Kommentare

Und?

"US-Präsident Donald Trump hat ein Haushaltsgesetz im Umfang von fast 1,4 Billionen Dollar für das Jahr 2020 unterzeichnet."

Bitte auch noch die Angabe, wieviel davon Haushaltsdefizit ist.

Wenn man das vergleicht mit Deutschland,

sind 1,4 Billionen Dollar in Bezug auf die Einwohnerzahl der USA nicht mehr, als unser Bundesetat.
Dass allerdings fast 1/4 davon in die Armee
der USA fliesst, ist doch bedenklich. Das ist mehr als unser deutscher Gesamthaushalt.
Aber die US-Amerikaner haben eben immer noch ihre Cowboymentalität und somit lieben sie alles, was mit Waffen zu tun hat.
Ich war auch mal 18 Monate beim Militär und konnte für mich keinerlei Begeisterung für Waffen jeglicher Art feststellen.

„US-Präsident Donald Trump hat ein Haushaltsgesetz im Umfang von fast 1,4 Billionen Dollar für das Jahr 2020 unterzeichnet. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit. Ein Regierungsstillstand sei damit abgewendet und die Finanzierung der Verwaltung bis zum 30. September 2020 gesichert“

Da können die US-Bürger ja erst einmal „aufatmen“ (vorerst). Besser für sie wäre es allerdings, selbst geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit sie in Zukunft nicht mehr auf die „Gnade“ bzw. die Ermessensentscheidungen anderer angewiesen sind:
Plutokratischen „Herrschern“ ihr „Erpressungsinstrument“ wegzunehmen, die durch unser globales Finanzsystem bedingte Abhängigkeit vom (von Menschen „geschaffenen“!) Geld.

Das würde allerdings voraussetzen, dass sich unter den Bürgern selbst genügend talentierte UND „unbequeme“ Leute befinden, die bereit sind, für ihre Freiheit (und die aller anderen - kurz: die Demokratie) zu kämpfen.

Hier auf „die Politik“ zu hoffen, wäre sträflich naiv. Denn Geld ist Macht.

Einigkeit über Lotterleben erzielt

Der T. bekommt Geld für die Barrieren (aha, Zaun heißt es jetzt nicht mehr) und die Dem's bekommen ihre Spielchen auch finanziert. Aber WOVON? Die drängende Frage ist doch, wieviel davon auf Pump ist, wieviel neue Schulden gemacht werden und wie hoch die Gesamtverschuldung gemessen am BIP ist. Nur so ist ablesbar, was diese Meldung überhaupt wert ist - abgesehen vom verhinderten Stillstand, der mich hierzulande aber nicht zu interessieren braucht.

11:14 von karwandler

... und wie sich die Ausgaben so verteilen

hörte nur dass der Verteidigungshaushalt auf 850 Mrd steigen soll
und diese Krankenkassenzuschüsse sinken
aber genaues konnte ich nicht ergoggeln

@karwandler

Nachdem wir keine Twitter- Nachricht über die gewaltigsten Einsparungen oder die grandiosesten Mehreinnahmen in der Geschichte des Universums gelesen haben, dürfen wir wohl davon ausgehen, dass das Defizit mindestens dem des abgelaufenen Haushaltsjahres entsprich: eine knappe Billion. 2 von 3 ausgegebenen Dollars sind also geliehen oder gedruckt.
Und 4,6 % vom BIP in Zeiten einer brummenden Konjunktur sind ja auch schon mal eine Ansage.

@sisyphos

Wenn Ihre Zahl stimmt, bedeutet das, dass der gesamte Militärhaushalt aus dem Dispo kommt.

@11:29 von Old Lästervogel

„Dass allerdings fast 1/4 davon in die Armee
der USA fliesst, ist doch bedenklich.“

Das ist allerdings bedenklich.
Und von den USA ja auch nicht so gewollt:
Wenn die EU-Staaten endlich die bereits seit Jahren zugesagten Verteidigungsausgaben aufwändeten, um sich selbst verteidigen zu können und es sich nicht unter dem Schutzschirm der USA gemütlich machten, hätten die USA da wesentlich weniger Ausgaben.
Ich fürchte aber, dass Sie das nicht meinten …

Staatsschulden bis zum Umfallen

aber keinerlei Anzeichen für Sparmassnahmen. Ganz Amerika lebt offenbar nur noch auf Pump. Schon die Bedienung der Schulden frisst einen Grossteil des Steueraufkommens weg und ist verbranntes Geld.
Trump hat als Immobilienhai ja auch immense Schulden angehäuft und nach seiner "Theorie" sei das gut (man muss weniger Steuern zahlen).
Für einen Staat der dadurch weniger Steuern einnimmt ist dieses Modell allerdings fatal.

11:55, Egleichhmalf

>>Wenn die EU-Staaten endlich die bereits seit Jahren zugesagten Verteidigungsausgaben aufwändeten, um sich selbst verteidigen zu können und es sich nicht unter dem Schutzschirm der USA gemütlich machten, hätten die USA da wesentlich weniger Ausgaben.<<

Sie meinen, die USA würden ihre Militärausgaben reduzieren, wenn die Europäer sie erhöhen würden?

Glaub ich nicht. Schon allein deswegen nicht, weil die US-Ausgaben für die NATO nur einen Bruchteil des "Verteidigungs"haushaltes ausmachen.

11:55 von Egleichhmalf

"von den USA ja auch nicht so gewollt"

Ja ne, is klar.

Space Force, Modernisierung ihres nuklearen Arsenals, Abkehr vom Atomwaffensperrvertrag... ALLES von den USA nicht so gewollt. Das machen die ALLES natürlich NUR und AUSSCHLIESSLICH, um die bösen, zahlungsunwilligen EU -Staaten verteidigen zu können...
Unfassbar, wie gut die USA es doch mit uns meinen, dass sie sich NUR für uns allein derart in Unkosten stürzen...

Hinweis: In diesem kurzen Statement ist durchaus ein gewisser Anteil Zynismus enthalten.

@Old Lästervogel (21.12.2019, 11:29 Uhr)

"Aber die US-Amerikaner haben eben immer noch ihre Cowboymentalität und somit lieben sie alles, was mit Waffen zu tun hat."
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Die USA haben ihre Militärstützpunkte nicht nur im eigenen Land, welches ungleich größer ist als Deutschland, sondern auch noch überall auf der Welt. Und so ein Netz von Stützpunkten kostet halt eine Menge Geld. Deutschland hat übrigens über Jahrzehnte davon profitiert und konnte die eigenen Militärausgaben entsprechend herunterfahren. Mit Cowboys hat das alles nichts zu tun.
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"Ich war auch mal 18 Monate beim Militär und konnte für mich keinerlei Begeisterung für Waffen jeglicher Art feststellen."
.
Und was haben Ihre damaligen persönlichen Befindlichkeiten mit dem Thema "US-Staatsbudget" bzw. "US-Militärausgaben" zu tun? Die USA haben seit dem Ende des Vietnamkriegs eine reine Berufsarmee, kein Militär, das auf Wehrpflichtige zurückgreifen muss.

12:01, B. Pfluger

>> Schon die Bedienung der Schulden frisst einen Grossteil des Steueraufkommens weg und ist verbranntes Geld.<<

Nein, es ist kein verbranntes Geld. Wenn es verbrannt wäre, wäre es ja weg. Das ist es aber nicht, denn es macht Menschen reicher. Nämlich diejenigen, die ihr Vermögen in so genannten Renten anlegen. Was jeder seriöse Vermögensberater für seine Kunden tut. Die Zinsen zahlt also der Steuerzahler. So funktioniert Kapitalismus.

12:03 von fathaland slim

11:55, Egleichhmalf

>>Wenn die EU-Staaten endlich die bereits seit Jahren zugesagten Verteidigungsausgaben aufwändeten, um sich selbst verteidigen zu können und es sich nicht unter dem Schutzschirm der USA gemütlich machten, hätten die USA da wesentlich weniger Ausgaben.<<

Sie meinen, die USA würden ihre Militärausgaben reduzieren, wenn die Europäer sie erhöhen würden?

Glaub ich nicht. Schon allein deswegen nicht, weil die US-Ausgaben für die NATO nur einen Bruchteil des "Verteidigungs"haushaltes ausmachen.
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Welche kostenträchtigen Einsätze ausserhalb der Natoausgaben schweben Ihnen vor?
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Aber notfalls sind ja auch 98% ideologisch als Bruchteil zu betrachten,

Im Wahljahr wollen eben alle einen unpopulären Stillstand ...

... vermeiden. Man sieht an der Höhe des Haushalts eben auch recht gut den Unterschied zwischen den USA und Deutschland.
Und was den Verteidigungshaushalt betrifft:
Besser man gibt 1/4 des Haushalts für ein Militär aus, das Schutzmacht und Weltpolizist spielen kann, statt (wie in Deutschland) 1/8 für eine Truppe, die sich selbst als nicht einsatzfähig erklärt.
Interessant ist doch auch, dass in der Zeit von Trumps Vorgänger Obama die US-Staatsverschuldung von 75% des BIP auf 105% hochschnellte, die Quote aber seit 2016 wieder zurückgeht. Das Wirtschaftswachstum und die hohen Beschäftigtenzahlen spülen eben auch reichlich Steuern in die Staatskasse.

April 2016 - Wahlkampfslogan und Realität 2019

Im April 2016 verkündete Donald Trump seinen Wählern und der Weltpresse, er werde die gesamten Staatsschulden der USA in nur 8 Jahren auf Null reduzieren.
Das berichtete dann die genannte Weltpresse ab dem 03.04.2016 in epischer Breite.

Die Realität nach 3 Jahren Trump ( und nach massiven Steuergeschenken für US-Firmen und Superreiche) könnte nicht enttäuschender sein:

-US budget deficit jumps above $1 trillion for the first time in more than 6 years https://www.businessinsider.de/international/us-deficit-jumps-above-1-tr...

https://www.thebalance.com/current-u-s-federal-budget-deficit-3305783

https://eu.usatoday.com/story/money/2019/10/25/rising-national-debt-2019...

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-10-25/u-s-annual-budget-def...

Soviel zu Trump's "Sparplänen" .... Promise made- promise broken.

US-Haushaltsgesetz...

Am 21. Dezember 2019 um 11:55 von Egleichhmalf...
Wenn die EU-Staaten endlich die bereits seit Jahren zugesagten Verteidigungsausgaben aufwändeten, um sich selbst verteidigen zu können...
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Die USA können selbstverständlich mit ihren Haushalt machen was sie wollen. Aber ich halte es für grundsätzlich falsch in Zukunft die Verteidigungsausgaben in den EU Staaten weiter und immer weiter zu erhöhen ! Wofür auch ? Das ist Blödsinn und rausgeschmissenes Geld das man für wichtigere Dinge einsetzen könnte. Und warum sollte das auch geschehen ? Weil der derzeitige US Präsident das immer wieder fordert ?

re egleichmalf

"Wenn die EU-Staaten endlich die bereits seit Jahren zugesagten Verteidigungsausgaben aufwändeten, um sich selbst verteidigen zu können und es sich nicht unter dem Schutzschirm der USA gemütlich machten, hätten die USA da wesentlich weniger Ausgaben."

Wesentlich weniger? Das werden Sie schwerlich beziffern können, weil jeglicher Aufwand für die NATO gleichzeitig Aufwand für die Weltmachtstellung der USA ist.

Können Sie die amerikanischen Ausgaben für den Stützpunkt Ramstein z.B. nach europäischen und nach globalen Gesichtspunkten differenzieren?

PS. Oben muss es europäische NATO Staaten heißen, nicht EU Staaten.

re ah6600

"Interessant ist doch auch, dass in der Zeit von Trumps Vorgänger Obama die US-Staatsverschuldung von 75% des BIP auf 105% hochschnellte, die Quote aber seit 2016 wieder zurückgeht"

Der Rückgang liegt im Promillebereich. In absoluten Zahlen steigt sie und steigt und steigt ...

12:13, Boris.1945 @12:03 von fathaland slim

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Welche kostenträchtigen Einsätze ausserhalb der Natoausgaben schweben Ihnen vor?
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Aber notfalls sind ja auch 98% ideologisch als Bruchteil zu betrachten,<<

Wissen Sie, wie viele Miltärstützpunkte die USA weltweit unterhalten?

Lesen Sie mal hier:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Milit%C3%A4rbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_Ausland"

11:55 von Egleichhmalf

«Wenn die EU-Staaten endlich die bereits seit Jahren zugesagten Verteidigungsausgaben aufwändeten, um sich selbst verteidigen zu können und es sich nicht unter dem Schutzschirm der USA gemütlich machten, hätten die USA da wesentlich weniger Ausgaben.»

Hätten die USA evtl. in marginalem Umfang.

Aber weder werden sie einen einzigen Militärstützpunkt in der EU schließen wollen. Noch auf eigene militärische Pläne verzichten. Die sie unabhängig von der EU, der NATO, oder anderen Staaten haben, in denen die USA Militärstützpunkte unterhalten.

Auf dem Papier lag der Militärhaushalt der USA 2018 bei 627 Mrd. US-$.
Stieg für 2019 wegen der US-Pläne "Space Army" auf 716 Mrd. US-$.

Diese Etats werden i.d.R. aber nie in dem vollen Umfang ausgegeben.
Wie auf dem Papier der Haushaltspläne projektiert.

Bspw. steht im US-Militärbudget seit mind. 10 (?) Jahren der Bau eines Hafens für Atom-U-Boote auf Okinawa / JAP. Ausgegeben ist nichts davon, da es große Widerstände in JAP dagegen gibt.

12:13 von ah6600

Erstaunlich, dass Obama es schaffte, TROTZ der schweren Wirtschaftskrise von 2007/2008 das US Defizit bis zum Ende seiner zweiten Amtszeit 2016 wieder auf 585 Milliarden Dollar abzubauen.

Trump versprach noch im April 2016, er werde innerhalb von 8 Jahren das Defizit auf NULL reduzieren. Davon ist bislang nicht viel zu sehen. Tatsachen sind viel mehr daß:

- Die US-Regierung hat im Finanzjahr 2019 etwa 984 Milliarden Dollar Schulden gemacht.

-Das sind 205 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr 2018.

- Experten machen die von US-Präsident Trump betriebenen Steuersenkungen und höhere Ausgaben für den Anstieg des Defizits verantwortlich.

- Das Verhältnis der Staatsverschuldung zum BIP liegt nun schon über 106 Prozent. Nur nach dem Zweiten Weltkrieg war die Quote höher. Die jährlichen Zinszahlungen klettern dadurch immer weiter in die Höhe. 2019 werden über 380 Milliarden erwartet -2020 bereits 460 Milliarden, 2023 könnte die Zinsen bereits den Militärhaushalt übersteigen.

12:13, ah6600

>>Interessant ist doch auch, dass in der Zeit von Trumps Vorgänger Obama die US-Staatsverschuldung von 75% des BIP auf 105% hochschnellte, die Quote aber seit 2016 wieder zurückgeht. Das Wirtschaftswachstum und die hohen Beschäftigtenzahlen spülen eben auch reichlich Steuern in die Staatskasse.<<

Die Staatsverschuldungsrate betrug 2018 105,77% des Bruttoinlandsproduktes.

Der Anstieg unter Obama war der weltweiten Finanzkrise geschuldet, die von US-Banken ausgelöst wurde.

Nach mir die Sintflut

Trump hat 2019 etwa 984 Milliarden Dollar Schulden gemacht, über 200 Milliarden mehr als im Vorjahr. Dies im wesentlichen, um seine Steuerersenkungen und seine Grenzsicherung durchzuziehen. Man darf gespannt sein, wann das trumpsche System zusammenbricht. Obama hatte er noch eine inakzeptable Schuldenpolitik unterstellt. Er selbst treibt diese nun auf neue, exorbitante Höchstmarken. Trump scheint getreu dem Spruch zu verfahren: "Sin now, pay later" oder freier übersetzt auf Deutsch: "Nach mir die Sintflut".

@12:06 von CaptainGreybeard: Militärausgaben herunterfahren

In den Jahren 2001 bis 2014 lagen die Ausgaben für Militär in Deutschland immer zwischen 39 und 43 Milliarden US-Dollar. Seit 2015 steigen sie beständig an. Bis 2018 sind sie um 25% gegeüber 2014 gestiegen.

Ich kann da kein Ausruhen auf Kosten anderer erkennen.

Dass in Deutschland viel Geld aus dem Verteidigungshaushalt sinnlos verbrannt wird, steht auf einem anderen Blatt.

Die USA sind jedefalls Weltmeister bei den Ausgaben für ihre Armee. Sie geben mehr aus als die zehn nächsten Staaten zusammen in Verteidigung investieren.

@Am 21. Dezember 2019 um 11:29 von Old Lästervogel

eine mentalität, die die westliche vorherrschaft lange durchsetzte, politisch, militärisch und wirtschaftlich. für viele sind soldaten eben keine bezahlten mörder sondern die guten jungs und mädels, die patrioten, die retter der demokratie und des rechts usw. gerade in den usa sind soldaten helden und kein übel. in deutschland ists ja ähnlich gehalten, obwohl wir dermaßen viele bürgerkriege in der geschichte durchgemacht haben, dass man eigentlich eines besseren belehrt sein müsste.

die usa erpressen die welt und die nato/eu hat sich seit dem 2. wk darauf verlassen, dass das auch so bleibt.

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12:13 von Boris.1945

«Welche kostenträchtigen Einsätze ausserhalb der Natoausgaben schweben Ihnen vor?»

Da schwebt gar nix vor.

Die USA unterhalten im Pazifischen Raum diverse Militärstützpunkte.
Die mit der NATO aber gar nix zu tun haben.

So wie etwa Guam. Mit Häfen für Atom-U-Boote + Flugzeugträger.

In der US-Air-Force gibt es die sog. "United States Forces Japan".
JAP hat in den USA militär-stategisch den Beinamen "Unsinkbarer Flugzeugträger". Die ca. 38.000 US-Soldaten in JAP + 5.000 US-Zivilkräfte + 25.000 JAP-Zivilkräfte bezahlt man auch nicht aus der Kaffeekasse.

Auf dem Archipel der "Ryūkyū-Inseln" (Hauptinsel: Okinawa) gibt es alleine 4 US-Stützpunkte. Näher an Taiwan + Süd-CHN gelegen als an JAP
(Taiwan ≈ 150 km / JAP ≈ 500 km). Okinawa ist "American-Japan".

Die militärische Präsenz der USA in dieser Region der Welt wird mit dem militärischen "Erstarken" von CHN ganz gewiss nicht abnehmen.
Auch nicht durch den "Friedens-Fürsten" Mr. Trump.

Mit 98% + Ideologie hat das gar nix zu tun …

@GeMe (21.12.19, 12:41 Uhr)

Richtig ist vielmehr, dass Deutschland sich vertraglich verpflichtet hat, bis 2025 ca. 2 % seines BIP für die Verteidigung auszugeben. Davon ist Deutschland noch sehr weit entfernt (ggw. ca. 1,3 %). Schaut man sich den Zustand bzw. die Nicht-Einsatzbereitschaft des größten Teils der Bundeswehr an, werden selbst die 2 % kaum reichen, um aus der Bundeswehr wieder eine ernstzunehmende Truppe zu machen.

Hier wurde seit der Wiedervereinigung kräftig auf Verschleiß gespart, und man setzte recht unverhohlen darauf, dass die USA mit ihrer teuren Armee schon für die Verbündeten die Kastanien aus dem Feuer holen würden. Spätestens seit dem Beginn der Präsidentschaft von Herrn Trump funktioniert das aber nicht mehr richtig.

Da werden die Deutschen wohl mal selbst wieder Geld in die Hand nehmen müssen, statt sich auf andere zu verlassen und dann auch noch ständig zu nörgeln.

Old @Lästervogel - Wenn man das vergleicht mit Deutschland,

Hierzu mal die Zahlen bezüglich Natobeitrag

2019 NATO Etat etwa 2,12 Milliarden Euro.

Deutschland hat davon etwa 313 Millionen Euro gezahlt(3,81 pro Kopf 82 Mio Einwohner )
USA 470 Mio Euro(1,43 pro Kopf 327 Mio Einwohner )
Ab 2021 sollen beide Länder einen gleich hohen Beitrag zahlen
US-Anteil ab 2021 von 22,1 Prozent auf 16,35 Prozent gesenkt 120 Mio Euro weniger USA Pro Kopf 1,07
Deutschland von 14,8 Prozent auf 16,35 Prozent
33 Mio Euro mehr angehoben
Deutschland Pro Kopf 4,21

@ karwandler

genau, erst dann wäre die Information aussagekräftig. Außerdem sich mit steigenden Löhnen zu rühmen, die aus Schulden finanziert werden ist sicher nicht löblich.

re captaingreybeard

"Richtig ist vielmehr, dass Deutschland sich vertraglich verpflichtet hat, bis 2025 ca. 2 % seines BIP für die Verteidigung auszugeben."

Das ist genau NICHT richtig im Punkt "vertraglich verpflichtet".

Es war eine politische Absichtserklärung, und eine ganze Reihe NATO Länder ist darunter und wird auf absehbare Zeit darunter bleiben.

Es kann sowieso kein Ökonom schlüssig erklären, wieso der Verteidigungshaushalt eine Funktion des BIP sein müsste.

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