Ihre Meinung zu: Pete Buttigieg: Der neue Star der US-Demokraten

11. Dezember 2019 - 10:24 Uhr

Bis vor Kurzem wusste kaum jemand seinen Namen - geschweige denn, wie man ihn ausspricht. Doch nun zieht Pete Buttigieg an den Favoriten der demokratischen Präsidentschaftsbewerber vorbei. Arthur Landwehr stellt ihn vor.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.77778
Durchschnitt: 2.8 (9 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Vote blue - no matter who

Alle Republikanischen Senatoren die gegen das impeachment stimmen werden sind der Star der U..S.-Demokraten.

Die Abstimmung ist public record, es wird bekannt wem Trump's korrupte Machenschaften so egal sind dass selbst abuse of power und obstructing a congressional investigation keine Rolle mehr spielen

Damit koennen die Demokraten auf Stimmenfang gehen

nach einer umfrage liegt er weit

abgeschlagen bei 9%, aber noch vor bloomberg mit 5% der liebling der hiesigen massen liegt noch weit vorne,

Was für eine Lobeshymne. Was

Was für eine Lobeshymne.
Was hat Herr B. denn erreicht? Er hat einen Elite-Uni-Abschluss? Das haben sie so ziemlich alle, diese Bewerber. Vorzugsweise Jura.
Er war beim Militärdienst. Okay, das waren viele. Er ist Bürgermeister einer Kleinstadt. Na gut. Und das war's.
Welche Sprachen spricht er denn, Herr Landwehr? Und wie gut?
Der Mann ist ein absolut blasser Durchschnittstyp. Aber offen homosexuell lebend, ergo muss tagesschau.de ihn hypen.

um 10:43 von .tinchen

"abuse of power und obstructing a congressional investigation " - ich weiß nicht, von was Sie hier schreiben, ich verstehe diese englischen Vokabeln nicht. Aber um Trump und die Amtsenthebung geht es hier im Artikel jedenfalls nicht.

Welche Werte ....

gibt es bei Trump ? KEINE
Also auch keine Erfahrungswerte aus 70Jahren Leben..!
So kann auch ein 37Jähriger die Fähigkeiten mit älteren Beratern das Wissen für die Zukunft der Welt zusammenführen!
Als US-Präsident muss man sich mit allen Problemen -wie Diskriminierung,Migration und minimalen Sozial-Leistungen -auseinandersetzen! Die USA sind keine Firma-wie es Trump handhabt -als CEO oder Sonnenkönig wie bei GM,VW oder facebook!

Pete Buttigieg:Der neue Star der Demokraten....

Ja und für was steht er inhaltlich ? Im Artikel steht was von "die Wirtschaft verstehen".
Mit sozialen Forderungen,wie andere Kandidaten der Demokraten(Sanders,Gabbard) ist er nicht aufgefallen.
Da können ärmere Leute wohl wenig von ihm erwarten.
Vermutlich ein Jungclintonist.

nein, nicht schon wieder . . .

. . . pauschale Kritik an diesem Menschen.
Es wird Zeit das eine Generation das Ruder übernimmt die das Leben noch vor sich haben. Und die negativen Auswirkungen der letzten 40 Jahre ausbügeln müssen.
Dieser Planet hat Zukunft notwendig und keine verkalkten Greise.
b.k.

Falschinformation?

Buttigieg liegt im demokratischen Bewerberrennen national weit abgeschlagen hintere mehreren anderen.

re karl napf

"der liebling der hiesigen massen liegt noch weit vorne"

Mal wieder reiner Unsinn.

Die "hiesigen Massen" interessieren sich kaum für die demokratische Kandidatenauswahl und haben folglich auch keinen Liebling.

@10:50 von sagen: Was hat Mr. Pete Buttigieg

In all den von Ihnen aufgezählten Punkten, die Ihrer Ansichtn nach ja wohl nichts Besonderes sind, ist er auf jeden Fall dem aktuellen Präsidenten weit voraus.

Der hat nämlich außer Geld von seinem Vater zu erben und Twitter zu beherrschen nichts zu bieten.

Seit Mitternacht hat Präsident Trump die WTO lahmgelegt, so dass im Welthandel jetzt wieder das Recht des Stärkeren zählt und nicht mehr die Regeln der WTO.

Alle Trump-Fans werden darüber natürlich jubeln.

Es wird Zeit, dass jemand wie Mr. Pete Buttigieg, die Ü70 Greise aus der Zeit des Kalten Krieges aus dem Weißen Haus vertreibt.

Damit sind auch die im Artikel erwähnten alten Leute der Demokraten gemeint.

Der finale Kandidat

der Demokraten wird sehr spät in die Wahlen einsteigen. Hillary Clinton soll anscheinend bereits daran arbeiten, ihre Mitberwerber aus der eigenen Partei - genau wie den Herrn Sanders im letzten Wahlkampf - negativ zu beeinträchtigen.

Sie hat es jetzt zweimal erfolglos geschietert und will um jeden Preis Präsidentin werden.

Es gibt entsprechende Hinweise laut der US Presse. In Interviews gibt sie einer erneuten Kandidatur bewusst keine Absage.

Es wird spannend. Am Ende wird wie immer derjenige siegen, der am besten vernetzt und finanziert ist.
Die Befähigung bleibt meist außen vor. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe, zu einem Geschlecht oder bestimmten Prägungen ist für die Eignung als Präsident irrelevant. Ich verstehe nicht, wieso die Presse hier immer so einen Hype machen muss.

Betrachtet doch einfach alle Kandidaten neutral anhand ihrer Fähigkeiten.

@11. Dezember 2019 um 10:50 von sagen

Der Mann wird vorgestellt, was das gleich wieder mit Hype zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.
Ist Ihnen der Artikel nicht kritisch genug? Dann hätten Sie das hier ja anmerken können und ich hoffe inständig, dass nicht die Homosexualität des Bewerbers das einzig substanzielle ist, was Sie suchen und finden wollen.

Randnotiz

Der Bewerber mag ja sympathisch sein, kommunalpolitische Talente haben und auch Bildung. In dem Riesenland dürfte ihn jedoch kaum jemand kennen. Zudem fehlt es wohl an Geld. Bloomberg ist nicht populär, dafür tatsächlich (!) vermögend und bekannt. Wie soll Buttigieg traditionelle Trumpwähler zurückgewinnen? Biden hatte alles: Bekanntheit, Erfahrung, Sponsoren. Die Impeachmentveranstaltung hat ihn beschädigt und wird im Senat abgelehnt werden. Trump hat somit beste Chancen.
auf Wiederwahl.

Mayor Pete

Buttigieg ist nur Liebling derjenigen, die massiv an die Demokratische Partei spenden und der corporate Democrat-Clique, die sich von diesen Spenden abhängig gemacht hat. Nur deshalb kann er gerade beim Spendensammeln punkten.

Diese scharren sich nun um Mayor Pete, da sie die Hoffnung aufgegeben haben, dass ihr bisheriger Champion, Biden, das Rennen macht.

Buttigeg redet gezielt sehr wenig über das, was er wirklich tun will. Er weiss, dass die tatsächlichen policy-Vorschläge des Progressiven (und vom Einfluss der Großspender unabhängigen) Flügels um Sanders/Warren trotz der massiven Medienkampagnen dagegen wirklich beliebt sind, im Gegensatz zu dem was er tun kann, ohne seine Geldgeber zu verärgern. Daher versucht er, nicht über policy zu reden.

Dass Pete in schwarzen Milieus nicht ankommt hat mit seiner vorherigen Amtsführung zu tun - siehe South Bend scandal. Da werden ihm auch Kampagnen nicht helfen. Es wird ihm definitiv South Carolina kosten, wenn nicht mehr.

re fritz ergogan

" Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe, zu einem Geschlecht oder bestimmten Prägungen ist für die Eignung als Präsident irrelevant. Ich verstehe nicht, wieso die Presse hier immer so einen Hype machen muss.

Betrachtet doch einfach alle Kandidaten neutral anhand ihrer Fähigkeiten."

Präsidentielle Fähigkeiten sind gar nicht zu quantifizieren, und außerdem ist ihre Bedeutung für Wahlen eher unwichtig.

Homophobie

(10:50 sagen)
"Welche Sprachen spricht er denn, Herr Landwehr? Und wie gut?
Der Mann ist ein absolut blasser Durchschnittstyp. Aber offen homosexuell lebend, ergo muss tagesschau.de ihn hypen."

Auch schreiben Sie, daß Sie kein Englisch verstehen. Also haben Sie noch nie einer Rede oder einem Interview mit Pete zugehört ... oder jedenfalls nichts verstanden.
Was Sie aber mit Gewißheit sagen können ist, daß er schwul ist und es darum in die TS schafft.
Informieren Sie sich doch bitte, bevor Sie hier Ihrem Haß auf andere Luft machen.

re fritz ergogan

"Der finale Kandidat

der Demokraten wird sehr spät in die Wahlen einsteigen. Hillary Clinton soll anscheinend bereits daran arbeiten, ihre Mitberwerber aus der eigenen Partei - genau wie den Herrn Sanders im letzten Wahlkampf - negativ zu beeinträchtigen.

Sie hat es jetzt zweimal erfolglos geschietert und will um jeden Preis Präsidentin werden."

Eine sehr kühne Spekulation.

Mir fallen Namen ein, wo einer im zweiten Anlauf Präsident wurde. Aber keiner, der zweimal gegen den gleichen Konkurrenten angetreten ist.

Buttigieg ist höchstens der Star...

...für die (in ihrer Blase lebende) demokratische Parteiführung, nachdem Harris aufgegeben hat und Biden abgestürzt ist, aber nicht viel mehr. In der Bevölkerung hat er kaum Chancen, nicht bei den enttäuschten, die 2016 von Obama zu Trump gewechselt haben, nicht bei den progressiven Jungwählern mit horrenden Studienkrediten und generell nicht bei Gruppen außerhalb der urbanen weißen Mittel- und Oberschicht.

Warum auch? Der Mann hat keine Positionen, außer dass er irgendwie gegen Trump ist, sich selbst besser findet und ansonsten nicht viel am Status quo verändern will.

Wenn andere Kandidaten das in den TV-Debatten direkt thematisieren, stürzt ihm schon gerne mal das Gesicht ab und er versucht nur noch abzulenken.

Bekanntheitsgrad

Es ist wahr, daß Bürgermeister Pete nicht überall im Land gut bekannt ist. Im Nord-Osten allerdings kommen so viele Leute zu seinen Reden, daß man Schwierigkeiten hat, reinzukommen. (Z.B. Vermont, New Hampshire)
Doch wer die Chance bekommt, ihm zuzuhören, wird oft überzeugt.
Sehen Sie sich als Beispiel doch bitte sein Interview bei Fox News (!) an. Dort – in der Höhle des Löwens für "Progressive" – gab es Standing Ovations für ihn. Der Fox-Moderator konnte nicht umhin, auch aufzustehen: er war total von den Socken.
Andere Demokraten treten dort (bei Fox) nicht einmal an. Herr Buttigieg andererseits weiß, wie man mit Leuten redet, die sonst Republican wählen würden. Sein Schlüssel dafür ist (u. a.) Faith (Glaube).

10:50 von sagen

«Welche Sprachen spricht er denn, Herr Landwehr? Und wie gut?»

Vermutlich spricht er Maltesisch, da sein Vater Immigrant aus Malta war (ist). Kann man wohl außerhalb von Malta ähnlich wenig anfangen wie mit Japanisch außerhalb von Japan.

Welche Fremdsprachen sprachen denn andere US-Präsidenten. Bzw. sprechen andere Kandidaten, die sich bewerben? Sollte Mr. Buttigieg auch nur 50% Französisch "radebrechen können". Wären das mind. 50% mehr, als "Mr. President-Ø-Sprachbegabt".

«Der Mann ist ein absolut blasser Durchschnittstyp.»

Das erkennen Sie natürlich mit Adlerauge in Details anhand des recht kurzen Artikels, den wir hier Kommentierenden lasen. Schon toll …

«Aber offen homosexuell lebend, ergo muss tagesschau.de ihn hypen.»

"Hypen" tat der Sänger Scooter in seinem Song: "Hyper, hyper".
Ansonsten ist die Übertragung des ENG-Verbs: "to hype" ins DEU:

"Intensiv oder extravagant bekannt machen".
Oft mit Übertreibung der Gegebenheiten.

Adlerauge - sei wachsam …!

Wer hätte damals gedacht..

dass ein junger schwarzer, völlig unbekannter Anwalt aus Chicago Präsident der USA werden würde?
Kaum einer hat das für möglich gehalten und doch ist es geschehen.
Mr. Buttigieg ist ein, in der Mitte angesiedelter Demokrat, der für die USA
geeigneter wäre als die linkslastigen Bewerber Warren und Sanders.
Ein solcher (Mitte) Kandidat hat womöglich eher das Zeug, diese gespaltene Nation wieder zu einen als die linken Kandidaten.
Wenn er die schwarze Bevölkerung überzeugen kann, dann hat er gute Chancen
gegen den unfähigsten Präsidenten aller Zeiten zu gewinnen. Trump in die Wüste zu schicken wäre das Beste was den USA und der Welt passieren könnte. Viel Glück Mr. Buttigieg!

mein heimatland

hat es vorgemacht und erst gestern eine 34-jährige zur regierungschefin gewählt. eine frau, die noch unverbraucht ist, eine frau die visionen hat, kommunikativ ist, die begeistern kann.

warum sollten also auch nicht die USA endlich in der neuzeit ankommen und einen mann wählen, der mit 37 jahren mitten im leben steht?

Trump ist ja damals angetreten, weil er "den sumpf trockenlegen" wollte. für mich sind kandidaten, jenseits der 70 (ja, auch ein Bernie Sanders), ebenfalls teil dieses "sumpfs". viel zu lange schon in der politik und vor allem viel zu sehr in den verstrickungen der lobbies gefangen, von denen sie z.t. schon seit jahrzehnten gesponsort werden.

um 10:50 von sagen

Vielleicht würde Sie die Tagesschau auch "hypen", wenn Sie sich für das höchste Amt in den USA bewerben würden, Bürgermeister einer mittelgroßen Stadt (nicht Kleinstadt), Offizier und Freiwilliger in Afghanistan gewesen wären und offen Heterosexuell leben würden? Es würde bestimmt Schlagzeilen machen, würden Sie dieses so hervorheben.

Die Tagesschau sieht mit Sicherheit ganz andere Qualitäten, die dieser Kandidat mit sich bringt. Beim Lesen des Artikels jedenfalls hatte ich nicht den Eindruck, da kommt der typische Bewerber, den das Land schon seit Jahren kennt, immer die selbe Laier von sich betet und am Ende doch nur den Standard vertritt, den dieses Land scheinbar so satt hat!

Wieso also mal nicht 37, offen und ehrlich mit seiner Lebensart, scheinbar bürgernah, kein Elite-Milliardär, mit klimafreundlichen Visionen?

Verraten Sie uns bitte, was Trump da mehr zu bieten hat!

Pete vs Don

Daß Herr Buttigieg fünf Sprachen "spricht", ist viel beschrieben worden. Daß jemand in den Vereinigten Staaten mehr als nur die Muttersprache spricht, ist eher unwahrscheinlich: Multilinguismus ist dort nicht zu Hause.
Es wird berichtet, daß er Norwegisch gelernt hat, um ein Buch (in der Sprache) zu lesen. Doch Spanisch spricht er offensichtlich gut.
Nicht wurde erwähnt, daß Mayor Pete auch Musiker ist.

10:50 von sagen

Mr. Buttigieg runter zu machen ist nicht nur schäbig, sondern auch völlig fehl am Platz.
In der Qualifikation, sowohl politisch als auch menschlich ist er dem gegenwärtigen Präsidenten haushoch überlegen.
Ihr Kommentar erinnert sehr an die Gepflogenheiten der Republikaner:
diskriminieren.

also ich weiß nicht

katholisch getauft,
.... Und er ist verheiratet mit einem Mann.
.
ob das im puritanischen Amerika so ankommt ein schwuler Katholik
schwul, mag ja in San Francisco cool sein
ob im übrigen stock konservativen Amerika auch ?

12:50 von Sisyphos3

«also ich weiß nicht … katholisch getauft,
.... Und er ist verheiratet mit einem Mann.

ob das im puritanischen Amerika so ankommt ein schwuler Katholik
schwul, mag ja in San Francisco cool sein
ob im übrigen stock konservativen Amerika auch ?»

Kaum sind die ganzen USA außerhalb von San Francisco "stockkonservativ".
Weder New York, noch Los Angeles, noch Chicago, noch … sind das.

Soll Mr. Buttgieg nun auf seine Kandidatur verzichten?
Weil er in so manchen Regionen der USA definitiv "nicht so gut ankommt" …?

Noch ist er nicht als Gegenkandidat zu Mr. Trump gewählt. Und auch in den USA gibt es neben Religion + sexueller Orientierung andere Aspekte der Politik, die Wähler überzeugen können …

der"hoffnungsträger"-ein amerikan. macron-also ein trick ?

ja-lieber suomalainen;aber wir haben ja bei macron gesehen,was für einen blender da"die alten mächte"aus dem hut gezaubert haben und den leuten untergejubelt haben,die neues wollten aber den alten käse in neuen tüten erhalten haben.
dieser "junge" ist vlt.auch ein trick ?
vlt.doch lieber sanders,der für immerhin neue ideen steht und vermutlich nicht so einfach korrumpierbar und erpressbar ist?
ich denke ja-sanders

um 12:37 schrieb suomalainen:
"mein heimatland
hat es vorgemacht und erst gestern eine 34jährige zur regierungschefin gewählt.eine frau,die noch unverbraucht ist,eine die visionen hat,kommunikativ ist,begeistern kann.
warum sollten also auch nicht die USA endlich in der neuzeit ankommen und einen mann wählen,der mit 37 jahren mitten im leben steht?Trump ist ja damals angetreten, weil er"den sumpf trockenlegen"wollte.für mich sind kandidaten,jenseits der 70( auch Sanders), ebenfalls teil dieses "sumpfs".."
der"neue unbekannte nicht teil des sumpfes"?
ich bin nicht überzeugt

(12:50

(12:50 Sisyphos3:)
"katholisch getauft,
.... Und er ist verheiratet mit einem Mann.

ob das im puritanischen Amerika so ankommt ein schwuler Katholik
schwul, mag ja in San Francisco cool sein
ob im übrigen stock konservativen Amerika auch ?"

Im Mid-West, wo er herkommt und wo er Bürermeister ist, sind sie auch stock-konservertiev. – Er hat sie einfach überzeugt. Inzwischen können sie damit offensichtlich gut leben. Wenn man die Leute überzeugt und als glaubwürdig rüberkommt, sind sie bereit zu lernen.

10:50 von sagen & 12:22 von schabernack

Danke Herr/Frau schabernack für das Aufspießen der Fremdsprachenthematik.

Der Mann spricht übrigens fließend Französisch und hebt sich damit von so ziemlich allen westlichen führenden Politikern außerhalb der franz.spachigen Welt ab.

Die Kritik an den sonstigen Kommentaren ist in der Tat berechtigt. Die meisten scheinen noch nie einen englischsprachigen TV Sender eingeschaltet zu haben, dann evtl. dem Mann mal zugehört zu haben, maßen sich aber herablassende Kommentare an ohne auch nur ein Detail zu kennen.

Zu ihm selber. Ich vermute leider auch, dass er eher nur in der akademisch gebildeten weißen Wählerschaft der Ostküsten-/Neuengland-Staaten gut abschneiden wird. Im Süden wird er sicher die Religionskarte ziehen. Vielleicht hilft's aber die Homophobie in den Bible-Belt-states wir das wieder zunichte machen.

Rechtsnationaler Hass wird im Übrigen an jedem Kandidaten dem Dems was fínden.

Meine Vermutung ist auch, er wird sich gezielt als "Zentrist" aufstellen gegen Warren&Sanders.

Was für eine Realitätsverdrehung

Am 11. Dezember 2019 um 10:50 von sagen
Was für eine Lobeshymne.

---

Der Mann möchte gegen Donald Trump antreten. Und in allen Punkten, die Sie auflisten, ist er diesem haushoch voraus.

Schulischer Abschluss:
Trump
unauffällig, Bachelor im Fachbereich Immobilienwirtschaft

Buttigieg
Stipendium und Abschlüsse Geschichte, Literatur, Philosophie, Politik und Wirtschaft aus Oxford UND Harvard

Militärdienst:
Trump
nix, da angeblich Fersensporne und somit nicht tauglich

Buttigieg
Kapitänleutnant und Dienst in Afghanistan

Politische Erfahrung:
Trump
nix

Buttigieg
jüngster Bürgermeister einer amerikanischen Stadt mit mindestens 100.000 Einwohnern

Sprachen:
Trump
Englisch auf einem auffällig schwachen Niveau für dieses Amt

Buttigieg
spricht (angeblich) acht Sprachen mehr oder weniger fließend. Was sich übrigens leicht widerlegen ließe, weshalb ich nicht an eine Lüge glaube. Bin aber offen für Beweise.

Es ist lächerlich ihn schlecht zu machen im Vergleich zu einem Trump.

P.S.:..

..was ich meinem Kommentar noch anschließen möchte:

Ich weiß nicht, ob Pete Buttigieg ein guter Präsident wäre. Und das, was ich aufgelistet habe, macht für mich noch lange keinen guten Präsidenten aus.

Ich weiß nur, dass es schwer ist sich einen schlechteren Präsidenten als Donald Trump vorzustellen. Weshalb ich die Aussage, dass Herr Buttigieg es besser machen würde, sofort unterschreibe.

Überhaupt über Trumps Wahl und seine Amtszeit zu diskutieren, nach allem was er getan und gesagt hat, ist schon hochgradig lächerlich. Ich diskutiere gerne und ich diskutiere auch gerne ergebnisoffen. Aber wenn man anfängt darüber zu diskutieren, ob 1+1= 2 ist, fühlt es sich in diesem Fall wie ein Armutszeugnis für die moderne Zivilisation an.

@John Beeck

Sie übersehen hier den ABSOLUT entscheidenden Punkt in dieser Angelegenheit:

Da es in den USA nun einmal kaum ein nennenswertes Sozialsystem überhaupt gibt, interessieren den "normalen" amerikanischen Durchschnittswähler nun einmal vorrangig Jobs, Jobs und nochmals Jobs, um sich als amerikanischer Durchschnittsbürger mit eigener Familie mittels eines Zweit-, Dritt- oder sogar Viertjobs in finanzieller Hinsicht einigermaßen über Wasser zu halten!

Und solange Trump diese zusätzlichen Jobs schafft, SOLANGE werden die allermeisten Durchschnittsamerikaner Trump in politischer Hinsicht auch fast alles durchgehen lassen!

Nach dem Motto:
It's immer NOCH the economy stupid!

Und wo Bill Clinton recht hatte, da hatte er nun einmal recht!

Die kritische Begutachtung

eines Politikers sieht anders aus.

Mit dem Artikel kann ich nichts anfangen. Die kritische Begutachtung eines Politikers sieht anders aus.

Kritisch heist nicht, dass man den Kerl nicht moegen darf, oder sich im Ton vergreifen muss. Kritisch heist einfach, dass man als Leser eines Berichtes eine gewisse Distanz spueren muss.

@12:50 von Sisyphos3

"ein schwuler Katholik"

Interessiert Sie das wirklich ob jemand Katholik ist oder schwul, oder beides?

Mich interessiert viel mehr der berufliche Werdegang, seine achievements, der Charakter, seine politischen Programme, usw. Religion und Sex ist Privatsache.

M.M.: Was macht Pete Buttigieg aus?

Was Pete Buttigieg von allen anderen Kandidaten unterscheidet, ist, daß während alle anderen polarisierend auftreten, wirkt er vereinend. – Und genau das ist es, was das Land unglaublich nötig hat: jemand, der das Land wieder eint und dem Haß das Wasser abgräbt.
Ich bin selbst weder Demokrat noch schwul oder habe irgendwelche Vorteile, positiv über den Kanditaten zu urteilen.
Die Sache ist, auch ich wurde von ihm überzeugt. Allerdings mußte ich die Informationen – Interviews, Reden, Schriften – selbst finden. Das war aber gar nicht so schwer.

um 12:22 von schabernack

"Welche Fremdsprachen sprachen denn andere US-Präsidenten. Bzw. sprechen andere Kandidaten, die sich bewerben?"

Keine Ahnung. Was tut das hier zur Sache?

"Ansonsten ist die Übertragung des ENG-Verbs: "to hype" ins DEU:

"Intensiv oder extravagant bekannt machen".
Oft mit Übertreibung der Gegebenheiten."

Danke. Das ist mir bekannt.

um 12:46 von B. Pfluger

"Mr. Buttigieg runter zu machen ist nicht nur schäbig, sondern auch völlig fehl am Platz.
[...]
Ihr Kommentar erinnert sehr an die Gepflogenheiten der Republikaner:
diskriminieren."

Ich halte eher Ihren Beitrag für ... deplatziert.

@Was macht Pete Buttigieg aus? 13:59 von WL

z.B: auch das, was er gesagt hat zum Thema: Transparenz
Was ja ein Dauerversagen des 'Auserwählten' ist.
Nicht das er, das u.a. bemängelte beim Präsidenten,
nein, er vergass auch nicht zu erwähnen,
das Elizabeth Warren, da auch gewisse Defizite hat.
www.politico.com/news/2019/12/09/buttigieg-warren-transparency-tangle-20...
kurz: https://is.gd/ZoPN32

Von Reps hört man sowas nie.
Das macht den Unterschied auch in diesem Bereich.

Darstellung: