Kommentare

Märchen

Wir haben ca. 4 Mill. Arbeitslose.
Das Ganze ist nur aufgebauscht um Löhne u.
Gehälter zu drücken.

glaube ich sofort

Ich kenne eine Lehrerin aus Armenien, sitzt bei Rewe an der Kasse, da ihr Studium nicht anerkannt wird.
Eine der besten Onkologinnen aus St.Petersburg darf ihren Dr. Titel nicht führen und verdient entsprechend weniger.

Wie attraktiv soll das sein, frage ich mich...

Außerdem sollte man die lebenslangen Hartz4 in Ausbildung und Arbeit nötigen, anstelle von Geburt bis Tod jahrzehntelang zu hegen und zu pflegen. Gibt's nur in DE, ein Leben ohne Arbeit aber mit Wohnung, Auto, SKY TV, Nägelchen machen lassen,rauchen...
Und die sind nicht alle doof, wie das TV einem unbedingt immer vorführen muss, da gäbe es bestimmt welche die froh ob einer Chance wären.
Oder nicht ?

Deutschland benötigt dringend den Zuzug qualifizierter Arbeitskr

wer sagt das ?
in Bremen ist die Arbeitslosenquote bei 10 %
wäre es nicht besser erst mal die in Lohn und Brot zu bringen ?
... und dann, was ist schlecht daran an einem Fachkräftemangel
Angebot und Nachfrage
vielleicht verbessert sich dadurch der Gehalt/Arbeitsbedingungen
statt wenn ein Überangebot herrscht ?

Nicht nur für Zugewanderte

Deutschland ist aus den gleichen Gründen auch für einheimische Fachkräfte unattraktiv.

Die Industrie hat daran Mitschuld und jammert am lautesten.

- Turboabi
- Bachelor-Studium
- Mangelnde Gehaltsanpassungen analog zum wirtschaftlichen Erfolg
- Unterdurchschnittliches Rentenniveau

Klar das man hier zwar gerne kostenlos zum Studieren kommt. Mehr aber auch nicht.

Es wird Seitens Arbeotgeber maximal viel erwartet aber man bekommt nur Mittelmaß als Arbeitnehmer zurück.

Für mich daher alles Krokodilstränen.

09:48 von my comment

Ich kenne eine Lehrerin
.
irgendjemanden kennt jeder ....
meine Tochter hatte auf dem Gymi ne Lehrerin
die sprach nur gebrochen deutsch
ok sie war glücklicherweise Mathelehrerin
(aber selbst dafür hat es kaum gereicht)

Wir haben schwerlich einen Fachkräftemangel

Wir haben eher einen Mangel an Fachkräften die sich von der Industrie über den Tisch ziehen lassen.

Deutschland wird von der Schweiz mittlerweile offiziell als Billiglohnland geführt.

Alle die nahegenug an der Grenze wohnen arbeiten im Ausland, immer mehr gutausgebildete Menschen wandern aus.

Aber dass das daran lieg, dass die Arbeitnehmer so gut wie gar nicht vom massivem Aufschwung der letzten 10 Jahre profitierten oder dass über 50% aller neuen Arbeitsverträge sachgrundlos befristet sind... das sehen weder Politik noch Industrie ein.

Und sollten wir tatsächlich doch einen Mangel an Facharbeitern haben, dann liegt das zum einem an einer Bildungspolitik für die die Beschreibung Totalversagen noch schmeichelhaft wäre und dass Handwerk und Facharbeit Gesellschaftlich geächtet wurden.

Jeder Hinz und Kunz muss an die Uni... 50% eines Jahrgangs sollen Abi machen... Da wir keine Leistungsdrogen im Wasser haben, geht das nur mit einem Niveauverfall = Entwertung der Bildungsabschlüsse

09:46 von Rainer Stahl / 09:53 von Sisyphos3

"Wir haben ca. 4 Mill. Arbeitslose."
"in Bremen ist die Arbeitslosenquote bei 10 %"

Und wieviele von diesen 4 Millionen / 10 % verfügen über die geforderten Qualifizierungen?

Auch das können Sie beide doch sicher kundtun, oder ?

Deutschland ist

nun mal nicht so gut wie die Außendarstellung, und der Satz vom reichen Land, stimmt nur bedingt und auch nur für einen kleinen Teil.

" Bei Unternehmensgründern rangiert Deutschland auf Rang sechs. Nur die Einwanderungsländer Kanada und Neuseeland sowie die Schweiz, Schweden und Norwegen bieten demnach bessere Bedingungen für aufstrebende Geschäftsleute. "

Da ich in der Verwandtschaft Auswanderer habe, die nach Kanada sind vor vielen Jahren, kann ich sagen, viel Schein und wenig sein.
Fakt ist, man lebt freier, aber nicht unbedingt besser, und man muss auf viele lieb gewonnene Dinge verzichten.

Und es wird auch niemand aufgefangen wie in Deutschland, einige vergessen das man in Deutschland auch auf Dauer ohne Arbeit überlebt, in Kanada aber zum Beispiel nicht.
Dort geht das nur eine kurze Zeit.
Zu dem anderen Ländern kann ich nichts sagen, da hab ich niemand.
Viel Augenwischerei dabei, wer Geld hat, kann überall hin.

@my comment

Ja kenne ich auch aus meinem Bekanntenkreis.
Die Eltern eines meiner Kommilitonen sind mit ihnen aus Kasachstan vor dem Bürgerkrieg geflohen.

Seine Mutter war dort Chefärztin in der Chirurgie mit mehr als 20 Herztransplantationen auf der Vita und sein Vater ein Dr. der Chemie.

Sie darf nur als Krankenschwester arbeiten und bekommt noch nicht mal die Zulassung um erneut Medizin zu studieren.

Er darf nur als Laborhelfer arbeiten.

In Frankreich wären ihre Abschlüsse problemlos anerkannt worden, sie kamen aber nach Deutschland weil sie bereits Deutschsprachen, da sie zu denen gehören deren Elter/Großeltern im 2. Weltkrieg von der Sowjetunion zwangsumgesiedelt wurden.

Es gibt viele gut ausgearbeitete Ansätze um die von den Menschen angegebenen Abschlüsse zu überprüfen nur angewendet werde sie nicht.

Denn auch hier haben die Lobbys wieder die Finger im Spiel, eine Dr. Chemiker für einen Hilfsarbeiterlohn ist einfach klasse.

@09:48 von my comment - Bitte nicht zuviel RTL2...

...gucken, denn die Mär vom achso tollen Leben in Hartz 4 wird nur dort gelebt.

---

Im Übringen ist Sklavenarbeit in Deutschland zum Glück laut Grundgesetz verboten oder wie darf ich Ihre Nötigung zu Arbeit verstehen?

Aber ja, ich bin auch Ihrer Meinung,
daß Arbeitslose die in ALG II leben,
eine Chance erhalten sollten um wieder
in Arbeit zu finden.
Dafür müssen arber auch seitens des
Jobcenters und der Bundesregierung
endlich effektive Fortbildungmöglichkeiten für diese Menschen ermöglicht werden.
Der Großteil der ALG II Empfänger sind nämlich Langzeitarbeitslose
und wer lange aus seinem Beruf draußen ist, braucht effektive Rückkehrungsmöglichkeiten.

Das sage ich aus meiner eigenen Erfahrung als langjähriger ALG II Empfänger.
So und jetzt gucke ich mir auf meinem
50'' Full HD 4K Fernseher die neuesten
Filme auf Sky an.

firefighter1975

wie wäre es, wenn Sie sich selbst
schlaumachen würden?

10:00 von firefighter1975

Und wieviele von diesen 4 Millionen / 10 % verfügen über die geforderten Qualifizierungen?
Auch das können Sie beide doch sicher kundtun, oder ?
.
keine Ahnung !!
aber auch die könnten sich vielleicht qualifizieren
in Bayern betragt die Arbeitslosenquote 2,6 %
warum ??

Ich habe einen Meisterbrief.

Das hatte damals auch nie jemanden interressiert außer es gab mich billig zu mieten oder zu verkaufen.Außerdem weiß heute jeder ob Fachkraft oder nicht das innerhalb du Hartzer werden kannst das muß man nicht mal erklären u. wenn du es bis zur Rentenanwartschaft überhaupt schaffst,welche Zukunft hast du zu welchem Lohn u. Arbeitsbedingung willst du wohl hin?Wenn man nicht all zu dumm ist kann man das in etwa wissen.
Und da soll das Ausland dann helfen die dort gebrauchten u. ausgebildeten Worker zu stehlen und das am Besten damit sie sich auf unsere Verhältnisse einlassen damit die Fachkraft weiter möglichst billig bleibt.Das funktioniert nur weil jeder der es sich leisten kann seine eigenen Spielregeln gestalten kann.Under wenn er dann überhaupt das gestalten kann würde in eine solche Spielrunde eintreten wollen wo ständig dein Nachbar versucht noch weniger Regeln für sich gelten zu lassen.Das ist Europa,die westliche oder restliche Welt u. ganz normal?Am besten noch zivilisiert...

re firefighter1975

" 09:46 von Rainer Stahl / 09:53 von Sisyphos3

"Wir haben ca. 4 Mill. Arbeitslose."
"in Bremen ist die Arbeitslosenquote bei 10 %"

Und wieviele von diesen 4 Millionen / 10 % verfügen über die geforderten Qualifizierungen?"

Darauf kriegen Sie die Standardantwort: Die muss man halt qualifizieren.

Dass die Arbeitsagenturen Umschulungen und Weiterbildungen anbieten wird dann abgetan: Das wären alles sinnlose Maßnahmen, die nur die Statistik schönen sollen.

Der Sohn eines Freundes ist ...

Schreiner und verdient 14 Euro pro Stunde.
Eine Arzthelferin, die nach ihrer Ausbildung in die Pharmabranche wechselt und als Pharmareferentin arbeitet, erhält als Einstiegsgehalt ca. 20 Euro pro Stunde und einen Dienstwagen.
Welchen Job würden Sie also ihren Kindern empfehlen?

@Rainer Stahl

Was Sie schreiben , Herr Stahl , ist exakt richtig und auf der Hompage der Bundesarbeitsagentur auch nachzulesen. Man muss es nur finden weil es sicherlich absichtlich erschwert wurde. Gut , dass auch Sie es auch verbreiten.

10:07 von Biocreature

Das sage ich aus meiner eigenen Erfahrung als langjähriger ALG II Empfänger
.
auch diese Erfahrung hat nicht jeder in unserer Republik.

Die Krokodilstränen

der Politiker und ihre Arbeit passen nicht zur Wirklichkeit. Seit vielen Jahren werden Facharbeiter , wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, entsorgt. Die Firmen, die jetzt so schön jammern,haben sich nicht um die Zukunft Gedanken gemacht. All die hochbezahlten "Manager" hatten die Einstellung "nach mir die Sinntflut". Lehrlinge (Azubis) wurden nach der Ausbildung entlassen. Wenn die Alten mit Fachwissen weg waren,kamen billige Arbeitskräfte nach ohne Fachwissen. Irgentwann wenn die junge Generation die erste Rentenapp auf dem Smartfhon hat werden sie feststellen, daß die Ausbildungsjahre in unterschiedlichen Firmen keine nennenswerden Rentenansprüche generiert.

bedingt attraktiv

Logisch.
In einem Land wo durch hohe Steuern und Gebühren aus politischen Gründen persönlich leistung , eigenverantwortung und Selbstbestimmung bestarft wird.

Auch ist es die letzet und schlimmste Art der Ausbeutung der armen Ländern.

Nach Rohstoffen, Geld und Umwelt zerstören wir durch den Diebstahl des "Huma Kapital"
auch noch die letzten möglichkeiten dieser Länder sich demokratisch zu entwickeln.

10:09 von Sisyphos3

"in Bayern betragt die Arbeitslosenquote 2,6 %
warum ??"

Gute Frage, die Sie sich bereits vor dem Aufstellen ihrer Behauptung gestellt haben sollten.
Ich geb`mal einen kleinen Tipp: Fangen Sie doch bei der Bevölkerungsdichte des jeweiligen Bundeslandes an? Und dann gehen Sie noch einen Schritt weiter und schauen sie sich an, wie die industrielle oder wirtschaftliche Struktur/ Aufstellung/ Verteilung des jeweiligen BL aussieht. Und schon sind SIE der Antwort auf Ihre Frage einen Schritt weiter.

Selbst Schuld...

Wenn man über Jahre das Bildungssystem vernachlässigt, weil es keine messbaren Profite erwirtschaftet, und gleichzeitig die pädagogischen Berufe schlechtredet (Danke, Herr Schröder), behauptet, jede Schlecker-Angestellte könne Kinder betreuen und erziehen, wo studierte Pädagogen aussterben und Crashkurs-Quereinsteiger den Laden schmeißen müssen (wohlgemerkt ohne echte Schulleitung) und das in Zeiten, wo der Lehrer jede Sekunde in Konkurrenz zum Smartphone der lieben Kleinen steht, dann kann man nur noch versuchen den Schaden zu kaschieren, indem man die Bildungsstandards so verwässert, dass jeder vormalige Hauptschüler noch irgendwie durchs Abitur kommt.
Am Ende hat man - Pardon für den Ausdruck - Ausschuss produziert, für den nicht mal das Handwerk Verwendung hat, weil sämtliche charakterlichen und bildungstechnischen Grundlagen fehlen.
Wer's sich leisten kann, versucht seine Kinder in privaten Kitas und Schulen unterzubringen (gell, Frau Schwesig).
Umschulungsprogramme sind sauteuer

10:08 von Rainer Stahl

"wie wäre es, wenn Sie sich selbst
schlaumachen würden?"

Wie wäre es, wenn Sie die von Ihnen aufgestellten Behauptungen mit Fakten belegen würden?

um Löhne u. Gehälter zu drücken.

Rainer Stahi@

Sie haben Ursache und Wirkung vertauscht.

Die Nettolöhne sind ob der hohen unverhältnissmäßigen wegnahme von Steuern, Sozialversicherungen usw. zum zwecke der Alimentierung so niedrig.

Also Abgaben senken dann klappts auch mit den hohen Löhnen.

Fachkräftemangel

Wenn ich das schon wieder höre?? Entweder leben unsere Politiker hinter dem Mond oder die haben absolut keine Ahnung was in unserem Land gerade passiert! Alle sprechen von Fachkräftemangel und wollen damit wieder Unruhe anstiften. Die meisten Menschen, die gerne arbeiten möchten, die bekommen keinen Arbeitsplatz, weil sie mindestens ein Studium brauchen, dazu 30 Jahre Berufserfahrung und dann auch noch 20 Jahre alt sein müssen! Wie soll diese Kombination bitte schön funktionieren? Gerade im Gesundheitswesen z.B. in Krankenhäusern, wo die Mitarbeiter unter aller Sau bezahlt werden und dann auch noch für ihr Geld mindestens für zwei Personen arbeiten müssen. Da wundern sich unsere schlauen Politiker warum wir aufeinmal einige Stellen nicht besetzen können? Ganz ehrlich! Ihr sucht doch Sklaven oder? Billige Sklaven aus dem Ausland! Anstatt im Ausland zu gucken, konzentriert ihr euch doch auf unser Land. Wie wäre es, wenn man gerade diese Stellen etwas lukrativer macht? Z.B. Bezahlung

Steuern würden berücksichtigt? Interessant.

Deutschland führt gerade eine neue ein: die CO2-Steuer.

Da freuen sich die ausländischen Fachkräfte, wenn sie mal zu Besuch in die Heimat wollen kolossal, dass sie das Klima retten.

Umgekehrt wird oft eine Schuh daraus

Ausländische Abschlüsse werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt meist nicht voll anerkannt - insbesondere, wenn sie aus Ländern außerhalb der EU stammen. In der Folge sind die zugewanderten Akademiker häufig in Jobs tätig, die nicht ihrem Qualifikationsniveau entsprechen.

Viel zu einseitig und pauschal. Wie Erfahrungen zeigen, wird umgekehrt oft ein Schuh daraus. Die unbesehene volle Anerkennung wäre falsch!

"Zugewanderte Akademiker" mit ihren propagierten Abschlüssen haben oft nicht das vergleichbare Qualifikationsniveau bei deutschen Abschlüssen.

"Akademiker" sind schon nicht selten weit entfernt von der Qualität der dualen Berufsausbildung in Deutschland. Auch diese Qualität ist leider gefährdet.

Die zugewanderten Menschen können eine Ressource für die Wettbewerbsfähigkeit auch der deutschen Volkswirtschaft sein. Fakt ist, die berufliche Befähigung muss hier im Lande in aller Regel erst mit viel Aufwand geschaffen werden. Die Sprachkenntnisse sind es nicht alleine.

Ausländische Arbeitserfahrung

Nur kurz ein kleiner eigener Erfahrungsbericht. Ich bin Deutscher, habe selber im Ausland studiert, und im Ausland angefangen zu arbeiten. Deutsche Verwaltungsartefakte wie Arbeitszeugnisse sind hier unbekannt. Ich habe mich mal informiert bei anderen Deutschen die von hier zurückgegangen sind nach Deutschland - mit Universitätsabschluss als Master oder Doktoren - und es war zum Teil eine Katastrophe:

Arbeitgeber fragten nach den traditionellen, durchgehenden Arbeitszeugnissen für die ausländische Arbeitserfahrung. Das englische Zeugnis wurde nicht akzeptiert und musste durch einen anerkannten Übersetzer ins Deutsche übersetzt werden.

Zum Vergleich: Ausländer, die hier (im Ausland wo ich noch immer wohne) arbeiten wollen - mit englischen Zeugnis - brauchen von alledem nichts zu machen.

Es gibt natürlich Unterschiede von Arbeitgeber zu Arbeitgeber in Deutschland was die Prozedur angeht, aber ich frage mich dennoch warum man sich den deutschen Bewerbungsprozess antun sollte.

10:20 von firefighter1975

wie die industrielle oder wirtschaftliche Struktur/ Aufstellung/ Verteilung des jeweiligen BL aussieht
.
warum so kompliziert
seit 70 Jahren kriegt man in Bremen nichts gebacken !

@firefighter1975

"10:09 von Sisyphos3 "in Bayern betragt die Arbeitslosenquote 2,6 %
warum ??"
[...]
Ich geb`mal einen kleinen Tipp: Fangen Sie doch bei der Bevölkerungsdichte des jeweiligen Bundeslandes an? " Am 16. Dezember 2019 um 10:20 von firefighter1975

Den Einwand verstehe ich nicht.
Was hat Bevölkerungsdichte mit Arbeitslosigkeit zu tun?

Es heißt, wir brauchen unbedingt Zuzug, das bringt eine höhere Bevölkerungsdichte.
Meinen Sie etwa, Bayern sei dicht besiedelt?

Fachkräftemangel...

Am 16. Dezember 2019 um 09:53 von Sisyphos3
Deutschland benötigt dringend den Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte...
wer sagt das ?
in Bremen ist die Arbeitslosenquote bei 10 %
###
Sehe ich genau so... Wir haben hier in Deutschland noch genügend eigene Arbeitslose und ganz besonders auch in Bremen. Und für Qualifizierte Arbeitskräfte ist Deutschland schon lange nicht mehr die erste Adresse. Wir ziehen eher die wenig oder gar nicht Qualifizierten Hilfskräfte an, die auch unter normalen Umständen nur schlecht in den Arbeitsmarkt integriert
werden können. Das ist leider Fakt und wird uns überhaupt nicht weiterbringen. Nutznießer dieser Politik sind wieder einmal die Wirtschaft und Industrie die weiter auf Niedriglohn setzen können und wirkliche Fachkräfte davon abhalten nach Deutschland zu kommen.

10:16 von karwandler

Darauf kriegen Sie die Standardantwort: Die muss man halt qualifizieren.
Dass die Arbeitsagenturen Umschulungen und Weiterbildungen anbieten wird dann abgetan: Das wären alles sinnlose Maßnahmen, die nur die Statistik schönen sollen.
.
sie haben es auf den Punkt gebracht !

10:09 von Sisyphos3

«Und wieviele von diesen 4 Millionen / 10 % verfügen über die geforderten Qualifizierungen?
Auch das können Sie beide doch sicher kundtun, oder ?»

«keine Ahnung !!
aber auch die könnten sich vielleicht qualifizieren
in Bayern betragt die Arbeitslosenquote 2,6 %
warum ??»

Kein unredlicher Vergleich der Quoten Bremen = 10% zu Bayern = 2,6%. Aber auch keiner "unter gleichen Voraussetzungen". Bremen ist eine einzelne Stadt. Vergleicht man die Quote dort besser zu bspw. Stuttgart, oder Köln …

Wie sieht denn generell die Altersstruktur bei Arbeitslosen in ganz DEU aus? Wie viele (willkürlich) über 45 jährige Menschen sind darunter? Sind diese sicher nicht "zu blöde", um sie auch für andere Berufe als ihren bisherigen zu qualifizieren. Aber … man kann es sich denken …

In welchen Berufsfeldern fehlen Arbeitskräfte in DEU besonders stark?
Weiß ich nicht im Detail. Medizinische Berufe + Handwerk + …?

"Macht man nicht jeden" zu Arzt / Pflegerin / Schreiner / Klempnerin / …
Oder so …

Zurück in die Zukunft?

Ich bin nach 10 Jahren Arbeiten im Ausland nach Deutschland zurückgekehrt und habe mich in den letzten 10 Jahren beruflich soweit zurückentwickelt, dass ich wieder irgendwo kurz hinter meinem Ausbildungsniveau gelandet bin.
Das eigentliche Problem scheint zu sein, dass die Leute, die festlegen, dass Fachpersonal fehlt, selbst keine Vorstellung haben, wie viele qualifizierte Personen bereits daheim sitzen und mit ihrem Boreout zu tun haben, weil achso hoch studierte und qualifizierte und trotzdem Ahnungslose in den falschen Positionen viel zu weit oben rangieren und für ihre sinnlosen Entscheidungen nicht zur Verantwortung gezogen werden!
Ich verstehe auch die ganze Angst vor der 'drohenden Digitalisierung' nicht-ich war schon da-und warte hier in Deutschland nur darauf, dass Marty McFly mich (und wahrscheinlich endlos viele andere) endlich wieder in die Zukunft bringt!

Handwerker/Kaufmänner sind in unserer Gesellschaft inzwischen nicht mehr anerkannt und auch keine Fachkräfte mehr...

@DerPhi

"Selbst Schuld... Wenn man über Jahre das Bildungssystem vernachlässigt," Am 16. Dezember 2019 um 10:22 von DerPhi

Ich finde, da werden schlicht falsche Prioritäten gesetzt.
Alle und alles will jetzt PCs, Tablets und haste nicht gesehen.
Schon ab der Grundschule, ab der ersten Klasse, bevor Kinder lesen, schreiben und rechnen können.

Völlig falscher Ansatz, denn um mit dem PC umgehen zu können (und gar mit Internet) muss man perfekt Lesen und den Text verstehen können.
Gerade Programmieren erfordert Konzentration und Genauigkeit. Und bei jeder Suchmaschine muss man selbst erkennen können, ist es das Gesuchte oder nicht.

Aber was will man von Politikern erwarten, denen die Anzahl der Nullen bei einer Zahl nichts sagt. (Wurde mal im Fernsehen vorgeführt.)

Anerkennung

Ich hab einen Sportkameraden aus Ungarn.Der ist dort sehr lange im Rettungsdienst tätig gewesen und hat alle ungarischen Qualifikationen.
Eine Anerkennung dieser ist in DE nicht möglich-obwohl der RD in Ungarn auf hohem Niveau ist.
Überall werden jetzt Notfallsanitäter gesucht.
Ich hätte den gern als Kollegen gehabt.
Das ist die Realität in DE 2019!
Aber Hauptsache andere Leute aus ihrer Heimat weit weg von hier reißen.

09:46, Rainer Stahl

>>Märchen
Wir haben ca. 4 Mill. Arbeitslose.
Das Ganze ist nur aufgebauscht um Löhne u.
Gehälter zu drücken.<<

Es geht hier nicht um Menschen, die irgendwie in Lohn und Brot gebracht werden sollen, sondern um Hochqualifizierte. Um die reißen sich Arbeitgeber weltweit, es gibt für sie einen internationalen Arbeitsmarkt. Solche Menschen gehen dorthin, wo ihnen die besten Bedingungen geboten werden. Zur Lohndrückerei kann man die eher nicht benutzen.

Auf welche Statistik beziehen Sie sich, wenn Sie von vier Millionen Arbeitslosen reden?

10:27 von azimli57

Ihr sucht doch Sklaven oder? Billige Sklaven aus dem Ausland!
.
natürlich
großes Arbeitskräfteangebot senkt die Löhne
dazu noch den Frust, weil nicht jeder in der Republik für MultiKulti ist
Divide et impera

10:27 von azimli57

"Gerade im Gesundheitswesen z.B. in Krankenhäusern, wo die Mitarbeiter unter aller Sau bezahlt werden und dann auch noch für ihr Geld mindestens für zwei Personen arbeiten müssen."

Könnte es sich dabei möglicherweise um einen systemimmanenten Fehler handeln, der dem einer Privatisierung nachfolgenden Gewinnstreben und dem permanenten Druck, den Aktionären dieser "KrankenhausAG's" jährlich steigende Dividenden zahlen zu können geschuldet ist?

Nur mal nachgefragt.

Fachkräfte

Zunächst einmal muss man sich fragen, wer für die Ausbildung von Fachkräften zuständig ist. Bei gewerblichen Berufen in Industrie und Handwerk sind das vor allem genau die - Industrie und Handwerk. Es ist aber noch gar nicht so lange her, da fanden Schulabgänger nur schwer Ausbildungsplätze. Die wären heute Facharbeiter. Statt dessen konnte man damals überall (auch auf TS) lesen, D hätte zu wenige Akademiker laut OECD oder sonstwem. Das hat funktioniert.
Und dann studieren aber leider viele nicht Maschinenbau, sondern machen einen "Bachelor of Strategic Business" oder sowas an irgendeiner Privatuni und die finden sogar einen Job, zur Not als "Consultant", von denen wir anscheinend gar nicht genug haben können.
Pflegekräfte? Dazu gehört viel Idealismus. Schlecht bezahlte Ausbildung und hinterher viel Arbeit mit Schicht für überschaubares Gehalt. Wer als junger Mensch die Wahl hat wird halt lieber "Consultant".

@Deeskalator

Die ausgebildeten Pflegekräfte in Altenheimen am Hochrhein z.B. verschwinden ganz rasch in die Schweiz nach ihrer Ausbildung, weil sie dort fast doppelt soviel verdienen wie in Deutschland. 4.500 anstatt 2.500 Euro pro Monat Anfangsgehalt ist doch ein gewaltiger Unterschied, wohnen tun sie aber dann in Deutschland.

10:20, werner1955

>>Auch ist es die letzet und schlimmste Art der Ausbeutung der armen Ländern.

Nach Rohstoffen, Geld und Umwelt zerstören wir durch den Diebstahl des "Huma Kapital"
auch noch die letzten möglichkeiten dieser Länder sich demokratisch zu entwickeln.<<

Das sieht mir nach Krokodilstränen aus.

Es gibt einen internationalen Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Spezialisten, den auch Deutsche nutzen. Wollen Sie den Menschen verbieten, im Ausland zu arbeiten? Jeder hat gefälligst in dem Land zu bleiben, in dem er geboren wurde? Waren Sie mal an einer deutschen Uni? Wissen Sie, aus wie vielen Ländern die Studierenden dort kommen?

Für intelligente, gut ausgebildete Menschen existieren Grenzen nicht. Die werden nicht gestohlen, sondern gehen dahin, wo ihnen die besten Bedingungen geboten werden. Und das ist IMHO das gute Recht eines jeden Menschen.

ich erinnere gerne noch mal an die socialistische

Blue-Card des Dr. Schröder. diese aktion ist auch in die kategorie rohrkrepierer von erfindungen deutscher politiker aufgenommen worden. alle fachkräfte gingen da doch lieber nach canada

10:32 von Sisyphos3

"seit 70 Jahren kriegt man in Bremen nichts gebacken !"

Ich bemerke eine gewisse "Unwilligkeit" bei Ihnen, sich REAL enger mit der Thematik und den von Ihnen selbst in den Raum gestellten Fragestellungen zu befassen. Stattdessen werfen Sie die nächste pauschalisierte Phrase in die Diskussion, ohne eine reale und themenbezogene Verknüpfung zu der von Ihnen zuvor aufgestellten These herzustellen.

Schade eigentlich.

apropo Ausland

Ich habe in den USA gelebt, meine Ausbildung zur Krankenschwester wurde nicht anerkannt, ich habe die Ausbildung neu machen und auch selbst finanzieren müssen, mit Hilfe eines TZ Jobs bei RedLobster im Service. So einfach ist das auch nicht, wo doch angeblich so viele Fachkräfte wegwandern, das hat noch lange keine Aussagekraft was sie dort tun oder nicht.

Jedoch sollte man meinen, in unserem Land gibt es genug Möglichkeiten der Umschulung/Fortbildung/Neu-Ausbildung, aber manchmal glaube ich das ist gar nicht mehr im Interesse der Politik, denn auch diese Möglichkeiten wurden massivst eingeschränkt oder nicht mehr attraktiv angeboten.
Da hakt`s auch a little bit.

10:33 von Tada

"Den Einwand verstehe ich nicht.
Was hat Bevölkerungsdichte mit Arbeitslosigkeit zu tun?"

Mit der Arbeitslosenquote. Die von Sysiphos3 angeführt wurde.

Einiges. Die Arbeislosenquote is unter anderem durchaus von Faktoren wie Bevölkerungsanzahl/-dichte sowie dem verfügbaren Arbeitsangebot ( und damit der wirtschaftlichen Struktur ) innerhalb eines BLs abhängig.

Wo Sie z.B. die gleiche Anzahl von Jobs auf eine größere Anzahl an Personen verteilen müssen, steigt zwangsläufig die Arbeitslosenquote.

Einleuchtend?

10:45, Sisyphos3

>>10:27 von azimli57
Ihr sucht doch Sklaven oder? Billige Sklaven aus dem Ausland!
.
natürlich
großes Arbeitskräfteangebot senkt die Löhne
dazu noch den Frust, weil nicht jeder in der Republik für MultiKulti ist
Divide et impera<<

Es geht um weltweit gefragte Hochqualifizierte.

Mit denen kann man keine Löhne drücken. Die gehen dahin, wo ihnen die besten Bedingungen geboten werden.

Eine hohe Dichte von Fremdenfeinden macht ein Land für solche Menschen weniger attraktiv. Das ist nicht zum Vorteil dieses Landes. Da hilft es dann auch nicht, wenn die Fremdenfeinde sich in ihrer eingebildeten kulturellen Einheitlichkeit suhlen können.

10:41 von fathaland slim

sondern um Hochqualifizierte.
.
ca 160.000 hochqualifizierte Mitbürger verlassen Deutschland - jedes Jahr
könnte man da nicht Ursachenforschung betreiben ?
Schließlich ist das ja auch ein Kostenfaktor

Pflegekräfte anwerben?

Könnte schwierig werden wenn sich erstmal herumspricht,unter welchen Bedingungen wir hierzulande arbeiten..mehr Dokumentation und sonstige Bürokratie, weniger Patientenkontakt..

Außerdem ist nicht jeder für die Pflege geeignet, wahrscheinlich auch nicht unsere Langzeitarbeitslosen..

10:41, skydiver-sr

>>Aber Hauptsache andere Leute aus ihrer Heimat weit weg von hier reißen<<

Wird ein Deutscher, der einen attraktiven Arbeitsplatz im Ausland annimmt, Ihrer Ansicht nach ebenfalls aus seiner Heimat gerissen?

Oder geht der nicht vielleicht freiwillig dort hin, weil ihm gute Bedingungen geboten werden und er einen persönlichen Gewinn daraus zieht?

Ist das Ihrer Ansicht nach bei Menschen anderer Nationalitäten anders?

10:38 von schabernack

die Arbeitslosenquote in Stuttgart (gleiche Einwohnerzahl) beträgt 4,2 %
.
und qualifizieren heißt nicht jeden zum Neurochirurgen ausbilden
Flaschner , Gipser, Mezger würde genügen, wenn ihm Altenpfleger nicht so liegt

OECD-Studie:Deutschland für Fachkräfte bedingt attraktiv....

Wie kommt das denn ? "Deutschland nicht so attraktiv".
Da kann die Tarifpolitik der deutschen Gewerkschaften aber nicht so toll sein.Oder haben sich Löhne und Arbeitsbedingungen schon international herumgesprochen(Arbeitsunrecht.de) ?

Mich würden keine 10 Pferde nach Deutschland

zurückbringen. Habe in D eine Chemie-Laboranten Lehre gemacht, bin dann in die Schweiz ausgewandert und habe es dort (ohne Akademischen Titel) bis zum Manager
bei einem grossen US Konzern gebracht.
Das nennt man Pragmatismus: wenn jemand
gute Arbeit leistet, stehen ihm alle Türen offen und keiner fragt nach einem Ausildungsnachweis.
Kein Wunder dass die Schweiz in der Studie auf Platz 1 steht.

10:45 von Sisyphos3

«Ihr sucht doch Sklaven oder? Billige Sklaven aus dem Ausland!»

«natürlich
großes Arbeitskräfteangebot senkt die Löhne
dazu noch den Frust, weil nicht jeder in der Republik für MultiKulti ist
Divide et impera»

Wenigstens in den im Artikel verlinkten älteren Artikeln der ts könnten Sie sich kundig machen. Bevor Sie "diesen antiquierten Römerquatsch" von Divide et Impera rezitieren …

Es geht im Prinzip um die Erweiterung der sog. "EU Blue Card". Die die einzelnen Staaten der EU auf dieser Grundlage zur Vergabe von Arbeitsvisa nutzen können. Jedes Land kann in diesem Rahmen festlegen, welche Arbeitskräfte es unter welchen Bedingungen "anwerben will".

Bisher liegt in DEU die Untergrenze für den Mindest-Jahres-Brutto-Arbeitslohn bei 53.600 Euro. Bei Ingenieuren bei 41.808 Euro.

Ob die Grenzwerte im Gesetz ab 01.03.2020 geändert werden sollen.
Weiß ich nicht. Auch nicht, ob "gewisse andere" Berufe ebenfalls mit Verdienst-Mindest-Grenzen versehen sind.

"Is' schon mehr komplex" …

11:03 von firefighter1975

Einleuchtend?
.
eigentlich nicht !
NRW ist im Vergleich zu Bayern größer und hat fast 3 x so viel Arbeitslose

und nochmals zu Bremen zu kommen "verfügbaren Arbeitsangebot "
warum schaut man nicht danach, seit 70 Jahren wählte die Bevölkerung doch die gleiche "qualifizierte" Partei, kriegt Länderfinanzausgleich ohne Ende und hat ne 30 mal so hohe Staatsverschuldung
auch das schafft Frust in der Republik

@10:19 von Sisyphos3 Re.10:07 von Biocreature

...Das sage ich aus meiner eigenen Erfahrung als langjähriger ALG II Empfänger
.
auch diese Erfahrung hat nicht jeder in unserer Republik.

---

Aber sehr viele Menschen, die jahrelang in ALG II Bezug festsitzen.
Ein Großteil derjenigen sind nicht unbedingt ungelernte Leute.

Wer erstmal in dieser Mühle festsitzt
u. dort einige Jahre verweilen muß,
den wird wenn überhaupt nur noch ein Job angeboten der im Niedriglohnsektor liegt u. mit seinem erlernten Beruf nichts mehr gemein hat.
Das sind dann die Menschen, bei denen Altersarmut per Gesetz vorprogrammiert ist.
Und raten Sie mal, warum diese Menschen nicht gerade morgens motiviert zu ihrer Arbeit gehen?

Das ganze "Hartz IV-System" hat nur eines geschafft.
Einen neuen milliardenschweren Arbeitsmarkt im Niedriglohnsektor,
bei denen nur die Betreiber von Zeitarbeiterfirmen u. der Staat gewinnt.

Der Arbeiter, der dort arbeitet oder arbeiten muß, da genötigt vom Jobcenter,
ist der Verlierer.

Eine schöne Arbeitswelt.

Englisch

Ich kenne so einige hochqualifizierte Osteuropeer mit sehr guten Englischkenntnissen, die nicht nach Deutschland, sondern nach UK/USA aber vor allem nach Holland und Skandinavien ausgewandert sind vor allem wg. Sprache.

Das soll jetzt vor allem in Berlin anders sein, aber allgemein wäre vor allem für die hochqualifizierte Auswanderung sehr gut, wenn die Leute, die nur Sprache X + Englisch können in Deutschland eine geringere Sprachbarriere hätten.

Ich komme übrigens aus Bremen und es ist kein Wunder, dass die Quote so hoch ist, da in Bremen selber so einige sozial schwache Bezirke gibt, bzw. die "gute" Lagen sehr teuer sind. Damit gibt es ganz viele Leute, die in Bremen arbeiten in Speckgürtel wohnen, die zu Niedersachsen gehören, teilweise sogar mit Straßenbahn angebunden. In meiner Firma z.B. sind es so um 50% der Belegschaft.

Nicht Attraktiv

Kann ich bestätigen, bei uns in der Firma hat ein russischer Flugzeugingenieur zusammen mit seiner Frau geputzt! Soviel zum Fachkräftemangel. Davon mal abgesehen, dass man sich Fachkräfte auch heranziehen könnte, aber bei den "attraktiven" Gehaltsvorstellungen der Arbeitgeberseite Studieren die theoretischen Fachkräfte lieber BWL....

von fathaland slim

>>Vielleicht erhalte ich ja jetzt einmal eine vernünftige Antwort von Ihnen, warum eine Fachkraft nach Deutschland kommen soll?<<
-
Wenn man ihr ein attraktives Angebot macht. Anders geht's nicht.
#
#
Wenn man den Fachkräften die jetzt schon in DE leben ein attraktives Angebot machen würde, dann könnte man auch die 150 bis 200 tausend gut ausgebildeten Fachkräfte halten, die jedes Jahr Deutschland verlassen.
Ihre Antworten auf meine Fragen, die Sie u a mit Wirklich? beantwortet haben, zeigt mir und jedem anderen nur das Sie die Realität gerne verdrängen.
Sollten Sie wirklich so Ahnungslos sein, dann einfach mal nach Bezahlung von Zukunftstechnologien und die Bezahlung nach Länder suchen.
Wenn Sie dann wirklich noch Glauben das DE attraktiv für Spitzenkräfte ist, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

Genies

die hier posten. Man ziehe von X gesuchten Fachkräften einfach Y Arbeitslose ab, und schon hat man gar keinen Fachkräftemangel mehr. Mein lieber Mann, wenn das intellektuelle Niveau der dadurch in Lohn und Brot kommenden "Spezialisten" ungefähr so ist, wie das der Experten hier, muss man schwarz sehen.
Ich bin zu meiner großen Genugtuung seit einigen Monaten in Rente. Und eines kann ich garantieren: den Job, den ich gemacht habe, kann nicht jeder Hans-Franz, auch nach einer sechsmonatigen Qualifizierung nicht. Und schon gar nicht ist es so, dass man den unzähligen Hartzern nur mal Feuer unterm Hintern machen müsste, und schon könnten die alle hochkomplexe Anforderungen erfüllen.
Hier werden wirklich alle Klischees bedient: die faulen Sozialhilfeempfänger, die Lese-, Schreib- und Rechenunkundigen Ausländer, die total versagenden Bildungseinrichtungen, an denen jeder der Kommentatoren hier sofort als Schuldirektor anfangen und dabei noch das Niveau um drei Zehnerpotenzen anheben könnte .

Meh..

Solche Berichte machen mich mittlerweile echt sauer, hier wurden schon einige Gründe dafür genannt.

A: Wir sollten erst mal versuchen unsere arbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu integrieren (Jeder der mal ALG II bezogen hat weiß, dass ist ein Teufelskreis)

B: Schulsystem umkrempeln, nicht weniges davon stammt noch aus der Zeiten Otto von Bismarcks.

C: Qualifizierte Zuwanderer sollen Möglichkeit haben leichter in ihren alten Berufen zu arbeiten. Meine Nachbarn sind studierte Maschinenbauer und müssen Regale einräumen, da es hier ewig dauert um die "fehlende Qualifikation" nachzuholen, damit ihr Studium anerkannt wird.

D: Das wohl wichtigste.. arbeiten muss sich einfach wieder lohnen, es wurde schon erwähnt das Menschen die an der Grenze wohnen im Ausland arbeiten, ist hier nicht anders (wohne an der Holländischen Grenze)

Für mehr reicht der Platz nicht ^^

@ Sisyphos3, 09:53

“...In Bremen ist die Arbeitslosenquote bei 10%...“

Im Titel Ihres Kommentars zitieren Sie selber, dass “qualifizierte“ Arbeitskräfte benötigt werden.
Dass die von Ihnen genannten 10 % durchweg solche sind, ist nicht anzunehmen; trotzdem werden darunter Viele sein, die von deutschen Arbeitgebern gesucht werden.
Wenn da nicht die (berechtigten!!) Lohnansprüche wären, die bei “Zugereisten“ viel einfacher zu drücken sind. Das ist ja die Krux...

11:18 von Bernd Kevesligeti

"Da kann die Tarifpolitik der deutschen Gewerkschaften aber nicht so toll sein."

Man kann vermutlich dankbar sein, dass es in D noch Gewerkschaften gibt. Insbesondere deswegen, da Errungenschaften, die von Großvätern und Vätern im Arbeitskampf mit den Gewerkschaften erstritten wurden, inzwischen ja in großem Stil "zurückgenommen" werden.

Schaut man tatsächlich mal international, stellt man fest, dass es der arbeitenden Bevölkerung OHNE Gewerkschaften vermutlich noch DEUTLICH schlechter gehen würde.

Schlimmer geht nämlich immer.

Wirtschaftswoche: Nicht trotz seiner Qualifikation. Sondern ihre

-twegen" bekam der hochqualifizierte Ingenieur mit Berufserfahrung und guten Referenzen keine Stelle.
"Gibt es die gewünschten Bewerber tatsächlich nicht? Oder geben sich die Unternehmen bei der Suche schlicht zu wenig Mühe?"

Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt, dass sie nicht unterscheiden könne, ob zwei Stellenanzeigen auf denselben Job hinweisen.

Der Arbeitsmarktexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), K. Brenke bestätigt, was hier viel im Forum schreiben: „Gäbe es tatsächlich einen Fachkräftemangel müssten die Reallöhne viel stärker steigen.“

11:08, Sisyphos3

>>10:41 von fathaland slim
sondern um Hochqualifizierte.
.
ca 160.000 hochqualifizierte Mitbürger verlassen Deutschland - jedes Jahr
könnte man da nicht Ursachenforschung betreiben ?
Schließlich ist das ja auch ein Kostenfaktor<<

Könnte vielleicht daran liegen, daß diese Hochqualifizierten eine Qualifizierung besitzen, die in Deutschland nicht stark nachgefragt ist. Oder eventuell im Überangebot vorhanden ist.

Qualifizierung ist ja nicht gleich Qualifizierung. Es handelt sich meist um hochspezialisierte Kräfte. Für die gibt es einen weltweiten Arbeitsmarkt.

11:18, Bernd Kevesligeti

>>OECD-Studie:Deutschland für Fachkräfte bedingt attraktiv....
Wie kommt das denn ? "Deutschland nicht so attraktiv".
Da kann die Tarifpolitik der deutschen Gewerkschaften aber nicht so toll sein.Oder haben sich Löhne und Arbeitsbedingungen schon international herumgesprochen(Arbeitsunrecht.de) ?<<

Ich glaube, für die Klientel, um die es hier geht, ist die Tarifpolitik deutscher Gewerkschaften eher unerheblich. Die Arbeitgeber zahlen in solchen Fällen gewiss übertariflich. Wegen der internationalen Konkurrenz.

Zu 10:22 von DerPhi -Was passt nicht-Ursache und Wirkung!?

[..]Am Ende hat man - Pardon für den Ausdruck - Ausschuss produziert, für den nicht mal das Handwerk Verwendung hat, weil sämtliche charakterlichen und bildungstechnischen Grundlagen fehlen.
Wer's sich leisten kann, versucht seine Kinder in privaten Kitas und Schulen unterzubringen (gell, Frau Schwesig).
Umschulungsprogramme sind sauteuer

... ok, das ist die Wirkung und was ist die Ursache?
Die Prüfung oder unbesehene Anerkennung von akademischen Abschlüssen von Zuwanderern ist es sicher nicht.

Wir sind offensichtlich schon in unseren Schulen nicht in der Lage, die Qualifizierung der zugewanderten Menschen zu schaffen und senken so, wie man lesen konnte,

https://www.tagesschau.de/inland/pisa-studie-2019-101.html

das allgemeine Niveau in Deutschland von Jahr zu Jahr.

"Wir schaffen das".
Frau Schwesig und andere zeigen mit ihrer Reaktion der privaten Schulwahl doch nur, dass der Satz von Frau Merkel von Beginn an Makulatur war.
So schaffen wir das nicht!

@Heidemarie Bayer

Meine Rede, deutsche Fachkräfte, sei es Handwerk, Industrie, Sozialberufe oder Pflege werden überall geschätzt und auch entsprechend Entlohnt außer in Deutschland.

"Hauptsache mein Kind macht Abitur..."

und studiert BWL, Jura und trallalla
.
um anschließend als Callcenter-Agent oder der ewigen Praktikums und Volontariats-Schleife hängen zu bleiben.
.
Es stimmt ganz einfach etwas an unserem föderal-zerfleddertem Schulsystem nicht mehr und der Irrsinn und Irrglaube, Abitur sei etwas besseres, als die Praktiker der Haupt- und Realschule, die uns heute überall fehlen.

@Sisyphos 3 / 11:08

"ca 160.000 hochqualifizierte Mitbürger verlassen Deutschland - jedes Jahr"
Ja, ich weiß, welche Partei dieses Märchen in die Welt gesetzt hat, jährlich würden 160.000 hochqualifizierte Deutsche auswandern. Und es ist auch klar, welche Absicht man damit verbindet.
Okay, die Zahl stimmt im Schnitt, aber es handelt sich bei weitem nicht generell um hochqualifizierte Fachkräfte.
Es sind viele dabei, die glauben, dass sie woanders trotz fehlender Qualifikation besser zurecht kämen. Dass dies ein Trugschluss ist, zeigt sich daran, dass jährlich auch ca. 120.000 wieder nach Deutschland zurück kehren.

@11:24 von schabernack

"Ob die Grenzwerte im Gesetz ab 01.03.2020 geändert werden sollen.
Weiß ich nicht. Auch nicht, ob "gewisse andere" Berufe ebenfalls mit Verdienst-Mindest-Grenzen versehen sind.

"Is' schon mehr komplex" …"

Wie schon von anderer Stelle hier erwähnt wurde.
Erstens sind bei der letzten schröderischen initiative so gut wie keine gekommen, die in das Schema passten.
Zweitens ist de wegen seiner Gehälter …. für die wirklich Guten nicht so attraktiv und was dann noch übrig bleibt dient halt wirklich nur um die Hiesigen zu drücken.
Und drittens habe ich einige aus der ersten Welle kennengelernt, mag sein das diese eine einigermaßen adäquate Ausbildung hatten, nur konnte ich nicht verstehen was diese wollten / Meinten.

Nun meine eigenen Erfahrungen sind nicht als allgemeinverbindlich zu sehen, so das wir zu mindestens hoffen können, die …..stir… zuletzt

11:18 von Bernd Kevesligeti

«Wie kommt das denn ? "Deutschland nicht so attraktiv".
Da kann die Tarifpolitik der deutschen Gewerkschaften aber nicht so toll sein.Oder haben sich Löhne und Arbeitsbedingungen schon international herumgesprochen(Arbeitsunrecht.de) ?»

Bei Platz 12 von 36 Staaten in der Untersuchung aber auch ersichtlich nicht "so unattraktiv". Ist der letzte Platz im oberen Drittel der Tabelle. Wäre Zuwanderung hochqualifizierter Arbeitnehmer eine Sportart mit "Premium Weltliga". Wäre DEU weit, weit weg von jeglicher Abstiegsgefahr …

Die Plätze der aktuellen Tabelle sind:

1. AUS
2. SWE
3. CH
4. NZL
5. CAN

34. ISR
35. JAP
36. MEX

Leider fand ich keine Angabe über den Rang USA / UK.
2 Länder, die wegen der Sprache eher attraktiv sein sollten. Sprache spielt nämlich bei der Attraktivität einzelner Länder eine wichtige Rolle.

JAP möchte auch Hochqualfizierte. Vor allem Mediziner. Sind Tokyo, Osaka, Kyoto unter den 10 Städten weltweit mit höchster Lebensqualität.
"Ist aber die miese Sprache" …

09:53 von Sisyphos3

"Deutschland benötigt dringend den Zuzug qualifizierter Arbeitskr
wer sagt das ?"

Das wissen Sie doch genau, wer das sagt.
Warum also eine Scheinfrage?

"in Bremen ist die Arbeitslosenquote bei 10 %
wäre es nicht besser erst mal die in Lohn und Brot zu bringen ?"

Entweder ist bisher noch keiner auf diese Idee gekommen - und es bedarf der User hier, die das herausfinden und den Arbeitsämtern mitteilen - oder aber es gibt einen Grund, weshalb gewisse Arbeitslose keine Arbeit annehmen bzw. nicht die nötige Qualifikation haben.

"... und dann, was ist schlecht daran an einem Fachkräftemangel
Angebot und Nachfrage"

Klar.
Eine kaltschnäuzige Sicht findet es okay, wenn Sterbende oder Unheilbare oder Alte in Krankenhäusern und Heimen nicht versorgt werden können und furchtbar leiden.
Dabei bieten diese Kranken doch ausreichend "Nachfrage".

Warum aber kommt kein ausgleichendes Angebot?
Sind die Deutschen sich zu gut oder auch nur zu ungeeignet für diese menschlich schwierige Arbeit?

Vielleicht sollte die

Vielleicht sollte die Arbeitsagentur oder ein Wirtschaftsverband mal echte Zahlen nennen, in welchem Berufsfeld wievielte Leute benötigt werden?
„Hochqualifiziert“ sind für mich Ingenieure, Ärzte, Atom - und Raketenforscher, Wissenschaftler eben. Die werden aber keine Verstopfung beseitigen, keine Wand mauern, kein Kabel legen und keine alten Menschen pflegen.
Da, wo es tatsächlich sichtbar mangelt, beim Pflegepersonal, bei Polizisten, Lehrern, Handwerkern usw, werden keine hochqualifizierten Spezialisten gebraucht. Da werden Leute gebraucht, die eine Ausbildung gemacht haben und dann in diesem Beruf arbeiten.
Die Ausbildung solcher Menschen ist aber definitiv Sache der Wirtschaft. Wenn diese Wirtschaft dazu unwillig oder nicht der Lage ist, muss der Staat eingreifen.
Denn der muss ja das große Ganze im Blick haben und nicht nur die Quartals - oder Jahresergebnisse.
Und an dieser Stelle hat der Staat seit ca 45 Jahren alles verpennt, was zu verpennen war.

11:26, harpsnake

>>Ich komme übrigens aus Bremen und es ist kein Wunder, dass die Quote so hoch ist, da in Bremen selber so einige sozial schwache Bezirke gibt, bzw. die "gute" Lagen sehr teuer sind. Damit gibt es ganz viele Leute, die in Bremen arbeiten in Speckgürtel wohnen, die zu Niedersachsen gehören, teilweise sogar mit Straßenbahn angebunden. In meiner Firma z.B. sind es so um 50% der Belegschaft.<<

Sehr interessant.

Unter anderem ja auch deswegen, weil die in Bremen arbeiten, aber in Niedersachsen Steuern zahlen.

Soll man....

diverse OECD- und Bertelsmann-Studien überhaupt ernst nehmen?. Ich habe den Verdacht, daß in diesen "Studien" die Hintergründe einfach ognoriert werden! Ich glaube nicht, daß sich die Arbeitgber selbst den Ast absägen. Man vergißt auch immer, daß der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen in Form von Gesetzen und Vorschriften erstellt und die Rahmen bedingungen oder gesetzliche Vorgaben sind in anderen Staaten eben windelweicher in jeder Hinsicht.

09:58 von Sisyphos3

"meine Tochter hatte auf dem Gymi ne Lehrerin
die sprach nur gebrochen deutsch
ok sie war glücklicherweise Mathelehrerin
(aber selbst dafür hat es kaum gereicht)"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

WEIL es eben Mangel an deutschen qualifizierten Mathe-Lehrern gibt.

Diesen Mangel haben Sie doch aber in Ihrem Vorpost gerade geleugnet. Behauptet: wo eine Nachfrage ist, ist das Angebot sofort an der Stelle.

So kommt man auf die komischsten Argumente, bloß um Ausländer aus Deutschland rauszuhalten.

Diese Ablehnung von Ausländern macht Deutschland menschlich kaputt.
Soviel Primitivität lässt einen schaudern.

@ fathaland slim, um 11:42

re 11:08 Sisyphos3

Dass unter 160.000 (habe die Zahl jetzt einfach ungeprüft übernommen) kaum welche sind, die hier dringend gebraucht werden), klingt schon sehr nach ausgehenden Argumenten. Vor allem der letzte Abschnitt Ihres Kommentars wirkt aus meiner Sicht nicht überzeugend.
Vielleicht wäre es sinnvoll, “Qualifizierte“, “Hochqualifizierte“ und “Fachkräfte“ beruflich genauer zu definieren, deren jeweilige Anzahl zu benennen und erst dann wahre Verluste durch Abwanderung zu diskutieren.
Auch ein LKW-Fahrer oder Lokführer ist ja letztlich eine Fachkraft - aber vielleicht wandern die ja auch in Scharen aus...

re von firefighter1975 11:41

"Schlimmer geht immer",daß stimmt.Und-natürlich-ohne Gewerkschaften ginge es der arbeitenden Bevölkerung deutlich schlechter.

Aber es ginge auch besser,mit einer offensiveren Tarifpolitik.Und mit Arbeitskämpfen,da ist es ja hier eher gering bestellt.Wenn man den Vergleich zu anderen europäischen Ländern heran zieht(Streiktage).

Absurder Gedanke

Ich weiß, es ist ein völlig absurder Gedanke, aber er drängt sich einem auf: man könnte doch die Jugend in Deutschland zu Fachkräften ausbilden, anstatt diese aus anderen Staaten abzuziehen, wo sie auch dringend benötigt werden.

11:48 von fathaland slim

"Ich glaube, für die Klientel, um die es hier geht, ist die Tarifpolitik deutscher Gewerkschaften eher unerheblich. Die Arbeitgeber zahlen in solchen Fällen gewiss übertariflich. Wegen der internationalen Konkurrenz."

"Sie GLAUBEN"

Ich weiß aus der Vergangenheit (mein Arbeitgeber) das besonders für Menschen die an anderen Menschen verdienen, der Geiz besonders geil ist.

Warum sonst arbeiten Schlachter aus Osteuropa "als Selbstständige" für 3€ in deutschen Schlachthöfen...…??? weil unsere Arbeitgeber so human und fürsorglich sind?!

Eine kleine Anekdote ...

Montag Morgen, 05.30h.
Vor mir am Tisch sitzt ein Auszubildender, der bei uns praktische Anteile seiner Berufsausbildung ( bestehend aus 3 Jahren Studium an der FHS + Praxisanteilen) absolviert. In dem angestrebten Berufsabschluss ist das Arbeiten in einem Dreischicht-System USUS und wird den Azubi nach erfolgtem Abschluss ( und falls er die Ausbildung durchzieht) mit höchster Wahrscheinlichkeit für einen weiten Teil seines Berufslebens begleiten.

Der Auszubildende ( mit Abitur) jammert, wie schwer das Studium sei, schließlich müsse er ( sonst) jeden Morgen schon um 8.00 h an der FHS auflaufen.

Ich schüttle meinen Kopf und frage mich wieder einmal, mit welchen Berufsvorstellungen dieser Azubi seine im übrigen sehr fachbezogene Ausbildung - angetreten hat.

Etwa 15 % unserer Auszubildenden des gleichen Jahrgang werden das Ausbildungsziel nicht erreichen oder aber freiwillig abbrechen, weil das ja alles viel zu "schwer und anstrengend" ist.

Auch das ist Realität in Deutschland.

11:42 von fathaland slim

@Sisyphos3:
«ca 160.000 hochqualifizierte Mitbürger verlassen Deutschland - jedes Jahr
könnte man da nicht Ursachenforschung betreiben ?
Schließlich ist das ja auch ein Kostenfaktor.»

«Könnte vielleicht daran liegen, daß diese Hochqualifizierten eine Qualifizierung besitzen, die in Deutschland nicht stark nachgefragt ist. Oder eventuell im Überangebot vorhanden ist.»

Meine Freundin ist heute Physiotherapeutin. Als wir uns 1986 kennen lernten, beendete sie gerade ihre Ausbildung als Krankenpflegerin. Danach 1 Jahr Arbeit "als OP-Schwester". Stress, Bereitschaft, Telefon immer mit im Bett.
Wenig Geld. Für sie: Nein, nein, nein …!

Machte sie eine weitere Ausbildung als Physiotherapeutin.
Sehr renommierte Schule in Trier. Musste sie selbst bezahlen.
Kommt sie aus einem finanziell gut gestellten Elternhaus …

Anderer med. Beruf + "das gleiche Mies in Grün".
Zeitgleich mit meinem Aufenthalt in JAP.
War sie 18 Monate auf Sizilien.

Ihr Bruder (Arzt) lebt seit 15 (?) Jahren in SWE …

11:33, tagesschlau2012

Sie verzerren und verdrehen meine Aussagen. So wird das nichts mit einer gewinnbringenden Diskussion.

11:25 von Sisyphos3

"Einleuchtend? eigentlich nicht !NRW ist im Vergleich zu Bayern größer und hat fast 3 x so viel Arbeitslose."

Fläche Bayern: 70.550 km²
Fläche NRW : 34.110 km²

Einwohner Bayern: 13.076.721
Einwohner NRW : 17.914.344

Vielleicht möchten Sie es nochmal versuchen?
Unter Einbeziehung der strukturellen Unterschiede im Bezug auf Bevölkerung und Wirtschaft zwischen Bayern und NRW?

12:10 von Bernd Kevesligeti

"Aber es ginge auch besser,mit einer offensiveren Tarifpolitik.Und mit Arbeitskämpfen,da ist es ja hier eher gering bestellt.Wenn man den Vergleich zu anderen europäischen Ländern heran zieht(Streiktage)."

Da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu.

@ firefighter1975

"Wo Sie z.B. die gleiche Anzahl von Jobs auf eine größere Anzahl an Personen verteilen müssen, steigt zwangsläufig die Arbeitslosenquote. Einleuchtend?" Am 16. Dezember 2019 um 11:03 von firefighter1975

Nein, nicht einleuchtend, denn bereits durch den Zuzug von Flüchtlingen sollen neue Arbeitsplätze generiert worden sein.

Es ist einleuchtend, dass man bei größerer Bevölkerungszahl mehr von allem braucht: Bäcker, Ärzte, Polizisten, Lehrer, Elektriker, Hausmeister, Verkäufer usw.

12:09, harry_up

>>@ fathaland slim, um 11:42
re 11:08 Sisyphos3

Dass unter 160.000 (habe die Zahl jetzt einfach ungeprüft übernommen) kaum welche sind, die hier dringend gebraucht werden), klingt schon sehr nach ausgehenden Argumenten. Vor allem der letzte Abschnitt Ihres Kommentars wirkt aus meiner Sicht nicht überzeugend.
Vielleicht wäre es sinnvoll, “Qualifizierte“, “Hochqualifizierte“ und “Fachkräfte“ beruflich genauer zu definieren, deren jeweilige Anzahl zu benennen und erst dann wahre Verluste durch Abwanderung zu diskutieren.
Auch ein LKW-Fahrer oder Lokführer ist ja letztlich eine Fachkraft - aber vielleicht wandern die ja auch in Scharen aus...<<

Es wandern immer Leute aus, wandern zu, kehren zurück usw.

Wir leben in einer globalisierten Welt. Ist so. Gewiss befinden sich auch in Ihrem Bekanntenkreis Menschen, die stolz von ihren Kindern erzählen, die im Ausland studieren oder arbeiten. Es hilft auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt, wenn man Auslandserfahrung hat.

Es liegt bestimmt nicht nur daran,

dass man in den Medien viel über das Verhältnis der Deutschen zu Zuwanderern liest, auch die Wohnungssituation und die relativ schwere Sprache sind für so manchen guten Mann/Frau aus dem Ausland Hindernisgründe, nicht zu uns zu kommen.
Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen, wenigstens wegen der Wohnungen und der teilweisen schlechten Meinung über Ausländer.
Die Rechtsextremen in D und auch die, die die AfD wählen, sind für mich ebenfalls Gründe für ausländische Fachkräfte, nicht gerne hierher zu kommen.
Deshalb wird meine Ablehnung den Rechten gegenüber immer deutlicher. Ich appeliere deshalb an alle Wähler, ihre Wahlkreuze niemals bei der AfD zu machen. Diese Partei schadet unserem Ruf in Europa und auch weltweit, mehr als man vermutet.

@schabernack

Es ist seit jeher oberste(!!) japanische Staatsdoktrin, demographisch bedingte Bevölkerungsverluste ausdrücklich NICHT durch Zuwanderung, sondern durch eine massive Technisierung der gesamten japanischen Gesellschaft auszugleichen!

Die Einwanderungsbestimmungen für eine dauerhafte Einwanderung nach Japan sind dermaßen knüppelhart, wenn Sie persönlich nicht mindestens Anwärter auf einen Nobelpreis sind, lassen die Japaner Sie erst gar nicht dauerhaft in ihr eigenes Land einwandern!

12:09, harry_up

>>Vielleicht wäre es sinnvoll, “Qualifizierte“, “Hochqualifizierte“ und “Fachkräfte“ beruflich genauer zu definieren, deren jeweilige Anzahl zu benennen und erst dann wahre Verluste durch Abwanderung zu diskutieren.<<

Sie versuchen, Eindeutigkeit in den Begriffswirrwarr zu bringen. Da helfen vielleicht Ihre nächsten Sätze zumindest ein klein wenig weiter:

>>Auch ein LKW-Fahrer oder Lokführer ist ja letztlich eine Fachkraft - aber vielleicht wandern die ja auch in Scharen aus...<<

Nein, solcherart Fachkräfte sind wohl nicht gemeint. An Anwärtern für solche Berufe herrscht hier kein Mangel.

um 09:48 von my comment

>>"Ich kenne eine Lehrerin aus Armenien, sitzt bei Rewe an der Kasse, da ihr Studium nicht anerkannt wird.
Eine der besten Onkologinnen aus St.Petersburg darf ihren Dr. Titel nicht führen und verdient entsprechend weniger.

Wie attraktiv soll das sein, frage ich mich..."<<
.
.
Es gilt zu bedenken das viele der Ausbildungen die in anderen Ländern absolviert wurden nicht annähernd mit den unsrigen Ausbildungen verglichen werden können was letztendlich und richtigerweise zu keine Anerkennung führt.

11:55 von Emil66 / @schabernack

«Wie schon von anderer Stelle hier erwähnt wurde.
Erstens sind bei der letzten schröderischen initiative so gut wie keine gekommen, die in das Schema passten.»

Seit 2012 kamen "mit EU-DEU-Blue Card" recht exakt 100.000 Arbeitnehmer aus dem Nicht-EU-Ausland "als Hochqualifizierte" nach DEU.
In 2018 gab es zu 2017 einen Zuwachs von recht exakt 25%.

Ca. 40% davon waren Verlängerungen der Aufenthaltsdauer der Blue Card.
So erfährt man es aus dem verlinkten älteren Artikel der ts. Setze das nun mal als gegeben voraus. Ob die Zahlen exakt so sind - weiß ich nicht …

Sind 100.000 "Hochqualifiziert-Zuwanderer" in 7 Jahren viele …?
Weniger (oder mehr) als gewünscht / erhofft …?
Wie wären Vergleichszahlen aus anderen der 36 untersuchten Länder …?

Weiß ich alles nicht …

11:52 von Thomas Mainthal

<< "Hauptsache mein Kind macht Abitur..."
und studiert BWL, Jura und trallalla. <<

Das kann früher mal so gewesen sein.
Inzwischen hat sich die Sachlage entschieden geändert.

Man muss das gesamte Schulsystem halbwegs von innen kennen, um zu wissen, warum Eltern ihre Kinder lieber auf Gymnasien schicken als auf andere Schulen.

Einfluss auf das, was die Kinder studieren wollen, haben die Eltern heutzutage nicht einmal im Ansatz.
Das wissen die Kinder in der Regel erst selber kurz vor dem Abi, und auch da oft noch nicht, und man geht erst mal ins Ausland als Nachdenkpause.

Weiterhin:
Abitur braucht man heute auch in Berufen, wo es früher noch nicht der Fall war.
Insofern ist es schlau, das Abitur für alle Fälle anzustreben, selbst wenn man nicht das Kind als Akademiker sehen will.

Insofern scheint mir Ihre Analyse nicht wirklich zu greifen.
Obwohl unser Schulsystem auch in meinen Augen eher die Gesamtschule wiederbeleben sollte - wo die Ausbildung für alle gleich ist.

Am 16. Dezember 2019 um 11:42 von fathaland slim

"Könnte vielleicht daran liegen, daß diese Hochqualifizierten eine Qualifizierung besitzen, die in Deutschland nicht stark nachgefragt ist. Oder eventuell im Überangebot vorhanden ist."
#
#
Na klar.
Z. b. der Lehrermangel in DE.
In Deutschland nur befristet für ein Schuljahr mit geringer Entlohnung.
In der Schweiz und Österreich sofort Festanstellung mit gutem Lohn von dem man auch Leben kann und eine gesicherte Existenz aufbauen kann.
Wirklich.

Am 16. Dezember 2019 um 11:54 von Sceadu Wolfsson

"Ja, ich weiß, welche Partei dieses Märchen in die Welt gesetzt hat, jährlich würden 160.000 hochqualifizierte Deutsche auswandern. Und es ist auch klar, welche Absicht man damit verbindet.
Okay, die Zahl stimmt im Schnitt, aber es handelt sich bei weitem nicht generell um hochqualifizierte Fachkräfte."
#
#
Warum wird dann keine Statistik über diese Auswanderer erstellt? Oder gibt es diese Statistik und man traut es sich nicht diese zu veröffentlichen?
DE ein Land das zu allem eine Statistik bis ins kleinste erstellt, möchte nicht wissen warum Bürger das Land verlassen?
Wer es glauben möchte, kann das gerne machen.

@fathaland slim

Keine Ahnung was sie mir schon wieder sagen wollen.
Es gibt genug Fachkräfte in der EU und im nahen Ausland-man müsste nur die Qualifikationen anerkennen-das wird kaum getan.Warum soll man z.Bsp Physiotherapeuten aus Brasilien und Vietnam anwerben-wenn in Spanien genug ausgebildete arbeitslos sind?
Na ja...

um 11:56 von schabernack

>>"JAP möchte auch Hochqualfizierte. Vor allem Mediziner. Sind Tokyo, Osaka, Kyoto unter den 10 Städten weltweit mit höchster Lebensqualität.
"Ist aber die miese Sprache" …"<<

Dann wissen Sie aber sicherlich auch wie konsequent Japan mit ungebildeten Armutsmigranten umgeht? Die dürfen nämlich erst garnicht rein.

@skydiver 10,41

ja, speziell im Bereich Gesundheit gibt es massenhaft das Problem der Anerkennung von Qualifikationen, obwohl die Ausbildungen in Osteuropa uns Russland als sehr gut gelten. So müssen russische Ärztinnen als Pflegekräfte anfangen usw. , obwohl sie gut ausgebildet sind.

Am 16. Dezember 2019 um 12:24 von fathaland slim

"Sie verzerren und verdrehen meine Aussagen. So wird das nichts mit einer gewinnbringenden Diskussion."
#
#
Wie kann ich ein Wort das Sie als Antwort auf eine Frage geben verzerren und verdrehen?
Ist es wirklich so schwer die Frage zu beantworten, warum der geringe Lohn den Fachkräfte hier in Deutschland erwartet für ausländische Fachkräfte attraktiv sein soll?
Wer sein Land als Fachkraft verlässt, geht in ein Land das die Leistung am besten honoriert.

12:09 von Sausevind

«So kommt man auf die komischsten Argumente, bloß um Ausländer aus Deutschland rauszuhalten.
Diese Ablehnung von Ausländern macht Deutschland menschlich kaputt.
Soviel Primitivität lässt einen schaudern.»

Ein ganz wichtiger Faktor bei der Attraktivität einzelner Länder hinsichtlich der Zuwanderung von Arbeitnemern. Von solchen Arbeitnehmern, die sich sehr bewusst überlegt・für・Auswanderungsland A, und・gegen・Land B entscheiden.

Man rede sein Heimatland möglichst mies.
Verpasse ihm ein möglichst "hässliches" Gesicht.

Dann werden möglichst wenige Ausländer kommen.
Und alles ist wieder gut … und gut geregelt … "und im Lack" …

12:18, Emil66

>>11:48 von fathaland slim
"Ich glaube, für die Klientel, um die es hier geht, ist die Tarifpolitik deutscher Gewerkschaften eher unerheblich. Die Arbeitgeber zahlen in solchen Fällen gewiss übertariflich. Wegen der internationalen Konkurrenz."

"Sie GLAUBEN"

Ich weiß aus der Vergangenheit (mein Arbeitgeber) das besonders für Menschen die an anderen Menschen verdienen, der Geiz besonders geil ist.

Warum sonst arbeiten Schlachter aus Osteuropa "als Selbstständige" für 3€ in deutschen Schlachthöfen...…??? weil unsere Arbeitgeber so human und fürsorglich sind?<<

Die Art von Fachkräften, von denen ich rede, sind nicht mit Schlachthofarbeitern aus Osteuropa zu vergleichen.

Es handelt sich um hochqualifizierte Kräfte, um die man sich international reißt. Solchen Arbeitnehmern zahlt jeder Arbeitgeber hohe Löhne. Und zwar nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern aus Gründen der Konkurrenz. Guten Leuten muss man gutes Geld zahlen, sonst gehen sie woanders hin.

um 10:17 von Peter Kock

"Was Sie schreiben , Herr Stahl , ist exakt richtig und auf der Hompage der Bundesarbeitsagentur auch nachzulesen. Man muss es nur finden weil es sicherlich absichtlich erschwert wurde. Gut , dass auch Sie es auch verbreiten." - Auf der Homepage der Agentur für Arbeit steht, dass "ganze ist nur aufgebauscht, um die Löhne zu drücken"?!? Na denn, wenn Sie das sagen...

@ 12:48 von tagesschlau2012

Es gibt Statistiken zur Auswanderung aus Deutschland, sehr differnziert über Länder, Beweggründe etc.: Da ist nichts geheim - auch dieses Thema eignet sich nicht für Verschwörungstheorien.

Unbezahlbare Mieten

Entvölkern mehr und nehr die Großstädte, wenn es sich um Normalverdiener handelt. Welche der Fachkräfte kann sich die Mieten in den Großstädten erlauben? Polizisten und Feuerwehrleuten fehlen allein schon wegen der Unbezahlbarkeit der Mieten. Und genauso alles andere

13:02 von schabernack

12:09 von Sausevind

«So kommt man auf die komischsten Argumente, bloß um Ausländer aus Deutschland rauszuhalten.
Diese Ablehnung von Ausländern macht Deutschland menschlich kaputt.
Soviel Primitivität lässt einen schaudern.»

Ein ganz wichtiger Faktor bei der Attraktivität einzelner Länder hinsichtlich der Zuwanderung von Arbeitnemern. Von solchen Arbeitnehmern, die sich sehr bewusst überlegt・für・Auswanderungsland A, und・gegen・Land B entscheiden.

Man rede sein Heimatland möglichst mies.
Verpasse ihm ein möglichst "hässliches" Gesicht.

Dann werden möglichst wenige Ausländer kommen.
Und alles ist wieder gut … und gut geregelt … "und im Lack" …
////
*
*
Was soll man hier schlechtreden?
*
Elbphilamonie, G 20, S20, BER und BW.
*
Co2 10 Punkte oder 250%?

um 11:42 von fathaland slim

>>"ca 160.000 hochqualifizierte Mitbürger verlassen Deutschland - jedes Jahr
könnte man da nicht Ursachenforschung betreiben ?
Schließlich ist das ja auch ein Kostenfaktor<<

Könnte vielleicht daran liegen, daß diese Hochqualifizierten eine Qualifizierung besitzen, die in Deutschland nicht stark nachgefragt ist. Oder eventuell im Überangebot vorhanden ist.

Qualifizierung ist ja nicht gleich Qualifizierung. Es handelt sich meist um hochspezialisierte Kräfte. Für die gibt es einen weltweiten Arbeitsmarkt."<<
.
Lieber Fati schlimm, Sie verstehen das mal wieder falsch. Bei den 160.000 hochqualifizierten die Deutschland jährlich verlassen handelt es sich um Menschen die in Deutschland ausgebildet wurden. Die wandern nicht wegen einer nichtbrauchbaren Qualifikation, sondern besseren Rahmenbedingungen (Geld, Karriere,..) aus. In Deutschland zahlt beispielsweise ein Arbeitnehmer nach Belgien die höchsten Steuern innerhalb der EU.

um 10:16 von karwandler

""Und wieviele von diesen 4 Millionen / 10 % verfügen über die geforderten Qualifizierungen?"
Darauf kriegen Sie die Standardantwort: Die muss man halt qualifizieren."
.
Darauf kriegen Sie die Standardantwort: Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen dabei, den ungelernten Metallhilfsarbeiter zum IT-Spezialisten umzuschulen.

12:30 von Frank von Bröckel

«Die Einwanderungsbestimmungen für eine dauerhafte Einwanderung nach Japan sind dermaßen knüppelhart, wenn Sie persönlich nicht mindestens Anwärter auf einen Nobelpreis sind, lassen die Japaner Sie erst gar nicht dauerhaft in ihr eigenes Land einwandern!»

Falsch.

Ja - JAP hat keine "Zuwanderungstradition".
Aber seit 04/2019 ein ausdrückliches Zuwanderungsgesetz.
Nach Jahrzehnten der Diskussionen darum.
Sehr ähnliche Diskussionen wie in DEU im gleichen Zeitraum …

Die Gegebenheiten in JAP sind darüber hinaus in so manchen Aspekten andere, "als man so meint". Die demographische Entwicklung allerdings "noch dramatischer" als in DEU. Nicht länger mehr durch Technologisierung + "Pflege-Roboter" zu begegnen.

Ich lebte 1997/98 als Arbeitnehmer in JAP. Hätte das Unternehmen, in dem ich arbeitete, für mich "als erforderliche Arbeitskraft" ein 5-Jahres-Visum beantragt. "Wäre das schon damals gegangen". Und ich persönlich hätte nach 5 J. die weitere Verlängerung auf 10 beantragen können.

13:00, tagesschlau2012

>>Ist es wirklich so schwer die Frage zu beantworten, warum der geringe Lohn den Fachkräfte hier in Deutschland erwartet für ausländische Fachkräfte attraktiv sein soll?<<

Die Fachkräfte, um die es hier geht, werden in Deutschland gut bezahlt.

Es herrscht hier im Thread allerdings ein ziemlicher Begriffswirrwarr, was unter Fachkraft zu verstehen ist. Der prekär beschäftigte osteuropäische Schlachthofarbeiter oder der als Krankenpfleger arbeitende ukrainische Arzt ist mit Sicherheit nicht gemeint.

@ 11:35 frosthorn

Für das Phänomen der "Genies", die Sie beschreiben, gibt es möglicherweise zwei Erklärungen: Einerseits gehören manche Kommentierende wahrscheinlich selbst nicht zu den Fachkräften und wissen nicht genau, wovon sie da reden (ich weiß, harter Tobak, aber manche inhaltsfreien Kommentare lassen fast keinen anderen Schluss zu...); andererseits gibt es etliche Kommentierende, denen auch beim Thema "Fachkräfte, Fachkräftemangel, Fachkräftegewinnung" nur ihr Leib- und Magenthema die Sätze in die Tastatur diktiert: "ja keine Fremden, ja keine Ausländer*innen". Bei manchen hier überrascht mich das kein bisschen.

zu 12:28 von Tada

"Es ist einleuchtend, dass man bei größerer Bevölkerungszahl mehr von allem braucht: Bäcker, Ärzte, Polizisten, Lehrer, Elektriker, Hausmeister, Verkäufer usw."

Dann erklären Sie mir doch mal, warum sich Bayern als BL mit weniger Einwohnern pro Kopf mehr Polizeibeamte leistet als NRW.

Und zwar pro 100.000 Einwohner im Durchschnitt rund 98 mehr.

Soviel dazu.

(edit. Bezug zum Vorschreiber hergestellt.)

In unserem Betrieb gibt es

In unserem Betrieb gibt es einen Architekten aus Syrien Ende 20. Er arbeitet als Rezeptionist weil seine Ausbildung nicht anerkannt wird.

Das eine tun (Fachkräfte ins

Das eine tun (Fachkräfte ins Land holen) und das andere nicht lassen (für eine gleiche Bezahlung sorgen): Auch bei zweiterem ist noch viel Spielraum bzw. Nachbesserungsbedarf gegeben, denn "im Bereich der Fachkräfte werden von den Deutschen 3012 Euro, von den Ausländern 2503 Euro (Minus 17 Prozent) und den Ausländern aus den Asylherkunftsstaaten nur ein Gehalt von 1957 Euro (Minus 35 Prozent) erzielt." (Quelle: die konsevative marktliberale WELT, 03/2019, tinyurl.com/yymvchge)

Unter denjenigen, die

Unter denjenigen, die Deutschland jedes Jahr verlassen, sind sicherlich etliche, die hier keine angemessene Arbeit finden. Aber es wird auch genügend - überwiegend junge - Menschen geben, die einfach in einem anderen Land leben und arbeiten möchten, weil da das Wetter besser ist, die Mentalität, z.B. die Offenheit gegenüber anderen größer ist. Natürlich kann man den jungen Deutschen jetzt vorwerfen, sie würden aber hier benötigt und sollten deshalb hier bleiben. Aber glücklicherweise entscheiden Menschen nicht nur nach vermeintlichen Zwängen, sondern auch aufgrund eigener Bedürfnisse. Und warum soll das nicht für Menschen aus anderen Ländern auch gelten. Wieso sollen die immer nur an den Aufbau ihres Landes denken und nicht daran, dass sie auch in einem anderen Land einen wichtigen Beitrag leisten können. In diesem Sinne sind mir alle Fremden willkommen, die sich hier bei uns einbringen wollen, wie auch immer. Den reisemutigen Deutschen wünsche ich viel Glück!

13:00, tagesschlau2012

>>Am 16. Dezember 2019 um 12:24 von fathaland slim
"Sie verzerren und verdrehen meine Aussagen. So wird das nichts mit einer gewinnbringenden Diskussion."
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Wie kann ich ein Wort das Sie als Antwort auf eine Frage geben verzerren und verdrehen?<<

Meine gestrige Antwort auf Ihre Frage bestand aus erheblich mehr als einem Wort. Ich habe Ihren an mich gerichteten Post Satz für Satz beantwortet, mir also durchaus Mühe gegeben. Umso frustrierender ist Ihre pampige Reaktion.

Wissen Sie eigentlich, was erstaunlich ist?

Das von jeher immer wieder die gleichen pauschalen "Argumente" gedroschen werden.

Um 1960, als vornehmlich Italiener und Spanier zuwanderten.

Um 1980, als es vornehmlich Türken waren.

Und heute haben wir fast 2020, und es ist wieder genau die gleiche Leier.

*kopfschüttel*

@fathaland slim

Lokführer!

Die Schweizer leiden heutzutage dermaßen unter einen extremen Fachkräftemangel an Lokführer, die werben wirklich massiv deutsche Lokführer ab!

Die zahlen den Auszubildenden zum Lokführer bereits sagenhafte 3.800 Franken und nach der Ausbildung 6000 Franken, was immerhin umgerechnet 5.300 Euro im Monat entspricht!

Und selbst die allermeisten Deutschen MIT einem abgeschlossenen Hochschulstudium träumen häufig nur von solch hohen Gehältern!

Daher mein Fazit:
Ob nun mit oder ohne Studium, tatsächlich entscheidend(!!) in dieser Angelegenheit ist, welche Berufsgruppen WIRKLICH dringend benötigt werden!

12:50 von skydiver-sr

"Es gibt genug Fachkräfte in der EU und im nahen Ausland-man müsste nur die Qualifikationen anerkennen-das wird kaum getan.Warum soll man z.Bsp Physiotherapeuten aus Brasilien und Vietnam anwerben-wenn in Spanien genug ausgebildete arbeitslos sind?
Na ja..."

Also, ich finde Brasilianer und Vietnamesen sehr nett, aber auch Spanier. Gerne können EU-Bürger Vorrechte haben, aber wenn sie nicht kommen wollen?

re tagesschlau2012

"Am 16. Dezember 2019 um 11:54 von Sceadu Wolfsson

"Ja, ich weiß, welche Partei dieses Märchen in die Welt gesetzt hat, jährlich würden 160.000 hochqualifizierte Deutsche auswandern. Und es ist auch klar, welche Absicht man damit verbindet.
Okay, die Zahl stimmt im Schnitt, aber es handelt sich bei weitem nicht generell um hochqualifizierte Fachkräfte."
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Warum wird dann keine Statistik über diese Auswanderer erstellt? Oder gibt es diese Statistik und man traut es sich nicht diese zu veröffentlichen?"

Ist das mal wieder so schwierig?

Nehmen Sie doch einfach an, sie würden auswandern. Bei welcher Behörde hinterlassen Sie denn, welchen Schulabschluss, welche Ausbildung, welche Berufspraxis Sie haben?

Genau: nirgends. Ohne Daten keine Statistik.

@ fathaland slim, um 12:29

re 12:09 harry_up

Was Sie schreiben, trifft sicherlich zu, doch ist das nicht die Antwort auf meine geäußerten Einwände/Bedenken.

In einigen Kommentaren wurde bereits mehrfach die Frage nach der “hochqualifizierten Fachkraft“ gestellt, aber vielleicht sind wir heute Abend nach dem Treffen im Kanzleramt schlauer und wissen dann genau, wo der Schuh drückt.
Ich vermute, von Krankenpfleger bis Atomphysiker...

@deutlich

...ja genau so sieht es aus-leider!

Zum Einen geht es nur um Lohndumping!

Zum Anderen: Pflegekräfte und vor allem Ärzte werden sich Deutschland nicht antun - das gibt es bedeutend bessere Alternativen, wie Norwegen oder Schweden. Deutschland ist abgehalftert, wir sollten uns auf die Realität besinnen. Die Realität kommt nach Merkel.

um 13:14 von andererseits

>>"Es gibt Statistiken zur Auswanderung aus Deutschland, sehr differnziert über Länder, Beweggründe etc.: Da ist nichts geheim - auch dieses Thema eignet sich nicht für Verschwörungstheorien."<<

Und? Erzählen Sie? Spannen Sie uns nicht auf die Folter (Inhalte bitte)?

Bewiesen ist,

dass wirtschaftliche Stärke und Wohlstand eines Landes nicht von der Zahl der Menschen abhängt . Deutschland ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Ökologisch sind wir längst weitgehend zerstört. Alle Konzepte, die mit einer Erhöhung der Bevölkerungszahl in Deutschland verbunden sind, sind deshalb grundsätzlich abzulehnen. Der wahre Hintergrund ist der Zuzug von Konsumenten für unsere Wirtschaft. Eventuelle Folgen und Nachfolgekosten trägt dann wieder der deutsche Bürger.

@ fathaland slim, um 12:35

re 12:09 harry_up

“Nein, solcherart Fachkräfte“ (LKW-Fahrer und Lokführer) “sind wohl nicht gemeint. An Anwärtern für solche Berufe herrscht hier kein Mangel.“

Genau das Gegenteil habe ich in letzter Zeit wiederholt gehört und gelesen.

12:52 von eine_anmerkung / @schabernack

«Dann wissen Sie aber sicherlich auch wie konsequent Japan mit ungebildeten Armutsmigranten umgeht? Die dürfen nämlich erst garnicht rein.»

Es gibt keine "ungebildeten Arbeitsmigranten" in JAP. Gab es nie …

Aber es gibt seit 04/2019 ein ausdrückliches Zuwanderugsgesetz.
Sehr ähnlich dem, über das der Artikel von heute + andere Artikel der ts von gestern berichtet / berichteten.

"Ungebildet" wird nie wer den Sprachtest bestehen. Den jeder vor der eigenverantwortlichen Arbeitsmigration nach JAP bestehen muss.

Die Anforderungen wurden mit dem Gesetz von 04/2019 um eine Stufe gesenkt. Ist aber immer noch sehr anspruchsvoll. Und lernt nie nimmermehr … "Wer Ungebildeter". Wer als Ingenieur, "gar" als Mediziner nach JAP auswandern will. Muss höhere Anforderungen erfüllen.
Als Arzt sehr, sehr hohe …

Auch in DEU sind Sprachkenntnisse "per Test" vor der "Hochqualifizierten-Zuwanderung" vorgesehen. Wie gut genau - ???

Die Landessprache kann kein Land "weniger anspruchsvoll machen" …

um 13:28 von muds0r

>>"In unserem Betrieb gibt es einen Architekten aus Syrien Ende 20. Er arbeitet als Rezeptionist weil seine Ausbildung nicht anerkannt wird."<<

Ist seine Ausbildung denn in irgendeiner Weise reproduzierbar oder beruht diese rein auf den Aussagen des vermeintlichen Architekten?

///Im Ergebnis zeigten sich

///Im Ergebnis zeigten sich in Deutschland vor allem eher schlechte berufliche Chancen: Ausländische Abschlüsse werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt meist nicht voll anerkannt - insbesondere, wenn sie aus Ländern außerhalb der EU stammen. In der Folge sind die zugewanderten Akademiker häufig in Jobs tätig, die nicht ihrem Qualifikationsniveau entsprechen.///
.
Das ist auch vielfach richtig so, da das Niveau ausländischer Abschlüsse deutlich unter dem Deutschen liegen kann. Bei Gehältern von Minimum € 53600/a schaut man sich sowieso immer die bisherige Berufserfahrung, Referenzen etc. an

genau. Deshalb ist BIP/Kopf

genau. Deshalb ist BIP/Kopf in Bremen auch so hoch, was überhaupt nichts mit Verschuldung/Abreitslosenquote etc passt! Deutschlandweit Platz 2 Nach Hamburg:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_deutschen_Bundesl%C3%A4nder_nach...

13:20, eine_anmerkung

>>Lieber Fati schlimm, Sie verstehen das mal wieder falsch. Bei den 160.000 hochqualifizierten die Deutschland jährlich verlassen handelt es sich um Menschen die in Deutschland ausgebildet wurden. Die wandern nicht wegen einer nichtbrauchbaren Qualifikation, sondern besseren Rahmenbedingungen (Geld, Karriere,..) aus. In Deutschland zahlt beispielsweise ein Arbeitnehmer nach Belgien die höchsten Steuern innerhalb der EU.<<

Ich erspare mir eine kindische Anrede, dieses Spiel überlasse ich gern Ihnen.

Zum Thema:

Der globalisierte Arbeitsmarkt ist schon erstaunlich. Da werden Leute, Deutsche und Ausländer, in Deutschland ausgebildet und verlassen das Land, kehren vielleicht zurück, andere wurden woanders ausgebildet, kommen aber zu uns, gehen vielleicht wieder oder auch nicht undsoweiter.

Für einen Menschen, der beharrlich in nationalen Kategorien denkt, ist das gewiss alles Teufelszeug.

Zum Steuerthema: Sie wissen, wo der Spitzensteuersatz unter Kohl lag?

re boris.1945

"Was soll man hier schlechtreden?
*
Elbphilamonie, G 20, S20, BER und BW."

Anderswo gibt es keine Projekte, die am Ende teurer sind als am Anfang?

Könnte daran liegen, dass das keine Nachrichten für deutsche Medien sind.

Nur so als Vermutung ...

Richtig viel arbeiten...

... und wer hat Bock darauf?
Deutschland, Land der Effizienz. Arbeitsverdichtung. Das Meiste rausholen für sich. Es gibt Jobs, da fragen sich die Angestellten 15 Uhr, wo sie nachher essen gehen sollen. Und es gibt Jobs, da hoffen die Angestellten 15 Uhr, dass sie wenigestens diesmal 17 Uhr heim gehen können. Wer hat Lust auf zweiteren?

Viel Spass beim Fachkräfte ̶a̶̶n̶ abwerben. Es wird nichts bringen.

13:17 von Boris.1945 / @schabernack, 13:02

«Was soll man hier [in DEU] schlechtreden?
Elbphilamonie, G 20, S20, BER und BW.
Co2 10 Punkte oder 250%?»

Oder auch ADAC, BSE, SED, SPD + NH und jott we de …
H2 nur 5 Punkte oder 125%?

Man frage die Maus …

@fathaland slim

Trotz der vielen Beiträge von Ihnen zum Thema haben Sie nicht ein einziges Mal beschrieben, was Sie unter hochqualifiziert verstehen bzw. welche Berufe Sie damit meinen.

Auch wenn das für Sie jetzt wohl etwas unterqualifiziert wirkt, waren in dem Bundesland, in dem ich lebe, an die vielleicht 10.000 Ausbildungsstellen noch frei letztes Jahr.

Dazu kommt allerdings auch, dass an den Ausbildungsschulen (aus Erfahrung) die Lehrer nun aus dem Ruhestand geholt werden, weil man keine hat.

Das passt doch alles nicht ganz zusammen.

Gruß

@Weinberg

....auch ich finde Vietnamesen und Brasilianer nett.
Aber wollen sie wirklich diese Menschen über tausende von km hierher schippern?
Was ist mit den Arbeitsbedingungen und ihren Rechten,der Sprache-muß alles gelernt werden.

Arbeitsbedingungen

In der Stadt in der ich arbeite gibt es ein KH eines großen Konzern-dort werden sich als Krankenschwester schon mal während einer krankschreibung gekündigt und es gibt eine hohe Fluktuation an Ärzten, da es dort keiner lange aushält(Dienstbelastung und Verdienst und Qualität der Versorgung)
Ich weiß wovon ich rede, denn ich liefere täglich Pat.dorthin.

/// Am 16. Dezember 2019 um

///
Am 16. Dezember 2019 um 13:59 von Wegelagerer34

.....
"Der wahre Hintergrund ist der Zuzug von Konsumenten für unsere Wirtschaft".

Nein, nicht wirklich. Schauen Sie sich mal den Exportanteil an. Wo Kunden auf der Welt leben ist diesbezüglich ziemlich egl.

So sieht es aus

Nur mal zum Vergleich: Laut „medinside.ch“ aus der Schweiz 2016 verdient eine qualifizierte Pflegekraft in Luxemburg 92.000 € brutto pro Jahr und in der Schweiz 64.500 € brutto pro Jahr.
So werden Fachkräfte anständig bezahlt.

13:59 von eine_anmerkung

«Es gibt Statistiken zur Auswanderung aus Deutschland, sehr differnziert über Länder, Beweggründe etc.: Da ist nichts geheim - auch dieses Thema eignet sich nicht für Verschwörungstheorien.»

«Und? Erzählen Sie? Spannen Sie uns nicht auf die Folter (Inhalte bitte)?»

Kann man hier mit max. 1.000 Zeichen recht wenig drüber erzählen.

Kann man aber bspw. unter:

"https://auswandern-info.com/statistiken"

und / oder

"https://auswandern-info.com/top-50-in-2018-deutsche"

so einige Zahlen aus Statistiken ersehen.

In 2018 wanderten 261.851 Deutsche aus DEU aus.
"Offiziell abgemeldet bei den Behörden". Wanderten 201.531 Deutsche als Rück- / Erst-Einwanderer wieder bzw. erstmals ein.

Von denen, von denen man das Zielland kennt.
Gingen die meisten nach … (in dieser Reihenfolge):

CH / ÖST / USA / UK / ESP / TÜR / FRA / POL.

136.167 Personen gaben "nirgendwo offiziell" an, wohin sie gingen.
Sind somit ca. 52% der Auswanderer "verschwunden".

"Kann man für Stunden stöbern" …

@10:07 von Biocreature

"Im Übringen ist Sklavenarbeit in Deutschland zum Glück laut Grundgesetz verboten oder wie darf ich Ihre Nötigung zu Arbeit verstehen?"

Meiner Ansicht nach ist es eigentlich egal, wie Sie den Vorgang "jemanden zwingen, eine Arbeit zu verrichten, die er nicht verrichten will oder demjenigen das Existenzminimum zu entziehen" nennen.

Ja, nach dem Grundgesetz sollte das eigentlich verboten sein. Aber unterm Strich, was genau macht den ein Sklavenhalter grundlegend anders? Und was hat das mit Freiheit zu tun?

@09:46 von Rainer Stahl

"Das Ganze ist nur aufgebauscht um Löhne u.
Gehälter zu drücken."

Genau das ist es. Schließlich gibt es in der EU genug arbeitslose hochqualifizierte Menschen. Nein, es muss das billige Nicht-EU-Ausland sein, weil auch ein Spanier besser bezahlt werden will als ein Pakistani. Am widerlichsten ist, dass dies Märchen von der SPD mitgetragen wird. Von CDU/CSU erwartet man keine bürgerfreundliche Politik, von der SPD wird man seit 10 Jahren nur noch enttäuscht.

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