Ihre Meinung zu: Klingbeil im Interview: "Über Themen reden - und zwar laut"

8. Dezember 2019 - 8:52 Uhr

Die neue SPD-Spitze will die Partei auf 30 Prozent bringen - aber wie realistisch ist das? Und welche Rolle spielt dabei Vizekanzler Scholz? SPD-Generalsekretär Klingbeil im tagesschau.de-Interview über Zweifel, Krisen und Aufbruchsignale.

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Kommentare

Die neue SPD-Spitze

Die neue SPD-Spitze will die Partei auf 30 Prozent bringen in dem sie Allen alles verspricht koste es was es wolle.

Links blinken, Rechts überholen

Ach was. Noch nicht einmal die rechten Seeheimer habe sie entmachtet und davongejagt. Die wollen nichts umsetzen.
Die wollen nur ihre potentiellen Wähler betrügen. So, wie sie es seit ca 100 Jahren immer wieder getan haben.
Das ist leider eine sozialdemokratische Tradition.
Wer hat uns verraten?
... immer wieder solche Spezialdemokraten.

Millionen Menschen warten auf die SPD

Wenn er sich da mal nicht täuscht.

Über welche Themen wollen die reden?

Meine Meinung nach ist der Drops gelutscht!

Reden hilft nicht mehr.

Vor 40 Jahren hätte eine ehrliche Debatte über Zukunftsthemen vielleicht noch etwas geholfen. Jetzt ist der Zug schon lange abgefahren. Wir sind nur noch Zuschauer unseres Untergangs.

Wir haben über mehrere Jahrzehnte unsere Erde über die Maßen ausgebeutet, vergiftet und unsere Lebensgrundlagen zerstört.

Die weiter wachsende Überbevölkerung verschlimmert die Situation weiter.

Alles nur um unseren Wohlstand, der uns mit Langeweile quält, zu erhöhen.

Jetzt einen politischen Smalltalk kombiniert mit Untätigkeit ist nicht so mein Ding. Andere mögen es spannend finden.

Ist nicht schön zu sterben und es wird sicherlich noch einige Panik aufkommen, aber was hilft es? Alle müssen einmal sterben. Die mit SUV und die, die sich keinen geleistet haben.

Eigentlich

Ist genug berichterstattet ueber den Parteitag einer 10 Prozent Partei.

Es war nicht revolutionaer. Eher altbacken. Alles mehr wirkt ein bischen langweilig.

nie wieder sPD

Die SPD ist schon viel zu laut. Aber ihre Einseitigkeit ist das Problem.

Beispiel:
Zwei Männer, einer gutaussehend und unproduktiv, der andere unattraktiv aber leistungbereit, sind scharf auf die gleiche Frau.

Die Frau kann natürlich selbst eintscheiden, wenn von den beiden sie will. Wenn da nur die SPD nicht wäre.

Die negativen Eigenschaften des 1. Mannes will die SPD durch Sozialleistungen kompensieren. Also gutaussehend+Sozialleistungen.

Die negativen Eigenschaften des 2. Mannes (unattraktive) interessieren die SPD nicht. Aber die positiven Eigenschaften (Leistungsbereit), werden durch die Umverteilung wertlos.

Die Frau wird sich jetzt für den gutausehenden Sozialleistungsbezieher entscheiden, statt vor den unattraktiven Nettosteuerzahler.

Das SPD Programm ist Diskriminierung pur.

Die Rückkehr zur Agenda 2010 würe wirklich sozial. Aber die SPD spaltet lieber die Gesellschaft mit ihrer Diskriminierung von Leistungswilligen Menschen.

Klingbeil selbst gehört zu

Klingbeil selbst gehört zu den prägenden Personen in der SPD für die nächsten Jahre, und er hat völlig recht: Die SPD hat sich personell neu aufgestellt, inhaltlich wieder erkennbarer links positioniert, steht zur Regierungsverantwortung, wenn die Union sich in drängenden politischen Fragen bewegt und nicht bei 2017 stehen bleibt. Die SPD hat dabei die harten Zeiten längst nicht hinter sich, denn in Zeiten von Industrie 4.0, Globalisierung, Digitalisierung und entfesselten Finanzmärkten stehen noch einige Transformationsprozesse an, wo sich die Sozialdemokratie klar und laut positionieren muss.

Es war einmal,

eine große Volkspartei die von 30% nicht nur träumte sondern sie auch erreichte, doch dann vergaßen die Parteiführer, dass auf lange Sicht die eigenen Posten dem Wähler nicht genug Gründe liefern die Partei noch einmal zu wählen. Die Partei stürzte ab! Gerade noch Rechtzeitig erinnerten sich die jetzigen Parteibosse jedoch daran, dass es vor vielen Jahren schon einmal eine Partei gab, die von 5 bis 10 Prozent Stimmanteil ziemlich komfortable gelebt hat, also beschloss man ein wenig Theaterdonner aufzuführen aber doch lieber in der warmen GroKo zu bleiben.

Grundsätzlich positiv !

Ich sehe die Entwicklung der SPD - anders als viele Kommentatoren im Blätterwald und den Online-Medien sehr positiv. Es ist schön, das die SPD nicht mehr zur CDU passen will. Denn das bedeutet, das die SPD nach der langen (und aus meiner Sicht schädlichen) Schröder-Ära ausbricht und wieder sozialdemokratisch wird.
.
Nun bliebe zu hoffen, die CDU wird wieder etwas konservativer, und schon hätten wir allesamt bei Wahlen wieder eine Wahl.
.
Der neue Weg ist dabei auch kein "Jein", sondern ein neuer Kurs den man nach dem verlassen der Groko einschlagen will und wird. Nichts anderes postuliert die CDU regelmäßig auf ihren Parteitagen auch, nur dort ist die Medienschelte nicht vorhanden. Woran liegt's? Ich denke, das eindreschen auf alles, was von der SPD kommt ist zu einer Standart-Unsitte geworden.

Träume darf

natürlich jeder haben, und das die SPD bisher leise ist, hab ich noch nie wahrgenommen.

" Alle wollen, dass die Partei wieder lauter wird. Dass die SPD selbstbewusst sagt, wofür sie steht, und dass wir schauen, was in der Regierung mit der Union möglich ist. "

Und was die SPD sich jetzt auf die Fahne geschrieben hat, muss jemand bezahlen, und zwar über Steuern.
Nun kann man das über die Neuen machen, per CO2 oder wie man das auch immer nennt, treffen wird es immer die SPD Klientel, die die Partei mit dem Programm ansprechen will.
Aber ich lasse mich gerne überraschen, ob die Rentner oder die jungen Singles mit der höchsten Steuerlast das auch so sehen.
Mal sehen wie die nächsten Wochen aussehen.

Das erinnert mich an den Slogan ...

.."jetzt ist Schulz.."! Bei allem Wohlwollen: so laut kann die SPD in keinem deutschen Wald pfeifen. Es hat sich ja auch nichts geändert. Der Vorstand ist um 1 P kleiner, aber was er spricht sorgt immer noch mehr für Unsicherheit und Verwirrung als für Klarheit. Wenn ich dann den sozialradikalen Ableger und Wendehals der Jusos sehe, ist mein letztes Vertrauen dahin. Ich halte es für Realitätsverlust bei den Genossen an zu nehmen, dass nach dem Wahltheater ...Zack... alles wie zu Brandts Zeiten sein sollte. Dreißig Prozent ... Dreißig ... also rd. 200% mehr als in jüngsten Umfragen? Bei dem desolaten Zustand braucht es keinen Demagogen um dem Bürger das Wunschdenken und die Illusion der Partei vor Augen zu führen. Hätten sie 15% + x aufgerufen ... hätte man sagen können da schimmert Realität durch.
Deutschland ist mir zu wichtig als es Fantasten zu überlassen. Und ich glaube, die meisten denken wie ich.

SPD, wie sie niemand braucht

"Ich merke, dass es in der Partei ein großes Bedürfnis gibt, über Themen zu reden, die die Menschen interessieren. Und zwar laut über diese Themen zu reden "

Die Menschen wollen Handeln sehen, keine weiteren Reklamesätze, die dazu da sind beim ersten Gegenhauch aus der CDU zu den Akten zu kommen. Geredet wird schon ein Jahrzehnt = unter 20%.

"Die wollen, dass wir wieder über die Kluft zwischen Arm und Reich, über die Rente... Pflegeberufe ... sprechen"

'Sprechen' und nicht tun, wollen 'die' sicher nicht.

"Wenn CDU und CSU... Politik für die Menschen zu machen, dann müssen sie mit uns... reden."

Reden und reden und reden... wenn die CDU nicht will.

"Der Vorstand bewertet die Gespräche,..."

Der Vorstand wird seine Posten behalten wollen, und genau dafür wie bisher alles tun.

SPD, eine Partei der Reden, der möglicherweise vieleicht umzusetzenden Themen.
Eine Partei, die nichts wirklich will, aber dafür gewählt werden. Eine Partei zum Vergessen.

Klingbeil's Aussagen

Er redet so, als ob nur die SPD wisse, was die Menschen wollen bzw. was sie bewegt... da täuscht er sich gewaltig (so wie sich die CDU da auch täuscht).
Die SPD wird froh sein müssen, nach der nächsten Wahl - egal wann sie stattfindet - in einer eventuellen Regierungsbeteiligung Juniorpartner zu sein; oder auf der Oppositionsbank Forderungen stellen zu können.

Nett.

Der feine Herr macht sich Gedanken, wie er seine Partei auf 30% kriegt. Interessiert kein Schwein, aber danke für Ehrlichkeit was wirklich wichtig ist - die Partei auf 30% kriegen!

Klingbeil im Interview...

Klingbeil: Millionen Menschen haben eine Erwartung an die SPD. Die wollen, dass wir wieder über die Kluft zwischen Arm und Reich, über die Rente oder über die Frage, wie wir die Pflegeberufe stärken können, sprechen.
###
Weiß Herr Klingbeil auch, das es die SPD war, die diese Situation an Millionen von Menschen erst ermöglicht hat ? Und nun von 30% und mehr reden liegt wohl fern der Realität. Diese Wähler hat die SPD verloren und gestern wurden die neuen Umfragewerte bekannt gegeben. 11% für die SPD... Soviel zu der Wählerzustimmung für die SPD...

das ist es ja gerade

Der Parteitag hat klar über diese Frage[Fortsetzung der GroKo] entschieden. Der Antrag für ein sofortiges Verlassen der Koalition wurde mit sehr deutlicher Mehrheit abgelehnt. Und zwar leider genau so, wie zu befürchten war.
Da haben sich monatelang viele Genossen den A... aufgerissen, um zu verhindern, dass der "Weiter-so"-Scholz und seinesgleichen an die Parteispitze kommen, man hat es geschafft, die Alternative durchzusetzen - sogar bei mir keimte ein Fünkchen Hoffnung auf -, nur um jetzt erneut Vorsitzende zu bekommen, die brav das erfüllen, was der Parteivorstand schon immer wollte. Ja kein Ausstieg aus der GroKo, ja kein Kurswechsel zurück zu einer starken Sozialdemokratie.
Der Wähler steht entsetzt und stuft die SPD umgehend von 14 auf 11% zurück, und in der Partei hat man den Schuss immer noch nicht gehört.
Ja heilige Einfalt. Denen ist nicht mehr zu helfen.

Interessant

Das Interview mit Herrn Klingbeil ist interessant. Auf dem Parteitag wurden neben echten SPD – Themen auch noch Themenpunkte verabschiedet, mit denen die SPD praktisch keine Wählerstimmen wird gewinnen können, beispielsweise Umweltthemen. Dieses Thema ist von den Grünen belegt, wenn die SPD sich hier zu sehr engagiert wird sie eher Wählerstimmen verlieren, als gewinnen. Wer 2.500 € brutto verdient, denk in erster Linie an höheren Stundenlohn und an eine Rente, die deutlich über der Grundsicherung liegt. Das weiß Herr Klingbeil auch und deswegen heißt es bei ihm nur noch: "Millionen Menschen haben eine Erwartung an die SPD. Die wollen, dass wir wieder über die Kluft zwischen Arm und Reich, über die Rente oder über die Frage, wie wir die Pflegeberufe stärken können, sprechen. Oder was wir für den ländlichen Raum tun können."
Ich habe Hoffnung.

Über Themen reden .... und zwar laut !

Da die SPD das jetzt möchte , warum ist das denen nicht eher eingefallen ? Eben , wie immer reinstes Geschwätz ohne jede Realität.
Nichts hat sich geändert, außer ein paar Gesichter. Das ist viel zu wenig, aber keiner merkt was und das ist wie immer !

Das wird ein langer Weg

"" Die neue SPD-Spitze will die Partei auf 30 Prozent bringen - aber wie realistisch ist das?""
#
Wenn es dann 20% werden, ist das schon ein Riesen Erfolg. Den Umfragen nach liegt sie derzeit bei 13 %.

@b_m, 9:27

Schon ziemlicher Unfug, Ihr Kommentar. Dass die SPD den Frauen ihre Partnerwahl vorschreiben will, wie kommt man auf solch einen Unsinn? Sind Sie bei den Frauen zu kurz gekommen, weil Sie fleißig waren? Ich nicht.
Über mein Aussehen will ich nicht urteilen, aber ich habe mein ganzes Leben lang gut verdient und habe mich von der SPD niemals dafür "diskriminiert" gefühlt. Warum auch? Weil Sie sich für Gerechtigkeit eingesetzt hat? Das hat mir nie geschadet. Ich brauche für mein Wohlgefühl nicht, dass es anderen schlechter geht als mir.
Ich habe übrigens eine schöne Frau ...

Liebe SPD ...

... wenn ihr weiter nur Verteilungspartei spielt, dann wird es wohl weiter bergab gehen.
Bäumt euch auf zu einer systemkritischen Partei. Ihr solltet der überbordenden Massenproduktion den Kampf ansagen und nicht den normalen Bürger mit einer sinnlosen CO2 - Steuer belasten.

@Thomas Maintal, 9:43

Es ist schön, das die SPD nicht mehr zur CDU passen will. Denn das bedeutet, das die SPD nach der langen (und aus meiner Sicht schädlichen) Schröder-Ära ausbricht und wieder sozialdemokratisch wird.

Das würde ich auf der Stelle unterschreiben, wenn es denn nur so wäre! Aber woher nehmen Sie diese Erkenntnis?
Ich habe den ganzen gestrigen Krankenhaus-Samstag mit dem Verfolgen des SPD-Parteitags auf Phönix und der Berichterstattung in den Medien verbracht und habe auf diesen von Ihnen begrüßten Neuanfang vergeblich gewartet.

09:07 von nie wieder spd ... Rechts überholen..

Sie haben Recht, "Rechts" ist überholt, trotzdem gibt es ja auch den umgekehrten Fall, diese Gesellschaft strotzt ja geradezu vor "Rechtsblinkern" - es gibt sogar welche, die sich für "Zukunftsfähig" halten und noch nicht gemerkt haben, das 1848 schon gelaufen ist - die sind noch auf dem Parkplatz, haben aber schon voll den Rückwärtsgang drin.
Außerdem, wer sich kurzfristig einen Koalitionsbruch erhofft hat, der glaubt auch, das sein ganz persönliches Wolkenkuckucksheim die Rettung der Welt darstellt. Niemand weiß besser als die Genossen, dat mut wat mut!

09:53 von Marcus2 ..wie sie niemand braucht..

Was soll das jetzt sein? in bisschen Frust Abbau, Stimmungsmache, oder ein einfacher Ausweis von Inkompetenz?
Er Augen hat zu sehen der Sieht, das man mit 10% -15% in der politischen Welt nicht allzu viel bewegen kann, drum muss man über Dinge reden, sich als Ansprechpartner anbieten und Ideen formulieren, man muss nämlich Anknüpfungspunkte suchen und Partner, sonst geht nämlich nichts. Vor dem "Tun" kommt also in jedem Falle das Rede (die Idee, die Rede, das Papier, der Entwurf etc.) das Tun, der Mangel an Rücksichtname auf Andere etc. pp. gehört zum politischen Instrumentarium von Despoten, nicht zu dem der Demokratie.
Das man dadurch mal etwas spät sein kann, das kann man beweinen, aber kaum ändern, zumindest nicht solange ein gut Teil der Gesellschaft sein Heil auf der Rechten sucht.

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

wenn man/frau liest, wie interessierte kreise hier nun die spd hochschreiben zu versuchen, um doch noch das wolkenkukuksheim aus rot-rot-grün umzusetzen. aber es wird ein traum bleiben. da können auch die kleinen kobolde nicht helfen

bei

realistischer Betrachtung hat sich Klingbeil beim Ziel für den von der SPD künftig zu erreichenden Stimmenanteil wohl um eine Null vertan.

10:48 von frosthorn

Nur ein Beispiel: Abkehr von Hartz 4, 3 Jahre ALG1, anschließend das Bürgergeld - ohne Kürzungen der Wohn/Heizungszulagen.
.
Mindestlohn erhöhen, Abkehr vom Fetisch "schwarze Null" usw
.
Und vieles weitere ist jetzt schon mal ein richtiger und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Emanzipation von den neoliberalen Seeheimer Kräften in der SPD hat gerade erst begonnen. Also warten wir die weitere Entwicklung ab. Von meiner Seite: Der Anfang ist gemacht und das ist grundsätzlich gut.
.
Damit werte ich politisch nicht die Forderungen im einzelnen, sondern die wieder einsetzende Vielfalt und Unterscheidbarkeit.

Umverteilung

Seit Jahren ist die SPD ausschließlich dabei, die üppigen Steuereinnahmen zu verteilen. Ihr Ziel ist wohl, immer mehr Menschen vom Staat abhängig zu machen. An die Menschen, die das alles täglich erwirtschaften, dafür zeigen sie wenig Interesse. Jetzt, da Scholz Finanzminister ist, wäre die Chance da, den steuerfreien Grundbetrag stark zu erhöhen und die Steuerprogression zu reduzieren.
Wenn jemand Steuern und die vielen Soziallasten bezahlen muss, hat er schnell die 50 % - Marke erreicht. Wie die hohen Sozialleistungen in der sich abzeichnenden Rezession finanziert werden, hat die SPD nicht auf ihrem Radar.

@Rumpelstielz, 10:55

Außerdem, wer sich kurzfristig einen Koalitionsbruch erhofft hat, der glaubt auch, das sein ganz persönliches Wolkenkuckucksheim die Rettung der Welt darstellt. Niemand weiß besser als die Genossen, dat mut wat mut!

Ich bin ja nun wirklich neuen Argumenten gegenüber immer aufgeschlossen. Aber hinter einer Plattheit wie "dat mut wat mut" ein Argument zu erkennen, schaffe ich nicht, da brauche ich schon ein bisschen mehr. Also, WARUM mut dat denn?

Reden und zwar laut ?

Die Themen über die man in Deutschland laut reden müsste wurden doch gerade von der SPD immer politisch korrekt vermieden , sei es die EU betreffend oder Themen wie Kriminalität , Terrorismus , innere Sicherheit , Sozialsystem und vieles mehr .
Stattdessen diskutiert man laut vor allem sehr gerne über sich selbst .
Und solange man kritische Diskussionen mit dem Argument "Hass und Hetze" abzuwürgen versucht ist in dieser Partei ein "lautes Reden" über wirklich wichtige Themen nicht möglich .
Die Umfragen bestätigen ja geradezu die völlig falschen Themenschwerpunkte der SPD .

@berg222

Völlig richtig , das abstruse dabei ist ja auch dass die Einkommensgruppen die die SPD für ihre "Wohltaten" immer mehr zusätzlich belasten will eigentlich das ehemalige Wählerklientel dieser Partei sind .
Man ist ja bei der SPD neuerdings schon mit einem besseren Facharbeitergehalt "superreich" .
Und dann wundert man sich über die Abwanderung der Wähler ....

Die neue SPD-Spitze will die Partei auf 30 % bringen

30 % ?
befürchte 3 % ist realistischer
oder wo soll das "linke" Potential herkommen
so ganz kampflos verzichten LINKE/GRÜNE darauf nicht

SPD lebt in Vergangenheit

Die SPD hat ihr Klientel verloren und merkt es nicht. Sie träumen immer noch vom Sozialismus. Die 80iger Jahre sind vorbei. Harz 4 Empfänger und das dazu gehöriges Klientel machen maximal 10% der Bevölkerung aus. Die Mittelschicht (neue Arbeiterklasse) kennt die SPD nicht mehr. Da diese Schicht nicht mehr von der SPD und anderen Parteien vertreten wird, wird aus Protest AfD und Grün gewählt. Mich ärgert, dass ich täglich im Stau stehe, die Bahn zu umständlich ist, schlechtes Mobilnetz und Internet habe und deshalb nicht von Daheim arbeiten kann. Mich ärgert dass die Politik erst an sich denkt und an ihre Posten. 709 Abgeordnete, lächerlich und keiner will es ändern. 2 Jahre muss die Kroko durchhalten, damit die Rentenansprüche gesichert sind. Keine Steuerreform für die Mittelschicht. Die SPD verteilt von der Mitte nach unten und von der Mitte nach oben.
Mein Rat - die SPD soll ihr Klientel wieder finden, ihre ehemaligen Wähler zahlen die Zeche. Es wäre leicht Wahlen zu gewinnen.

"Umvertelung" @berg222

Wenn jemand Steuern und die vielen Soziallasten bezahlen muss, hat er schnell die 50 % - Marke erreicht. Wie die hohen Sozialleistungen in der sich abzeichnenden Rezession finanziert werden, hat die SPD nicht auf ihrem Radar.

Offensichtlich genügt der von uns allen erarbeitete Wohlstand dafür, jedes Jahr ein paar Multimilliardäre mehr durchzufüttern, und zwar in der Regel so, dass die selbst dafür keinen Finger rühren müssen. Eigenartig, dass Ihnen hierfür das Wort Umverteilung nicht einfällt. Und da behaupten Sie, es sei nicht genug da, damit alle anständig leben können?

Ich traue der SPD durchaus 25+% zu

Aber dann sollte die SPD auch wieder ein Stück weiter nach links rücken, wie z.B. mit Kühnert.
Solange aber die Seeheimer, z.B. Scholz, noch an der Macht sind und das Sagen haben, traue ich der SPD keinen Millimeter über den Weg und werde diese Partei auch nicht wählen.

SPD will 30 % Wählerstimmen und Hartz-IV-Kürzungen bis zu 30 %

Die SPD möchte als "sozial"demokratische Partei 30 % der Wählerstimmen, indem sie an Sanktionen/Kürzungen um bis zu 30 % des Existenzminimums der Ärmsten der Gesellschaft festhält.

Was für ein "geniales", "soziales" Sozialstaatskonzept!

Na dann wünsche ich mal gutes Gelingen! Toi, toi, toi! xD

Auch in Zukunft

braucht es eine starke Sozialdemokratie bei den anstehenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Nur wird der Weg, alles über Umverteilen und Vorschriften regeln zu wollen nicht funktionieren. Die SPD war die Partei des Aufstiegsversprechens für Leistungswillige. So hat sie den Facharbeitern und auch Selbständigen ein Angebot gemacht, das noch unter Schröder zu mehr als 30% und der Kanzlerschaft führte. Natürlich muss sich eine sozialdemokratische Partei auch um Arbeitslose und Abgehängte kümmern aber nicht nur! Die Partei, in die ich eingetreten bin hatte auch die hart Arbeitenden im Blick

Wir brauchen die SPD

Dieses Land braucht die SPD und dieses Land braucht eine ausgleichende und solidarische linke Politik. Das kann nur von der SPD ausgehen.

Falsche Analyse

Das Hauptproblem der SPD ist, dass sie sich hat einreden lassen - hier sind ja auch einige daran beteiligt - ihr Problem sei die Agenda 2010 und man müsse selbige überwinden. Schröder ist nach der Agenda - an der nebenbei alle anderen auch beteiligt waren, die CDU/CSU sogar verschärfend - zwar knapp abgewählt worden, das aber immerhin mit mehr als 34 % der Stimmen. Es ist eine unerhörte intellektuelle Verrenkung, sich heute hinzustellen und 11 % bis 14 % mit Ereignissen erklären zu wollen, die eine Generation zurück liegen und nicht etwa mit dem zeitnahen und aktuellen Handeln. Ich verstehe überhaupt nicht, warum hier im Forum der SPD immer wieder ein strammerer Linkskurs empfohlen wird, anstatt sich diese Foristen vertrauensvoll der Linken zuwenden.

SPD bei 30 Prozent

Das Ziel ist ehrgeizig, aber realistisch. Zuerst demaskieren wir die AFD und holen uns die Stimmen zurück.

30% sind dank Karrenbauer locker drin

Die CDU sorgt schon dafür,
das es bei der SPD wieder bergauf geht.

Zu viele Erblasten

Die SPD hat nicht nur ein Problem mit dem Erbe von Schröder, auch Hartz IV genannt. Sie hat auch, genau wie die CDU, ein Problem mit dem Merkel Erbe, Migration. Es ist doch kein Geheimnis, die Arbeiter sind doch die, die unter der Masseneinwanderung am meisten leiden, deshalb wählen sie jetzt die AFD. Man kann die Wählerbewegungen doch hier nach jeder Wahl sehen.
Die SPD ist sogar eine treibende Kraft bei der Migration und verhindert ein härteres Durchgreifen.
Ich glaube diese Partei hat ihre Berechtigung verloren, jetzt von 30% zu sprechen ist schon ein Zeichen von Realitätsverlust.
Wenn sie in der Groko bleiben gehen sie noch mehr unter, übrigens ein Erbe von Schulz und Steinmeier.
Vorm rausgehen haben sie Angst, denn nach drei Koalitionen haben sie das selbstständige Gehen verlernt.
Die SPD hat fertig.

Ehrgeizig

Die SPD tut sich schwer mit den sozial Abgehängten, muss aber versuchen auch die zu erreichen.
Sie ist die Partei für sozial engagierte Menschen, die noch hungrig sind, ehrgeizig und noch was vom Leben erwarten. Die SPD ist die Partei derer, die mitten im Leben stehen.
Vorwärts SPD.

Am 08. Dezember 2019 um 12:29 von sozial demokr links

" Wir brauchen die SPD

Dieses Land braucht die SPD und dieses Land braucht eine ausgleichende und solidarische linke Politik. Das kann nur von der SPD ausgehen. "

Also wenn ich als Wähler Links will, dann nehme ich das Original, weil die wenigsten Schluss machen mit der ganzen Rüstung und den Einsätzen im Ausland und so weiter.

Dafür brauche ich dann die SPD nicht mehr, beide haben einen gewissen Nachteil, jemand muss die Wohltaten bezahlen können.

Mit dem, was der Parteitag

Mit dem, was der Parteitag beschlossen hat, sind 30 % jedenfalls nicht zu erreichen. Meines Erachtens sind zum Beispiel die Beschlüsse zur Steuer nicht zielführend. Richtig wäre eine deutlich erhöhte Erbschaftssteuer, um die leistungslose Vermögensbildung einzuschränken, dafür dann aber keine Vermögenssteuer. Richtig wäre eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf wirklich hohe Einkommen, dafür eine Entlastung der Mitte (der Bereich Facharbeiter). Dann müsste man sich regulierend um die ganzen überflüssigen Geldabgreifer im Finanzsektor kümmern. Und man muss diejenigen Manager, die für sich wegen großer Verantwortung große Einkommen rechtfertigen wollen, auch tatsächlich in Verantwortung nehmen.

Ich könnte die Liste lange fortsetzen.

Was will diese SPD?

Will sie den CO 2 Preis erhöhen , damit Familien ihre Kinder nicht mehr zum Sport fahren können .
Warum muß eine angeblich soziale Partei , Familien mit Kindern das antun .

Konsequenz zeigen

... indem sie an Sanktionen/Kürzungen um bis zu 30 % des Existenzminimums der Ärmsten der Gesellschaft festhält

Na hoffentlich. Denn diese Kürzungen kann jeder Betroffene durch ein Mindestmaß an Kooperation und gutem Willen leicht umgehen. Und das ist er der Gesellschaft auch schuldig.

Welche Themen denn?

So so, der Klingbeil will als also über Themen reden, die das Volk interessieren, und zwar laut! Welche Themen meint er? Wenn man seriösen Umfragen folgt, wären das die Migrationskrise, die "Energiewende" und ihre volkswirtschaftlichen Folgen, Klimapanik und fehlender Wissenschaftsdiskurs, drohende CO²- Steuern, Benachteiligung der Berufspendler, "Bankenrettung" und Zinspolitik zu Lasten deutscher Sparer, Versicherter und Rentner, die politisch heraufbeschworene Automobilfeindlichkeit und Verlust von Arbeitsplätzen, marode Infrastruktur und andere politische Highlights von Groko und Co. Von all dem lese ich da aber nichts. Meint er vielleicht ein anderes Volk?

Vor dem Arztbesuch

KK hat ja zum Arztbesuch aufgerufen, um dort die Belegschaft von den Visionen der SPD zu überzeugen. Wo sind diese? Immer nur auf die GK, die CDSU und die Medien zu gucken bringt nix. Wo ist die Vison, die die EU klimapositiv und zur aktiven Friedensmacht machen kann? Wie wird Europa sozial, für jede*n erfahrbar im täglichen Leben? Wie soll eine europäische Wirtschaft in 30 Jahren aussehen? Was ist mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, ohne das es nicht gehen wird? Herr Klingbeil hat viel zu tun - das ist eine richtige Herausforderung.

no way

„Die SPD muss wieder die Partei der Verteilungs!!gerechtigkeit werden“, forderte Borjans
Gemeint ist ,versteht sich,das Geld der anderen.
Mit Planwirtschaft zurück nach vorvorgestern
der Rest ist totalitärer Kontrollstaat..
deswegen am Besten ohne Bargeld was?

@frosthorn

"Offensichtlich genügt der von uns allen erarbeitete Wohlstand dafür, jedes Jahr ein paar Multimilliardäre mehr durchzufüttern, und zwar in der Regel so, dass die selbst dafür keinen Finger rühren müssen. "

Können Sie mir das mal genauer erläutern wie ich als Steuerzahler einen Multimilliardär "durchfüttern" muss ?
Ich habe jedenfalls noch keinen gesehen der Sozialleistungen beantragt hat .

Hartz 4 war ein Peitschenhieb für den Sozialstaat

Praktisch werden damit Menschen der Willkür preisgegeben (hoher Prozentsatz erfolgreich angefochtener Entscheidungen, Verfassungswidrigkeit, Schamlose Ausnutzung durch Niedriglohnmarkt, Ungerechtigkeit bei jahrelangen Zwangseinzahlungen in Arbeitslosenversicherung etc.). Solange die SPD dieses Ungetüm des Neoliberalismus in Deutschland nicht ausmerzt, ist sie praktisch für weitere Kreise ihrer alten Wähler nicht wählbar; aus gutem Grund, wie mir scheinen mag. Die Halbherzigkeit ihrer Beschlüsse zeigt: sie hat nicht verstanden. Hier hülfe nur radikaler Umschwung, weg mit den zugehörigen Köpfen und ein deutlich vernehmbares mea culpa.

Altes Sprichwort?

Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.
*
Hoffentlich wird das Echo deutlich, für die zuverlässige Einwochen-Groko raus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pfeifen_im_Walde

Statt sich der Bedrohung zu stellen oder die Gefahr zu umgehen, versucht sich die Person durch das Pfeifen einer Melodie Mut zu machen – zum Beispiel ein furchtsames Kind, das pfeifend einen dunklen, bedrohlichen Wald durchquert. Verhaltensbiologisch dient das Pfeifen dabei als Geräuschmarkierung, wie es bei der Revierabgrenzung üblich ist, und soll Raubtiere, die dem Menschen gefährlich werden könnten, auf Distanz halten.
*
Durch das Signalisieren des Revieranspruchs wird von eigener Unterlegenheitsangst abgelenkt.

Eine andere Erklärung für dieses Verhalten ist, dass Musik die Aktivität der Amygdala hemmt. Diese spielt eine Rolle bei der Entstehung von Angst.

13:02 von Blind Faith

"Mit Planwirtschaft zurück nach vorvorgestern
der Rest ist totalitärer Kontrollstaat.."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Was macht es für einen Sinn, der SPD etwas zu unterstellen, was mit absoluter Sicherheit zu 100 % falsch ist?

Mir wird angst und bange vor den so uninformierten Wählern.

13:05 von John Koenig

@frosthorn

"Offensichtlich genügt der von uns allen erarbeitete Wohlstand dafür, jedes Jahr ein paar Multimilliardäre mehr durchzufüttern, und zwar in der Regel so, dass die selbst dafür keinen Finger rühren müssen. "

Können Sie mir das mal genauer erläutern wie ich als Steuerzahler einen Multimilliardär "durchfüttern" muss ?
Ich habe jedenfalls noch keinen gesehen der Sozialleistungen beantragt hat
////
*
*
Die Neidbeträge werden bei den Gleicheren überhaupt nicht erwirtschaftet.
*
Wenn hier Firmenvermögen klassenkämpferisch verteilt wird, erleidet es die Inektivität der VEBs.
*
In deren System funktionierte es zumindest mit der Bildung.
*

Auf 30 Prozent?

Warum nicht auf 50 Prozent? Oder 95?

Verstehe ich mal wieder nicht.

Oder haben die Genossen Angst, dass ihnen dann das Programm einläuft?

09:13 von IBELIN

"Eigentlich

Ist genug berichterstattet ueber den Parteitag einer 10 Prozent Partei.

Es war nicht revolutionaer. Eher altbacken. Alles mehr wirkt ein bischen langweilig."

Die Berichterstattung richtet sich an politisch interessierte Menschen.

Wenn man unterhalten werden will, gibt es jede Menge Alternativen.

Da irrt Habeck

Das ist kein "Weiter so", sondern ein Rückschritt in die Zeit Willy Brandts. Zwar nicht ganz falsch, aber trotzdem überholt. Etwas mehr "Demokratie wagen" ist völlig OK, aber eben auch Altes "neu denken". Die Debatte zur Stahl-Produktion war zB völlig antiquiert: Gullideckel kann man in D. nicht mehr gießen: hierzulande muss man Spezialstahl herstellen und gießen. Nur das sichert AP. Der Aufbruch in zeitgemäße Sozialdemokratie ist nötig. Die Linke macht's vor zB bei Cum-Ex-Betrug und Millisekunden- Computerhandel, bei soz Gerechtigkeit usw. Immerhin: ein bisschen davon ist bereits zu sehen. Hätten sie mal vor knapp 2 Jahren den Schulz machen lassen: der war schon auf der richtigen Spur, der Hype gab ihm recht - aber ungenutzt Zeit durch das falsche Personal verplempert. Mal sehen, wie das nä Wahlprogramm aussieht, ob man SPD wählen kann oder ob das Programm wieder durch die Angsthasen und Marketing-Fuzzies bis zur Unkenntlichkeit weichgespült wurde.

@Ingo hamann, 12:44

"... damit Familien ihre Kinder nicht mehr zum Sport fahren können ." -
Wie wäre es, wenn man die Kinder zur Abwechslung Mal nicht mit dem SUV zum Sport fahren würde, sondern die Kinder das Fahrrad nehmen würden? Zwei Fliegen mit einer Klappe: kein unnötiger CO2 Ausstoß und Sport schon auf dem Weg zum Sport. (Und noch Geld gespart.)

12:55 von roca remeed

Sie vergaßen noch das Schließen von Krankenhäusern zu erwähnen, weil sie keinen Gewinn erwirtschaften.

09:39 von Bruchpilot

Es war einmal,

eine große Volkspartei die von 30% nicht nur träumte sondern sie auch erreichte, doch dann vergaßen die Parteiführer, dass auf lange Sicht die eigenen Posten dem Wähler nicht genug Gründe liefern die Partei noch einmal zu wählen. Die Partei stürzte ab! Gerade noch Rechtzeitig erinnerten sich die jetzigen Parteibosse jedoch daran, dass es vor vielen Jahren schon einmal eine Partei gab, die von 5 bis 10 Prozent Stimmanteil ziemlich komfortable gelebt hat, also beschloss man ein wenig Theaterdonner aufzuführen aber doch lieber in der warmen GroKo zu bleiben.
////
*
*
Und keiner will erkennen, das 1989 nicht nur die DDR, sondern jede sozialismusähnliche Vision* ins Insolvenzverfahren ging.
*
Das aber mithilfe kapitalistisch erwirtschafteter Gelder bis heute verschleppt wurde.
*
(denn den reinen gibt es ja nicht)

Der hat sich in der

Der hat sich in der Kommastelle vertan...nicht 30 sondern 3,0 %

Können Sie mir das mal

Können Sie mir das mal genauer erläutern wie ich als Steuerzahler einen Multimilliardär "durchfüttern" muss ?

Ach, dachten Sie, Milliardäre haben ihr Geld nicht aus dem Wirtschaftskreislauf? Doch? Dann noch eine Frage: wie kommt es wohl in diesen Kreislauf hinein? Richtig: durch Wertschöpfung. Jemand arbeitet dafür. Das funktioniert aber nur deshalb, weil die allermeisten nicht annähernd das herausbekommen, was sie hineingeben, andere hingegen ein vielfaches.
Dass man das noch erklären muss.

Über Themen reden

Reden bringt nicht weiter, wenn Entscheidungen erforderlich sind.

12:35 von Karl Klammer

30% sind dank Karrenbauer locker drin

Die CDU sorgt schon dafür,
das es bei der SPD wieder bergauf geht.
////
*
*
Aber Merz ist ja nicht drin.
*
Der gehört ja zur Minderheit der Unternehmer.
*
Der einzigen Minderheit die in Deutschland noch beschimpft werden darf.
*
Weil es mit VEBs* und CoOP und NH so gut klappt?
*
Jetzt auch noch mit Halbwertzeiten von einer Woche.

zu extrem...

Zu extrem radikal linker Kurs. So eine Partei existiert bereits, lt. Umfragewerte allerdings auch ziemlich weit unten im einstelligen Bereich. Mit Esken / Walter-Borjans werden sie keinen Blumentopf gewinnen, m.M.n. keine Personen, die man in Erinnerung behält, sondern sehr blasse Figuren irgendwo am Rand. Was will die SPD denn noch in der Groko? Von der Mitte scheinen sie sich verabschiedet zu haben. Sie sollten besser heute als morgen abtreten, anstatt jetzt dauernd das Damaklus-Schwert über der Groko hängen zu lassen. Denn die ständige Frage nach dem Austritt, ja, nein - ehrlich, die nervt.

Trefflich formuliert!

"Über Themen reden" ist nicht gleich handeln. Aber das merkt ja niemand. Und auch die Lautstärke hat nix mit Umsetrzung zu tun.

@John Koenig

Zitat:"Können Sie mir das mal genauer erläutern wie ich als Steuerzahler einen Multimilliardär "durchfüttern" muss ?"
Klar, Herr Koenig: Der lässt Rechnungen schreiben, die entweder direkt an den Staat gehen (z.B. Flughafen Berlin, Stuttgart 21,...) - oder auf staatliche Regelungen gestellt werden: Krankenhäuser, Reha, Bauunternehmen mit dämlicher Dämmung uswusw.

@Treualp1 08:54

Versprechungen für Alle finanziert von allen Normalbürgern.
Geben u.Nehmen!

Jetzt meckern hier schon wieder diejenigen...

...herum, die die sPD lieber in der Versenkung sehen wollen.
Und warum? Weil das was die sPD vorhat eben Geld kostet.
Vor allem im Bereich des Umweltschutzes

---

Ja, man braucht Geld um schaffen zu können. Da kommen wir als Gesellschaft auch nicht drum herum.
Ich selber gelte in der Gesellschaft als arm, da ich Grundsicherung erhalte,
die nun wirklich nicht als üppig bezeichnet werden kann.
Aber wenn ich durch den CO2 Preis etwas effiktives für unsere Welt tun kann,
dann akzeptiere ich das.

Und was spricht denn dagegen, wenn die sPD endlich wieder
zur SPD werden will?

Garnichts, im Gegenteil.

Ich vermisse seit vielen Jahren die SPD,
die ich vor 2005 immer gewählt habe und es ab 2005 nicht mehr konnte,
die als Gegenpol zur CDU/CSU & FDP stand.
Die AfD kann ich nicht als eine demokratische Partei Deutschlands anerkennen und auch einen Teil der Wähler nicht, da diese z.B. vorher die NDP gewählt haben.

Also laßt der SPD ein wenig Zeit (<1 Jahr) u. wir werden sehen was

13:11 von AufgeklärteWelt

Hartz 4 war ein Peitschenhieb für den Sozialstaat
Ungerechtigkeit bei jahrelangen Zwangseinzahlungen in Arbeitslosenversicherung etc
.
was meinen sie ?
berechtigen 30 Euro einige Jahre lang in die Arbeitslosenversicherung
eine ewige Leistung daraus ?

und Hartz4 ?
wer arbeitslos wird erhält nicht Hartz4 der kriegt bis zu 18 Monate lang Arbeitslosengeld
erst dann gibt es Hartz4 um seinen Eifer sich nen Job zu suchen zu unterstützen

haben sie nicht den Eindruck dass es etwas übertrieben wird
mit den sozialen Geschenken, irgendwer muß das ja auch bezahlen

12:44 von Ingo hamann

Will sie den CO 2 Preis erhöhen , damit Familien ihre Kinder nicht mehr zum Sport fahren können .
.
warum laufen die nicht zum Sport
benutzen nicht das Hinfahren schon als teil des Sportprogramms

um 09:43 von Thomas Mainthal

>>"Der neue Weg ist dabei auch kein "Jein", sondern ein neuer Kurs den man nach dem verlassen der Groko einschlagen will und wird. Nichts anderes postuliert die CDU regelmäßig auf ihren Parteitagen auch, nur dort ist die Medienschelte nicht vorhanden. Woran liegt's? Ich denke, das eindreschen auf alles, was von der SPD kommt ist zu einer Standart-Unsitte geworden."<<

Also ich persönlich halte von dem von der SPD auf deren Parteitag beschlossenen Vorschlag das niemand mehr arbeiten braucht (Bürgergeld, Kindergrundsicherung) überhaupt nichts. Das ist weder gut noch seriös.

Wie sieht Klingbeils Meinung denn aus wenn?

Wie sieht Klingbeils Meinung dann aus wenn die SPD Ihre Talfahrt beibehält oder gar noch beschleunigt und dann vielleicht früher oder später abgewickelt wird? Kann man dann das Tafelsilber der SPD (z.B. Überdimensionierter Protzbau von Parteizentrale in Berlin) im Internet ersteigert so wie damals bei den Air Berlin Relikten?

10:29 von frosthorn

« Der Antrag für ein sofortiges Verlassen der Koalition wurde mit sehr deutlicher Mehrheit abgelehnt … Und zwar leider genau so, wie zu befürchten war … Ja kein Ausstieg aus der GroKo, ja kein Kurswechsel zurück zu einer starken Sozialdemokratie … Ja heilige Einfalt. Denen ist nicht mehr zu helfen.»

"Mal angenommen", die SPD verließe die GroKo … unverzüglich.
Gäbe es nicht sehr bald Neuwahlen.
CDU ist ja auch "was desorientiert", was Personalien angeht.

Neben der Frage: "Wie Sozialdemokratie?"
Muss die SPD ja auch beachten:
"Wie Sozialdemokratie praktisch umsetzen?"
Und mit wem zusammen das tun.

Bis zur regulären Wahl 2021 sind knapp 2 Jahre.
Kann SPD auch bei Verbleib in der GroKo "mehr Sozialdemokratie fordern".
U.a. bei Mindestlohn, oder sog. "Bürgergeld".
Muss die CDU sich mit auseinander setzen.

Je nachdem, wen die CDU für 2021 als Kanzlerandidaten benennt.
Könnte es der bessere Weg der SPD sein, in der GroKo "abzuwarten".
Bei stärker offensivem Auftreten eigener Themen.

re boris.1945

"*
Aber Merz ist ja nicht drin.
*
Der gehört ja zur Minderheit der Unternehmer.
*
Der einzigen Minderheit die in Deutschland noch beschimpft werden darf."

Nicht die einzige. Die Minderheit der Politiker darf auch beschimpft werden.

Von Ihnen jedenfalls täglich.

Laut ist out

Ich bin Motorradfahrer und fahre u.a. Harley Davidson. Gerade diese Maschinen sind dafür bekannt, das sie sich u.a. über die Lautstärke der Auspuffe definiert haben. Das ist aber vorbei. Anstatt laute Krawall-Tüten ist jetzt ein leiserer (für die Umwelt erträglicher) sonorer Bass gefragt (kommt bei den Menschen besser an). Mir scheint das Herr Klingbeil immer noch der gestrigen Krawall- (auch Prollfraktion) genannt, angehört? Laut ist out.

13:38 von Boris.1945

« Weil es mit VEBs* und CoOP und NH so gut klappt?»

Was hatte denn die SPD mit den VEBs in der Ex-DDR zu schaffen …?
Mehr als Pinguine mit Sanddünen-Surfen in der Sahara …?

Außerdem: Gibt es VEBs, CoOP, und die NH überhaupt noch?
Wenn ja, warum "klappt es immer noch so gut" …?

Tja

Wie heißt es bei Platon: Demokratie begünstigt die Lauten, nicht die Schlauen.

13:37 von Kein Einstein

"Über Themen reden

Reden bringt nicht weiter, wenn Entscheidungen erforderlich sind."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Soll also das Los entscheiden?

Dann muss man natürlich das Für und Wider nicht mehr ausdiskutieren.

die SPD hat fertig

Die SPD ist jahrelang dem links-grünen Zeitgeist hinterhergelaufen -mehr
Migration, immer noch mehr Sozialleistungen, usw. -, und hat darüber den brav arbeitenden Bürger vergessen. Das rächt sich jetzt.

Man braucht nicht Politikwissenschaft studiert zu haben, um zu wissen, dass die SPD vollkommen fertig ist. Da nützen auch in der letzten verzweifelten Hysterie weitere "Freibier für alle"-Sozialgeschenke nichts mehr.

Das global wichtigste Thema ist der zügellose Bevölkerungszuwachs, kein einziges Wort dazu auf dem Parteitag.

13:54 von DeHahn

<< "Über Themen reden" ist nicht gleich handeln. Aber das merkt ja niemand. Und auch die Lautstärke hat nix mit Umsetrzung zu tun. <<

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Die Lautstärke hat damit zu tun, was beim Bürger ankommt.

Das war doch der Punkt. Stilles Handeln, ohne großes Trompeten, DASS gehandelt wurde, merkt der Bürger nicht.

Das hat die SPD realisiert. Also muss man dem Bürger alles ins Ohr brüllen, was getan wurde.

@13:25 von Sausevind

""Ist genug berichterstattet…..Alles mehr wirkt ein bischen langweilig.""
"Die Berichterstattung richtet sich an politisch interessierte Menschen. Wenn man unterhalten werden will, gibt es jede Menge Alternativen."

Halte mich fuer politisch interessiert, glaube aber, dass bereits alles gesagt wurde.

13:28 von Barbarossa 2

"Sie vergaßen noch das Schließen von Krankenhäusern..." -Richtig! Sie wissen ja, dass die besondere Art der Ökonomisierung des deutschen Gesundheitswesens maßgeblich mit den sogenannten Reformen von 2006 und 2015 eingeläutet wurde - unter Regierungsbeteiligung der SPD. Das wird denn wohl zu den politischen Handlungsfeldern der SPD gehören, für die die neue Spitze dieser "sozialen" Partei Kontinuität verspricht. Sei´s drum - wir kennen das soziale Wesen dieser einstigen Arbeiterpartei sehr genau.

um 13:38 von Boris.1945

>>
Aber Merz ist ja nicht drin.
*
Der gehört ja zur Minderheit der Unternehmer.
*
Der einzigen Minderheit die in Deutschland noch beschimpft werden darf.
<<

Wenn ich es richtig sehe, war Friedrich Merz in seinem gesamten Leben niemals Unternehmer, es sei denn, Sie würden auch Anwaltstätigkeit zum Unternehmertum zählen. Eine eigene Kanzlei hatte er allerdings auch nicht. Sie leigen hie ralso genau so falsch, wie Sie immer wieder versuchen, die Coop- und NH-Proble der SPF anzudichten.

Alles schon vergessen?

Die SPD war ja von 2013 - 2017 in der Opposition.
2013: mit Peer Steinbrück als K-Kandidat
(den die eigenen Genossen schändlich im Regen stehen lassen haben) erreichte sie 25,7 %. Das wäre heute ein Traumergebnis.

Nach 4 J. Opposition erreichte sie nur noch 20,5 %. Also, es liegt doch nicht daran, dass man in der Opposition ist, sondern es liegt an den THEMEN.
Wenn man nur noch den links-grünen Zeitgeist hinterherläuft, die eigene, jeden Tag brav arbeitende Wählerschaft vergisst, darf man sich nicht wundern.

D hat die höchsten Sozial-Ausgaben jemals. Was ist die Antwort der SPD? Noch mehr Sozialgeld für alle!!!

Die SPD hat den Schuss nicht mehr gehört. Inden man die Linke noch links überholt, kommt man natürlich spielend auf 30 %.
Lachnummer!!!

Merckern über die SPD ?

Schlicht nicht notwendig. Die SPD meckert und hadert öffentlich seit Jahren mit sich selbst.
Ständig wird das neue Heil versprochen, dass dann auch die Wähler zurückbringen soll. Nur passiert das leider nie...

Die Wähler sind es wohl leidlich müde, und das sieht man auch in den Kommentaren hier.

Wie kann man ernsthaft erwarten, glaubwürdig...

...eine Neuanfang zu vermitteln,
wenn nicht einmal der bisher auf
komplett anderer Linie "schwörende"
Generalsekretär der Partei durch
einen den neuen Kurs der Partei
repräsentierenden Generalsekretär
ausgetauscht wurde?!?
Letztlich wirkt doch vieles wie
"neuer Wein in alten Schläuchen";
entsprechend sind auch die neuen
Umfragewerte...!!

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