Ihre Meinung zu: UFO droht mit weiteren Streiks bei der Lufthansa

22. Dezember 2019 - 19:37 Uhr

Die Kabinengewerkschaft UFO will im festgefahrenen Tarifstreit mit weiteren Streiks Druck auf die Lufthansa ausüben. An den Feiertagen vom 24. bis 26. Dezember werde man jedoch darauf verzichten.

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Kommentare

wäre ja auch blöd

wenn man an den feiertagen mit transparenten und tröten in der kälte stehen müsste. und viele verdi obere fliegen sicher zu der zeit in den süden, wie damals schon ein vorstehender

Schwierige Solidarität

Es fällt mir etwas schwer, mit den Streikenden solidarisch zu sein, da sie schon ohne Lohnerhöhungen deutlich mehr verdienen als ich. Trotzdem viel Erfolg.

diese Leute brauchen die Unterstützung ...

diese Leute brauchen die Unterstützung aller Arbeitnehmer, und zwar europaweit!!!

Die Probleme der abhängig Beschäftigten, wie Niedriglöhne, resultierend Minirenten usw. haben damit begonnen, das Bereiche der Arbeit aus der Tarifautonomie genommen wurden.

Dabei ist ein Mitarbeiter einer Autofirma zu deren AutoIndustrie gehörig, eine Putzfrau bei Versicherungen gehört zur Versicherungsindustrie und Kabinenpersonal sind Mitarbeiter der Fluggesellschaften wie auch ein Pilot oder ein Wartungstechniker.

Leute, bleibt als Arbeitnehmer solidarisch und unterstützt deren Anliegen.
Von mir aus soll auch an Ferientagen europaweit gestreikt werden und man zeigt, das sich Arbeitnehmer nicht gegeneinander ausspielen lassen.

dann werden Arbeitnehmer endlich vernünftig mit Arbeitnehmerforderungen umgehen und künftig schon dann zu Lösungen beitragen, bevor gestreikt wird.

An die UFO: damit schadet ihr euch selber!

An die Adresse der werten UFO:

Mit dem hier schadet ihr euch selber:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/streik-lufthansa-ufo-101.html

Im Tarifkonflikt mit der Lufthansa hat die Kabinengewerkschaft UFO mit weiteren Streiks gedroht. Nach den Weihnachtstagen seien jederzeit kurzfristig Streikaufrufe möglich, teilte UFO nach Gesprächen zwischen der Gewerkschaft, Lufthansa und den designierten Schlichtern in Frankfurt mit.

denn damit verspielt ihr die Symphatien von den Passagieren und von Lufthansa ebenfalls. Damit streikt ihr euch eure eigenen Arbeitsplätze weg. Wie wäre es statt dessen mit Kompromissbereitschaft??

so was ....

da bucht man ne "seriöse" Fluggesellschaft
vermeintlich sicher
auch wenn sie 10 % mehr kostet und dann das ....

Na wenigstens nicht zu den Feiertagen

""Der stellvertretende UFO-Vorsitzende Daniel Flohr sagte, es sei ein Versuch unternommen worden, einen glaubwürdigen und vor allem rechtssicheren Lösungsweg zu finden mithilfe der designierten Schlichter. "Das hat nicht geklappt", sagte Flohr. "Wir sind gescheitert mit diesem Versuch." ""
#
Es muss eine Einigung her,sage ich als IG Metaller. Noch einmal an den runden Tisch und in Ruhe miteinander reden.Es ist einen zweiten Versuch wert.Habe ich bei vielen Arbeitskämpfen so gelernt.

Man...

soll die Lufthansa meiner Meinung wieder verstaatlichen. Dann gäbe es keine Streiks mehr und dann würden das Personal wieder gut verdienen.

Ehrlich gesagt: die Streiks bei den

Fluggesellschaften gehen mir so langsam auf den Geist!
Nirgendwo wird so oft gestreikt, wie bei den Fluglinien, egal ob Bordpersonal, Piloten oder
Flugfeldmitarbeitern: andauernd fordern sie und fordern sie....
Dabei haben sie bestimmt nicht gerade Hungerlöhne. Aber man kann ja auf Kosten der Bürger am besten Streiks erfolgreich durchziehen.
Dass dadurch anderen Wirtschaftszweigen ebenfalls grosser Schaden entsteht ist wohl UFO und Co. schnurzpiepe.
M.M. nach ist das eine ausgemachte Frechheit, was hier mehrmals im Jahr durchgezogen wird.

Streikverbot

Irgendwann ist es auch Schluss... Wir leben in einem Land, in dem man nur an Ansprüche denkt. Recht zum Streik muss man einschränken und letzter UFO Streik war direkt nach einer Gehaltserhöhung.
Die LH Mitarbeiter bekommen im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften schon sehr attraktive Bedingungen und wenn man immer noch nicht zufrieden ist, muss man vielleicht an seiner Berufswahl zweifeln.
Als eine Fluggesellschaft mit de facto Monopolstellung und deutsche Flagcarrier hat auch die Verpflichtung für den Betrieb von öffentlichem Fernverkehr.
Der Machtkampf zwischen UFO Chef und dem Spohr soll die Mitarbeiter ausspraren.

Nun ja

Warum so zögerlich? Warum nicht über die Feiertage? Die Macht der Bonzen brechen

Die UFO...

...mausert sich überraschend zum ungeliebten Klimaretter :-).

Ein Streik

endet in der Regel immer mit einem Kompromiss in dem beide Seiten aufeinander zugehen.

@ kurtimwald

Die Probleme der abhängig Beschäftigten, wie Niedriglöhne, resultierend Minirenten usw. haben damit begonnen, das Bereiche der Arbeit aus der Tarifautonomie genommen wurden.

De Tarifautonomie gilt in Deutschland für alle Arbeitsplätze. Und die "Niedriglöhne" in Deutschland zählen zu den höchsten im internationalen Vergleich. In Russland sind die Löhne im Transportgewerbe weniger als halb so hoch wie in Deutschland.

Soweit dem Artikel zu entnehmen ist

erklärt UFO die Schlichtung für gescheitert, ohne zu erklären, warum und woran.

Dann fällt es schon schwer nachzuvollziehen, warum die nächsten Streiks gerechtfertigt sein sollen.

Sesselrevoluzzer

@ Sternenkind:
Warum so zögerlich? Warum nicht über die Feiertage? Die Macht der Bonzen brechen.

Früher nannte man diese Haltung "Sesselrevoluzzer".

@Namensvetter

"Neu
Am 22. Dezember 2019 um 19:58 von Karsten Lässbüsch
Schwierige Solidarität
Es fällt mir etwas schwer, mit den Streikenden solidarisch zu sein, da sie schon ohne Lohnerhöhungen deutlich mehr verdienen als ich. Trotzdem viel Erfolg."

.

Die Frage ist einfach nur welche Qualifikation haben die Streikenden und welche haben Sie? Eine Putzfrau hat in meinen Augen nun mal nur den Mindestlohn verdient und nicht den von einem Piloten.

re mschm1972

"Man...

soll die Lufthansa meiner Meinung wieder verstaatlichen. Dann gäbe es keine Streiks mehr und dann würden das Personal wieder gut verdienen."

Ob das Personal nicht jetzt schon gut verdient sei mal dahingestellt.

Aber wenn Sie die Belegschaft verbeamten wollen nur um Streiks zu verhindern sollten Sie mal langfristig kalkulieren, was das den Staat an Pensionen kosten würde.

re kurtimwald

"Die Probleme der abhängig Beschäftigten, wie Niedriglöhne, resultierend Minirenten usw. haben damit begonnen, das Bereiche der Arbeit aus der Tarifautonomie genommen wurden."

Sie verwechseln Tarifautonomie und Tarifbindung.

Und keins davon ist hier relevant.

@Namensvetter

"De Tarifautonomie gilt in Deutschland für alle Arbeitsplätze. Und die "Niedriglöhne" in Deutschland zählen zu den höchsten im internationalen Vergleich. In Russland sind die Löhne im Transportgewerbe weniger als halb so hoch wie in Deutschland."

.

Der Mindestlohn in Luxemburg beträgt 11,97 €.
https://www.arbeitsrechte.de/mindestlohn-luxemburg/
Der Mindestlohn in Deutschland ist 9,35 €.
https://www.dgb.de/schwerpunkt/mindestlohn/mindestlohn-2020-was-aendert-...
Was Russland angeht, da sind die Lebenskosten auch ein Bruchteil von denen in Deutschland.

Manager müssen ihr Gesicht waren

Bisher hat jeder Streik irgendeine Verbesserung gebracht. Könnten die Adressaten aber nicht mal ohne Streik den berechtigten Forderungen der Arbeitnehmer bzw. Gewerkschaften nachkommen?

Nein, natürlich nicht! Statt dessen nimmt der Manager von Welt die zusätzlichen Kosten eines Streiks in Kauf, plus die Verärgerung der Kunden, plus die organisatorischen Improvisationen für die Schadensbegrenzung oder den Schadensausgleich. Schließlich muss er sein Gesicht wahren und zeigen, dass er sein vieles Geld wert und ein "ganz Harter" ist. Wie absurd und kindisch!

@Demokratieschüler

Für Sympathie kriegen sie beim Bäcker kein Brötchen. Und alle die jammern das Kabinenpersonal bei Lufthansa würde mehr verdienen als man selbst,empfehle ich sich dort zu bewerben! Denn dann hat man bei der derzeitigen Berufswahl etwas falsch gemacht.Ich würde für das Geld den Job nicht machen wollen.

@ laurisch._karsten

@Namensvetter

Ich war vermutlich zuerst da.


Die Frage ist einfach nur welche Qualifikation haben die Streikenden und welche haben Sie?

Ich bin gelernter Schriftsetzer und Drucker.


Eine Putzfrau hat in meinen Augen nun mal nur den Mindestlohn verdient und nicht den von einem Piloten.

Mit Standesdünkeln geht die Welt zu Grunde. Es geht hier übrigens um die Löhne des Kabinenpersonals, nicht der Piloten. Und die können sich ungeachtet des aktuellen Streiks schon sehen lassen. Im produzierenden Gewerbe könnte man da neidisch werden.

20:18 von Sisyphos3

aus dem grund bin ich nie mit LH geflogen , und auch immer hingekommen. meinen letzten flug nach portugal muss ich mir seid vielen jahren schon verkneifen wg. ständiger streiks der töchter. aber mit dem suv durch bayern oder südtirol hat auch schöne seiten

Es sind bei weitem ...

... nicht nur Fluggäste von den Streiks betroffen. Wenn z.B. in Frankfurt tagelang die Hälfte der Flüge entfällt und die Passagierzahlen entsprechend niedrig sind, bedeutet das auch für die Läden und die Gastronomie dort ganz erhebliche Verluste mit Auswirkungen auf deren Belegschaft. Und die können nun gar nichts für die ständigen und inzwischen regelmäßigen Streitereien zwischen Lufthansa, den Piloten und den Flugbegleitern.

Alle zwei Jahre das selbe Theater und der volkswirtschaftliche Schaden geht jedesmal in die Millionen.

20:27 von schiebaer45

aber die ÖTV war schon bei dem schwergewicht Klunker eine andere nummer. der hat sogar euren heiligen willy vom amt entfernt

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