Ihre Meinung zu: Statistisches Bundesamt: Inflation schwächte sich 2019 ab

3. Januar 2020 - 15:09 Uhr

Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise noch deutlich an - vor allem Nahrungsmittel und Wohnungsmieten wurden teurer. Insgesamt liegt die Inflationsrate vorläufigen Angaben zufolge aber deutlich unter der des Vorjahres.

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Kommentare

Unwirklich

Wie will man Menschen, denen die Miete um 20 % erhöht wurde, erklären, dass die Inflation rückläufig ist?

Die eigentliche Inflation ist völlig bedeutungslos bei den stark steigenden Mieten.

Da zahlen Mieter bis zu 80 % ihres Einkommens für die Miete und es wird der Gurkenpreis zugrunde gelegt.

Schönfärberei

Es ist natürlich völliger Quatsch, dass der Anstieg der Vermögenspreise nicht in die veröffentlichte Inflation einfließt.

Sonst läge der Wert bei WEIT über 2 %.

Ja ja, ist halt nur der Warenkorb der Lebenshaltungskosten.

Aber es bedeutet halt auch, dass immer mehr Bürger sich den Kauf einer Immoblie nicht leisten kann. Und jetzt keinen Unsinn von billigen Zinsen erzählen. Der Kaufpreis muss auch irgendwann zurückbezahlt werden. Der wird durch niedrige Zinsen nicht "billiger".

Hilft halt nur reich erben oder Lottogewinn.

15:31 von Marmolada

muß man wirklich so übertreiben
80 % für die Miete
wo bringen die dann das Geld für die Heizung her
den Strom Müllabfuhr und Wasser
um bei den Kosten "Wohnung zu bleiben

ein wenig Sachlichkeit wäre angemessen

re marmolada

"Wie will man Menschen, denen die Miete um 20 % erhöht wurde, erklären, dass die Inflation rückläufig ist?"

Erstens nicht rückläufig, sondern der Anstieg abgeschwächt.

Zweitens werden die Menschen, sofern mit normaler Intelligenz ausgestattet, verstehen, was ein Durchschnittswert ist.

Selbst Sie werden ja nicht wagen zu behaupten, dass alle Mieten in Deutschland in 2019 um 20% gestiegen sind.

Der Kapitalbedarf von

Der Kapitalbedarf von Industrieunternehmen ist im Internetzeitalter stark rückläufig. Daher ist ein " Inflationsziel " von 2 % verfehlt. Alte Theorien stellen sich als nicht mehr gültig heraus. Nachhaltig wären 0 %.

15:54 von Einfach Unglaublich

Der Kaufpreis muss auch irgendwann zurückbezahlt werden. Der wird durch niedrige Zinsen nicht "billiger".
.
dann verstehe ich die Meinung der aktuellen SPD Spitze nicht
und der Gewerkschaft
die doch das Schuldenmachen in einer Zeit sprudelnder Steuereinahmen populär machen will
wie soll man sich dann in Zeiten versiegender Steuern verhalten
wenn man auf Schuldenmachen angewiesen ist ?
wann und vorallem durch wen erhoffen die eine Tilgung

re einfach unglaublich

"dass immer mehr Bürger sich den Kauf einer Immoblie nicht leisten kann. Und jetzt keinen Unsinn von billigen Zinsen erzählen. Der Kaufpreis muss auch irgendwann zurückbezahlt werden. Der wird durch niedrige Zinsen nicht "billiger"."

Der Kaufpreis wird nicht "irgendwann" zurückbezahlt, sondern die Kreditsumme (ist nicht der Kaufpreis) wird anteilig per monatlicher Tilgung zurückgezahlt.

Selbstverständlich wird der Gesamtaufwand (Summe aus Tilgungsraten und Zinsen) geringer, wenn man dank niedriger Zinsen einen höheren Tilgungsanteil in der Monatsrate hat.

Dafür braucht man keine Bankerlehre.

es ist eine Binsenweisheit

dass die Inflationsrate nicht alle Bürger gleichermaßen trifft

wer als Rentner im Eigenheim wohnt ist überhaupt nicht betroffen
und wenn durch höhere Steuern/Umweltabgaben der Benzinpreis steigt
und er nicht Auto fährt oder fliegt...

re sisyphos3

"dann verstehe ich die Meinung der aktuellen SPD Spitze nicht
und der Gewerkschaft
die doch das Schuldenmachen in einer Zeit sprudelnder Steuereinahmen populär machen will
wie soll man sich dann in Zeiten versiegender Steuern verhalten
wenn man auf Schuldenmachen angewiesen ist ?
wann und vorallem durch wen erhoffen die eine Tilgung"

Könnte sich irgendwann mal als Teil der Allgemeinbildung durchsetzen, dass Privatschulden und deren Tilgung was komplett anderes sind als Staatsschulden?

Ergänzung

Ich erlaube mir zu ergänzen, dass es sich um einen nationalen Durchschnittswert handelt, welcher regional sehr unterschiedlich sein kann. Bei uns im Saarland zum Beispiel haben wir, von Saarbrücken mal abgesehen, größtenteils nicht mit enormen Mietsteigerungen zu kämpfen. Die hohen Mietsteigerungen sind vor allem ein Resultat der Tatsache, dass in einigen Regionen Deutschlands viele Menschen um ein sehr begrenztes Gut (Wohnraum) konkurrieren, weshalb es in diesen Regionen zu enormen Mietsteigerungen kommt. Würde sich jetzt eine große Anzahl an Menschen dazu entscheiden von den Ballungsräumen in Regionen ( Saarland, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern usw.) zu ziehen, in welchem mehr Wohnraum bei geringerer Konkurrenz zur Verfügung steht, würden die Mieten in den Ballungsräumen weniger stark ansteigen, bei einem stärkeren Anstieg in den oben genannten Regionen. Die nationale Inflationsrate würde sich, wenn überhaupt, nur gering verändern.

@Werner40

Mal wieder falsche Fakten von Ihnen!
Die Inflationsrate wird zuallererst vom Anstieg der Lohnstückkosten angetrieben!
Das hat Prof. Flassbeck und sein Team für die letzten 50 Jahre empirisch belegt!
Quelle: makroskop.eu
Werfen Sie endlich Ihre veralteten Theorien aus dem letzten Jahrhundert auf den Müll und lesen sich endlich in die neuesten empirischen Befunde ein!
Sobald die Löhne in Deutschland wieder anständig steigen, dann steigt auch die Inflation wieder!
Die Mindestlohnkommission muss sich gesetzlich bei ihren Beschlüssen zur Steigerung des Mindestlohnes am durchschnittlichen Wachstum der Löhne orientieren und konnte deshalb aufgrund der viel zu niedrigen Lohnsteigerungen in Deutschland den Mindestlohn nur um 1,7 % erhöhen.
Bei so einer niedrigen Lohnsteigerung in Deutschland kann auch die Inflation nicht stark steigen.
Mit den Investitionen der Unternehmen hat das nichts zu tun!

Es gibt keine

Es gibt keine Durchschnittspreise, nur Einzelpreise. Die Inflationsberechnung ist je nach dem von Bedeutung oder eben nicht.

re ist wahr

"Es gibt keine Durchschnittspreise, nur Einzelpreise."

Und wenn ich Einzelpreise addiere und dann durch die Zahl der Preise dividiere, was kriege ich dann?

Kann sein

das der Durchschnitt so stimmt, das liegt aber am Warenkorb, weil dort eben auch Artikel sind die nicht den Täglichen Bedarf betreffen.
Dann ist das Alles auch noch Regional unterschiedlich, ich kann aber eins mit Sicherheit sagen, gestern war ich einkaufen.
Und da sind zumindest 3-5 Artikel die ich immer kaufe, um rund 10 -15 Cent teurer geworden, da es kleine Artikel sind die um den Euro liegen, sind das eben 10 -15 Prozent mehr, und nicht unter 2 Prozent.
Alles eine Frage der Statistik, Strom und so weiter ist ab 1.1. wieder teurer.
Aus dem 30 Euro Rentenplus vom letzten Jahr, ist schon lange ein Minus geworden.
Und so geht es Millionen von Menschen.

re wenigfahrer

"Kann sein

das der Durchschnitt so stimmt, das liegt aber am Warenkorb, weil dort eben auch Artikel sind die nicht den Täglichen Bedarf betreffen."

Und weil die Menschen auch Ausgaben außer dem täglichen Bedarf haben stimmt eben der Warenkorb. Sonst würde ja was fehlen.

Scheint sehr schwierig zu sein.

@16:41 von wenigfahrer

Sie müssen doch nur mehr TFT-Monitore kaufen, mehr Handyverträge abschließen und vermehrt Flugreisen und Kreuzfahrten buchen: Dort sinken die Preise laufend!
Und Sie regen sich über die jährliche Steigerung der Strompreise von 3 % - 7 % oder der Lebensmittel auf. Unglaublich!

(Ironie off)

@ 16:38 von karwandler

"Und wenn ich Einzelpreise addiere und dann durch die Zahl der Preise dividiere, was kriege ich dann?"
.
Dann bekommen Sie eine wirre Summe ohne jede Aussagekraft.
Funktioniert bei Doofen, bei den meisten Menschen nicht.

@ karwandler (16:38)

>>Am 03. Januar 2020 um 16:38 von karwandler
re ist wahr

"Es gibt keine Durchschnittspreise, nur Einzelpreise."

Und wenn ich Einzelpreise addiere und dann durch die Zahl der Preise dividiere, was kriege ich dann?<<
------
...und dieses Produkt, oder diese Leistung, die Sie zum Durchschnittspreis berechnen und erwerben nennt sich wie? "ÄpfelundBirnen"? "Hotelübernachungundmehr"?

@16:10 von Sisyphos3

wer als Rentner im Eigenheim wohnt ist überhaupt nicht betroffen

Natrlich ist auch der Rentner im Eigenheim betroffen, denn auch der braucht teurer gewordene Lebensmittel, die er sich mit dem Auto oder dem ÖPNV besorgt. Und auch am Eigenheim geht gelegentlich mal was kaputt, ganz abgesehen von alle paar Jahre steigenden Grundsteuern und Müllgebühren. Dann braucht er Ersatzteile und ggf. einen Handwerker.

An der Inflationsrate kommt man nur vorbei, wenn man kompletter Eigenversorger ist und keinerlei Abgaben oder Steuern zahlt.

Am 03. Januar 2020 um 16:02 von Werner40

"Der Kapitalbedarf von Industrieunternehmen ist im Internetzeitalter stark rückläufig. Daher ist ein " Inflationsziel " von 2 % verfehlt. Alte Theorien stellen sich als nicht mehr gültig heraus. Nachhaltig wären 0 %."

Sie haben Recht.

Bei der sogenannten schwarzen 0, ist ein Inflationsziel von 2% nicht mehr zeitgemäß und wird sicher bald überarbeitet.

Höhere Staatsschulden benötigen eine hohe Inflationsrate, da Staatsschulden bisher noch nie zurückgezahlt wurden.

Es wird immer mehr Geld gedruckt, um auf diesem Weg Schulden weg zu inflationieren.
Was aber im Moment für Deutschland nicht zutrifft. Die andern zahlen durch den Risikoaufschlag eben höhere Zinsen.

Die mit Inflation verbundene Geldillusion wird häufig dazu genutzt, um bei nach unten rigiden Nominallöhnen, was häufig der Fall ist, Reallöhne zu senken.

Insofern ist Ihre Theorie zutreffend.

@neutraleWelt "wirre Summe"

Die Netzspannung ist auch so eine "wirre Summe" und funktioniert bei den Meisten. Allein die Doofen glauben daß sie wirklich in der Steckdose "ist".

Die "Schwarze 0" belastet zukünftige Generationen.

@16:05 von Sisyphos3
Der hat u.a. der Rechnungshof der Bundesregierung, damals Schäuble, vorgerechnet.
Nötige Aufgaben vergab der Staat zu höheren (!) Kosten an die Privatwirtschaft, musste der dann Zinsen erstatten, die er selbst gar nicht bezahlen müsste aufgrund seiner Kreditwürdigkeit. Und musste zusätzlich noch Gewinngarantien übernehmen.

Und ein Haus, bei dem ich das defekte Dach wegen der Vermeidung von Schulden nicht repariere, wird später die höheren Kosten und damit auch Schulden verursachen.

@ karwandler 16:13 Uhr

"Könnte sich irgendwann mal als Teil der Allgemeinbildung durchsetzen, dass Privatschulden und deren Tilgung was komplett anderes sind als Staatsschulden?"
Ob sich aber auch die Allgemeinbildung durchsetzt, dass Pensionen ohne Beiträge mathematisch nicht höher sein können als solche mit Beiträgen, ist fraglich.
Der Trick diese mathematische Unmöglichkeit per Gesetz als Verfassungskonform zu erklären ist halt nur ein Trick die Staatsschulden auf sämtliche Bürger umzulegen - was wiederum die relativ konstanten Staatsschulden belegen.
Von Nichts kommt halt Nichts und wird es noch so sehr gewollt.

@ Neutrale Welt 16:51 Uhr

"Dann bekommen Sie eine wirre Summe ohne jede Aussagekraft.
Funktioniert bei Doofen, bei den meisten Menschen nicht."
Ein Mittelwert bleibt halt ihre "wirre Summe". Es müssen nur gleichartige Produkte verglichen werden.
Offensichtlich funktioniert das doch bei den meisten Menschen!

re ist wahr

"...und dieses Produkt, oder diese Leistung, die Sie zum Durchschnittspreis berechnen und erwerben nennt sich wie? "ÄpfelundBirnen"?"

Der nennt sich (Achtung, Tusch): Obst. Oder Lebensmittel. Oder Wohnungsausstattung. Oder am Ende: Verbraucherpreise.

16:47 von karwandler

Die Zusammenstellung des Warenkorbes ist mehr oder weniger willkürlich. Man kann über die Zusammensetzung durchaus diskutieren - wissen Sie das nicht ?

re mawo

"Ob sich aber auch die Allgemeinbildung durchsetzt, dass Pensionen ohne Beiträge mathematisch nicht höher sein können als solche mit Beiträgen, ist fraglich."

Da der Satz falsch ist - es gibt keine Pensionen teils mit, teils ohne Beiträge - sollte er die Allgemeinbildung nicht tangieren.

Am 03. Januar 2020 um 16:38 von karwandler

"Und wenn ich Einzelpreise addiere und dann durch die Zahl der Preise dividiere, was kriege ich dann?"

Sie haben Recht.

Preise steigen nicht immer, Reallöhne auch nicht.

Manchmal gibt es Preis Angebote z.B. Sommerschlussverkauf.

Das ist die normale Lagerware, die unbedingt raus muss + extra für diese Aktion beschaffte Ware.

Wenn man ein Jahr lang, jede Woche den gleichen Artikel kauft, dann kann man so den Durchschnittspreis p.a. berechnen.
Wenn man das jedes Jahr macht, weiß man, wie sich der Durchschnittspreis p.a. zu den letzten Jahren verändert hat.

16:13, karwandler re sisyphos3

>>Könnte sich irgendwann mal als Teil der Allgemeinbildung durchsetzen, dass Privatschulden und deren Tilgung was komplett anderes sind als Staatsschulden?<<

Träumen Sie weiter. Wer das nicht kapieren will, wird es auch nicht kapieren.

@ karwandler (17:18)

"Der nennt sich (Achtung, Tusch): Obst. Oder Lebensmittel. Oder Wohnungsausstattung. Oder am Ende: Verbraucherpreise."
------
re!
Tusch!!
ieren... wir nicht so viel: das Statistische Bundesamt stellt einen "Warenkorb" zusammen und (Achtung! gewichtet diesen! und verändert ihn, und macht auch sonst noch einiges damit - vergleichen Sie vor Ort).
Und noch eine Frage: wie ist der Name des "Verbrauchers" - Herr/Frau "Durchschnitt"?
Geben Sie auf, Karwandler! Dann höre ich auch auf.

Am 03. Januar 2020 um 16:00 von Sisyphos3

Fragen sie mal bitte Sozialämter oder das Jobcenter und wo das Geld für die Nebenkosten (Heizung usw.) herkommt.

re pustefix

" 16:47 von karwandler

Die Zusammenstellung des Warenkorbes ist mehr oder weniger willkürlich. Man kann über die Zusammensetzung durchaus diskutieren - wissen Sie das nicht ?"

Ja, ich weiß, dass sich jeder, der nie Bus und Bahn fährt, sich aufregt, dass die ÖPNV Preise im Warenkorb berücksichtigt werden.

So was meinten Sie sicher ...

@ karwandler 17:24 Uhr

"Da der Satz falsch ist - es gibt keine Pensionen teils mit, teils ohne Beiträge - sollte er die Allgemeinbildung nicht tangieren."
Bislang hatte immer mit Partnern zu tun die selber mitgedacht haben. Gerne bin ich bereit für sie zu präzisieren:
Pensionen erfolgen nach Beitragsleistung in Höhe Null.
Renten erfolgen nach Beitragsleistung.

Sparen kann man auch

Sparen könnte man auch anders, denn es gibt viele Ausgaben, die sinnlos und sogar schädlich sind. Wenn man z.B. "Copkilla" und NDR googlet und sich den Beitrag des NDR anhört/anschaut, könnte man auf den Gedanken kommen, die per Zwang erhobenen Gebühren für solche Beiträge /Institutionen in Zukunft zu sparen.
Es gibt sicherlich unterstützenswerte Einrichtungen, die mit dem Geld besser umgehen.

Am 03. Januar 2020 um 16:02 von karwandler

Wenn etwas von z.B. 1,7 % auf 1,5 % zurückgeht, ist es rückläufig. Oder nicht?

Eine Abschwächung ist immer rückläufig - von 7 auf 5 ist rückläufig - von 3 auf 9 ist nicht rückläufig.

Statistisches Bundesamt:Inflation schwächte sich 2019 ab...

1,4 oder 1,5%,mehr stiegen auch die meisten Bruttolöhne nicht.Die Arbeitsproduktivität schon(seit 1991 um 44% je Erwerbstätigenstunde).
Für die Lohnabhängigen also zumindest keine Nettozuwächse.

Aber wenn die Inflation so niedrig ist,dann steigen ja die Staatsschulden auch nur gering.Eine Chance fürs investieren in die Infrastruktur(Schulen,Bahn,ÖPNV).

von wegen steigende Mietpreise..

in dem von mir geerbten Denkmal aus dem 15. Jahrhundert in Rothenburg/Tauber stagnieren die Geschäftsmieten seit 1998,während alles andere seitdem wesentlich teurer geworden ist..vor allem Handwerker und städtische Abgaben sind nicht unwesentlich angewachsen..

Für explodierende Mieten in Ballungsräumen können wir wirklich nichts...

Zitat: "vor allem Nahrungsmittel wurden teurer"

Die hiesigen Bäcker haben ihre Brötchenpreise angehoben, weil das Mehl nach der schlechten Ernte 2019 teurer geworden ist. Dass die Brötchen dann im Umkehrschluss billiger werden, wenn die Ernte wieder besser wird, bleibt leider ein Traum......

/// Am 03. Januar 2020 um

///
Am 03. Januar 2020 um 16:28 von smirker
@Werner40

Mal wieder falsche Fakten von Ihnen!
Die Inflationsrate wird zuallererst vom Anstieg der Lohnstückkosten angetrieben!
Das hat Prof. Flassbeck und sein Team für die letzten 50 Jahre empirisch belegt!
Mit den Investitionen der Unternehmen hat das nichts zu tun!///
.
Wenn Sie sich anschauen, welchen Kapitalbedarf z.B. Unternehmen wie Google oder Facebook im Verhältnis zu Einnahmen und Profit haben, werden Sie feststellen, dass Vergleiche mit den letzten 50 Jahren keinen Sinn machen.

re mawo

""Da der Satz falsch ist - es gibt keine Pensionen teils mit, teils ohne Beiträge - sollte er die Allgemeinbildung nicht tangieren."
Bislang hatte immer mit Partnern zu tun die selber mitgedacht haben. Gerne bin ich bereit für sie zu präzisieren:
Pensionen erfolgen nach Beitragsleistung in Höhe Null.
Renten erfolgen nach Beitragsleistung."

Wenn Sie mal Renten, mal Pensionen meinen, sollten Sie sich unmissverständlich ausdrücken.

Aber damit genug: Eine Debatte über Renten und Pensionen gehört hier nicht hin, auch weil Sie es schon beim Aufhänger Allgemeinbildung vermasselt haben.

Habe ein anderes Gefühl.

Habe jetzt meine Stromrechnung bekommen. Durch Erhöhung der EEG-Umlage ist sie um ca. 15 % bei etwa gleichem Verbrauch gestiegen.
Und wenn diese ominöse CO2 Steuer kommt, dann wird alles, aber auch alles teurer. Es ist eine Lüge,das diese nicht den "kleinen Bürger" trifft, denn jeder Unternehmer , vom Produzenten über den Zulieferer bis zum Verkäufer wird jeder den zu zahlenden Betrag auf sein Produkt umlegen. Der Endverbraucher zahlt alles!
Und in weiser Voraussicht und damit es später nicht so stark auffällt, wird jetzt schon nach und nach an der Preisschraube gedreht.

Inflation schwächte sich 2019 ...

Alles also Schnee von Gestern - aber schön dass das mal gesagt wurde. Bei genauerem Hinsehen ist das durchaus verwunderlich, bei dem herrschenden Klima (Saktionitis und neue Steuer-/ Zollpraktiken) hätte es auch deutlich anders sein können. Andererseits hat sich das Niveau ohnehin drastisch erhöht, sodass kleinere Einflüsse und ein leichtes Absinken unter die erwarteten Grüßen nichts besonders sein sollten.
Bei weitgehend stabilen Lohnkosten ist das aber auch gut so, sonst ginge das Gejammer wieder los, wenn der arme Arbeiter einen Nachschlag einfordert.

RE @ 17:18 von MaWo

"Ein Mittelwert bleibt halt ihre "wirre Summe". Es müssen nur gleichartige Produkte verglichen werden."
.
Aha. Wenn wir beide alleine auf diesem Planeten leben würden und ich esse ein ganzes Hähnchen, haben Sie statistisch ein Halbes mit gegessen.
Also sind Sie satt.
Addieren Sie mal ein Päkchen Nudeln von Discounter für 0,39€ und eine "Edelmarke" für 2,89€. Dann haben Sie Ihren Durchschnitt.
Anscheinend sind auch Sie ein Befürworter der Sinnfreiheit.
Aber Sie können mir die Zusammenhänge gerne erklären. Wenn wir jetzt alle 2% Inflation haben schwelgen wir alle im Reichtum? Dann wird die Wohnung (die früher 100.000€ gekostet hat) wieder für 250.000€ erschwinglich, weil Kredite, das Costa gar nix?
Klären Sie mich auf, warum der Wohlstand Europas von einer Inflationsrate von 2% abhängt.
Ich lasse mich gerne überzeugen.

Irgendwas kann nicht stimmen!

Wenn nichts teurer wird, wo kommen dann die gestiegenen Zahlen für Alters- und Kinderarmut her. Warum steigen die Zahlen der Hilfsbedürftigen, Obdachlosen und auf die "Tafel" angewiesene?

17:59 von KarlderKühne

Habe ein anderes Gefühl.

Habe jetzt meine Stromrechnung bekommen. Durch Erhöhung der EEG-Umlage ist sie um ca. 15 % bei etwa gleichem Verbrauch gestiegen.
Und wenn diese ominöse CO2 Steuer kommt, dann wird alles, aber auch alles teurer. Es ist eine Lüge,das diese nicht den "kleinen Bürger" trifft, denn jeder Unternehmer , vom Produzenten über den Zulieferer bis zum Verkäufer wird jeder den zu zahlenden Betrag auf sein Produkt umlegen. Der Endverbraucher zahlt alles!
Und in weiser Voraussicht und damit es später nicht so stark auffällt, wird jetzt schon nach und nach an der Preisschraube gedreht.
////
*
*
Die können nur mit Kosten erziehen.
*
Die Wächter des Ozonlochs.
*
Aber die größte Lüge, die der ausgleichenden Entlastung, die wird ja schon nicht mehr versprochen.
*

@ Marmolada

"Wenn etwas von z.B. 1,7 % auf 1,5 % zurückgeht, ist es rückläufig. Oder nicht?

Eine Abschwächung ist immer rückläufig - von 7 auf 5 ist rückläufig - von 3 auf 9 ist nicht rückläufig."
------
Stellen Sie sich einfach vor, Sie nehmen regelmäßig, Jahr für Jahr, um 2kg an Körpergewicht zu ... und dann stellen Sie fest: hoppla, dieses Jahr (z.B.: 2019) habe ich nur um 1,5 kg zugenommen. Haben Sie insgesamt abgenommen, wiegen Sie weniger als ein Jahr davor? Nein, Sie wiegen 1,5kg mehr. Aber, die gute Nachricht: 0,5kg in geringerem Maße als die Jahre zuvor haben Sie zugenommen. Könnte die Wende sein. Wenn Sie so weiter machten, beginnen Sie in 3 (oder 4) Jahren abzunehmen. So ist das mit der gemeldeten Inflationsrate heute zu verstehen. Grüße.

Es ist eben ein Durchschnitt

@ Marmolada:
Unwirklich. Wie will man Menschen, denen die Miete um 20 % erhöht wurde, erklären, dass die Inflation rückläufig ist?

Das gleicht sich ja aus. Sie dürfen nicht nur die Mieterseite sehen, sondern auch die Vermieterseite. Und die Inflation ist ja ein Durchschnittswert für die gesamte Bevölkerung.

re karlderkühne

"Und in weiser Voraussicht und damit es später nicht so stark auffällt, wird jetzt schon nach und nach an der Preisschraube gedreht."

Ich könnte jetzt darauf hinweisen, dass lt. diesem Artikel gerade weniger an der Preisschraube gedreht wird.

Aber manchmal wird man es müde ...

@ Einfach Unglaublich

Ja ja, ist halt nur der Warenkorb der Lebenshaltungskosten.

Klar. Aber es hat niemand behauptet, es wäre anders. Sie müssen sich nicht betrogen fühlen.

@ KarlderKühne

Habe ein anderes Gefühl.

Ich habe auch oft ein anderes Gefühl. Es zählen aber nur die objektiven Zahlen. Und da haben die Lebenshaltungskosten eben so zugenommen, wie es neutral berechnet wurde.

17:59, KarlderKühne

>>Habe jetzt meine Stromrechnung bekommen. Durch Erhöhung der EEG-Umlage ist sie um ca. 15 % bei etwa gleichem Verbrauch gestiegen.<<

2020 wird die EEG-Umlage auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen, nachdem sie 2019 6,405 Cent pro Kilowattstunde betrug.

Und deswegen ist Ihre Stromrechnung bei gleichem Verbrauch um 15% gestiegen?

Könnten Sie diesen Zusammenhang vielleicht ein wenig näher erklären?

@ smirker

Die Inflationsrate wird zuallererst vom Anstieg der Lohnstückkosten angetrieben!
Das hat Prof. Flassbeck und sein Team für die letzten 50 Jahre empirisch belegt!

Das kann man so nicht sagen. Flassbeck hat nur berechnet, dass beides (Inflationsrate und Lohnstückkosten) einher gehen. Damit ist noch lange kein ursächlicher Zusammenhang bewiesen. Es gibt gute Gründe, an einem ursächlichen Zusammenhang zu zweifeln.

15:31 von Marmolada

Unwirklich

Wie will man Menschen, denen die Miete um 20 % erhöht wurde, erklären, dass die Inflation rückläufig ist?

Die eigentliche Inflation ist völlig bedeutungslos bei den stark steigenden Mieten.

Da zahlen Mieter bis zu 80 % ihres Einkommens für die Miete und es wird der Gurkenpreis zugrunde gelegt.
///
*
*
Trotz Belehrungsmainstream, man kann wie früher nur einer Statistik vertrauen, die man selbst gefälscht* hat.
*
(geschönt*)

@einfach Unglaublich, 15:54 Uhr

Selbstverständlich sind die extrem niedrigen Zinsen ein großer Anreiz, eine Immobilie zu erwerben. Hinzu kommen steuerliche Entlastung und z.B. auch das Baukindergeld. Man muss ja auch nicht gleich im großstädtischen Bereich ansiedeln. In der ländlichen Gegend sind Immobilien z.T. immer noch recht günstig. Da braucht es keinen Lottogewinn...!

@ KarlderKühne

Irgendwas kann nicht stimmen! Wenn nichts teurer wird, wo kommen dann die gestiegenen Zahlen für Alters- und Kinderarmut her.

Die Zahlen für Alters- und Kinderarmut sind aktuell gefallen.

@ Marmolada

Unwirklich Wie will man Menschen, denen die Miete um 20 % erhöht wurde, erklären, dass die Inflation rückläufig ist?

So können Sie das nicht rechnen. Ich bin Hauseigentümer und Vermieter. Dann wäre für mich die Inflation ja negativ. Das kann aber nicht sein.

@ Sisyphos3

Es spricht nur FÜR Sie, dass Sie die SPD nicht verstehen können.

Wenn ich in Italien unterwegs

Wenn ich in Italien unterwegs bin und in den Lebensmittelläden einkaufe, habe ich immer wieder das Gefühl, dass das Preisniveau dort (wie auch inEngland, Frankreich und vielen anderen Ländern) um einiges höher liegt als in Deutschland. Freuen wir uns doch einfach über die positiven Werte und reden wir nicht wieder alles schlecht.

re fatahland slim

"2020 wird die EEG-Umlage auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen, nachdem sie 2019 6,405 Cent pro Kilowattstunde betrug.

Und deswegen ist Ihre Stromrechnung bei gleichem Verbrauch um 15% gestiegen?

Könnten Sie diesen Zusammenhang vielleicht ein wenig näher erklären?"

Lieber nicht fragen. Nach allem, was bei der MWSt Senkung für Bahnreisen an Prozentrechnung präsentiert wurde ...

@ KarlderKühne

Habe ein anderes Gefühl. Habe jetzt meine Stromrechnung bekommen. Durch Erhöhung der EEG-Umlage ist sie um ca. 15 % bei etwa gleichem Verbrauch gestiegen.

Das macht mich jetzt etwas ratlos, denn der kWh-Preis ist im Durchschnitt der Anbieter nur um etwas weniger als 2% gestiegen. Vielleicht sollten Sie über einen Wechsel nachdenken.

18:05 von KarlderKühne ...kann nicht stimmen!..

Kühne Behauptungen kommen immer gut an!
Vermutlich liegt das am guten Herrn Relativ, der mit der Relativitätstheorie, der sagt, das vieles eben relativ ist, nur die Lichtgeschwindigkeit mit der soll das anders sein.

@ karwandler

Sie hätten dann doch eine Banklehre gebraucht.

Dann hätten Sie verstanden, dass der Kreditbetrag nur einen Teil des Kaufpreises ausmacht.

Die Banken verlangen EIGENKAPITAL! Und zwar als bestimmten Anteil des Kaufpreises.

Und die Beleihungsgrenze (Vorsicht: Fachbegriff) steigt bei überzogenem Kaufpreis auch nicht automatisch mit.

Beides führt dazu, dass immer mehr Bürger überhaupt nicht in der Lage sind, das nötige Eigenkapital aufzubringen! (Ausnahme: reiche Erben und Lottogewinner).

Merke: erst denken/sich informieren, DANN schreiben!

@ karwandler

Sie scheinen wirklich wenig über Finanzen zu wissen.

Nicht nur Privathaushalte, sondern auch Staaten können sich überschulden.

Haben Sie wirklich noch nie vom Staatsbankrott gehört?

18:28 von karwandler

re fatahland slim

"2020 wird die EEG-Umlage auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen, nachdem sie 2019 6,405 Cent pro Kilowattstunde betrug.

Und deswegen ist Ihre Stromrechnung bei gleichem Verbrauch um 15% gestiegen?

Könnten Sie diesen Zusammenhang vielleicht ein wenig näher erklären?"

Lieber nicht fragen. Nach allem, was bei der MWSt Senkung für Bahnreisen an Prozentrechnung präsentiert wurde ..
///
*
*
Sie meinen Beide, das ist so zusammenhanglos, die Erkenntnis die Normalbürger nur unnötig belasten würde?
*
Bei manchen Ideologien darf man eben nicht mitrechnen.

@17:19 von Pustefix

Die Zusammenstellung des Warenkorbes ist mehr oder weniger willkürlich. Man kann über die Zusammensetzung durchaus diskutieren

Man kann über die Zusammensetzung durchaus diskutieren. Aber willkürlich ist sie nicht.

Ganz im Gegenteil: Der Warenkorb wird ständig überarbeitet und an die geänderten Bedürfnisse der Menschen angepasst. Er soll das Kaufverhalten im Durchschnitt möglichst gut abbilden.

Dass die Ausgabenstruktur des einzelnen Foristen nicht getroffen wird, ist klar. Kann auch gar nicht sein.

Daher kommt es zu einer Diskrepanz zwischen "eigener Wahrnehmung" und "statistisch ermittelten Zahlen". Daraus kann man jetzt schließen, dass die statistischen Zahlen komplett gelogen sind, denn schließlich entsprechen sie ja nicht der eigenen, einzig wahren Wahrnehmung.

Oder man ringt sich zu der Ansicht durch, dass andere Menschen vielleicht doch nicht ganz genau so sind wie man selber.

@ karwandler

Mit Ihrem "Tusch" wollen Sie wohl etwas vertuschen.

Was Sie hier schreiben ist eher wirr und nicht nachvollziehbar.

17:19 von Pustefix

16:47 von karwandler

Die Zusammenstellung des Warenkorbes ist mehr oder weniger willkürlich. Man kann über die Zusammensetzung durchaus diskutieren - wissen Sie das nicht ?
//
*
*
Was soll die Diskussion bringen.
*
Sinn ist doch solide Entwicklung vorzutäuschen, für einen Haushalt, den es nirgendwo in der Praxis so gibt.

@ Einfach Unglaublich

Die Banken verlangen EIGENKAPITAL! Und zwar als bestimmten Anteil des Kaufpreises.
Und die Beleihungsgrenze (Vorsicht: Fachbegriff) steigt bei überzogenem Kaufpreis auch nicht automatisch mit.

Was Sie überzogen nennen, nennt die Bank Marktentwicklung. Und daher geht die Beleihungsgrenze sehr wohl mit in die Höhe. Es ist heute keineswegs schwieriger als in der Vergangenheit, Wohneigentum zu erwerben.


Merke: erst denken/sich informieren, DANN schreiben!

Bitte verzichten Sie auf solche Bemerkungen.

@ Einfach Unglaublich

@ karwandler - Was Sie hier schreiben ist eher wirr und nicht nachvollziehbar.

Ich fand es nachvollziehbar.

@ MaWo

Wenn Sie so neidisch auf Pensionäre sind - warum haben Sie sich denn selbst keine Pensionsansprüche erarbeitet?

Immerhin haben wir freie Berufswahl.

@ Putin

Nein, Die Zeit des Verzichts ist vorbei.

Und anders als Sie glauben, haben Banken aus dem amerikanischen Immobiliendesaster gelernt und setzen keine überteuerten Preise als Basiswert an.

Nochmal: ERST informieren DANN ...

@18:20 von Boris.1945

man kann wie früher nur einer Statistik vertrauen, die man selbst gefälscht* hat.

Immerhin hat es diesmal fast drei Stunden gedauert, bevor das erste Mal dieser falsche, aber wohl unvermeidliche Satz auftaucht.

@ Putin

Glaub ich Ihnen.

Liegt aber nicht am (wirren) Inhalt.

18:28 von Adeo60

dieses gefühl trügt Nicht. aber in den genannten ländern gilt nicht, geiz ist geil, sondern , ich gönne mir was. natürlich auch bessere lebensmittel

@ Wielstadt

Der Satz hat immer noch seine Berechtigung.

Bitte über "schiefe" Statistiken informieren, Validität etc

re einfach unglaublich

"Sie hätten dann doch eine Banklehre gebraucht.

Dann hätten Sie verstanden, dass der Kreditbetrag nur einen Teil des Kaufpreises ausmacht."

Sie haben's nötig!
Erst in meinem Kommentar habe ich Sie korrigiert, dass die Kreditsumme nicht gleich Kaufpreis ist.

"Und die Beleihungsgrenze (Vorsicht: Fachbegriff) steigt bei überzogenem Kaufpreis auch nicht automatisch mit."

Die Beleihungsgrenze steht als Prozentanteil vom Kaufpreis. Egal wie hoch der ist. Hochspekulativ überteuert wird der für den normalen Kreditnehmer nicht sein.

" immer mehr Bürger überhaupt nicht in der Lage sind, das nötige Eigenkapital aufzubringen! (Ausnahme: reiche Erben und Lottogewinner)."

Klar, die ganzen Lottogewinner und reichen Erben sorgen dafür, dass immer mehr Haushalte in Wohneigentum leben.

Am 03. Januar 2020 um 18:18 von fathaland slim

" 2020 wird die EEG-Umlage auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen, nachdem sie 2019 6,405 Cent pro Kilowattstunde betrug.

Und deswegen ist Ihre Stromrechnung bei gleichem Verbrauch um 15% gestiegen?

Könnten Sie diesen Zusammenhang vielleicht ein wenig näher erklären? "

Ich zwar nicht der kühne Karl, aber ich könnte das erklären. Versorger die bei der letzten Erhöhung nicht zugeschlagen haben, haben es dieses Jahr gemacht, plus der neuen EEG.
Ist mir auch passiert, deshalb hab ich mal wieder den Anbieter gewechselt, auf Online-Strom, bei mir waren es zwar nicht 15 Prozent im Monat, aber 10 Prozent hat gereicht zum wechseln.
Möglich ist in Deutschland vieles, Regional sehr unterschiedlich, jetzt kommt mein Strom zwar immer noch aus der Steckdose, aber extra für mich von weit her ;-).
An jedem Teilchen ist der Name dran, damit es den Weg findet ;-).

@18:05 von KarlderKühne

Wenn nichts teurer wird, wo kommen dann die gestiegenen Zahlen für Alters- und Kinderarmut her.

Es wird nicht nichts teurer. Es handelt sich bei der Inflationsrate um einen Durchschnittswert, der eine sehr komplexe Struktur in einer einzigen Zahl zusammenfasst.

Für einzelne wird die Preissteigerung deutlich darüber und für andere wesentlich darunter liegen. Und über die Verteilung von Reichtum (und Armut) in der Gesellschaft sagt die Inflationsrate gar nichts aus.

Das bedeutet nicht, dass die Angabe einer Inflationsrate unnötig (oder gar falsch) ist. Man darf halt nur solche Schlüsse daraus ziehen, welche diese Größe auch tatsächlich hergibt, und sie nicht für unzulässige Folgerungen missbrauchen.

18:18 von fathaland slim

schon Dr. Schröder hat gesagt, daß er die stromrechnung nicht versteht.

@ Adeo60

Nee, ist klar.

Wenn ich in München arbeite, kann ich mir ja ein billiges Haus in Niederbayern an der tschechischen Grenze kaufen.

Toller Vorschlag! nicht

@ Pustefix

Die Zusammenstellung des Warenkorbes ist mehr oder weniger willkürlich. Man kann über die Zusammensetzung durchaus diskutieren

Solche Diskussionen mit dem Ziel, die Inflationsrate höher zu schrauben, enden oft in sehr skurrilen Warenkörben mit Tonnen von zu verzehrendem Gemüse aber ohne Handy oder PC usw. Das hat oft wenig Sinn.

Der Warenkorb richtet sich mehr oder minder danach, was die Deutschen im Schnitt tatsächlich so verbrauchen. Wer glaubt, davon deutlich abzuweichen, kann seinen Verbrauch über ein Jahr sorgsam dokumentieren und dann selbst die individuelle Inflationsrate ausrechnen.

Die allgemeine Inflationsrate ist nur ein Durchschnittswert, der aber objektiv und zuverlässig ist. Für Verschwörungstheorien (die Regierung gaukelt uns falsche Zahlen vor) ist da kein Platz, das macht für mich wenig Sinn.

Am 03. Januar 2020 um 16:13 von karwandler

"Könnte sich irgendwann mal als Teil der Allgemeinbildung durchsetzen, dass Privatschulden und deren Tilgung was komplett anderes sind als Staatsschulden?"

Sie haben Recht.

Privatschulden sind direkt Investitionen in Haus oder Firma, um damit einen direkten Ertrag zu erzielen. Zins und Tilgung müssen aus vorhandenem Einkommen finanzierbar sein.
Wenn nicht, muss irgendetwas verkauft werden. Reicht das nicht, ist man pleite.

Staatsausgaben sind keine Direktinvestitionen.
Es wird in Straßen- Schulbau dergl. investiert, in der Hoffnung, dass Unternehmen höhere Gewinne erzielen und dann höhere Steuern zahlen.

Im Gegensatz zu Privatschulden, kann der Staat seine Einnahmen durch Steuererhöhungen schlagartig verbessern; er kann die Zentralbank anweisen, mehr Geld zu erzeugen und ihm zur Verfügung zu stellen.

Aber,

was auch immer versucht wird, dem mathematischen Gesetz, dass Geldschulden und Geldvermögen gleich hoch sind, kann man nicht entgehen.

ohne Defizite , keine Überschüsse.

@ Moses Ben und Levi

Genau das!

Es wird nämlich so getan, als ob es DIE Inflation wäre.

Und das stimmt - wie Sie selbst zugeben - NICHT!

@ Boris.1945

Zum Thema Statistiken, die man selbst gefälscht hat. Wenn jemand eine Inflationsrate in einem Jahr zu niedrig rechnen würde, dann wäre der Wert im darauffolgenden Jahr ja automatisch höher als in Wirklichkeit. Das würde also gar nichts bringen.

@ Karl Napf

Also mein Stromanbieter (öko) hat den Verbrauchspreis für die Kilowattstunde von

25 Cent

auf

30 Cent

angehoben.
Nach Adam Ries sind das

20 % !

hochgebombt

Tolle Diskussion, den Benzinpreis hat der Ami heute höher gebombt als es die CO" Steuer 2021 schaft.

@18:50 von Einfach Unglaublich


Der Satz hat immer noch seine Berechtigung.
Bitte über "schiefe" Statistiken informieren, Validität etc

Oh, vielen Dank, aber ich glaube, ich habe da schon ein bisschen grundlegendes Wissen.

Ich erkläre es nochmal: Dieser Satz mit der Statistik, die man selber fälscht, ist bestenfalls komplett sinnfrei, schlimmstenfalls gefährlich. Er wird praktisch immer von Leuten gebracht, die sich mit einer Statistik nicht auseinandersetzen können oder wollen. Und statt Methodik, Datenbasis oder Aussagekraft zu analysieren und kritisch hinterfragen, kommt dieser Totschlagsatz. Mit der Aussage: Jede Statistik ist gefälscht. Also muss ich sie nicht zur Kenntnis nehmen. Bequem, nicht wahr?

Das Ergebnis sieht man in der Diskussion hier. Die Hälfte der Kommentare kann man so zusammenfassen: "Ich finde, alles wird teurer, also stimmt die Zahl nicht." (Und die andere Hälfte versucht mit einer Engelsgeduld das Wort "Durchschnittswert" zu erklären.)

@ Forengeschwätz

Ihre Aussage ist völlig falsch.

Der aktuelle Preis oder der des Vorjahres wird nicht anhand der geschönten Inflationsrate errechnet.

Beispiel.

Wenn ich behaupte, dass die Inflation nur bei 1 Prozent lag, obwohl das Brötchen letztes Jahr 50 und heuer 55 Cent kostet, dann bleibt der aktuelle Preis bei 55 Cent und wird nicht auf 50,5 % berechnet.

Und wenn der Preis nächstes Jaht bei 60 Cent liegt kann ich erneut würfeln.

19:00 von Forengeschwätz

@ Boris.1945

Zum Thema Statistiken, die man selbst gefälscht hat. Wenn jemand eine Inflationsrate in einem Jahr zu niedrig rechnen würde, dann wäre der Wert im darauffolgenden Jahr ja automatisch höher als in Wirklichkeit. Das würde also gar nichts bringen.
///
*
*
Richtig.
*
Deshalb ist ja die Auswahl des Korbinhalts wichtig.
*
Wertbeständiges, auch wenn es kaum jemand in regelmäßigem Rythmus braucht.

Was ist ein Durchschnitt?

@ Einfach Unglaublich:
Es wird nämlich so getan, als ob es DIE Inflation wäre.

Zu recht, es ist ja auch DIE Inflation.
Durchschnitt bedeutet ja nicht, dass für alle Verbraucher die Preise gleich stark gestiegen sind.

Fortsetzung

Was ich noch sagen wollte (zu den angeblich gefälschten Statistiken):

Dieser Konflikt "eigene Wahrnehmung" gegen "statistisch ermittelte Zahl", der immer zugunsten der eigenen Wahrnehmung entschieden wird, ist gefährlich. Bei der Inflationsrate geht es ja noch um vergleichsweise harmlose Dinge. Bei anderen Statistiken wird es manchmal haarsträubend, nehmen Sie nur mal die Kriminalitätsstatistiken, zu der jeder eine feste Meinung hat, die sich von Fakten nicht beirren lässt.

Das eigene Empfinden ist ein schlechter Ratgeber, was objektive Verhältnisse angeht. Wie gesagt, Statistiken müssen kritisch hinterfragt werden. Aber sie sind unverzichtbar, um die persönliche Wahrnehmung in einen größeren Zusammenhang zu setzen und mit der Realität abzugleichen.

@ Wielstadt

Nochmal:

Alle Statistiken sollte man kritisch und mit Vorsicht genießen!

Denn oft wird eine Statistik erstellt UM etwas zu zeigen und dafür gibt es Methoden, um ein gewünschtes Ergebnis mit einer handgestrickten Statistik zu "belegen".

What goes up, ...

@ hesta15:
Tolle Diskussion, den Benzinpreis hat der Ami heute höher gebombt als es die CO" Steuer 2021 schaft.

Der fällt auch wieder.

19:02 von Einfach Unglaublich

mein stromanbieter hat die grundgebühr schon von ca 120 auf über 150€ erhöht dazu kommen dann geringe erhöhungen für eeg und auch den nichteingespeisten strom, den wir bürger auch bezahlen müssen. aber diese aussagen sind in gewissen kreisen unerwünscht und werden aus ideologischen gründen niedergeschrieben.

19:02 von Einfach Unglaublich

@ Karl Napf

Also mein Stromanbieter (öko) hat den Verbrauchspreis für die Kilowattstunde von

25 Cent

auf

30 Cent

angehoben.
Nach Adam Ries sind das

20 % !
////
*
*
Viel einfacher ist das doch beim neuen Co2-Kassenschlager zu sehen.
*
Die Einigung auf -,10 ct wurde innerhalb einer für die grünliche Zustimmung auf 250% erhöht.
*
Ohne Wellenschlag in der deutschen Informationindustrie.
*
Schreiben, Filmen und Rechnen, neuer Zweikampf?

@ Forengeschwätz (19:00)

"Zum Thema Statistiken, die man selbst gefälscht hat. Wenn jemand eine Inflationsrate in einem Jahr zu niedrig rechnen würde, dann wäre der Wert im darauffolgenden Jahr ja automatisch höher als in Wirklichkeit. Das würde also gar nichts bringen."
------
Einfachster Einwand meinerseits: kommt drauf an.
Etwas komplizierter: warum?
Ein Hinweis: die "Realität" außerhalb der Matheformeln könnte sich gegenüber dem Vorjahr (der Basisgröße) um was weiß ich (etwa während ich noch am Fälsche bin) geändert haben. Macht alles jedenfalls noch komplizierter. Weshalb man mit dem Fälschen von Statistiken, sich selber eine auswischen kann, auch doof. Darum könnte Ihr letzter Satz eventuell stimmen.

@ Boris.1945 um 19:08

Wertbeständiges, auch wenn es kaum jemand in regelmäßigem Rythmus braucht.

Trotzdem würde ich wetten, dass Sie eben, also um 19:08 Uhr einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone benutzt haben. Also hat es wenig Sinn, es aus dem Warenkorb herausreden zu wollen.

Ach so - die Inflation wurde geringer,

und die Energiekosten wurden auch geringer.
Das sind ja tolle Neuigkeiten. Nur bemerkt davon der Bürger wenig.
Für den wird nämlich ständig alles teurer.
Inflation - wie wird sie gemessen bzw. berechnet? Mit einem sog. Warenkorb. Und was in den Korb hineinkommt, was also berechnet und was wie hoch gewichtet wird, bestimmt die Regierung.
Da kann ich also auch eine Deflation herbeireden oder eine Inflation von 10% - ich muss halt nur die richtigen Dinge in den Warenkorb legen.
Übrigens ist der Warenkorb für den "Durchschnittsbürger" mit "Durchschnittseinkommen" berechnet worden. Ein Geringverdiener, ein Rentner findet sich in diesem Warenkorb nicht korrekt wieder, denn für ihn sind die Wohnkosten und Lebensmittelkosten fast die einzigen Kosten, die er hat - und die steigen stärker als die anderen Kosten. Er hat nichts von sinkenden Kosten für Riesen-Flat-TVs oder von E-Autos.
Diese Inflationsangaben sind nichts als Augenwischerei, um dem unmündigen Bürger etwas vorzuspielen.

@ Karl Napf

aber diese aussagen sind in gewissen kreisen unerwünscht und werden aus ideologischen gründen niedergeschrieben.

Bitte cool bleiben, man hat Ihre Aussagen und "gefühlten" Daten doch bloß an Hand von Fakten korrigiert.

@19:11 von Einfach Unglaublich

Alle Statistiken sollte man kritisch und mit Vorsicht genießen!

Richtig, und genau das tun Sie nicht!

Denn mit der Aussage "Alle Statistiken sind sowieso gefälscht, ich traue keiner" setzen Sie sich gerade nicht kritisch auseinander. Letzteres würde bedeuten, dass Sie sich einerseits Methodik und Datenbasis ansehen und beurteilen, ob diese seriös sind; und andererseits Gedanken zum Anwendungsbereich machen und überlegen, welche Aussagekraft die Statistik für einen konkreten Fall hat.

Ich fürchte, dass viele das nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Ich gebe es jetzt auch auf, das war mein letzter Kommentar zu dem Thema.

@ karwandler

Immer mehr Haushalte besitzen Wohneigentum?

Auf welchem Planeten leben Sie?

Am 03. Januar 2020 um 18:33 von Einfach Unglaublich

"Die Banken verlangen EIGENKAPITAL! Und zwar als bestimmten Anteil des Kaufpreises. "

Das kann vorkommen.

Aber wenn 2-4 Familienmitglieder, die ein festes Einkommen haben, eine entsprechende Immobilie zur Selbstnutzung kaufen wollen, dann gibt es auch

eine Vollfinanzierung

incl. Makler, Notar und Steuer.
Sonst sollte man die Bank wechseln.

Ah, mal wieder so eine "Uns

Ah, mal wieder so eine "Uns gehts doch viel zu gut" Statistik. Das kann der hanswurst glauben, der dieses Pamphlet erstellt hat. Aber auch nur der. Alle anderen
Zahlen sagen nämlich was ganz anderes.

Die Mieten sind in den letzten Jahren.

viel zu stark angestiegen, und auch der GESAMTE Immobilienmarkt ist heutzutage viel zu stark überhitzt!

Daher mein erneuter Rat an ALLE Beteiligen in dieser Angelegenheit:

WENN Sie heutzutage nicht unbedingt neubauen MÜSSEN, dann warten Sie noch ein paar Jahre damit ab!

Denn langfristig gesehen, werden Immobilien zukünftig SOGAR wesentlich billiger(!!) werden als heutzutage!

Und gute Kenntnisse in Sachen Demographie können sich INSBESONDERE auf den deutschen Immobilienmarkt zukünftig doch wirklich SEHR bezahlt machen!

@ Wielstadt

Wer anderen versucht, Zitate unterzujubeln, fälscht auch Statistiken.

Versuchen Sie das bei jemand anderem - nicht bei mir!

19:16 von Forengeschwätz

@ Boris.1945 um 19:08

Wertbeständiges, auch wenn es kaum jemand in regelmäßigem Rythmus braucht.

Trotzdem würde ich wetten, dass Sie eben, also um 19:08 Uhr einen PC, ein Tablet oder ein Smartphone benutzt haben. Also hat es wenig Sinn, es aus dem Warenkorb herausreden zu wollen.
///
*
*
Zitieren Sie doch btte den Text, in dem ich PC, Tablet oder Smartphone, sinnlos herausrechnen wollte?
*
Obwohl Sie die Inflationsrate eben niedrig halten, obwohl nicht täglich, monatlich gebraucht, wie MIete, Essen, Treibstoff und öffentliche Gebühren.

@ Werner Krauss

Und in den USA gab es auch eine Finanzierung über den Kaufpreis hinaus.

Da waren dann gleich Urlaubsreise, Auto und neue Möbel mit drin.

Und das Ende der Geschichte war, dass der Steuerzahler mit Hunderten von Milliarden die Banken retten durfte.

@ Forengeschwätz

Anhand von "Fakten" korrigiert?

Wohl nur in Ihrer postfaktischen Welt.

19:18 von Kritikunerwünscht ...aha, da is er wieder..

der sog. Bürger und ein mündiger noch dazu und alle anderen sind halt nicht mündig, wenn sie das Geschwätz nicht flugs verinnerlichen und nachplappern... Das ist toll!
Inflationsangaben gelten nicht nur dem sog. Bürger, sie dienen durchaus auch dem Vergleich mit anderen Wirtschaftseinheiten und benötigen aus diesem Grunde einen Hauch an Systematik.

@ Boris.1945

Obwohl Sie die Inflationsrate eben niedrig halten, obwohl nicht täglich, monatlich gebraucht, wie MIete, Essen, Treibstoff und öffentliche Gebühren.

Alle Waren und Dienstleistungen gehen so stark in den Warenkorb ein, wie wir sie durchschnittlich verbrauchen. Darunter sind häufig genutzte und weniger häufig genutzte Dinge. Das wird aber vermutlich richtig mit eingerechnet. Wo ist also das Problem?

Übrigens möchte ich die Inflationsrate eben nicht niedrig halten. Das ist ja der Unterschied zwischen uns. Ich akzeptiere die Fakten so, wie sie sind.

Ein Erfolg ...

... ist doch schon einmal, dass diese irreführende Statistik nicht mehr in den aktuellen Themen auf Tagesschau.de auftaucht.

Allen Mitstreitern und auch den Gegenstreitern wie karwandler und co. ein Frohes Neues Jahr und eine lebhafte Diskussion in 2020!

@ Superschlau

Ah, mal wieder so eine "Uns gehts doch viel zu gut" Statistik. Das kann der hanswurst glauben, der dieses Pamphlet erstellt hat. Aber auch nur der. Alle anderen Zahlen sagen nämlich was ganz anderes.

Damit offenbaren Sie nur das eigene Bestreben, Zahlen für politische Aussagen ("alles ist schlecht") instrumentalisieren zu wollen.
Dabei sind die Zahlen für die Inflation doch nur statistisch objektiv berechnet. Mehr nicht.

19:22 von Einfach Unglaublich @ karwandler...

Immer mehr Haushalte … die einschlägigen Zahlen sprechen dafür, alles andere wäre bei der oft beklagten sozialen Spaltung auch widersinnig, irgendwo muss das zunehmende Privatvermögen sich ja niederschlagen.

Viel Gezänk hier...

...um die inflationsrate.

Das der warenkorb nur eine beschränkte Aussagekraft hat, ist wohl fakt.

Insbesondere taugt er nicht zur Beurteilung der Situation der deutschen Unterschicht,welche primär Geld für Nahrung, Strom und Miete ausgibt.

Das das Konstrukt „Inflationsrate“ sinkt, sollte dennoch nicht weiter verwundern.

Deutschland steht vor dem absterben eines seiner wichtigsten Industriezweige.

Es ist bei Zukunftstechnologien mies aufgestellt.

Und hat mit einer desaströsen Energiewende sowie einer unzweckmäßigen Migrationspolitik zu leben.

Die Kurzarbeit nimmt bereits stark zu und Entlassungen im großen Stil sind nur eine Frage der Zeit.

D steht vor einer massiven strukturkrise, die es wohl nicht meistern wird.

Im Angesicht einer bald kommenden Wirtschaftskrise ist eine Drosselung der Inflation mehr als verständlich.

19:46 von Einfach Unglaublich

Möchte mich ihren Wünschen anschließen.

Mein Stromanbieter erhöht zum

Mein Stromanbieter erhöht zum 01.01.2020 den Arbeitspreis um knapp 6% . Da der Grundpreis gleich bleibt und dieser einen geringen Teil der Gesamtrechnung ausmacht, ergibt sich eine Gesamterhöhung von ca. max. 5,8%.
Die Inflationsrate nach StatBa. war in 2019 also ca,. 4x niedriger, bzw. mein Strompreis ist nun ca. 4x stärker gestiegen als die Inflation 2019. Hoffe, ich habe keinen dämmlichen logischen Fehler gemacht.

@ Autochon

Viel Gezänk hier um die inflationsrate.
Das der warenkorb nur eine beschränkte Aussagekraft hat, ist wohl fakt.

Niemand hat je etwas anderes behauptet. Ein Durchschnitt hat immer nur eine begrenzte Aussagekraft. Wenn ich meinem Vater nur den Durchschnitt der Mathearbeit genannt hätte, wäre er noch nicht zufrieden gewesen.

Mit anderen Worten, jeder hat seinen eigenen Warenkorb (in meinem ist z.B. keine Miete drin) und darf für sich individuell die Inflationsrate ausrechnen. Die meisten Menschen machen sich nur leider nicht die Mühe. Der Durchschnitt ist aber in der politischen Diskussion trotzdem wichtig und er ist statistisch gesehen aufrichtig berechnet. Und der Warenkorb als Durchschnitt ist ehrlich.

16:13 von karwandler

ACH! ihre art der allgemeinbildung sagt aus, daß der private seine schulden zurückzahlen muss, der staat sich jedoch bis zum kriminellen staatsbankrot (argentinien) verschulden darf? seltsame rechtsauffassung

Miete um 20% erhöhen?

Legal ist in der Regel nur, die Miete um maximal 15% zu erhöhen, und das nur alle drei Jahre, oder um 5% jedes Jahr. Dazu muss der Mieter 3 Monate vorher
informiert und sein Einverstädnis eingeholt werden. Stimmt er nicht zu, bleibt dem
Vermieter nur die Klage.
Wie das ausgeht ist eben wie auf hoher See.
Man sollte endlich mal aufhören mit diesen
Gerüchten über willkürliche irrwitzige Mieterhöhungen.
Eine sachliche Information stände unseren "Qualitätsmedien" gut zu Gesicht, statt
sich ausschleißlich auf überteuerte Wohnungen in hochgepeitschten Lagen zu beziehen.
Halbwegs vernünftige Vermieter schöpfen zudem die
gesetzlichen Möglichkeiten nicht aus.
Angenehme Dauermieter sind wertvoller als
ständige kleine Mieterhöhungen.

18:57 von Werner Krausss Am 03. Januar 2020 um 16:13 von karwan

..dem mathematischen Gesetz... die langweilige I = S Identität gilt für sog. geschlossene Volkswirtschaften, wie wir alle wissen, nur in denen leben heuer eher wenige von uns - und wenn, dann handelt es sich um Produkte des menschlichen Geistes (Abstraktionen) in denen es sich gut schwelgen, aber nicht frei atmen lässt.
(Und natürlich gilt, wenn Vadder Staat eine Schule baut, stellt diese eine Investition dar, die in der Vermögensaufstellung Beachtung finden sollte)

Am 03. Januar 2020 um 19:33 von Einfach Unglaublich

"@ Werner Krauss
Und in den USA gab es auch eine Finanzierung über den Kaufpreis hinaus.
Da waren dann gleich Urlaubsreise, Auto und neue Möbel mit drin."

Sie haben Recht.

Aber das habe ich um 18.57Uhr bereits beschrieben.

Wer seine Schulden nicht zurückzahlen kann, ist pleite.

Bei 2-4 Schuldnern, ist das Risiko der Bank gering, und darum auch der Risikoaufschlag gering.

„Und das Ende der Geschichte war, dass der Steuerzahler mit Hunderten von Milliarden die Banken retten durfte.“

War doch kein Problem.

Nach dem Platzen der Spekulationsblase,
musste Deutschland
neue Schulden machen, weil wie um 18.57 bereits geschrieben,

ohne Defizit keine Überschüsse möglich sind.

Nimmt der Staat in einer solchen Situation keine Schulden auf, rutscht die Volkswirtschaft in eine Bilanzrezession.

Also, alles richtig gemacht.

Wirklich bedrohlich(!!!) für sehr viele..

.ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind die wirklich stark(!!) ansteigenden Mieten insbesondere in den Großstädten, bei gleichzeitig immer weiter absinkenden Rentenleistungen heutzutage!

Denn DIES führt in der Realität tatsächlich(!!) zu vermehrter echter Wohnungs- oder sogar echter Obdachlosigkeit für sehr viele ältere Menschen insbesondere in den deutschen Großstädte!

Und das ist ausdrücklich KEINE gute Entwicklung, die Politik MUSS in dieser Angelegenheit UNBEDINGT rechtzeitig und auch wirklich massiv handeln!

Handeln heißt ausdrücklich NICHT, die Probleme von seitens der Politik nur schon wieder einmal möglichst medienwirksam öffentlich anzubeten, SONDERN in der Realität tatsächlich zu handeln!

18:51 von karwandler

re einfach unglaublich

"Sie hätten dann doch eine Banklehre gebraucht.

Dann hätten Sie verstanden, dass der Kreditbetrag nur einen Teil des Kaufpreises ausmacht."
****
Die Beleihungsgrenze steht als Prozentanteil vom Kaufpreis. Egal wie hoch der ist. Hochspekulativ überteuert wird der für den normalen Kreditnehmer nicht sein.

" immer mehr Bürger überhaupt nicht in der Lage sind, das nötige Eigenkapital aufzubringen! (Ausnahme: reiche Erben und Lottogewinner)."

Klar, die ganzen Lottogewinner und reichen Erben sorgen dafür, dass immer mehr Haushalte in Wohneigentum leben.
///
*
*
Die klassenkämpferische Befürchtung müssen Sie nicht haben.
*
Als gelernter Bankkaufmann und langjährig Selbständiger bewundere ich wie mit geringster Verzinsung Personen eine Vollfinanzierung, plus Sanierungsbedarf erhalten, die sich mit Zeitverträgen durch die Kulturförderzone hangeln.

20:01 von Duzfreund

18:57 von Werner Krausss Am 03. Januar 2020 um 16:13 von karwan

..dem mathematischen Gesetz... die langweilige I = S Identität gilt für sog. geschlossene Volkswirtschaften, wie wir alle wissen, nur in denen leben heuer eher wenige von uns - und wenn, dann handelt es sich um Produkte des menschlichen Geistes (Abstraktionen) in denen es sich gut schwelgen, aber nicht frei atmen lässt.
(Und natürlich gilt, wenn Vadder Staat eine Schule baut, stellt diese eine Investition dar, die in der Vermögensaufstellung Beachtung finden sollte)
///
*
*
Zu ordentlichen Finanzierung gehört aber auch eine Instandhaltung.
*
Und bei Schulen besteht ja das Problem der Umrubelung diesbezüglicher Rücklagen in A3 und Unterrichtsverkürzung. Für Toiletten bleibt da kein Verstand.
*
Aber Strafen für die Verschwendung und Vernachlässigung des Vermögenspostens Infrastruktur, das ist ja in dieser Republik nicht strafbar.
*
Wird es auch nie werden.
*
Denn Krähen....................

@Duzfreund

Mit dem angeblich(!!) zunehmenden Privatvermögen der deutschen Bevölkerung ist es in Wahrheit wie mit den Aktien!

Denn aus gewissen Gründen, ja genau diesen, sind INSBESONDERE zukünftige Anwartschaften hinsichtlich der Rentenversicherung oder angebliche Werte für Immobilien NICHT mehr ganz so sicher wie in früheren Zeiten!

Denn für eine 750.000 Euro teure Immobilie werden Sie für München Mitte auch zukünftig IMMER genügend Kaufinteressenten finden, in vielen anderen Gebieten Deutschland sieht die Gesamtlage aber häufig VOLLKOMMEN anders aus!

Daher mein Fazit:
Angewandte Demographie, was in Wahrheit einfach NUR angewandte Mathematik ist, können Sie zukünftig für wirklich ALLES wirklich sehr gut gebrauchen!

19:44 von Forengeschwätz

@ Boris.1945

Obwohl Sie die Inflationsrate eben niedrig halten, obwohl nicht täglich, monatlich gebraucht, wie MIete, Essen, Treibstoff und öffentliche Gebühren.

Alle Waren und Dienstleistungen gehen so stark in den Warenkorb ein, wie wir sie durchschnittlich verbrauchen. Darunter sind häufig genutzte und weniger häufig genutzte Dinge. Das wird aber vermutlich richtig mit eingerechnet. Wo ist also das Problem?

Übrigens möchte ich die Inflationsrate eben nicht niedrig halten. Das ist ja der Unterschied zwischen uns. Ich akzeptiere die Fakten so, wie sie sind.
///
*
*
Dann sind sicher alle rechnerischen Argumente vergebens, denn Sie sind ja nicht allein.

16:51 von NeutraleWelt

@ 16:38 von karwandler

"Und wenn ich Einzelpreise addiere und dann durch die Zahl der Preise dividiere, was kriege ich dann?"
.
Dann bekommen Sie eine wirre Summe ohne jede Aussagekraft.
Funktioniert bei Doofen, bei den meisten Menschen nicht.
////
*
*
Aber rein mathematisch könnte man, bei entsprechender Anzahl ausgesuchter Artikel genau auf den Prozentsatz der Inflationrate kommen.
*
Wenn demnächst der subventionierte Strom- anstelle des Treibstoffpreise für die Fortbewegung eingepreist wird, dann funktioniert es sicher bei den meisten Menschen.

@Adeo60

Sie haben vollkommen recht, in KEINEN anderen europäischen Land sind Lebensmittel dermaßen günstig(!!), wie hier in Deutschland!

ABER in fast allen anderen europäischen Staaten ist die Eigentumsquote an Wohnungen SOGAR wesentlich höher als in Deutschland, was diesen anderen europäischen Völkerschaften-, im Gegensatz zu Deutschland-, stark ansteigende Mieten dauerhaft erspart!

Und aufgrund dieser dauerhaft eingesparten Mietzahlungen haben zum Beispiel SEHR viele Italiener, TROTZ offiziell niedrigerer Reallöhne und höherer Ausgaben für Lebensmittel als wir Deutschen, TROTZDEM am Monatsende häufig mehr Geld in der Tasche als wir Deutschen!

Fazit:
Nicht ALLE Staaten sind immer gleich, INSBESONDERE jedoch nicht Deutschland!

Für das Leben der Einzelnen

Für das Leben der Einzelnen und Familien ist die Höhe der Inflation nur im Hinblick auf das was unter dem Strich bleibt von Bedeutung.
Bei niedrigem Einkommen und Vermögen bedeuten Preiserhöhungen bei Miete, Strom, Wasser, Benzin, Brot und sonstigen Grundbedarfs etwas völlig anderes als bei Vermögenden und/oder besser Verdienenden.
Das ist das Problem einer Gesellschaft, in der niederige Löhne/Gehälter stagnieren oder nicht wesentlich steigen.
Was hilft da die Inflationsrate von 1,4%, wenn die Grundversorgung um 5 oder 10% steigt? Das bedeutet Verarmung von Unter- und Mittelschichten. Man könnte auch sagen, da die erhöhten Preise zu einigen der wohlhabenderen als Umsatz und/oder Eikommen wandern, daß die Schere weiter auseinander geht. Die Inflationsrate muß in größeren Zusammenhängen betrachtet werden. Da kann man die Aufregung von einigen Foristen nachvollziehen.

um 20:14 von Boris.1945

>>
Als gelernter Bankkaufmann und langjährig Selbständiger bewundere ich wie mit geringster Verzinsung Personen eine Vollfinanzierung, plus Sanierungsbedarf erhalten, die sich mit Zeitverträgen durch die Kulturförderzone hangeln.
>>

Sie vergaßen:

der Kleinsparer spart beim Abrutschen der Nettoselbstfinanzierungsquote auf dem Liquiditätsüberhang ohne Investitionsanreiz

und

unvermündelte Diskontsekrete oder vielmehr diskontierte Mündelgewinne bleiben ohnehin bis zur Mehrwerthalbierung unvermündelt.

20:41 von Klärungsbedarf

um 20:14 von Boris.1945

>>
Als gelernter Bankkaufmann und langjährig Selbständiger bewundere ich wie mit geringster Verzinsung Personen eine Vollfinanzierung, plus Sanierungsbedarf erhalten, die sich mit Zeitverträgen durch die Kulturförderzone hangeln.
>>

Sie vergaßen:

der Kleinsparer spart beim Abrutschen der Nettoselbstfinanzierungsquote auf dem Liquiditätsüberhang ohne Investitionsanreiz

und

unvermündelte Diskontsekrete oder vielmehr diskontierte Mündelgewinne bleiben ohnehin bis zur Mehrwerthalbierung unvermündelt.
///
*
*
Wenn Sie ernsthaft auf den obrigen Text eingehen, gerne.
*
Aber sonst alles gesellschaftlich ganz zeitgemäß.

um 20:46 von Boris.1945

>>
Wenn Sie ernsthaft auf den obrigen Text eingehen, gerne.
<<

Meinen Sie diesen:

>>
Als gelernter Bankkaufmann und langjährig Selbständiger bewundere ich wie mit geringster Verzinsung Personen eine Vollfinanzierung, plus Sanierungsbedarf erhalten, die sich mit Zeitverträgen durch die Kulturförderzone hangeln.
<<

Ich bin zwar nur Dipl-Kfm und war in meiner aktiven Zeit GF eines Unternehmens mit 1.000 MA und einigen Hundert Mio. Umsatz, aber da brauche ich doch noch eine Übersetzung in verständliches Deutsch.

Alles eine Frage der Statistik!

Wohnen Sie in einer bereits voll bezahlten Eigentumswohnung in Hamburg Mitte, benutzen aufgrund der hervorragenden Infrastruktur vorort nur das Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel, und können sich aufgrund der unendlich vielen Einkaufszentren vorort immer die günstigsten Angebote aussuchen, DANN spottet ihre persönliche Inflationsrate irgendwann nur noch jeglicher Beschreibung!

Aber MÜSSEN sie sowieso schon sehr hohe Mietkosten für ihren Altbau einhergehend mit hohen Energiekosten monatlich zahlen, dazu kommen als Fernpendler die hohen Energiekosten für das eigene Auto, dann spottet irgendwann nicht mehr die Inflationsrate SONDERN nur NOCH ihr verfügbares Monatsgehalt irgendwann nur noch jeglicher Beschreibung!

Motto:
Über den SOWIESO schon OHNEHIN reichen Menschen dieser Welt, lacht jeden dazu zusätzlich(!!) auch noch dazu die Sonne, aber über ihr EIGENES lächerlich geringes verfügbares Einkommen lacht überhaupt NIEMAND mehr, sondern es spottet nur noch jeglicher Beschreibung!

Wer hier über Inflationsrate

Wer hier über Inflationsrate und Mieten diskutiert, sollte stets berücksichtigen, welchen Anteil die Mieten im der Inflationsberechnung zugrunde liegenden Warenkorb haben.

Ich bewundere in dieser Angelegenheit immer meine Eltern!

Obwohl eher als ziemlich mittellos einzustufen, haben sie es mittels sparsamer Lebensführung über mehrere Jahrzehnte hinweg immerhin geschafft, für sich SELBST persönlich und für ihre Nachkommen dauerhaftes Wohneigentum zu schaffen!

Nur finden Sie heutzutage überhaupt NOCH irgendjemand in der heutigen Generation Z, der heutzutage überhaupt noch irgendetwas FREIWILLIG verzichten möchte?

Die möchten heutzutage einfach ALLES, und das auch möglichst immer SOFORT, im Zweifelsfalle halt alles auch immer auf Kredit!

Das neue Haus, das neue Auto, der Urlaub, und das alles wie immer einfach auf Kredit!

Und irgendwann platzt halt diese riesige Kreditblase!

@ Boris1945 um 20.14 Uhr, die Bank ist auf der sicheren Seite

"als gelernter Bankkaufmann und langjähriger Selbstständiger bewundere ich, wie mit geringster Verzinsung Personen eine Vollfinanzierung plus Sanierungsbedarf erhalten, die sich mit Zeitverträgen durch die Kulturförderung hangeln."
So wie ich "meinen "Bankberater verstanden habe, sind die Banken bestrebt, möglichst wenig Bargeld zu verwahren und möglichst viele werthaltige Projekte, z.B. Immobilien, zu finanzieren. Die Bank ist immer auf der sicheren Seite denn im schlimmsten Falle, wenn ein Kredit nicht mehr bedient werden kann, hat sie Zugriff auf die Immobilie. Das wird bei jedem Kreditvertrag grundbuchmäßig abgesichert.
Steigen die Zinsen, wird jemand krank oder arbeitslos, steht eine Scheidung an ... die Bank wird das Haus verkaufen oder versteigern und damit die offenen Kreditzahlungen decken.
Vollfinanzierung ist also nur ein Problem für den Kreditnehmer, die Bank hat die Immobilie im Zweifelsfall sicher.

17:36 von Marmolada

Fragen sie mal bitte Sozialämter oder das Jobcenter und wo das Geld für die Nebenkosten (Heizung usw.) herkommt.
.
unter anderem von meinen Steuern !

16:13 von karwandler

Könnte sich irgendwann mal als Teil der Allgemeinbildung durchsetzen, dass Privatschulden und deren Tilgung was komplett anderes sind als Staatsschulden?
.
dann erklären sie mal
müssen Staatschulden nicht zurückgezahlt werden ??

17:02 von riewekooche

Natürlich ist auch der Rentner im Eigenheim betroffen,
.
vielleicht sollten sie nen Beitrag auch lesen bevor sie darauf antworten
wenn jemand eine Eigenheim hat dann sind Mieterhöhungen von keinem Belang
nur auf das habe ich mich bezogen
natürlich muß der auch essen
wobei auch da sieht es bei nem Rentnerhaushalt anders aus
als bei ner Familie mit 20 Kindern

@ Frank von Bröckel

Aber MÜSSEN sie sowieso schon sehr hohe Mietkosten für ihren Altbau einhergehend mit hohen Energiekosten monatlich zahlen, ...

Die Inflationsrate beschreibt, wie Waren und Dienstleistungen aus Verbrauchersicht durchschnittlich teurer werden.
Sie beklagen sich darüber, dass alles so teuer ist. Das geht gelinde gesagt am Thema vorbei.

17:10 von krittkritt

was hat das mit meinem Beitrag zu tun ?
natürlich muß man Investieren
nur wenn man bei Rekordsteuereinnahmen nicht mit den Ausgaben zurechtkommt
auf´s Schuldenmachen angewiesen ist
statt Schulden abzubauen oder für "schlechte Zeiten" sparen
wie ist es dann erst bei Rezession und geringen Steuereinnahmen
da hat man dann keine Option

Es ist halt nicht wahr

@ Ist Wahr:
Was hilft da die Inflationsrate von 1,4%, wenn die Grundversorgung um 5 oder 10% steigt?

Das tut sie aber nicht.


Das bedeutet Verarmung von Unter- und Mittelschichten.

Das ist in Deutschland aber nicht der Fall.

lauter hochqualifizierte Volkswirtschaftler im Thread

vielle cht kann mir einer der Herrn ganz einfach erklären
warum es nicht Parallelen gibt zu Privatschulden und die von Staaten
wenn ein Land nur Schulden macht ....
irgendwann ist die Zinsbelastung höher als die Staatseinnahmen
was dann ?

@ FrankvonBröckel um 20.39 Uhr, Wohneigentumsquote

"Und aufgrund dieser dauerhaft eingesparten Mietzahlungen haben zum Beispiel SEHR viele Italiener, TROTZ offiziell niedriger Reallöhne ... mehr Geld in der Tasche als wir Deutschen." So ist es. Eine höhere Wohneigentumsquote - die haben übrigens fast alle europäischen Staaten.

Die Wohneigentumsquote ist in fast allen europäischen Staaten höher als in Deutschland, sogar - trotz des vorbildlichen öffentlichen Wohnungsbaus - in Österreich. Eine selbstbewohnte Immobilie macht zwar viel Mühe, kostet auch viel, aber eine sichere Wohnung gibt den Menschen auch Sicherheit. Ich kenne viele Menschen, überwiegend Frauen, die sich sehr große Sorgen um ihre Zukunft machen, weil sie Angst davor haben, irgendwann im Alter die Wohnungskündigung zu erhalten. Das ist sehr belastend.
Zudem kann man an vielem sparen, am Essen, an der Kleidung ... aber feste Kosten wie Miete oder Energie, die müssen immer da sein. Das beschert vielen Menschen schlaflose Nächte.

@ Boris.1945

Um es noch einmal klar zu sagen: Ich habe weder ein Interesse an einer zu hohen noch einer zu niedrigen Inflationsrate. Ich halte mich nur an die Fakten und die objektiven Zahlen.

Das ist der Unterschied zwischen Ihrer und meiner Position. Denn Sie möchten die Realität möglichst negativ darstellen und zweifeln die Berechnung der Inflationsrate an, da sie Ihre Erwartungen nicht stützt. Sie haben für Ihre Position aber keine Belege.

17:26 von fathaland slim

statt so überheblich zu tun
erklären sie mir mal was ein Staat tut
wenn seine Staatschulden höher sind
bzw. die Zinsbelastungen wie seine Staatseinnahmen ?

20:55 von Klärungsbedarf

um 20:46 von Boris.1945

>>
Wenn Sie ernsthaft auf den obrigen Text eingehen, gerne.
<<

Meinen Sie diesen:

>>
Als gelernter Bankkaufmann und langjährig Selbständiger bewundere ich wie mit geringster Verzinsung Personen eine Vollfinanzierung, plus Sanierungsbedarf erhalten, die sich mit Zeitverträgen durch die Kulturförderzone hangeln.
<<

Ich bin zwar nur Dipl-Kfm und war in meiner aktiven Zeit GF eines Unternehmens mit 1.000 MA und einigen Hundert Mio. Umsatz, aber da brauche ich doch noch eine Übersetzung in verständliches Deutsch.
///
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Dann erklärt sich ja Vieles,
wenn unser Mainstram Übersetzer braucht.

re karl napf

"16:13 von karwandler

ACH! ihre art der allgemeinbildung sagt aus, daß der private seine schulden zurückzahlen muss, der staat sich jedoch bis zum kriminellen staatsbankrot (argentinien) verschulden darf?"

Nein, sagt sie nicht aus. Aber dazu müsste man lesen können.

Darstellung: