Ihre Meinung zu: Menschenrechtsbeauftragte: "Griechenland nicht alleine lassen"

22. Dezember 2019 - 15:05 Uhr

Die Menschenrechtsbeauftragte Kofler fordert Hilfen für Flüchtlinge in den überfüllten Lagern in Griechenland. Auch Grünen-Chef Habeck und der CSU-Politiker Weber plädierten für eine Reform des Asylsystems.

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Kommentare

Ein kleiner Lichtblick in der

Ein kleiner Lichtblick in der ansonsten düsteren Politik, die sich des Schicksals geflüchteter Menschen immer weniger anzunehmen scheint, ist, dass parteiübergreifend Politiker*innen unseres Landes sich zu Fürsprecher*innen vor allem der unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in den griechischen Lagern mit katastrophalen Zuständen machen. Es gehört zu den Hoffnungen für das nächste Jahr, dass in der EU wie in Deutschland nach dem Brexit-Gezetere endlich eine humane solidarische Flüchtlingspolitik wieder in den Vordergrund tritt. Alle, die Weihnachten nicht nur als Konsumfest sondern vom Kern her begreifen, sollten (und werden) sich dafür stark machen. In diesem Sinne: friedvolle Weihnacht und einen guten Start ins neue Jahr allen kritisch Kommentierenden hier und auch dem Meta-Team im Hintergrund.

Handeln & Helfen...

Ja, natürlich...
"Deutschland müsse handeln, selbst wenn andere EU-Staaten nicht mitmachten, so Habeck. "Es ziehen sowieso nie alle mit."
Aber diesmal mit dem Ziel, das ebend die anderen EU-Staaten mitmachen und nicht nur wenige Länder diese Last tragen müssen.

Wir haben mehr als genug Migranten aufgenommen und sind für diese Menschen u.U. deren Leben lang verantwortlich.

Nun sind aber auch mal andere EU-Länder an der Reihe, die sich bis dato vornehm zurückhalten, aber immer Bereit sind Förderungen aus der EU finanzieller Natur gerne anzunehmen...

Ein deutscher Alleingang wäre katastrophal,

denn als Teil des Schengen Raumes , der ja die Reisefreiheit gewähren soll , ist es doch vollkommen unakzeptabel, wenn ein einzelnes Land darüber entscheidet, wer sich im Schengen Raum frei bewegen darf. Entwder haben wir gemeinsame Rechtsnormen oder aber nicht . Recht und Gesetz sollten keine Angelegenheiten der Beliebigkeit sein denn dann haben wird die Grundlagen unseres Zusammenlebens verlassen.

Verteilung nicht optimal

Alles strebt in die Großstädte (einheimische Staatsbürger eingeschlossen) und bringt leider unsere an sich gut bewährte dezentrale Struktur durcheinander.
Weniger zentralistisch gedacht, ginge noch viel, auch an Zuwanderung.

Nein, ein Patentrezept gegen die grassierende Zentralisierung habe ich nicht.

Griechenland muss geholfen

werden. Nur müssen entlich Länder wie Polen, Ungarn usw. auch mal ihren Verpflichtungen nachkommen und Flüchtlinge aufnehmen. Immer nur die Hand aufhalten und von der EU Geld wollen geht nicht. Wenn diese Länder weiterhin keine Flüchtlinge aufnehmen wollen. Soll man ihnen das Geld streichen. Deutschland hat nun wirklich viele aufgenommen.

@15:24 Elefant

Ein Alleingang wäre "katastrophal"? Katastrophal sind die Zustände in den Lagern, in denen die geflüchteten Menschen ausharren müssen.
Katastrophal ist, dass ein reicher Kontinent mit einer christlich-jüdischen und humanitären Prägung und Tradition so gleichgültig mit Mitmenschen umgeht.
Katastrophal ist, dass diese Form individueller, in manchen Parteien kollektiver und leider auch struktureller Inhumanität Applaudierende und Unterstützende findet.

Wir...

dürfen nicht den Fehler ein zweites Mal machen die Südeuropäischen Staaten Griechenland Italien und Spanien alleine lassen. Ich wäre dafür wenn die EU Lager in Nordafrika öffnet und dort können die Menschen einen Asylantrag stellen und von dort die Menschen in die einzelnen EU Länder vetteilen. So brauchen die Menschen nicht über das Mittelmeer fahren und die Südeuropäischen Staaten wären entlastet.

Schonmal was von Abkommen gehört

Das Abkommen mit der Türkei regelt, dass Migranten aus Griechenland wieder zurückgeschickt werden und dafür aus Syrien direkt hilfsbedürftige aufgenommen werden. Was bedarf es jetzt dieses Anstosses jenseits der geltenden Abmachungen? Neue Ideen von Personen, die offensichtlich nicht wissen, was sie damit bewirken.

Sehr schwer zu entscheiden

Sicher ist es eine humanitäre Katastrophe wenn tausende Menschen in Griechenland unter unwürdigen Umständen untergebracht sind. Nur kann die Lösung des Problems nicht darin bestehen, diese Menschen nach Deutschland zu holen. Niemand hätte Verständnis dafür nur die Kinder aufnehmen zu wollen. Was ist denn mit deren Familien, die dann mit den Kindern zusammen leben wollen. Und was ist mit den Menschen und den Bedingungen deren Unterbringung in Lagern in Syrien, der Türkei oder dem Libanon? Sollten die dann nicht auch herkommen dürfen? Die Jahre nach 2015 haben gezeigt, dass unsere Herzen groß unsere Möglichkeiten hingegen begrenzt sind. Man sollte den Menschen zweifelsohne helfen. Sie einfach nach Deutschland zu holen, löst sicher kein Problem.

Europa oder die UN?

Aus dem Bericht geht leider nicht hervor, woher die "Flüchtlinge" kommen, ob es sich hier ggf. auch um Migranten handelt und weshalb die Personen nach Westeuropa wollen. Dass es hier eine Unterstützung Griechenlands geben sollte, steht offenbar außer Frage. Auch sollten die Personen ausreichend zu essen und zu trinken bekommen und einen geheizten und gesicherten Aufenthaltsort haben. Alles andere ist aber schon zu hinterfragen. Mir erschließt sich hier nicht, weshalb die EU zuständig sein soll, kommen die Flüchtlinge doch offenbar aus Nicht-EU-Ländern. Angebracht wäre hier wohl ein Engagement der UN, und hier wäre dann wohl auch - wenn überhaupt - über eine weltweite Verteilung der Flüchtlinge zu reden. Und wäre es nicht besser, wenn die Minderjährigen durch die anderen Flüchtlingsfamilien besser betreut werden könnten, die die gleiche Sprache sprechen. Weshalb die nun alle unbedingt nach Deutschland müssen und dann hier von teuer bezahlten Sozialarbeitern betreut werden sollen?

Jetzt kann sich Ursula von der Leyen beweisen

und eine gesamteuropäische Lösung finden.
Eine Koalition von wenigen Willigen ist keine gesamteuropäische Lösung.

re mschm1972

" Ich wäre dafür wenn die EU Lager in Nordafrika öffnet und dort können die Menschen einen Asylantrag stellen und von dort die Menschen in die einzelnen EU Länder vetteilen. So brauchen die Menschen nicht über das Mittelmeer fahren und die Südeuropäischen Staaten wären entlastet."

Grau ist alle Theorie:

1) Selbst wenn die EU Asylanträge in nordafrikanischen Lagern bearbeitet ist das keinen Schritt näher daran, dass die EU Länder sich solidarisch an der Verteilung beteiligen. Und noch ganz abgesehen davon, dass es keinen EU Standard Asylanspruch gibt.

2) Wer aus dem Lager ohne Asylanspruch rauskommt oder gar nicht erst ins Lager geht, wird weiter über das Mittelmeer fahren und in südeuropäischen Staaten ankommen.

re collie4711

"Jetzt kann sich Ursula von der Leyen beweisen

und eine gesamteuropäische Lösung finden.
Eine Koalition von wenigen Willigen ist keine gesamteuropäische Lösung."

Weder Ursula von der Leyen noch sonst jemand kann eine gesamteuropäische Lösung erzwingen.

@andererseits

Ich schätze Ihre christlich-humanitäre Sichtweise sehr. Trotzdem sollten Sie sich klar machen, meine ich, dass es in Afrika und andernorts Millionen von Menschen gibt, deren Lebensumstände traurig sind, und dass, wenn die Flüchtlinge in den überfüllten griechischen Lagern gerettet sind, ... umgehend neue Migranten nachfolgen werden, die (mit gewissem Recht) davon ausgehen werden, das sie und ihre Familien auch nach Deutschland geholt werden, zumal wenn sie minderjährig sind. Wer in Ihrem Sinne nicht „gleichgültig mit Mitmenschen umgeht“, muss schon im eigenen Land und erst recht in anderen Staaten sehr, sehr vielen Menschen helfen.
Es ist nicht „inhuman“ festzustellen, dass es Grenzen der Humanität gibt, zumal bei der Einwanderungspolitik. Sozialsysteme füllen sich nicht von selbst.

Allen Kommentator/innen und dem Moderationsteam besinnliche Weihnachtstage.

Kinder und Eltern!

Kinder ohne ihre Eltern ins Land holen ist ebenso unsozial. Aber nicht nur Deutschland, sondern alle EU-Staaten müssen handeln!
EU-Staaten, die sich weigern: EU-Zuschüsse kürzen!

@ 15:37 von andererseits

Katastrophal ist, dass diese Form individueller, in manchen Parteien kollektiver und leider auch struktureller Inhumanität Applaudierende und Unterstützende findet.

Es ist keine Inhumanität wenn man die Scheinhumanität der Herrschenden kritisiert. Es sind nämlich nicht die Machthaber, die diese katastrophale Politik ausbaden müssen. Es ist immer leicht "Menschlichkeit" zu zeigen wenn andere die Zeche zahlen müssen. Mit Sozialleistungen für alle, lockt Deutschland diese Menschen an. Es ist genau das Gegenteil zu der manchmal oberflächlich unschönen, aber im Kern menschlichen, Gewalt- und Leid-minimierenden, australischen Politik.

Holt als erstes die Kinder raus !!!

„Holt als erstes die Kinder raus“, sagt Robert Habeck, und er hat vollkommen recht !!!

Niemand hat es verdient in solch katastrophalen Zuständen zu leben, und Kinder schon gar nicht !

Vor allen Dingen muss Griechenland geholfen werden, die sind ja offensichtlich vollkommen überfordert. Bundesinnenminister Seehofer sollte sein Personal in Griechenland wieder aufstocken, nachdem es erst abgezogen wurde.

Hier ist vorausschauendes Handeln gefragt. Herr Seehofer kann nun zeigen, wie wichtig ihm die Hilfe für unsere südeuropäischen Freunde ist.

Gruß Hador

Wäre es eventuell eine Option

die Situation in Griechenland zu verbessern? Militär und Katastrophenschutz können in Windeseile akzeptable Unterbringungsmöglichkeiten herstellen, bei denen niemand hungern oder frieren muss, bei guten hygienischen Bedingungen und medizinischer Versorgung. Kostet zwar Geld und man muss es wollen. Aber wenn hier die EU nicht mitzieht könnte D ohne Probleme einen „Alleingang“ machen, natürlich in Zusammenarbeit mit Griechenland.

Aber wir sind doch nicht Schuld

wir haben nur Waffen nach Syrien geliefert. Upsalla

re sfrings75

"Aber wir sind doch nicht Schuld

wir haben nur Waffen nach Syrien geliefert. Upsalla"

Völlig abseitiger Kommentar. Der Krieg in Syrien wurde mit vielen Waffen geführt, deutsche waren am wenigsten dabei.

Da will mal wieder einer die persönliche Agenda ins Forum reinzwingen.

"Angesichts der Zustände in

"Angesichts der Zustände in griechischen Flüchtlingslagern"

--

Traurig, dass Griechenland von den bewusst herbeigeführten Zuständen profitiert....
Kein Flüchtling möchte (wegen fehlender Annehmlichkeiten) in Griechenland bleiben und Deutschlan diskutiert ernsthaft darüber, Griechenland Flüchtlinge abzunehmen......
Eine stetige win-win-Situation für Griechenland!

>>Griechenland nicht alleine

>>Griechenland nicht alleine lassen.<<

Das wurden von Seiten der EU-Politiker schon mehrfach gesagt!

Was ist geschehen?

Nichts, außer Gerede!

Das gilt auch für den Schutz der EU-Außengrenzen.

>>Deutschland müsse handeln, selbst wenn andere EU-Staaten nicht mitmachten, so Habeck. "Es ziehen sowieso nie alle mit."<<

Wie stellt er sich das vor: Nur die Kinder, oder auch Mütter? Was ist mit den Vätern und den Verwandten?

Herr Habeck möge sich das GG. Art 16.1 vornehmen.

Das ist ein Gesetz, das Grenzen setzt, auch wenn es die Grünen mit Grenzen/Gesetzen nicht so haben....außer, wenn es zum eigenen Vorteil ist.

Wie wäre es mit einem wirksamen EU-Außengrenzschutz (Frontex)?

Dann kann es nicht zu Überfüllung kommen.

@ 15:54 hpe

Das Argument "Millionen von Menschen" warten in Afrika und kommen nach, ist so gängig wie falsch - und vor allem völlig untauglich für den konkreten Umgang mit konkreten Menschen, die in den überfüllten katastrophalen Lagern in Griechenland und anderswo dringend zeitnah Hilfe und Perspektive brauchen.

15:33 von Christian1966

Nur müssen entlich Länder wie Polen, Ungarn usw. auch mal ihren Verpflichtungen nachkommen und Flüchtlinge aufnehmen.
.
schön wenn sie das so sehen
aber vielleicht sollte man vorallem akzeptieren,
was die Ungarn oder Polen
unter "ihren" Verpflichtungen verstehen

22. Dezember 2019 um 16:01

22. Dezember 2019 um 16:01 von sfrings75

"Aber wir sind doch nicht Schuld
wir haben nur Waffen nach Syrien geliefert. Upsalla"

---

Wer ist wir? Eine Regierung, welche ich nicht gewählt habe oder Sie etwa?
Nur gut, dass in Deutschland eine Sippenhaftung nicht mit dem strafrechtlichen Schuldprinzip vereinbar ist.....

15:55 von Gelenkte-Dem-DE

Fragen Sie mal die betroffenen Geflüchteten, wie "im Kern menschlich" diese die australische Politik erleben. Es ist schon seltsam, wofür manche meinen, den Begriff "menschlich" hernehmen zu müssen.
Außerdem sollten Sie sich mit den Bedingungen, Leistungen und Verboten für geflüchtete Menschen in Deutschland mal näher befassen, bevor Sie die "Verlockungen durch Sozialleistungen für alle" preisen.

Deutschland muss humanitärer werden

Die Deutschen sollten sich in Europa wesentlich mehr und humanitärer für die Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen und die Griechen unterstützen. Deutschland hat mit Flüchtlingen so gute Erfahrungen gemacht.

Verteilung wäre in der Tat

Verteilung wäre in der Tat von Nöten. Allerdings kann man kein Land zwingen Flüchtlinge aufzunehmen (das wäre auch nicht der Sache dienlich).
Allerdings könnte man den Staaten die Wahl lassen. Entweder ihr nehmt auf oder ihr blecht. Wer z.B. seinen Anteil an Aufnahme nicht stemmt muß das doppelte an Flüchtlingen im Ankunftstaat versorgen. Da es sich bei den meisten Weigerern um EU Nettoempfänger handelt, könnte das Geld bereits dort abgeschöpft werden. Dazu ist keine Einstimmigkeit notwendig. Lediglich die doppelte Mehrheit.

16:09 von Schwarzseher

>>Traurig, dass Griechenland von den bewusst herbeigeführten Zuständen profitiert....
Kein Flüchtling möchte (wegen fehlender Annehmlichkeiten) in Griechenland bleiben und Deutschlan diskutiert ernsthaft darüber, Griechenland Flüchtlinge abzunehmen......
Eine stetige win-win-Situation für Griechenland!<<

Dann erzählen Sie mal wie Griechenland von den "herbeigeführten Zuständen" profitiert, bevor Sie so einen Unsinn schreiben.

Es geht um die Verpflichtungen die die EU

Länder gegenüber der EU akzeptiert haben. Es kann nicht so bleiben das D so viele aufgenommen hat wie der Rest der EU zusammen. Das erzeugt hier Fremdenhass.

16:17 von andererseits

Bedingungen, Leistungen und Verboten für geflüchtete Menschen in Deutschland mal näher befassen,
.
ärztliche Versorgung
Dach über dem Kopf
genug zum Essen
zumindest mal für 3 ... 4 Jahre ein Auskommen
weil so lange dauert es bis die erfasst sind
die Behörden sich mit ihrem Fall befassten
und sie durch mehre Instanzen "ihr Recht" versuchen durchzusetzen

re sisyphos3

"aber vielleicht sollte man vorallem akzeptieren,
was die Ungarn oder Polen
unter "ihren" Verpflichtungen verstehen"

Sie meinen, jeder kann sich aussuchen, was er unter seinen Verpflichtungen versteht?
Undie anderen sollen das akzeptieren?

Übertragen Sie Ihre Ideologie mal auf den Bereich Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft.

Funktioniert das so bei Ihnen?

politischer Stillstand

Seit 2012 (damals bat Renzi, Italien, um deutsche Unterstützung) bitten die Grenzstaaten der EU um Hilfe beim Flüchtlingsansturm. Seit 2015, als es dann die Deutschen traf, kam das Thema auch hierzulande auf die politische Tagesordnung. Und was ist seither geschehen? Vereinfacht ausgedrückt: Ein nichtiges EU-Trauerspiel. Genau Derartiges bewirkt die EU- und Politikverdrossenheit und den Aufstieg der sogenannten "Neurechten", vom Brexit gar nicht zu sprechen. Armes Europa!

Der engagierte Journalist

Der engagierte Journalist Heribert Prantl (SZ) schreibt: "Es ist der vierte Adventssonntag. Advent heißt Ankunft. Das Wort hat in flüchtigen Zeiten eine ganz besondere Bedeutung: Flüchtlinge sollen, sollten wieder im Leben ankommen. Aber das Leben, das viele von ihnen leben müssen, ist kein Leben.
Auf der griechischen Insel Lesbos, in Europa also, versinken die Flüchtlinge im Dreck und in der bewussten Untätigkeit der europäischen Regierungen. Die Helfer von Ärzte ohne Grenzen sind der Not nicht mehr gewachsen. Sie berichten vom unglaublichen Elend, sie berichten von grauenvollen Zuständen: Sie berichten von Kleinkindern, die ihren Kopf auf den Boden schlagen, die sich das Haar ausreißen und sich in die Arme beißen. Die Helfer berichten von immer mehr Suizidversuchen verzweifelter Menschen."

Und das soll uns nichts angehen?

16:21 von Felina2

Das erzeugt hier Fremdenhass.
.
in Polen oder Ungarn etc. nicht ?
warum gibt es im Ostteil unserer Heimat,
obgleich da kaum Asylanten sind,
Ärger und Verdruss ?

Flüchtlinge in Bethlehem

Jesus musste mit seinen Eltern auch vor staatlicher Gewalt flüchten. Daran sollten wir immer denken, wenn wir über Flüchtlinge urteilen.

Angst vorm Toreschießen

"Die Bundesregierung bekräftigte hingegen, sie lehne einen "Alleingang" zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland ab. Nach Ansicht des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesinnenministerium, Stephan Mayer, würden sich andere EU-Staaten sonst ihrer Verantwortung entziehen..."

Immer wieder das gleiche: Den Wassereimer garnicht erst in die Hand nehmen, weil Nachbar XY vielleicht auch nicht beim Löschen helfen will. Führung sieht anders aus. Wenn es eines Belegs bedürfte, daß man in einer Union Führung gar ablehnen darf, sind solche schmallippigen, blutleeren Verlautbarungen typischst im Sinne größtmöglicher Feigheit.
Wenn sich im Fussball alle um ihren Torwart stellen, weil sie keinen Alleingang machen wollen, ist das ein schräges Bild?

Es fehlt ein Konzept

Das Problem muss als erstes bei uns gelöst werden. Bei der Aufnahme von Flüchtlingen ist nicht selten dass wir ihre Aufenthaltsdauer schlecht bestimmen könnten. Wüssten wir der Krieg würde in den nächsten 2 Jahren enden ginge es lediglich darum die Überbrückung für alle Seiten so gut zu gestalten. Anders wenn absehbar ist dass sie mindestends eine Dekade hier verbringen, dann stünde an erster Stelle ihnen unsere Sprache zu vermitteln und sie möglichst auszubilden damit sie in den hiesigen Arbeitsmarkt integriert werden können.
Und das ohne dass sie für uns die Drecksarbeit machen müssen und/oder schlechter bezahlt werden.
Probleme treten ja meistens dann auf wenn sie unter sich bleiben, dies geht oft mit Unzufriedenheit einher, was dann auch wieder zu einer Ablehnung auf unserer Seite führt.

Wenn immer ich auf Flüchtlinge stieß waren 2 Gefühle überwiegend - Hoffnung und Enttäuschung. Gerade am Anfang ist aber die Hoffnung und der Wusch nach Integration am Größten. Nutzen wir sie.

@ MSHM1972

Die von Ihnen geforderten Lager in Nordafrika gab es bereits zu Gaddafis Zeiten südlich der Sahara. Damals war das Elend weit weg von uns und nicht besser als heute in Griechenland. Die Lager des Elends sind ein beredtes Zeichen für die Inkompetenz von EU-Europa. Dabei liegen die Lösungen auf der Hand.

Germoney

Für fast alle Migranten, die seit 2015 nach Deutschland kamen und weiterhin kommen, ist die Höhe und die Zahlungsdauer der hiesigen Sozialleistungen der ausschlaggebende Anreiz (Pull-Faktor). Eine absurde milde Justiz sicherlich ebenso.
Es ist nicht die strahlende Wikung Eurer „pluralistischen“ Gesellschaft. Friedliche Demokratien haben die Menschen auf ihrem Weg nach Deutschland ja zur Genüge durchquert.
Die bedingungslose Alimentation durch den Staat macht Deutschland in Europa zum "Hauptfluchtziel". Es geht immer nur ums Geld. Mehr nicht.
Selbst eine Integration in die Gesellschaft wird lediglich gewünscht. Erfolgt diese nicht, bleibt es ohne Konsequenzen. Wird sogar als „Bereicherung“ gefeiert...

Am 22. Dezember 2019 um 16:24 von karwandler

"Sie meinen, jeder kann sich aussuchen, was er unter seinen Verpflichtungen versteht?
Undie anderen sollen das akzeptieren?
Übertragen Sie Ihre Ideologie mal auf den Bereich Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft.
Funktioniert das so bei Ihnen?"
#
#
In welcher Gemeinschaft oder Welt leben Sie den?
Natürlich steht es jedem frei welche Verpflichtung er übernehmen möchte.
Nur so Funktioniert es in einer freien Welt. Oder möchten Sie die Monarchie zurück?

@ 16:24 Sisyphos3

So ist das grundsätzlich geregelt; so gebietet es fairer humaner Umgang.
Wollen Sie das anders? Wenn ja: wie?
In den konkreten Fällen sieht das dann schon wieder ganz anders aus z.B. mit ärztlicher Versorgung; es gibt genügend dokumentierte Fälle, wo die medizinische Versorgung völlig unzureichend ist und der Zugang erschwert oder verhindert wird.
Und was Sie mit "Auskommen" meinen, ist oft genug ein zur Untätigkeit verdammtes zermürbendes Warten.

15:38, MSCHM1972

>>Ich wäre dafür wenn die EU Lager in Nordafrika öffnet und dort können die Menschen einen Asylantrag stellen und von dort die Menschen in die einzelnen EU Länder vetteilen. <<

Extraterritoriale Lager der EU?

Auf dem Boden von souveränen Staaten?

Wie denken Sie sich das denn?

Wir kaufen Marokko oder Libyen Teile ihres Staatsgebiets ab, quasi eine Art Kolonie des 21. Jahrhunderts?

So wie Trump Dänemark Grönland abkaufen wollte?

Nee. So wird das nix.

@ lässbisch._karsten

Danke für Ihren Kommentar. Ich stimme Ihnen völlig zu.

Falsche Schlussfolgerungen

Deutschland hat in Europa derzeit am meisten Migranten aufgenommen.
Damit ist Deutschland sicher nicht in der Pflicht.

@Christian1966, 15.33h

Was wollen Sie denn damit erreichen?
Ungarn, Polen usw. könnten getrost ihre Grenzen öffnen.
Die Migranten werden nicht dort bleiben.
Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass die Ungarn usw. so böse sind.

@ Gülle

Wir haben mehr als genug Migranten aufgenommen und sind für diese Menschen u.U. deren Leben lang verantwortlich.

Es ist dem Menschen bestimmt, einander in der Not beizustehen (frei nach Schiller).

15:42, Heinrich Lübke

>>Aus dem Bericht geht leider nicht hervor, woher die "Flüchtlinge" kommen, ob es sich hier ggf. auch um Migranten handelt und weshalb die Personen nach Westeuropa wollen<<

Alle Flüchtlinge sind Migranten, aber nicht alle Migranten sind Flüchtlinge.

Die Menschen in Griechenland kommen zum ganz überwiegenden Anteil aus Ländern, die durch amerikanische und russische Kriegseinsätze verwüstet wurden. Deswegen verlassen sie ihre Heimat.

>>Weshalb die nun alle unbedingt nach Deutschland müssen und dann hier von teuer bezahlten Sozialarbeitern betreut werden sollen?<<

Teuer bezahlt?

Mist. Ich habe wohl meinen Beruf verfehlt. Andererseits kenne ich aber ein paar Sozialarbeiter. Die wohnen oft in Wohngemeinschaften, weil die Mieten mittlerweile so hoch sind und sie keine Eigenheime besitzen. So extrem teuer werden die dann wohl doch nicht bezahlt.

@ 15:55 Gelenkte-Dem-DE

Um die Absurdität Ihrer Gedanken mal offen zu legen: In der australischen Flüchtlingspolitik werden die Menschen in Lagern auf Pazifikinseln inhaftiert (übrigens mit anhaltendem Protest von Menschenrechtlern, den Vereinten Nationen, Nachbarstaaten oder der kleineren Grünen-Partei im eigenen Land)... wir haben Sylt, Borkum, Amrum, Wangerooge, Spiekerhog und ein paar andere Inseln: alle Geflüchteten dorthin?

@ Sisyphos3

aber vielleicht sollte man vorallem akzeptieren, was die Ungarn oder Polen unter "ihren" Verpflichtungen verstehen

Ich habe Freunde in Ungarn, die schämen sich bis ins Mark für ihre egoistische Führung in einem rechtspopulistischen Staat.

""Kinder zu erst""

Ja,aber wir sollten auch daran denken,wie es nach 2015 war.Viele Minderjährige,und dann kam das große Erwachen.Das geht ja nun nicht,und man hat nachgeholt.
Man sollte auch langsam sich Gedanken machen wohin mit all den Leuten,denn das Land wird nicht größer.
Allen ein frohes Fest.

16:26 von Sisyphos3

>>warum gibt es im Ostteil unserer Heimat,
obgleich da kaum Asylanten sind,
Ärger und Verdruss ?<<

Ich denke, da kann ich ihnen weiter helfen.

Die Menschen im Osten kennen aus Funk und Fernsehen die Zustände im Westen.

Diese Zustände möchten sie einfach nicht und wehren sich durch Demonstrationen.

Den Ungarn und Polen scheint es ähnlich zu gehen...

15:55, Gelenkte-Dem-DE

>>Mit Sozialleistungen für alle, lockt Deutschland diese Menschen an. <<

Es ist natürlich der Traum eines jeden Menschen dieser Erde, in Deutschland ein Leben knapp unterhalb des Hartz4-Niveaus zu führen. Seltsam, daß deutsche ALG II Empfänger einfach nicht einsehen wollen, daß die gesamte Restwelt sich nach einem Leben auf ihrem Niveau die Finger leckt.

es gab ja vor

paar Tagen schon annähernd den gleichen Artikel.
" Vergangene Woche hatte Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis Deutschland und weitere EU-Staaten zur Aufnahme von weiteren Flüchtlingen gedrängt. Sein Land erreiche die Grenzen der Kapazität. "Wir nehmen 400 bis 500 Menschen pro Tag auf."
Mit der Aussage, die hier fehlt, das nur ein kleiner Teil Asyl bekommt. Davon abgesehen, sind die Zahlen die hier genannt werden, im Jahr dann doch eine ziemliche Menge, das Jahr hat viele Tage.
Deutschland hat die Meisten bis jetzt aufgenommen, mehr als alle EU Staaten zusammen, wenn ich das richtig im Kopf habe.
Die EU soll ja immer eine Gemeinschaft sein, beim Hände aufhalten sind auch alle dabei.
Warum soll Deutschland jetzt wieder voran gehen und die Hauptlast tragen.
Es kann ja nicht sein, das Griechenland in den 4 Jahren seit 2015 nichts auf die Reihe bekommt, Geld dafür hat man gerne genommen.
Bei aller Humanität, Deutschland ist nicht allein in der EU.

Helfen im Alleingang oder nicht

Jemand ist im Eis eingebrochen und schreit um Hilfe. Stehen zwei am Ufer und streiten sich, wer ihn herausziehen soll. "Mir ist das Wasser zu kalt", sagt der eine. "Ich bekomme davon immer Husten und Schnupfen."
"Und ich habe an diesem Teich schon dreimal jemanden herausgezogen", sagt der andere. "Jetzt bist du mal dran."
"Aber wenn ich doch davon krank werde!"
"Wenn ich den hier auch wieder herausziehe, soll ich dann wohl auch den fünften und sechsten herausziehen, darauf wird es doch hinauslaufen."
"Du bist aber nie davon krank geworden."
Etc. etc.
Was ist wohl mit dem im Eis Eingebrochenen inzwischen geschehen? Dreimal darf man raten.

16:34 von privat23

Ich darf ihrem Kommentar zu 100% beipflichten!

Vielen Dank dafür!

Nicht alles lässt

sich mit Geld lösen. Schon gar nicht wenn man das Falsche tut.

16:26, Sisyphos3

>>16:21 von Felina2
Das erzeugt hier Fremdenhass.
.
in Polen oder Ungarn etc. nicht ?
warum gibt es im Ostteil unserer Heimat,
obgleich da kaum Asylanten sind,
Ärger und Verdruss ?<<

Genau deswegen.

Weil da kaum welche sind.

Dort, wo viele Flüchtlinge leben, sind die Rechten entschieden schwächer als anderswo.

Verwandtenhass

22. Dezember 2019 um 16:21 von Felina2
Es geht um die Verpflichtungen die die EU
Länder gegenüber der EU akzeptiert haben. Es kann nicht so bleiben das D so viele aufgenommen hat wie der Rest der EU zusammen. Das erzeugt hier Fremdenhass.

Wäre es nicht vernünftiger die zu hassen, die sich der Verantwortung entziehen?

tagesschau2012

"Nur so funktioniert es in der freien Welt"
Haben Sie über diese Aussage - was die freie Welt betrifft - ernsthaft nachgedacht?? Meinen Sie etwa die "Westlichen Werte"?

16:34 von tagesschlau2012

das bringt nichts
unsere Welt wird immer abartiger und kruder

wenn Menschen freiwillig helfen (Tafel in Essen)
will man sie sogar zwingen wem sie zu helfen haben
irgendwann kommen sie vor Gericht und müssen sich rechtfertigen
weil sie Geld in die Sammelbüchse bei Caritas und Müttergenesungswerk steckten
nicht aber bei Misereor oder dem Roten Kreuz

@Sisyphos3 - Ungeliebte Konkurrenz

warum gibt es im Ostteil unserer Heimat,
obgleich da kaum Asylanten sind,
Ärger und Verdruss ?

Ich denke dass wir das wissen. Ein 50jähriger in dessen Umfeld plötzlich viele junge Menschen auftauchen die auch noch für weniger arbeiten würden werden eher als Konkurrenz betrachtet.
Hier spielt viel Arbeitsmarktpolitik hinein. Ein Beispiel : Eigentlich müssten in Bereichen in denen ein 'Fachkräftemangel' existiert die Mechanismen des Kapitalismus greifen, der Lohn müsste steigen bis man Arbeitnehmer findet. Andersrum funktioniert es ja auch, gibt es weitaus mehr potentielle Arbeitnehmer als Stellen sinkt der Lohn.
Der Lohn fließt ja dann auch wieder in den Wirtschaftskreislauf, welches dann anderen Branchen, wie etwa Friseuren zugute kommt.

Im Osten funktioniert das nicht wirklich. Die Folge sind Frust und Zukunftsängste, das Klima ist durch Angst vergiftet. Leider wird zu wenig gehandelt, zu leiden haben die Schwachen, sie müssen das Versagen der Politik ausbaden.

@ privat23

Für fast alle Migranten, die seit 2015 nach Deutschland kamen und weiterhin kommen, ist die Höhe und die Zahlungsdauer der hiesigen Sozialleistungen der ausschlaggebende Anreiz (Pull-Faktor).

So war es bei meinen Großeltern auch. Die sind nach Deutschland gekommen und hatten nichts. Sind Sie so humanitär, den heutigen Flüchtlingen auch eine Zukunft zuzugestehen, wie man es meiner Familie zugestanden hat?

Am 22. Dezember 2019 um 16:26 von Sisyphos3

warum gibt es im Ostteil unserer Heimat,
obgleich da kaum Asylanten sind,
Ärger und Verdruss ?
----
Das täuschen Sie sich. Es gibt dort Großstädte, die einen starken Zustrom von Migranten und ill. Einwanderer zu verkraften haben.

Und der Verdruss...
Da reicht schon sich sämtliche westl. Großstädte anzuschauen.
Fällt Ihnen was auf?

16:35 von andererseits

mit ärztlicher Versorgung;
.
wo beginnt die wo soll sie enden ?

akute Blinddarm OP .... neue Zähne .... Herztransplantation

und zermürbendes Warten
sie mögen es anders sehen ...
aber nicht jeder in diesem Land gar der EU hat die gerufen !

Ja die Weihnachtszeit

Da sind wir voll der Gefühle und die Ratio ist im A... welch guter Moment per Tagesschau den Deutschen zu verkaufen, dass sie weitere Migranten in Deutschland aufnehmen sollen.
Ich sage nein. Die Migranten, die im Falle der griechischen Läger der weitgehend aus dem muslimischen Kulturraum kommen, sollen auch dort Schutz finden. Wenn Deutschland- in Gottes Namen- noch ein paar Milliarden zahlen soll, dann meinetwegen.

@ Yolo (16:38): noch so eine widerlegte Luege

@ Yolo

Noch so eine von der UNO längst widerlegte Luege:

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/faktencheck/

„Wir in Deutschland können doch nicht alle aufnehmen!“

Das tun wir auch nicht. Das Land, das die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat, ist die Türkei (3,7 Mio.), gefolgt von Pakistan (1,4 Mio.), Uganda (1,2 Mio.) und dem Sudan (1,1 Mio.). Ende 2018 lebten 1.063.837 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland. In absoluten Zahlen steht Deutschland damit immerhin auf Platz 5 der Aufnahmeländer weltweit10. Betrachtet man die Flüchtlingszahlen allerdings im Verhältnis zur Einwohnerzahl und der wirtschaftlichen und politischen Lage der Aufnahmeländer, ergibt sich ein komplexeres Bild.

Das wird zum Beispiel im Libanon deutlich. Das kleine Land mit seinen sechs Millionen Einwohnern hat fast eine Million Schutzsuchende aufgenommen.

Von daher: bitte nicht solchen Unsinn verbreiten!! Deutschland kann mehr und MUSS mehr!!

Es war nicht die Entscheidung der Deutschen...

...das diese Personen nach D wollen.

Es war deren eigene Entscheidung.

Ihnen zu helfen, wieder in ihre Heimatländer zurück zu gehen und dort Fuß zu fassen, wäre zielführend für beide Seiten.

Eine Ansiedlung in der EU wird weitere Migranten anlocken und auf Dauer die noch bestehenden sozialsysteme sprengen.

Diejenigen Bewohner muslimischer Länder, die die deutsche Wirtschaft brauchen kann, kommen ohne Probleme auf regulärem Weg nach D.

Das kognitive Potential derer, die auf irregulärem Weg kommen, reicht nicht aus, um in der bundesdeutschem, auf Leistung und unentwegtes Lernen getrimmten Arbeitswelt zu bestehen.

Ich zeige mich immer wieder verwundert, wieviele Foristen völlig außerstande sind, diese Sache auch verantwortungsethisch zu sehen.

Und noch mehr darüber, das dies auch die Führungsriege der Grünen betrifft.

re tagesschlau2012

"Natürlich steht es jedem frei welche Verpflichtung er übernehmen möchte.
Nur so Funktioniert es in einer freien Welt."

Kein Wunder, dass Sie aus dem Kleingartenverein ausgeschlossen worden sind.

Mit "ich mach nur das, was mir passt" kommt man da nicht weit.

Sonst auch nicht.

Griechenland darf nicht alleine gelassen werden

Wann haben wir Griechenland denn alleine gelassen?
Die EU zahlte Griechenland 2,4 Mrd Euro alleine 2019 für 60.000 Migranten.
Das sind 40.000 Euro / Kopf.
Und woher kommen denn die 175.000 Migranten, die bis November 2019 Asyl in Deutschland beantragt haben?
Wohl ein Großteil aus Griechenland.
Alleine das Bundesland Berlin hat 75.000 Menschen aufgenommen und Griechenland kommt mit 60.000 nicht klar?
Ich habe diese Stimmungsmache satt, an deren Ende immer das gleiche steht-Deutschland muss alle aufnehmen-warum?

um 16:36 von fathaland slim

>>"Extraterritoriale Lager der EU?
Auf dem Boden von souveränen Staaten?
Wie denken Sie sich das denn?"<<

Wer spricht hier von exterritorialem Lager der EU? Was für eine Verpflichtung haben wir da? Keine! Weder den entsprechenden Ländern oder deren Menschen gegenüber. Mag sein dass das die Links/grüne Fraktion anders sieht?

Am 22. Dezember 2019 um 16:35 von andererseits

"Und was Sie mit "Auskommen" meinen, ist oft genug ein zur Untätigkeit verdammtes zermürbendes Warten."
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Worauf wird den gewartet?
Deutschkurse werden abgebrochen oder gleich ganz abgelehnt. Der Arbeitsmarkt wartet doch nur auf gute Arbeiter. Die Politik hat den Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge vereinfacht, es sind kaum noch Hürden vorhanden.

@ 16:46 von andererseits

Die moderne und nachhaltige australische Lösung setzt keine falschen Anreize (d.h. relativ betrachtet, sehr hohe Sozialleistungen) wie Deutschland es tut. Das ist der erste und wichtigste Schritt. Die Menschen, die dann trotzdem versuchen illegal einzureisen (überwiegend junge Männer), werden in anderen Staaten beherbergt. Im Falle Europas wären diese Ankerzentren in Nordafrika oder in Gebieten des Nahen Ostens wo kein Krieg herrscht. Die Zusammenarbeit der dortigen Staaten würde man, nach australischem Vorbild, mit Kostenübernahme für die Ankerzentren und Weiterbestand wirtschaftlicher und diplomatischer Beziehungen kompensieren.

Germoney

Danke für ihren Kommentar. Sie haben vollkommen recht. Kürzt man wie in einem skandinavischen Land die Sozialleistungen für nicht EU Ausländer um die hälfte kommen nur noch wenige Migranten.

Am 22. Dezember 2019 um 16:59 von karwandler

"Kein Wunder, dass Sie aus dem Kleingartenverein ausgeschlossen worden sind.
Mit "ich mach nur das, was mir passt" kommt man da nicht weit.
Sonst auch nicht."
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Sie scheinen mich mit jemanden zu verwechseln. Ich bin noch von keinem Verein ausgeschlossen worden. Im Gegenteil, ich bin in drei Vereinen Ehrenmitglied, das nur nebenbei.
In einem Verein oder einer Gemeinschaft, in der alles vorgeschrieben ist, möchte ich nicht leben. Ich kenne es nur, das jemand "Freiwillig" eine Arbeit oder sonstiges übernimmt.

re von fathaland slim 16:43

Bei den verwüsteten Ländern,da haben Sie aber die "Europäer" vergessen,mit ihren Kriegen in Afrika(Mali,Niger,Libyen).
Vielleicht auch wirtschaftlich geschädigt,an Entwicklung gehindert, durch die Francafrika-Zone oder gewisse Handelsverträge mit dem Norden.

„Wir dürfen Griechenland nicht allein lassen"

Tun wir aber. Seit vielen Jahren. Und die in den überfüllten Lagern „untergebrachten“ Menschen (siehe das in der Meldung verlinkte Video) lassen wir schon genauso lange genauso im Stich. Und es wird nicht besser, im Gegenteil.

Spricht irgendetwas dafür, dass sich daran durch diese „neue Initiative zur Verteilung der Menschen in der EU“ jetzt plötzlich etwas Substantielles ändern wird?

15:16 von andererseits

"Ein kleiner Lichtblick [...] parteiübergreifend [...]"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Genau das mit dem "parteiübergreifend" wollte ich auch grad schreiben.

Die Nachrichtenlage bietet täglich ein Wechselbad der Gefühle, von Totalverzweiflung bis hin zu vertrauensvoller Hoffnung.

Da man hier so gerne zitiert, tue ich das auch einmal:

"Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch."

Friedrich Hölderlin

16:48, morgentau19

>>Die Menschen im Osten kennen aus Funk und Fernsehen die Zustände im Westen.<<

Das heißt, sie kennen sie nicht.

>>Diese Zustände möchten sie einfach nicht und wehren sich durch Demonstrationen.<<

Das, was sie für die Zustände halten, möchten sie nicht. Viele sind längst dahin abgehauen, wo diese Zustände herrschen, weswegen immer weniger Menschen im Osten unseres Landes leben.

>>Den Ungarn und Polen scheint es ähnlich zu gehen...<<

Weswegen Berlin voller Ungarn und Polen ist. Diese Länder haben ein großes Problem damit, daß junge Menschen sie in Scharen verlassen. Sie überaltern.

da kann Kofler lange appellieren

""schnell einen neuen Anlauf zu einer fairen Verteilung" der Flüchtlinge auf die EU-Staaten unternehmen"

Wie lange höre ich diese Appelle schon ... über 4 Jahre! Und wie viele erfolglose Anläufe sind schon unternommen worden? Schon so viele, dass ich daran nicht mehr glaube, dass dies die EU auf die Reihe bekommt.

Gäbe es einen anerkannten Verteilerschlüssel, hätte D sein Kontingent schon für Jahre vorerfüllt.
Und spätestens nach dem Verteilen würde keiner die Migranten daran hindern in das Land ihrer Wahl zu gehen.

So ist letztlich alles nur Augenwischerei und Beruhigungspille.

15:54 HPE

Volle Unterstützung!

Manche schalten ihren gesunden Menschenverstand aus oder haben ihn nie besessen.

Graf von Gülle

"Wir haben mehr als genug Migranten aufgenommen und sind für diese Menschen u.U. deren Leben lang verantwortlich."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Jeder Mensch ist ganz grundsätzlich für alle Menschen verantwortlich. Wir sind alle aus dem gleichen Fleisch und Blut.

"Nun sind aber auch mal andere EU-Länder an der Reihe, die sich bis dato vornehm zurückhalten"

Ja natürlich sind auch sie "mal dran".
Der Punkt ist nur: was, wenn sie die Menschen sterben lassen?

In Deutschland engagieren sich einige für die Obdachlosen.
Das tun sie, obwohl sie wissen, dass eigentlich doch auch mal du und ich dran wären.

Insofern wäre Ihre Theorie dann am Ende doch einfach nur menschenfeindlich.

16:52, SanVito

>> Meinen Sie etwa die "Westlichen Werte"?<<

Die Werte der Aufklärung.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanität und Toleranz.

Da können Sie offensichtlich wenig mit anfangen, wie ich an den Anführungszeichen erkenne.

16:52, Sisyphos3

>>wenn Menschen freiwillig helfen (Tafel in Essen)
will man sie sogar zwingen wem sie zu helfen haben
irgendwann kommen sie vor Gericht und müssen sich rechtfertigen
weil sie Geld in die Sammelbüchse bei Caritas und Müttergenesungswerk steckten
nicht aber bei Misereor oder dem Roten Kreuz<<

Was ist denn das für eine Räuberpistole?

15:31 von Fanreisender

"Alles strebt in die Großstädte (einheimische Staatsbürger eingeschlossen) und bringt leider unsere an sich gut bewährte dezentrale Struktur durcheinander.
Weniger zentralistisch gedacht, ginge noch viel, auch an Zuwanderung."

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Guter Punkt.

um 17:37 von Sausevind

>>""Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch."

Friedrich Hölderlin "<<

"Die Aufnahmekapazität einen Landes ist begrenzt. Dies zu erkennen ist weder rechts noch links, sondern eine Banalität."

Sahra Wagenknecht

Endlich Nägel mit Köpfen!

Alle Bemühung der Regierungen und EU werden nichts als noch mehr Flüchtlinge produzieren. Europa braucht endlich einen Grenzschutz der den Namen verdient. Nur wenn die Leute keine Chance haben europäischen Boden zu betreten, wird der Nachschub ausbleiben.
Habeck sollte so ehrlich sein und sagen, wer Kinder aufnimmt wird auch gegen den Familiennachzug nichts haben. Also nichts als ein willkürliches öffnen der Grenzen mit der Botschaft, wir nehmen alle, egal ob asylberechtigt oder nicht.
Wozu soll man die Leute jetzt aus Griechenland nach Zentraleuropa bringen,
90% haben keine Chance auf Asyl. 90% sind allein stehende Männer, was sollen wir mit diesem Männerüberschuss? Wo kommen die Frauen her? So etwas ist doch Wahnsinn!

Am 22. Dezember 2019 um 16:58 von Demokratieschue...

Es geht um die EU und nicht die Welt.
Und dann mal bedenken was die Türkei für die Zuwanderer macht, und wie die Versorgung in Deutschland ist.
Da nützt auch der Faktencheck nichts, die Lager die Sie aufführen, werden nicht von den Staaten bezahlt, sonder finanzieren sich von Internationaler Hilfe, wo auch Deutschland eine ganze Menge Geld gibt.
Das mit der EU und besonders mit Deutschland zu vergleichen, ist mehr als nur ein Holzbein.

Trotz der dramatischen Lage in griechischen Lagern ....

... kommen täglich neue "Flüchtlinge" an. 400-500 pro Tag meint der Grieche.
.
Wieviel werden wohl folgen wenn die alle koordiniert auf Europa verteilt werden?
.
Glaubt irgendwer das werden irgendwann weniger? Glaubt irgendwer die "Gründe" für die "Flucht" werden irgendwann verschwinden wenn ein Leben in Europa in Aussicht steht?
.
Griechenland wurde mit dem EU-Türkei-Deal ein mächtiges Mittel an die Hand gegeben die eigene Belastung zu reduzieren: Asylverfahren durchführen ... nicht berechtigte zurück in die Türkei verbringen. Dafür geht ein Syrer "nach Europa" (aber nicht nach Griechenland). Griechenland muss schon willens sein sich selbst zu helfen statt sich immer noch mehr auf die Hilfe Europas zu verlassen.
.

Deutschlands Meinungswechsel

Die Regelung dass Flüchtlinge in dem Land bleiben müssen in dem sie zuerst EU Boden betreten könnte für uns nicht besser sein - wie sollte ein Flüchtling dies bewerkstelligen ?

Es war mehr oder weniger ein Versehen dass wir dann knappe 2 Millionen aufnahmen, eigentlich sollten es nur die paar sein die in Osteuropa gestrandet waren, daraus wurde dann ein Selbstläufer.
Und plötzlich pochten wir auf Gerechtigkeit, natürlich wollten andere Staaten davon so wenig wissen wie wir noch kurze Zeit zuvor.

Die Mittelmeeranrainer haben oft nur die Alternative, Flüchtlinge aufnehmen oder sie ertrinken lassen. Dabei sind die wirtschaftlichen Verhältnisse oft wesentlich schlechter. Im Gegensatz dazu Deutschlabnd, welches die Wiedervereinigung und 2 Millionen Flüchtlinge verträgt und immer noch nach der 'schwarzen Null' streben.

Ist es nicht recht verlogen nur dann Gerechtigkeit zu erwarten wenn es uns zugute kommt ?

um 17:34 von Nettie

>>"Spricht irgendetwas dafür, dass sich daran durch diese „neue Initiative zur Verteilung der Menschen in der EU“ jetzt plötzlich etwas Substantielles ändern wird?"<<

Warum sollen den die Migranten überhaupt in der EU verteilt werden und nicht beispielsweise in Grönland oder sonst wo auf der Welt? Warum immer EU? Was für eine Verpflichtung haben wir diesen Menschen oder deren Herkunftsländer gegenüber? Keine.

Zuschüsse streichen ???

Diese Drohung gegenüber anderen Mitgliedsstaaten wird nichts bringen. Die Bevölkerung dort wird lieber ohne diese Zuschüsse leben als kulturfremde Menschen aufzunehmen. Sie brauchen doch nur nach D zu schauen was hier abläuft.
Das ist doch kein positives Beispiel das man nachahmen möchte.

17:01, eine_anmerkung

>>um 16:36 von fathaland slim
>>"Extraterritoriale Lager der EU?
Auf dem Boden von souveränen Staaten?
Wie denken Sie sich das denn?"<<

Wer spricht hier von exterritorialem Lager der EU? Was für eine Verpflichtung haben wir da? Keine! Weder den entsprechenden Ländern oder deren Menschen gegenüber. Mag sein dass das die Links/grüne Fraktion anders sieht?<<

Haben Sie den Kommentar gelesen, auf den ich antwortete?

Natürlich, denn ich habe ihn zitiert, was Sie unterschlagen.

Ihr Diskussionsstil ist unter aller Kanone. Was nichts Neues ist. Trotzdem nervt es.

@17:37 Sausevind

Und ich denk mit dem Blick auf das kommende Fest, das ja angeblich so viele aus dem ganz rechten Spektrum verteidigen wollen, an einen anderen ganz einfachen Spruch: Machs wie Gott, werde Mensch.

Am 22. Dezember 2019 um 16:43 von fathaland slim

" Mist. Ich habe wohl meinen Beruf verfehlt. Andererseits kenne ich aber ein paar Sozialarbeiter. Die wohnen oft in Wohngemeinschaften, weil die Mieten mittlerweile so hoch sind und sie keine Eigenheime besitzen. So extrem teuer werden die dann wohl doch nicht bezahlt. "

Ich denke Sie verallgemeinern die Sozialarbeiter, ich zwei gute Freunde in der Branche, die als solche arbeiten, in einem Nordischen Bundesland.
Die Haus und Hof und denen geht es recht ordentlich, auch das Gehalt kann sich sehen lassen.
Also gibt es zwei Seiten einer Medaille, die kümmern sich beide um Menschen die zu uns kommen, und was werden wollen.
Jeder hat wohl andere Erfahrungen.

16:09 von morgentau19

"Wie wäre es mit einem wirksamen EU-Außengrenzschutz (Frontex)?

Dann kann es nicht zu Überfüllung kommen."

-.-.-.-.-.-.-.

Nachdem Sie humane Lösungen durchdacht und alle abgelehnt haben, greifen Sie nun zu der umnenschlichsten, die überhaupt denkbar ist:

die Hälfte der Menschen in Not verrecken lassen und einen Zaun davor bauen, damit man es sich nicht angucken muss (wenn der Zaun undurchsichtig gebaut ist).

um 16:26 von Sisyphos3

"warum gibt es im Ostteil unserer Heimat,
obgleich da kaum Asylanten sind,
Ärger und Verdruss ?"

Die Zeiten haben sich sehr geändert. Ich glaube Sisyphos3, dass Sie noch nie im Osten waren oder nur sehr wenig und deshalb zu diesem Thema nicht mitreden können.

lager in der eu

die alte welt hat sich kaum weiterentwickelt, auch mit der eu nicht. zusammengekommen um die großen aufgaben anzugehen und dann trotz immer weniger demokratie in den institutionen kein vorangehen. wenn die demokratie in der eu stärker wäre als nur die wahl eines machtlosen parlamentes, dann wäre schon lange etwas für die menschen gemacht worden. aber wer eine politische willensbildung für dinge verhindert, die weit über die möglichkeiten eines einzelnen gehen, der bleibt stecken, wie merkel es so regide vormacht.

was hintert die eu daran wenigstens ordentliche unterkünfte/häuser für die flüchtlinge zu bauen? der neid der bevölkerung? zu recht wären die neidisch aber der buhmann ist die politik oder wie ist es zu erklären, das nach tausenden von jahren leute immer noch ohne eigenes haus sind oder wenigstens einer wohnung. null vision, null bock gegen den druck der reichen projekte zu machen und immer dieses gegenstandslose gequatsche. unsere politik stiehlt von uns soviel kraft.

17:31. Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 16:43
Bei den verwüsteten Ländern,da haben Sie aber die "Europäer" vergessen,mit ihren Kriegen in Afrika(Mali,Niger,Libyen).
Vielleicht auch wirtschaftlich geschädigt,an Entwicklung gehindert, durch die Francafrika-Zone oder gewisse Handelsverträge mit dem Norden.<<

Mit diesem Thema kann man Vorlesungen und Seminare füllen, mehrere Semester lang. Wir haben hier leider nur tausend Zeichen zur Verfügung. Die Flüchtlinge in Griechenland kommen vorwiegend aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Weswegen ich mich darauf beschränkte, die amerikanische und die russische Armee zu erwähnen. Und auch da gibt es natürlich noch andere "Player".

Das Chaos in den Ländern

Das Chaos in den Ländern (u.a.Syrien, Irak, Afghanistan, Lybien ) haben die USA, Russland und auch die Türkei zu verantworten. Deutschland zahlt jede Menge Geld an die Türkei und auch an Griechenland zur Versorgung von Flüchtlingen, hat seit Jahren selbst jede Menge aufgenommen - es reicht!
Schlepper sollte man bekämpfen,abgelehnte Asylanten abschieben und Aufbauhilfe in Entwicklungsländer leisten. Wenn unsere Wirtschaft wirklich nachlässt wird die Akzeptanz nachlassen und die Rechten weiter Zulauf bekommen.

@ 17:28 von Gelenkte...

Die Kurzform dieser mit Recht von Menschenrechtsorganisationen kritisierten Politik heißt: "aus den Augen, aus dem Sinn"

Zeitig vor Weihnachten kommen passende Meldungen

Ja, es ist kein guter Zustand mit den völlig überfüllten Lagern auf griechischem Insel und es stimmt, die EU lässt die Griechen allein und hat seit dem Ansturm ab 2015 keine gemeinsame Lösungen gefunden. Dennoch sollten bessere Lösungen mit dem Kopf gefunden werden und nicht nur mit Emotion. Ich halte es daher für eine falsche Entscheidung, wenn wieder D vorprescht und die Tore öffnet. Aus Erfahrung führt das nur zur völligen Zurückhaltung aller Länder drumrum. Der Glaube, dass wir die Welt allein retten werden auf Kosten des Zusammenhalts im eigenen Land habe ich nicht. Lösungen können nur sein, wenn sich die EU-Länder doch noch auf einen Verteilschlüssel einigen oder aber es braucht die grossen Aufnahmezentren in Nordafrika.

@ andererseits: Es ist ein politisches Dilemma!

Zitat: Das Argument „Millionen von Menschen" warten in Afrika und kommen nach, ist so gängig wie falsch - und vor allem völlig untauglich für den konkreten Umgang mit konkreten Menschen, die in den überfüllten katastrophalen Lagern in Griechenland und anderswo dringend zeitnah Hilfe und Perspektive brauchen.

Sagen SIE. Das Argument ist schon wegen des laut UN zu erwartenden Bevölkerungswachstums in Afrika (Vervierfachung bis 2100?) richtig. Sie meinen also, es gäbe gar nicht so viele Menschen in Afrika, die jetzt und künftig Hilfe bräuchten??? Wirklich?

Das Argument ist auch nicht wirklich untauglich für die konkrete Situation. Natürlich kann man den Notleidenden in den griechischen Lagern – und andernorts – als christliche Nächstenliebe sofort helfen/sie gleich holen, da bin ich bei Ihnen – das verbessert deren Lage, aber nicht die der vielen anderen Personen, die nach Europa möchten und versuchen werden, es zu schaffen. Sie müssen leider mit sehr viel Not in der Welt leben ...

Nur Europa?

Was ist denn eigentlich mit den arabischen Ländern, die doch alle vor Geld nicht laufen können? Zumal sind viele Willige, die in anderen Ländern leben möchten, ihrer Religion angehören.

Es ist unverantwortlich, wenn Eltern ihre Kinder bewusst losschicken, damit die Chancen auf Asyl steigen, denn die Eltern wollen ja später alle nachkommen. Aber Reportagen über solche Themen bringt das ÖR natürlich nicht. Die Kinder sollten begleitet zurückgesand werden.

Die ganze "Flüchtlingsbewegung" ist zu einer Mode geworden, da die Menschen in den wirtschaftlich schlecht gestellten Gebieten wissen, dass die Gutmenschen in D sie aufnehmen.

Das Geld sollte für eine nachhaltige Entwicklungshilfe verwendet werden.

17:46, eine_anmerkung

>>"Die Aufnahmekapazität einen Landes ist begrenzt. Dies zu erkennen ist weder rechts noch links, sondern eine Banalität."

Sahra Wagenknecht<<

Natürlich ist das eine Banalität.

Banalitäten scheinen Sie zu lieben.

Die einen sagen, zehn sind schon zu viel, andere sagen, zehn Millionen sind es nicht.

Dazwischen ist ganz, ganz viel Platz.

16:28 von Karsten Lässbüsch

Ihr Vergleich hinkt, weil alle Migranten, die heute in Griechenland sind aus der Türkei kommen, wo sie keiner staatlichen Gewalt ausgesetzt waren, daran denke ich immer, wenn ich von Flüchtlingen in Griechenland höre.

16:21 von Felina2

"Es geht um die Verpflichtungen die die EU
Länder gegenüber der EU akzeptiert haben. Es kann nicht so bleiben das D so viele aufgenommen hat wie der Rest der EU zusammen. Das erzeugt hier Fremdenhass."

Aber nur bei den Allerprimitivsten.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Wir sollten lieber versuchen, diese Primitivität in geistig Menschliches zu verändern.

Wie sollen wir sonst die Zukunft überstehen, die noch viel Schlimmeres zeigen wird als das, was Sie oben schreiben?

"Griechenland nicht alleine lassen"

Ich habe gerade heute am 4. Advent einen Beitrag in der "Süddeutschen Zeitung" gelesen. Einige Ausschnitte zum jetzigen Thema: Für uns ist es der 4. Advent!
Advent heißt Ankunft. Das Wort hat in flüchtigen Zeiten eine ganz besondere Bedeutung: Flüchtlinge sollen, sollten wieder im Leben ankommen. Aber das Leben, das viele von ihnen leben müssen, ist kein Leben.
Bundesinnenminister Horst Seehofer von der Christlich-Sozialen Union weigert sich, die tausend Kinder und Jugendlichen, die im Flüchtlingslager "Moria" auf Lesbos dahinvegetieren, nach Deutschland zu holen. Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck forderte nun, die Kinder aus Griechenland hierher zu bringen. Auch Boris Pistorius, der SPD-Innenminister von Niedersachsen, hatte geschockt und eindringlich darum gebeten, nachdem er die katastrophalen Zustände auf Lesbos mit eigenen Augen gesehen hatte.

16:39 von KowaIski

Es ist dem Menschen bestimmt, einander in der Not beizustehen (frei nach Schiller).
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Ja -in Europa aber offensichtlich nur den deutschen Menschen.

17:55 von pkeszler

um 16:26 von Sisyphos3

"warum gibt es im Ostteil unserer Heimat,
obgleich da kaum Asylanten sind,
Ärger und Verdruss ?"

Die Zeiten haben sich sehr geändert. Ich glaube Sisyphos3, dass Sie noch nie im Osten waren oder nur sehr wenig und deshalb zu diesem Thema nicht mitreden können.
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Hier geht es doch erst einmal um die sicher einstimmige EU-Dummheit des Schengen-Abkommens und die Auswirkung auf Griechenland.
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Das wir uns jetzt schon vorbeugend für die GB-EU-Kosten bewerben, das zeigt doch das die Befürchtung im Osten, das hier keiner mehr rechnen kann, nicht unbegründet ist.
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Denn die willkommen abgelehnten Nichtasyl-Experten sind doch überwiegend Gäste im Sozial- und Rechssystem.
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Oder muss das auch deeskalierend dem mündigen Bürger verschwiegen werden.
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Das Chaos in den Ländern

Das Chaos in den Ländern (u.a.Syrien, Irak, Afghanistan, Lybien ) haben die USA, Russland und auch die Türkei zu verantworten. Deutschland zahlt jede Menge Geld an die Türkei und auch an Griechenland zur Versorgung von Flüchtlingen, hat seit Jahren selbst jede Menge aufgenommen - es reicht!
Schlepper sollte man bekämpfen,abgelehnte Asylanten abschieben und Aufbauhilfe in Entwicklungsländer leisten. Wenn unsere Wirtschaft wirklich nachlässt wird die Akzeptanz nachlassen und die Rechten weiter Zulauf bekommen.

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