Ihre Meinung zu: Linkspartei: Von Zweifeln und fehlenden Zugpferden

11. Dezember 2019 - 10:24 Uhr

Es läuft zurzeit nicht so richtig in der Linkspartei: stockende Vorstandswahlen, schlechte Umfragewerte, Zweifel an der Führung. Und die Hängepartie droht sich 2020 fortzusetzen. Von Dagmar Pepping.

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Kommentare

wer hätte das gedacht

zugferde fehlen? ich dachte bisher, das normale leben nimmt die wähler der sed aus dem rennen

Ja die Zugpferde

sind der Linken ausgegangen.
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"" Viele Genossen sind aber der Meinung, dass es nach acht Jahren an der Spitze Zeit für ein neues Duo ist. Sie träumen insgeheim von einer Art "Baerbock und Habeck in Dunkelrot".
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Wagenknecht und Gysi waren einst die Zugpferde. Und Wagenknecht wurde von Kipping immer attackiert. Nun sieht es schlecht aus, auch die vergangenen Wahlen haben gezeigt das die Linke aus ihren Tiefstwerten nicht heraus kommt.

CDU - langjähriger SED-Partner

@10:37 von Karl Napf
Wenn Sie schon so unsachlich argumentieren: Die meisten Stasi-IMs hatte in der letzten DDR-Volkskammer die CDU.

Frau Wagenknecht durfte in der DDR nicht studieren, Frau Merkel machte Karriere.

Und: natürlich hätte die Linkspartei Zugpferde. Sahra Wagenknecht war vor Kurzem sogar die beliebteste Politikerin Deutschlands.

@10:37 von Karl Napf: Die Wähler der SED

Selbst wenn Sie die PDS, die aus der SED 1990 hervorging als SED bezeichnen wollen, dann ist spätestens seit 2007 diese Partei Geschichte.
"Die Linke" wurde 2007 gegründet.

Den zweiten Teil ihres Satzes "das normale leben nimmt die wähler der sed aus dem rennen" müssen Sie näher erklären. Für mich ist es völlig unverständlich, was Sie damit ausdrücken wollen.

Frau Wagenknecht kann niemand ersetzen

sagt Einer der links niemals wählen würde. Aber das ist eine Politikerin die ich mir gerne in einer anderen Partei gewünscht hätte, so wie damals Helmut Schmidt.

Ich hoffe für Die Linke

Für mich ist diese die wahre Alternative zur ewigen GroKo. (nicht das diese alleinregieren könnte, das wohl kaum)
Und mit der ehemaligen SED hat diese nun Garnichts mehr gemein.
Es ist die einzige Partei in D die gegen Krieg ist, und gerade das macht sie mir so Sympathisch.
Jeder Kriegsgegner sollte diese wählen, jeder der durch diese profitieren würde und jeder der es nicht nur den Superreichen gönnen kann mal etwas mehr zu haben.

Ich mach es gern ....

.... wenn man mich lassen würde. Natürlich hat LINKE ein Führungsproblem aber es kommt in diesem Parteien System in der BRD ja auch niemand hervor. Selbst wenn man Jahre in der Partei ist und einem die Bürger lieben schafft man es trotzdem nicht. Ich hoffe da Herr Bartsch & Frau Kipping bald gehen und dann sollte es auch Bewerberkonferenzen und eine Basisentscheidung geben. Es sind gar keine Köpfe mehr da und immer nur der alte Trott .. abgelatschte Slogans .. in Brandenburg raus .. so gewinnt man nicht! Es fehlen eindeutige Gewinnertypen!

Über 90% der Menschen wählen

Über 90% der Menschen wählen diese Sozialismuspartei nicht und in gebildeten Kreisen hat diese Partei mit ihrem “Programm“ auch keine Chance.

um 11:03 von krittkritt

>>"Und: natürlich hätte die Linkspartei Zugpferde. Sahra Wagenknecht war vor Kurzem sogar die beliebteste Politikerin Deutschlands"<<

Wagenknecht wurde doch von Kipping und Riexinger regelrecht rausgemobbt. Sie steht dem Vorstand der Linke doch bis auf Weiteres nicht zur Verfügung (offiziell krankheitsbedingt). Die Linke wird (wenn überhaupt) nur noch auf Wagenknecht als Zugpferd setzen können wenn sie Kipping und Riexinger in die Wüste schickt.

Linkspartei:Von Zweifeln und fehlenden Zugpferden...

Und dabei fällt auf,daß da wo sie klare Kante zeigen,meist recht gut da stehen(Hamburg),eben kein grün-liberaler Lifestyle.
Und da,wo sie als Bestandteil des bürgerlichen Parteienspektrums(Rico Gebhardt) empfunden werden,meist desaströse Ergebnisse einfahren.

Es sind wohl nicht nur die

Es sind wohl nicht nur die Zugpferde. Die Partei hat - wie die SPD - den Draht zu ihrer Klientel verloren. Die völlig irrsinnige Einwanderungspolitik und rechtspolitische Positionen der Linken sind in der Arbeiterschaft nicht gefragt. Das wußte allein Wagenknecht. Mit Hipsters, Künstlern etc. kann man keine Wahl gewinnen.

11:04 von Felina2

"" Frau Wagenknecht kann niemand ersetzen sagt Einer der links niemals wählen würde. Aber das ist eine Politikerin die ich mir gerne in einer anderen Partei gewünscht hätte, so wie damals Helmut Schmidt.""
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Dem stimme ich zu. Aus der Partie " Die Linke " sehe ich auch keinen Ersatz für Wagenknecht. Ich schätze an ihr ihren hohen Sachverstand.

"Strategen verzweifeln geradezu an der Frage,...

warum die Linkspartei nicht vom schleichenden Zustimmungsverlust der SPD profitiert, sondern stattdessen stagniert."

Das wäre jedoch leicht zu beantworten.
Menschen sind träge, auch im Denken. Sie hängen am gewohnten und traditionellen. Die Propaganda des kalten Krieges sitzt auch heute noch tief in den meisten Köpfen, die mind. 45 Jahre zählen, drin. Ebenso wie jüngere Großstadtbewohner heute von vielen Youtubern im WWW beeinflusst und "indoktriniert" werden, und dann B90/Grüne wählen (wobei kaum einer mit "B90" etwas anfangen kann).
Der 'Nimbus' SED-Nachfolgepartei, Unrechtsstaat, Mauertote, Diktatur (Regime) u.v.m. steckt auch heute noch in vielen Köpfen drin.
Also mal ehrlich: wer denkt denn noch wirklich unabhängig und unbeeinflusst (Stichworte: Werbung, volle Regale, bunte Auswahl)? Wer besitzt noch geistige Freiheit? Kein Mensch!!

Wenn die Linkspartei.....

ihr letztes einziges Zugpferd (Sarah Wagenknecht) aus der Führung mobbt, dann müssen sie sich nciht wundern wenn ihre Zustimmungswerte in den keller gehen. Wie man bei der neuen Spitze der SPD sieht, sind eben auch Personen entscheidend. Nach Oskar Lafontaine und Gregor Gysi gab es doch keine Persönlichkeit mehr, die beim Wahlvolk ankommt.

Ich verstehe nicht wie in

Ich verstehe nicht wie in einigen Beiträgen die Historie abgestritten wird, natürlich ist die Linke eine indirekte Nachfolgepartei der SED, nur durch Namensänderungen macht man das nicht ungeschehen. Wer hat denn das Vermögen der damaligen SED bis heute versteckt und kann höchstwahrscheinlich davon zehren?!

Durch die personellen Abgängen der Frontleute Gysi und Wagenknecht, die ich beide als sehr sympathische Querdenker empfunden habe, wird es schwer ein Profil nach innen und außen zu entwickeln.

Das Problem

der Linken liegt nicht nur an Personen, sondern auch zum Teil am Programm, 60 Prozent davon sind nämlich gut für die Menschen, decken sich zum Teil mit der SPD.
Aber es gibt eben Dinge die nicht gut sind und auch nicht gehen, und zum zweiten werden die guten Leute die real denken, dann noch raus gemobbt.
Doppelspitzen sind am Ende nicht die Lösung für die Zukunft, meine Meinung.
Aber die Parteien dürfen gerne machen was sie denken, Wähler schauen immer auf ihre persönlichen Dinge, auch in dem Fall ist das Hemd näher als der Rock.

@ krittkritt

Wenn hätten Sie denn noch als Zugpferd anzubieten außer Frau Wagenknecht? Die möchte nämlich aus gesundheitlichen Gründen genau dies nicht mehr tun.

Leider steht auch ein Herr Gysi nicht mehr zur Verfügung, der auch aufgrund seiner guten und humorigen Rhetorik sehr beliebt ist.

Von den noch aktiven fällt mir dann keiner ein.

Zu 11:04 von Felina2 "Frau Wagenknecht kann niemand ersetzen"

Das sehe ich auch so. Mindestens in absehbarer Zeit nicht. Da ist Keine/r in Sicht.

Ja, so haben auch Parteigenoss/innen dieser Partei ihre fähigste und profilierteste Politikerin demontiert. Kipping/Riexinger haben nicht annähernd diesen ökonomischen Sachverstand und dieses Profil. Ob Euro, Währungsfragen, Wirtschaft, Frau Wagenknecht hatte dazu eine eigene gut unterlegte Meinung. Sie zeigte dabei oft ihre scheuklappenfreie Unabhängigkeit.

Frau Wagenknecht ist die herausragende Politikerin dieser Partei, sie argumentierte immer sachlich und in aller Regel fachlich und ökonomisch fundiert. Ihr Sachverstand war sichtbar.
Man muss ihr und insbesondere ihrer Partei nicht folgen, aber Frau Wagenknecht hat im Gegensatz zu vielen anderen ihre Meinung erklärt und mit Argumenten unterlegt. Das war in allen politischen Lagern anerkannt.
Gerade Frau Kipping ist dabei im Vergleich mit Frau Wagenknecht das Gegenteil.

11:16 von berelsbub

"Über 90% der Menschen wählen diese Sozialismuspartei nicht und in gebildeten Kreisen hat diese Partei mit ihrem “Programm“ auch keine Chance."

Ach herrje! Diese leere Hetze durchschaut eigentlich jeder.

Diejenigen, die ich kenne und die Linken wählen, SIND hochgebildet.

Gegen Krieg sind in ihren Augen also nur Ungebildete?

Falsche Informationen verbreiten - welche Partei macht das noch mal am gründlichsten?

Selbst Schuld

Wer sich für Kader wie Katja Kipping statt Sahra Wagenknecht entscheidet, hat nichts besseres verdient.
Mit ihrem und Gregor Gysis Abgang wird die Linke in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Einfach mit der spd

Einfach mit der spd fusionieren. Dann gibts wenigstens eine linke partei über 15%

@ Sausevind

„Gegen Krieg sind in ihren Augen also nur Ungebildete?“

Welche Partei ist denn ausdrücklich für Krieg?
Ich bin gegen Krieg, muss dafür aber zum Glück nicht die Linke wählen. Die CDU ist auch gegen Krieg, wie eigentlich alle Parteien.

Tja, die linken Parteien

hatten schon immer ein Problem mit herausragenden Leuten. Da wurde in der LINKE eine Sahra Wagenknecht regelrecht weggebissen durch die Intrigantin Kipping und den drögen Bausparfuchs Riexinger. Lafontaine ist ebenfalls kaltgestellt und von Gysi hört man auch kaum. Es lebe die Mittelmäßigkeit, Apparatschiks statt charismatischen Politikern sind das Ziel

@11:16 von berelsbub

"Über 90% der Menschen wählen diese Sozialismuspartei nicht und in gebildeten Kreisen hat diese Partei mit ihrem “Programm“ auch keine Chance."

Für sie sind also alle die Kriege gut finden" aus dem Kreis der Gebildeten"

Somit bin ich als "Bachelor Professional" also ungebildet?

Wenn sie das meinen, ist das für mich I.O.

11:55 von Sausevind

Gegen Krieg sind in ihren Augen also nur Ungebildete?

Gegen den Krieg zu sein ist ein hervorragendes Argument, das war's aber auch schon. Das reicht eben nicht, und der Wähler, der das ebenso sieht, der Frau Wagenknecht zur beliebtesten Politikerin erkoren hat, der muß nun mit ansehen, wie das Beste dieser Partei förmlich demontiert wurde. Das vergisst der Wähler nicht.

10% Abonnement

Die Linke hat gute Punkte. Richtige Steuern auch für Unternehmen und Reiche. Höherer Mindestlohn, mehr für Klima.
Und sie hat Punkte mit denen Mehrheiten der Bürger nicht einverstanden sind, unbeschränkte Einwanderung...
Aber am Ende zählt wohl etwas ganz anderes. Wie der SPD, der man das Durchsetzen ihres soziales Programm aus schlechter Erfahrung und den Personen in der Parteiführung nicht mehr glaubt, traut man den Linken jederzeit zu rein ideologisch begründete Politik, vorbei an jeder Meinungsmehrheit in der Bevölkerung, zu machen. Meinungsfreiheit durch politisch korrekte Sprachregelung, Demokratie durch Ideologie ersetzend.
Gefühlt schlimmer als das linke Programm der SPD, das sich an der Regierung zu neoliberalem CDU Übertrumpfen wie aus FDP Arsenalen entwickelt.
Eine Partei oder Regierung, die einfach nur umsetzt was Mehrheiten wollen gibt es nicht. Und solange bleibt Demokratie und ihre Parteien in der Glaubwürdigkeitskrise.

@12:23 von berelsbub

"Ich bin gegen Krieg, muss dafür aber zum Glück nicht die Linke wählen. Die CDU ist auch gegen Krieg, wie eigentlich alle Parteien."

Ja, klar, dafür will unsere neue Flinten …. auch unsere Soldaten überall einsetzen ;-)

Schönreden geht immer, besonders im kreise der Gebildeten.

@ Emil66

„Für sie sind also alle die Kriege gut finden" aus dem Kreis der Gebildeten"

Für Sie sind also alle, die nicht die Linke wählen, automatisch für Krieg? Groteske Logik

11:29 von WM-Kasparov-Fan

"Der 'Nimbus' SED-Nachfolgepartei, Unrechtsstaat, Mauertote, Diktatur (Regime) u.v.m. steckt auch heute noch in vielen Köpfen drin."

Merkwürdigerweise gilt das aber vor allem bei denen, denen der Nimbus 'Unrechtsstaat in den Dreißigern' gar nicht viel ausmacht.

Insofern glaube ich nicht so recht, dass Indoktrination der Grund ist, warum die Linkspartei schwächelt. Es schwächelt ja auch die CDU und die SPD.

Ich vermute den Grund eher, dass die Linken halt nicht die Ausländer 'raushaben' wollen.
Mit Wagenknecht wäre das leichter gegangen. Sie sprach in dem Punkt wie die AfD.

Darum bin ich auch froh, dass sie nicht mehr an der Spitze ist.
Es macht keinen Sinn, vor der Volksmeinung einzuknicken, die die dramatische Weltproblematik nicht verstehen kann oder nicht verstehen will.

Eine Lösung weiß ich auch nicht.
Wir brauchen dringend die Linken, weil sie als einzige Partei konsequent gegen Krieg und Waffenhandel ist.

12:23 von berelsbub

<< @ Sausevind
„Gegen Krieg sind in ihren Augen also nur Ungebildete?“

Welche Partei ist denn ausdrücklich für Krieg? <<

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Ich habe, glaube ich, nicht "ausdrücklich" geschrieben.
Wer den Krieg mit Waffen unterstützt, gar damit die Basis für den eigenen Reichtum legt, ist 'un'ausdrücklich, aber konsequent und entschieden FÜR den Krieg.

"Ich bin gegen Krieg, muss dafür aber zum Glück nicht die Linke wählen. Die CDU ist auch gegen Krieg, wie eigentlich alle Parteien."

Nein, wie oben erläutert.

12:25 von deutlich

"Apparatschiks statt charismatischen Politikern sind das Ziel"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Selbst wenn "Apparatschicks" keineswegs das Ziel sind, kann ich nur daran erinnern:

Es sind die Charismatiker, die ein Volk ins Verderben führen.

Die Abhängigkeit der Wähler von faszinierenden Persönlichkeiten, die das Gehirn der Wähler ausschalten, ist, wie schon früher, ein Markenzeichen für Hörigkeit.

Dass heute der Ruf nach Charisma in Deutschland so laut ist wie nie, zeigt deutliche Zeichen, wo der Marsch hingeht:

Man will wieder entmündigt werden und wieder 'verzaubert' werden.

@berelsbub um 12:23 Uhr

"Welche Partei ist denn ausdrücklich für Krieg?
Ich bin gegen Krieg, muss dafür aber zum Glück nicht die Linke wählen. Die CDU ist auch gegen Krieg, wie eigentlich alle Parteien."

Aha - "eigentlich" :-)
Das ist aber das entscheidende Wort! Nur Die Linke ist absolut und rigoros für den totalen Frieden.
Ja es mag zu visionär und verträumt (statt realistisch) sein, immerwährenden Weltfrieden einzufordern, aber eben auch einzig dieses Ziel sollte vertreten werden.
Dazu gehört das komplette Einstellen der (Kriegs-)Waffen-Produktion und des Handels damit, inkl. der Beseitigung einer Armee, z.B. der Bundeswehr. Der Verweis auf Verteidigungsfähigkeit ist unseriös. Die Möglichkeit, das auch alle anderen Staaten dieser Welt (USA, RU, China, Nord-Korea, Israel, Türkei, FR, GB, Saudi-Arabien, Italien, Japan, ...) irgendwann einmal dem deutschen Beispiel der kompletten Kriegswaffenlosigkeit folgen würden, liegt nicht bei Null Prozent. Die Menschheitsgeschichte könnte ganz neu geschrieben werden.

12:34 von Barbarossa 2

"Gegen den Krieg zu sein ist ein hervorragendes Argument, das war's aber auch schon"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Von einer Partei, die den Krieg als Mittel der politischen Gestaltung ablehnt, müssen wir erwarten, dass genau dafür auch Schritte überlegt werden.

Das wird immer dringlicher werden, sonst stecken wir bald in einer Situation, wo sämtliche Völker einander beschießen.

Es gibt Friedenskonzepte, die das genau analysieren.

Wir haben überhaupt keine Alternative mehr.
Zumal der allgegenwärtige Hass Zunder für Krieg ist.

Zum Glück sind viele deutsche User, die ich eigentlich als 'sehr rechts' einstufe, ebenfalls gegen Lösungen durch Krieg - sind also gegen das komische Vorpreschen von AKK.

Insofern kann ich nicht finden, dass man die CDU wählen kann, wenn man grundsätzlich Krieg als sinnvolles Gestaltungsmittel NICHT akzeptiert.

@11:16 von berelsbub

"Über 90% der Menschen wählen diese Sozialismuspartei nicht und in gebildeten Kreisen hat diese Partei mit ihrem “Programm“ auch keine Chance."

Die Frage ist aber ob sie nicht gewählt werden weil das Programm 'durchschaut' wird, oder weil diese Leute nicht die Zielgruppe sind und im Eigeninteresse handeln.
Bildung und Verdienst korreliert ja durchaus miteinander und die Linke ist nicht unbedingt als die Partei der Besserverdiener bekannt.

Bildung ist häufig zudem sehr speziell. Experte in einem Feld zu sein bedeutet nicht, dass man von jedem Thema Ahnung hat. (und Politik ist nunmal ein unheimlich komplexes und vielschichtiges Gebiet, da sie potentiell jeden Lebensbereich regulieren kann)
Ich kenne viele Menschen die das trotz höchster verfügbarer Bildungsabschlüsse nicht verstehen und sich dadurch maßlos überschätzen.
Selbstreflexion ist leider nicht immer Bildungsschwerpunkt.

Stimmungstief in der Linkspartei...

Es läuft zurzeit nicht so richtig in der Linkspartei: schlechte Umfragewerte, Zweifel an der Führung. Und die Hängepartie droht sich 2020 fortzusetzen.
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Naja die Linke hat nun ja auch noch die SPD im Nacken, den die bedient sich nun ja neuerdings mit Themen, die man eigendlich mit der "Linkspartei" verbindet. Man fragt sich manchmal welche Partei, die Linke oder nun die SPD den linksruck in Deutschland an meisten zu Meistern versucht. In einen haben beide Parteien etwas gemeinsam. Beide haben bei den Wählern buchstäblich die Gunst verloren und beide Parteien schafen es nicht eine einheitliche Meinung in ihrer Führung zu vertreten. Und bei beiden wird sich die Hängepartie noch weit über die nächsten Wahlen hinwegziehen. Der Vorteil der "Linkspartei" ist allerdings , das sie in Osten noch mehr Wähler haben als die SPD in Westen.

@ Sausevind

„Wer den Krieg mit Waffen unterstützt, gar damit die Basis für den eigenen Reichtum legt, ist 'un'ausdrücklich, aber konsequent und entschieden FÜR den Krieg.“

Ok, dann habe ich mich vertan. Mir war bisher nicht bekannt, dass die CDU und die Grünen Waffen herstellen und auf eigene Rechnung verkaufen.

Am 11. Dezember 2019 um 12:23 von berelsbub

" „Gegen Krieg sind in ihren Augen also nur Ungebildete?“

Welche Partei ist denn ausdrücklich für Krieg?
Ich bin gegen Krieg, muss dafür aber zum Glück nicht die Linke wählen. Die CDU ist auch gegen Krieg, wie eigentlich alle Parteien. "

Gegen Krieg, sind mehr oder weniger alle, warum senden wir dann unser Militär in ferne Länder, und erhöhen ständig unseren Militäretat ?.
Ist zum Beispiel eins der Dinge, wo die Linke gut ist, die ist nämlich dagegen.
Alle anderen machen bei diesem Spiel fleißig mit, leider hat Links auch Nachteile, und die überwiegen dann bei vielen.

Programme allein überzeugen nicht

Im Fußball gibt es den Begriff der Schlüsselspieler.
Gemeint sind damit Sportler, deren Fehlen sich manchmal so gravierend auswirkt, dass eine Top-Mannschaft auf einmal nur noch mittelmäßig spielt.

Übertragen auf die Politik, ist es in unserem Medienzeitalter ähnlich.
Leute wie Brandt, Weizsäcker oder Genscher hatten das Charisma, für ihre Partei glaubhaft in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Heute drängt sich leider der Eindruck auf, die Parteien arbeiten mit Ersatzpersonal, deren Zielausrichtung mehr die eigene Karriere ist als mit solider Amtsausübung zu überzeugen.

Selbst bei der häufig kritisierten Frau Merkel sieht man, dass "ihre Jacke" für AKK als auch für Quereinsteiger Merz zu groß ist.

Na ja, und die Linke erzeugt - ähnlich wie die SPD - mit dem Verheizen von Führungspersonal mehr Aufsehen als in der programmatischen Darstellung. Kipping und Riexinger präsentierten das immer sehr dogmatisch und kompromisslos. Da hatten Wagenknecht und Gysi weniger die Schere im Kopf.

Zweifel und fehlende Zugpferde

Vielleicht haben ja einige der Wähler erkannt, dass es ein riesiger Unterschied ist , von etwas zu reden ohne auch liefern zu müssen ????? Wäre ja eine gute Entwicklung im Staat.

@berelsbub

"Mir war bisher nicht bekannt, dass die CDU und die Grünen Waffen herstellen und auf eigene Rechnung verkaufen."

Nicht auf eigene Rechnung, doch Mitglier der beider Parteien haben Waffenexporte auch in Krisengebiete genehmigt, als sie in der Regierung waren/sind.
Wir können nur mutmaßen, welche Geschenke sie dafür von der Rüstungsindustrie erhalten haben.

Die Linkspartei hatte das Glück, noch nicht in die Verlegenheit zu kommen, es ist jedoch zu bezweifeln, dass sie in Regierungsverantwortung anders handeln würde als die Grünen, die ja auch gegen Krieg waren, bis sie an die Regierung kamen.

@12:35 von berelsbub

"„Für sie sind also alle die Kriege gut finden" aus dem Kreis der Gebildeten""

"Für Sie sind also alle, die nicht die Linke wählen, automatisch für Krieg? Groteske Logik"

Das war, ist nur eine Gegendarstellung zu der Behauptung vorher...… Gebildete wählen nicht links... usw.

Wenn.....

die LINKE den gleichen Fehler, wie die SPD machen will, dann soll sie weiter über Führungspersonal diskutieren. Die LINKE hat wie die SPD immer noch nicht erkannt, daß es das Proletariat, aus dem alle kommunistischen/sozialistischen Parteien ihre Wähler zogen, nicht mehr gibt bzw. nur noch kümmerliche Reste vorhanden sind. Wenn die LINKE meint, diese Minderheit vertreten zu müssen, dann muß sie sich auch darüber klar sein, daß sie niemals politisch gestaltend tätig sein wird. Da kann Frau Kipping & Co. noch so versuchen, den Arbeitern und Angestellten einzureden, daß sie Proletarier im Sinne von Marx etc. sind. Ob das die linken Ideologen jemals verstehen? Vielleicht sollten sie mal Herrn Ramelow zuhören?

12:36 von Sausevind

«Eine Lösung weiß ich auch nicht.
Wir brauchen dringend die Linken, weil sie als einzige Partei konsequent gegen Krieg und Waffenhandel ist.»

So sehr unterstützenswert "das Grundkonzept" der Linken auch ist.

Jede Partei braucht Persönlichkeiten, die die Ideen, Einstellungen, Vorhaben den Wählern vermitteln.

Bei den Linken ist es immer noch … und immer wieder Gregor Gysi.
Der das besser kann, als jeder andere Politiker dieser Partei es je konnte.

Nun würde ich Gregor Gysi nicht "Charismatiker" nennen. Aber jemand mit Schlagfertigkeit, Wortwitz, Überzeugungskraft + guten rhetorischen Fähigkeiten fehlt den Linken an prominenter Position definitiv.

Nicht nur den Linken. Allen anderen Parteien im BT auch.
"Nicht umsonst" haben die Grünen aktuell so gute Umfragewerte.
Weil Habeck + Baerbock im persönlichen Auftreten "in diese Richtung kommen". "Die bei Widerspruch + Gegenwind" situativ spontan wortgewandt reagieren können.

Bei den Linken sehe ich neben Gysi + Wagenknecht niemanden.

@12:36 von Sausevind

"Darum bin ich auch froh, dass sie nicht mehr an der Spitze ist. Es macht keinen Sinn, vor der Volksmeinung einzuknicken, die die dramatische Weltproblematik nicht verstehen kann oder nicht verstehen will."

Sie finden es also gut, gegen die Meinung des Volkes zu agieren mit der Begründung, das Volk verstehe das Problem nicht? Was ist das für ein Verständnis von Demokratie? Das ist für mich näher an einer Diktatur. Und ich glaube nicht, dass Wagenknecht eingeknickt ist. Sie war einfach realistisch.

Frau Wagenknecht...

... fehlt eben. War dumm, so mit ihr umzugehen. Und recht hatte sie außerdem.

Ohne Wagenknecht/Laffo...

...ist das alles bei den Linken nüschts.

Meine Empfehlung: eine Personalunion mit der SPD nach Vorbild der CDU/CSU-Geschwisterparteien bilden. Die Linken stellen dann die Kandiadten in den östlichen Bundesländern und die SPD die Kandidaten in den westlichen Bundesländern. Noch nie war der Zeitpunkt so günstig für ein Zusammengehen der beiden Parteien.

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