Ihre Meinung zu: Vertuschung von Missbrauch: Französischer Erzbischof freigesprochen

30. Januar 2020 - 16:25 Uhr

Der Erzbischof von Lyon, Barbarin, ist im Berufungsprozess von dem Vorwurf entlastet worden, den Missbrauch von Jungen durch einen Priester verschwiegen zu haben. In erster Instanz war er schuldig gesprochen worden.

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Kommentare

viel heisse Luft

Leider bringt der obige Beitrag für den Leser gar nichts!!!
Wichtig ist doch nur, WARUM und WESHALB der zuvor schuldig befundene Erzbischof jetzt wieder unschuldig sein soll ???

Jetzt bin ich wirklich gespannt …

… welche „Meinung“ - die ist ja hier explizit gefragt - man zu dieser Meldung haben kann:
Da ist ein Erzbischof zunächst wegen der Vertuschung eines Missbrauchs verurteilt worden, und in 2. Instanz wurde er freigesprochen, ist also - im rechtsstaatlichen Sinne ( in welchem Sinne auch sonst?) - unschuldig.
Schön. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

Eine Frage bleibt

Für mich bleibt die Frage offen, ob das Urteil rechtskräftig ist oder ein weiteres Rechtsmittel möglich ist. Das habe ich nicht gelesen (vielleicht überlesen?).

Wenn man von der Verurteilung berichtet

dann muss man zwangsweise den Freispruch erwaehnen.

Man haette auch warten koennen, bis das Verfahren abgeschlossen ist. Aber dann haette keine Meldung auch genuegt.

15:57 von Kedros

"Leider bringt der obige Beitrag für den Leser gar nichts!!!
Wichtig ist doch nur, WARUM und WESHALB der zuvor schuldig befundene Erzbischof jetzt wieder unschuldig sein soll ???"

.-.-.-.-.

Ja, tatsächlich. Davon steht nichts im Artikel.

So kann man leider gar nicht darüber diskutieren.

Es kann schon hinderlich

Es kann schon hinderlich sein, des Erzbischofs Berufungsprozess ohne ausreichende Sprachkenntnisse, ohne Kenntnisse des französ. Strafrechts und der französ. Prozessordnung, ruhigen Gewissens zu kommentieren. Wenn man aber auch das Gewissen ebenfalls nicht zur Kenntnis nimmt, dann geht das?
Ich habe alle vier o. g. Faktoren berücksichtigt und kann sagen, dass das Urteil rechtlich in Ordnung geht. Er hat von der Tat des Priesters Kenntnis gehabt, diese jedoch nicht zu vertuschen versucht. Mögliche Straftatbestände seien entweder verjährt oder gar nicht gegeben (wie schon der Staatsanwalt einräumte). Logische Folge: Freispruch.
Was wird der Papst nun tun? Die Angelegenheit so wenig wie möglich anfassen - rate ich ihm.

Opho

Wenn sich die Staatsanwaltschaft,wie im Artikel zu lesen,ebenfalls für einen Freispruch einsetzt,wer soll da noch Rechtsmittel einlegen?

freigesprochen ?

Werden sich jetzt alle die Ihn angegriffen haben und die gesamte Kirche als Täter bezeichnet haben auch einsichtig zeiegn und erst dann Urteilen wenn das Verfahren abgeschlossen ist?

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