Kommentare

Der Mangel an konstruktiven(!) Lösungsansätzen schadet allen

"Gewerkschaften uneins - aber gegen Macron" - "Viele Menschen kamen nicht oder zu spät zur Arbeit - und anschließend nicht wieder nach Hause. Besonders die Menschen, die aus den Vorstädten ins Zentrum fahren müssen, traf es hart. Touristen (...) konnten Sehenswürdigkeiten nicht besichtigen - der Eiffelturm und zahlreiche Museen blieben erneut zu. Darüberhinaus traten Lehrer, Ärzte und Anwälte in den Ausstand. Schulunterricht fiel aus, Prüfungen wurden abgesagt. Auch Krankenschwestern und Apotheker streikten. Krankenhäuser sprachen Zwangsverpflichtungen aus, um die wichtigsten Behandlungen sicherzustellen. In (...) fiel der Strom aus"

Okay, was die streikenden und protestierenden Bürger nicht wollen, wissen inzwischen alle. Aber: Was WOLLEN sie denn nun genau? Und vor allem: Wie wollen Sie es erreichen? "Dagegen sein" ist schließlich kein Lebensinhalt. Und von nichts kommt bekanntlich auch nichts. Außerdem: Gemeinsame Feindbilder waren noch nie ein geeigneter gesellschaftlicher "Kitt".

18:28 von Nettie "Was WOLLEN sie denn nun..."

Ja wo laufen sie denn - alle, bei denen es OK ist, wollen vermutlich, das es so bleibt und das die Welt sie in ihren kleinen OK-Paradies in Ruhe lässt. Ist doch ganz einfach, so muss man für die betroffenen Kreise eigentlich nur eine jeweils eigene Rentenkasse zuständig machen und sehen, wie lange die ohne Transfehrleistungen zurande kommt. So oder ähnlich geht das ja im größeren auch. die bunten Blütenträume finden an der Realität ihre Grenze.

Sonderrechte und Privilegien

Sind diese wichtiger, als das alle Franzosen, etwas davon haben?

@ um 18:28 von Nettie

Bei den Hintergrundinformationen ist tagesschau.de immer etwas sparsam.
Möglicherweise reichen die Sprachkenntnisse der dortigen Journalisten der ARD nicht aus?
Ansonsten kann ich mir so etwas auch nicht erklären. Zumal ja gleich ein ganzes Studio mit dazugehörigem Personal und sicher auch mit örtlichen Kräften vorhanden ist.
Oder dort wird auch am falschen Ende gespart, so dass Übersetzungen nicht mehr im Etat sind.
Aber vielleicht erklärt tagesschau.de mal den Umstand der nachlässigen Berichterstattung.
Das fällt ja häufig auf und ich frage mich manchmal, ob nicht besser doch die Gebühren erhöht werden sollten.

Frankreich stehen

Frankreich stehen schmerzhafte Reformschritte bevor, die Deutschland längst hinter sich hat.

Revolutionsgeister

Viele meinen in Frankreich, man müsse nur wie 1789 auf den Strassen und Plätzen "rumlaufen" und dann würden ihre bürgerlichen Rechte - wie damals - bestehen bleiben...die Renten- und Pensionsprivilegien sind aber nicht in Stein gemeißelt und die Streikenden sollten bedenken, daß dies auch irgendwie bezahlt werden muß - und zwar von der großen Zahl der vom Streik Betroffenen...die Staatsquote der Beschäftigten in Frankreich ist viel zu hoch und die Produktivität reicht nicht mehr, die Rentenprivilegien zu finanzieren...der Schuldenberg in Frankreich wird weiter anwachsen, wenn die Regierung nicht hart bleibt.

@ um 18:37 von Struwwelpeter

Völlig Richtig. Die Sonderrechte und Privilegien sollten einfach auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet werden. Dann wäre der Streik bald vorbei.

Wir sollten hoffen,

dass diese Proteste nicht auf Deutschland übergreifen. Die Deutschen sind zwar eine selbstzufriedene und träge Masse, aber einmal in Bewegung nur noch schwer zu bremsen. Oder nach Adenauers Worten: Wenn es an der Ruhr brennt, hat der Rhein nicht genug Wasser, um die Flammen zu löschen.

@nettie 18:28

Vielleicht "wollen" sie ja einfach dass es so bleibt wie es ist oder wahr. Also keine Hardcore Umverteilung aus allen möglichen Gründen (Demographie, Klima, Summe der Lottozahlen <1300 wie auch immer...) erdulden wie in einem gewissen Nachbarland, wo jeder, der den "Lage der Nationen-Blick" draufhat damit ernstgenommen wird....

@18:47 von nie wieder spd

„ Völlig Richtig. Die Sonderrechte und Privilegien sollten einfach auf alle Arbeitnehmer ausgeweitet werden. Dann wäre der Streik bald vorbei…“

… und Frankreich wäre völlig pleite mit dem Resultat, dass niemand mehr Rente bekommt.

Mit Klassenkampfparolen aus dem vorletzten Jahrhundert kommt man nicht weiter, im Gegenteil.

Komisch

Schon gemerkt? Jede "Reform" der letzten zwanzig Jahre brachte eine Absenkung des Wohlstands breiter Mittelschichtsteile. Geht es auch mal anderes herum?

Laut OECD Data wurde der in Frankreich erzielte Gewinn von Unternehmen im letzten Jahr nur mit 4,58 % besteuert (Tax on Corporate Profits, % of Taxation). Wie wäre es mal die Steuern einzutreiben die schon auf dem Papier stehen? Das wäre doch mal was und dann könnte das Renteneintrittsalter sogar problemlos _gesenkt_ werden.

Paris:Erneuter Protest gegen Rentenre....

Erneut ist der Protest nicht,ihn gibt es seit Wochen.Jetzt sind auch die LKW-Fahrer dabei.Da zeigt sich,wie viele dort Rückrat haben.Ganz im Gegensatz zu den Hoffmännern.
Da könnte es glatt sein,daß sich die Vorteile,die sich zum Beispiel die AXA erhofft,durch Zusatzrentenverträge(Produkte),nicht zum tragen kommen.

@ Adeo60 um 18:45

"Frankreich stehen schmerzhafte Reformschritte bevor, die Deutschland längst hinter sich hat."

Da die Franzosen und alle anderen sehen können, wohin Ihre schon hinter sich gebrachten "Reformschritte" Deutschland gebracht haben, Demonstrieren immer mehr Menschen in Frankreich. Den größten Billiglohnsektor in Europa mit sozialem Kahlschlag scheinen die Franzosen nicht haben zu wollen.

Deutschland stehen m.M.n. schwere und schmerzhafte Reformschritte bevor um dem erzkonservativen Neoliberalismus, der seit Anfang der 90er umgesetzt wurde, endlich abzuschütteln und eine Gesellschaft zu schaffen, die wieder beginnt immer mehr Leute in die gleiche Gesellschaft aufzunehmen, anstatt immer mehr Menschen einfach nicht mehr zur Gesellschaft zählen zu lassen.

Ich wünsche den Franzosen viel Glück ihre erkämpften Rechte gegen die EU-Oligarchen und deren nationalen Handlanger zu verteidigen. Hoffentlich springt der Funke auch nach BRD rüber. Schluss mit den sozialen/arbeitsrechtlichen Kahlschlag!

@landart um18:45Uhr

Sie haben eine absolut zutreffende Analyse gemacht! Die Vielzahl an französischen Gewerkschaften haben noch die Frage der Finanzierbarkeit ihrer Forderungen gestellt. In Deutschland kann man froh sein, daß sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber sich noch einen Realitätssinn bewahrt haben. Und in Frankreich glaubt man sich eben immer noch im 18.Jahrthundert. Macron hat erkannt, an was Frankreich krankt, aber das ist eben eine sehr, sehr unangenehme Wahrheit.

@Bernd Kevesligeti..

"Da zeigt sich,wie viele dort Rückrat haben.Ganz im Gegensatz zu den Hoffmännern."

Frankreich hat eine 230-jährige Erfahrung mit Revolutionen, die aber auch nicht immer gute Ergebnisse erzielten..

@ um 19:03 von Egleichhmalf

Ähnlich wie in der BRD würde es auch in Frankreich ausreichen, die Steuerhinterzieher entsprechend zu verfolgen, die gestohlenen Steuern einzutreiben und die Steuervermeidung mit anständigen Gesetzen zu verhindern.
Allein das eintreiben von gestohlenen Steuern würde in der BRD ca 125 Milliarden Euro zusätzlich für die Staats - und die Länderhaushalte einbringen.
Genug für gute Renten. Hier wie dort.

19:06 von Bernd Kevesligeti

Paris:Erneuter Protest gegen Rentenre....

Erneut ist der Protest nicht,ihn gibt es seit Wochen.Jetzt sind auch die LKW-Fahrer dabei.Da zeigt sich,wie viele dort Rückrat haben.Ganz im Gegensatz zu den Hoffmännern.
Da könnte es glatt sein,daß sich die Vorteile,die sich zum Beispiel die AXA erhofft,durch Zusatzrentenverträge(Produkte),nicht zum tragen kommen.
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Die demonstrieren aber nicht gegen die Kürzungen der Vrteile der Beschäftigten im öffentlichen Dienst.
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TS zitiert und zeigt Lehrer und Ärzte
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Die Lehrern behauptet anstelle der bekannten 2 jedoch 4 Jahre länger arbeiten zu müssen.
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Für das bisherige Privileg streiken LKW-Fahrer sicher nicht.

@18:45 von Adeo60

"Frankreich stehen schmerzhafte Reformschritte bevor, die Deutschland längst hinter sich hat."

Mag sein, aber Deutschland sollten die Franzosen nicht als Vorbild betrachten. Ich weiß, dass Sie die aktuellen Zahlen nicht wissen wollen, denn ein anständiger Mensch kann sie nicht schönreden und schon gar nicht gutheißen.

Dennoch lt. WSI :
Die reichsten zehn Prozent besitzen den aktuellen Zahlen zufolge mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens, währen die ärmere Hälfte der Bevölkerung nur 1,3 Prozent des Gesamtvermögens hält . Das oberste eine Prozent besitzt dabei 18 Prozent des Gesamtnettovermögens - soviel wie die unteren drei Viertel zusammen. Immerhin 15 Prozent verfügen über gar kein Vermögen.

Macron hat nicht aufgepaßt

Er hätte Merkel kopieren sollen: Teile und herrsche. Wenn man die Lebensbedingungen nur einzelner Bevölkerungsruppen verschlechtert, bekommt man es nicht mit der Gesamtheit zu tun. Also Schritt für Schritt vorgehen, keine umfassende Reformen mit der Brechstange. Irgendwann gewöhnen sich die Franzosen daran. Haben wir Deutsche uns auch.

Revolutionsgeister?

Wer "kämpft" dort um seine Vorteile gegenüber normal steuererwirtschaftenden Bürgern zu verteidigen?
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Auch hier nur zu Lasten der Bevölkerung?
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Staatsdiener, die nicht einsehen, behandelt zu werden, wie ordinäre Bürger.

re von 91541matthias 19:12

Und Deutschland hat eine 230-jährige Erfahrung mit Konterrevolutionen.Die Folgen kann man sich begucken....

@18:28 von Nettie

"Okay, was die streikenden und protestierenden Bürger nicht wollen, wissen inzwischen alle. Aber: Was WOLLEN sie denn nun genau? Und vor allem: Wie wollen Sie es erreichen? "Dagegen sein" ist schließlich kein Lebensinhalt. Und von nichts kommt bekanntlich auch nichts. Außerdem: Gemeinsame Feindbilder waren noch nie ein geeigneter gesellschaftlicher "Kitt"."

Gehen Sie denn davon aus, dass wir hier in Deutschland umfassend unterrichtet sind? Ich weiß es nicht, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die französche Presse da naturgemäß umfangreicher berichtet.

"Touristen (...) konnten Sehenswürdigkeiten nicht besichtigen"

Das wäre das Letzte, was mich als Streikende stören würde.
Als hier in Hamburg Ende der 70iger Jahre der öffentliche Dienst gestreikt hatte (es hatten sich gut 10.000 Teilnehmer an den Landungsbrücken versammelt) fielen auch die Hafenrundfahrten aus. Welch ein Drama.
Ich wünschte es gäbe diese ÖTV noch. In der Pflege sähe es jetzt besser aus.

Meinen Sie? Und in spätestens

Meinen Sie? Und in spätestens 15 Jahren muss man sich dann in Frankreich auch mit Altersarmut und "Respektrente" befassen, weil man ein gutes Versorgungssystem in typisch neokapitalistischer Manier in die Tonne gekloppt hat? Die Gewerkschaften sind gegen die Rentenpläne der Regierung, weil eben nicht alle gewinnen, sondern sehr viele verlieren, und die Solidarität in der französischen Gesellschaft mit den Gewerkschaften ist eben noch um einiges größer als bei uns, auch wenn es um Protest gegen prekäre Arbeitsverhältnisse, Arbeitslosigkeit und Verlängerung der Lebensarbeitszeit geht.

19:16 von nie wieder spd

Allein das eintreiben von gestohlenen Steuern würde in der BRD ca 125 Milliarden Euro zusätzlich für die Staats - und die Länderhaushalte einbringen.
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also machen wir das
und dann bringen wir die Arbeitslosenquote in Richtung von 0 %
schauen dass jeder Verantwortung zeigt
zumindest ner ehrenamtlicher Tätigkeit nach geht

@19:03 Säbelzahn & 19:08 Pilepale

Sie bringen es beide gut auf den Punkt. Aber Sie werden hier viel Gegenwind bekommen, denn z.B. bei der Frage "Wer soll das bezahlen?" ist der "Blick nach oben" auf die reichsten Schichten und die Umternehmensgewinne ideologisch arg getrübt und oft genug verboten...

Proteste in Frankreich...

Erstmals haben alle großen Gewerkschaften gemeinsam zum Streik gegen die Rentenpläne der Regierung aufgerufen.
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Die Franzosen machen es richtig ! Sie kämpfen gegen diese Reform ! Eine Rentenreform ( besser Rentenkürzung) haben wir hier auch schon hinter uns, und was passierte hier von seiten der Gewerkschaften und sozialverbänden ? Nichts...Last die Leute mal bis 67 Arbeiten...Obwohl, das wird ja noch nicht das Ende sein. Die sogenanten "Experten" reden hier doch schon von 70 oder 73 Jahren. Aber bitte kommt mir nun nicht mit einen anders geht es nicht, das können wir uns nicht weiter leisten ! Das stimmt nicht ! Deutschland kann es sich leisten ! Und Frankreich auch. Wir haben das Geld. Es muß nur richtig verteilt werden.
Zum Glück bin ich seit zwei Jahren in Rente...aber es ist traurig was Politiker den Menschen zumuten...

Massenproteste

Am 17. Dezember 2019 um 18:49 von Augustus Cäsar
Die Deutschen sind zwar eine selbstzufriedene und träge Masse, aber einmal in Bewegung nur noch schwer zu bremsen. 
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Richtig ! Die Initiative muß aber wie in Frankreich von den Gewerkschaften kommen.

Die Franzosen sind nicht so

Die Franzosen sind nicht so zahme Lämmer wie die Deutschen. Sie wehren sich - sehr verständlich und nachvollziehbar - gegen ein schleichend eingeführtes französisches Hartz-4-System, das zu einer noch weiteren Umverteilung von unten nach oben führen würde.
Sie haben schon einmal ein Feudalsystem gestürzt. Und sie haben das Zeug dazu, auch den neuen Feudalismus, wenn nicht zu beseitigen, so doch zumindest in die Schranken zu weisen.

Der Schulterschluss

zwischen Gewerkschaften und Gelbwesten wird für Macron eine ernsthafte Bedrohung. Man kann nicht gleichzeitig zum "Klimaschutz" Sprit und Heizung verteuern und gleichzeitig Renten senken wollen, zumindest nicht in Frankreich! Da schafft sich Macron seine Opposition selbst, weil er zu viel gleichzeitig angehen will.

paris-erneuter-massenprotest-gegen-rentenreform

Lieber nie wieder spd, Sie schreiben :Ähnlich wie in der BRD würde es auch in Frankreich ausreichen, die Steuerhinterzieher entsprechend zu verfolgen, die gestohlenen Steuern einzutreiben und die Steuervermeidung mit anständigen Gesetzen zu verhindern.
Allein das eintreiben von gestohlenen Steuern würde in der BRD ca 125 Milliarden Euro zusätzlich für die Staats - und die Länderhaushalte einbringen.
Genug für gute Renten. Hier wie dort."

ich stimme Ihnen in diesem Punkt begeistert zu,
Aaaaaber .... in meinem vollem Ernst : Das Entreiben von gestohlenen Steuern würde - augenblicklich - die "Einnahmen" in Form von =>Parteispenden ganz empfindlich =>reduzieren !
Die nächsten Wahlen sind in Reichweite,.....also verbietet jeder Schatzmeister alle Aktionen, welche den Geldstrom mindern könnten.
Unsere "Demokratie der Parteien"basiert auf Parteispenden..... (ist das Korruption ?)

19:57 von Der freundliche...

Massenproteste

Am 17. Dezember 2019 um 18:49 von Augustus Cäsar
Die Deutschen sind zwar eine selbstzufriedene und träge Masse, aber einmal in Bewegung nur noch schwer zu bremsen.
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Richtig ! Die Initiative muß aber wie in Frankreich von den Gewerkschaften kommen.
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In Frankreich sollen die Privilegien überwiegen von Staatsdienern durch Gewerkschaften erhalten bleibenn.
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Diese Belastungen sollen also die Gewerkschaften in Deutschland den Bürgen auch erhöhen?
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(zugunsten A13, zu Lasten der Toiletten und Unterrichtsausfall)

19:59 von Wolfgang E S

Die Franzosen sind nicht so zahme Lämmer wie die Deutschen.
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interessant
wo doch immer behauptet wird
die Menschen wären überall gleich
zumindest hätten gleiche Interessen - weltweit

Proteste in Frankreich...

Die Gewerkschaften appellierte an die Regierung, auf die faktische Erhöhung des Renteneintrittsalters von bisher 62 auf 64 Jahre zu verzichten und stattdessen die Rentenbeiträge für alle zu erhöhen.
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Ich glaube, wenn diese Forderungen der Gewerkschaften, also der Menschen in Frankreich noch einige Zeit weitergehen, dann knickt die Regierung ein. Und das zurecht !

Am 17. Dezember 2019 um 19:10 von karlheinzfaltermeier

"In Deutschland kann man froh sein, daß sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber sich noch einen Realitätssinn bewahrt haben."

"Realitätssinn" heißt für Sie also, freiwillig von dem Kuchen, der von der gesamten Gesellschaft erwirtschaftet wurde, noch mehr an die Multimillionäre abzuzweigen?

Gewerkschaften!!

Nicht zu glauben - diese Gewerkschaften. Hätten sie in den letzten 3-4 Dekaden ihren Job gemacht, wären die Rentendiskussionen und -höhen weniger ein Thema in der heutigen Zeit. Jetzt rufen die Mit-Verursacher zum Streik auf und wieder mal ist allein die Regierung schuld.

Am 17. Dezember 2019 um 19:16 von nie wieder spd

"Allein das eintreiben von gestohlenen Steuern würde in der BRD ca 125 Milliarden Euro zusätzlich für die Staats - und die Länderhaushalte einbringen."

970.000 Euro für die Werbung in Zeitungen,
„Der neue Rentenpakt für Deutschland“
Insgesamt, 1 Milliarde Euro nur für Eigenwerbung der Politiker.

Steuererhöhungen braucht niemand, obwohl von 50 Millionen Beschäftigten 150 € mehr p.a., entspricht etwa der neuen Klima-Steuererhöhung.,

zahlt auch der „Hart4“ Arbeiter,

das sind dann 150 Milliarden, also in etwa passend zu den von Ihnen geschätzten 125 Milliarden.

Durch Selbstüberschätzung, Planungsfehler und Profilierungssucht von Politikern, kommt es zu fragwürdigem, dreisten Umgang mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger.

Die ersehnten Sterntaler, wird es trotzdem nicht geben.
Weil schon verplant, z.B.

Metallzäune vor Zebrastreifen oder Krankenwagen für Wölfe …
„nach oben offene Zubehörliste“.

Und dafür würden Sie wirklich sehr gerne mehr Steuern zahlen?

auch wenn ich

die tageschau des öfteren mal kritisiere, manchmal vlt. zu unrecht, aber ich muss doch mal die relativ neutrale berichterstattung hier loben. dagegen das ZDF? oh weh! dort hat man eben wieder einen bericht gezeigt, in dem man dem zuseher unterschwellig eintrichtern wollte, wie böse diese demonstrationen doch sind.

@Egleichhmalf

"Mit Klassenkampfparolen aus dem vorletzten Jahrhundert kommt man nicht weiter, im Gegenteil."

mit dem propagieren eines turbokapitalismus, der 1% der bevölkerung immer reicher macht, während 99% immer weniger haben, aber ganz bestimmt auch nicht!!!

Die Franzosen haben eben revolutionäre Gene.

Die Deutschen jammer über die Rente mit 67 um dann festzustellen, dass es noch schlimmer hätte kommen können.

20:15 von Wolfgang E S

Am 17. Dezember 2019 um 19:10 von karlheinzfaltermeier

"In Deutschland kann man froh sein, daß sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber sich noch einen Realitätssinn bewahrt haben."

"Realitätssinn" heißt für Sie also, freiwillig von dem Kuchen, der von der gesamten Gesellschaft erwirtschaftet wurde, noch mehr an die Multimillionäre abzuzweigen?
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Ihnen ist also ein 4zu1-Mark-System (weltweit) lieber, in dem man mangels Kaufmöglich Sparguthaben erzielt.
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Nur beim nächstenmal gibt es dann keinen Staat der 1:1 umtauscht.
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Systemveränderung, bei dem Wanderarbeiter in China die beste Referenz sind?

@20:15 von Wolfgang E S @ 19:10 karlheinzfaltermeier

//"In Deutschland kann man froh sein, daß sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber sich noch einen Realitätssinn bewahrt haben."

"Realitätssinn" heißt für Sie also, freiwillig von dem Kuchen, der von der gesamten Gesellschaft erwirtschaftet wurde, noch mehr an die Multimillionäre abzuzweigen?//

Es gibt hat die, die den Kuchen backen und die, die ihn essen.
Isst der Bäcker selbst von seinem Kuchen, ist er eine Dieb.
Ich glaube, das enspricht dem Realitätssinn der Arbeitgeber, einiger der heutigen Gewerkschaften, und all derer, die ihre Schäfchen im Trockenen wissen.

Wie heißt es u.a. so schön in dem Gedicht von Erich Kästner "Morgen Kinder, wirds nichts geben, nur wer hat, bekommt geschenkt...": Reiche haben Armut gern...

Die Franzosen sind zu beneiden!

Wenn es an ihr Geld geht, gehen sie geschlossen auf die Straße und zeigen der Regierung, wer ihr Arbeitgeber ist.
In Deutschland unvorstellbar! Hier wird eher für mehr Abgaben und höhere Steuern protestiert...

Proteste in Frankreich...

Am 17. Dezember 2019 um 19:10 von karlheinzfaltermeier
@landart um18:45Uhr
In Deutschland kann man froh sein, daß sowohl Gewerkschaften als auch Arbeitgeber sich noch einen Realitätssinn bewahrt haben.
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Aha. Und Realistisch soll heißen die Menschen müssen bei uns bis 67 und bald bis 70 oder länger Arbeiten ? Natürlich bei immer weiter sinkenden Renten ! Nur weil uns die Politiker und Arbeitgeber weißmachen wollen wir können es uns nicht weiter leisten nur bis 65 Jahren zu Arbeiten ? Fakt ist: Unsere Rentenreform ist und bleibt eine gigantische Rentenkürzung. Und das soll man gutheißen ? Ich glaube irgendwann läuft auch in Deutschland das Fass über...

Besitzstands-Wahrer

@ HSchmidt:
Die Franzosen haben eben revolutionäre Gene.

... und Gene für das Klammern an Besitzständen und alten Zöpfen. Immer auf Kosten der nächsten Generation.


Die Deutschen jammer über die Rente mit 67

Wer jammert ist selbst schuld. Ich arbeite gern und mag meinen Beruf.

re hschmidt

"Die Franzosen haben eben revolutionäre Gene"

Gene können keine Rente finanzieren.

Kontraproduktiv

Die Streikenden machen sich leider nicht klar, dass sie nicht den Politikern eins auswischen, sondern sich selbt. Diese Streiks kosten ein irres Volksvermögen.

Standhaft bleiben

Ich fordere die Politik in Frankreich auf, standhaft zu bleiben. Zieht die Renten-Reformen durch, es muss sein.

20:32 von HSchmidt

Die Franzosen haben eben revolutionäre Gene.

Die Deutschen jammer über die Rente mit 67 um dann festzustellen, dass es noch schlimmer hätte kommen können.
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MIch sttört das nicht deuticher rauskommt um wessen Privilegien es hier geht.
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Da geht es öffensichtlich um Verlängerung um 2 Jahre 74.
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Also was ist für Sie hier schlimmer?
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Nur klagt dann dort eine Lehrerin in der TS, das Sie 4 Jahre länger arbeiten soll.
*
Dafür streikt also in F ein LKW-Fahrer?

Gerade diejenigen Franzosen,

Gerade diejenigen Franzosen, die nicht privilegiert sind würden von der geplanten Rentenreform profitieren. Dass die Privilegierten Beschäftigten gegen Privilegien-Abschaffung demostrieren verwundert nicht wirklich, ist aber äußert unsoziales Verhalten der allgemeinen Bevölkerung gegenüber.

Weder Klassenkampf noch Turbokapitalismus

@ suomolainen

Der Westen muss einen dritten Weg einschlagen, weder Klassenkampf noch Turbokapitalismus sind sinnvoll. Sinnvoll ist ein dritter Weg von sozialer Marktwirtschaft, die auf einem Konsens und Dialog aller Beteiligten aufbaut.

Alter Glaube....

Mit der gesprungenen Schallplatte von den 1% Reichen und 99% Armen versuchen immer noch Ewiggestrige Pluspunkte zu gewinnen...1. gibt es eine solche Einkommensverteilung nicht und 2. wird es immer aufgrund der Unterschiedlichkeit der Menschen eine unterschiedliche Verteilung der Einkommen geben ...einige französische Gewerkschaften glauben immer noch, sie könnten bei den Gewinnen aus der Produktivität mehr für sich abzweigen, als ihnen real in Bezug zu ihrer Leistung zustehen würde. Übrigens nach den Wirren der Revolution beendete Napoleon Bonaparte die Träumereien der Bourgeoisie und des Proletariats....

@20:24 von HadiH

"Gewerkschaften!!
Nicht zu glauben - diese Gewerkschaften. Hätten sie in den letzten 3-4 Dekaden ihren Job gemacht, wären die Rentendiskussionen und -höhen weniger ein Thema in der heutigen Zeit. Jetzt rufen die Mit-Verursacher zum Streik auf und wieder mal ist allein die Regierung schuld."

Von welchen Gewerkschaften reden Sie? Die Deutschen können es nicht sein, die schlafen nämlich noch und in den kurzen Dämmerphasen wundern sie sich, dass ihre Schäfchen in alle Richtungen davongelaufen sind.
Die Regierung beschwört bei Tarifverhandlungen regelmäßig böse Geister herauf: Gefährdung von Arbeitsplätzen, des Aufschwungs usw.. Und vor diesen Geistern haben die Gewerkschaften Angst bekommen und rühren sich nicht mehr.

Wir können uns in allen Belangen

von den Franzosen was abschauen. Insbesondere unsere Kuschelgewerkschaften!!!

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