Ihre Meinung zu: Kohleprojekt in Australien: Siemens hält an Auftrag fest

12. Januar 2020 - 21:58 Uhr

Es geht um Technik für eine Bahn, die Kohle in Australien transportieren soll. Für Siemens-Verhältnisse bringt der Auftrag nicht besonders viel Geld, dafür aber sehr viel Kritik. Trotzdem hält der Konzern daran fest.

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Kommentare

Es gibt halt Konzerne, für

Es gibt halt Konzerne, für die ist "Kohle machen" die einzige Devise. Siemens gehört wohl zu dieser Familie.

Gut so!

Es ist grundsätzlich falsch, Erpressern nachzugeben. Siemens hat richtig gehandelt.

Davon mal abgesehen, so eine Kohleminienprojekt ist ein Jointventure, aus dutzenden Unternehmen, bei denen etliche Millarden Dollar fließen. So eine popelige Zug-Ampel hätte sich der Australische Staat vermutlich auch im Baumarkt um die Ecke kaufen können.

Das klappt

Das klappt schon mit dem Klimapranger.
*
Welche Investition lässt sich nicht grün verteufeln?
*
Klar, die mit Subventionen geförderten Windparks, die mit Diesel durchgedrehte Wartung von nicht angeschlossenen Windmühlen geschönt haben.

Richtig so. Diese Art von

Richtig so. Diese Art von Problemen können nur politisch in Australien diskutiert/gelöst werden.

Meine Güte!

Siemens liefert Signalanlagen für den Zug wie für andere Züge auch. Wenn nicht Siemens gibt es andere Anbieter. Was jetzt- gute Züge, schlechte Züge?Wollen jetzt gut situierte Student*Innen ohne Mandat Unternehmensentscheidungen erzwingen? Schlimm genug, dass Kaeser offenbar Luisa Neubauer einen Aufsichtsratsposten anbot. Der muss aufpassen, dass er vor lauter Anbiederung nicht auf der eigenen Schleimspur ausrutscht

2020 um 22:07 von andererseits

Es gibt halt Konzerne, für

Es gibt halt Konzerne, für die ist "Kohle machen" die einzige Devise. Siemens gehört wohl zu dieser Familie.

Re
und es gibt Firmen ,die sich an Verträge halten und nicht Populisten nachlaufen .Bin kein Freund von ihnen aber wenn sie recht haben haben sie halt recht .Sind schon ein wenig Einseitig und dem Populismus Öko erlegen ?Die Mehrheit ausser ein paar Spinner möchten zur Zeit noch ,dass Verträge und Gesetze nicht für Ökopopulisnus geopfert werden .

22:09 von Toni B.

Gut so!

Es ist grundsätzlich falsch, Erpressern nachzugeben. Siemens hat richtig gehandelt.

Davon mal abgesehen, so eine Kohleminienprojekt ist ein Jointventure, aus dutzenden Unternehmen, bei denen etliche Millarden Dollar fließen. So eine popelige Zug-Ampel hätte sich der Australische Staat vermutlich auch im Baumarkt um die Ecke kaufen können.
////
*
*
Da irren Sie, das haben die ideologischen Mainstremforisten schon geschildert, die einzigen zwei Lieferanten auf der Welt sollen schon abgelehnt haben.
*
Und kopieren von anderen Bahnliniensicherheitsanlagen, das geht ja überhaupt nicht?
*
Haben die denn keine Atomkraftwerke die einspringen könnten?
*
(klar Frankreich und Tschechien sind zu weit weg)

Relation und Verantwortung

Siemens hat weise entschieden.

Der Friday-Frau von Reentsma bleibt zu wünschen, dazu zu lernen, um im echten Leben ernsthaft Verantwortung zu übernehmen und nicht nur Show zu liefern.

Warum nicht herausfinden

wie sich ein Negativimage auswirkt?

re toni b.

"Gut so!

Es ist grundsätzlich falsch, Erpressern nachzugeben. Siemens hat richtig gehandelt."

Erstens entschuldigen Sie sich mal für das Wort Erpresser. Niemand hat Siemens erpresst.

Oder wollen Sie jetzt jegliche Kritik mit Straftatbegriffen belegen?

Toni B.

Australien kann sich die Signaltechnik eben nicht mal so woanders kaufen. Über 60 Firmen haben aus dem Projekt zurückgezogen haben - das zeigt, wie umstritten und dreckig es ist. Weil kaum noch Firmen mitmachen, hätte eine Siemens-Absage zu einer Verzögerung von bis zu einem Jahr geführt. Der öffentliche Druck auf Siemens war offensichtlich noch nicht hoch genug.

Warum sollte

Siemens keine Signalanlage verkaufen und bauen, Bahn ist besser als LKW, sagt man.
Siemens will doch keine Kohle fördern, und die internationalen Konzerne die dort Geld rein stecken, werden sich nicht aufhalten lassen.
Die Sache verspricht Gewinn, dabei spielt die Signalanlage nur eine Nebenrolle.
Rüstung wächst in Deutschland auch wie die Zahlen zeigen, wenn das jetzt richtig im Kopf habe. Und das ist wesentlich schlimmer als etwas für die Bahn bauen.
Und Bahn ist ja bekanntlich Klima schonend.

Die Heuchelei

Ich hoffe, dass all diejenigen, die Siemenschef Josef Käser für seine pro-Merkel Haltung so lobten jetzt merken was los ist.

Egal ob in Deutschland, China oder Australien, Herr Käser schmeichelt sich bei den Mächtigen ein. Wäre alles halb so schlimm, wenn er nicht gleichzeitig den Moralapostel spielen würde.

Ich habe nichts gegen Kohlekraft und halte wenig von FFF. Finde es aber toll wie FFF Käser und seine Heuchelei so bloßstellen konnten.

Richtige Entscheidung

Kohle Förderung für Australien noch Überlebens wichtig, Außerdem in Brasilien u. Australien wüten Busch u. Waldbrände und jetzt wieder ein Vulkanausbruchauf den Philipinen, das ist alles ein 1000 Faches was wir wohl in 100 Jahren an Feinstaub oder auch CO 2 einsparen können und dabei uns selbst ruinieren.

Leider vertan...

Es wäre die Chance für Siemens gewesen, ohne viel Gewinnverlust zu zeigen, dass Verantwortung übernommen wird nicht nur für Profitinteressen, sondern auch für Klima und Zukunft.
Was nun bleibt ist, um Siemensgeräte einen Bogen zu machen.

re tias

"und es gibt Firmen ,die sich an Verträge halten"

Wenn es heißt:
"Nach Abwägung aller Fakten und Gesprächen mit Dritten habe sich der Münchner Industriekonzern entschieden"

Dann war da wohl Entscheidungsspielraum für Siemens und nicht so ein simples "Verträge erfüllen" wie Sie sich das vereinfachen.

@Toni B. 22:09

Sie tun gerade so als wären die Demonstranten Terroristen die Siemens als Geisel nehmen würden. Es ist grundsätzlich falsch Menschen zu diffamieren und als Erpresser zu bezeichnen nur weil man nicht deren Meinung vertritt.

Siemens hat Verträge

Siemens hat Verträge einzuhalten und seine Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen.

Man kann sich nicht von ein paar Hanseln erpressen lassen, die selbst keine Ahnung von Unternehmensführung haben und nicht raffen was passiert, wenn es zum Alltag wird das man Aufträge spontan cancelt weil irgendjemand ein Problem damit hat.

Dann ist man als Unternehmen nicht nur schnell seine Kundschaft los, sondern auch die Demonstranten können das real spüren.

Der bestellte Handwerker hört dann mitten im Arbeitsprozess auf, weil jemand den Autisten markiert und man hat ein Loch in der Wand oder eine abgeklemmte Heizung oder keinen Strom, bis man einen neuen gefunden hat.

Oder Kohle wird nicht geliefert, dadurch keine ausreichende Energie mehr, dadurch sind keine elektronischen Geräte mehr zuverlässig funktionsfähig.

Clou

Das ist ja der Clou: Wenn nicht alle mit machen, dann hat der Klimaschutz keine Chance. Erst wirklich mal vor eigener Haustür kehren, in Deutschland und in der EU, das wäre der Anfang und die Voraussetzung dafür das man andere auch dazu übereden kann.

um 22:22 von karwandler

Es ist grundsätzlich falsch, nachzugeben. Siemens hat richtig gehandelt."

Erstens Sie sich mal für das Wort . Niemand hat Siemens erpresst.

Oder wollen Sie jetzt jegliche Kritik mit Straftatbegriffen belegen?

Rec warum sollte er sich entschuldigen ,wo er recht hat hat er recht und wenn sie mit den Erpressern gleicher Meinung sind ,ist der Öko Shit trotzdem Erpressertum wo gerade läuft ! Schon Komisch ihre Darstellung der Wahrheit .

@22:13 von Werner40

"Richtig so. Diese Art von Problemen können nur politisch in Australien diskutiert/gelöst werden."

Kommt ja nicht oft vor, aber ich teile Ihre Ansicht. Man kann ja auch nicht so einfach von einer Firma verlangen, aus bestehenden Verträgen - so mir nichts dir nichts - wieder auszusteigen. So viel Vertrauensverlust kann sich keine Firma leisten.

Passt nicht!

Der Staat will uns E-Autos aufs Auge drücken wegen Umwelt, aber große Firmen dürfen sich an Umwelt unfreundlichen Projekten beteiligen?

Richtige Entscheidung!

Wo verdient ein Global Player wie Siemens sein Geld – in der Lebenswirklichkeit von 99 % der Erdbevölkerung.

@apop

"Was nun bleibt ist, um Siemensgeräte einen Bogen zu machen."

Sie sind also der Meinung ein Unternehmen das sich als zuverlässig erweist sollte sanktioniert werden? Bei ihnen würde ich nichts kaufen, müsste ich ja anscheinend damit rechnen das sie nicht liefern was bezahlt wurde, weil sie es sich spontan anders überlegen.

@22:16 von deutlich

"Schlimm genug, dass Kaeser offenbar Luisa Neubauer einen Aufsichtsratsposten anbot. Der muss aufpassen, dass er vor lauter Anbiederung nicht auf der eigenen Schleimspur ausrutscht."

Das habe ich auch zuerst gedacht, aber vielleicht war es nur ein kluger Schachzug. Die junge Dame hätte da sicher eine Menge lernen können. Und vielleicht ist die Dame auch nicht so scharf darauf, von anderen Aufsichtsratmitgliedern ausgelacht zu werden.

Verantwortung? Versagen!

"Wenn Siemens nicht liefert, tuts ein anderer", "Was ist schon so eine popelige Signalanlage". Das ist die aktuelle Diskussion und sie ist arm und heuchlerisch. Verstecken, Kleinreden, Verantwortung ablehnen, Ablenken... und Argumente? "Oh ja, Ihr habt Recht, wir müssen dringend was tun. Fangt doch schon mal an". Das ist in der Wirtschaft wie in der Politik, naja, ist ja fast das Gleiche. Schade um Siemens und die anderen, die es ihnen noch nachmachen werden. Sie verspielen gerade bei den künftigen Generationen.

richtig so!!!

Obwohl die Größenordnung von 18 Millionen Euro für Siemens nicht von Bedeutung ist, kann sich Siemens von Aktivisten wie Luisa Neubauer nicht vorführen lassen.
Die Entscheidung des Vorstandes unter Joe Kaeser ist völlig richtig.

22:07 von andererseits

Es gibt halt Konzerne, für die ist "Kohle machen" die einzige Devise. Siemens gehört wohl zu dieser Familie.
.
die Alternative ?
den Auftrag ablehnen und 500 Arbeitsplätze abschaffen !
ob das jedem zusagt

"Kohleprojekt in Australien: Siemens hält an Auftrag fest"

.

Also kurz gesagt Profit geht vor Klimaschutz. Eben Kapitalismus.

Das muss Siemens selbst entscheiden.

Diese Diskussion ist schon etwas übertrieben. Wenn Siemens nicht liefert dann eben die Konkurrenz. Die Signaltechnik für die Bahn beim Kohleabbau ist sicher nicht existentiell für das ganze Projekt. Ich wundere mich sowieso dass der Siemens Chef einer selbst ernannten Klimaaktivistin einen Vorstandsjob anbietet. Sieht so eine professionelle Unternehmensführung aus die eine ganze Unternehmenssparte und deren Jobs sichern soll?

Natürlich tun sie das. Würden

Natürlich tun sie das. Würden Sie, nur weil jemand es fordert, zu guten Zwecken auf Ihr Gehalt verzichten? Siemens ist Weltkonzern, kein Wohltätigkeitsverein. Da liegt es in der Natur der Dinge, dass es um Kohle geht. Worum auch sonst?

rer Truman Welt

Bei allem Respekt, aber die Forderung, ein Transportsystem nicht zu liefern, ist etwas naiv und entspringt den unbedarften Gedanken von Schülern bzw. Jugendlichen. Es hätte noch nicht einmal symbolischen Wert. Dahinter steht eine politische Entscheidung, welche die Mehrheit der Australier zumindest bis Oktober letzten Jahres mitgetragen hat, denn diese hat ihre Regierung gewählt. Die Kirche sollte im Dorf bleiben! Im Osten bauen sie neue Atomkraftwerke, was ist denn damit? In Brasilien roden sie den Urwald ab, damit hier das Rindfleisch erschwinglich bleibt, was ist damit? Tesla baut Riesen E-Trucks, deren Umweltbilanz katastrophal aussieht zu jedem Verbrennungsmotor eines Klein- und Mittelklasse PKW aussieht, was ist damit? In USA wird die Umwelt mit Fracking großflächig verseucht, was ist damit? Sich auf Siemens einzuschiessen für ein Transportsystem im Kohleabbau ist Pillepalle, aber praktisch weil vor der Haustür. Nein, da haben andere Vorgänge ganz andere Bedeutung.

@deutlich 22:16

Sie und andere wollen oder können nicht die Signale hören, die diese von Ihnen polemisch als "gut situierte Studentinnen" bezeichneten jungen Menschen senden. Für Siemens wird diese Entscheidung Folgen haben. Verdammt viele Deutsch werden keine Siemens Produkte mehr kaufen. Ich kenne sehr viele die jetzt Siemens boykottieren und ich werde es selber auch tun. Frau Neubauer würde ziemlich sicher ein besseres Bild abgeben als einig die Aufsichtsratsposten bei Siemens inne haben, so viel kann ich Ihnen garantieren als erfolgreicher Geschäftsmann. Sie glauben gar nicht was für Amateure sich teilweise auf Aufsichtsratsposten von Top Unternehmen befinden.

@ andererseits um 22:07

"Es gibt halt Konzerne, für die ist "Kohle machen" die einzige Devise. Siemens gehört wohl zu dieser Familie."

Siemens ist ein Unternehmen, das Profite erwirtschaften muss. Genauso wie die Banken die doch tatsächlich an den CO² Zertifikaten verdienen. Ganz klimaschonend natürlich.

@Anna-Elisabeth 22:38

Erstens hat Luisa Neubauer eine Aufgabe bei FFF und zweitens wenn sie denn dieses Angebot angenommen hätte, dann hätten die anderen Aufsichtsratsmitglieder ganz wenig zu lachen gehabt. Es ist schon sehr auffällig wie man Junge Menschen wie dumme Naivlinge und Trottel behandeln will. Ich sage Ihnen eine Sache, in meinem Unternehmen machen Junge Leute im ähnlichen Alter von Frau Neubauer einen großen Teil des Erfolges aus. Wer glaubt die Jungen Menschen seien zu blöd um sich durchzusetzen der irrt sich.

22:34 von Hackonya2

schwierig
mit welchem Geld werden denn die Subventionen für die E Mobilität bezahlt
überhaupt die ganze Umwelthysterie finanziert
wer verzichtet freiwillig auf seinen Arbeitsplatz
so viele Lehrer und Förster braucht man hierzulande nicht
und wenn es bei einigen noch nicht angekommen ist
wo kommt die Kohle her

Verpflichtet dem Shareholder

Sonst keinem und nichts.
Jämmerlich.

Aber das wird ja immer gern angegeben, wenn man etwas falsches tut im Job, dass man mit Geld gezwungen wird.

Signalanlagen

Was ist verwerflich daran das die Firma Siemens Signalanlagen für eine Eisenbahnstrecke verkauft? Auch wenn diese für Abtransport von Kohle ist? Die Klimaaktivisten sollten den Ball flach halten, wenn Siemens die Anlage nicht verkauft, macht es jemand anders. Ist dem Klima dann geholfen?

22:22, karwandler

>>Oder wollen Sie jetzt jegliche Kritik mit Straftatbegriffen belegen?<<

Die Diskussion entgrenzt sich mehr und mehr. Es wird gern mit Schimpfworten (Hysteriker, Ökofaschisten, Öko-Shit etc.) operiert, die man in jedem Thread zum Thema, auch diesem hier, findet, und da mutiert dann so ein Sprachgebrauch mehr und mehr zum guten Ton.

Obwohl ich durchaus f.

Obwohl ich durchaus f. Klimaschutz bin, halte ich die Siemens-Entscheidung insofern f. richtig, als
- es auch und gerade um Arbeitsplätze (f. Fr. Neubauer sicher wenig relevant !) und letzlich das Unternehmen selbst geht [man lebt ja nicht davon, Aufträge abzulehnen]
- es nicht angehen kann, dass sich irgendein Unternehmen von Unkundigen innerbetriebl. u. betriebswirtschaftl. relevante Entscheidungen vorgeben/vorschreiben lässt ! Dies wäre ein m.E. eher schlechtes Signal. FFF. und Fr. Neubauer sind nicht DIE Wissenschaft !
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Hr. Kaeser der FFF-Aktivistin einen - sicher gut dotierten - Posten im Siemens Energy-AR. (od. einen vergleichbaren Posten) - vergeblich - angeboten hat. Qualifikation, Eignung, Leistung, Wissen ??? - Alles irrelevant ! So läuft das heute ! Mir wird übel ...
MfG. B.W.

re anna-elisabeth

"Kommt ja nicht oft vor, aber ich teile Ihre Ansicht. Man kann ja auch nicht so einfach von einer Firma verlangen, aus bestehenden Verträgen - so mir nichts dir nichts - wieder auszusteigen. So viel Vertrauensverlust kann sich keine Firma leisten."

Hört man das auch von Ihnen, wenn deorangefarbene Toupierte im Weißen Haus verlangt, dass Firmen aus Verträgen über Nordstream 2 aussteigen müssen, or else ...

Und dem hier stimme ich absolut zu

Und dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/siemens-kohle-australien-103.html

Neubauer hatte sich nach dem Treffen zuversichtlich gezeigt. "Er hat im Gespräch zugegeben, dass es ein Fehler war, den Vertrag mit Adani zu unterschreiben", sagte Neubauer. "Ein CEO wie Kaeser macht dann nicht den zweiten Fehler und hält an einem so katastrophalen Handel fest - sondern revidiert den Fehler."

stimme ich absolut zu und ich finde es richtig, dass sich Neubauer von Siemens nicht hat kaufen lassen und dass Fridays For Futures sich nicht von Siemens mit Posten kaufen lässt. Gut so!! Tja Siemens, Neubauer und Fridays For Future hat euch eben durchschaut. Ihr wolltet die mit einem Posten zum Schweigen bringen und auf Linie bringen wie es aussieht. Aber der Versuch ist gruendlich misslungen. Pech gehabt, Siemens.

@ Delle um 22:22

"Der öffentliche Druck auf Siemens war offensichtlich noch nicht hoch genug."

Wie sollte denn Ihrer Meinung nach dieser Druck auf Siemens und alle anderen Unternehmen aussehen?
Warum verspürren eigentlich nicht die Reichen, die durch diese dreckige Wirtschaftsform Milliarden schäffeln keinen Druck, dass ihnen, unser Geld entzogen wird um für die Gemeinschaft aufgewendet zu werden?
Wie in grüne Technologie? Made by nationalized Siemens for example.

Deutschland muss Vorreiter werden

und endlich Regelungen schaffen (auch EUweit initiieren) wissenschaftich Anerkanntes umsetzen. Carbon-Milliardäre sollten ermuntert werden, zu Kapitalismus 2.0 = emmisionsfrei und nachhaltig, ökologisch und sozialverträglich und endlich, in Werbung zu finden, mit weichspülen aufzuhören, sondern, umzusetzen!
Frau Neubauer, vllt sollten Sie doch noch in den Zirkel der Betonköpfe vordringen, den Posten annehmen und von innen heraus aushöhlen. Auch, wenn die Börse morgen Anderes sagen mag, meine Kapitalbeteiligungen an Siemens lassen sich mit wenigen Clicks verkaufen (leider nicht kriegentscheidend).

Dass hier wird Kaesers Ende sein

Und dass hier wird Kaesers Ende sein:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/siemens-kohle-australien-103.html

Siemens will den Auftrag im Rahmen eines umstrittenen Kohleminen-Projekts in Australien trotz heftiger Kritik von Umweltverbänden ausführen. "Wir müssen unsere vertraglichen Verpflichtungen erfüllen", schrieb Vorstandschef Joe Kaeser am Abend nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung auf Twitter.

Nach Abwägung aller Fakten und Gesprächen mit Dritten habe sich der Münchner Industriekonzern entschieden, wie geplant Signaltechnik für eine Zugverbindung zu liefern, mit der Kohle von der geplanten Mine zum Hafen transportiert werden soll.

Klimaschutz sollte den Aktionären wichtiger sein als Profit!! Schämt euch, Siemens-Aktionäre!! Und ich werde keine Aktien von Siemens kaufen, solange Siemens solche Politik treibt und unseren Planeten weiter zerstört. Nein Siemens, so werden wir keine Freunde. Ich erwarte und verlange von Siemens ein Umsteuern!!

um 22:27 von MichlPaul

>>
Kohle Förderung für Australien noch Überlebens wichtig, Außerdem in Brasilien u. Australien wüten Busch u. Waldbrände und jetzt wieder ein Vulkanausbruchauf den Philipinen, das ist alles ein 1000 Faches was wir wohl in 100 Jahren an Feinstaub oder auch CO 2 einsparen können und dabei uns selbst ruinieren.
<<

Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch Sinn macht, sinnvolle Hinweise in die Diskussionen hier einzubringen, da mir die Hysterie doch ganz anders zu verteilt sein scheint, wie regelmäßig dargestellt:

Kohle ist in Millionen von Jahren unter hohen Drücken und Temperaturen aus Pflanzen entstanden (ich verkürze bewusst). Stellen Sie sich einfach vor, Jahr für Jahr sinkt Vegetation auf den Boden von Meeren (von Sauerstoff abgeschlossen). Jetzt setzen Sie das in der Kohle enthaltene CO² in einem kurzen Zeitraum von wenigen hundert Jahren wieder frei. Die paar Busch-und Waldbrände sind Peanuts dagegen.

22:16 von deutlich

genug, dass Kaeser offenbar einen Aufsichtsratsposten anbot.

Re
auch die machen Populismus mit und fallen am ende auf die Schnauze .Luisa Neubauer ,Ist das Kinderkriegen unseren Mitmenschen gegenüber schlecht ? Die Afrika Migration als CO2 Einsparung betrachtet ?Ja die .Spare auch am ihrem Pferd,Liebling CO ein .Sauerbraten !Lecker mit Rotwein und ...Wird Zeit für Vernunft bei diese Leuten .Ich bin für Umwelt und mache was dafür aber von Idioten halte ich nicht viel.
Harte Sprache ,dass auch der letzte .... Aufwachen möge .Diese Einkaufen für weiterso und Verteitigung ,Käse was tust du

"Es gebe unterschiedliche

"Es gebe unterschiedliche Interessenlagen - von Aktionären, Kunden und auch der Gesellschaft. Der Auftrag bringt Siemens 18 Millionen Euro und ist für Siemens-Verhältnisse damit vergleichsweise klein."

Es geht nur ums Geld...

Mich tröstet nur der eine Gedanke:
auch deren Kinder und Kindeskinder atmen die selbe dreckige Luft und essen den gleichen verseuchten Fisch.

Am 12. Januar 2020 um 22:07 von andererseits

Zitat:
"...Es gibt halt Konzerne, für die ist "Kohle machen" die einzige Devise. Siemens gehört wohl zu dieser Familie..."

Schon mal was von der These; Im Kapitalismus steht der Profit im Mittelpunkt; gehört?

Richtige Entscheidung

An den Kommentaren die Frau Neubauer dazu abgegeben hat, sieht man ganz klar, dass sie noch nicht reif ist für eine solche Verhandlung bzw. den Umgang mit Menschen auf CEO Niveau. "Niveau ist keine Creme".

Als Erwachsener muss man manchmal auch mit Konsequenzen seiner Entscheidungen klarkommen. Das schliesst anderes Handeln in Zukunft nicht aus.
Die Schreihals-Taktik bei den Jugendlichen aktuell geht mir langsam richtig auf den Wecker. Der Ton machts viel aus.

Ich bin auch Pro Umweltschutz und daher verzichte ich auf einige Dinge die dem schaden. Aber diese Social Media getriebenen Schrei-Kampagnen finde ich sehr abstoßend und respektlos.

Darstellung: