Ihre Meinung zu: Report zur Pressefreiheit: Gefährliche Zeiten für Journalisten

17. Dezember 2019 - 8:02 Uhr

Weltweit sind in diesem Jahr 49 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden. 389 sitzen in Gefängnissen. Besonders rigide gehe China mit der Presse um, berichtet "Reporter ohne Grenzen" in seiner Jahresbilanz.

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Kommentare

Vorwürfe gegen Reporter ohne Grenzen.

Unterstützer von verfolgten Journalisten z.B. in der Ukraine haben sich beklagt, dass ihre Meldungen ignoriert werden, sogar wenn sie von der OSZE angeprangert werden.

Schade das im Artikel hauptsächlich nur China,Türkei und Mexiko

benannt werden, denn für die westliche Wertegemeinschaft trifft das ebenso zu. Man denke hier an Malta und Assange.

Messen mit zweierlei Maß

Der Umgang mit Journalisten in China, Saudi Arabien und co. ist natürlich schrecklich.
Allerdings sollte niemand vergessen, was aktuell mit Julian Assange auf europäischem Boden geschieht. Solange so drastische Menschenrechtsverletzungen geschehen können, ist der Westen in keiner Position andere Länder dafür zu rügen.

Gefährliche Zeiten für Journalisten

war das jemals anders ?

rer Truman Welt

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, den Reportern auf dieser Welt, die investigativ oder wirtschafts-politisch-gesellschaftlich auf einem vergleichbaren Niveau berichten und dabei mitunter ihre Gesundheit oder gar ihr Leben gefährden meinen größten Respekt und meine Achtung aussprechen. Sie arbeiten und vertreten aus meiner Sicht das höchste Gut einer (wirklich) freiheitlichen Demokratie.
Wenn die Landessprachkenntnis eines Einwanderes als wichtigstes Meßkriterium einer gelungenen Integration ist, dann ist für mich die Pressefreiheit das wichtigste Merkmal für eine (echte) freiheitlich demokratische Gesellschaft. Sie zeigt eindeutig den Grad des demokratischen Verständnis der Regierenden/Mächtigen an. Wenn diese Freiheit behindert, verhindert oder gar unterdrückt wird, ist es keine Demokratie, sondern tendenziell eine Diktatur. Die aufgezeigte Entwicklung in der Welt ist so erschreckend wie alarmierend!

Journalisten und Whistleblower

Sie sind diejenigen, die uns Informationen über den wahren Zustand unserer Demokratien und der Verfilzung zwischen Politik und Wirtschaft liefern können.

Und da nehme ich durchaus in Kauf, dass einige von ihnen auch interessengeleitet sind und es mit objektiver Berichterstattung und der Wahrheit nicht so ernst nehmen, wie sie den Anschein erwecken.

Die zynisch anmutende Frage

Die zynisch anmutende Frage "War das jemals anders?" zeugt nicht gerade von Respekt vor der Arbeit von Journalist*innen, die für eine unabhängige kritische Berichterstattung enorme Gefahren auf sich nehmen und nicht selten ihr Leben riskieren. Der Verweis auf Wikileaks-Mitgründer Assange steht übrigens nicht im Gegensatz zu dem Bericht; an seinem Fall wird allerdings besonders deutlich, dass unter Trump, der Anklage gegen ihn erhob, der Schutz der Pressefreiheit in den USA längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Nicht nur in China

In Grossbritannien ist man offenbar als echter Journalist auch mit Folter und Tod bedroht, siehe Julian Assange und die englische Justiz. Wo bleiben die Proteste unserer Jounalisten?

Reporter ohne Grenzen

Das Risiko einer strafrechtlichen Verfolgung sei für Medienschaffende in der Türkei insgesamt gestiegen...
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Schlimm wie Weltweit die Pressefreiheit interpretiert wird. Von Seiten der Politik in der EU wird aber die Situation von freien Journalismus in der Türkei stillschweigend hingenommen. Man hat den Eindruck der EU oder unseren Politikern sind gute Beziehungen zu wichtig und Wirtschaftsbeziehungen wichtiger als öffendliche Kritik an dieser Situation. Laut Journalisten ohne Grenzen sitzen in der Türkei zZ. 165 Journalisten wegen Türkeikritischer Berichterstattung in Haft. Die Türkei bezeichnet sich in seiner Verfassung selber als Demokratische soziale Republik entfernt sich aber durch Erdogan immer weiter Demokratischen Prinzipien! Denn nicht nur Journalisten laufen Gefahr bei Kritik in Haft zu geraten. Auch andere Berufsgruppen werden systematisch kontrolliert und können bei Kritik in Haft genommen werden. Man braucht also gar nicht so weit nach China zu schauen !

Wie ist „Reporter ohne

Wie ist „Reporter ohne Grenzen“ organisiert?
Ist man da als Journalist Mitglied?
Tragen die Medienkonzerne zur Arbeit von „Reporter ohne Grenzen“ bei?
Wird zB eine Rechtsabteilung finanziert, die versucht jeden Fall eines Verhafteten oder getöteten Journalisten aufzuklären?
Mit ganzen Heerscharen von kundigen Rechtsanwälten, die sich im Recht der jeweiligen Staaten auskennen und mit vielen Journalisten, die versuchen den „Fall“, an dem der getötete oder verhaftete Journalist gearbeitet hat, aufzuklären?
In Malta wäre es doch kein Problem, so zu verfahren, auch unter Mitwirkung sämtlicher europäischer Justizministerien.
Selbst über die Fälle von Herrn Dündar oder Herrn Yücel hört man hier überhaupt keine Einzelheiten. Ein Versuch einer Aufklärung dieser Fälle wird von europäischen Medien oder Regierungen nicht betrieben. Haben Deutschland oder andere freie Staaten dort keine Geheimdienst - V - Leute, die zur Klärung beitragen können?
Wie unterstützt die ARD „Reporter ohne Grenzen“?

@ 08:22 von krittkritt

>Unterstützer von verfolgten Journalisten z.B. in der Ukraine haben sich beklagt, dass ihre Meldungen ignoriert werden, sogar wenn sie von der OSZE angeprangert werden.<

Das ist interessant. Wo kann man das nachlesen? RT24 oder Sputniknews?

rer Truman Welt

Ein ganz anderes Thema, wie perfide heute die (jungen) Menschen zum Rauchen verführt werden, ist die Entwicklung des Rauchens in Filmen, was mir in den letzten 10 Jahren wieder verstärkt aufgefallen. Während mir nach dem Millennium auffiel, dass das Zeigen des Rauchens in Filmen extrem nachließ, beobachte ich seit ca. 10 Jahren die stetige Zunahme des Rauchens in Filmen. Ich habe schon Filme der neueren Zeit gesehen, in denen in 90% aller Szenen geraucht wurde. Es ist unglaublich. Ich gehe nicht davon aus, dass das in den originären Drehbüchern zur Aussagekraft der Handlung berücksichtigt wurde, sondern nachträglich durch Lobbyarbeit reinmontiert wurde. Es handelt sich um subtiles "product placement", nur, dass nicht ein bestimmtes Produkt beworben wird, sondern eine Produktgruppe. Die damit erzielte Wirkung bei Zuschauern halte ich für mindestens genauso groß wie gezielte Werbung für Konsumentengruppen. Hier versteckt sich die Industrie hinter künstlerischer Freiheit - perfide!

Fast überall auf der Welt

In den hier genannten Staaten wie China, Saudi -Arabien, Ägypten usw sind es ja keine Neuigkeiten, dass man bei jedem unbedachten Satz hinter Gitter landet. In der Türkei hat Erdogan in den letzten Monaten deutlich die Daumenschrauben, was Pressefreiheit betrifft, angezogen. Jeder der nicht für ihn ist, ist gegen ihn und wird zum Feind erklärt. Was mich aber wirklich erschreckt, sind die Zahlen von den getöteten und/oder verschwundenen Reportern in Mexiko und Lateinamerika. Kurzum : man muss heutzutage überall auf der Welt aufpassen, was und wie man berichtet.

Pressefreiheit auch im Westen nicht gewährleistet

Einige Foristen haben bereits auf Julien Assange hingewiesen, der in einem Hochsicherheitsgefängnis in Grossbritannien unter unsäglichen Bedingungen inhaftiert ist. Da immer das Resonanzprinzip gilt, braucht man sich nicht wundern, dass das Vertrauen in unsere Medien und Politiker/Parteien erodiert.

09:29 von west-fale

unter unsäglichen Bedingungen inhaftiert ist.
.
schon da fängt es an
muß ich mir dessen Haftbedingungen wie in Abu Ghraib vorstellen ?

Qualitätsjournalismus

ist weltweit gefährdet, auch bei uns. Wer sich breit informiert, hat das längst erkannt und macht sich keine Illusion darüber, wer das Meinungsbild wirksam manipuliert. Wie weit ist so manche Politikmachenschaft tatsächlich noch vom organisierten Verbrechen zu unterscheiden? Das ist leider ein globaler Zustand. Passend wird auch per dpa irgendeine Nation, Gruppe usw. zum Feindbild erklärt. Siehe Artikel.

bemerkenswert,...

Ich finde es bemerkenswert, wie Reporter mit China umgehen. ( ...und SA, Jemen usw....)
Ich meine eine gewisse Lenkungswirkung haben die Medien/ Journalisten...
Würden diese viel öfter Artikel über China veröffentlichen/ dafür sorgen das die Menschenrechtsverletzungen immer wieder angeprangert werden, dann würde in der Bevölkerung die Akzeptanz und der Wunsch zwecks Sanktionen entstehen... ein Unverständnis fördern warum wir Handelspartner sind obwohl China so ist wie es ist. ... aber so...., welcher Journalist steht schon für den Kollegen im anderen Land ein? offensichtlich keiner... sonst hätte man schon so lange nichts mehr über Assagne gehört und China, und und und ... im Endeffekt auch nur ein Job um Monatlich Geld zu erhalten.... nichts mit Informationswille und bla ... Geld... wie in jedem Job... nicht mehr aber auch nicht weniger!
...auch nur Sklaven ihrer selbst... wie jeder in der freien Marktwirtschaft.... :/

Am 17. Dezember 2019 um 08:54 von andererseits

" Die zynisch anmutende Frage "War das jemals anders?" zeugt nicht gerade von Respekt vor der Arbeit von Journalist*innen, die für eine unabhängige kritische Berichterstattung enorme Gefahren auf sich nehmen und nicht selten ihr Leben riskieren. "

Aus der Feststellung konstruieren sie etwas, " auf grausame Weise spöttisch " , " durch Verachtung der Gefühle und rücksichtslose Missachtung der Interessen oder der Rechte anderer gekennzeichnet ". Das ist der Begriff als heutige Definition.

Die Frage oder Feststellung "War das jemals anders?", hat mit ihrem Ansinnen nichts viel zu tun, sonder ist leider ein Fakt der schon sehr lange auf dieser Welt so ist.
Denn ich kann mich erinnern das es vor Jahrzehnten auch schon so war, Journalisten die Missstände aufdecken lebten schon immer sehr gefährlich, dabei spielt es keine Rolle ob die Missstände Wirtschaftlicher oder Politischer Natur sind.

Sie neigen gern dazu, den Menschen etwas in den Mund zu legen, was Sie so nicht geschrieben haben.

8:41 von metaldan

Ich verstehe nicht warum hier Julian Assange vom Täter zum Opfer gemacht wird. Er hat sich der Strafverfolgung durch den schwedischen Rechtsstaat durch Flucht entzogen. Das Hacken von Computer und da sollte es egal sein ob dieser Computer Regierungsorganisationen in China, den USA oder in Europa gehören eine strafbare Tat ist.

09:18 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

Ich stimme Ihnen zu. Je unauffälliger Manipulation daherkommt umso mehr Wirkung entfaltet sie.
Da entfalten Psychologen im Dienste des Konsumismus Bestleistungen. Und sie müssen sich beeilen, bevor ihnen die Gen-Manipulateure, die schon in den Startlöchern sind, demnächst den Rang ablaufen.

@09:53 von hesta15

"Das Hacken von Computer und da sollte es egal sein ob dieser Computer Regierungsorganisationen in China, den USA oder in Europa gehören eine strafbare Tat ist."

Genauso wie das verbreiten von Falschmeldungen so wie sie es jetzt getan haben. Assange hat keinen Computer gehackt.

Welches Strafmaß würden sie für sich vorschlagen?

@ um 09:53 von hesta15

Völlig Gleichgültig was Herr Assange angerichtet hat, ist Folter in einem Gefängnis eines europäischen, anscheinend aber nur so genannten, „Rechtsstaates“ absolut nicht akzeptabel.
Der Umgang europäischer Staaten mit diesem Fall allerdings auch nicht.
„Reporter ohne Grenzen“ können sich zu recht gerne und immer wieder über Repressalien irgendwo in der Welt beschweren.
Wenn sie aber gegen die Haftbedingungen von Assange nicht vorgehen und diese Umstände nicht jeden Tag aufs Neue öffentlich beklagen, können selbst Journalisten dieser Organisation nicht trauen.
Der Umgang mit Assange ist eine Katastrophe für jeden Rechtsstaat.
Soweit sollten sich doch alle Freunde des demokratischen Rechtsstaates einig sein.
Oder nicht?

Täglich werden viele Christen getötet

Ich finde es ja ganz natürlich dass Journalisten es besonders schlimm finden wenn ihre Berufskollegen verfolgt werden. Aber gerade die Öffentlich Rechtlichen Medien haben doch gerade den Auftrag ausgewogen zu berichten. Und über das Töten von Christen hört man fast nie etwas obwohl das ganz viele sind. Eine kleine Tendenz ist vielleicht nie zu vermeiden weil wir alle Menschen mit unseren persönlichen Vorlieben sind. Aber so eine extreme Tendenz sollte es nicht geben!

Bei den feindseeligen

Bei den feindseeligen Kommentaren, die man auch hier bei der Tagesschau lesen muss und die sich bei Plattformen wie Twitter und anderen noch ungenierter geben muss man wohl damit rechnen, dass die Gewalt gegen Journalisten erst einmal zunehmen wird.

Das ist ein Angriff auf unsere Demokratie.

@ 09:50 wenigfahrer

Wenn Sie das sagen...
Wie Sie dann dazu kommen, diese Formulierungen anzuführen, die ich gar nicht gebraucht habe ("auf grausame Weise spöttisch", "durch Verachtung der Gefühle und rücksichtslose Missachtung der Interessen oder der Rechte anderer gekennzeichnet"), bleibt wohl Ihr Geheimnis - unter der Überschrift "Menschen etwas in den Mund legen, was sie so nicht geschrieben haben"...

Presse als Schutzwall für Rechtsstaat und Demokratie

Besonders erschreckend und abstoßend ist immer wieder das Verhalten von Teilnehmern bei Veranstaltungen des US-Präsidenten. Mit seinen völlig haltlosen Vorwürfen gegen die Presse schürt er den Hass, der sich dann oft genug in Gewalt entlädt. Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, mit der Presse ein Regulativ zu haben, das Angriffe gegen die Demokratie und den Rechtsstaat kritisch beleuchtet.

Hochachtung

Meine Hochachtung vor Journalisten, die heute immer noch aus Überzeugung investigativ und nicht nur wegen Abhängigkeit manipulativ berichten, bzw. nur noch „abschreiben“.

Presse (Un)Freiheit In EU /Spanien ?

Ich wuerde mich freuen wenn DIE FREIE PRESSE auch mal ueber die Gesetze hier in Europa berichten wuerde. Im Oktober wurde ein Reporter von "El Pais " durch die paramilitarische Guardia Civil verhaftetet. Sein Delikt war das er ueber die brutalen Uebergriffe dieser Einheiten gegen friedlich Demonstanten in Barcelona zu berichten. Weitere Reporter sind angeklagt und Ihre Bueros wurden durchsucht, weil sie "FakeNews" der Regierung/Justiz uber die Proteste der CDR in Barcelona aufdeckten. Die alles geschieht auf Grund der "Knebelgesetzes " #LeyMordaza. Das macht Demonstationen "ohne " finanzielle Strafen der Demosntranten fast unmoeglich. Vor kurzen hat die Regierung Sanchez PSOE auch noch ein Gesetzt #LeyMordazaDigital verabschiedet das es erlaubt "missliebige" Internetplatformen durch die Regierung OHNE Richterbeschluss zu schliessen. Das klingt sehr nach China Russland Tuerkei ... ist aber mitten in Europa - In Spanien -

"Journalisten zeigen wenig Solidarität mit Assange"...

... titelte das WDR5-Medienmagazin "Töne, Texte, Bilder" vor drei Tagen. Ein Interview mit Harald Schumann:
www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-toene-texte-bilder-interviews/audio-journalisten-zeigen-wenig-solidaritaet-mit-assange-100.html

Er fordert eine konzertierte Aktion der Presse für Assange.

Den meisten scheint wohl nicht klar zu sein, was auf dem Spiel steht, wenn Amerika jeden ausländischen Journalisten für seine (wahrheitsgemäße) Berichterstattung für "Spionage" verfolgen und anklagen kann. Und es geht genau hier an dieser Stelle mit diesem unsäglichen Bericht über die Pressefreiheit anderswo los - während der politische Gefangene Julian Assange mitten in Europa wegen kleinster Vergehen in Isolationshaft sitzt, gemäß dem UN-Berichterstatter für Folter Niels Melzer schlimmster psychischer Folter ausgesetzt ist und Mediziner öffentlich um sein Leben fürchten.
In der Situation ist jeder Fingerzeig auf andere Länder bigott und lächerlich!

Freiheit auch gebrauchen

Schön das es in Deutschland noch einen hohen Standard an Pressefreiheit gibt. Noch besser wäre es allerdings, diese Freiheit würde auch genutzt werden. Wenn ich mir die Presselandschaft in Deutschland anschaue, so mache ich mir Sorgen. In GB zum Beispiel wird deutlich differenzierter berichtet. Das Gleiche gilt für die Schweiz. - Freiheit ist das einzige Gut, dass sich durch Nichtbenutzung verschleißt. Werdet eurer Verantwortung endlich wieder gerecht.

09:42 von Fam.Schmidt

>>Ich finde es bemerkenswert, wie Reporter mit China umgehen.(...und SA, Jemen usw...) Ich meine eine gewisse Lenkungswirkung haben die Medien/Journalisten ...<<

Bei diesem Satz kann man erst einmal ins Grübeln geraten: sind die Medien in Ihrem Sinne zu positiv oder negativ auffällig berichtend, was China betrifft?

>>Würden diese viel öfter Artikel über China veröffentlichen/ dafür sorgen das die Menschenrechtsverletzungen immer wieder angeprangert werden, dann würden in der Bevölkerung die Akzeptanz und der Wunsch zwecks Sanktionen entstehen ...<<

Ich kann mich so gut wie gar nicht daran erinnern, dass nicht immer wieder die Menschenrechtsverletzung Chinas angesprochen wurde.. Im Gegenteil. Haben Sie die Berichte von und über Hongkong alle verpasst? Auch unsere Regierung beklagt diese meines Wissens jedes Mal (zu Recht) an. Aber wenn DE jedem Staat mit Sanktionen drohen würde, wenn es nicht in unserem Sinne berichtet, wären wir bald recht einsam auf dieser Welt, oder?

@marvin, 10.37h

Ist das wirklich so?
Meines Wissens hat gerade die Meinungs- und Pressefreiheit in den USA einen sehr hohen Stellenwert.
Wenn ich mich recht erinnere ist es Putin, der an einem Gesetz basteln lässt, wonach jeder unangenehme Journalist als feindlicher Agent behandelt werden kann.

08:22, krittkritt

>>Vorwürfe gegen Reporter ohne Grenzen.
Unterstützer von verfolgten Journalisten z.B. in der Ukraine haben sich beklagt, dass ihre Meldungen ignoriert werden, sogar wenn sie von der OSZE angeprangert werden.<<

Die Situation in der Ukraine ist in hohem Maße ideologisch polarisiert, vor allem was ausländische Unterstützer des Vorgehens der russischen Seite betrifft. Dieser Unterstützerszene gehören Sie an, wie Sie hier regelmäßig deutlich machen.

Aber schauen Sie sich doch einfach mal an, auf welchem Platz die Ukraine im Pressefreiheitsranking von Reporter ohne Grenzen zu finden ist. Nämlich sehr, sehr weit hinten.

10:13 von nie wieder SPD

Natürlich ist Folter in einem Gefängnis nicht akzeptabel.
Der psychischen Folter war er aber in der Ecuadorianischen Botschaft ausgesetzt und und die hat er freiwillig aufgesucht um sich der Strafverfolgung durch den schwedischen Rechtsstaat zu entziehen. Es gibt meines Wissens keine Beweise das in britischen Gefängnissen gefoltert wird.

Verfolgung.....

oder Mord an Journalisten ist weder zu verharmlosen oder zu relativieren. Und Journalisten, die wirklich investigativ tätig sind, wissen sicherlich über die damit verbundenen Gefahren bescheid. Vergleichbar ist hier ein Feuerwehrmann oder Kampfmittelbeseitiger oder verdeckt ermittelnder Polizeibeamter. Im Gegensatz zu allen diesen erheben sich leider manche Journalisten zur moralischen Autorität und beanspruchen jede Art von Deutungshoheit. Das Ergebnis sind dann preisgekrönte Journalisten wie Herr Relotius. Extremfälle wie z.B. Verleumdung ausgeschlossen, können Journalisten alles mögliche unterstellen, andeuten, vermuten oder Aussagen bezweifeln ohne meistens Beweise vorlegen zu müssen. Informantenschutz ist eine beliebte Ausrede! Daß diese Arbeitsweise auf dem Gebiet der Politik besonders gefährlich ist, hat ja der Vorfall auf Malta bewiesen.

10:40 von Rebel-Lion

das wird hier im Thread gelegentlich anders gesehen
bringt man das Thema auf die unterschiedliche Berichterstattung in der Schweiz (BZ/NZZ)
ist die Antwort das wären auch konservative bis rechte Zeitungen

@ Hartmut der Lästige (08:32): Deutschland nicht besser

hi Hartmut der Lästige

stimmt, oder man denke auch an Deutschland bei G20-Hamburg. Da wurden vielen Reportern die Akkreditierungen zu Unrecht entzogen. Siehe hier:

tagesspiegel.de: Entzug der Akkreditierung zweier Journalisten nicht rechtmäßig (20.11.2019, 14:37 Uhr)

Das Berliner Verwaltungsgericht hat Klagen von Pressevertretern verhandelt, die nicht zum G20-Gipfel in Hamburg durften. Angeblich wegen Linksextremismus.

Der nachträgliche Entzug der Akkreditierungen von zwei Journalisten beim G20-Gipfel in Hamburg im Jahre 2017 ist einem Gerichtsurteil zufolge nicht rechtmäßig gewesen. Die Voraussetzungen für einen Widerruf der Akkreditierungen haben nicht vorgelegen, wie ein Sprecher des Berliner Verwaltungsgerichts am Mittwoch sagte. Nachträglich eingetretene Tatsachen, auf deren Grundlage der Entzug möglich gewesen wäre, gab es demnach nicht.

Von daher ist die Bundesregierung da traurigerweise nicht besser.

11:01, Sisyphos3

>>10:40 von Rebel-Lion
das wird hier im Thread gelegentlich anders gesehen
bringt man das Thema auf die unterschiedliche Berichterstattung in der Schweiz (BZ/NZZ)
ist die Antwort das wären auch konservative bis rechte Zeitungen.<<

Sind es ja auch.

Was natürlich Foristen, die sich eine stärker nach rechts ausgerichtete Presselandschaft wünschen, gefällt. Deswegen auch das Lob des von Ihnen angesprochenen Foristen für die britische Presselandschaft, die zu einem großen Teil von Murdoch dominiert wird.

@ hesta15 (11:00): Diese Folter war illegal

@ hesta15

Das Aufsuchen der Botschaft war noch freiwillig. Aber diese Psychofolter ist VERBOTEN! Siehe auch in der Europäischen Menschenrechtskonvention und im UN-Zivilpakt.

https://www.zivilpakt.de/folter-und-menschenversuche-3230/

Artikel 7
Nie­mand darf der Folter oder grausamer, unmen­schlich­er oder erniedri­gen­der Behand­lung oder Strafe unter­wor­fen wer­den. Ins­beson­dere darf nie­mand ohne seine frei­willige Zus­tim­mung medi­zinis­chen oder wis­senschaftlichen Ver­suchen unter­wor­fen wer­den.

Von daher ist Ecuador dafuer zu belangen. Sowas durfte die Regierung von Ecuador nicht. Nochdazu hat sie Fake-News ueber Assange verbreitet ueber Dinge, die er nicht begangen hat.

Und welche Straftat hat Assange begangen?? Die Justiz hat alle Vorwuerfe gegen Assange fallen lassen. Die behauptete Tat ist nicht bewiesen. Von daher gilt in dem Fall mit der - behaupteten - Vergewaltigung "in dubio pro reo".

Wer sich in gefahr

Wer sich in gefahr begibt...
Warum sollten alle Staaten alles erlauben? Was bei uns frei ist, ist woanders propaganda. So auch bei uns. Wenn hier für den is geworben wird, wird das auch untersagt. In syrien nicht so.
Auch in D wird meinung über die Presse gemacht. Ob gut oder schlecht, entscheidet die Zeit.

11:11 von fathaland slim

Was natürlich Foristen, die sich eine stärker nach rechts ausgerichtete Presselandschaft wünschen, gefällt
.
sie haben ein feines Gespür wenn man sie meint :-)
natürlich !
sie füllen sich doch auch wohler wenn sie die Zeitung aufschlagen
und sie sehen ihre Meinung eher bestätigt
im übrigen was halten sie von Meinungsvielfalt ?
gehört das nicht auch zu einer lebendigen Demokratie

@ metaldan, @ Hartmut der Lästige, ca 8.30 Uhr, Relativierung

Ich finde Ihre Relativierung des schlimmen Umgangs mit Journalisten in China und Saudi-Arabien bestürzend.

Sie haben zwar Recht: Auch in westlichen Länder kann es zu ungerechtfertigten Anschuldigungen von Journalisten gekommen sein ( Durchsuchungen - oder was meinen Sie? Belege bitte), diese sind aber nicht vergleichbar mit Folter, mit Zwangsarbeit in Vernichtungslagern/Umerziehungslagern (China), den Verhängen der Todesstrafe, dem Ausführen von schlimmsten Körperstrafen (Raif Baldawi in SA), dem Verfolgen und Bedrohen der Familien.

Zwei Seiten der Medaille

Natürlich ist diese Entwicklung besorgniserregend. Die andere Seite der Medaille ist allerdings, dass sich mehr und mehr Reporter selbst als politische Akteure begreifen und die Neutralität der Berichte stark darunter leidet: Die selbstgewählte Schere im Kopf ist ebenso eine Gefahr für die Pressefreiheit.

11:13 von Demokratiesch...

Am 13. Mai 2019 nahm die schwedische Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen Assange wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung wieder auf.[94] Dies hatte zuvor die Anwältin der Frau beantragt, die den Vergewaltigungsvorwurf erhoben hatte.[95] Es wurde allerdings nicht erneut ein Haftbefehl ausgestellt, da Assange bereits in Großbritannien inhaftiert sei und die Ermittlungen somit auch durch eine dortige Befragung zunächst weiterverfolgt werden könnten.[96]

@Capri Corn um 10:23Uhr

Wenn unter "investigativ" nicht Vermutungen, Arroganz oder Überhebichkeit zu verstehen ist, haben Sie meine volle Zustimmung.

10:13

>welches Strafmaß würden sie für sich vorschlagen<
Freispruch, denn die Falschmeldung verbreiten Sie.

@11:26 von hesta15

"Es wurde allerdings nicht erneut ein Haftbefehl ausgestellt, da Assange bereits in Großbritannien inhaftiert sei "

Und wieder Falsch es hat nie einen Schwedischen Haftbefehl gegeben nur eine Vorladung.

@im übrigen was halten sie von 11:18 von Sisyphos3

"Meinungsvielfalt ?"
zu 11:11 @@fs

Nur ist die Murdoch-Vielfalt in UK eben keine Meinungsvielfalt.
Ausser dem kleinen gallischen Dorf - guardian.co.uk - in England
gibt es dort nicht viel, was diesen Namen verdient.

Report zur Pressefreiheit:Gefährliche Zeiten für Journalisten...

Der Report benennt Tatsachen.Allerdings vergisst er auch manche Länder,Malta oder Kolumbien.
Aber es gibt auch kleine Fortschritte,so in der Ukraine mit der Freilassung von Kirill Wyschinski in diesem Jahr.

11:17 von Superschlau

"Wenn hier für den is geworben wird, wird das auch untersagt. In syrien nicht so.
Auch in D wird meinung über die Presse gemacht. "

Ob IS-Propaganda in Syrien untersagt ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

Klar dürfte allerdings sein, dass das syrische Regime für willkürliche Verhaftungen, Folter und Mord an Journalisten und anderen missliebigen Menschen verantwortlich ist.

Um mich davon zu überzeugen, dass es bei uns ähnlich zugeht und dass Sie mit Ihrer pauschalen Gleichmacherei Recht haben, müssen Sie allerdings schon etwas nachlegen.

@ sprutz (11:37): doch es gab mal einen Haftbefehl aus 2010

@ sprutz

Und wieder Falsch es hat nie einen Schwedischen Haftbefehl gegeben nur eine Vorladung.

sachlich falsch. Doch es gab mal einen schwedischen Haftbefehl und zwar im Jahr 2010:

https://tinyurl.com/r5b6xy4
Sueddeutsche: Vorwürfe fallen gelassen (19. November 2019, 18:47 Uhr)

Einen ersten Haftbefehl gegen Assange erließ die schwedische Staatsanwaltschaft im November 2010. Da befand sich Assange bereits in London. Derzeit sitzt Assange in London in Haft

Aber inzwischen sind ALLE Verfahren gegen Assange eingestellt worden weil es keine Beweise gibt.

11:39 von Bernd Kevesligeti

"Der Report benennt Tatsachen.Allerdings vergisst er auch manche Länder,Malta oder Kolumbien."

Woher wissen Sie, dass Malta vergessen wurde? Die Presse berichtet seit Wochen groß und breit darüber. Ich bin sicher, dass das in der Statistik berücksichtigt wurde.

Ich will die maltesischen Verhältnisse übrigens nicht beschönigen. Aber es ist schon ein Unterschied, ob über einem Verbrechen gegen eine Journalistin ein Premierminister zu Fall kommt und demnächst zurücktreten muss, weil Recht und öffentliche Meinung ihn dazu nötigen, oder ob ein Regime sich durch erfolgreiche Unterdrückung der Meinungsfreiheit mit den schmierigsten Mitteln dauerhaft an der Macht hält.

Sie ahnen wahrscheinlich, wer hier in Frage kommt.

11:25 von Der_Mahner

«Zwei Seiten der Medaille
Natürlich ist diese Entwicklung besorgniserregend. Die andere Seite der Medaille ist allerdings, dass sich mehr und mehr Reporter selbst als politische Akteure begreifen und die Neutralität der Berichte stark darunter leidet: Die selbstgewählte Schere im Kopf ist ebenso eine Gefahr für die Pressefreiheit.»

Die immer wieder geforderte "Neutralität" von Berichterstaatern und Journalisten …

Die es ganz prinzipiell gar nicht geben kann. Kein Mensch ist "ein Neutrum", durch dessen Augen + Ohren irgendwelche aufgenommenen Informationen unbeeinflusst durch Mund oder Hand in gesprochenen oder geschriebenen Worten "wieder austreten könnten".

"Ausgewogenheit" ist die Forderung, die an seriösen Journalimus zu stellen ist. Ausgewogenheit so, dass keine relevanten Informationen verschwiegen werden, obwohl diese bekannt sind. Ausgewogenheit als abwägende Gegenüberstellung von Sachverhalten.

"Neutralität" ist weder möglich, noch erforderlich, noch wünschenswert …

@ 10:13 von sprutz

"Assange hat keinen Computer gehackt." Dann ändern Sie mal schnell den Wikipedia-Artikel, dort wird er nämlich als ehemaliger Computer-Hacker bezeichnet. International bekannt geworden ist er allerdings nicht durch Hacken, sondern durch die Veröffentlichung von nicht von ihm durch Hacken erhaltenen Geheimdokumenten.

re von Polios 11:51

Nun,in dem Artikel werden ja einige Länder genannt,Malta war nicht darunter.Aber in einem Artikel können ja auch nicht alle genannt werden.

"Begleiterscheinung" des sich weltweit ausbreitenden Faschismus

"Die Zahl der inhaftierten Journalisten ist weltweit um zwölf Prozent gestiegen (...)
Die Hälfte von ihnen sitze in drei Ländern hinter Gittern: China, Ägypten und Saudi-Arabien. Das sei "ein Beleg dafür, wie diese Regime die Schraube der Repression weiter angezogen haben", sagte ROG-Vorstandssprecher"

Auch in vielen anderen Ländern, in denen "konservative" Machthaber sich zunehmend durch legitime Forderungen der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt und daher genötigt sehen, die Grundpfeiler der Demokratie (Transparenz und seriösen Journalismus) unter dem verlogenen Vorwand, dies diene der "Öffentlichen Sicherheit" mit allen Mitteln zu bekämpfen, verschlechtert sich die Situation ähnlich rapide:

"Etwa 40 Prozent der in China festgesetzten Journalisten hätten versucht, trotz verschärfter Zensur im Internet unabhängige Informationen zu verbreiten und damit der offiziellen Informationspolitik der Kommunistischen Partei etwas entgegenzusetzen. Die meisten (...) sind Uigurinnen und Uiguren"

@ 11:13 von Demokratieschue...

Assange hat sich einer gerichtlichen Vorladung über Jahre hinweg entzogen. Das ist strafbar. Dafür wurde er zu einer Freiheitsstrafe von knapp einem Jahr verurteilt, dann ist er freizulassen. Diese Zeit verbringt er in einem Gefängnis, dass bzgl. der Unterbringungsqualität in Ländern wie Russland, China, Türkei, Kuba, usw. seinesgleichen sucht. Ich weiß, auch die in Deutschland verurteilten Terroristen der RAF wurden unter "unsäglichen" Bedingungen festgehalten, Bedingungen, von denen jeder gefangene Journalist in China nur träumen kann (das rein- und rausschmuggeln von Kassibern und sogar Waffen gestaltet sich in China recht schwierig). Daher waren wir genau über die Haftbedingungen in Stammheim informiert, erfahren aber fast nichts über die chinesischen Spezialgefängnissen.

@ 12:05 von Bernd Kevesligeti

Malta ist ein Zwergstaat, der deutlich kleiner als Köln ist. Dort herrscht Meinungsfreiheit - in den lokalen Zeitungen wird laufend und schon seit Jahren über die Vorwürfe gegen die Regierungsmitglieder berichtet. Dennoch wurde die Regierungspartei mit großer Mehrheit wiedergewählt - offensichtlich gefällt vielen Maltesern der dortige Klüngel. Das nennt man Demokratie. Und man nennt es Rechtsstaat, wenn dann irgendwann, wie jetzt, strafrechtliche Maßnahmen gegen die Täter, egal wie hoch angesiedelt, vorgenommen werden.

11:18, Sisyphos3 @11:11 von fathaland slim

>>Sie füllen sich doch auch wohler wenn sie die Zeitung aufschlagen
und sie sehen ihre Meinung eher bestätigt<<

Nein. Das fände ich langweilig. Weswegen ich die Taz oder die Jungle World eher selten lese.

>>im übrigen was halten sie von Meinungsvielfalt ?<<

Das A und O der Pressefreiheit. Solange es in Deutschland die Junge Freiheit und das Neue Deutschland mühelos zu kaufen gibt, mache ich mir keine Sorgen.

>>gehört das nicht auch zu einer lebendigen Demokratie<<

Siehe oben.

Poliós (11:51): Berichterstattung sollte unterdrueckt werden

hi Poliós

Woher wissen Sie, dass Malta vergessen wurde? Die Presse berichtet seit Wochen groß und breit darüber. Ich bin sicher, dass das in der Statistik berücksichtigt wurde.

es ging nicht darum, dass die Berichterstattung vergessen wurde, sondern das die maltesische Regierung versucht hat, jede Berichterstattung ueber den Mord an Daphne Galizia und ueber die Steueroase auf Malta zu unterdruecken und dass die maltesische Regierung in dem Mord mit drinhängt:

https://www.tagesschau.de/ausland/muscat-ruecktritt-101.html

Der Druck war zu groß: Nun will Maltas Regierungschef Muscat doch im Januar zurücktreten. Seine Regierung wird beschuldigt, in den Mord an der Journalistin Caruana Galizia vor zwei Jahren verwickelt zu sein.

In der Krise um den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia hat der maltesische Premierminister Joseph Muscat für Januar seinen Rücktritt angekündigt.

re von Autograf 12:13

"Offensichtlich gefällt vielen Maltesern der dortige Klüngel".
Ja,wenn daß so ist,dann ist es aber schade.

Die Behauptung,

in Deutschland wäre es doch genau so, die in Threads wie diesem hier regelmäßig aufgestellt wird, finde ich absolut unerträglich und verstehe nicht, wie man so etwas glauben kann.

Unsere Freiheit wird wohl als derart selbstverständlich erachtet, daß man sie gar nicht mehr wahrnimmt.

"Wer sich in gefahr

"Wer sich in gefahr begibt..."

Fast hätte ich mich gefreut über das Ausbleiben dieser "Jugendlichen" Ansicht der Situation um Menschen in den Vorhöllen der Welt.

Letztere halten sich meist nur durch hochkriminelle Allianzen aus Wirtschaft und Politik und durch die Komplizenschaft solcher superschlauen Menschen, die in sicherer Entfernung noch Applaus erhoffen mit solch einer Einstellung, die gegenüber diesen mutigen Journalisten nicht mal als Feigheit zu erkennen bleibt, weil sie so gernegroß ist. Zum Glück werden bei uns Presse - und Redefreiheit noch einigermaßen geschützt.

11:37 von sprutz

informieren Sie sich doch einmal bevor Sie Unwahrheiten verbreiten.
Am 20.August 2010 wurde ein Haftbefehl in Schweden erlassen, dieser wurde am nächsten Tag aufgehoben. Am 18.11.2010 wurde ein internationaler Haftbefehl durch das zuständige schwedische Amtsgericht beschlossen, Assange ging in Berufung aber das zweithöchste schwedische Gericht hob diesen Haftbefehl nicht auf sondern erst 2015 nach Ablauf der Verjährungsfrist.

09:50 von wenigfahrer

08:54 von andererseits

"Die Frage oder Feststellung "War das jemals anders?", hat mit ihrem Ansinnen nichts viel zu tun, sonder ist leider ein Fakt"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Eine rhetorische Frage ist kein Fakt, sondern die Beleídigung des aktuellen Faktes.

In dem Sinne von 'Leute, ihr beschäftigt euch mal wieder mit Überflüssigem, es ist eh alles schon x-mal dagewesen und hinzunehmen.'

Es ist eine Verhöhnung des Leides, und die kommt ja auch prompt täglich.

Gleichzeitig ist es der tägliche Aufruf, wegzuhören, sich wegzuducken, alles für eh verloren zu halten und Gutes zu beschmutzen.

12:23 von fathaland slim

"Die Behauptung, in Deutschland wäre es doch genau so, die in Threads wie diesem hier regelmäßig aufgestellt wird, finde ich absolut unerträglich und verstehe nicht, wie man so etwas glauben kann."

Danke. Das sehe ich genau so.

10:40 von Rebel-Lion

"Schön das es in Deutschland noch einen hohen Standard an Pressefreiheit gibt. Noch besser wäre es allerdings, diese Freiheit würde auch genutzt werden. Wenn ich mir die Presselandschaft in Deutschland anschaue, so mache ich mir Sorgen. In GB zum Beispiel wird deutlich differenzierter berichtet. Das Gleiche gilt für die Schweiz. - Freiheit ist das einzige Gut, dass sich durch Nichtbenutzung verschleißt. Werdet eurer Verantwortung endlich wieder gerecht."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Und worin genau lässt es die deutsche Presse fehlen?

Gibt es einen Grund, warum Sie das verschweigen?

Assange - the man who wasn´t there ?

Schade, dass Reporter ohne Grenzen den bequemen Weg gehen und Whistleblowing scheinbar nicht als Grundlage journalistischer Arbeit anerkennen. Whistleblower wie Assange sind stärkste Verbündete unserer Demokratie. Sie sitzen für uns hinter Gittern und werden psychisch oder physisch gefoltert und sollen gebrochen werden. Und das geschieht nicht dort, wo man das übliche Böse vermutet. Sondern hier bei uns im Westen. Bei den Guten.

11:25 von Der_Mahner

>>Natürlich ist diese Entwicklung besorgniserregend. Die andere Seite der Medaille ist allerdings, dass sich mehr und mehr Reporter selbst als politische Akteure begreifen und die Neutralität der Berichte stark darunter leidet: Die selbstgewählte Schere im Kopf ist ebenso eine Gefahr für die Pressefreiheit.<<

Da kann ich jede Zeile gerne unterschreiben. Die politische Neutralität der Berichterstattung verglichen mit der Berichterstattung von früher ist schon Km-weit auseinander geklafft.

@ Poliós und fathaland slim: wie können Sie das ignorieren??

@ Poliós und fataland slim

Wie können Sie diese ganzen Berichte vom NDR und von der Frankfurter Rundschau so dermaßen ignorieren???

https://tinyurl.com/vfebb4w
NDR: Ermittlungen gegen "CumEx"-Journalisten (12.12.2018 23:20 Uhr)

Ein Journalist deckt einen milliardenschweren Betrug am Steuerzahler auf - und hat jetzt selbst mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu tun. So ergeht es derzeit Oliver Schröm, dem Chefredakteur des Investigativbüros "Correctiv". m Jahr 2014 machte er, damals noch als "Stern"-Redakteur, den ersten Aufschlag mit seinen Recherchen zu "CumEx"-Geschäften.

und hier:

https://tinyurl.com/s65vd7s
Frankfurter Rundschau: Mord an Journalistin Galizia: Reporter ohne Grenzen klagt in Malta (04.12.19 15:42)

Im Fall der ermordeten maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia hat die Organisation Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit Hinterbliebenen drei mutmaßliche Schlüsselfiguren verklagt.

und was war das bei G20??? Alles vergessen??

Die Hälfte von ihnen sitze in

Die Hälfte von ihnen sitze in drei Ländern hinter Gittern: China, Ägypten und Saudi-Arabien. Das sei "ein Beleg dafür, wie diese Regime die Schraube der Repression weiter angezogen haben",
#
#
China unser wichtigster Handelspartner.
Ägypten wurde vor wenigen Jahren noch gefeiert, der Legendäre Turnschuhaufstand.
Saudi-Arabien ist für unsere Politiker der Sicherheitsanker in dieser Region.
Entweder irrt sich ROG oder unsere westlichen Werte sind doch nicht so ganz vorbildlich wie es einige gerne hätten.

11:18 von Sisyphos3

«sie füllen sich doch auch wohler wenn sie die Zeitung aufschlagen
und sie sehen ihre Meinung eher bestätigt»

Nein. Bzw. nur (sehr) bedingt.

Nicht selten lese ich bewusst zu selektiv für mich relevanten Themen gerade in den Medien, von denen ich weiß, dass sie eher eine Grundeinstellung vertreten, die nicht die meine ist.

Ergibt sich daraus nicht immer Informationsgewinn, der mich meinen Standpunkt überdenken lässt. Aber ein anderer Blickwinkel, aus dem Sachverhalte betrachtet werden. Was zur Meinungsbildung nie verkehert ist.

Wenn Sie alleine reisen. Nehmen Sie das Gesehene + Erlebte "durch eine einzige Brille wahr". Ihre eigene Brille …

Reisen Sie mit Partnerin / Familie / Freunden. Sind es verschieden Brillen + "Erlebniswelten". Die sich in Wahrnehmung + Bewertung unterscheiden können. Obwohl alle Brillenträger an den gleichen Orten das Gleiche beobachteten.

Und kaum etwas Langweiligeres kann es geben, als sich in ewiger Selbstbestätigung der eigenen Ansichten zu bewegen …

@ RonJohn Silver (12:38): Ihr Vorwurf entbehrt jeder Grundlage

@ RonJohnSilver

stimmt doch gar nicht. Die kämpfen fuer Daphne Galizia, damit der Mord an ihr aufgeklärt wird. Klage läuft!

https://tinyurl.com/s65vd7s
Frankfurter Rundschau: Mord an Journalistin Galizia: Reporter ohne Grenzen klagt in Malta (04.12.19 15:42)

Im Fall der ermordeten maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia hat die Organisation Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit Hinterbliebenen drei mutmaßliche Schlüsselfiguren verklagt.

Update, 04.12.2019, 15:45 Uhr: Die Klage sei am Dienstag in Frankreich bei der Finanzstaatsanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft Paris eingereicht worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Sie richte sich gegen den Geschäftsmann Yorgen Fenech, den Ex-Stabschef Keith Schembri und den früheren Minister Konrad Mizzi. Ihnen werde Beihilfe zum Mord sowie Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit vorgeworfen. Die drei weisen alle Vorwürfe zurück.

Von daher: ihr Vorwurf entbehrt jeder Grundlage!

11:18 von Sisyphos3

<<11:11 von fathaland slim
Was natürlich Foristen, die sich eine stärker nach rechts ausgerichtete Presselandschaft wünschen, gefällt
.
sie haben ein feines Gespür wenn man sie meint :-) <<

Und ich habe gedacht, dass ich gemeint war.
Denn ich habe öfter darauf aufmerksam gemacht, dass die Zürcher einen Rechtsruck gemacht und in vieler Hinsicht nicht mehr seriös ist.

>> natürlich !
sie füllen sich doch auch wohler wenn sie die Zeitung aufschlagen
und sie sehen ihre Meinung eher bestätigt<<

Das Thema war Meinungsfreiheit.
Eine Zeitung, die Falschmeldungen bringt, will Meinungsfreiheit unterbinden.

Die Leser sollen sozusagen falsch informiert werden, damit sie ihre Meinungen nicht mehr frei bilden können.

Seriöse Zeitungen nennen unterschiedliche Ansichten und benennen dann die, welche davon sie selber unterstützen.

@ 12:16 von Demokratieschue...

"die maltesische Regierung versucht hat, jede Berichterstattung ueber den Mord an Daphne Galizia und ueber die Steueroase auf Malta zu unterdruecken" Nun, ich lese seit Jahren die maltesische Presse - wenn die Regierung das versucht haben sollte, war sie sehr wenig erfolgreich damit. Es gibt in Malta eine freie und unabhängige Presse, die sich von der Regierung nichts sagen lässt. In der größten englischsprachigen Zeitung wurde schon direkt nach dem Mord an Daphne darauf hingewiesen, wer am meisten Grund hätte, sich ihren Tod zu wünschen, unter Nennung aller Details, die Daphne in letzter Zeit veröffentlicht hatte. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen Malta und dem Staat am andere Ende der Größenskala, China. Dort gibt es gar keine unabängige Presse, die dort veröffentlichte Meinung unterliegt einer uneingeschränkten Zensur. Hier irgendwelche Paralellen bzgl. der Pressefreiheit zu ziehen ist schlichtweg Propaganda.

11:25 von Der_Mahner

"Natürlich ist diese Entwicklung besorgniserregend. Die andere Seite der Medaille ist allerdings, dass sich mehr und mehr Reporter selbst als politische Akteure begreifen und die Neutralität der Berichte stark darunter leidet: Die selbstgewählte Schere im Kopf ist ebenso eine Gefahr für die Pressefreiheit."

Eigentlich weiß man aber, welche Presseorgane Schundliteratur liefern.

Man ist ja nicht gezwungen, jeden Schund für seriös zu halten.

Am 17. Dezember 2019 um 08:54 von andererseits

"Die zynisch anmutende Frage "War das jemals anders?" zeugt nicht gerade von Respekt vor der Arbeit von Journalist*innen, die für eine unabhängige kritische Berichterstattung enorme Gefahren auf sich nehmen und nicht selten ihr Leben riskieren."
#
#
Etwa die hälfte der getöteten Journalisten waren in Kriegsgebieten tätig.
Auch im Krieg werden Journalisten getötet, das war niemals anders.
Es ist wieder einmal mehr als respektlos von Ihnen sofort einen Kommentar der Ihnen nicht gefällt, aber leider Realität ist als zynisch zu bezeichnen.

@ Autograf (12:48): dass hier sehe ich nicht so

@ Autograf

Dass hier sehe ich nicht so:

Nun, ich lese seit Jahren die maltesische Presse - wenn die Regierung das versucht haben sollte, war sie sehr wenig erfolgreich damit. Es gibt in Malta eine freie und unabhängige Presse, die sich von der Regierung nichts sagen lässt.

Warum will sonst die EU-Kommission Beobachter nach Malta schicken??

https://www.tagesschau.de/ausland/malta-ermittlung-101.html

Der Skandal nach dem Mord an der maltesischen Journalistin Galizia weitet sich aus. Ein Geschäftsmann beschuldigt oberste politische Kreise. Das Europaparlament will eine Beobachtergruppe nach Malta schicken.

Nach dem Rücktritt ranghoher Politiker im Zusammenhang mit dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia will das Europaparlament Abgeordnete nach Malta schicken.

12:40 von Demokratieschue...

"Wie können Sie diese ganzen Berichte vom NDR und von der Frankfurter Rundschau so dermaßen ignorieren???"

Keine Aufregung. Alles wird gut.

Niemand hat behauptet, dass bei uns oder in Malta alles mit rechten Dingen zugeht. Ich bin für mutige Whistleblower und gegen jeden Versuch, ihnen den Mund zu verbieten.

Und dennoch: Wer die Bundesrepublik oder Malta mit autoritären Regimen und Diktaturen in einen Topf wirft, zeigt damit nur, dass ihm alle Maßstäbe abhanden gekommen sind.

@ tagesschlau (12:51): Kuciak u. Galizia passen nicht ins Muster

@ tagesschlau

Aber in dieses Muster passen weder Daphne Galizia noch Jan Kuciak (wurde mit seiner Verlobten in Slowenien erschossen und Slowenien ist KEIN Kriegsgebiet) und ein Multimillionär soll laut Sueddeutscher Zeitung den Mord in Auftrag gegeben haben:

https://tinyurl.com/y79j6rcb
Sueddeutsche: Multimillionär soll Mord an Journalist Kuciak in Auftrag gegeben haben (4. Oktober 2018, 20:18 Uhr)

Unter Journalisten in der Slowakei hat Marián Kočner schon seit langem einen höchst zweifelhaften Ruf. Jetzt gibt es neue Hinweise, dass der Geschäftsmann in Verbindung mit einem Journalistenmord stehen könnte.

Kočner ist bekannt dafür, dass er auf kritische Fragen ausfällig bis aggressiv reagiert, das hat etwa der Investigativreporter Ján Kuciak erfahren, als er im vergangenen Jahr zu dessen Geschäftspraktiken recherchierte.....

@ Poliós (12:58): ich bin auch fuer Whistleblower

@ Poliós

Niemand hat behauptet, dass bei uns oder in Malta alles mit rechten Dingen zugeht. Ich bin für mutige Whistleblower und gegen jeden Versuch, ihnen den Mund zu verbieten.

ich doch auch und diese Cum-Ex-Journalisten sind genauso Whistleblower weshalb ich die Ermittlungen gegen die fuer politisch motiviert halte.

Und dennoch: Wer die Bundesrepublik oder Malta mit autoritären Regimen und Diktaturen in einen Topf wirft, zeigt damit nur, dass ihm alle Maßstäbe abhanden gekommen sind.

Mit solchen illegalen Gesetzen wie ich es vorhin gezeigt habe, mit solchen Mittäterschaften der Bundesregierung im Fall Assange, im Fall Snowden und anderen zeigt diese werte Bundesregierung dass sie nicht besser ist als diese Diktaturen. Sorry. Von daher lese ich sehr gerne das Buch von Edward Snowden "Permanent Record - Meine Geschichte" (Fischerverlag, 22 Euro) beim Hugendubel. Und dass sollten sich unsere Verfassungsrichter und solche wie Sie mal durchlesen

Am 17. Dezember 2019 um 12:23 von fathaland slim

" Die Behauptung,

in Deutschland wäre es doch genau so, die in Threads wie diesem hier regelmäßig aufgestellt wird, finde ich absolut unerträglich und verstehe nicht, wie man so etwas glauben kann.

Unsere Freiheit wird wohl als derart selbstverständlich erachtet, daß man sie gar nicht mehr wahrnimmt. "

Ich weiß zwar nicht auf was oder wen Sie sich beziehen bei Ihrer Antwort, aber schon beim Lesen der 4-5 großen Nachrichtenanbieter und deren Artikel zum gleichen Thema, fallen oft recht große Unterschiede auf, also ganz so einfach ist das mit Deutschland nicht. Auch die Auswahl ist stark unterschiedlich, eine Einschätzung wer welche Seite bedient, erspare ich mir jetzt.

@ fathaland slim

Es geht nicht nur darum seine Meinung haben zu dürfen, sondern sie auch äußern zu dürfen.

Und das ist eben NICHT das gleiche und auch in D nicht immer gewährleistet.

12:59 von Demokratieschuetzerin

«Aber in dieses Muster passen weder Daphne Galizia noch Jan Kuciak (wurde mit seiner Verlobten in Slowenien erschossen und Slowenien ist KEIN Kriegsgebiet) und ein Multimillionär soll laut Sueddeutscher Zeitung den Mord in Auftrag gegeben haben: …

"Das Muster" von @tagesschlau2012 ist die Aussage, die Hälfte der getöteten Journalisten sei in Kriegsgebieten zu Tode gekommen.

Die Hälfte 50% - nicht 100% …

12:30, Sausevind

>>In dem Sinne von 'Leute, ihr beschäftigt euch mal wieder mit Überflüssigem, es ist eh alles schon x-mal dagewesen und hinzunehmen.'

Es ist eine Verhöhnung des Leides, und die kommt ja auch prompt täglich.

Gleichzeitig ist es der tägliche Aufruf, wegzuhören, sich wegzuducken, alles für eh verloren zu halten und Gutes zu beschmutzen.<<

Danke für diese klaren, deutlichen Worte.

13:04 von Demokratieschuetzerin

«Mit solchen illegalen Gesetzen wie ich es vorhin gezeigt habe, mit solchen Mittäterschaften der Bundesregierung im Fall Assange, im Fall Snowden und anderen zeigt diese werte Bundesregierung dass sie nicht besser ist als diese Diktaturen. Sorry.»

Ja allerdings Doppel-Sorry …

Die Bundesregierung unterscheidet sich nicht von "diesen Diktaturen".
Presse- und Meinungsfreiheit wahrscheinlich dann auch nicht.
Alles überall das Gleiche und gleich mies.

Ja allerdings Dreifach-Sorry …

13:04, Demokratieschue...

>>Mit solchen illegalen Gesetzen wie ich es vorhin gezeigt habe, mit solchen Mittäterschaften der Bundesregierung im Fall Assange, im Fall Snowden und anderen zeigt diese werte Bundesregierung dass sie nicht besser ist als diese Diktaturen.<<

Es trägt Sie ganz gewaltig aus der Kurve.

So etwas kann nur jemand schreiben, der noch nie in einer Diktatur leben musste.

Hat schon einmal ...

... jemand daran gedacht, dass es einige Konflikte vielleicht nur deswegen gibt, WEIL über sie berichtet wird?

Solange Journalisten

Solange Journalisten Lohnabhängig arbeiten müssen, bleibt Pressefreiheit immer nur ein frommer Wunsch.
Die Abhängigkeit der Medien von Werbung tut ein Übriges.
Und dann gibt es auch noch Medien, die extra zur Desinformation gegründet wurden. Hier zB die „Blödzeitung“.
Und selbst deren Vertreter schafften es schon bis in den Presseclub.

um 13:04 von Demokratieschue...

>>
Mit solchen illegalen Gesetzen wie ich es vorhin gezeigt habe, mit solchen Mittäterschaften der Bundesregierung im Fall Assange, im Fall Snowden und anderen zeigt diese werte Bundesregierung dass sie nicht besser ist als diese Diktaturen.
<<

Vielleicht können Sie dem geneigten Leser erklären, was denn "illegale Gesetze" sein sollen und wie sich diese von legalen Gesetzen unterscheiden ?

12:51, tagesschlau2012

>>Am 17. Dezember 2019 um 08:54 von andererseits
"Die zynisch anmutende Frage "War das jemals anders?" zeugt nicht gerade von Respekt vor der Arbeit von Journalist*innen, die für eine unabhängige kritische Berichterstattung enorme Gefahren auf sich nehmen und nicht selten ihr Leben riskieren."
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Etwa die hälfte der getöteten Journalisten waren in Kriegsgebieten tätig.
Auch im Krieg werden Journalisten getötet, das war niemals anders.
Es ist wieder einmal mehr als respektlos von Ihnen sofort einen Kommentar der Ihnen nicht gefällt, aber leider Realität ist als zynisch zu bezeichnen.<<

Sie machen es nicht besser, sondern schlechter.

Ich habe auch gern Recht, aber manchmal ist es besser, einen Fehler zuzugeben. Das fällt nicht leicht und erfordert beharrliche Arbeit an sich selbst, sozusagen am rauhen Stein. Es lohnt sich aber, man wird vielleicht sogar ein besserer Mensch, wenn man sich Mühe gibt.

re: 13:04 von Demokratieschue...

Ich geben Ihnen durchaus recht. Unser System mag in Teilen transparenter sein, in puncto Whistleblower aber zeigte D., dass seine Werte nur so lange gelten, wie keine Nachteile zu befürchten sind. Snowden wird immer wieder vorgeworfen, er habe sich Putin "an den Hals geworfen". Fakt aber ist, und das wird wissentlich unterschlagen, dass Snowden in zahlreichen EU-Staaten um Asyl bat, aber auch von der Bundesregierung abgelehnt wurde aus Angst vor den USA.
Sehr viele unserer "Spitzenpolitiker" wirken zwar souveräner, sind de facto aber ebenso korrupt und feige, allerdings auf subtilere Art (Ablehnung Assange, Snowden zum einen, Toleranz ggü. Kaczinski, Orban, Erdogan etc. auf der anderen) und lassen zudem Antidemokratie (Totalüberwachung durch NSA/ GCHQ und Co.) gegen die Bevölkerung zu, weil es opportun ist.

12:41, tagesschlau2012

>>Die Hälfte von ihnen sitze in drei Ländern hinter Gittern: China, Ägypten und Saudi-Arabien. Das sei "ein Beleg dafür, wie diese Regime die Schraube der Repression weiter angezogen haben",
#
#
China unser wichtigster Handelspartner.
Ägypten wurde vor wenigen Jahren noch gefeiert, der Legendäre Turnschuhaufstand.
Saudi-Arabien ist für unsere Politiker der Sicherheitsanker in dieser Region.
Entweder irrt sich ROG oder unsere westlichen Werte sind doch nicht so ganz vorbildlich wie es einige gerne hätten.<<

ROG irrt sich nicht, und das, was ich als unsere westlichen Werte betrachte, nämlich Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Solidarität, halte ich sehr hoch, was man von der Wirtschaft und den Regierungen nicht unbedingt sagen kann, wie Sie richtig bemerken.

Werte werden aber nicht wertlos und weniger vorbildlich, weil sie mit Füßen getreten werden.

Das ist schon ein brisantes Thema,

wenn endlich die "westliche" Welt einmal die Umkehr der Beweislast einführen würdengäbe es kein Problem mit einer Klage gegen den bestimmten Personenkreis. Solange, aber die Politik durch Lobbyismus geprägt wird, wird sich nichts ändern und die Heuchelei weiter betrieben werde. Was bringt eine Teil der Aufklärung, wenn die Betroffenen alles abstreiten und der Beweis liegt bei den Untersuchenden.

13:09 von Einfach Unglaublich

<< @ fathaland slim
Es geht nicht nur darum seine Meinung haben zu dürfen, sondern sie auch äußern zu dürfen.

Und das ist eben NICHT das gleiche und auch in D nicht immer gewährleistet.>>

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Doch. Das ist in Deutschland gewährleistet.
Aber Diskriminierung anderer oder gar Morddrohungen fassen viele als erlaubte Meinungsäußerung auf.

Und das ist die Gefahr, in der wir zur Zeit stecken. Diskriminieren wird immer mehr zum Volkssport.
Morddrohungen fast schon auch.

Hier der Satz den Sie

Hier der Satz den Sie geschrieben haben.
Steht auch in meinem Kommentar zu lesen, nennt sich wohl in Gänsefüßen.
" " Die zynisch anmutende Frage "War das jemals anders?" zeugt nicht gerade von Respekt vor der Arbeit von Journalist*innen, die für eine unabhängige kritische Berichterstattung enorme Gefahren auf sich nehmen und nicht selten ihr Leben riskieren. "

Und das Wort "zynisch" hat in der Regel diese Bedeutung oder Auslegung.
Also haben Sie in Kurzform genau diese Auslegung gebraucht, also nur zurückgelegt.
Also nicht mein Geheimnis, sondern Ihres, ich hatte Ihnen auch schon mal diese Tage geantwortet.
Auf einen Text " " Ein Freund aller ist niemandes Freund "
Ich hab das niemand in den Mund gelegt, sondern nur übersetzt was Sie geschrieben haben, ich bin natürlich Bildungsferner als Sie, und habe mich vielleicht undeutlich ausgedrückt .
Aber der rote Mann mit dem Sack kommt ja bald, da wünsche ich Ihnen etwas.

@ war ja nur spass

Nicht nur in China, Ägypten, Saudi-Arabien zähle ich dazu.
Das was Assange in GB passierte ist ebenfalls nicht hinnehmbar, wie Sie zurecht sagen und in MALTA, wo der Mord an der Investigativ-Journalistin bis in die höchsten politischen Kreise reichen soll. Und außerdem die Türkei muß deswegen stark angeprangert werden, dort sollen es über 150 Journalisten sein, die der Freiheit beraubt wurden.

@ 12:55 von Demokratieschue...

Die EU schickt Beobachter, weil die Strafverfolgung der Täter durch die Behörden nicht tatkräftig genug erfolgt. Das hat aber nichts unmittelbar mit der Pressefreiheit zu tun - die maltesische Presse berichtet ausführlich über die schleppende Behandlung der Angelegenheit.

wer Statistik fälscht....kommt in die Hölle

Wie falsch die Statistik von ROG ist, zeigt, dass sie Großbrittanien als "zufriedenstellend" einstufen. Verleger und Journalist Julian Assange ist immer noch eingesperrt, weil der Staat mit "erkennbaren Problemen", USA, ihn ausgeliefert haben will.

13:09, Einfach Unglaublich

>>@ fathaland slim
Es geht nicht nur darum seine Meinung haben zu dürfen, sondern sie auch äußern zu dürfen.

Und das ist eben NICHT das gleiche und auch in D nicht immer gewährleistet.<<

Und das von Ihnen, der hier seine Meinung oft und gern äußert und kein Blatt vor den Mund nimmt.

Wer hindert Sie denn Ihrer Ansicht nach daran, das zu tun, was Sie oft und gern tun?

14:43, hellmutant

>>wer Statistik fälscht....kommt in die Hölle
Wie falsch die Statistik von ROG ist, zeigt, dass sie Großbrittanien als "zufriedenstellend" einstufen. Verleger und Journalist Julian Assange ist immer noch eingesperrt, weil der Staat mit "erkennbaren Problemen", USA, ihn ausgeliefert haben will.<<

So schlimm ich den Fall Assange finde, aber die Welt dreht sich nicht um ihn. Zigtausende Journalisten sitzen in Haft, Assange ist nur einer von ihnen. Und einer von ganz wenigen, wirklich ganz wenigen Journalisten, die in GB in Haft sitzen.

Kennen Sie noch einen?

Mir fällt gerade keiner ein.

Wenn Sie von gefälschten Statistiken reden, sollten Sie schon noch ein paar Fälle anführen können.

14:03, Vollgas

>>wenn endlich die "westliche" Welt einmal die Umkehr der Beweislast einführen würdengäbe es kein Problem mit einer Klage gegen den bestimmten Personenkreis. Solange, aber die Politik durch Lobbyismus geprägt wird, wird sich nichts ändern und die Heuchelei weiter betrieben werde. Was bringt eine Teil der Aufklärung, wenn die Betroffenen alles abstreiten und der Beweis liegt bei den Untersuchenden.<<

Sie meinen, die Tatsache, daß wir nach wie vor in einem Rechtsstaat leben, sei dem Lobbyismus geschuldet?

Dann bin ich für Lobbyismus.

Denn eine Umkehr der Beweislast, also daß der Beschuldigte beweisen muss, daß er unschuldig ist, ist das genaue Gegenteil von Rechtsstaat und ein Merkmal von Diktaturen.

Natürlich müssen die Untersuchenden eines Kriminalfalles, die Staatsanwaltschaft, die Schuld des Beschuldigten beweisen. Ich bitte Sie.

13:20 von Einfach Unglaublich

«Hat schon einmal … jemand daran gedacht, dass es einige Konflikte vielleicht nur deswegen gibt, WEIL über sie berichtet wird?»

Welche Konflikte sind es denn, die zuerst "herbei berichtet".
Und dann als Folge der Berichterstattung ausgebrochen sind?

Wenn Sie denn schon darüber nachdachten …

Pressefreiheit!

Sagen wir es einmal ganz vorsichtig:

In den staatlich gesteuerten iranischen und nordkoreanischen Medien fallen deren Artikel über Trump und Johnson zumeist wesentlich freundlicher und gemäßigter aus, als hierzulande!

15:16, Frank von Bröckel

>>Pressefreiheit!
Sagen wir es einmal ganz vorsichtig:

In den staatlich gesteuerten iranischen und nordkoreanischen Medien fallen deren Artikel über Trump und Johnson zumeist wesentlich freundlicher und gemäßigter aus, als hierzulande!<<

Was wollen Sie denn damit sagen?

Natürlich könnte man daran ablesen, daß sich das nordkoreanische und iranische Regime freuen, wenn die westlichen Demokratien zerfallen und ihre grundlegenden Werte verraten.

Wie gut sprechen Sie eigentlich Farsi und koreanisch, um beurteilen zu können, was in diesen Medien so steht?

13:07 von wenigfahrer

fathaland slim
" Die Behauptung,

in Deutschland wäre es doch genau so, die in Threads wie diesem hier regelmäßig aufgestellt wird, finde ich absolut unerträglich und verstehe nicht, wie man so etwas glauben kann.

Unsere Freiheit wird wohl als derart selbstverständlich erachtet, daß man sie gar nicht mehr wahrnimmt. "

Ihre Antwort:
"Ich weiß zwar nicht auf was oder wen Sie sich beziehen bei Ihrer Antwort, aber schon beim Lesen der 4-5 großen Nachrichtenanbieter und deren Artikel zum gleichen Thema, fallen oft recht große Unterschiede auf, also ganz so einfach ist das mit Deutschland nicht. Auch die Auswahl ist stark unterschiedlich, eine Einschätzung wer welche Seite bedient, erspare ich mir jetzt."

Ihre Antwort zeigt mir, dass Sie überhaupt nicht verstanden haben, was der User sagen will. Ihm geht´s nicht um die verschiedenen Positionen / Meinungen von deutschen Zeitungen, sondern um die allgemeine Einschätzung unserer Meinungsfreiheit im Vergleich zu anderen Ländern.

Darstellung: