Kommentare

180 Millionen Euro für die Aussteiger

und wieviel kriegten die damals als Einsteiger in der "Schweinemast"

"In den Niederlanden

"In den Niederlanden finanziert die Regierung Landwirten den Ausstieg aus der Schweinezucht."
-
Das kommt einer rasant wachsenden Bervölkerungsschicht ganz recht, glaube ich.

Aus unseren Nachbarländern kommen immer wieder gute Impulse

"Ich werde das bestimmt vermissen, aber ich denke, dass das, was danach kommt, noch viel schöner ist"

Das ist genau die richtige Einstellung, wenn es darum geht, unumgängliche Änderungen bei den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen und im eigenen Leben anzugehen.

Klingt nach einer guten

Klingt nach einer guten Idee.
Anstatt unrentable Betriebe künstlich am Leben zu erhalten, müssen alternativen gefunden werden.

Hoffentlich haben die Menschen mit den neuen Geschäftskonzepten Erfolg.

Erst Schweinezucht dann Altenpflege

schwierig, das unter dem Aspekt der Ausbildung gedanklich zu verknüpfen. Na gut, unsere niederländischen Nachbarn sind ja bekannt für ein Näschen für´s Geschäftliche und für ihre Effektivität.
Wenn man im dermassen großen Stil umsattelt, scheint in NL der Begriff Alten-Pflege-Notstand nicht bekannt zu sein.

Durch Flugsteuer finanzieren

Über so etwas könnte man sich bei uns auch Gedanken machen, das müsste man dann aber z. B. aus einer höheren Flugsteuer finanzieren, denn Urlaubsflüge sind genau so ein Punkt, der den Bauern ja das Genick bricht, weil so viele Leute wegen solchen Sachen beim Lebensmitteleinkauf so auf Geiz machen. Dann soll man daraus auch die Zeche bezahlen, auf der unsere Bauern sonst sitzen bleiben.

Chooland kommt frisch wie immer, prima!

Was für ein Kontrast zum Rückwärtsblick, der mangelnden Phantasie und Mutlosigkeit im östlichen Nachbarland der Niederländer. Ob in vierzig Jahren der BER endlich zum Heim für uns Alten wird? Irgendwann ist gut mit der Bastelei; mehr Mut zum Risiko, möchte man den mindestens achtzig Mio. Beamten rund um diesen Hafen ankreiden (!).

Super-Idee!

Ach, wenn so etwas doch auch in Deutschland möglich wäre!

@ Sisyphos3 16:39 Uhr

"180 Millionen Euro für die Aussteiger und wieviel kriegten die damals als Einsteiger in der "Schweinemast".
Das kommt darauf an;
hatte die Politik in Wahlperioden gedacht oder hatte sie längerfristig das Wohl der Bürger und die Entwicklung im Auge gehabt.

Also, bei dem Gedanken, ...

... von einem Schweinezüchter gepflegt zu werden wird mir doch eher unwohl.

@ Wolebenwirdenn 17:11 Uhr

"Ach, wenn so etwas doch auch in Deutschland möglich wäre!"
Ist es - aber hier werden Visionäre eher zum Arzt geschickt.

Andere Wege

@RickF, Sie essen Hund? Klar, hatte anderswo auch mal Tradition (Lakota, China), aber wohl in Deutschland eher nicht legal, oder meinten Sie Huhn? Die Anspielung des anderen Beitrags auf den muslimischen Bevoelkerungsanteil hatte ich zunaechst gar nicht verstanden, dachte er hatte die rasant wachsende aeltere Bevoelkerung gemeint.
Stimmt aber schon, dass das Thema Schweinefleisch vermehrt aufkommt wo Religion ein Thema ist.
Aus der deutschen Kueche ist Schweinefleisch nicht wegzudenken, und fuer ein Filet im Blaetterteig oder ein Jaegerschnitzel wuerde jeder Nicht-Vegetarier den ich kenne das Huehnchen stehen lassen. Nur moechten die meisten nicht in dem Bewusstsein essen, dass das Tier unter fuerchterlichen Umstaenden leben musste und die Umwelt verseucht hat. Die Masse macht's halt (2000 ist zu viel), und die Einstellung der Leute die mit dem Tier umgehen, auf dem Hof und beim Schlachten. Dafuer zahle ich auch gern mehr.

Abgesehen davon dass das unser Gülleproblem reduziert

bin ich besonders auf die Wirtschaftlichkeit gespannt: was hier ein Pflegeplatz kostet erscheint mir -abgesehen davon, dass es für viele unerschwinglich ist- mehr als intransparent; aber wer möchte dem Verdacht einer Quersubventionierung bei den Platzhirschen im Gewerbe schon nachgehen...?

Dann werden woanders neue

Dann werden woanders neue Betriebe entstehen, um das Billigfleisch zu bekommen. Ganz einfach. Wahlweise in Osteuropa. Und natürlich wieder von der EU hochsubventioniert. So wie damals mit Nokia. Für die Natur ein Nullsummenspiel.

16:54 von Ernst Feulner

Wieso gibt es bei uns Mastbetriebe mit tausenden von Schweinen?
Würden die geschlossen, könnten die Anwohner wieder auf der Terrasse Kaffee trinken.
Genau diese Art von “Betrieb“ sind es, die den tatsächlichen Bauern das Genick brechen. Denn über diese Betriebe wird billiges Fleisch auf den Markt geworfen.
Am Flugbetrieb liegt es nicht. Wer in Urlaub fliegen will, der fliegt. Auch wenn das Kilo Schwein 5€ mehr kostet. Dann gibt's eben nur noch 2x die Woche den Braten. Das schaffen auch die wirklichen Bauern heran.

Eine gute Idee, aber...

Klingt nach einer guten Idee, aber wird wohl nicht so leicht sein, das alles umzusetzen. Abgesehen von den ganzen baulichen Maßnahmen; vom Bauer eines Schweinezuchtbetriebes zum Altenpfleger wird doch ein paar Voraussetzungen mit sich bringen müssen.

Ich persönlich weiß ja nicht

Ich persönlich weiß ja nicht ob ich begrüßen würde, wenn der traditionelle Schweinezüchter (der es auch schonmal mit Umwelt und Gesetzen nicht so genau nimmt und nach Wegen sucht seine Gülle zu entsorgen), morgen meine Oma pflegt.

@Goldenmichel, 16:43

Immer wieder erstaunlich dass manche selbst bei diesem Thema ihre bekannten Phobien und Antipathien äußern müssen. Sie können aber ganz beruhigt sein: es gibt in den Niederlanden genügend Fleischsorten um alle Kulturen zufrieden zu stellen.

Zum Grunzen

Das Denken aus der veralterten Ökonomie, nach dem der Nutzen sich durch die Synenergien von Größbetriebe maximiert, überträgt sich unter dem Deckmantel des Klimaschutzes auf die Landwirtschaft. So lange aber die Konsumenten von der Produktion entfremdet werden und Fleisch im Massenkonsum kaufen, ist nichts Wesentliches gewonnen. Es sind hingegen gerade die kleinen Betriebe, die
den Käufern noch einen bewußten Umgang mit landwirtschaftlichen Produkten vermitteln können. Die Darstellung erscheint mir daher etwas zu einseitig

17:44 von ooooch nö

Warum denn in die Ferne schweifen+ Die müssen nicht nach Osteuropa. Möglicherweise entstehen die auch bei uns.
Suchen Sie u.a. nach dem Schweinebaron Straathoff.
Im Emsland, in Sachsen-Anhalt usw., da hat man sich darum gerissen. Allerdings nicht die Bewohner der Ortschaften, sondern die, die ab Gewerbesteuer interessiert waren.

Hier wird mal...

... auch rechts, links und quer gedacht.

Zwei Probleme mit einer Lösung vom Tisch - wenn der Ansatz funktioniert.

Mein Respekt an unser Nachbarland, sehr innovativ.

Lösungen in der Art, mit Ideen abseits des Mainstreams wünsche ich mir auch von unsereren Volksvertretern.

@ jacko08 (17:51)

"Klingt nach einer guten Idee, aber wird wohl nicht so leicht sein, das alles umzusetzen. Abgesehen von den ganzen baulichen Maßnahmen; vom Bauer eines Schweinezuchtbetriebes zum Altenpfleger wird doch ein paar Voraussetzungen mit sich bringen müssen."
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So sollten Sie nicht beginnen, mit der Bürokratie, mit den Bedenken. Das ist wohl der andere kulturelle Hintergrund, die Ausgelassenheit, die Freiheit im Denken, was den Deutschen oft von Niederländern (nicht nur) unterscheidet. Kein Wunder, dass der Diesel noch immer hier so einen hohen Stellenwert hat, neben Bier und Schweinefleisch; sind alles ganz schön alte "Innovationen". Ab und zu mal die Hirnwindungen durchpusten - an der freien Luft - die "Angstcookies" löschen, dann Neustart - befreit! Anschliessend können die zuständigen Beamten aufgesucht werden. Die sehen sofort, dass ein anderer, frischerer Wind in die Stube kommt, nicht der verzagte, gekniffene Bettler wegen eines eventuellen Antrages um Formulare untertänigst ...

Nicht jeder ist für Pflege geeignet..

..neben Kraft und Ausdauer ist auch eine große Portion Empathie vonnöten und die hat nicht jeder..

Aber ein erster Ansatz gegen den Pflegenotstand...bin gespannt,ob es klappt..
schließlich soll uns jemand zum Rentenbeginn ersetzen können..

Daneben bleibt die Frage, wer die Ernährung des Volkes bewerkstelligt..

meint ein Fachkrankenpfleger für Psychiatrie

16:39 von Sisyphos3

180 Millionen Euro für die Aussteiger

und wieviel kriegten die damals als Einsteiger in der "Schweinemast"
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*
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Erinnert sich keiner mehr dran, was schon damals die dritte Garnitur der Weggelobten anrichtete.
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Das schon die EG den Werdegang der Landwirtschaft mit Suubventionen bestimmte.
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Keiner weiss Bescheid, aber alle machen mit.

Pflege statt Schweinezucht

die Lachnummer mit der Bio Haltung
so was von uninformierte naive Bürger wie bei BIO
kürzlich ein "BIO" Hof im Fernsehen
mehrere Hektar Baumwiese, die Viecher, denke mehrere Dutzend an der Zahl,
eine englische Rasse, waren nur drausen, fraßen unter anderem was dort wuchs
Schlachtgewicht nach 1 Jahr erreicht
Schlachthof in unmittelbarer Nähe
Selbstvermarktung Durchschnittspreis 50 Euro/kg
das ist allerdings die absolute Ausnahme
Ein "Bioschwein" lt. Definition hat 1,3 qm zur Verfügung, dazu 1 qm Auslauf
das konventionelle Tier 0,8 qm ohne Auslauf
nach 6 Monaten werden beide geschlachtet
und der "BIObauer" kriegt das doppelte fürs Schwein
da von Bio zu spreche dieselbe Lachnummer wie bei Hühnern

Die richtige Art von Hilfe?

Dass der Staat den Bauern hilft, finde ich richtig. Die Bauern produzieren in der gesamten Kette der Nahrungsversorgung der Menschen den wohl größten, wichtigsten und anstrengendsten Wertbeitrag.

Fragwürdig ist aber, ob die Art der Hilfe richtig ist. Warum schützt man bäuerliche Familienbetriebe nicht vor den gigantischen Konzernen? Ist es nicht absurd, dass der Handel, die Lebensmittel verarbeitende Industrie und die landwirtschaftlichen Großerzeuger die großen Profite einstreichen, während die bäuerlichen Familienbetriebe pleite gehen?

Aber seit Thatcher, Reagan und Schröder herrscht in der Wirtschaft das Gesetz des Dschungels. Der Staat greift längst nicht mehr ein, um Monopole zu verhindern. So bricht der Mittelstand weg und so entfernen wir uns immer mehr von der "sozialen Marktwirtschaft".

18:26 von Nirwana1962

>>Zwei Probleme mit einer Lösung vom Tisch - wenn der Ansatz funktioniert.
Mein Respekt an unser Nachbarland, sehr innovativ.
Lösungen in der Art, mit Ideen abseits des Mainstreams wünsche ich mir auch von unsereren Volksvertretern.<<

In diesem Zusammenhang von Mainstream zu sprechen ist völliger Unsinn.
In meiner Region hat ein Landwirt schon vor 40 Jahren mit der Landwirtschaft aufgehört und Seniorenwohnungen mit Betreuung gebaut.
Sie sehen "unsere Volksvertreter" sind anderen Ländern um Jahrzehnte voraus.

In der BRD kümmert man sich

weder um Schweine noch um Menschen wenn es Geld kostet.

Die politische Lage im Land sieht so aus:

Ministerpräsident Rutte mit seiner rechtsliberalen Partei VVD ist in den Umfragen bei 22% (Quelle: pollsofpolls). Die beiden rechtspolulistischen Parteien (Wilders PVV = 18% und Baudets FvD = 16%) sowie die beiden streng reformiert-christlichen Parteien (CU = 7% und SGP = 3%) kommen zusammen auf 44% (eine 5%-Hürde gibt es nicht)! Dagegen sind die Sachsen geradezu links. Alle vier Parteien sind EU-Verordnungs-kritisch, migrations-skeptisch, zweifeln an der "Klima-Ideologie" und sind klar "anti-globalistisch". Das ist das Ergebnis einer grün-dogmatischen Politik, die von oben aufoktruiert wird und die vom Volk immer weniger verstanden wird. Es gibt die soziologische Faustregel, dass Prozesse in den Niederlanden denen in Deutschland ca. 15 Jahre vorausgehen.

Also ich verstehe

das etwas anders.
" 180 Millionen Euro legte die Regierung für ihr Ausstiegsprogramm zur Seite. Eine Summe, die angesichts der großen Nachfrage wohl aufgestockt werden muss. Die Reijrinks gehen fest davon aus, dass sie eine Zusage bekommen. Noch in diesem Jahr wollen sie mit dem Umbau vom Schweinezuchtbetrieb zur Pflegeeinrichtung beginnen.

Das war gedacht für das ganze Programm, kommt darauf an was dann für den Einzelnen wirklich dabei rüber kommt.

Von Schweinebauer zur Pflege, das schafft die Familie nicht allein, und Altenpflege will auch gelernt sein, die Familie muss also noch Fachkräfte einstellen.

Klingt sehr ambitioniert, mal paar Jahre abwarten bis die ersten Ergebnisse vorhanden sind, ich denke es klingt gut, ist aber schwieriger als hier dargestellt.
So euphorisch wie Einige, sehe ich das nicht.
Was dort abgebaut wird an Schweinen, wird in einem anderen Land wieder hinzukommen.
Gibt eine Menge arme Länder die dann gerne liefern.

Auf den ersten Blick gute Idee

auf den zweiten Blick muss man sich aber bei dieser Idee fragen, ob hier die richtigen adressiert werden. Dieses Angebot der NL-Regierung werden wohl eher kleinere Betriebe annehmen, denen es wirtschaftlich nicht sehr gut geht. Ob große Mastbetriebe ihre Tätigkeit einstellen und ihre Angestellten umschulen, wage ich zu bezweifeln. Insgesamt sind aber grundsätzlich Ideen gefragt, die riesige Überproduktion der europäischen Landwirtschaft in den Griff zu bekommen.

@18:27 von Ist Wahr

>>Ab und zu mal die Hirnwindungen durchpusten - an der freien Luft - die "Angstcookies" löschen, dann Neustart - befreit! Anschliessend können die zuständigen Beamten aufgesucht werden. Die sehen sofort, dass ein anderer, frischerer Wind in die Stube kommt, nicht der verzagte, gekniffene Bettler wegen eines eventuellen Antrages um Formulare untertänigst<<

Genau so ist es. Und da sind uns die Niederlande um mehrere Schritte voraus.
Wie bei vielen anderen Problemstellungen.

@Boris.1945, 18:46 Uhr

Klar weiß ich das noch. Allerdings scheint es beim Vorschlag der NL-Regierung einen gravierenden Unterschied zu geben. Die Subvention zur Stilllegung des Betriebes scheint nur dann gezahlt zu werden, wenn die Landwirte bereit sind umzuschulen. Die Idee weißt in die richtige Richtung: nicht die Landwirtschaft verteufeln, sondern ihr andere Perspektiven aufzeigen. Dann klappt es auch mit dem Zurückfahren der Überproduktion, nicht nur in NL.

Ekelhaft diese Massentierzucht

Jetzt dachte ich, die ganze Sch…. dieser niederländischen Betriebe kaufen wir Deutschen auf, damit wir unser Grundwasser "aufbessern"!
Abartig diese Massentierhaltung.
Aber in D stehen ja noch viele Mitbürger auf diese Art Lebensmittel!

Naja, so manches dt. Pflegeheim ist doch auch nur eine Aufbewahrungsanstalt und im eigenen Kot liegen wohl auch viele der Patienten, und ob jeder Patient noch Tageslicht und frische Luft bekommt, wage ich zu bezweifeln.

16:54 von Ernst Feulner

aus einer höheren Flugsteuer finanzieren,
.
was macht denn die Flugsteuer aus ?
und wenn die 5 ...10 Euro erhöht wird was glauben sie was das juckt !

Umstieg in NL !

Diese Idee ist nicht einmal so verkehrt.
Nur in D wird so etwas nicht einmal im Traum aus gedacht, da sind unsere Politiker viel zu unbedarft und unflexibel.
Aber es kommt noch ein anderer Aspekt hinzu, der nicht vergessen werden darf. Wir alle brauchen Lebensmittel, der ja auch zu einem großen teil von den Bauern produziert wird.
Leider aber machen viele große Lebensmittel- Konzerne den Bauern die Preise durch ihre Preispolitik und ihr Diktat kaputt. Dies ist schon mal eine totale Schande und für so manchen bäuerlichen Betrieb der finanzielle Ruin. Allein dafür tragen die Konzerne wie Aldi und Lidl und CO einen sehr großen Anteil. Mit dem vor Jahren entworfenen Werbeslogan" Geiz ist geil" haben sie leider viele Menschen damit angesteckt, diesen ruinösen Preiskampf auf Kosten der Erzeuger mit zu gehen. Nun kommen immer neue Vorschriften der EU noch dazu, da kann ich die Bauern sehr wohl verstehen, wenn sie nun heftig protestieren.

16:52 von lubbert

so gross ist der unterschied nicht. die sauberhaltung ist halt wichtig

Schweinezüchter und CO !

All die Gemeinden, die da so sehr auf große Einnahmen von der Gewerbesteuer hoffen, sollten aber auch darauf achten, dass die Angestellten nicht ausgebeutet werden.
Zudem sollte sich jeder auch mal vor Augen führen, dass so eine Aufzucht von Tieren, sollte sie wirklich Tier- gerecht sein, einiges an Geld kostet. Oft ist es dann aber leider so, dass der Bauer kaum seine Kosten decken kann mit dem was er für ein Kilo Fleisch bekommt. Dann werden in etlichen Betrieben die Angestellten regelrecht betrogen und geschunden für äußerst wenig Geld, nur damit der Kunde im Supermarkt nicht so viel bezahlen muss.
Um dies zu ändern, sind sehr viele Menschen gefragt und in der Verantwortung, nicht nur vor ihrer eigenen Haustür zu kehren, sondern auch mal weiter zu denken und zu einer Verbesserung mit zu gehen.

@Feulner

Dann fahren halt mehr Menschen mit Auto, anstelle zu fliegen. Frage: Viele Autos oder ein Flugzeug hat mehr Austoß bzw. wievielem Autoaustoß entspricht ein Flugzeug? Wirklich umweltfreundlicher am Ende?

19:38 von Traumfahrer

Allein dafür tragen die Konzerne wie Aldi und Lidl und CO einen sehr großen Anteil
.
klar doch die Menschen werden gezwungen
beim Aldi die Sonderangebote zu kaufen ....

@clappi 17:52

Dann weiß man wenigstens, wie es den Schweinen erging.

Inspiration...

Ich fand die Idee schon immer reizvoll, jedem ökobewegten Deutschen sein eigenes Öko-Sparschweinchen zu gönnen... in einem eigenen Ökostall und mit Goldrand um die Sauensuhle... Und freilich sauber und fotogen herausgeputzt zB. als Giveaway für die gebuchte Kreuzfahrt-Weltreise, oder nach Bonusmeilen für Vielflieger, oder für Hinz und Kunz per Punktesystem beim Discounter... inklusive Namensgebung. Und wem zB. Mario oder Christine nicht gefällt, der wird sicher anderswo inspiriert...

Geld rauswerfen !

In D ist die Regierung am Besten, wenn sie Geld in Massen zum Fenster raus werfen kann, für völlig nutz- und ideenlose Projekte. Aber große Konzerne riesige Geschenke machen kann unsere Regierung ebenfalls hervorragend.
Nur wenn es um das Wohl von sehr vielen Menschen in D geht, da wird jahrelang gestritten und gezankt, ............ und dann doch nichts beschlossen. Man müsste ja Geld für die Menschen ausgeben, die dies dringend notwendig haben.
Da wird der Mindestlohn so niedrig gehalten, dass keiner davon leben kann, da wird die Bildung vernachlässigt, weil die Länderchefs in ihrer Arroganz nicht zu einer Einheit finden, und weil sie unfähig sind, mal in andere Länder zu schauen und zu lernen.
Das könnte man noch weiter so ausführen, aber es hat keinen Sinn, da unsere Politiker blind auf allen Augen sind und eh nicht lesen können......... und verstehen schon gar nicht !!!

@Tremiro

Ich befürchte, Sie haben mich falsch verstanden.

Ich befürworte sehr, daß EIN Landwirt in Ihrer Umgebung mit der Landwirtschaft abgeschlossen hat, um für sich eine Alternative zu eröffnen.
Damit ist dieser aber nicht unser Volksvertreter.

Mit Volksvertreter habe ich unsere gewählten Abgeordneten gemeint.

Mit dem Denken "Abseits des Mainstreams" waren eben diese, ob ihrer Schwäche, auch mal quer zu Denken gemeint.

... und da sehe ich sehr viel Luft nach oben, in allen Bereichen.

Wenn sich jeder Bürger 1 bis 2 Schweine, Kühe, Schafe, Hühner...

auf seinem kleinen ländlichen Grundstück hielte, wäre alles okay.
Leider gibt es Städte, und deren Bevölkerung.
Und sehr viel Selbstsucht und Habgier (in der Stadtbevölkerung).
Ansonsten würde es problemlos funktionieren.

Wenn Bauern umsatteln...

...und Regierungen noch gute Ideen dazutun...

"Holland ist die schönste Stadt der Welt!"

Im Ernst: diese Idee unserer Nachbarn ist eine ganz ausgezeichnete!
Sie ist kreativ, innovativ und löst (wenn es hoffentlich klappt) zwei Probleme auf einmal:
die massive Überproduktion von Schweinefleisch in NL zu reduzieren und die zunehmend größeren Herausforderungen in der Betreuung und Pflege von alten Menschen zu meistern.
Über so etwas sollte auch bei uns in D dringend nachgedacht werden.
Btw, der Begriff "zorgboerderij" ist natürlich mit "Pflegebauernhof" korrekt übersetzt, aber "zorgen voor" heißt "kümmern um"!
Und genau darum geht es meiner Meinung nach: sich wirklich um die Menschen zu kümmern, die nur noch wenige andere Möglichkeiten haben: alte und pflegebedürftige Menschen.

@17:51 von Jacko08

"Klingt nach einer guten Idee, aber wird wohl nicht so leicht sein, das alles umzusetzen. Abgesehen von den ganzen baulichen Maßnahmen; vom Bauer eines Schweinezuchtbetriebes zum Altenpfleger wird doch ein paar Voraussetzungen mit sich bringen müssen."

Das IST eine gute Idee. Er wird sich ja zumindest nicht allein und ohne Zusatzausbildung um die Pflegebedürftigen kümmern.

1964 hatten Kinder armer Eltern, die Möglichkeit, auf der Insel Ameland Urlaub zumachen. Man hatte damals schon ehemalige Bauernhöfe für völlig neue Zwecke genutzt. Der Kuhstall war zum Schlafsaal geworden, die Scheune zum Speisesaal. Unsere Betreuer waren ausgebildete Kindergärtner aus Deutschland, die sich in ihren Ferien etwas dazuverdienen wollten. Um unser Essen hatte sich das Bauernehepaar gekümmert in deren Haus auch die Betreuer für die drei Wochen wohnen durften.

@17:11 von Wolebenwirdenn

"Ach, wenn so etwas doch auch in Deutschland möglich wäre!"

Vermutlich gibt es auch hier genug Menschen mit genialen Ideen. Allerdings werden viele von denen wieder aufgeben, weil sie schnell den Eindruck gewinnen werden, dass sie bis zum eigenen Renteneintrittsalter in Anträgen, Auflagen und sonstigem Wahnsinn dieser Art ersticken, bevor sie handeln dürfen.

Alles falsch....

So manchmal mus man sich wirklich abfragen ob die Politik wirklich noch bei Verstand ist.
Jahrzehnten hat man um jeden Preis die Landwirtschaft gefördert. Es gab Steuervergünstigungen für Betriebserweiterungen, für Modernisierungen, für Erhöhung der Milchproduktion, für riesige Schweineställe, für Betriebsvergrößerungen uns. Es gab riesige Exportvergünstigungen. Die Niederlande wurde das Zweitwichtigste Agrarexportland der Welt. Der Preisverfall im Export war dramatisch, immer mehr zu immer niedrigeren Preisen.
Man muss sich dies mal vorstellen dieses kleine Land wird zum Zweitwichtigsten Agrarexportland der Welt. Schon als das Land in den 50 Jahren 10,5 Mio Einwohner hat ,war, es zu klein jetzt hat es 17,5 Mio und mehr als 1 Mio Illegalen. Der Viehbestand hat sich in gleichen Zeitraum vervielfacht. Der Viehgestank ist in manchen Gegenden nicht mehr zum aushalten.

Alles finanziert mit sehr viel Steuergelder.
Und jetzt ist alles falsch.....
Welch eine Verschwendung.....

@19:46 von Karl Napf 16:52 von lubbert

"so gross ist der unterschied nicht. die sauberhaltung ist halt wichtig"

Pfui! Was für eine üble Beleidigung und Herabsetzung Pflegebedürftiger und deren Betreuer.

Woher glauben Sie überhaupt zu wissen, dass der Unterschied nicht so groß ist? Darf man da spekulieren?

@20:27 von friedrich peter...

"Alles finanziert mit sehr viel Steuergelder.
Und jetzt ist alles falsch.....
Welch eine Verschwendung....."

Im Prinzip haben Sie ja Recht. Aber was die Erkenntnis "Und jetzt ist alles falsch....." betrifft, kann man doch sagen: Besser spät als nie?

@20:32 von Anna-Elisabeth

... vielen Dank für Ihre Einlassung.

Ich war ebenfalls erzürnt, war allerdings noch auf der Suche nach einem Re in schönen Worten gekleidet.

@karl Napf 19.46 Uhr.

Satt,still und sauber sind heitzutage keine Qualitätsmerkmale in der Altenpflege mehr..

@ friedrich peter..., um 20:27

Ich kann das, was Sie schreiben, so nicht teilen.
Zu der Zeit, als die Förderungen begannen, waren diese sicherlich sinnvoll. Nur hat sich da ein Mechanismus verselbstständigt, der sich gleich dem Schneeballsystem bis ins Groteske vergrößert hat.
Dann hat man das Ding einfach jahrelang laufen lassen.
Was man jetzt macht, ist weit von einer Notbremsung entfernt, man bremst (vorerst noch) mit der Fußsohle.
Trotzdem halte ich die Idee für nachdenkenswert.

@ 19:46 Karl Napf

Die Verächtlichmachung einerseits pflegebedürftiger Menschen und andererseits auch pflegender Berufe in Ihrem Kommentar sagt vielleicht mehr über Sie aus als Ihnen lieb ist. Ich bin empört und entsetzt über soviel Unmenschliches.

@Hackonya2 19:50

Laut einer Veröffentlichung des Umweltbundesamtes vom 09.04.2019 (ist auch im Internet abrufbar) kann man, was CO2 betrifft, wenn man 16.000 km fliegt (D < > Malediven) dafür 25.000 km Auto fahren (pro Person, also wenn mehrere Leute in einem Auto sind entsprechend weiter).
Ich wohne in einer malerischen Gegend mit vielen Obst- und Milchbauern, die ums Überleben kämpfen. Die leiden unter der unsozialen Schwerpunktsetzung vieler Konsumenten, die eine der Hauptursachen der Misere ist. Ich bin übrigens selbst kein Bauer, nur ein Verbraucher, der dann das Nitrat ins Trinkwasser kriegt und rosa Algenablagen in der Dusche von den Düngemitteln.

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