Ihre Meinung zu: Novartis will lebensrettendes Medikament verlosen

19. Dezember 2019 - 18:31 Uhr

Novartis will das weltweit teuerste Medikament offenbar über ein Losverfahren schwerkranken Kindern zur Verfügung stellen. Die Krankenkassen sprechen nach Informationen von NDR und WDR von einem "Glücksspiel".

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Kommentare

Dass hier von Novartis ist menschenrechtswidrig!

Dass hier von Novartis ist absolut menschenrechtswidrig:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zolgensma-107.html

Novartis will das weltweit teuerste Medikament offenbar über ein Losverfahren schwerkranken Kindern zur Verfügung stellen. Die Krankenkassen sprechen nach Informationen von NDR und WDR von einem "Glücksspiel".

Dem sollte ein Riegel vorgeschoben werden. Novartis sollte in ECHTE Preisverhandlungen fuer dieses Medikament einsteigen. Solche Medikamente muessen fuer ALLE Menschen erreichbar und bezahlbar sein!

Was für ein absurdes

Was für ein absurdes abartiges Spiel mit dem Schicksal schwerkranker Kinder. Unfassbar.

Klonen

Und warum ist z.B. die Charite' nicht in der Lage so ein Medikament zu klonen ?
Den Patentstreit kann man dann später austragen.

@ hhgoten (17:50): Klonen von Menschen ist verboten!

@ hhgoten

Was hat denn dass mit diesem Thema zu tun?? Und Menschen klonen ist per EU-Recht verboten und mit Sicherheit auch per Völkerrecht und hoffentlich auch ueber Medizinrecht und das sollte auch ueber das Grundgesetz verboten sein!!

Außerdem ist sowas unethisch, weil jeder Mensch einzigartig ist.

Das Recht auf Überleben darf nicht vom "Finanzstatus" abhängen

"Im Laufe des nächsten Jahres 100 Dosen Zolgensma rund um die Welt zu verteilen, macht für die kranken Kinder die Behandlung zu einem Glücksspiel." (...) "Kann oder will Novartis in Deutschland nicht in die systematische Versorgung, zum Beispiel mit einem echten Härtefallprogramm, einsteigen?"

Wohl eher Letzteres. Dass wer kein Geld für eine überlebensnotwendige Medikamente hat entweder auf die Großzügigkeit anderer angewiesen oder aber seinem Schicksal überlassen ist, ist ja überall auf der Welt, v.a. in Ländern ohne funktionierende Gesundheitsinfrastruktur, trauriger Alltag. Aber dass Überleben jetzt zu einem „Glücksspiel“ wird, weil Unternehmen und Krankenkassen „aufs Geld achten“ müssen, ist wirklich eine neue Kategorie des Zynismus.

„(...) bemängelten Universitätsmediziner, dass die Entscheidungen (...) weniger auf wissenschaftlicher Erkenntnis beruhen "als vielmehr dem öffentlichen Druck geschuldet sind"

Wie dem auch sei: Wo es wirksame(!) Hilfe gibt, muss sie ALLEN zustehen.

Novartis will lebensrettendes Medikament verlosen

Ein lebensrettendes Mediament verlosen?

Heißt wohl übersetzt, dass schwerkranke Kinder mitmachen dürfen, wenn sie ihre Adresse hinterlassen, oder wie kann man das verstehen?

Ein Los gegen den Tod?

Unternehmen sind bekannt, dass sie mit Adressen einiges unternehmen, so z. Bsp. verkaufen.
Oder werden die Teilnehmer zu einem späteren Zeitpunkt angeschrieben....für ein jetzt Neu-Produkt, welches Hilfe verspricht?

Oder steckt hinter der lebensrettenden Hilfsverlosungs-Botschaft nur rechnerisches Kalkül?

Fragen über Fragen.

Meine Botschaft zu Weihnachten für Novartis: Zynischer geht es nicht mehr!

17:45 von Demokratieschue...

Solche Medikamente muessen fuer ALLE Menschen erreichbar und bezahlbar sein!
.
wie meinen sie das ?
tausende von Menschen trugen zum Erfolg diese Medikaments bei
vom Pförtner und der Putzfrau über Laboranten Biochemiker bis zu Investoren
was ist der Gegenwert um an das Medikament zu kommen
wie haben die sich eingebracht ?

@ andererseits (17:48): exakt - verbotenes Abwägen

@ andererseits

Was für ein absurdes abartiges Spiel mit dem Schicksal schwerkranker Kinder. Unfassbar.

ganz genau und von daher ist und bleibt das hier:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zolgensma-107.html

Einhundert Kinder weltweit sollen im kommenden Jahr das Medikament Zolgensma kostenlos erhalten. Das teilte der Schweizer Pharmakonzern Novartis heute mit.

verbotenes Abwägen von Leben gegen Leben. Diese 100 Kinder gegen die anderen. Sowas ist menschenverachtend und verboten!!

18:01 von Demokratieschue...

Außerdem ist sowas unethisch,
.
alles lässt sich rechtfertigen
am einfachsten das Klonen
wenn es um Transplantationen geht
um nur ein Beispiel zu nennen

18:02 von Nettie

Das Recht auf Überleben darf nicht vom "Finanzstatus" abhängen
.
erstaunlich jeder glaubt Geld wäre unendlich ....
dann betrachten sie doch mal Zeit !!
ein Arzt hat 5 Patienten vor der Praxis hocken
aber nur die Zeit drei zu behandeln
wen schickt er dann weg

18:04 von morgentau19

Meine Botschaft zu Weihnachten für Novartis: Zynischer geht es nicht mehr!
.
ihr Alternativvorschlag ?
netten Brief zu Weihnachten an alle Mitarbeiter und Investoren
sie verzichten für die letzten 3 Jahre auf ihren Gehalt
und ihre Millionen Investitionen
wir verschenken das Medikament
statt der Aussicht auf Weihnachtsgeld kommt das bestimmt gut an ?

Sind wir denn in Deutschland

Sind wir denn in Deutschland schon so verkommen , dass man ein Medikament ,um es zu bekommen , zu einem Glücksspiel werden lässt ?
Wie Menschenverachtend ist denn so etwas ?
Für Waffen zu produzieren und auch zu kaufen , dafür hat man Geld , aber die Gesundheit der Kinder , welche so ein Medikament brauchen , da fängt man an ein Glückspiel daraus zu machen. In was für einer schäbigen Welt wir doch leben.

Medikament klonen vulgo kopieren

@Demokratieschue...
Erst lesen, dann verstehen, dann kommentieren.

Es geht um das Medikament !!
Sonst manchmal auch Generika genannt .

Kein Mensch wird hier "geklont"

Was, außer pervers, kann ...

.. man, selbst in der Vorweihnachtszeit, zu solch Menschen- und Lebensverachtenden Vorschlägen sagen? Lotterie um Leben und Tot?
Man sollte dieses Unternehmen wo immer möglich meiden. In den meisten Fällen haben Mitbewerber ein ähnliches Portfolio.
Ich habe ein dickes Fell und bin selten sprachlos, aber hier ...

Demokratieschue... wer lesen

Demokratieschue...
wer lesen kann , der ist im Vorteil.
Es wurde nicht geschrieben Menschen zu klonen , sondern das Medikament. Darin liegt schon ein gewisser Unteschied.

Novartis will Geld, alles

Novartis will Geld, alles andere ist höchstens zweitrangig.
EP 0351357A1 und die offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu diesem Patent zeigen das eindeutig.

17:50 von hhgoten

ist das ihre Auffassung von Rechtsstaat

Ja Super!

Das wirkt eher wie eine Marketing Veranstaltung, um das Medikament noch besser bekannt zu machen - und vor allem in Folge zu verkaufen - als wie reale Hilfe für Kinder, die das benötigen...

Medizinisch gesehen haben alle Injektionen in den Liquor Raum. - also die mit Hirnwasser gefüllten Räume - die Gefahr Infektionen oder Entzündungen zu verursachen (mit und ohne Erreger).

Deswegen reduziert das neue Medikament tatsächlich signifikant Risiken für die Kinder. Es hat auch weniger Nebenwirkungen.

Aber warum ist es so teuer? Entwicklungskosten und Herstellungskosten sind nur ein Teil der Wahrheit.

Der andere liegt im Einfahren von Gewinnen.

Ich sehe das analog zu vielen anderen Therapien in der Vergangenheit, wie z. B. HIV.

Man spielt mit Menschen, die darauf angewiesen sind.

Und Forschung in Bereichen, die wenig Gewinn versprechen, erfolgt nicht oder kaum... Man muss sich nur ansehen, wie wenig Pharmakonzerne nach neuen Antibiotika forschen.

Staatliche Forschung = Lösung?

da das medikament nur sehr selten benötigt wird

sollte halt die produktion eingestellt werden. novartis hätte keine verhältnis mässig hohen kosten, und die andere seite müsste sich nicht mehr aufregen über die hohen kosten. sterben müssen wir schlieslich alle, obwohl das leben nie so gefährlich war, wie gefühlt jetzt

ein Leben ist unbezahlbar

Deshalb verlangen wir nur 2.1 Millionen...

Geile Argumentation

Kapitalismus in Reinform

verlosung von ueberlebenschancen...

zynischer kann ich mir die welt nicht vorstellen.

zur zeit des vietnamkrieges haben die amerikaner auch ein losverfahren eingesetzt, weil es nicht genuegend freiwillige gab. man wurde also per los in den krieg geschickt, wie mir ein zeitzeuge berichtete. ebenfalls ein vorgang, der an zynismus kaum zu uebertreffen war.

um einen ernsten vorschlag zu machen...

die gesellschaft als grosse solidargemeinschaft muss den preis fuer diese behandlungen tragen. anders kanns doch wohl kaum sein!

Passt irgendwie

in die heutige Zeit: "Das ganze Leben ist ein Spiel!"
Wer die Möglichkeit hat, Menschenleben zu retten, dies jedoch nicht macht, sollte den Rest seines Lebens in Gefängnis verbringen wegen unterlassener Hilfeleistung.

@Demokratieschü, 18:01

Sie müssen schon genau lesen !

User "hhgoten" hat um 17:50 nicht geschrieben, daß Menschen geklont werden sollen, sondern DAS MEDIKAMENT !

na ja,

menschenverachtent und gewinnoptimiert !

kein Freund von Pharmakonzernen

aber wenn ich den Beitrag richtig verstehe ist Spinraza in Deutschland bereits in Gebrauch und hat die gleiche Wirkung wie Zolgensma. Der Unterschied ist nur dass ersteres alle 4 Monate verabreicht werden muss. Eine Spritze ins Rückenmark ist schmerzhaft, daher wäre es sicherlich gut wenn Spinraza durch Zolgensma ersetzt werden würde. Stellt sich die Frage warum das nicht geschieht und weshalb der Konzern diesem enormen Preis für das Medikament verlangt. Da es sich ja nicht um die Entwicklungs/Herstellungskosten handelt sondern nur um das Monopol erscheint die Summe absurd. Was hier allerdings nicht stattfindet ist dass Kinder aufgrund der Nichtberücksichtigung bei der Verlosung zum Tod verurteilt werden.

Herrgott, was für Gott spielchen -

wenn das Zeug aber so teuer ist und nicht zugelassen und wenn es womöglich durch Forschungsprozesse erlangt wurde, die hierzulande als verboten gelten, was solls denn - entweder überwindet man sich - und zahlt z. B. dir Lizenzkosten um eine eigene Herstellungslinie herzustellen, oder man lässt das Ausland sich die Finger schmutzig machen, oder die eigenen Kinder schauen vorerst mal zu, wie andere behandelt werden.

Novartis will lebensrettendes Medikament verlosen

Hier geht es um Schwerkranke Menschen und da sind wir nicht bei der Lotterie. Das ist zynisch mehr kann ich dazu nicht sagen.

Definition: Wucher

ist das "Angebot einer Leistung zu einer deutlich überhöhten Gegenleistung unter Ausnutzung einer Schwächesituation eines Vertragspartners" (wikipedia). Ein treffenderes Beispiel lässt sich wohl kaum finden.

Dürfen sich Ärzte demnächst auch lebensrettende Operationen dreifach bezahlen lassen weil sie ja einen "besonderen Wert" für den Patienten haben?

18:05, Sisyphos3

>>17:45 von Demokratieschue...
Solche Medikamente muessen fuer ALLE Menschen erreichbar und bezahlbar sein!
.
wie meinen sie das ?
tausende von Menschen trugen zum Erfolg diese Medikaments bei
vom Pförtner und der Putzfrau über Laboranten Biochemiker bis zu Investoren
was ist der Gegenwert um an das Medikament zu kommen
wie haben die sich eingebracht ?<<

Wie jetzt?

Lebensrettende Medikamente nur gegen den Nachweis, sich vorher irgendwie eingebracht zu haben?

Sie haben mißverständlich formuliert, oder?

Möchte ich zumindest hoffen.

@ Sisyphos3 (18:13): Klonen IST verboten!

@ Sisyphps3

Hier zu dem Verbot:

https://tinyurl.com/y62tp5w2
europarl.europa.eu: Eu-Grundrechte-Charta

Artikel 3
Recht auf Unversehrtheit

(1) Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit.
(2) Im Rahmen der Medizin und der Biologie muss insbesondere Folgendes beachtet werden:
a) die freie Einwilligung des Betroffenen nach vorheriger Aufklärungentsprechend den gesetzlich festgelegten Einzelheiten,
b) das Verbot eugenischer Praktiken, insbesondere derjenigen, welche die Selektion von Menschen zum Ziel haben
c) das Verbot, den menschlichen Körper und Teile davon als solche zur Erzielung von Gewinnen zu nutzen,
d) das Verbot des reproduktiven Klonens von Menschen

Von daher: das IST verboten!!

Wer kommt auf soclche Ideen?

Menschen, die so etwas ausbrüten, scheinen genau die Fähigkeiten zu fehlen, die uns Menschen als solche erst ausmachen. Novartis sollte an Medikamenten arbeiten, mit denen man solche Defizite ausgleichen kann und dann diese speziellen Ideengeber damit behandeln.

Ich könnte jetzt behaupten, dass mir die Worte fehlen, aber das ist nur die halbe Wahrheit - mir fehlen salonfähige Worte.

Emotionslos, empathielos, asozial - das sind eigentlich die Beschreibungen, die man in Gutachten über Schwerverbrecher lesen kann...

@ schiebaer45 (18:53): exakt genauso ist es!

hi schiebaer45

Hier geht es um Schwerkranke Menschen und da sind wir nicht bei der Lotterie. Das ist zynisch mehr kann ich dazu nicht sagen.

stimmt exakt! Da kann einem nur uebel werden!! Das ist so menschenverachtend und verstößt gegen die EU-Grundrechte (EU-Grundrechte-Charta Artikel3). Dort ist das was Sisyphos3 fordert, ganz klar verboten. Aber leider steht das nicht in der Europäischen Menschenrechtskonvention und auch nicht in der UN-Menschenrechts-Charta und sowas drin.

Was Novartis da macht, sollte auf globaler Ebene absolut verboten sein. Dieses Medikament sollte meiner Meinung nach zur Grundversorgung fuer ALLE Babies gehören, weil sowas JEDES Baby treffen kann. Bei jedem Baby kann sowas während der Schwangerschaft auftreten. Da steckt man nicht drin.

Deswegen wird mir schlecht, wenn ich den Kommentar von Sisyphos3 lese und weil es schwerstens gegen meine christlichen Grundueberzeugungen verstößt.

Es gibt keine ideale Lösung

Das Problem ist folgendes: Je besser ein Medikament wirkt und je mehr Menschen es hilft denen vorher nicht zu helfen war - besonders wenn die Alternative den Tod bedeutet - desto mehr ist das Medikament auch wert zugleich ist es desto unethischer dieses Medikament nicht jedem zur Verfügung zu stellen der es benötigt.

Die Frage ist wie wir damit umgehen. Enteignen wir nun jeden, der ein Medikament entwickelt das einen massiven Nutzen bringt? (Wer entwickelt diese Medikamente dann zukünftig noch!?)
Oder geben wir ihm was auch immer er verlangt? Lassen wir ein paar Menschen weiter leiden oder gar sterben um die Verhandlungsposition der Gesellschaft gegenüber dem Unternehmen zu verbessern, weil wir dann zeigen, dass wir nicht bereit sind jeden Preis zu bezahlen?

Man muss alle Interessen berücksichtigen und das Unternehmen muss auch irgendwie entlohnt werden. Ob 2,1 Mio pro Dosis eine faire Entlohnung ist, sei aber mal dahingestellt.

Wo liegt denn das Problem?

Wollen Krankenkassen das Medikament nicht bezahlen?
Wenn das Medikament wirksam ist und den Kinder damit geholfen werden kann, müssen sie es auch bekommen.
Warum können denn die Krankenkassen über Wohl und Wehe der Betroffenen entscheiden?
Wenn Ärzte sagen, es ist hilfreich, dann sollen es die Krankenkassen einfach bezahlen und dann ist es gut.
Über die Preise von Medikamenten muss grundsätzlich diskutiert werden. Auch anhand offengelegter Bilanzen der Pharmakonzerne. Aber das ist dann eine ganz andere Baustelle.

@17:50 von hhgoten

"Und warum ist z.B. die Charite' nicht in der Lage so ein Medikament zu klonen ?
Den Patentstreit kann man dann später austragen."

Keine Ahnung ob die Charité das Medikament kopieren könnte. Vielleicht.
Das Problem ist, dass man ggf. schadensersatzpflichtig wäre und auch den entgangenen Gewinn zu zahlen hätte. Da wären wir schnell im Milliardenbereich.
Die Charité gehört dem Steuerzahler und der zahlt das dann.
Zudem ist die Frage wer den Auftrag erteilt von dem man schon im Vorfeld weiß, dass er völlig illegal ist.

Kinder dieser Welt

Wer möchte das Medikament nicht haben? Es ist in D nicht zugelassen. Also darf es nicht verabreicht werden. Punkt. Wer ist daran schuldig?
Jetzt bietet es Novartis trotzdem an und vielen anderen auf der Welt auch.
Hier ereifern sich jetzt einige dass das Zynismus sein könnte.
Die anderen Kinder die es erhalten freuen sich.
Vielleicht kommen die Krankenkassen hier erstmal zu potte und dann kann es allen Kindern in D zur Verfügung stehen.
Denkt mal darüber nach

19:02 von fathaland slim

Sie haben mißverständlich formuliert, oder?
.
mißverständlich formuliert ?

ich habe mich mit meiner Frage klar und deutlich positioniert !
darf man von einem Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens grundsätzlich verlangen dass er umsonst arbeitet

@ Gerd Hansen (18:39): Bei Generika bin ich sofort dabei

hi Gerd Hansen

User "hhgoten" hat um 17:50 nicht geschrieben, daß Menschen geklont werden sollen, sondern DAS MEDIKAMENT !

OK, ueber Generika kann man reden, sicher. Sowas wäre auch wuenschenswert. Aber Generika sind nachahmer-Mittel mit anderen Subtanzen und nicht mit den Originalteilen. Das zweite Problem dabei ist, dass oft die Studien dazu nicht sauber sind.
Und die dritte Frage ist: wie schnell lässt sich - auf sauberem ordentlichen Weg MIT sauberen Studien - so ein Generikum von diesem Zolgensma herstellen.

18:25 von Werner Ehlert

"Man spielt mit Menschen, die darauf angewiesen sind."

Ja. Man sagt richtigerweise, dass man anderen Menschen nichts Schlechtes wünschen soll, aber in diesem Fall habe ich große Mühe, dies nicht zu tun. Würde jemand, der selbst leidvolle Erfahrungen mit schwerstkranken Kindern gemacht hat, auf solche Ideen kommen? Sicher nicht - es sei denn, er hasst seine Kinder.

Was soll die ganz Aufregung denn hier...

Das System haben wir doch jetzt schon...

Schwerer, komplizierter Tumor - nur mal als Beispiel... haste Geld, viel Geld geht's ab in die USA in die Top Krankenhäuser...

Haste nicht so viel Kohle, nun ja, mal sehen...

Schon mal überlegt warum alle Staatsoberhäupter dieser Welt wenn mit der Gesundheit mal etwa hapert, sich bevorzugt in den USA, ggfs. auch in Deutschland in Privatkliniken behandeln lassen? Solche Ärzte, Therapien und ja, auch Medikamente bekommen wir 'Normalos' (no offence intended) i.d.R. nie zu sehen...

So läuft das halt in der freien Wirtschaft...

@ hhgoten (17:50): Bei sowas dauert die Entwicklung lange

hi hhgoten

Und warum ist z.B. die Charite' nicht in der Lage so ein Medikament zu klonen ?

Weil es fuer sowas einen sehr langen, gruendlichen und sorgfältigen Forschungsweg, saubere Studien und die Bestandteile dafuer braucht. Eventuell muessen auch die Bestandteile davon ueberhaupt erstmal hergestellt werden und auch fuer diese Herstellung ist wieder der Unbedenklichkeitsnachweis, der Wirknachweis, dann der Nachweis dass sonstige Regeln eingehalten wurden notwendig. Sowas macht die Herstellung in der Tat teuer. Das weiss ich auch.

Und auch mit dem hier:

Den Patentstreit kann man dann später austragen.

haben Sie recht. Den Patentstreit kann man später austragen. Aber: wenn der Patentstreit den Zulassungsprozess behindert, dann wird es noch später mit der Zulassung und dann bringt dass wiederum Babies in Gefahr. Das ist ein weiteres Problem. Deswegen wäre es besser, solche Patentstreits nach der Zulassung auszuhandeln.

lauter Humanisten hier !

wie mir scheint
wer geht denn arbeiten ohne dafür Geld zu bekommen ?
der Fließbandarbeiter bei Daimler oder Bosch
der Pförtner im Museum
die Kassiererin beim Aldi
...
aber die Leute in der Pharmaindustrie ?
die sollen das !

18:48 von Joe K

"na ja,
menschenverachtent und gewinnoptimiert !"

Na ja, geht Gewinnoptimierung nicht immer zu Lasten von Menschen? Wenn ich mir unsere Gesellschaft so anschaue, habe ich den Eindruck, dass Gewinnoptimierung das oberste Gebot in der Religion der Kapitalismus-Sekte ist. Diese Sekte scheint immer mehr Anhänger zu finden.

@ hhgoten (17:50): daraus können Handelskriege werden

@ hhgoten

Und das darueber hinaus gehende Problem ist:

aus solchen Patentstreitigkeiten können ganz schnell regelrechte Handelskriegereien werden, was nicht gut ist und Babies in Gefahr bringt und was nachteilig werden kann wie wir an den aktuellen Handelskriegereien sehen.

Deswegen stehe ich eben dafuer, dass sich die Kassen, dieser Anwalt und Novartis sowie diese EU-Zulassungsstelle mal zusammensetzen und in Ruhe ueber einen fairen, fuer alle bezahlbaren Preis fuer dieses Medikament verhandeln und sich einigen.

@um 19:16 von Demokratieschue...

Was Novartis da macht, sollte auf globaler Ebene absolut verboten sein.

Dann soll das Medikament halt zugelassen und bezahlt werden. Dann braucht es diesen Move von Novartis auch nicht. Kann doch nicht so schwer sein, echt.

Eigentlich eine Frechheit wie hier gerichtet wird über eines der weltweit innovativsten Unternehmen das hervorragende Medikamente gegen ganz ganz viele Krankheiten entwickelt und vertreibt. Die machen ihren Job, und sie machen ihn verdammt gut.

Grüsse aus der Schweiz

@ Sisyphos3 (19:26): Im Arbeitsleben nennt man es Tarifverhandlu

@ Sisyphos3

wie mir scheint
wer geht denn arbeiten ohne dafür Geld zu bekommen ?

Nein, dass hier von Ihnen stimmt doch nicht. Niemand soll arbeiten gehen, ohne Geld dafuer zu bekommen.

Aber im Arbeitsleben einigt man sich doch auch in Tarifverhandlungen ueber faire Bezahlung.

Deswegen: warum sollen sich Novartis, diese EU-Zulassungsstelle, die Kassen und dieser Anwalt nicht zusammensetzen fuer Preisverhandlungen fuer dieses Medikament damit es zu einem fuer alle bezahlbaren Preis kommt??

19:11 von Demokratieschue...

schön .... das GG
nehmen wir mal an ein Dr. Frankenstein klont einen Schwerstkranken und entwickelt in seinem Labor eine identische Leber, Niere oder ein Herz und kann damit das Leben des Patienten retten
ohne Spendersuche ohne Abstoßungsprobleme (weil ja 100 % Identisch)
was meinen sie wie viel Druck da drauf ist ....
wer sich da noch um ein Grundgesetz schert

die Naivität kennt keine Grenzen

wenn ich ein Medikament entwickle für was weiß ich, 500 .....1.000 Mill Euro
und werde enteignet - ein anderer baut es nach
was mache ich dann ?
mich daran machen, das nächste Medikament zu entwickeln
um wieder enteignet zu werden ?
das ist fast so schwachsinnig wie in Berlin Wohnungen zu bauen,
die bei Fertigstellung enteignet werden

quatsch

Norvatis macht rund 50 Mrd. USD Umsatz pro Jahr und der Chef(koch) ist US-Bürger. Ich hab lange Jahre in USA gelebt und weiß deshalb: Gesundheit ist was wert :-(

@ Sisyphos3 (19:20): Das hat doch niemand verlangt

@ Sisyphos3

darf man von einem Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens grundsätzlich verlangen dass er umsonst arbeitet

Nein, das hat doch gar niemand verlangt. Auch nicht von der Pharmabranche. Aber: es geht hier darum, dass sich alle Seiten auf einen fairen, fuer alle bezahlbaren Preis fuer dieses Medikament einigen. Aber der von Novartis verlangte Preis ist viel zu hoch.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zolgensma-107.html

Eine einzelne Infusion mit dem Wirkstoff kostet 2,1 Millionen Dollar - damit ist Zolgensma das teuerste Medikament der Welt.

Das muss deutlich billiger gehen. OK, ein paar Tausend könnte ich gerade noch bezahlen. Aber mehrere Millionen wirklich nicht.

@18:05 von Sisyphos3

// 18:05 von Sisyphos3
17:45 von Demokratieschue...
Solche Medikamente muessen fuer ALLE Menschen erreichbar und bezahlbar sein!
.
wie meinen sie das ?
tausende von Menschen trugen zum Erfolg diese Medikaments bei
vom Pförtner und der Putzfrau über Laboranten Biochemiker bis zu Investoren
was ist der Gegenwert um an das Medikament zu kommen
wie haben die sich eingebracht ?//

Lieber Sisyphos3,

Sie glauben doch nicht ensthaft, dass der Pförtner, die Reinigunskraft (sowieso meistens unterbezahlte Mitarbeiter von Fremdfirmen) oder die Laboranten auch nur im Geringsten am Gewinn beteiligt werden? Da kommen ja die Aktionäre viel zu kurz.

Am 19. Dezember 2019 um 19:11 von Demokratieschue...

"d) das Verbot des reproduktiven Klonens von Menschen"

Wer lesen kann, statt nur kopieren, ist klar im Vorteil - es ging um das Klonen des Medikaments, nicht um das Klonen von Menschen!

19:32 von Demokratieschue...

schauen sie mal
das ist jetzt - wie ich meine - ein vernünftiger Vorschlag

Am 19. Dezember 2019 um 19:37 von Sisyphos3

"die Naivität kennt keine Grenzen
wenn ich ein Medikament entwickle für was weiß ich, 500 .....1.000 Mill Euro"

... und Sie können bestimmt die Entwicklungskosten belegen?

@ Messi (19:31): ja die machen ihre Arbeit gut - Preisfrage

hi Messi

Dann soll das Medikament halt zugelassen und bezahlt werden. Dann braucht es diesen Move von Novartis auch nicht. Kann doch nicht so schwer sein, echt.

Normalerweise ja. Aber Frage: können Sie persönlich 2,1 Millionen Euro fuer eine solche Dosis bezahlen?? Mit welchem Geld?? Und woher haben Sie das Geld dafuer??

Dann zu dem hier:

Eigentlich eine Frechheit wie hier gerichtet wird über eines der weltweit innovativsten Unternehmen das hervorragende Medikamente gegen ganz ganz viele Krankheiten entwickelt und vertreibt. Die machen ihren Job, und sie machen ihn verdammt gut.

Ja, die machen ihren Job zwar echt gut, gar keine Frage. Aber diese Mondpreise von denen kann sich kein Mensch leisten, auch die Eltern von solchen betroffenen Kindern nicht. Woher sollen die mal auf die Schnelle 2,1 Millionen Euro - laut Artikeltext der Preis fuer das Medikament pro einzelne Dosis - nehmen?? Dass heißt: das Ganze ist eine Frage des Geldes.

Am 19. Dezember 2019 um 19:26 von Sisyphos3

"wie mir scheint
wer geht denn arbeiten ohne dafür Geld zu bekommen ?
der Fließbandarbeiter bei Daimler oder Bosch
der Pförtner im Museum
die Kassiererin beim Aldi
...
aber die Leute in der Pharmaindustrie ?
die sollen das !"

Geht es um die Beschäftigten in der Pharmaindustrie oder um die Gewinne der Aktionäre, die gar nicht hoch genug ausfallen können?

@18:13 von Sisyphos3 18:02 von Nettie

"erstaunlich jeder glaubt Geld wäre unendlich ...."

Ich denke, gerade die Krankenkassen wissen, dass dies nicht der Fall ist. Und die Beitragszahler ganz sicher auch.

Man sollte

sich fragen, warum das Medikament in D nicht zugelassen ist, vorstellen kann ich mir mehrere Gründe, einer davon ist der Preis...ich will nicht hoffen, dass das zutreffend ist.
Dann stellt sich die Frage, warum es derart teuer ist. Klar kostet die Entwicklung und alles drumherum Geld und natürlich rechnet sich sich ein Medikament, welches nur wenige Menschen brachen nicht so, wie beispielsweise ein Schmerzmittel, aber ein derartiger Preis? Das ist schon pervers.
Von der Idee einer Lotterie rede ich lieber gar nicht erst....was sowas mit den betroffenen Eltern eines Kindes macht, kann sich jeder vorstellen.

19:40 von ex_Bayerndödel

natürlich nicht
es geht darum dass die Entwicklungskosten reinkommen sollen
und ein möglichst noch fetter Gewinn
es könnten auch 5 Millionen sein oder 5 Milliarden
es geht um das Prinzip nicht um absolute Zahlen

Novartis plant, auf Einnahmen

Novartis plant, auf Einnahmen von € 200 Millionen zu verzichten. Das ist Anerkennenswert. Grundsätzlich wird sich in Zukunft mit dem Auftreten von patientenspezifischen Medikamenten, die extrem teuer sein werden, immer öfter die Frage stellen, welchen Anteil ihres "Einkommens " die allgemeine Bevölkerung bereit sein wird für solche Behandlungen zu bezahlen. Ein Krankenkassenbeitrag etwa von >50% dürfte nicht konsensfähig sein.

Zulassung 2020

novartis rechnet für 2020 mit der zulassung in der eu, dann ist das problem hoffentlich vom tisch. bis dahin gibt es ja anscheinend auch eine alternative. die verlosung ist natürlich ein marketing-supergau für's image, gut gemeint ist halt nicht immer gut gemacht. trotzdem, danke an novartis und alle mitarbeiter für forschung und entwicklung in so vielen bereichen! und danke an unser marktwirtschaftliches system, das solche innovationen überhaupt erst ermöglicht!

@ Sisyphos3

Wie kommen Sie darauf, dass Menschen in der Pharmaindustrie ohne Lohn arbeiten sollen? Und wie kommen Sie auf den absurden Vergleich zur Enteignung von Immobilienkonzernen? Wenn Sie den Bericht ganz zur Kenntnis genommen haben, wissen Sie, dass Novartis gar nicht mit den realen Entwicklungs- und Produktionskosten argumentiert, sondern zugibt, dass allein die marktbeherrschende Stellung ohne andere medikamentös vergleichbare Alternativen den Preis in die Höhe treibt - auf dem Rücken schwerstkranker Kinder und ihrer Familien.

Viele haben es scheinbar aus

Viele haben es scheinbar aus Empörung nicht gelesen.
… Bisher ist es nur in den USA zugelassen, in Europa prüft die zuständige Arzneimittelbehörde die Zulassung noch. ….
Es kann also von keinem Arzt verschrieben werden, noch kann es eine Krankenkasse bezahlen.
Wenn Novartis jetzt 100 Dosen über ein Losverfahren verschenkt, kann dadurch 100 Kinder geholfen werden.
Scheinbar ist vielen die hier wieder mit zynisch usw. aufschlagen nicht bekannt, das die Krankenkassen auch nicht alle Medikamente bezahlen obwohl diese zugelassen und hilfreich sind.
Wo ist da die Moral?
Wo ist da der Aufschrei?

19:53 von Werner40

und es geht ja nicht nur um das vergleichsweise reiche Mitteleuropa
wer hat das Geld für entsprechende Medikament (Aids/Ebola) im Kongo ?
irgendwo wird es ja auch einen Grund geben
dass bei der Antibiotikaforschung der "rechte Biss" fehlt
da man sich beim Verkauf, der Preise wegen, nur unbeliebt macht
also lieber ein neues Medikament gegen Bluthochdruck

Herr Spahn wenn sie das lesen...

Eine grundlegende Reform der Pharmaindustrie ist längst überfällig.
Machen sie einen historischen Schritt und gründen sie die „Volkspharma“. Denken sie nicht in kleinen Schritten und setzen sie ein Gegengewicht. Wenn die Pharmaindustrie heute fragt, welchen Wert hat ihre Gesundheit, dann sind wir nicht weit davon entfernt das sie uns morgen fragt was uns unser Leben Wert ist.
Zumal mit den neuen Gentherapien sich diese Frage in Zukunft öfter stellen wird. Die Kosten für diese Medikamente sind lächerlich. Das was mit dieser in den Universitäten entwickelten Technik jetzt stattfindet ist eine Goldgräberstimmung in der Pharmaindustrie, nur das hier nicht nach Gold gegraben wird.
Herr Spahn wollen sie in die Geschichtsbücher eingehen? Hier bietet sich ihnen die Gelegenheit

@19:17 von WiPoEthik

"Man muss alle Interessen berücksichtigen und das Unternehmen muss auch irgendwie entlohnt werden."

Ich denke, in dem Punkt sind wir uns alle einig.

"Ob 2,1 Mio pro Dosis eine faire Entlohnung ist, sei aber mal dahingestellt."

Zumindest hier in Deutschland ist die Pharmaindustrie noch nie mit Fairness aufgefallen. Dass gerade hier Medikamente besonders teuer sind, ist auch kein Geheimnis.

"Die Frage ist wie wir damit umgehen. Enteignen wir nun jeden, der ein Medikament entwickelt das einen massiven Nutzen bringt?"

Warum nur diese Übertreibungen? Wollen Sie damit eine Art 'Lebenslotterie' rechtfertigen? Ist das in Ihren Augen tatsächlich ethisch vertretbar?

19:44 von ex_Bayerndödel

es bleibt ihnen unbenommen in Aktien von Novartis zu investieren
an den Gewinnen - oder Verlusten - teilzuhaben

20:01 von andererseits

Wie kommen Sie darauf, dass Menschen in der Pharmaindustrie ohne Lohn arbeiten sollen?
.
na irgendwie müssen die Entwicklungskosten ja reinkommen
Angebot und Nachfrage
das haben sie richtig erkannt
ne zugegeben unappetitliche Sache

@19:49 von Gytha

"Von der Idee einer Lotterie rede ich lieber gar nicht erst....was sowas mit den betroffenen Eltern eines Kindes macht, kann sich jeder vorstellen."

Wenn ich einige Kommentare hier lese, glaube ich das nicht mehr.
Da wird von Enteignung und unbezahlter Arbeit schwadroniert. Alles komplett am Thema vorbei.

@um 19:41 von Demokratieschue

Normalerweise ja. Aber Frage: können Sie persönlich 2,1 Millionen Euro fuer eine solche Dosis bezahlen?? Mit welchem Geld??

Ja, die machen ihren Job zwar echt gut, gar keine Frage. Aber diese Mondpreise von denen kann sich kein Mensch leisten, auch die Eltern von solchen betroffenen Kindern nicht.

Hören Sie bitte mit dieser Tränendrüse auf, das bringt keinen Schritt weiter. Selbstverständlich müssen die Eltern von betroffenen Kindern diese 2.1 Mio. nicht selbst bezahlen. Wenn das Medikament mal zugelassen ist.

Die TS hat bereits über dieses Medikament berichtet:
https://www.tagesschau.de/ausland/novartis-arznei-101.html

Und jetzt vergleichen Sie bitte den dort angegebenen Preis für die wiederkehrende Behandlung des zugelassenen Medikaments "Spinraza" mit der Einmalbehandlung mit "Zolgensma". Es ist also nebst der einfacheren Behandlung auch ökonomischer Blödsinn, nicht auf das Novartis-Produkt zu setzen. Aber dafür muss es natürlich zugelassen werden.

@19:20 von Richy2

"Jetzt bietet es Novartis trotzdem an und vielen anderen auf der Welt auch.
Hier ereifern sich jetzt einige dass das Zynismus sein könnte."

Es geht hier um die Art des "Angebots". Und die IST Zynismus.

19:37 von Sisyphos3

«wenn ich ein Medikament entwickle für was weiß ich, 500 .....1.000 Mill Euro
und werde enteignet - ein anderer baut es nach
was mache ich dann ?»

Was für absurde Phantasiesummen sind das denn?
0,5 bis 1,0 Billionen Euro … für die Entwicklung eines Medikaments.

Bei den Kosten für die Einzeldosis "argumentiert der Konzern gar nicht mit hohen Forschungskosten". So・könnte・man es wörtlich im Artikel lesen.

Am 19. Dezember 2019 um 20:09 von Sisyphos3

"19:44 von ex_Bayerndödel
es bleibt ihnen unbenommen in Aktien von Novartis zu investieren
an den Gewinnen - oder Verlusten - teilzuhaben"

Nun, Sie haben ja scheinbar die richtigen Aktien.

@eron

"volkspharma" ist ja eine super idee, wir haben jetzt schon kaum innovative medikamente die in dtl entwickelt werden, mit einer staatlichen firma wird das bestimmt nicht besser. zumindest fallen mir nicht so richtig viele geniale staatliche projekte ein. nicht mal die maut bekommen wir hin. da sollten wir uns lieber mit einem staatsfonds an den großen pharmafirmen beteiligen, mit den erträgen könnten wir dann unser sozialsystem verbessern. das würde vielleicht mehr helfen.

@ Sisyphos3 +

Die Behandlung mit Zolgensma führt zur Einführung eines Ersatzgens, das das defekte Protein herstellt.
Dieses Gen, SMN1 , wird über ein AAV9 virus Kapsid in Zellen geschleust, und ein SMN1 Transgen mit synthetischen Steuerelementen im Genom einbaut. Siehe engl. Wiki.

Daran ist nichts überaus schwieriges, und es fragt sich wieso das Medikament nicht massenhaft herstellbar sein soll, da es keine individuelle Gentherapie ist. Es ist, wie im Artikel angeführt, ein reiner Marktpreis, der bei extremer Nachfrage und gleichzeitigem Monopol entsprechen ausfällt.
Dabei hat Novartis die Methode durch Aufkauf von AveXis erhalten, deren Forschung auf den Ergebnissen eines französichen Forschungsinstituts basierte.

Ein schlagendes Beispiel warum es keine gute Idee ist Gesundheitsforschung und Medikamentenherstellung privaten Gewinninteressen zu überlassen.

@20:08 von Eron

"Das was mit dieser in den Universitäten entwickelten Technik jetzt stattfindet ist eine Goldgräberstimmung in der Pharmaindustrie, nur das hier nicht nach Gold gegraben wird."

Danke für diesen Hinweis. Ich habe während meiner 45-jährigen Tätigkeit im Krankenhaus (40 Jahr Uni-Klinik) viele Ärzte kommen und gehen sehen. Die Einen werden in anderen Einrichtungen Chefarzt, andere machen eine Praxis auf, einige gehen in die Pharmaindustrie und wenige bleiben Oberarzt. Diejenigen, die weiterhin im Krankenhaus bleiben, sind im Vergleich zu den Kollegen in der Pharmaindustrie Geringverdiener.

Wo bleibt die

Wo bleibt die Humanität.
Schämen sollten sie sich. Verlange das rechtliche Schritte gegen Novartis eingeleitet werden.
Es ist ein Verbrechen gegen die Menschheit. Wehret den Anfängen.

@18:05 von Sisyphos3

"...tausende von Menschen trugen zum Erfolg diese Medikaments bei..."

Richtig. Es wurde hier eben schon angesprochen: Viele Ärzte, die in einer Uni-Klinik viele Jahre forschen durften, nehmen dann irgendwann ihr hier erworbenes Knowhow mit in die Pharmaindustrie. DAS ist für die Pharmaindustrie umsonst.

20:09 von Anna-Elisabeth

@WiPoEthik: «Die Frage ist wie wir damit umgehen. Enteignen wir nun jeden, der ein Medikament entwickelt das einen massiven Nutzen bringt?»

«Warum nur diese Übertreibungen? Wollen Sie damit eine Art 'Lebenslotterie' rechtfertigen? Ist das in Ihren Augen tatsächlich ethisch vertretbar?»

Unter welchem Bett das Schreckgespenst der Enteignung in diesem Fall hervorkroch. In äußerstem Maße mysteriös …

Es scheint aber doch in DEU ein zugelassenes + von den Krankenkassen bezahltes Medikament eines anderen Herstellers namens "Spinraza" zu geben. Das man allerdings in regelmäßigen Abständen verabreichen muss.
Nicht nur einmal.

Ist es überhaupt medizinisch-wissenschaftich bereits nachgewiesen, dass die Einmal-Gabe von "Zolgensma" so wirkt, dass sich die Muskeln der (Klein) Kinder so ausbilden, wie es zum gesicherten Überleben notwendig ist?

Mit medizinischem Laien-Verstand scheint mir die Krankheit "SMA" dann "geheilt", wenn die Muskeln ausgebildet sind. "Ist ja irgendwann so weit" …

Der Grund, warum Novartis dieses Medikament verlost....

... ist nicht etwa der einer humane Geste vor Weihnachten.

Es ist einzig und alleine um zu die Wirksamkeit öffentlich zu demonstrieren und damit Druck auf die Gesellschaft zu erhöhen: seht her es funktioniert und Ihr weigert euch es zuzulassen oder den Preis zu bezahlen.

Profitdenken auf die perverseste Art.

@um 20:09 von Sisyphos3

es bleibt ihnen unbenommen in Aktien von Novartis zu investieren
an den Gewinnen - oder Verlusten - teilzuhaben

Lieber in ein grundsolides, innovatives Unternehmen investieren, bei dem am Ende ein gutes Produkt raus kommt und man auch noch etwas für die Rente hat. Das ist bei Novartis beides gegeben.

Was raus kommt wenn solch abstrusen Ideen wie die einer "Volkspharma" umgesetzt werden sollte doch auch klar sein. Erst kein Produkt und dann eine grosse Pleite. Echt faszinierend dass man solche Hirngespinste ausgerechnet in einem deutschen Forum zu lesen bekommt.

Grüsse aus der Schweiz

Klonen

Nur nochmal zum Verständnis:
KLONEN ist ein molekulargenetischer Begriff. Und KLONEN kann man allein lebende Organismen! Trotz des landläufigen Gebrauchs dieses Wortes ist das Klonen von u.a. Medikamenten nicht möglich. Wenn kopieren oder nachbauen / -mischen gemeint war, dann auch so sagen!

@anna-elisabeth

können sie mir sagen, zu wieviel prozent die weltweite pharmaforschung aus ehemaligen ärzten besteht, die vorher an einer uniklinik in dtl gearbeitet haben?

Hallo Anna-Elisabeth, wie

Hallo Anna-Elisabeth,
wie sollte es Novartis denn anbieten solange es nicht zugelassen ist?
Anders besteht aber auch für nicht privilegierte eine Chance von 1:100 eine Dosis zu bekommen die sie sonst niemals bekommen würden. Das würde für diese Kinder den sicheren Tod bedeuten. Also besser eine kleine Chance auf Leben als gar keine.

@20:13 Sisyphos3

Lesen Sie doch bitte den Bericht und meinen Kommentar mal ganz: Selbst das Unternehmen Novartis gibt zu, dass es nicht darum geht, Entwicklungs- und Produktionskosten einzufahren, sondern - jetzt vereinfache ich es für Sie mal - das Geld zu nehmen, dass man aufgrund der Marktposition mangels Alternativen nehmen kann. Das ist das unappetitliche, dass hier mit dem dramatischen Krankheitsverlauf von Kindern und der Situation ihrer Familien Maximalrendite für die Aktionärsfamilie eingefahren werden.

die Frage ist eine Andere...

der Preis für eine solche Dosis wäre gerechtfertigt wenn Novartis die Heilung garantiert...im Falle des Mißerfolgs dann eine Zahlung an die Familien von sagen wir 50 Mio. ...wer viel will muß auch Garantien bringen...

@superdemokrat

spitze, gut nachgedacht, eine strafzahlung bei unwirksamkeit! wieviel neue medikamente würden ihrer meinung nach dann noch auf den markt kommen?

@ Didib57 (20:38): Wo bleibt die Menschlichkeit - gute Frage

hi Didib57

Wo bleibt die Humanität.

gute Frage. Wuesste ich auch gerne.

Schämen sollten sie sich.

korrekt wegen der Mondpreise.

Aber statt der rechtlichen Schritte halte ich Verhandlungen ueber den Medikamentenpreis fuer besser:

Verlange das rechtliche Schritte gegen Novartis eingeleitet werden.

Bei uns muss es fuer solche Medikamente einen Preisdeckel geben. Denn so einen Gendefekt kann jedes Baby treffen und von daher muss so ein Medikament fuer alle Kinder verfuegbar sein und bezahlbar sein fuer die Eltern.

Aber betreffend diese Verlosung und diese Mondpreise haben Sie mit dem hier recht:

Es ist ein Verbrechen gegen die Menschheit. Wehret den Anfängen.

genauso ist es. Schluss mit dieser Unmenschlichkeit.

20:32 von Marcus2

«Die Behandlung mit Zolgensma führt zur Einführung eines Ersatzgens, das das defekte Protein herstellt.»

Merci für die Erklärung des medizinischen Wirkmechanismus des Novartis-Medikaments.

«Es ist, wie im Artikel angeführt, ein reiner Marktpreis, der bei extremer Nachfrage und gleichzeitigem Monopol entsprechen ausfällt.»

Geht ja hier um die Kosten. "Müsste man mal gegen rechnen".

Welche Kosten pro Patient verursacht die Gabe des Alternativ-Medikaments "Spinraza" mit anderem Wirkmechanismus? Das muss alle 4 Monate gegeben werden.

Setzt man an, es sei einem Neugeborenen ab der Geburt bis zum Ende das 18. Lebensjahres zu geben. Seien die Muskeln des Patienten am ganzen Körper dann weit genug ausgebildet, so dass man die Gabe von "Spinraza" beenden kann.

Dann sind das 18 x 3 Mal "Spinraza" = 54 Verabreichungen.
2,1 Mio. Euro für "Zolgesma" : 54 Dosen ≈ 3.890 Euro.

So viel dürfte / müsste eine Dosis "Spinraza" kosten.
Wäre sie gleich teuer wie das neue Novartis-Medikament.

@Mathias Beyer

eine ganze Menge guter und seriöser die auf andere Werbung komplett verzichten kann...und sehr gute Preise hätte...nur Betrüger fürchten solche Strafen...

@ ksekot (20:45): dem kann ich nur vollumfänglichst zustimmen!

hi ksekot

Dem Kommentar von Ihnen kann ich nur vollumfänglichst zustimmen!

Der Grund, warum Novartis dieses Medikament verlost....

... ist nicht etwa der einer humane Geste vor Weihnachten.

Es ist einzig und alleine um zu die Wirksamkeit öffentlich zu demonstrieren und damit Druck auf die Gesellschaft zu erhöhen: seht her es funktioniert und Ihr weigert euch es zuzulassen oder den Preis zu bezahlen.

Profitdenken auf die perverseste Art.

Exakt genauso ist es. Novartis will Druck aufbauen und erpressen. Das ist nicht der Gedanke von Weihnachten. Meine Meinung wäre: Der Gedanke von Weihnachten ist, dass dieses Medikament rausgenommen wird aus dem Patentwahn und fuer alle zu haben ist fuer einen bezahlbaren Preis. Und noch besser wären Generika. Ein guter Hersteller wäre zum Beispiel Merck.

Sowas wäre auch deutlich christlicher.

@ schabernack (21:16): Ihre Kostenrechnung stimmt so nicht

hi schabernack

Setzt man an, es sei einem Neugeborenen ab der Geburt bis zum Ende das 18. Lebensjahres zu geben. Seien die Muskeln des Patienten am ganzen Körper dann weit genug ausgebildet, so dass man die Gabe von "Spinraza" beenden kann.

Dann sind das 18 x 3 Mal "Spinraza" = 54 Verabreichungen.
2,1 Mio. Euro für "Zolgesma" : 54 Dosen ≈ 3.890 Euro.

Bei Zolgensma muss nur eine einzige Dosis gegeben werden anstatt mehrerer Dosen.

Dass heißt: die Kosten stimmen so nicht.

19:38 von Anna-Elisabeth

auch nur im Geringsten am Gewinn beteiligt werden?
.
ich glaube sie mißverstehen die Situation
es geht nicht um Gewinn sondern erst mal um die Kosten
bevor man die nicht hereingeholt hat, ist an Gewinn nicht zu denken

21:20 von Demokratieschue...

@ ksekot (20:45): dem kann ich nur vollumfänglichst zustimmen!

hi ksekot

Dem Kommentar von Ihnen kann ich nur vollumfänglichst zustimmen!

Der Grund, warum Novartis dieses Medikament verlost....

... ist nicht etwa der einer humane Geste vor Weihnachten.

Es ist einzig und alleine um zu die Wirksamkeit..Druck auf die Gesellschaft zu erhöhen: seht her es funktioniert und Ihr weigert euch es zuzulassen oder den Preis zu bezahlen.

Profitdenken auf die perverseste Art.

Exakt genauso ist es. Novartis will Druck aufbauen und erpressen. Das ist nicht der Gedanke von Weihnachten. Meine Meinung wäre: Der Gedanke von Weihnachten ist, dass dieses Medikament rausgenommen wird aus dem Patentwahn und fuer alle zu haben ist fuer einen bezahlbaren Preis. Und noch besser wären Generika. Ein guter Hersteller wäre zum Beispiel Merck.

Sowas wäre auch deutlich christlicher.
///
*
*
Welche Merckprodukte welchen Wertes darf dann Novartis nachahmen.
*
Oder ist Ihre Gerechtigkeit keine Waage?

@ schabernack (21:16): Hier mal die korrigierte Kostenrechnung

@ schabernack

Kosten bei Spinraza:

Das Pharmaunternehmen tritt in Konkurrenz zu dem Mittel Spinraza des US-Biotechnologieunternehmens Biogen. Diese Arznei, die alle vier Monate verabreicht werden muss, schlägt im ersten Behandlungsjahr mit 750.000 Dollar zu Buche und in der Folge mit 375.000 Dollar pro Jahr.

dass heißt:

1 x 750.000 $ (1. Behandlungsjahr)
+ 17 x 375.000 $ (17 weitere Behandlungsjahre)

also 750.000 $ (1. Behandlungsjahr)
+ 6.375.000 $ (fuer 17 Behandlungsjahre)
==========
7.125.000 $ fuer 18 Behandlungsjahre
===========

Dann Zolgensma:

1 x 2,1 Millionen $

Was ist dann wohl billiger??

20:49 von Messi

also mir wären Investitionen im Pharmabereich zu spekulativ
da ist Lottospielen zielführender

da hat man einen "vielversprechendes" Wirkstoff aus nem Forschungslabor
dann fängt man an zu entwickeln
in der Hoffnung es funktioniert und wird zugelassen ... bis zur Marktreife
wenn nicht hat man halt Pech gehabt
außer Spesen nix gewesen

@superdemokrat

nennen sie mir bitte 10 medikamente, die garantiert bei jedem menschen wirken. nicht mal eine grippeschutzimpfung hilft bei jedem...

@ Boris.1945 (21:26): Auch dass ist eine Verhandlungsfrage

@ Boris.1945

Welche Merckprodukte welchen Wertes darf dann Novartis nachahmen.

Dass wäre dann wieder eine Frage der Verhandlung. Das muessten Novartis und Merck miteinander verhandeln. Woran wäre da Novartis interessiert??

Oder ist Ihre Gerechtigkeit keine Waage?

Doch schon.

@20:44 von schabernack 20:09 von Anna-Elisabeth

"Ist es überhaupt medizinisch-wissenschaftich bereits nachgewiesen, dass die Einmal-Gabe von "Zolgensma" so wirkt, dass sich die Muskeln der (Klein) Kinder so ausbilden, wie es zum gesicherten Überleben notwendig ist?"

Die Frage kann ich leider nicht beantworten. Wenn die versprochene Wirkung tätsächlich nachgewiesen wäre, wäre allerdings die Nichtzulassung die nächste große Frage. Der Preis scheint mir aber doch noch verhandlungsbedürftig.

"Mit medizinischem Laien-Verstand scheint mir die Krankheit "SMA" dann "geheilt", wenn die Muskeln ausgebildet sind. "Ist ja irgendwann so weit" …"

Auch hier habe ich nicht mehr medizinischen Sachverstand als Sie. Ich sehe das aber wie Sie. Was die Langzeitwirkung betrifft, kann aber m.E. auch Novartis keine Garantien gebe.

20:38 von Didib57

Wo bleibt die Humanität.
.
wenn sie so ein Humanist sind
warum haben sie dann nicht geforscht ?
statt das von Novartis zu verlangen
gelegentlich gewinne ich den Eindruck
man macht besser nichts dann macht man auch nichts verkehrt

@ schabernack (21:16): Hier zu den Dosen der Medikamente

@ schabernack

Hier zu den Dosen:

Spinraza:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zolgensma-107.html

Spinraza muss jedoch alle vier Monate erneut über eine Spritze ins Rückenmark gegeben werden.

Zolgensma:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zolgensma-107.html

Das neue Zolgensma hingegen verspricht, dass eine einzige Dosis ausreichend ist.

Daraus errechnet sich dann mein Ergebnis:

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/zolgensma-107.html

Kosten Spinraza (siehe Artikel):

Das Pharmaunternehmen tritt in Konkurrenz zu dem Mittel Spinraza des US-Biotechnologieunternehmens Biogen. Diese Arznei, die alle vier Monate verabreicht werden muss, schlägt im ersten Behandlungsjahr mit 750.000 Dollar zu Buche und in der Folge mit 375.000 Dollar pro Jahr.

Kosten Zolgensma (siehe Artikel):

Eine einzelne Infusion mit dem Wirkstoff kostet 2,1 Millionen Dollar

21:29 von Demokratieschue...

Am 19. Dezember 2019 um 21:29 von Demokratieschue...
@ schabernack (21:16): Hier mal die korrigierte Kostenrechnung

@ schabernack

Kosten bei Spinraza:

Das Pharmaunternehmen tritt in Konkurrenz zu dem Mittel Spinraza des US-Biotechnologieunternehmens Biogen. Diese Arznei, die alle vier Monate verabreicht werden muss, schlägt im ersten Behandlungsjahr mit 750.000 Dollar zu Buche und in der Folge mit 375.000 Dollar pro Jahr.

dass heißt:

1 x 750.000 $ (1. Behandlungsjahr)
+ 17 x 375.000 $ (17 weitere Behandlungsjahre)

also 750.000 $ (1. Behandlungsjahr)
+ 6.375.000 $ (fuer 17 Behandlungsjahre)
==========
7.125.000 $ fuer 18 Behandlungsjahre
===========

Dann Zolgensma:

1 x 2,1 Millionen $

Was ist dann wohl billiger??
///
*
*
Können Sie sich auch einigen, wer jetzt enteignet werden sollte?
*
Die Forschung wird Ihre Entscheidung für die Zukunft sicher nicht unbeeinflusst lassen.

21:03 von Superdemokrat

wenn Novartis die Heilung garantiert.
.
ich glaube das ist der falsche Ansprechpartner
vielleicht wenden sie sich bei derlei Dingen an den Allmächtigen

@21:23 von Sisyphos3 19:38 von Anna-Elisabeth

"...es geht nicht um Gewinn sondern erst mal um die Kosten
bevor man die nicht hereingeholt hat, ist an Gewinn nicht zu denken"

Schon richtig. Aber die Erfahrung mit der Pharmaindustrie lehrt, dass sie bei den angeblichen Kosten nicht gerade der Wahrheitsliebe frönen. Vor allem bei angeblich neuen Medikamenten hat sich oft herausgestellt, dass nur minimale Veränderungen vorgenommen wurden, die an der Wirkunsweise praktisch nichts verändert haben.

@ schabernack (21:16): wer hat das Geld auf dem Konto??

@ schabernack

Die Frage ist nur: wie bezahlt man dann als betroffene Eltern diese 2.100.000 Euro?? Wer hat das so einfach mal auf dem Konto??

Darum geht es. Genauso bei Spinraza diese 7.125.000 Euro fuer 18 Jahre. Wie bekommt man so viel Geld zusammen?? Damit sind solche Eltern verschuldet bis an ihr Lebensende. Wie sollen die das jemals tilgen??

@21:23 Sisyphos3

Nochmal: Lesen Sie doch wenigstens, was Novartis selbst sagt: Es geht nicht darum, die "Kosten reinzuholen", es geht um Marktausnutzung und Gewinnmaximierung.

20:58 von andererseits

Maximalrendite für die Aktionärsfamilie eingefahren werden.
.
eine Frage der Moral

ich würde es nicht machen
vermute sie auch nicht
ob jeder so denkt und handelt ?

21:23 von Demokratieschuetzerin / @schabernack

«Bei Zolgensma muss nur eine einzige Dosis gegeben werden anstatt mehrerer Dosen.

«Dass heißt: die Kosten stimmen so nicht.»

Ja aber mehr als nur ganz selbstverständlich stimmen die Kosten so. Stimmen sie definitiv so, wenn man die im Artikel gemachten Angaben zugrunde legt.

"Zolgesma" soll 1x verabreicht werden müssen. Kostet 1 Mal 2,1 Mio. Euro.

"Spinraza" wird regelmäßig mehrmals verabreicht. Seit 2017 in der EU zugelassenes + von Krnkenkassen in DEU bezahltes Medikament.

Was man ja auch machen kann.
Ist bei Mr. Suchmaschine mal suchen lassen.
Was denn das Medikament "Spinraza" so kostet.

Sagt das Bundes-Gesundheitsamt dazu:

Bietet den Patienten "erheblichen Zusatznutzen". Sei von den Kassen zu bezahlen. Die Therapie mit "Spinraza" kostet die Kassen in DEU ca. 0,5 Mio. Euro pro Patient pro Jahr.

Muss man "Spinraza" 10 Jahre lang verabreichen. Kostet es 5,0 Mio. Euro.
Gibt man es 18 Jahre lang. Sind es 9,0 Mio. Euro.

Wie lange muss man es geben?
"Sind Sie nun dran" …

21:41 von Anna-Elisabeth

das kann ich nicht beurteilen
kann es mir aber durchaus vorstellen
wie sie es beschreiben

21:41 von Demokratieschue...

@ schabernack (21:16): wer hat das Geld auf dem Konto??

@ schabernack

Die Frage ist nur: wie bezahlt man dann als betroffene Eltern diese 2.100.000 Euro?? Wer hat das so einfach mal auf dem Konto??

Darum geht es. Genauso bei Spinraza diese 7.125.000 Euro fuer 18 Jahre. Wie bekommt man so viel Geld zusammen?? Damit sind solche Eltern verschuldet bis an ihr Lebensende. Wie sollen die das jemals tilgen??
////
*
*
Schon zu diskutieren.
*
Aber diese FRage stellt sich doch überhaupt nicht.
*
Eltern bekommen selten Kredite die Sie nicht tilgen können.
*
Diese Gesellschaft hat es sogar politik-moralisch-intelligent geschaft, das über 60-jährige nur Kredite bei Bürgschaft Ihrer vermögenden Eltern erhalten.
*
Nicht selten müssen Sie Ihr Eigenheim verkaufen, weil selbst die Belastung deselben nicht ausreicht.
*
Als 62-Banklehrling graut mir bei dieser 68-Wirtschafts- und Finanzethik mit 0%.

@20:55 von Richy2

"Hallo Anna-Elisabeth,
wie sollte es Novartis denn anbieten solange es nicht zugelassen ist?
Anders besteht aber auch für nicht privilegierte eine Chance von 1:100 eine Dosis zu bekommen die sie sonst niemals bekommen würden. Das würde für diese Kinder den sicheren Tod bedeuten. Also besser eine kleine Chance auf Leben als gar keine."

Jetzt wird es wirklich schwierig. Es erinnert an die Situation eines selbstfahrenden Autos (also die Probleme der KI allgemein). Wie soll der Programmierer entscheiden? Kleinkind retten und dafür 3 Renter überfahren oder umgekehrt?
Was die Auswahl von Patienten betrifft, denke ich vor allem an das Leben ganzer Familien, die 'leer ausgehen'. Kann man das aushalten? Ich weiß nicht....
Hier muss es menschlichere Lösungen geben.

21:44 von andererseits

ausnützung einer Notlage
auch möglich
wir wissen es nicht
aber wohl gängige Praxis in unserer Gesellschaft
und gewiss nicht nur bei der Gesundheit

21:41 von Demokratieschuetzerin

«Die Frage ist nur: wie bezahlt man dann als betroffene Eltern diese 2.100.000 Euro?? Wer hat das so einfach mal auf dem Konto??

Darum geht es. Genauso bei Spinraza diese 7.125.000 Euro fuer 18 Jahre. Wie bekommt man so viel Geld zusammen?? Damit sind solche Eltern verschuldet bis an ihr Lebensende. Wie sollen die das jemals tilgen??»

Bei dem Medikament "Spinraza" muss in DEU gar niemand gar nix "tilgen".

Das Medikament wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
Wie verschiedene Privatkassen es im Einzelfall handhaben, weiß ich nicht …

@schabernack

Der User "18:25 von Werner Ehlert" hat auf einen wichtigen Vorteil der Einmalgabe des Medikaments hingewiesen:

"Medizinisch gesehen haben alle Injektionen in den Liquor Raum. - also die mit Hirnwasser gefüllten Räume - die Gefahr Infektionen oder Entzündungen zu verursachen (mit und ohne Erreger).
Deswegen reduziert das neue Medikament tatsächlich signifikant Risiken für die Kinder. Es hat auch weniger Nebenwirkungen."

Gruß
Ann-Elisabeth

21:45 von Sisyphos3

20:58 von andererseits

Maximalrendite für die Aktionärsfamilie eingefahren werden.
.
eine Frage der Moral

ich würde es nicht machen
vermute sie auch nicht
ob jeder so denkt und handelt ?
////
*
*
Sie sollten bei Ihrer Kapitalismus-Schelte nicht vergessen, das man recherchieren kann.
*
Quelle:
https://www.novartis.ch/de/investoren/kennzahlen-und-analyse/aktienbesitz

Natürliche Personen 12,87%
Juristische Personen1 32,58%
Nominees, Treuhänder und Depotstelle für ADS 54,55%
///
*
*
Aber Andererseits euphorisch den toten Gaul des Sozialismus zum Wohle der Bürger reiten?

Gerechtigkeit? Ethik?

Wenn für schönes leben eines Fussballspielers mehrere Dutzend Millionen Euro bezahlt werden springt die Gesellschaft widerspruchslos ein und bezahlt an FIFA Unsummen. Wenn ein Kindesleben gerettet werden soll ist es für die Gesellschaft zu teuer und der Entwickler möge das Medikament kostenlos zur Verfügung stellen.

Ermittlung des Nutzwertes, Zulassung, Bedarfsermittlung, Preisverhandlung, Kostenübernahme. Nur so wird ein Schuh daraus.

Daher: schön weiter Bundesliga über teure Streamingdienste schauen und überteuerte Mobilfunkverträge nutzen, während man über 100 neuerkrankte Kinder im Jahr streitet, deren Rettung rechnerisch 2,5 Euro pro Kopf und Anno ausmacht. Bei einheitlicher Lösung sogar weniger.

In diesem Sinne

Schönen Abend.

Moralische Entrüstung führt nicht zur Entwicklung neuer

Medikamente. Ein Unternehmen strebt nun einmal Rentabilität an. Diese erreicht es aber nicht, wenn es seine Produkte verschenkt. Besteht für die Entwicklung neuer Medikamente nicht die Aussicht auf Gewinn, wird ein Unternehmen keine neuen Medikamente entwickeln. Für derart teure Medikamente gibt es das System der Krankenversicherung. Die Krankenkassen verfügen über ausreichend Mittel oder können falls nötig die Beiträge erhöhen. Jedenfalls in Deutschland. Also lasst die 100 kostenlosen Medikamente doch denjenigen, die nicht in einem Land mit einem Krankenversicherungssystem wie in Deutschland leben. Wer leben retten möchte, sollte auch bereit sein etwas höhere Krankenversicherungsbeiträge zu bezahlen.

21:50 von Boris.1945

«Schon zu diskutieren.
Aber diese Frage stellt sich doch überhaupt nicht.
Eltern bekommen selten Kredite die Sie nicht tilgen können.»

Diese komplette Nonsens-Debatte über evtl. Kredite für Eltern stellt sich schon mal gar nicht bei Medikamenten, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

«Als 62-Banklehrling graut mir bei dieser 68-Wirtschafts- und Finanzethik mit 0%.»

Und dieses Ihr Grausen können Sie dann gleich mit beerdigen, wenn man über Kredite schwadroniert, die niemals vergeben wurden und werden. Obwohl ja mögl. niedrige Kreditzinsen für den Kreditnehmer eher von Vorteil sind als mögl. hohe Zinssätze. Hat man Ihnen als 62-Banklehrling doch sicherlich beigebracht …

@21:57 Boris.1945

Die Diskussion wäre einfacher und klarer, wenn Sie auf Unterstellungen verzichten. Hier geht's um den Pharmakonzern Novartis; der sagt selbst, dass der astronomische Preis nicht auf Entwicklungs- und Produktionskosten zurückzuführen ist, sondern darauf, dass man den Preis festsetzt aufgrund des Alleinstellungsmerkmals am Markt und aufgrund der dramatisch schweren Erkrankung der betroffenen Kinder. Es wäre angemessen, wenn Sie Ihre plumpen Sozialismus-Sätze einfach mal weglassen, wenigstens bei einem solchen Thema. Danke.

@22:02 von eugencbf

"Ermittlung des Nutzwertes, Zulassung, Bedarfsermittlung, Preisverhandlung, Kostenübernahme. Nur so wird ein Schuh daraus."

Da haben Sie sich Recht.

"Wenn ein Kindesleben gerettet werden soll ist es für die Gesellschaft zu teuer und der Entwickler möge das Medikament kostenlos zur Verfügung stellen."

Den Eindruck hatte ich in dieser Diskussion, die sich auf das "Angebot" von Novartis bezieht, nicht.

"Wenn ein Kindesleben gerettet werden soll ist es für die Gesellschaft zu teuer und der Entwickler möge das Medikament kostenlos zur Verfügung stellen."

Das ist Polemik und das hier: "...schön weiter Bundesliga über teure Streamingdienste schauen und überteuerte Mobilfunkverträge nutzen,..." völlig daneben.

23:27 von andererseits

@21:57 Boris.1945

Die Diskussion wäre einfacher und klarer, wenn Sie auf Unterstellungen verzichten. Hier geht's um den Pharmakonzern Novartis; der sagt selbst, dass der astronomische Preis nicht auf Entwicklungs- und Produktionskosten zurückzuführen ist, sondern darauf, dass man den Preis festsetzt aufgrund des Alleinstellungsmerkmals am Markt und aufgrund der dramatisch schweren Erkrankung der betroffenen Kinder. Es wäre angemessen, wenn Sie Ihre plumpen Sozialismus-Sätze einfach mal weglassen, wenigstens bei einem solchen Thema. Danke.
///
*
*
Wer hat also die Enteignung angesprochen?
*
Nachdem es mit Sysiphus 3 21:45 nicht mehr mit der Aktionärsfamilie klappt, jetzt also mit nicht vorhandenen Entwicklungskosten.
*
Wer enteignet zumindest plump ideel in dieser kapitalistischen Überschußwelt, nur die nicht Erwähnenserlaubten?
*
Wo haben Sie je selbst erwirtschaftet, Danke?

Pharmakonzern?

Wäre es besser alle Pharmakonzerne zu verstatlichen und die eigentümer zu enteignen?

Wieso entwickeln Staatskonzerne in Russland, China oder andern Staaten nicht solche modernen Medikamente?

Es geht leider nur in einer gesellschaft wo persönliche Leistung und Mut auch gewürdigt wird. Alle andere System haben nur Waffen erzeugt und selsten etwas gutes.

19:20, Sisyphos3

>>19:02 von fathaland slim
Sie haben mißverständlich formuliert, oder?
.
mißerständlich formuliert ?

ich habe mich mit meiner Frage klar und deutlich positioniert !
darf man von einem Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens grundsätzlich verlangen dass er umsonst arbeitet<<

Natürlich nicht.

So hatte ich Ihre Ausführungen aber nicht verstanden.

Mitarbeiter von Pharmaunternehmen arbeiten in der Regel nicht für lau, und es geht bei dem hier diskutierten Problem auch nicht darum, daß sie das tun sollten. Weswegen ich wohl auf die Möglichkeit, daß Sie das meinen könnten, nicht gekommen bin.

Pfui!!

Ein Unternehmen, das forscht und ein Medikament entwickelt, welches Krankheiten heilt, ist ja zunächst mal was Gutes. Dann darf man den Preis hierfür auch gerne nach unternehmerischem Maßstab kalkulieren.
Hier jedoch bepreist man das Mittel nach einem fiktiven Wert, den ein Mensch (das kleine Kind) für andere (die Eltern) haben soll. Es ist mir völlig gleichgültig, ob dabei 2,1 Mio. oder 2,10 Euro heraus kommen. Eine solche Vorgehensweise zeugt vom Fehlen jeglicher Moral, ausgeprägtem Zynismus und grenzenloser Gier.
PFUI!!!!

21:57, Boris.1945 @21:45 von Sisyphos3

>>20:58 von andererseits

Maximalrendite für die Aktionärsfamilie eingefahren werden.
.
eine Frage der Moral

ich würde es nicht machen
vermute sie auch nicht
ob jeder so denkt und handelt ?
////
*
*
Sie sollten bei Ihrer Kapitalismus-Schelte nicht vergessen, das man recherchieren kann.
*
Quelle:
https://www.novartis.ch/de/investoren/kennzahlen-und-analyse/aktienbesitz

Natürliche Personen 12,87%
Juristische Personen1 32,58%
Nominees, Treuhänder und Depotstelle für ADS 54,55%<<

#+#+#+#+#+#+#+#+#+#
/\/\/\/\/\/\/\

Ich glaube, mit "Aktionärsfamilie" waren genau die gemeint, die Sie alle aufzählen.

Ich muss mal meinen Vermögensberater fragen, ob ich auch unter den 54,55% zu finden bin. Stimmrecht könnte ich mir aber wohl mehr oder weniger abschminken...

>>Aber Andererseits euphorisch den toten Gaul des Sozialismus zum Wohle der Bürger reiten?<<

Der Forist "Sisyphos3" reitet den toten Gaul des Sozialismus?

Das wäre aber aber das erste Mal hier im Forum.

Na dann Prost.

00:08 von fathaland slim

19:20, Sisyphos3

>>19:02 von fathaland slim
Sie haben mißverständlich formuliert, oder?
.
mißerständlich formuliert ?

ich habe mich mit meiner Frage klar und deutlich positioniert !
darf man von einem Mitarbeitern eines Pharmaunternehmens grundsätzlich verlangen dass er umsonst arbeitet<<

Natürlich nicht.

So hatte ich Ihre Ausführungen aber nicht verstanden.

Mitarbeiter von Pharmaunternehmen arbeiten in der Regel nicht für lau, und es geht bei dem hier diskutierten Problem auch nicht darum, daß sie das tun sollten. Weswegen ich wohl auf die Möglichkeit, daß Sie das meinen könnten, nicht gekommen bin.
///
*
*
Sie waren sicher überzeugt von den Mitforisten, die genau wissen, das Entwicklung nichts kostet.
*
Natürlich nur private, kapitalistisch Entwicklung, sonst muss ja alles gefördert werden.

23:54 von Boris.1945

«Wer enteignet zumindest plump ideel in dieser kapitalistischen Überschußwelt, nur die nicht Erwähnenserlaubten?»

Sie schreiben in Rätseln …

00:31 von Boris.1945

«Sie waren sicher überzeugt von den Mitforisten, die genau wissen, das Entwicklung nichts kostet.»

Kein Mensch hat behauptet, Entwicklung (von Medikamemten) verursache keine Kosten …

@00:10 von MikeWS

"Ein Unternehmen, das forscht und ein Medikament entwickelt, welches Krankheiten heilt, ist ja zunächst mal was Gutes. Dann darf man den Preis hierfür auch gerne nach unternehmerischem Maßstab kalkulieren.
Hier jedoch bepreist man das Mittel nach einem fiktiven Wert, den ein Mensch (das kleine Kind) für andere (die Eltern) haben soll. Es ist mir völlig gleichgültig, ob dabei 2,1 Mio. oder 2,10 Euro heraus kommen. Eine solche Vorgehensweise zeugt vom Fehlen jeglicher Moral, ausgeprägtem Zynismus und grenzenloser Gier.
PFUI!!!!"

Volle Zustimmung!

um 21:23 von Sisyphos3

ich glaube sie mißverstehen die Situation
es geht nicht um Gewinn sondern erst mal um die Kosten

Falsch, Sie sind derjenige, der ignoriert. Novartis hat selbst zugegeben, dass es um Gewinn geht und nicht um die Kosten.

um 19:21 von Demokratieschue...

Generika sind nachahmer-Mittel mit anderen Subtanzen und nicht mit den Originalteilen.

Die Behauptung ist so nicht korrekt. Generika sind in der Tat Nachahmungen von Medikamenten, aber sehr wohl mit den Originalsubstanzen. Nur Hilfsstoffe müssen nicht dem Original entsprechen. Vorraussetzung für Generika ist zudem, dass der Patentschutz und andere Schutzzertifikate für das Originalmedikament abgelaufen sind.

ethische und gesellschaftliche Zielsetzungen

Man sollte sich doch fragen, ob man die Pharmaindustrie, zulasten der üppigen Gewinne, stärker staatlich reglementieren sollte und dabei an ethischen, gesellschaftlichen und existenziellen Zielsetzungen orientiert. Wobei eine staatliche Reglementierung in der globalen Welt sicherlich nicht sinnvoll greifen würde. Es bräuchte dafür globale Regelungen.

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