Kommentare

Starke Gewerkschaften nötiger denn je

Eigentlich müssten nach diesem Arbeitskampf die Vorsitzenden von UFO und zB auch der Lokführergewerkschaft unverzüglich zu Vorsitzenden von Verdi und des DGB gewählt werden.

Vielleicht

wäre es mal nötig, solange zu streiken bis das Unternehmen pleite ist und sämtliche Mitarbeiter ihren Job verlieren. Damit sie mal merken, dass man auch verlieren kann, wenn man zu hoch pokert. Als Kunde sollte man grundsätzlich auf deutsche Flug Gesellschaften und ihre Tochterunternehmen verzichten. Die Gefahr einer Nichtbeförderung ist wohl einfach zu groß.

Germanwings:Flugbegleiter streiken-und drohen...

Es geht um bessere Speesen und den Zugang zu Normalarbeitsverhältnissen.Und mit Lufthansa-Cityline hat UFO ja gerade einen Tarifvertrag über Ergebnisbeteiligung und Altersteilzeit abgeschlossen.

Ein Stückchen europäische Normalität in Sachen Streik und Arbeitskampf.Aber davon noch weit entfernt.

Und wenn die anderen Gewerkschaften endlich ihre zurückhaltende Verhaltensweise aufgeben würden,dann könnte es vielen Beschäftigten in diesem Land besser gehen.

@Jörg Graf

Es scheint immernoch nicht bei Ihnen angekommen zu sein, daß die Konzernspitze genau diese Ziel verfolgt: Zerschlagung des Konzerns in viele kleine Häppchen, die dann verkauft bzw. neugegründet werden, OHNE Gewerkschaft oder Betriebsrat, um noch mehr für BlackRock & Co rauszuholen! Wen interessieren da schon die tausenden von Familien, die dabei den Bach runter gehen! Die Manager werden gefeiert und gehen mit dickem Säckel in den nächsten Vorstand um noch mehr Kohle zu machen! Verantwortung für die Mitarbeiter ist heutzutage nur noch eine Worthülse und steht dem eigenen Gewinn doch nur im Wege! Kaputt-streiken? Lufthansa verzeichnet einen Rekordgewinn nach dem anderen, aber daran beteiligen will man niemanden! Das ist einfach nur schäbig!

Diese Drohungen von Ufo sind unklug

Also ich sage dazu nach wie vor:

diese Drohungen von Ufo sind unklug, weil sich die Ufo damit selbst alles kaputtmacht.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/streik-ufo-115.html

Im Tarifstreit mit der Lufthansa macht die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO mit neuen Streiks Druck auf das Unternehmen und droht zugleich damit, die Arbeitsniederlegungen noch auszudehnen.

Was wenn Lufthansa und deren Töchter sich daher nicht mehr an die Schlichtung gebunden fuehlen?? Ich persönlich fände es von beiden Seiten klueger, miteinander zu reden. Denn beide Seiten verhalten sich bockig. Außerdem kann es sein, dass die Ufo damit den Rueckhalt bei den Passagieren verliert und die Passagiere dann umsteigen. Wer davon profitiert?? Diese hier:

Air France
Condor
Finnair
IBERIA
KLM/RoyalDutch
Norwegian Air
Sabena
SAS
SunExpress
Swiss
TuiFly
Vueling

Und bei den ausländischen sind es

Emirates (gehört allerdings den Saudis)
Etihad
Quantas
Qatar-Airways

Von daher: das sollte Ufo sic ueberlege

Haben Fridays for Future...

... schon den Streikenden gedankt?

Allein welche Mengen an Co2 durch die ausgefallenen Flüge eingespart werden!

Da könnten die Kinder doch gleich mitstreiken.

Außerdem Ufo: während Schlichtung gilt Friedenspflicht!

Außerdem werte Ufo:
während einer laufenden Schlichtung gilt sowieso Friedenspflicht, werte Ufo und damit ist euer Streik eigentlich sowieso illegal.

Damit bekommt Lufthansa mit ihren Töchtern einen Trumpf in die Hand und könnte den Streik gerichtlich untersagen lassen mit Verweis auf die laufende Schlichtung.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/streik-ufo-115.html

Auch UFO-Vertreter Nicoley Baublies erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, die Auswirkungen des Streiks seien "nicht so groß". Das könnte sich allerdings noch ändern. UFO hatte bereits vor dem Streik damit gedroht, den Ausstand noch auszudehnen und erneuerte diese Drohung. UFO-Vize Daniel Flohr betonte im Morgenmagazin, wenn die Gewerkschaft am Ende der drei Tage glaube, "dass es mehr davon braucht", werde sie zu weiteren Streiks aufrufen.

Von daher bringt euch eure Drohung gar nichts, Ufo! Aber auch Lufthansa sollte sich genauso bewegen.

@ Bernd

Ja, Sie haben recht.

Die Lohnzurückhaltung der dgb-spd-verdi Gewerkschaft ist ein Skandal.

Nur Spartengewerkschaften vertreten noch die Interessen ihrer Mitglieder.

Stimmt

Jörg Graf 10:19 kann man nur zustimmen! Lufthansa ist mit diesem Gebahren der Sparten-Gewerkschaften (deren Chefs das nur als Nebenjob machen) nicht mehr als zuverlässige Airline zu bezeichnen. Sehr traurig für mich und leider richtig gut für die Golf-Carrier und europäischen Konkurrenten.

re von Demokratieschue...11:27

Aber könnte es nicht sein,daß das Personal bei Sabena,Air France,Tuifly,Vueling,KLM,Condor und den anderen,die Sie nannten,nicht auch mal entsprechende Forderungen stellt ? Und dafür in den Streik tritt.Vielleicht überlegen sich das die Gewerkschaften mal.Und wo nicht,werden sie vom Personal danach gefragt(die Verdi).

Ursache?

Grundsätzlich eine wünschenswerte Angelegenheit für ein besseres Lohnniveau zu kämpfen. Nur schade, dass dadurch der gute Ruf eines Premiumanbieters weiter beschädigt wird. Und natürlich ärgerlich für die Betroffenen.

Mitschuld sind die Regierenden, wird doch nicht genügend gegen die immer höher werdenden Gehaltsabzüge getan (Stichwort: kalte Progression). Damit überhaupt noch etwas übrig bleibt, müssen halt entsprechend hohe Gehälter gefordert werden.

10:09 von nie wieder spd

warum nicht gleich zum wirtschafts und finanzminister.

10:19 von Jörg Graf

das mache ich schon viele jahre

@ um 13:01 von Karl Napf

Gute Frage.

13:01 von Giselbert

"Nur schade, dass dadurch der gute Ruf eines Premiumanbieters weiter beschädigt wird."

Am guten Ruf knabbern vor allem jene, die keine anständigen Gehälter zahlen wollen und in jeder Hinsicht den Billiganbietern nacheifern. Dieses Verhalten führt zwangsläufig zu Qualitätsverlust. Qualität gibt es nirgendwo für 'lau'. Das gilt für die Lufthansa genauso wie für die Pflege.
Dieser Qualitätsverlust schleicht sich langsam in alle relevanten Bereiche ein. Und dann wird lautstark über Fachkräftemangel gejammert.

Die Betroffenen tun mir auch leid. Die könnten sich aber auch aktiv und lautstark am Streik beteiligen. Dann käme es sicher schneller zu einem angemessenen Abschluss. Und die Forderungen sind keineswegs überzogen.

Funktionäre ...

die ihre eigenen Pfründe sichern wollen. Wie in der grossen Politik, bei inneren Kämpfen einen äusseren Feind suchen und ihn für alles verantwortlich machen. Übrigens im Rahmen der Klimawandel Diskussion und höheren Ticketpreisen und rückgängigen Fluggastzahlen muss man anfangen darüber nachzudenken was man mit dem Personal der Airlines macht - alle ab zur DB????

14:17 von Anna-Elisabeth

so isses. von den 100 grössten firmen weltweit kommen nur noch 2 aus deutschland, dem land mit der viertgrössten volkswirtschaft. anundfürsich ein unding. deutschland schafft sich ab

Streik

Wieder einmal kann ich mir kein Bild davon machen, ob die Streiks gerechtfertigt sind, da nirgends erwähnt wird, was die so verdienen und was verlangen. Scheint wohl ein riesen Geheimnis zu sein.

@10:47 von Bernd Kevesligeti

"Und wenn die anderen Gewerkschaften endlich ihre zurückhaltende Verhaltensweise aufgeben würden,dann könnte es vielen Beschäftigten in diesem Land besser gehen."

Genau das scheinen aber die Gut- und Durschnittsverdiener den unteren Einkommensgruppen nicht zu gönnen. Und wenn der Abstand nur 50 Euro pro Monat betragen sollte, dann will man ihn eben auf mindestens 100 Euro vergrößert wissen. Nur so können sich manche Zeitgenossen für etwas Besseres halten. Tatsächliche Leistungen spielen da kaum noch eine Rolle.

Wow

Ich bin fassungslos, wie unsolidarisch und kurzsichtig viele Foristen hier zu sein scheinen! Ein Premium-Carrier WAR Lufthansa, als sie noch staatlich war! Nach der Privatisierung ging es nur noch um Kostensenkung und Gewinnmaximierung. Die Vorstände haben, durch die Bank, die Low-Cost-Airlines völlig unterschätzt und haben, beraten von externen und nur dem Finanzmarkt verpflichteten Controllingfirmen, versucht mitzuhalten, statt sich auf ihre Qualitäten zu besinnen und diese zu stärken: gut ausgebildetes, solidarisches und hoch motiviertes Personal, gekoppelt mit einem Produckt, das keinen Vergleich scheuen musste! Lufthansa war früher die Benchmark für andere Airlines, jetzt wird sie langsam zur Lachnummer, weil nur noch reagiert, statt agiert wird! Sehr, sehr schade...

Blackrock und Co.

Es ist eine absolute Legende, dass Lufthansa primär die Interesse der Aktionäre bedient. Die Aktie ist heute nicht mal auf dem Niveau von vor 20 Jahren. Die Gehälter haben sich da bald verdoppelt. Es ist schlimm, welche Desinformationen VC und UFO gegenüber den Mitarbeitern rauslassen. Das kann nur zu immer tieferen Verwerfungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmerschaft führen. Traurig!

Das Durchschnittsgehalt

von Flugbegleitern beträgt 2558 €, das von Einsteigern 1875 € brutto. (Quelle: mystipendium.de). Diverse Zulagen sind da schon eingerechnet.
Da kann man dann überlegen ob man nicht besser als Produktionshelfer in der Industrie oder als Servicekraft in der Gastronomie arbeitet.

@ Bernd Kevesligeti

Und wenn die anderen Gewerkschaften endlich ihre zurückhaltende Verhaltensweise aufgeben würden,dann könnte es vielen Beschäftigten in diesem Land besser gehen.

Oder schlechter. Denn dass die Gehälter in Deutschland im internationalen Vergleich so hoch sind, hängt mit dem vernünftigen Augenmaß unserer Gewerkschaften zusammen. Wir leben hier eben nicht über unsere Verhältnisse und unsere Unternehmen sind gesund und innovativ.

Kein Premium als Staatsbetrieb

@ Svensker:

Ein Premium-Carrier WAR Lufthansa, als sie noch staatlich war!

Das ist in Wirklichkeit genau umgekehrt. Damals als Staatsbetrieb war LH eher Mittelmaß. Zu bürokratisch, zu träge, zu sehr staatlich gegängelt. Seinen Premium-Ruf hat sie sich erst nach der Privatisierung erworben.

@ Karl Napf

von den 100 grössten firmen weltweit kommen nur noch 2 aus deutschland, dem land mit der viertgrössten volkswirtschaft. anundfürsich ein unding. deutschland schafft sich ab

Wäre es Ihnen lieber wir wären nur noch die Nummer 12 (wie Russland) aber mit sieben Firmen unter den ersten 100? Das Argument ist doch völliger Quatsch. Deutschland schafft sich nicht ab. Wir werden uns immer behaupten. Kopf hoch.

14:54 von nelumbo

Das Durchschnittsgehalt von Flugbegleitern beträgt 2558 €,
.
gehen sie zum Daimler, Bosch, Porsche, Mahle ans Band
ein Meisterstellvertreter kriegt mit Schichtzulage 5.000 Euro
dazu Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld / Sondervergütung
wenn sie in den Angestelltenbereich gehen Meister (Schicht),
Sachbearbeiter in der Planung, können sie 2.000 Euro drauf setzen

auch das ist Fakt

re einfach unglaublich

"Haben Fridays for Future...

... schon den Streikenden gedankt?

Allein welche Mengen an Co2 durch die ausgefallenen Flüge eingespart werden!"

Dieser Blödsinn wird durch Wiederholung nicht besser.

Diese "Einsparung" liegt ca. bei einem Millionstel Promille.

re nelumbo

"Das Durchschnittsgehalt

von Flugbegleitern beträgt 2558 €, das von Einsteigern 1875 € brutto. (Quelle: mystipendium.de). Diverse Zulagen sind da schon eingerechnet."

Durchschnitt vom Wem?

Lufthansa oder alle Gesellschaften bis runter auf Ryanair?

@14:54 von nelumbo

"Das Durchschnittsgehalt
von Flugbegleitern beträgt 2558 €, das von Einsteigern 1875 € brutto. (Quelle: mystipendium.de). Diverse Zulagen sind da schon eingerechnet.
Da kann man dann überlegen ob man nicht besser als Produktionshelfer in der Industrie oder als Servicekraft in der Gastronomie arbeitet."

Danke für diesen Hinweis. Was vor allem vergessen wird, ist Folgendes:
>>Im Vergleich mit anderen Berufsgruppen, die einer höheren Strahlungsbelastung ausgesetzt seien, gehörten Piloten und flugbegleitendes Personal, so BfS-Sprecherin Nicole Meßmer, mit einer durchschnittlichen effektiven Jahresdosis von 2,0 Millisievert zu einer der am stärksten betroffenen Gruppen. „Die durchschnittliche Strahlenbelastung von medizinischem Personal liegt im Vergleich dazu mit 0,3 Millisievert effektiver Dosis pro Jahr deutlich niedriger. In der Kerntechnik liegt der Durchschnittswert bei 0,9 Millisievert pro Jahr.“ <<

Gehälter: 100% Gehalt, aber nur 83% abreiten

Das Einkommen hängt auch stark von der Airlines ab, für die man arbeitet. Bei der Lufthansa gibt zwei Vertragsmodelle für Neueinsteiger:
- Das 83-Prozent-Modell (Vollzeit fliegen im Sommer und reduziert fliegen im Winter) und
- das 50-Prozent-Modell (Sechs Monate Vollzeit fliegen und danach sechs Monate Freizeit haben).
Das Einstiegsgehalt liegt bei der Lufthansa beim 83-Prozent-Modell bei 1416,81 Euro, bei der Teilzeit-Variante gibt es 955,50 Euro monatlich. Das Gehalt wird zwölf Monate gezahlt, auch wenn man nicht fliegt.

Dazu kommt eine Schichtzulage von 16,3 Prozent und ein "Abwesenheitsgeld" pro Tag von 42 Euro in Europa und 48 Euro bei Langstreckenflügen. Urlaubsgeld wird pauschal gezahlt:
- Beim 83-Prozent-Modell gibt es rund 850 Euro,
- in Teilzeit rund 511 Euro.

Laut der "DPA" bekommen Flugbegleiter ein Jahresgehalt zwischen 30.000 und 63.400 Euro. Rund 19.000 Flugbegleiter arbeiten bei der Lufthansa.

@11:17 von Svensker @Jörg Graf

"Es scheint immernoch nicht bei Ihnen angekommen zu sein, daß die Konzernspitze genau diese Ziel verfolgt: Zerschlagung des Konzerns in viele kleine Häppchen, die dann verkauft bzw. neugegründet werden, OHNE Gewerkschaft oder Betriebsrat, um noch mehr für BlackRock & Co rauszuholen! Wen interessieren da schon die tausenden von Familien, die dabei den Bach runter gehen! Die Manager werden gefeiert und gehen mit dickem Säckel in den nächsten Vorstand um noch mehr Kohle zu machen! Verantwortung für die Mitarbeiter ist heutzutage nur noch eine Worthülse und steht dem eigenen Gewinn doch nur im Wege! Kaputt-streiken? Lufthansa verzeichnet einen Rekordgewinn nach dem anderen, aber daran beteiligen will man niemanden! Das ist einfach nur schäbig!"

Sie sprechen mir aus der Seele! Dashalb habe ich auch Ihren gesamten Kommentar hier noch einmal kopiert.

@ um 14:37 von Hackonya2

Da haben Sie völlig recht.
Was die Hintergründe betrifft, ist die ARD sehr Nachlässig geworden.
Besonders wenn es um Streiks geht.

re von born in stasi-land 15:17

Nein schlechter bestimmt nicht,mit offensiven Gewerkschaften.Das wär´ mal etwas neues.
Aber klar,Lohnabhängige leben hier nicht über ihre Verhältnisse.Eher gewisse Vorstände und Aufsichtsräte(GAP von durchschnittlich 70 zu 1) .

@ um 15:34 von karwindler

Kleinvieh macht auch Mist und irgendwo muss man anfangen.
Warum nicht beim Fliegen, dass aus einer Vielzahl von Gründen völlig überflüssig ist, haben wir doch ein jederzeit und überall präsentes Internet mit Telefon - und Videokonferenzen und anderen Möglichkeiten.

Danke an Jörg Graf

Ich würde sogar der Pleite noch vorgreifen: das Unternehmen - am Besten an Ryan - verkaufen, den Gewinn mitnehmen und UFO die A...Karte zeigen!

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