Kommentare

Schlimme Zustände

Die Ärzte haben doch vollkommen recht; die Arbeitsbelastung besonders in den Krankenhäusern ist zu hoch und das schon seit Jahren. Auf der anderen Seite geben wir (Deutschland) für alle möglichen Wohltaten an fremde Menschen Milliarden aus um denen ein angenehmeres Leben zu ermöglichen. Die Verhältnisse stimmen doch schon lange nicht mehr.

Ärzte streiken an 23 Unikliniken.....

Ein Warnstreik für eher doch bescheidene Forderungen:Zwei Wochenenden im Monat frei zu haben,sechs Prozent mehr Gehalt,Entlastung von Bürokratie.

Und was sagt die Ver.di-Gewerkschaft in diesem Bereich dazu ?

Auswandern

Da helfen keine Streiks sondern auswandern. Die Ärzte bekommen bessere Arbeitsbedingungen und Gehälter in vielen unserer Nachbarn. Hier wird man nur ausgequetscht.

Überlastung

Ich habe Verständnis für diese Streiks.
Da ich in der Notfallrettung täglich die Notaufnahmen mit Akutpatienten anfahre kenne ich die Situation dort sehr gut.
Geld alleine wird die Situation nicht lösen-das Arbeitspensum bleibt gleich.
Es müssen mehr KH her und es muß eine vernünftige Triage her um Aktutpatienten von Nichtakutpatientwn zu trennen.
Vernünftig wären eine Poliklinik genau neben der Notaufnahme

Vielleicht könnte hier mal

Vielleicht könnte hier mal aufgeführt werden, in welchen Lohnsphären sich die Klinikärzte bewegen.
Bei den zu erwartenden Preissteigerungen bei der Miete, bei der Energieversorgung und demnächst hoffentlich auch bei Lebensmitteln, ist eine Lohnerhöhung von lächerlichen 6% kaum der Rede wert.
Aber immerhin gehts auch um die schlechten Arbeitsbedingungen von Ärzten. Da sollte der Marburger Bund keinerlei Kompromisse eingehen und ein leuchtendes Beispiel für die lahme Gewerkschaft Verdi abgeben, die die Pflegekräfte vertritt.
Und die Pflegekräfte selbst sollten bei den Verhandlungen des Marburger Bundes genau aufpassen, damit sie sich von Verdi, der Gewerkschaft der Bosse, nicht weiter veräppeln lassen.
Lächerliche 6% Lohnerhöhung wäre allerdings auch für die Pflegekräfte ein Schlag ins Gesicht, der nicht hingenommen werden darf.

Erklärungsbedürftig: Was in den 90er anders war.

>>"Ich habe manchmal den Eindruck, die Arbeitgeber im Gesundheitswesen planen noch so wie in den 90er Jahren - und das geht halt im Jahr 2020 nicht mehr."<<
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Schon komisch, dass immer da wo die Politik "mitplant" (so auch z.B. bei den Lehrern) die Systeme kollabieren.

Kann ich verstehen

Bei den Arbeitsbedingungen, die die meisten Klinikärzte haben, wundere ich mich dass die überhaupt noch arbeiten.

Unterbesetzt, überarbeitet und von kommerzorientierten Vorständen nicht selten dazu gezwungen, den hypokratischen Eid mindestens zu beugen.
zB. wir brauchen noch eine Knie-OP um auf den Schnitt zu kommen. Der braucht aber keine Knie-OP das geht auch mit Physiotherapie. Mach es trotzdem!

Eine der schlimmsten Untaten der Schröderregierung, neben der Agenda 2010, war es die Krankenhäuser dem Kapitalmarkt zu öffnen.
Die Gesundheit von Menschen sollte niemals dem Gewinnstreben von Investoren unterworfen sein... aber genau das ist sie... und das schlimmste so kostet es die Allgemeinheit viel mehr, wenn die Häuser einfach Notwendiges tun dürften ohne irgendwelche bescheuerten Leistungskataloge.

Politik

Kann sich noch jemand an Phillip Rössler erinnern?
Auch der wollte schon die Situation verbessern und hat viel erzählt.
Na ja-herausgekommen ist dabei nichts und das wird auch so bleiben-leider

@eine_anmerkung, 9:42

Auf der anderen Seite geben wir (Deutschland) für alle möglichen Wohltaten an fremde Menschen Milliarden aus um denen ein angenehmeres Leben zu ermöglichen.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass es wirklich gar kein Problem zu geben scheint, das wir Ihrer Ansicht nach NICHT lösen können, indem wir die Hilfe für "fremde Menschen" einstellen.
Nicht jedem ist wohl so klar wie Ihnen, dass die Arbeitsbedingungen für Ärzte deshalb so lausig sind, weil wir Fremden ein "angenehmes Leben ermöglichen".
Meine Güte.

Da kann doch etwas nicht

Da kann doch etwas nicht stimmen ! Wer in ein anspruchsvolles Studium etwa sechs Jahre seines Lebens und s e h r viel Geld investiert hat, kann nicht so einfach "die Brocken hinschmeißen" , um vielleicht eine weitere Ausbildung zu absolvieren . Immerhin ist man fast 30 Jahre jung , hat oft Schulden angehäuft in Form von Studiendarlehen - und möchte doch irgendwann ein normales Leben führen. Das ist den Arbeitgebern auch gut bekannt und sie können die Verdienzwänge der jungen Ärzte ausnutzen mit geringer Entlohnung (im Vergleich zu der erbrachten Leistung). Eine befriedigende Bezahlung kann nur durch viele Überstunden erzielt werden. Vielleicht bringt eine bessere Bezahlung die Wende - oder nimmt etwas Druck von den jungen Ärzten. Eine Erhöhung der Arztzahl durch leichtere Zulassung zum Studium wird sich in frühestens sechs Jahren erreichen lassen. Vielleicht ist die Abwanderung ins Ausland zu verringern ?

Spartengewerkschaften

Glücklich können sich die Ärzte schätzen, dass sie eine eigene Interessenvertretung haben.

Alle Arbeitnehmer, die auf DGB/SPD Gewerkschaften angewiesen sind, müssen sich auch im Wirtschaftsboom weiterhin auf Lohndumping aka "Lohnzurückhaltung" einstellen. In den DGB/SPD Gewerkschaften wird weiterhin das Mantra von Ex-Kanzler Schröder von Deutschland als Niedriglohnland hochgehalten.

@09:42 von eine_anmerkung

>>Die Ärzte haben doch vollkommen recht; die Arbeitsbelastung besonders in den Krankenhäusern ist zu hoch und das schon seit Jahren.<<

Das stimmt in vielen Fällen - besonders in Großstädten. In Unikliniken ist das System schlichtweg lebensfeindlich - wer aufsteigen will (und das wird erwartet), der muss sich vom Rest seines Lebens erstmal verabschieden.
Ich kenne aber auch Wald- und Wiesenkliniken bei denen das anders ist - und die suchen händeringend nach Ärzten.

>>Auf der anderen Seite geben wir (Deutschland) für alle möglichen Wohltaten an fremde Menschen Milliarden aus um denen ein angenehmeres Leben zu ermöglichen. Die Verhältnisse stimmen doch schon lange nicht mehr.<<

'Fremd' sind dem System erstmal alle Menschen, da die Leistungen unabhängig von persönlichen Bekanntschaften sind.

@09:50 von Bernd Kevesligeti

>>Ein Warnstreik für eher doch bescheidene Forderungen:Zwei Wochenenden im Monat frei zu haben,sechs Prozent mehr Gehalt,Entlastung von Bürokratie.<<

Entlastung von Bürokratie (wahrscheinlich geht es um die Dokumentation die später für die Codierung verwendet wird) bleibt dann jedoch an anderem Personal hängen. Hier ist immr fraglich in wiefern jemand den Job erledigen kann, der z.B. nicht die Diagnose erstellt hat.

Sechs Prozent mehr Gehalt sind für eine Tarifsteigerung schon eine ziemliche Hausnummer.

Zwei freie Wochenenden.... Naja, der Job muss leider auch am Wochenende erledigt werden - und irgendwer muss das tun.
Natürlich brauchen die Ärzte einen entsprechenden Ausgleich - der steht ihnen allerdings auch jetzt schon zu.

@09:56 von Orfee

>>Da helfen keine Streiks sondern auswandern. Die Ärzte bekommen bessere Arbeitsbedingungen und Gehälter in vielen unserer Nachbarn. Hier wird man nur ausgequetscht.<<

Vorsicht. Oft bekommt man nur eines. Bessere Arbeitsbedingungen oder besseres Gehalt. Beides zusammen ist definitiv nicht immer der Fall.

Wenn wir die Situation der Ärzte nachhaltig entspannen wollten, müssten sie am Monatsende mit weniger Euros nachhause gehen - dafür aber auch entsprechend weniger arbeiten.

Privatisierung ist das Problem

Wir zahlen Steuern an den Staat um dafür eine lebenswerte Infrastruktur zu schaffen.
Private Investoren wollen Rendite . Diese kann nur erzielt werden wenn dafür entweder die Kosten steigen oder bei Personal gespart wird.

Wie in den 90ern?

Soso...ich habe eher den Eindruck, dass in den 90ern noch einiges besser war. Man wurde nicht 3 Tage nach der OP quasi aus dem Krankenhaus geworfen. Zu der Zeit habe ich auch den Personalmangel noch nicht so gravierend erlebt.
Als unser städtisches Krankenhaus schloss und stattdessen eine Kette (Wirtschaftsunternehmen) übernahm, wurden die Patienten zur reinen Nummer.
Solange es immer nur ums Geldverdienen geht (und das wird immer schlimmer), solange wird sich daran auch nichts ändern.
Viele die Medizin studiert haben, haben sich sicher nicht vorgestellt wie am Fließband arbeiten zu müssen und mit der Uhr in der Hand Patienten zu betreuen.

@10:15 von Deeskalator

>>Eine der schlimmsten Untaten der Schröderregierung, neben der Agenda 2010, war es die Krankenhäuser dem Kapitalmarkt zu öffnen.
Die Gesundheit von Menschen sollte niemals dem Gewinnstreben von Investoren unterworfen sein... aber genau das ist sie... und das schlimmste so kostet es die Allgemeinheit viel mehr, wenn die Häuser einfach Notwendiges tun dürften ohne irgendwelche bescheuerten Leistungskataloge.<<

Das alte Vergütungssystem, nachdem Krankenhäuser im Prinzip nicht pleitegehen konnten war nicht zukunftsfähig. Die Krankenhäuser wurden nach Liegetagen vergütet - was bedeutet, dass die Behandelten Ewigkeiten im Krankenhaus verblieben obwohl sie schon lange behandelt und ausreichend fit waren.

Das DRG-System mag seine Schwächen haben - u.A. ist es sehr bürokratisch. Es ist aber durchaus sinnvoll die Krankenhäuser nach Diagnose zu vergüten.

Der Krankenhausmarkt ist extrem reguliert - das ist kein freier Markt - und das ist auch gut so.

@10:14 von lubbert

>>Schon komisch, dass immer da wo die Politik "mitplant" (so auch z.B. bei den Lehrern) die Systeme kollabieren.<<

Was glauben sie was los wäre, wenn sich die Politik aus dem Gesundheitswesen heraushalten würde? Das wäre der wilde Westen.

Natürlich verbockt der Staat es auch mal - was nicht passieren sollte. Aber es gibt bestimmte Märkte die verstärkter Regulierung bedürfen.
Das Gesundheitswesen ist schlichtweg einer der intransparentesten Märkte die Sie finden können. Der Verbraucher/Patient wäre dem hilfslos ausgeliefert.

Die Debatte zieht sich über

Die Debatte zieht sich über alle medizinischen Berufe. Überlastung, schlechte Bezahlung, Überstunden en Mass, kapital- und nicht patientenorientierte Versorgung fordern ihren Tribut. Da hier gefragt wurde: die Gehälter etc. sind im Netz abfragbar. Z.B. googeln Ärzte, Gehalt, Charité. Es wird sich allerdings kaum etwas ändern, hier fehlt mir der Glaube. Ich arbeite mittlerweile in der Schweizer Rettung, ganz anderes Berufsbild mit akademisierter Ausbildung, dementsprechende Kompetenzen, Ansehen und einem für deutsche Verhältnisse kaum greifbaren Gehalt. Eine Rückkehr nach D ist faktisch ausgeschlossen. Ob eben Pflege, Rettung, Ärzte, solange sie sich nicht gemeinsam solidarisieren und organisieren und politisch weiter der Wille zur Veränderung fehlt bleibt es bei diesen katastrophalen Verhältnissen.

Interessant...

...ich frage mich, wie 6% mehr Gehalt die Situation an den Krankenhäusern verbessern wird?
Die Arbeitsbelastung der Ärzte ist zu hoch, weil es zu wenige Ärzte gibt.
Ausgerechnet die Ärzte wollen aber keine Erhöhung der Studentenzahlen in den Universitäten. Sie begründen das mit der fehlenden Qualität der Studenten.
Diese Qualität ist dann wieder egal, wenn die Stellen mit in Ungarn ausgebildeteten Ärzten besetzt werden.
Mehr Ärzte bedeuten letztendlich auch, dass der einzelne Arzt weniger verdienen wird.

@WiPoEthik

ich sage ja nicht, dass das alte System Tragfähig war, das war der Vorgänger der Agenda 2010 auch nicht. Dennoch sind beide Systeme unmenschlich, überbürokratisch und stellen den Commerz vor das Wohl der Menschen.

Das Problem ist die Kombination aus Gewinnsucht und dem Prinzip der Vergütung durch Diagnosen.

So werden Krankenhäuser natürlich immer versuchen, die finanziell attraktivste Diagnose zu stellen.

Oder oftmals vollkommen unnötige Untersuchungen durchführen.
Weil Kernspintomographien super bezahlt werden, hat Deutschland doppelt so viele Geräte (34,6 pro Mio. Einw.) als der EU-Schnitt (17,4).

Das Sozial- und Gesundheitswesen muss komplett vom Kommerz befreit werden, es reicht wenn sie kostendeckend arbeiten und nicht die Behandlung bzw. das Diagnostische Mittel bezahlt wird, sondern das Ergebnis. Damit meine ich nicht dass jeder 100% gesund werden muss, sondern, dass eine Verbesserung des Istzustandes Ziel sein sollte.

re von WiPoEthik 10:52

"Irgendwer muß das tun" und "das bleibt dann an anderem Personal hängen".Das klingt fatalistisch.Wie wär´s denn mit genug Personal ?
Und sechs Prozent sind eine Hausnummer,natürlich,wenn man sich andere
Abschlüsse zum Maßstab nimmt.Getätigt von geschmeidigen Gewerkschaften,für die das Wort Streik irgendwie ein Fremdwort ist.

Überlastung

Das Problem ist bereits 20 Jahre alt. Krankenhäuser und Personal abgebaut die den Druck auf die verbleibende erhöht hat, so lange bis das System kollabiert.
Außer Sontagsreden ist nichts passiert trotz Überschüssen bei den Steuern oder Krankenkassen wurde weiterhin abgebaut. Die Berufe haben ihren Status verlohren es gibt zu wenig Nachwuchs. Geld ist vorhanden z.B. für Homöopathie die die Kassen ersetzen..
Die Zuspitzung war vorhersehbar und es braucht nicht die Solidarität des Herrn Ministers sondern Aktion!
Ich hoffe der Streik weite sich aus und ändere Gesundheitsarbeiter schließen sich an. Die Bauernproteste haben auf die Schnelle 1.000.000€ erhalten nur um des Friedens Wille, löst natürlich nicht die Probleme

@09:42 eine_anmerkung

Das Thema taugt nicht zur Flüchtlingspolitikschelte: Wir haben bei den Klinikärzt*innen ein enormes Problem bei den Arbeitszeiten, was sich einerseits auf die Qualität ihrer Arbeit auswirkt und andererseits in sich die Verschärfung produziert, weil der Beruf als Klinikärztin so an Attraktivität verliert. Übrigens verdoppelt sich das Problem durch die Unterbezahlung der Pflegekräfte und den Mangel an Personal - übrigens die einzig sinnvolle und auch notwendige Verknüpfung zum "Ihrem" Thema Migration: seit Jahrzehnten würde unser Gesundheitssystem zusammenbrechen ohne die Fach-/Pflegekräfte aus anderen Ländern bzw. mit Migrationshintergrund.

@wipoethik

„ müssten sie am Monatsende mit weniger Euros nachhause gehen - dafür aber auch entsprechend weniger arbeiten.“

Die Jungen Ärzte müssen einfach Konsequent sein und den Job wechseln, sobald sich eine besser bezahlte Stelle bietet.

Dann steigt das Gehalt ohne das es zwangsläufig noch stressiger wird.

Für die, die nicht gehen, gibt es dann auch etwas mehr Geld.
Aufgrund der Angst des Arbeitgebers, das noch mehr flüchten.

Die Deutschen Arbeitnehmer allgemein müssen lernen, das sie ihrem Arbeitgeber nicht treu sein müssen.

Es sei denn, der Arbeitgeber erkauft sich die Treue.

eine-anmerkung

Wohltaten an Menschen,denen es nicht gut geht, sind immer zu rechtfertigen, und immer human.Die Milliarden ,die in die Rüstung gesteckt werden,der finanzielle Verlust durch Steuerhinterzieher,exorbitante Diäten usw.....das muss aufhören,dann kann man auch ein vernünftiges Gesundheitssystem haben.Also,den wahren "Feind" benennen,nicht Sündenbockmentalität betreiben.

@10:55 von Leberkas

>>Private Investoren wollen Rendite . Diese kann nur erzielt werden wenn dafür entweder die Kosten steigen oder bei Personal gespart wird.<<

Das ist objektiv falsch, da Personal nicht der einzige Kostenfaktor ist - wenngleich er im Krankenhauswesen eine bedeutende Rolle trägt. Zudem ist die Frage was man unter Personaleinsparungen versteht. Prozessverbesserungen und Effizienzsteigerungen (Verringerung von Verschwendung) können sich ebenfalls positiv auf die Profitabilität eines Unternehmens auswirken.

Fachkräfte des Gesundheitswesens sind Mangelware und sie sind heiß begehrt.

Siegeszug des Homo verwaltiensis

Irgendwann werdet Ihr merken das Akten und Verwaltungen keine Menschen behandeln.
Unser Gesundheitssystem wurde ursprünglich geschaffen um dem Patienten zu helfen, also Aerzte,Pfleger,Schwestern heilen ggf mit Hilfe von Medikamenten. Die Kassen sollten nur die Beiträge einnehmen....und jetzt kommt es: wieder für die Versorgung ausgeben.
Inzwischen ist es wie in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge ein völlig außer Kontrolle geratenes System in dem sich ausschließlich die 2 Oligopole Phaema und Krankenkasse selbst bedienen.
Um das Abzusichern entsenden oder recyclen sie Politiker.

95% jeglichen Personals bei den 2 sind absolut überflüssig.

Seit 25Jahren gibt es inflationsbereinigt nur - Runden.. z.B. der neue EBM wieder 0 Euro mehr von den Kassen davon geht aber das Geld ab fürs TVSG!!!
Rekordeinnahmen aber minimale Ausgaben für die Versorgung.
Die Kassen verstecken die Milliarden in Ihren Bilanzen neuerdings um ja keine Überschuesse zu haben.
SPAHN HANDELN SIE ENDLICH.
Einheitskasse!

Arbeitszeit und guter Lohn

Arbeitszeit und guter Lohn sind Aspekte die nicht von der Hand zu weisen sind.
Wenn ich bedenke, was Klinikärzte und Pflegepersonal zu leisten haben, die meisten von ihnen fühlen sich dazu berufen ihren Mitmenschen zu helfen, dann ist es ein Trauerspiel den sich unsere Gesellschaft und Politik erlaubt. 10 bis 12 Tage durcharbeiten, Schaukeldienste von spät auf Frühdienste, meist kaum 10 Stunden dazwischen frei, dafür vielleicht wenn es passt alle 14 Tage 4 Tage frei, das ist wie Frondienste. Die 6 Prozent mehr Lohn haben sie mehr als verdient, ebenso sollte jeder von ihnen auch wenigsten 25 Prozent mehr Freizeit bekommen.

@10:59 von Gytha

>>Soso...ich habe eher den Eindruck, dass in den 90ern noch einiges besser war. Man wurde nicht 3 Tage nach der OP quasi aus dem Krankenhaus geworfen. Zu der Zeit habe ich auch den Personalmangel noch nicht so gravierend erlebt.<<

Jo, da war die Bevölkerung auch noch ein wenig jünger, es gab nicht so viele multimorbide Patienten, multiresistente Keime waren kein Thema, Behandlungsmöglichkeiten waren eingeschränkter, ...

>>Als unser städtisches Krankenhaus schloss und stattdessen eine Kette (Wirtschaftsunternehmen) übernahm, wurden die Patienten zur reinen Nummer.<<

Haben Sie sich mal die Bilanzen des alten Klinikums angeschaut und gesehen wieviel die Stadt jährlich zugeschossen hat?
Die Städte verticken ihre Kliniken nicht zum Spaß - zuerst werden die Geldverbrennungsmaschinen verkauft.
Das Geld das man dort aufwendet ist z.B. für lokale Sozialmaßnahmen nicht mehr verfügbar.

Wo?

Wo sind die "zu vielen" Ärzte, von denen uns die Krankenkassen ständig vorflunkern.
Sie sind nicht auf dem Land, fehlen in den Kliniken, angeblich zu viele niedergelassene Fachärzte.
Wenn diese Leute in den Kliniken anständige Bezahlung für ihre Leistungen erhalten würden, wären auch genügend Mediziner dort vorhanden.
Welcher Arbeitnehmer muss denn ständig um ein freies Wochenende kämpfen?
Die Ärzte in den Kliniken müssen es.
Leider ist es so, dass in D das medizinische Personal geringer geschätzt wird als in anderen europäischen Ländern.
Ich habe es mehrmals in Skandinavien erlebt, wie dort alle medizinischen Kräfte geschätzt werden.
Statt die Kosten in die Wasserköpfe der Krankenversicherungen zu stecken, sollten sie im Gesundheitswesen geleistet werden.

Richtig so. Alle, die nicht

Richtig so. Alle, die nicht richtig bezahlen wollen, müssen zerstört werden. Ob das nun Krankenhäuser, Kassen, Fluggesellschaften, Bahn, etc ist, ist völlig egal. Solange die der Meinung sind, Aktionäreund manager wären die wichtigsten Personen überhaupt, muss man streiken.

@ um 11:37 von Norden

„...ich frage mich, wie 6% mehr Gehalt die Situation an den Krankenhäusern verbessern wird?„
Zumal diese geforderten 6% bei 3-4% landen und dann noch auf mindestens 2 Jahre gesplittet werden.
Das läuft auf lediglich den Inflationsausgleich hinaus und die kommenden Preissteigerungen bei Miete, Energieversorgung und Lebensmitteln sind da sicher nicht berücksichtigt.
Da müssten dann schon 20-30% gefordert werden.
Aber das will selbst der Marburger Bund nicht.
Schade

@Leberkas

Es gibt einfach bestimmte Bereiche die der Staat nicht aus der Hand geben darf.
Dazu gehören besonders die Gesundheitsfürsorge und die Energieversorgung sowie die Sicherheit und der öffentliche Nahverkehr .
Besonders in diesen Bereichen spüren wir die negativen Effekte .

Spahn sollte langsam mal liefern

Mit der Pflege geht es seit Bestehen der Groko bergab! Ein Armutszeugnis für so ein reiches Land! Nur die Diätenerhöhungen und das Aufblasen des Beamtenapparats ist sicher!

@10:59 von Gytha: Fallpauschalen

"Soso...ich habe eher den Eindruck, dass in den 90ern noch einiges besser war. Man wurde nicht 3 Tage nach der OP quasi aus dem Krankenhaus geworfen. Zu der Zeit habe ich auch den Personalmangel noch nicht so gravierend erlebt.
Als unser städtisches Krankenhaus schloss und stattdessen eine Kette (Wirtschaftsunternehmen) übernahm, wurden die Patienten zur reinen Nummer."

In den 90ern wurde das Krankenhaus auch noch nach Aufwand bezahlt. Wenn ein Patient länger bliebt, gab es mehr Geld. Da ließ man Patienten gerne mal ein paar Tage länger liegen.

Heute gibt es Fallpauschalen. Eine Blinddarm-OP bringt dem Krankenhaus heute immer XXXX Euro, egal ob der Patient 3 Tage oder 10 Tage bleibt.

Wird der Patient früh entlassen, hat das KH Geld verdient, liegt er länger, macht das KH Verlust.

um 11:37 von Norden

>>"Mehr Ärzte bedeuten letztendlich auch, dass der einzelne Arzt weniger verdienen wird."<<

Diese Kausalität besteht nicht unbedingt wenn ich bereit bin grundsätzlich mehr in die Ärztehonorierung reinzustecken und in meinem Vorkommentar habe ich einen Hinweis gebracht wir man das Geld locker umschichten könnte (nicht so sehr den Wohltäter für die Welt spielen). Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt. Wenn wir weiter unsere Ärzte dauerhaft im roten Bereich laufen lassen laufen wir Gefahr das diese abwandern weil die Arbeitsbedingungen in anderen EU-Ländern sehr viel besser als in Germany sind.

um 12:19 von maurice13

>>"Wohltaten an Menschen,denen es nicht gut geht, sind immer zu rechtfertigen, und immer human.Die Milliarden ,die in die Rüstung gesteckt werden,der finanzielle Verlust durch Steuerhinterzieher,exorbitante Diäten usw.....das muss aufhören,dann kann man auch ein vernünftiges Gesundheitssystem haben.Also,den wahren "Feind" benennen,nicht Sündenbockmentalität betreiben."<<

Natürlich gibt es weitere Kompensationsmethoden da gebe ich Ihnen recht. Es stellt sich halt immer die Frage welche die Sinnvollsten sind? Grundsätzlich sollte aber jeder der Kritik äußert auch gleichzeitig sagen wie er den Zustand dann verbessern könnte? Das unsere Ärzte mehr Geld bekommen sollten ist denke ich unstrittig? Also sollten auch Vorschläge folgen woher das Geld denn stammen könne?

Ja, die 90ziger...

mittlerweile hat man das gesamte Gesundheitssystem an Investoren verschachert; und die haben dankend angenommen.
Nun wollen "frecherweise" Ärzte mal wieder mehr Geld, bezahlte Überstunden, vernünftigere Arbeitszeiten und andere Wohltaten erstreiken - das geht ja nun garnicht.
Das ist natürlich der Staat gefordert, wer sonst!

@11:41 von Deeskalator

>>Das Sozial- und Gesundheitswesen muss komplett vom Kommerz befreit werden, es reicht wenn sie kostendeckend arbeiten und nicht die Behandlung bzw. das Diagnostische Mittel bezahlt wird, sondern das Ergebnis.<<

Erstmal sehr kluger Gedanke. Das Problem ist, dass die Ergebnisqualität in der Medizin unheimlich schwer messbar ist. Als Patient kann man oft gar nicht sagen ob die Behandlungsmethode angemessen war oder nicht. Oder wie gut der Eingriff durchgeführt wurde. Wer sollte die Ergebnisqualität bewerten?
Das ist in dem Bereich tatsächlich ein "hot topic".
Viele Krankheiten lassen sich gar nicht kurieren und ob z.B. Ihr Diabetes korrekt behandelt wird lässt von außen v.A. daran sehen ob Sie 20 Jahre später Langzeitfolgen erleiden.

>>Damit meine ich nicht dass jeder 100% gesund werden muss, sondern, dass eine Verbesserung des Istzustandes Ziel sein sollte.<<

Teilweise lässt sich allerdings nur eine Beibehaltung des Ist-Zustandes erreichen. Das kommt immer darauf an.

@11:53 von Bernd Kevesligeti

>>re von WiPoEthik 10:52

"Irgendwer muß das tun" und "das bleibt dann an anderem Personal hängen".Das klingt fatalistisch.Wie wär´s denn mit genug Personal ?<<

Das ändert ja nicht unbedingt etwas an der Grundproblematik. Wenn die komplette Belegschaft 2 Wochenenden pro Monat (bei angenommenen 4 Wochen je Monat) frei haben möchte heißt es, dass Sie an den Wochenenden maximal 50% der Belegschaft einsetzen dürfen.
Am Wochenende zu arbeiten bedeutet übrigens nicht immer, dass Sie am Wochenende arbeiten. Es gibt auch Bereitschaftsdienste. Die werden hier sicherlich auch gezählt.

Die Dokumentationsproblematik lässt sich nicht nur durch mehr Personal lösen. Viele Ärzte haben auf das Dokumentationszeugs schlichtweg "kein Bock". Die wollen Menschen helfen und nicht dokumentieren. Das ändert sich jedoch meist sehr schnell, wenn sie ihre eigene Praxis haben.

Die Dokumentation dient nunmal der Transparenz nach außen und ist ebenfalls wichtig. Das kann auch nicht jeder Hans und Franz erledigen.

Ob Spahn oder Scheuer...

was die da von sich geben, ist mir nicht geheuer. Lieber Herr Gesundheitsminister, die Lösung für das Problem der Ärzte ist denkbar einfach: mehr Ärzte einstellen. Auch die Lösung für den Pflegenotstand ist denkbar einfach: mehr Personal einstellen. Wir sind ein hochentwickeltes Land, in Sachen Technologie mangelt es uns im Gesundheitswesen quasi an nichts; da kann es doch nicht so schwer sein, mal ein bisschen Bürokratie abzubauen und Stellen zu besetzen (nicht einmal schaffen, die Stellen sind ja schon da, nur eben unbesetzt!). Achso, es gibt hierzulande zu wenig Ärzte? Dann sollte man vielleicht mal daran arbeiten und die Voraussetzungen überprüfen. Warum gehen wohl die meisten Medizin-Absolventen nach dem Studium ins Ausland? Als Todesurteil hätte ich da noch eine Idee: Man könnte doch den Medizin-Studiengang auch noch ins Bachelor-Master-System pressen, dann kollabiert das Gesundheitssystem entdgültig.

@12:13 von Autochon

>>Die Jungen Ärzte müssen einfach Konsequent sein und den Job wechseln, sobald sich eine besser bezahlte Stelle bietet.

Dann steigt das Gehalt ohne das es zwangsläufig noch stressiger wird.<<

Ich weiß nicht ob alle Ärzte nach Tarif bezahtl werden - bei vielen ist es jedoch so. Eine bessere Bezahlung bekommen Sie dann z.B. durch ihre Facharztausbildung, aber nicht durch Stellenwechsel.

Die Frage ist für mich eher, ob mehr Geld die Grundproblematik löst. Mehr Geld bedeutet, dass jeder Arzt mehr leisten muss - das Geld muss irgendwo herkommen.
Arzt - früher ein totaler Männerberuf - ist heute bei den Berufseinsteigern weiblich dominiert. Die Präferenzen sind bei Frauen oft einfach andere. Da ist höhere Lebensqualität häufig höher im Kurs als ein paar läppische Euro extra - zumal das Gehalt wirklich sehr gut ist.

>>Die Deutschen Arbeitnehmer allgemein müssen lernen, das sie ihrem Arbeitgeber nicht treu sein müssen.<<

Sehe ich generell ebenso.

Schlechtes Gehalt der Ärzteschaft?

Seien wir mal ehrlich. Ärzte nagen nicht am Hungertuch. Generell geht es Ärzten finanziell ausgezeichnet. Es ist kein schlechtbezahlter Job, sondern rangiert unter den 'Normalsterblichen' in den höheren Sphären.

Der andere Teil der Wahrheit ist jedoch, dass man sich diesen guten Verdienst teuer erkauft.

Ich glaube, dass die junge Generation der Ärzte immer weniger dazu bereit sein wird und sich der Arztberuf früher oder später "normalisieren" muss. Die Problematik des Jobs sehe ich zumindest nicht im Gehalt - die liegt wo ganz anders.

Krankenhausarbeit

Ich habe selbst als Assistenzärztin in großen Kliniken gearbeitet, jahrelang 10 Dienste im Monat absolviert, wohlgemerkt mit je 24 Stunden. Die Gesundheit hat gelitten, die junge Familie ebenso. Heute bin niedergelassene Ärztin und rege mich über andere Regularien und Ungerechtigkeiten in der Medizin auf. Nein, die Ärzte wollten nie weniger Studienplätze, die Politik und die Länder wollten sparen. Mit der Auswahl der Studenten machen es sich die Unis es immer noch einfach, begabte , handwerklich geschickte Männer sind im Nachteil bei der Auswahl. Im Wesentlichen orientieren sich die Unis an den lächerlichen Abiturnoten. .. Die Patienten erwarten zu jeder banalen Störung eine sofortige, technisch (Labor, Sono, CT, MRT) unterlegte Diagnostik, lassen ihre Termine in großem Stil ausfallen und bevölkern dann zahlreich den ärztlichen Notdienst und die Ambulanzen. Aber mal die Patienten zu reglementiern, das wagt kein Minister.

re von WiPoEthik 13:27

Ja und was tun ? Keine Forderungen stellen ? Nicht streiken gehen ? Zwei Wochenenden im Monat frei ist "zu viel" ?
Natürlich "Ärzte haben keinen Bock".
So wie Lokführer(GDL),Flugpersonal(UFO) ?
Und dann der Satz:"Am Wochenende arbeiten,
bedeutet übrigens nicht immer,daß Sie am Wochenende arbeiten" ?

@13:04 von GeMe

>>Heute gibt es Fallpauschalen. Eine Blinddarm-OP bringt dem Krankenhaus heute immer XXXX Euro, egal ob der Patient 3 Tage oder 10 Tage bleibt.

Wird der Patient früh entlassen, hat das KH Geld verdient, liegt er länger, macht das KH Verlust.<<

Es gibt je nach Diagnose mittlere Verweildauern. Wenn Sie diese zu stark unterschreiten bekommen Sie Abzüge. Bei der Überschreitung bekommen Sie zwar Boni, aber die reichen nicht aus um die Mehrkosten zu decken.
Es ist also nicht so, dass es sich finanziell rechnen würde eine schwerkranke Person nach einem Tag Behandlung direkt vor die Tür zu setzen.

Bestimmte Behandlungen sollten laut Vorgabe der Kassen generell nur noch in Ausnahmefällen stationär behandelt werden - für die ambulante Behandlung gibt es jedoch nur einen Bruchteil der Vergütung.

@13:47 von AntiGoogle

"Aber mal die Patienten zu reglementiern, das wagt kein Minister."

Den Versuch hat es mit der Praxisgebühr gegeben. Die ist grandios gescheitert. Patienten zu steuern ist nicht einfach und alles was man macht hat ggf. auch ungebetene Nebenwirkungen.

@13:53 von Bernd Kevesligeti

>>Ja und was tun ? Keine Forderungen stellen ? Nicht streiken gehen ?<<

Natürlich kann die Ärzteschaft Forderungen stellen und streiken - und das völlig zu Recht. Man wird sich irgendwann aber entscheiden müssen was wichtiger ist - mehr work life balance oder mehr Geld. Beides zusammen wird schwer zu finanzieren sein.

>>Zwei Wochenenden im Monat frei ist "zu viel" ?<<

Kommt auf die Betrachtungsweise an. Nochmal: Wenn alle Mitarbeiter 2 Wochenenden im Monat frei haben, können Sie am Wochenende maximal 50% der Belegschaft einsetzen. Wenn die Klinik damit ausreichend leistungsfähig ist, ist das ok. Viele Behandlungen lassen sich ja auch planen.
In der Unfallchirurgie ist das aber z.B. bedeutend schwieriger. Dürfen die Leute dann am Wochenende einfach keine Unfälle haben?

>>Und dann der Satz:"Am Wochenende arbeiten,
bedeutet übrigens nicht immer,daß Sie am Wochenende arbeiten" ?<<

Nochmal: Bereitschaftsdienste. Das heißt Verfügbarkeit auf Abruf. Erholsam ist das allerdings auch nicht

schon lange bekannt ...

Dieses Thema ist schon lange bekannt und trotzdem haben es die Regierenden nicht geschafft hier frühzeitig für Abhilfe zu sorgen (der Möglichkeiten gäbe es viele). Ich nenne so etwas Regierungsversagen. Leider muss man der Regierung dies in fast allen Bereichen vorwerfen.
Bleibt nur zu hoffen, dass die jetzige Regierung bald einer besseren weichen muss.

Hier muss schnell etwas passieren, dass die Arbeitsbedingungen besser werden. Sonst werden es immer mehr Ärzte aussteigen oder in Länder mit besseren Bedingungen abwandern. Schlimmer könnte man Ressourcen nicht verschleudern, es würde Jahre der Ausbildung bedeuten bis die Lücke schon fertiger Ärzte geschlossen wird.

re von WiPoEthik 14:17

Ja,daß wäre doch alles in Ordnung.Wenn es genug Personal gibt.Wenn personell nicht auf Kante genäht wird.
Dann "dürfen Leute auch am Wochenende Unfälle haben".Und das ohne Überlastung des Personals.

Arzt im Krankenhaus verdient

Arzt im Krankenhaus verdient gut? Kann ich mir nicht vorstellen. Jeder normale schichtarbeiter dürfte mehr/h bekommen.
Und hat dazu mehr Freizeit.

12:07 von andererseits

seit Jahrzehnten würde unser Gesundheitssystem zusammenbrechen ohne die Fach-/Pflegekräfte aus anderen Ländern bzw. mit Migrationshintergrund.
.
jetzt machen sie es mal halblang
in meiner Heimatstadt Stuttgart betraegt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund 43 % !!
da kann der Anteil der Aerzte und Pflegekraefte des Proporz wegen auch bei 43 % sein

15:11 von Bender Rodriguez

und vorallem geht der nicht 13 Jahre zur Schule
keiner verlangt ein 1+ Abi
14 Semester werde auch nicht verlangt
sowenig wie lebenslange Weiterbildung ....

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