Ihre Meinung zu: Geplante Steuersenkung: Wann kommen günstigere Bahntickets?

13. Dezember 2019 - 16:25 Uhr

Ab Sonntag gilt der neue Bahn-Winterfahrplan. Eigentlich sollten Tickets ab Januar günstiger werden. Doch dieser Zeitplan könnte wackeln. Alex Krämer erklärt, woran das liegt - und was beim Ticketkauf zu beachten ist.

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Kommentare

Bahntickets

Immer noch viel zu teuer, es sollte nur maximal die Hälfte kosten, wenn man wirklich viele zur Nutzung bringen will. Bei den Preiswn ist ja Auto nicht viel teurer, aber dafür bei weitem komfortabler.

Geplante Steuersenkung:Wann kommen günstigere Bahnti...

Und wann kommen die DB-Nachtzüge(Ende 2016 endgültig abgeschafft) und Interregios zurück ? Das würde die Stellung der Bahn in der Konkurrenz zu Straße und Flugzeug verbessern.Ein Beitrag zur Verkehrswende und Umwelt.
Und warum muß die Bahn Mineralölsteuer bezahlen,der Luftverkehr und die Binnenschifffahrt aber nicht ?

Schon klar, weit komfortabler ...

eingebaute Toilette, Bistro, sich die Füße vertreten, Zeitung lesen ...

Sind Sie schon mal Bahn gefahren, oder ist das noch Märklin-Wissen aus Kindertagen?

Geplante Steuersenkung

"gilt nur für den Fernverkehr" und wieder eine Weitere Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der DB. Es genügt ja nicht, dass sie schon Mrd. Steuergelder zusätzlich bekommen, damit ja keine keine anderen EVU (Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen) zur Konkurrenz werden.
Gelten die Steuersenkunken auch für andere EVU ? Warum nicht auch im Nahverkehr? Was ist mit Fernbussen, die müssen weiterhin 19% abführen?
Ein wenig mehr Transparenz würde der Geseztesgebung und auch der Berichterstattung gut tun.

Hoffentlich nicht schon wieder zu früh gefreut

„Eigentlich sollten Tickets ab Januar günstiger werden“

Eigentlich: "Aber vorher muss die Steuersenkung beschlossen sein - und bisher machen da die Länder noch nicht mit. Denn: sinkt die Umsatzsteuer, nehmen sie weniger ein (…)"

Fragt sich nur, wie lange die Länder noch nicht mitmachen. Dazu Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin von MV): "Wir haben das Ziel, möglichst noch in diesem Jahr zu einer Lösung zu kommen"

Ob das klappt, steht allerdings in den Sternen: „Letzte Möglichkeit wäre der 20. Dezember“. Also heißt es für die Bürger mal wieder: Abwarten.

Oder auch nicht: Um ihn bei der Stange zu halten, wird er einerseits im Ungewissen gelassen und andererseits ein wenig „Druck“ gemacht: „Es ist also durchaus eine Überlegung wert, den Kauf von Tickets für das neue Jahr bis zum 1. Januar zu verschieben. Allerdings kann das nach hinten los gehen: Wer zu lange wartet, bekommt vielleicht keine Sparpreise mehr ab“.

Tipp: Einfach zwischen „günstig“ und "zweckmäßig" unterscheiden lernen.

Der Wirrwarr nimmt zu

Was für ein Blödsinn mit den versch. Märchensteuer-Sätzen. Bis zu 5 verschiedene bei Weihnachtsbäumen? So ein Schrott. Und wenn ich in der Kneipe ein Bier zum Mitnehmen bestelle, 1mal vom Grundstück gehe und wieder zurück, um es in der Kneipe zu trinken, zahle ich 7%. Das Übernachten im Hotel idt 7%, das zugehörige Frühstück ist 19% - der FDP sei für diesen Mumpitz gedankt! Welcher Dödel denkt sich so was aus und warum muss man für solche Spinnereien eine Heerschaft von Finanzbeamten bezahlen? Der Staat administriert sich zu Tode, koste es, was es wolle. Als kleiner Verein muss ich wg 300€/a 5 mal im Jahr die Vorsteuer entrichten. Dafür bezahlt man einen Finanzbeamten mind 1 Tag lang - nur um des Prinzips? Und wieviel Steuern gingen in 10 Jahren wg Panama und Cum-Ex über die Wupper? Da gibt es kein Gefühl mehr für die Proportionen. Die Kleinen ..., die Großen lässt man laufen?

Auch eine weite Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Weiter so liebe DB, es ist zumindest ein Anfang.
Nur mal als Überbrückung bis größere Taten folgen:
Wie wäre es, wenn der Arbeitgeber (ALLE, nicht erst AB 500 Angestellten) ein Ticket z.B. für Dienstreisen anzubieten hätte (statt Dienstwagen). Diese genutzten Bahnreisen sollte der Arbeitgeber steuerlich absetzen können.
So eine Art Bonus könnte auch für Privat-Reisen gelten: BAHNtickets steuerlich absetzen!
Die Steuerformulare werden sowieso jedes Jahr neu gestrickt, da wird eine weitere Spalte nicht so teuer werden. Ich freue mich immer, wenn ich Geld vom Finanzamt zurück bekomme!

Antwort

"Am 13. Dezember 2019 um 16:29 von Ronny P
Geplante Steuersenkung

"(...) Gelten die Steuersenkunken auch für andere EVU ? Warum nicht auch im Nahverkehr? Was ist mit Fernbussen, die müssen weiterhin 19% abführen?""

Die Steuersenkungen gelten auch für andere EVU. Es gibt nur nicht so viele, die Fernverkehr anbieten...
Im Nahverkehr gilt der Satz von 7% ohnehin schon.
Fernbusse? Tja, wohl nicht. Wäre gerecht, aber dann bitte auch Maut wie Lkw.

Dienstreise

Gestern gebucht: Flugreise nach Düsseldorf von Berlin aus hin und zurück 74,37€. Bahnreise gleiche Strecke Holzklasse ohne Flexticket 169,80 €. Solange diese Diskrepanzen bestehen, wird sich nichts für das Klima ändern.

Wieso eigentlich?

Großstädter mit einer für sie günstigen Verkehrsinfrastruktur direkt vor der Haustür werden dadurch begünstigt, und alle anderen mit einer ungünstigen Infrastruktur MÜSSEN sowieso wie üblich ihr eigenes Auto für diese Reisen benutzen!

Und noch das zurückgebaute DB-Netz wieder aufbauen, bitte

Wobei dieses lächerliche "Reduktiönchen" des Preises natürlich die heftigen Aufschläge der Bahn in den letzten 10 Jahren, die weit über jeden Gehaltserhöhungen lagen, auch nicht mehr ausgleicht.

Aber solange die Verbindung zum Arbeitsplatz in meinem Fall 1,5 Std. einfach mit 2x Umsteigen so eine Folter ist vs. 40 reine Autobahnkilometer (45 gesamt) und 30-45 Min. einfach - solange denke ich gar nicht daran die schrottige Bahn zu benutzen.....

Verbot von Fahrradmitnahme (oder deftiger Aufpreis) in sehr vielen Zügen ist auch noch ne heftige Baustelle.

@ Gassl

Als kleiner Verein muss ich wg 300€/a 5 mal im Jahr die Vorsteuer entrichten. Dafür bezahlt man einen Finanzbeamten mind 1 Tag lang

Das ist zu hoch geschätzt. Der Beamte braucht dazu wenig mehr als 5 Minuten.

18:33 von KeinFernseher

Gestern gebucht:
.
das hat System ....
mein nächster Urlaub
Stuttgart => Zürich =>FRA =>RIO
und von Buenos Aires => FRA => STR
850 Euro
das ganze ab FRA (natürlich gleiche Airline LH)
950 Euro
muß man das verstehen ?

die ganze Bundesbahn ist ne Lachnummer

im Sommer buchte ich ein Ticket Stuttgart nach FRAPORT
logisch mit 6 Stunden Luft (man kennt die Bahn)
schon die Anfahrt von meinem Stadtteil mit der S Bahn gestaltete sich merkwürdig
am HBH um 13:00 die erste Meldung "ihr Zug fällt aus"
Feuer am Vortag im Stellwerk Mannheim
immerhin ein qualifizierte Mitarbeiter
Gleis xy der fährt nach FRA aber nicht über Mannheim ....
und dann das Beste:
ne Mail abgeschickt um 18:00
" wir teilen ihnen mit, ihr Zug um 13:00 fällt aus"

@ 18:33 von KeinFernseher

„ Flugreise nach Düsseldorf von Berlin aus hin und zurück 74,37€. Bahnreise gleiche Strecke Holzklasse ohne Flexticket 169,80 €. Solange diese Diskrepanzen bestehen, wird sich nichts für das Klima ändern.“

Das ließe sich leicht ändern, wenn der Flieger für seinen Sprit so viel Steuern bezahlen müsste wie die Bahn und Flughäfen nicht vom Steuerzahler subventioniert würden damit die Gebühren für Billigflieger schön niedrig.

16:58 von Gassi

Das Übernachten im Hotel idt 7%, das zugehörige Frühstück ist 19%
.
das Obst im Hotelzimmer auch 19 % MWSt
ebenso wie die Schokolade/Gummibärchen oder der Kondom auf ihrem Bett
wer sich das ausdenkt .... die FDP

Wann kommen günstigere Bahntickets?

Die Bahn hat doch keine Probleme damit, den Fahrpreis zu erhöhen. Warum treten Probleme auf, wenn die Fahrtkosten gesenkt werden sollen. Das ist doch nur eine faule Ausrede im Zeitalter des PC.

15:37 von Hackonya2

Erstmal muss das Angebot erweitert werden. Sonntags zwischen 12 und 18 Uhr ist alles voll, ebenso Abends im Berufsverkehr. Wenn die nötige Kapazität geschaffen ist, können gern die Preise runter, um Nachfrage zu generieren. Vorher schneidet sich die Bahn (und damit der Bund) nur ins eigene Fleisch, ohne einen spür-/messbaren Umschwung vom Auto auf den Zug zu erreichen.

18:33 von KeinFernseher: THIS! Auto ist auch viel billiger

Die traurige Wahrheit. Dieses lächerliche "Reduktiönchen" des Preises ist gegen die deftigen Preiserhöhungen der DB in den letzten Jahren doch nur ein Tröpfchen auf den glühenden Stein....

Bahn Netz Rückbau und ÖPNV

Das alles diente nur der Gewinn Maximierung
und Leuten wie Mehdorn , der mehrfach gescheitert ist ein gutes Auskommen zu sichern! Herr Sommer und der Betrug mit der
Telekom Aktie war ein weiterer Coup!
Wieviel Leute haben darauf viel Geld verloren!
Die Interregio Verbindungen haben viele Teile
Deutschlands vom Bahnnetz wirtschaftlich
und privat abgeschnitten!
Die 50% Card der DB wurde nach der Euro
Einführung von zunächst auf 220 DM auf 220
Euro und dann auf 240 Euro erhöht!
Die Kosten im Nahverkehr wurden auch erhöht! Die SPD hat Fr.Rehlinger
den Posten im SPD Vorstand verschafft!
Sie wurschtelt auch nach seit ihrer Amtszeit
an den völlig überhöhten Fahrkosten bei immer mehr Einschränkungen im ÖPNV
herum. Angeblich wegen einer ,,Wabenneuordnung! Das klappt sowieso
nicht! Seit Jahren! Na, ja seit dem letzten
Wochenende hat Sie wieder einen neuen
Bereich wo der Steuerzahler Sie weiter
alimentiert! Wem kümmert es wenn alte
Leute für eine einfache Fahrt 3,20 € zahlen!

Horrende Preise,Ausfälle,überteuert

Im Zeitalter der Moderne, angekommen im 20'ten Jahrhundert eiern wir auf veralteten Schienennetzen im Verkehrsverbund unserer Republik umher, während wir unser Patent der Magnetschwebebahn nach China verkauften und dort Züge mitlerweile Jenseits der 300Km/h unterwegs sind.
Die Instandhaltung der Schienen verschlingt unsummen, die letztenendes auf den Preis aufgeschlagen werden.
Ich selber musste erst gestern wieder feststellen, dass die Deutsche Bahn längst kein günstiges Verkehrsmittel für den einfachen Bürger mehr ist.
Eine Fahrkarte von Norddeutschland nach Bayern darf keine knapp 500.00€ kosten!
Es sollte langsam in Betracht gezogen werden die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Horrende Preise zu unterirdischen Konditionen, Verspätungen und Ausfälle inbegriffen.
Preisanpassung nach unten überfällig. Für Arbeitnehmer mit Terminen keine Option. Danke

@19:48 von Guy_Fawkes 15:37 von Hackonya2

"Vorher schneidet sich die Bahn (und damit der Bund) nur ins eigene Fleisch, ohne einen spür-/messbaren Umschwung vom Auto auf den Zug zu erreichen."

Ich werde nur das dumme Gefühl nicht los, dass das Interesse des Bundes an einem spür-/messbaren Umschwung vom Auto auf den Zug gar nicht existiert. Es gilt ja immer noch: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Manchmal gibt es auch viele begehbare Wege zum Ziel, aber man muss die Wege eben auch begehen wollen. Im öffentlichen Nahverkehr sieht das nicht anders aus. Überall werden Straßen für den Individualverkehr verbreitert, auch auf Kosten letzter Grünflächen. Aber kaum Ausbau weiterer Busspuren.

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