Ihre Meinung zu: Vor Kohlegipfel: Länderchefs fordern Klarheit - und Kohle

15. Januar 2020 - 9:23 Uhr

Es könnte hitzig werden im Kanzleramt: Der Kohleausstieg ist zwar beschlossen, jetzt geht's aber um Geld. Die Chefs der Kohleländer bringen eine lange Liste an Forderungen mit.

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Kommentare

Wenn die anderen EU-Länder

Wenn die anderen EU-Länder nicht beim Kohle-ausstieg mitmachen wollen und das Tema nur als Geldquelle ansehen ,Beispiel Polen: wenn ihr uns kein Geld gebt dann machen wir nicht mit, sollten wir in D auch sagen nein alleine können wir das nicht schaffen und es ist eure Umwelt genauso also lassen wir es auch . Wird für unsere Bürger auch günstiger.
PS. die EU-Zuwendungen sind für euch und in Zukunft ab sofort gestrichen bis auf weiteres.

Erst Jobs schaffen, dann Kraftwerke abschalten

das wäre eine Alternative
Erst mal schauen wie man sonst noch zu Strom kommt,
dann Kraftwerke abschalten
eine weitere

Vorschlag

Kohle Subventionen streichen und zur Entwicklung von alternativer Energieerzeugung freigegeben.
Ein finanzieller Anreiz, der die Menschen mitnimmt für den Klimaschutz und den Kohleausstieg.
Da können die üblichen Blockierer doch gar nichts dagegen haben, weil es doch genau deren Argument ist, oder?

Jobs ohne Energie

„Erst Jobs schaffen, dann Kraftwerke abschalten“
Und dann feststellen, das man ohne Energie zumeist garnicht arbeiten kann.
Das wird aber niemand geahnt haben können

erst alles abschalten....

und dann überlegen wie's weitergeht ists beste fürs Klima

Da

hat Florian Herrmann schon recht...es gibt sehr viele Branchen, die von Strukturwandel und massivem Arbeitsplatzabbau betroffen sind und keine staatlichen Hilfen erhalten.
Die Festlegung der Höhe und Verteilung von Steuermitteln als Hilfe zur Abwicklung der Kohlebranche muss daher mit Vernunft und Augenmaß erfolgen. Überzogene Forderungen von Politikern, die seit langem um die Tatsache, dass die Kohleindustrie in absehbarer Zukunft vor dem Aus stehen wird, wussten, sind daher abzulehnen.

Klingt erst mal

nach viel Geld, aber damit man sich etwas vorstellen kann, wäre etwas genauer ein guter Zug von Artikelschreiber.
Das ist nämlich für 18 Jahre oder mehr, und für 3 Gebiete in verschiedenen Ländern.
Also kommt im Jahr nicht wirklich viel dabei raus, die Regelung mit 58 ist gut für die Älteren, kann mich an solche bei Bahn und Post erinnern, wo ähnliches gemacht wurde.
Mit rund 2 Milliarden pro Jahr auf drei Baustellen, kann nicht viel passieren.
Das Söder auf seine Autoindustrie pocht, kann ich verstehen, höchst bezahlte Arbeitsplätze, um die 10 000 bei Real macht sich aber auch keiner Gedanken.
Bayern hat ganz geringe Arbeitslosen Zahlen, aber Mangel an Fachkräften, die Kohlegebiete haben viel mehr Arbeitslose, und keine anderen Arbeitgeber in der Region.
Und dieser Tage läuft im TV eine Doku im TV, über die Treuhand, die Zahlen sollte sich jeder mal ansehen.
War sehr interessant und informativ gestern.

Am 15. Januar 2020 um 09:36 von Sisyphos3

"Erst mal schauen wie man sonst noch zu Strom kommt,
dann Kraftwerke abschalten"

Keine Sorge, unsere Nachbarstaaten bauen die Kernkraft aus und brauchen Abnehmer, wir sind dann bereit, jeden Preis zu zahlen.

re sisyphos3

"Erst Jobs schaffen, dann Kraftwerke abschalten"

Ich dachte, Jobs schaffen für diejenigen, die nicht mehr in der Kohle arbeiten.
Dann muss das ja wohl parallel gehen und nicht hintereinander.

Am 15. Januar 2020 um 09:39 von IckeDette

"Vorschlag
Kohle Subventionen streichen und zur Entwicklung von alternativer Energieerzeugung freigegeben.
Ein finanzieller Anreiz, der die Menschen mitnimmt für den Klimaschutz und den Kohleausstieg."

Dann schalten wir auch noch die Gaskraftwerke ab und freuen uns auf einen richtigen Winter mit angenehm frostigen Wohnungen, geplatzten Wasserleitungen, .......

Raus aus der Kohle .....

..... aber nur mit Kohle.
RWE könnte 2,5 Milliarden bis 2022 bekommen. Zusätzlich 700 Millionen für Sozialpläne sind im Gespräch.

Deutschland sollte

SOFORT alle Kraftwerke abschalten. Es würde augenblicklich massenhaft CO2 eingespart und "eventuelle" höhere Preise würden wir sehr gerne bezahlen, schließlich wären wir dann "Klimaweltmeister" und hätten ein gutes Gewissen.

Warum fragt denn niemand mal

Warum fragt denn niemand mal die Jobinhaber bei der Kohleindustrie, ob sie auf ihre Arbeitsplätze freiwillig verzichten, wenn sie trotzdem weiter ihr Gehalt bekommen?
Damit wäre doch das größte Problem gelöst.
Danach kann man in aller Ruhe überlegen, wie die Stromversorgung gesichert bleibt und wie man für die nächsten Generationen Arbeitsplätze schafft.

Das bayerische Argument ist

Das bayerische Argument ist nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen. Andere Branchen sind einfach sang- und klanglos untergegangen ohne dass der Staat auch nur einen müden Euro locker gemacht hätte. Bei der Windkraft hat der Staat da sogar kräftig mitgeholfen.

Am 15. Januar 2020 um 09:46 von qpqr27

"erst alles abschalten....
und dann überlegen wie's weitergeht ists beste fürs Klima"

... klingt nach der erfolgreichen Politik unserer Kanzlerin.

alles vorsorglich abschalten

bei mir kommt der strom aus der steckdose. also sind alle kraftwerke in deutschland überflüssig. das erfreut die umwelt und die grüninnen

Dickes Paket ab Forderungen

Ja, im Fordern sind die Kohle-Länder erstklassig. Wie wär's mal mit eigener Initiative? Schon beim Stahl-Umstieg war zB NRW ein Schlusslicht - bis heute 30-40 Jahre danach wenig kompensiert. Da kann man noch x Mrd in den A.... blasen, letzlich muss die Region das schaffen. Und da gehören auch die Arbeiter mit dazu! Umschulen, Weiterbilden, am Puls bleiben - das ist die Devise. Nicht, sich den Grind mit Hartz4 zuzudröhnen. Anschub-Finanzierung ja, aber mit langfristigen Zielen.
Da die Regierung eh keine strategische Wirtschafts-Politik macht, werden die Mrd's wohl wieder in den Taschen irgendwelcher Berater und Baufirmen verpuffen. Ja wenn der Scheuer dieses Projekt machte, dann ...

Was ist denn da los?

2038 ist in 18 Jahren!

Was sind das denn für Regierungen? Können die vielleicht einfach mal ihre Arbeit machen anstatt immer nur nach Geld zu jammern? Deutschland braucht Ökostrom. Windenergie schafft gute, sichere und gutbezahlte Arbeitsplätze auf Dauer.
ÖPNV auch.
In 18 Jahren kann man so viel auf die Beine stellen. Also wenn man mehr will als jammern.

Aber lieber alles blockieren was Deutschland für die Zukunft braucht und noch mehr Strassen bauern, was besseres fällt den "Landesfürsten" nicht ein.

Politisch gewollt keine Windkraft in Regionalnetze

Diese Bundesregierung müsste mal erklären,
warum Windkraft nicht in die Regionalnetze
eingespeißt werden darf.
Dafür benötigt es keine extra neue Giga Stromfernleitungen.

Die Subventionen und EEG Ökoabgaben
landen da , wo sie nicht hingehören

Bevor man nur Wind und Sonne hat, ...

sollten wir dringend Energiespeicher entwickeln. Bis auf Frau Baerbock wissen alle, dass das Netz Energie nicht speichern kann. Windstille Nächte sind nicht ungewöhnlich.

chinesische Kohle nach Deutschland karren

Der weltweit meiste Kohle wird in China abgebaut. Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass Herr Laschet darauf besteht, in Datteln chinesische Kohle zu verbrennen?

Die EU will 1000 MRD Euro ausgeben

Das ist Geld das NICHT für Schulen, Kindergärten, Altenheime, Infrastruktur, Bewässerungsanlagen, Forschung, usw. zur Verfügung stehen wird!
Wie der ORF so schön schreibt: "Das relativ reiche Deutschland etwa werde beim Kohleausstieg weniger unterstützt als beispielsweise Polen.".
Aber klar, nur weil die Deutschen das GERINGSTE Privatvermögen im Vergleich aller EU Länder haben (ja auch hinter Polen und Griechenland!) ist das noch kein Grund die hierzulande betroffenen Regionen zu unterstützen!

@ Sisyphos3

Ihre absurder Vorschlag hat gegen die Klimahysterie keine Chance. Wie müssen jetzt raus der Fossilen Energie, auch wenn der Rest der Welt daran festhält und unsere Bemühungen daher vollkommen sinnlos sind!

10:12 von Karl Napf

>>bei mir kommt der strom aus der steckdose. also sind alle kraftwerke in deutschland überflüssig. das erfreut die umwelt und die grüninnen<<

Helfen Sie mir: Was sind grüninnen?
Die ersten beiden Sätze entsprechen leider Ihrer Eistellung zu Thema Energie.

10:17 von silverbeard

>>Was sind das denn für Regierungen? Können die vielleicht einfach mal ihre Arbeit machen anstatt immer nur nach Geld zu jammern? Deutschland braucht Ökostrom. Windenergie schafft gute, sichere und gutbezahlte Arbeitsplätze auf Dauer.
ÖPNV auch.
In 18 Jahren kann man so viel auf die Beine stellen. Also wenn man mehr will als jammern.
Aber lieber alles blockieren was Deutschland für die Zukunft braucht und noch mehr Strassen bauern, was besseres fällt den "Landesfürsten" nicht ein.<<

Mit den ersten beiden Absätzen haben Sie teilweise recht.
Aber von noch mehr, sprich neuen, Straßen war im Artikel keine Rede. Und dass viele Straßen und Brücken sanierungsbedürftig sind ist jedem bekannt.

Chinesische Kohle für deutsches Kraftwerk - na toll

Bei allem Verständnis für die Probleme in NRW, was Arbeitsplätze, wegbrechende Industrie und Infrastruktur betrifft: Wo soll denn die Kohle für das Kraftwerk Datteln herkommen?
Der weltweit meiste Kohle wird in China abgebaut.
Soll jetzt chinesische Kohle in endlosen Zügen (Seidenstraße) nach Datteln transportiert werden? Oder mit schmutzigen Schiffen, die mit Schweröl betrieben werden? Hat die NRW-Regierung solche Deals mit den Chinesen schon abgeschlossen?
Was denken sich Herr Laschet und die NRW-Landesregierung dabei. Hier wurde der Steinkohlebergbau eingestellt, nun wird die Kohle ( die unter schlimmsten Bedingungen abgebaut wird) zu uns gekarrt?
Das darf nicht wahr sein.
Vielleicht schaut man mal nach vorne: Gestern wurde der Ausbau des Bahn-Schienennetzes in Aussicht gestellt. Da hängen jede Menge Arbeitsplätze dran, sicherlich auch für NRW, wenn dieses elende Kohlekraftwerk nicht ans Netz geht, oder zumindest nur im Erhaltungsbetrieb für den Notfall.

Raus aus der Kohle ....

... und dafür rein in die Elektromobilität?
Der Stromverbrauch wird sich dadurch geschätzt verdreifachen wenn wir nur noch mit Elektroautos fahren.
Woher soll also der immense Strom kommen?
Natürlich aus dem Ausland.
Den Atomkraftwerken in Frankreich und Tschechien und der Kohlekraftwerken in Polen.
Nebenbei bemerkt: die Grünen haben den Atomausstieg und dadurch den Kohleeinstieg seit 40 Jahren mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen wie in Wackersdorf oder bei den Castortransporten betrieben. Somit ist der hohe CO2 Ausstoß der letzten 10 Jahre von Grün verursacht.

15. Januar 2020 um 09:56 von ex_Bayerndödel

"
Am 15. Januar 2020 um 09:39 von IckeDette
"Vorschlag
Kohle Subventionen streichen und zur Entwicklung von alternativer Energieerzeugung freigegeben.
Ein finanzieller Anreiz, der die Menschen mitnimmt für den Klimaschutz und den Kohleausstieg."

Dann schalten wir auch noch die Gaskraftwerke ab und freuen uns auf einen richtigen Winter mit angenehm frostigen Wohnungen, geplatzten Wasserleitungen, .......
"
Wenn sie mich damit als Extremist diffamieren wollen, dann sollten sie sich ihren eigenen Text dazu selbst nochmal angucken.

Warum soll die Industrie, die extrem viel Steuergelder bekommt und unsere Umwelt zerstört weiter gefördert werden? Wäre es nicht Zeit das Geld in andere Energietechniken zu stecken? Speicherwerke? Solarkraft? Windenergie? Flusskraftwerke?

Apropros Winter. Winter? Hier kam dieses Jahr noch keiner an. Wären die Bäume nicht kahl, könnte es Frühling sein.

ich sehe schwarz

Ich sehe schwarz und nicht nur weil es um Kohle geht, sondern weil irgendwann das Licht ausgeht.

Atomausstieg bis 2023, Kohleausstieg bis 2038 und dann? Habe noch nirgends lesen können womit dann die Energieversorgung ausfallsicher erfolgen wird.
Da werden von Politikern (viele ohne Sachverstand, eine Grüne vermutet sogar noch Kobolde in Akkus) plakativ ein paar Jahreszahlen festgeschrieben und man klopft sich gegenseitig auf die Schulter, was für eine hervorragende Klimapolitik man doch betreibt.

Wir schalten ab und ich sehe es kommen, wir importieren Atomstrom zum doppelten Preis wie wenn es aus der Eigenproduktion kommt. Oder nehmen die stillgelegten Mailer wieder teuer in Betrieb.

Letztlich zahlt die Zeche für eine desaströse Fehlplanung ohne eine verfügbare alternative Energiequelle der Verbraucher.

09:53 von ex_Bayerndödel

«Keine Sorge, unsere Nachbarstaaten bauen die Kernkraft aus und brauchen Abnehmer, wir sind dann bereit, jeden Preis zu zahlen.»

Welche Nachbarländer bauen denn in nennenswertem Umgang die Kernkraft aus? In Tschechien ist geplant, bis zu 3 neue AKW zu bauen. Geplant, nicht fertig gestellt.

In Finnland wird "demnächst wann (?)" das seit langem im Bau befindliche AKW + das erste Endlager weltweit in Betrieb gehen. Zur Energieversorgung für Finnland gedacht, nicht für Export-Strom nach DEU "für Watt-Auch-Immer-Kilowatt-Kostet".

Und wo sonst "im Nachbarland" werden die ganzen neuen AKW gebaut?
Niemandsland nicht mit gerechnet …

Die deutschen Bemühungen im globalen Maßstab

Während Deutschland die Kohle durch ein paar Windräder, Lastenfahrräder, und Eselkarren ersetzen möchte, wenn es nach den Grünen geht , plant die Volksrepublik China einen massiven Ausbau der installierten Kohlekraft.

Hier nur mal ein paar Zahlen, die das Handelsblatt veröffentlichte:

"Mehr als 1000 Gigawatt an Kohlekapazität sind allein im eigenen Land [China] verbaut, das ist die Hälfte der weltweit installierten Leistung. Zum Vergleich: Die rund 150 Kohlekraftwerke in Deutschland haben eine Leistung von 45 Gigawatt."

"Trotzdem fordert die chinesische Kohleindustrie einen Anstieg der nationalen Kapazitäten auf 1400 GW bis 2035."

Früher sagte man: "ein Sack Reis ist in China umgefallen", um die Bedeutungslosigkeit eines Ereignisses zu beschreiben.

Heute sagt man: "ein Kohlekraftwerk ist in Deutschland ausgeschalten worden".

Q:

Handelsblatt, 21.11.2019:

"Chinas Kohlepläne bringen die weltweiten Klimaziele in Gefahr"

https://tinyurl.com/wfx6hy7

Am 15. Januar 2020 um 10:17 von silverbeard

"Aber lieber alles blockieren was Deutschland für die Zukunft braucht und noch mehr Strassen bauern, was besseres fällt den "Landesfürsten" nicht ein."

Raten Sie mal, wie die Windkraftwerke in die Landschaft kommen, dafür werden nämlich Straßen von großen Ausmaßen gebraucht. Und Windkraft ist alles andere als eine sichere Energiequelle.

Neue Geschäftsmodelle? Fehlanzeige!

Die Vorstände der Unternehmen, die jetzt am lautesten nach Steuermilliarden schreien, sind über Jahre ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden, ihre Unternehmen ökologisch und ökonomisch in Richtung Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Stattdessen wird die altbewährte Kuh gemolken, bis sie tot umfällt. Sämtliche dadurch eintretenden Risiken und Schäden, werden dann wieder durch die Allgemeinheit getragen, sprich durch den Steuerzahler und nicht durch die Unternehmensvorstände!
Ökologische Neuausrichtung geht nicht ohne ökonomische Erneuerung. Neue Geschäftsmodelle sind gefragt und vielleicht muss man dabei auch mal eine Unternehmenspleite in Kauf nehmen...

re qpqr27

Wenn einer den Ausstieg bis 2038 mit "erst alles abschalten...." kommentiert ist Interesse an ernsthafter Diskussion wohl nicht vorhanden.

re karl napf

"bei mir kommt der strom aus der steckdose"

Der Spruch ist soooo ausgelutscht - den meisten ist er schon peinlich. Den anderen fällt nichts Besseres ein.

@09:48 von Harald Schulze

Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.

Am 15. Januar 2020 um 10:01 von Augustus Cäsar

"Deutschland sollte

SOFORT alle Kraftwerke abschalten. Es würde augenblicklich massenhaft CO2 eingespart und "eventuelle" höhere Preise würden wir sehr gerne bezahlen, schließlich wären wir dann "Klimaweltmeister" und hätten ein gutes Gewissen."
#
#
Am Montag hat ja ein teil der deutschen Jugend vor Siemens Ihren Unmut zum Kohleabbau in Australien freien lauf gelassen. Das ein Großteil dieser Kohle für ein Kohlekraftwerk bestimmt ist, das sechs mal mehr CO2 produziert als ganz Deutschland wurde bestimmt nur vergessen zu schreiben in den Deutschen Medien.
Bestimmt macht der erhöhte CO2 Wert dann an den deutschen Grenzen halt, denn wir sind ja Klimaweltmeister.

Liebe Tagesschau, bringt doch mal Daten

Ich würde mich sehr freuen wenn bei der Tagesschau Redaktion mal vorgerechnet würde.
Man könnte z.b. erwähnen dass wir bei den im Bergbau beschäftigten gerade mal von 20000 Menschen reden. Gäben wir jedem 1 Million würde sich sicher keiner beschweren und könnte sich gerne auch kostenpflichtig wie er möchte weiterbilden. Der Schaden der Volkswirtschaft wäre dann aber gerade mal 20 Milliarden. Auch können wir das bereits morgen tun und nicht in 2030 oder noch später.
Dann könnte man die restlichen 20 in Aufforstung und Begrünung stecken.. sehr einfach. Da freut sich auch die Region und die Natur.

Leider hält sich die Redaktion aber scheinbar lieber an die politischen Vorgaben der Bundesregierung wenn es um didaktische Story Lines geht.

Bringt das doch mal. Erklärt mal wo die 40Mrd wirklich hinwollen, nämlich in die Klientelebene der CDU.
Evtl. würde es die demokratische Diskussion sehr beschleunigen wenn wir uns nicht immer gegenseitig Geschichten erzählten?

Nun ja

Bis zum 31. Dezember 2022, wenn alle sieben derzeit noch Strom liefernden Atomkraftwerke in Deutschland endgültig vom Netz sind, müssen dann noch einmal fast 10.000 MW Grundlaststrom (CO2-frei!) kompensiert werden. Was das für den Strompreis und die Versorgungsstabilität und -qualität bedeutet, kann sich jeder ausmalen. Mit die höchsten Strompreise der Welt haben wir schon heute. Nach dem Abschalten der AKWs sollen dann auch die deutschen Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Wie dieser Doppelausstieg, dem bis dato auf dem Globus niemand folgt, in einer hochtechnisierten Volkswirtschaft mit ihrem Energiebedarf in der Realität funktionieren soll, dazu schweigt der Grüne Zeitgeist. Der Strom kommt ja aus der Steckdose und im Zweifelsfall aus französischen AKW und polnischen Kohlekraftwerken.

@Sisyphos3 09:36

Nein dies ist sicher keine Alternative. Dies hätten hier wohl einige Foristen gerne denen das Klima völlig egal ist. Jobs zu schaffen ist eine einfache Sache und die sind auch schon da. Es gibt massenweise Jobs im sozialen Bereich und in vielen anderen Bereichen. Für jemanden der in der Kohleindustrie gearbeitet hat ist die Wahl an Jobalternativen da. Man muss nur offen dafür sein. Es ist jetzt auch keine neue Tatsache, dass die Kohleindustrie keine Zukunft mehr hat zunächst in Deutschland und in Zukunft auch irgendwann in ganz Europa. Stromalternativen zu Kraftwerken gibt es genug, da braucht man nicht noch zu gucken, die sind bekannt.

Re mac tire

Die Länder Polen, Tschechien und Ungarn wollen von der EU viel Geld, damit sie sich an den Klimaschutz- Maßnahmen beteiligen. Diese drei Geldsauger- Länder sollen sich erst einmal überhaupt EU- solidarisch zeigen und auch dem entsprechend agieren, erst dann gibt es Geld. Alle drei Länder kriegen schon seit Jahren viel Geld von der EU, profitieren von vielen Subventionen, nehmen aber keinen einzigen Flüchtling auf. Wenn einer erwischt wird, der nach Flüchtling aussieht, wird er oft ziemlich schroff und unmenschlich behandelt.
Natürlich müssen alle Länder der EU solidarisch miteinander den Klimaschutz angehen, also auch die drei Abtrünnigen.
Jedes andere Land der EU muss für sich in den Klimaschutz investieren, dann müssen dies auch diese drei. Statt weiter nur populistisch und nationalistisch auf irgend welchen Irrwegen zu wandeln sollte die drei mal über Solidarität und Zusammenhalt nach denken.

10:20 von Paul Puma

>>Bevor man nur Wind und Sonne hat, ...
sollten wir dringend Energiespeicher entwickeln. Bis auf Frau Baerbock wissen alle, dass das Netz Energie nicht speichern kann. Windstille Nächte sind nicht ungewöhnlich.<<

Woher wissen Sie dass Frau Baerbock dies nicht weiß?
Hat sie das irgenwo geäußert, oder wollen Sie nur die Vorsitzende einer Ihnen nicht genehmen Partei diffamieren?

Der "Strukturwandel" muss in den Köpfen beginnen

"So dass das Geld bereit liegt, egal, was passiert"

Geld für Sinnvolles und Notwendiges hat IMMER bereit zu liegen. Nur zur Erinnerung: Das Geld ist ein einst von Menschen erfundenes Instrument zur Vereinfachung(!) von Wirtschaftsabläufen und als solches für die Menschen da (und zwar alle). Nicht umgekehrt.

"Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer machte seine Zustimmung zum Kohleausstieg von der Einhaltung der Zusagen abhängig. "Klar ist, wir können dem nur dann zustimmen, wenn Infrastrukturmaßnahmen und Instrumente kommen, dass schnell und sicher neue Jobs entstehen""

Klar ist auch, dass man sich Zusagen, deren Einhaltung man unter "Finanzierungsvorbehalt" stellt gleich sparen kann. Und die endlosen politischen Streititigkeiten "drumherum" gleich mit. Die kosten die gesamte Politik nämlich nicht nur den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit, sondern kommen auch die Bürger teuer zu stehen. Und das beileibe nicht nur in "finanzieller" Hinsicht.

10:23 von guggi

>>Ihre absurder Vorschlag hat gegen die Klimahysterie keine Chance. Wie müssen jetzt raus der Fossilen Energie, auch wenn der Rest der Welt daran festhält und unsere Bemühungen daher vollkommen sinnlos sind!<<

Ihnen ist bekannt dass das Wort Klimahysterie gestern zum Unwort des Jahres gewählt wurde.
Die einfache und zutreffende Begründung: "das Wort dient dazu Personen, die den von Menschen verursachten Klimawandel ansprechen als krank zu bezeichnen."
Das war jetzt auch nicht wörtlich sondern sinngemäß.

Äpfel und Birnen

Bei der Stahl- und Solarindustrie war die Konkurrenz das Problem. Bei der Windenergie zum eine die hohen Produktionskosten in D und zum anderen wollte man mit Abstandsregelungen die Akzeptanz der Bevölkerung erhöhen. Dadurch gibt es jedoch nur noch einen kleinen Spielraum für Aufstellungsgebiete.

Bei der Automobilbranche ist es der Umstieg auf Elektro, der die Arbeitsplätze ebenso kostet, wie die große Konkurrenz in diesem Bereich. Zusätzlich auch die Politik, aber nicht ausschlaggebend.

Bei der Kohleindustrie ist das Ende nur deshalb, weil der Staat es will und gesetzlich beschlossen hat. Er ist also dafür verantwortlich. Daher kann man schon erwarten, dass es zu einem gewissen Ausgleich kommt. Diesen hätte ich jedoch an die Restnutzungsdauer der Kraftwerke bei Stilllegung gekoppelt.

Billiger und Effektiver als der Ausgleich wären Investitionen in Infrastruktur, die Ansiedelung von Behörden sowie die staatliche Förderung für die Ansiedelung von Industrie in diesen Gebieten.

Vor Kohlegipfel:Länderchefs fordern Klarheit.......

Der Kohleausstieg(CO2) ist richtig.Es kommt jetzt allerdings darauf an,daß die Kosten einer Umweltpolitik eben nicht nach unten abgewälzt werden.Auf Arbeiter,Pendler und Mieter.

@Paul Puma - Man kann Netz Energie nicht speichern

Dann wissen aber Frau Baerbock und viele andere mehr als Sie

Die Lithum Speicher haben mittlerweile
eine Lebensdauer von 20 Jahren.
Mit ner Solaranlage sind sie mittlerweile
komplett autark und können sogar noch Strom abgeben.
Einfach mal durchrechnen und über die KFW :-)

um 10:20 von Paul Puma

>>
Bevor man nur Wind und Sonne hat, ...
sollten wir dringend Energiespeicher entwickeln. Bis auf Frau Baerbock wissen alle, dass das Netz Energie nicht speichern kann. Windstille Nächte sind nicht ungewöhnlich.
<<

Keine Frage, man wird Energiespeicher benötigen. Aber man kann nicht immer auf alles warten. Man muss viel mehr die Möglichkeiten der Forschung entfalten. Und schon jetzt tut sich da ja jede Menge.

Allerdings müssen die Grünen - ohne dass man dafür sein Hassmützchen aufsetzen müsste - gehörig nacharbeiten. Man kann nämlich nicht gegen alles gleichzeitig sein (je nach Bedarf gegen Windkraftanlagen, Sonnenkollektoren, Leitungsverlegung, Abholzung usw.).

Da Kohle, Öl und Erdgas ohnehin bald aufgebraucht sein, müssen auch Gegner von regenerativen Energien mal eine langfristige Perspektive aufzeigen.

Wie soll das denn gehen?

"Erst Jobs schaffen, dann Kraftwerke abschalten"
Wenn erst neue Jobs geschaffen, und besetzt werden, danach aber erst die Jobs in der Kohle freigesetzt werden, heißt das doch für diese das sie dann keine Jobs haben!

Aussteig vom Ausstieg

Der völlig überhastete Kohleausstieg aus ideologischen Gründen war von Anfang an ein Fehler. Der parallele Ausstieg aus der Atomkraft macht das Vorhaben extrem teuer. Zumal die erneuerbaren Energien ohne Speichermöglichkeiten keine sinnvolle Alternative bieten können. Wir täten gut daran, in der Engergiepolitik endlich wieder zur Vernunft zurückzukehen. Zusätzlich sollte der gebührenfinanzierte Rundfunk von Grund auf reformiert werden um wieder eine Ausgewogene Repräsentation der Bevölkerung zu erreichen.

Ein schneller Kohleausstieg !

Ich habe als junger Mann den „Kohleausstieg“ im Ruhrgebiet (60-er Jahre) miterlebt. Es ging ums Öl, das billig ,zur Verdrängung der Kohle, angeboten wurde. Damals war das auch sozial schwierig, konnte aber einigermaßen abgefedert werden, u.a. war das positive Ergebnis, dass die Luft dort sichtbar sauberer wurde.
Heute ist die Situation eine andere: wir stehen vor einem globalen Problem, dessen Auswirkungen wir wohl nicht mehr stoppen, aber wahrscheinlich noch eingrenzen können. Das geht aber nur, wenn schnell gehandelt wird. Ich kann die Kumpel, vor allem im Osten, gut verstehen mit ihren Zukunftsängsten (ich bin damals im Ruhrgebiet selbst mit den Kumpels auf die Straße gegangen, obwohl ich dort nicht gearbeitet habe). Aber der Klimawandel hat Vorrang, auch bei den Entscheidungen, die jetzt getroffen werden müssen. Leider muss man befürchten, dass die Ängste der Ministerpräsidenten andere sind, als die der Kumpel. Denen geht es um Wählerstimmen.

@um 09:36 von mac tire

"Wenn anderen EU-Länder nicht beim Kohle-ausstieg mitmachen wollen ... sollten wir in D auch sagen nein"
Klar -Logisch. Unsere Enkel und Urenkel werden auch sagen ein Glück das unsere Altforderen das nicht gemacht haben, sonst hätten wir ja noch Luft zum Atmen und Wasser zum trinken ....

Klimaschutz !

Dass so wenig in die Windenergie gesteckt wird und diese immer mehr brach liegt, ist zum einen der Bundesregierung zu verdanken, aber auch leider vielen Bürgern, die immer noch nicht die Zeichen der Zeit erkennen wollen. Leider werden viel zu viele Hemmnisse für neue Windräder auf gebaut, und viel zu viele Bürger protestieren und klagen dagegen.
Warum kriegen all die Nörgler und Verweigerer keinen Kompromiss zustande, der somit neue Windräder und damit mehr sauberen Strom bringt ???? Natürlich muss noch mehr getan werden, gerade auch in die Speicherung von Energie. Aber auch da gibt es wieder leider Proteste und Klagen.
Habe es an einem Projekt im Schwarzwald erlebt. Gleich nach dem bekannt wurde, da könnte vielleicht ein Speicherwerk entstehen, sofort mehrere Bürgerinitiativen dagegen.
Da bleibt nur eines, neue Atomkraftwerke, die liefern verlässlich Strom !!!!!

Vor kurzem!!!!

Da war im Gespräch das wir weniger Kohle verstromen weil Gas günstiger geworden ist und die hiesigen Klimaziele dadurch in greifbare Nähe rücken...…

Kommt diese Diskussion weil ohnehin weniger Kohle verstromt wird und dadurch RWE Subventionen braucht, oder wirklich aus Sorge um das Klima?!

10:35 von schabernack

re09:53 von ex_Bayerndödel
.
«Keine Sorge, unsere Nachbarstaaten bauen die Kernkraft aus und brauchen Abnehmer, wir sind dann bereit, jeden Preis zu zahlen.»

<<10:35 von schabernack
Und wo sonst "im Nachbarland" werden die ganzen neuen AKW gebaut?
Niemandsland nicht mit gerechnet …>>

Ich wüsste auch kein Nachbarland. Es gibt Leute, die reden nur leeres Zeug daher.

@09:31 von Gabi 006

"Trotz des geplanten Kohleausstiegs wird das Kraftwerk Datteln 4 in diesen Jahr aller Voraussicht nach doch ans Stromnetz gehen.
(...)
Hier geht es nur um die Sicherheit und den Vertrauensschutz für die Aktionäre."

Der Betreiber des Kraftwerks ist die Uniper Kraftwerke GmbH. GmbHs haben keine Aktionäre.
Aber es kann durchaus sein, dass das Land hier entsprechende Verträge abgeschlossen hat und es sonst zu Vertragsstrafen kommen würde (ist aber eine bloße Mutmaßung).

Wer übernimmt die Grundlast?

Das große Problem ist doch die Grundlast.
Sie liegt etwa bei 60% des täglichen Bedarfs.
Alle die nun glauben mit E Karren zu fahren ,ohne die Grundlast noch anzuheben sind Traumtänzer.
Natürlich können wir wie oft gewünscht ,unsere Umwelt mit Windräder und Sonnenkollektoren in riesigem Ausmaß zupflastern , doch die Grundlast bleibt ein Problem.

Abschalthysterie

Im Sog des alles überbordenden Themas „Klimaschutz“ fordern völlig überdrehte Aktivisten nun alles abzuschalten, was irgendwie mit fossilen Brennstoffen zu tun hat...nach dem Abschalten der Atomkraft fragt sich der kundige Bürger, woher zukünftig die Grundlast herkommen soll, vor allem, wenn die regenerative Produktion aus Witterungsgründen ausfällt...dann kommt leider von Aktivisten ein sprachliches Herumeiern oder die Vertröstung auf den Atomstrom von Frankreich oder noch eine zu erfindende Speichertechnik...das macht die Ingenieure in der Elektrizitätswelt einfach nur sprachlos...

10:35 von Bote_der_Wahrheit

>>Während Deutschland die Kohle durch ein paar Windräder, Lastenfahrräder, und Eselkarren ersetzen möchte, wenn es nach den Grünen geht<<
Haben Sie dafür Belege?
Was? das waren Fakenews?
Und das von einem Boten der Wahrheit!

"Die Anstalt" von April 2019...

... bringt es auf den Punkt: "Ohne Kohleausstieg hätten wir die Kohlekraftwerke einfach irgendwann aus Altersgründen abgeschaltet und mit Kohleausstieg schalten wir sie auch ab, aber dann gibt es am Ende eben für die Betreiber eine Entschädigung". https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-9-april-2019-100.html, etwa ab Minute 30. Mit anderen Worten: Strukturhilfen wären sehr sinnvoll, wenn man dafür schneller aussteigen würde, aber für die ohnehin geplanten Laufzeiten Geld zu verlangen ist eine Unverschämtheit. Und Datteln ist eine zusätzliche Dreistigkeit, gegen CO2 nützt die ganze Filtertechnik nichts.

Erst das Ziel festlegen

Und sich jetzt über den Weg nicht einig werden.

Mich wundert das nicht, schließlich sind es die gleichen Leute die beschlossen haben, ein Flughafen Museum zu bauen.

Kohleausstieg

Ich habe mich entschlossen in die Politik zu gehen, da erhalte ich, wenn auch zu kleines, monatliches einkommen und habe keine Verantwortung. Die Arbeiter die bisher in der Kohle-, Atomkraft-, etc. Industrie arbeiten, sollen halt sich neue Arbeitsplätze suchen. Das funktioniert in der Politik doch auch, siehe z.B. Frau v. der Leyen.

15. Januar 2020 um 10:35 von Bote_der_Wahrheit

"
Während Deutschland die Kohle durch ein paar Windräder, Lastenfahrräder, und Eselkarren ersetzen möchte, wenn es nach den Grünen geht , plant die Volksrepublik China einen massiven Ausbau der installierten Kohlekraft.
"
Und die Konservativen möchten uns und die Umgebung gerne schon gar gedämpft haben. So viel zu Unterstellungen.
Wir liegen beim pro Kopf Ausstoß vor China und können erst wirkliche Forderungen an sie stellen, wenn wir besser sind, sonst wird uns immer schön der Spiegel vorgehalten.
Wir müssen voran gehen, sonst ist unser Wort soviel wert wie das einzelne Reiskorn was aus dem Sack herausfällt.

Hier in HH Moorburg

ist erst ein neues Kohlekraftwerk gebaut worden.Es ist das " sauberste " seiner Art und soll eine Laufzeit von 50 Jahren haben. Das dürfte eines der Letzten sein die abgeschaltet werden.

@09:52 von karwandler

>>re gabi 006

"Alle reden vom Kohleausstieg.

Aber nicht in Datteln NRW.

Den immer noch soll ein Kohlekraftwerk in Datteln ans Netz."

Warum denn nicht? Es hat die modernste Filtertechnik. Der Ausstieg muss ja wohl bei den ältesten Kraftwerken beginnen.<<

Es ist sicher richtig, dass ein modernes Kraftwerk besser ist als ein Altes. Dennoch widerspricht es dem Konzept eines Ausstiegs, wenn man anfängt neue Kraftwerke ans Netz zu bringen.
Wenn der maximale CO2-Ausstoß für alle Kraftwerke bereits nach oben begrenzt ist würde das natürlich keine Rolle spielen.

Filtertechnik macht meines Wissens beim CO2-Ausstoß jedoch keinen Unterschied und ist daher für die Klimadiskussion unerheblich - hier geht es dann eher um Gesundheitsaspekte.

11:17 von KaBa2

>>Zusätzlich sollte der gebührenfinanzierte Rundfunk von Grund auf reformiert werden um wieder eine Ausgewogene Repräsentation der Bevölkerung zu erreichen.<<

Was ausgewogen ist entscheiden vermutlich Sie?
Für mich berichten die öffentlichen Medien ausgewogen.

Re Karl Klammer

Und wie wird ihr tolles Lithium abgebaut? Aber uninteressant dies findet ja nicht in ihrem Garten statt. Sauber.

09:54 von karwandler

Dann muss das ja wohl parallel gehen und nicht hintereinander.
,
logisch

Zitat : "Erst Jobs schaffen, dann Kraftwerke abschalten"
steht im Artikel hier
also beschweren sie sich beim Journalisten

15. Januar 2020 um 10:55 von Sternenkind

"
Bis zum 31. Dezember 2022, wenn alle sieben derzeit noch Strom liefernden Atomkraftwerke in Deutschland endgültig vom Netz sind, müssen dann noch einmal fast 10.000 MW Grundlaststrom (CO2-frei!) kompensiert werden.
"

Atomkraft ist nicht CO2-Neutral. Dafür wird angereichertes Spaltbares Material benötigt. Also Buddeln, Verdichten, Verändern bis man genügend spaltbares Material bekommt und da muss man schon sehr viel Energie umsetzen um das zu erreichen. Das wird vorrangig mit Kohlestrom gemacht.
Komischerweise wird nie vorgerechnet wieviel Energie die Anreicherung benötigt und wieviel Nettoenergie man davon wirklich erhält, mal abgesehen von dem Energieaufwand für die Müllbeseitigung.
Die Vorkommen für diese Energie sind übrigens nicht absonderlich konzentriert und werden, wie bei Öl und Gas auch nur aufwändiger zu Fördern.

@10:16 von hesta15

>>9:31 von Gabi 006

Natürlich muss Datteln 4 ans Netz. Ein neues "sauberes " Kohlekraftwerk ist für die Zeit bis zum Kohleausstieg besser als eine der alten Dreckschleudern.<<

Wer ein sauberes Kraftwerk möchte sollte schlichtweg kein Kohlekraftwerk bauen. Wieso sollte man eine der schlechtesten verfügbaren Alternativen die wir haben als Ersatz verwenden? Andere Alternativen existieren und sind verfügbar.

Zusagen.

"Aber auch Laschet forderte von der Bundesregierung "langfristige verbindliche Garantien" für die zugesagten milliardenschweren Strukturhilfen."

Wir sollen diese "langfristigen Zusagen" denn aussehen?

Die Vergangenheit hat doch gelehrt, dass es keine Zusage gibt, die konkret genug ist, um nicht von der Politik gebrochen zu werden (gerade die vielen Zusagen in der Klimapolitik sind hier besonders lehrreich).

Abgesehen davon hat Bayern vollkommen recht: Hier werden wieder Sonderrechte gefordert, die anderen strauchelnden Regionen oder Industrien (geschweige denn dem strauchelnden Bürger) auch nicht ansatzweise zuteil werden.

@Theodor Storm

Ist es nicht zutreffend dass Kohl zig Mrd, damals noch D mark, in die Subvention des Steinkohlebergbaus gesteckt hat. Das entsprach damals meine ich einer Million pro Kumpel. Ich vermute die heutigen Berbauregionen würden sich bei ähnlichen Zahlungen nicht querlegen. Wie sinnhaft das ganze ist steht aber auf einem anderen Blatt. Ausser der EU denkt nämlich Keiner daran aus fossilen Brennstoffen auszusteigen. Daher wären Investitionen in Bewässerungsanlagen etc. Sinnvoller.

10:35 von schabernack

das kann man googeln .....
GB ...3
Rumänien .. 2
Ungarn ... 2
Tschechien ... 2
Bulgarien/Finnland 1
ja und die Franzosen planen 7

selbst die Greta favorisiert AKW´s

wie dumm kann ein Land doch sein....

seine einzige ernsthafte Energiequelle dauerhaft zu ruinieren - wie vor 700 Jahren auf der Osterinsel, damals hats niemand überlebt

15. Januar 2020 um 11:08 von Hermson

"
Bei der Kohleindustrie ist das Ende nur deshalb, weil der Staat es will und gesetzlich beschlossen hat. Er ist also dafür verantwortlich. Daher kann man schon erwarten, dass es zu einem gewissen Ausgleich kommt. Diesen hätte ich jedoch an die Restnutzungsdauer der Kraftwerke bei Stilllegung gekoppelt.
"
Da der Staat diese nicht mehr möchte, könnte man die jährlichen Subventionen im zweistelligen Milliardenbereich beenden. Da werden doch Investitionskapazitäten frei, die man den Ländern zur Verfügung stellen könnte.
Man könnte mit dem Geld auch den Kohlekumpel ihr Gehalt weiter zahlen und hätte trotzdem noch weitere Gelder frei.

@09:56 von ex_Bayerndödel

"Dann schalten wir auch noch die Gaskraftwerke ab und freuen uns auf einen richtigen Winter mit angenehm frostigen Wohnungen, geplatzten Wasserleitungen, ......."

Gefühlt jeder zweite Kommentar zu diesem Artikel ist so eine tumbe Polemik à la "dann leben wir halt von jetzt an ohne Strom, das ist am Besten für das Klima".
Um es mit Fontane zu sagen: Was soll der Unsinn?

Wir haben ein maximal verfügbares CO2-Budget. Wenn wir das überschreiten, haben wir ein richtig dickes Problem. Einige versuchen Wege zu finden wie wir unseren Lebensstandard halbwegs halten können ohne Nachfolgegenerationen ins Chaos zu stürzen - und werden dafür von einigen Schlaumeiern verspottet - einfach ätzend.

Braunkohle verursacht einen knapp 3 mal so hohen CO2-Ausstoß wie Gas. Wenn wir also unsere Braunkohlekraftwerke durch Gaskraftwerke ersetzen können wir mit dem gleichen CO2-Budget ca. 3 mal so viel Energie erzeugen.
Das verschafft uns Zeit und ist als Zwischenschritt nicht schlecht.

Am 15. Januar 2020 um 11:26 von rareri

" Ich wüsste auch kein Nachbarland. Es gibt Leute, die reden nur leeres Zeug daher. "

Das ist nicht korrekt, laut Statista und Diagramm 2020 sind es 6/8.
2 in Ungarn
2 in Rumänien
1 in Bulgarien
1 in Finnland
------------------
Zählt man die Ukraine zu den Nachbarn, wird politisch ja so gesehen.
Dann noch 2 in der Ukraine.

Also doch etwas anders als gedacht.

@ 11:01 von Tremiro

An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.

(https://www.deutschlandfunk.de/kandidatin-fuer-den-parteivorsitz-der-gru..., zitiert in https://heise.de/-3955792)

10:20 von Paul Puma

«Bevor man nur Wind und Sonne hat, ... sollten wir dringend Energiespeicher entwickeln. Bis auf Frau Baerbock wissen alle, dass das Netz Energie nicht speichern kann. Windstille Nächte sind nicht ungewöhnlich.»

In der Art von reinem Wechselstrom-Netz, wie es in DEU + anderswo die Stromversorgung sicher stellt. In einem solchen reinen Wechselstrom-Netz kann man keine Energie speichern. Hat Frau Baerbock aber auch nicht sagen wollen, man könnte dies.

Neben Wechselstrom ist auch noch Gleichstrom. Die derart simpelste Art der Energiespeicherung sind "Uralt-Batterien", die Sie bis heute in Taschenlampe, Radiowecker & Co. rein tun können.

Statt der "1x-Dann-Leer-Dinger" können Sie wieder aufladbare Akkus verwenden. Gespeicherter Gleichstrom. Kann man mittels "Umwandler" Wechsel- zu Gleichstrom umrichten. In umgekehrter Richtung geht es auch.

So sind bspw. Lithium-Ionen-Speicher.
Im Prinzip auch Gleichstrom-Starkstrom-Leitungen neben den bisherigen.
In Verbindung beider mit einander …

@09:39, IckeDette

Weder Kohle- noch Kernkraft werden in Deutschland subventioniert:

> https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2014/4-32-sch...

> > http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/080/1408084.pdf (Seite 16, Antwort 27 zu Subventionen)

@um 10:35 von Bote_der_Wahrheit

"Mehr als 1000 Gigawatt an Kohlekapazität sind allein im eigenen Land [China] verbaut, das ist die Hälfte der weltweit installierten Leistung. Zum Vergleich: Die rund 150 Kohlekraftwerke in Deutschland haben eine Leistung von 45 Gigawatt."
Wie viele Menschen leben in China und wie viele in Deutschland?
Insgesamt ist China ja vielleicht tatsächlich noch ein 3-te Welt Land, aber in den Städten, wo die Post abgeht ist es moderner als Deutschland - Insgesamt muss man aber auch zugestehen das China extrem viel auch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien macht, nicht nur in der Kohle (übrigens Braunkohle).

@11:10 von Karl Klammer

Die Lithum Speicher haben mittlerweile
eine Lebensdauer von 20 Jahren.

Und wo sind die großen, Terawattstunden fassenden Lithium Speicher, die wir für düstere, windstille Winterregentage bräuchten? Was nützen die tollsten Speicher, wenn sie nirgendwo gebaut werden?

@10:35 von Bote_der_Wahrheit

Na, aber dann bleiben wir doch mal bei der ganzen Wahrheit!

Der Artikel sagt auch, dass der Ausbau auf Fehlanreizen basiert, aktuell bereits viele Kohlekraftwerke einen Großteil der Zeit stillstehen und Verluste erwirtschaften. Die Planung der Kapazitätserhöhung basieren auf den gleichen Fehlanreizen.
Viele der Projekte stehen still, da ihnen die Gelder ausgehen und Banken immer weniger bereit sind die Finanzierung zu übernehmen.
Es ist denkbar, dass die Zentralregierung hier irgendwann gegensteuert.

Zudem steckte China im letzten Jahr 100 Mrd. Dollar in den Ausbau erneuerbarer Energien. (was bei den Größenordnungen natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist... aber immerhin)

Der aktuelle Weg ist also tatsächlich problematisch; ein Wechsel ist aber nicht unwahrscheinlich.

Da muss man eben durch

und jeder muss sein Scherflein beitragen.

Es geht nur mit der Begrenzung der fossilen Energien, mit umweltfreundlichen Abfallkonzepten, mit Recycling, mit weitgehend oekologischer Landwirtschaft , mit Haushalt von Wasserressourcen, mit Ideen zu Transportsystemen, mit mehr Regionalitaet, weniger Globalisiertem Handel, usw.

Da entstehen nur Anfangs Kosten, es entstehen hauptsaechlich Chancen.

@10:38 von ex_Bayerndödel

"Raten Sie mal, wie die Windkraftwerke in die Landschaft kommen, dafür werden nämlich Straßen von großen Ausmaßen gebraucht. Und Windkraft ist alles andere als eine sichere Energiequelle."

Jeder Kraftwerkstyp hat seine Vor- und Nachteile. Kohle wird zu den Meilern auch nicht per Luftschiff transportiert. Atomkraftwerke können bei Wasserknappheit nicht ausreichend gekühlt werden und müssen dann runtergefahren werden. Die sind auch nicht die sichere Bank für die sie oft gehalten werden.

Ich persönlich sehe Windkraftanlagen in der Landschaft eigentlich ganz gern - Kohlekraftwerke (und v.A. die Kohlegruben) hingegen nicht. Aber das ist persönlicher Geschmack.

@10:01 von Augustus Cäsar

SOFORT alle Kraftwerke abschalten. Es würde augenblicklich massenhaft CO2 eingespart und "eventuelle" höhere Preise würden wir sehr gerne bezahlen,

Würden "wir" (ich möchte mich davon explicit ausnehmen) vielleicht - könnten wir vermutlich aber nicht, da die Rechenzentren der Banken ohne Strom keine Geldbewegungen tätigen können.

Kohleausstieg? Nein Danke!

Kohleausstieg? Nein Danke!

@11:34 von landart

Da möchte ich Ihnen voll zustimmen!
Wenn man realistischerweise dieses Thema "Energiewende" angeht, benötigen wir v. a. gute Firmen, die mit entsprechenden Fachkräften, Ingenieuren, etc. innovative Lösungen entwickeln (z. B. auch bei der Speicherung). Die Firmen, die da voran sind bzw. tolle Lösungen (Produkte etc.) anbieten können, werden sicherlich ihre Rendite machen.
Bauen wir auf unsere Fachingenieure, die es in Deutschland in vielen Fachfirmen gibt!
Aber hierfür wird nicht nur Geld, sondern auch Zeit und v. a. gut ausgebildete Fachkräfte benötigt.
Auch wenn's jetzt vielleicht "bekannt" klingt: Wir (Deutschland) schaffen das!

es wird so passieren

wie im Ruhrgebiet schon passiert war und ist.
Der Niedergang einer ganzen Region, ja und diesmal wird es noch schlimmer ,wann endlich wachen mal die deutschen Wähler auf und geben nur noch denen die Stimme die auch versuchen es langsam und abfedern zu machen den Kohleausstieg und nicht in so einer Hauruck Aktion nur um den Grünen und den sogenannten Klimaaktivisten ,das andere Wort will ich hier nicht benutzen, den Wind aus den segeln zu nehmen,es ist doch darauf zuachten wenn ich das eine wegnehme das der Ersatz lückenlos schon da ist und nicht erst alles kaputt gemacht wird .

@11:48 von Sternenkind: Lithiumabbau

"Und wie wird ihr tolles Lithium abgebaut? Aber uninteressant dies findet ja nicht in ihrem Garten statt. Sauber."

Sicherlich ließe sich beim Lithiumabbau im Bezug auf Umweltschutz noch einiges Verbessern, aber im Vergeich zum Kohleabbau und der Förderung von Öl und Gas ist die Umweltbealstung durch den Lithiumabbau geradezu lächerlich.

Jammern, fordern, Angst haben...

... das ist keine Zukunftsfähigkeit.

Ich verstehe ja, dass die Regierungschefs glauben sie müssten auf Deubel komm raus raus holen, was geht.

Tatsächlich aber sollte es schnell gehen, das Klima kann nicht mit verhandeln, ist aber in rasantem Wandel.

Der Steuerzahler soll jetzt massiv dafür bezahlen, dass die Stromerzeuger sehenden Auges den Industriewandel ignoriert haben und sich gedacht, die Politik wird es schon richten. Die Politiker haben an die jeweils nächste Wahl gedacht und sich gedacht, irgendwer wird's schon richten, aber bitte erst übermorgen. Die Probleme sind seit langem bestens bekannt, der Umgang damit ist zum Kotzen.

Wer zahlt - der Steuerzahler. Was zahlt denn der Stromerzeuger für seine absolute Fehlplanerei? Nichts, der Stromerzeuger jammert und hält erfolgreich die Hand auf.

11:44 von WiPoEthik

«Filtertechnik macht meines Wissens beim CO2-Ausstoß jedoch keinen Unterschied und ist daher für die Klimadiskussion unerheblich - hier geht es dann eher um Gesundheitsaspekte.»

Wenn man bspw. 1 Tonne Steinkohle verbrennt.
Dann entsteht ein gewisse Menge an CO2 aus der Verberennung.
Erst einmal unabhängig von der Filtertechnik in den Abluft-Schornsteinen.

Es sei denn, es seien derartige Filter eingebaut, die durch chemische Reaktion CO2 "abscheiden können". Um es anschl. bspw. "im Erdbden zu verpressen".

Ist ja auch eine Prinzip-Technologie, zu der geforscht + erprobt wird. Dann wäre weniger CO2. Ob bei KKW Datteln so … weiß ich nicht … denke aber, eher nein.

In jedem Fall kommt es auf den Wirkungsgrad des Verbrennungs-Pozesses an. Welche Menge an effektiver Energie zur Stromerzeugung aus je 1 Tonne Steinkohle (oder Braunkohle).

Ist der Wirkungsgrad besser. Entsteht relativ weniger an CO2 in Relation zur jeweils verbrannten Menge an fossiler Primärenergie. Da ist Einsparung.

Die Begehrlichkeiten sind enorm!

Bandyman hat schon erwähnt, dass hier viel Geld verschleudert werden wird.
Die Begehrlichkeiten sind enorm. Ich kenne mehrere Menschen persönlich die schon große Pläne haben um sich innerhalb der jeweiligen Region entsprechend mit ihren Projekten fördern zu lassen. Deren Aussichten sind nicht schlecht.
Das sind allerdings alles Ideen, die den Kohlekumpeln kein Stück helfen.

Es geht lediglich darum Jobs in die Regionen zu bringen - die qualifizierten Mitarbeiter kommen dann von außerhalb. Mit den Kohlekumpeln kann da keiner etwas anfangen.

Und ganz nebenbei wird...

... wird die angewandte Forschung zu den erneuerbaren Energien radikal gekürzt. Da könnte die Tagesschau doch Mal drüber berichten.

11:56 von Guggi

„Ist es nicht zutreffend dass Kohl zig Mrd, damals noch D mark, in die Subvention des Steinkohlebergbaus gesteckt hat. Das entsprach damals meine ich einer Million pro Kumpel.“
Diese Zahl kann ich nicht bestätigen. Kohls Kanzlerschaft begann 1983, da lag der größte Teil der Umstrukturierungsmaßn. schon hinter uns. Es trifft aber zu, dass in den 60-er und 70-er Jahren viel Geld geflossen ist, um die Verwerfungen des Arbeitsmarktes im Ruhrgebiet aufzufangen. Die Hauptleistung kam hier von der NRW-Landesregierung.

re sisyphos3

" 10:35 von schabernack

das kann man googeln .....
GB ...3
Rumänien .. 2
Ungarn ... 2
Tschechien ... 2
Bulgarien/Finnland 1
ja und die Franzosen planen 7"

Und jetzt mal die Realität:
G: 2 (1 in Bau, 1 in Bauvorbereitung)
Rumänien: 2 (Fertigstellung unsicher)
Ungarn: 1 (Fertigstellung unsicher)
Tschechien: 0
Bulgarien: 0
Finnland: 1 (im Bau)

Soweit zur Phrase "Um uns herum werden überall AKW gebaut".

@ Gabi 006

„Das hat die AFD unseren Spitzenpoliker mit Ihrer Klimahysterie im Bundestag schon lange gesagt.
Aber wenn die AFD das sagt ist das ja rechtsradikal !!!“

Wenn die eigenen Abgeordneten Björn „Bernd“ Höcke Zitate oder Passagen aus Hitlers Buch nicht auseinanderhalten können, sagt das genug zum Thema rechtsradikal und der AFD aus.
Das von ihnen genannte würde nicht zu der Einstufung führen.

Wer bezahlt die Beseitigung der angerichteten Schäden?

Da haben über viele Jahrzehnte die Eigentümer der Energiekonzerne horrende Profite gemacht und die Umwelt in einen katastrophalen Zustand versetzt, der schon Millionen Species ausgerottet hat und nun auch uns Menschen bedroht. Sie haben mit ihrer Lobbyarbeit und mit gekauften Studien uns allen Sand in die Augen gestreut über die Gefährlichkeit der fossilen Energien, um zu erreichen, dass ihr Geschäftsmodell nicht gefährdet wird.
Und nun sitzen diese Leute mit der Regierung am Tisch und feilschen darüber, wieviel ihnen an Entschädigung für entgangenem Gewinn in der Zukunft zusteht, statt darüber zu reden, wie sie den entstandenen Schaden wiedergutmachen wollen. Wie pervers ist dieses System und wie sehr lässt sich Politik zum Komplizen machen?

Absurd

In einer zukunftsträchtigen Branche wie der Windenergie wurden in den letzten Jahren zigtausende Arbeitsplätze vernichtet und keinen hat es interessiert. Aber bei der Braunkohle (was so ziemlich die dreckigste Energiequelle überhaupt ist), die seit Jahrzehnten überhaupt nur durch Subventionen am Leben gehalten wird und schon lange abgeschafft gehört hätte, wo es außerdem um deutlich weniger Arbeitsplätze geht, heulen alle rum. Kann mir das jemand erklären?

@12:21 von Schalk01: Erneuerbare Energien China

"Insgesamt muss man aber auch zugestehen das China extrem viel auch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien macht, nicht nur in der Kohle (übrigens Braunkohle)."

China investiert mehr in erneuerbare Energien als die USA, Japan und die gesamte EU zusammen investieren. Da passiert schon eine Menge, aber es gibt auch noch viel zu tun. Immerhin machen die Chinesen was, während in Deutschland geschlafen wird.

11:58 von Sisyphos3 / @schabernack, 10:35

«das kann man googeln (AKW) .....
GB ...3
Rumänien .. 2
Ungarn ... 2
Tschechien ... 2
Bulgarien/Finnland 1
ja und die Franzosen planen 7»

Ja, alle planen … und planen … und planen.
Alle wissen, wie teuer der Bau von AKW ist.
Alle wissen, wie lange das dauert.
Alle haben keine eigene Technologie zum Bau von AKW.

FRA hat. Die planen …
FIN hat. Die bauen ihr ein neues AKW.
Bauen bereits viel länger als geplant.
Viel teurer als einst angenommen.
Aber immerhin mit dem ersten Endlager-Konzept weltweit.

Der einstige AKW-Bau-Weltmeister JAP plant gar nix derartiges mehr.
Es ist dort zwar kein mit Jahreszahl fest gelegtes Abschalt-Szenario.
Aber aller spätestens zum Ende der projektierten Maximal-Betriebszeit der noch laufenden 8 (von einst 54) AKW in JAP "ist Schicht im Schacht mit Atom".

«selbst die Greta favorisiert AKW´s»

Nun ja. Ein Satz zitiert aus welchem Zusammenhang, in dem sich Miss Young Thunberg zur Kernkraft wie im Detail äußerte …?

"Ich will Atom!" sagte sie nicht …

11:51 von IckeDette

Komischerweise wird nie vorgerechnet wieviel Energie die Anreicherung benötigt und wieviel Nettoenergie man davon wirklich erhält, mal abgesehen von dem Energieaufwand für die Müllbeseitigung.
.
weil es in der 3ten Nachkommastelle zu finden ist
oderbenötigt die Urananreicherung hierzulande 1/4 des Stromverbrauchs
und Müllbeseitigung das macht viel Ärger für teilweise tausende von Jahren
aber bestimmt keinen der Energie kostet

...die grünen Klimaschützer merken nicht...

dass durch die Abschalthysterie unsere ganze Industrie in Mitleidenschaft gezogen wird...wir waren früher einmal in der Kraftwerkstechnik und im Kraftwerksbau führend in der Welt, da sind jetzt die Ingenieure entlassen worden...Siemens traut sich schon nicht mehr eine paar Zugsignale in Australien zu installieren...Milliarden wurden bei dem Bau von AKWs - u.a. in Mülheim-Kärlich und demnächst sicher auch in Datteln - in den Sand gesetzt, nun wird es spannend zu erleben, ob noch Windkraftwerke oder Stromautobahnen gegen die Proteste der Bürger gebaut werden können...wir befinden uns in einem Öko-Rausch, aus dem wir uns schon in einigen Jahren de-industriealisiert haben und in den Vorgärten Sonnenblumen anpflanzen. Es wird ein Lernen mit oder durch Leiden...

15. Januar 2020 um 11:34 von landart

"
dann kommt leider von Aktivisten ein sprachliches Herumeiern oder die Vertröstung auf den Atomstrom von Frankreich oder noch eine zu erfindende Speichertechnik
"

Die ist erfunden. Es gibt sogar viele Variationen davon. Eine besonders interessante ist, dass man alte Kohlekraftwerke umbauen kann und dort mit recht überschaubaren Aufwand Energiespeicher einbauen kann. Dabei kann man sogar einen Teil der Technik wiederverwenden! Warum wird darüber nicht öffentlich diskutiert?

15. Januar 2020 um 12:19 von dito

"
@09:39, IckeDette
Weder Kohle- noch Kernkraft werden in Deutschland subventioniert:

> https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2014/4-32-sch...

> > http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/080/1408084.pdf (Seite 16, Antwort 27 zu Subventionen)
"

Aus dem pdf:
"
Auf Basis deutscher Steinkohle erzeugter Strom für die öffentliche
Versorgung wird nicht subventioniert, weil deutsche Steinkohle wie
auch Importsteinkohle zum Weltmarktpreis in den Kraftwerken eingesetzt
wird. Steinkohlebeihilfen werden lediglich für den Absatz deutscher
Steinkohle und als Stilllegungsbeihilfen an die steinkohlefördernden
Unternehmen gewährt.
"
weiter
"
1999 und 2000 beliefen sich die Steinkohlebeihilfen
des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen auf insgesamt
jeweils 8,5 Mrd. DM; im Jahr 2001 waren es 7,6 Mrd
...
Darin sind nicht die Stilllegungshilfen enthalten
...
"
Wir Subventionieren nicht die Verbrennung, aber den Verkauf. Eigentlich auch Verbrennung, aber das wurde nicht erhoben.

@landart, 13:05

"(…) die grünen Klimaschützer merken nicht, dass durch die Abschalthysterie unsere ganze Industrie in Mitleidenschaft gezogen wird."

Sie verstehen das nicht ganz.

Die Klimaschützer wissen das alles sehr wohl! Sie sind aber der Meinung, dass Klima und Welt nur noch durch entsprechende Maßnahmen gerettet werden können.

Dies kann im Zweifelsfall auch die deutsche Deindustrialisierung und die Rückkehr zur Selbstversorgung bedeuten, was dann aber leider alternativlos ist.

Man muss diese Meinung nicht teilen, aber zu behaupten, die Klimaschützer "merken nichts", geht an der Realität vorbei. So dumm sind die nicht.

15. Januar 2020 um 13:01 von Sisyphos3

"
11:51 von IckeDette
Komischerweise wird nie vorgerechnet wieviel Energie die Anreicherung benötigt und wieviel Nettoenergie man davon wirklich erhält, mal abgesehen von dem Energieaufwand für die Müllbeseitigung.
.
weil es in der 3ten Nachkommastelle zu finden ist
oderbenötigt die Urananreicherung hierzulande 1/4 des Stromverbrauchs
und Müllbeseitigung das macht viel Ärger für teilweise tausende von Jahren
aber bestimmt keinen der Energie kostet
"
Ich will Zahlen sehen. Ihre Aussage hat keinen Gehalt in der Hinsicht, also muss ich selbst recherchieren. Wäre mir lieber mal was Journalistisches dazu zu sehen.
Die Müllbeseitigung macht genügend Ärger, zumal wir kein wirkliches Endlager haben und Asse vollkommen "Energiefrei" wieder aufgebuddelt wird. Es müssen auch Schutzmittel produziert werden, die dann selbst zum leicht strahlenden Müll werden und und und. Da wird wohl sicherheitshalber viel Aufwand gar nicht erst erwähnt, damit die Technik CO2-Neutral dargestellt werden kann.

So wird es dann

Naja, als der Steinkohle bergbau sich langsam aus unserer Stadt verabschiedete, begann davor der Strukturwandel. Davon hat unsere Stadt nicht viel gehabt. Höher Anteil von Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor, Arbeitslosigkeit meist konstant, worunter der Bürger und selbst die Finanzlage der Stadt bis heute leidet. Wir stehen im Wohlstandvergleich anderer Städte in NRW seit Jahrzehnten den letzten Rängen. Auch die jetzigen Bergleute die später in anderen Berufszweigen eintreten wird es nicht anders ergehen, außer sie gehen in den vorzeitigen Ruhestand.

re dito

"Weder Kohle- noch Kernkraft werden in Deutschland subventioniert:

> https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Parlamentarische-Anfragen/2014/4-32-sch...

> > http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/080/1408084.pdf (Seite 16, Antwort 27 zu Subventionen)"

Kohleverstromung (und auch sonstiger Verbrauch von Steinkohle in der Industrie) ist jahrzehntelang subventioniert worden.

Die Aussage zur Kernkraft gilt nur für Subventionen im laufenden Betrieb. Indirekte Subventionen sind riesig: Die Betreiber müssen sich nicht haftpflichtversichern für Schäden bei einem Atomaunfall und kommen mit einem gedeckelten Beitrag für die Entsorgung davon.

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