Kommentare

Das es so kommen würde

Das es so kommen würde wussten Menschen mit Intelligenz schon vor 40 Jahren. Entweder gehörte Herr Blüm trotz Doktortitel nicht zu diesen Menschen oder er hat damals gelogen, dass sich die Balken biegen.

Pfui

Das ist ein absolutes Armutszeugnis für unsere Politik, für unser Land. Hier kann man sich sogar für die Regierung fremdschämen! Pfui!

BGE statt Sozialversicherung

Die RentenVERSICHERUNG sollte abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass die gesetzlich versicherten Jungen immer mehr zahlen müssen für Menschen, die nur sehr wenig in die Rentenversicherung eingezahlt haben.

Dafür ein steuerfinanziertes und anrechnungsfreies Grundeinkommen in Höhe von 1.000 Euro / Monat für alle, welches auch ALG 1 + 2, Bafög etc. und Steuernachlässe ersetzt. Für Kinder bis 18 Jahre ein Kindergrundeinkommen in Höhe von 600 Euro / Monat. Damit hätten wir die Kindergrundsicherung, die "Respektrente" mit abgedeckt - und extrem viel Bürokratie abgebaut. Das spart alleine 50 Mrd. Euro pro Jahr ein! Finanziert ist es ja schon. Der Staat "schenkt" ja jährlich 1 Bio Euro, es ist nur ungerecht verteilt.

Altersarmut

Vielleicht überlegt sich die Rentnerin beim nächsten Gang zur Tafel , wen Sie das nächste Mal wählt.

Altersarmut - Statistik - Mathematik - Konsequenz

Was fehlt ist der Blick der Verantwortlichen (Politiker) auf das Ganze:
Wer keine Beiträge leistet, kann mathematisch nicht mehr erhalten als eine Person mit Beitragszahlung.
Das ist Logisch - trifft aber in der Politikerversorgung (samt Begünstigter) nicht zu.
Hier wird eine mathematische Unmöglichkeit per Gesetz legalisiert.
Mit einem Nettoeinkommen in Höhe 1' Euro/Monat und einem Einkommen in Höhe 10' Euro/Monat und dem statistischen (realen) Korb wird das Dilemma deutlich:
Jede der beiden Person kauft ein Brot zum Preis von je 1 Euro.
Die Teuerung für das Brot beträgt 15 Cent, kostet also nun 1.15 Euro.
Das Einkommen steigt für Beide um 3%.
Folglich steigt das 1' Euro Einkommen auf 1.030 Euro und das 10' Euro Einkommen auf 10.300 Euro - aber jeder bezahlt für das Brot 1,15 Euro.
Rechnen sie dieses Prinzip für ihre Alltagswaren aus und schon rutscht das 1' Euro Einkommen in die Armutsgrenze.
Politische Konsequenz = KEINE!
Dieser Unwille ist das Problem.

Die Schröder-Regierung...

...hat es damals noch rausposaunt! Gerhard Schröder selber hat es gesagt!

„Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt."

Scheinbar hat damals niemand daran gedacht, dass diese Menschen auch einmal in Rente gehen werden. Eine absolute Katastrophe! 8,30 am Tag. Da kann man sich nur schämen, dass es soweit kommen musste.

Wenn der Wohlstand des Landes am Ende nicht bei denen ankommt, die eben genau diesen Wohlstand mit geschaffen haben, dann gibt es letztlich keinen Wohlstand. Dann gibt es nur Menschen, die für ihn arbeiten, ihn am Ende aber nicht beanspruchen dürfen!

Damit die Rente wieder sicher ist...

braucht es eine Aktienquote in der Deutschen Rentenversicherung. Nur so kann die breite Masse der Bevölkerung am Wohlstands Gewinn in unserem Land teilhaben. Den meisten Menschen fehlt es an Wissen über den Kapitalmarkt. Deshalb sollte der Staat für sie Aktien handeln. Dies ist eine zentrale Frage der sozialen Gerechtigkeit. Das siechen unseres Rentenversicherungssystems gefährdet unsere Demokratie.

so hohe Fixkosten, dass die Rente nicht reicht!? Und: vorsorgen!

Das Beispiel zeigt unfreiwillig zwei andere Probleme: Frau N. hat pro Monat Fixkosten von 1100 - 249 = 851 Euro. Auch in München-Ramersdorf wird das hoffentlich nicht nur die Warmmiete (m²??) + Telefon + Internet sein?! (Ein Auto hat sie vermutlich nicht?)

Eins der Probleme der "Armut" ist der absurde Anstieg der Mieten, Umzug unmöglich.

Ein anderes Problem ist, dass noch immer viele nicht genug für ihre Rente vorsorgen. Leider wohl auch Frau N.: Sie hat leider jahrelang nichts eingezahlt (als Mutter jahrelang zu Hause), später Teilzeit und dann wohl im Niedriglohnsektor gearbeitet... das ist eine ganz maue Rentenvorsorge.

Der Staat müßte leider seine Bürger zwingen, besser vorzusorgen. Darauf zu vertrauen, daß alle Bürger es selbst machen, klappt gerade bei Teilzeitkräften oder im Niedriglohnsektor nicht. (Daß es obendrein Stellen und Gehälter dazu braucht, ist klar. Nur reichen die nicht, wenn Menschen freiwillig lange zu Hause bleiben, Teilzeit oder gar schwarz arbeiten usw.)

verschenkte Steuergelder

Würden unsere abgehobenen, weltfremden Politiker die Gelder nicht verschleudern wären die Kassen voll genug, um ein menschwürdiges Rentendasein zu finanzieren.
Aber wer kann diesen Wahnsinn stoppen ?
Nur der Wähler, aber wenn es um Geld geht, sind sie alle gleich und bedienen ihre Lobbys und eigene Interessen.

Und noch ein kleines Beispiel: ich habe von 38h auf 30h TZ reduziert, nicht einfach durchzusetzen als Krankenschwester im 4-Schicht-System; 1000€ weniger brutto machten 220€ NETTO aus, wen wundert es da, das man lieber Freizeit nimmt und sich um sein Kind kümmert oder einfach mehr Zeit hat, als die überhöhte Abgabenlast zur Fremdfinanzierung und Verschwendung mitzutragen.
Dafür sorge ich zusätzlich privat vor und hoffe einfach, später nicht verhungern zu müssen.

Schlechtes Beispiel

"Sie bekommt Rente und Grundsicherung - gut 1100 Euro monatlich. Aber nach Abzug der Fixkosten bleiben davon nur noch rund 8 Euro 30 am Tag …"

Die Grundsicherung übernimmt die Miete und die Mietnebenkosten. Dazu gibt es die sogenannte Grundregelleistung, die derzeit 432 Euro im Monat für Alleinstehende beträgt. Steuern fallen nicht an, und auch keine Beiträge für Pflege- und Krankenversicherung. Das sind 14,40 Euro pro Tag bei 31 Tagen im Monat gerechnet. Das ist zu wenig ohne Frage, aber welche "Fixkosten" in einer Höhe von rund 175 Euro fallen da bei der Dame an, dass sie nur noch 8,30 Euro am Tag übrig hat?

„Fehlgesteuertes“ System

„Therese Nieder hat drei Kinder erzogen, immer wieder Vollzeit gearbeitet. Jetzt muss sie von 8,30 Euro täglich leben. Wie sie gelten mehr als drei Millionen Senioren als armutsgefährdet.
Wenn Therese Nieder Montags einkaufen geht, dann geht sie nicht in den Supermarkt - sondern zur Tafel in München-Ramersdorf. Die 79-Jährige erinnert sich noch gut an das komische Gefühl, als sie zum ersten Mal dort war: "Das war nicht leicht. Ich hab gedacht, oh Gott, wenn mich da jemand sieht, der mich kennt. Und dann hab ich mir gedacht: Es sind lauter Fremde (...)"

Dass jemand, der der Gesellschaft zeitlebens wertvolle Dienste geleistet hat sich schämt (nicht: schämen muss!!) und sich „versteckt“, weil er kein Geld hat - und sich auch noch Sorgen um seine Existenz machen muss, darf einfach nicht länger sein.

Und dass jemand in Existenznöte wie die im Artikel beschriebenen gerät, darf in einer Gesellschaft, die die Würde und Freiheit jedes Menschen respektiert grundsätzlich nicht passieren können.

Nachts doch wie mit den

Nachts doch wie mit den Arbeitslosen. Rechnet die Armutsrentner doch einfach weg.
Eine Schande für das reichste Land Europas.
Und das wird demnächst noch schlimmer. Oder wo sollen die ganzen 400€ Jobber später Rente herbekommen?
Hauptsache den Bonzen geht's heute gut, gelle?

Jammern hilft nicht viel

Den meisten Bundesbürgern wird es in Zukunft nicht besser gehen als Frau Nieder. Ich wundere mich, ob die Renten früher wesentlich besser aussahen.

Klar ist, dass sich keine Finanzmittel aus dem Hut zaubern lassen. Wir werden uns Konzepte überlegen müssen, wie wir mit dem, was zur Verfügung steht, klar kommen. Jammern hilft nicht.

Wie wärs mit speziellen Senioren Jobs, günstigen Senioren Wohnungen....
Es gab einmal ein drei Säulen Modell, von dem nichts mehr zu hören ist.

Im Artikel heißt es: ...

Im Artikel heißt es: ...
"Die Scham, Armut zuzugeben"

... die Fragen die wir uns als Gesellschaft dazu stellen müssten, wäre im Prinzip: ... Warum gibt es diese Scham? Wer verursacht diese Scham?

Die Antwort unserer Gesellschaft darauf scheint aber oft genug zu sein: ... "Selbst dran schuld"! ... Andere Gesellschaften in Europa sind da weiter!

Ein absoluter Skandal ist das

Ein absoluter Skandal ist das im reichen Deutschland und alle gucken nur zu. Vor allem unsere Gewerkschaften. Die Politik ist ja schon lange abgekoppelt vom normalen Leben.

Wie lange geht das noch gut?

Der heisse Brei

"DIW-Präsident Fratzscher ist überzeugt: Der große Niedriglohnbereich in Deutschland sorgt mit dafür, dass immer mehr Menschen im Alter arm sind."

Bei einem Rentenniveau von um die 50 % kann der Niedriglohnbereich gar nicht entsprechend angehoben werden, damit eine vernünftige Rente dabei heraus kommt. Hier liegt das wirkliche Problem und man muss die Rente auf 75 % anheben, wie das andere zivilisierte Länder auch tun.

In Zeiten sinkender Lohnquoten muss mindestens ein Teil der Rente steuerfinanziert werden. Dazu ist es nötig den Race-to-the-Bottom bezüglich Unternehmensbesteuerung zu beenden, indem man Unternehmensgewinne dort besteuert wo sie anfallen, nämlich wo die Güter verkauft werden. Also genau das machen, was die OECD vorschlägt.

Und dann, das sollte sich besonders Deutschland hinter die Ohren schreiben, sollten Unternehmen auch wirklich die Steuern bezahlen, die schon auf dem Papier stehen. Die tatsächlich bezahlten Gewinnsteuern liegen bei uns bei lächerlichen 5,36 %.

Kann hier jemand bis 3 zählen?

Keine Frage, 1.100,- € mtl. für den kompletten Lebensunterhalt ist eng, verdammt eng. Es spiegelt auch die Lebensleistung eines hier in Deutschland lebenden und arbeitenden (auch Kinder erziehenden) Menschen nicht wirklich wieder.
Das sind aber auch Zahlen, von denen viele der heute noch im Arbeitsleben stehenden nur träumen können. Oder glaubt hier wirklich jemand, dass ein Arbeitnehmer, der sein Leben lang z.B. Krankenschwester, Pfleger, oder auch Lagerist war in der Rente noch auf einen Betrag kommt, der heutigen 1.100,- € entspricht. Wo soll es denn herkommen?

Einen Staat und eine Gesellschaft kann man eben nicht führen und lenken, wenn man nur auf die nächste Wahl oder die nächsten Quartalszahlen schaut. Hier wäre so etwas wie Weitsicht und langfristige Planung erforderlich.

Eine Qualität, die unseren Politikern und Politikerinnen leider völlig fremd ist.

@ 10:37 Mischpoke West (Vorgängermeldung)

Was Sie da schreiben ist die typische verfälschte Darstellung der Wirklichkeit aus einer bestimmten Ecke: Das Ausspielen von Rentner*innen und Menschen mit Flucht-/Migrationshintergrund ist in meinen Augen weder inhaltlich gedeckt (Es gibt keine bis ans Lebensende alimentierten Zugezogenen; bitte informieren Sie sich über deren Situation, eingeschränkten Rechte, miminale Unterstützung und Anforderungen) noch zeugt es von humaner Grundhaltung. Aber es zeigt die Doppelbödigkeit (um das Wort "Verlogenheit" zu vermeiden) der rechten Ecke, die einerseits selbst kein vernünftiges Rentenkonzept vorlegen können/wollen - und das, was an Elementen da rumkreist, zeigt entweder völkisch-nationalistische Züge oder drastische Züge von Reduzierung und Privatisierung - und anderseits jede Meldung zum Thema "Rente" zu Anlass nimmt, ihre spaltenden Zwischenrufe loszulassen und sich als "Anwalt" der Rentner*innen aufzuspielen. Das durchschaut dankenswerterweise die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung

rot-grüne Politik

Die rot-grüne Politik der Absenkung des Rentenniveaus wirkt

Viele heutige Rentner, bedauern vielleicht heute, vor Jahren die Hartz4 Parteien SPD und Grüne gewählt zu haben.

Unverständlich bleibt jedoch, wieso immer noch ein Drittel der Wähler vorhaben, diese Parteien weiterhin zu wählen.

@ um 10:48 von Kölner1

Als Herr Blüm sagte: „Die Rente ist sicher“, hat er ausschließlich seine eigene Rente gemeint.
Die war und ist auch immer in der Höhe absolut sicher.
:)

Eine Schande

Dieses Beispiel ist nur eines von so vielen.....es ist eine Schande, unter welchen Bedingungen viele unsere Mitbürger im Alter leben müssen.
Eine Schande, wie dieses immer noch reiche Land mit den Alten umgeht.
Und gleichzeitig gibt es Lieder wie das Unsägliche vom WDR.
Eine Schande!

@Kölner1..

Blüm hatte doch recht..

"Die Rente ist sicher.."
seine, nicht die der anderen Bürger und auch nicht die der jüngeren Generationen..

@ michimurxel 10:53 Uhr

"Vielleicht überlegt sich die Rentnerin beim nächsten Gang zur Tafel , wen Sie das nächste Mal wählt."
Richtig - aber erkennen sie in der bestehenden Parteienlandschaft eine Alternative?

Hoher Lebensstandard, große Wohnung

"Sie bekommt Rente und Grundsicherung - gut 1100 Euro monatlich. Aber nach Abzug der Fixkosten bleiben davon nur noch rund 8 Euro 30 am Tag"

Sie bei 1.100 €/Monat dürfte sie kaum Steuern zahlen. Das Geld ist weitgehend ein Nettobetrag. Wenn Sie nun sagt, ihr bleiben nur 8,30 €/Tag bzw. 250 €/Monat zu leben, dann muss sie über 800 € monatliche Fixkosten haben. Für eine alleinstehende Frau ist das viel.

Mein Vorschlag: In eine kleinere Wohnung umziehen, Versicherungen auf Notwendigkeit prüfen, Netflix- und Zeitungsabos abbestellen etc.

Und was mich am meisten ärgert

Seit 2005 muss die Rente auch noch versteuert werden. Ab 2005 sind 50% zu versteuern und es geht dann Stufenweise bis auf 100% . Das ist ungerecht da die Beiträge ja auch schon versteuert wurden.

Relationen...

Ich bin immer sehr dafür, die Dinge im größeren Zusammenhang zu sehen. Für mich besteht der wahre Skandal darin, daß die Politik die Rentner im Regen stehen lässt.
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Die meisten heutigen Rentner haben ihr Erwerbsleben überwiegend zu DM-Zeiten absolviert und kalkuliert. Da war die Aussicht auf 2000 DM Rente ein ruhiges Kopfkissen. Als dann die Umstellung auf den Euro = "Teuro" erfolgte und alle Preise und Abgaben sich stetig erhöhten, aber nicht die Einkünfte, waren viele mit 1000 Euro Rente plötzlich an der Armutsgrenze... denn nach Abzug von Miete + Fixkosten bleibt meist nur ein Minimalbetrag zum Überleben und ohne Spar-Reserven.
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Ich behaupte, zu DM-Zeiten hätte sich niemand getraut, eine 40qm-Wohnung für kalt 1000 DM = warm für 1200 DM anzubieten. Das hat auch etwas mit psychosozialen Faktoren zu tun.
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Kurzum: Renten (auch Mindestlöhne) müssten heute verdoppelt, und ein Abgreifen des Zuwachses durch Wirtschaftskräfte unterbunden werden.

Unbegreiflich

Deutschland hat mit die höchste Abgabenquote in Europa .
Fast nirgends bleibt weniger vom Bruttolohn übrig als bei uns .
Immer höhere Steuern und Abgaben werden von der Politik "erschaffen".
Der Sozialetat macht mittlerweile den größten Teil des Bundeshaushaltes aus und die Sozialausgaben kratzen an der Billionengrenze .
Und dennoch gibt es Altersarmut gerade bei denen die jahrelang in dieses System treu und brav eingezahlt haben .
Sollte dies der Politik nicht langsam zu denken geben ?
Aber klar , in die Geschichtsbücher geht man halt eher als "Weltenretter" ein wie als Unterstützer der eigenen Benachteiligten .....

Das Problem...

der Altersarmut regt viele Menschen auf. Warum ist das so? Ich glaube es ist ein Gerechtigkeitsproblem. Es ist nicht gerecht, wenn für viele politische Projekte viel Geld ausgegeben wird, ihr faktischer Nutzen aber kaum rational vermittelbar ist. Dahingegen scheint die aktuelle Not verdienter Bürger und Bürgerinnen die Politik nur vor der Kamera zu berühren. Dies erzürnt viele Menschen und beeinflusst auch ihr Wahlverhalten.

Schon vor 15 oder 20 Jahren

Schon vor 15 oder 20 Jahren hat der Kabarettist Volker Pispers festgestellt, dass die sogenannte Rentenexperten noch nicht einmal die Prozentrechnung beherrschen.
Die heutige und zukünftige Armut der Rentner konnte man sich nämlich ausrechnen, wenn man nur die Hauptschule besucht hatte.

Nanu, war das nicht immer ganz anders versprochen?

Aber vielleicht sollte Deutschland seine Auf-Rüstungsausgaben noch schneller steigern als bisher und vor allem noch mehr Waffen in die Krisengebiete der Welt exportieren. Damit sind wir zumindest auch von Rekord zu Rekord geeilt. Nach Regierungslogik würde diese Ankurbelung der Rüstungsindustrie dann mehr Beiträge in die Rentenkassen bringen und die Rentner-Armut sollte sinken.
(Weiß der Geier, warum das bisher nur nie funktioniert hat...!)

Gewiss kein Einzelfall

Diese Dame ist gewiss kein Einzelfall. In meiner Generation war es noch üblich, dass die Frauen daheim bleiben, um ihre Kinder groß zu ziehen. Alles andere wurde als "Rabenmutter" betrachtet. Der Kindergarten schloss um 13 Uhr seine Pforten, da hatten die Kinder abgeholt zu werden. Kam man 10 Minuten zu spät, erfolgte der Anruf und die Rüge, etwas mehr auf Pünktlichkeit zu achten. Für alles darüber hinaus benötigte man einen "Babysitter", der extra bezahlt werden musste. Viele konnten sich diesen aber gar nicht immer leisten, also war man gezwungen, zu Hause zu bleiben.
Und nun bekommt man dafür die Abrechnung. Wer nimmt einen nach 10 Jahren "Erziehungspause" noch? (Pause ist natürlich ironisch gemeint, denn das ist es mit 3 Kindern ganz bestimmt nicht).
Also bleibt einem nur der Weg zum Amt und zur Tafel. Herzlichen Glückwunsch, reiches Deutschland!

@10:53 von michimurxel

>> Vielleicht überlegt sich die Rentnerin beim nächsten Gang zur Tafel , wen Sie das nächste Mal wählt. <<
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Genau das ist der Punkt.! Denn viele damals noch künftige Rentner haben seinerzeit nicht erkannt, was mit der von CDU-Kohl so vehement betriebenen Einführung des Euro auf sie zukommt... Stattdessen wurden Euro-Kritiker verlacht und diffamiert...

@10:50 von butalive76

Die Frau im Bericht hat ein Einkommen von über 1.000€ und gilt dennoch als armutsgefährdet. Ihre Lösung würde ihre Situation sogar noch verschlechtern... ganz zu schweigen von den immensen Kosten die monatlich auf uns zukommen würden.

@butalive76

Die Steuersätze, die dabei rauskommen müssten, sind Ihnen aber schon klar, oder? Für halbwegs normale Einkommen ist das vielleicht ein Nullsummenspiel, aber sobald jemand besser als der Durchschnitt verdient (und das sind eben ziemlich viele), deckt das BGE nicht die höhere Steuerbelastung. Wer besser verdient geht aber eher wählen - und genau deshalb kommt das nicht.

Abgesehen davon sind 1000€ für viele keine oder fast keine Verbesserung, wenn Wohngeld entfällt. Das bedeutet im Endeffekt wieder, dass die, die ergänzende Sozialleistungen bekommen, etwas besser dastehen, und wer überhaupt kein Einkommen neben Hartz IV hat, hat halt Pech und spart sich lediglich die Termine auf dem Amt.

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