Ihre Meinung zu: Bundestag beschließt leichteren Abschuss von Wölfen

19. Dezember 2019 - 11:03 Uhr

Eigentlich steht der Wolf in Deutschland unter Schutz. Doch nun hat der Bundestag eine Neuregelung beschlossen, die seinen Abschuss erleichtert. Denn in vielen Regionen gibt es Sorgen vor Attacken auf Nutztiere.

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Kommentare

Solange schießen bis kein Wolf mehr da ist

Es dürfen solange Wölfe abgeschossen werden bis kein Schaf mehr gerissen wird.
Das könnte dazu führen dass solange Wölfe geschossen werden bis Sie ein zweites mal in Deutschland ausgerottet werden.

Der Wolf

...ist ein schönes Tier-und trotzdem muß es Grenzen des Schutzes geben.Das haben die meisten damals schon gesagt als der Wolf hier einwanderte.
Bei uns in der Region hat der Wolf fast eine ganze Herde vernichtet, so das der Schäfer jetzt sagt“Schluß“(siehe MDR)
Das kann es ka nun auch nicht sein

Grüne Stadtbewohner maßen

Grüne Stadtbewohner maßen sich an, der Landbevölkerung und insbesondere den Nutztierhaltern vorzuschreiben, das und wie sie mit dem Wolf zu leben haben.
Sind Lämmer und Kälber weniger wert, als Wölfe?
Wie tröste und entschädige ich ein Kind, dessen Lämmchen (ja auch das ist Tierliebe) von einem Wolf gerissen wurde?

Lieber schießen statt Herdenschutz fördern

Die Bereitschaft Schutzmaßnahmen, wie z.B. Herdenschutzhunde, zu fördern scheint bei dem Umweltministerium und dem Ministerium für Landwirtschaft sehr dürftig ausgeprägt zu sein. Insbesondere wenn man den Bürokratischen Aufwand betrachtet, dem sich Schäfer zusammen mit den Bauern stellen.

...da lieber ganze Rudel schießen.

Vielleicht sollten

Vielleicht sollten Schafshirten endlich mal auf die bewährte Maßnahme des Hütehundes zurückgreifen. Dann gibt's auch so gut wie keine Risse mehr durch den Wolf.

Bundestag soll leichteren Abschuss von Wölfen beschließen

Endlich, dass war wirklich überfällig.
Ich bin ein absoluter Befürworter des Wolfes,
aber das durch Tierrisse Landwirte, Schäfer usw. finanziell leiden müssen ist nicht angemessen. Der Wolf sollte sich deshalb nicht in urbaner Nähe ansiedeln dürfen und maßvoll vergrämt werden, damit die natürliche Scheu vorm Menschen bestand hat.

Solange schießen bis kein Wolf mehr da ist

Das wird nicht passieren, da der Wolf im Gegensatz zu damals sehr viele Befürworter hat, was auch gut ist! Deshalb ist diese Entscheidung zum Absschuss mehr als angemessen!

Die meisten Nutztiere werden

Die meisten Nutztiere werden doch nur noch in Ställen gehalten. Die Jagdlobby sieht den Wolf als Konkurrenz und will ihn loswerden. Die Schafherden können durch Hunde gut geschützt werden.

Gibt es eigentlich belastbare Zahlen darüber, wieviele Weidetiere in der Vergangenheit durch streunende Hunde getötet oder verletzt wurden?

Was......

ist dann eigentlich die Konsequenz, wenn Schafe von einem Zug überrollt oder von einem Auto getötet werden? Logisch wäre dann die Einstellung des ÖPNV und des Autoverkehrs, oder?

@KarlderKühne

Aber genau denen wird doch jetzt geholfen?

Existenzbedrohung

"Risse bedrohten inzwischen Existenzen, Schäfereien müssten aufgeben"

So weit ich informiert bin, sind wesentlich mehr Existenzen von Schäfern dadurch bedroht, dass sie für Wolle praktisch gar nichts mehr bekommen und Fleisch durch Importe so billig geworden ist, dass es nicht kostendeckend verkauft werden kann.

Geld gibt es für Landschaftspflege.

Wasch mich, aber mach mich nicht nass

Es gibt seit Jahren, auch politisch, Bestrebungen den Wolf in Deutschland wieder heimisch zu machen. Gleichzeitig wissen selbst viele Kinder, wieso der Wolf in Deutschland lange Zeit nahezu ausgerottet war, es ist nunmal ein Raubtier. Unabhängig wie man zu dieser Abwägung steht, es ist Unsinn auf der einen Seite die Wiedereinführung zu fördern und sobald es die, vorhersehbaren, Probleme damit gibt den Wolf erneut zum Abschuss freizugeben und damit letztlich wieder auszurotten. Entweder wird der Wolf in Deutschland wieder heimisch oder eben nicht, das ist eine demokratische Entscheidung, die aber eben nur in die eine oder andere Richtung ausfallen kann.

Auch Wölfe ...

... sind Nutztiere, wenn man den Kontext Biodiversität berücksichtigt. Es ist schon traurig, dass jedes Lebewesen, welches nicht eingepfercht ist, als Schädling herab gestuft wird. In der Natur hat jedes Tier seinen berechtigten Platz. Nur der Mensch hat sich da ausgekoppelt und zerstört den Lebensraum von Allem. Na dann, liebe Wölfe: Frohe Weihnachten. Wird euer letztes sein.

@Harpie

"Es dürfen solange Wölfe abgeschossen werden bis kein Schaf mehr gerissen wird.
Das könnte dazu führen dass solange Wölfe geschossen werden bis Sie ein zweites mal in Deutschland ausgerottet werden."

Ich muss Sie korrigieren: Das WÜRDE DEFINITIV dazu führen, dass die Wölfe bei uns ein zweites Mal ausgerottet werden.

So viel Lebensraum, dass ein völlig konfliktfreies Miteinander möglich wäre, gibt es in Deutschland gar nicht. Es würden zu wenige Exemplare für einen Erhalt der Art übrigbleiben.

11:32 von KarlderKühne

"Wie tröste und entschädige ich ein Kind, dessen Lämmchen (ja auch das ist Tierliebe) von einem Wolf gerissen wurde?"
Wie wäre es mit einem Lammbraten? Oder halten Schäfer Lämmer nur zur Freude von kleinen Kindern?

@ktik0815

"Ich bin ein absoluter Befürworter des Wolfes,
aber das durch Tierrisse Landwirte, Schäfer usw. finanziell leiden müssen ist nicht angemessen."

Sie strafen sich selber Lügen.
Wer die Ökonomie für wichtiger erachtet als die Arterhaltung, kann gar kein 'absoluter Bewürworter des Wolfes' sein.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass jeder einzelne Riss nur ein ganz eindeutiger Hinweis auf mangelhaften Herdenschutz ist?

Herden können mittels Hunden unglaublich gut und selbst mit Eseln noch sehr gut vor Wölfen beschützt werden.

Wenn ein Schäfer das nicht macht, ist es seine eigene Schuld.
Oder die Schuld des Staates, der zu wenig Geld in den Herdenschutz zu investieren bereit ist.

Ein Armutszeugnis ...

Dummheit

Die Haltung der Schafe in Pferchen, die nicht bewacht werden ist ein Verbrechen. Tiere hinter Gittern und Zäunen sind Menschenwerk. Wölfe kennen das nicht. Wenn Wölfe auf die Jagt gehen, das haben sie in Millionen Jahren Evolution gelernt, laufen die Tiere in alle Himmelsrichtungen davon. Mit viel Glück fangen sie eines, das, warum auch immer, nicht schnell genug weglaufen kann. Wenn Tiere in einem Pferch gehalten werden, dann ist das ein unnatürlicher Vorgang für den Wolf, mit dem er nicht umgehen kann. Es ist als würde man ihm Tür zum Schafsstall aufmachen und dann hinter ihm die Tür wieder schließen. Schäfer, die ihre Herden unbewacht lassen, präsentieren den Wölfen Lebendfutter ! und das ist nach deutschem Recht eine Straftat.

@ 11:27 von skydiver-sr

"Bei uns in der Region hat der Wolf fast eine ganze Herde vernichtet, so das der Schäfer jetzt sagt“Schluß“(siehe MDR)
Das kann es ka nun auch nicht sein"

Einfach mal in höhere Zäune investieren oder traditionell bei der Herde bleiben kann es natürlich auch nicht sein. Dann lebst ausrotten, was sich bestandsmäßig gerade wieder erholt.

In der Slowakei lernen

Schickt unsere Schäfer einmal in die Slowakei dort können sie das Miteinander Von Wolf und Herdentier erlernen. Im Siegerland hat man ein paar Wisente ausgewildert und weil diese Tiere ab und an ein wenig Baumrinde fressen, wofür die Waldbauern im übrigen Entschädigt werden, sind mit dem Naturschutzprojekt Gerichte bis zum BGH beschäftigt.
Wenn durch Natur und Artenschutz jemand 5 Euro Schaden hat wird alles in Frage gestellt.

@dermulla

"Vielleicht sollten Schafshirten endlich mal auf die bewährte Maßnahme des Hütehundes zurückgreifen. Dann gibt's auch so gut wie keine Risse mehr durch den Wolf."

Das sind die Fakten.
Leider fühlen sich viele Politiker nicht den Fakten, sondern den Wählerstimmen verpflichtet. Und viele der Wähler sind an den von Ihnen genannten Fakten nicht interessiert.

@KarlderKühne

Ein hübsches Narrativ was sie sich da ausgedacht haben, leider falsch. Ich sitze selbst auf dem Land und "maße" mir an, der Landbevölkerung in diesem Punkt einen etwas höheren Schutz der meist eh in abgegrenzten Flächen lebenden Tiere anzuraten, statt als Alternative eine ganze und kulturell prägende Spezies aufs Neue auszurotten.

Zumal es beim Wolf weder anfängt noch endet. Für die heilige Agrarkuh muss alles weichen: Tierschutz, Umweltschutz, Klimaschutz, Gewässerschutz, Artenschutz. Selbst grundlegende ökonomische Prinzipien werden aufgegeben, die ansich als Unternehmer arbeitenden Bauern werden an jeder Stelle subventioniert, längst beschlossene Vorgaben werden solange ignoriert bis doch mal Druck kommt, und dann gibts wieder Treckerparaden weil die armen Bauern das ja gar nicht stemmen können. Der Grund wieso sie das nicht können ist allerdings ihre bereits jetzt wirtschaftlich nicht haltbare Existenz. Es gibt zuviele Bauern die mit zuvielen subv. Produkten den Preis drücken.

re karlderkühne

"Grüne Stadtbewohner maßen

Grüne Stadtbewohner maßen sich an, der Landbevölkerung und insbesondere den Nutztierhaltern vorzuschreiben, das und wie sie mit dem Wolf zu leben haben."

In vielen Ländern lebt die Landbevölkerung mit Wölfen.

Also tun Sie doch nicht so, als wäre das hier ein ganz spezielles Problem.

"Wie tröste und entschädige ich ein Kind, dessen Lämmchen (ja auch das ist Tierliebe) von einem Wolf gerissen wurde?"

Vorschlag: genau so, wie wenn das Lämmchen von einem wildernden Hund gerissen wurde.

Es gibt übrigens auch Formen

Es gibt übrigens auch Formen von Mischherden, die vor Wolfsangriffen schützen. So verteidigen z.B. Lamas Schafe vor Wölfen. Aber abschiessen ist halt einfacher.

längst überfällig

Die wahren Tierschützer begrüßen diesen angedachten Schritt. Jeder Wolf frisst doch in seinem Leben tausende andere Säugetiere. Mit jedem Abschuss eines Wolfes werden also unzählige andere Lebewesen gerettet.

Im dicht besiedelten Gegenden, was D nun mal ist, ist kein Platz für "Wolfsromantik".

@KarlderKühne

"Wie tröste und entschädige ich ein Kind, dessen Lämmchen (ja auch das ist Tierliebe) von einem Wolf gerissen wurde?"

Dass Sie diese Frage ernsthaft stellen, zeigt, dass Sie sich mit dem Thema bisher leider noch zu wenig befasst haben. Hier zwei Hilfen:

1. Das Kind müsste überhaupt nicht getröstet werden, wenn das Lämmchen adäquat geschützt würde.

2. Es ist der Lauf der Dinge, dass Raubtiere andere Tiere fressen. Wenn sich nicht der Wolf das Lämmchen geholt hätte, hätte es der Mensch irgendwann getötet.

Springt der Staat da nicht

Springt der Staat da nicht ein wenn der Wolf Tiere reißt?
In Spanien war es jedenfalls mal so, ob es noch heute der Fall ist weiß ich allerdings nicht.

@skydiver-sr

"Bei uns in der Region hat der Wolf fast eine ganze Herde vernichtet, so das der Schäfer jetzt sagt“Schluß“(siehe MDR)
Das kann es ka nun auch nicht sein"

Doch, das muss es sogar sein.

Wer nicht bereit ist, seine Herde zu schützen, darf kein Schäfer sein, da er sich verantwortungslos gegenüber seinen Tieren verhält!

Bundestag soll leichteren Abschuss von Wölfen beschließen...

Nein,daß sollte nicht sein.Der Wolf sollte ein Recht auf Leben haben.Und da wo eine Gefährdung von Nutztieren vorliegt,da könnte man Wölfe doch aus-oder umsiedeln.

Grüne Stadtbewohner maßen

Vielleicht sollten Sie Ihrem Kind schonend beibringen, dass in deutschen Schlachthäusern Kälber und Lämmchen millionenfach getötet werden, häufig auf qualvolle Art und Weise.
Auch ich empfinde Tierliebe, auch zu Wolfen, und mir bringt leider auch niemand schonend bei, dass sie wieder zum Abschuß freigegeben werden sollen.

Schutz für alle!

Anderswo wie in den Karpaten in Osteuropa, wo es immer schon Wölfe gibt, klappt das Zusammenleben. Dort werden Schutzhunde verwendet, was gut funktioniert. Bei uns nimmt man kniehohe Zäunchen und zahme Hütehunde und wundert sich... Die Nutztier-Halter werden entschädigt und finanziell unterstützt - reicht das nicht?

Es sind wohl eher die Hobbyjäger, die ihre Beute in Gefahr sehen und vielleicht auch gern mal einen Wolfspelz überm Kamin hätten. Oder auch nicht: https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/woelfe-in-deutschland/aktuelle...

Anscheinend ist eine einvernehmliche Wiederbelebung des vom Menschen ausgerotteten Wolfsbestandes mit solchen - auch Grünen! - Politikern nicht möglich. Ich finde es traurig, wenn es immer wieder heißt "Wolf ja, aber...".

Hier https://www.nabu.de/downloads/fotos/wolf/190117-nabu-verbreitung-woelfe-... zeigt sich: Südlich der Linie Zittau/Bremen lebte 2018 so gut wie gar kein Wolf.

Fehlverhalten Mensch?

Wenn ein per se wildes Tier pltzl zahm im Park spazieren geht (ironisch gesagt), ist wohl was schief gelaufen.
Zum Abschuß freigeben mag den Bestand erst mal verringern, aber das menschliche Fehlverhalten wird sich dadurch nicht ändern, vielleicht sollte man hier ansetzen.

Gelten dann die Abschussraten

Gelten dann die Abschussraten auch für die grauen Wölfe?

Die Debatte ist verlogen

Die Gesetzesänderung ist ein Schnellschuss auf Grund einer emotional geführten Debatte. Interessanterweise sind diesmal aber die emotionalen Argumente nicht auf Seiten der Tierschützer. Es sind einzelne Wölfe die die Scheu vor Herden verloren haben. Andere Tiere des Rudels zu schießen ist nicht zielführend. Fast alle Wolfsschäden treffen Herden ohne Herdenschutz, warum wird dort nicht angesetzt? 96% der Säugetierbiomasse auf der Welt sind Menschen und deren Nutztiere. Interaktionen mit Wildtieren sind da unvermeidlich, aber managebar, wie viele Länder schön zeigen. Durch zu hohe Schalenwilddichten (v.A. Rehe) entstehen ein Vielfaches der Schäden (Verbiss, fehlende Waldverjüngung, Autounfälle – auch tödliche) als durch den Wolf, trotzdem weigert sich die Jägerlobby die Schalenwilddichte auf ein ökologisch verträgliches Maß zu reduzieren. Die Diskussion ist verlogen und macht sich Unwissenheit und irrationale Ängste zu nutze.

Tür und Tor öffnen

Meine Befürchtung: Damit wird Tür und Tor geöffnet für das Abschießen dieser Tiere und das darf nicht ein zweites Mal passieren in Deutschland. Natürlich gibt es Interessenskonflikte zwischen Weidetierhaltern, Landwirten und dem Naturschutz. Das beschränkt sich nicht auf die Wölfe, sondern umfasst auch Wildgänse, Schwäne und Kraniche. Ich bin dafür, dass für nachgewiesene Verluste Entschädigungen gezahlt werden und dagegen, dass Wildtiere gejagt, vergrämt und erschossen werden.
Weidetierhaltung, speziell Schaf- und Ziegenhaltung, ist gut für den Erhalt vieler wichtiger Lebensräume für Pflanzen und Insekten. Deshalb ist es auch wichtig Schafhalter zu unterstützen gegen Übergriffe durch Wölfe. Es gibt doch bewährten Herdenschutz durch Hütehunde und durch spezielle Zäune.

Wichtiger wäre zur Zeit

der Wildschweinplage Herr zu werden. Diese nicht ganz ungefährlichen Tiere kommen mittlerweile nachts bis in die Innenstädte, verwüsten Wiesen und Gärten und richten dabei enormen Schaden an. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis morgens in der Dunkelheit zur Schule gehende Kinder von Wildschweinen angegriffen werden.

Wölfe sind da zur Zeit in den meisten Gegenden Deutschlands eher nachrangig.

@11:42 von karlheinzfaltermeier

Was...... ist dann eigentlich die Konsequenz, wenn Schafe von einem Zug überrollt oder von einem Auto getötet werden? Logisch wäre dann die Einstellung des ÖPNV und des Autoverkehrs, oder?

In der Regel zahlt die Versicherung des Fahrers bzw. des Betreibers. Sind die Wölfe versichert? Dann gibt es keine Probleme.

Hütehunde

Lebe seit einigen jahren in nordschweden, davor 14 jahre in nordfinnland.
Bestandskontrolle beim wolf ist wichtig. Das mit hütehund funktioniert nur, wenn man bereit ist die konsequenzen zu akzepieren - man wird hütehunde verlieren. Kann gerne fotomaterial von gerissenen hunden zur verfügung stellen. In der nähe von Stockholm (!) wurde ein angeleinter hund beim spaziergang von einem wolf mal eben so ”mitgenommen” , freilaufende hunde werden häufig von wölfen getötet.
Wirklichkeit gegen träumereien.

Panik

Bei der rasanten Vermehrung der Wölfe in Deutschland ist es nur logisch die Gesetze nach und nach so anzupassen, bis letzendlich der Schutzstatus völlig aufgehoben wird.
Welches Tier wurde in den letzten Jahrzehnten ausgerottet in Deutschland weil es bejagt wurde? Werden es nicht eher immer mehr? Sauen, Rehe, Rotwild, Füchse usw.
Die böse Jagdlobby, sie wollen den Wolf loswerden, andererseits sind sie verrückt auf die Trophäe. Was hat das mit den Problemen der Schäfer zu tun? Auch die Beutetiere des Wolfes haben ein Recht auf Leben.

Da hat man in der Vergangenheit

vieles unternommen um den Wolf wieder anzusiedeln.Und nun soll er erschossen werden? Ich verstehe ja den Schäfer,aber mit gut ausgebildeten Schäferhunden müsste es doch möglich sein den Wolf zur Flucht zubewegen.

Zeit wird's !

Unsere Wolfsfreunde sind doch i.d.R. Städter die Tiere nur vom TV kennen.

@11:55 von hesta15

Im Siegerland hat man ein paar Wisente ausgewildert und weil diese Tiere ab und an ein wenig Baumrinde fressen

Sie haben sich auch schon an Winterfutterlagern gütlich getan, mehrere Verkehrsunfälle verursacht und sind auf Menschen losgegangen, die sich nicht ruhig hinter einem Baum versteckt haben. Das sollten Sie hier nicht verschweigen.

Vor 20 Jahren konnte man hier durch den Wald streifen, selbst nachts, ohne daß man mit gefährlichen Tieren rechnen mußte. Nun gibt es hier eine Wisentherde, Unmengen an Wildschweinen und gelegentlich Wölfe. Die Wildschweine kommen bis in die Dörfer, und selbst bis in die Wohnsiedlungen der Städte, und richten dort großen Schaden an. Es ist ein Frage der Zeit, bis es eine unschöne Begegnung mit morgens zur Schule gehenden Kindern geben wird, denn bis zur Grundschule bei uns um die Ecke sind sie bereits vorgedrungen. Ich finde diese Entwicklung nicht gut.

@11:58 von karwandler

Vorschlag: genau so, wie wenn das Lämmchen von einem wildernden Hund gerissen wurde.

Wildernde Hunde werden erschossen. Das war vermutlich nicht die Aussage, die Sie beabsichtigten.

re giselbert

"Die wahren Tierschützer begrüßen diesen angedachten Schritt. Jeder Wolf frisst doch in seinem Leben tausende andere Säugetiere. Mit jedem Abschuss eines Wolfes werden also unzählige andere Lebewesen gerettet. "

Die wahren Tierschützer begrüßen diesen angedachten Schritt. Jeder Fuchs frisst doch in seinem Leben tausende andere Säugetiere. Mit jedem Abschuss eines Fuchses werden also unzählige andere Lebewesen gerettet.

Bussard, Eule, Fischotter etc.

Kann irgendjemand erklären

warum man in Deutschland wieder frei laufende Wölfe braucht? Wem soll das nützen? Ist ja nicht so dass die sibirischen Wölfe traurig in der Ecke sitzen und hoffen endlich nach Deutschland zu dürfen.

@Giselbert

"Jeder Wolf frisst doch in seinem Leben tausende andere Säugetiere. Mit jedem Abschuss eines Wolfes werden also unzählige andere Lebewesen gerettet.

Im dicht besiedelten Gegenden, was D nun mal ist, ist kein Platz für "Wolfsromantik".

So leid es mir tut, das sagen zu müssen: Sie wissen nicht, wovon Sie sprechen.

Der Wolf ist ein 'Aufräumer' der Wildnis. Er sortiert schwache und kranke Tiere aus und sorgt so dafür, dass die Population der anderen Tiere umso stärker wird.

Außerdem fehlt er dem hiesigen Ökosystem an allen Ecken und Enden, wie Ihnen der Förster Ihres Vertrauens bestätigen kann, da er den Wald davor bewahrt, unter Wildverbiss durch bspw. übermäßige Rehpopulationen, wie es sie bei uns durchaus gibt, zu leiden.

@Pinus

"Auch die Beutetiere des Wolfes haben ein Recht auf Leben."

Bitte bleiben Sie sachlich!

Der Wolf ist in Deutschland nach wie vor eine akut vom Aussterben bedrohte Tierart, was für keine Art der von ihm bejagten Tiere gilt.

Ich wüsste nicht, dass Mäuse, Rehe und Wildschweine in Deutschland vom Aussterben bedroht wären.

Ungerecht

Es ist absolut ungerecht, Wölfe aus rein wirtschaftlichen Gründen abzuschießen. Wenn die Tiere für Schafe zur Gefahr werden, sollten sie betäubt und z.B. in einem Nationalpark ausgesetzt werden.

@11:58 von Giselbert

Die wahren Tierschützer begrüßen diesen angedachten Schritt. Jeder Wolf frisst doch in seinem Leben tausende andere Säugetiere.

Da unterscheide ich gerne zwischen "Tierschützern" und "Naturschützern". Als Letzterer freue ich mich, wenn ausgerottete Tierarten bei uns wieder heimisch werden.

Dass Raubtiere andere Tiere fressen gehört zur Natur. Wenn Sie kein Vegetarier sind, tun Sie das auch. Einfach mal googeln, wie viele Schweine, Hühner und Rinder in D pro Jahr geschlachtet werden. Und die Schäfer halten die Schafe auch nicht zum Streicheln.

Schäfer leben sowieso überwiegend von Subventionen für die Landschaftspflege. Das Fleisch und die Wolle sind ein Zuschussgeschäft. Da kommt es auf ein paar Euro weitere Subvention als Ersatz für einen Wolfsriss nicht an.

Man kann übrigens auch googeln, wie viele Schafe von Hunden gerissen werden. Sollen wir die auch ausrotten?

@Thomas Ruland

"Kann gerne fotomaterial von gerissenen hunden zur verfügung stellen. In der nähe von Stockholm (!) wurde ein angeleinter hund beim spaziergang von einem wolf mal eben so ”mitgenommen” , freilaufende hunde werden häufig von wölfen getötet."

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

Einen Maremmano mit einem Dackel, Pudel oder sonstigen Haushund vergleichen zu wollen (was Sie hier machen), ist ein unseriöser und disqualifizierender Vergleich.

@ 12:02 von DrBeyer

"Wer nicht bereit ist, seine Herde zu schützen, darf kein Schäfer sein, da er sich verantwortungslos gegenüber seinen Tieren verhält!"

Ich vermute Sie haben wenig Ahnung von der Arbeit eines Schäfers, sonst würden Sie dies nicht schreiben.
Sorgt doch der Schäfer für tiergerechte Haltung in der Natur. Dazu gehört, dass auch der Standort gewechselt wird (wenn abgegrast). Möglicher Schutz sind mobile Zäune und ein/zwei Hunde, leider gibt es noch keine wolfsdichten Ställe die zum Umziehen geeignet sind.
Auch war der Schäfer (in diesem Fall) vor dem Wolf da, bis der ihm die Existenz nahm. Das darf nicht sein. In diesem Fall ist mir die Existenz des Schäfers wichtiger als das leben des Wolfs. Aber vielleicht können Sie dem Schäfer ja eine Stelle anbieten?

@Bernd Kevesligeti

"Und da wo eine Gefährdung von Nutztieren vorliegt,da könnte man Wölfe doch aus-oder umsiedeln."

Umsiedeln bringt nicht viel. Früher oder später wird dort der nächste Wolf auftauchen.

Man kann die Nutztiere aber schützen. Das funktioniert dafür sehr gut.

Donnerwetter

@Giselbert:
"Mit jedem Abschuss eines Wolfes werden also unzählige andere Lebewesen gerettet"

Mit dieser Logik müssten Sie aber auf viele Lebewesen Jagd machen, inklusive unserer Spezies.

re riewekooche

"@11:58 von karwandler

Vorschlag: genau so, wie wenn das Lämmchen von einem wildernden Hund gerissen wurde.

Wildernde Hunde werden erschossen. Das war vermutlich nicht die Aussage, die Sie beabsichtigten."

Lesen Sie die beiden betreffenden Kommentare und erkennen Sie Ihr Missverständnis.

re guggi

"Kann irgendjemand erklären

warum man in Deutschland wieder frei laufende Wölfe braucht? Wem soll das nützen?"

Wozu überhaupt Wildtiere? Wem soll das nützen?

Abschuß von Wölfen

Immer das Gleiche. Erst freuen sie sich , dann werden sie wach und dann heißt es abschießen ! Jetzt kommen die an die Reihe, die auch das letzte Tier abschießen würden!
Macht sich doch gut ,so ausgetopft im Wohnzimmer !

re pinus

" Auch die Beutetiere des Wolfes haben ein Recht auf Leben."

Wenn man es genau nimmt haben die Schafe vor allem das Recht, Sie mit Lammkoteletts zu versorgen. Vielleicht verstehen Sie aber das unter Recht auf Leben ...

300 Wölfe in ganz Deutschland. In GANZ Deutschland!

Und der Mensch "sorgt" sich um ein paar Nutztiere, und erleichtert das Abschießen.

Das ist eine beschämende, traurige, und deprimierende Nachricht.

Kein Wunder, daß der Planet vor die Hunde geht.

@Giselbert

"Möglicher Schutz sind mobile Zäune und ein/zwei Hunde, leider gibt es noch keine wolfsdichten Ställe die zum Umziehen geeignet sind."

Mobile Zäune sind nach dem, was ich gehört habe, schon gelegentlich überwunden worden.
Echte Herdenschutzhunde m.W. aber noch nicht.

" Auch war der Schäfer (in diesem Fall) vor dem Wolf da, bis der ihm die Existenz nahm."

Das ist nicht wahr. Dem Wolf kann man dafür nicht die Schuld geben.
Entweder dem Schäfer, der seine Schafe nicht schützen wollte, oder dem Bundesland, das dem Schäfer beim Schutz der Herde zu wenig geholfen hat.
Was in diesem Fall ursächlich war, weiß ich nicht.

"In diesem Fall ist mir die Existenz des Schäfers wichtiger als das leben des Wolfs."

Unfassbar.
Dem Menschen kann geholfen werden (bspw. mit Hunden), der Wolf ist dann aber tot.
Und ein weiterer Baustein der erneuten Ausrottung.

Den Naturgegebenheiten angemessene Schutzmaßnahmen reichen

Wölfe haben von Natur aus mehr Angst vor uns als wir Menschen vor ihnen: Es genügt daher, sich aufzurichten und sich laut bemerkbar zu machen (zum Beispiel durch Klatschen), um sie in die Flucht zu treiben. Es sei denn, dieses instinktive, also natürliche Verhalten wurde ihnen durch Menschen ausgetrieben, die sie „angefüttert“ haben.

Statt sie zu bekämpfen würde es also in aller Regel vollkommen reichen, sich auf geeignete Maßnahmen zu beschränken, um sein Nutzvieh wirksam vor ihnen zu schützen.

Der Wolf hat keinen

Der Wolf hat keinen natürlichen Feind außer dem Ich finde es gut, dass in Zeiten in denen immer mehr Spezies verschwinden zumindest diese zurückgekommen ist. Das bedeutet aber auch, dass man die Zahl einschränken muss wenn die Zahl der Tiere zu groß wird. Speziell für Tiere die die Angst vor dem Menschen verlieren muss das gelten.
Ich glaube mit zunehmender Erfahrung mit den Tieren wird man einen guten Mittelweg für Befürworter und Gegner finden.

Erst ansiedeln, dann abschießen?

... diese Vorstellung ist für mich grausam.
Dann hätte man den Wolf lieber nicht ansiedeln sollen. So schön das Tier aussieht, es war doch jahrzehntelang nicht freilebend in der Natur vorhanden, also für unsere Biotope offenbar nicht notwendig. Andererseits könnten die Wolfsrudel Nutztiere und auch den Menschen bedrohen, wenn sich die Wolfspopulation weiterhin erhöht.
Was ist, wenn Wölfe sich z.B. mit Tollwut infizieren, verlieren sie da nicht die Scheu vorm Menschen?

@guggi

"Kann irgendjemand erklären warum man in Deutschland wieder frei laufende Wölfe braucht? Wem soll das nützen?"

Dem Gleichgewicht der Natur. Und damit uns allen.

Wenn die Jäger ehrlich sind, müssen sie zugeben, dass sie, was dieses Gleichgewicht angeht, nur ein schlechter Ersatz für den Wolf sind.

Außerdem ist es bereits disqualifizierend, von 'Nutzen' zu reden, da es darum gar nicht geht.

Es geht darum, dass viele Menschen inzwischen eingesehen haben, dass ein solcher Umgang mit der Natur, wie wir ihn in den letzten mind. 200 Jahren praktiziert haben, auf Dauer schädlich für die Erde und damit auch für uns Menschen ist.

Deshalb wird daran gearbeitet, die Natur, wie sie in unsere Landschaft gehört, zu erhalten.
Und da gehört der Wolf nunmal dazu.

Warum sollen Maulwürfe geschützt werden, Wölfe aber nicht?

Kleiner aber feiner Unterschied

Wir leben in Deutschland mittlerweile größten Teils in einer Kulturlandschaft und nicht in einer Naturlandschaft, wer Lust dazu hat sich die Unterschiede erklären zu lassen kann zu seinem örtlichen Jagdaufseher oder zum örtlichen Förster gehen.

@15:08 von Nettie

Wölfe haben von Natur aus mehr Angst vor uns als wir Menschen vor ihnen:

Von den hier schon erwähnten Wisenten dachte man das auch. Ebenso dachte man, daß sie vermutlich kaum jemand zu Gesicht bekommen würde.

Das Gegenteil ist der Fall. Die haben keinerlei Angst vor Menschen und zeigen sich recht häufig. Und die wurden nicht angefüttert, eine "zahme" Herde existiert auch, in der Wisentwelt.

Und auch die von mir schon erwähnten Wildschweine trauten sich früher nicht in die Siedlungen. Sie wurden auch nicht angefüttert, und auch Mais- oder sonstige Felder gibt es bei uns kaum. Der Hunger treibt sie in die Siedlungsgebiete, und Angst haben die vor gar nichts.

Das wird mit Wölfen nicht anders werden, wenn mal genug da sind.

Wir regulieren JEDES große Wildtier, warum nicht den Wolf?

Jedes Jahr werden hunderttausende Rehe und Wildschweine geschossen um den wirtschaftlichen Schaden auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Grenzen zu halten.

Hirsche erlauben wir nur in bestimmten Regionen, außerhalb dieser werden 100% abgeschossen.

Dieses Vorgehen hat sich seit vielen Jahrzehnten bewährt, die Wildbestände sind gesund und stabil, Landwirtschaft und Forstwirtschaft funktionieren.

Warum sollte man das beim Wolf nicht genauso machen?

Der Wolf ist keine gefährdete Art! Sein Verbreitungsgebiet deckt sich mit dem größten Teil der Eurasischen Platte und mit der nördlichen Hälfte Nordamerikas. Nur relativ wenige große Säugetiere haben ein so großes Verbreitungsgebiet.

Deutschland ist extrem dicht besiedelt, viele Regionen werden nicht konfliktfrei mit einem unreguliertem Wolfsbestand leben können.
Ein Wolf hat auch keine "natürliche Scheu". Er zeigt nur dann Scheu vor dem Menschen, wenn er einen guten Grund hat ihn zu meiden.

Weniger Emotionen, mehr Bewährtes.

Wir Menschen haben uns daran

Wir Menschen haben uns daran gewöhnt, unsere Umwelt nach unseren Bedürfnissen zu gestalten. Mögliche negative Folgen werden in kauf genommen oder man versucht sie später mit viel Geld und künstlichen Eingriffen zu verringern.

Mit dem Wolf wird der Wildbestand ganz natürlich reguliert. Allerdings erfordert das auch ein Umdenken und Anpassungen in der Tierhaltung. Damit werden die Kosten erstmals sichtbar. Den Schaden an der Natur vorher, kann niemand beziffern und wird daher in unserer Gesellschaft ignoriert.

Es sollte niemand glauben, dass die Ausrottung des Wolfes keine Kosten verursacht.

Rehpopulation durch Wölfe regulieren

So leid es mir tut, das sagen zu müssen: Sie wissen nicht, wovon Sie sprechen. Fragen Sie einmal einen Förster Ihres Vertrauens, oder so wie ich, einen Wolfsbeauftragten in Niedersachsen. Der wird Ihnen bestätigen, dass es, um die Wildpopulation durch Wölfe zu regulieren, tausende von Wölfen in Deutschland geben müsste. Bei einer derart hohen Anzahl von Wölfen in einem dicht besiedelten Land wie dem unseren wären eine Reihe von Problemen zu erwarten, u.a. neben den extremen Verlusten an Nutztieren auch irgendwann der Verlust von Menschenleben.

Der Mensch ist das Problem ...

... nicht der Wolf.

Schafe müßen gehütet werden.

Ein Wolf reißt keine Schafe, wenn diese sachgerecht gehalten werden.

Ein Schäfer bewacht mit seinen Hunden die Herde.

Aber Schäfer gibt es kaum noch, nur noch Schafbesitzer, die ihre Tiere irgendwo "parken", ein Mini-Zäunchen aufstellen und die Herde dann allein lassen, weil sie "wichtigeres" zu tun haben.

Wer sich Tiere anschafft muß sich auch drum kümmern.

Und Schafe sind nun mal zeitintesiv, da es Fressfeinde gibt.

Wer nicht bereit ist die Zeit zu investieren, die die Haltung eines Tieres verlangt, sollte diese Tiere erst gar nicht halten dürfen.

Gruß, zopf.

@taxi132

"Das bedeutet aber auch, dass man die Zahl einschränken muss wenn die Zahl der Tiere zu groß wird. Speziell für Tiere die die Angst vor dem Menschen verlieren muss das gelten."

Für beide Fälle ist allgemeiner Konsens, dass dann Tiere "entnommen werden müssen", wie es im Behördendeutsch heißt.

Wenn Wölfe keine Scheu vor Menschen haben, verhalten sie sich artuntypisch, weshalb ein Abschuss angezeigt ist. Allerdings sind auch in solchen Fällen oft Menschen schuld, weil sie diese Tiere vorher angefüttert haben.

Dass bei uns zu viele Wölfe leben und deshalb abgeschossen werden müssen, ist erstmal nicht zu erwarten.
Zumal sich die Wolfspopulation auch am Futterangebot orientiert.

@spetzki

"Warum sollte man das beim Wolf nicht genauso machen?

Der Wolf ist keine gefährdete Art!"

Für Mitteleuropa und insbesondere Deutschland ist das eine Falschaussage.

Bei uns ist der Wolf akut gefährdet!

Wie man übrigens auch an diesem Gesetz und diesem Forum sehen kann.

Schafe

Schafe kosten laut einer schnelle Recherche je nach Rasse usw. 50 bis 200€. Wahrscheinlich bekommt ein Schäfer, der eines an den Schlachter verkauft er weniger. Das wäre also sein Verlust pro Schaf.

Warum nicht einfach diesen Verlust aus irgendeinem der reichlichen landwirtschaftlichen Subventionstöpfe ersetzen? Schon ist es vorbei mit der Existenzgefährdung durch Wolfsrisse.

Wie viele Schweine werden bei Verdacht auf Schweinegrippe schon mal vorsorglich gekeult? Im Zweifelsfall tausende und dem Bauern ersetzt.

Wölfe zum Abschuss

Jetzt passt doch eigentlich: „und sie lagen bei ihren Herden und hüteten des Nachts ihre Schafe“. Früher hatten die Hirten anscheinend eine realistischere Gefahreneinschätzung. Wenn Hunde und Wachen(Hirten!) die Herden bewachen würden, würde sich ein Wolf gar nicht in die Nähe trauen!

@spetzki

"Ein Wolf hat auch keine "natürliche Scheu". Er zeigt nur dann Scheu vor dem Menschen, wenn er einen guten Grund hat ihn zu meiden."

Das ist sachlich falsch.
Der Wolf hat sehr wohl eine natürliche Scheu.

Wir konnten sehr lange auf Wölfe verzichten.

Nun gibt es aber eine Wolfslobby, die diese Raubtiere wieder heimisch machen wollen.
Ich warte nur darauf das Ponys angegriffen werden , denn auch das wird irgendwann passieren.
Das wird einen Aufschrei geben.
Hier in einer dichtbesiedelten Landschaft hat der Wolf nichts zu suchen.

@ 11:32 von KarlderKühne

Zitat: "Wie tröste und entschädige ich ein Kind, dessen Lämmchen (ja auch das ist Tierliebe) von einem Wolf gerissen wurde?"

Wenn Sie hier schon das Narrativ der süßen, kleinen Heidi mit dem Lämmchen, nutzen um zu emotionalisieren, dann bitte auch konsequent.

Das Kind wird nicht getröstet, es wird ausgeschimpft, denn es war ja die Aufgabe der Heidi und des Ziegenpeters die Schafe und Ziegen zu hüten.
Schon ihre Anwesenheit bei der Herde hätte den Wolf vergrämt.

Wer sein Lämmchen nicht hütet, der verliert es an den Wolf, wird wegen Pflichtvernachläßigung getadelt und hat Ostern keinen Lammbraten

Gruß, zopf.

Der Abschuss muss sein

Nur so wird die Bevölkerung den Wolf akzeptieren.

Jeder Mensch muss wissen, dass es von Fall zu Fall geklärt werden kann, ob Wölfe erschossen werden oder nicht. Das beruhigt und panisches, pauschales Ablehnen der Tiere fällt weg.

Wenn Wölfe in der Natur zu wenig zu fressen kriegen (das kann unterschiedliche Ursachen haben), dann werden sie an die Nutztiere gehen. Das ist doch klar. Würde ich auch machen, wenn ich Hunger hätte.

Das hat nichts mit guter Wolf - böser Wolf zu tun und auch nicht mit Hirtenhunde oder nicht.

@DrBeyer (15:46)

Was soll denn diese "natürliche Scheu" denn sein?

In meinem ganzen Biologiestudium habe ich den Begriff nicht gehört.

Vielmehr lernen bei höher entwickelten Arten die Jungen von den Alttieren, wie sie sich zu verhalten haben, wie sie an Nahrung kommen, was sie fressen können (das geht so weit, dass das Fressen vor der Nase der Jungtiere liegt, die aber trotzdem den Alten das Futter aus dem Maul klauen, um so den Geschmack der richtigen Nahrung zu erlernen).

Jedes Tier beeinflusst das Verhalten der Gruppe mit - insbesondere die ganz ängstlichen und die ganz mutigen Tiere.

15:06 Dana

"Und der Mensch sorgt sich um ein paar Nutztiere........."

bin ganz bei ihnen.
zusätzlich möchte ich klarstellen, dass ich möchte, dass Schäfer entschädigt werden wenn sie einen Schaden erleiden.
Diese "Tränen" jetzt wegen der gerissenen Nutztiere halte ich für Heuchelei geht uns doch das Leben und Sterben der Millionen anderen Nutztiere nicht ganz so nah. Und wieviele Wildtiere verrecken elend im Straßenverkehr schaffen wir jetzt deswegen die Autos ab?
Nur der Wolf ist jetzt das große Problem, ich fasse es nicht.

Und das arme Rotkäppchen

Das wird vielleicht vom großen bösen Wolf gefressen. Leider geht es nicht immer dass man das Rotkäppchen dann wieder lebendig aus dem Bauch des Wolfes schneiden kann. Es ist sogar höchst unwahrscheinlich dass das Rotkäppchen noch lebt wenn es mal im Bauch des Wolfes ist.
Auch Schafe können Haustiere sein die für ihren Besitzer einen hohen Wert haben.
Bei Hunden hat es auch lange gedauert bis die Gerichte das so gesehen haben dass der Hund nicht einfach eine Sache ist!

Dilemma

Der geregelte Abschuss sorgt für eine höhere Reproduktionsrate der Wölfe. Mittelfristig wird es hinterher also nicht weniger, sondern mehr Wölfe geben. Das ist das Resultat, wenn Leute, die sich nicht damit auskennen, Entscheidungen treffen. So regulieren übrigens alle Wildtierarten ihre Bestandsschwankungen. Es überrascht mich, dass ausgerechnet der zustimmende WWF das nicht zu wissen scheint.

Der Wolf weicht auch deshalb auf Schafe usw. aus, weil der angestammte Lebensraum für ihn und die natürlichen Beutetiere (Rot- und Federwild, Hasen, Kaninchen) vom Menschen extrem zersiedelt ist. Diese eigentliche Ursache lässt sich leider nicht mehr rückgängig machen. Der Mensch muss wieder lernen, mit dem Wolf zu leben, der zwangsläufig zum Kulturfolger wird. Und die Tierhalter müssen finanzielle Mittel für wirksamere Schutzmaßnahmen erhalten.

re tada

"
Am 19. Dezember 2019 um 16:10 von Tada
@DrBeyer (15:46)

Was soll denn diese "natürliche Scheu" denn sein?

In meinem ganzen Biologiestudium habe ich den Begriff nicht gehört."

Aber von Verhaltensforschung haben Sie schon mal gehört?

Jedes Tier weicht einer Gefahr aus, solange die Möglichkeit des Ausweichens besteht oder nicht andere Steuerungsfaktoren (Revierverhalten, Fortpflanzungstrieb z.B.) am Ausweichen hindern.

15:39 von zopf

""Ein Wolf reißt keine Schafe, wenn diese sachgerecht gehalten werden.

Ein Schäfer bewacht mit seinen Hunden die Herde.

Aber Schäfer gibt es kaum noch, nur noch Schafbesitzer, die ihre Tiere irgendwo "parken", ein Mini-Zäunchen aufstellen und die Herde dann allein lassen, weil sie "wichtigeres" zu tun haben.

Wer sich Tiere anschafft muß sich auch drum kümmern.""
#
Genau so sehe ich es auch. Hier ist der mensch das Problem,b.z.W. der Schafhalter.

Andere Beispiele

Hier bei uns in der Eifel, schafft sich momentan Kreti und Pleti ein paar Hühner an. Zum Teil in lächerlichen Zaungehegen mit einer kleinen Schutzhütte.

Liegt das ganze zu nah am Wald, sind eines Morgens alle Hühner gemeuchelt, da ein Fuchs zu Besuch war.

Sollen wir diese Menschen auffordern ihre Hühner ordentlich zu schützen, oder rotten wir lieber die Füchse aus ?

Mein Schwager hat sich im Garten einen Mini-Teich mit Goldfischen angelegt.

Diese Jahr hat er zweimal neue Fische gekauft, der Reiher aus dem Feuchtbiotop war zu Besuch.

Sollte mein Schwager seinen Teich so groß und tief buddeln, daß die Fische außer Reichweite des Reihers flüchten können, oder sollen wir den Reiher abschießen ?

Gruß, zopf.

@ThinarErde

Tiere dürfen leben solange sie uns NICHT gefährlich werden! Und das ist gut so!

Es gibt gute Gründe warum die Viehcher hierzulande ausgerottet wurden. Sie zusammen mit dem Bär zurückbringen zu wollen, ist ideologisch völlig verpeilt.

Es ist zum Lachen!

Laut EU-Recht müssten Katzen eigentlich an die Leine, weil sie Mäuse und Vögel fressen. Aber Wölfe dürfen frei herumlaufen.

Wäre der Wolf in seiner

Wäre der Wolf in seiner Existenz bedroht, wäre ich der Erste, der sich für seinen Schutz einsetzen würde. Ist er aber nicht. Es gibt Gebiete, in denen er ohne Probleme zu bereiten, leben kann. Deutschland ist zu stark urbanisiert, um dem Wolf sein benötigtes Jagdgebiet zu geben, ohne leichtere Beute reißen zu müssen.

@ 16:15 von Karlmaria

Zitat: "Auch Schafe können Haustiere sein die für ihren Besitzer einen hohen Wert haben."

Wenn etwas für mich großen Wert hat, dann pass ich gut drauf auf, ich behüte es.

Tu ich daß nicht, weil es mir zu anstrengend/teuer ist, dann ist es mir wohl nicht soviel wert.

Gruß, zopf.

@ 16:36 von guggi

Zitat: "Es gibt gute Gründe warum die Viehcher hierzulande ausgerottet wurden."

Sie halten Fehlinformation, Ignoranz, Trophäensucht und Geldgier für gute Gründe ?

Gruß, zopf.

re zopf

"Mein Schwager hat sich im Garten einen Mini-Teich mit Goldfischen angelegt.

Diese Jahr hat er zweimal neue Fische gekauft, der Reiher aus dem Feuchtbiotop war zu Besuch."

Ich habe einen Teich mit Wildfischen (Karausche, Bitterling, Elritze etc.). Der Reiher sollte bald kommen, den Bestand reduzieren.

So unterschiedlich ...

Wenn der Wolf gewollt ist ...

... dann entschädigt die Schafhalter - oder unterstützt sie durch Schutzmaßnahmen. Die meisten anderen Nutztiere sind nachts in den Ställen. Es könnte natürlich auch wegen der Jäger sein - in BW haben wir einen jagd-affinen Landwirtschaftsmin., den Hauck. Der ist mit der Flinte schneller als sein Schatten. Wolf abschießen, Hauptsache man muss für sein Rehlein nicht lange ansitzen?

@ 16:37 von KarlderKühne

Zitat: "Laut EU-Recht müssten Katzen eigentlich an die Leine, weil sie Mäuse und Vögel fressen. Aber Wölfe dürfen frei herumlaufen."

Sie ignorieren den Unterschied, zwischen Haus- und Wildtier.

Hier bei uns in der Eifel gibt es Wildkatzen und auch der Luchs ist wieder heimisch geworden.

Die dürfen auch nach EU-Recht frei herumlaufen.

Wenn Sie sich einen Wolf als Haustier halten, dann nehmen Sie ihn bitte an die Leine und sorgen Sie dafür daß er nicht wildern geht oder Rotkäppchen und die Großmutter frißt.

Gruß, zopf.

re karlmaria

"Auch Schafe können Haustiere sein die für ihren Besitzer einen hohen Wert haben."

Wer Schafe als Haustiere hält holt sie abends in den Stall und macht bei Sonnenaufgang wieder auf.

Nach ihrer Logik war

Nach ihrer Logik war Rotkäppchen selber Schuld, das sie vom Wolf gefressen wurde. Warum ist die dumme Pute auch in den Wald gegangen.
Und Oma sollte abends auch nicht mehr in den Park gehen, dann wird sie auch nicht ausgeraubt.

Es wird für Schafe keine

Es wird für Schafe keine wirksamen Schutzt gegen Wölfe geben ,wenn das natürliche Beutespecktrum dezimiert ist.Im Yotube sieht man wie selbst Herdenschutzhunde in ihrem Herkunftort Opfer von Wölfe werden,wenn der Hunger groß wird.In meiner Umgebung sieht man ganz selten mal ein Reh,was vor ein paar Jahren nicht der Fall war.Wer Wölfe schützen will ,soll erstmal klären,ob genug Nahrung vorhanden ist.Nur in größere Urwälder kann ein Gleichgewicht zwichen Raubtiere und Beutetiere entstehen.Das wird in einer Kulturlandschaft nicht funktionieren,weil das Wild sich vor Wölfen nicht entziehen kann.Irgendwann, werden die Wolfschützer verstehen,dass sie Falsch lagen mit ihrer Meinung.

@ 16:54 von karwandler

Zitat: "Ich habe einen Teich mit Wildfischen (Karausche, Bitterling, Elritze etc.). Der Reiher sollte bald kommen, den Bestand reduzieren."

Ich fürchte Ihr Teich ist so naturnah angelegt, daß der Reiher ein paar Happen abkriegt und ansonsten denkt: Mist ich komm nicht dran.
Haben Sie mal an Fischfrikadellen gedacht ?

Mein Schwager hat jetzt ein quietschrünes Nylonnetz als Reiher-Abwehr über dem "Teich" ... sehr dekorativ.

Gruß, zopf.

@ alle von DrBeyer

Der Erste, der nach D kommt, wird freudig begrüßt (siehe Bär, Komoran, Wisent, Wolf)
Beim Zweiten wird man schon mißtrauisch
Beim Dritten sagt man deutlich: So war es NICHT gemeint, die nehmen uns (mir) etwas weg.

Erst wenn die vorgeschlagenen und in anderen Ländern praktizierten Schutzmaßnahmen gegen Wölfe (höhere Zäune, Schutzhunde, Esel) NICHT greifen, Wölfe erschießen
Eine gewisse Heuchelei ist nicht zu leugnen: Wir fordern und fördern Tierschutz auf anderen Kontinenten und fühlen uns auch noch überlegen.

Scheinheiligkeit

Wenn ich mir anschaue, was für einen Schaden der Mensch auf diesem Planeten hinterlässt und wie viele Arten er schon ausgerottet hat, stelle ich mir die Frage, ob wir überhaupt das Recht haben darüber zu urteilen, wie viele Wölfe, Bären oder anderes Raubgetier hier leben darf.
Nicht die Wölfe sind das Krebsgeschwür dieses Planeten.
Man muss es unterdessen leider so ausdrücken.

Warum dürfen streunende Hunde

Warum dürfen streunende Hunde geschossen werden und Wölfe nicht? Wer bestimmt, was lebenswert ist und was nicht? Auch der Wildhund war mal bei uns heimisch.

re karlderkühne

"Nach ihrer Logik war Rotkäppchen selber Schuld, das sie vom Wolf gefressen wurde. Warum ist die dumme Pute auch in den Wald gegangen."

Entweder Logik oder Grimmsche Märchen. Kontaminieren vermeiden, funktioniert nicht.

@wadenbeißer

"Wer Wölfe schützen will ,soll erstmal klären,ob genug Nahrung vorhanden ist."

Da sind sich eigentlich alle einig: Nahrung ist für Wölfe in Deutschland genug vorhanden.

@ 17:07 von KarlderKühne

Belegen Sie auch nur ein einziges Rotkäppchen, das vom Wolf gefressen wurde.

Auch in Ländern mit großen Wolfspopulationen sind Angriffe auf Menschen sehr selten und meist durch Fehlverhalten der angegriffenen Menschen verursacht.

Das Grundproblem ist, das manche Menschen sich Tieren gegenüber falsch verhalten.

Hier in der Eifel gibt es ein geflügeltes Wort: "Der ist so dumm, daß ihn die Schweine beißen".

Schweine sind in der Regel gemütliche Zeitgenoßen, aber sie können beißen, wenn man sie nervt.

Gruß, zopf.

@KarlderKühne

"Warum dürfen streunende Hunde geschossen werden und Wölfe nicht?"

Seltsame Frage.
Bemerken Sie den Unterschied zwischen Hunden und Wölfen, insbesondere auch in ihrer Anzahl, wirklich nicht?

Wölfe wurden vor 150 Jahren

Wölfe wurden vor 150 Jahren ausgerottet,weil sie den Menchen gefährlich wurden.Gerade in den Kriegen im Mittelalter stieg die Wolfpopulation drastisch an.Was sie frassen,müsste jeden klar sein.Es wurden mit manchmal 20000 Jagdteilnehmer auf Wolfjagd gegangen, um ihn auzurotten.Wenn jetzt der eine oder der andere Wolf erschossen wird, wird trotzdem der Rudel überleben,weil es selten ein Wolf vor die Flinte kommt.Mit anderen Worten,wie soll der Wolf ausgerottet werden, wenn man ihn nicht sieht?Wichtig ist jetzt,die Wolfpopulation so zu kontrollieren,damit sie nicht zu große Verbänden entwickeln und neue Jagdstategien entwickeln.

Wölfe in Deutschland - Elefanten in Afrika

Wie kann man sich als Deutscher darüber aufregen, wie schlimm die Bauern in Kenia oder Tansania sind, wenn sie die Elefanten vertreiben, die ihre Felder zerstören, aber gleichzeitig hier für den Abschuß von Wölfe sein?

@riewekooche, 12.30h

Wildschweine sind äußerst scheue Fluchttiere.
Aggressiv sind bestenfalls Frischlinge führende Bachen.
Mir sind im Wald schon häufig Wildschweine begegnet.
Sie sind immer geflohen

@KarlderKühne

"Deutschland ist zu stark urbanisiert, um dem Wolf sein benötigtes Jagdgebiet zu geben, ohne leichtere Beute reißen zu müssen."

Das ist eine wild aus der Luft gegriffene Behauptung, die auch noch falsch ist.

Allein die bereits in Deutschland lebenden Wölfe widerlegen Ihre Behauptung.

@ 17:09 von wadenbeißer

Zitat: "Wer Wölfe schützen will ,soll erstmal klären,ob genug Nahrung vorhanden ist."

Wenn keine Nahrung vorhanden ist zieht der Wolf weiter, er sucht sich ein anderes Revier, es sei denn man bietet ihm leichte Beute auf dem Silbertablett, in Form von ungenügend geschützten Schafherden.

Die Viecher sind auch noch eingesperrt und können nicht mal fliehen, da dreht er dann schon mal durch vor schierer Reizüberflutung, genau wie der sprichwörtliche Fuchs im Hühnerstall.

Gruß, zopf.

@ DrBeyer, um 12:00

re @ KarlderKühne

Sie haben vergessen:

3. Beim Töten des Lämmchens hätte das Mädchen natürlich gern zusehen dürfen.

Ich finde, Sie hätten wenigstens den Versuch machen können, die Frage von User KarlderKühne halbwegs ernst zu nehmen.

@Tada

"Was soll denn diese "natürliche Scheu" denn sein?

In meinem ganzen Biologiestudium habe ich den Begriff nicht gehört."

Haben Sie wirklich Biologie studiert? Falls ja, erstaunt mich Ihre Frage sehr, da man bei Ihnen dann ein gewisses Grundinteresse für die ganze Problematik vermuten sollte.
Und in wirklich jedem auch nur halbwegs ausgewogenen Bericht zu diesem Thema wird erwähnt, wie sich Wölfe natürlicherweise verhalten: für Menschen völlig ungefährlich.

Sie gehen dem Menschen aus dem Weg.

Aus dem Grund sind Wolfssichtungen ohne technische Hilfsmittel auch extrem selten.

wir brauchen ...

Wolf ,Luchs und Bär...ich schäme mich für die Menschen die diese Tiere ausrotten wollen...das einzige Tier auf das die Erde nun wirklich verzichten kann ist der Mensch...

Hallo Zopf,

sie sagen es doch selbst ("...Angriffe auf Wölfe sehr selten..."), also gibt es die Angriffe, wenn halt auch sehr selten.
Erklären sie dann den Eltern, das ihr 2 jähriges Kind selber Schuld ist, wenn es sich falsch gegenüber dem Wolf verhalten hat.
Die Zucht und die Haltung von Hunden, von denen Gefahr ausgehen könnte, verbietet man, fordert Leine und Maulkorb auch schon bei ungefährlicheren Hunden. Aber der Wolf, ohne den es schon längere Zeit ging und der nicht vom Aussterben bedroht ist, der hat "Narrenfreiheit".

@wadenbeißer

"Wichtig ist jetzt,die Wolfpopulation so zu kontrollieren,damit sie nicht zu große Verbänden entwickeln und neue Jagdstategien entwickeln."

Sie meinen, so ähnlich wie bei "Die Vögel" von Alfred Hitchcock?
Das war allerdings Fiktion.

Die Realität kann man in vielen Artikeln und Dokumentationen zum Thema erfahren.

Ein sehr guter Einstieg in's Thema ist der Wikipedia-Artikel.

Hallo DrBeyer,

"Allein die bereits in Deutschland lebenden Wölfe widerlegen Ihre Behauptung".
Und warum, nah weil sie halt leichtere Beute zur Verfügung haben. Gäbe es die nicht, gebe es auch keine Wölfe mehr in Deutschland.

@harry_up

"@ DrBeyer, um 12:00

Ich finde, Sie hätten wenigstens den Versuch machen können, die Frage von User KarlderKühne halbwegs ernst zu nehmen."

Habe ich. Das waren zwei völlig ernst gemeinte Antworten auf eine äußerst merkwürdige Frage. Euphemistisch formuliert ...

@ 17:26 von wadenbeißer

Zitat: "Wölfe wurden vor 150 Jahren ausgerottet,weil sie den Menchen gefährlich wurden."

Das ist falsch. Sie können mich aber gerne mit seriösem Quellenmaterial eines Besseren belehren.

Zitat: "Was sie frassen,müsste jeden klar sein."

Ja, Sie frassen dem Adel das leicht erlegbare Wild vor der Armbrust/Flinte weg.

Und dieses Wild stellte gerade für den armen, niederen Adel, so er denn über das Jagdrecht verfügte, eine sehr wichtige Nahrungsquelle dar.

Gruß, zopf.

@KarlderKühne

"Hallo DrBeyer,
>>Allein die bereits in Deutschland lebenden Wölfe widerlegen Ihre Behauptung.<<

Und warum, nah weil sie halt leichtere Beute zur Verfügung haben. Gäbe es die nicht, gebe es auch keine Wölfe mehr in Deutschland."

Diese Behauptung hat mit der Realität nicht einmal im Ansatz etwas zu tun.
User zopf hat die Realität 17:33 Uhr beschrieben. Warum lesen Sie die Beiträge der anderen User nicht?

Außerdem möchte ich Ihnen dringend die Lektüre des Wikipedia-Artikels ans Herz legen.
Dann könnten Sie nämlich solche Behauptungen wie oben zitiert nicht mehr aufstellen.

Hysterie

Die Bauern in Sachsen stoßen sich an den Geldern für die Wolfshysterie gesund und kassieren für ihre paarTiere die gerissen werden Millionen vom Land! Die Jäger mögen den Wolf auch nicht... er reduziert den viel zu hohen Wildbestand der eine Neubepflanzung der Wälder mit Setzlingen kaputt macht. Der Wolf ist für findige Landwirte der Finanzsegen.. und die Jägerlobby hasst ihn weil er der Wildüberbesetzung den Garaus macht...
Der Wolf ist ein Segen und kein Fluch. Der unwissende Mensch ist viel gefährlicher!

re wadenbeißer

".Gerade in den Kriegen im Mittelalter stieg die Wolfpopulation drastisch an"

Das belegen die Unterlagen der mittelalterlichen Wildbiologen. Sind komplett erhalten, aber nur auf Disketten.

@ DrBeyer, um 17:29

Ihre Verteidigungsbereitschaft für den Wolf ist schon bemerkenswert.
Ebenso Ihre wiederholten Argumentationen, die keineswegs durchwegs schlüssig sind.
Ich finde einen Wolf schön und beeindruckend, bin jedoch nicht davon überzeugt, dass es irgendeinen Sinn macht, dass man ihn in Deutschland wieder heimisch werden ließ.
Nach dem, was Sie sagen, dürfte auch nichts dagegen stehen, den Säbelzahntiger wieder in Deutschland anzusiedeln (wäre er nicht gänzlich ausgestorben); schließlich gehörte der in Deutschland auch mal zur Fauna.

Skydriver-sr

Dann muss der Schäfer eben, wie früher auch, Hunde einsetzen. Dafür gibt es Rassen wie Mastin Espanol, Mastin Pireneo, usw.
Es muss ein Schäfer da sein und Elektrozäune, dann gibt's auch keine Probleme mit dem Wolf.
Jetzt Wölfe abzuschießen, nur weil sie einfach da sind und noch gar nichts getan haben, dass kann es auch nicht sein.
Überall das Geschrei vom Umweltschutz, sind Wölfe nicht ein Teil der Umwelt?
Ist schon ein einziger Mensch von Wölfen getötet worden. Wenn die Tiere dann an einem Kindergarten vorbei laufen, bricht schon Panik aus. Dann ändert die grün wählende Mutti ganz schnell ihre Meinung. Sicher ist, Wildschweine haben schon Menschen getötet, dann muss man alle Wildschweine zuerst töten.

@ Superdemokrat, um 17:36

Sie können beruhigt sein, der Mensch hat es z. T. begriffen und arbeitet ja fest an seiner Ausrottung... :-)

OK, dann bring doch die Rehe

OK,
dann bring doch die Rehe aus West- und Süddeutschland nach Brandenburg damit unsere Wölfe zu fressen haben.

@DrBeyer

Woher wissen sie, von welchen hunden ich rede?
Sie unterstellen mir, von Dackeln zu reden und benutzen dies in ihrer argumentation. Klassische taktik, leider oft benutzt, funktioniert nur so nicht.
Ich lebe hier, sehr naturnah, jage (mit hund/kein dackel) und fische und wahrscheinlich habe ich mehr mit wolf oder bär zu tun als sie.
Die Landbevölkerung, die sich langfristig über eine steigende wolfpopulation freut, müssen sie mir wirklich zeigen - hier gibt es sie nicht.
Und jetzt unterstellen sie mir bitte nicht ein gewissenloser mörder zu sein, der alle wild lebenden Tiere ausrotten möchte.
Danke!

@ 17:39 von KarlderKühne

Zitat: "... sie sagen es doch selbst ("...Angriffe auf Wölfe sehr selten..."), also gibt es die Angriffe, wenn halt auch sehr selten."

Ich sprach aber auch von Gegenden mit sehr großen Wolfspopulationen. Die haben wir in DE nicht und werden sie auch nicht erreichen.

Zitat: "Erklären sie dann den Eltern, das ihr 2 jähriges Kind selber Schuld ist, wenn es sich falsch gegenüber dem Wolf verhalten hat."

Von denen möchte ich erst mal geklärt haben, wie sie so unverantwortlich sein konnten, ihr Kleinkind in eine Situation zu bringen in der ein Wolfsangriff denkbar wäre.

Es fiele mir auch schwer Eltern zu trösten, die ihr zweijähriges Kind auf einer Autobahnkreuzung spielen lassen, ich würde nicht das Verbot von Autos fordern.

Denn so extrem muß eine vergleichbare Situation sein, in der ein kleines Kind durch einen Wolf gefährdet wäre.

Nachts, allein, mitten in einem großen, dichten Waldgebiet.

Gruß, zopf.

@harry_up

"Ihre Verteidigungsbereitschaft für den Wolf ist schon bemerkenswert.
Ebenso Ihre wiederholten Argumentationen, die keineswegs durchwegs schlüssig sind."

An welcher Stelle war meine Argumentation nicht schlüssig?

"Nach dem, was Sie sagen, dürfte auch nichts dagegen stehen, den Säbelzahntiger wieder in Deutschland anzusiedeln (wäre er nicht gänzlich ausgestorben); schließlich gehörte der in Deutschland auch mal zur Fauna."

Ihre Argumentation ist nicht schlüssig, sogar in zweifacher Hinsicht.
Zum einen haben wir den Säbelzahntiger nicht ausgerottet, und zum anderen wurde der Wolf nicht wieder angesiedelt. Das hat der ganz alleine gemacht, bösartig, wie er ist ...

Meine Hauptargumentation ist eigentlich: Schützt die Schafe vernünftig mit Herdenschutzhunden, dann passiert ihnen nichts. Falls die Schäfer das nicht bezahlen können, muss der Staat das finanzieren.
Das kostet (für den Staat) nicht die Welt, und das sollte uns der Wolf definitiv wert sein.

@wadenbeißer

"dann bring doch die Rehe aus West- und Süddeutschland nach Brandenburg damit unsere Wölfe zu fressen haben."

Hören Sie doch bitte damit auf, hier völlig falsche Dinge zu behaupten!

Die Wölfe haben in Brandenburg genug Rehe, die sie fressen können!

Gefühlsduselei

Diese ganze Gefühlsduseleii geht mir auf den Wecker .

Am 19. Dezember 2019 um 17:57 von Thomas Ruland

"Ich lebe hier, sehr naturnah, jage (mit hund/kein dackel) und fische und wahrscheinlich habe ich mehr mit wolf oder bär zu tun als sie."

Ich zähle zur Landbevölkerung, und ich verstehe, dass Sie als Jäger den Wolf als Konkurrenz ansehen. Wenn hier ein Wolf auftaucht, muss man schon sehr viel Glück haben, dass man ihn zu Gesicht bekommt, denn diese Tiere sind äußerst scheu. Allerdings habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass Jäger tote Tiere, die sie nicht mehr verwerten können, einfach liegen und verwesen lassen. Laut Aussage eines Jägers ist dies absolut üblich.

11:49 von Randerscheinung

"In der Natur hat jedes Tier seinen berechtigten Platz."

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Das sehen die Tiere offenbar anders. Die fassen andere Tiere oft nur als Fraß auf.

Und:
Die Großstadt oder ein hochbesiedeltes Land wie Deutschland ist nicht "Natur".

Wir leben nicht mehr im wilden Gernanien.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

"Nur der Mensch hat sich da ausgekoppelt und zerstört den Lebensraum von Allem"

-.-.-.-.-.-.-.-.

Und nur der Mensch pflegt verletzte Tiere, entwickelt für sie Medizin und Ärzte.

Auf so eine Idee ist noch kein Tier gekommen.

Der Mensch ist Teil der Natur - den Menschen daraus wegzuwünschen, damit die Tiere sich selber totbeißen können, ist in meinen Augen seltsam.

@Thomas Ruland

"Sie unterstellen mir, von Dackeln zu reden und benutzen dies in ihrer argumentation."

Ich habe die Dackel stellvertretend für Haushunde genommen, weil ich aus der Beschreibung eines in der Nähe von Stockholm an der Leine laufenden Hundes auf einen solchen geschlussfolgert hatte.

Falls ich damit zu voreilig gewesen sein sollte, möchte ich dafür um Entschuldigung bitten.

Aber es würden mich dann sehr die genauen Umstände des Falles interessieren (gesunder Wolf?, normales Verhalten? angefütterter Wolf? etc.)

Und mich würde interessieren, wieso Hunde im Wolfsgebiet frei laufengelassen werden. Und zwar so weit von den Besitzern entfernt, dass der Wolf sich nicht aufgrund der menschlichen Nähe bereits entfernt hat.

Wirklichkeit gegen Träumereien.

12:34 von Thomas Ruland

"Lebe seit einigen jahren in nordschweden, davor 14 jahre in nordfinnland.
Bestandskontrolle beim wolf ist wichtig. Das mit hütehund funktioniert nur, wenn man bereit ist die konsequenzen zu akzepieren - man wird hütehunde verlieren. Kann gerne fotomaterial von gerissenen hunden zur verfügung stellen. In der nähe von Stockholm (!) wurde ein angeleinter hund beim spaziergang von einem wolf mal eben so ”mitgenommen” , freilaufende hunde werden häufig von wölfen getötet.

Wirklichkeit gegen träumereien."

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Danke für diesen Bericht.
Mir leuchtet ein, was Sie schreiben.

@ DerVaihinger, um 17:27

re @ riewekooche, 12:30h

“Mir sind im Wald schon oft Wildschweine begegnet.
Sie sind immer geflohen.“

Wären die nicht geflohen, könnten Sie das jetzt im Forum möglicherweise nicht kundtun.

Mir sind noch nie Wildschweine im Wald begegnet; da muss ich ja noch furchterregender wirken als Sie :-).

Schauen Sie sich in Yotube an

Schauen Sie sich in Yotube an ,wie viele Wölfe in einer Großstadt ,wie Moskau ohne Scheu auf der Straße laufen.Auf Parkplätzen die Einkäufe der Menchen plündern.Kein Hitchcock -Realität.

12:47 von guggi

"Kann irgendjemand erklären
warum man in Deutschland wieder frei laufende Wölfe braucht? Wem soll das nützen? Ist ja nicht so dass die sibirischen Wölfe traurig in der Ecke sitzen und hoffen endlich nach Deutschland zu dürfen."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Die Frage sehe ich als berechtigt an.

15:11 von Riesling

"Erst ansiedeln, dann abschießen?
... diese Vorstellung ist für mich grausam.
Dann hätte man den Wolf lieber nicht ansiedeln sollen. So schön das Tier aussieht, es war doch jahrzehntelang nicht freilebend in der Natur vorhanden, also für unsere Biotope offenbar nicht notwendig. Andererseits könnten die Wolfsrudel Nutztiere und auch den Menschen bedrohen, wenn sich die Wolfspopulation weiterhin erhöht.
Was ist, wenn Wölfe sich z.B. mit Tollwut infizieren, verlieren sie da nicht die Scheu vorm Menschen?"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Nachdenkenswerter Beitrag.

Es gibt genug historische

Es gibt genug historische Schriften darüber.Selber googeln.
Wenn der wissenschaftliche Dienst im Bundestag ihnen seriös genug ist, lesen sie die Dokumentation zu Wölfen.
Klar, sie nennen einen Grund,warum der Wolf beim Adel nicht beliebt war.Aber das war nicht der einzigste Grund.

15:18 von Francis Ricardo

"Kleiner aber feiner Unterschied

Wir leben in Deutschland mittlerweile größten Teils in einer Kulturlandschaft und nicht in einer Naturlandschaft, wer Lust dazu hat sich die Unterschiede erklären zu lassen kann zu seinem örtlichen Jagdaufseher oder zum örtlichen Förster gehen."

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Womöglich kann man das auch ergoogeln.

Dem Urteil nach ...

.. ist Umweltschutz nur so lange OK, wie es irgendwelchen Unternehmen Geld in die Kassen spült.
Was machen wir mit einem Fluß in dem es wegen sauberen Wasser zu viele Forellen o. ä. gibt? Schalten wir einleitende Klärwerke ab? Es wäre besser, Aktionismus den Weg zu verstellen und mit kühlem Kopf zu urteilen. Das Märchen vom Bösen Wolf dient nur Privilegierten ... Jägern zum Beispiel. Was der Wolf sicht aus Wald und Flur holt, können sie nicht mehr schießen.

@ Zopf, um 16:36

Also Fuchs und Reiher waren vorher da. Ist also klar, wer Vorrang hat.

Sonst könnten Kreti und Pleti sich auch Goldhamster im niedrig umzäunten Wiesengehege halten, das sie mit Vogelscheuchen umgeben, um den Mäusebussard abzuschrecken.
Alternativ den Bussard abschießen. :-)

2.Versuch

der Wolf im Schafsfell
45 Millionen Hühner, 4 Millionen Schweine und 200.000 Rinder, die umsonst sterben (laut WDR vom 29.01.2019) https://www1.wdr.de/verbraucher/ernaehrung/rewind-lebensmittelverschwend...

Bei solch Schlagzeilen frage ich mich immer wieder, wer ist schlimmer der Wolf oder der Wolf im Schafsfell?!

Bevor solch Maßnahmen ergriffen werden (nur weil dies der „bequemere“ Weg ist) sollten wir zuerst uns selbst einen Spiegel vorhalten. Wer weiß, was der ein oder andere da zu Gesicht bekommt.

Dann mal ab in die besinnliche Weihnachtszeit!!!

15:27 von riewekooche

<< @15:08 von Nettie
Wölfe haben von Natur aus mehr Angst vor uns als wir Menschen vor ihnen:

Von den hier schon erwähnten Wisenten dachte man das auch. Ebenso dachte man, daß sie vermutlich kaum jemand zu Gesicht bekommen würde.

Das Gegenteil ist der Fall. Die haben keinerlei Angst vor Menschen und zeigen sich recht häufig.<<

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

So etwas habe ich mir schon gedacht.

Die Leichtfertigkeit, mit der man uns schon vor Jahren erzählt hat, der Wolf könne hier ruhig wieder angesiedelt werden, er habe mehr Angst vor den Menschen als umgekehrt -

hat mich immer erschreckt.

Nee nicht auf Disketten

Nee nicht auf Disketten sondern auf Tomtafeln.
Es ist überliefert,das Napoleon beim Rückzug aus dem Rußlandkrieg, viele Wölfe mitbrachte.Futter lag am Wegrand reichlich.

15:46 von DrBeyer

<< @spetzki
"Ein Wolf hat auch keine "natürliche Scheu". Er zeigt nur dann Scheu vor dem Menschen, wenn er einen guten Grund hat ihn zu meiden."

Das ist sachlich falsch.
Der Wolf hat sehr wohl eine natürliche Scheu. <<

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Ich glaube Ihnen nicht.

Die Leidenschaft und Einseitigkeit, mit der Sie ohne Ende Gegenargumente vom Tisch wischen - ohne auch nur den Hauch eines Beleges oder Verständnis für Angst und Gefahr -, macht mich extrem misstrauisch.

Gerade Ihre Leidenschaftlichkeit zeigt mir die Gefahr auf, die Sie nicht anerkennen wollen.

Politik nach Art von Merkels GroKo

Ein weiteres Beispiel für die Politik von Merkels GroKo.
Man schreibt sich den Umwelt- und Klimaschutz auf die Fahne, man meldet sich bei kritschen Berichten zum Artensterben sofort zu Wort und schimpft auf Trump und Bolsonaro......und schliesslich fördert man den Abschuss bedrohter Tierarten im eigenen Land.

Ich kann nicht in Worte fassen, welche Meinung ich von Merkel, der Bundesregierung und ihrer treuen Nickdackel im Bundestag habe.

Da haben die Verantwortlichen

Da haben die Verantwortlichen wieder mal nicht verstanden, was Naturschutz bedeutet. Warum wird bei so vielen Themen den Fachleuten nicht geglaubt? Oder geht es nur wieder um Wählerschutz? Es gibt ausreichend Studien die belegen, dass der Wolf für unser Ökosystem unabdingbar ist, Schäfer und Jäger eher nicht.

Schaf im Wolfspelz

Sorry, aber das ist alles wieder schrecklich DEUTSCH. Warum haben Ost- und Nordeuropäer kein Problem?

Wenn 1.000 Menschen bei Verkehrsunfällen sterben, nimmt man das hin. Bei einem Haiangriff laufen alle Amok.

Ein Freund ist Landwirt. Der lacht sich kaputt. Obwohl im Wolfsgebiet ansässig, hat er erhebliche Schäden. Durch Schwarzwild, also Wildschweine. Zum ersten ist ein ausgewachsenes für Menschen gefährlicher, als ein Wolf (obwohl beide Menschen meiden).

Das reiche Deutschland heult laut auf, wenn mal ein Schaf oder eine Ziege gerissen werden. Das sind keine Schmuse-, sondern Nutztiere.

Ein Sachverständiger stellt den Wolfsriss fest und es gibt Entschädigung. Es werden wohl auch keine Menschen an Hunger leiden, weil 5 Schafe fehlen.

Echte Schäden entstehen, wenn eine Rotte Wildschweine ein Feld „auf links“ dreht. Der Bekannte hat mir Fotos seines Maisfeldes geschickt. Das war komplett platt, der Schaden enorm.

Niemand schreit, nun alle Wildschweine der Region abzuknallen.

Schaf im Wolfspelz 2

... aber das scheinen die Verkehrsunfälle und der Wolf ist der Haiangriff.

Ein wenig Gelassenheit würde uns gut tun und vor allem den paar Wölfen.

Es grüßt Bruno der Bär (Bayern...)

Hiermal zum

Hiermal zum Vergleich:
Brandenburg hat ca genausoviele Wölfe wie Schweden.
Schweden hat riesige Urwälder und wenig Einwohner.Schweden ist von der länglichen Ausdehnung doppelt so lang wie Deutschland und sa 1/3 schmaler.
Vor vielleicht 20-30 Jahren haben die Schweden gefreut,dass der Wolf da war.Die Stimmung ist langsam gekippt,als die Wölfe auf ihrem Grundstück jagten.Das wird hier auch passieren.

@ 18:33 von wadenbeißer

Zitat: "Es gibt genug historische Schriften darüber.Selber googeln."

Ich muß keine historischen Schriften zum Thema Wolf googeln, da ich sowohl über einen akademischen Abschluß in Biologie, als auch in Geschichte verfüge.

Aber es ist wie ich mir gedacht habe, außer dem Nirvana "Google", in dem man wahrlich für alles und jedes eine angebliche "Quelle" findet, haben Sie also keinen belastbaren Beleg vorzuweisen.

Die historischen Quellen zu diesem Thema strotzen natürlich vor Falschinformationen und Vorurteilen, den "Meinungen" zum Thema Wolf, die zu jener Zeit in Mode waren. Irgendwie mußte man dem Volk den großen Aufwand für großangelegte Wolfsjagden ja vermitteln.

Historische Quellen bedürfen immer der Interpretation, um tatsächlich zutreffende Informationen zu erhalten, ansonsten müßen Sie davon ausgehen, daß das Korn sprießte wo des Pharaos Fuß die Erde berührte, das ist auch durch zahlreiche historische Quellen belegt.

Gruß, zopf.

Sie sollten uns erhalten bleiben

Einerseits kann ich die Schafzüchter schon verstehen, ihnen müsste größere Unterstützung vom Staat zugesichert werden beim Anschaffen von Elektrozäunen o.ä.
Allerdings sollte unbedingt auf die Zahl der Abschüsse geachtet werden, nicht dass es wieder bei jeder Jagd zur Routine wird, sich speziell diese Tierart herauszusuchen. Man darf niemals vergessen, dass diese Tiere in unseren Wäldern bereits schon einmal verschwunden waren... Sie sollten uns auf jeden Fall weiterhin erhalten bleiben.

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