Ihre Meinung zu: Vor Fachkräftegipfel: "Die Wirtschaft braucht eine Anwerbestrategie"

15. Dezember 2019 - 20:34 Uhr

Der Diagnose widerspricht niemand mehr: Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften. Vor einem Spitzentreffen im Kanzleramt fordert Arbeitsminister Heil von der Wirtschaft eine klare Strategie.

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Kommentare

Naja, ...

statt Anglistikstudenten und Sozialpädagogen brauchen wir junge Leute mit gediegener beruflicher Ausbildung: technische Zeichner, Laboranten, Handwerker, Schlosser. Dann wäre das Problem gelöst.

Oh doch

"Der Diagnose widerspricht niemand mehr: Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften."

Unter Fachleuten mag es unumstritten sein. Aber dann ...

Wichtig: qualifiziert!

Und wenn qualifiziert, sollen diese Menschen bitte auch das gleiche Gehalt bekommen wie alle anderen für den Job bekämen.

Was zu vermeiden ist, ist eine Aushöhlung des Lohnstandards nach unten. Unsere Rentner können von der Rente eines Arbeitslebens nicht mehr leben und neue Fachkräfte werden erstmal mit weniger Gehalt abgespeist. Eine saubere Abwärtsbewegung!

Der Diagnose wiederspricht niemand mehr?

Was soll das heißen-es gibt genug Ökonomen und Volkswirte, die das ganz anders sehen.
Was sollen solche absolutistischen Aussagen?
Andere Meinungen hat es nicht zu geben und basta.

Wachstum?

Wann begreift endlich jeder Verantwortliche,
dass ein permanentes Wachstum die Hauptursache für Überbevölkerung, Umweltschäden und den Klimawandel ist?

Die Politik wird an der Nase herumgeführt

Wenn ich Fachkräftemangel höre, muss ich lachen. Zu Tausenden werden die über 50-jährigen mit enormen Abfindungssummen in den unfreiwilligen Ruhestand befördert; die meisten von Ihnen mit enorm viel Erfahrung und Fachwissen. Sorry, liebe Wirtschaft, ich nehme Euch das schon lange nicht mehr ab: Keineswegs haben wir einen Mangel an Fachkräften, es geht einfach nur darum, durch massenhaft Einwanderung von relativen Billiglöhnern die Löhne zu drücken. Und die Politik tanzt schön nach der Pfeiffe der Industrie. Beispiele für misslungene Industriegesteuerte Politik gibt es ja mittlerweile genug (Bologna-Reform/Bachelor-Abschluss, G8-Abitur etc.), aber die Politiker haben offenbar keinen ausreichenden eigenen Sachverstand (Politiker aller Parteien wohlgemerkt!)

Dieses Märchen

Ich kann es nicht mehr hören dieses Märchen von der Zuwanderung von Fachkräften... 1.8 Millionen Deutsche Fachkräfte sind laut einer Studie in den letzten Jahren abgewandert vielleicht sollte das mal von entsprechender Stelle hinterfragt werden. Was sind denn im internationalen Vergleich die schlagenden Argumente, die Deutschland vorweisen könnte? Hochqualifizierte haben ihren Preis und den zahlen Deutsche Unternehmen selten. Deutschland hatte einmal ausreichend Nachwuchs und ein gutes Bildungssystem, welches aber in den letzten Jahren immer stärker aufgeweicht werden musste. Wer gute Arbeiter haben möchte, sollte diese am besten selber ausbilden. Ich denke dort anzusetzen wäre der einzig logische Schritt. Oder vielleicht eine Gegenfrage: Aus welchen Ländern sollen denn die Fachkräfte kommen?

Unsinn

Es ist eines der gefährlichsten Hirngespinste, das in Deutschland verbreitet wird. Deutschland ist weder ein Einwanderungsland noch braucht Deutschland Fachkräfte aus dem Ausland. Das einzige Interesse das hinter diesen Forderungen steht, ist die Gier nach Profit. Deutschland ist mit mehr als 230 Einwohnern je QKm hoffnungslos Überbevölkert. Jede Zuwanderung verschlimmert die Situation. Die einzigartige Chance, die uns die Demografische Entwicklung der vergangenen 50 Jahre bietet, wäre die Reduzierung der Bevölkerung in den nächsten 30 Jahren um mehr als 20 Millionen Menschen. Kein wie auch immer geartetes Umweltprogramm könnte mehr Nutzen für die Lebensqualität erzeugen. Und es kostet Nicht einen Cent. Weniger Einwohner = weniger Dreck.

Anwerbestrategie

Der Diagnose widerspricht niemand mehr.

Diese Behauptung ist eine Frechheit. Wir bekommen demnächst so viel Arbeitslose ( Autoindustrie, Windkraft, Kohlekraftwerke u.s.w., kann man täglich in der Presse lesen, daß diese Äußerung in der Bevölkerung nun wirklich nicht ankommt. Gut, für die Konzernbosse ist das eine gute Gelegenheit billige Arbeitskräfte zu bekommen. Nur verheimlichen lässt sich das eben nicht mehr.

Fachkräftemangel

klar gehen jetzt langsam die Geburtenstarke Jahrgänge vom Arbeitsmarkt - weil sie ausgelutscht und ausgsaugt sind - die wenigsten können bis 67Jahren arbeiten!
Danke ihr Politiker die nur Zahlen im Kopf haben und diese meist von unzähligen Angestellten ausrechnen lassen.
Fachkräftemangel hat sich die deutsche Industrie selber eingehandelt!
evtl. genauso flexiebel sein als Arbeitgeber - wie von den Arbeitnehmern verlangt!
wo ein Wille ist auch ein Weg, aber nicht nur einseitig!
immer sollen nur Arbeitnehmer zugeständnisse machen! - wie wäre es mal umgekehrt?

"Der Diagnose widerspricht

"Der Diagnose widerspricht niemand mehr: Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften."

Doch... ich widerspreche. Aber das zählt wohl nicht.

Alles nur Augenwischerei. Fachkräftemangel... der einzige Mangel, den ich sehe, ist wohl der, dass Billiglöhner gebraucht werden. Ganz deutlich zu sehen bei der Pflege. Besser da die "Fachkräfte" holen, wo sie noch richtig schön anspruchslos sind... das gefällt der Wirtschaft.

Solange Bildung in Deutschland Geld kostet und Wirtschaftsbosse Gesetze schreiben, solange werden Reiche immer reicher und Arme immer ärmer. Und alle gucken zu und wundern sich am Ende, wenn die Rente kaum zum Leben reicht.

Schlaft weiter.

Fachkräftegipfel...

Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften. 
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Soso... Deutschland fehlen Fachkräfte. Die Frage ist nur was fehlt der Wirtschaft wirklich ? Fachkräfte oder billige Arbeitskräfte... Und warum sollen diese Fachkräfte aus den Ausland angeworben werden ? Es wäre doch naheliegender erstmal eigene Fachkräfte Auszubilden,Weiterzubilden oder Umzuschulen...Oder sieht man dieses nicht als dringend an ?

Marktwirtschaft: Mangel = steigende Löhne.

So wurde uns das früher mal beigebracht.

Wirtschaft Strategie?

Ja, die Wirtschaft braucht eine Strategie!... Aber eine, die keine Fachkräfte von außerhalb holt, sondern eine die deutsche Fachkräfte in Deutschland hält! Ich bin auch einer von 300 000 Deutschen die in der Schweiz arbeiten, weil für die selbe Arbeit in Deutschland nichts Übrig bleibt!

"Der Diagnose

widerspricht niemand mehr: Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften"

Da ist die absolute Mehrheit, wenn nicht sogar eine Zweidrittelmehrheit hier im Forum ganz anderer Meinung.

Könnte vielleicht daran liegen, daß hier nur wenige mittelständische Unternehmer, vor allem aus dem Bereich sogenannter Zukunftstechnologien, schreiben.

Ja. Fachkräfte

"Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften."

Ich stimme zu. Deutschland braucht die Zuwanderung von Fachkräften. Deutschland braucht nicht die Zuwanderung von jungen Männern aus Nord- und Schwarzafrika, die bestenfalls beim Fastfooder früh um 6 den Boden wischen.

Diese Fachkräfte müssen von innerhalb der EU kommen.

Einfach nicht jeden....

...Blöden studieren lassen, sondern das Schreiben/Rechnen und einen richtigen Beruf beibringen. Dann wird das schon mit den Fachkräften.

Wie sagte Schmidt schon

Wenn die Gachkräfte brauchen, dann sollen sie welche ausbilden. Aber das ist's, was die Industrie erst gar nicht will. Fordern statt investieren. Billiger ist ein Anwerben von außen - aber die fehlen dann dort wieder und sind auf Kosten des Quell-Landes ausgebildet - die hiesige Industrie lehnt sich zurück. Nein, leistet endlich euren Beitrag.
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Und wenn ich die vielen Freistellungen bei Bosch, Siemens, Daimler und VW höre, dann werden wir sehr bald viele Arbeits-Suchende haben: Wozu also noch mehr anwerben, wenn die eigenen Leute keine Arbeit haben. Ganz einfach: das Über-Angebot drückt die Löhne - klares Ziel.

Jedes Jahr verlieren wir massig Fachkräfte

Jedes Jahr verlieren wir massig Fachkräfte, wenn wir so einen Mangel haben, wie passt das zusammen?

Kleiner Tipp, unfähige Personalabteilungen die nicht fähig sind Stellenausschreibungen korrekt zu verfassen, Bewerbungsprozesse aus den 1950 Jahren und Gehaltsvorstellungen der Firmen die einfach nur albern sind.

Wer gut genug ist arbeitet nicht hier, der geht da hin wo man seine Fachwissen mit einer anständigen Entlohnung honoriert.

Allein 2018 verloren wir 1.185.000 Bürger durch Auswanderung. Ein nicht unerheblicher Teil davon waren hochqualifizierte Fachkräfte. Das passiert Jahr für Jahr, und Jahr für Jahr werden die durch weniger qualifizierte Menschen ersetzt. Obwohl die Bevölkerung im Land stetig zu nimmt fehlen immer mehr Fachkräfte.

Seit 2015....

....können wir uns doch vor "Fachkräften" nicht retten - angeblich. Jetzt will DE Leute aus Schwellen- und Entwicklungsländern abwerben, die dort dringend gebraucht werden, u.a. auch um Umweltprobleme zu lösen. Und hier können viele tausend Schüler nicht richtig lesen, schreiben und rechnen. Aber Leute abzuwerben, ist wahrscheinlich billiger, als in unser Bildungssystem zu investieren. Sind wirklich nur Dilettanten (zu deutsch: Stümper) in dieser Regierung?

bezahlung

bezahlung lautet das zauberwort! es gibt viele die nach deutschland gehen würden, wenn die bezahlung höher wäre. die gehälter im ausland sind keine ausrede, bei den umso höheren lebenserhaltungskosten bei uns! aber dann kommen auch die deutschen gerne. billiglohn ist kein vernünftiges wirtschafts- oder betriebskonzept. von der fatalen volkswirtschaftlichen wirkung mal ganz abgesehen.

wer mindestlohn bekommt, der macht auch nur mindestleistung. sollen die chefs doch selber machen...das verstehen so langsam alle menschen.

Wie wärs mit verstärkter Ausbildung?

Mag ja sein, daß der Markt an Facharbeitern leergefegt ist, aber wäre verstärkt selbst Ausbilden nicht auch noch eine Möglichkeit? Klar kostet es Geld, und man kann vielleicht auch nicht 100% des Bedarfs abdecken, aber mein Eindruck ist, daß die betriebliche Ausbildung immer noch zu sehr als Kostenfaktor gesehen wird.
Extrem ausgedrückt ist Schnorren bei anderen Ländern da einfacher.

Die Hürden für den Fachkräftemangel sind zu hoch.

Eine Freundin von mir aus Peru versucht gerade Lehrerin in Deutschland zu werden. Sie ist in Peru schon über 10 Jahre als Lehrerin tätig gewesen. Jetzt hat Sie ihr ganzes Erspartes mitgebracht um hier die Studiengebühren und ihr Leben zu bestreiten, während Sie fast Tag und Nacht lernt. Sie braucht in Spanisch 60LP nur um den nächsten Schritt gehen zu können. Sie muss sich 2 Jahre hier in Deutschland selbst finanzieren, nur um hier arbeiten zu können und unseren Nachwuchs unterrichten zu dürfen. Als hätten wir genug Lehrer... Bitte ändert was am System...

komisch

Komisch, dass es nie ein Thema ist, das hunderttausende deutsche Fachkräfte jedes Jahr dieses Land verlassen. Vielleicht sollte man diesen Leuten mal Anreize geben zu bleiben und nachfragen, warum diese Massenflucht nach wie vor anhält.

nein, sondern

die wirtschaft muss sich die gewünschten leute aus- und weiter-bilden, unter anderem auch damit sie auch genau in die plätze passen.

und, die wirtschaft muss die leute auch so bezahlen das man eine familie davon ernähren kann!

ein elektriker(mach mal den strom aus und schau was ohne geht, die leute sind nicht ganz unwichtig!) kann mit seinen 1500€ netto mtl keine familie ernähren und das ist dafür das ohne dem seinen gelegten strom (also die leitungen etc dafür) nix mehr geht, ne frechheit.
ganz davon ab das man als 'nur handwerker' angesehen wird als wäre man irgend ein 'niederes gewürm', auch da sollte man mal dran arbeiten, was können denn die ganzen 'besseren' machen ohne strom?!
genau.......

Fachkräftegipfel...

Vor Fachkräftegipfel" Die Wirtschaft braucht eine Anwerbestrategie"
###
Arbeitsminister Heil fordert von der Industrie also eine klare Strategie...
Die Strategie der Industrie ist aber Hausgemacht. Sie haben wenig oder nur ungenügend Ausgebildet. Heute Jammert die Industrie und auch die Politik das ein Fachkräftemangel droht und wir nun dringend mehr Zuwanderung brauchen. Morgen versammeln sich die Elite der Industrie,Gewerkschaften und der Politik im Kanzleramt und werden auf das naheliegendste nicht kommen...

""Die Wirtschaft braucht eine Anwerbestrategie""

.

Wie wäre wenn wir statt mehr Geld in Kanonen zu investieren mehr Geld in die Ausbildung und Weiterbildung investieren! es gibt knapp 5 Mill. Menschen in Deutschland zwischen 20 und 34 die keinen Berufsabschluss haben! Warum haben so viele junge keinen Berufsabschluss? Anstatt andere Länder bildungstechnisch Ausbluten zu lassen sollte wir mehr in die Bild genau dieser benötigten Fachkräfte investieren!

komisch

Komisch, dass es nie ein Thema ist, das hunderttausende deutsche Fachkräfte jedes Jahr dieses Land verlassen. Vielleicht sollte man diesen Leuten mal Anreize geben zu bleiben und nachfragen, warum diese Massenflucht nach wie vor anhält.

Aber wer solche Fragen stellt, macht sich ja wahrscheinlich schon verdächtig. Passt sie doch nicht ins Bild, der bedingungslosen Einwanderung in dieses Land.

"Es war falsch, die sogenannten Gastarbeiter der 1950er- und 1960er-Jahre nicht systematisch zu integrieren" [sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung]“

Allerdings.

„Unternehmen, Verbände und Kommunen müssten die Integration der ausländischen Fachkräfte in allen Lebensbereichen fördern“

Da dürfte es fast immer schon reichen, auf die bei „Neuankömmlingen“ vorhandene Neugier auf ihre „neuen“ Nachbarn - und ihren Willen, mit denen gut auszukommen zu setzen. Und auf ein Maximum an „Eigeninitiative“ (auf beiden Seiten!). Und derlei Motivation und guten Willen nicht „rein prophylaktisch“ gleich wieder unter einer Flut von kleinlichen (und zudem oft lebensfremden) bürokratischen Vorschriften zu ersticken. Sondern Regeln nur dort „durchzusetzen“, wo sich das als nötig erweist.

„Es geht nicht um ungesteuerte Zuwanderung, sondern um qualifizierte Leute (...)“

Qualifizieren kann man Leute auch hier. Und: Unter „Einheimischen“. Und v.a.: „Auf der Arbeit“ lernt man am schnellsten.

Erstens

gibt es durchaus auch Experten, die dem widersprechen und zweitens hat die Bevölkerung bisher niemand gefragt, ob sie die vermeintlichen Risiken eines Fachkräftemangels lieber in Kauf nimmt als die Risiken von Zuwanderung!

die Lüge vom Fachkräftemangel in der Endlos-Schleife

Seit meiner Schulzeit in den 80ern jammert die Wirtschaft über einen angeblichen Fachkräftemangel. Mal soll es an Ingenieuren, dann an Informatikern, dann allgemein an "Fachkräften" mangeln. Alles Lüge. Es hat in Deutschland niemals einen Arbeitskräfte- oder Fachkräftemangel gegeben. Weder in den 50ern und 60ern während der Gastarbeiteranwerbung - und erst recht nicht heute. Es ging und geht den Arbeitgebern immer nur darum, das Arbeitskräfteangebot künstlich zu erhöhen, um das Lohnniveau begrenzen zu können, besser noch senken zu können. Die Millionen Arbeitslose und Beschäftigte im Niedriglohn-Sektor derzeit (von denen die allermeisten einen Berufsabschluss oder ein abgeschlossenes Studium vorweisen können, also "Fachkräfte" sind) wissen, dass es keinen Fachkräftemangel gibt. Sie stellen es jeden Tag fest. Trotzdem steht in dem ARD-Artikel, dass nun wirklich niemand mehr zweifeln würde. Ich zweifle sehr wohl.

Betriebe, die nicht ausbilden

sind mit schuldig an der Misere. Und jetzt rufen Sie nach Hilfe. Dabei gibt es viel Potential im Land, nicht nur unter Arbeitslosen. Es müsste eben Zeit und Geduld für Qualifizierung aufgewendet werden.
Aber dass der IT-Verband schon wieder Kriterien verwässern will und auf Deutschkenntnisse verzichten, das geht gar nicht. Die Leute sind nicht nur ganztags im Computerraum, die wollen in D leben! Solche Diskussionen würde kein Verband in erfahrenen Einwanderungsländern wie Kanada oder Australien führen!

wie oft will man dieses fragwürdige Lied noch singen?

Wir brauchen diese Zuwanderung nicht. Dies ist nur eine Ode an die Industrie, um möglichst viel Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen und die Gehälter zu drücken.

Schaffen es die Regierenden doch kaum die Menschen im Lande (seien es Deutsche oder Ausländer) entsprechend zu Qualifizieren, warum soll dies mit neuen Migranten funktionieren?

Höchste Priorität muss deshalb sein, Menschen im Land zu qualifizieren.

Nein "wir" brauchen keine

Nein "wir" brauchen keine Einwanderung. Nicht von "Flüchtlingen und nicht von "Fachkräften"

Vietnam Indien? In Europa

Vietnam Indien? In Europa stöhnen einige Länder unter der Hohen Jugendarbeitslosigkeit!? Davon ab kommt hier bald auch noch eine Flut Arbeitsloser Fachkräfte aus der Automobilbranche! Also selten so ein Unsinn gelesen!Klar die stellen sich nicht für den Mindestlohn an die Drehbank!Aber den Schuh kann sich die Wirtschaft schön alleine Anziehen!! Ausbilden wäre damals Sinnvoll gewesen anstatt brachial Gewinne einfahren!

19:53 von valentinos

es kann aber auch umgekehrt sein

So eine Verarsche wieder!

In der Realität sieht es anders aus. Fachkräftemangel ist so eine weit verbreitete Lüge. Ich kenne genügend fertige Dipl.-Ing. die nach dem Studium unzählige Bewerbungsgespräche haben. Die Gehältsangebote waren immer enorm unter dem üblichen Einstiegsgehalt.
Es geht darum Löhne zu drücken - mehr nicht. Den Mitarbeitern Angst einzujagen, das man ja gehen kann -es stehen hier noch genügend andere in der Reihe.
Liebe Fachkräfte, hört endlich auf den Deppen mit euch machen zu lassen. Und wenn ihr in Deutschland nichts findet: wandert aus! Es gibt genügend schöne Länder auf der Erde. Und Als Fachkraft könnt ihr ja mindestens 2-3 Sprachen fliesend oder gar verhandlungssicher. Als Handerwerker, Ingenieur, allgemein als Fachkraft gibt es genügend Länder wo die Renten sicher sind oder ihr dank besserem Einkommen/Ausgaben vorsorgen könnt.
Mich hat mein damaliger Rentenbescheid als Diplom Ingenieur schockiert. Tschüss Deutschland!

Das glaub ich euch nicht...

Der Diagnose widerspricht niemand mehr: Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften.

Echt jetzt? Keine Partei in Deutschland die sich gegen diese Zuwanderung wehrt? Dabei bietet das Thema riesiges Wählerpotential. Ressourcenverbrauch, Zubetonierung der Landschaft, Druck auf Mieten, Druck auf Löhne usw.

Grüsse aus der Schweiz

19:58, collie4711

>>Warum werden die Fachkräfte, die seit 2015 angekommen sind
nicht beschäftigt?<<

Weil es zum allergrößten Teil keine Fachkräfte sind, auch wenn die einschlägige Fraktion hier im Forum und anderswo pausenlos behauptet, daß "man" dies "uns" erzählt hätte.

Vom ständigen Wiederholen wird das aber nicht wahrer.

Allerdings ist mittlerweile ein ziemlich erstaunlicher Anteil dieser Menschen in Lohn und Brot, wenn auch eher wenige als Fachkräfte. Die Krankenpflege vielleicht ausgenommen, da sind viele Eritraeer beschäftigt. Übrigens zum gleichen Lohn wie ihre Kollegen, und der ist auch nicht gesunken. Die Geschichte mit der Lohndrückerei ist zumindest in diesem Bereich ein Märchen.

>>Warum werden ältere Arbeitnehmer, die arbeitslos gworden sind nicht qualifiziert?<<

Weil das in den meisten Fällen leichter gesagt als getan ist.

>>In der Automobilzulieferer-Branche müsste es viele Fachkräfte geben, die arbeitslos geworden sind.<<

Die werden aber nicht gebraucht. Falsche Qualifikation.

falsch

Am 15. Dezember 2019 um 19:53 von valentinos
Die Politik wird an der Nase herumgeführt

nicht die politik wird an der nase herumgeführt sondern die politik belügt und führt seine wähler-bevölkerung an der nase herum.

alles ist auf politischen missthaufen gewachsen nicht immer auf die industrie schimpfen, denn diese gerade verlässt den standort deutschland. mal augen und ohren ôffen wo sie schon ausgewandert oder wo sie schon investiert haben. überall nur nicht in deutschland!

Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber

beraten also... Andere Meinungen zählen nicht? Es gibt außer der ökonomischen auch noch andere Ebenen, auf denen das diskutiert werden müsste!

Expertenforum

cool, die ersten kommentare gelesen und schon weiß man, dass anscheinend auch bei kommentierenden fachkräftemangel herrscht. in branchen mit mangel werden bestimmt keine arbeiter mit knapp über 50 nach hause geschickt, in absteigenden branchen mag das durchaus so sein. und ein ausländischer facharbeiter wird sich auch ganz sicher nicht mit niedriglohn abspeisen lassen, er ist mittlerweile nämlich der, der den preis diktiert.

@Paul Puma, 19:44

Naja, ...
statt Anglistikstudenten und Sozialpädagogen brauchen wir junge Leute mit gediegener beruflicher Ausbildung: technische Zeichner, Laboranten, Handwerker, Schlosser. Dann wäre das Problem gelöst

Na da haben wir ja einen Experten, der weiß, wie Volkswirtschaften funktionieren. Es wäre spannend, wie unser Leben aussehen würde, wenn wir für Fortschritt und Wertschöpfung auf Schlosser setzen. Was braucht ein Land auch mehr, wenn nur genügend Stahlträger zusammengeschweißt und die Woche darauf wieder zerflext werden.

Rein egoistische Sichtweise

"Wir brauchen die besten Köpfe der Welt" war jahrelang (und ist immer noch) der (ideologische) Slogan der links-grünen Kaste. Ob aber in Bulgarien, Jordanien, Iran oder Syrien Kinder genug Lehrer haben oder Kranke geheilt bzw. gepflegt werden, interessiert diese Weltverbesserer überhaupt nicht, Hauptsache alle nach Deutschland, dann ist alles gut.

Wir sind mit das dichtbesiedelste Industrieland der Welt mit all den mit sich bringenden großen Problemen: Wohnungsnot, Verkehrskollaps, Öffentliche Sicherheit, Parallelgesellschaften...

Wenn die Berufswahl am Bedarf gesteuert und zumindest ein Teil der Arbeits-Unwilligen (mit Anreizen und Druck) in Arbeit gebracht würde, wäre das Problem gelöst.

Und den Know-How Verlust durch Arbeitgeber verschuldet

Mittlerweile sind die Unternehmen ja enorm schlau geworden - man sichert sich durch Wissensmanagement & Dokumentation, etc. ab. So auch bei mir. Alles wunderbar dokumentiert. Doch wer soll sich da so schnell einarbeiten? In der Realität bekommt heutzutage keiner mehr Zeit sich in etwas einzuarbeiten. Und das Wissen der erfahrenen Mitarbeiter ist dann futsch.
Ich könnt mir jedes mal die Haare rausreisen wieviel Geld dort unnötig verbraten wird, weil man an den Mitarbeitern gespart hat. Das steht wirtschaftlich in keinerlei Verhältnis. Sowas von unwirtschaftlich - könnt ich mich aufregen. Doch dann denke ich mir im nächsten Moment - warum regst du dich auf? Die tragen dafür doch selbst die Verantwortung. Leider bin ich kein schadenfroher Mensch... sonst würde mich das wirklich glücklich machen.

Jeden Tag hört man von

Jeden Tag hört man von geplanten Entlassungen großer Unternehmen (Deutsche Bank, Bosch, Thyssen, etc.) Was wird aus diesen Menschen?
Was ist mit den vielen jungen Arbeitslosen aus Spanien, Italien, Frankreich?
Wir brauchen keine Zuwanderung aus Indien oder Mexiko!

Das ist die Politik, die die

Das ist die Politik, die die CDU seit Gründung der BRD betreibt.
Schon damals wurden Italiener, Türken, Griechen angeworben, weil man den Hals nicht voll bekommen konnte. Weil das Wirtschaftswunder nicht groß genug sein konnte.
Die Gier des BRD-Deutschen, der Werte nur in Form von Geldnoten kennt.
Ich weiß noch, mit welcher Arroganz er nach der Wende auf uns Ossis herabgeblickt hat. Und wie die Geschäftemacher in Scharen kamen, um uns übers Ohr zu hauen.

Stellenabbau...

In den vergangenen Jahren lese ich immer häufiger von Stellenabbau in großen deutschen Unternehmen.
Wie passt das mit Fachkräftemangel zusammen?
Warum platzen deutsche Unis aus allen Nähten, warum gibt es so viel mehr Abiturienten? WARUM wurde die gute alte Ausbildung so unlukrativ?
Warum werden harte Jobs (Pflege, Polizei) so miserabel entlohnt?
Hier sollte man ansetzen, bevor man anderen Ländern in arroganter Weise wirkliche (!) Fachkräfte abwirbt.

@19:49 von püppie

"Wichtig: qualifiziert!"

Das ist aus meiner Sicht schon das ganze Geheimnis.

15. August 2019, 13:24 Uhr / Quelle: ZEIT ONLINE

>>In Deutschland ist die Schulabbrecherquote innerhalb eines Jahres von 5,7 auf 6,3 Prozent gestiegen – unter Ausländern sogar von 14,2 auf 18,1 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse des neuen Bildungsmonitors, einer Studie der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Deren Geschäftsführer Hubertus Pellengahr sprach von einem "alarmierenden" Befund.<<

"Was zu vermeiden ist, ist eine Aushöhlung des Lohnstandards nach unten."

Auch ein Problem, das sich (ebenso wie das Qualifizierungsproblem) beheben ließe. Es mangelt am Willen in Wirtschaft und Politik gleichermaßen.

>>Da der heimische Markt

>>Da der heimische Markt "leergefegt" ist,...<<

Leergefegt?

In Deutschland gibt es 2,27 Mio. (ALG 1) plus 3,9 Mio. (inkl. Kinder), gesamt ca. 4,5 Mio. Arbeitslose.

Wirklich leergefegt?

Die Wirtschaft will nur billige Arbeitskräfte!

Damals (ab 1955) nannte sich das Anwerbeabkommen.

Und sie bekamen billige Arbeitskräfte.

Die Gewinne wurden seinerzeit privatisiert, Verluste sozialisiert.

Heute, in 2019, nennt man es Anwerbestrategie!

Und sie werden wieder billige Arbeitskräfte bekommen!

Die Gewinne werden wieder privatisiert, Verluste sozialisiert.

Hieran erkenne ich klar und deutlich, dass die gewählten Parteien - früher und heute- ausschließlich das Wohl der Wirtschaft auf ihrer Agenda haben!

Das ist kein Fachkräftegipfel, sondern der Gipfel der Unverschämtheit!

cdu/csu/spd, wir haben euch verstanden....

Der Diagnose widerspicht niemand mehr?

Die Diagnose ist doch der blanke Hohn, es gibt keinen Mangel an Fachkräften in Deutschland, sondern einen Mangel an Bereitschaft und sie angemessen zu bezahlen und auszubilden.
Diesem Versuch der rechten, neoliberalen Lohndrückerei muss Einhalt geboten werden.

Dass wir jetzt immer noch ein

Dass wir jetzt immer noch ein Facharbeitermangel haben, verstehe Ich nicht. Schließlich haben uns doch alle Medien schon von Beginn der Flüchtlingswelle 2015 an, immer wieder gesagt, dass da nur allerbestens ausgebildete Facharbeiter und auch Ingenieure und Ärzte zu uns kommen. Jetzt frage ich mich, ob man diese Fachkräfte denn nicht eingestellt hat, wo die doch so toll ausgebildet sind?

Bessere Bedingungen?

Warum verlassen jedes Jahr bis zu 200.000 gut ausgebildete Menschen Deutschland? Weil sie es über haben als Melkkühe der Nation missbraucht zu werden? Schafft bessere Bedingungen, dann bleiben die Fachkräfte da.

20:12 von PeterBorg

Einfach nicht jeden....

...Blöden studieren lassen, sondern das Schreiben/Rechnen und einen richtigen Beruf beibringen. Dann wird das schon mit den Fachkräften.
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Aber wir wollen das doch so?

@19:50 von Hanno Kuhrt

"Was soll das heißen-es gibt genug Ökonomen und Volkswirte, die das ganz anders sehen.
Was sollen solche absolutistischen Aussagen?"

Kommt eben darauf an, wen man als "Experte" akzeptiert.

>>Standardrepertoire von Unternehmern, Verbandsfunktionären und Arbeitsmarktexperten...<<

Die, die hier jammern, sind diejenigen, die von gut ausgebildeten Fachkräften profitieren wollen ohne selbst zur Ausbildung beitragen zu wollen.

Wie bitte? "Niemand mehr"? Doch!

Ich widerspreche!

Es ist vollkommen abwegig, eine Notwendigkeit von Zuwanderung zu unterstellen, wenn gleichzeitig die Wegrationalisierung/Digitalisierung der Arbeitskräfte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter massiv erfolgt. Also, cui bono?

Ich glaube eher, das diesem Sachverhalt "niemand mehr" widersprechen würde!

Nebenbei: Zuwanderung löst Jahrzehnte lang übelst verpennte, an Dynamik zunehmende demografische Probleme nicht, sie wird diese an anderer Stelle verschärfen.

@fathaland slim 29.49

auch wenn die einschlägige Fraktion hier im Forum und anderswo pausenlos behauptet, daß "man" dies "uns" erzählt hätte.
Vom ständigen Wiederholen wird das aber nicht wahrer."
und wenn Sie es 6 mal täglich abstreiten, bleibt Ihre Behauptung fake! Der Arbeitgeberpräsident sprach von Fachkräften, KGE von "geschenkten Menschen, Zetsche fantasierte von einem riesigen Wirtschaftsaufschwung- hat aber bei Daimler so gut wie keinen verwenden können...

und nochmal zur IT-Branche: die bluecard war ja auch gut gemeint, aber ein gigantischer Flop.

Am 15. Dezember 2019 um 20:10 von fathaland slim

"Könnte vielleicht daran liegen, daß hier nur wenige mittelständische Unternehmer, vor allem aus dem Bereich sogenannter Zukunftstechnologien, schreiben."
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Mit welcher Strategie will man den Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland locken?
Höhere Löhne werden in jedem anderen Industrieland gezahlt.
Höhere Steuerabgaben wie in DE gibt es dort auch nicht.
Eine bezahlbare Wohnung zu finden ist auch schwer.
Zum Dank gibt es im Ruhestand dann noch eine Rente von der man kaum Leben kann.
Vielleicht erhalte ich ja jetzt einmal eine vernünftige Antwort von Ihnen, warum eine Fachkraft nach Deutschland kommen soll?

neoliberale Lüge

Der Diagnose widerspricht niemand mehr: Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften.
Doch! Ich widerspreche ganz vehement.

Diejenigen , die billige Arbeitskräfte wollen, sagen das vielleicht.
Ich aber sage, wir müssen in diesem Land besser ausbilden und besser bezahlen.
Wir müssen auch nicht fähige Leute aus deren Ländern abwerben, denn die werden dort auch (wenn nicht noch dringender) benötigt.

Was in dem Artikel ja der Kracher ist ...

... dass "niemand" mehr derj(w)enigen, die dazu im Bericht zitiert werden, noch Zweifel an dem hat, was genau die "niemand mehr"-Experten dazu gesagt haben.

Zwar schlüssig - aber: Findet den Fehler :-)

Schläft unsere Regierung? Wir

Schläft unsere Regierung?
Wir haben genügend Fachkräfte hier in Deutschland!
Spätestens nach den großen Massenentlassungen bei den Autofirmen suchen etwa 50.000 Leute dringend eine neue Beschäftigung.
Daher benötigen wir kaum Zuwanderung. Und wenn überhaupt sollten europäische Zuwanderer in ihrer Anzahl nicht unterschätzt werden.
Beim bevorstehenden Brexit kommen noch einige hinzu.
Oder soll (muß???) das Lohndumping jetzt auch bei Fachkräften forciert werden??

re hanno kuhrt

"Der Diagnose wiederspricht niemand mehr?

Was soll das heißen-es gibt genug Ökonomen und Volkswirte, die das ganz anders sehen.
Was sollen solche absolutistischen Aussagen?
Andere Meinungen hat es nicht zu geben und basta."

Es gibt die Meinung von Leuten, die was vom Thema verstehen.

Und die von linken und rechten Schwachmaten.

Das schwankt dann zwischen Ausbeutung, Lohndumping und Umvolkung.

21:47 von NonServiam

neoliberale Lüge

Der Diagnose widerspricht niemand mehr: Deutschland braucht dringend mehr Zuwanderung von Fachkräften.
Doch! Ich widerspreche ganz vehement.

Diejenigen , die billige Arbeitskräfte wollen, sagen das vielleicht.
Ich aber sage, wir müssen in diesem Land besser ausbilden und besser bezahlen.
Wir müssen auch nicht fähige Leute aus deren Ländern abwerben, denn die werden dort auch (wenn nicht noch dringender) benötigt.
///
*
*
Ich widerspreche noch energischer.
*
Als langjähriger Prüfungsratsvorsitzender für Berufskraftfahrer in der Erwachsenenfortbbildung und langjähriger Unternehmer.
*
Selbst Universitäten sprechen offen von Studierunfähigkeit, und Ausbildungsfähigkeit muss für Schulabgänger erst erzeugt werden.
*
Aber wir sollen ja nicht darüber sprechen, wir sollen auch das schaffen .
*
Bildung aber kein Verstand, zu sehen an Schultoiletten, wo nichts ankommt.

21:47 von NonServiam

vielleicht auch socialistische ahnungslosigkeit?

Widerspruch

Komisch, dass es nie ein Thema ist, das hunderttausende deutsche Fachkräfte jedes Jahr dieses Land verlassen. Vielleicht sollte man diesen Leuten mal Anreize geben zu bleiben und nachfragen, warum diese Massenflucht nach wie vor anhält.

Aber wer solche Fragen stellt, macht sich ja wahrscheinlich schon verdächtig. Passt sie doch nicht ins Bild, der bedingungslosen Einwanderung in dieses Land.

@20:10 von fathaland slim: Da ist die Mehrheit hier im Forum

"Da ist die absolute Mehrheit, wenn nicht sogar eine Zweidrittelmehrheit hier im Forum ganz anderer Meinung.

Könnte vielleicht daran liegen, daß hier nur wenige mittelständische Unternehmer, vor allem aus dem Bereich sogenannter Zukunftstechnologien, schreiben."

Wer als Handwerksmeister in seinem Dorf oder der Kleinstadt im Erzgebirge sitzt und seine Stammkunden hat, bei denen er z.B. verstopfte Abflußrohre frei macht oder für die er das tägliche Brot oder das Schnitzel macht, der will mit Zuwanderung nichts zu tun haben.

Wer wie ich in einem Softwareunternehmen mit weltweit 600 Angestellten aus 20 Ländern arbeitet, der sieht das möglicherweise etwas anders.

Fachkräftemangel selbst gemacht

Es ist immer dasselbe: den angeblichen Fachkräftemangel durch Zuwanderung lösen.
Dabei sind Probleme schon vorauszusehen, auch werden Wähler in die Hände der AFD getrieben.
Ist die Abwerbung von ausgebildeten Fachkräften nicht Diebstahl? Werden die Fachkräfte dort nicht auch gebraucht? Sie kommen ja meist aus Schwellenländern. Sollen die Länder noch ärmer werden, wenn dort nur noch Alte und Kranke bleiben? Die anderen Länder sollen sie ausbilden und wir sahnen ab? Ausbildung organisieren ist aufwändig.
Dabei ist der Fachkräftemangel hausgemacht. Ein Jahr Auszeit vor dem Studium ist schon ziemlich normal, ebenso ein Wechsel der Studienrichtung nach zwei Jahren, so dass für eine Ausbildung hier oft zehn Jahre zusammen kommen. Wie wäre es mit einen vernünftigen Studienlenkung? Wie wäre es mit angemessenen Studiengebühren nach Überschreiten der Regelstudienzeit?
Den sogenannten Fachkräftemangel organisieren wir uns selbst.

Nur mal so am Rande...

....wo sollen die denn eigentlich noch wohnen ?

Eine Freundin aus Norwegen hat gerade die Jobangebote in Deutschland abgelehnt, weil sie keinen Wohnraum fand.

Vielleicht sollten wir das Wohnungsproblem erst mal lösen, bevor wir uns Gedanken machen, wie wir noch mehr Menschen in ein vollkommen überfülltes Land bekommen.

Wir brauchen keine Anwerbestrategie!

Was wir brauchen ist eine Wirtschaft die aus- und fortbildet. Eine Wirtschaft die anständige Löhne & Gehälter bezahlt und für gute Arbeitsbedingungen sorgt. Wird das gemacht, braucht es nur recht wenig Fachkräfte von Außen die dann ja auch wieder in ihrem Heimatland fehlen.

@21:47 von NonServiam

"Wir müssen auch nicht fähige Leute aus deren Ländern abwerben, denn die werden dort auch (wenn nicht noch dringender) benötigt."

Das gilt ganz besonders für die Pflege - der hier in Deutschland bei den letzten Tarifverhandlungen das Urlaubsgeld gestrichen wurde. Ja, man gibt sich wirklich Mühe, besonders diesen schwierigen Beruf attraktiver zu machen.

Wozu brauchen wir eine arbeitende Bevoelkerung?

Wozu brauchen wir eine arbeitende Bevoelkerung (Fachkraefte in Industries und Handwerk?)
Wir leben von der Rente, Bafoeg, vom geschiedenen Ehemann, vom Arbeitslosengeld oder "arbeiten" in einer beheizten Behoerde um Papier zu verbrauchen!
In der Industrie stossen wir nur CO2 aus!
Gehen den Volksvertretern die Steuerzahler aus?

@20:15 von Donidon: Angemessene Gehälter

"Wer gut genug ist arbeitet nicht hier, der geht da hin wo man seine Fachwissen mit einer anständigen Entlohnung honoriert."

Da muss ich Ihnen zustimmen. Wer erwartet, dass Fachkräfte hier in Deutschland zu Bedingungen wie in China (6 Tage 10 Stunden) arbeiten und das zu Löhnen wie in Indien (5500 Euro Butto im Jahr in der IT-Branche), der wird wohl kaum jemanden finden.

Da werden sich manche Unternehmen noch Gedanken machen müssen.

Fachkräfte über 50 kann man zu Billiglöhnen beschäftigen, denn man weiß, dass diese Leute bleiben, weil sie kaum eine Chance auf einen anderen Job haben. Man muss zwar mit 50 noch 17 Jahre arbeiten, aber für Unternehmer zählt man trotzdem zum alten Eisen.

@20:28 von lesezeichen2705

"Komisch, dass es nie ein Thema ist, das hunderttausende deutsche Fachkräfte jedes Jahr dieses Land verlassen. Vielleicht sollte man diesen Leuten mal Anreize geben zu bleiben und nachfragen, warum diese Massenflucht nach wie vor anhält.

Aber wer solche Fragen stellt, macht sich ja wahrscheinlich schon verdächtig. Passt sie doch nicht ins Bild, der bedingungslosen Einwanderung in dieses Land."

Deshalb aus dem Tagesspiegel vom 22.04.2019 hier etwas genauer:
*Laut dem Statistischen Bundesamt verlegten 2017 fast 250 000 Deutsche ihren Wohnsitz ins Ausland – am liebsten in die Schweiz oder die USA, nach Österreich und Großbritannien. Viel mehr ist über diese Gruppe nicht bekannt. Verbände einzelner Branchen beschäftigen sich mit dem Thema kaum. Ökonomen können nur mutmaßen, warum Bundesbürger gehen, mit welchem Wissen und erlernten Beruf. Worin sie sich auf Basis der wenigen Informationen aber einig sind: Es sind die Hochqualifizierten, die Leistungsträger der Gesellschaft, die gehen.*

um 22:01 von GeMe

"Wer als Handwerksmeister in seinem Dorf oder der Kleinstadt im Erzgebirge sitzt und seine Stammkunden hat, bei denen er z.B. verstopfte Abflußrohre frei macht oder für die er das tägliche Brot oder das Schnitzel macht, der will mit Zuwanderung nichts zu tun haben."

Und... finden Sie den, der die Rohre frei macht?

Macht die Schnitzelsemmel im Erzgebirge eine Fachkraft? - Was kostet die Semmel denn???

um 22:01 von Michael-Hamburg

"Es ist immer dasselbe: den angeblichen Fachkräftemangel durch Zuwanderung lösen.
Dabei sind Probleme schon vorauszusehen, auch werden Wähler in die Hände der AFD getrieben."

Hat die AfD denn eine Antwort auf das Problem?

22:03 von kurtsteiniger1

Nur mal so am Rande...

....wo sollen die denn eigentlich noch wohnen ?

Eine Freundin aus Norwegen hat gerade die Jobangebote in Deutschland abgelehnt, weil sie keinen Wohnraum fand.

Vielleicht sollten wir das Wohnungsproblem erst mal lösen, bevor wir uns Gedanken machen, wie wir noch mehr Menschen in ein vollkommen überfülltes Land bekommen.
///
*
*
Soll Sie doch in Frankreich suchen, drt bezahlt Sie für 1 Zimmer unterm Dach in der 7 Etage mehr als hier für 60 m2.
*
Sogar die NH wollte in Paris bauen.
*
Eben die Äpfel und Birnen in der EU.

Welches Märchen stimmt?

Wir brauchen Fachkräfte aus Indien, weil wir sonst die Produktion nicht aufrecht erhalten können.
Viele Arbeistplätze, auch bei qualifizierten Berufen, werden mit Digitalisierung, Robotik und KI wegfallen.

21:44 von tagesschlau2012

« Vielleicht erhalte ich ja jetzt einmal eine vernünftige Antwort …, warum eine Fachkraft nach Deutschland kommen soll?»

Je weniger "erwünscht" sich eine Fachkraft in dem Land fühlt, wohin sie auszuwandern gedenkt. Desto weniger wahrscheinlich ist, dass überhaupt wer kommen mag. Oder für längere Zeit bleibt, wenn er / sie bereits kam.

Auch werden prinzipiell eher Menschen aus den Ländern kommen wollen, aus denen es bereits größere "Communities" an Landsleuten gibt.

Diese gibt es in DEU weder bei Indern, noch bei Brasilianern. Eher schon bei Vietnamesen. Auch ist DEU nun nicht eben die einfachste zu erlernende Fremdsprache, aber eine sehr komplizierte. "Nicht umsonst" zieht es viele gut gebildete + auswanderungswillige Menschen in englischsprachige Länder.

Heißt aber nicht, dass man keine Anstrengungen unternehmen sollte, die Attraktivität von DEU "als Fachkraft-Land" zu steigern.

Verantwortliche Politik in DEU hätte mal besser früher darüber nachgedacht, "welche Hürden sind" …

Fachkräftemangel trotz Arbeitslosigkeit

Die BA liefert auch Zahlen zur Arbeitslosigkeit von Fachkräften. Wie kann es sein, daß 2018 259000 heißbegehrte Fachkräfte arbeitslos waren, wenn doch Mangel herrscht? Liegt das daran, daß sich das Verhältnis von offenen Stellen Bewerbern auf 1 zu 1,8 verschoben hat und sich somit die Einkommen der Bewerber nicht mehr beliebig drücken lassen?

Einstellung ohne Sprachkenntnisse: Wie soll in den Unternehmen die Verständigung funktionieren? An den Hochschulen gibt es diese Probleme bereits. Studenten ohne ausreichende Deutsch- und Englischkenntnisse.

Wir brauchen eine

Wir brauchen eine Berufsbildungspflicht für Sozialleistungsbezieher und keine Anwerbekampange.
Wer keine zeitgemäße Ausbildung vorwiesen kann, bekommt keine Sozialleistungen mehr.

21:44, deutlich @fathaland slim 29.49

>>"auch wenn die einschlägige Fraktion hier im Forum und anderswo pausenlos behauptet, daß "man" dies "uns" erzählt hätte.
Vom ständigen Wiederholen wird das aber nicht wahrer."
und wenn Sie es 6 mal täglich abstreiten, bleibt Ihre Behauptung fake! Der Arbeitgeberpräsident sprach von Fachkräften, KGE von "geschenkten Menschen, Zetsche fantasierte von einem riesigen Wirtschaftsaufschwung- hat aber bei Daimler so gut wie keinen verwenden können.<<

Ich bleibe dabei, niemand hat behauptet, es kämen lauter Fachkräfte.

Ihre Beispiele entkräften meine Aussage nicht.

Was den Arbeitgeberpräsidenten angeht (wer war das damals eigentlich?), so hätte ich dann doch einen Link zu dessen wörtlicher Aussage und dem Zusammenhang, in den sie eingebettet war.

Es wird hier gern sinnentstellend zitiert, um die behaupteten Aussagen irgendwie passend zu kriegen.

Wir befinden uns im übrigen seit geraumer Zeit, ob Zuwanderung oder nicht, in einem Wirtschaftsaufschwung.Auch wenn "riesig" übertrieben ist.

@21:44 von deutlich @fathaland slim 29.49

"und nochmal zur IT-Branche: die bluecard war ja auch gut gemeint, aber ein gigantischer Flop."

Der Aufwand für die Bewerber war auch unangemessen hoch und die Bearbeitungszeiten aberwitzig lang. So jedenfalls die Berichte derer, die dann freiwillig verzichtet haben.

22:15 von warumeigentlichwer

um 22:01 von GeMe

"Wer als Handwerksmeister in seinem Dorf oder der Kleinstadt im Erzgebirge sitzt und seine Stammkunden hat, bei denen er z.B. verstopfte Abflußrohre frei macht oder für die er das tägliche Brot oder das Schnitzel macht, der will mit Zuwanderung nichts zu tun haben."

Und... finden Sie den, der die Rohre frei macht?

Macht die Schnitzelsemmel im Erzgebirge eine Fachkraft? - Was kostet die Semmel denn???
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*
*
Früher brauchte man fürs Rohr dort Einen, der Einen kennt.
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Heute ist das eben bildungsmäßig bedingt, nicht sozialistisch.
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(Pardon, links, denn sozialistisch gab es ja noch nirgendwo)

Wir haben beste Ausbildung

in D. deshalb muss es auch möglich sein die hier vorhandenen Potenziale gut auszubilden, denn es sind noch viele junge Menschen ohne Ausbildung.Es muss nicht immer gleich im Ausland gesucht werden auch wenn es für viele Betriebe wohl das Einfachste ist. In manchen Bereichen mag es wohl zutreffen wie z.B. in der Pflege.

Die richtigen anwerben

Gut verbürgt ist der Spruch. „Arbeitskräfte haben wir gerufen. Gekommen sind Menschen“.
Und da Menschen kommen, müssen wir uns die Frage stellen: Menschen aus welchen Kulturkreisen lassen sich am ehesten integrieren? Gute Erfahrungen haben wir mit Südeuropäern und Vietnamesen gemacht. Offenbar gibt es hier eine hohe kulturelle Kompatibilität. Migranten aus dem arabisch-muslimischen Kulturraum stellen möglicherweise eine größere Herausforderung dar.
Die kulturelle Kompatibilität sollte deshalb bei allen Anwerbestrategien im Vordergrund stehen.

um 20:38 von petraklein

"In der Realität sieht es anders aus. Fachkräftemangel ist so eine weit verbreitete Lüge. Ich kenne genügend fertige Dipl.-Ing. die nach dem Studium unzählige Bewerbungsgespräche haben. Die Gehältsangebote waren immer enorm unter dem üblichen Einstiegsgehalt."

Wer heute als Dipl.-Ing. "unzählige" Berwerbungsgespräche hat, sollte anfangen das Problem bei sich selbst zu suchen.

Mit Rahmenbedingungen

Hat die Politik mich doch längst überzeugt, ich arbeite lieber ohne Mitarbeiter alleine weiter...

@Karl Napf

Wenn Sie etwas zum Thema beitragen wollen, dann tun Sie das doch bitte!
Wenn Sie etwas sagen wollen, dann tun Sie das bitte!
Ich habe keine Ahnung, was Sie mit Ihrem "vielleicht" andeuten wollten, denn um Sozialismus geht es hierbei nicht im geringsten.

Wir haben millionen

Wir haben millionen potenzielle Fachkräfte, die zur Zeit von Hartz-IV leben.

Warum will man den Sozialleistungsbeziehern erlauben sich auszuruhen, statt eine Ausbildungs zu absolvieren und selbst zum Nettosteuerzahler zu werden.

Deutschland ist bereits heute übervölkert. Der „Erdüberlastungstag“ lag für Deutschland in 2019 am 29. Juli.

Daraus folgt, daß wir eine nahezu Halbierung der Bevölkerung anstreben müssen.

Weniger Menschen => weniger Umweltverschmutzung
Weniger Menschen => mehr Lebensqualität

Anstatt für Zuwanderung zu Werben, muß dringend die Familienförderung eingestellt werden.

Kinder in die Welt setzen muß Geld kosten und darf nicht Geld bringen.und keine Anwerbekampange.

Schade, dass in diesem

Schade, dass in diesem Bericht und leider auch nicht im Video der Fachmann zu Wort kommt, denn ich dazu im TV gesehen habe. Habt ihr den vorsätzlich rausgeschnitten?
Der sagte nämlich, was auch schon ein Bericht im ZDF vor ca 3 Jahren herausgefunden hat: Ein Fachkräftemangel herrscht für die Wirtschaft, wenn sich nicht mehr(!) als 3 Bewerber auf eine freie Stelle melden.
Vom tatsächlichen Mangel sind wir also noch weit entfernt und es besteht keinerlei Grund, Menschen, die in ihren Heimatländern dringend benötigt werden, auf unseren Arbeitsmarkt zu locken.
Wir haben mindestens 2 Millionen Arbeitslose.
Die müssen weiterqualifiziert werden. Sofort.
Tausende Fachkräfte aus der Autoindustrie werden demnächst entlassen, Tausende auch bei den Banken.
Wenn zB im Pflegebreich die Gehälter verdoppelt und die Arbeitszeit halbiert würde, könnten sich die Arbeitgeber dort vor den Bewerbern kaum noch retten.
Das gleiche gilt für Lehrer und Polizisten.
Worauf wartet die Politik?

Es stimmt einfach nicht.

Wir haben in D'land bekanntermaßen einen Aussenhandelsüberschuss. Das bedeutet, daß wir mehr exportieren, als wir selbst verbrauchen (=kaufen) können.
Höhere Löhne würden die Binnenkonjunktur anwerfen, scheint aber nicht gewünscht zu sein.
Wenn noch mehr produziert werden soll, wer will das? Wer braucht das alles?
Die frisch aus dem Ausland angeheuerten Fachkräfte werden's schon kaufen.

diesbezüglich

ist Heil (wieder mal) völlig auf dem Holzweg. Aber das scheint ja mittlerweile die Kernkompetenz seiner Partei zu sein, warum sollte er also aus dem Rahmen fallen.
Anderen Ländern ihre selbst dringend benötigten Fachkräfte abzuwerben, ist nicht gerade fair vom reichen Deutschland. Von ihren jeweiligen Heimatländern NICHT selbst benötigte Fachkräfte sind vermutlich keine, oder haben nicht DIE Qualifikation , die von deutschen Betrieben gefordert wird.

Was ist mit brain drain?

Ich habe jetzt als spät hinzu Kommender nicht alle bisherigen Beiträge genau gelesen, aber ich habe den Eindruck, kaum jemand denkt daran, dass wir mit der Anwerbung qualifizierter Fachleute den Entwicklungsländern gerade die Leute wegnehmen, die sie brauchen. Ein bisschen kurzsichtig finde ich das schon von unserer Wirtschaftspolitik.

20:08 von krittkritt

Marktwirtschaft: Mangel = steigende Löhne.

So wurde uns das früher mal beigebracht.
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*
*
Einfacher ist die Unternehmensbesteuerung um die 2015 Aufgaben zu bewältigen.
*
Die Lohnsteuer ist geringer.

Experten-Forum?

Auf diesem Forum scheint es viele Experten mit brandneuen Zahlen und Statistiken zu geben.
"Wir brauchen keine ausländischen Fachkräfte", oder "wir müssen unsere eigenen Leute nur ausbilden" sind vielfach wiederholte Sprüche.
Woher wissen die Foristen das?
Sie wissen es so wenig wie ich, sie behaupten es nur.
Dass sich die Alterspyramide negativ entwickelt, ist seit mindestens 10 Jahren bekannt, und die absehbaren Folgen für den Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungssysteme sind - auch mit knapp durchschnittlicher intellektueller Begabung - leicht zu begreifen.
Dass man Deutsche kaum für Pflegeberufe gewinnen kann, die sehr anstrengend und schlecht bezahlt sind, weiß man auch seit 10 Jahren.
Dass ein/e 55jährige/r mehr auf die Frühvertretung hinarbeiten, statt auf Umschulung für einen neuen Job, ist auch kein Geheimnis.
Wir brauchen daher sehr wohl Zuwanderung, wenn wir den Lebensstandard sichern und auch den Pflegebedürftigen ein halbwegs würdevolles Leben im Alter gönnen wollen.

21:44, tagesschlau2012

>>Mit welcher Strategie will man den Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland locken?
Höhere Löhne werden in jedem anderen Industrieland gezahlt.<<

Wirklich?

>>Höhere Steuerabgaben wie in DE gibt es dort auch nicht.<<

Das Steuersystem eines jeden Landes ist anders und schwer zu vergleichen.

>>Eine bezahlbare Wohnung zu finden ist auch schwer.<<

Auch das ist alles andere als ein Alleinstellungsmerkmal Deutschlands.

>>Zum Dank gibt es im Ruhestand dann noch eine Rente von der man kaum Leben kann.<<

Wer gut verdient, erhält auch eine einigermaßen brauchbare Rente.

>>Vielleicht erhalte ich ja jetzt einmal eine vernünftige Antwort von Ihnen, warum eine Fachkraft nach Deutschland kommen soll?<<

Wenn man ihr ein attraktives Angebot macht. Anders geht's nicht.

Ob diese Antwort Sie jetzt befriedigt, weiß ich nicht. Aber ich hab's wenigstens versucht.

Wer erklärt mir das?

Zehntausende von Arbeitsplätzen werden in der Autoindustrie und Maschinenbau durch Klima und Digitalisierung verlorengehen, alle schon angekündigt.
Siebzigtausend durch den Kohleausstieg, der u.a. deshalb auf zwanzig Jahre verschoben wurde. Sind die nicht qualifiziert genug?
Auf den Artikel-Bildern sehe ich immer ganz normale Facharbeiter(Elektriker) mit einem Schraubendreher vorm Schaltschrank.

Wieso "widerspricht dem keiner mehr"(Artikel)? Ich nämlich!
In Brandenburg wird im Wald eine GIGAFABRIK gebaut. Mit welchen Arbeitskräften? Bei Pirna in Sachsen soll auf der Wiese ein Riesen-Gewerbepark entstehen. Mit welchen Arbeitskräften?
Wie soll das gehen?
Geht es vielleicht nur darum, dass zugunsten Aktionärsprofits billige Arbeitskräfte ins Land kommen?
Dann soll man es doch zugeben.
Es kann auch sein, ich verstehe das falsch.

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