Ihre Meinung zu: Israel: Likud-Partei entscheidet über neuen Vorsitzenden

26. Dezember 2019 - 7:54 Uhr

Jahrelang musste Israels Premier Netanyahu in der Likud-Partei keine Konkurrenz fürchten. Doch diese Zeiten sind vorbei. Der Likud wählt heute einen neuen Parteichef. Herausforderer Saar hat Chancen. Von Benjamin Hammer.

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Kommentare

Wahltag beim Likud?

Der Staat Israel zeigt, dass es eine gelebte Demokratie ist.
Wie sonst wäre zu erklären, dass sich Netanjahu innerhalb seiner Partei einer Wahl zum Vorsitzenden des Likud stellen muss.
Die Wahl ist überfällig, da es ihm zweimal misslang eine mehrheitsfähige Regierung zu bilden!
Aber auch weil die Opposition unter Gantz im wesentlichen Zuspruch, wegen der Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen gegenüber Netanjahu erhält.
Der Likud entscheidet heute mit der Wahl, ob die Korruptionsvorwürfe gegen Netanjahu „vergeben“ werden sollten, oder aber ob er an dem Friedensplan mit den USA weiterarbeiten soll. Da Netanjahu über überragende politische Erfahrungen, im Vergleich zu seinen Kontrahenten hat, sollten die Vorwürfe, die sich im Wesentlichen um Zigarren und Whisky drehen, vergeben werden!
Der Friedensplan mit der Palästinenserführung ist wichtiger und steht vorrangig im nationalen Interesse Israel!

Likud Partei !

Diese Wahl ist die zwischen der Pest und der Cholera.
Solange solche Politiker sich mit allen Mitteln versuchen ihre Partei an der Macht zu halten, wird sich in Israel für den Frieden und die Palästinenser nichts tun.
Auch die super erzkonservativen Juden kriegen es nicht auf die Reihe, sich endlich mal zu besinnen, andere Menschen und Religionen an zu erkennen.
Dass es auch unter den Juden Menschen gibt, die es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen, zeigt die Anklage gegen Herr Netanyahu. Wie bei vielen anderen Politikern wollte dieser Mann anscheinend seine eigenen Taschen füllen.
Leider gibt es aber auch die Hamas, die mit dazu beiträgt, dass ein Frieden in weite Ferne rückt, durch ihre fanatische haltung und Gesinnung. Die sind genauso verbohrt und verblendet wie etliche auf der Seite des jüdischen Volkes.

“Vor zwei Tagen ...

... versprach Netanyahu 3000 neue Wohneinheiten im von Israel besetzten Westjordanland. Bei Likud-Mitgliedern könnte er damit punkten.“

So gewinnt man Wahlen? Auf Kosten anderer? Aber das ist wohl so, wenn man meint, von Gott auserwählt zu sein.
Und dann wundert man sich über Reaktionen, egal welcher Art?

“Vor zwei Tagen ...

... versprach Netanyahu 3000 neue Wohneinheiten im von Israel besetzten Westjordanland. Bei Likud-Mitgliedern könnte er damit punkten.“

So gewinnt man Wahlen? Auf Kosten anderer? Aber das ist wohl so, wenn man meint, von Gott auserwählt zu sein.
Und dann wundert man sich über Reaktionen, egal welcher Art?

Wenn Netanjahu 3000 neue Wohnungen...

...im Westjordanland zu bauen verspricht, was verspricht dann der angeblich noch weiter rechts stehende Saar?
Angesichts der Korruptionsvorwürfe gegen Netanjahu scheint es an der Zeit, dass er das Zepter aus der Hand gibt. Dass er sich dagegen wehrt, ist nur natürlich; und ebenso, dass er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe als “Verschwörung“ bezeichnet (anderswo nennt das jemand “Hexenjagd“).

Man fragt sich, was ist das kleinere Übel:
Netanjahu, korruptionverdächtig vernetzt, und seinem dubiosen Wahlversprechen, oder der zwar noch weiter rechts angesiedelte Jurist Saar, von dem vermutet wird, dass er sich mit den Parteien von Liebermann und Gantz zusammenschließt - und dadurch evtl. mit “gebremsten Schaum“ regieren wird.

Der Likud steht vor der

Der Likud steht vor der typischen Zerreißprobe einer Partei, die sich durch eine alle Inhalte obsolet machende Person, die charakterlich nicht die Größe und Standfestigkeit hat, ein führendes Amt verantwortungsvoll auszuüben, kapern ließ: Einerseits wird sie so stark in der Identität mit dieser Person gleichgesetzt, dass ein Fallenlassen identitätsbedrohend ist (zumal wenn es keine profilierten Nachfolger*innen gibt), andererseits färben die Korruptionsvorwürfe und Vertuschungs- und Verharmlosungsversuche auf die Partei ab, wenn man sich nicht von so einer Person trennt.

Geht weiter rechts überhaupt noch?

N. steht ja schon für einen recht radikalen Rechtskurs. Noch weiter rechts hieße, die Palästinenser in Lager konzentrieren und den Rest des Landes zu besiedeln. Es hieße auch, die Vormachtstellung militärisch durchzusetzen, bis hin zum Wasserkrieg. Und wie wird's dann mit Judikatve und Demokratie bis freie Meinungsäußerung? Polen und Ungarn sind Vorbilder. Mit brutaler Gewalt vorgehen - das müsste dem geläuterten Volk doch bekannt vorkommen, das können die doch nicht wiederholt haben wollen?

08:00, Feo

>>Der Friedensplan mit der Palästinenserführung ist wichtiger und steht vorrangig im nationalen Interesse Israel!<<

Was für ein Friedensplan?

Meinen Sie den ungehemmten Ausbau der Siedlungen?

Macht es.....

für uns wirklich einen spürbaren Unterschied? Ich sehe das eher als parteiinterne Auseinandersetzung, die vielleicht Auswirkungen auf bestimmte Teile der israelischen Innenpolitik haben kann. Aber ansonsten? Die Sicherheitspolitik wird in Israel immer Vorrang haben, egal wie der Premier heißt!Angefangen von der Auswahl der Siedlungsgebiete, die nicht zufällig einen Fleckenteppich palästinensischer Gebiete erzeugen über die Wasserrechte bis zu oberhoheitlichen Aktionen gegen Nachbarstaaten unter dem Vorwand der Selbstverteidigung etc. Was also sollte sich groß ändern?Ob diese Meinung auch sofort wieder als "antisemitisch" oder "Hasskommentar" eingestuft wird? Ich bin gespannt!

@Margareta K.

Danke, somit brauche ich das nicht zu schreiben.

Was bedeutet denn noch weiter

Was bedeutet denn noch weiter rechts?
Der Artikel ist oberflächlich und nichtssagend.
Ist Saar wie die AfD oder die NPD?
Will er alle Palästinenser ausweisen oder enteignen?
Für satte GEZ könnte man doch eigentlich einen ordentlichen Artikel erwarten...

Hat Saar auch ein Wahlprogramm?

Vermisse in dem Artikel, wofür Saar eigentlich steht. Ziele, Programme ...
Im Aufsatz hätte ICH bei so wenig "Fleisch" mit Sicherheit eine 4 bekommen.

Am 26. Dezember 2019 um 08:43 von Margareta K.

So gewinnt man Wahlen? Auf Kosten anderer? Aber das ist wohl so, wenn man meint, von Gott auserwählt zu sein.
---------------
Toller Kommentar!
Da kann er auch mal doppelt veröffentlicht werden.

@Margareta K. um 08:43Uhr

Ich bin über Ihren Kommentar etwas erstaunt! Als ich vor zwei Tagen in meinem Kommentar auf die angebliche Auserwähltheit hinwies, wurde mir ein "Hasskommentar" vorgeworfen! Ansonsten haben Sie leider recht! Nicht nur Wahlen sondern jede Auseinandersetzung wird letztlich auf Kosten von anderen gewonnen!

Blockaden lassen sich lösen (aber nicht von den Politikern)

„Wir müssen an das Wohlergehen der Likud-Partei und des Staates denken“, sagte Saar vor seinen Anhängern. "Und wir müssen eine Wahrheit aussprechen: Premierminister Netanyahu erfährt zwar großen Respekt. Aber er ist wie blockiert“

Wenn Rechtsextremisten „Wahrheiten“ aussprechen, muss man kein Hellseher mehr sein, um zu wissen, dass das ganze Land blockiert ist. Und seine Nachbarländer gleich mit.

„Vor zwei Tagen versprach Netanyahu 3000 neue Wohneinheiten im von Israel besetzten Westjordanland. Bei Likud-Mitgliedern könnte er damit punkten“:

Siehe dazu die Meldung von Heiligabend über den Siedlungsbau bei Bethlehem („Die eingezwängte Stadt“, tagesschau.de/ausland/bethlehem-137.html).

um 08:00 von Feo

>>
Der Friedensplan mit der Palästinenserführung ist wichtiger und steht vorrangig im nationalen Interesse Israel!
<<

Welcher Friedensplan ? Können Sie einmal kurz zusammenfassen ?

Mit Netanjahu ist Israel gut gefahren

Netanjahu hat es geschafft mit vielen Länder hervorragende Beziehungen aufzubauen wie Amerika mit Trump-Putin-Indien-Afrikanische Staaten und sogar insgeheime mit Saudi Arabien nur Europa ist da nicht mit dabei weil er sich die Zwei Staatenlösung nicht antun will.

@Tiberius20

DAS kann man nicht oft genug kommentieren ;). Die Mittel mit denen N seine Wiederwahl erreichen will werden den Unmut vieler in der Welt deutlich verstärken und den Frieden in weitere Ferne verschieben. Man braucht sich also nicht zu wundern...

re feo

"oder aber ob er an dem Friedensplan mit den USA weiterarbeiten soll."

Friedensplan?

Es gibt keinen Friedensplan. Schon gar nicht mit den USA.

Das Ende der Zweistaatentheorie

In Israel scheint die Zweistaatentheorie wohl endgültig dem Ende entgegen zu gehen. Brauchbare Alternativen, auch auf lange Sicht, sind nicht ersichtlich. Entsprechend ist das allgemeine politische Klima in Israel, entsprechend gebären sich die politische Kandidaten, entsprechend sind die Wählervorstellungen und Wünsche. Damit ist auch letztendgültig gleich wer Ministerpräsident wird. Was jedoch aus einem Israel wird wenn die politische Weltverhältnisse sich ändern und das Öl und Gas aus dem nahen Osten nicht mehr die Rolle spielen wird und Amerika nicht mehr die alles beherrschende Schutzmacht spielen kann, dann wird Israel ein gewöhnlicher Staat. Israel täte gut daran dieses Verhältnis mit seinen Nachbarn zu pflegen.

Seltsames von Feo 8:00

Israel ist also eine gelebte Demokratie, weil Bibi einen Gegenkandidaten hat.? Unser Land wahrscheinlich nicht, da Akk ja beim letzten Parteitag keinen Gegenkandidaten hatte? Oder kommts auf die Spd an? Da war es wohl fast zu viel gelebte Demokratie... Den sogenannten Friedensplan haben Sie natürlich erfunden. An dem haben weder Trump noch Bibi einen Funken Interesse. Die Hamas allerdings auch nicht, so fair muss man sein.

10:01, karlheinzfaltermeier

>>Macht es.....
für uns wirklich einen spürbaren Unterschied?<<

"Wir" sind natürlich nicht direkt betroffen.

>>Ich sehe das eher als parteiinterne Auseinandersetzung, die vielleicht Auswirkungen auf bestimmte Teile der israelischen Innenpolitik haben kann. Aber ansonsten? Die Sicherheitspolitik wird in Israel immer Vorrang haben, egal wie der Premier heißt!Angefangen von der Auswahl der Siedlungsgebiete, die nicht zufällig einen Fleckenteppich palästinensischer Gebiete erzeugen über die Wasserrechte bis zu oberhoheitlichen Aktionen gegen Nachbarstaaten unter dem Vorwand der Selbstverteidigung etc. Was also sollte sich groß ändern?<<

Ich würde das, was Sie beschreiben, nicht unbedingt als Sicherheitspolitik bezeichnen.

>>Ob diese Meinung auch sofort wieder als "antisemitisch" oder "Hasskommentar" eingestuft wird? Ich bin gespannt!<<

Ach je. Nun kommen Sie doch mal runter. Warum sind Sie sich Ihrer Meinung denn so unsicher? Antisemitische Hasskommentare sehen wirklich anders aus.

um 10:09 von karlheinzfaltermeier

>>
Nicht nur Wahlen sondern jede Auseinandersetzung wird letztlich auf Kosten von anderen gewonnen!
<<

Das ist nicht richtig. Win-Win-Situationen gibt es sehr häufig, werden aber oftmals nicht genutzt, weile eine Seite oder auch beide Seiten meinen, sich zu Tode siegen zu müssen.

10:09 von karlheinzfaltermeier

“Ich bin über Ihren Kommentar etwas erstaunt! Als ich vor zwei Tagen in meinem Kommentar auf die angebliche Auserwähltheit hinwies, wurde mir ein "Hasskommentar" vorgeworfen!“

Nun bin ich etwas erstaunt und ja, auch verwirrt. Ich habe Ihnen vorgeworfen einen “Hasskommentar“ verfasst zu haben? Zum Thema Siedlungspolitik und israelische Regierung? Oder überhaupt?
Bitte um Aufklärung. Danke

er: Klärungsbedarf um 10:20

Welcher Friedensplan?

Gemeint ist hier die Umsetzung des Oslo II Abkommens, welches die Aufteilung des Gebiet C im Westjordanland mit den Palästinensern vorsieht.
Die US Administration wartet auf eine neue gewählte israelische Regierung, die eine breite Mehrheit der Bevölkerung abdeckt. Dass bisherige Unvermögen eine Koalition zu bilden, ist Grund, warum der ausgearbeitete Friedensplan noch nicht veröffentlicht ist!

10:06, Tiberius20

>>Was bedeutet denn noch weiter rechts?
Der Artikel ist oberflächlich und nichtssagend.
Ist Saar wie die AfD oder die NPD?<<

Völlig unsinnige Frage. Wenn Sie sich ein ganz klein wenig mit israelischer Innenpolitik beschäftigen würden, dann kämen Sie auf so etwas gar nicht. Es ist auch nicht die Aufgabe der Tagesschau, in jedem Artikel über dieselbe ihre Grundlagen darzustellen. Die Israelische Innenpolitik wird hier seit Jahrzehnten kommentiert und über sie berichtet. Deswegen weiß man eigentlich, daß "rechts" in Israel u.a. bedeutet, gegen die Zweistaatenlösung zu sein. Netanjahu sondert gelegentlich Lippenbekanntnisse zu ihr ab, Sa'ar lehnt sie rundheraus ab. U.a. deswegen steht er rechts von Netanjahu.

>>Will er alle Palästinenser ausweisen oder enteignen?<<

Nicht alle, aber viele. Immer dann, wenn es gerade nützlich ist. Mangelnder menschlicher Respekt vor den so genannten Palästinensern ist ja ebenfalls ein Kennzeichen der israelischen Rechten.

@ Feo

“Der Friedensplan mit der Palästinenserführung ist wichtiger und steht vorrangig im nationalen Interesse Israel“

Sie meinen den “offiziellen“ Friedensplan, der von israelischen Regierungen mit Füssen getreten wird? Wie sollte der Friedensplan denn aussehen? So wie sich Herr Lieberman mal geäußert hat? Das ist vermutlich (so denke ich) auch der Plan, der von israelischen Regierungen verfolgt wird. Es werden Bedingungen an die palästinensische Regierung gestellt, es sollen Erwartungen erfüllt werden, ansonsten ist der Mund zu halten. Ohne Widerstand soll jede Schikane hingenommen werden.
Zum Frieden schließen (wollen) gehören immer noch zwei.

10:08 von Gassi

>>Hat Saar auch ein Wahlprogramm?
Vermisse in dem Artikel, wofür Saar eigentlich steht. Ziele, Programme ...
Im Aufsatz hätte ICH bei so wenig "Fleisch" mit Sicherheit eine 4 bekommen.<<

Seltsames Posting. Soll die Tagesschau Ihnen in jedem Artikel nochmal erklären was sie vor Tagen, Wochen oder Monaten schon berichtet hat?
Dafür reicht die Zeit nicht.

08:00 von Feo

>>Der Likud entscheidet heute mit der Wahl, ob die Korruptionsvorwürfe gegen Netanjahu „vergeben“ werden sollten, oder aber ob er an dem Friedensplan mit den USA weiterarbeiten soll. Da Netanjahu über überragende politische Erfahrungen, im Vergleich zu seinen Kontrahenten hat, sollten die Vorwürfe, die sich im Wesentlichen um Zigarren und Whisky drehen, vergeben werden!<<

Ich glaube nicht dass es nur um ein paar Zigarren und eine Flasche Whiskygeht.
Hoffen wir gemeinsam für Israel dass gegen Netanjahu ermittelt wird und er, falls schuldig, entsprechend verurteilt wird.

re feo

"Welcher Friedensplan?

Gemeint ist hier die Umsetzung des Oslo II Abkommens, welches die Aufteilung des Gebiet C im Westjordanland mit den Palästinensern vorsieht."

Das ist aber mal von vorn bis hinten falsch.

Weder ist Oslo II ein Friedensplan. sondern ein Interimsabkommen, und darin steht die Aufteilung in A, B, C, aber nichts von einer Aufteilung von C.

@Margarete K. um 11.10Uhr

Offenbar haben Sie meinen Kommentar missverstanden, denn ich habe nicht Sie gemeint! Warum auch? Als ich in meinem früheren Kommentar auf die angebliche "Ausgewähltheit" hinwies, wurde mir von @Sausewind der "Hasskommentar" vorgeworfen und mir eine Antwort verweigert. Ich bin auch deswegen von Ihrem Kommentar überrascht, da in diesem Forum solche Inhalte sehr häufig mit der Antisemitismuskeule platt gemacht werden. I ch möchte mich für Ihren Mut bedanken und bedaure das offensichtliche Missverständnis!

11:12, Feo

>>er: Klärungsbedarf um 10:20
Welcher Friedensplan?

Gemeint ist hier die Umsetzung des Oslo II Abkommens, welches die Aufteilung des Gebiet C im Westjordanland mit den Palästinensern vorsieht.<<

Die C-Gebiete im Westjordanland sind die israelisch besiedelten Gebiete unter israelischer Verwaltung. Die Siedlungen werden kontinuierlich ausgebaut, was den Osloer Abkommen widerspricht. Mit anderen Worten, Oslo ist tot.

>>Die US Administration wartet auf eine neue gewählte israelische Regierung, die eine breite Mehrheit der Bevölkerung abdeckt. Dass bisherige Unvermögen eine Koalition zu bilden, ist Grund, warum der ausgearbeitete Friedensplan noch nicht veröffentlicht ist!<<

Schrieben Sie nicht gerade, bei dem Friedensplan handele es sich um Oslo II?

Was gibt es denn dann noch zu veröffentlichen?

Seit Herr Trump gewählt wurde, behauptet er, er hätte einen fertigen Friedensplan in der Schublade. Der Grund für seine Nichtveröffentlichung, den Sie hier anführen, ist mir allerdings neu.

10:45, MichlPaul

>>Netanjahu hat es geschafft mit vielen Länder hervorragende Beziehungen aufzubauen wie Amerika mit Trump-Putin-Indien-Afrikanische Staaten und sogar insgeheime mit Saudi Arabien nur Europa ist da nicht mit dabei weil er sich die Zwei Staatenlösung nicht antun will.<<

Sie haben Brasilien vergessen.

Ja, Netanjahu ist Teil der neurechten Internationale.

Mir bereitet diese von Ihnen beschriebene illustre Versammlung "postdemokratrischer" und feudalistischer Herrscher offen gestanden ein wenig Sorge.

re:Margareta K

Der Staat Israel hält sich weitgehend an das mit Jassir Arafat abgeschlossene Oslo II Abkommen. Tatsächlich sind sehr viele Palästinenser, die in der von Israel verwalteten C Zone leben, zufrieden. Diese möchten auch gar nicht unter palästinensischer Verwaltung leben. Denn Israel zahlt diesen Menschen einen angemessenen Lohn. Das sehen sie auch daran, dass trotz wiederholter Aufforderung der PA zu Unruhen, Proteste im Westjordanland ausgeblieben sind. Die Angaben der Palästinenserführung zum Leben der Menschen im Westjordanland, entspricht leider nicht der Wirklichkeit vor Ort!
Offen geblieben ist im Oslo ll Vertrag die Verhandlungen zur Aufteilung des Area C Gebietes. Eine konkrete Ausgestaltung ist von den USA ausgearbeitet worden und wird alsbald veröffentlicht werden!

11:58 von Feo

Quelle? Zeitung, Nachrichten, Umfrage...

re feo

Fehler über Fehler

" Tatsächlich sind sehr viele Palästinenser, die in der von Israel verwalteten C Zone leben"

Zone C wird von der PA verwaltet.

"Diese möchten auch gar nicht unter palästinensischer Verwaltung leben. Denn Israel zahlt diesen Menschen einen angemessenen Lohn."

Wie angemessen der Lohn ist können Sie gar nicht beurteilen.

"Das sehen sie auch daran, dass trotz wiederholter Aufforderung der PA zu Unruhen, Proteste im Westjordanland ausgeblieben sind."

Unruhen im Westjordanland gibt es ständig. Die ständig mit toten Palästinensern enden.

"Offen geblieben ist im Oslo ll Vertrag die Verhandlungen zur Aufteilung des Area C Gebietes. Eine konkrete Ausgestaltung ist von den USA ausgearbeitet worden und wird alsbald veröffentlicht werden!"

Falsch die Behauptung über Oslo II und reine Spekulation die amerikanische Ausarbeitung.

11:58 von Feo

“Der Staat Israel hält sich weitgehend an das mit Jassir Arafat abgeschlossene Oslo II Abkommen.“

Dieses Osloabkommen existiert auf dem Papier. Israel ist eine Partei dieses Abkommens, das sich eben nicht an dieses Abkommen gebunden fühlt. Es lässt sich nicht alle Schuld am Scheitern bei den Palästinensern abladen.

“Tatsächlich sind sehr viele Palästinenser, die in der von Israel verwalteten C Zone leben, zufrieden.“
Tatsächlich? Und das wissen Sie woher? Mein Kenntnisstand ist da nämlich ein deutlich anderer. Und zwar von Palästinensern, die Familienmitglieder in der Zone C haben.

“Eine konkrete Ausgestaltung ist von den USA ausgearbeitet worden und wird alsbald veröffentlicht werden!“
Wenn diese “Ausgestaltung“ dem entspricht, was bisher schon vom US“friedens“plan umgesetzt wurde, kann ich mir das was folgt gut vorstellen.
Ich bin überzeugt, dass das sicher zu allem führen wird. Nur nicht zu FRIEDEN.

re: fathaland slim um 11:12

Der Siedlungsbau in Area C widerspräche dem Oslo Ii Abkommen ?

Das ist falsch! Ganz offensichtlich kennen Sie die vertragliche Regelung zu Area C nicht!

Grund:
Die Siedlungen sind Bestandteil des C Gebietes und sind nach dem Vertragstext Gebiete, die nach Verhandlungen mit den Palästinensern, eben jedenfalls teilweise nicht zurückzugeben sind. Das ergibt sich auch zweifelsfrei aus UNSCR 242, das gerade keinen vollständigen Rückzug auf die Waffenstillstandslinie von 1947 verlangt.
Das ist Begründung, weshalb das US State Department davon ausgeht, dass nach internationalen Recht die Siedlungen nicht per se illegal sind.

@Feo

Wie können Sie behaupten das Palästinenser zufrieden sein sollen, nach einem Rassengesetz, welcher diese eindeutig benachteiligt und zu Bürger zweiter Klasse machte? Die UN hat die Aufbau Siedlungen genau beim Namen von Israelis genannt: Illegal. Es wurden schon sehr oft unbewaffnete Palästinenser vom israel. Militär erschossen. Scheint den Palästinenser alles zu gefallen oder wie?

11:47 von karlheinzfaltermeier

@Margarete K. um 11.10Uhr

"Als ich in meinem früheren Kommentar auf die angebliche "Ausgewähltheit" hinwies, wurde mir von @Sausewind der "Hasskommentar" vorgeworfen und mir eine Antwort verweigert."

Hallo karlheinzfalter!

1.
Ich kann mich zwar nicht besinnen, dass ich auf einen Begriff wie "Ausgewähltheit" reagiert habe, aber freilich sind in meinen Augen einige Ihrer Kommentare voller Hass.
Ich bin mitunter heillos entsetzt.
Warum stehen Sie nicht zu dem, was Sie schreiben?

2.
Sie wissen wie ich, dass die Kommentarfunktion oft geschlossen ist, wenn man antworten möchte.
Ich habe Ihnen also keine Antwort "verweigert", sondern sie wurde MIR verweigert.
Ich bin stark beruflich eingebunden, kann also nicht jederzeit reagieren.

11:58, Feo

>>Der Staat Israel hält sich weitgehend an das mit Jassir Arafat abgeschlossene Oslo II Abkommen.<<

Ich wüsste nicht, daß der kontinuierliche Ausbau der bestehenden und die Schaffung neuer Siedlungen mit Oslo II konform wäre.

>>Tatsächlich sind sehr viele Palästinenser, die in der von Israel verwalteten C Zone leben, zufrieden. Diese möchten auch gar nicht unter palästinensischer Verwaltung leben. Denn Israel zahlt diesen Menschen einen angemessenen Lohn.<<

Sie sind also käuflich. Hauptsache sie kriegen Geld, dann ist alles andere egal. Bürgerrechte, Eigentum, all so was.

Wollen Sie das wirklich behaupten?

@MichlPaul

Ich bin ja überhaupt kein Saudi Arabien Fan, aber selbst die haben sich gegen eine Besetzung Annektion weiterer Gebiete von Israel ausgesprochen zuletzt.

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