Ihre Meinung zu: Lübcke-Mord: Tatverdächtiger spricht von zweitem Täter

8. Januar 2020 - 18:01 Uhr

Der Verdächtige im Mordfall Lübcke hat ein neues Geständnis abgelegt. Wie sein Verteidiger bekannt gab, sagte Stephan E. aus, es habe neben ihm einen zweiten Täter gegeben. Von J. Feldmann und N. Seidel.

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Kommentare

Da hat Herr E. nun …

… wohl - vielleicht mit Hilfe seines Anwalts - realisiert, dass lebenslänglich ganz schön lange ist.
Wäre ihm dass doch vor dem Mord eingefallen …
Und deshalb muss jetzt ein anderer Täter her.
Schauen wir mal, ob das funktioniert.
Viele Straftäter werden zwar formal für die von ihnen begangenen Verbrechen bestraft, aber eigentlich für ihre grenzenlose Dummheit.

Mit Sicherheit

hängt der in den nächsten Tagen in der Zelle am Seil und hat einen umfassenden "Abschiedsbrief" geschrieben...

Threma benutzen ist konspirativ

Ein wenig off topic, es fiel mir aber auf:

"Laut Ermittlern agierte H. stets konspirativ, nutzte etwa zur Kommunikation mit E. den verschlüsselten Messengerdienst Threema. "

Das finde ich trotz des drastischen Hintergrunds sehr unglücklich formuliert. Es kann so verstanden werden, dass die Benutzung von Verschlüsselung verdächtig macht.

Umkehrschluss: Nur unverschlüsselte Kommunikation ist unverdächtig. Ein gefährliches Narrativ.

Sehr unglaubhaft

"Auf der Terrasse hätte es zunächst eine verbale Auseinandersetzung mit Lübcke gegeben, soll E. laut seinem Anwalt nun behaupten. Dann habe sich ein "Schuss gelöst". Die Tatwaffe soll dabei der Mittäter Markus H. in der Hand gehalten haben."

Ein Schuss "löst" sich nicht einfach mal eben. Erstens muss die Waffe entsichert, zweitens je nach Bauart gespannt sein, und drittens muss der Schuss durch eine Betätigung an der Waffe ausgelöst werden.

Völlig klar, dass der sich

Völlig klar, dass der sich nun windet, wie ein Aal.
Solange der zweite Täter nicht ermittelt werden kann, oder er sich selbst stellt, wird das alles nichts nützen. Und auch wenn. Mord bleibt Mord. Oder verspricht er sich von den Eskapaden, das das demnächst auf "Tötung " herabgestuft wird?

Begriffsklärung

Stephan E. als rechtsradikalen zu bezeichnen ist falsch oder zumindest schwer untertrieben, hier sollte rechtsextrem stehen.

Die tagesschau selbst hat in der Vergangenheit zur Klärung der Wortdefinition radikal u. extrem einen Artikel gebracht. Daran sollte man sich selbst auch halten. Ist mir schon öfter aufgefallen, dass die Begriffe "radikal / extrem " teilweise nicht korrekt genutzt werden.

Laut Verfassungsschutz haben radikale politische Auffassungen in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren
legitimen Platz. Der Begriff "rechtsradikal" bezeichnet also eine Strömung, die nicht zwangsläufig gegen die Prinzipien der
freiheitlichen demokratischen Grundordnung verstößt.

ARD-Politikmagazin Panorama

Vielen Dank für die Informationen!
Mich irritiert die Umschreibung "Nach Informationen des ARD-Politikmagazin Panorama"...
Hat Panorama diese Informationen recherchiert? Ermittelt Panorama?

Nicht nur beim Geld hört die Freundschaft auf

Rette sich, wer kann, ist die Devise.

Immerhin ist man jetzt auch der Person habhaft geworden, die wohl an der illegalen Beschaffung der Waffe beteiligt war und damit am Mord eine Mitschuld trägt.

Vor Monaten schrieb hier User Lyn, er habe noch „nie in Deutschland einen Rechtsradikalen“ gesehen- und schwups- sind’s schon zwei. Wenn man den NSU dazu zählt, schon fünf.

Vielleicht liest der User ja den TS-Beitrag. Denn: Lesen bildet.

@ooooch nö

Wie im Artikel zu lesen war sitzt der zweite Täter ebenfalls bereits in U-Haft, allerdings bisher nur wegen Beihilfe - weil am Tatort keine forensischen Spuren dieses zweiten Täters ("H.") gesichert werden konnten sondern nur die von "E." - und weil sich auch an der Tatwaffe nur die Spuren von "E." sicherstellen ließen ("E." ist derjenige, der der Öffentlichkeit über seinen Anwalt jetzt diese neue Geschichte erzählen lässt).

Es könnte sein, dass in den nächsten Tagen jetzt der Anwalt von "H." eine Pressekonferenz abhält und dann die Version seines Mandanten erzählt.

Was sich "E." von seiner neuen Geschichte erhofft? Ganz klar: statt wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt zu werden wegen fahrlässiger Tötung und versuchter Bedrohung mit einer jedenfalls wesentlich kürzeren Haftstrafe davonzukommen. Ob sie glaubwürdig ist und wie das zu werten ist muss das zuständige Gericht entscheiden.

um 17:18 von Bernd K.

>>"Mit Sicherheit hängt der in den nächsten Tagen in der Zelle am Seil und hat einen umfassenden "Abschiedsbrief" geschrieben..."<<

Es ist sehr schlimm was da passiert ist. Ich finde diese Ihre Aussage aber sehr makaber.

Tatort

Wie können denn angeblich eindeutige Spuren und DNA vom Tatort gesichert werden, wo doch der Tatort "gesäubert" wurde von einem Angehörigen um angeblich den Anblick der Familie zu ersparen. Es paßt wiedereinmal Nichts ...
Ein reines Schmierentheater. Wovon soll abgelenkt werden ?

um 17:36 von karwandler

>>"Ein Schuss "löst" sich nicht einfach mal eben. Erstens muss die Waffe entsichert, zweitens je nach Bauart gespannt sein, und drittens muss der Schuss durch eine Betätigung an der Waffe ausgelöst werden."<<

Ein Schuss kann sich sehr wohl lösen. Wenn z.B. Bei einer durchgeladenen, halbautomatischen gesicherte Waffe die Sicherung (z.B. Flügelsicherung) aus Versehen entsichert und an den Abzug gekommen wird. Ich weiß aber nicht welche Waffe bei diesem Fall verwendet wurde?

Soso

weil man jemanden “nur” einschüchtern will, fährt man also mit einer geladenen Waffe los und rein zufällig löst sich ein Schuss und trifft dann auch noch in den Kopf. Sachen gibts, unfassbar!
Es ekelt einen an, wenn man es nur liest.

re eine-anmerkung

"Ein Schuss kann sich sehr wohl lösen. Wenn z.B. Bei einer durchgeladenen, halbautomatischen gesicherte Waffe die Sicherung (z.B. Flügelsicherung) aus Versehen entsichert und an den Abzug gekommen wird."

Ja klar, "aus Versehen" entsichert und dann "aus Versehen" den Abzug betätigt.

Das Opfer hat dann noch "aus Versehen" das Geschoss mit dem Kopf aufgehalten ...

re freie meinung 1962

"Tatort

Wie können denn angeblich eindeutige Spuren und DNA vom Tatort gesichert werden, wo doch der Tatort "gesäubert" wurde von einem Angehörigen um angeblich den Anblick der Familie zu ersparen. Es paßt wiedereinmal Nichts ..."

In jedem Fernsehkrimi wird erzählt, dass sich Spuren nicht einfach verwischen lassen.

Aber im rechten Lager wird wohl schon an den Verschwörungstheorien gebastelt.

um 19:41 von karwandler

>>"Ja klar, "aus Versehen" entsichert und dann "aus Versehen" den Abzug betätigt.
Das Opfer hat dann noch "aus Versehen" das Geschoss mit dem Kopf aufgehalten ..."<<

Sie stellen das so ironisch dar, aber diese Kausalkette ist in der Realität tatsächlich schon öfters vorgekommen.

17:17 von Egleichhmalf

die glauben alle, sie wären cleverer u werden nicht erwischt.

19:50 von karwandler Aber im

19:50 von karwandler

Aber im rechten Lager wird wohl schon an den Verschwörungstheorien gebastelt.

-----

War nur eine Frage der Zeit.

@20:16 von eine_anmerkung

"diese Kausalkette ist in der Realität tatsächlich schon öfters vorgekommen."

Aus Versehen, besonders dann, wenn man zuvor bereits ein Mordgeständnis abgelegt hat und es sich dann anders überlegt.

um 19:50 von karwandler

>>"In jedem Fernsehkrimi wird erzählt, dass sich Spuren nicht einfach verwischen lassen."<<

Ich würde nicht gerade "Fernsehkrimis" als Bewertungsgrundlage für die Vorgehensweise bei diesem Fall zugrundelegen? Da habe ich in unsere Ermittlungsbehörden größeres Vertrauen?

>>"Aber im rechten Lager wird wohl schon an den Verschwörungstheorien gebastelt."<<

Warum sollte das der Fall sein? Sie interpretieren immer irgendwas freischnauze in Gegebenheiten herein damit Ihr linkes "Weltbild" ja nicht gefährdet wird.

Könnte jemand den Unterschied erklären bitte?

Herr Lübcke wird ermordert. Ein iranischer General wird getötet. Wieso wurde der iranische General nicht ermordet oder im Umkehrschluss der Herr Lücke nicht getötet?

RE: eine_anmerkung um 20:16; RE: karwandler

***>>"Ja klar, "aus Versehen" entsichert und dann "aus Versehen" den Abzug betätigt.
Das Opfer hat dann noch "aus Versehen" das Geschoss mit dem Kopf aufgehalten ..."<<

Sie stellen das so ironisch dar, aber diese Kausalkette ist in der Realität tatsächlich schon öfters vorgekommen.***

Ja, ja, und zufällig war die Knarre auch noch geladen, ... Zufälle über Zufälle eben !

Gruß Hador

Glaubt dem Mörder kein Wort

Das hat sich diese menschenverachtende rechtsradikale Clique ja toll ausgedacht. Fallt nicht auf diese neue Aussage rein, als nächstes kommt dann schlechte Kindheit usw. Dieser Mann gehört lebenslang weggeschlossen.

um 20:21 von StöRschall

>>"War nur eine Frage der Zeit."<<

Ich denke wichtig ist nur das was unsere Ermittlungsbehörden zu Tage fördern und ich habe da volles Vertrauen in deren Tätigkeit. Der Rest (so auch Ihr o.g. Zitat) ist reine Kaffesatzleserei und deshalb eigentlich nicht die Zeile wert.

18:46 von Freie Meinung 1962

>>Ein reines Schmierentheater. Wovon soll abgelenkt werden ?<<

Von Ihnen anscheinend von einer rechten Täterschaft.

17:18 von Bernd K.

>>Mit Sicherheit hängt der in den nächsten Tagen in der Zelle am Seil und hat einen umfassenden "Abschiedsbrief" geschrieben...<<

Haben Sie Beziehungen zum Umfeld des Täters, weil sie da so sicher sind?

@karwandler, 19:50

Aber im rechten Lager wird wohl schon an den Verschwörungstheorien gebastelt.

Gebastelt? LOL. Ich habe noch die Kommentare unmittelbar nach dem Mord in bester Erinnerung. Nicht wenige ließen da raus, dass sie der Ansicht seien, Lübcke sei selbst schuld an seinem Tod, er habe das durch seine Äußerungen Nazis gegenüber regelrecht provoziert.
Und ein paar Clicks weiter oben meldet sich ein Forist, dessen Hauptsorge ist, dass die ts "rechtsradikal" und "rechtsextrem" nicht sauber trennt und damit die "nur Rechtsradikalen" böswillig in Verruf bringt.
Schon lange ist klar, dass es ein schlechtes Gewissen für diesen Mord bei den Rechten nicht gibt.

20:30 von Illusiontrust

warum ?
weil man nicht informieren sondern kommentieren will
es geht darum ne Meinung rüberzubringen

@Giselbert

"
Am 08. Januar 2020 um 17:50 von Giselbert
Begriffsklärung

Stephan E. als rechtsradikalen zu bezeichnen ist falsch oder zumindest schwer untertrieben, hier sollte rechtsextrem stehen.

Die tagesschau selbst hat in der Vergangenheit zur Klärung der Wortdefinition radikal u. extrem einen Artikel gebracht. Daran sollte man sich selbst auch halten. Ist mir schon öfter aufgefallen, dass die Begriffe "radikal / extrem " teilweise nicht korrekt genutzt werden.

Laut Verfassungsschutz haben radikale politische Auffassungen in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren
legitimen Platz. Der Begriff "rechtsradikal" bezeichnet also eine Strömung, die nicht zwangsläufig gegen die Prinzipien der
freiheitlichen demokratischen Grundordnung verstößt."

Ach Gottchen, auf einmal so empfindlich? Rechtsradikale sind, was die Begriffe angeht, nicht so zimperlich, da werden gerne mal alle Muslime als Messermörder diskriminiert.

20:27, eine_anmerkung

>>um 19:50 von karwandler
"In jedem Fernsehkrimi wird erzählt, dass sich Spuren nicht einfach verwischen lassen."

Ich würde nicht gerade "Fernsehkrimis" als Bewertungsgrundlage für die Vorgehensweise bei diesem Fall zugrundelegen? Da habe ich in unsere Ermittlungsbehörden größeres Vertrauen?<<

Der User "karwandler" legt keine Fernsehkrimis als Bewertungsgrundlage für irgendwas zugrunde, sondern illustriert an diesem Beispiel, daß es wirklich zum Allgemeinwissen gehört, daß sich Spuren nicht mittels Besen und Scheuerlappen beseitigen lassen.

>>"Aber im rechten Lager wird wohl schon an den Verschwörungstheorien gebastelt."

Warum sollte das der Fall sein? Sie interpretieren immer irgendwas freischnauze in Gegebenheiten herein damit Ihr linkes "Weltbild" ja nicht gefährdet wird.<<

Es fällt auf jeden Fall auf, daß Sie sich hier für den mutmaßlichen Täter ordentlich ins Zeug legen.

@eine_anmerkung

Ich habe eher den Eindruck, dass Sie die Sachen freischnauze so interpretieren, dass Ihr rechtes Weltbild dabei nicht gefährdet wird.

Dumme Fragen

Zu: "Illusiontrust" (20:30 Uhr)

Sie fragen allen Ernstes, weshalb der Regierungspräsident von Kassel ermordet wurde?

Weil Herr Lübcke die besten Werte der Verfassung, der deutschen Demokratie und des Rechtsstaats verteidigte. Gewaltfrei. Als aufrechter Bürger, Verfassungspatriot und wahrer Demokrat. Und er wurde ermordet auf der Terasse seines Wohnhauses. Von rechten Schergen, verblendet durch eine krude Ideologie und Filterblasen.

@20:27 von eine_anmerkung: Freischnauze

"Sie interpretieren immer irgendwas freischnauze in Gegebenheiten herein damit Ihr linkes "Weltbild" ja nicht gefährdet wird."

Sicherlich hat karwandler das nicht "feischnauze hineininterprtiert". Wer sich regelmäßig im rechten Lager umsieht, weiß, dass dort ständig irgendwelche fakenews und Verschwörungstheorien entworfen und verbreitet werden.
Vorgestern und gestern z.B. wurde der Tod des am Ohr verletzten Polizisten aus Leipzig in rechten Foren verbreitet und betrauert. Dazu die Meldung, dass die Systemmedien diesen auf Anweisung zu verschweigen hätten.

@20:27 von eine_anmerkung

"... damit Ihr linkes "Weltbild" ja nicht gefährdet wird."

Kann sein, dass sein Weltbild links ist. Wie Ihr Weltbild aussieht, kann man sich leicht zusammenreimen.

20:16 von eine_anmerkung

„um 19:41 von karwandler
>>"Ja klar, "aus Versehen" entsichert und dann "aus Versehen" den Abzug betätigt.
Das Opfer hat dann noch "aus Versehen" das Geschoss mit dem Kopf aufgehalten ..."<<

Sie stellen das so ironisch dar, aber diese Kausalkette ist in der Realität tatsächlich schon öfters vorgekommen.“

Klar, beim NSU ist das sage und schreibe zehnmal so gewesen.

Sie und Ihre Herzenspartei, da wird einem so richtig warm ums Herz- und den Kopf....

@ 20:55 von frosthorn

Ja, und den wahren Täter würden sie natürlich am liebsten davonkommen lassen und unterstützen dann natürlich gerne die "Aus-Versehen-Schuss-Gelöst-Geschichte". Das gehört sich unter den ganz Rechten so.

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