Ihre Meinung zu: Bahn investiert Milliarden: ICE sollen häufiger fahren

16. Dezember 2019 - 9:30 Uhr

Wer in Berlin, Hamburg oder München den ICE verpasst, soll in Zukunft nicht lang auf den nächsten warten: Die Bahn plant einen 30-Minuten-Takt und steckt Milliarden Euro in neue Züge.

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Kommentare

Lieber verlässlicher als häufiger

Häufiger - klingt gut, ist aber nur die halbe Wahrheit. Kürzlich musste die DB einräumen, dass 5,4 % der Fernzüge ganz oder teilweise ausfallen - und bestimmte Verbindungen fallen stark überproportional häufig aus (z.B. ICE 710, 776, 925). Und auf der Relation HH - Ruhrgebiet - S musste man noch vor Fahrplanwechsel als ICE eingeplante Züge wieder auf IC zurücknehmen. Außerdem haben die ICEs der ersten Generation ihr Lebensende vor Augen, die müssen zunächst ersetzt werden. Daher: Lieber erst einmal verlässlich fahren als neue Luftnummern versprechen - und dazu gehört auch eine ausreichende Fahrzeugreserve.

Wenn man aber neue Fahrzeuge beschafft, dann bitte nicht wieder Billigheimer wie IC2 und ICE 4 (unzuverlässig, unbequem und unkomfortabel), sondern mit einer vernünftigen und zukunftsfähigen Ausstattung (vor allem die Sitze) einschließlich ausreichender Gepäckablagen und ohne Fensterplätze, bei denen man nur an die Wand schaut.

Die Bahn ist ein

Die Bahn ist ein abschreckendes Beispiel für die Fahrt in die falsche Richtung. Heribert Prantl (SZ) schrieb am Wochenende treffend: "Bei der Bahn hat der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vor elf Jahren den geplanten Börsengang gestoppt. Das gehört zu Steinbrücks bleibenden Verdiensten. Der damalige Bahnchef Mehdorn, der die Bahn bei seiner wahnhaften Vorbereitung auf den Börsengang kaputtsparte", erhielt dafür bei seinem Weggang noch eine millionenschwere Abfindung. Bis heute krankt die Bahn daran, übrigens auch mit einem grottenschlechten Service, wie ich mindestens 1 x im Monat wie Millionen anderer Bahnfahrer*innen erlebe.

Viel Glück

Bis 2025 werden 100 neue ICE ausgeliefert wenn alles gut geht. Wie viele der alten ICE werden denn stillgelegt? Heute kommt es zu Riesen Verspätungen weil die Taktzeiten im Fernverkehr wenig Spielraum lassen, wo soll dann der Güterverkehr abgewickelt werden wenn die Takte noch enger geknüpft werden. Ich denke hier werden wieder einige Nebelkerzen gezündet.

ICE soll häufiger fahren

Und wieder geht es nur um die Ballungsräume. Der Rest der Republik wird systematisch abgekoppelt. Es geht um die attraktiven Strecken, die, die Geld kosten, sind in einer privaten DB uninteressant. Dabei muss die Aufgabe der Bahn sein, die Bürger von A nach B zu bringen, in time, und nicht nur von München nach Berlin oder Hamburg. Das wird nach der Privatisierung und der Idee, an die Börse zu wollen, wohl die nächste Fehlentscheidung in Sachen Bahn. Zuverlässigkeit ist, was am Meisten fehlt und benötigt wird!

Frau Kipping, bitte denken

Linkspartei-Chefin Katja Kipping forderte unterdessen als Klimaschutz-Maßnahme eine kostenfreie Bahncard 50 für alle Bürger.

Halbherzig und überflüssiger Aufwand.

Jedem Bürger eine Bahncard zu geben, ist ein unnötiger Aufwand.

Frau Kipping, bitte denken Sie wieder links und nicht kapitalistisch!

Mit der Karte erhält der Reisende für Fahrten innerhalb Deutschlands einen Rabatt von 50 Prozent auf die sogenannten Flexpreise und einen Rabatt von 25 Prozent auf die Super-Spar- und Sparpreise.

Und dann gilt dieser Rabatt nur für Sparpreise? Also für bereits reduzierte Angebote?

Schwarzfahren ist hierzulande eine Straftat. Wieviele Menschen sitzen wegen Schwarzfahrens im Gefängnis - teils über ein Jahr? Diese Menschen verursachen Kosten.
Mit diesem Geld könnte man stattdessen mal an einen kostenlosen ÖPNV anbieten.

die Bahn schafft es nicht einmal, bequeme Sitzplätze zu schaffen

Fahre ab und an bei Ausfallzügen uralte Wagons aus den 80er Jahren. Deren 1te Klasse wird heute als 2te Klasse eingesetzt und die Stühle sind heute noch bequemer als die heutigen der ersten Klasse, geschweige denn die der zweiten Klasse in den neuesten ICEs. Man fragt sich: Wer hat solch ein Debakel zu verantworten, wer nimmt das ab? Gibt es keine Ergonomen, Designer etc. bei der Bahn? Die deusche Bahn ist das, was man im Deutschen einen Saftladen nennt, dazu noch mit maßlos überteuerten Ticketspreisen.

Wann kapieren die msl, dass

Wann kapieren die msl, dass nicht der fernverkehr ausslchlaggebend ist? Wer nicht rechtzeitig am zug ist, hat pech. Der nahverkehr muss brummen. Dazu braucht man neue züge. Wenn ich das vorsintflutliche Material sehe, das wie zu Kausers zeiten aufgeteilt ist, versteht man leicht, wie auf 100km zwischen HD und FFM 60min verspätung entstehen können. Enge gänge, mini türen, weite wege im zug. Veraltet. Weg damit. Und viel mehr personal muss her. Sowas, wie im Mainzer stellwerk, kann der schnellste ice nicht korrigieren. Bahn wieder komplett verstaatlichen. Anders gehts nicht. Rentabel wird verkehr nie sein. Auch Strassen sind massiv subventioniert.

häufiger fahren....

...heißt häufiger ausfallen ?

Löst das bekannte Problem nicht.

Die Bahnkarte

Kann sie gerne behalten, was soll ich damit, hier fährt nicht mal eine Bahn.

Kaum auszuhalten

Dieses ewige Gemecker über die Bahn.
Es wird vergessen, die Bahn ist ein (traditionelles) Massenverkehrsmittel mit nahezu 100%ziger Verkehrssicherheit. Masse heißt aber auch Komfortabstriche und Nähe zu anderen Menschen und menschengemachte Verzögerungen. Wird nicht zügig eingestiegen, Rücksicht auf Anschlusszüge genommen, Mitnahme von Fahrrädern (Irrsinn hoch drei) als Standard gefordert? Da sind doch Verspätungen obligatorisch.
Autofahrer wollen Komfort wie im PKW, dass ist nicht zu haben.

...mit weitsicht...

Wir leben schon in einen komischen Land.
Man setzt seit Jahrzehnten auf Auto Mobilität. Vierspurige Autobahnen bis in die City.
Im Gegenzug hat man Einsparungen bei der Bahn bewusst in Kauf genommen. Und nun will man diese Versäumnisse in wenigen Jahren wieder aufholen. Und das mit dem Geld von einer CO2 Steuer.
Daran sieht man doch, was in diesen Land alles schief läuft. Mit Weitsicht hätte man day alkes frpher wissen können.

Der Ausbau fehlt gänzlich

Ich hoffe, das wird erst der Anfang des versprochenen Bahnausbaus sein. Es muss alles als Komplettpaket vernetzt werden, das die Personen, die nicht in Metropolen leben, auch regelmäßig von A nach B kommen. Aber das Gegenteil scheint mir nun der Fall zu sein. Die großen Städte, die ohnehin schon von der Bahn Gebrauch machen können, werden weiter ausgebaut, die Regionen, wo man das Auto braucht, werden scheinbar vergessen. Irwo läuft da was nicht rund.

08:44 von Hustensaft

Ich teile die Ansicht des Foristen: Wer derzeit häufiger mit dem ICE unterwegs ist, tut dies in der ständigen Sorge, den Anschluss zu verpassen und nicht rechtzeitig am Zielort anzukommen. Entspanntes Reisen fühlt sich definitiv anders an. Auch ich meine, dass erstmal an der Zuverlässigkeit bzw. Pünktlichkeit gearbeitet werden muss, bevor man über neue Züge nachdenkt (was ja prinzipiell sehr zu begrüßen wäre).

Bahn investiert Milliarden:ICE sollen häufiger fahren....

Grundsätzlich ist das aber keine Wende in der Bahnpolitik.Den Berufspendler wird das nicht viel nützen.Sie sind auf RE/RB oder S-Bahnen angewiesen.Und da wird nichts ausgebaut.Auch die Interregios bleiben abgeschafft.Es wird nichts geändert an den in den letzten 25 Jahren stillgelegten Strecken(6000 Kilometer).Viele kleinere Bahnhöfe werden auch zukünftig ohne Personal bleiben(oder nur ein paar Stunden am Tag mit Personal).

Mehr Infrastruktur

Ich finde wir sollten zusätzlich der Bahn noch mehr Geld geben um ein Megaprojekt zu starten und Gleise für Fernverkehr vom Güter und Regioverkehr trennen so wie in Spanien, Frankreich, China etc.
Und eigentlich dann auch Regio und Güterverkehr.

Das bedeutet mehr Strecken und sehr viel Geld, aber am Ende erleichtert das die Planung der Züge, die Geschwindigkeit und die Abnutzung der Strecken.

Außerdem finde ich sollten wir Strecken wieder auf 300km/h planen statt 250 wie im Rheintal oder Stuttgart Ulm und zusätzlich Bahnhofumfahrungen schaffen, damit die Sprinter das Fliegen mehr als unnatraktiv machen.

Blödsinn ?

Gratis Bahncard für alle....einfach Fahrpreise entsprechend der Bahncard-Ermässigung senken, dann braucht niemand eine Card....

Viele Verbesserungen bei einzelnen Verbindungen

Immer ist der Fernverkehr im Focus der Medien (und Unternehmen). Wann bekommen wir die wichtigen Zahlen, wie viele Fernreisenden UND wie viele Pendler von den Plänen profitieren? Das tägliche Problem liegt mehr Menschen am Herzen!!?
Beispiel S1: Zugausfall wg. "Liegengebliebene Lokomotive" - die nächste S1 kam pünktlich als Kurzzug.
Wohin verschwand die kaputte Lok?

Was soll das

für den größten Teil der Bürger bringen ?, etwas mehr als die Hälfte wohnt im Ländlichen Raum, viel haben gar keinen Bahnanschluss mehr.
Ein Vorteil für die Großstädter, mehr nicht, irgendwie zählte eine Hälfte der Bürger nicht mehr.
Was soll ich mit Bahn, wenn ich erst ein Taxi oder Auto brauche, was mich zu einem Bahnhof bringt.

ICE sollen mehr fahren - Was ist mit den Landeshauptstädten?

Es gibt leider immernoch Landeshauptstädte ohne ICE Anbindung...

Also müssten auch die IC-Verbindungen kräftig ausgebaut werden. Da der Bahncardrabatt ja nur für Fernverbindungen gilt, ist es teilweise günstiger aus einer 100km weiter entfernten Stadt nach Berlin zu fahren, da man dann nicht das teure Regio120plus Ticket braucht.

Was macht ein Auto attraktiv? Einsteigen und losfahren. Diesen Vorteil bricht man nicht so einfach, indem nur Tickets mit einer Buchung von einem 1/2 Jahr vor Fahrtantritt günstiger werden (Sparpreis, Supersparpreis)

ICE 4 Gestaltung der Innenräume

Es freut mich sehr zu erfahren, dass die Bahn ihr Angebot ausweitet und damit die Möglichkeit gibt, das wachsende Verkehrsaufkommen - bei entsprechender Umsetzung - CO2 neutral zu bewältigen.

Zu den grossen Vorteilen der Bahn gehört die Verwendung von Ökostrom im Fernverkehr und die bisher wirklich schöne gestalteten Innenräume der ICE 3 Züge mit grosszügigem, hellen Design, das auch international selten zu finden ist. Das macht das Reisen mit der Bahn angenehm.

In den neuen ICE Zügen der vierten Generation ist hiervon leider nichts mehr zu spüren. Diese sind extrem funktional, geradlinig mit einem engen Mittelgang, der in tunnelartig durch den gesamten Zug führt, einem engen rechtwinkligen Türbereich, einem sehr ungemütlich gestalteten Sitzbereich mit simpel hintereinander aufgereihten Sitzen.
Der Faktor Freude beim Bahnfahren geht hierbei verloren.

Liebe Bahn, bitte hier nachkorrigieren, und nicht am Bedürfnis Deiner Kunden vorbei einfach eine funktionale Lösung durchsetzen.

um 09:42 von 40724NorbertLang

ich kann Ihnen sagen wohin die Lok verschwand: Gleis 9 3/4.

Sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen, kenne sowas aber auch zur Genüge.
Also gibt es das vielleicht doch... :)

Happy (W)Ende

Das fast 2 Jahrzehnte betriebene Modell neoliberaler Verkehrs- und Wohnungspolitik zeigt alle möglichen Schwächen auf: ein Staat, der seine Daseinsvorsorge abgebaut hat und sich dadurch aus der Fläche zurückgezogen hat; damit verbundene härtere politische Auseinandersetzungen in Verbindung mit der Spaltung der Gesellschaft etc.

Eigentlich bietet die Klimaschutzpolitik nun die Legitimation einer Wende in der Verkehrspolitik, ohne medial allzu groß eingestehen zu müssen, dass der bisherige Kurs der Schwächung staatlicher Einrichtungen (Deutsche Bahn!) mehr Schaden als Nutzen gebracht hat. Jetzt muss mit viel Geld binnen kurzer Zeit der tolerierte Stillstand und Rückschritt aufgearbeitet werden.

...aber wenigstens stimmt die Richtung nun und ein Happy (W)Ende ist möglich.

Bahn investiert Milliarden

Bahn investiert ? Hört sich gut an aber da ist es ja so , dass der Steuerzahler investiert und die Bahn händelt es nur ! Die Bahnmitarbeiter, mit guten Kontakten zur Politik ,werden es schon richten ! Sicher im Sinne des Volkes...

Die Bahn besteht nicht nur aus ICE

Deshalb wäre für das Unternehmen Pünktlichkeit, (sehr wichtig!) eine höhere Taktung und mehr Sauberkeit und Kontrollen weitaus besser, weil aus Umweltschutzgründen mehr Menschen die Bahn nutzen sollen......

Bis dahin ist noch ein weiter Weg.

Miserable Züge

Jede ICE-Generation wurde immer schlechter. Im neuesten ICE muss man sich bücken, um die Sitzplatzreservierungen zu sehen. Die Fußstützen sind verschwunden. Alles wirkt verbaut und eng. Heute sitze ich im Zug, fünf Fahrten in einer Woche, davon drei mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde. - Auf die Kunden wird offenbar keine Rücksicht mehr genommen, das Management wirkt unfähig und überfordert, Verbesserungsvorschläge werden ignoriert. Und nun soll es mit neuen Zügen besser werden? Nein, solange wir es mit einem Quasi-Monopolisten zu tun haben, der politisch durchsetzt ist, glaube ich nicht an Wunder.

09:48 von moped

Was macht ein Auto attraktiv? Einsteigen und losfahren.
.
nicht nur
in meinem Auto stinkt s nicht nach Schweiß oder sonstigem
keiner legt seine schmutzigen Schuhe auf den Sitz
es wird dort weder gegessen noch getrunken und Musik gibt's auch keine

Scheibenwischer

Ich habe zweimal hinschauen müssen: was ist denn das für ein Wischer an dem neusten ICE? Der sieht ja aus wie nachträglich angebaut und geliefert von einem LKW – Ausrüster. Nicht nur dass bei Tempo 300 auch Kleinvieh den Energieverbrauch senkt, dieser Wischer hat den cw-Wert einer fahrenden Schrankwand und wird entsprechend auch ordentlich Windgeräusche verursachen.

09:52 von jürgeng

die Verwendung von Ökostrom im Fernverkehr
.
das ist doch mir egal mit was der Zug fährt
Hauptsache der fährt überhaupt und pünktlich
und daran hapert es

Ein gutes U-Bahn Netz

Bringt wohl am meisten, da kann man tatsächlich Verkehr von Straße holen.

@ Moped

„Was macht ein Auto attraktiv? Einsteigen und losfahren.“

Vielleicht auch das man, wenn man für die Arbeit mehr braucht als man Tragen kann, sowas wie Transportfläche besitzt.
Oder das ich bis zur Haustür des jeweiligen Kunden komme.

10:12 von Sisyphos3

"in meinem Auto stinkt s nicht nach Schweiß oder sonstigem
keiner legt seine schmutzigen Schuhe auf den Sitz
es wird dort weder gegessen noch getrunken und Musik gibt's auch keine"
+
+
Sie müssen zugeben, dass für die von Ihnen geschilderten Missstände die Bahn nicht verantwortlich gemacht werden kann. Aber Sie haben recht, wenn Sie damit sagen wollen, dass die gegenseitige Rücksichtnahme der Reisenden in letzter Zeit sehr gelitten hat.
Einen großen Vorteil der Bahn sollten Sie auch bedenken: Pro gefahrenem Personenkilometer ist die Wahrscheinlichkeit, im Auto tödlich zu verunglücken 72mal höher als in der Bahn (Quelle: Statistisches Bundesamt). Und gesund und wohlbehalten am Zielort anzukommen, ist ja schließlich auch nicht so schlecht...

Die Deutsche (Bundes) Bahn ...

.. ist verkehrspolitisches Rückgrat der Deutschen Infrastruktur. Es liegt nicht an der heutigen DB und schon garnicht an ihren Mitarbeitern, sondern am Bundestag das die Bahn heute da steht wo sie ist. Die Bahn wurde schlicht totsaniert.
Die Privatisierung war ein wahrer Kardinalsfehler. Die Leitung der Bahn liegt nicht mehr in Händen von Eisenbahnern, sondern in denen von meist dilettantischen Dritten die von der Bahn einfach nichts verstehen ... außer wann der Gehaltsscheck und die Boni kommen. Aus EINEM Unternehmen wurde eine Holding von über 200 Firmen im In- und Ausland. Mit eben so vielen Vorständen, Leitern, Zielen und Vorstellungen. Alle drei Jahre strukturieren sich Teile davon um ... Wahnsinn!
Ein zurück ist auf 50 Jahre +/- unmöglich weil unbezahlbar.
Die Politik hat dieses Unternehmen im Privatisierungswahn hingerichtet. Und dafür werden wir zahlen, und zahlen und zahlen ...

@ 09:31 eli

Es geht nicht um Gemecker, es geht auch nicht um "Komfort wie im Pkw", es geht um berechtigte Kritik von Dauerbahnkund*innen, was Zugausfälle, Verspätungen, unprofessionelles Personal, defekte Toiletten, Zugtüren, ausgefallene Klimaanlagen, Heizungen, Wartungs- und Modernisierungsstau angeht. Die Liste ließe sich verlängern, wie alle regelmäßig Bahnfahrenden wissen.

Taktung und S21

es fragt sich schon, wie der neue "Bahnhof" in Stuttgart in das Konzept passen soll. Durch den Rückbau von einem Bahnknoten in einen bloßen ICE-Haltepunkt ist ein Takt-Verkehr dort ja kaum mehr denkbar - es fehlen die für punktgenaues Umsteigen erforderlichen Gleise, Züge können nicht mehr auf verspätete Anschlüsse warten, und das Bereitstellen von Ersatz-Zügen wird zumindest stark erschwert. Weder Ulm noch Mannheim als die nächsten Knoten können das auffangen.

@ AufgeklärteWelt

Zitat: ..."Wer hat solch ein Debakel zu verantworten, wer nimmt das ab? Gibt es keine Ergonomen, Designer etc. bei der Bahn? Die deusche Bahn ist das, was man im Deutschen einen Saftladen nennt, ... "
Die Deutsche Bundesbahn hatte, ähnlich der Bundeswehr, eine eigene Prüfanstalt, meines Wissens in Münster. Dort wurde das entwickelt, was an "altem" Material heute noch, auch in anderen Eisenbahnunternehmen, funktioniert. Die wurde weitgehend von der Politik abgeschafft um die Entwicklung und Erprobung in die Hände einiger weniger Unternehmen zu geben. Die Enderprobung erfolgt beim Kunden, sprich den Fahrgästen.
Aufgabe des Eisenbahn Bundes Amtes (EBA) ist lediglich die Zulassung der Fahrzeuge nach gesetzlichen Auflagen ec..
Müssten diese Unternehmen Garantiezahlungen an die Bahn leisten, wären sie längst pleite. Darum endet diese auch meist mit der Übergabe an das Unternehmen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Kipping

Was Kipping da fordert, ist fern jeglicher Realitätsnähe. Oder möchte sie, dass noch mehr Leute in die Stadt ziehen und das Land auf der Strecke bleibt?!?
Wir auf dem Land fahren erst mal 20km zum nächsten heruntergekommenen Bahnhof und dann noch einmal 30km, um in die Stadt zu kommen.
Busse fahren hier auch nur alle Stunde und das nur bis 19 Uhr. Ein Ticket in die Stadt kostet über 10€. Bei der schlechten (bzw in der Nacht ohne) Anbindung nimmt einfach jeder das Auto. Bahn bin ich das letzte Mal vor über 10 Jahren gefahren. Wozu dann eine Bahncard?

Zunächst mal ist die

Zunächst mal ist die Erneuerung der Flotte nach den Jahren des Kaputt-Sparens notwendig.
Aber was nützt das dem normalen Arbeitnehmer? Wer fährt täglich zur Arbeit von München nach Berlin? Oder Stuttgart-Frankfurt?
Frau Kipping kann Ihre Bahncard behalten! Auch Ihre Arbeitsplätze im Zug. Bekomme ich da eine CNC-Fräse und eine Standbohrmaschine? Vollkommen weltfremd.
Alle fahren nur noch ICE..... Alles klar......
Bei mir im ÖPNV werden Schnellbusse (die nicht an jeder Haltestelle halten) gestrichen und die Straßenbahnen fahren nur noch alle 20-30 Minuten die komplette Strecke. Weil sich das Ökonomen ausgedacht haben.
Klappt ja super euer ÖPNV-Klimakonzept! Morgens um 6:00 aus dem Haus, zurück um 19:00, was essen, der Frau und den Kindern noch mal eine gute Nacht wünschen, und Tschüß. Auf ein Neues. Soziale und kulturelle Kontakte werden vollkommen überbewertet!

Verspätungen

seit 2jahren kein bahn mehr gefahren
letzte 2 Wochen mal wieder
4 zugen international
3 zu spat
1 mit mehr als 90 Minuten zu spat
tja
einer nicht sauber
eine mit noch 500km zu fahren ohne bistro, ohne Wasser,
preise fur diese service nicht angemessen, heist viel zu teuer, die tickets, grüne ström is Kool, aber wenn man damit überteuerte tickets dafür kaufen muss, macht es wenig sinn,
concreto, DB hat ihre chance verpasst fur die nächste 2 jähren.

Und sie bewegt sich doch.....

Also geht doch. Wenn auch langsam, bewegt sich die Bahn in die richtige Richtung. Wenn jetzt auch noch eine bessere Versorgung der ländlichen Infrastruktur erfolgt, dann können wir für die Zukunft hoffen. Die Bahn ist ein wesentlicher Teil der Problemlösung „Verkehr“ für die Klima-und Umweltzukunft. Die Pünktlichkeit ist dann wohl auch in den Griff zu bekommen, die Klimaproblematik hat allerdings wesentlich höhere Priorität.

@10:51 von meckerer

Hmm, soweit mir bekannt ist, wird der Bahnhof in Stuttgart von einem Kopfbahnhof in einen Durchgangsbahnhof umgebaut. Ich bin jetzt zwar kein Verkehrsexperte, aber ich vermute, dass bei einem Durchgangsbahnhof die Taktung leichter wird. Und weshalb die Züge mit solch einem Durchgangsbahnhof nicht mehr auf verspätete Anschlusszüge warten können, verstehe ich auch nicht, schließlich blockieren die Züge sich hier nicht und ggf. können sogar zwei Züge am gleichen Bahnstieg halte. Das ist bei Kopfbahnhöfen fast unmöglich.

Und ausserhalb der Großstädte?

Ist doch irre, wenn ich im Halbstundentakt von z. B. Köln nach Frankfurt oder Berlin nach Hamburg fahren kann. Und dann?
Um ins Umland zu kommen wird nicht ein einziger Zug mehr eingesetzt, d. h. für mich mit dem Milchkannenexpress durch die Lande zu zockeln.
Dazu wohne ich im Niemandsland der ICE, in Eschwege. Wenn ich so eine Verbindung nutzen will, muss ich irgendwie nach Eisenach, Bad Hersfeld, Kassel oder Göttingen kommen, je nachdem wo ich hin will, Fahrzeit für alle diese Ziele rund eine Stunde.
Wollte ich z. B. meine Schwägerin in der Nähe von Ulm besuchen, so wäre das mit der Bahn eine Fahrzeit von 6 bis über 7 Stunden, mit 4 bis 6maligem Umsteigen. Mit den Auto sind es, Staus eingerechnet, gute 4 Stunden. Das Ganze zu einem Preis, der mit dem Auto nicht konkurieren kann.
Und da wundert man sich über volle Autobahnen.

Öffentlicher Nahverkehr???

Es ist mal wieder typisch Bahn - man denkt nur an die großen Fernstrecken. Aber auch der Nahverkehr muss drastisch ausgebaut werden damit die Pendler nicht mehr im Stau stehen. Hier ist auch mehr Flexibilität gefragt z.B. kleinere Einheiten im häufigerem Takt.
Die Bahn hatte schon immer die Aufgabe Personen und Güter von A nach B zu schaffen, bis einige Verkehrsminister auf die vollkommen unsinnige Idee kamen die Bahn in ein profitables Unternehmen umwandeln zu wollen. Es wird Zeit die Bahn mehr als die Automibilbranche und den Straßenbau zu fördern. Hier wäre das "verbaselte Geld" für die PKW-Maut wesentlich sinnvoller untergebracht gewesen. Aber was soll man von einem "Automobilminister" A. Scheuer schon erwarten?
Da gibt es für die Politik noch viel zu tun, z.B. A. Scheuer "in die Wüste schicken".

Es wirkt wie eine Drohung,

die ICE in noch kürzerer Taktung fahren zu lassen. Als Pendler ins Rhein- Main- Gebiet hänge ich am dünnen Strand der Strecke Fulda -Frankfurt. Diese Strecke ist bereits jetzt total überlastet. Die kleinste Unregelmäßigkeit im Fahrplan hat weitreichende Folgen. ICE- Verspätungen bedeuten, dass die Regionalzüge dort stehen müssen, wo sie planmäßig überholt werden sollen und dann auch noch dort stehen müssen, wo die Überholungen aufgrund der ICE-Verspätungen tatsächlich stattfinden. Unter Pendlern gilt, dass bereits 15 Minuten Verspätung als pünktlich empfunden werden. Und dafür dürfen die Nahverkehrspendler (das sind tw. 80 km) auch noch mehr bezahlen.
Wahrscheinlich weil sie die Bahnsitze längere Zeit als geplant in Anspruch nehmen oder den Komfort der zugigen Bahnsteige länger genießen . Für den Nahverkehrspendler gilt: Genießen Sie noch eine halbe Stunde länger unseren Komfort in übervollen Zügen. Der Kollaps ist dann perfekt, wenn noch mehr Leute vom Auto auf die Bahn umsteigen.

Taten statt großer Sprüche!

Verbesserung der Pünktlichkeit. Halbstündlicher ICE-Takt. Verdoppelung der Fahrgastzahlen. Wie immer von der Bahn mal wieder große Sprüche, die es in der Vergangenheit bereits zuhauf gab, die aber bisher völlig ohne Konsequenzen und notwendige Taten blieben. Noch nicht einmal den gegenwärtigen Plan ist die Bahn ja in der Lage umzusetzen. Wir Fahrgäste wären ja schon froh, wenn wir ohne ständige unliebsame Überraschungen von A nach B kämen, mit Fahrzeugen, in denen die Toiletten funktionieren, sich Türen problemlos öffnen und schließen lassen undsoweiterundsoweiter. Wohlfeile Sprüche haben wir genug gehört. Wann endlich, endlich folgen Taten? Wie im übrigen ein halbstündlicher ICE-Takt im neuen in jeder Hinsicht unterirdischen S21-"Haltepunkt" (kein Witz!) eingehalten werden soll, bleibt das Geheimnis der Bahn und ihrer Planer.

Ruhrgebiet nicht mitbedacht

Offenbar ist das Ruhrgebiet, die größte Metropolregion in der BRD mit über 5 Mio Menschen, mal wieder nicht mitbedacht worden. So gibt es z.B. von Dortmund nach Hamburg derzeit nur alle 2 Std. eine ICE- Verbindung, von Essen aus überhaupt keine direkte.

Wirksame Entlastung nicht nur des Klimas, auch der Bürger

"Wir werden den Fernverkehr zwischen den großen Metropolen konsequent im Halbstundentakt fahren lassen", teilte der Bahn-Vorstand für Personenverkehr, Berthold Huber, mit. "Am Ende bedeutet das, dass wir den Fernverkehr ausbauen wollen zu einer metropolenverbindenden S-Bahn"

Nur so kriegt man auch die Leute vom Flugzeug auf die Schiene.

Bahncard für alle? So ein Unfug!

Wäre doch das selbe, als wenn einfach die Preise halbiert werden.

Da gehts bald bergab

Die deutsche Bahn wird in den nächsten Jahren enorme finanzielle Schwierigkeiten bekommen, und das ist das Kalkül, dass der Staat als Anteilseiner, also wir Steuerzahler, einspringen.

Es war der grösste Fehler die Bahn zu privatisieren. Wenn es heisst, Verstaatlichung habe nie funktioniert, frage ich mich, woran das lag? Da muss man die Fehler beseitigen. Jetzt aber eine Bahn zu haben, die zur Hälfte privat und anderen Hälfte dem Staat gehört, ist Superschlecht. Wenn nicht der Staat die Hand am Ruder hätte. Ich hätte zB die sinnlosen, komplizierten und teuren Fahrkartenautomaten nie gekauft. Und diese neuen Wagen, so sinnlos wie ein Propf. Alle paar Jahre werden neue Wagen gekauft.

@Ritchi

Ne,tut er nicht.

@Clemens Jacobs

"Hmm, soweit mir bekannt ist, wird der Bahnhof in Stuttgart von einem Kopfbahnhof in einen Durchgangsbahnhof umgebaut. Ich bin jetzt zwar kein Verkehrsexperte, aber ich vermute, dass bei einem Durchgangsbahnhof die Taktung leichter wird."

Die Anzahl der Gleise wird dafür aber stark reduziert, und wenn er fertig ist, wird er schon zu klein sein für die Zahl an Zügen und Menschen, die vor 10 Jahren prognostiziert wurden. Zu diesem Thema gab es mehrere Gutachten, von denen nur das von der Bahn finanzierte Gutachten zu dem Schluss kam, dass S21 seine Aufgaben wird bewältigen können.

Alle anderen Gutachten kamen zu dem Schluss, dass S21 Verspätungen produzieren wird.

Man kann sich also ausrechnen, wie das mit einer noch stark vergrößerten Anzahl von Zügen und Menschen aussehen wird ...

30.000€ für ein Elektroauto? Falsch!

Ich bin auch sehr deutlich für die Förderung von öffentlichem Personenverkehr statt Förderung für E-Autos bzw. Individualverkehr überhaupt. Mit falschen Zahlen zu hantieren diskreditiert aber das Anliegen. Frau Kipping sollte eine einfache Google-Recherche machen und würde sofort erkennen, dass es E-Autos für deutlich unter 30.000€ gibt.

ICE-Anschluss bitte auch fuer Schweinfurt Hbf

Ähm Frage zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-547.html

Wer in Berlin, Hamburg oder München den ICE verpasst, soll in Zukunft nicht lang auf den nächsten warten: Die Bahn plant einen 30-Minuten-Takt und steckt Milliarden Euro in neue Züge.

Wann kommt der ICE endlich auch nach Schweinfurt-Hbf??? Da wuerde ich nämlich gerne mitfahren Leute. Und wie wäre es, wenn auch bei uns solche ICEs im Stundentakt oder auch im 30-Minuten-Takt fahren könnten?? Dankeschön fuer's Verständnis, werte Bahn.

Die verschlafene Ausrüstung und Infrastruktur der Bahn

Es ist noch nicht lange her, daß es bei den Zug- und Waggonherstellern Kurzarbeit und Entlassungen gab...jetzt soll wegen des Klimaschutzes die Bahn es bringen...nach den vollmundigen Ankündigungen der DB, sollen jetzt hunderte Milliarden in das Netz und den Fuhrpark investiert werden...nur es nützt nichts, wenn man bei Siemens oder Alsthom "überfallartig" zuhauf Züge und Waggons bestellt, wenn diese Aufträge die Werke überhaupt nicht realisieren können, da es dort auch an der Infrastruktur und vor allem Fachpersonal fehlt. Die Paniksituation in der Klimapolitik ist das eine, aus dem Boden stampfen oder zaubern können diese Firmen die Bahnerneuerung leider nicht. Das hätte man früher langfristig vor-investieren müssen.

@Clemens Jacobs 11.25 Taktung beim Projekt S21

Noch einmal: der "Bahnhof" Stuttgart wird nach seiner Fertigstellung kein Bahnhof mehr sein, sondern per Definition ein "Haltepunkt", weil er nicht den für einen Bahnhof geltenden Kriterien (insbesondere Neigung der Bahnsteige) entspricht. Dieser Haltepunkt wird über lediglich acht Gleise verfügen. Sie brauchen dann nur einfach zusammenzurechnen, in wie viele Richtungen an diesem eigentlichen Knotenpunkt Anschlüsse gewährleistet sein müssen, um einen integralen Taktfahrplan einhalten zu können. Am besten, Sie informieren sich hierzu auch in bahnkritischen Publikationen wie zum Beispiel hier: http://ingenieure22.de/cms/index.php/projekte-studien/bahntechnik/229-it... Dann werden Sie bald auch hier Zweifel an den wohlfeilen Sprüchen von Bahn und Politik hegen und sich vermehrt unangenehme Gedanken über Fehlinvestitionen von horrenden Summen unserer Steuergelder bei der Bahn machen.

die sollen mehrere Gleise bauen,

wodurch die Verspätungen endlich behoben werden. Außerdem sollen sie Gleise aufbauen, auf den man 300 km/h fahren kann.

Es kann nicht sein, dass die meisten Strecken der ICE nur maximal 150 km/h gefahren darf. Anstelle nur neue ICE zu besorgen, sollten sie lieber das Geld in die Infrastruktur investieren. Wir brauchen dringend mehr Gleise und wenn möglich auch Mehrspurig.

Mehr Züge ....

Also selbst jetzt bekommt die Bahn es ja nicht hin Pünktlich zu sein, noch mehr Taktung heißt, das es nich schwieriger wird alles unter einen Hut zu bekommen.

Das sehe ich sehr positiv

"" Inzwischen sollen sogar stillgelegte Strecken reaktiviert werden. Bahnchef Richard Lutz spricht von "Rückenwind fast mit Sturmstärke". Jahrelang habe die Politik mit der Bahn gefremdelt, jetzt werde geklotzt.""
#
Für unsere Bekannten die auf dem Lande leben und dehnen man die Bahnverbindung stillgelegt hat wäre das wieder sehr schön so wie sie früher es hatten. Die Bus Verbindungen sind nicht gut, nur 3 Mal am Tag fährt ein Bus der Privat Linie.

Wie toll...

Wie toll, dass die Bahn rentable ICE Strecken ( auf denen sie jetzt schon selten pünktlich sind) stärker auslasten und belasten will, während man den wichtigen, aber unprofitableren Nahverkehr sowohl in städtischen als auch ländlichen Regionen weiterhin sträflich vernachlässigt.

Da freuen sich die Aktionäre. Vermutlich auf lange Sicht aber auch nur die.

Nur mal angemerkt.

Wirklich so schlimm?

Ich bin dieses Jahr dreimal mit der Bahn nach Hamburg gefahren! Dreimal bin ich zwischen HH und HB damit auf die Nase gefallen! Dreimal musste ich umdispositionieren! Und dennoch: ich fahre gerne mit der Bahn!

Denn ich bin ich auch ein gutes Dutzend mal mit dem Auto nach HH gefahren! Und wirklich jedesmal stand ich im Stau! Jedesmal habe ich mich über rücksichtlose Fahrer auf der Autobahn geärgert. Und jedesmal habe ich auch den Dreck von der Straße mit einatmen dürfen! Und ausserdem war die Fahrerei aufgrund des Spritpreises teurer und da ich mich auf das Fahren konzentrieren musste, während ich in der Bahn lesen und arbeiten konnte, habe ich auch noch Lebenszeit unnötig verschwendet. Und zu Guter letzt habe ich mich auch noch durch HH mit dem Auto quälen dürfen, den Parkplatz bezahlen müssen und mal wieder das Verkehrsmittel Nr. 1, welches 90 % seiner Zeit eh nur rumsteht und dabei viel Geld kostet, verschlissen!

Wer auf der Bahn rumhackt, muss im Auto aber wirklich Nerven haben!

Jahrzehnte verfehlte Verkehrspolitik

@Chili58 11:31: Gutes Beispiel für 60 Jahre verfehlter Verkehrspolitik unter meist CxU-geführten Verkehrsministerien. In Japan wurde in 60er Jahren begonnen, in ein Hochgeschwindigkeitsnetz zu investieren, was natürlich völlig getrennt ist vom Regional- und Güterverkehr. Seit ungefähr der gleichen Zeit wird in Deutschland über den Ausbau der Stecke Frankfurt-Fulda diskutiert. Stattdessen wurde das Land mit einem Netz von Autobahnen überzogen, was mittlerweile täglich kollabiert, weil es an Alternativen fehlt.
Es ist gut, dass der Hebel endlich umgelegt werden soll, aber die Versäumnisse der Vergangenheit im Autoland Deutschland lassen sich nicht über Nacht beheben.

Was ist mit dem Nahverkehr?

Die Städte, die bereits haben, bekommen dann noch etwas mehr, und die Regionen, die noch gar keinen Ausbau haben, bekommen eben auch nichts. Für mich eine vollkommen unverständliche und unlogische Aufarbeitung. Das sieht eher danach aus, als traue man sich wieder nicht an langwierige Projekte dran und betreibt eben hier ein bisschen und da ein bisschen. Aber was für mich ein ganz großer Dorn im Auge ist: wieso soll der Nahverkehr eigentlich nicht begünstigt werden (im Gegenteil, da wird noch eine Schippe drauf gelegt), obwohl die Städte doch teilweise eine zu hohe Luftverschmutzung aufweisen? Das wäre für viele Bürger von großem Nutzen.

Na endlich, geht doch.

Na endlich eine Modernisierung der Bahn. Zumindest mal die Züge. Überfällig. Warum nicht früher. Da muss erst ein halber Aufstand kommen bevor der Verkehrsminister reagiert.
Jetzt sollten die Schienen dran kommen. Zumindest mal die Hauptstrecken. Höchste Priorität sollte u.a. die Rheinstrecke Holland -Basel haben. Deren Zustand entspricht die der 50er Jahren.
Neue Luxus-Bahnhöfe wie Stuttgart sollten warten. Ich gehe nicht zum Einkaufen im Bahnhof, sondern zum Reisen.

10:18 von Francis Ricardo

Es gibt Städte, die haben kein U-Bahn-Verkehr. Fangen wir doch erst mal an bei ÖPNV. Da hätten dann auch kleinere Regionen etwas davon. Wenn schon, dann bitte alle mitnehmen.

@ 12:03 von DrBeyer

Ja, also, wie gesagt, ich bin kein Verkehrsexperte. Aber rein von der Überlegung her, würde ich sagen, kann ein Gleis, an dem der Zug in die gleiche Richtung weiter fährt, diesen Zug schneller abwickeln, als wenn der Zug auf dem Gleis wieder hinaus fährt, aus dem er angekommen ist. Insofern erklärt sich mir, weshalb S21 weniger Gleise haben wird, als der alte Kopfbahnhof. Es wird dann erst schwierig, wenn die Takt-zahl erhöht wird, weil die Züge aus mehr verschiedenen Richtungen ankommen. Ich sehe nicht das Problem, dass es zu Verspätungen kommt, weil die Züge aus der gleichen Verbindung statt jede Stunde nun jede halbe Stunde eintreffen sollen. Die Verspätungen, die von den Gutachtern prognostiziert werden, können nur daher rühren, dass die Haltezeiten zu gering bemessen sind, oder? Vielleicht verstehe ich es aber ja auch nur nicht richtig.

@ 12:15 von R. Schmid

Ob nun "Haltepunkt" oder "Bahnhof", ist doch einerlei. Dennoch, wie definiert sich denn ein Bahnhof? Ich dachte, alle Haltestellen der Bahn nennen sich Bahnhof und werden lediglich in Klassen unterschieden, welche abhängig von der Zahl der Reisenden sei. Nun ja, man lernt nie aus.
Zu Problemen mit der Taktung, also zur Überlastung kann es doch nur dann kommen, wenn die Haltezeiten zu kurz sind, oder die Anzahl der Zuglinien erhöht werden, also ganz neue Städteverbindungen entstehen. Ein Durchfahrgleis kann schneller Züge abfertigen, als ein Sackgleis. Darin sind wir uns doch einig.
Aber was hat das nun mit einem Integralen Taktfahrplan zu tun? Ich dachte, das Wesen eines ITF sei es, eine Flächendeckendes Netz an Knotenpunkten zu schaffen. Und damit ist dann auch hier die Anzahl der ankommenden "Zuliefer"-Richtungen entscheidend. Aber ich bin da nur Lai.

Jacko08

Zitat: "...wieso soll der Nahverkehr eigentlich nicht begünstigt werden (im Gegenteil, da wird noch eine Schippe drauf gelegt), obwohl die Städte doch teilweise eine zu hohe Luftverschmutzung aufweisen? Das wäre für viele Bürger von großem Nutzen..."
Der Nahverkehr, kurz ÖPNV genannt, ist in D Ländersache. Da kaufen die Landesnahverkehrsgesellschaften bei den jeweiligen Gewinnern der Streckenauschreibungen quasi die Anzahl der fahrenden Zugleistungen. Und auch nur die werden bezahlt.
Heißt zusammengefasst: Die Bahnen sind im Nahverkehr lediglich für die Abwicklung der Auftragsleistungen zuständig, nicht für deren Gestaltung. Das beinhaltet auch die Länge der Züge und ob neben dem Lokführer noch auch noch Schaffner an Bord sind.

ICE soll öfter fahren...

und wenn sie jetzt noch die Preise halbieren und auch den Regionalverkehr wiederherstellen, dann wirds langsam klimafreundlich und Jobmotor. Aber der deutsche Michel kommt lieber für Klimafolgen auf, würde selbst seine Autobahnen verscheuern und anschließend für jeden Kilometer abdrücken, bevor er Bus und Bahn nutzt.

falsche Richtung

irgendwie habe ich das Gefühl, der Zug fährt schon wieder in die falsche Richtung ...
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im übrigen bin ich der Meinung, daß mehr Bäume gepflanzt werden müssen.

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