Kommentare

Vulkane

sind faszinierend und schön, können aber, wie in diesem Fall, gefährlich sein. Dessen sollten sich Touristen und Tourismusunternehmen stets bewusst sein. Ich sehe hier auch Leichtsinn aus Gewinnsucht der Unternehmen, wie so oft in fast allen Branchen. Ich liebe Vulkane und habe schon viele, auch aktive, Vulkane besucht und bestiegen. Ich bin jedoch nicht wagemutig und informiere mich genau. Das kann ich von Touristikunternehmen auch erwarten.

Hoffentlich findet man noch Ueberlebende

Mensch hoffentlich findet man noch welche. Aber: bei AKTIVEN Vulkanen muss man auch als Tourist jederzeit damit rechnen dass sowas passieren kann. Das sollte jedem Tourist klar sein.

https://www.tagesschau.de/ausland/vulkanausbruch-neuseeland-101.html

Am Nachmittag (Ortszeit) war auf einer Insel im Norden Neuseelands der White-Island-Vulkan ausgebrochen. Beinahe vier Kilometer hoch in den Himmel jagte er eine Aschesäule. Riesige Wolken haben sich über und um den Vulkan ausgebreitet. Von den 23 Menschen, die direkt nach dem Ausbruch von der Insel aufs Festland gebracht wurden, sind fünf gestorben. Die anderen 18 haben alle Verletzungen verschiedener Schwere erlitten, vor allem Verbrennungen.

Gab es denn keine Vorwarnungen in Form von Erdbeben die aufgezeichnet wurden oder in Form von verstärkten Gas-Austritten rund um den Vulkan-Krater (an den Hängen)??

Aber genauso klar ist, dass nach den Vermissten - wenn sie fliehen konnten - gesucht werden muss.

rer Truman Welt

Das ist schrecklich und jeder getötete Mensch ist einer zuviel. Damit rechnet natürlich niemand, daß während der kurzen Zeitspanne des eigenen Besuchs am Vulkan sowas passiert. Aber genau diese Unberechenbarkeit ist das eigentliche Risiko eines solchen Besuches. Das sollte und muß jeder Tourist bedenken, wenn er sich entscheidet, dorthin zu gehen. Es ist die Besichtigung riskanter Naturschauspiele und nicht der Besuch eines Filmstudios, wo Katastrophen nur simuliert und deshalb kontrolliert werden.

Ja diese Unsicherheit besteht aber auch auf anderen Vulkanen

Ja es ist wahr, dass diese Unsicherheit besteht:

https://www.tagesschau.de/ausland/vulkanausbruch-neuseeland-101.html

Berichte, nach denen eine Touristengruppe sich direkt am Kraterrand aufgehalten haben soll, sind bisher nicht bestätigt. Webcameras der Vulkanologen auf der Insel sind von Asche bedeckt, es ist kein klares Bild zu bekommen. Schiffe, Hubschrauber und Soldaten des neuseeländischen Militärs stehen parat, um bei der Rettung zu helfen. Doch die Experten vom Institut für Geologie sagen, es sei unsicher, ob der Vulkan nicht in den nächsten 24 Stunden noch einmal ausbreche.

aber die gleiche Unwägbarkeit besteht auch am Ätna, am Stromboli und vielen anderen Vulkanen (z.B. aktuell Indonesien). Das darf keine Ausrede sein dafuer, diese Vermissten einfach aufzugeben.

Warnungen mal wieder ohne Reaktion

Furchtbar, dass nun Menschen unnötig ums Leben gekommen sind. Bei der erhöhten Warnstufe hätten die Anbieter diese Ausflüge nicht durchführen dürfen. Man wird vermutlich nie rausfinden, ob die Anbieter die Information zur erhöhten Warnstufe nicht erhalten oder schlichtweg ignoriert haben. Mein Beileid den Angehörigen sowie den Verletzten, hoffentlich werden doch noch die momentan vermissten Personen wohlbehalten gehoffen (die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt).

Auch wenn

es bisher keine Korrelation zwischen Klima und Geotektonik dargelegt wurde, gehe ich davon aus, dass sich solche Vorfälle auch steigern werden.
Wem hier Versagen vorgeworfen werden sollte, kann ich so nicht einschätzen, denn schließlich sind die Touristen freiwillig auf dem Vulkan gestiegen. Ein funktionierendes Frühwarnsystem gab es scheinbar nicht.
Die Angehörigen haben mein Beileid, aber die Betroffenen nicht mein Mitleid. Das halte ich bei jeder Situation so, wo Gefahr bekannt ist und die Menschen sich trotzdem in die Gefahr begeben. Auch beim Lotto gewinnen Menschen, obwohl die Chancen besser stehen vom Blitz getroffen zu werden.

14:14 von Wegelagerer34

Ich sehe hier auch Leichtsinn aus Gewinnsucht der Unternehmen,
.
wird einer dazu gezwungen ?
beim Everest zahlen die sogar 50.000 US$
um ihr Leben zu riskieren
.... dann wieviel Vulkanologen kamen ums Leben und die müssten es ja wissen

diese Vermissten einfach aufzugeben?

Demokratieschue... @
Und welcher Familienvater von den Rettungskräften sollte denn als erstes dort hin gehen?

Die gut zahlenenden Toristen sind freiwillig trotz der Warnungen dort hingefahren. Das sollte Sie bitte nicht vergessen wenn jetzt auch Retter gezwungen werden sollten dort hin zu gehen.

warnstufe angehoben?????

wenn die warnstufe angehoben wurde wieso durften dann diese toeristen an land gehen????????atlantis,pompeii und krakatau waren wohl schon zu lange her um sich der gefahr der man sich aussetzt bewußt zu werden.diese schicksal sollte aber abschreckung genug sein.https://de.wikipedia.org/wiki/Katia_und_Maurice_Krafft#Tod_am_Unzen

keine Vorwarnungen?

Demokratieschue... @
Doch, aber Sie wurden von den Touristen nicht ernst genommen.

Breits am 3. Dezember vermeldete die Earthquake Commisssion, dass sich auf White Island etwas tut: "Auf White Island herrschen weiterhin leichte vulkanische Unruhen

Wie wäre es mit Drohnen-Suchfluegen??

Und zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/vulkanausbruch-neuseeland-101.html

Berichte, nach denen eine Touristengruppe sich direkt am Kraterrand aufgehalten haben soll, sind bisher nicht bestätigt. Webcameras der Vulkanologen auf der Insel sind von Asche bedeckt, es ist kein klares Bild zu bekommen. Schiffe, Hubschrauber und Soldaten des neuseeländischen Militärs stehen parat, um bei der Rettung zu helfen. Doch die Experten vom Institut für Geologie sagen, es sei unsicher, ob der Vulkan nicht in den nächsten 24 Stunden noch einmal ausbreche.

wie wäre es mit Drohnenueberfluegen (unbemannte ferngesteuerte Kamera-Drohnen), um nach möglichen Ueberlebenden zu suchen??? Vielleicht finden Kamera-Drohnen was.

re wegelagerer34

" Ich liebe Vulkane und habe schon viele, auch aktive, Vulkane besucht und bestiegen. Ich bin jedoch nicht wagemutig und informiere mich genau."

Gibt's zu Ihren Vulkanen denn Auskünfte, wann sie ausbrechen werden?

14:15 von Demokratieschue...

Aber genauso klar ist, dass nach den Vermissten - wenn sie fliehen konnten - gesucht werden muss.
.
und das Risiko, das sich die Retter dann aussetzen ?
machen die das freiwillig
dann sind die noch naiver als die Reisenden
weil jetzt weiß man dass der Vulkan aktiv ist
eine akute Gefahr von ihm ausgeht

@ werner1955 (14:37): dass hier ist nicht gesagt

hi werner1955

Dass hier ist nicht gesagt:

Die gut zahlenenden Toristen sind freiwillig trotz der Warnungen dort hingefahren. Das sollte Sie bitte nicht vergessen wenn jetzt auch Retter gezwungen werden sollten dort hin zu gehen.

Wir wissen nicht, ob die Touristen gewarnt wurden oder nicht. Dazu enthalte ich mich jeden Kommentars solange wir dazu keine Fakten haben und Sie sollten es auch tun.

Darueber hinaus finde ich es menschenverachtend, einfach Menschen vorsätzlich im Stich zu lassen.

14:28 von TamTam

hätten die Anbieter diese Ausflüge nicht durchführen dürfen
.
natürlich der Veranstalter .....
Bekannte von mir waren bei nem Bergrennen
sie brachen das Rennen ab, weil es zu schneien begann
das störte einige andere nicht .... 3 oder 4 erfroren

@ Demokratieschue... (14:21)

"aber die gleiche Unwägbarkeit besteht auch am Ätna, am Stromboli und vielen anderen Vulkanen (z.B. aktuell Indonesien). Das darf keine Ausrede sein dafuer, diese Vermissten einfach aufzugeben."
-----
Habe bis jetzt von einer solchen "Ausrede" um die Suche aufzugeben nichts vernommen. Ebenso wenig davon gehört, dass Touristen auf diesen Vulkan unter Zwang oder Hypnose gebracht werden. Traurig, dass sie jetzt tot oder verletzt sind. Irgend etwas in mir ist deshalb auch verletzt.

@ werner1955 (14:40): woher wissen Sie dass hier??

@ werner1955

Und woher wissen Sie dass hier??

Demokratieschue... @
Doch, aber Sie wurden von den Touristen nicht ernst genommen.

Breits am 3. Dezember vermeldete die Earthquake Commisssion, dass sich auf White Island etwas tut: "Auf White Island herrschen weiterhin leichte vulkanische Unruhen

Wenn dann hätten die Schiffsbesatzungen von den Vulkanologen und von dieser Ueberwachungsstation auf der Insel gewarnt werden muessen.

@ karwandler (14:48): es gibt eindeutige Warnseiten im Netz

hi karwandler

Also wann sie ausbrechen werden, dazu gibt es keine verlässlichen Vorhersagen. Aber es gibt eindeutige Seiten auf denen vor sowas gewarnt wird:

http://www.vulkane.net/

oder hier:

https://erdbebennews.de/

oder hier:

https://www.volcanodiscovery.com/de/aktuell-aktive-vulkane.html

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, wo man sich informieren kann. Und da reichen wenige Klicks im Netz.

Sowas...

kann und wird weiterhin passieren, oder würden Sie NICHT Tokio besuchen obwohl das "big one" längst überfällig ist. Ich hake sowas als Allgemeines Lebensrisiko ab. Wäre da nicht die Warnung gewesen.....Selbst schuld oder nicht informiert, aus was für Gründen auch immer. Mein Beileid den Betroffenen.

14:33 von IckeDette

Auch wenn es bisher keine Korrelation zwischen Klima und Geotektonik dargelegt wurde, gehe ich davon aus, dass sich solche Vorfälle auch steigern werden.
.
was veranlasst sie zu dieser Annahme
die allgemeine Hysterie
was Katastrophen angeht
oder die Sehnsucht der Menschen auf Abenteuer,
sich in Gefahr zu begeben
no Risk no fun

Wer den Kick braucht

ein Tänzchen auf den Vulkan zu wagen , bitte sehr. Das Ergebnis folgt auf den Fuß.

Naja, egal was man sagt, es

Naja, egal was man sagt, es ist ein schwieriges Thema, aber leicht haben es alle, bei kleinsten Gefahren (aus denen potentiell sicher auch eine größere werden kann) eine tausend Meilen Sicherheitszone auszurufen. Diese Argumente haben es immer leichter, aber ich bin bei dem modernen Sicherheitsdenken genauso skeptisch, wie bei dem Leichtsinn, der manchmal zu Unglücken führt.

re demokratieschue...

"Wenn dann hätten die Schiffsbesatzungen von den Vulkanologen und von dieser Ueberwachungsstation auf der Insel gewarnt werden muessen."

Warnen ist Unsinn.

Entweder gibt es eine akute Gefahr, dann müssen die Behörden den Zugang zu der Insel sperren. Oder es gibt keine akute Gefahr.

Könnte, würde, möglicherweise, braucht keiner und nützt keinem.

14:55 von Demokratieschue...

Darueber hinaus finde ich es menschenverachtend, einfach Menschen vorsätzlich im Stich zu lassen
.
menschenverachtend ?
würden sie ihr eigenes Leben riskieren ?
sprich ihre eigene Familie im Stich lassen
die braucht sie ja wohl auch

09. Dezember 2019 um 14:55 von Demokratieschue...

"Darueber hinaus finde ich es menschenverachtend, einfach Menschen vorsätzlich im Stich zu lassen."

Kommt darauf an von welcher Seite man es betrachtet. Die Retter sollen sich nicht in Lebensgefahr bringen für Menschen, die sich selbst in Lebensgefahr gebracht haben.
Ich hab eine Rettungsschwimmerausbildung und musste da lernen, wenn man jemand in schwerer Brandung ertrinken sieht, dann muss man leider zuschauen, sonst gibt es womöglich zwei Tote. Es gibt genügend Vorfälle wo genau das passiert ist.
Die Retter werden versuchen was vertretbar ist um die Menschen zu retten. Da mache ich mir keine Sorgen.

Aktuell meldet n-tv: der Vulkan sprengt sich eventuell selbst!

Aktuell meldet n-tv.de, dass der Vulkan offenbar kurz davor ist, sich selbst zu sprengen!! Die Insel soll laut Rettungskräften (ein Polizeichef wird auf einer PK gezeigt) instil sein und weitere Ausbrueche sind zu befuerchten. Außerdem sind die Rettungsarbeiter im Moment eingestellt.

Weiterhin wird gesagt, dass viele der Betroffenen von einem Kreufahrtschiff im Hafen - der Ovation of the Seas - kamen:

https://tinyurl.com/tssfqtr
n-tv: Was wir über den Vulkanausbruch wissen (Montag, 09. Dezember 2019)

Über die Nationalität der Toten ist bislang nur wenig bekannt. National Operation Commander Deputy Commissioner John Tim erklärte bei einer Pressekonferenz, dass Neuseeländer und Touristen unter den Opfern seien. Ein Toter sei ein erfahrener neuseeländischer Tourguide. Laut Medienberichten kamen mehrere Ausflugsgäste vom Kreuzfahrtschiff "Ovation of the Seas".

@ 14:48 von karwandler

wegelagerer34:

" Ich liebe Vulkane und habe schon viele, auch aktive, Vulkane besucht und bestiegen. Ich bin jedoch nicht wagemutig und informiere mich genau."

karwandler:
Gibt's zu Ihren Vulkanen denn Auskünfte, wann sie ausbrechen werden?

Nun, vermutlich gab es zu 'seinen' besuchten Vulkanen zumindest keine unmittelbar zuvor erfolgte Warnung vor einem möglicherweise bevorstehenden Ausbruch.

Ihnen erschließt sich der Unterschied?

Wer sich in

Gefahr begibt, kann darin umkommen ... selber schuld ... dafür sollten sich keine Rettungskräfte in unnötige Gefahr begeben ...

Hier noch ein weiterer Auszug aus n-tv

Hier noch ein weiterer Auszug aus n-tv dazu:

https://tinyurl.com/tssfqtr
n-tv.de: Was wir über den Vulkanausbruch wissen (Montag, 09. Dezember 2019)

Gab es keine vorherigen Warnungen?

Breits am 3. Dezember vermeldete die Earthquake Commission, dass sich auf der Insel etwas tut: "Auf White Island herrschen weiterhin leichte vulkanische Unruhen. An der Öffnung hinter dem Kratersee sind erhebliche Gas-, Dampf- und Schlammexplosionen zu beobachten. Andere Überwachungsparameter bleiben erhöht und die Vulkanalarmstufe bleibt auf Stufe 2", hieß es in einer Pressemitteilung. Heute wurde das sogenannte Alert Level auf 3 hochgestuft. Laut des aktuellen Berichts der Behörde kam es zu einem kurzen Ausbruch, der eine Aschewolke mit einer Höhe von rund 4000 Metern erzeugte.

Aber es wird ausdruecklichst nichts darueber gesagt ob die Touristen gewarnt wurden oder nicht. Das wissen wir nicht bislang.

09. Dezember 2019 um 15:11 von Sisyphos3

"was veranlasst sie zu dieser Annahme"

Physik. Der Erdkern kühlt nach außen ab. Wenn es außen wärmer ist, dann sind die Zwischenschichten auch wärmer und das wirkt sich auf die Ausdehnung der Materialien aus.
Es gilt allerdings noch die Aussage, dass es nicht genügend Einfluss hat. Bei den Größen von denen ich ausgehe sind aber schon 0,1K Erhitzung unterhalb der Oberfläche mit nicht unerheblichen Ausdehnungen verbunden.
Das ist wissenschaftlich aber schwer beweisbar und wird vermutlich nachrangig festgestellt werden. Also kommt erst die erhöhte Tektonik und dann die wissenschaftlich ausforschbare These. Noch ein Punkt wo wir hinterherlaufen wie beim gesamten Klima obwohl auch die These schon lange da sind. Beweise sind in komplexen Systemen schwierig und die andauernde Forderung nach Beweisen sowie das Anzweifeln solcher kostet viel Zeit.

Das geht aber jetzt zuweit weg von Thema und kann dann mal in einem entsprechenden Artikel in ca 10-20 Jahren diskutiert werden.

@ Pax Domino (15:16): ich war auch schon auf Vulkanen

hi Pax Domino

ich war auch schon auf Vulkanen (Vesuv). Allerdings weiss ich ueber das Risiko. Aber auch bei dem und darueber hinaus bei den Phlegräischen Feldern weiss man, dass die die nächsten Jahre wieder rauskommen werden. Bei den Phlegräischen Feldern am Fuß vom Vesuv steht ein baldiger Ausbruch bevor. Das weiss man aus erhöhten Ausgasungen, Änderungen in der Gaszusammensetzung die austritt, aus ansteigenden Boden- und Wasser-Temperaturen und ansteigenden Erdbeben-Folgen. Auch im Vesuv beginnt sich eine unterirdische Magma-Kammer zu fuellen, die mit einem unterirdischen Gang auch mit den Phlegräischen Feldern und mit dem Ätna verbunden ist.

Zusätzlich wird aktuell geforscht, ob es eine weitere Verbindung zu einer Magma-Kammer im Stromboli gibt.

re lutz jüncke

"Nun, vermutlich gab es zu 'seinen' besuchten Vulkanen zumindest keine unmittelbar zuvor erfolgte Warnung vor einem möglicherweise bevorstehenden Ausbruch."

Ich habe in den Medien nichts gesehen bzgl. einer zuvor erfolgten Warnung vor einem möglicherweise bevorstehenden Ausbruch.

Haben Sie?

Es ist wohl klar, es gibt keine

weiteren Überlebenden auf der Insel. Es scheint sich eine Dampfexplosion gehandelt zu haben, welche die Schneise überrollt hat über welche die geführte Hin-und Rückroute zum Krater verläuft. Niemand kann dort regulär sonstwo herumirren und die Bedingungen im betrachteten Aufenthaltsbereich waren leider absolut tödlich. Folgerichtig kann von niemanden erwartet werden daß er in dieser Lage sein Leben auf's Spiel setzt.

@ Sisyphos3 (15:22): ja solche Kommentare sind menschenverachten

hi Sisyphos3

menschenverachtend ?

eindeutig ja! Denn was wuerden Sie denn erwarten, wenn es Sie selbst oder solche wie werner1955 oder andere User treffen wuerde?? Wuerden Sie dann nicht auch wollen, dass man sie dort runterholt?? Gehen Sie mal in sich und ueberlegen Sie mal wirklich, was Sie schreiben.

würden sie ihr eigenes Leben riskieren ?

Also ich war auch schon auf dem Vesuv und ich weiss ueber das Risiko. Aber zu dem Zeitpunkt war der Vesuv absolut ruhig und es war nichts.

die braucht sie ja wohl auch

korrekt, weshalb ich diese Gegend im Moment auch aktiv meide weil ich um das Risiko von solchen Ausbruechen weiss und um das Risiko das von den Phlegräischen Feldern und anderen Vulkanen weltweit ausgeht - darunter unter Anderem vom Yellowstone-Vulkan, der auch an Aufheizen ist.

re demokratieschue...

"ich war auch schon auf Vulkanen (Vesuv)."

Deshalb schätzen wir es hoch ein, dass Sie Ihre Expertise zum Vulkanausbruch auf Neuseeland zur Verfügung stellen.

Alarmstufe angehoben

>>In den vergangenen Wochen hatte das geologische Institut Neuseelands eine verstärkte vulkanische Aktivität festgestellt und darum die Alarmstufe angehoben.<<

Und gerade deshalb verstehe ich nicht, warum Menschen (Touristen) auf die Insel gelassen wurden. Wer trägt dafür die Verantwortung? Vielleicht erklärt mir das mal jemand.

Italienische Vulkane

"Auch im Vesuv beginnt sich eine unterirdische Magma-Kammer zu fuellen, die mit einem unterirdischen Gang auch mit den Phlegräischen Feldern und mit dem Ätna verbunden ist."
Der Ätna ist auf Sizilien. Das wäre ein seeehr langer Gang. Zum Stromboli ebenfalls. Bei den Phlegräischen Feldern könnte ich es mir von der Entfernung her vorstellen. Wenn die Kammern verbunden wären, hätte der Vesuv eine Art "Sicherheitsventil", und ich befürchte, genau das hat er nicht. Wenn der ausbricht, dann ist das nicht so vergleichsweise harmlos wie bei Ätna oder Stromboli, die sich immer mal vom Druck erleichtern. Wenn der Vesuv ausbricht, ist Neapel hinterher weg. Ich bezweifle, dass man die Menschen aus der Gegend rechtzeitig evakuieren könnte.

@ 15:39 von karwandler

Nein.
Mangels Interesse und akuter Notwendigkeit verfolge ich die lokalen Medien in Ozeanien nicht.
Sollte ich hingegen planen, wo-auch-immer einen Vulkan zu besteigen, verfolgte ich die dortigen aktuellen Meldungen durchaus.

@ickeDette

Selbst Nuancen von "Ausdehnungen" würden sich in Nuancen der Tageslängenschwankung messbar auswirken. Und wo sich nix ausdehnen kann obwohl es das gern möchte steigt einfach der Druck. Deswegen ist der Erdkern ja auch fest......

Der Fall zeigt wie viele vor

Der Fall zeigt wie viele vor ihm, dass Vulkanausbrüche nicht exakt vorhergesagt werden können.
Daraus folgt, dass wer sich auf eine Zeitbombe mit unbekanntem Detonationszeitpunkt stellt, dies auf eigene Gefahr tut.

@ IckeDette (15:22): es geht anders als Sie behaupten

@ IckeDette

Sorry aber da kenne ich anderes:

Ich hab eine Rettungsschwimmerausbildung und musste da lernen, wenn man jemand in schwerer Brandung ertrinken sieht, dann muss man leider zuschauen, sonst gibt es womöglich zwei Tote.

Auch da kenne ich andere Geschichten. Hier ein Beispiel:

https://tinyurl.com/vtv2d39
t-online: Rote Flagge: Fünf Menschen vor Ertrinken in Ostsee gerettet (09.07.2018, 14:37 Uhr | dpa)

Bei roter Flagge haben Schwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Rerik (Landkreis Rostock) binnen zwei Stunden fünf Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Wie die dortige DLRG-Wache auf Facebook berichtete, gerieten am Sonntag mehrere Menschen beim Schwimmen in der Ostsee in Not. Baden war wegen der knapp eineinhalb Meter hohen Wellen verboten, wie ein Sprecher der Reriker Wache am Montag erklärte.

Es geht also anders wie Sie sehen.

re lutz jüncke

"Mangels Interesse und akuter Notwendigkeit verfolge ich die lokalen Medien in Ozeanien nicht."

Das sollte Sie aber doch abhalten, über deren Inhalte zu spekulieren bzw. falsche Inhalte zu verbreiten.

@ karwandler (15:47): der Vulkan liegt auf dem Feuerring

hi karwandler

Deshalb schätzen wir es hoch ein, dass Sie Ihre Expertise zum Vulkanausbruch auf Neuseeland zur Verfügung stellen.

Der Vulkan liegt laut n-tv direkt auf dem Pazifischen Feuerring. Dadurch sind weitere Ausbrueche zu erwarten.

https://tinyurl.com/tssfqtr
n-tv: Was wir über den Vulkanausbruch wissen (Montag, 09. Dezember 2019)

Ist eine solche Eruption normal?

Ja, denn Neuseeland liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Dieser ist die geologisch aktivste Zone der Erde und misst 40.000 Kilometer. Auslöser für die regelmäßigen Beben entlang des Rings sind häufig sogenannte Subduktionszonen, dort treffen zwei tektonische Platten aufeinander.

Aber auch viele andere Vulkane in Indonesien liegen ebenfalls auf dem Pazifischen Feuerring.

um 15:39 von karwandler

Da Sie so gerne andere Kommentatoren darauf hinweisen, den gesamten Artikel zu lesen, versuchen Sie es doch hier auch.

Besonders den letzten Abschnitt.

Die Anhebung der Warnstufe sollte für jeden, der sich ohne Notwendigkeit in Gefahr begeben möchte, von größtem Interesse sein.

Suche nach Schuldigen

Hier sind bei allen Katastrophen immer gleich einige schnell bei der Hand mit der Verteilung der Schuld.
Klar ist, wer auf Vulkane steigt (was ich auch schon getan habe), der tut das freiwillig, ebenso wie jemand der Skitouren in lawinengefährdetem Gelände geht o.ä. Die Frage ist dann immer, hätte er von einer vorher bestehenden Warnung erfahren können oder nicht. Bei den Lawinen ist das oft gut ausgeschildert oder die Infos stehen an der Hütte oder der Bergbahn. Aber vermutlich sucht nicht jeder im Internet nach einer Homepage einer neuseeländischen Institution, deren Namen er ggf. nicht mal kennt. Das ist dann eben Risiko.
Bei einer organisierten Tour ist das anders. Da finde ich schon, dass die Besatzung des Kreuzfahrtschiffes sich informieren kann, welche Ausflüge gefahrlos möglich sind.

Dass keine weiteren Rettungsaktionen durchgeführt werden, so lange eine Gefahr besteht, halte ich für normal.

re shuusui

"Daraus folgt, dass wer sich auf eine Zeitbombe mit unbekanntem Detonationszeitpunkt stellt, dies auf eigene Gefahr tut."

So einfach ist das?

Müsste man dann nicht alle menschlichen Ansiedlungen im Bereich der San-Andreas-Verwerfung räumen ...

@ Demokratieschue...(15:45)

"Also ich war auch schon auf dem Vesuv und ich weiss ueber das Risiko. Aber zu dem Zeitpunkt war der Vesuv absolut ruhig und es war nichts. (...)
ich diese Gegend im Moment auch aktiv meide weil ich um das Risiko von solchen Ausbruechen weiss und um das Risiko das von den Phlegräischen Feldern und anderen Vulkanen weltweit ausgeht - darunter unter Anderem vom Yellowstone-Vulkan, der auch an Aufheizen ist."
------
Sie haben Glück gehabt. Was halten Sie von den mehr oder weniger erloschenen Vulkanen unter uns? Ich meine die in Deutschland. Müssen wir da etwas unternehmen? Radar oder so ...

15:02 von Demokratieschuetzerin

«Also wann sie ausbrechen werden, dazu gibt es keine verlässlichen Vorhersagen. Aber es gibt eindeutige Seiten auf denen vor sowas gewarnt wird: [Abgabe von "3 Internet-Warn-Seiten"]

Weder zähle ich mich zu Vulkan-Experten, noch zu "Vulkan-Maniacs".
Aber faszinierend sind diese Berge schon …

In Guatemala war ich in der Region des Vulkans "Arenal".
Wandern + Übernachtung in Hütten in "betörender" Umgebung.
Selbstverständlich (für mich) fragte ich vorher bei der staatlichen Behörde in GUA an, ob "erhöhte Gefahr" eines Ausbruchs bestehe.
Nicht bei "Internet-Vulkan & Co." …

Auch in JAP handhabte ich es konsequent in der Art.
Dort sind ≈ 100 Vulkane als "aktiv" klassifiziert.
Nicht zwangsweise aktuell aktiv, aber mit variierender Ausbruchs-Wahrscheinlichkeit. Wird sie "höher", werden mitunter Regionen für Touristen gesperrt.

Auch der Fuji-san ist als "aktiv" eingestuft. Letzter Ausbruch 1707.
Warnungen erlebte ich am Zauber des Fuji-san nie.

Dennoch … Vulkan "is at your own risk" …

14:48 von karwandler

re wegelagerer34

" Ich liebe Vulkane und habe schon viele, auch aktive, Vulkane besucht und bestiegen. Ich bin jedoch nicht wagemutig und informiere mich genau."

Gibt's zu Ihren Vulkanen denn Auskünfte, wann sie ausbrechen werden?
///
*
*
Zu diesem gab es Warnungen, wenn man den Artikel liest.
*
Aber es gibt immer Personen, die das Risiko lieben und das den Rettern dann auch zumuten.

16:11 von karwandler

«Müsste man dann nicht alle menschlichen Ansiedlungen im Bereich der San-Andreas-Verwerfung räumen ...»

Und SOFORT ganz Japan evakuieren und entvölkern.
Alle 4 großen Inseln + Okinawa …

Gerade von den Neuseeländern

hätte ich erwartet, dass sie bei gemessener vulkanischer Aktivität (erhöhte Temperatur, Erdbeben) den Vulkan SPERREN. Auf der Insel La Reunion war es so bei meiner Reise. Der Vulkan ist dann erst 4 Wochen nach meinem Besuch ausgebrochen.
Leider ist es auch heute trotz allem Fortschritt so, dass man den genauen Zeitpunkt eines Ausbruchs nicht vorhersagen kann, manche Evakuierung erfolgte schon unnötig. Aber hier gilt auf jeden Fall, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Leichtsinnig ist es, eine Warnung zu ignorieren, nicht nur, wenn man damit Geld verdient oder bereits dafür bezahlt hat.
Mein Mitleid gilt den Touristen, die sich durch Unkenntnis in Gefahr gebracht haben.

@karwandler

"So einfach ist das?

Müsste man dann nicht alle menschlichen Ansiedlungen im Bereich der San-Andreas-Verwerfung räumen ..."

Ja, so einfach ist das.

Und nein, die Menschen, die im Bereich der San-Andreas- Verwerfung oder auf dem pazifischen Feuerring leben, tun das auf eigene Gefahr und wissen das auch. Sie gehen das Risiko bewusst ein, so wie es die vielen Menschen tun, die zur See fahren.

Unverantwortlich?

Es ist ein immer gleicher Reflex in den Foren, entweder die Betroffenen als zu unvorsichtig zu bezeichnen, oder die Veranstalter als verantwortungslos oder die Behörden als unfähig. Die Wahrheit ist aber doch, dass überall auf der Welt Risiken lauern.
Besser keine Kreuzfahrt, das Schiff könnte untergehen. Besser nicht nach Japan wegen Erdbeben. Besser nicht Autofahren wegen der Unfallgefahr (--> eh am höchsten von allen). Und nicht immer ist irgendwer dumm oder schlampig oder verantwortungslos gewesen, manchmal ist es einfach Pech.
Insofern mein Beileid!

@16:08 von Demokratieschue...

Der Vulkan liegt laut n-tv direkt auf dem Pazifischen Feuerring. Dadurch sind weitere Ausbrueche zu erwarten.

Aber auch viele andere Vulkane in Indonesien liegen ebenfalls auf dem Pazifischen Feuerring.

Und was bedeutet diese Tatsache? Auf Bali (Indonesien) z.B. laufen jeden Tag Menschen auf einen der Vulkane. Ich war auch schon auf Vulkanen auf Sumatra und Java. Die Hänge dieser Vulkane sind bewohnt, dort findet Landwirtschaft statt, wie bei vielen anderen Vulkanen auf diesem Planeten auch.

Auf den Stromboli laufen auch jeden Tag Leute (ich auch), wie nebenan auf Vulkano. Auf den Ätna kann man mit einer Seilbahn fahren.

Wenn hier so Manches lese, dann frage ich mich, warum in Neapel noch Menschen wohnen.

So einfach ist das alles nicht. Wem das zu gefährlich ist, der bleibt unten.

Die Frage ist, war die Warnstufe, die vorher ausgerufen war so hoch, dass die Insel hätte gesperrt sein müssen. Falls nicht gilt die alte Weisheit, dass Vulkane schwer vorhersagbar ausbrechen.

@ Ist Wahr (16:11): da muessen wir was unternehmen!

hi Ist Wahr

Was halten Sie von den mehr oder weniger erloschenen Vulkanen unter uns? Ich meine die in Deutschland. Müssen wir da etwas unternehmen?

ja da muessen wir definitiv was unternehmen! Denn diese Vulkane sind von wegen erloschen wie der Kratersee Maria Laach zeigt! Auch diese Magmakammer fuellt sich bereits und die Ausgasungen nehmen zu!

Siehe hier:

https://tinyurl.com/y95mdm2o
Stuttgarter Nachrichten: In der Eifel brodelt es gewaltig (06.02.2019 - 09:01 Uhr)

Wie aktiv der Laacher Vulkan bis heute ist, ist unter Experten umstritten. Seismologen haben jetzt Hinweise dafür gefunden, dass sich die Magmakammer unter dem Krater allmählich wieder mit geschmolzenem Gestein füllt. Der Vulkan sei nicht wirklich erloschen, sondern befinde sich in einer Art Langzeitschlaf, berichten Forscher um den Geophysiker Martin Hensch in einer Studie, die im „Geophysical Journal International“ veröffentlicht worden ist.

@Ist Wahr

"Was halten Sie von den mehr oder weniger erloschenen Vulkanen unter uns? Ich meine die in Deutschland. Müssen wir da etwas unternehmen? Radar oder so ..."

Soweit ich informiert bin, werden sowohl das Vogtland als auch die Eifel sehr aufmerksam beobachtet.

@ dr.bashir (16:33): das bedeutet erhöhte Wachsamkeit

@ dr.bashir

Und was bedeutet diese Tatsache? Auf Bali (Indonesien) z.B. laufen jeden Tag Menschen auf einen der Vulkane. Ich war auch schon auf Vulkanen auf Sumatra und Java. Die Hänge dieser Vulkane sind bewohnt, dort findet Landwirtschaft statt, wie bei vielen anderen Vulkanen auf diesem Planeten auch.

Die Tatsache bedeutet, dass es jederzeit passieren kann, dass solche Vulkane unvorhergesehen ausbrechen können und dass es ähnlich wie am Krakatau und am Anak- Krakatau (Kind des Krakatau) laufen kann, nicht muss. Und es bedeutet, dass dort erhöhte Wachsamkeit geboten ist und Ueberwachung dieser Vulkane.

Gleiches aber auch in Italien, weil bereits 2001 eine Verbindung der Magmakammer vom Vesuv zu den Phlegräischen Feldern nachgewiesen wurde.

16:20 von lila Q

Mein Mitleid gilt den Touristen, die sich durch Unkenntnis in Gefahr gebracht haben.
.
Unkenntnis ?
für wie naiv halten sie denn ihre Mitmenschen
beim Bungeespringen erstaunt tun sollte mal das Seil reissen ...
oder beim Fallschirmspringen wenn sich der mal nicht öffnet
nicht immer die Schuld bei anderen suchen
selber nachdenken

16:08 von Demokratieschuetzerin

«Der Vulkan liegt laut n-tv direkt auf dem Pazifischen Feuerring. Dadurch sind weitere Ausbrueche zu erwarten … Aber auch viele andere Vulkane in Indonesien liegen ebenfalls auf dem Pazifischen Feuerring.»

Ganz INDON + JAP liegen als "Inselwelten" auf dem Pazifischen Feuerring. Ohne dessen vulkanische Eruptionen über … lang, sehr lang ist es her. Gäbe es weder INDON + JAP. NZL wahrscheinlich auch nicht (weiß ich aber nicht genau).

Sollten Sie je eines dieser beiden Länder besuchen. Sind Sie stets mit Vulkanismus konfrontiert. Nicht überall jederzeit im gleichen Maß.
Aber alles dort wurde + wird durch Vulkanismus (mit) geformt.

Muss dann wer auch immer selbst entscheiden.
Welches Risiko er / sie wann warum eingehen mag.

Mich hat niemand gezwungen, in JAP nach Kagoshima, Insel Kyūshū, zu fahren, um mir dort den "Sakurajima" anzuschauen. Den aktivsten der permanent-aktiven Vulkane in JAP.

Der selbst ist nicht zugänglich.
Aber das Leben der Menschen dort in seiner Nähe ist es …

re dr.bashir

"Die Frage ist, war die Warnstufe, die vorher ausgerufen war so hoch, dass die Insel hätte gesperrt sein müssen."

Mangels Insiderwissen gehe ich davon aus, dass man ein System von Warnstufen gerade deshalb einrichtet um intern festzulegen: Ab Stufe x wird der Zugang gesperrt.

Und nicht, um Touristen mit Risikoabwägungen zu verunsichern.

Sind hier auch wir Menschen mitschuldig?

Wenn Weltweit Vulkane ausbrechen wird unsere CO2 Diskussion zur Farce, denn es gibt durchaus Vulkane die die Erde für Jahre in einen Winter versetzen können, bisher habe wir nur Glück gehabt.

Noch im vorigen Jahrhundert war es Gott der dafür verantwortlich gemacht wurde wegen den Sünden der Menschen.

@ Dr.Beyer (16:37): korrekt - dort baut sich Spannung auf

hi Dr.Beyer

Soweit ich informiert bin, werden sowohl das Vogtland als auch die Eifel sehr aufmerksam beobachtet.

korrekt. Denn auch dort mehren sich die Anzeichen fuer Aktivität. Siehe zum Beispiel hier beim SWR (Video):

https://tinyurl.com/scr2fmc
SWR: Steigt die Erdbebengefahr im Oberrheingraben? (Mi, 16.10.2019 16:05 Uhr, SWR2 Impuls, SWR2)

oder hier:

https://tinyurl.com/r3uld8g
rp-online: Erdbeben der Stärke 3,1 erschüttert Südhessen (8. Juni 2014 um 19:29 Uhr)

Laut Hessischem Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) hatte die Erschütterung eine Stärke von 3,1. Das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam gab die Stärke mit 3,2 an. Das Beben wurde gegen 16.15 Uhr bei Ober-Ramstadt in der Nähe von Darmstadt registriert. Auch am Samstagabend habe die Erde schon zweimal ganz leicht gebebt, sagte Geophysiker Matthias Kracht.

Auch dort baut sich Spannung auf.

@ um 15:36 von Demokratieschue...

"@ Pax Domino (15:16): ich war auch schon auf Vulkanen
hi Pax Domino
ich war auch schon auf Vulkanen (Vesuv). Allerdings weiss ich ueber das Risiko. Aber auch bei dem und darueber hinaus bei den Phlegräischen Feldern weiss man, dass die die nächsten Jahre wieder rauskommen werden. Bei den Phlegräischen Feldern am Fuß vom Vesuv steht ein baldiger Ausbruch bevor."

Sie kennen sich gut aus mit europäischen Vulkanen. Einwenig möchte ich Sie noch ergänzen. Die Phlegräischen Felder sind die Caldera eines Supervulkans. Wenn dieser Vulkan ordentlich ausbricht, wird nicht nur alles Leben über hunderte von Kilometern ausgelöscht, es wird auch so viel Substrat in die Atmosphäre befördert, dass wir dann vermutlich einen vulkanischen Winter haben werden. Hierdurch wäre das Leben auch in Deutschland stark eingeschränkt bishin gar unmöglich.
Obwohl Sie von einem baldigen Ausbruch ausgehen, sind Sie dennoch hier in einer Gegend, die schwerst betroffen sein wird. Genauso verhalten sich die Touristen.

@ DrBeyer (16:37)

"Was halten Sie von den mehr oder weniger erloschenen Vulkanen unter uns? Ich meine die in Deutschland. Müssen wir da etwas unternehmen? Radar oder so ..."

Soweit ich informiert bin, werden sowohl das Vogtland als auch die Eifel sehr aufmerksam beobachtet.
------
Danke für den Hinweis, komme später darauf zurück.

re michlpaul

"Wenn Weltweit Vulkane ausbrechen wird unsere CO2 Diskussion zur Farce"

Sie meinen, wir könnten ruhig weiter die Erderwärmung vorantreiben, irgendein Vulkan wird's dann schon richten?

Vielleicht in zwei- bis dreihundert Jahren ...

Attraktionen

"Aktuell meldet n-tv.de, dass der Vulkan offenbar kurz davor ist, sich selbst zu sprengen!!"
------
Ein Selbstmörder von Vulkan? "... rund 50 Kilometer vor der Küste der Nordinsel Neuseelands und ist eine Touristenattraktion." (Lena Bodewein, ARD-Studio Singapur)
Keine Frage: jetzt erst recht (beides).

@ karwandler (16:11): definitiv - eigentlich sollten die dort we

hi karwandler

Definitiv. Eigentlich muessten die Menschen dort weg, weil es auch dort eindeutige Vorwarnungen in Form von ansteigenden Beben gibt. Einige davon sind aber auch durch Gas- und Ölfracking ausgelöst was ebenfalls nachgewiesen ist.

@ Demokratieschue..

„Aber genauso klar ist, dass nach den Vermissten - wenn sie fliehen konnten - gesucht werden muss.“

Das ist für jeden Einsatzleiter eine Frage der Verantwortung ob man dort jemanden hinschicken kann.
Was im Moment bei den Bildern die ich gesehen hab mit Sicherheit der Fall ist, dass kein Einsatzleiter der Welt da momentan jemanden reinschicken würde, weil es unverantwortlich wäre.
Das sag ich ihnen als Angehöriger der Freiwilligen Feuer.

16:48 von MichlPaul

Wenn Weltweit Vulkane ausbrechen wird unsere CO2 Diskussion zur Farce,
.
da haben wir aktuell ja Glück
600 Mill t CO2 verlassen die Schlote (wobei bei unterseeischen weiß man es nicht genau)
sollte natürlich mal ein Vulkan ausbrechen dann kann es leicht das mehrfache dessen sein

@ Ritschi (16:51): richtig und es wird wieder geschehen irgendwa

hi Ritschi

Sie kennen sich gut aus mit europäischen Vulkanen. Einwenig möchte ich Sie noch ergänzen. Die Phlegräischen Felder sind die Caldera eines Supervulkans. Wenn dieser Vulkan ordentlich ausbricht, wird nicht nur alles Leben über hunderte von Kilometern ausgelöscht, es wird auch so viel Substrat in die Atmosphäre befördert, dass wir dann vermutlich einen vulkanischen Winter haben werden. Hierdurch wäre das Leben auch in Deutschland stark eingeschränkt bishin gar unmöglich.

richtig. Und das wird eines Tages wieder geschehen. Hier mal der Nachweis zu diesem Lavagang zwischen Vesuv und den Plegräischen Feldern:

https://tinyurl.com/shkma7e
Deutschlandfunk: Böse Überraschung am Golf von Neapel (16.11.2001)

Von daher... und aktuell wird ueber eine weitere Verbindung zum Ätna geforscht.

16:43 von Demokratieschuetzerin

«Und es bedeutet, dass dort erhöhte Wachsamkeit geboten ist und Ueberwachung dieser Vulkane.»

In INDON bedeutet das für ein relativ finanziell "armes" Land, dass es kaum die Permanent-Überwachung mit Warnungen + Evakuierung der ansässigen Bevölkerung garantieren kann. Bzw. von leichtsinnig-wagemutigen Touristen zusätzlich.

Die beste landesweite Permanent-Überwachung hat JAP als Land mit den meisten Vulkanen weltweit. Zusätzlich vorbildlich "erdbebensichere" Bauweise als Land mit den meisten Erdbeben weltweit.

JAP ist aber auch "High-Tech-Industry-Nation" mit entsprechenden finanziellen Möglichkeiten. NZL ist auch kein Land "der 3. Welt".

Aber der dort nun ausgebrochene Vulkan liegt auf einer unbewohnten Insel (ist selbst diese Insel). Da muss erst mal wer hin, auf dass er / sie in Gefahren geraten könnte, wie nun geschehen.

Ätna + Vesuv sind mächtige Berge. Vesuv auch "richtig gefährlich".
"Aber gar nix als Einzelkämpfer" verglichen mit den Vulkanen am Pazifischen Feuerring …

@ Francis Ricardo (16:59): korrekt - warum war die Insel nicht g

@ Francis Ricardo

Das ist für jeden Einsatzleiter eine Frage der Verantwortung ob man dort jemanden hinschicken kann.

Nicht nur, sondern auch von den Guides und von den anderen Verantwortlichen. Und von daher hätten die Schiffscrew und die Touristen eigentlich gewarnt werden muessen, die Insel zu betreten. Es gab seit 03. Dezember offenbar Vorwarnzeichen.

Was im Moment bei den Bildern die ich gesehen hab mit Sicherheit der Fall ist, dass kein Einsatzleiter der Welt da momentan jemanden reinschicken würde, weil es unverantwortlich wäre.

korrekt! Deswegen frage ich ja, warum die Insel nicht gesperrt war, was ich erwartet hätte.

@Demokratieschue...

"Darueber hinaus finde ich es menschenverachtend, einfach Menschen vorsätzlich im Stich zu lassen."

Menschenverachtend ist IHRE Haltung bezogen auf die Retter. Jeder ausgebildete Retter lernt immer wieder und wieder: Selbstschutz hat die allerhöchste Priorität!

@Demokratieschue...

"aber die gleiche Unwägbarkeit besteht auch am Ätna, am Stromboli und vielen anderen Vulkanen (z.B. aktuell Indonesien). Das darf keine Ausrede sein dafuer, diese Vermissten einfach aufzugeben."

Falsch, das aktuelle Risiko ist in diesem konkreten Fall (lokal und zeitlich) vielfach höher. So hoch, dass in den nächsten 24 Stunden konkret mit einem weiteren Ausbruch gerechnet werden könnte.

@sinuhe251

" Wer sich in Gefahr begibt, kann darin umkommen ... selber schuld ... dafür sollten sich keine Rettungskräfte in unnötige Gefahr begeben ..."

Falsch: Kein Retter hat zu beurteilen WARUM jemand in Not ist. Und grundsätzlich NIE soll ein Retter sich unnötig in Gefahr bringen.

@ 17:07 von Demokratieschue

Da gebe ich ihnen recht, ich wollte lediglich erklären warum dort momentan mit Sicherheit keine Rettungskräfte hingeschickt werden.
Es wird mit Sicherheit auch Abwägungen geben, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit noch Überlebende zu finden, und wie groß ist das Risiko für die Rettungskräfte.

@Demokratieschue...

"eindeutig ja! Denn was wuerden Sie denn erwarten, wenn es Sie selbst oder solche wie werner1955 oder andere User treffen wuerde?? Wuerden Sie dann nicht auch wollen, dass man sie dort runterholt?? Gehen Sie mal in sich und ueberlegen Sie mal wirklich, was Sie schreiben."

Überlegen lieber SIE einmal was Sie hier schreiben, oder besser mehr als einmal...

Kein Retter darf SICH selbst für andere in akute Gefahr bringen. Kein Vorgesetzter darf seine Kollegen zur Insel schicken wenn es dort noch ein hohes Risiko gibt. Zumal es keine Überlebenschance gibt.

Mir wäre es egal ob man meine Leiche heute oder morgen von der Insel holte. Aber ich fände es bedauerlich wenn dann morgen meine Leiche zusammen mit der des ersten "Retters" gefunden würde.

@ 16:45 von karwandler

"Mangels Insiderwissen gehe ich davon aus, dass man ein System von Warnstufen gerade deshalb einrichtet um intern festzulegen: Ab Stufe x wird der Zugang gesperrt."

Genau so hätte ich es ebenfalls vermutet.

Offensichtlich implizierten die Warnstufen dort allerdings kein offizielles Verbot.
Ist jetzt im Nachhinein natürlich tragisch für die Opfer.

Auf der anderen Seite sollte man nicht seinen gesunden Menschenverstand opfern und trotz explizierter Warnungen einen aktiven Vulkan besteigen.

Auch eben, wenn der Zugang nicht ausdrücklich gesperrt war.

Alles andere wäre eine Vollkaskomentalität, die letztlich die eigene Vergnügungssucht über das Leben potenzieller Retter stellte.

erstaunlich

mit welcher Selbstverständlichkeit hier Zeitgenossen fordern Retter loszuschicken
wo man doch nicht abschätzen kann wie ein erwachter Vulkan weitermacht
mein Tipp,
ein Flug nach Neuseeland kostete als ich zum letzten Mal schaute 800 Euro
buchen ... hinfliegen ... retten

@Demokratieschue...

"Sorry aber da kenne ich anderes:

Ich hab eine Rettungsschwimmerausbildung und musste da lernen, wenn man jemand in schwerer Brandung ertrinken sieht, dann muss man leider zuschauen, sonst gibt es womöglich zwei Tote.

Auch da kenne ich andere Geschichten. Hier ein Beispiel:
"

Weniger Posten ist manchmal besser. Hören Sie bitte mit dem Unsinn auf: Ich habe sowohl eine Rettungsschwimmer, als auch eine Feuerwehrausbildung. Es gibt strikte Vorschriften zum Selbstschutz. Ihr Beispiel ist unsinnig. Rote Flaggen bedeuten Badeverbot, aber kein Rettungsverbot. Man kann als Rettungsschwimmer mit entsprechender Ausrüstung und im Team dennoch relativ risikolos im Einsatz sein.

Man kann aber momentan nicht auf die Insel in Neuseeland. Das beurteilt der Einsatzleiter. Das können SIE garantiert nicht vom kuscheligen Sofa aus.

@ Skywalker (17:30): warum bitte ist mein Beispiel falsch??

@ Skywalker

Weniger Posten ist manchmal besser. Hören Sie bitte mit dem Unsinn auf: Ich habe sowohl eine Rettungsschwimmer, als auch eine Feuerwehrausbildung. Es gibt strikte Vorschriften zum Selbstschutz. Ihr Beispiel ist unsinnig.

Wieso bitte??

Man kann aber momentan nicht auf die Insel in Neuseeland. Das beurteilt der Einsatzleiter.

lese ich auch und ich lese von eindeutigen Vorwarnzeichen die es gab, weshalb ich nicht verstehe, warum die Insel nicht gesperrt war.

@ Skywalker

„Ich habe sowohl eine Rettungsschwimmer, als auch eine Feuerwehrausbildung. Es gibt strikte Vorschriften zum Selbstschutz.„

Mit dem zweiten kann ich auch dienen, und kann das genauso bestätigen

@ Skywalker (17:30): die Insel hätte gesperrt sein muessen

@ Skywalker

Hier mehr zu den eindeutigen Vorwarnzeichen:

https://tinyurl.com/tssfqtr
n-tv: Was wir über den Vulkanausbruch wissen (Montag, 09. Dezember 2019)

Gab es keine vorherigen Warnungen?

Breits am 3. Dezember vermeldete die Earthquake Commission, dass sich auf der Insel etwas tut: "Auf White Island herrschen weiterhin leichte vulkanische Unruhen. An der Öffnung hinter dem Kratersee sind erhebliche Gas-, Dampf- und Schlammexplosionen zu beobachten. Andere Überwachungsparameter bleiben erhöht und die Vulkanalarmstufe bleibt auf Stufe 2", hieß es in einer Pressemitteilung. Heute wurde das sogenannte Alert Level auf 3 hochgestuft.

Deswegen: die Insel hätte gesperrt sein muessen.

09. Dezember 2019 um 17:26 von Sisyphos3

"ein Flug nach Neuseeland kostete als ich zum letzten Mal schaute 800 Euro
buchen ... hinfliegen ... retten"

Nachtrag: Bitte nicht machen. Es bleibt an dem Lebensschützern vor Ort hängen auch diese Menschen zu retten sofern sie unbedacht handeln.

@09. Dezember 2019 um 17:18 von Skywalker
"Kein Retter hat zu beurteilen WARUM jemand in Not ist."

Da haben sie recht. Gerettet wird trotzdem. Die Helfer haben nur auch Augen und Ohren und müssen über die Situation Bescheid wissen um zu helfen. Während des Einsatzes wird das nach hinten geschoben, aber nach dem Einsatz zweifelt man doch am gesunden Menschenverstand in so mancher Gegebenheit.

@ Skywalker (17:24)

>>@Demokratieschue...
Gehen Sie mal in sich und ueberlegen Sie mal wirklich, was Sie schreiben."

Überlegen lieber SIE einmal was Sie hier schreiben, oder besser mehr als einmal...<<
------
Ich bin dagegen (wenn's erlaubt ist).

re demokratieschue...

" ich lese von eindeutigen Vorwarnzeichen die es gab, weshalb ich nicht verstehe, warum die Insel nicht gesperrt war."

Nein. Sie lesen nicht von "eindeutigen Vorwarnzeichen".

Was eindeutige Vorwarnzeichen gewesen wären könnten nur diejenigen beantworten, die von Berufs wegen die Aktivitäten dieser Vulkaninsel beobachten.

Was Sie im Nachhinein zu eindeutigen Vorwarnzeichen ernennen fällt unter ein banales: Hinterher ist man schlauer.

@Lutz Jüncke

"Offensichtlich implizierten die Warnstufen dort allerdings kein offizielles Verbot.
...
Auf der anderen Seite sollte man nicht seinen gesunden Menschenverstand opfern und trotz explizierter Warnungen einen aktiven Vulkan besteigen.

Auch eben, wenn der Zugang nicht ausdrücklich gesperrt war.
"

Eine erhöhte Warnstufe bedeutet für mich nur das Risiko erhöhter Aktivität- nicht das zwingende Risiko eines tödlichen Ausbruchs, denn dann würde ich mit Sperrung rechnen.

Ich war auf Hawaii auch schon während eines (kontinuierlichen) Ausbruchs mitten im Lavafeld- weniger als 50 cm von langsam fließender Lava entfernt, nur kurz- wegen der enormen Hitze.

Der Veranstalter hat klar die Risiken benannt, wenn es als hoch beurteilt wurde wurden Touren abgesagt.

Ein Freund hat vor 10 Jahren in den USA bei einer Motorradtour nicht an einer Etappe teilgenommen- wegen Unwetterwarnung. Die Teilnehmer kamen alle unversehrt zurück- er wurde leider im Strassencafe von einem LKW tödlich getroffen...

@Demokratieschue...

"Deswegen: die Insel hätte gesperrt sein muessen."

Wie kommen Sie darauf? Woher wissen Sie, ab welcher Warnstufe die Sperrung normalerweise zu erfolgen hat?
Gibt es dort überhaupt solche strikten Regeln (Sperrung ab Warnstufe xyz)?

@Demokratieschue... @Skywalker

"Ich hab eine Rettungsschwimmerausbildung und musste da lernen, wenn man jemand in schwerer Brandung ertrinken sieht, dann muss man leider zuschauen, sonst gibt es womöglich zwei Tote."

Das war ein Beispiel aus der Ausbildung ohne Zusatzausrüstung und mit wirklich unbeherrschbarer Brandung für Einzelne. Ein Extrembeispiel natürlich welches selten vorkommt aber die Grenzen für Helfer aufzeigt.
Nichtsdestotrotz kann ich jedem eine Nothelferausbildung empfehlen, auch wenn es bei dem Wissen besonders gut ist wenn es nicht zum Einsatz kommen muss.

17:43 von Demokratieschuetzerin

«Andere Überwachungsparameter bleiben erhöht und die Vulkanalarmstufe bleibt auf Stufe 2", hieß es in einer Pressemitteilung. Heute wurde das sogenannte Alert Level auf 3 hochgestuft.

Deswegen: die Insel hätte gesperrt sein muessen.»

Aha. Ab "Alert Level 2" muss die Insel in NZL also gesperrt werden?
Man unterließ es aber fahrlässig, dies zu verfügen?

Wie viele verschiedene "Alert Levels" gibt es denn in NZL hinsichtlich von Vulkanausbrüchen …?

@Demokratieschue...

"@ Skywalker (17:30): warum bitte ist mein Beispiel falsch??"

Weil es völlig aus dem Zusammenhang gerissen eine komplett andere Situation beschreibt. Es gibt keinerlei Verbindung mit irgendeiner Aussagekraft in Bezug auf die aktuelle Situation. In Ihrem Beispiel sind die Retter von keinem Risiko für das eigene Leben ausgegangen (sonst hätten Sie den Einsatz nicht durchführen dürfen) und in Neuseeland ist die Einschätzung eine gegenteilige.

@Demokratieschue...

"Deswegen: die Insel hätte gesperrt sein muessen."

Aha, die Insel hätte bei Level 2 gesperrt sein müssen, aber bei Level 3 ist es "menschenverachtend" wenn Retter nicht dorthin gehen?

Etwas mehr gesunden Menschenverstand und weniger Zitate bitte.

Eine Frage an alle

Einsatzleiter vor der Tastatur, was befähigt sie eigentlich dazu hier Einsatzleiter zu spielen.

Jedem der auch nur einen Hauch von Ahnung von dem hat was dieser tut, ist klar das man sämtliche Gegebenheiten vor Ort kennen muss um Entscheidungen zu fällen, und oben drein sollte man auch die nötigen Qualifikation besitzen um zu wissen was man da entscheidet.

@IckeDette

"Nichtsdestotrotz kann ich jedem eine Nothelferausbildung empfehlen, auch wenn es bei dem Wissen besonders gut ist wenn es nicht zum Einsatz kommen muss."

Ich habe Rettungsschwimmer- und Feuerwehrausbildung und war beim roten Kreuz KRKW Fahrer und bei den Rettungssanitätern; bin jetzt Ersthelfer im Labor (eigentlich Büro) und in der Betriebsfeuerwehr. Bin damit Ihrer Empfehlung hoffentlich bereits genügend gefolgt, auch wenn einiges davon mittlerweile viele Jahre her ist...

@IckeDette

"@09. Dezember 2019 um 17:18 von Skywalker
"Kein Retter hat zu beurteilen WARUM jemand in Not ist."

Da haben sie recht. Gerettet wird trotzdem. Die Helfer haben nur auch Augen und Ohren und müssen über die Situation Bescheid wissen um zu helfen. Während des Einsatzes wird das nach hinten geschoben, aber nach dem Einsatz zweifelt man doch am gesunden Menschenverstand in so mancher Gegebenheit.
"
Es gab in ALLEN meinen Einsätzen zunächst eine Einsatzbesprechung (kann seeeehr kurz sein) mit Risikobeurteilung. Bei unsicherer Risikobeurteilung wurde eben leider nicht gerettet unter Umständen. Den Fall hatte ich persönlich zum Glück nie.

Vulkanausbruch in Neuseeland

>> In den vergangenen Wochen hatte das geologische Institut Neuseelands eine verstärkte vulkanische Aktivität festgestellt und darum die Alarmstufe angehoben. <<

... nicht nur die Alarmstufe anheben, sondern das Gebiet sperren, das hätte die Ansage sein sollen.

... wer sich ein bisschen mit der Plattentektonik befasst, weiss um die Aktivitäten der Pazifischen und der Australischen Platte!

... aber es muss ja dem Tourismus das ganze Programm und zu jeder Zeit geboten werden.

Mein Mitgefühl den Verunfallten, Vermissten und Verstorbenen, jedoch sage ich auch - Hirn einschalten.

btw: @Mitforisten, heute mal geschrieben vor dem Lesen Ihrer Kommentare... falls meine Meinung schon thematisiert ;)

@ Skywalker (18:00)

"Aha, die Insel hätte bei Level 2 gesperrt sein müssen, aber bei Level 3 ist es "menschenverachtend" wenn Retter nicht dorthin gehen?
Etwas mehr gesunden Menschenverstand und weniger Zitate bitte."
------
Ab wann sind es genug Zitate? Ich kenne von Ts keine Vorwarnstufen oder Levels. D. anscheinend auch nicht. Ich finde es nicht schlimm mit dem vielen Zitieren und sich wiederholen: repetitio est mater studiorum.

Muß das denn wirklich immer sein?...

...Muß der Mensch wirklich jeden
cm² dieser Erde betreten?
Und dann auch noch auf eine Mini Insel die eigentlich ein aktiver Vulkan ist?

---

Ja, die Verletzten und Toten sind tragisch.
Aber sowas wäre sowas von vermeidbar gewesen.

Würde es nicht ausreichen in sicherer Entfernung vom Schiff aus, meineswegen mit sehr guten Ferngläsern, diese Vulkaninsel zu betrachten?

Nee, man braucht den Nervenkitzel.
Genauso wie eine Fußballmanschaft, bestehend aus Kindern,
in eine Höhle gehen müssen.

Es gibt unzählige Beispiele über gefährliche Attraktionen,
die eigentlich nicht nötig sind.

Aber die Menschen brauchen eben den Nervenkitzel.
Immer weiter, immer höher und immer noch mehr.

Es ist einfach nur traurig und zugleich unverständlich für mich.

@ hans_im_glueck

Die Phlegräischen Felder wurden immer als "Ventil" des Vesuv gesehen, jedenfalls von den Einheimischen; das Problem ist aber, dass die ganze Gegend, auch das Meergebiet bis Ischia, inzwischen als Supervulkan eingestuft wird; und der ist aktiv und hochgefährlich.

Dagegen wäre ein Ausbruch des Vesuv geradezu harmlos.

Wir sind wirklich gut im Gefahrverdrängen - nicht nur als Touristen in Neuseeland, sondern noch viel mehr als Bewohner solcher hochexplosiven Zonen.

@ DrBeyer (16:37)

"Soweit ich informiert bin, werden sowohl das Vogtland als auch die Eifel sehr aufmerksam beobachtet."
------
Scheint so zu sein, dass Vulkane in D. nicht systematisch beobachtet werden. Da keine Ausbrüche in den nächsten Jahrhunderten befürchtet werden. Später mal eventuell in der Eifel. Es gibt hin und wieder hierzu einzelne Studien und sichtbare und fühlbare Aktivitäten (Gasblasen Laacher See, regelmäßig kleinere Erdbeben/Eifel). Forscher fordern systematische Beobachtung; ist wohl noch nicht gegeben (nötig?). Wissen Sie mehr darüber?

15:55 von hans_im_glueck

Auch im Vesuv beginnt sich eine unterirdische Magma-Kammer zu fuellen, die mit einem unterirdischen Gang auch mit den Phlegräischen Feldern und mit dem Ätna verbunden ist."
Der Ätna ist auf Sizilien. Das wäre ein seeehr langer Gang. Zum Stromboli ebenfalls. Bei den Phlegräischen Feldern könnte ich es mir von der Entfernung her vorstellen.

Bitte Wikipedia bemühen:
[[https://de.wikipedia.org/wiki/Phlegr%C3%A4ische_Felder]]

"Die nicht sichtbare, eingesunkene Caldera liegt zu zwei Dritteln unter Wasser und stellt einen von über 20 Supervulkanen auf der Erde dar. 2008 wurde entdeckt, dass die Phlegräischen Felder und der Vesuv in zehn Kilometern Tiefe eine gemeinsame Magmakammer besitzen."

Der Vesuv liegt (mehr oder weniger) in den Phlegräischen Feldern. So ist es kaum verwunderlich, dass diese in der Tiefe eine gemeinsame Magmakammer besitzen. Wenn das "ausbricht" ist bei anzunehmenden 500000 m³ Auswurf und Pyroklastischen Strömen von Neapel und Umgebung nichts übrig-

@ um 16:43 von Sisyphos3

Hallo Sysyphos3,
Verstehe nicht WELCHEN Teil des Satzes Sie NICHT verstanden haben!
„Mein Mitleid gilt den Touristen, die sich durch UNKENNTNIS in Gefahr gebracht haben.“
Die von Ihnen genannten Beispiele sind wohl eher ein Unfall.
Ein Vulkanausbruch fällt unter höhere Gewalt.
Ein deutscher Veranstalter hat hier eine Haftpflicht, dass es für diesen „Ausflug“ eine Entschädigung gibt (andere Tour oder Geld zurück)

MfG Lila Q

von den Vulkanologen ?

Demokratieschue... @
Wie wäre es mit selbstbestimmung und Eigenverantwortung?

Und nochmal meine Frage: Weölcher Retter soll als erstes dot hin gehn?

@Ist Wahr

"Es gibt hin und wieder hierzu einzelne Studien und sichtbare und fühlbare Aktivitäten (Gasblasen Laacher See, regelmäßig kleinere Erdbeben/Eifel). Forscher fordern systematische Beobachtung; ist wohl noch nicht gegeben (nötig?). Wissen Sie mehr darüber?"

Nein. Die Artikel/Dokus, die ich zu dem Thema gesehen habe, haben bei mir den Eindruck hinterlassen, als wenn die Erdbebenaufzeichnung der Eifel schon systematischen Charakter hätte, die Gasblasen mehr oder weniger auch. Aber jetzt, wo Sie es sagen: Ich meine, mich zu erinnern, dass dieses Projekt langfristig angelegt war, aber in der Quantität (Anzahl der Messstellen) nach Ansicht der Forscher deutlich ausgeweitet werden müsste.

@Ist Wahr

Und was das Vogtland angeht, ist es einfach zu lange her, dass mir der betreffende Artikel über den Weg gelaufen ist. Ich war damals aber sehr überrascht, weil es für mich neu war, dass es sich bei dieser Region überhaupt um einen Vulkan handelt.

Ich glaube, dort werden (zumindest im Rahmen sporadischer Studien) die Hebungen und Senkungen der Region beobachtet, die irgendwie mit dem Magmafluss zusammenhängen (oder so?).

Aber da ich wirklich nicht weiß, wie systematisch das erfolgt, muss ich zugeben, dass meine Formulierung, dass in Deutschland aufmerksam beobachtet werde, wohl etwas voreilig war.
Besser wäre wahrscheinlich gewesen zu sagen, dass in Deutschland durchaus ausbaufähig beobachtet wird.

18:59 von lila Q

auf deutsch noch mal
so doof kann kein Mensch nicht sein um zu wissen
dass an einem aktiven Vulkan stehend nicht ein gewisses Risiko birgt

@Ist Wahr

Und noch ein drittes ...

"Forscher fordern systematische Beobachtung; ist wohl noch nicht gegeben (nötig?). Wissen Sie mehr darüber?"

Es steht zwar aktuell nichts zu befürchten, aber nach meiner Erinnerung haben die Forscher sich nicht so weit aus dem Fenster gelehnt und von den nächsten Jahrhunderten gesprochen, die ruhig wären.
Auch angesichts dessen, dass sowohl Eifel als auch Vogtland durchaus mal wieder dran wären. Die letzten Ausbrüche sind schon recht lange her.

Nach meinem Eindruck fordern die Forscher die systematische Beobachtung insb. der Eifel schon recht intensiv.

@19:21 von DrBeyer

>>Auch angesichts dessen, dass sowohl Eifel als auch Vogtland durchaus mal wieder dran wären. Die letzten Ausbrüche sind schon recht lange her<<

So ist es, viele Vulkane sind überfällig.

... sei es Laacher-See-Vulkan, statistisch bereits ueber der Zeit, aktuell als „langzeit-schlafend“ eingestuft.

... Yellowstone, Alle 17.000 Jahre eine Supereruption - und die letzte war vor 26.500 Jahren, und viele mehr auf unserem Planeten.

vulkanausbruch-in-neuseeland-kaum-mehr-hoffnung#comment-

Lieber spax-plywood, Sie schreiben von messbaren Nuancen der Tageslängenschwankung. Und wo sich nix ausdehnen kann obwohl es das gern möchte, steigt einfach der Druck. Deswegen ist der Erdkern ja auch fest......"

Bitte erklären Sie uns Unwissenden den Zusammenhang von Vulkanausbrüchen und der damit verbundenen Tageslängenschwankung.

Außerdem, bitte =>wie haben Sie die "Festigkeit" des Erdkerns feststellen können? Oder ist dies nur Ihre =>Annahme ?

09. Dezember 2019 um 18:06 von Skywalker

"Ich habe Rettungsschwimmer- und Feuerwehrausbildung und war beim roten Kreuz KRKW Fahrer und bei den Rettungssanitätern; bin jetzt Ersthelfer im Labor (eigentlich Büro) und in der Betriebsfeuerwehr."

Vielen Dank für Ihren Einsatz.
Meine Ausbildung liegt nun auch zurück und ist leider nicht mehr für aktive Einsätze geeignet.
In dem Punkt, dass die Helfer vor Ort ihr Bestmögliches versuchen werden um mögliche Überlebende zu retten sind wir uns einig wenn ich die Kommentare richtig überblicke.

@ Dr.Beyer

Wie sagte vorhin @ Kokolores: "Wir sind wirklich gut im Gefahrverdrängen - nicht nur als Touristen in Neuseeland, sondern noch viel mehr als Bewohner solcher hochexplosiven Zonen." Womit ich jetzt nicht alarmistisch sein will, was die Vulkane u. d. gln. betrifft. Mich beschleicht nur oft, gerade nach solchen Ereignissen, das Gefühl dass wir im Alltag etwas "neben uns stehen"; weiß nicht, ob "Verdrängung" der geeignete Ausdruck ist. Deshalb fragte ich anläßlich der ausholenden Beiträge von @Demokratieschue..., was Sie diesbezüglich zu Deutschands ebenfalls vulkanisch. Untergrund sagen könnte. Ich glaube, wir wissen hierzu nicht genug und können nicht die Lage einschätzen. Wir lernten in der Schule, die Vulkane waren früher oder sind wo anders. Stimmt das auch?

Ist ein Vukanausbruch

auch in D. besonderst in der Eifel nicht auch möglich frage ich mich wenn ich an Neuseeland denke ? In der Erde " rumort " es ständig so habe ich es auch bei einem Besuch auf Island gesehen,. Es brodel und kocht im Erdinneren.

@20:07 von Ist Wahr

>>Ich glaube, wir wissen hierzu nicht genug und können nicht die Lage einschätzen. Wir lernten in der Schule, die Vulkane waren früher oder sind wo anders. <<

Jo, so ist das, unsere Lebenszeit - als Spezies moderner Mensch - auch über Jahrtausende hinweg immer lern- und wissbegierig, hat nun einmal wenig Einfluss auf die Erde außerhalb unserer Atmosphäre, sprich auf das Innere des blauen Planeten.

09. Dezember 2019 um 20:07 von Ist Wahr

"Wir lernten in der Schule, die Vulkane waren früher oder sind wo anders. Stimmt das auch?"

Bei uns wurde es am Rande erwähnt mit der Notiz, dass sie lange inaktiv sein. Es gab vor einigen Jahren aber auch schon Aufrufe in gefährdeten Gegenden den Cäsiumgehalt des Grundwassers zu messen, weil es als Indikator für erhöhte Aktivität gilt. Ob das durchgeführt wird weiß ich nicht.

/vulkanausbruch-in-neuseeland-kaum-mehr-hoffnung

Lieber MichlPaul, Sie schreiben : "Wenn weltweit Vulkane ausbrechen wird unsere CO2 Diskussion zur Farce, denn es gibt durchaus Vulkane die die Erde für Jahre in einen Winter versetzen können, bisher habe wir nur Glück gehabt."

Wenn ich Sie recht verstehe, dann müsste man nur einen =>"geeigneten Vulkan" sozusagen "impfen", dass er "gezielt" ausbricht, .....und der "Winter für Jahre" würde die böse Erderwärmung dann berechenbar drosseln.......... Ähhhhh?

@DrBeyer

Entschuldigung, der Punkt vorhin war ein Flüchtigkeitsfehler; war die letzten Stunden von anderen Dingen in Anspruch genommen. Und in diesem Beitrag wollte ich einen etwas anderen Akzent setzten, zum Phänomen Katastrophen, menschliche Reaktionen, Natur, Wissenschaft, Psyche u. menschliche Wahrnehmung, Behauptungen; bin nicht zufrieden mit dem was rauskam, war abgelenkt und unkonzentriert. Jetzt vielleicht nicht der geignete Augenblick - ein andermal.

@Ist Wahr 21:17

Ich glaube, dass ich Sie halbwegs verstanden habe.

Ist übrigens das gleiche Phänomen, das uns das Klima, in dem unsere Existenz erst möglich wurde, mit aller Gewalt zerstören lässt.

Solange ich nicht heute oder morgen unmittelbar betroffen bin, ändere ich es nicht.
Solange noch etwas Schnee am Südpol liegt, ist das Klima in Ordnung.
Solange die Lava noch nicht aus dem Laacher See spritzt, reichen doch ein paar ehrenamtliche Gasbläschenzähler ...

War es ungefähr das, was Sie meinten?

Darstellung: