4 Mal höher" (zit. TS) Warum verstehe ich diesen Satz nicht?"

Hier noch einmal der genaue Wortlaut:

*Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken sei bei Fußballern 3,45 Mal höher - an Alzheimer zu erkranken sogar 4,4 Mal höher. *

Das aber nur der Genauigkeit halber. Ich verstehe den Satz auch nicht. Alzheimer ist ja nur eine von vielen verschiedenen Demenzformen. Man kann es drehen und wenden wie man will, der Satz ergibt keinen Sinn.

@Nettie 19.42

"Um Gesundheitsaspekte dürfte es den Gesetzgebern wohl kaum gehen"
Warum schließen Sie von sich auf andere? (oder was sonst soll das??) Tatsächlich ist das Kindeswohl sehr vielen Erwachsenen ein großes Anliegen.

Und ja, es gibt seit Jahren starke Hinweise darauf, daß Sportarten mit starken Stößen gegen den Kopf häufiger zu Hirnerkrankungen im Alter führen.

Das einem Minderjährigen erklären, für den 'das Alter' noch sooo weit weg ist, Statistik meist schlicht noch unverständlich... aber die Teamkollegen, vor denen er sich hervortun oder die er nicht hängen lassen will, die sind ganz real? Und der soll dann eigenverantwortlich entscheiden, ja? Am besten noch als Unter-11jähriges Kind - wenn das eines Tages dement wird, kann man dann sagen: "Tut mir leid, aber dann hätten Sie halt als 9jähriger eine andere Entscheidung treffen müssen!" - ?

Für mich hat der Staat eine klare Fürsorgepflicht für Minderjährige. Das *sind* für mich wirkliche Probleme.

20:28 von andererseits

sie sind so ernsthaft bei ihren themen. sie kennen keine satire. ok polemik ist auch ihre sache wie agitation

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