Ihre Meinung zu: Versicherer für Studien zum Tempolimit

30. Dezember 2019 - 8:16 Uhr

Die Versicherungswirtschaft befürwortet einen Praxistest zum Tempolimit auf Autobahnen. Bisher gebe es dazu keine umfassenden Untersuchungen. Zudem könnten Limits nur an bestimmte Tageszeiten gekoppelt werden.

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Kommentare

Praxistest? Wozu ? In fast

Praxistest? Wozu ? In fast allen Staaten dieses Globus gibt es ein Limit.

@Pustefix

"Praxistest? Wozu ? In fast allen Staaten dieses Globus gibt es ein Limit" Am 30. Dezember 2019 um 08:21 von Pustefix

Aber nicht den TüV.
Es ist schon ein Unterschied, mit welcher Kiste man über 130 km/h fährt.

Es haben hier schon Reisebusse auf der Durchfahrt Räder auf der Autobahn verloren. Und ich meine nicht das Ersatzrad!

08:21 von Pustefix

na und ?
in Belgien werden die Autobahnen beleuchtet
hierzulande gibt es weltweit die geringsten Verkehrstoten
trotz eines fehlenden Tempolimits auf einem Teil der Autobahnen

@Pustefix..

Stimmt, aber bei vielen von uns ist dem Autowahn sonst nicht beizukommen..

Genau!

Warum schon wieder alles so kompliziert machen? Weniger Sicherheit wird es mit 130 wohl nicht geben! Einfach mal machen und nicht weiter an Afghanistan, Burundi oder Vanuatu orientieren, die keine Begrenzung haben!

Kurz u.Schmerzlos......

......max. 100 in den Niederlanden..... ohne Praxistest!

Die nächste Sau die durchs Dorf getrieben wird

Diese möchtegern-ökologische Diskussion ist doch reine Bauernfängerei. Kreuzfahrten sind erlaubt, obwohl nur 46 dieser Dreckschleudern viel mehr CO2 verursachen als der komplette Strassenverkehr weltweit im gleichen Zeitraum. Ein Tempolimit auf 120 km/h würde in Deutschland lediglich eine Reduktion des CO2-Ausstosses in Deutschland um etwa 0.5% bewirken. Und die mit Abstand wenigsten Unfälle mit Todesfolge passieren auf deutschen Autobahnen. Im Gegensatz dazu passieren die meisten Unfälle mit Todesfolge auf bereits temporegulierten Strassen in den Städten und auf Landstrassen. Es wäre allerdings auch interessant zu wissen, wieviele Unfälle denn auf die unbegrenzten Autobahnabschnitte entfallen. Ausserdem würde mich interessieren, um wieviel sich der CO2-Ausstoss reduzieren liesse, wenn alle Schulkinder am Morgen öffentliche Verkehrsmittel nutzen würden und sie nicht von ihren Eltern in die Schule gefahren und wieder abgeholt werden würden. Wieviele Todesopfer gibt es eigentlich dadurch

Stufenweise Tempolimit

Ich bin für ein Stufen.
max. 130 auf zweispurigen Fahrbahnen
max. 160 auf dreispurigen
kein Tempolimit auf 4 und mehr Fahrspuren.
So bleibt der Mythos Autobahn erhalten, aber ein Großteil der Strecken würde entschärft und die Geschwindigkeit der Realität angepasst.

ein funktionierendes System

ein funktionierendes System der Richtgeschwindigkeit....?! wo funktioniert das?
Audi, BMW und Co. fahren jenseits von 180 km/h und alles unter 108 Ps fährt zwischen 85- 110km/h...
Die Richtgeschwindigkeit von 130 ist nur eine Zahl im Raum, die in der Praxis nicht gesehen bzw angewendet wird....

Ekin=m/2*V²

Jede Energie, die man verbrauchen möchte, muß erst erzeugt werden, zur Not mit dem Esel vor dem Karren. Wer statt 130km/h mit dem gleichen Auto 200km/h fährt benötigt nun mal das 2,36 fache an Energie, um die Geschwindigkeit zu erreichen und zu halten. Wenn man nun noch RAM fährt oder andere Hochlastgeschosse, verschlechtert sich das noch einmal deutlich. Was gibt es da zu prüfen? Kann jeder Schüler in Sekundarstufe 1 nachrechnen.

nur noch Verbote ?

15.000 km fahre ich / Jahr
bestenfalls 2.000 km auf Autobahnen
hier um Stuttgart rum Tempolimits
wenn dann weiter weg
also bestenfalls 300 km wo ich schneller fahren darf
und wegen des Verkehrsaufkommens fahren kann
ob ich 130 fahre oder 180
da brauche ich bestenfalls 0,5 l mehr also 1,5 l/Jahr
wenn ich im Stau stehe (auch in der Stadt) permanent Gas geben muß
und Bremsen das kostet mich Diesel
und Unfälle 3.200 Tote dieses Jahr .... traurig
davon aber 2.900 auf Landstraßen und in der Stadt - da gibt's Limits
und in wie weit die Differenz 300 auf Autobahnen wirklich auf das Thema Tempo geht (immerhin 1/3 hat ein Limit)
und nicht ein eingeschlafener Brummifahrer zu verantworten hat
oder Träumer der die falsche Richtung nimmt
Blitzeis / Nebel oder einer der Steine von Brücke wirft
Ist das wirklich unsere Zukunft ?
den Rauchern das Rauchen zukünftig in der eigenen Wohnung zu verbieten (bin Nichtraucher)
den Silvesterspass (ich habe noch nie einen Feuerwerkskörper gekauft)

Wieder eine Studie.

Zum Totlachen.
Jeder, der beim Joggen einmal gegen einen Laternenmast gelaufen ist wird bestätigen, dass das stärker gerummst hat, als beim gleichen Kontakt in Schrittgeschwindigkeit.
Braucht man da jetzt noch “Untersuchungen“?
Es müssen doch bergeweise Statistiken existieren.

08:40 von Karl d.Gr.

5.8 Verkehrstote pro 100.000 Fzg
mit Tempo 100
hierzulande 5,7
Frankreich übrigens 8,2 und Dänemark 6,7
USA 12,5

08:50 von Werner Musterfrau

stimmt
nur warum gibt es dann 2.900 Verkehrstote auch Landstraßen und in der Stadt
gerademal 300 auf Autobahnen wo es ja auch teilweise (1/3) Limits gibt

Tempolimits in Abhängigkeit ...

... von Tageszeit, Witterung und Verkehrsaufkommen - das wäre eine sinnvolle Lösung, die es schon sehr oft gibt, wenn zumindest eine elektronische Verkehrsführung vorhanden ist.

Ein generelles Tempolimit von 130 km/h halte ich für zu gering. 160 km/h ist für viele Fahrzeuge eine angenehme und trotzdem wirtschaftliche Reisegeschwindigkeit, der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Fahrstreifen nicht zu hoch, der Verkehrssicherheit und der Umwelt wäre auch geholfen. Und jeder kann ja ohnehin selbst entscheiden, wie schnell er innerhalb des Spektrums fahren möchte.

Dazu aber eine deutliche Verschärfung der Strafen. Das schweizer Modell gefällt mir sehr gut. Dazu braucht es aber wesentlich mehr Kontrollen.

Was mich darüber hinaus sehr stört, ist das Fahren auf gesperrten Fahrstreifen (rotes X in der Anzeige). Auch hier sollte es eine wesentliche höhere Buße und ein Fahrverbot geben. So ein Verhalten gefährdet Menschenleben.

Rasen verbieten!

Es gibt kein Recht, mit über 130 km/h über die Autobahn zu brettern.

Es gibt aber ein Recht auf saubere Luft, auf sichere Straßen und auf einen lebenswerten Planeten.

08:40 von hund

Ein Tempolimit auf 120 km/h würde in Deutschland lediglich eine Reduktion des CO2-Ausstosses in Deutschland um etwa 0.5% bewirken
.
glauben sie das ?
bei mir wären das bestenfalls 0,2 %
aber Staus bewirken bei mir 20 %

Und welcher Staat davon liegt mitten in Europa

und hat damit die größte Durchfahrfrequenz und die höchste Verkehrsdichte auf den Autobahnen? - Keiner! Außer Deutschland. Macht die Autobahnen auch noch dicht, die lieben ÖVis sind sowieso schon total überlastet, dann bleiben wir alle zu Hause und gehen wieder wandern wie vor 50 Jahren. Apropos ÖVis: meine hochschwangere Tochter durfte trotz 1. Klasse-Ticket eine ganze Zeit in der Bahn stehen, also Greta Thunberg ist nicht allein!

Die pure Lust am Verbieten

Autobahnen sind Deutschlands sicherste Straßen.

Die aktuelle Debatte ist nichts anderes als eine Schlacht im Krieg gegen den Individualverkehr.
Die Gängler sind schließlich nicht erst seit heute unterwegs.

Wozu soll eine Studie nutzen?
Die "sicherste" Geschwindigkeit ist Null.

Einfach Tempo 120 einführen und gut ist es...

... das Gejammer und Gezeter hört spätestens nach einer Woche auf.

Warum haben Dänemark,

Warum haben Dänemark, Schweden und Niederlande weniger Verkehrstote pro Jahr.
Tempo 80 auf Land--und Kraftfahrtstrassen sowie Tempo 130 auf Autobahnen. Stressfreies fahren, weniger Unfälle. Dort hat die Vernunft gesiegt, und nicht vom Lobbyismus beeinflusste Politik. Die Kfz Versicherer sollten sich zu diesem Thema raushalten.

Mit dem Finger auf die anderen zeigen

ist nicht hilfreich. Nur weil es in einigen EU Staaten ein Tempolimit gibt, ist das in Deutschland automatisch erforderlich.

Wenn ein Tempolimit eingeführt wird, werde ich wieder mehr fliegen!

Denn es ist für mich ein gewaltiger Unterschied ob ich mit dem PKW in 6 Stunden in München bin oder in 9 Stunden! Dann werde ich lieber die Umwelt belasten und mehr Geld ausgeben und dafür in 1 Std. in München sein. - Das ist die Rückseite der Medaille. Ab das wollen die selbst ernannten Umweltschützer natürlich nicht, denn das bedeutet wieder eine höhere Umweltbelastung. Dann sage ich: Na und? Ihr wolltet ja ein Tempolimit.

Ich will damit sagen: Ein Tempolimit wird ganz andere Probleme nach sich ziehen! Es wird mehr LKW Verkehr geben, weil die Kühlketten sich verändern. Dadurch wird es mehr Unfälle geben, usw.

Leider falsch gerechnet, Herr Musterfrau

E_kin ist zwar tatsächlich 0,5*m*v^2, aber das ist nur die Menge an Energie, die man benötigt, um die Geschwindigkeit v zu erreichen. Und diese Energie geht nicht verloren, sonst würde das Auto sofort stehenbleiben, wenn man den Fuß vom Gas nimmt. Diese Energie ist in der Bewegung gespeichert und geht erst beim Bremsen verloren.
Was man benötigt, um die Geschwindigkeit zu halten ist die Menge an Energie, die durch Reibung verlorengeht. Einerseits durch Luftreibung, andererseits durch die Reifen auf der Straße.

Ein Rätsel

Es ist mir wirklich ein Rätsel warum Deutschland seit Jahren eine dermaßen Extrawurst brät. Es hilft bei weitem nicht das mit der Autoindustrie zu begründen. Diese könnt statt superschneller Autos doch dann was originelles bauen mit Design was nicht jeder hat. Diese Kompromissvorschläge die jetzt auf den Tisch kommen machen es doch nur wieder kompliziert, da muss ich dann auf die Uhr schauen, wann ich das Gaspedal durchtreten darf. Eine ganz unglückliche Figur macht dabei allerdings die SPD. Das Thema wäre vom Tisch, wenn sie bei der letzten Abstimmung fürs Tempolimit getsimmt hätten. Innerhalb von ein paar Monaten mal so dann wieder anders entscheiden ist auch durch Koalitionsdisziplin nicht akzeptabel zu begründen.

Das ist eine Mär. Denn es

Das ist eine Mär. Denn es gibt sehr wohl das Recht 130 km/h fahren zu dürfen! Nämlich dort, wo es kein Verbot gibt.

@ Deffi78

"nicht weiter an Afghanistan, Burundi oder Vanuatu orientieren" Am 30. Dezember 2019 um 08:34 von Deffi78

Jetzt erzählen Sie Unsinn.

Hier kann kein LKW kaum gesichert extra hoch beladen werden (habe nach Bildern der Autobahnen dieser Länder gesucht) und der Führerschein kommt NICHT vom Schwarzmarkt.

Vielleicht ist die deutsche Praxis der Eigenverantwortung für die wenigsten Toten auf den Autobahnen verantwortlich. Man hat die Geschwindigkeit immer den Außenbedingungen anzupassen. Jeder, der hier Führerschein gemacht hat weißt das.
Auf den deutschen Autobahnen ist damit schon die Geschwindigkeit flexibel begrenzt. Keiner kann sich darauf berufen, dass zum Beispiel 100 erlaubt war.

08:41 von Kessl

"...So bleibt der Mythos Autobahn erhalten, aber ein Großteil der Strecken würde entschärft und die Geschwindigkeit der Realität angepasst."

Es braucht keinen "Mythos", der genährt wird durch unbegrenzte Geschwindigkeit.

So viel Mythos wie die Route 66 werden weder die BAB 1 oder die BAB 7 je haben, auch nicht wenn sich die Superreichen aus USA oder China ihre hochgetunten Sportwägen nach Deutschland fliegen lassen, um hier ein paar Wochen lang "Hockenheim" auf einer ganz normalen BAB spielen zu können.

Tempolimit

Auf fast allen Straßen in Deutschland , incl. der Autobahnen , gibt es Tempolimits ! Sollte es mal kein Limit geben , ist so viel Verkehr, dass eh keiner rasen kann ! Also werden die Studien nicht mehr hergeben als die Praxis es schon vorgibt.

wissenschaftliche Studie

Kann mir einer erklären warum die Deutsche Automobilindustrie (Mercedes, BMW, Audi, VW, Porsche) PKWs mit elektronischen Fahrwerk-Stabilisatoren baut, die eine bequeme sichere Reisegeschwindigkeit von 240 Km/h erlauben, wenn europaweit auf keiner einzigen Straße schneller gefahren werden darf als Tempo 130 ?
Vielleicht sollte die Wissenschaftliche Studie auch drüber nachdenken ob mehr Rücksichtnahme auf den Autobahnen sinnvoll wäre? Ob die "Oberlehrer-Ausbremser", die grundsätzlich dann zum überholen ausscheren wenn sie im Rückspiegel hinter sich ein schnelleres Fahrzeug entdecken, schuld an vielen Unfällen sind. Und nicht die Anderen.
Oder einfach ein anderes Fahrsystem einführen?
Rechte Spur für die "Langsamfahrer" bis max. 100 Km/h begrenzt.
Linke Spur für gehobenere schnellere Fahrweise, ab 100 Km/h bis 200 Km/h.
Die Mittlespur, ähnlich wie "Rettungsgasse" ausschließlich zum überholen.

08:50 von Sisyphos3

"nur noch Verbote ?...."

Jetzt kommen mir aber fast die Tränen. Sie müssen in einem ganz schlimmen unfreien Land leben.

Ich finde dagegen nach wie vor stimmig, dass § 2 GG die persönliche Freiheit dort einschränkt, wo die des Anderen beginnt.

Daher finde ich es folgerichtig, dass jemand auf einer Autobahn schnell fahren können soll (140km/h), aber nicht sich Anderen von hinten wie eine existenzielle Bedrohung nähern darf (zB 200km/h).

Sorry, aber solches Tempoverhalten dient nur dem eigenen Anspruch auf Dominanzverhalten und Risikofreude (auf Kosten der nebenher fahrenden Allgemeinheit), das gehört m.E. auf jeden Fall begrenzt wie die Promillezahl im Blut.

Whataboutismen (0,5l hin oder her, eingeschlafener Brummifahrer, Rauchen in der Wohnung, Silvester, hab ich was vergessen?) tun nur das, womit ein Raser alle Anderen gefährdet: Sich ablenken lassen.

Nicht nur auf Autobahnen sinnvoll!

Entspanntes Autofahren in Frankreich seit 2018: 80/110
Meldung vor einem Jahr: "In Frankreich sind so wenige Menschen im Straßenverkehr gestorben wie nie zuvor. Der Premierminister nennt als Ursache: Tempolimit".
Weniger Unfälle, weniger Stau und mehr fliessender Verkehr
Tempolimit und drastische Strafen bei Überschreitungen.

Erhöhung der Strafen für die Unverbesserlichen und dann Richtung Tempolimit, aber in D drehen sie schon beim zaghaftesten (A-130) Vorschlag durch.

Rücksichtnahme ... Toleranz

wenn auf der rechten Spur (LKW´s) 80 km/h gefahren wird
auf der linken Spur 200
ist die Differenz ein riesen Problem
eigentlich !
ein vernünftiger Mensch schaut in den Rückspiegel wenn er überholt
sollte man meinen
und ein schnellfahrender sieht am Verkehrsaufkommen ob er nicht besser vom Tempo runtergeht um ein sicheres ausfädeln aus der rechten Spur zu ermöglichen
ebenso wie es Oberlehrer gibt die ihre Mitmenschen erziehen wollen,
indem rausziehen sie den anderen zu einer Vollbremsung zwingen
wo liegt denn das Problem wenn auf einer absolut leeren Autobahn
(die ohnehin selten sind) einer schneller fährt und wenn es voller wird sich zurückhält
also ein wenig Rücksichtnahme und dieses Problem entsteht ganz einfach nicht

@Didib57

"Warum haben Dänemark, Schweden und Niederlande " Am 30. Dezember 2019 um 09:10 von Didib57

Es geht hier nur um dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen. (Temporär gibt es diese schon, da jeder Autofahrer seine Geschwindigkeit an die Fahrbedingungen anzupassen hat.)

Auf der Landstraße dürfen Sie in Deutschland auch nur 100 fahren.
Auf den Autobahnen hier sterben trotzdem die wenigsten Menschen. Landstraßen sind schlimmer.

Nun ich hätte da einen

Nun ich hätte da einen Vorschlag zur Güte. Für all diejenigen, welche ihre freiheitlichen, demokratischen Grundrechte bedroht sehen, im Falle eines Tempolimit. Wir drosseln einfach die Höchstgeschwindigkeit jedes in Deutschland zugelassenen Wagen auf Max. 130 km/h und alle Diskussion über ein Tempolimit haben sich erübrigt.
(Gekennzeichnet als Ironie )

An Ende kommt die differenzierte Lösung sicher!

Nach ein paar wissenschaftlichen Gutachten und vieler, vieler, vieler Diskussion wird es dann wohl so aussehen wie die Tarifsysteme im ÖPNV in den meisten deutschen Städten: Wahnsinnig differenziert, vollkommen unverständlich und an der Wirklichkeit vorbei. Deutschland steht sich selbst auf den Füssen.

09:26 von saharawind

Die Mittlespur, ähnlich wie "Rettungsgasse" ausschließlich zum überholen.
.
schwierig
das steht so im Gesetz
hält sich einer an das Rechtsfahrgebot ?
man erlebt es doch gelegentlich
160 auf der rechten an und müssen einem auf die linke Spur ausweichen
weil ein "Träumer" 100 auf der Mittleren Spur fährt
obwohl weit und breit keiner rechts fährt

Tempolimit bringt praktisch nichts

Denn die überwiegende Mehrzahl der Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen fährt jetzt schon 130km/h und weniger. Nur einige wenige fahren tatsächlich schneller.

Unfälle passieren auf Autobahnen selten aufgrund hoher Geschwindigkeit, sondern in Baustellen und bei Schnee und Eis. Seit hier die A45 seit Jahren repariert, um- und ausgebaut wird, gibt es fast täglich einen Unfall. Auf den fertigen Strecken gibt es praktisch nie einen, außer im Winter, wenn die Fahrbahn an manchen Stellen glatt ist. Das würde sich mit Tempo 130 nicht ändern.

@ Sisyphos3, um 08:50

Sie verhalten sich doch sehr vernünftig.
Natürlich kann sich jeder Autofahrer auf die Suche nach Argumenten machen, die die Gründe für ein Tempolimit ad absurdum führen, oft jedoch sind diese letztlich nicht stichhaltig.
Was Sie also grundsätzlich gegen ein Tempolimit auf deutschen Schnellstraßen haben, verstehe ich nicht; ist es das Wort “Verbot“?
Das wäre aber ein schwaches Argument.
Und die mit anderen Dingen befassten Brummifahrer stehen auf einem anderen Blatt.

Noch etwas anderes:
Auf ca. 70 % der deutschen Autobahnen besteht k e i n Tempolimit.
Da schwindelt der Andy, wenn er etwas anderes behauptet.

Kompromissvorschlag

Meine Möhre schafft keine so hohen Geschwindigkeiten bei akzeptablem Verbrauch, die Geschäftsfahrzeuge locker über 230. Ich bin also mal so, mal so unterwegs. Habe im Ausland aber nie ein Problem mit Tempolimit und bin überzeugt es trägt zur Sicherheit bei. Kompromissvorschlag: zuerst mal 150?

@saharawind (09:26): "Oberlehrer-Ausbremser"

Kein Autofahrer sollte sich für den Bauchnabel der Welt halten und denken, jede Aktion der anderen Autofahrer hätte nur mit ihm zu tun.

Autos haben nun Mal unterschiedliche Stärken und manche brauchen nun Mal länger zum überholen. Wenn die auf jedes schnellere Auto warten würden, dann würden sie gar nicht mehr überholen können.

Das hat man zu akzeptieren, auch dann, wenn man mehr PS unterm Hintern hat. Man hat seine Geschwindigkeit nach unten anzupassen und Punkt.

Wenn es Ihnen da nicht schnell genug geht, dann kaufen Sie sich einen Hubschrauber.

Immer in der Mitte

Wenn das Rechtsfahrgebot eingehalten würde und die selbst auf leerer BAB immer in der Mitte schleichenden Fahrer die dann noch sehr häufig erst nach links ausscheren und dann in den Rückspiegel schauen aus dem Verkehr zieht wird das Fahren auf der BAB sicher.

... nur die halbe Wahrheit ...

@Didib57
Welches Land in EU hat eine der höchsten Verkehrsdichten, den meisten Transitverkehr und fast die meisten Einwohner ? Sicher nicht Dän. / Swe. oder NL. Schon alleine damit sind für diese Länder weniger Verkehrstote zu erwarten; egal ob mit oder ohne Tempolimit. Rechen Sie doch mal bitte in Verhältnissen: EW / Verkehrst. oder gefahrene km / Verkehrst. ...

09:29 von Stein des Anstosses

ich schrieb was von Rücksichtnahme
nicht von Egoismus
warum soll ich nicht schneller fahren wenn es der Verkehr erlaubt
dann müssten sie ja auch die SUV verbieten die gerade 33 % der Neuwagenzulassungen betreffen
was hat da bei nem Crash ein Smart oder KA für Chancen ?

@Am 30. Dezember 2019 um 09:30 von DagX

Zitat: "Entspanntes Autofahren in Frankreich seit 2018: 80/110
Meldung vor einem Jahr: "In Frankreich sind so wenige Menschen im Straßenverkehr gestorben wie nie zuvor. Der Premierminister nennt als Ursache: Tempolimit".
Weniger Unfälle, weniger Stau und mehr fliessender Verkehr
Tempolimit und drastische Strafen bei Überschreitungen."

Völliger Unsinn:

Verkehrstote in F pro Jahr und 100.000 Einwohner: 5,5; pro 100.000 motorisierten Fahrzeugen: 8,2

Verkehrstote in D pro Jahr und 100.000 Einwohner: 4,1; pro 100.000 motorisierten Fahrzeugen: 5,7

Q:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verkehrstoten"

@08:34 von Deffi78

Einfach mal machen

Jawoll, einfach mal verbieten. Hier verbieten, da verbieten, dies verbieten, das verbieten.

Am Besten alles verbieten, so daß die Leute nur noch kaufen und Steuern zahlen dürfen. Alles andere ist verboten.

Wir haben in Deutschland schon sehr viele verbote im Vergleich zu anderen Ländern.

Wollen Sie wirklich noch mehr?

@ Sisyphos3, um 08:55

Ihre Statistik beweist, was jeder weiß:
Die Deutschen sich die die besten Autofahrer :-).

@08:53 von harry_up

Und laufen denn Jogger seltener gegen einen Laternenmast, wenn sie langsamer laufen?

Relevanz oder Wählerjagt?

Zum Thema Sicherheit:
Deutschland liegt bei den Autobahnunfällen im Vergleich zu anderen Ländern im unteren Drittel. Bedenkt man die zentrale Lage als Transitland ist das keine schlechte Leistung. Zudem machen Autobahnunfälle mit Personenschaden im Vergleich zu Landstraßen und Ortschaften nicht einmal 7% aus.
https://www.dvr.de/unfallstatistik/de/

Ich denke zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit gibt es relevantere und effektivere Themen wie z.B. die Regelung des stets zunehmenden Schwerlastverkehres auf Europas Straßen. Aber es scheint als würde das Tempolimit als besonders emotionales Thema von vielen ins Visier genommen um möglichst viel Aufmerksamkeit zu erreichen.

Naja..........

Es drängt sich meiner Meinung nach der Eindruck auf, dass hier einige Kleinwagenfahrer unbedingt ihren Neid befriedigen möchten, indem sie fordern sich ihrer Geschwindigkeit anpassen zu müssen ohne auch nur einen Kompromiss zu sehen. Erst müssen Studien her, damit eine Entscheidung fällt die letztlich alle mitnimmt, sonst wird das nichts.

Tempolimit !

Also, ich habe nichts gegen ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen.
Es sollte aber mal langsam die Autoindustrie und ihre Lobbyisten damit beginnen, endlich um zu denken. Nicht noch schnellere und PS- stärkere Autos zu bauen, sondern sich endlich mit dem Thema des Umweltschutzes aus einander zu zu setzen. Es ist auf deutsch gesagt, ein Wahnsinn, was sich die Autobauer alles einfallen lassen, um noch größere, stärkere und schnellere Autos zu bauen mit noch mehr Schickschnack drin, den solch ein Auto noch teurer macht.
Aber es müssen sich alle Autofahrer mal ernsthafte Gedanken machen, über ihr Verhalten im Verkehr, egal ob auf Autobahnen oder Bundes- und Landstraßen.
Da sind so oft rüpelhafte, unbelehrbare Raser und Oberlehrer unterwegs, die sehr oft alleine mit ihrer Fahrweise für erhebliche Gefahr sorgen für andere.

Versuch macht klug

Endlich mal einVorschlag (probeweise Einführung ...), der auf Erkenntnisgewinn abzielt. Befristung auf z. B. 2 Jahre und hinterher sind ALLE schlauer und Scheinargumente sind aus dem Spiel.

Studien?

Ist doch ganz simpel: einfach Mal in unsere Nachbarländer fahren! Da wird man feststellen, dass der Stresspegel auf den deutschen Autobahnen doch ungleich höher ist. ob es weniger Unfälle gibt, ist da doch völlig unerheblich, da alleine durch die Vermeidung stressbedingter Krankheitsfälle schon ein Mehrwert geschaffen würde. Außerdem ist es erwiesen, dass die Mehrheit bei einer einheitlicheren Geschwindigkeit schneller ans Ziel kommt, bzw. Es weniger Staus gibt. Unser Deutschland-eigenes Phänomen, dass es ohne Unfall oder Baustelle Stau gibt, weil jeder nach dem Bleifuss-und-Vollbremse-Prinzip fährt, wäre dann auch passe.

Was will man denn?

Die Frage nach dem Effekt ist irgendwie der Frage ähnlich, wieviele Menschenleben man retten will.

Wer legt fest, ab welchem Effekt das "lohnt"? 100 Leben?

Rein physikalisch wird ein Tempolimit weniger Leid durch Unfälle und weniger Umweltbelastung bewirken. Zu der Erkenntnis brauchts keine Lobbygelenkten Studien.

Klar ist auch, das nach der 80/20-Regel die Aufwände für immer kleinere Verbesserungen immer größer werden. Um heute 1000 Verkehrstote zu retten muss mehr getan werden als 1970. Also muss man jetzt auch diese angehen - oder mit dem Status Quo leben.

Aussagekräftiger wäre wohl eine Studie, welchen Effekt hätte ein Tempolimit auf die Absatzzahlen aktueller PS-Monster! Aber das wird ja nicht hinterfragt....

Realismus

Die meisten PKWs fahren auf der Autobahn schon heute viel zu langsam und nehmen keine Rücksicht auf Verkehrschilder. So ziehen sie immer von der rechten auf die linke Spur und es interessiert sie nicht, dass die Autos dann von 120 auf 80 runterbremsen müssen. Es gibt sehr viele rücksichtlose Langsamfahrer als Raser auf den Autobahnen.

Ich hätte lieber eine Mindestgeschwindigkeit als ein Limit.

@ niemals wieder AfD, um 09:12

Wow, Ihre “Drohung“ sollte man ernst nehmen.
Aber vielleicht ist es auch für andere Verkehrsteilnehmer sicherer, wenn Sie im Flieger nach München düsen :-).

Aber wie Sie das hinkriegen, angesichts der gegebenen Verkehrsverhältnisse bei der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen 130 km/h und “unendlich“ ganze 3 Stunden rauszuholen, ringt mir schon heftige Bewunderung ab. (Eher ein Grund mehr für ein Tempolimit.)

Eigentlich bekannt, oder?

@saharawind
... weil sicheres und komfortables Fahren jenseits 200 km/h seit vielen Jahren Domäne der deutschen Premiumhersteller bzw. deutscher Automarken ist. Auf internationalen Märkten ist dies ein wichtiges, mitunter das wichtigste Kaufargument - nicht wegen der Möglichkeit, dort rasen zu können, sondern wegen der damit verbundenen Sicherheitsreserven.
Bei aller Lobbyschelte und Umweltschutz- Absicht sollte nicht vergessen werden: Dtl. ist ein Land der Autoindustrie, und ein deutliches Schrumpfen derselben bzw. der Exporte hätte fiskalisch und sozial wesentlich mehr Explosivkraft, als es sich die meisten Foristen vorzustellen in der Lage sind ...

Ich halte nichts

von einem Tempo Limit. M.M.n. entstehen dann noch mehr Autoschlangen ähnlich wie bei den LKW mit Tempo 90 und die Gefahr das es zu Auffahrt Unfällen kommt ist größer.

Autowahn !

Ja der Auto- Wahn ist hierzulande das größte Problem. Das liegt aber an vielen Faktoren. Da ist die Autoindustrie, die immer noch viel zu viel in noch größere, stärkere und schnellere Autos investiert, als sich verstärkt um für die Umwelt bessere, sparsamere und günstigere Autos zu bauen. Es wird bis zum bitteren Ende weiter gebaut, nur um so lange wie möglich extrem viel Geld zu verdienen. Das sind die äußerst kurzsichtigen Vorstände von allen Marken und die Investoren.
Ja und dann sind da noch die vielen Testosteron gesteuerten Autonarren, die zu gerne das Gaspedal durch drücken, ohne Rücksicht auf Verluste. Zu guter letzt sind noch die Oberlehrer und die Träumer, die so oft mit ihrer unkontrollierbaren Fahrweise erst für erhebliche Gefahr für andere sorgen.

Glaubwürdigkeit im Klimaschutz

Hier haben unsere politischen Lenker eine Chance endlich Ihre Glaubwürdigkeit zum Thema Klimaschutz unter Beweis zu stellen und verlorenes Terrain unproblematisch, schnell und preiswert zurückzugewinnen. Ist die Lobby der Autoindustrie wirklich so stark oder versucht hier Herr Scheuer mit polemischen Äußerungen von seinem Maut-Debakel abzulenken?

@Am 30. Dezember 2019 um 08:32 von Sisyphos3

"hierzulande gibt es weltweit die geringsten Verkehrstoten
trotz eines fehlenden Tempolimits auf einem Teil der Autobahnen"
Laut Wiki stimmt das nicht:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verkehrstoten
Sie sollten nicht alles glauben was ihnen der Verkehrsminister erzählt.
Abgesehen davon kann doch wirklich niemand behaupten dass ein Crash bei Tempo 200 weniger gefährlich sei als ein Crash bei Tempo 130. Warum haben mit dieser banalen Tatsache so viele Menschen ein echtes Problem? Wir haben auch die Einführung der 30-Zone überlebt, wir schaffen auch 130 auf der Autobahn.

Argumente...

Schon interessant hier mitzulesen. Dabei fällt mir jedoch auf, dass es kein logisches Argument gibt, welches gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung spricht.
Oder anders gefragt: was spricht für eine freie Geschwindigkeit auf deutschen Autobahnen, warum sollte diese erhalten bleiben?

Ausbremser !

Würden all die, die langsam einen LKW überholen, danach wieder auf die rechte Spur wechseln, wäre dies nie ein Problem.
Nur leider sieht die Realität nicht so aus. Auf dreispurigen Autobahnen ist die rechte Spur sehr oft ziemlich verwaist, außer es kommt mal ein LKW. Viele dieser Langsamfahrer bleiben konstant auf der mittleren Spur, obwohl sie es in der Fahrschule sicher gelernt haben, dann wieder rechts zu fahren, wenn sie überholt haben.
Oft ist einfach die Unvernunft und der Egoismus, der viele Autofahrer an andere denken lässt, auf ein friedliches Miteinander im Verkehr, wie auch im gesamten Leben.

Ist das so?

@ Robert Klammer 9:48
"Es drängt sich meiner Meinung nach der Eindruck auf, dass hier einige Kleinwagenfahrer unbedingt ihren Neid befriedigen möchten....."

Diese Aussagen sehen im Gegenteil für mich sehr voreingenommen aus. Meinen Sie die Kleinwagen, die durchaus mit vielen großen SUV's geschwindigkeitsmäßig mithalten können und die durchaus nicht selten wesentlich aggressiver fahren als schnelle Sportwagen.

Die Forschungen - wer soll die Ihrer Meinung nach bezahlen? Der Gesetzgeber (also der Steuerzahler)? Die Versicherungen (deren Geld aus den Policen der Versicherten stammt)? oder vielleicht die Unis (deren Gelder auch wieder über Steuern fließen oder im schlechteren Fall via Lobbyverbände verteilt werden)?

um 08:40 von hund

Genau, Whataboutism in Reinform. So lange sich nur eine größere Dreckschleuder ausfindig machen lässt, kann der Rest ungestraft weitermachen.

Da bereits viel verbessert wurde, ist doch klar das es nun nur langsamere Fortschritte geben wird als noch vor Jahren. Soll den Fortschritt deswegen ganz unterlassen?

Schon mal überlegt, wo die E-Autodiskussion heute stünde, wenn man die letzten 20 Jahre statt SUV mit 250 PS eher Fahrzeuge entwickelt hätte, die auf 130km/h und Effizienz getrimmt wären? Ein E-Auto mit dem Batteriedreck wäre dann gar nicht mehr zu rechtfertigen wenn PKW mit 2 Liter auskämen.

Das was wir diskutieren ist alles lobbygelenkt, deswegen machen die Länder die nicht von der Autoindustrie abhängen einfach, statt Studie um Studie zu schreiben.

Ganz am Ende kommt die 130 auch bei uns. Verlasst euch drauf. Spätestens mit der ersten grünen Regierung.

Warum klammert

man sich so an die Zahl 130 ?, 140 wäre doch auch gut, und alle wären zufrieden wenn die Prozente der Umfrage ansehe.
Deutschland will sich jetzt irgendwie selber schaden, wenn ich so lesen was jeden Tag für Ideen kommen. Auch Artikel über E-Autos beten jeden Tag die Vorteile her, nur ist noch niemand aufgefallen das es keine Ladesäulen gibt, die Autos extrem teuer sind, und man nicht damit in Urlaub fahren kann.
Um nur paar Beispiele zu nennen, genau so ist es mit der Geschwindigkeit.
Man muss ja erst mal 130 fahren können, angeblich sollen 70 Prozent frei sein, wo sollen die sein ?.
Strecken die 80-100-120 sind, scheinen ja zu überwiegen wenn ich Kommentare lese, ist im Umkreis von 150 Kilometer bei mir auch so.
Besonders schön ist Hessen.
Und welche Autotypen sind denn meist die schnellen Raser und Drängler, das ist nicht die Mehrheit die ein Auto zwischen 10-15 Tausend Euro fährt, sondern die mit mehr in der Tasche.
Die ständige Bevormundung wird Deutschland nicht weiterbringen.

“Gewöhnung“

Wohl wahr: Das ist ganz sicher eine Frage der Gewöhnung.

Seinen Kaffee auf einmal ohne die gewohnte Milch und/oder den gewohnten Zucker hält man im ersten Augenblick für ungenießbar.
Nach einer Weile schmeckt er überraschenderweise, und noch eine Zeitlang später schmeckt er mit Milch und/oder Zucker überhaupt nicht mehr.

Und beim Autofahren mit Geschwindigkeitslimit soll das anders sein? Glaub ich nicht.
Habe beides gemacht.

@ 09:49 von Traumfahrer

Die Autohersteller bauen das, was die Kunden wollen. Wer das als Hersteller nicht macht geht unter. Unserer Automobilindustrie würde ein Tempolimit auch helfen, denn bisher müssen die für den deutschen Markt genau diese unvernünftigen Autos bauen, während in Skandinavien und den Niederlanden ganz andere Autos gefragt sind. In den Niederlanden und Norwegen hat sogar das Tesla Model 3 den Golf überholt und steht auf Platz 1 der Neuzulassungen.

Selbst in Frankreich und GB sind Kleinwagen gefragter als die deutsche Mittelklasse.

Es ist ein Freibrief

Es gehört schon zu den sonderbarsten Geistesleistungen eines Bundesbürgers, mit 150, 180 oder 200 km/h über die Autobahn zu fahren. Und das beste daran, die Autofahrer*Innen in nahezu allen Staaten dieser Erde, die diesen Irrsinn nicht wollen, werden für blöde erklärt. Aber ja doch - wir dürfen das. Wir Deutsche haben auch schließlich das Automobil erfunden!

wo ist das Problem?

Der Gesetzgeber gibt vor: Es gilt Tempo 130 auf Autobahnen. Fertig. Keine Statistikforschungen.
Fragt der Gesetzgeber, ob wir mit den höheren Stromabgaben ab 1. Januar einverstanden sind? Fragt der Gesetzgeber ob wir die E-Scooter in den Straßen haben wollten?

Führt Tempo 130 ein - es gibt nur ein kleines Häuflein Schnellfahrer, die unbegrenzte Speed brauchen (wieso nur?). Alle anderen wollen es oder werden es ohne Klagen hinnehmen weil es umweltfreundlich (kostenlose CO2-Minderung) und vernünftiger (ruhigerer Verkehrsfluß) ist. Und nicht zu vergessen: die gesamte Menschheit mit Ausnahme der Deutschen lebt mit entsprechenden Begrenzungen ohne dabei an Mangelerscheinungen zu leiden.

Auch... erst mal forschen

warum es abends dunkel wird und dann eine kluge Entscheidung treffen. Wem würde ein Tempolimit schaden?

Tempolimit !

Es gibt in D inzwischen viele Straßen, auf denen die Geschwindigkeit reguliert ist. Dies geschieht sehr oft in Absprache mit den Verkehrsbehörden, oft wegen einem erhöhten Unfall- aufkommen.
Dann ist es eine Tatsache, dass man sehr oft liest nach Unfällen, erhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit.
Da ist es gleichgültig ob auf Autobahnen oder Landstraßen.
Wie oft ist es, dass sich Autofahrer überschätzen oder aus purem Leichtsinn jegliche Regeln brechen und sich und andere somit in große Gefahr bringen.
Deshalb bin ich für eine Reduzierung auf 130 Km/h auf Autobahnen und genauso drastische Strafen wie in der Schweiz.
Wenn es endlich mal richtig weh tut im Geldbeutel oder man mal einen oder zwei Monate kein Auto fahren darf, denken hoffentlich mache mal nach !!!

 09:56 von schiebaer45

Das höhere Tempi Autoschlangen auflösen ist Quatsch. Sonst müsste man in Baustellen 200 Vorschreiben.
Das liegt an anderen Gründen, z.B. der Anzahl Autos, der vernachlässigten Infrastruktur und den Handies (meiner Meinung nach).

Das wir überhaupt diskutieren liegt ausschließlich an der Abhängigkeit von der Autoindustrie und der Nachfrage nach PS statt Effizienz. Daher führen andere Länder die Debatte nicht, sondern machen einfach wie z.B. Holland.

Man kommt doch garnicht mehr schneller voran. Die Phantomstaus auf der A5 bei uns haben drastisch zugenommen.

@ Traumfahrer

Sie sprechen es an! Das Problem sitzt hinter dem Steuer! Nicht immer ist das Tempo entscheidend, vor allem das Verhalten.

Und ja, auch richtig, warum
muss ein SUV, das ja eigentlich ein Nutzfahrzeug ist, über 300 PS haben? Hier geht der Verbrauch allein durch Form und Gewicht extrem nach oben. Für ein Fortkommen mit Gespann (3,5 t, PKW-/Pferde-/Boots-/Wohnwagen-) würden 180 PS bequem reichen. Deswegen würde ich als erstes für diese Fahrzeuge ein Tempolimit (auch ohne Anhänger) und dann eine Leistungsbegrenzug einführen.

Andere Länder haben übrigens auch eine Luxussteuer auf bestimmte Pkw. Die sorgt auch schon für Regulierung.

Wie schon geschrieben, bin ich für ein Tempolimit von 160 km/h.

Was sollen wissenschaftliche Untersuchungen?

Ganz ehrlich, der "Experte" sollte mal den gesunden Menschenverstand einschalten.
Wir brauchen keine neuen Studien oder Expetisen und erst recht nicht solche "Experten" wie Herrn Brockmann.
Wenn man sich die Situation in anderen Ländern anschaut und auch bestimmte Entwicklungen von Unfallzahlen, nachdem Geschwindigkeitsbegrenzungen eigeführt wurden, dann lassen sich solche Zahlen ohne Probleme auch auf die Autobahnen übertragen.
Derzeit fahre ich auch gerne mal, so es die Verkehrlage zulässt mit höherem Tempo über die Autobahn, wobei ich mit Tempo 130 insgesamt leben kann.

Eine Auswertung der

Eine Auswertung der Unfallstatistiken hat gezeigt, dass pro Jahr etwa 70 Menschen bei Unfällen sterben, bei denen eine besonders hohe Geschwindigkeit mit ursächlich war - und zwar auf Autobahnstreckenabschnitten ohne Tempolimit. Auf diese schweren Unfälle kann ich gut verzichten. Ich bin gerne auf den belgischen und niederländischen Autobahnen. Fährt sich viel stressfreier. Her mit dem Tempolimit ! (130, 120, 150, egal !)

Es ist ein einfaches

Es ist ein einfaches Rechenbeispiel:
Hannover - München dauert lt. Maps aktuell ca. 6 Stunden.
Bei einer Gängelung auf 110 km/h sind es 8,5 bis 9 Stunden.

Würde ich aktuell die Strecken freier Fahrt und die Möglichkeiten meines PKW auf der linken Spur bis Ultimo ausnutzen, wäre ich in ca. 5 Std in München. Mache ich aber nicht. Ich reise lieber statt zu rasen. (Ok. Für manche sind 50km/h schon rasen)

Das Problem ist, dass die nach Verboten schreienden meist nicht die Wechselwirkungen sehen.

09:41 von Sisyphos3

"...ich schrieb was von Rücksichtnahme
nicht von Egoismus
warum soll ich nicht schneller fahren wenn es der Verkehr erlaubt
dann müssten sie ja auch die SUV verbieten die gerade 33 % der Neuwagenzulassungen betreffen"

Ich sehe den Staat in der Pflicht, diese Rücksichtnahme auch auf gesetzlichem Weg sicherzustellen, was ein Limit von 130 oder meinetwegen 140 täte.

200 ist Egoismus, keine Rücksichtnahme.

Warum sollten SUV verboten werden? Da machen Sie ja eine völlige neue Debatte auf. Warum?

Aber egal, ob mit Smart, Family Kutsche oder SUV, mit allen Kfz kann man die 140 einhalten. Wo ist das Problem?

schiebaer45 9:56

„Ich halte nichts von einem Tempo Limit. M.M.n. entstehen dann noch mehr Autoschlangen“
Dies mag ja ihr Bauchgefühl sein, es widerspricht allerdings allen objektiven Beobachtungen, wie etwa in der Schweiz, der Niederlande, Frankreich und dem Rest des europäischen Ausland

@Francis Fortune :Antwort:

@Francis Fortune :
Antwort: Besserer Verkehrsfluss = weniger Unfälle.

Logik vs Gefühl

Das ist bei dieser Diskussion das Besondere:
Es geht nicht um Sachargumente und Logik - es geht nur um das Gefühl.
Dabei ist es so, dass man als Politiker bis vor kurzem wusste, man liegt richtig wenn man gegen Tempobegrenzungen ist. Es scheint aber noch nicht angekommen zu sein, dass es hier inzwischen einen Meinungsumschwung gab (alle Umfragen sehen inzwischen eine Mehrheit in Deutschland für Tempolimits) - man liegt also nicht mehr richtig und hat Mehrheitsmeinungen gegen sich. Politiker mit gutem Instinkt reagieren auf so etwas.

Persönliches Tempolimit

Es gibt offenbar eine Mehrheit in D für ein Tempolimit. Wenn nun jeder dieser Befürworter seine Überzeugung auf die Straße bringen würde, max. 130 auf der AB, auch auf der 3. Spur, hätte sich das Problem schnell erledigt.

Politische Debatte ...

"In der politischen Debatte suche sich jeder den Befund heraus, der gerade der eigenen Meinung entspreche."

... Na dann bilded ja die politische Debatte genau den Trend in der Gesellschaft wieder! Vermutlich weil sich mit sowas Wahlen gewinnen lassen. ... Und das verwerfliche daran ist mehr, daß ein solches Verhalten nicht gesühnt sondern sogar noch belohnt wird.

Nur wie wir mit soner Einstellung aktuelle Herausforderungen, wie etwa dem Klimawandel, Digitalisierung und Alterung der Gesellschaft, begegnen wollen? ... Diese Frage scheint sich kaum einer hierzulande laut zu stellen! Und weil man ohnehin nur noch das hört und glaubt was man will, merkt hierzulande auch scheinbar Keiner, wie das, was viele immer so schützenswert an Deutschland finden, immer mehr zur Fassade verkommt und unser Land in punkto Weiterentwicklung der Gessellschaft längst von Anderen überholt wird.

Und wer jetzt wieder auf die Alternative hofft: ... Nein! Sie ist ein Motor diese Problems!

Volksabstimmung

Ich bin bei diesem Thema für eine Volksabstimmung: 130 km/h Tempolimit auf Autobahnen ja oder nein.
Unabhängig davon, dass ich dafür wäre (weil's m. E. stressfreier zu fahren ist), glaube, dass man bei solch einer Volksabstimmung eine so große Anteilnahme wie bei Bundestagswahlen geben würde ;-). Und an das Votum hat man sich dann zu halten.

@Karl d.Gr. (30. Dezember 2019 um 08:40 Uhr)

"......max. 100 in den Niederlanden..... ohne Praxistest!"

In den Niederlanden gilt m. W. bereits Tempo 100. Von daher rennen Sie mit Ihrer Forderung nach Tempo 100 in den Niederlanden offene Türen ein.

Verweise auf Tempolimits im Ausland sind für Deutschland m. E. erst einmal irrelevant. Die Verkehrsverhältnisse , der bauliche Zustand der Straßen, der technische Zustand der Fahrzeuge und die Ausbildung der Fahrer sind nicht 1:1 vergleichbar, von daher entbehren Begründungen wie "Was im Ausland gut ist, ist auch für Deutschland gut" einer faktenbasierten Grundlage.

Bleibt noch der Hinweis aufs Klima, denn so ein Hinweis darf heutzutage nirgends mehr fehlen. Da gibt's beim Sender BR einen lesenwerten Artikel, der zum Ergebnis kommt, dass der CO2-Ausstoß um max. 0,2 % (realistisch eher 0,14 %) reduziert würde, wenn man das Tempolimit auf 130 km/h reduzieren und sich auch jeder daran halten würde: https://tinyurl.com/y6xe65mg

Viel zu schnell

@ von Tada 100 Std.km auf Landstrassen viel zu schnell. 80 reichen völlig. "Hier sterben trotzdem die wenigsten Menschen auf den Autobahnen" Was für ein Hohn, was Sie da schreiben.

@ Francis Fortune

Mobilität ist immer noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Nicht nur für die Autoindustrie, auch für Menschen, die beruflich viel unterwegs sind.

Wir haben gut ausgebaute Autobahnen, die je nach Region und Zeit recht leer sind. Deswegen sollte auf diesen Strecken kein Tempolimit von 130 km/h gelten, sondern 160 km/h. Dieses wäre es guter Kompromiss.

Als Vielfahrer habe ich auch das Gefühl, dass die Konzentration bei vielen Menschen nachlässt, wenn sie sehr lange bei freier Strecke “zu langsam“ unterwegs sind. Oft sieht man sie telefonieren (ohne Freisprech) oder Nachrichten tippen. Eine extreme Unfallgefahr!

@Nebutzer Leider falsch gerechnet, Herr Musterfrau....

Nein, da habe ich nicht falsch gerechnet. Weil die Ratio von 1:2,36 auch nach Erreichen der Endgeschwindigkeit weitergilt, um Reibungsverluste, Luftwiderstände so auszugleichen, daß die Endgeschwindigkeit erhalten bleibt. Für 200 km/h wird man ggü. 130km/h immer das 2,36fache an Energie aufwenden müssen, um die Geschwindigkeit 200km/h zu erhalten. Die auszugleichenden Verluste sind natürlich geringer als beim Beschleunigen von 0 auf 200 km/h, also vllt. im Rahmen ((+5km/h)/5s), aber auch die 5km/h Ausgleich werden das 2,36 fache an Energieverbrauch benötigen oder einfach nicht stattfinden. Ich erspare mir dabei jetzt noch Ausflüge in den Bereich Verluste durch Fahrtwind, meteorologische Luftbewegungen etc. Es geht nicht um Verkehrstote, wobei die Verunfallten in der Größenordnung von Mannheims Einwohnerzahl je Jahr wohl das größere Problem seien dürften. Es geht einfach um das Leben vieler Menschen, die einfach dahinsiechen und krepieren und der Doc noch höflich fragt: "Rauchen Sie?"

Die Industrie produziert was der Verbraucher verlangt

Leider ist das meiner Meinung nach so und zeigt insofern wo wir als Verbraucher wirklich stehen und wie wenig wir doch bereit sind wirklich unsere Gewohnheiten zu verändern. Umweltschutz, Unfallzahlen oder andere ziemlich eindeutige Fakten hin oder her, es scheint viele nicht zu interessieren....

Das zeigt wieder einmal wieviel Überzeugungsarbeit selbst bei einem solch simplen Thema noch nötig ist bei uns das umzusetzen was im Rest der Welt schon lange Realität ist. Armes Deutschland. Die Welt zieht an uns vorbei und wir merken es nicht mal

NEUE STUDIE

Ganz Europa hat 130.... und Deutschland benötigt erstmal eine Studie dazu! Warum wundert das niemanden?

@doktorand (30. Dezember 2019 um 09:53 Uhr)

"ob es weniger Unfälle gibt, ist da doch völlig unerheblich, da alleine durch die Vermeidung stressbedingter Krankheitsfälle schon ein Mehrwert geschaffen würde."

Gibt es bezüglich der Reduzierung stressbedingter Erkrankungen durch ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen bereits seriöse Untersuchungen?

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie entsprechende Studien bzw. Analysen nennen könnten, denn ich möchte Ihren Beitrag gerne ernst nehmen können.

@10:05 von Francis Fortune

Fahren ist nicht das Ziel. Das Ziel ist Ankommen, wobei möglichst wenig Zeit für das Fahren vergeudet werden soll. t=s/v!

Warum sonst segelt kein vernunftgesgnter Mensch über die Meers, sondern nimmt ein Flugzeug?

"völliger Unsinn " von @Bote_der_Wahrheit

Nicht immer Wikipedia, sondern wenn möglich selbst erfahren und vor allem nachdenken.
Es sind nicht die absoluten Zahlen, sondern die Veränderung.
Und die Meldungen stimmen ganz einfach. Was jetzt? Solche "völliger Unsinn"- Sprüche raushauen kann jeder.

Wenn ich nicht mehr weiter weiß...

So könnte man hier auch sagen..

Dabei ist es eigentlich ganz einfach.

Einschränkungen und Verbote sind nur ultima Ratio. Und es gibt keinen Grund ein generelles Tempolimit ein zu führen.

So ein Versuch ist auch nicht nötig. Man kann ja die vorhandenen Statistiken auswerten. Und da gibt es keine signifikante Häufung von Unfällen oder Todeszahlen bei Geschwindigkeiten über 130 km/h.

Im Gegenteil. Auf Schnellstraßen mit Tempo 100 sind die Todeszahlen 4-5 x höher.

Zudem ist die Diskussion über Tempolimits schon sehr alt. Sie stammt aus der Zeit der Neiddebatte.

Aktuell kommen nun weitere Pseudoargumente dazu wie der Klimawandel.

Wenn die Befürworter wenigstens so ehrlich wären zuzugeben, worum es ihnen wirklich geht:

Denen, die sich mehr leisten können, den Spaß zu verderben. Dieser Neid schlägt sich in fast allen Bereichen des Lebens nieder.

Also Sozialismus vs Marktwirtschaft.

Tempolimit

"Was in allen Nachbarländern in Europa funktioniert, daran würden sich auch in Deutschland Autofahrer schnell gewöhnen"
###
Absolut ! Und ja, auch in Deutschland wird sich der Autofahrer ganz schnell daran gewöhnen. Den auch mit Tempo 130 km/h Richtgeschwindigkeit kommt man ans Ziel. Und wer jetzt mit den Argument kommt das laut Statistik auf Autobahnen weniger tragische Unfälle geschehen als auf anderen Straßen, der darf sich gerne bei der Polizei informieren was die häufigsten Unfallursachen auf Autobahnen sind. Und wenn ein Tempolimit dazu beiträgt, das die Zahl der Verkehrstoten weiter nach unten geht, dann ist ein Tempolimit mehr als gerechtfertigt.
Und darum sollte der Gesetzgeber nicht weiter debattieren sondern Handeln !

@ niemals wieder AfD, um 10:25

Ihr Rechenbeispiel in Ehren.
Das ist Theorie, die Realität sieht ja nun mal anders aus.
Welche “Wechselwirkungen“ Sie am Ende meinen, bleibt mir unklar. Die Wechselwirkung zwischen zwei kollidierenden Fahrzeugen, die mit gering bzw. stark unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind, meinen Sie ja wohl nicht.

Weg mit der Ideologie und hin zur Sachlichkeit

Eine sachliche Diskussion zu dem Thema scheint unmöglich.
Die Befürworter von 130 sind i.d.R. ideologisch verklemmt und die Gegner fühlen sich ihrer Freiheit beraubt.
Ein Kompromiss scheidet aus.

M.E. gibt es aus Verkehrssicherheitsgründen viele Argumente für Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die vielfach rücksichtslose Raserei muss beendet werden.
Das Klima aber ist für mich keine Begründung.

Helfen würden zudem stärkere Kontrollen mit wesentlich höheren Bußgeldern! Technisch sind doch Kontrollen heutzutage kein Problem mehr.
Das betrifft übrigens sowohl die BAB als auch die Landstraße.

Es gibt aber Strecken, wo ein Tempolimit einfach keinen Sinn macht. Wer z.B. den Ostfriesenhighway (A31) nutzt, hat auch bei Tempo 200 kein Sicherheitsproblem.

Studie?

Wieder eine kostspielige und zeitaufwändige Studie mehr? Nein danke! Oft hängt das Ergebnis der Studie vom Auftraggeber ab. Bitte die praktischen Erfahrungen unserer europäischen Nachbarländer nutzen und ein Tempolimit einführen ( 120 oder 130). Es gibt wohl kein Verkehrsfachmann, der ernsthaft bestreitet, dass ein Limit die Sicherheit auf Autobahnen erhöht und den Energieverbrauch und somit den Schadstoffausstoß senkt.

@10:01 von Andreschi

Hier haben unsere politischen Lenker eine Chance endlich Ihre Glaubwürdigkeit zum Thema Klimaschutz unter Beweis zu stellen und verlorenes Terrain unproblematisch, schnell und preiswert zurückzugewinnen.

Wieviel Klimaschutz wird dadurch gewonnen (oder Kohlendioxidemission dadurch vermieden)? Z.B. im Vergleich zu einem allgemeinen Rauchverbot? Haben Sie da belastbare Zahlen?

Nach meinem Kenntnisstand wäre ein Tempolimit für den Klimaschutz reinste Augenwischerei. Wie so vieles, das im Namen des Klimaschutzes veranstaltet wird. ZB die Kohlendioxidabgabe, für die es im Gegenzug billigeren Strom geben sollte - die Preiserhöhung in diesem Jahr frißt die eventuelle Senkung im nächsten schon jetzt mehr als auf.

10:26 von von Schlotterstein

"" Dies mag ja ihr Bauchgefühl sein, es widerspricht allerdings allen objektiven Beobachtungen, wie etwa in der Schweiz, der Niederlande, Frankreich und dem Rest des europäischen Ausland""
#
Zu Bedenken gebe ich auch bei uns gibt es die größte Verkehrsdichte auf den Autobahnen da D. ein durchfahrt Land für Ost West und Nord Süd Verkehr ist. Nicht zu vergleichen mit unseren Nachbar Ländern.

Hand aufs Herz

Nun mal hand aufs Herz. Die sogenannten Raser, die gerne kriminalisiert werden, weil sie auf einer geraden Strecke ohne Einmündungen, Fahrradfahrer oder Fußgänger schneller als 130 fahren, sind nicht das große Problem. Das Problem entsteht doch nur durch die Menschen, die es anderen nicht gönnen, schneller als 130 zu fahren, weil sie es sich selbst evtl nicht zutrauen, sich dadurch bedroht fühlen, ihr Geldbeutel oder ihr Auto es nicht hergibt oder weil sie schlichtweg neidisch sind. Ich sehe jedenfalls kein Problem darin, mehrmals in den Rückspiegel zu schauen und darauf zu achten, wie schnell sich jemand nähert und überholen will. Ich fahre selbst meistens 130, fahre aber je nach Auto auch schneller. Was wäre zb der Unterschied von 130 zu 140 oder 150? Genau. Keiner. Die wenigen, die schneller als 180 fahren, sind in meinen Augen eine Minderheit und stellen jedenfalls nicht die Gefahr dar. Dies sind vielmehr diejenigen, die ohne zu gucken rüberziehen. Die Debatte nervt.

Rückschritt durch Tempolimits

Autonomes Fahren wird Tempolimits in den nächsten Jahren unnötig machen. Zudem würde ich gern mal eine Statistik sehen, wer von den Befürwortern für Tempolimits viel auf Autobahnen unterwegs ist. Wenn es einen nicht betrifft, kann man das einfach sagen. Es gibt jedoch auch einige in Deutschland, die viel arbeiten und viel unterwegs sind.

@10.26-Autobahn in der Schweiz

Ich bin öfters in der Schweiz.

Das Fahren dort ist zäh und anstrengend. Man muss ständig aufpassen nicht zu schnell zu fahren.

Und man kommt deswegen auch nicht besser voran.

Und die Schweizer kommen dann alle nach Deutschland zum schnell fahren.

Man kann also generell sagen, dass Tempolimits nur mit Gewalt durch gesetzt werden können und gegen den Willen vieler, die lieber schnelle von a nach b kommen möchten.

Als Deutschamerikaner habe ich

das "Schnellfahren" auf den hiesigen Autobahnen auch nach über 25 Jahren nicht verstanden.
Wenn ich Mal wirklich full Speed fahren möchte, dann geht's mit meiner Corvette auf den Salzburgring.
Deshalb ist mir ein Tempolimit ≥120 Km/h egal.
Aber an alle "Klimafighter":
Zu glauben ein Tempolimit würde den CO2 Ausstoß senken ist min. Naiv bzw falsch.
Geht die Vmax runter werden die Autos größer (siehe USA, Canada).
Ich bin überzeugt, dass dann auch der PickUp Trend und 4WD nach D kommen wird.
Denn dann braucht man keine CW best Werte mehr. Ach ja und die Motorleistung wird dann ebenfalls nochmal deutlich steigen
Ich denke da gerade an die Firmenwagenarmada aus bisher A4, Cclass, BMW 3
Also ich liebe es mit meinem importierten F150 mit 65 mph iM Großraum München unterwegs zu sein, das ist so herrlich erhebend;-)

PS Bitte nicht vergesssen, das Tempolimit in US ist deshalb akzeptiert, weil viel mehr das Flugzeug für größere Distanzen benutzt wird als in D!!

@10:26 von von Schlotterstein

Haben Sie belastbare Vergleichszahlen zwischen Staulängen auf unbegrenzten Strecken und Staulängen auf begrenzten Strecken?

ZB gibt es in NRW regelmäßig morgens 200-300km Stau auf den Autobahnen, aber die sind überwiegend auf begrenzten Strecken. Diese allerdings wiederum überwiegend in Ballungsräumen.

Schwierig zu vergleichen...

@10:24 von Nutzer

Eine Auswertung der Unfallstatistiken hat gezeigt, dass pro Jahr etwa 70 Menschen bei Unfällen sterben, bei denen eine besonders hohe Geschwindigkeit mit ursächlich war - und zwar auf Autobahnstreckenabschnitten ohne Tempolimit.

Haben Sie dazu eine Quelle?

HIer werden ja mit Zahlen jongliert...

Laut ETSC gab es zwischen 2011-2013 pro Mrd gef. km folgende Anzahl von Unfalltoten auf den Autobahnen (beispielhaft ausgewählt):
Litauen: 5,3
Portugal: 3,8
Belgien: 2,9
Deutschland: 1,9
Frankreich 1,7
Schweiz 1,6
Dänemark: 0,8

Deutschland liegt im Mittelfeld und nicht an der Spitze mit den wenigsten Unfalltoten, wie hier behauptet wurde. Auch ersichtlich: trotz nächtlicher Beleuchtung und Tempolimit ist es auf belgischen Autobahnen gefährlicher als auf deutschen. Die Argumentation, dass es in anderen Ländern auch ein Tempolimit gibt, kann also nicht als Argument genutzt werden. Offenbar gibt es andere wichtige Faktoren, die die Unfallzahlen teilweise stark beeinflussen.

Zum Schadstoffausstoß: berücksichtigt man aktuellere Quellen als der BUND es dieses Jahr tat, als er Daten von 1999 (!) bzw. 2003 nutzte, dann würde sich eine mögliche Einsparung von 0,14% (gemessen am gesamten Bodenverkehr) ergeben.

Es fehlt die reine Vernunft

Selbstverständlich bringt das Tempolimit auf Autobahnen etwas, sowohl was die Verkehrssicherheit angeht, als auch beim Schadstoff-Ausstoß. Was fehlt ist die reine Vernunft, die sich hier gegen eine ganz einfache Entscheidung wehrt. Aber kann man die reine Vernunft bei unserem derzeitigen Verkehrsminister erwarten?
Die Freiheit des Autofahrens ist eh beschnitten (und meistens berechtigt). Hier hat es gute Gründe, vor allem, wenn es um die Belastung der Umwelt geht. Man muss nur wollen. Und wenn man sich überlegt, dass sehr viele Autofahrer in den vergangenen Jahren , ihr Fahrzeug jährlich zur Abgasuntersuchung gebracht und hohe Gebühren dafür bezahlt haben, nicht wissend, das eine „Abschaltvorrichtung“ im Motor eingebaut war......Die reine Vernunft eben......

Politische Debatte ...

"In der politischen Debatte suche sich jeder den Befund heraus, der gerade der eigenen Meinung entspreche."

... Na dann bilded ja die politische Debatte genau den Trend in der Gesellschaft wieder! Vermutlich weil sich mit sowas Wahlen gewinnen lassen. ... Und das verwerfliche daran ist mehr, daß ein solches Verhalten nicht gesühnt sondern sogar noch belohnt wird.

Nur wie wir mit soner Einstellung aktuelle Herausforderungen, wie etwa dem Klimawandel, Digitalisierung und Alterung der Gesellschaft, begegnen wollen? ... Diese Frage scheint sich kaum einer hierzulande laut zu stellen! Und weil man ohnehin nur noch das hört und glaubt was man will, merkt hierzulande auch scheinbar Keiner, wie das, was viele immer so schützenswert an Deutschland finden, immer mehr zur Fassade verkommt und unser Land in punkto Weiterentwicklung der Gessellschaft längst von Anderen überholt wird.

Und wer jetzt wieder auf die Alternative hofft: ... Nein! Sie ist ein Motor diese Problems!

@09:51 von LogiJoew

Befristung auf z. B. 2 Jahre

So, wie beim Solidaritätsbeitrag...

@Bote 9:41 kl. Aufgabe

Was hat der Premierminister wohl verglichen und was vergleichen Sie? Was müsste mit einbezogen werden damit ein D/F Vergleich überhaupt aussagekräftig wird. Siehe W. Bosbach "Lügen mit Zahlen".....

@10.30 Uhr - Volksabstimmung ..?

Was bei einer solchen Befragung herauskommen kann, das hat man beim Brexit gesehen.

Und wer sagt Ihnen eigentlich, dass hier das ganze Volk befragt werden soll..?!

Ich z. B. bin der Meinung, darüber sollten nur Menschen abstimmen, die auch die Autobahnen benutzen.

Und dann bitte auch eine Abstimmung darüber, ob LKW noch auf Autobahnen fahren dürfen.

Und darüber, ob Kleinwagen unter 100 PS noch auf Autobahnen fahren dürfen.

Und natürlich, ob Leute, die die Grünen wählen, noch ein eigenes Auto haben dürfen...

Mir würde da noch so viel mehr einfallen.

;-)

08:32 von Sisyphos3

«… hierzulande gibt es weltweit die geringsten Verkehrstoten
trotz eines fehlenden Tempolimits auf einem Teil der Autobahnen.»

Bezieht man die Anzahl der Verkehrstoten auf die amtich zugelassenen motorisierten Fahrzeuge einzelner Länder.

Lässt man weiterhin die Länder weg, in denen dazu keine verlässlichen Zahlen vorliegen. Eben so "Klein-Exoten". Lässt man also Länder weg wie etwa:
San Marino, Malawi, DR Kongo, Turkmenistan, Malediven, …

Bleiben "realistische" Länder übrig.
Sind die Länder mit den wenigsten Verkehrstoten pro Jahr pro 100.000 zugelassenen Fahrzeugen:

1 NOR (3,4)
2 CH (3,6)
3 SWE (4,4)

7 JAP (5,7)
7 DEU (5,7)
9 NL (5,8)
9 ÖST (5,8)

12 ITA (6,5)

? FRA (8,2)
? USA (12,5)
? CHN (19,7)
? RUS (37,6)

3. Letzter Platz: ÄTH (614)

Liegt DEU im weit oberen Bereich. Nicht grundlegend anders, bezieht man Verkehrstote auf je pro 100.000 Einwohner (nicht Fahrzeuge).

Platz 1 ist DEU auch da nicht.
Was sagen die Statistiken nun über (Schwer) Verletzte "wg. Raserei" …?

@09:10 von Didib57

Warum haben Dänemark, Schweden und Niederlande weniger Verkehrstote pro Jahr.

Gegenfrage: Warum gibt es in Österreich, Frankreich und Belgien trotz Limit mehr Verkehrstote?

Kontrolle

Einen neues Tempolimit braucht es nicht (obwohl ich auch für flächendeckend 130 bin), sondern endlich engmaschige Kontrollen und spürbare Strafen. Solange keiner, der die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit drastisch überschreitet - besonders "witzig" die Raser und Drängler in Baustellen - damit rechnen muss, mindestens bei jedem zweiten Verstoss erwischt zu werden, und nicht auch 'mal einen Monatslohn als Strafe loszuwerden, wird sich nichts ändern.

Schöne Rechnung

@ niemals wieder AfD 10:25

Schöne Rechnung: die Strecke München Hannover sind 635 km. Bei 5 Stunden Fahrzeit ergibt sich ein Schnitt von gerade 127 km/h
Fliesst der Verkehr bei Limit 130 schön gliechmäßig, dann sind die 5 Stunden drin.

Da sind wir doch genau auf einem Nenner.

Klimawandel....

Also selbst wenn es schon 0,5 % weniger Ausstoß gibt, dann sind es aber immerhin schon 0,5 % weniger.
Auch wenn andere Dinge vielleicht mehr die Umwelt verpesten, wie Kreuzfahrten und der Flugverkehr. Das sollte man auch untersuchen und dementsprechende Regeln aufstellen.
Vielleicht gehen dann die Politiker ja mit guten Beispiel voran und fliegen nicht immer zwischen Bonn und Berlin hin und her.
Es gibt genug potenzial zum einsparen, also kann man hier schon anfangen und dann muß man aber weitermachen.
Wir müssen unbedingt was tun, sonst Reden und Diskutieren wir uns noch zu Tode.

Am 30. Dezember 2019 um 10:37 von Kedros

"Ganz Europa hat 130.... und Deutschland benötigt erstmal eine Studie dazu! Warum wundert das niemanden?"

Ganz Europa? Nein, siehe Isle of Man ;-)

Aber mal im Ernst: wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit auf unbegrenzten Streckenabschnitten bei knapp 140km/h liegt - wozu dann noch ein generelles Tempolimit? In Litauen gibt es 5,3 Tote pro Mrd km Autobahnfahrt, in Belgien sind es noch 2,9 und in D sind es 1,9. Wenn ich genauso cherry picking betreiben würde, wie einige Befürworter, dann würde ich sagen, dass ein Tempolimit kontraproduktiv sei. Da ich aber ehrlich mit den Studienangaben umgehe, erwähne ich auch mal, dass DK nur 0,8 Tote auf einer Mrd. km Autobahnfahrt hat.
Quelle: ETSC; Datenerhebung 2011-2013

Neue Wähler für SPD?

Seit dem das Workfare-Prinzip (mit Hartz IV) aus den USA nach DE schwappte, will die SPD nicht mehr der "Betriebsrat der Nation" sein. Seit Jahren versucht sie die urbanen, umweltsensiblen Wählerschichten zu erreichen. Der Tempolimit-Vorstoß soll eben bei diesen Wählern fruchten.

Um wirkungsvoll für Klimaschutz zu handeln, wird sehr gut vom Umweltbundesamt erklärt (s. "Repräsentative Erhebung von Pro-Kopf- Verbräuchen natürlicher Ressourcen in Deutschland").

Quintessenz: Demnach ist der Ressourcenverbrauch "besonders hoch in Bevölkerungssegmenten mit einem hohen Einkommens- und einem hohen formalen Bildungsstand." Das UA führt weiter aus, dass insbesondere die Milieus, die sich verbal zu gesellschaftlicher Verantwortung und positive Umwelteinstellungen bekennen (Meine Anm.: Weniger Tote und Co2 Sparen beim Tempolimit?) Verbrauch und Emission am höchsten sind.

An diese Diskussion traut sich in DE keiner heran. Nicht in einem Land, wo nicht mal eine Vermögenssteuer möglich ist.

Wozu das denn???

Und wenn du nicht mehr weiter weißt- gründe einen Arbeitskreis. Oder bestelle eine Statistik - und wie war das noch? Traue keiner Statistik, die du nicht selber bezahlt hast?

Wer soll es denn Prüfen?

Schon jetzt fehlen viele Stellen bei den Behörden, um überhaupt flächendeckende für Ordnung auf den Straßen zu sorgen.

Nur wer wirklich einen Unfall hat, dem tatsächlich eine überhöhte Geschwindigkeit nachgewiesen werden kann, wird bestraft. Die schwarzen Scharfe, wo man machmal denkt, haben die überhaupt eine gültige Fahrerlaubnis, werden doch kaum erwischt.

Am schlimmsten sind doch die, welche nur eine Geschwindigkeit kennen. Außerorts 70 - 80, Geschwindigkeitsbegrenzung 50, 60 oder 70, weiter mit 70 - 80 und in Ortschaften mit 30 - 50 fahren sie auch 70 - 80. Doch werden kaum erwischt da sie oft hinter Fahrzeugen fahren die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten.

Überholen tun sie nicht, sondern nötigen den vorausfahrenden.

Die richtigen Sünder werden oft kaum bestraft, da die Behörden eh kein Personal haben.

Am 30. Dezember 2019 um 10:46 von Hansi2012

"M.E. gibt es aus Verkehrssicherheitsgründen viele Argumente für Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die vielfach rücksichtslose Raserei muss beendet werden."

Die rücksichtslose Raserei werden Sie mit einem generellen Tempolimit nicht beenden. Schon heute veranstalten Fahrer Rennen in Städten und auf den Landstraßen. Ein Tempolimit auf der AB wird das nicht beenden und es wird genügend Fahrer geben, die auch auf der AB ihre "S-Verlängerung" treten werden.

@ Ray

Das Mobilität ein Wirtschaftsfaktor ist lasse ich gerne als gutes Argument gelten. Aber: sie wird ja nicht aufgehoben, sondern nur ein wenig „entschleunigt“. In unseren Nachbarländern ist man auf mit Geschwindigkeitsbegrenzung noch mobil.
Da ich selber ein Vielfahrer bin (mit nem Lada Niva) und öfters von Berlin nach Lissabon mit dem Auto gefahren bin, habe ich eher den Eindruck gewonnen, dass meine Aufmerksamkeit und Konzentration bei längeren Strecken mit max. 140 Km/h länger erhalten bleibt als wenn ich 20 Minuten mit 240 Km/h „rase“.
Beim Thema Handy am Steuer stimme ich Ihnen völlig zu, leider würde sich mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung dieses Risiko nicht minimieren lassen.
Mein Fazit: Durch eine generelle Begrenzung wird der Verkehr flüssiger, sicherer und führ zusätzlich dazu, dass Alternativen wie die Bahn wieder mehr genutzt werden.

@10:30 von Wolf1905

ch bin bei diesem Thema für eine Volksabstimmung: ... Und an das Votum hat man sich dann zu halten.

Volksabstimmungen sind in Deutschland als politisches Mittel nicht vorgesehen (allenfalls landesweit), und daher auf keinen Fall bindend.

@10.46 von Riesling

Stimmt.
Aber bei uns gilt ja oft die Regel "warum einfach wenns auch kompliziert geht?"

Eigentlich geht es doch darum

Eigentlich geht es doch darum ein Maximum zu bestimmen. Das muß doch gar nicht niedrig liegen. Ein Maximum von 160 bis 180 reicht doch aus.
Das kann man je nach Bedarf dann etwas reduzieren.
Ich persönlich fahre am liebsten 120. Mir könnte es eigentlich egal sein.

Dagegen

Ich bin für Umweltschutz, aber gegen eine Gängelung bei der Geschwindigkeit.
Es gibt eh nur relativ wenig Abschnitte in denen noch gilt: "Freie Fahrt für freie Bürger!".
Regelt das die Autos endlich sparsamer werden! Meinetwegen auch über eine Vervielfältigung der Spritkosten, aber bei Benzin und Diesel gleich und für alle, also auch für Spediteure und Bauern und Dienstfahrzeugen.
Dann wird wahrscheinlich die Zahl der LKW's im Straßenverkehr abnehmen und die Anzahl der Elefantenrennen sinkt. Auch werden viele Spaßfahrer sich überlegen ob das rumgegurke jetzt sein muss.
Vor Jahren, als es noch 2 deutsche Staaten gab, kam unser Onkel mal zu Besuch und ließ seinen 16 jährigen Sohn fahren, mit der Begründung das er das bei dem gekrieche mit 100 schon packen würde. Genau das würde meiner Meinung nach auch passieren, die Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr lässt nach.

@ um 10:33 von Werner Musterfrau

"@Nebutzer Leider falsch gerechnet, Herr Musterfrau....
Nein, da habe ich nicht falsch gerechnet. Weil die Ratio von 1:2,36 auch nach Erreichen der Endgeschwindigkeit weitergilt, um Reibungsverluste, Luftwiderstände so auszugleichen, daß die Endgeschwindigkeit erhalten bleibt. Für 200 km/h wird man ggü. 130km/h immer das 2,36fache an Energie aufwenden müssen, um die Geschwindigkeit 200km/h zu erhalten. ..."
Ich will gar nicht prüfen, ob Sie falsch gerechnet haben, auch wenn Sie richtig gerechnet haben, haben Sie einen wesentlichen Aspekt unterschlagen, den Wirkungsgrad des Motors.
Der Wirkungsgrad des Motors kann (!) bei Tempo 200 wesentlich höher sein, als bei Tempo 130. Ablesen können Sie dies in dem sogenannten Muscheldiagramm.

"Befürworter von 130 i.d.R. ideologisch verklemmt"?

(Hansi2012, 10:46) Dann besteht also die ganze Welt außer der Hälfte von Deutschland aus ideologisch Verklemmten? Na, ich weiß nicht. Natürlich spielt das Klima schon eine Rolle, es geht ja nicht nur um den erhöhten CO2-Ausstoß, sondern auch um mehr Spritverbrauch. Und was selten zur Sprache kommt: Es ist erwiesen, dass eine Begrenzung auf eine Geschwindigkeit, die so gut wie alle Fahrzeuge problemlos erreichen können, weitgehend Stau vermeidet. Wer mal mit dem Auto in Norwegen war, der weiß das.

@ DLGPDMKR

Das mag grundsätzlich stimmen, schließlich wurde aus diesem Grund das Auto erfunden.

Leider zeigt aber der Alltag, dass die vernunftgesegneten Menschen schon vor langer Zeit ausgestorben sind...

Wenn das Ziel ist, in kürzester Zeit anzukommen, sollte man nach Alternativen zum Auto suchen, oder fahren wir in 20 Jahren dann mit Tempo 400 über die Autobahn?

Tempolimit

Ich verstehe nicht warum wir uns beim Tempolimit immer an anderen Ländern orientieren sollen. Machen wir doch bei Atomkraftwerken auch nicht

Fordert?

"Versicherer fordern Fakten zum Tempolimit"

Die Privatwirtschaft hat nichts von der Politik oder der Gesellschaft zu fordern.
Unabhängig davon ob eine solche Studie vielleicht sinnvoll wäre.

Am 30. Dezember 2019 um 09:00 von Sisyphos3

Ich weiß nicht, ob es ihnen schon aufgefallen ist, aber auf Landstraßen und im Stadtverkehr, haben sie 100te von Gefahrenquellen mehr, als auf einer Autobahn, auf welcher meistens alle, auf der entsprechenden Fahrbahn in die gleiche Richtung fahren und es zudem eine Farbahntrennung und keine Fussgängerüberwege gibt.
Nur so als Denkanstoss zu den Verkehrstoten.
Und ja, ich befürworte Tempo 130, ich selber halte mich rechts und fahre 100 - 120 und komme etwas später, aber entspannt ans Ziel.

Zahlen statt Emotionen

Ich habe das mal überschlagen.

Sagen wir durch das Tempolimit würde jedes Auto im Durchschnitt 1l /100km sparen, was realistisch ist.

Das wären für Diesel 2,65 kg CO2 weniger auf 100km bei Diesel.

Nehmen wir eine Durchschnittliche Fahrleistung von 12000km/Jahr /Auto /1l /100km Diesel gespart an (Benzin ist ähnlich, da zwar weniger CO2/l aber etwas mehr Verbrauch. Da beißt sich die Katze in den Schwanz):

2,65kg CO2 * 12000km / 100km = 318kg CO2 /Jahr

Bei ca. 65 Millionen registrierten Autos ergibt das:

65 000 000 Autos * 0.318 t CO2 = 20 670 000 Tonnen CO2 -> ca. 21 Millionen Tonnen CO2 im Jahr weniger emittiert.

Bei einer jährlichen CO2 Emission von ca. 800 000 000 t CO2 in Deutschland sind das:

(21 000 000 t /800 000 000 t )* 100% = 2,65 % !

Natürlich vorausgesetzt alle würden Autobahn fahren. Den Faktor zu ermitteln ist sicher nicht trivial, da der Berufspendler mehr fährt. Das wird mir dann aber zu aufwendig für einen Kommentar.

@ vriegel

Neiddebatte? Das können Sie aber nicht allen überstülpen!

Vor allem disqualifizieren Sie Ihre Meinung, wenn Sie von “Spaß verderben“ schreiben. Ich fahre zum Beispiel nicht zum Spaß Auto. Sie etwa? Für solche Hobbies kann man sich eine Strecke mieten, da kann man sich “austoben“. Neidisch brauche ich auch nicht sein. Gerade weil ich viel unterwegs bin, ist mein Auto bequem, lässt sich ganz entspannt bewegen und das bei einem moderaten Verbrauch von 6 Litern. Und ob Sie es glauben oder nicht, ich habe es noch nie bis zur Abriegelung ausgefahren.

10:37 von Kedros

«Ganz Europa hat 130.... und Deutschland benötigt erstmal eine Studie dazu! Warum wundert das niemanden?»

Hat maximal 130 km/h.

NOR als das Land weltweit mit den wenigsten Verkehrstoten pro 100.000 Einwohern, oder auch pro 100.000 amtlich zugelassenen Fahrzeugen. Hat max. 90 km/h auf Autobahnen, 80 km/h auf Landstraßen, 50 km/h in Städten.

Nun ist sicher kein zwangsläufiger direkter Zusammenhang zwischen zulässiger Höchstgeschwindigkeit und Verkehrstoten. Ist es wohl weltweit "Raser Bleifuß", der überproportional viele (sehr) schwere Verkehrsunfälle verursacht. Solche Menschen, die im KfZ weniger Fortbewegungsmittel, aber mehr "Herrenbeschleuniger" sehen.
Denen sind Geschwindigkeitsbegrenzungen eher egal.

Aber in allen Ländern, in denen ich je selbst auf einer Autobahn fuhr, oder mit in einem KfZ saß. Überall dort, wo es eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. War der Verkehrsfluss gleichmäßiger, das Fahren entspannter.

Ganz unabhängig von Unfällen, Verletzten, oder gar Toten …

Sinn und Zweck

Es wäre ja nicht der alleinige Zweck eines Tempolimits, die Sicherheit zu erhöhen. Das Tempolimit würde durch die geringeren Geschwindigkeitsdifferenzen bestimmt den einen oder anderen Unfall verhindern.

Was es brächte, wäre neben signifikant weniger Emissionen ein entspannteres Vorankommen, das hätten wir meiner Ansicht nach auch dringend nötig. Der Preis dafür - geringfügig höhere Reisezeiten - ist vergleichbar gering. Ist mir unverständlich, warum man das so vehement verhindern will, es sprechen keine rationalen Gründe dagegen - mal davon abgesehen dass die Industrie lieber teure Angeberautos verkaufen will, die 2 Tonnen wiegen und 240 fahren.

@ Deffi78 - Geschwindigkeit in Eigenverantwortung

anpassen: "Jeder, der hier Führerschein gemacht hat weiß das."

Da staune ich aber, denn hier - Agglomeration mit 6 Mio Einwohnern - wissen offensichtlich 80 % der männlichen Führerscheininhaber gar nicht mehr, dass ihr Auto Blinker hat und wie gut man sich mit denen verständigen kann; gleichfalls überwiegend unbekannt ist, wer bei unbeampelter Kreuzung Vorfahrt hat oder dass man Straßeneinmündungen freihalten muss, wenn man z. B. vor einer Ampel wartet.
Und da sollen sie sich ausgerechnet bei der Geschwindigkeitsanpassung an Eigenverantwortung und an das erinnern, was sie für den Führerschein gelernt haben?

Ich weiß auch nicht, ob ein Tempolimit viel bringt, zumal es an Kontrollen fehlen wird. Vielleicht sollte die Regierung beim Autobau anfangen zu regulieren: immer potentere Geschosse mit immer größeren und ablenkenden Multifunktionsdisplays und zig Pipifax-Fahrassistenten zuzulassen, ist nicht der Weg zu umwelt- und verantwortungsbewusstem Fahren.

P.S. Sinn und Zweck

wobei man noch anmerken durfte, dass bei geringeren Geschwindigkeiten und -Differenzen auch ein besserer Verkehrsfluss entsteht. Damit weniger Staus. Was dann wiederum unterm Strich ein schnelleres Vorankommen für Alle begünstigt.

 um 10:25 von niemals wieder AfD

Das diese Milchmädchenrechnung nicht stimmt wurde schon in den 70ern experimentell wiederlegt. Da sollten zwei die Strecke München - Hamburg in gleichen Autos fahren. Der eine was das Auto hergibt, der andere konstant gemächlich. Die Differenz schon damals war weniger als 30 Minuten.

Warum?
Sie werden kaum 30 Minuten mit (echtem) Vollgas aushalten ohne mental auszubrennen. Jetzt so zu tun, als könne man über Stunden Höchstkonzentration aufrecht erhalten ist etwas naiv.

Wenn Sie die Pausen einrechnen relativiert sich das maximal.
Es ist wie beim Marathon. Nicht die Sprinter sind am Ziel schnell sondern die gemäßigt dauerhaften.

Genug

Es gibt genug Rennstrecken, die gegen Entgelt genutzt werden können. Da mögen alle hin die rasen zu ihrem Glück brauchen hingehen. Zur Zeit fahren alle Hobbyrennfahrer Europas nach Deutschland um sich auszuleben.

Ich bin eine Weile auf einer 130 km/h-Strecke beruflich gependelt. Selten so stressfrei und entspannt zur Arbeit erschienen. Der Unterschied von der Drängelei auf dem ersten Teil der Strecke war gigantisch.

Eine so billige Klimaschutzmaßnahme ist selten zu haben und die Versicherer wissen verm. genau wie viel weniger Sach- und Personenschäden es gäbe.

Im übrigen ist es nicht wahr, dass sich die schnellere Fahrt in höherer Aufmerksamkeit niederschlägt. Auch hier gilt die Gewöhnung.
Wer schon einmal in einem Transporter mitgefahren ist, dessen Fahrer bei 170 in der Baustelle telefoniert und den Dienstplan seiner Mitarbeiter plant, wie mir geschehen, der glaubt zumindest nicht mehr an diesen Weihnachtsmann.

Also bitte schnell eine Harmonisierung der Höchstgeschw. in Europa.

Nochmal:

Beim Tempolimit geht es nicht primär um die Erhöhung der Verkehrssicherheit sondern um die einfache und praktisch kostenlose Möglichkeit, Emissionen zu senken. Daß die Versicherer aber Daten zur Risikoeinschätzung und -bewertung brauchen um ihre Prämien berechnen zu können ist auch klar.
"Eine funktionierende Richtgeschwindigkeit" ist faktisch nicht vorhanden weil sich mangels Verbotscharakter niemand daran hält, warum auch. Dieses "Argument" ist also mehr als unbrauchbar. Wenn man sich die ebenso wütenden wie naiven Reaktionen einiger Diskussionsteilnehmer hier und anderswo anschaut, die deswegen ihre persönliche Freiheit bedroht sehen, dann weiß man warum die Welt eben so ist wie sie ist.

Am 30. Dezember 2019 um 09:12 von niemals wieder AfD

Ich will damit sagen: Ein Tempolimit wird ganz andere Probleme nach sich ziehen! Es wird mehr LKW Verkehr geben, weil die Kühlketten sich verändern. Dadurch wird es mehr Unfälle geben, usw.

Selten habe ich soviel Unsinn auf einmal gelesen. Wieso soll es mehr LKW geben wenn 130 eingefüht wird? Nach München in 9 anstelle von 6 Std, würde heissen, 6Std am Stück Bleifuss mit 210 Km/h.
Sagen sie, fahren sie auf einem Rundkurs nach München oder hat es noch andere Verkehrsteilnehmer.

Tempolimit ist längst überfällig

Was soll denn noch eine Studie? Das Ergebnis der Studie ist doch determiniert durch den Auftraggeber. Ist es die Automobilindustrie oder - stellvertretend - Herr Scheuer, dann wird das Tempolimit als "wider die Vernunft" erachtet.

Fragt man die Bürger, siehe letzte Umfrage, dann ergibt sich klar mehrheitlich die Forderung nach einem Tempolimit.

Sollte man in einer sogenannten Demokratie, in der doch angeblich alle Gewalt vom Volke ausgeht, nicht den mehrheitlichen Willen des Volkes umsetzen? Die Entscheidung der Automobilindustrie oder Herrn Scheuer zu überlassen, hieße, demokratische Prinzipien auf den Kopf zu stellen.

Noch was

Da hier öfter gepostet wird die meisten Unfälle geschähen an bereits regulierten Streckenabschnitten: Genau deshalb wurden diese Strecken bereits reguliert. Und zwar oft erst nachdem bereits genug Menschen zu Schaden gekommen sind um nachzuweisen, dass dort eine Gefährdung besteht. Vor meiner Haustür musste erst jemand sterben bevor es möglich war.

@10.27-Nötigung auf der BAB..?

Sie schreiben, wenn alle auch auf der linken Spur 130 km/h fahren würden, dann erledigt sich das von alleine.

Aus rechtlicher Sicht wäre das Nötigung. Bzw wenn Sie das als Aufruf verstanden haben möchten, dann wäre das Aufruf zur Nötigung.

Also keine gute Idee...

@um 10:18 von Dr. Dr. Sheldon...

"Die Autohersteller bauen das, was die Kunden wollen."
Falsch!
Die Autohersteller baue das womit sie am meisten verdienen!
Wenn größere oder dickere Menschen (mittlerweile ein hoher Prozentsatz in D's) ein Auto kaufen, kaufen sie sich eins in das sie hineinpassen, Beqeum Ein- und Aussteigen können und auch Bequem sitzen! Für solche Leute ist die Auswahl manchmal gar nicht so groß.
Die Auswahl von Autos die dem Fahrer und Beifahrer genug Platz bieten und trotzdem sparsam sind ist nicht sonderlich groß!

@ Francis Fortune

Unsere Nachbarländer sind oft kleiner und die Infrastruktur der Bahnen ist häufig besser ausgebaut
- auch historisch bedingt durch die geographischen Gegebenheiten. Wir haben eben sehr lange auf die Straße gesetzt.

Respekt für Ihre Leistung mit dem Lada! :-) Aber diese Strecke fahren Sie hoffentlich nicht oft. Ähnliches habe ich mal in jungen Jahren mit einem kleinen Fiat nach Gibraltar geschafft.

Mir geht es um den Alltagsverkehr, der nicht zeitlich vertretbar mit ÖPV abgedeckt wird. Rasen mag ich auch nicht, deswegen halte ich die 160 km/h für völlig ausreichend. Im Prinzip sind wir ja fast einer Meinung.

Tempolimit für weniger CO2?

Das ist lächerlich.
Die meisten fahren eh nicht so schnell (lohnt sich nicht, da das Auto einfach zu viel mehr an Benzin braucht), und was den meisten CO2 verursacht sind Staus. Das stinkt erbärmlich.
Daher ist Verkehrsführung das wichtigste, um CO2 im Straßenverkehr zu minimieren.

Nicht reden einfach machen

Ein Blick in die Schweiz reicht. Tempo Limit und engmaschige Kontrollen haben einen klaren Erfolg gebracht. Alles Andere sind billige Ausreden und schmutzige Spiele auf Zeit.

"Bisher seien die Wirkungen eines Tempolimits in Deutschland wissenschaftlich noch nicht umfassend untersucht worden, bemängelte der Experte [der Versicherungswirtschaft]"

Noch eine Studie, um herauszufinden, was jeder, der Zugang zum Internet hat und sich auf unabhängigen Seiten außerhalb von „Filterblasen“ informiert jetzt schon weiß oder selbst herausfinden könnte (auch wenn er kein Wissenschaftler ist)? Und das ausgerechnet auf die Initiative

Was soll das bringen?

"Zudem gebe es "weit herausragendere Aufgaben, als dieses hoch emotionale Thema wieder und wieder ins Schaufenster zu stellen"":

Damit hat Andreas Scheuer m.E. ausnahmsweise mal Recht. Allerdings dürfte dessen Verständnis davon, welche politischen bzw. gemeinschaftlichen Aufgaben für das zukünftige Überleben der Gesellschaft (da alle auf demselben Planeten leben, nicht nur der deutschen) "herausragend" sind stark von dem der globalen Gesamt-Bevölkerung im Allgemeinen und dem der Wissenschaft im Besonderen abweichen.

Jetzt noch?

In der Elektromobilität verbieten sich hohe Geschwindigkeit über längere Zeiträume quasi von selber, da der Verbrauch im Vergleich zum Verbrenner logarithmisch mit der Geschwindigkeit steigt. Hinzu kommen immer häufiger Fahrassistenzsysteme und Automationen zum Einsatz, die das Fahren sicherer machen und den Verkehr weiter vergleichmäßigen.

Wozu in Anbetracht dieser Aussichten die Besonderheiten limitierungsfreiher Straßen aufgeben? Diese Freiheit stellt besondere Anforderungen an die heimischen Autobauer, wovon diese aber profitieren und insbesondere im Zeitalter der Elektromobilität profitieren, indem die technische Weiterentwicklung und Effizienzverbesserung der Stromer im Besonderen angespornt werden.

Da sich ein Limit zudem kaum auf die Sicherheit auswirken wird, sehe ich das viel eher kontraproduktiv. Sich voll auf den EE Ausbau konzentrieren anstatt dem Spaß an der Elektromobilität in den Weg zu stellen, das verstehe ich unter einem lohnenswerten Ausblick.

Tempolimit

Weshalb gibt es in Deutschland nur noch Symbolpolitik. Tempolimit, Silvesterknaller und Schwarze Null.

Alles Themen, die uns als Gesellschaft nicht weiter bringen und keines unserer Probleme einer Lösung zu führen könnte.

Alle drei Themen Spalten die Gesellschaft ohne irgendeinen Nutzen zu haben.

Mit diesen Themen bekommen wir keine Krankenschwester, keinen Arzt, keinen Richter oder gar einen Polizisten mehr. Die Infrastruktur vergammelt auch weiter vor sich hin. Straße, Schiene oder gar Schulen werden davon nicht besser.

Soll dies Symbolpolitik die Probleme verdecken?

Freie Wahl der Geschwindigkeit?

Unsere Autos sind eigentlich meistens für Geschwindigkeiten weit über 130 KM ausgelegt. Ob man allerdings so schnell fahren will, sollte in einer Demokratie grundsätzlich jedem überlassen bleiben.
Für eine Begrenzung auf 130 KM spricht eigentlich, dass sich voraussichtlich weniger Staus bilden werden. Das liegt m.E. daran, weil die potentiellen Schnellfahrer erheblich langsamer fahren würden; die Langsamfahrer sich aber genötigt fühlen würden, ihr Auto auf mindestens 115 bis 130 KM zu beschleunigen.
Die Fahrweise wird durch eine Begrenzung des Tempos insgesamt ruhiger, aber die Abstände zwischen den Fahrzeugen verringern sich jedoch stark. Siehe z.B. das Beispiel NL.
Ich plädiere eher für die der jeweiligen Autobahn angepasste Geschwindigkeitsbeschränkung. Z.B. um große Städte herum 80-100, auf zweispurigen Autobahnen grundsätzlich 120 KM, auf mehrspurigen Autobahnen 140 KM und auf wenig befahrenen Strecken maximal 160.
Damit feste also Geschwindigskeitsbeschränkungen von 120 bis 160.

"Eine Auswertung der

"Eine Auswertung der Unfallstatistiken hat gezeigt, dass pro Jahr etwa 70 Menschen bei Unfällen sterben, bei denen eine besonders hohe Geschwindigkeit mit ursächlich war - und zwar auf Autobahnstreckenabschnitten ohne Tempolimit." ... "Haben Sie dazu eine Quelle?" ...

Eine .. Erhebung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) aus dem Jahr 2016 hat unter anderem explizit Geschwindigkeitsunfälle auf Autobahnen untersucht, also Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter eine nicht angepasste Geschwindigkeit aufwies. Das Ergebnis: Von deutschlandweit 185 Todesopfern bei Geschwindigkeitsunfällen kamen 122 Menschen (66 Prozent) in Abschnitten ohne Tempolimit ums Leben. 63 Unfallopfer (34 Prozent) starben in tempolimitierten Zonen.

&11.02-kine Vermögenssteuer in Deutschland?!

Hier lesen Sie mal, was alles zu den Vermögenssteuern zählt:

International, etwa bei der OECD, gelten auch die Grundsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Gewerbekapitalsteuer, Zweitwohnungsteuer, Hundesteuer, Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer als vermögensbezogene Steuern. Quelle Wikipedia

Ihre Aussage es gäbe in Deutschland keine Vermögenssteuer ist also falsch.

Es ist also durchaus so, dass die von Ihnen genannten Menschen im Schnitt auch deutlich mehr Steuern zahlen...

11:00 von riewekooche

«Warum haben Dänemark, Schweden und Niederlande weniger Verkehrstote pro Jahr?«

«Gegenfrage: Warum gibt es in Österreich, Frankreich und Belgien trotz Limit mehr Verkehrstote?»

Anmerkung zu beidem. Keine allumfassende Erklärung.

In Dänemark wird das KfZ von der Polizei vor Ort sofort beschlagnahmt, wenn jemand bei einer Geschwindigkeitsübertretung "in flagranti" ertappt wird, die bei 100% mehr als der zugelassenen Geschwindigkeit liegt.

60 km/h erlaubt - 120 km/h Stunde gefahren.
Bspw. Autobahn-Baustelle. Aber auch jeder andere Ort.

KfZ beschlagnahmt. Wenn durch Gerichtsprozess bestätigt. KfZ zugunsten der Einnahmen des Staates amtlich versteigert. Prinzipiell gleiches Vorgehen bei Ertappt-Werden durch Radarfalle.

Auto futsch - neues kaufen müssen - äußerst dumm und mies gelaufen.
Besser gesagt: Dumm gerast.

Verkehrsstrafen in DEU sind in der Höhe der Geldbeträge im Vergleich zu anderen Ländern … so was wie die 10-Cent-Artikel am Kiosk, die Kinder in Tüten packen lassen.

@ Harnisch (10:32)

Bei wörtlichen Zitaten muss schon korrekt zitiert werden.
Sie legen mir Sätze in den Mund, die ich nie von mir gegeben haben.
Das verbiete ich.

Einen Wunsch

an die Autoindustrie hätte ich. Baut Autos deren Höchstgeschwindigkeit bei Tempo 200 abgeregelt wird.

Studien, Studien, Studien

Wie wäre es mal damit, den gesunden Verstand einzusetzen statt wieder viel Aufwand und Geld in Studien zu investieren?
Es kann unmöglich zur Frage stehen, ob ein Limit für die Wahrscheinlichkeit von Unfällen sowie für das Wohl unserer Energie- u. Umweltpolitik zum Vorteil ist!
Man kann über das Limit selbst diskutieren, ob man es wie andere Länder mit 120/130 km/h betreibt oder höher ansetzt, bspw. bei 160 km/h.
Aber bitte kein Geld für eine Studie an dieser Stelle investieren - Verschwendung von unseren Steuergeldern!

@11.02-SPD nutzt Ressourcen des Umweltbundesamtes

Die Debatte über das Tempolimit dient, wie Sie richtig schreiben, allein dazu der SPD Wähler zurück zu bringen, die zu den Grünen abgewandert sind.

Dies mit Ressourcen aus dem spd-geführten UBA.

M. M. n. müsste man mal überprüfen, ob das überhaupt legal ist, oder ob hier illegal für die Partei gearbeitet wurde.

Dürfte vermutlich schwer zu beweisen sein.

Am 30. Dezember 2019 um 10:41 von vriegel

Denen, die sich mehr leisten können, den Spaß zu verderben. Dieser Neid schlägt sich in fast allen Bereichen des Lebens nieder.

Wenn es an Argumenten fehlt muss der Neid herhalten. Ist ihnen auch schon aufgefallen, dass man inzwischen ein Auto mit einer gewissen Leistung gebraucht kaufen kann, oder sogar als Neuwagen leasen kann?
Sie sind doch sicher nicht der Überzeugung, dass die ganzen PS Monster auf unseren Strassen mit dem Sparbuch bezahlt wurden. Im übrigen muss ein Auto nicht mehr teuer sein um schnell fahren zu können.

11:20 von Morlem

haben sie 100te von Gefahrenquellen mehr, als auf einer Autobahn
.
das würde doch dann auch bedeuten,
dass man - weil weniger Gefahrenquellen - schneller fahren kann ... gefahrlos

11:32 von TKM

sollte es ihnen entgangen sein
wer schneller als Richtgeschwindigkeit 130 fährt
und dabei einen Unfall fabriziert der bei 130 km/h vermeidbar gewesen wäre
muß die Versicherung nicht oder nur einen Teil bezahlen

11:58 von schiebaer45

.... Tempo 200 abgeregelt wird.
.
meine Karre ist bei 250 abgeriegelt
schneller als 200 bin ich noch nie gefahren

@ TKM

"Beim Tempolimit geht es nicht primär um die Erhöhung der Verkehrssicherheit sondern um die einfache und praktisch kostenlose Möglichkeit, Emissionen zu senken" Am 30. Dezember 2019 um 11:32 von TKM

Dann muss man Stau vermeiden. Da wird noch am langsamsten gefahren, aber bei "Stop and Go" wird das meiste in die Luft geblasen.

Und was Emissionen angeht:
Da könnte man gleich mindestens die Hälfte aller Waren verbieten, weil sie zum Leben nicht notwendig sind und nur Emissionen verursachen: bei der Produktion und beim Transport. Manche Waren sollen auch noch ungesund sein.

Wieso also jetzt in den Autobahnen verbeißen, auf denen die Wenigsten über 140 fahren? (130 + 10% Toleranz sind 143.)
Ich glaube, da wollen nur manche wieder in die Medien.

um 11:58 von schiebaer45

". . . deren Höchstgeschwindigkeit bei Tempo 200 abgeregelt wird."

Dann haben wir die nächste Betrugssoftware.

Raser sind überhaupt nicht

Raser sind überhaupt nicht das problem. Ich bin auch "RAser", da ich mit meinem V8 schneller unterwegs bin, als viele andere. Das ist aber überhaupt nicht schlimm, da man nach wie vor, nicht durch andere durchfahren kann. Und da man als "Raser" immer mit Fehlern anderer rechnet, macht man bei unübersichtlicher Verkehrslage einfach langsamer. Und jetzt schlägt die Stunde der Schleicher und Oberlehrer, die völlig talentbefreit von links bis rechts übr die BAB gondeln. Rechtsfahrgebot? das gilt nur für alle anderen. Und wenn so einer dann mal die Lichthupe bekommt, ist natürlich der schlimme RAser dran schuld.
Tempolimt von 130 ist völlig OK. Soll der verkehr dann nicht zum erliegen kommen, brauchen wir halt 30000neue Verkehrsüberwacher. Und dann geht das Gejammer erst richtig los, wenn der Strafbefehl für sinnbefreites Linksfahren und 1Monat Fahrverbot ins haus flattert.

Viel zu hohe Geschwindigeitsbegrenzungen

Deutschland ist extremes Autoland.
Die AFD muß eigentlich zu Wahlen nur ein durchgestrichenes Tempo 130 Schild plakatieren und sie würden wahrscheinlich gleich nochmal mindestens 5-10% hinzugewinnen.
Würde mich nicht wundern, wenn auch hier genügend ihr Protestkreuzchen setzen würden, würde die CDU von ihrer Blockadehaltung abweichen.

Wenn man wirklich noch sicherer Straßen haben will, dann muß man schon ein wenig rigororser sein oder nicht?
Also 20 km/h in Städten, 40 km/h auf Landstraßen, 60 km/h auf Bundesstraßen und max. 80 km/h auf Autobahnen.
Na dann...

Ratio 2,36

Wie kommen Sie denn auf 2,36? Die Reibung der Reifen auf der Straße ist annähernd geschwindigkeitsunabhängig, die Luftreibung wächst zwar mit der dritten Potenz, aber für die relavanten Geschwindigkeiten spielt der Luftwiderstandsbeiwert eine viel größere Rolle. Oder warum glauben Sie, daß ein leerer LKW mit 350 kW Leistung auch ohne Tempo-Abregelung nicht annähernd so schnell fahren kann wie ein flacher Sportwagen mit gleicher Leistung?

Und die nächste Sau kommt durchs Dorf!

Man kann auch sämtliche Verkehrsmittel verbieten, dann gibt es gar keinen CO₂-Ausstoß mehr. Was will man denn noch alles verbieten? Feuerwerk wird wegen Feinstaub verboten, Diesel werden wegen Feinstaub verboten, als nächstes ist das Grillen dran, am Flugzeug arbeitet man schon. Was soll eine Begrenzung auf 130 km/h bringen? Die meisten Verkehrstoten gibt es auf der Landstraße. Beim CO₂-Ausstoß kann man an anderen Stellen deutlich mehr erreichen. Man kann auch die Industrie stilllegen. Dann sind zwar alle arbeitslos, aber es gibt saubere Luft.

Ein steter Tropfen höhlt den Stein

immer und immer wieder, bis selbst die größten Kritiker klein bei geben.

wie schnell wird hierzulande gefahren ?

ist es realistisch dass einer von Stuttgart nach Hamburg mit 250 km/h fahren kann
doch wohl kaum
die meiste Zeit ist es reglementiert 60 ... 80 weil Baustelle
dann Tempo 100 .... 130
und dort wo freie Fahrt möglich wäre
läßt es der Verkehr nicht zu
ist es wirklich zu viel verlangt
wenn man dann bei freier Strecke mal 180 fährt
und wer das nicht versteht
ich rauche nicht, habe keine Waffe zu haus, Silvester keine Raketen,
Saufen tue ich auch nicht, gehe nicht zur Jagd
soll ich jetzt das alles versuchen zu verbieten,
einschließlich dem Grillen im Garten ,
jedes Fest sowieso
nur weil ich anderen Menschen den Spass nehmen will
und hier zu behaupten es bedrohe das Leben anderer Menschen
ist wohl sehr an den Haaren herbeigezogen oder darf man schnell fahren
wenn es die Verkehrssituation nicht erlaubt ?

Tempo 100 120 oder 250

Bei der letzten Abstimmung zum Thema Tempolimit haben unsere Politiker Union+SPD eher für Tempo 250 gestimmt.
Alles andere wäre doch gegen den Gesunden Menschenverstand...

Ich schlage deshalb vor Autos, die nicht bei 130 abgeregelt sind stärker zu besteuern. - Mind. 500 Euro pro Jahr. -

@Sisyphos

"
Am 30. Dezember 2019 um 09:00 von Sisyphos3
08:50 von Werner Musterfrau

stimmt
nur warum gibt es dann 2.900 Verkehrstote auch Landstraßen und in der Stadt
gerademal 300 auf Autobahnen wo es ja auch teilweise (1/3) Limits gibt"

Weil es auf Autobahnen keine Bäume gibt, gegen die man wegen überhöhter Geschwindigkeit rasen kann. Beim Linksabbiegen in den Gegenverkehr fahren ist auf Autobahnen eher unmöglich, u.s.w. Mit Tempolimit hat das rein gar nix zu tun. Kommt man selbst drauf, mit ein bisschen nachdenken.

Auf meiner Arbeitsstrecke (15

Auf meiner Arbeitsstrecke (15 km Autobahn) kann ich in aller Regel 80-120 km/h fahren, egal wie schnell ich gerne fahren möchte, denn auf der linken Spur sind eh nur polnische LKW unterwegs. Ein Tempolimit besteht doch aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens schon.
Meine entspannteste Fahrt war nachts auf der A7 nach Österreich in den Skiurlaub. Tempomat bei 180 km/h rein und es war nichts los. Das war optimal und stressfrei

11:44 von failedfamily

Ein Blick in die Schweiz reicht.
.
dann kommen sie mal nach Süddeutschland A831
wie sich da viele Schweizer ausleben .....

@ riewekooche, um 11:00

re @09:10 von Didi57

...weil da so wenige deutsche Autofahrer unterwegs sind... ? :-)

@Sisyphos3

Am 30. Dezember 2019 um 09:05 von Sisyphos3
08:40 von hund

Ein Tempolimit auf 120 km/h würde in Deutschland lediglich eine Reduktion des CO2-Ausstosses in Deutschland um etwa 0.5% bewirken
.
glauben sie das ?
bei mir wären das bestenfalls 0,2 %
aber Staus bewirken bei mir 20 %

Kommt auf die Perspektive an. Sie stehen nicht im Stau, Sie sind der Stau (mit anderen).

Mein bescheidener Beitrag

zum Tempolimit. Ich fahre einen 1,6 Liter Diesel mit geringer Höchstgeschwindigkeit. Und trotzdem bin ich gegen ein Tempolimit. Ich sehe es an den LKW's, die monoton mit einer Einheitsgeschwindigkeit die Autobahn in Anspruch nehmen. Kaum einer, der sich voll auf das Fahren konzentriert. Und warum? Weil diese Art von Fahren extrem ermüdent ist. Ich bin jahrelang mit schnelleren Autos große Strecken gefahren und habe, wenn möglich, häufig die Geschwindigkeit gewechselt. Das verhindert Ermüdungen.

12:26 von Der MoJo

Diesel werden wegen Feinstaub verboten
.
Feinstaub ist bei nem E Auto auch nicht niedriger

wahrscheinlich haben sie Recht, alle Verkehrsmittel verbieten
kein Feinstaub, kein CO2 oder NOx
die Fzg Industrie am Boden
das Schuhmachergewerbe boomt
dazu weniger Herz/Kreislauferkrankungen und Diabetes,
weil sich die Menschen mehr bewegen
wobei zusätzlichen Ärger bei der Rente
Rentenalter bei 80 :-)

@Niemals wieder...

"[...]Tempolimit.

Ich will damit sagen: Ein Tempolimit wird ganz andere Probleme nach sich ziehen! Es wird mehr LKW Verkehr geben, weil die Kühlketten sich verändern. Dadurch wird es mehr Unfälle geben, usw."

Hä? Werden die tiefgefrorenen Hähnchen im Pkw mit 250 Km/h über die Autobahn gefahren?

12:22 von alu355

«Deutschland ist extremes Autoland.
Die AFD muß eigentlich zu Wahlen nur ein durchgestrichenes Tempo 130 Schild plakatieren und sie würden wahrscheinlich gleich nochmal mindestens 5-10% hinzugewinnen.»

"Was dem Ami das fast unbeschränkte Waffenrecht".
Das ist in DEU das potentielle Tempolimit auf Autobahnen.
Aufrührer und Auslöser "für Volkszorn".

Onwohl ich eher denke, dass sich eine "recht komfortable" 50% + Mehrheit der Deutschen durchaus mit Reglementierung max. 130 km/h auf Autobahnen "anfreunden könnten".

Sind dann allerdings auch die mit dabei, die gar nie Auto fahren. ´
Und die, die eh nie Autobahnen benutzen.
Und die, die nie einen höheren als den 3. Gang fanden …

«Also 20 km/h in Städten, 40 km/h auf Landstraßen, 60 km/h auf Bundesstraßen und max. 80 km/h auf Autobahnen.»

Wird niemals wer vorschagen. 20 km/h ist eine der dämlichsten + umwelt-unverträglichsten Geschwindigkeiten. Fährt man die im 1. oder 2. Gang …?

Und spaßig … KfZ "als Ausbremser" für Radfahrer …

@saharawind

"[...] Oder einfach ein anderes Fahrsystem einführen?
Rechte Spur für die "Langsamfahrer" bis max. 100 Km/h begrenzt.
Linke Spur für gehobenere schnellere Fahrweise, ab 100 Km/h bis 200 Km/h.
Die Mittlespur, ähnlich wie "Rettungsgasse" ausschließlich zum überholen."

Andere nennen den Euphemismus "gehobene schnellere Fahrweise" schlicht rasen.

@riewekoche

"
Am 30. Dezember 2019 um 09:41 von riewekooche
@08:34 von Deffi78

Einfach mal machen

Jawoll, einfach mal verbieten. Hier verbieten, da verbieten, dies verbieten, das verbieten.

Am Besten alles verbieten, so daß die Leute nur noch kaufen und Steuern zahlen dürfen. Alles andere ist verboten.

Wir haben in Deutschland schon sehr viele verbote im Vergleich zu anderen Ländern.

Wollen Sie wirklich noch mehr?"

Aha, dann sollte also die Geschwindigkeitsbegrenzung in geschlossenen Ortschaften von 50 Km/h wieder aufgehoben werden, damit Sie ungestört in "gehobener schneller Fahrweise" wie sich hier ein User ausdrückte, mit 250 Km/h durch die Stadt brettern können. Freiheit, die ich meine.

@ Bürgerschreck 10:53

Dass Sie Ihren F-150 in München lieben, kann ich schon verstehen. (An CO2 darf man trotzdem nicht denken!)
Die 130 km/h auf der Autobahn würde mich persönlich nicht stören, ich fahre ohnehin selten schneller, aber meiner Meinung nach ist der Verkehr in Deutschland ohnehin schon völlig überreglementiert, was zu einer stressigen Fahrerei führt. Seit jedes Kaff inzwischen eigene Geschwindigkeitsbeschränkungen zur Sanierung der Gemeindekasse aufstellen darf - häufig zeitbegrenzt - ist man viel zu sehr vom Verkehrsgeschehen abgelenkt, um ja auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung zu übersehen, und nicht umgehend abgezockt zu werden.
Im Ausland wird selten so unentspannt gefahren wie in Deutschland (vielleicht abgesehen von der Schweiz).
Zur Reduzierung von Unfällen wäre möglicherweise ein Rückbau unseres Schilderwaldes die vernünftigere Lösung.

Ach so, fiel mir gerade

Ach so, fiel mir gerade ein.
PS oder kW heisst auch, Wagnisstärke bei den Versicherern. Bei Tempo 130 heisst es auch runter von den hohen Prämien.
Dann stimmt der Umsatz und Gewinn für die Kfz Versicherer nicht mehr. Also wieder nur Lobbyismus.

12:51 von schabernack

Und die, die nie einen höheren als den 3. Gang fanden …
.
also im Comfort Fahrmodus befindet sich mein Auto
bei Tempo 100 im 9. Gang

Wenn wir, ..

was richtig gewesen wäre, 1973 im Zuge der erste Ölkrise, eine, nein, keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobanen, sondern eine bauartbestimmte Höchstgeschwindigkeit für zulassungsfähige KFZ eingeführt hätten, dann bräuchten wir uns heuer nicht so viel das Maul zerreißen oder den Hirsel zerbrechen, dann bräuchten E-Fahrzeuge auch nicht so viel Leistung und könnten weiter fahren … aber vermutlich gäbe es dann Porsche und Brabus nicht, die wären nämlich überflüssig.

@Ritchi bzgl. Motorwirkungsgrad

Sie schreiben, der Wirkungsgrad könne bei 200 besser wesentlich höher sein als bei 130.

Ja könnte er, wenn ein Konstrukteur so eine verrückte Auslegung vorlegen und genehmigt bekommen würde. Wenn Sie einen Fall kennen, wäre ich sehr gespannt davon zu hören. Die Motorkennfelder, die ich gesehen habe, sahen bisher immer anders aus.
Im übrigen sind Wirkungsgrade und Lebensdauer bei Verbrennern im Vergleich zum E-Motor eh grottenschlecht.

12:32 von Sisyphos3

«… nur weil ich anderen Menschen den Spass nehmen will
und hier zu behaupten es bedrohe das Leben anderer Menschen
ist wohl sehr an den Haaren herbeigezogen oder darf man schnell fahren
wenn es die Verkehrssituation nicht erlaubt ?»

"Ich nehme Ihnen ohne Weiteres ab", dass Sie trotz vieler starker Pferde unter der Haube + Abregelung des Motors erst bei 250 km/h ein durchaus verantwortungsvoller, umsichtiger, vorausschauender Autofahrer sind.

Einer, der nicht unverantwortlich schnell fährt, wo es die Verkehrslage gar nicht erlaubt (Baustellen … und so). Einer, der nicht mit Lichthupe drängelnd "angerauscht kommt".

"Vor solchen Fahrern ist mir kein Graus".
Vielen anderen Autofahren wird es in dieser Sichtweise (sehr) ähnlich ergehen.

Sie haben wohl auch eher nie (selten) "Termindruck" Viel zu viele andere fahren aber (völlig) unverantwortlich schnell auf der Autobahn. Aus Termindruck.
"Or just for fun".

Diese sind jene, die mir, und auch Ihnen das Autofahren in DEU vermiesen …

finde ich Blödsinn

"das Tempolimit auf die Zeit zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr zu beschränken"

Bitte durchgängige Tempolimits!

Zwar weniger los nachts, aber dafür weit schlechtere Sicht, weil eben der Lichtkegel kein Tageslicht ist und zudem in Breite u. Länge sehr beschränkt.

Und nachts sind dann die Raser unterwegs ...

Hamburg-München

... in 6 oder 9 Stunden schrieb hier jemand ?

Mal ganz abgesehen davon, daß man spätestens alle 3 Stunden !! eine Pause machen sollte ( um Ermüdungen vorzubeugen, den Kreislauf in Schwung zu bringen etc... ).

Ich bin in den 80er Jahren die Strecke Bremen - Kaufbeuren ( 750km ) nahezu jedes Wochenende gefahren.

Mit 180km/h ( schneller fuhr mein Passat damals nicht :D ) im Schnitt 7,5 Stunden. Mit 130 km/h ca. 8 Stunden.

Bei 180km/h musste ich 2mal tanken, bei 130 nur einmal...

Ende der 90er, A29 Ahlhorn - Wilhelmshaven, ca. 90 km.

Bei Tempo 180 ( Audi80 TDI ) ca. 30 Minuten, 8 Ltr/100km, bei 130 35 Minuten, 5,5 Ltr/100km.

Mein aktueller Benziner schafft knapp 210, wenn ich da mal bei 130 oder 180 ( jeweils mit Tempomat, freie Strecke ) auf die Verbrauchsanzeige gucke... Bei über 200 wurde mir richtig schlecht...

@ 12:51 von schabernack

"Wird niemals wer vorschagen. 20 km/h ist eine der dämlichsten + umwelt-unverträglichsten Geschwindigkeiten. Fährt man die im 1. oder 2. Gang …?"

Ich bin mir recht sicher, daß ein Gutteil der Grünen glaubt, daß umso niedriger die Geschwindigkeit, umso niedriger die Umweltverschmutzung.
Außerdem wäre das einfach der nächste Schritt - schauen sie sich die Niederlande an.
Als wäre 120 nicht schon gemächlich genug wurde jetzt auf 100 reduziert.
Als nächstes wird die 80 gefordert.
DIe Bremer Grünen sind da ja was schneller, dort soll im Stadtgebiet auf Autobahnen 80 km/h gelten.
Dann ganze Bremen, Deutschland & die Welt. ;)
Salamitaktik nennt man so etwas.

Landstraßen sind unsicherer..

..weil sich immer mehr Autofahrer nicht an Limits halten und sogar in Verbotszonen überholt wird,was die Kiste hergibt..

Wenn man nach den Schildern fährt, wird man dumm angeschaut..

aber das ist halt so in D..Autos und schnelles Fahren sind für uns das, was für USA Waffen sind..

130 sollten für jeden ausreichend sein und wer mit Fliegen daherkommt..das dauert auch ziemlich lange mit Anreise zum Airport..einchecken,etc..

Warum nicht?

Wenn von Tempolimit die Rede ist, wird automatisch von 130 Km/h gesprochen.

Wie wär‘s mit einem Tempolimit von 150 Km/h?

Das würde einerseits die extremen Geschwindigkeiten verhindern und andererseits würde es bei entsprechender Verkehrslage immer noch ein zügiges Fortkommen ermöglichen.

Wozu noch eine Studie?

Es dürfte wohl unbestritten sein, dass man im Falle eines Unfalls oder der Unfallgegner höhere Überlebenschancen hat, wenn man langsamer gefahren ist.
Also spricht doch alles für ein Tempolimit, sagen wir mal 120km/h auf der Autobahn.
Zudem hat diese Begrenzung noch den guten Nebeneffekt, dass weniger Treibstoff verbrannt und die Umwelt nicht so stark belastet wird.

Na und

08:40 von hund

Ein Tempolimit auf 120 km/h würde in Deutschland lediglich eine Reduktion des CO2-Ausstosses in Deutschland um etwa 0.5% bewirken
.
glauben sie das ?
bei mir wären das bestenfalls 0,2 %
aber Staus bewirken bei mir 20 %
++++++++++++++++++++++++++++

Selbst 0,2% wären immer noch besser, als keine Einsparung.

12:43 von Barbarossa 2

«Ich bin jahrelang mit schnelleren Autos große Strecken gefahren und habe, wenn möglich, häufig die Geschwindigkeit gewechselt. Das verhindert Ermüdungen.»

Das stimmt allerdings sehr …!
Kleine Pausen à la 5 bis 10 Minuten alle 60 bis 90 Minuten finde ich auch empfehlenswert.

«Ich sehe es an den LKW's, die monoton mit einer Einheitsgeschwindigkeit die Autobahn in Anspruch nehmen. Kaum einer, der sich voll auf das Fahren konzentriert.»

Lkw-Fahrer können nur in sehr begrenztem Maß Geschwindigkeits-Veränderung als konzentrations-förderndes Mittel einzusetzen. 80 km/h ist ja schon die max. erlaubte Höchstgeschwindigkeit für LkW auf allen Arten von Straßen in DEU. Fahren sie 70 km/h / 60 km/h. "Werden sie automatisch Hindernis + Ärgernis" für alle anderen motorisierten Verkehrsteilnehmer.

Pausen à la … können sie nicht machen.
Weniger der einzelne LkW-Fahrer, "der hindert + nervt".
Viel mehr die große Menge der LkW.
Wären nicht Endlos-Kolonnen.
Wären LkW-Fahrer mehr konzentriert.

Verkehrstote je Mrd. gefahrene Autobahnkilometer

In einem Artikel auf schwäbische.de von 2017 (Link: https://tinyurl.com/y6fg8oln) findet man eine interessante Grafik die Verkehrstote je 1 Mrd. gefahrene Autobahnkilometer in einen europäischen Vergleich stellt.
.
Deutschland lag 2017 mit 1,9 gleichauf mit Norwegen im soliden Mittelfeld.
.
Trotz Tempolimits ist Autofahren in Spanien (2,6), Belgien (2,9), Italien (3,1) und Portugal (3,8) deutlich gefährlicher als hierzulande.

Wir brauchen kein Tempolimit, ...

wir brauchen Fahrzeuge, die genau dort abgeregelt werden, wo im 5. oder 6. Gang das Verbrauchsoptimum überschritten wird - dann können die Versicherer mal gucken, was sie daraus machen.

@09:12 von niemals wieder AfD: 6 statt 9 Stunden Fahrzeit

"Denn es ist für mich ein gewaltiger Unterschied ob ich mit dem PKW in 6 Stunden in München bin oder in 9 Stunden! "

Welche Strecke fahren Sie denn, dass Sie statt 9 Stunden bei 130 Km/h nur 6 Stunden unterwegs sind?

Gehen wir davon aus, dass Sie bei max. 130 Km/h einen Schnitt von 100 Km/h erreichen. Das wäre dann eine Strecke von 900 Km. Dies entspricht der Strecke von Kiel nach München.

Um die Strecke in 6 Stunden zurückzulegen, müssen Sie einen Schnitt von 150 Km/h fahren. Das ist auf deutschen Autobahnen über so eine Strecke, wenn man sich an die Verkehrsregeln hält, schlicht unmöglich.

Ich wünsche Ihnen viel Freude im Flugzeug. Die Flugreise dürfte schon heute wesentlich billiger sein als die Strecke mit dem Auto zu fahren.
Ein Auto, mit dem man in 6 Stunden von Kiel nach München fahren kann, dürfte bei Vollkostenrechnung mindestens 70 Cent pro Km kosten. Das wären bei 900 Km 630,- Euro.

Woher wissen Sie das so gena

Dass diese Fahrer erst ausscheren und dann in den Rückspiegel schauen?
Sind Sie selber so einer?

Stressfreies Fahren?!

Wem Schnellfahren zu stressig ist, der fährt langsamer. Jeder kann auf 70% der Autobahnen immer noch die Geschwindigkeit wählen, bei der es am stressfreiesten, kostengünstigsten und schnellsten vorangeht. Das Tempolimit ist nur ein weiteres bußgeldbewehrtes Limit, das man einhalten muss. Jeder! Für immer! Das ist wie für immer nur noch Baustelle fahren! Wer findet sowas stressfrei, stundenlang mit 80 hintereinander her zu tuckern? Dadurch würde rein gar nichts sicherer. Dann passierten Unfälle einfach aus anderen Gründen, siehe das diverse Ausland mit seinen abenteuerlichen Tempolimits und dennoch signifikant mehr Unfalltoten, als Deutschland. Weil der Deutsche mit seiner Art zu fahren aufwächst, er lernt diesen Skill. Mit dem ist dann aber auch Schluss! Ein generelles Tempolimit ist nur noch ein weiteres Verbot, das zur Inkriminierung (und Abkassierung) der Millionen Autofahrer führen wird, die vernunftbegabt unterwegs sind. Mehr Ordres de Mufti bedeuten immer nur noch mehr Stress!

Fakt ist...

Fakt ist, wenn man ein Tempolimit einführen würde, würde der Benzinverbrauch sinken und die Unfallzahlen würden zurück gehen.
Natürlich wird es auch weiterhin Unfälle geben. Das Problem ist, PS starke Autos mit über 200 km/h und die 130 km/h Fahrer passen nicht zusammen. Hier müsste etwas passieren. Das ist nicht mehr normal.

10:38 von CaptainGreybeard

Nee die gibt es nicht, bzw kenn ich nicht.
Manchmal reicht auch der eigene Erfahrungswert bzw. der gesunde Menschenverstand :)

Wer rasen will, soll auf die Rennbahn gehen, alles andere ist doch mit nichts zu rechtfertigen, bzw. reinster Autolobbyismus.

Und nur weil sie wohl zu beiden oder einer dieser Gruppen gehören, muss ich nicht mit Referenzen zu einer Thematik ankommen, die der Rest der Welt schon längst verstanden hat. Ist ja fast wie mit den Klimawandelleugnern!

An wen soll denn die arme

Autoindustrie ihre aufgepimten PS Boliden verkaufen, wenn man auf der Autobahn dann hinter (!) Kleinwagen und -bürgern herfahren muss, anstatt sich mit Dauerlichthupe auf der linken Spur das Gefühl der eigenen Überlegenheit zu sichern?

@13:32 von scio_me_non_sciere

"Wie wär‘s mit einem Tempolimit von 150 Km/h?"

Finde ich auch eine sehr gute Idee, da wären wir schon zwei!

Den Sicherheitsaspekt darf man eigentlich gar nicht so in den Vordergrund rücken, schaue ich mir die nicht vorhandenen Fahrbahnmarkierungen und Randstreifenbefestigungen auf Landstraßen an, da ist noch erhebliches Potenzial an Sicherheitsgewinn vorhanden.

Mehr als 200 Kommentare zu

Mehr als 200 Kommentare zu einem Thema, dass in wenigen Wochen beschlossen sein könnte, wenn man denn den Mut hat, die existierende Mehrheit dafür auch tatsächlich jenseits aller Regierungs- und Oppositionsparteigrenzen zum Zuge kommen zu lassen: weniger CO2, weniger schwere Unfälle, weniger Staus - und gut ist. Und dass einige ihrer Lieblingsbeschäftigung "Gaspedal durchdrücken" nicht mehr frönen können, ist äußerst marginal.

13:08 von Sisyphos3 / schabernack, 12:51

«also im Comfort Fahrmodus befindet sich mein Auto
bei Tempo 100 im 9. Gang»

Sind Sie sicher, dass Sie ein Auto …?
Und kein Fahrrad mit Kettenschaltung fahren …?

Keines der KfZ, die ich je mein Eigen nannte, hatten mehr als einen 5. Gang. "Und so'ne modenen Dinger" fuhr ich bisher nie.
Kenne auch keinen, der selbst "so was" hat.

Kfz-Technisch ist meine aktuelle Rollende Dose Stand Ende 1990-er Jahre. Aber seit fast 20 Jahren rollten alle meine 4-Rad-Dosen mit nachgerüstetem + zusätzlichem LPG-Flüssiggas-Antrieb.

Weswegen ich auch unter Berücksichtigung dessen, wozu ich wann wie oft ein eigenes KfZ brauche, die momentanen Debatten um Geschwindigkeitsbegrenzung … oder E-Mobile … oder Hybride … oder H2-Antriebe … doch gelassen verfolge. Und alle Verbrenner verbrennen auch nur dann, wenn wer den Motor startet. Sonst stehen sie rum … "und verbrauchen Platz".

"Aber toll" ist es auf den Straßen in DEU sehr selten nur noch irgendwo.
Unabhängig vom gefahrenen Tempo … oder vom 9. Gang …

@Am 30. Dezember 2019 um 10:24 von Nutzer

"Auf diese schweren Unfälle kann ich gut verzichten. Ich bin gerne auf den belgischen und niederländischen Autobahnen. Fährt sich viel stressfreier. Her mit dem Tempolimit ! (130, 120, 150, egal !)"

Auf belgischen Autobahnen auf denen ich fast jede Woche fahre, werde ich meistens bei 120-140 km/h von fast allen überholt. Vor allem von Autos mit belgischen Kennzeichen.
In Holland ist das anders. Da gibt es bereits ab 121 km/h Bußgeld.
Da ich im Jahr über 20.000 km fahre, meistens Autobahn nerven mich in D die "Schnarchnasen", die einen mit 80 km/h fahrenden LKW mit 3-5 km mehr überholen, auf dreispurigen Autobahnen immer in der Mittelspur bleiben, ausscheren ohne den Blinker zu setzen und bereits 500-800 m vor dem zu überholenden Fahrzeug auf die Überholspur wechseln.
Ich fordere eine Intelligenzprüfung für Autofahrer.

Höhere Einsparung

Beachtenswert ist, dass die Berechnung der eingesparten Energie und die vermiedenen Schadstoffwerte nach den Herstellerangaben errechnet werden. Diese sind, wie bekannt, meist sehr kreativ geschönt (mit freundlicher gesetzlicher Unterstützung der Autolobbyparteien CDUcsuFDP. Gefödert mittel reichlich Autolobby-Parteispendengelder Quelle: Merkur vom 09.08.2018 ..." ... Berlin - Mehr als 17 Millionen Euro hat die Automobilindustrie nach Recherchen der Organisation LobbyControl in den vergangenen acht Jahren an CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne gespendet. Fast 80 Prozent der Zuwendungen von Autoherstellern, Zulieferern und Verbänden konnten demnach Union und die Liberalen für sich verbuchen. ...").
Damit sind die Argumente der Autolobbyisten, Klimaschutzgegner, Tempolimitverhinderer und der C-Partei mit "Tempolimit ist ungesunder Menschenverstand" in Frage gestellt.
Tatsächlich ist davon auszugehen, dass die Schadstoffwerte und eingesparte Energie deutlich höher sind.

Tempolimit

Am 30. Dezember 2019 um 11:44 von failedfamily
Ein Blick in die Schweiz reicht. Tempo Limit und engmaschige Kontrollen haben einen klaren Erfolg gebracht.
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Ich Stimme Ihnen zu 100% zu ! Und ob der Autofahrer in Deutschland es nun will oder nicht. Ein Tempolimit auf Autobahnen wird irgendwann auch hier eingeführt. Es braucht dafür noch nicht einmal mehr Personal. Mindestabstand und Geschwindigkeitskontrollen werden heute schon digital gemessen. Wer in Zukunft also die Autobahn benutzen will sollte sich schon mal an die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h gewöhnen. Ich Stimme deshalb auch mit der Forderung der GdP überein !

So ganz wird man den Deutschen

die Freiheit zum Rasen nicht nehmen können, ein Hintertürchen muss offen bleiben. Z.B. Man darf in dem Monat, in dem man Geburtstag hat, so schnell fahren, wie man will. Oder: Kein Tempolimit für Autos aus deutscher Produktion ab einem Neupreis von 80.000 Euro (ohne MwSt.).

Island kommt ohne Autobahnen aus

Island ist ein weites Land und es kommt trotz Tempolimit jeder an sein Ziel.
Ich selbst fahre hier in Deutschland auf Autobahnen meist maximal nur 100 und habe permanent Angst dass ich von Rasern beim Überholen erfasst werde. Ich begrüße ein Tempolimit, es macht das Fahren noch entspannter.
Wer schneller ans Ziel kommen will, soll mit dem ICE fahren und weiter mit dem Mietwagen.
Außerdem schont ein Tempolimit Ressourcen für die kommenden Generationen. Die CO2 Einsparung erachte ich als tertiär.

Ihre Brynhildur Eiriksdottir

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