Ihre Meinung zu: Google Maps: Mit 99 Smartphones zum virtuellen Stau

4. Februar 2020 - 3:20 Uhr

Mit einer Handkarre zieht Simon Weckert durch Berlins Straßen. Im Gepäck hat er 99 gebrauchte Smartphones. Seine Mission: mit suggerierten Staus für autofreie Straßen sorgen.

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Kommentare

Genial

Eine Aktion, die echt zum Nachdenken bringen sollte.

Enttäuschender Algorithmus von Google...

... und vermutlich bald nicht mehr möglich.

Bei der Programmierung von Google Maps hat man scheinbar schlicht nicht mit Trollerei durch Nutzer gerechnet. Aber generell sollte auch eine größere Fußgänger-Gruppe mit Smartphones eigentlich nicht zu einer Staumeldung führen.

Ich schätze, der gute Herr hat alle Smartphones auf Routenplanung gestellt und angegeben, per Auto unterwegs zu sein. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Google derartige Fehlinformationen automatisch erkennt und ausblendet.

Technisch ist das bereits heute schon möglich - so lange auf den Straßen auch andere Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. Schließlich sollte ein klarer Konflikt entstehen, wenn angeblich ein Konvoi die Straße blockiert, andere Verkehrsteilnehmer jedoch mit normaler Geschwindigkeit die Straße entlang fahren.

Das Problem ist hier vermutlich eher, dass Google zu wenig Daten hat, sodass die "Fake-Daten" eines Aktionskünstlers zu falschen Resultaten führen...

Kinderei

Es ist schon erstaunlich mit welchen Kindereien man es auf die Titelseite der "Tagesschau" schafft.

Na wunderbar!

Jetzt weiß ich wie ich in Zukunft Staufrei durch Deutschland komme! Danke für den Tipp

Wie genial is' das denn?

...Ich brauche auch 99 alte Handys und einen Bollerwagen.

---

Denn somit könnte ich höchstwahrscheinlich
die Hausbergstrecke in der Wohnortnähe für die rücksichtslosen Motorradfahrer im Sommer lahmlegen.

Daumen hoch für diese Aktion!

Brynhildur hat kein Navi

Aus diesem Grund verzichte ich auf Navigationssysteme und irgendwelche Kunden- und Rabattkarten. Weniger Einfluss heißt mehr Leben. Leider verlieren Menschen immer mehr ihre Ausgeglichenheit, Dies lernt man auch durch Stau.

Kurz und knapp:

Einfach nur super.
Ich könnte mich kaputt lachen.
Endlich Luft und Platz für Fahrradfahrer.

Ein Produkt der Langeweile.

Da hat einer Langeweile.

Eine tolle Idee!

Wieviele Autofahrer, die sich auf ihr Navi verlassen mußten, sind wohl unnötige Umwege gefahren, haben mehr Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxide ausgestoßen und mehr Zeit verbraucht. als nötig gewesen wäre?

Um wieviel mehr als notwendig wurden Klima und Umwelt negativ beeinträchtigt?

Solches Verhalten gehört bestraft.

.....

Genial. Werde mir mal ein paar Handys zulegen....

Ein wunderbares Projekt!

Auf die Idee wäre ich auch nicht gekommen.

Allerdings zeigt es auch, dass ein einzelner - aus welchen Gründen auch immer - das System beeinflussen kann.

Das können schon kriminelle Hintergründe sein, oder einfach die Sehnsucht nach etwas Ruhe.

Nur was passiert, wenn plötzlich ganz viele Menschen Ruhe in ihrer Straße haben wollen und die halbe Stadt als Stauzone markiert wird?

Faszinierend!

Geniale Aktion

Bislang erschien mir die Stauvorhersage bei Google Maps als weit genauer als viele andere, besonders die vom Navi. Dass sich das mit einem Handkarren und einigen Handys auf engstem Raum manipulieren läßt, ist clever und zeigt die Grenzen des Systems.

Wetten, dass

ganz viele Menschen, deren Realität sich nur noch auf dem Display ihres Handys abspielt, diesen künstlerischen/künstlichen Stau für bare Münze genommen und ihr Verhalten entsprechend angepasst haben?
Denn Google irrt nie!

Keine sinnvolle Aktion

Da wird der Verkehr nur auf andere Straßen verlagert, dazu wird die Wahrscheinlichkeit eines echten Staus höher. Bedeutet also mehr Abgase.

Ich hoffe, die Handys....

...sind doch wohl mit Windökostrom aus den Windrädern am Alexanderplatz aufgeladen worden. Sonst muss ich diese "Aktion" der Greta in meinem nächsten Gebet an sie mitteilen.

Absolut genial.

Absolut genial.

Kunstaktion !

Auch wenn dies nur eine Kunstaktion war, zeigt es dennoch deutlich, wie abhängig wir Menschen uns inzwischen von der neuen digitalen Welt machen.
Sicher mag die digitale Welt auch ihre Vorteile haben, aber wo bleibt der Mensch, denn der ist weiterhin nur analog.
Und leider zeigt die neue digitale Welt auch eklige Seiten in Form von unflätigen und beleidigenden Kommentaren oder gar Drohungen gegen andere Menschen.
Es gibt auch ein paar wenige Gewinner, die die neue Technik für sich nutzen und arbeiten lassen, und damit viel Geld verdienen. Was aber noch schlimmer ist, sind die unmöglichen Auswüchse der digitalen Werbung und Suggerieren einer tollen heilen Welt, die so nicht existiert.

Künstler?

Deswegen gleich ein Künstler? Weil er mit seinem Bollerwagen herum zieht?

Story und Bild lassen eher einen alten Mann vermuten, der viel Zeit hat und andere erziehen will. Eine klassische deutsche Untugend, wie ich meine. Hier soll halt Google erzogen werden. Die aber, wird es nicht mal jucken. Nur ein paar Autofahrern Zeit stehlen, wenn die Umwege um den virtuellen Stau fahren.

Allerdings muss ich dem alten Mann in einer Hinsicht Respekt zollen: er hat es geschafft, die Aufmerksamkeit der TS zu bekommen.

Früher, vor der digitalen Welt, hätte man solche Männer einfach als Querulanten bezeichnet. Heute mutieren die zu Künstler. ;-)

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