Kommentare

Schweinepest kommt näher ...

endlich ein Grund mehr auf Kalbsschnitzel umzusteigen - Katastrophen über Katastrophen, wo soll das nur hinführen, womöglich wird der Gyros teurer.

die Dänen haben es richtig gemacht

Dann haben die Dänen ja alles richtig gemacht mit ihrem Grenzzaun.
Ich brate mir morgen nochmal ein Kotelett, dann war's das wohl (hoffentlich nicht).

Mir tun die armen Tiere leid

Ich hoffe nur, dass es nicht zu vorsorglichen Massentötungen von Schweinen kommt. Denn jedes Schwein, das nicht infiziert ist, sollte auch nicht getötet werden und bei den infizierten Schweinen sollte das nur geschehen, wenn es wirklich unumgänglich ist.
Da die Seuche für den Menschen nicht ansteckend ist, dürfte also auch Fleisch und Wurst weiterhin gegessen werden können - was mich als Vegetarierin eh nicht betrifft.

Letztlich geht es aber darum, dass so wenig als möglich Schweine angesteckt werden, um vermeidbares Tierleid zu ersparen.

18:39, draufguckerin

>>Dann haben die Dänen ja alles richtig gemacht mit ihrem Grenzzaun.<<

Zäune und Mauern, das Allheilmittel.

Aber:

Sie wissen, daß Wildschweine schwimmen können?

Und daß bereits ein unachtsam weggeworfenes Wurstbrot ausreicht, die Seuche einzuschleppen?

Erreger in Wurst?

"Schon ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot an einem Rastplatz kann somit zu einer Gefahr werden."

Man geht also davon aus, dass der Erreger in einem Wurstbrot steckt.

Ich hätte erwartet, dass der Erreger erst gar nicht in die Wurst kommt. (Oder durch Kochen zumindest abgetötet wurde.)

18:39 von draufguckerin

>>Dann haben die Dänen ja alles richtig gemacht mit ihrem Grenzzaun.<<

So gern ich Ihnen Ihren Grenzzaun auch gönnen würde, wo wollen sie den in der Ostsee, der Oder und der Neiße installieren? Manchmal sind Zäune und Mauern doch nur scheinbar hilfreich.

18:52, Nachfragerin

>>Man geht also davon aus, dass der Erreger in einem Wurstbrot steckt.

Ich hätte erwartet, dass der Erreger erst gar nicht in die Wurst kommt. (Oder durch Kochen zumindest abgetötet wurde.)<<

Geben Sie mal "Schweinepest Wurstbrot" in eine Suchmaschine ein. Sie werden überrascht sein. Der Virus hält einiges aus.

@Nachfragerin 18:52

"Ich hätte erwartet, dass der Erreger erst gar nicht in die Wurst kommt. "
.
Der Erreger ist für den Menschen komplett irrelevant. Vermutlich wird deshalb darauf auch nicht kontrolliert.
.
"Oder durch Kochen zumindest abgetötet wurde."
.
Wird Rohwurst gekocht?

War zu erwarten

das es immer näher kommt.
Wird sich wohl nicht ganz aufhalten lassen, Schweinezäune wurden zwar schon gebaut, aber alles lässt sich nicht verhindern.
Den Rest regelt der Preis, werden wir dann mehr Hühner essen müssen befürchte ich mal.
Einige werden sich über die Preise freuen.

Die Schweinepest kommt ...

"Und daß bereits ein unachtsam weggeworfenes Wurstbrot ausreicht, die Seuche einzuschleppen?"
Dergleichen Unachtsamkeiten sollten wir dann auf jeden Fall vermeiden! Obwohl wenn einer schon Schwein futtert … Falls es aber um die Wildbestände geht, haben wir, anstatt Zaun, denn mal über eine Impfung gesprochen - ich kann mit das durchaus interessant vorstellen, wenn unsere Jägerschaft mit dem Betäubungsgewehr durchs Unterholz robbt um sich den Schwarzkitteln anzunähern.

@Margitt. - Man kann es auch positiv sehen.

18:48 von Margitt.:
"Mir tun die armen Tiere leid. Ich hoffe nur, dass es nicht zu vorsorglichen Massentötungen von Schweinen kommt."
> Es besteht kein Unterschied, ob die Tiere vorsorglich oder regulär getötet werden. Der Ablauf ist letztendlich derselbe.

"Letztlich geht es aber darum, dass so wenig als möglich Schweine angesteckt werden, um vermeidbares Tierleid zu ersparen."
> Ich vermute mal, dass 95% aller in Deutschland lebenden Schweine nichts als Leid kennen. Für das Tierwohl ist die Schweinepest also eher ein Glücksfall, da sie die industrielle Tierhaltung ein Stück weit unattraktiver macht. (Insbesondere, wenn der massive Export nach China wegfällt.)

Und am Ende freut sich sogar das Grundwasser.

Steige ich halt um auf Hähnchenfleisch.

Hoffentlich kriegen wir nicht als nächstes wieder SARS oder Vogelgrippe.

19:13 von CaptainGreybeard

da spart man gar den arztbesuch wg. antibiotikarezept

@fathaland slim - Wurstbrot

18:57 von fathaland slim:
"Geben Sie mal 'Schweinepest Wurstbrot' in eine Suchmaschine ein. Sie werden überrascht sein. Der Virus hält einiges aus."

Bei wikipedia ist zu lesen, dass der Erreger durch Temperaturen über 75 °C inaktiviert wird.

Da die Inkubationszeit mit wenigen Tagen recht kurz ist, hätte ich entsprechende Gegenmaßnahmen erwartet, bevor das Schwein zur Wurst wird. Daher verwundert es mich, dass das weggeworfene Wurstbrot als Infektionsquelle gehyped wird.

19:13 von CaptainGreybeard

Steige ich halt um auf Hähnchenfleisch.

Hoffentlich kriegen wir nicht als nächstes wieder SARS oder Vogelgrippe.
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Für den Menschen stellt Schweinepest keine Gefahr dar.
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Solange es als Schweinefleisch noch gibt,
brauchen die sich wegen SARS oder Vogelgrippe nicht sorgen.

Je nach Blickrichtung

können Grenzen/Zäune schützen oder auch nicht. Wie bei Beton: 'Kommt darauf an was man daraus macht'.

19:09 von Nachfragerin

"Es besteht kein Unterschied, ob die Tiere vorsorglich oder regulär getötet werden. Der Ablauf ist letztendlich derselbe."

.-.-.-.-.-

Klingt ja sehr appetitlich - und herzerwärmemd.

Ich würde meinen: keiner muss totes Tier essen.

@ Margitt

Mir tun die armen Tiere leid. Ich hoffe nur, dass es nicht zu vorsorglichen Massentötungen von Schweinen kommt.

In Deutschland werden jeden Tag über 10.000 Schweine getötet. Das kann schon als Masse bezeichent werden. Arme Schweine.

Schweine Pest, Zäune und Lobbypolitik

Leider wird die Schweinepest auch gerne von der CDU und der Hobbyjägerlobby vorgeschoben um Klientelpolitik zu betreiben. Wie die Wildökologen von der TU Dresden herrausfanden, lässt sie sich nicht nur dem Wildschwein in die Schuhe schieben [1]. Die Wirksamkeint größere Bejagung wie der Deutsche Jagdverband forder ist nicht belegt. Viele der Verbreitungsmuster lassen sich besser durch Tiertransporte erklären.

[1]
https://tu-dresden.de/bu/umwelt/forst/wb/wildoekologie/die-professur/new...
https://tu-dresden.de/bu/umwelt/forst/wb/wildoekologie/die-professur/new...

Bejagung evtl kontraprodukiv

Bei der Jagdt werden Schweinerotten recht willkürlich zerschossen. Das führt oftmal zu früherem Abwandern der Überläufer und größeren Verschläppung des Virus.
Generell ist das Virus üblicherweise so lethal, das es sich langsam räumlich ausbreitet. Infizierte Tiere sind bereits nach einem Tag geschwächt und ziehen sich zurück. Drückjagd ist da eher kontraprodukgiv. Aber die Jägerschaft schürt die Angst vor der ASP um die Jagdsteuer abzuschaffen und Schonzeiten zu umgehen.

Das ganze ist ein Kompliziertes Thema und sollte auch von unabhängigen Ökologen bewertet werden.

19:30 von tettigonia

Schweine Pest, Zäune und Lobbypolitik

Leider wird die Schweinepest auch gerne von der CDU und der Hobbyjägerlobby vorgeschoben um Klientelpolitik zu betreiben. Wie die Wildökologen von der TU Dresden herrausfanden, lässt sie sich nicht nur dem Wildschwein in die Schuhe schieben [1]. Die Wirksamkeint größere Bejagung wie der Deutsche Jagdverband forder ist nicht belegt. Viele der Verbreitungsmuster lassen sich besser durch Tiertransporte erklären.

[1]
https://tu-dresden.de/bu/umwelt/forst/wb/wildoekologie/die-professur/new...
https://tu-dresden.de/bu/umwelt/forst/wb/wildoekologie/die-professur/new...
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Wer fährt den Wildschweine spazieren.
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Und auch in Polen wird es doch Sperrbezirke geben.
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Damit ist das Transportrisiko doch zumindest momentan gegenstandslos.

@Rumpelstielz - Impfung funktioniert nicht

19:08 von Rumpelstielz:
"Falls es aber um die Wildbestände geht, haben wir, anstatt Zaun, denn mal über eine Impfung gesprochen [...]"

Das wurde bereits untersucht: Die Schweine ließen sich durch eine Impfung nicht immunisieren.

re draufguckerin

"die Dänen haben es richtig gemacht

Dann haben die Dänen ja alles richtig gemacht mit ihrem Grenzzaun."

Vorsicht mit den Vorschusslorbeeren. Die Schweinepest kann auch Zäune überwinden.

Aber beim Wort Grenzzaun geraten ja manche gleich in freudige Erregung ...

@18:39 von draufguckerin: Grenzzaun

Die Grenze zwischen Deutschland und Dänemark hat eine Länge von 67 km. Der Zaun dort hat ca. 10 Mio Euro gekostet.

Die Grenze zwischen Deutschland und Polen hat eine Länge von 460 Km. Ein identischer Zaun käme also auf ca. 68 Mio Euro kosten.

Ob der Zaun an der dänischen Grenze etwas nützen wird, wird bezweifelt. Er hat 20 ständige Öffnungen für Grenzübergänge und größere Gewässer und zusätzliche Tore für z.B. Wanderer.

Sollte auf deutscher Seite die Schweinepest ausbrechen, genügt ein Auto, dass über verseuchten Boden gefahren ist (z.B. Schweinekot), um die Pest nach Dänemark einzuschleppen.

18:39 von draufguckerin

«Dann haben die Dänen ja alles richtig gemacht mit ihrem Grenzzaun.»

Muss jetzt nur noch DER Grenzzaun erfunden + aufgestellt werden, durch oder über den weder Brote mit Schinken oder Salami kommen können …

@ GeMe um 20.46 Uhr, Grenzzaun

Ja, die Länge der deutsch-dänischen Grenze ist mir durchaus präsent. Was die Ausbreitung der Schweinepest betrifft: Es wird sich zeigen, ob der Zaun etwas bewirkt. Ich würde es mir wünschen und es würde mich für die Dänen freuen, wenn sie diesen Schutz nicht vergebens errichtet haben.

19:21 von Nachfragerin

«Bei wikipedia ist zu lesen, dass der Erreger durch Temperaturen über 75 °C inaktiviert wird.»

Schinken-Sorten wie bspw. Schwarzwälder Schinken oder luftgetrocknete Salamis werden bei der Herstellung aber nicht auf 75 ℃ oder mehr erhitzt.

20:48 von schabernack

18:39 von draufguckerin

«Dann haben die Dänen ja alles richtig gemacht mit ihrem Grenzzaun.»

Muss jetzt nur noch DER Grenzzaun erfunden + aufgestellt werden, durch oder über den weder Brote mit Schinken oder Salami kommen können …
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Wenn der dann trotzdem human ist, gäbe es ja noch ganz andere Einsatzgebiete.
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Im Übrigen haben die Dänen schneller reagiert, obwohl wir näher dran sind.

@ 18:39 von draufguckerin

>>Dann haben die Dänen ja alles richtig gemacht mit ihrem Grenzzaun.<<

Zaun? Welchen Sinn soll der haben?

Prof. Sven Herzog (TU Dresden)sieht uns Menschen als Verbreiter des Virus'.
3sat/nano
*Und wenn man sie in Ruhe lässt, so Herzog, dann sind das Gebiete von 500 Hektar oder weniger. "Die Fernausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, die entsteht so gut wie sicher durch den Menschen." Wir Menschen und unser Güterverkehr sind also die Ursache der Ausbreitung, so Herzog. Fahrzeuge, Kleidung oder Lebensmittel etwa aus Rohwurst sind Träger der sehr widerstandsfähigen Viren, die Monate überleben und über die wir immer noch viel zu wenig wissen, sagt Dr. Sandra Blohme, Virologin am Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bei Greifswald auf der Insel Riems.*

19:40 von Boris.1945

«Wer fährt denn Wildschweine spazieren.»

Niemand fährt Wildschweine spazieren.
Auch Hauschweine oder Rinder nicht.
Evtl. abgesehen von Besitzern, die ein "Mini-Pig" im Haus halten.
Oder Leute, die einen Picknick-Ausflug mit Schweinchen Dick machen …

«Und auch in Polen wird es doch Sperrbezirke geben.»

Nicht das Schwein ist der miese Übeltäter.
Aber der Erreger der Seuche "Schweinepest".
Sperren Sie den Erreger mal in einen Sperrbezirk ein …

Der Zaun erinnert mich an

Der Zaun erinnert mich an einen Spruch eines ehemaligen Klinikchefs im Zshg. mit Krankenhauskeimen: "Und dann malen die vor den Türen rote Streifen auf den Boden und dann wissen die Bakterien ganz genau: Hier dürfen wir nicht 'rüber."

Am 03. Januar 2020 um 19:26 von Sausevind

" Ich würde meinen: keiner muss totes Tier essen. "
Na das ist wohl eher Ansichtssache, lebend wird das sehr schlecht funktionieren.
Und nicht jeder will sich von Grünfutter ernähren.

@19:13 von CaptainGreybeard

"Steige ich halt um auf Hähnchenfleisch.
Hoffentlich kriegen wir nicht als nächstes wieder SARS oder Vogelgrippe."

Mit etwas Glück sind es dann nur Salmonellen. Ehec auf dem Gemüse ist aber auch nicht besser.

um 20:58 von Boris.1945

>>
Wenn der dann trotzdem human ist, gäbe es ja noch ganz andere Einsatzgebiete.
*
Im Übrigen haben die Dänen schneller reagiert, obwohl wir näher dran sind.
<<

Wollten Sie einen wildschweinsicheren Zaun zu Polen aufbauen. Greifen Sie sich mal Ihren Atlas und vergleichen die Grenzlänge im Vergleich zur Dänemarkgrenze- Ganz abgesehen von der Flußgrenze, die Wildschweine mühelos überwinden.

20:54 von schabernack

so wenig wie Mettwurst

20:58 von Boris.1945 / @schabernack

«Wenn der dann trotzdem human ist, gäbe es ja noch ganz andere Einsatzgebiete.»

Ein solcher Zaun würde wohl auch Brote mit Käse oder Marmelade am Grenzübertritt hindern. Sogar Brote mit Schimmelkäse.

Falls da mal 'ne Seuche ausbrechen sollte.
Ist schon mal "human" vorgesorgt …

«Im Übrigen haben die Dänen schneller reagiert, obwohl wir näher dran sind.»

Hätte man von deutscher Seite her entlang der Oder / Neiße-Grenze zu Polen auch Grenzzäune errichten können. Mitten in den Flüssen wäre teurer, zu teuer gewesen.

Kommen die wilden Schweine nach der Fluss-Durchquerung nicht mehr raus aus dem Wasser. Zurück nach Polen schwimmen, oder in der Oder ertrinken. Die Wahl des wilden Schweines.

Schwein weg - oder Schwein tot.
Alles Paletti auf dem Brot …

@ schabernack um 20.48 Uhr,Salamibrote über den Grenzzaun werfen

Na, na, na - Schinken- und Salamibrote über die dänisch-deutsche Grenze werfen - das werden Sie doch wohl nicht tun.

Weiterhin Import polnischer Wurst

Warum wird polnische Wurst aus Schweinefleisch weiter importiert?

@ Sausevind (19:26)

"Ich würde meinen: keiner muss totes Tier essen."
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Viele müssen nicht, wollen aber; in Lebendtier, z. B. ausgewachsenes Wildschwein zu beißen, ist noch weniger ratsam. Alles Gute in 2020.

Der Zaun ist ein Monument der Hilflosigkeit

@ draufguckerin:
Es wird sich zeigen, ob der Zaun etwas bewirkt. Ich würde es mir wünschen und es würde mich für die Dänen freuen, wenn sie diesen Schutz nicht vergebens errichtet haben.

Die Schweinepest wird Dänemark unweigerlich erreichen. Und es werden keine Wildschweine sein, die sich unter Zäunen hindurch buddeln. Die Schweinepest wird durch die Unachtsamkeit von Menschen nach Dänemark kommen.

20:46 von GeMe

genügt ein Auto, dass über verseuchten Boden gefahren ist (z.B. Schweinekot), um die Pest nach Dänemark einzuschleppen.
.
genau um das geht es
und wie schnell hat sich ein Schwein durch nen Zaun durchgegraben
wenn es nicht wie sie schreiben nicht schon ohnehin offene Stellen benutzt

@18.48 von fathaland slim

Sie haben natürlich recht, schweine können schwimmen.
Aber lieber 98,5 der Grenze dicht als Grenze offen.

Im Dreiländereck Frankreich-Luxemburg-Belgien wurden

im Herbst 2018 infizierte Wildschweine gefunden
,
wie kamen die dort hin ?
hat Polen ne gemeinsame Grenze zu Frankreich
oder auch übers Mittelmeer

21:00 von Anna-Elisabeth @ 18:39 von draufguckerin

"" Wir Menschen und unser Güterverkehr sind also die Ursache der Ausbreitung, so Herzog. Fahrzeuge, Kleidung oder Lebensmittel etwa aus Rohwurst sind Träger der sehr widerstandsfähigen Viren, die Monate überleben und über die wir immer noch viel zu wenig wissen, sagt Dr. Sandra Blohme, Virologin am Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bei Greifswald auf der Insel Riems.*""
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Und was können wir Menschen dagegen tun ? Ein Jeder selbst? Ich weiß keinen Rat .

@ Nachfragerin: Kochen tötet das Virus

"Ich hätte erwartet, dass der Erreger erst gar nicht in die Wurst kommt. (Oder durch Kochen zumindest abgetötet wurde.)"

Sicher tötet Kochen das Virus ab. Aber Rohwürste (Salami etc.) und Räucherschinken bleiben eben infektiös.

Wenn ein Tier infiziert ist aber noch keine Symptome zeigt - dann kann es eben auf dem Teller landen. Dagegen gibt es keinen Schutz. Erst recht nicht, wenn das Schwein auf einem kleinen Hof in Osteuropa gehalten wird. (Kleine Höfe und "Teilselbstversorger" halten die Tiere oft draußen und sind auch sonst nicht besonders davor geschützt, dass das Virus von Wildtieren auf Haustiere übertragen wird.)

Für Menschen ist das ungefährlich.

@ tettigonia: Na deswegen doch Nachtsichtgeräte

Wenn man nachtaktive Wildschweine in Zukunft effektiver durch die nächtliche Ansitzjagd dezimieren kann braucht es weniger Bewegungsjagden.

Die Jägerschaft schürt gar nichts. Jäger gibt es viel zu wenige, die haben keine Lobby. Was glauben Sie warum denen alle paar Jahre neue sinnlose Waffengesetzverschärfungen vor den Latz geknallt werden?

Die Landwirtschaftlobby ist mächtig. Und dort sorgt man sich um den Fleisch-Export.

Die Jäger wollen schon lange Nachtsichtgeräte, denn vor allem durch den verstärkten Maisanbau steigen die Wildschweinbestände vielerorts seit Jahren stark an.
Da hat sich politisch gar nichts bewegt! Das interessierte keinen.

Aber kaum spricht die Bauernlobby, schon ist die Politik begierig drauf zu wissen, was denn die Jägersleut alles brauchen könnten für eine effektivere Sauenjagd.

Außerdem: Bei Drückjagden schont man die Leitbache, um die Rotte eben nicht zu sprengen.

Und - generelle Seuchenregel: Je höher die Wilddichte desto effektiver die Ausbreitung.

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