Ihre Meinung zu: Griechenland rechnet 2020 mit 100.000 Migranten aus Türkei

18. Dezember 2019 - 8:10 Uhr

Die Zahl der Menschen, die aus der Türkei in die EU fliehen, hat zuletzt wieder zugenommen. Für das kommende Jahr rechnet Griechenland mit 100.000 neuen Migranten. Die Regierung will deshalb Abschiebungen forcieren.

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Kommentare

Wirklich kein Ort für Kinder - und Erwachsene auch nicht

Bevor man jetzt einem Kommentar dazu abgibt, sollte man sich wirklich das verlinkte Video (tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-griechenland-lesbos-101~_origin-e47dae01-e811-41d8-bda3-0a4e39c5a537.html) ansehen.

Dann wird vielleicht einiges klarer. Vor allem, dass sich auf die Politik zu verlassen solche Probleme nicht nur nicht löst, sondern verschärft (und sie meist sogar erst schafft).

Die griechische Regierung tut wenigstens etwas!

Zitat: "Die Zahl der Menschen, die aus der Türkei in die EU fliehen, hat zuletzt wieder zugenommen. Für das kommende Jahr rechnet Griechenland mit 100.000 neuen Migranten. Die Regierung will deshalb Abschiebungen forcieren."

Sehr gut!

Die griechische Regierung tut wenigstens etwas!

Es wird hier auch - zur Abwechslung - einmal der richtige Begriff verwendet: Migrant und nicht Flüchtling, wie so oft.

Und Migranten haben einen Antrag auf Einwanderung zu stellen, wenn sie nach Griechenland oder Europa kommen wollen und können dies erst dann tun, wenn dieser genehmigt wird.

Kommen sie ohne diese Erlaubnis, ist eine Einreise in den Schengen-Raum illegal.

Und vor einer illegalen Einreise sind die EU-Außengrenzen zu schützen!

Das ist der Inhalt des Abkommens von Schengen.

Ja, muss ich denn immer alles erklären?!

Keine Flucht...

Ein Weiterziehen von der Türkei nach Griechenland kann man maximal als Wirtschaftsflucht bezeichnen. Erst recht wenn man sich wissentlich in die desolaten Zustände der griechischen Aufnahmelager begibt. Die Hoffnung ist eine Verteilung auf EU Länder (und natürlich hebt Deutschland da wie immer als erster die Hand) mit besseren wirtschaftlichen Aussichten.

untragbare Zustände

Es ist eine Schande, wie in Griechenland mit den Flüchtlingen / Migranten umgegangen wird.
In Griechenland halten sich zur Zeit maximal 60.000 Flüchtlinge / Migranten auf. Die EU zahlt Griechenland jedes Jahr 2,4 Mrd. Euro Unterstützung für diese Menschen. Das entspricht 40.000 Euro /Jahr für jeden Flüchtling oder Migranten in Griechenland.

Zur Erinnerung alleine das Bundesland Berlin mit 2,1 Millionen Einwohnern hat seit 2015 ca.75.000 Menschen aufgenommen.

Griechenland und Spanien

machen es sich zu einfach. Sie lassen die Migranten ohne jegliche finanzielle Unterstützung in maroden Unterkünften vegetieren, damit ja keiner auf die Idee kommt, in ihren Ländern zu bleiben. Beide Länder schützen die EU-Außengrenzen nicht. Gleichzeitig kassieren sie Milliarden Transferleistungen zur Unterstützung bei der Migration von der EU.

Das sieht man wieder was Abkommen mit

Despoten bringen.
Die türkische Regierung benutzt offensichtlich die Flüchtlinge für politischen Stress.
Oh ja, die Türkei hat selber zu viele Flüchtlinge, doch wie sieht das aus mit der Beteiligung an den Fluchtursachen, ganz zu schweigen davon von der Beteiligung zur Beseitigung oder zumindest Abmilderung von Fluchtursachen.
Viel Geld der EU wird und wurde verwendet für Militärgerät gegen einen Feind den es nicht gibt. Man braucht es um Druck in der Region auszuüben. Und genau dieser Druck (natürlich nicht nur der Türkei) ist es, der die Region instabil macht und damit Fluchtursachen schafft.
Man sollte bedenken, das wenn Griechenland politisch sich destabilisiert, es im Mittelmeerraum sehr ungemütlich wird. Dieses Desaster ist viel schwieriger zu behandeln als es die Finanzkrise jemals war.

Rolle rückwärts

Der „ Deal“ mit Erdogan wirkt offenbar nicht mehr. Allerdings hat die EU die faktisch gewonnene Zeit weder humanitär, noch sicherheitspolitisch aktiv in dem erforderlichen Umfang genutzt. Neben dem Schutz der Aussengrenzen, gilt es doch sowohl , wenigstens grundlegend, den humanitären Bedürfnissen verzweifelter Mitmenschen zu entsprechen, als auch die primär betroffenen EU Anrainerstaaten wirkungsvoll zu unterstützen. Dies bedeutet eher nicht blinde Geldgaben in wer weiss, welche Kanäle. Vielmehr aktives Anpacken vor Ort. Was sich jedenfalls heute auf griechischen Inseln abspielt, ist moralisch verwerflich. Schon infrastrukturell sind die Inseln kaum in der Lage, das Problem zu meistern. Der wirtschaftlich unverändert schwer angeschlagene griechische Staat erst recht nicht. Ob Abschreckung durch akzeptierte Verelendung wirklich greift und uns gerecht wird, darf bezweifelt werden. An Informationen fehlt es ja nicht. Dennoch kommen Menschen.

Hmm da toleriert man das die

Hmm da toleriert man das die Türkei in Syrien einmarschiert um eine Pufferzone einzurichten, aber genutzt wird sie anscheinend nicht! Man erstellt ein Flüchtlingsabkommen aber man hält sich nicht daran!Ich blende das Thema für mich aus! Es sterben zuviele durch Unfähige Politiker! Kann man die nicht mal verklagen?Wo sind da die NGOs?

@ 08:34 von Bote_der_Wahrheit

Nein, Sie müssen nicht "immer alles erklären", vor allem nicht, wenn außer Ihrer rhetorischen Oberlehrerhaftigkeit nichts übrig bleibt... Ich empfehle Ihnen, nicht gleich in pawlowscher Manier auf die Überschrift zu reagieren sondern den ganzen Bericht zu lesen: dann wüssten Sie, dass es hier sehr wohl um geflüchtete Menschen geht, die einen Asylantrag stellen. Migration ist übrigens der Oberbegriff und kein Gegensatz zur Untergruppe der migrierenden Menschen, die ihr Land verlassen mussten, weil ihr Leben aus unterschiedlichen Gründen im Herkunftsland bedroht war und die daher in einem anderen Land Asyl beantragen.
Wie war nochmal der letzte Satz Ihres Kommentars?

Deal

Die Politik der Kanzlerin ist gescheitert, auch ihr Deal mit Hr. Erdogan.

um 08:30 von Nettie

>>"Dann wird vielleicht einiges klarer. Vor allem, dass sich auf die Politik zu verlassen solche Probleme nicht nur nicht löst, sondern verschärft (und sie meist sogar erst schafft)."<<

Also ich bin für eine konsequente Rückführung. Die EU kann nicht die diesbezüglichen Probleme der Welt lösen und das muss sie auch nicht. Humanität hin, Humanität her. Jegliche Hilfe kann und sollte vor Ort in den betreffenden Ländern erfolgen.

09:08 von andererseits

dann wüssten Sie, dass es hier sehr wohl um geflüchtete Menschen geht, die einen Asylantrag stellen.
---------------------------------------------
Nach Einschätzung der griechischen Regierung und der IOM handelt es sich bei mehr als 80% der Menschen um Wirtschaftsflüchtlinge.
Bitte nicht vergessen-die Menschen kommen aus dem sicheren Drittland Türkei-nicht von der Front in Idlib nach Griechenland.

Merkels

von ihr selbst so hochgelobter Flüchtlingdeal läuft nicht, EU-Außengrenzen-Sicherung ist so gut wie nicht vorhanden (dieses Thema wird ja auch von der EU gar nicht ernsthaft angegangen), und die Griechen schaffen es trotz aller Hilfestellungen nicht, die Asylanträge einigermaßen zeitnah zu bearbeiten. Alles zusammengenommen kommt das einer Bankrott-Erklärung der EU-Flüchtlingspolitik gleich.

Es ist doch klar ...

... die Außengrenzen der EU müssen effektiv geschützt werden.

Kein Illegaler darf in die EU gelangen.

Australien hat gezeigt wie es geht.

Und ja - natürlich ist das auch an einer Landgrenze möglich.

Die katastrophalen Zustände

Die katastrophalen Zustände für die Flüchtlinge sind eine unmittelbare & einkalkulierte Folge der € - Krise, die der griechischen Politik gar keine andere Wahl ließ, wollte sie keine größeren Unruhen im eigenen Land riskieren.
Wie hätte Geld für eine vernünftige Versorgung & Unterbringung der Flüchtlinge vorhanden sein können, wenn sich griechische Bürger das Leben nahmen, weil sie mit den finanziellen Einschnitten der Troikapolitik keine andere Möglichkeit mehr gesehen haben?
Da hat sich leider auch die EU nicht mehr trauen wollen, diese Zustände auf den griechischen Lagern zu verbessern.
Abgesehen vom Abschreckungseffekt, der allen Flüchtlingsgegnern natürlich entgegenkommt & den die zuständigen Politiker selbstverständlich ausnutzen wollten und wollen.
Die Zustände in griechischen Lagern waren allerdings schon vor 2015 grauenvoll. Die meisten Flüchtlinge waren nämlich erst in Griechenland bevor sie weitermaschiert sind zu uns.
Damals hat das auch Journalisten nicht interessiert.

Ob einem die Türkei passt oder nicht Sie hat eine direkte Grenze

zu Syrien und hat daher Einfluß auf die Migrationsbewegungen. Man sollte sich dringendst auf die Unterbringung der Syrer in den von Türken kontrollierten Grenzgebieten konzentrieren . Natürlich strebt die Türkei einen größeren geopolitischen Einfluß in der Region an , aber Sie ist vermutlich die einzige potentielle Ornungsmacht in Syrien, nachdem die USA in der Region so ziemlich jeglichen Einfluß verloren haben .

um 09:23 von Sparer

>>"Merkels
von ihr selbst so hochgelobter Flüchtlingdeal läuft nicht, EU-Außengrenzen-Sicherung ist so gut wie nicht vorhanden (dieses Thema wird ja auch von der EU gar nicht ernsthaft angegangen), und die Griechen schaffen es trotz aller Hilfestellungen nicht, die Asylanträge einigermaßen zeitnah zu bearbeiten. Alles zusammengenommen kommt das einer Bankrott-Erklärung der EU-Flüchtlingspolitik gleich."<<

Ich finde die EU muss merklich mehr tun um die Griechen zu unterstützen und damit meine ich auch mehr Beamte zur Prüfung der Verfahren. Ich würde als EU auch Griechenland einen Schuldenschnitt in Aussicht stellen wenn es denen gelingt dauerhaft unsere EU-Außengrenzen zu schützen und jegliche illegale Migranten abzuweisen. Griechenland hat außer Tourismus und Ackerbau und Viehzucht nichts vorzuweisen. Der wirksame Schutz der EU- Außengrenzen könnte also für das Land sozusagen ein neues Geschäftsmodell werden?

09:08 andererseits

Bei Ihnen gehen die Begriffe doch etwas durcheinander. Migranten sind Migranten, Flüchtlinge sind Flüchtlinge. Flüchtlinge sind auf der Flucht vor etwas, Migranten sind auf der Suche nach etwas (z.B. bessere Arbeitsbedingungen). "Geflüchtete Menschen" gibt es nicht, sondern nur "flüchtende Menschen" oder "Menschen, die geflüchtet sind". Die Menschen, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, sind in den wenigsten Fällen Flüchtlinge - ca. 3 Millionen Flüchtlinge halten sich in der Türkei auf, ohne dass sie flüchten müssten -, es sei denn sie werden politisch verfolgt. Diejenigen, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, sind diejenigen, die den größten Mut haben, um ein besseres Leben zu erlangen. Man muss sich fragen, was für Leute das sind, die nach Griechenland wollen und die nicht lieber in den Flüchtlingslagern (ja: Flüchtlingslagern) in der Türkei bleiben wollen. Die Lager auf den griechischen Inseln sind Migrantenlager, keine Flüchtlingslager.

um 08:37 von Kizzumizzu

>>"Keine Flucht...
Ein Weiterziehen von der Türkei nach Griechenland kann man maximal als Wirtschaftsflucht bezeichnen. Erst recht wenn man sich wissentlich in die desolaten Zustände der griechischen Aufnahmelager begibt. Die Hoffnung ist eine Verteilung auf EU Länder (und natürlich hebt Deutschland da wie immer als erster die Hand) mit besseren wirtschaftlichen Aussichten."<<

Absolut korrekt erkannt wie ich finde und das bringt die Sache auf den Punkt!

Man sollte sich nicht

Man sollte sich nicht einreden (lassen), dass Frau Merkel ua die Einreise der Flüchtlinge aus Barmherzigkeit nicht verhindert haben.
Wenn diese Einreise aufgehalten worden wäre, hätten sich ja noch mehr Flüchtlinge in Griechenland gestaut und dort möglicherweise für Unruhen und Aufstände auch der griechischen Bevölkerung gesorgt, der es wg der € - Krise zu großen Teilen auch nicht besonders gut ging und geht.
Und da die Flüchtlinge auch eine längere Zeit unterwegs waren, waren viele auch schon vor 2015 dort angekommen.
Die Probleme der Flüchtlinge in Griechenland gibt es seit mindestens 2014.
Damals war der Politik und den Medien aber wichtiger, und die Maßnahmen der Troika als Alternativlos zu verkaufen.

Solche Berichte

gibt es schon seit einiger Zeit, und das ja nur ein Weg von vielen.
Ein Zitat aus einem Artikel von Heute:
" "Allein in diesem Jahr registrierten wir auf den griechischen Inseln 65.000 neu ankommende Flüchtlinge aus der Türkei. 25.000 kommen aus Afghanistan, 12.000 bis 15.000 aus Syrien und Irak." Die Krise sei aktuell und sie sei gravierend, warnte Logothetis. "Aus unserer Perspektive ist die aktuelle Krise deutlich kritischer als 2015, da die Flüchtlinge nicht weiterziehen in andere EU-Staaten. Sie bleiben auf den Inseln."

Erdogan macht was das was er auch angekündigt vor längerer Zeit, und natürlich war 2015 alles offen zum Anfang, und die Menschen zogen sofort weiter.
Deshalb hat Griechenland schon Antrag vor einiger Zeit an Deutschland gestellt, zur Abnahme von Flüchtlingen.
Das Problem ist also nicht neu, und wie man an der Flüchtlingskonferenz sehen kann, ist Deutschland auch der 2. Größte Geldgeber, und bei Zahlen weit vor.

Die Probleme wurden etwas aus den Augen verloren.

Semantische Spiegelfechtereien

Seit Jahren läuft hier der sinnfreie Streit, ob es sich bei den ankommenden Menschen um "Migranten" oder "Flüchtlinge" handelt. Das hilft weder den Menschen noch Griechenland. Ob jemand berechtigt oder unberechtigt von einem Land in ein anderes "migriert" weiß man erst, nachdem man sich mit seinem Fall beschäftigt hat.
Und hier versagt Griechenland und die ganze EU seit Jahren. Die Menschen kommen, stellen einen Asylantrag und ab da passiert nichts mehr. Die Menschen vegetieren in Lagern, die immer voller werden und ihr Antrag wird "bearbeitet". Die Leute werden weder von den kleinen und überlasteten Inseln woanders hin verteilt noch werden sie zurück geschickt. Es passiert einfach nichts.

Griechenland mit seiner teuren Armee war 2015 nicht in der Lage, ein paar Gulaschkanonen und Zelte aufzubauen. Das mussten Hilfsorganisationen machen. Und die EU verspricht immer groß Hilfe, ist aber nur froh, wenn sie von dem Elend nichts mitbekommt.

Ignorieren hat noch nie Probleme gelöst.

Mich nervt die Heuchelei

Im Zusammenhang mit der Migrationskrise in Griechenland wird schnell immer vom "Schutz der der Außengrenzen" gesprochen. Alle Parteien in unser deutschen politischen Landschaft haben sich dem "Schutz der EU Außengrenzen" verschrieben mit Ausnahme der Linke die jegliche Einwanderung nach Deutschland, in die EU, oder sonst wo hin als legal ansehen möchte (hirnrissig, aber die stehen wenigstens dazu). Wie sollte aber denn eine solcher "Schutz" aussehen? Da gab es mal einen Herrn Salvini aus Italien der dies konsequent umgesetzt hat (Schutz der EU-Außengrenzen). Und der bekam dann auf einmal die Knochen dafür verflucht. Wie heuchlerisch sind doch da einige unsere Parteien unterwegs denke ich (AfD mal ausgenommen)?

09:08 andererseits

Migration ist kein Oberbegriff für alle möglichen Personen, die von einem Land ins andere wechseln. Die UNO hat zwei gesonderte Pakte verabschiedet: einen Migrationspakt und einen Flüchtlingspakt. Die UNO weiß um den Unterschied. Da sollte man nicht eigene Definitionen aufstellen.

Hanno Kuhrt

Ich weiß, es ist opportun den Gutmenschen zu geben und Zustände wie in Griechenland anzuprangern. Aber erklären Sie mir und den anderen Foristen mal, wie das aus Ihrer Sicht laufen soll? Soll Griechenland mal auf die Schnelle ein paar zigtausend Wohnungen bauen oder Hotels frei machen? Die Migranten kommen in dem Wissen, was sie auf den Inseln erwartet, und so schlimm die Zustände gerade für Kinder sind, so sind sie kaum deutlich zu verbessern. Und wie sollen Beamte ermitteln, ob jemand Anspruch auf Asyl hat, wenn systematisch Ausweispapiere "verloren" gegangen sind?! Alle haben ihre Handys dabei, aber keinen Pass. Im Zweifel kommen sie aus Syrien. Also, wie soll eine Auflösung dieser Lager funktionieren, wenn man nicht weiß, ob jemand Anspruch auf Aufenthalt in der EU hat oder zurückgeschickt werden muss?

Auf jeden Fall haben diese Zustände eine gewisse Signalwirkung.

Sie laden nicht ein, sondern schrecken ab. Und das ist, auch wenn es dem ein- oder anderen nicht gefällt, gut so.

@ 09:08 von andererseits

"dann wüssten Sie, dass es hier sehr wohl um geflüchtete Menschen geht, die einen Asylantrag stellen."
.
Gesamte Anerkennungsquote in D 2018 35,0% (Asyl nach Art. 16a 1,3%), 1. Quartal 2019 36,3% (Asyl nach Art. 16a 1,2%).
Nachzulesen beim BAMF oder auch ProAsyl.

Erbärmlich

Die Weltgemeinschaft gibt Milliarden aus, um in Syrien Krieg zu spielen. Zahlreiche Länder sind daran beteiligt und auch D gibt im Jahr über 100 Mio € dafür aus, dabei sein zu dürfen und mit 4 Tornados ein paar Fotos zu schießen, die vermutlich ein paar Drohnen auch gemacht hätten.

Stellen wir uns doch einfach mal vor, nur ein Teil der Millionen die Russland, die USA, die Türkei, D und andere für den Militäreinsatz ausgeben wären dafür eingesetzt worden, die Situation der Menschen im Land oder der Flüchtlinge in den Nachbarländern zu verbessern. Da wäre schon deutlich weniger Notwendigkeit für die vielfach geschmähte "Wirtschaftsmigration" gewesen.

Die Situation in Syrien oder Afghanistan sind nun wahrlich keine Naturkatastrophen, sondern "menschengemacht".

bewusst ireführend?

"Die Zahl der Menschen, die aus der Türkei in die EU fliehen, hat zuletzt wieder zugenommen."

Die Zahl derer, die aus der Türkei flüchten dürfte sich in sehr überschaubarem Rahmen halten und sich auf türkische Oppositionelle oder Journalisten handeln.
Sitzen die jetzt zu Tausenden auf den griechischen Inseln? Das wäre mir tatsächlich neu.
Ihre Darstellung ist im besten Falle sprachlich ungenau, im schlimmsten Fall bewusst irreführend.

ein Großteil Syriens ist befriedet

wehalb Abschiebungen nach Syrien eigentlich kein Problem darstellen sollten. Syrien braucht auch den Vergleich mit anderen totalitären Staaten wie Ägypten oder Saudi Arabien nicht zu scheuen. Es darf im Vergleich mit solche Staaten als eher liberal gelten und betreibt eine aktive Versöhnungspolitik. Mir wäre nicht bekannt, dass es einen Abschiebstopp in Staaten wie Saudi Arabien oder Ägypten gäbe. Syrien führt einen berechtigten Kampf gegen Islamistische Terroristen. Sein einziges Vergehen ist es, mit den Russen verbündet zu sein. Deshlab muss die EU aber nicht Hunderttausende Syrer aufnehmen, von denen eine große Zahl nur Wehrdienstverweigerer aus längst befriedeten Gebieten sind.

Die Zahlen, die aus

Die Zahlen, die aus Griechenland mitgeteilt werden, klingen eigentlich bislang noch nicht so bedrohlich hoch. In Deutschland hat man Turnhallen als Notunterkünfte eingerichtet, gibt's in Griechenland eigentlich keine Turnhallen? Könnte es sein, dass eine gewisse Ineffizienz der griechischen Verwaltung hier eine entcheidende Rolle spielt? Nur mit Geld wird man die nicht verbessern können. So sehr arm ist Griechenland nicht, man leistet sich eine vergleichsweise große Armee.

@10:25 latinist

Dass Sie behaupten, heute ginge es ausschließlich um "Migration von Personen, die einfach 'nur' bessere Lebensbedingungen suchen", zeigt, wie wenig Sie sich mit der Materie befassen: 'einfach' und 'nur' ist da gar nichts, wenn Menschen aus Verzweiflung über ihre Lage Folter, Versklavung und Vergewaltigung in Libyen auf sich nehmen und dann die Gefahr, im Mittelmeer zu ertrinken. Dagegen war die Flucht auf einem Esel wohl eher harmlos.
Und wenn Sie meine Kommentare wirklich gelesen haben, wissen Sie, dass ich einerseits für eine korrekte Zuordnung der Begriffe bin, die eben kein Gegensatzpaar bilden, und andererseits auf die begrenzte Bedeutung dieser verbalen Unterscheidung für Menschen, die ihr Land verlassen mussten, hingewiesen habe; auf dieser Begriffsunterscheidung reiten meiner Erfahrung nach meist Menschen herum, die eine bestimmte Gruppe unter Generalverdacht stellen und Ressentiments schüren.

08:45 von Hanno Kuhrt

In Griechenland halten sich zur Zeit maximal 60.000 Flüchtlinge / Migranten auf. Die EU zahlt Griechenland jedes Jahr 2,4 Mrd. Euro Unterstützung für diese Menschen. Das entspricht 40.000 Euro /Jahr für jeden Flüchtling oder Migranten in Griechenland
.
es ist eben ein großes Geschäft unter dem Deckmantel der Humanität

Ich frag mich auch, ob nicht

bestimmte neue Umstände in der Türkei für die steigende Migration nach Griechenland sogar. Die Türkei schiebt unter der Hand massiv nach Syrien ab. Aus mannigfachen Gründen. Das ist Fakt. Also bleibt für viele nur die Flucht nach Griechenland als Ausweg. Ich halte es für ausgemachten Unsinn und völkisch angehauchte Paranoia, die vermeintliche "soziale Hängematte" in D als Hauptgrund für die Flucht zu sehen. So einfache Zusammenhänge gibt's nicht.

So allmählich

Müsste es sich doch herum gesprochen haben, das der Weg nach D weitgehend dicht ist und viele Staaten (auch die eigentlich liberalen Staaten Norwegen,Schweden,Dänemark) niemanden von dort aufnehmen wollen.

Selbst wenn diese Personen von den Inseln weg kommen, bleiben sie vielfach auf dem Balkan hängen.
Unter ähnlichen Verhältnissen.

Man sollte den Leuten Rückkehrangebote in die Heimat machen.
GGF verbunden mit einem Startgeld.

Zeitlich befristet und abgesichert gegen mehrfache Inanspruchnahme.

Wenn das die einzige Option ist für die Leute, werden sie sie wahrnehmen.

Eine weitere mögliche Option wäre die von der Bundesregierung angestrebte Migration von Fachkräften.
Wer eine passende Ausbildung und Sprachkenntnisse hat, dem sollte man ggf. auch helfen.

Wer für diese Optionen nicht in Frage kommt, bleibt halt dort.
Bis seinem Antrag statt gegeben wird oder abgeschoben wird.

Eigentlich ganz einfach.
Aber konsequentes Handeln ist keine Eigenschaft von demokratischen Politikern.

@11:11 von Sisyphos3

"es ist eben ein großes Geschäft unter dem Deckmantel der Humanität"

Das verstehen aber hier die Wenigsten.

Die Meisten hier glauben unsere Regierenden würden aus Humanität so handeln wie sie es z.Z. tun.

Aber hier wird nur Geld von A nach C geschaufelt auf Kosten der B....

@ um 10:47 von andererseits

Die von Ihnen genannten Gründe sind natürlich alle richtig.
Gerade deshalb ist aber die Tatsache, dass es wieder mal ein rechter Politiker sein muss, der im TV die Einhaltung bestehender und geltender Asylgesetze einfordert, umso entlarvender für unsere Politiker und unsere Demokratie.
Und wenn man dann noch mitansehen muß, dass selbst die erbarmungswürdigen Umstände für Flüchtlinge in Griechenland keinerlei Umdenken in der Politik bewirken, sondern nur ein Zementieren der Tatsachen, wird einem Angst und Bange.
In den türkischen Flüchtlingslagern sieht es ähnlich aus. Deshalb sehen wir auch keine Berichte und Filme darüber.
Nur in dem Vorzeigelager, dass europäische Politiker selten besuchen, ist alles schön.
Ansonsten müssen Flüchtlinge in der Türkei mittlerweile sogar progromartige Gewaltausbrüche befürchten.
Soweit ist es in Griechenland, Gott sei dank,(noch) nicht.
Aber eben nur, weil es diese grauenhafte Situation für die Flüchtlinge gibt.

@ spax-plywood

ich meine, die Sache ist recht einfach.

Die Arbeitslosigkeit in der Türkei steigt.

Es gibt so kaum noch Möglichkeiten des Broterwerbs für die Migranten.

Die Türkische Regierung will ihre Gäste loswerden.

Da diese aber nicht zurück nach Hause wollen, nehmen sie den Weg zu ihrem ursprünglichen Ziel auf :
Staaten in Europa mit gut ausgebauten Sozialsystemen.

Die Türkei als auffanggebiet für unerwünschte fällt weg.

Die EU muss sich nun selber um das Problem kümmern.

@ andererseits (11:00)

Menschen sind mittlerweile auch auf dem Mond gewesen. Viele sind bei Tests umgekommen, bis es soweit war.

Der Mensch ist nun mal so: Wenn er etwas will, ignoriert er die Gefahr.

Und was das Ertrinken im Mittelmeer angeht:
Die Chancen gut in die EU zu kommen sind weitaus größer, als im Mittelmeer zu ertrinken (selbst angesichts dessen, dass die Leute nicht schwimmen können und die Boote nicht Seetauglich sind).
Natürlich wäre es schöner, wenn keiner ertrinken würde, aber ca. 98% der Migranten kommen gut über das Mittelmeer und ertrinken nicht. (Zahlen für %-Rechnung habe ich Wikipedia entnommen: "Flucht und Migration über das Mittelmeer in die EU").

@Emil66

Und wie gedenken Sie den zu helfen ohne Geld? Oder einfach am besten ersaufen lassen oder wie super Kurz aus Österreich auf Lampedusa dem Schicksal überlassen wollen. Was und wie wäre es den human für Sie?

m 18. Dezember 2019 um 09:58 von dr.bashir

"Ob jemand berechtigt oder unberechtigt von einem Land in ein anderes "migriert" weiß man erst, nachdem man sich mit seinem Fall beschäftigt hat."

Mitnichten, das wird von interessierten Kreisen gerne allen Gutgläubigen eingeträufelt mit möglichst viel moralischem Gesäusel.
Fakt ist schlicht, daß die Türkei für alle Flüchtlinge sicher ist. Jede weitere Migration ist über Asylrecht nicht mehr abgedeckt und somit illegale Migration. Von den Migranten auf den griechischen Inseln hat wohl kaum einer Vorab ein Visum oder eine Arbeitserlaubnis in Europa beantragt. Mit jedem weiteren sicheren Land, das der Migrant auf seinem Weg durchquert wird seine Sicherheit nicht verbessert, es geht nur noch darum, das Wunschziel zu erreichen.
Was man aus diesen Fakten macht, ist eine andere Frage aber der gutgläubigen Masse eine derartige Verdrehung der Tatsachen zu präsentieren ist unterste Schublade oder gar noch tiefer.

Wir sind in der Pflicht!

Wir sollten Griechenland entlasten und die Flüchtlinge per Flugzeug nach Deutschland holen, am besten schon von der Türkei aus oder noch früher schon aus Afghanistan oder dem Nahen Osten. Die meisten Flüchtlinge schaffen es irgendwann sowieso nach Deutschland. Der lebensgefährliche Weg bliebe ihnen dann aber erspart. Die gleichen Flüchtlings-Flugzeugrouten sollten wir in allen Staaten Afrikas, Südostasiens und Südamerikas einrichten. Die Asylverfahren sollten aber in das Ausgangsland verlegt werden. Wer Asyl erhält, wird mit dem Flugzeug abgeholt. Alle Flüchtlinge, die illegal ankommen, müssen dann aber konsequent zurückgeschickt werden. Die ganze Misere mit den Flüchtlingslagern in Griechenland oder Nordafrika wäre jedenfalls sofort vorbei.

@AufgeklärteWelt

Achso die Faßbomben auf das Volk seitens Assad haben natürlich zu nichts beigetragen oder das die YPG/PYD auch mit vertrieben hatte? Ich rate Ihnen mal sich mit der Entstehung der FSA gründlich zu befassen, ehemalige Männer aus der syr. Armee. Nun sind alle auf einmal islamistische Terroristen, aber natürlich Milizen aus dem Iran und das syr. Regime hatten immer alle friedlich behandelt. Und wie ist die IS überhaupt nochmal entstanden: Durch unberechtigte Bombardierung von USA auf den Irak. Ist das nicht normal das dann psychisch labile Terroristen entstehen die nur alles auslöschen wollen was bei Ihnen auch ausgelöscht hatte. Das soll natürlich keine Rechtfertigung für Terroristen sein, aber die Terroristen in den eigenen Reihen auch mal bestrafen, das wäre gerecht. Terroristen allgemein sollten nicht geduldet werden.

@dr.bashier 10:21

"Stellen wir uns doch einfach mal vor, nur ein Teil der Millionen die Russland, die USA, die Türkei, D und andere für den Militäreinsatz ausgeben wären dafür eingesetzt worden, die Situation der Menschen im Land oder der Flüchtlinge in den Nachbarländern zu verbessern. ..."
.
Ohne die Millionen die besagte Länder ausggeben haben würde in weiten Teilen Syriens und des Irak heute immer noch der IS herrschen.
.
Wem wäre da geholfen?

@latinist, 10:25

"Die UNO hat nämlich zwei Pakte unterschieden: Flüchtlingspakt und Migrationspakt."

Auch Flüchtlinge können sich aber auf den Migrationspakt berufen.

Also ist die Feststellung vollkommen korrekt, dass "Flucht" ein Teilbegriff für "Migration" ist.

Weiß man eigentlich auch mit einem halbwegs gesunden Sprachverständnis...

@ 11:00 von andererseits

"............ auf dieser Begriffsunterscheidung reiten meiner Erfahrung nach meist Menschen herum, die eine bestimmte Gruppe unter Generalverdacht stellen und Ressentiments schüren."
.
Ach, deswegen definiert die UN Migration und Flucht?

@ 11:12 von spax-plywood

"Ich frag mich auch, ob nicht bestimmte neue Umstände in der Türkei für die steigende Migration nach Griechenland sogar."
.
Flüchtlinge genießen einen subsidiären Schutz.
Das bedeutet, das dieser Schutz nicht mehr gegeben ist, wenn der Grund dafür wegfällt.

@ 11:46 von rossundreiter

"Auch Flüchtlinge können sich aber auf den Migrationspakt berufen."
.
Nein, können sie nicht, weil das zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind!
Bei dem einen geht es um die Gewährung von zeitlich begrenztem Schutz (was einige vergessen, das er zeitlich begrenzt ist!), bei dem anderen geht es um die Zuwanderung in ein Land.
Die beiden Sachen haben für die Begründung eines Aufenthaltstitels aber wirklich überhaupt nichts miteinander zu tun.

@Autochon

Wer eine Ausbildung hat und sprachliche Kenntnisse, denen soll also geholfen werden? Ist das nicht eher sich selber helfen um den Fachkräftemangel zu beseitigen oder die Fachkraftpersonalkosten zu drücken? Garantiert werden viele Frauen und Kinder diese tolle Hilfe in Anspruch nehmen können. :)

11:16 von Autochon

wie sagte Herr Seehofer anlässlich eines CSU-Parteitages?
" Wenn schon so viel über Humanität und Christlichkeit gesprochen wird, dann lassen Sie mich zum Ausdruck bringen: Der größte Akt der Humanität ist eine wirksame Fluchtursachenbekämpfung und die Menschen dort zu lassen, wo sie sind. Es ist keine humane Politik, wenn man jungen Menschen die gut ausgebildet sind - also den Leistungsträgern - Anreize gibt, wo anders hinzugehen, denn das vergrößert nur noch das Elend der Länder in denen sie leben.
Die beste Humanität ist, dafür zu sorgen, dass durch organisierte Hilfe der Weltgemeinschaft die Leute dort bleiben, wo sie aufgewachsen sind.

@neutralewelt, 11:52

Auch wenn die UNO "Migration" und "Flucht" definiert, bleibt "Flucht" ein Teilbegriff von "Migration".

Das Wirtschaftsministerium definiert auch "Waren" und "leicht verderbliche Waren".

11:46 von rossundreiter

Auch Flüchtlinge können sich aber auf den Migrationspakt berufen.

Also ist die Feststellung vollkommen korrekt, dass "Flucht" ein Teilbegriff für "Migration" ist.

Weiß man eigentlich auch mit einem halbwegs gesunden Sprachverständnis.///

Nein. Falsch. Dann müsste Migration auch ein Teilbegriff für Flucht sein. So hat jeder sein eigenes gesundes Sprachverständnis.

Unbekannter Sachstand ?

Im Grunde doch alles nicht neu; schon von Anfang an war das Geschäft "Merkel - Erdogan" lediglich zu Gunsten Erdogans zu sehen. Schutz der Außengrenzen der EU durch die EU ist effektiv und realistisch gleich Null zu setzen. Praxis und Umfang der Abschiebungen bewegen sich gleichfalls gleich Null bzw. sind in keiner Weise wirksam. Schlepperbekämpfung an Land bzw. auf dem Wasser völlig ineffektiv. Praktisch bzw. folgerichtig muss insb. im Mittelmeer von einem funktionierenden "Taxidienst" zugunsten der Wirtschaftsflüchtlinge geredet werden. In keiner Weise wird das Thema Migration nach Europa, weder auf die eine noch auf die andere Art und Weise, abschließend in der EU beraten. Persönlich denke ich, dass Glühlampenthematiken, Ölfläschchenthematiken, wie in der Vergangenheit mehr als ausführlich zur Diskussion gebracht, wichtiger zu sein scheinen. Lediglich einige Staaten stehen konsequent zu ihren Meinungen und Maßnahmen.

@ um 11:57 von NeutraleWelt

Insofern ist die Vernichtung Rojavas durch Erdowahn auch im Sinne der EU - Staaten, da die Flüchtlinge in der Türkei, die dort nun angesiedelt werden sollen, nicht mehr nach Europa kommen?
Und die relativ wenigen türkischen Flüchtlinge, die wegen Erdowahn nach Europa fliehen, sind im Vergleich kaum der Rede wert.

eine_anmerkung

Sie sind ja schon dafür bekannt,

1. nur zum Flüchtlingsthema im Sinne der AfD und
2. alle 10 Minuten

einen Post zu verfassen! Das ändert nur nichts daran, dass Sie häufig schon in Ihrem Eingangsstatement allen verraten, dass Sie ausser der Überschrift nichts aus dem Beitrag der Tagesschau verstanden haben und ohnehin jeden Flüchtling pauschal als Wirtschaftskriminellen verunglimpfen. Die Flüchtlinge in erster Linie einmal als Menschen anzuerkennen, die vor was auch immer geflohen sind, spielt da keine Rolle.

Aber jetzt wollen Sie sogar die Griechen dafür kaufen (Schuldenschnitt), eine Grenze zu schützen, die man gar nicht schützen kann. Ich möchte Sie erleben, wie Sie Alte, Kranke, Kinder usw. einfach so an der Grenze abweisen (das machen Sie mal auf der Ägäis oder sonstwo im Mittelmeer. Oder glauben Sie etwa, griechische Grenzschützer dürfen in türkische Häfen einlaufen?

Erkennen Sie endlich die Wahrheit an! Auch wenn es insbesondere der AfD schwer fällt!

Mehr Unterstützung an den Grenzen

Deutschland und Frankreich sind die einzigen Staaten in der EU, die von Anfang an bis heute regelmäßig Migranten / Flüchtlinge aus Asien und Afrika aufgenommen haben. Die anderen EU-Staaten haben irwann kapituliert und die Grenzen dicht gemacht (die nördlichen Staaten sowie Österreich), manche entziehen sich der Verteilung gänzlich (Polen, Ungarn). Dieser EU-Türkei-Flüchtlingsdeal scheint ja somit weitgehend gescheitert. Woran, vermag ich nur zu raten: Vermutlich hat Erdogan nicht genug Geld bekommen, wie er unlängst forderte, oder es lag an der "fehlenden" EU-Unterstützung als er mal eben in Syrien einmarschierte. Und die deutsche Politik schaut weiter nur zu, verspricht immer wieder Unterstützung für Italien und Griechenland, aber es müssten Taten folgen. Taten, damit meine ich mehr Unterstützung am Grenzbereich, mehr Beamte usw...

10:15 von Garfield215

Ich prangere die Zustände in Griechenland an, weil dieses Land genügend EU-Mittel erhält, um alle Flüchtlinge, Migranten und wen auch sonst menschenwürdig unterzubringen und zu versorgen, ganz unabhängig von einem Anspruch auf Schutz.
Griechenland verfügt über die größte Armee in der EU (entsprechend Einwohnerzahl) und damit über genügend Logistische Fähigkeiten das zu leisten.
Die Griechen wollen nicht, dass es den Menschen dort besser geht, denn sie befürchten, dass sie dann in Griechenland bleiben wollen.

Flüchtlinge !

Das Dilemma begann mit dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei. Dies benutzt jetzt Herr Erdogan gnadenlos für seine Zwecke aus, um die Region zu destabilisieren und seine Position zu stärken.
Es sollten alle Zahlungen an die Türkei gestoppt werden, die Türkei aus der NATO geworfen werden, und jegliche wirtschaftliche Zusammenarbeit mit diesem Despoten beendet werden.
Aber auch Griechenland trägt seine Teil dazu bei, und erst recht Länder wie Ungarn, Polen und Tschechien, die viel Geld von der EU kassieren, aber sich weigern, ihren Teil zur Bewältigung der Problematik mit den Flüchtlingen zu leisten.
Solche Länder haben absolut nichts in einer Gemeinschaft wie die EU zu suchen, sie schaden nur, sind egoistisch, Geldgierig und Menschen verachtend .
Außerdem hat die Politik auch ihren großen Anteil an diesem Drama, weil sie es nicht angehen, die wirklichen Fluchtursachen an zu gehen.

@11:33 Tada

Wer das Ertrinken geflüchteter Menschen mit dem Risiko der Mondlandung vergleicht, verabschiedet sich in meinen Augen aus dem Kanon ernstzunehmender Foristen.

um 11:00 von andererseits

>>"..Und wenn Sie meine Kommentare wirklich gelesen haben, wissen Sie, dass ich einerseits für eine korrekte Zuordnung der Begriffe bin, die eben kein Gegensatzpaar bilden, und ..."<<

Das stimmt aber doch nicht ganz und das kann man doch wieder hier in Ihren Kommentaren sehen? Sie werfen bewusst illegale Wirtschaftsmigranten mit Flüchtlingen die beispielsweise vor Krieg und Verfolgung fliehen in einen Topf um den illegalen Wirtschaftsmigranten unterschwellig die gleiche Behandlung (ungerechtfertigterweise) zukommen zu lassen wie Flüchtlinge die sich auf Asyl berechtig berufen können. Und gerade daran krankt doch unser System? Wann werden wir endlich Unberechtigte konsequent abschieben und uns auf die konzentrieren die unsere Hilfe zumindest temporär benötigen? Dann wäre die Akzeptanz in unserer Bevölkerung auch sehr viel höher?

sie tut es zu spät.

sie tut es zu spät. Entsprechend dem Pakt können G jede Woche eine Schiff voll in die Türkei schicken. Kurz nach dem Abschluss des Paktes wurde die Zahl der Zuwanderer geringen weil sie dachten, es lohnt nicht. Da G aber niemand zurück schickt kommen sie wieder in Massen.

griechenland ist selber schuld

ungarn hat es vor gemacht und seine grenzen geschlossen.

griechenland könnte das selbe machen und seine grenzen gegen den willen deutschland und brüssel schliessen und seine marine schicken. immigranten sollten dan eben über den landweg richtung bulgarien.

dieses schöne land, griechenland, wird von unfähigen menschen geführt und aus politischen gründen wird es bald zum chaos kommen und wir wieder eine militärdiktatur dort haben. villeicht besser so.

ich rede keinen schwachsinn, aber immer mehr griechen wünschen sich diese um ihr land wieder in ordnung bringen zu lassen. dieses wird aber verheimlicht wird aber kommen.

es sind keine asylanten ist sind gestrandene die sich gegen assad mit falschen beweisen und anderen mittel einen bürgekrieg entfacht haben.

türkei kann sie nicht nach syrien schicken und will sie los werden und es gelingt auch.

eu politik gescheitert, griechenland ein zweites mal geopfert!

Flüchtlinge !

Man kann die EU nicht mit Australien vergleichen, weil die EU aus 27 Nationen besteht und nicht nur sehr viel Wasser ums sich herum hat, sondern auch normalen Boden.
Das Problem liegt zum einen bei der EU, weil all die unterschiedlichen Länder nicht gewillt sind, eine einheitliche Linie zu verfolgen und oft nur ihre eigenen Interessen durch drücken wollen, siehe Ungarn, Polen und Tschechien.
Dann gibt es leider inzwischen zu viele Populisten, die nur ihre eigene Suppe kochen wollen und da wäre noch die völlig desaströse Handelspolitik mit den Ländern, wo ein großer Teil der Flüchtlinge herkommt.
Ja und nicht vergessen darf der Sultan vom Bosporus, der Kriege führt gegen einen Feind, den es nicht gibt und die EU seit Jahren erpresst.
Außerdem gibt es sehr viele Politiker, die es nicht hinkriegen, die Behörden so auf zu stellen, dass sie zügig und effizient arbeiten können.
So könnte man weiter bilanzieren, da würde ein ganzer Roman entstehen.

@Muzzi

Jaja.... die Bekämpfung der Fluchtursachen.

Schön wäre es, wenn sowas gehen würde.

Aber solange insbesondere die EU zb mit fragwürdigen Handelsabkommen Afrika nach Kräften übervorteilt, wird es sowas nicht wirklich geben.

An sich könnte das, was aktuell passiert, auch als gerechte Strafe für Europa gesehen werden.
Ich habe aber dennoch keine Lust auf Bestrafung....

Und ganz unschuldig sind zb die Afrikaner selber auch nicht an ihren Problemen.

Wenn zb in Südafrika an Hexerei geglaubt wird und man in Tansania Albinos abschlachtet, um die Einzelteile zu verhökern, dann liegt die Ursache dafür auch in der Geisteswelt der entsprechenden Menschen.

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@10:11 latinist

Differenzieren können hilft auch hier: die Tatsache, dass die UN sowohl einen Migrationspakt wie einen Flüchtlingspakt kennt, widerspricht nicht der Tatsache, dass beide Begriffe eben nicht exklusiv zu verstehen sind - das erschließt sich übrigens, wenn man die Pakte liest, denn in beiden Texten ist von "Flucht und Migration" die Rede, die Unterschiede liegen in den Maßnahmenpaketen. Und es ist andererseits nicht zu verwechseln mit der semantischen Klarheit, dass in unserer Sprache "Migration" der Oberbegriff ist, der auch aus den unterschiedlichsten Gründen geflüchtete Menschen umfasst - ganz abgesehen davon, dass es eh ein fragliches Vorgehen ist, dass vornehmlich fremdenskeptische Sofadeutsche die Definitionsmacht haben wollen über Menschen, die Gründe haben, weshalb sie ihre Heimat verlassen (müssen).

Für etliche reduziert sich

Für etliche reduziert sich das Thema auf eine einfach zu formulierende Position: Die -wahlweise- Migranti*nnen oder Geflüchteten sollen in der Türkei, in Libyen oder sonstwo bleiben, ihr Schicksal interessiert uns nicht, genausowenig wie die Frage, was diese Länder eh schon leisten. Um das zu vernebeln, werden u.a. semantische Klimmzüge zu "Migration und Flucht" veranstaltet.
Eine solche Position widerspricht klar der gegenwärtigen deutschen, europäischen und internationalen Rechtslage, ganz abgesehen davon, dass es ein himmelschreiender Irrsinn ist, dass viele der so Positionierten dafür noch angeblich das "christliche Abendland" instrumentalisieren.

Flüchtlinge !

Ja, diese Zustände haben eine Signalwirkung, da gebe ich jedem, der dies auch so sieht recht.
Nur hilft dies nicht wirklich, weil es für alle Staaten der EU eine desaströse Schande ist, was da passiert. Es zeigt das gesamte Versagen von der EU, aber auch das schamlose Verhalten von etlichen Länder der EU. Einige kassieren viel Geld, nehmen aber nie Flüchtlinge auf, boykottieren die Solidarität der Staatengemeinschaft und suchen nur ihre wirtschaftlichen Vorteile. Dass sie damit die Fluchtursachen verschärfen, interessiert sich nicht im geringsten.
Wie die griechische Regierung mit den Flüchtlingen umgeht, ist unmenschlich und ist eine Folge ihrer Unfähigkeit der Behörden vor Ort.
Wenn sie sich nun Hilfe sucht, mag ja sinnvoll sein, aber sie soll doch erst einmal an die Länder sich wenden, die grundsätzlich alle Flüchtlinge abwehren und keine aufnehmen.
Die EU Kommission sollte endlich mal Druck auf diese Länder ausüben, sich endlich solidarisch zu zeigen.

Flüchtlings- und Migrantenelend

Ich weiß wirklich nicht, was der ganze Streit über Migranten oder Flüchtlinge soll.

Mir ist völlig gleichgültig, wie man diese Menschen bezeichnet. Es genügt zu wissen, dass knapp diesseits der EU-Grenze Tausende unter menschenunwürdigen Bedingungen zusammengesperrt sind (von jenseits gar nicht zu reden). Denen muss geholfen werden; und das heißt nicht einfach abschieben.

Ob jemand, der in diesem Punkt anderer Ansicht ist, seinerseits die Wohltaten der reichen Länder verdient, wäre eine interessante Frage.

Flüchtlinge !

Leider werden all diese Konflikte nicht wirklich gelöst, weil ein paar wenige Menschen ihre Ideologie mit aller Macht und Gewalt durch drücken wollen. Dafür werden zig Milliarden verbraten und für viel Leid und Zerstörung gesorgt.
Es geht immer nur um Macht und Geld, Einfluss und dafür Menschen zu unterdrücken.
In Syrien ist es nicht gelungen, den eigentlich Schuldigen zu beseitigen, weil er von Putin gestützt wird, weil der seine Macht und Position im nahen Osten unbedingt haben will.
In Afghanistan sind es hauptsächlich die Taliban, die ihre idiotische, religiöse Ideologie allen auf zwingen wollen, und die Länder, die dort Soldaten haben, sich nicht wirklich darum bemühen, diesen Konflikt zu lösen.
In Afrika sieht es ähnlich aus, da gibt es auch so unbarmherzige "Rebellen", die nur ihre ureigenen Vorteile wollen, und keiner ihnen wirklich auf die Füsse treten will, weil da kaum wirtschaftliche Vorteile auf den ersten Blick zu sehen sind.

Der Flüchtlingsdeal mit der Türkei,

den ich von Anfang an kritisch gesehen habe funktioniert offenbar nicht. Das liegt aber nicht nur an der Türkei, die die Flüchtlinge loswerden will und ihre Strände nicht gut kontrolliert. Es liegt auch an Griechenland, das keine Flüchtlinge zurückschickt wie es vereinbart war. Sondern sie ebenfalls gern loswerden will, gerne nach Norden, also S, Ö, ehemals S oder DK. Insofern St. Floriansprinzip auch in GR

um 12:47 von DB_EMD

>>"..Überschrift nichts aus dem Beitrag der Tagesschau verstanden haben und ohnehin jeden Flüchtling pauschal als Wirtschaftskriminellen verunglimpfen. Die Flüchtlinge in erster Linie einmal als Menschen anzuerkennen, die vor was auch immer geflohen sind, spielt da keine Rolle..."<<

Ich würde mich freuen wenn Sie wenigstens bei der Wahrheit bleiben würden dann wären wir schon einen Schritt weiter? Wo sprach ich von "Wirtschaftskriminellen"? Ich spreche ausschließlich von Wirtschaftsmigranten und diese haben im Gegensatz zu Flüchtlingen die sich auf den Asylstatus berufen können (z.B. Kriegsflüchtlinge) keinerlei Aufenthalts- oder Niederlassungsrecht in der EU und das ist nicht nur meine Meinung, sondern die gültige Gesetzeslage oder wollen Sie diese in Frage stellen?

@ 12:55 von andererseits

"Wer das Ertrinken geflüchteter Menschen mit dem Risiko der Mondlandung vergleicht, verabschiedet sich in meinen Augen aus dem Kanon ernstzunehmender Foristen."
.
Maria und Josef ebenso!

11:25 von nie wieder spd

Was schlagen Sie also vor, was unsere Regierung ändern sollte, um die all gegenwärtige Situation zu verbessern?

Noch mehr Belastung im Spitzensteuerstaat!

Das kommt davon, wenn man sich auf totalitäre und erpresserische Regime einlässt, Frau Kanzlerin.
Wie man der Türkei überhaupt über den Weg trauen kann, verstehe ich absolut nicht.
Migrationsströme sind schon lange die neue Erpressungsmaschinerie, eingefädelt eigens durch unsere Kanzlerin und ihren diplomatischen Deal.
Leider kann man Diplomatie aber nur voraussetzen, wenn man vertrauenswürdige Staaten einbezieht. Das hatte man wohl vergessen.

@ 13:36 von Poliós

"Denen muss geholfen werden; und das heißt nicht einfach abschieben."
.
So sieht es aber das Gesetz nun mal vor. Wer keinen Grund hat, hat auch kein Bleiberecht.

Früher oder wenig später...

... werden sie alle in Deutschland aufschlagen. Naja, wenigstens wäre dann ja ein für allemal das Facharbeiterproblem gelöst.

@deutlich

Haben Sie eine Ahnung: Vielleicht würde es keine Millionen von Flüchtlinge geben in der Türkei und es wären fast alle in der EU, wenns kein Flüchtlingdeal gäbe. Ich sehe das auch kritisch; Die Türkei hat kein Recht Menschen gegen Ihren Willen im Land zu halten, zur EU gehört die Türkei auch nicht, also Reisende nicht aufhalten und gehen lassen wer will. Es war nicht die Türkei welche diesen Deal vorschlug. Die Türkei will Flüchtlinge los werden aber die EU will die Hände ringend oder was will uns dieser Artikel vermitteln?

andererseits 13.14

ihr Schicksal interessiert uns nicht, "
Vielleicht von normalen Menschen etwas viel verlangt, sich für das Schicksal von Millionen Flüchtlingen und Migranten zu interessieren? Sind ja nicht alle Heilige. Aber mal konkret die Frage an Sie: Was ist denn mit dem Schicksal des Nächsten, z.B. der armen alten Witwe in Ihrer Straße? Wie viel Zeit und Fürsorge wenden Sie der zu? Oder dem gehbehinderten alten Mann zwei Straßen weiter? Daran fehlt es doch schon viel zu häufig in unserer Gesellschaft. Das wäre erfahrbare Nächstenliebe. Oder das, was u.a. Frank Zander macht.

@ um 14:11 von Jacko08

Für Griechenland ist natürlich in allererster Linie die griechische Regierung zuständig.
Die könnte aber sicher aus Resteuropa solche Organisationen wie das THW anfordern, auch von der UNO oder ihrer eigenen Armee, um in Windeseile zügig wintertaugliche Provisorien zu errichten und danach anständige und ausreichende Lager für längerfristige Aufenthalte.
Zusätzlich müssen endlich funktionierende Grenzsicherungsmaßnahmen erfolgen.
Das kann zB dadurch geschehen, dass alle EU - Staaten gemeinsam ihre Außengrenzen sichern.
Also an jeder Aussengrenze Beamte der verschiedenen EU - Länder Dienst schieben. Gemeinsam. Denn für die Binnengrenzen benötigt man ja dann weniger Personal. Und Arbeitslose, die in allen Staaten Millionenfach vorhanden sind, können auch zur Grenzbewachung weiterqualifiziert werden.
Wenn die schon als Fachkräfte für die Wirtschaft nicht gefragt sind.
Weiterbildung für Arbeitslose ist ja gerade angekündigt worden. Zumindest in Deutschland.

@Hackonya2 14.59

Iyyi günler! Ich war wegen des Flüchtlingsdeal deshalb skeptisch, weil die EU damit die Sicherung ihrer Außéngrenzen aufgibt und delegiert und damit erpressbar wird, wie man sieht. Niemand hat die Türkei zur Annahme gezwungen. Allerdings müssen natürlich von der EU auch die finanziellen Zusagen zeitnah erfüllt werden. Ich erkenne durchaus an, was die Türkei hier leistet und geleistet hat. Aber so sehr willkommen scheinen die Flüchtlinge in der Türkei auch nicht zu sein, oder? Oder nur woanders?

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