Kommentare

Ich finde das richtig

Muslime sind in der Tat in Afghanistan und Pakistan nicht bedroht.

Bedroht sind Christen, und aeusserst bedroht Hindus und Buddhisten , da dies keine Buch Religionen sind.

Das Gesetz koennte man auch als Asylgesetz interpretieren und es hat in dem Kontext eine Berechtigung.

Korekt ?

sicherlich nicht
vernünftig
ganz gewiss
die Inder haben in ihren nördlichen Provinzen genug Probleme mit ihren Muslimen
warum auch immer !
weshalb sich also noch mehr Probleme schaffen ?

Warum wurden so viele Muslime

Warum wurden so viele Muslime faktisch staatenlos mit der Integration der Region Kaschmir?
Welche Zugehörigkeit besaß man vorher die dann scheinbar aberkannt wurde?

Insgesamt ein ziemliches Durcheinander in der Region. Das Hauptproblem auch hier wieder einmal die Überbevölkerung und die damit einhergehenden Verteilungskämpfe.

Überflüssiges Konfliktpotential

Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem "Staatsgrenzen", ethnisch-kulturelle, Religions- oder sonstige "Zugehörigkeiten" in der Politik keinerlei Rolle mehr spielen.

Da sich derzeit auf der ganzen Welt alles (Technologie, Gesellschaft, Umwelt) in immer schnellerem Tempo ändert, ist diese Hoffnung hoffentlich nicht völlig illusorisch (Hinweis: Afghanistan war noch vor wenigen Jahrzehnten ein weltoffener, moderner Staat - das müsste doch also eigentlich auch "umgekehrt" wieder funktionieren??!).

In einem Land

Wie Indien, sind Geburtsurkunden noch nicht so lange verfügbar. Für manche Menschen werden sie unerreichbar sein. Ich denke dabei vorallem auch an die “Unberührbaren“ (die es gesetzlich gar nicht mehr geben dürfte) die mehrheitlich Christen sind, für diese Menschen wird die Erbringung dieses Nachweises nicht möglich sein.

Einbürgerrung von anderen Gläubigen

Das zusammenleben von verschiedenen Religionsgemeinschaften funktioniert auf Dauer nicht.
Es war im römischen und osmanischen Reich so, später in Deutschland, jetzt in Myanmar und Indien hat schon mal das Problem nach der Teilung von Indien, Pakistan und Bangladesch gehabt. Hier gibt es auch wieder Probleme zwischen Christen und Muslime.
Am besten jede Relogionsgemeinschaft und Volk hat seinen eigenen Staat.

vernünftig ...

Ich finde den Weg den Narendra Modi einschlägt weitsichtig und vernünftig. Zeigt sich doch sehr häufig, dass unterschiedliche Religionen oft zu Spannungen innerhalb eines Landes führen. Manchmal sorgen sogar unterschiedliche Richtungen innerhalb EINER Religion für Auseinandersetzungen.

Für ein buntes Miteinander muss einfach Toleranz von allen Seiten vorhanden sein, was oft nur einseitig oder gar nicht der Fall ist. Und solange diese gegenseitige Toleranz nicht vorhanden ist, wird ein Mischen von Religionen und verschiedenen Kulturen zu Spannungen führen.

Moral?

Damit will Indien nicht Menschen helfen, sondern seine Gegner in der Region brüskieren.

Pakistan hat im Gegensatz zu dem "demokratischen" Indien hunderttausende Flüchtlinge aus Afghanistan aufgenommen. Egal welche Religion oder Stamm sie zugehörig sind.

13:49 von Margareta K.

«In einem Land
Wie Indien, sind Geburtsurkunden noch nicht so lange verfügbar. Für manche Menschen werden sie unerreichbar sein. Ich denke dabei vorallem auch an die “Unberührbaren“ (die es gesetzlich gar nicht mehr geben dürfte) die mehrheitlich Christen sind, für diese Menschen wird die Erbringung dieses Nachweises nicht möglich sein.»

Haben aber denn in IND geborene "Unberührbare" nicht auch die IND- Staatsbürgerschaft? Unabhängig von sozialer Stellung + "Behandlung".

In IND gibt es ja (sehr) viele ländliche und / oder abgelegene Regionen (bspw. im Himalaya, in den wüstenhaften Gegenden im Landesinneren). Auch dort werden Geburtsurkunden "für Nicht-Unberührbare" mancherorts nicht eben einfach zu erhalten sein.

Sind diese Menschen dann auch "Staatenlos-Inder"?
Kann ich mir kaum vorstellen, dass es so sein sollte.

Und wenn ich den Artikel nicht missverstehe. Geht es doch um die evtl. zukünftige Einbürgerung von Menschen mit ursprünglich anderen als der IND-Staatsbürgerschaft

14:03, Andreas-Hover

>>Das zusammenleben von verschiedenen Religionsgemeinschaften funktioniert auf Dauer nicht.<<

Weswegen es vor fast 60 Jahren nicht gern gesehen wurde, wenn ich als evangelisch getauftes Kind mit den katholischen Jungs abhing.

>>Es war im römischen und osmanischen Reich so,<<

Steile These.

Sie wissen, daß ein Großteil der bei der Reconquista aus Andalusien vertriebenen Juden im osmanischen Reich Zuflucht fand?

>>später in Deutschland, jetzt in Myanmar und Indien hat schon mal das Problem nach der Teilung von Indien, Pakistan und Bangladesch gehabt. Hier gibt es auch wieder Probleme zwischen Christen und Muslime.
Am besten jede Relogionsgemeinschaft und Volk hat seinen eigenen Staat.<<

Unser Schulhof in meiner Kindheit hatte auch zwei getrennte Bereiche. Einen für die Evangelen, den anderen für die Katholen. So was finden Sie angemessen?

Na dann...

um 13:31 von IBELIN

"Ich finde das richtig
Muslime sind in der Tat in Afghanistan und Pakistan nicht bedroht."

Und das wissen Sie woher? Es gibt mindestens soviele Spielarten des Islam wie des Christentums. Und wenn man nach Ansicht der Islamisten nicht der "richtigen" Spielart angehört hat man mindestens genauso schlechte Karten wie ein Gläubiger des Buches oder gar einem Ungläubigen.

Ismaeliten z.B. sind für die Taliban das, was einst Katharer oder Arianer für die Katholiken waren.

re andreas-hover

"Das zusammenleben von verschiedenen Religionsgemeinschaften funktioniert auf Dauer nicht.
...
Am besten jede Relogionsgemeinschaft und Volk hat seinen eigenen Staat."

Das wird aber schwierig, wenn Sie Deutschland in Evangelien, Katholien, Islamistan und Isegalien aufteilen wollen.

@ Andreas-Hover (14:03)

"Am besten jede Relogionsgemeinschaft und Volk hat seinen eigenen Staat."
------
Wenn es so viele verschiedene Religionen gibt, die Menschen sollen ja gleich sein, stimmt irgend etwas nicht. Braucht das Volk auf Erden so viele Religionen - wozu? Mal darüber reden, auf dem Schulhof, auf der Strasse, im Büro, im Präsidentenpalast, im ganzen Staat. Wenn die Regierung den Menschen eine Nationalität verpassen kann ... dann bitte über Religion wenigstens philosophieren - in allen Staaten.

@fahaland slim, 16:17

Unser Schulhof in meiner Kindheit hatte auch zwei getrennte Bereiche. Einen für die Evangelen, den anderen für die Katholen.

Kann ich bestätigen. Es waren sogar zwei kleine Kreise an diagonal gegenüber liegenden Ecken markiert, und die Lehrerin erklärte in der ersten Pause, wie sie zu benutzen waren.

Aber immerhin erlaubten mir als konfessionslosem die Evangelen, mich bei ihnen aufzuhalten. Die Katholen hingegen duldeten mich nicht.
Das ist Jahrzehnte her, und diese Art Glaubenskonflikt haben wir nachweislich überwunden. Erstaunlich, dass es Leute gibt, die dahin zurück wollen.

@13:31 von IBELIN

"Bedroht sind Christen, und aeusserst bedroht Hindus und Buddhisten , da dies keine Buch Religionen sind"

In Afghanistan werden auch schiitische und sufisische Muslime äußerst bedroht. Das scheint aber Indien nicht zu interessieren.

Frage: Warum will Indien mit seine 1,2 Mrd. überhaupt Menschen aufnehmen?

Muslime eignen sich als Opfer halt nicht?!?

Im Weltbild vieler hier eignen sich Muslime halt als Opfer nicht. Die sind pauschal immer die "bösen" im Spiel und wenn ein Staat gegen sie vorgeht, hat man dafür stets größtes Verständnis - egal um welche Maßnahmen es sich handelt.

Sei es die Vertreibung der Rohinga in Myanmar, die Unterdrückung der Uiguren in China oder jetzt die Maßnahmen eines Indischen Staatschefs gegen die Muslims im eigenen Land - wer gegen Muslims vorgeht, genießt hier stets viel Sympathie.

Und egal, wie propagandistisch und menschenverachtend auch immer die Argumentation ist - hier findet man sie super. Es ist erschreckend, wie offen für solche intoleranten Ansichten hier geworben wird!

Was hier wohl keinen interessiert

ist die Tatsache, dass bei diesem Gesetz der Hindu-Nationalismus am Werk ist, der im Endeffekt die gleiche Intoleranz ausübt wie eine Taliban-Herrschaft in Afghanistan.

13:49 von Margareta K.

Ich denke dabei vorallem auch an die “Unberührbaren“ die mehrheitlich Christen sind,
.
in Indien gibt es 300 Mill Unberührbare (Dalits)
und gerade mal 2 % Christen
wie soll das also gehen
da die meisten Dalits ohnehin Hindus oder Muslime sind

16:17 von fathaland slim

Unser Schulhof in meiner Kindheit hatte auch zwei getrennte Bereiche. Einen für die Evangelen, den anderen für die Katholen. So was finden Sie angemessen?
.
jetzt machen sie es mal halblang fathaland slim
wir sind in etwa gleich alt
bei mir in der Schule gab es auch 2 getrennte Bereiche
einen für Jungs einen für Mädchen
das war sicherlich das typischere in den 60 ern
das was sie ansprechen mag vielleicht um 1500 gegolten haben
übrigens war es meine Klasse welche das anregte aufzuheben
dann waren der größere Pausenhof für die vielen Grundschüler
und der kleinere für die Volkschüler

17:23, karwandler

>>Was hier wohl keinen interessiert
ist die Tatsache, dass bei diesem Gesetz der Hindu-Nationalismus am Werk ist, der im Endeffekt die gleiche Intoleranz ausübt wie eine Taliban-Herrschaft in Afghanistan.<<

Genauso ist es. Was aber die Islamfeinde nicht kratzt. Hauptsache es geht gegen die Moslems.

Was übrigens ebenfalls den Taliban nicht unähnlich ist.

Fundamentalisten aller Länder und Religionen...

fathaland slim, 16.17h

Da zeichnen Sie aber ein düsteres Bild.
Ich bin einer von zwei Evangelischen in einer ansonsten katholischen Klasse gewesen.
Und das auf dem Land mit tiefschwarzer Bevölkerung.
Solche Probleme, wie Sie sie schildern, sind mir nicht begegnet.
Weder in der Schule noch im übrigen Leben.

17:23 von karwandler

das kann man auch anders sehen
wenn in einer Gesellschaft Religion wichtig ist
warum soll man sich dann extra Probleme schaffen in dem man
zusätzlich Religionen ins Land holt und weiteren Unfrieden provoziert

klar sie können natürlich auch die Toleranz unterstützen
ob das allerdings zielführender ist - oder nur idiologisch ?

17:29, Sisyphos3

>>16:17 von fathaland slim
Unser Schulhof in meiner Kindheit hatte auch zwei getrennte Bereiche. Einen für die Evangelen, den anderen für die Katholen. So was finden Sie angemessen?
.
jetzt machen sie es mal halblang fathaland slim
wir sind in etwa gleich alt
bei mir in der Schule gab es auch 2 getrennte Bereiche
einen für Jungs einen für Mädchen
das war sicherlich das typischere in den 60 ern
das was sie ansprechen mag vielleicht um 1500 gegolten haben
übrigens war es meine Klasse welche das anregte aufzuheben
dann waren der größere Pausenhof für die vielen Grundschüler
und der kleinere für die Volkschüler<<

Wir sind ganz offensichtlich auf völlig verschiedene Schulen gegangen.

Bei uns waren Grund- und Hauptschule, die damals in ihrer Gesamtheit Volksschule hieß, in einem Gebäude untergebracht.

Dort gab es den nach Religion getrennten Schulhof. Um dagegen zu opponieren waren wir zu klein.

Das Gymnasium war ganz woanders, und dort war der Schulhof nicht getrennt.

14:03 von Andreas-Hover

"Am besten jede Relogionsgemeinschaft und Volk hat seinen eigenen Staat."

Oh.
Da zerfällt Deutschland aber in viele Staaten.
Da haben wir die Adventisten, die Baptisten, die Neuapostolischen, die Laubhüttenbewegung etc. etc.

Das könnte wieder Kriege verursachen, wie in den Glaubenskriegen.

Und was das "Volk" betrifft:
Ich kenne viele, wo der Vater aus einem anderen Volk stammt als die Mutter.
In welches Land muss dann deren Kind?

Besser umgekehrt:
Wir versöhnen uns miteinander und leben in einem gemeinsamen Land.

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