Kommentare

Mehr zu den Ursachen

Zu den Ursachen und den Verantwortlichkeiten für die Folgen der Brände kann man hier leider nicht viele Informationen erhalten. Es wäre dann einfacher, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Die Meinung (natürlich zu Recht) verzweifelter Bürger und der Hinweis auf den Klimawandel finde ich etwas dünn.

Und wieder....

...ein Bericht ohne die Brandstifungen (rund 200 Personen wurden deswegen verhaftet) auch nur am Rand zu erwähnen, dafür wird der Klimawandel genannt, es geht ja nichts mehr ohne.
Die Aborigines haben jahrtausende lang kontrollierte, überschaubare Feuer gelegt, damit immer wieder das Unterholz beseitigt, seit das nicht mehr gemacht werden darf, haben wir Feuersbrünste wie z. B. in diesem Jahr in Down Under.

Kohle Lobby in Australien

Ich lebe in Australien. Dieses Land ist fest in der Hand der Kohle Lobby und der Murdoch Presse. Jeder Prime Minister der versucht hat die CO2 Emissionen einzudämmen, wurde schnellstmöglich und immer erfolgreich abgeräumt. Jetzt passiert hier nichts außer jeder Menge falscher Informationen, die kursieren und die Schuld auf absolut alles außer dem Klimawandel schieben. Und es funktioniert! Viele Leute haben mittlerweile eine Aversion gegen die „Greenies“ die ja keine Ahnung haben. Die Grünen existieren hier zwar als Partei, haben aber nur wenige Sitze im Parlament.
Eine handvoll Leute machen hier den ganz großen Profit und das lassen sie sich nicht nehmen. Sie gehen auch über Leichen dafür.

Schreckliche Leugner des Klimawandels

@chefeeRodi Die Australier, deren Feuerwehr und die Welt sind sich einig, dass der Klimawandel an der Verbreitung der Feuer Schuld ist. Bitte die Meldungen genauer lesen. Lassen Sie sich nicht verwirren. Einzelne Feuerleger können keinen Kontinent in Brand halten. (Zum Glück)

@Chefee Rodi

Ich habe nach Nachrichten direkt aus Australien gegoogelt.

Es sollen "nur" 1% der Feuer auf echte Brandstiftung zurückzuführen sein. (Bei der Fläche trotzdem heftig. Und man fragt sich, wer sowas macht.)

Aber ansonsten herrschen in den Gebieten Vorkehrungen, wie an einer Tankstelle.
Etwa 50 Personen wurden festgenommen, weil sie "nur" eine geraucht haben. Das kostet sie jetzt über 5.000 Australische Dollar Strafe.
Und da hat noch nicht mal etwas Feuer gefangen.

Dazu kommen weitere Vergehen im Umgang mit Feuer oder Lagerung von leicht entzündlichen Stoffen.

Diese Fahrlässigkeiten zählen aber nicht als Brandstiftung.

Von Bolsonaro lernen heißt siegen lernen?

"Ich habe viele australische Freunde die mir sagen, das es ein großer trend währe, dass Teenager absichtlich Feuer legen um auf die Erderwärmung masiv hin zu weissen." @Chefee Rodi
.
Na, wer hat wohl laut Bolsonaro die Brände im brasilianischen Urwald gelegt? Na klar, die Grünen.
.
Wie schaffen es nur die skrupellosen Lobbies, gerade diejenigen unmöglich zu machen, die ihrem Wirken entgegen treten? Und vor allem, wie kann man sich solche Propaganda zueigen machen und ins gleiche Horn stoßen?

@Chefee Rodi

Was ich unerträglich finde ist, dass Sie Falschmeldungen verbreiten. Die Masche "ich habe Freunde ..." kennen wir zu genüge, damit lässt sich alles behaupten.

Ansonsten ist die Behauptung, die Feuer seien absichtlich gelegt um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, in etwa so korrekt wie Ihre Rechtschreibung.

@mikethecat

"
Am 11. Januar 2020 um 09:15 von mikethecat
Und wieder....

...ein Bericht ohne die Brandstifungen (rund 200 Personen wurden deswegen verhaftet) auch nur am Rand zu erwähnen, dafür wird der Klimawandel genannt, es geht ja nichts mehr ohne.
Die Aborigines haben jahrtausende lang kontrollierte, überschaubare Feuer gelegt, damit immer wieder das Unterholz beseitigt, seit das nicht mehr gemacht werden darf, haben wir Feuersbrünste wie z. B. in diesem Jahr in Down Under."

Und wieder...

ein Kommentar, der behauptet, daß das gezielte Abrrennen der Spinifex-Gräser nicht mehr gemacht werden dürfe.
Zum x-ten Mal: das ist völliger Quatsch. Das gezielte Abbrennen kann nicht mehr so durchgeführt werden, wie es notwendig wäre. Das geht nur in einem bestimmten Zeitfenster, wenn Bäume und Sträucher noch feucht, das Gras aber schon trocken ist. Wegen des Klimawandels und der damit verbundenen extremen Trockenheit wird dieses Zeitfenster immer kürzer.

Das gab's immer schon?

Ich möchte auf das "Wetterthema" der Tagesschau von vor zwei Tagen hinweisen. Da findet man einen Graph, der die Entwicklung der Jahresdurchschnittstemperatur Australiens über die letzten hundert Jahre abbildet.

"https://wetter.tagesschau.de/wetterthema/2020/01/09/das-rekordjahr-in-australien.html"

@HierUndJetzt (09:19)

Ich habe mir jetzt die Liste der Prime Minister angeschaut und weiß nicht, was Sie meinen.
Mindestens 3 Jahre hatte jeder. Manche länger.
Vom abräumen kann nicht die Rede sein.

Medien einfach missbraucht

Wer soll das Geschrei der Leute noch ertragen, die sich nicht tatsächlich mit den Hauptursachen auseinandersetzen? (damit meine ich nicht die bisherigen Kommentare hier, sondern die große Klima-Bewegung die dort jetzt fett auftritt und meint, alles läge an der Erderwärmung)

Habe selbst ein paar Artikel der australischen Zeitungen aufgerufen und dort wird eben nicht rein auf die Erderwärmung argumentiert, sondern auf sogenanntes "fuel load" (Barke), Brandstiftungen und begünstigte Wetterbedigungen durch Trockenheit und Hitze (Erderwärmung=Beiwerk, nicht Hauptursache!)
Sowas erwarte ich als objektive Berichterstattung.
Damit man endlich mal wegkommt von diesen völlig überhitzten Debatten.

Natürlich spielt die Erderwärumung eine Rolle, aber diese Feuer hätten sich ganz wesentlich eindämmen lassen. Umstellung und Disziplin ist geboten.

Regierung Informationsseite:
https://www.ga.gov.au/scientific-topics/community-safety/bushfire

Freiwillige Feuerwehr
https://volunteerfirefighters.org.a

09:59 von Anderes1961

Darf ich fragen, was Sie mit Ihrem Beitrag zu der Diskussion hier beigetragen haben?

Sie wissen ja: Gerade wenn man von menschengemachten Klimaerwärmung überzeugt ist, sollte man unnötige Energieverschwendung vermeiden. Sie produziert CO2.

Die Ignoranten sind typisch:

Die Ignoranten sind typisch: Sie haben Tunnelblick, sehen nur eigene Kosten, und glauben an den Weihnachtsman (es gibt so manche Australier, die sich darüber geäussert haben, dass bei weniger Regulierungen Farmer rechtzeitig eigene Brände hätten legen können, und damit alles verhindert hätten - sie hätten natürlich ganz Australien im Griff, alles klar). Andere glauben dass die Brände gelegt wurden um auf den Klimawandel hzinzuweisen (aber natürlich gibt es in Australien kein ultra-heisses Wetter und keine Eukalyptusbäume mit schnell entzündlichen ätherischen Ölen usw).

Aber sie glauben nicht an den Klimawandel. Ob dieser von Menschen hauptsächlich verursacht wird, glaube ich nicht, aber dass CO2 den Wandel fördert, ist wohl mittlerweile (fast) jedem klar.

10:02, AktivZuhoeren

>>Habe selbst ein paar Artikel der australischen Zeitungen aufgerufen und dort wird eben nicht rein auf die Erderwärmung argumentiert, sondern auf sogenanntes "fuel load" (Barke), Brandstiftungen und begünstigte Wetterbedigungen durch Trockenheit und Hitze (Erderwärmung=Beiwerk, nicht Hauptursache!)
Sowas erwarte ich als objektive Berichterstattung.<<

Welche australischen Zeitungen haben Sie sich denn angesehen?

Ich möchte darauf hinweisen, daß ein großer Teil der dortigen Zeitungen in der Hand von Rupert Murdoch ist. Dem übrigens unter anderem auch Fox News in den USA sowie ein großer Teil der britischen Boulevardpresse gehört. Dieser Medien-Tycoon fährt eine eindeutige ideologische Agenda, zu der auch die Leugnung des menschengemachten Klimawandels gehört.

Sind die Australier doch

Sind die Australier doch selber schuld.
Erstens wollte eine Mehrheit wohl so eine Regierung.
Desweiteren verursachen die Australier durch ihre Lebensweise einen Co2 Ausstoß wie keine andere Nation.
Unabhängig von der Kohle wird dort ohne Ende geflogen auf Kreuzfahrtschiff gereist dicke Pickups gefahren mehrmals die Woche Barbecue gehalten etc.pp.
Vor paar Jahren wurde auch die Wasserversorgung der Landwirte privatisiert.
Viele mussten mittlerweile ihren Hof stilllegen oder verkaufen da durch die jahrelange Dürre sie das Wasser für die Rinder nicht mehr zahlen konnten. Es handelt sich hier nicht um ein Erdbeben in der 3. Welt sondern um die IGNORANZ, Faulheit und Tatenlosigkeit einer 1.Welt Nation die alle Mittel verfügt.
Wirklich, Null Mitleid.
Am Ende ist das Geheule immer groß.

09:15 von mikethecat

«Und wieder … ein Bericht ohne die Brandstifungen (rund 200 Personen wurden deswegen verhaftet) auch nur am Rand zu erwähnen, dafür wird der Klimawandel genannt, es geht ja nichts mehr ohne.»

Märchenstunde über Down Under.
Nur ohne Kängurus, Koalas, Wombats & Co.

"Wärmeres Klima" entzündet keine Feuer.
Kein einziger Artikel hat je behauptet, dass es so sei.

Brennen Feuer aber erst einmal.
Entzündet durch diverse Auslöser.
Etwa Blitzschläge, menschliche Unachtsamkeit.
Weggeworfene, noch brennende Kippen.
Zerbrochenes Glas als Brennglas für die Sonneneinstrahlung..
Und auch bewusste Brandstiftungen.
Als geringer Teil der Problematik.

Dann haben höhere Temperaturen, geringere natürliche Niederschläge, ausgetrocknete Vegetation ganz selbstverständlich-logischerweise (gravierende) Auswirkungen auf Verlauf, Intensität, Dauer der Brände.

Nicht zwangsläufig bei jedem einzelnen Brandherd.
Ganz sicher aber in der Gesamtbetrachtung der Geschehnisse.

"Beim Selbst-Unterhalt" der Feuer …

Es gibt

mehr als genug Daten, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie sich das Klima in den letzten 30, 40 oder auch 100 Jahren verändert hat. Besonders interessant sind dabei die Jahre ab 2000. Wer das tut und immer noch meint, alles wäre völlig ok und normaler Wandel, den es schon immer gegeben hat, der schaue sich bitte die Daten vor der Industrialisierung an. Dann wird man feststellen, dass sich Veränderungen, wie wir sie jetzt erleben, über einen Zeitraum von Jahrtausenden hingestreckt haben und nicht innerhalb weniger Jahre.
Welche Kettenreaktion wir mit unserem Verhalten in Gang setzen, kann, glaube ich, auch kein noch so guter Wissenschaftler in vollem Umfang erfassen. Einen Teil davon erlebt Australien jetzt.

Australien "verfeuert" seine

Australien "verfeuert" seine natürlichen Ressourcen. Anstatt zu warten, bis Naturkatastrophen eintreten, sollte präventiv im Sinne eines wirksamen Klimaschutzes gehandelt werden. Diese Maßnahmen können kurz- und mittelfristig nicht greifen, sind aber alternativlos. Es ist unverantwortlich, den durch Menschen verursachten Klimawandel noch immer und entgegen der Meinung fast aller hochrangiger Experten zu leugnen. Auch in Deutschland stößt eine solche Haltung völlig zu recht auf massiven Widerspruch.

@AktivZuhoeren

"[...]Damit man endlich mal wegkommt von diesen völlig überhitzten Debatten.

Natürlich spielt die Erderwärumung eine Rolle, aber diese Feuer hätten sich ganz wesentlich eindämmen lassen. Umstellung und Disziplin ist geboten. [...]

Wenn es fast gar nicht mehr möglich ist, die Spinifex-Gräser gezielt abzubrennen (um die geht es, die sind die Gefahr) weil es immer länger zu trocken ist (Bäume und Sträucher müssen noch feucht sein) aufgrund des Klimawandels hilft auch Umstellung und Disziplin nicht weiter. Was meinen Sie eigentlich damit?

Noch mal: Wenn Sie die Gräser abbrennen trotz großer Trockenheit, dann fackeln Sie gleich alles ab. Nicht nur die Gräser. Und die Behauptung, die Grünen würden das verbieten lassen, ist barer Unsinn. Dazu haben die erstens nicht die Macht (nur ein paar Abgeordnete) und zweitens wissen die auch, daß das gezielte Abbrennen eine seit tausenden Jahren bewährte Methode ist und Irrelevant für den CO2-Ausstoß, da das Gras sehr schnell wieder nachwächst.

Wenn man sich die unendliche ...

.. Geschichte der australischen Buschbrände ansieht wird man feststellen, dass es unmöglich ist derart viele Löschsysteme bereit zu stellen um Katastrophen wie diese wirksam zu bekämpfen. Es gäbe nicht einmal genug Wasser um diese zu betreiben.
Das übel resultiert im Wesentlichen aus dem wie Zunder brennenden, vertrockneten Bodenbüschen. Sie tragen das Feuer zu den Bäumen. Abhilfe schafft man, in dem man in regelmäßigen Abständen Geländestreifen von diesem natürlichen Brandbeschleuniger befreit. Dadurch könnten derartige Flächenbrände beherrschbarer werden. Leider kostet das Geld und man agiert Lieber nach dem Kölsche: "Et hät noch immer jot jejange"! Leider hat keiner den weiteren Einfluss des Klimas so richtig ernst genommen ... ein böser, teurer Fehler und Sünde an der Natur. Allein der Schaden an der Tierweld ist in vielen Jahrzehnten nicht zu beheben .. wenn überhaupt.

09:57 von fathaland slim

«Das gab's immer schon?»

Wäre das "Das-Gab‘s-Immer-Schon" ein einzelner Baum inmitten des aktuell aller gewaltigsten Feuers in Down Under.

Wäre dieser eine Baum der einzige aus aller Vegetation, der nach dem Feuer völlig unbeschädigt da stünde.

Schwärzlich-verkohlt drein blickend zwar.
Aber er würde wohlgemut ausrufen:

«Das hab‘ ich gebraucht.
Sonst könnten meine Samenkapseln ja nicht aufgehen.
Ich mich nicht vermehren. Und versengte Ödnis aller Orten wäre.»

Das gab's immer schon. Genau so muss es auch 2019/20 sein.
Und gar niemand komme mit der Entwicklung der Jahresdurchschnittstemperaturen im Südosten von Down Under …

10:17, Tada

>>09:59 von Anderes1961
Darf ich fragen, was Sie mit Ihrem Beitrag zu der Diskussion hier beigetragen haben?

Sie wissen ja: Gerade wenn man von menschengemachten Klimaerwärmung überzeugt ist, sollte man unnötige Energieverschwendung vermeiden. Sie produziert CO2.<<

Ich fand den Beitrag auf intelligente Weise ironisch-zugespitzt.

Nicht alle Menschen haben Sinn für so etwas, ich weiß.

Bin 180 km nach Bundaberg gefahren ...

Bin gerade von Bundaberg, Queensland, zurückgekommen, 180 km hin und 200 km auf dem Bruce Highway zurück ...
Ich habe kein einziges Bushfeuer gesehen!
Ja, da waren Strecken wo es kürzlich gebrannt hat, vier oder fünf Kilometer der Straße entlang.
Da war nichts, aber auch gar nichts, was es nicht jedes Jahr irgendwo in dieser Gegend gibt. Nicht jedes Jahr wird aber dieses riesige Theater gemacht.

**
Was die Kohle aus Australien anbetrifft, über die sich immer wieder aufgeregt wird ...
Ich könnte mir gut vorstellen, daß die gesamte Kohle die von Australien aus ausgeführt wird, bei weitem nicht soviel CO2 ausmacht wie er derzeit von all den Krigsgeschehen verursacht wird, besonders dann wenn man dann noch das gesamte Militär auf der Welt mit dazu rechnet.

Bvor wir uns solche große Sorgen ums CO2 machen, sollten wir erstmal unsere Umwelt wieder auf Vordermann bringen. Dann pendelt sich auch das CO2 wieder ein!

@OrwellAG

"
Am 11. Januar 2020 um 10:18 von OrwellAG
Die Ignoranten sind typisch:

Die Ignoranten sind typisch: Sie haben Tunnelblick, sehen nur eigene Kosten, und glauben an den Weihnachtsman (es gibt so [...] Andere glauben dass die Brände gelegt wurden um auf den Klimawandel hzinzuweisen (aber natürlich gibt es in Australien kein ultra-heisses Wetter und keine Eukalyptusbäume mit schnell entzündlichen ätherischen Ölen usw).

Aber sie glauben nicht an den Klimawandel. Ob dieser von Menschen hauptsächlich verursacht wird, glaube ich nicht, aber dass CO2 den Wandel fördert, ist wohl mittlerweile (fast) jedem klar."

Ich stimme zu. Ihr Post enthält aber einen sachlichen Fehler. Die Eukalpytusbäume sind nicht die Ursache. Die Basis für das einzigartige australische Feuer-Ökosystems sind die Spinifex-Gräser, bei Trockenheit sehr leicht entzündlich. Eukalpytusbäume haben eine feuerfeste Rinde, die Samenkapseln gehen erst bei Feuer auf. Dieses Ökosystem ist in Gefahr. Durch den Klimawandel.

10:21, zomil

>>Sind die Australier doch selber schuld.
Erstens wollte eine Mehrheit wohl so eine Regierung.
Desweiteren verursachen die Australier durch ihre Lebensweise einen Co2 Ausstoß wie keine andere Nation.
Unabhängig von der Kohle wird dort ohne Ende geflogen auf Kreuzfahrtschiff gereist dicke Pickups gefahren mehrmals die Woche Barbecue gehalten etc.pp.
Vor paar Jahren wurde auch die Wasserversorgung der Landwirte privatisiert.
Viele mussten mittlerweile ihren Hof stilllegen oder verkaufen da durch die jahrelange Dürre sie das Wasser für die Rinder nicht mehr zahlen konnten. Es handelt sich hier nicht um ein Erdbeben in der 3. Welt sondern um die IGNORANZ, Faulheit und Tatenlosigkeit einer 1.Welt Nation die alle Mittel verfügt.
Wirklich, Null Mitleid.
Am Ende ist das Geheule immer groß.<<

Oha.

Auf ganze Völker herabzublicken ist oft sehr beliebt.

Sie wissen aber schon, wohin so etwas führt?

Man sollte sich doch eins immer wieder klarmachen: People are people, wherever you go.

10:21 von zomil

Es braucht manchmal bis Leute aufwachen und merken, weiter so geht nicht. Ich habe kein Mitgefühl mit denen, die trotz allem sagen weiter so, aber sehr wohl mit jedem, der die Lage falsch eingeschätzt hat und nun erkennt, dass dieser Populist den Problemen nichts entgegen zu setzen hat. Und erst recht mit denen die den Typ nicht gewählt haben. Es erschüttert mich persönlich wie australische Freunde zuschauen müssen wie Jahr für Jahr ihr Kontinent unbewohnbarer wird. Technologie wird etwas helfen können aber es wird mehr und mehr Landstriche geben in denen Leben nicht mehr ökonomisch sinnvoll aufrecht erhalten werden kann. So scheint es derzeit jedenfalls.

@Tada

"Am 11. Januar 2020 um 10:17 von Tada
09:59 von Anderes1961

Darf ich fragen, was Sie mit Ihrem Beitrag zu der Diskussion hier beigetragen haben?

Sie wissen ja: Gerade wenn man von menschengemachten Klimaerwärmung überzeugt ist, sollte man unnötige Energieverschwendung vermeiden. Sie produziert CO2."

Selbstverständlich dürfen Sie fragen. Und ich erkläre es für Sie auch noch mal im Klartext. Es war eine Kritik am Post des betreffenden Users, dessen unumstößlicher Beweis dafür, daß es den Klimawandel nicht gebe, die Aussage seiner Freunde ist. Jetzt verstanden?

rer Truman Welt

Daß das passieren wird, die Bevölkerung ihren Frust und ihre Wut kanalisieren und auf die Regierung uns speziell Scott Morrison richten wird, war für mich nur eine Frage der Zeit. Allerdings - das sollten die Demonstranten nicht vergessen, sagt Morrison nur das, was er davor auch schon sagte und tat. Da widersprachen die meisten der jetzigen Demonstranten nicht, ließen ihn gewähren und wählten ihn. Sie sind also auch daran beteiligt gewesen.
Vielleicht betrachten wir hier bei uns deshalb einmal die Klimabewegung aus dieser Perspektive und schauen uns selbst dabei auch an.

Gewählt

Die Mehrheit der Menschen in Australien hat diese Regierung gewählt ud nun müssen sie auch mit ihr zurecht kommen.

Ein paar Jahre noch, in welchen wenige Menschen den letzten Profit aus dem Land herausholen werden und dann ist alles kaputt.

Und dann sitzen die Leugner des Klimawandels andernorts auf ihrem Sofa und schreien, dass man schon viel früher etwas hätte machen müssen...

Am Ende ist das Geheule immer groß.

es ist interessant nach

es ist interessant nach artikeln zu suchen die vor den feuern geschrieben wurden und die freiwillige feuerwehr hat sich in mindestens einer region darüber beschwert das sie das brandriskiko nicht durch kontrollierte brände reduzieren dürfen.

https://volunteerfirefighters.org.au/green-tape-prevents-volunteer-rural...

10:21 von zomil

Desweiteren verursachen die Australier durch ihre Lebensweise einen Co2 Ausstoß wie keine andere Nation.
Unabhängig von der Kohle wird dort ohne Ende geflogen
.
Australien 15.6 t CO2 pro Kopf und Jahr
Katar 30.4 t CO2 pro Kopf und Jahr

fliegen verursacht die Hälfte des Internet Energieverbrauchs

@Tada

Es geht nicht um die gesamte Amtszeit, sondern um den Fakt das jeder Prime Minister ab dem Versuch, die Emissionen einzudämmen abgeräumt wurde.
Es ist hierzulande überigens bekannt, dass man als Politiker nichts riskanteres unternehmen kann, als solch einen Versuch. Daher neigten die paar, die es dann irgendwann versucht haben, dazu dies eher später im Amtssitz zu tuen.

@zomil

“Sind die Australier doch selber schuld”

Mal abgesehen davon, dass man nicht einfach eine ganze Nation über einen Kamm scheren kann, ist ihnen hoffentlich klar, dass die Australier nicht ihr eigenes, auf sie begrenztes Mikroklima haben, das betrifft uns alle, weltweit.
Jeder einzelne Mensch, jede Regierung, jeder Staat muss etwas tun, wenn die Katastrophe aufgehalten werden soll.

Was ist Klimawandel wirklich!?

Das Grundproblem heutzutage auf der Welt ist dass die politische Klasse in Ihrer Gesamtheit nicht kapiert was Klimawandel wirklich ist, deswegen hier eine "simple" Erklärung:
Stellen Sie sich vor, das gesamte Wetter/die gesamte Luft ist in einem Grossraumbüro. Dieses hat 30 Abteilungen mit 30 Abteilubgsleitern die frei für Ihren Bereich entscheiden können. Der Raum hat keine Belüftung aber einen grossen Ventilator am Anfang des Raumes aber jede Abteilung hat Ihre eigene Heizung.

Jetzt ist es Winter und alle fangen an Ihre Heizungen einzuschalten und das Gebläse läuft. Nach ein paar Stunden wirds der letzten Abteilung zu warm, sie schaltet Ihre Heizung ab, aber trotzdem wird es immer wärmer bei Ihr! Die Mitarbeiter kommen zum Chef, beschweren sich dass er endlich was tun soll.... aber er ist machtlos, weil 29 andere immer noch heitzen.
Bis alle andern 29 kapiern dass IHR heizen der Grund ist, dass es bei IHM, dem 30.ten zu warm ist, ist es zu spät. Dieser Punkt in der Welt ist jetzt!

Klimawandel vs. Brandlegung?

Ich verstehe nicht, warum der Klimawandel gegen die Brandlegung ausgespielt wird, um entweder das eine oder das andere zu leugnen. Ich finde: beides geht super Hand in Hand! Denn beides findet de facto statt und bedingt sich in gewisser Hinsicht sogar gegenseitig.

Durch den Klimawandel bedingt, ist es in Australien so trocken und heiß wie noch nie (seit Beginn der Wetteraufzeichnungen). Da kann schon jede weggeworfene Zigarettenkippe einen Riesenbrand auslösen. Und wie war das vor einigen Tagen? Hatte es da nicht geheißen, dass an einer Stelle die Feuerwehrleute ein Gegenfeuer entfacht hatten, welches komplett aus dem Ruder gelaufen ist?

Und dann sind natürlich auch die Brandstiftungen dabei! Es gibt nunmal immer Leute, die meinen, aus dem Leid anderer Menschen eine politische Agenda ableiten zu können. Und gerade auch Jugendliche sind davor nicht gefeit.

Aber was auch immer da Sache ist: es ändert rein gar nichts daran, dass Trockenheit und Feuer immer in einem Desaster enden!

@ zomil 10:21 Uhr

Sie schreiben selbst, dass eine Mehrheit so gewählt hat, argumentieren aber pauschal, dass "die Australier" als Gesamtheit schuld seien. Dies wird denjenigen unter ihnen nicht gerecht, die zwar genauso unter den Folgen leiden, aber eine andere politische Haltung und Lebensweise haben und befürworten.
Die wird es vermutlich auch in Australien geben.
Das ist ja das Fatale: auch die, die bewusst umweltverträglicher leben, leiden unter den Folgen dessen, was andere (mehrheitlich) verursachen.

Die Regierung ist widerlich

und hier im Thread die Mitdiskutanten

warum kann man nicht erwähnen, dass auch Brandstiftung dazu kommt
in früheren Jahren trockenes Unterholz entsorgt wurde ....
warum gleich ausfällig werden ?

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Nicht zu zynisch sein ...

Am 11. Januar 2020 um 10:21 von zomil
Sind die Australier doch ...

* *
Auch wenn das, was wir jetzt an Buschfeuer in letzter Zeit gesehen gehaben, schon sehr bedenklich war und immer noch ist, ähnliches hat es schon immer in Australien gegeben.

Das da Ursachen waren für derartige Katastrophen, daß ist jedem klar. Deshalb spricht die Regierung auch schon davon eine juristische Untersuchung (Roayal Commission) anzusetzen. Die Politik und auch die Bevölkerung Australiens regelt solche Sachen auf ihre eigene Weise.

Im Übrigen ... Wenn man sich Deutschland kein Auto von der notwendigen Größe leisten kann, oder auch mal eine Kreuzfahrt zu machen, dann sollte man das nicht in alle Welt ausposaunen.

Was Landwirtschaft angeht, da sollte man sich in jedem Land an die eigene Nase fassen.

@um 10:21 von zomil

... Erstens wollte eine Mehrheit wohl so eine Regierung. Desweiteren verursachen die Australier durch ihre Lebensweise einen Co2 Ausstoß wie keine andere Nation ... Wirklich, Null Mitleid. Am Ende ist das Geheule immer groß.

Das sehe ich überhaupt nicht so. Sind die Australier wirklich schlimmer als die Amerikaner, Brasilianer oder auch wir? Wir lieben doch auch unsere Braunkohle und unser Verkehrsminister hält doch seine schützende Hand über die Auto-Industrie. Auch der wurde von einer Mehrheit gewählt. Bescheuert, nicht.

Man sollte keine Steine werfen, wenn man im Glashaus sitzt. Aber vielleicht können die Australier und auch wir noch etwas lernen.

@ 10:21 von zomil

„ Wirklich, Null Mitleid.“
Sie haben kein Mitleid mit „den Australiern“?
Ich schon, mit Pflanzen, Tieren, Menschen einfach der ganzen Natur dieses wunderschönen Landes...
Fehlendes Mitleid ist die Ursache von Hass, Konflikten u.v.m.
Ich habe sogar Mitleid mit Ihnen, Mitleid gehört zu Menschen... ich wünsche und hoffe Sie finden es wieder!

10:44, YoungMans

>>Was die Kohle aus Australien anbetrifft, über die sich immer wieder aufgeregt wird ...
Ich könnte mir gut vorstellen, daß die gesamte Kohle die von Australien aus ausgeführt wird, bei weitem nicht soviel CO2 ausmacht wie er derzeit von all den Krigsgeschehen verursacht wird, besonders dann wenn man dann noch das gesamte Militär auf der Welt mit dazu rechnet.

Bvor wir uns solche große Sorgen ums CO2 machen, sollten wir erstmal unsere Umwelt wieder auf Vordermann bringen. Dann pendelt sich auch das CO2 wieder ein.<<

Haben Sie denn wirklich überhaupt nicht verstanden, was das Problem ist?

Wie kann sich denn, wie Sie so schön schreiben, das CO2 einpendeln, wenn weiterhin fossiler Kohlenstoff, also Kohle und Öl, in großen Mengen aus der Erde geholt und verbrannt wird?

Was hat dies denn mit dem Militär zu tun?

Der Treibstoff unserer gesamten Weltwirtschaft ist fossiler Kohlenstoff. Was davon für Kriege und Militär verbraucht wird, ist nur ein winziger Bruchteil davon.

re schöberl

"Sind die Australier wirklich schlimmer als die Amerikaner, Brasilianer oder auch wir? Wir lieben doch auch unsere Braunkohle"

Wir lieben sie nicht, wir reduzieren ihre Verbrennung zur Stromerzeugung bis zum völligen Ausstieg.

Wie sieht das denn entsprechend aus in USA, Brasilien, Australien?

@Sisyphos3

"warum kann man nicht erwähnen, dass auch Brandstiftung dazu kommt
in früheren Jahren trockenes Unterholz entsorgt wurde ..."

Weil es für das aktuelle Ausmaß irrelevant ist, wie Sie wüssten, wenn Sie den Artikel gelesen haben.

Dass in den letzten zwei Jahren das trockene Unterholz nicht so entfernt werden konnte, wie das die Australier gern gemacht hätten, lag schließlich nicht an irgendwelchen Störern, sondern ausschließlich am Wetter.

Steht auch im Artikel.

10:44 von YoungMans

«Bin gerade von Bundaberg, Queensland, zurückgekommen, 180 km hin und 200 km auf dem Bruce Highway zurück ...
Ich habe kein einziges Bushfeuer gesehen!
Ja, da waren Strecken wo es kürzlich gebrannt hat, vier oder fünf Kilometer der Straße entlang.
Da war nichts, aber auch gar nichts, was es nicht jedes Jahr irgendwo in dieser Gegend gibt. Nicht jedes Jahr wird aber dieses riesige Theater gemacht.»

Ein Highway durch aktuell stark brennende Vegetation wäre ja wohl auch kaum befahrbar, bzw. wäre von den Behörden gesperrt.

Sagt irgendwer, es brenne in ganz Australien?
Oder auch nur in ganz Südost-Australien an allen denkbaren Orten?

Nicht jedes Jahr scheinen mehr als nur offensichtlich so viele, so große, so intensive, so lang anhaltende Feuer in AUS zu brennen, wie in der Bush Fire Season 2019/20. Wenn ich die gegenwärtigen Ereignisse nicht komplett missverstehe, sind es aktuell die umfangreichsten Brände auf dem Kontinent, seit er von Europäern besiedelt wurde.

Nicht "normal" …

11:15, Sisyphos3

>>Die Regierung ist widerlich
und hier im Thread die Mitdiskutanten

warum kann man nicht erwähnen, dass auch Brandstiftung dazu kommt
in früheren Jahren trockenes Unterholz entsorgt wurde ....
warum gleich ausfällig werden ?<<

Es wird hier erwähnt, man kann es also.

Was man allerdings nicht kann, ist Behauptungen in den Raum zu stellen, ohne Widerspruch zu ernten. Denn das hier ist ein Diskussionsforum. Über die Brandstiftungen und das Abflämmen von Gras, nicht von Unterholz, denn das wurde nie abgeflämmt, wurden hier intelligente, informierte Sachen geschrieben, und ausfällig wurde dabei niemand.

Fakten

Die weltweite Kohleförderung betrug 2018 ca. 8.000 Millionen Tonnen.
Die Förderung Australiens betrug ca. 500 Millionen Tonnen.
Auch wenn die Australier ihre Förderung komplett einstellen würden, wäre der Effekt also vernachlässigbar!
Noch einmal für alle volkswirtschaftlichen Laien:
Solange es keine weltweite, koordinierte Reduktion des Verkaufs fossiler Energieträger gibt (und dies ist politisch so weit entfernt wie Deutschland von Australien geographisch entfernt ist), wird der weltweite Anstieg der CO2-Emissionen nur durch das derzeitige schwache Wirtschaftswachstum reduziert und sonst durch nichts!
Nicht einmal die Mehrheit der Deutschen ist bereit, ihren Lebensstil zu ändern, was z. B. die Lufthansa mit der Aussage belegt hat, dass nur 2 % der Passagiere einen CO2-Ausgleich für ihren Flug bezahlen würden.
Das ist die Realität, alles andere sind Hirngespinste und Träumereien der sogenannten Klimaschützer, die keine Ahnung von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen haben!

@ zomil

„Sind die Australier doch selber schuld.
Erstens wollte eine Mehrheit wohl so eine Regierung.“

Sie können über eine Mehrheit reden, aber das doch bitte nicht auf alle beziehen.
Eine Mehrheit hat Donald Trump gewählt, die Amerikaner die ihn nicht gewählt haben, fanden seine Politik wohl nicht erstrebenswert.
Nach ihrer Pauschal Sicht müssten ja auch 100% der Briten für den Brexit sein, weil eine Mehrheit Boris Johnson gewählt hat.
Das halte ich bei allem Respekt für absurd.

11:17, YoungMans

>>Im Übrigen ... Wenn man sich Deutschland kein Auto von der notwendigen Größe leisten kann, oder auch mal eine Kreuzfahrt zu machen, dann sollte man das nicht in alle Welt ausposaunen.<<

Ach.

Man sollte sich schämen, daß man nicht alles größer und teurer haben möchte?

Das ist aber eine sehr neureiche Einstellung...

11:07,

11:07, Sisyphos3
>>Atomkraftgegner hierzulande weisen ja auch auf die Gefahren der Kernkraft hin,
indem sie Schienen oder sonstige Transportwege vorsätzlich zerstören, damit es zu Unfällen kommen kann
einem Menschen mit Verstand erschließt sich das eher nicht
statt auf Sicherheit bedacht Unfälle zu provozieren<<

Nein, durch solcherart Aktionen wie die, auf die Sie anspielen, werden keine Unfälle provoziert, und es ist auch nicht im mindesten beabsichtigt, dies zu tun.

Das wäre lediglich dann der Fall, wenn sie als Sabotageaktion im Geheimen abliefen.

Das tun sie aber nicht.

Sie werden von den Tätern offensiv öffentlich durchgeführt.

Unfallgefahr also gleich null.„

Grundsätzlich haben sie Recht. Einzig der Franzose hat 2004 vergessen, es offensiv und öffentlich zu tun

12:45, smirker

Es ist also ein Ausweis volkswirtschaftlichen Sachverstandes, einfach so weiterzumachen wie bisher und immer mit dem Finger auf Andere zu zeigen, weil die ja auch nichts machen, weswegen jeder eigene Beitrag ohnehin nutzlos wäre.

Danke, daß Sie mir volkswirtschaftlichem Laien diese Zusammenhänge erklärt haben. Jetzt verstehe ich besser, warum die Welt in dem Zustand ist, in dem sie ist.

Wenn sie von Menschen mit solcherart volkswirtschaftlichem Sachverstand gelenkt wird.

Danke für diese Erleuchtung.

12:53, berelsbub

Auf welchen Franzosen 2004 spielen Sie an?

Ich verstehe nicht, worauf Sie hinauswollen.

Was den CO2 Ausstoß angeht

liegt D absolut (Tonnen) klar vor Australien. Den importierten Stahl, der mit australischer Kohle z. T. irgendwoanders hergestellt wurde und Weiteres nicht mitgerechnet. Von da her.... Pro Kopf zu rechnen ist nicht zielführend. Im Übrigen sind die Australier gar nicht so schlecht bei Technologien die sich mit der Bindung des Luft-CO2 befassen, etwa der Elektrochemie... auch so eine Baustelle hier....

das Klima wandelt sich....

das ist unbestritten. Es gibt viele Schudzuweisungen. Es existiert eine Karte die man sich im Internet anschauen kann wo es zur Zeit überall auf der Welt Brände gibt. Es fehlen noch die Kriegsgebiete.
Dazu kommt viel Halbwissen oder gar kein Wissen, Hauptsache es wird kommentiert.
Und doch habe ich das Gefühl, dass diese ganze Klimadebatte dazu dient andere wichtige Themen/ Informationen unter dem Tisch landen zu lassen " sorry "

@smirker

" [...] schwache Wirtschaftswachstum reduziert und sonst durch nichts!
Nicht einmal die Mehrheit der Deutschen ist bereit, ihren Lebensstil zu ändern, was z. B. die Lufthansa mit der Aussage belegt hat, dass nur 2 % der Passagiere einen CO2-Ausgleich für ihren Flug bezahlen würden. [...]"

Mißinterpretiere ich das nur, oder halten Sie tatsächlich die Umfrage eines Unternehmens (das mit verbrennen von fossiler Energie seine Gewinne erwirtschaftet) bei seinen Kunden für allgemeingültig?

12:53, berelsbub

Ich habe den Vorfall gefunden, auf den Sie anspielen. Ein junger Franzose wurde bei einer Protestdemo von einem Castortransport überfahren. Das hatte aber nun wirklich mit Sabotageaktionen nicht das Allermindeste zu tun.

10:21 von zomil

«Unabhängig von der Kohle wird dort [in AUS] ohne Ende geflogen auf Kreuzfahrtschiff gereist dicke Pickups gefahren mehrmals die Woche Barbecue gehalten etc.pp.»

AUS ist das flächenmäßig 6. größte Land der Erde. Von Sydney im Südosten nach Perth im Südwesten sind es 3.290 km Luftlinie Entfernung. Von Perth nach Darwin im Nordosten entsprechend 2.650 km. Ähnliche Strecken innerhalb von EUR legen Menschen auch mit dem Flieger zurück.

Wenn Pick-Ups fahren Sinn ergibt. Dann gerade in Regionen in AUS abseits der größeren Städte. Auch die Highways sind dort nicht grundsätzlich asphaltiert.

Verglichen mit anderen Quellen von CO2-Emissionen.
Fallen Barbacues gar nicht ins Gewicht.
So deren Beitrag überhaupt messtechnisch zu erfassen ist.

Außerdem machen die Australier "ihr Klima" auf dem Kontinent durch ihr eigenes Verhalten "nicht nur selbst". Klimageschehen ist ein Geschehen, das in weltweiten Zusammenhängen geschieht.

Schadenfreude ist im Angesicht von Katastrophen nie angebracht.

Langzeitfolgen

Die Brände sind vor allem auch die Folge von Über - und Umnutzung natürlicher Ressourcen über Jahrhunderte hinweg. Schafe sind Gift für die natürliche Erneuerung der Wälder ; die wilden Herden importierter Kamele angeblich noch schlimmer.
Und gesunde, natürliche Wälder sind halt einfach Wasserspeicher.

@ YoungMans(10:44): Kriegsgeschehen

Da bin ich ganz Ihrer Meinung.

Leider wird auch der Bevölkerungswachstum als Ursache von manchen Personen negiert.

In Australien leben heute 2,5 x so viele Menschen, wie 1960.

Der Ressourcen- (auch Wasser-) Verbrauch steigt. Menschen leben in Gegenden, die früher aus guten Gründen nicht besiedelt wurden. Sie verändern sie die Umgebung. Dadurch werden immer mehr Menschen von Naturkatastrophen betroffen.

Die einzige richtige Möglichkeit dem zu begegnen ist ganz sicher nicht die Abschaffung der Nutzung von Kohle.

was soll dieser dumme schrei von klimaerwärmung

ja und der globus wird wärmer, gabe es schon und wird es immer geben. danach kommt eine eiszeit und danach wieder erwämung.

die die hier rumschreien etwas gegen dioese klimaerwärmung zu tun, exact diese sind es die es verschlimmern da sie die natur nicht repsektieren und gar nicht sich anpassen.

der mensch will alles. er baut an orten wo es gefährlich ist und in der siedlungplanung keine einzige spur von katastrophenversicherung. die feuerwehr wird in allen industrieländern gekürzt und wegen der hohen kosten keine wasserrohre für die feuerwher gelegt. aus kostengründen wartet man immer ab befor man eingreift oder internationale hilfe bittet.
money money money und alle wollen mehr.

nicht dioe erwärmung ist schuld sondern die profiteure und da sind auch die angeblichen klimaschützer mit drinnen.

@ Young Mans

„Im Übrigen ... Wenn man sich Deutschland kein Auto von der notwendigen Größe leisten kann, oder auch mal eine Kreuzfahrt zu machen, dann sollte man das nicht in alle Welt ausposaunen.“

Ich könnte mir als privates ein größeres Auto leisten, fahre trotzdem ein kleines, weil ich ein größeres nicht benötige.
Als Firmenwagen fahre ich einen mit der kleinsten und einfachsten Transporter auf dem Markt, weil ich auch da keinen größeren oder aufwendigeren benötige

@Petersons

"[...] der mensch will alles. er baut an orten wo es gefährlich ist und in der siedlungplanung keine einzige spur von katastrophenversicherung. die feuerwehr wird in allen industrieländern gekürzt und wegen der hohen kosten keine wasserrohre für die feuerwher gelegt. aus kostengründen wartet man immer ab befor man eingreift oder internationale hilfe bittet.
money money money und alle wollen mehr."

Aha, in Australien muß man also nur genug Wasserrohre verlegen. Womit wollen Sie dann löschen, wenn es kaum Wasser gibt. Sand durch die Rohre laufen lassen? Davon gibt es in Australien ja genug.

@um 12:45 von smirker

"Noch einmal für alle volkswirtschaftlichen Laien:
Solange es keine weltweite, koordinierte Reduktion des Verkaufs fossiler Energieträger gibt ..."

Nochmal für Sie und ihre faktenbefreiten Mitstreiter:
Die Forderung der Wissenschaftler, div. Umweltorganistaioen und vieler besorgter Mitmenschen ist die weltweite, koordinierte Reduktion des Verkaufs und Verbrauchs fossiler Energieträger.
Niemand, nicht ein einziger behauptet, nationale Alleingänge etwa Deutschlands oder in diesem Fall Australiens würden eine Besserung/Veränderung bringen.
Besser wird demnächst eh nichts mehr, der Zug ist längst abgefahren. Es geht darum, es nicht noch schlimmer werden zu lassen.

Nun ja

Als einer der Brände mit größter Vernichtungskraft gingen die „Black Thursday Bushfires“ vom 6. Februar 1851 in die Geschichte des Kontinents ein. Nach langer Dürre entflammten bei Temperaturen von 47 Grad um Melbourne herum an diesem Tag Brände auf der Fläche von fünf Millionen Hektar, zwölf Menschen kamen darin um, eine Million Schafe und unzählige Wildtiere verendeten. Das sind mal Fakten.

@Tada

"
Am 11. Januar 2020 um 13:12 von Tada
@ YoungMans(10:44): Kriegsgeschehen

Da bin ich ganz Ihrer Meinung.

Leider wird auch der Bevölkerungswachstum als Ursache von manchen Personen negiert.

In Australien leben heute 2,5 x so viele Menschen, wie 1960.

Der Ressourcen- (auch Wasser-) Verbrauch steigt. Menschen leben in Gegenden, die früher aus guten Gründen nicht besiedelt wurden. Sie verändern sie die Umgebung. Dadurch werden immer mehr Menschen von Naturkatastrophen betroffen.

Die einzige richtige Möglichkeit dem zu begegnen ist ganz sicher nicht die Abschaffung der Nutzung von Kohle."

Was wäre dann die richtige Möglichkeit? Die Verbrennung von mehr Kohle?

Von Deutschland aus kommentieren?

Mit Ausnahme einiger wenigen Kommentatoren, sollte man sich mit klugen Ratschlägen aus der Ferne zurückhalten!!!

„Ich habe den Vorfall

„Ich habe den Vorfall gefunden, auf den Sie anspielen. Ein junger Franzose wurde bei einer Protestdemo von einem Castortransport überfahren. Das hatte aber nun wirklich mit Sabotageaktionen nicht das Allermindeste zu tun“

Das habe ich auch nicht behauptet, ich habe Ihnen nur zugestimmt, dass es zumeist offensiv und öffentlich war, außer in diesem Fall, denn wenn es offensiv und öffentlich gewesen wäre, hätte er es nicht mit dem Leben bezahlt. Er hatte scheinbar die Hoffnung, dass auch in Frankreich die Strecke lückenlos und penibel kontrolliert wird, dem war aber nicht so. Und einen Plan B / eine Sicherung für diesen Fall gab es auch nicht

13:12, Tada

>>@ YoungMans(10:44): Kriegsgeschehen
Da bin ich ganz Ihrer Meinung.

Leider wird auch der Bevölkerungswachstum als Ursache von manchen Personen negiert.

In Australien leben heute 2,5 x so viele Menschen, wie 1960.

Der Ressourcen- (auch Wasser-) Verbrauch steigt. Menschen leben in Gegenden, die früher aus guten Gründen nicht besiedelt wurden. Sie verändern sie die Umgebung. Dadurch werden immer mehr Menschen von Naturkatastrophen betroffen.

Die einzige richtige Möglichkeit dem zu begegnen ist ganz sicher nicht die Abschaffung der Nutzung von Kohle.<<

Bitte schauen Sie sich doch einmal diesen Graphen hier an:

"https://wetter.tagesschau.de/wetterthema/2020/01/09/das-rekordjahr-in-australien.html"

Sie meinen, diese exorbitante Erhöhung der australischen Durchschnittstemperaturen über die letzten hundert Jahre läge an der Bevölkerungszunahme des Kontinentes?

Darstellung: