Ihre Meinung zu: SPD-Parteitag: Seit an Seit - mal ohne Streit?

6. Dezember 2019 - 19:51 Uhr

Die neue SPD-Spitze beschwört alte demokratische Werte - und stößt damit auf geteilte Resonanz. Trotz aller Skepsis stellt sich die Partei hinter die Neuen - Hauptsache Aufbruch. Von Wenke Börnsen.

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Kommentare

Hurra

Es geht voran

Übrig bleibt eine Ansammlung

Übrig bleibt eine Ansammlung von Funktionären, die aus Konzeptionslosigkeit einer neuen, im Grunde aber alten und inzwischen reaktionären Idee folgen werden, die von den Jusos aus der Giftküche der Geschichte gewonnen wird. Klar, die SPD ist auf dem Weg, eine kommunistische Partei zu werden und die Linke noch links zu überholen. Ihren Wirklichkeitsverlust sucht sie im Delirium der Phrasen zu vergessen. Sie ist intellektuell auf dem Niveau eines Call-Centers angekommen. Deshalb ist die Wahl von Kevin Kühnert zum Parteivize nur konsequent. War die KPD nicht einst eine Abspaltung der SPD? Heute existiert nichts mehr, von dem sich radikale Parteimitglieder abspalten müssten, sie haben die Partei übernommen.
Schrieb doch Karl Marx in „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“: „Hegel bemerkt irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen hinzuzufügen: das eine Mal als große Tragödie, das andre Mal als lumpige Farce.

Seit an Seit - mal ohne Streit?

Die neuen Köpfe haben ein Problem, die vor ihnen haben nicht fertig, das Gerüst steht noch nicht, aber aufhängen möchte man sich daran. Es braucht einen griffigen Satz - "wir wollen Demokratie wagen" z. B. oder "wir werden sie zu verteidigen suchen" sicher es gäbe anderes, aber etwas müsste man aufgreifen, Köpfe allein genügen nicht und die weitschweifigen Litaneien in den Anträgen zum Parteitag klingen eher öde und ermüdend als Hoffnung weckend und aufmunternd.

Nun ja

Es ist bitter, dass die SPD in so wichtiger Stunde nicht auf die klugen Worte hörte, die einer ihrer Mitbegründer Ferdinand Lassalle (1826 – 1864) sagte: „Alle große politische Aktion besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“
Die Wähler sind nicht dumm. Sie werden der SPD ihren Verrat, ihr Verschweigen und Bemänteln nicht verzeihen. Es ist schade um die SPD. Sie war eine große Partei.

Bis gestern hörte sich das anders an

Die SPD dreht sich nur noch um sich selbst und um ihre Angst vor Machtverlust. Anscheinend gilt heute nicht mehr, was gestern noch Konsens war.
Sind Esken/NoWaBo nicht angetreten, um aus der GroKo auszusteigen oder hab' ich das geträumt? Nicht dass ich es mir wünschen würde. Aber kann das Team jetzt umschwenken, ohne dass die Mehrheit ihrer MitgenossInnen sich veralbert fühlt? Damit kann man doch die Partei nicht einen! Und Glaubwürdigkeit nach außen kann man so auch niemandem vermitteln.

Und K.Kühnert, dieser noch jugendlich wirkende Hoffnungsträger, hat zwar rhetorisch einiges drauf, aber er hat als "abgebrochene Student" nicht genug Tiefe und Kompetenz, um die Klientel einer Arbeiterpartei zu überzeugen. Sein Gehabe erinnert etwas an den 100%igen.

Da helfen auch die vielen SPD-nahen Medienmenschen beim ö-r Fernsehen nicht: Die SPD gibt ein trauriges Bild ab. Verzweifelt, unglaubwürdig, an der Macht klebend.

Schaut auf Eure WählerInnen, auf die Menschen, deren Hoffung Ihr wart.

Vergiss es!

Die SPD kann Kandidaten und Programmatiken aufstellen wie sie will, sie wird nicht mehr hinreichend gewählt, weil sie historisch gescheitert ist. Dabei ist nicht das ehemalige Führungspersonal der schlimmste Knackpunkt, sondern dass die Basis dies hat mit sich machen lassen. Wer jetzt noch SPD-Mitglied ist, muss sich nach seinem Gesundheitszustand fragen lassen.

Dazu kommt, dass man in der SPD nicht die geringste Ahnung von makroökonomischen Aspekten hat.

Super!

Ich bin mir sicher das die SPD bei den nächsten Bundestagswahlen 5Prozent max. erreichen wird. Spätestens in 10 Jahre ist die SPD ganz Geschichte und das ist gut so für unser Land. Seit Schröder haben diese Leute nur Mist für unser Land gebracht. Von Hartz4 an, Riester bzw. Rürup Rente, Rente mit 67, etc... diese Partei hat sowas von fertig und das ist gut so.

Die SPD sollte vielleicht endlich mal lernen

dass sie sich auf den Versammlungen nicht selbst belügen sollte.

Für linke Politik gibt es keine Mehrheit. Nicht weil es an Angebot mangelt, sondern weil die Menschen nicht davon überzeugt sind, dass die Umsetzung dieser Politik gut für sie ist.

Außerdem hat die SPD selbst noch damit zu kämpfen, dass die Bilanzen in den Ländern wo Sie regiert in Sachen Bildung, Wirtschaft und Soziales keine Meisterleistungen vollbracht hat.

Und auch wenn es manchen mit linkem politischen Hintergrund das Herz wärmt, wie gerade in Frankreich gestreikt wird: Frankreich steht nicht so gut da dass man das als Vorbild nehmen kann. Das war übrigens vor Hartz 4 anders herum.

Ich würde de SPD nur einen guten Rat geben: Vergesst den Streit über Hartz4, stellt ein besseres, glaubwürdigeres und finanzierbares Konzept zur Wahl und kümmert euch um die Sorgen und Nöte derer, denen es zwar wirtschaftlich ganz gut geht aber den Laden finanzieren.

gegen Fraktion und Ministerriege profilieren wollen

„Die beiden Neuen machen klar, dass sie selbstbewusst die Partei führen wollen - und sich notfalls auch gegen Fraktion und Ministerriege profilieren wollen.“

ich habe den Eindruck, dass die beiden neuen Parteichefs
den jungen publikumswirksamen Charmeur, eher für einen Schlappschwanz halten.

Königsmacher und Königsmörder ereilt kurz über lang das gleiche Schicksal.

Das ist wie eine dauernde Belagerung, der man sich bei Gelegenheit entledigen muss.

Beide Pateichefs, kein Programm, beide verabscheuen Experimente, die mit Ungewissheit verbunden sind, also eigentlich wie

kaufmännisch-nüchtern denkende Hanseaten.

einer der hiesigen alleswisser

hat behauptet, borjans hätte in schwieriger zeit den haushalt in nrw saniert. weis dieser herr, wovon er redet? borjans musste mehrmals vom gericht gebremst werden

SPD - weiter große Zweifel an Zuverlässigkeit

Niemand wählt gerne eine Partei, die nicht das macht was sie vor der Wahl ausdrücklich erklärt hat. In dieser undemokratischen und selbstzerstörerischen Tradition stehen nun auch die neuen Vorsitzenden und der Juso Chef.
Vorher das Ende der Groko fordern und nachdem man gewählt ist einen Rückzieher machen. Das ist schlicht Betrug am Wähler, diesmal der armen SPD Genossen.

@18:43 von b_m Vorgänger-Thread

"Die SPD muß endlich ihre Ablehnung gegen leistungsorientierte Menschen aufgeben. Schluß mit Feminismus. Schuß mit der Feinlichkeit gegenüber den Menschen, die das Sozialsystem finanzieren."

Was um Himmels Willen hat denn jetzt der Feminismus mit Leistung zu tun? Meinen Sie vielleicht den Umstand, dass z.B. in der Altenpflege überwiegend Frauen arbeiten und diese für ihre Minderleistung auch noch völlig überbezahlt sind?

Menschen, die viel leisten, haben übrigens nur selten Probleme mit dem Feminismus.

Übrigens: Frauen beziehen seltener Sozialhilfe als Männer. Im Jahr 2016 erhielten pro 1.000 Einwohnerinnen bzw. Einwohner durchschnittlich 4 Frauen und 5 Männer Hilfen zum Lebensunterhalt.

Kevin for Cancelor

Ich will nicht wissen, was Helmut Schmidt sagen würde, wenn Kevin in den Vorstand gewählt wird.

Für wen das Ganze - SPD-Politik ist kein Selbstzweck

Mir fehlt bei dieser ganzen Debatte der Blick auf diejenigen, für die das alles angeblich gemacht wird. Mir fehlt der Blick auf die Wählerinnen und Wähler, auf die kleinen Angestellten, die ArbeiterInnen, die von Entmietung bedrohten, die durch (Clan-)Kriminalität verängstigten Menschen. Mir fehlt der Blick auf die Menschen, die sich vernünftige Schulen für ihre Kinder wünschen. Mir fehlt der Blick auf die Rentnerinnen und Rentner, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen, weil sie Angst haben, ihre Wohnung zu verlieren. Oder weil sie Angst haben, in einem Pflegeheim bis zum Tode als lästiger Kostenfaktor nur noch "verwaltet" zu werden.
Weiß die SPD noch, wer ihre Klientel ist? Ihre traditionellen WählerInnen und Wähler haben sie teilweise verloren: Einerseits, weil sich unsere Gesellschaft sich strukturell verändert hat, weil es den klassischen Arbeiter immer weniger gibt. Andererseits auch deshalb, weil sie in Koalition mit den Grünen (in Ländern/Kommunen) ihre Klientel verraten haben

Schon der erste deftige Umfaller...

Angetreten um die Koalition zu verlassen, genau dafür von der Parteibasis gewählt. Aus Angst von den Delegierten eine erste Klatsche zu erhalten nun der Rückzieher zum Parteitag. Und damit die eigene Glaubwürdigkeit bereits komplett verspielt. Irgendwie checken die Obergenossen/innen durchs Band nicht wie ihr Verhalten auf die Menschen ausserhalb ihres elitären Kreises wirkt.

@ Alekakis

„Ich will nicht wissen, was Helmut Schmidt sagen würde, wenn Kevin in den Vorstand gewählt wird.“

Ich denke es laut in etwa so: „bitte nicht“

Der Aufbruch muss gelingen

"Wir brauchen keine, die breitbeinig durch Berlin laufen und immer alles wissen." Bei der SPD soll die Zeit der Ego-Einzelkämpfer vorbei sein - die neue Zeit beginnt auch an der Spitze. Klingbeil spricht von der Teamlösung. "Diese Partei muss wieder für Geschlossenheit stehen."
#
Geschlossenheit und Blick nach vorne ist das Ziel.Und wieder Wahlen gewinnen. Die Talfahrt muss ein Ende haben,wenigsten 20% muß wieder erreichbar werden. Glück auf alte Tante SPD !

grosse schlappe fuer esken...

sehe ich hier. derweil scheint walter-borjans gestaerkt aus dieser wahl hervorzugehen.

zu retten ist die SPD jedoch nicht mehr. ich sage voraus, dass sie in der kommenden bundestagswahl unter 11 prozent rutscht.

dies wird kein grund zum aufatmen fuer die CDU sein, denn auch ihr werden die waehler, allerdings verzoegert, in schaaren weglaufen.

grosse gewinne sehe ich weiterhin bei Gruenen, AfD und Linken, derweil es fuer die FDP aehnlich besorgniserregend aussehen wird, wie fuer CDU und SPD. das hat etwas mit dem stil zu tun, der eben schlicht aus dem falschen jahrhundert stammt.

18:58 von SydB

Hurra

Es geht voran
///
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Aber gegenüber der MItgliederabstimmung auch gleich wieder zurück.
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Für den Ausstieg aus der Groko gewählt, eine Woche später von den Funktionären ausgebremst.
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Aber Seit an Seit, einig in Wort und Tat?
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Entweder Koalitionen für 2 Jahre oder Aussttieg für eine Woche?

@sternenkind von 19:21

„Alle große politische Aktion besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“

Sehr treffend. Die SPD sucht für ihr "Weiter so" eine schöne neue Verpackung.
Mal sehen, ob sie die 12% auch noch schafft.

19:39 von draufguckerin ..ein seltsamer Beitrag...

Wenn man sich die Anträge anschaut, geht es genau um all diesen kurzsichtigen Krempel - nichts großes, nichts grundsätzliches, nichts vorwärtsweisendes. Tages- und Realpolitik eben, aber auf dem Anspruchs- und Realitätsniveau der letzten Legislaturperiode.

@19:23 von draufguckerin

"Und K.Kühnert, dieser noch jugendlich wirkende Hoffnungsträger, hat zwar rhetorisch einiges drauf, aber er hat als "abgebrochene Student" nicht genug Tiefe und Kompetenz, um die Klientel einer Arbeiterpartei zu überzeugen."

Es zeugt auch nicht von 'Tiefe', mit einem abgebrochenen Studium zu argumentieren. Das für sich genommen sagt über die intellektuellen und sozialen Fähigkeiten eines Menschen rein gar nichts aus. Kühnert hat eine extrem schnelle Auffassungsgabe und damit die Fähigkeit sehr schnell dazuzulernen. Das allein kann ihn schon zu einem Hoffnungsträger machen.

"Schaut auf Eure WählerInnen, auf die Menschen, deren Hoffung Ihr wart."

Und die Hoffnung auf die Mindestrente?

19:31 von Karl Napf

einer der hiesigen alleswisser

hat behauptet, borjans hätte in schwieriger zeit den haushalt in nrw saniert. weis dieser herr, wovon er redet? borjans musste mehrmals vom gericht gebremst werden
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Die SPD-Gemeinden und -Städte behaupten seinerzeit, auf Ihre Kosten.
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Aber Zahlen waren noch nie eine sozialistische Stärke, wie COoP, NH und die DDR-Pleite 1989 zeigten.
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Sehr schlau ist die SPD

aber nicht. Der Beschluss, kein Groko aus zum Nikolaus, wird ihr nicht helfen.
Warum sollte sich die CDU/CSU bewegen, wenn schon beschlossen ist das die SPD in der GroKo bleibt ?.
Die Berliner Rund hat sich gegen die Wahl der Parteimitglieder durch gesetzt.
Das wird es wohl gewesen sein, für die kleine spd.

Die SPD und der Sog der Lobby

Deutschland braucht Sozialdemokratie. Das macht und kann die SPD aber nicht mehr glaubwürdig.
Wenn SPDler während und nach politischen Karrieren in die Spitzen der freien Wirtschaft gelockt werden, liegt das nicht an guter sozialdemokratischer Arbeit, sondern von zu viel Nähe zu Lobbyisten und der Wirtschaft.

Wenn SPDler von Wohlfahrtsverbänden angeworben werden, dann haben sie wohl gute Arbeit im sozialdemokratischen Sinn gemacht.

Herrn Spahn ist ein Platz in der Lobby der Pharmaindustrie sicher, so wie Schröder zu Gazprom gegangen ist. Und so wie Gabriel von der Autolobby gelockt wurde. Daran wird deutlich welchen Interessen die SPD die letzten Dekaden gedient hat.
Schwer vorstellbar dass die Genossen den starken Sog der Lobby widerstehen können.
Das traut der Wähler offensichtlich eher Linken und AfD zu. Die CDU machte aus der Lobbyliebe nie einen Hehl. Die halten ihre Stammwählerschaft, weil sie mehrheitlich finanziell von der Lobbyliebe der CDU profitieren. Darum wenig Verl

Die sPD weiß nicht was sie will.

Der Genosse Kühnert (der ohne Lebenserfahrung) würde mich am liebsten enteignen.
.
Der Genosse Scholz (Finanzminister und Genosse der Bosse) will, dass ich meinen Mietern eine Mieterhöhung von 4,00€/qm
auf das Auge drücke. Zur Zeit verlange ich von Mietern (die seit vielen Jahren in den Wohnungen leben und sich eine wesentlich höhere Miete nicht leisten können) 5,50€/qm. Das Finanzamt ist der Meinung ich könnte 9,50€/qm verlangen und ich müsste in ab sofort einen Mietertrag in dieser Höhe versteuern, obwohl ich nur 5,50€ erhalte.

Und nein, ich sehe keine Gespenster, ich habe die entsprechenden Bescheide. Deshalb gibt es für mich keine SPD mehr sondern nur noch eine asDP.
.
Ich bin froh, dass ich mein Parteibuch schon zu Zeiten des Obergenossen der Bosse zurückgegeben habe. Heute würde ich es öffentlich verbrennen.

19:38 von Anna-Elisabeth

Die SPD muß endlich ihre Ablehnung gegen leistungsorientierte Menschen aufgeben. Schluß mit Feminismus. Schuß mit der Feinlichkeit gegenüber den Menschen, die das Sozialsystem finanzieren
.
Was um Himmels Willen hat denn jetzt der Feminismus mit Leistung zu tun?
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nichts, wurde das hier behauptet ?
3 Punkte wurden benannt
1. Ablehnung gegen leistungsorientiert Menschen
2. übertriebener Feminismus
3. Feindbild gegen Sozialsystemfinanzierer

Wenn die Genossen endlich mal wieder „Genossen“ werden

Wähle ich wieder SPD ! Und ich denke, dass ich Millionen von Wählern aus der Seele spreche !

19:51 von Anna-Elisabeth

ein hoffnungsträger, der noch nix zu ende gebracht hat. das ist dann doch eher luftschlösser bauen mit dem material der augsburger puppenkiste

In früheren Zeiten war die SPD eine..

.knüppelharte realpolitische(!) Partei des kleinen Mannes auf der Straße!

Heutzutage will die SPD hingegen mindestens das Klima, Griechenland, die Banken, die Migranten, zumindest jedoch gleich die ganze Welt retten, ABER den kleinen Mann auf der Straße hat die SPD im Laufe der Zeit irgendwann schlichtweg einfach vergessen!

Mit ALLEN dazugehörigen Konsequenzen!

Warum werden die beiden "heruntergeschrieben"?

Weshalb gibt man den beiden nicht eine echte Chance?

Weshalb werden sie "heruntergeschrieben"?

Es kann nicht Aufgabe der Medien sein, Vorverurteilungen auszusprechen.

Bitte bei Berichterstattung bleiben.

Ich bin selber bereit und in der Lage, mir ein eigenes Urteil zu bilden.

Erscheinen Frau Esken und Herr Walter-Borjan den "Alten" als so gefährlich, dass diese so schlecht gemacht werden, bevor sie noch einen Fehler machen durften?

SPD-Aufbruch

Der SPD-Parteitag als Neubeginn - na ja ! Allerdings gab es 1 highlight : der letzte Redebeitrag zu dem Leitantrag von einem Delegierten aus Hessen. Der ließ nämlich diesen unsäglichen hochfrequent-überflüssigen Füllsatz "Liebe Genossen und Genossen" einfach weg und startete mit 1 Anrede "Bürgerinnen und Bürger" - und das auch nur einmal. DER Mann hat begriffen, worauf es ankommt und der Mann hat keine Zeit verschwendet mit Phrasen - DEN wollen wir an der Spitze sehen.

das wird nichts mehr ...

Ist ja nett formuliert im Kommentar: "Aufbruch mit Wattebäuschchen" oder
"Mal wieder ein Aufbruch bei der SPD"

Ein Aufbruch der keiner ist.

Noch mehr Schulden machen und wenn die Zinsen steigen? Obwohl, die EZB sorgt ja weiterhin für Null-/Negativzins und der Sparer wird weiter enteignet.

Wird die CDU schon weniger gewählt, weil die Migrantenpolitik zu lax ist, steht doch die SPD sogar für Familiennachzug von Migranten/Asylanten anstatt für geordnete Rückführung. Auch das wird ein Grund für weitere Einbrüche sein.

Kritik zu früh!

Warten wir doch einfach mal ab, wie gewaltig die Pflöcke sein werden, die die SPD einrammt, um sich von der bisherigen Politik zu unterscheiden.

Typisch SPD - Erst links blinken, dann rechts abbiegen

Wer soll so einer Partei noch glauben?

Der soll so eine Partei wählen?

Sie trägt den Bestandteil "sozial" im Namen, ist aber seit 15 Jahren der unterwürfige Steigbügelhalter für die asoziale Politik der CDU.

Mich wundert, dass die SPD überhaupt noch über 5 % liegt.

und nun ?

wo ist nun der Aufbruch ?
Warum sollte Frau Nahles gehen ?
vor dem ,, Neubeginn " GroKo ........
nach dem Scholz ,,abgewählt " war , wollte man nicht den nächsten Minister demontieren, also .........einen Vize mehr....
die CDU lacht sich schief und fühlt sich an den Wahlabend erinnert
......die SPD ist auf Augenhöhe mit der CDU...u.s.w.......
ich will nun nicht Pispers zum Thema Augenhöhe bemühen ( wer den Kabarettist kennt weiß was ich meine )

Mir geht folgendes

Gelinde gesagt auf den Senkel.
Liebe SPD mich interessieren eure Befindlichkeiten zum Koalitionsvertrag relativ wenig.
Macht endlich das wofür ich euch bezahle und kümmert euch ums regieren.
Und wenn man das mit jemand anderem zusammen macht geht das wohl nur mit Kompromissen, so funktioniert Demokratie nun mal.

SPD-Parteitag...

Beide schwören die Partei auf linke Werte ein, mehr Verteilungsgerechtigkeit, mehr Steuergerechtigkeit, den Niedriglohnsektor austrocknen, Hartz IV überwinden, einer Militarisierung von Außenpolitik entgegentreten.
###
Nicht zu vergessen der Mindeslohn, die schwarze Null, die Rente usw. usw.
Glauben die Genossen den wirklich die CDU läßt sich auf diese ganzen Wünsche ein ??? Es wird auf ein "Weiter so" hinauslaufen und die Spitzengenossen in Berlin werden der Basis erklären das jetzt alles wieder besser wird...

Sternenkind 19.21

Den Satz von Lassalle zitiere ich auch gern. Er zeigt ein Dilemma der SPD auf (und nicht nur der) . Probleme, die den Bürgern abseits der Regierungsviertel und Villenvororte auf den Nägeln brennen werden ignoriert und totgeschwiegen. Das kommt aber bei den Stammwählern schlecht an. Die haben nämlich andere Sorgen als Gendersprache oder Quotenregelung

18:23 von ѽ… (Vorgänger-Thread)

@ Thomas D
... sondern um die Befähigung zu einem hohen politischen Amt. Und da ist eine gewisse Lebens- und Berufserfahrung recht hilfreich, meinen Sie nicht auch?

„Wollen Sie es ganz ehrlich wissen? Nein.
Ich hab schon so viel Geschwätz von Menschen ertragen, die sich als beruflich erfolgreich hingestellt haben. Teils auch in meinem eigenen Fachgebiet, der Urologie, wo mir niemand etwas vorzumachen braucht.“

Sie neigen dazu, Dingen zu widersprechen, die niemand gesagt hat. Ich sprach von Lebens- und Berufserfahrung, und Sie führen Menschen ins Feld, die vorgeben, beruflich erfolgreich zu sein, aber durch Geschwätz auffallen. Wir reden ganz offensichtlich aneinander vorbei :-)

Aber mal ehrlich: Bei Ihnen als Spezialist in einem medizinischen Fachbereich unterstelle ich eine anständige Ausbildung. Würden Sie eher sich selbst oder einen Studienabbrecher ohne Abschluss als per se geeigneter sehen für ein politisches Amt?

Und jetzt kommen Sie mir nicht mit „Das kommt darauf an ...“

Was soll das?

Laut ZDF ist Scholz in der Beliebtheitsskala vor A. Merkel. Kann mir jemand erklären warum er für das neue 3er Gespann abgeschossen wurde.

„Walter-Borjans stellte erneut die Schwarze Null und auch die im Grundgesetz festgeschriebene Schuldenbremse infrage. "Unseren Kindern nutzt es wenig, wenn wir ihnen eine niedrige Schuldenquote hinterlassen, aber die Umwelt vergiftet und die Infrastruktur marode ist"

Es nutzt ihnen nicht nur nichts, die politische Kurzsichtigkeit (um mal freundlich diplomatische Nachsicht walten zu lassen - deutlicher wäre: engstirnige Verbohrtheit in Kombination mit Verantwortungslosigkeit), die sich durch das hartnäckige Festhalten an diesem vermeintlichen Dogma „Schwarze Null“ äußert, kommt sie dann sogar unendlich viel teurer zu stehen. Dann aber „in echt“, und nicht nur auf dem Papier oder Bildschirm.

20:03 von Möbius

"" Wenn die Genossen endlich mal wieder „Genossen“ werden.Wähle ich wieder SPD ! Und ich denke, dass ich Millionen von Wählern aus der Seele spreche ! ""
#
Ja, da bin ich ganz bei Ihnen. SPD muss wieder die Sorgen und Nöte von Otto Normalo und Lieschen Müller ernst nehmen. Nicht das " Großkapital " ist wichtig.

um 19:23 von draufguckerin

Ich finde Ihren Kommentar sehr gut und er trifft die Sache, meiner Meinung nach, auf den Punkt.

Am 06. Dezember 2019 um 20:07 von Klaus.Guggenberger

"Warum werden die beiden "heruntergeschrieben"?
Weshalb gibt man den beiden nicht eine echte Chance?
Weshalb werden sie "heruntergeschrieben"?
Es kann nicht Aufgabe der Medien sein, Vorverurteilungen auszusprechen.
Bitte bei Berichterstattung bleiben.
Ich bin selber bereit und in der Lage, mir ein eigenes Urteil zu bilden."

Sie haben Recht,

aber

mir ist es lieber, wenn nach einem Bericht auch eine Einschätzung kommt, egal ob in der Zeitung oder in einem Nachrichtensender.

Es ist wie hier im Forum, die vielfältigen Meinungen, das überaus große Wissen, und hin und wieder auch die sehr notwendigen lenkenden Hände der Foristen, geben einem Bild den wichtigen Rahmen.

Jeder kann sich dann selber, aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse, ein eigenes Urteil bilden.

Ist doch super, mega.

Erneuerung der spd

>>Hartz IV überwinden<<

Seit 15 Jahren hätte das geschehen können, weder cdu noch spd taten dies!

Im Gegenteil, die Armut wächst schneller denn je, Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor ist stetig am steigen (zurzeit 27,5%)

>>Mindestlohn von zwölf Euro,<<

Wie lange wurde seinerzeit diskutiert , bis es zu einer Einigung von einem Mindestlohn gab? 3 Jahre, 5 Jahre, 7 Jahre?

Jedenfalls zu viel zu lange!

Die Erhöhung von 3%-Punkte für MwSt. und Diätenerhöhungen gingen dagegen rasant!

12 Euro ML ist zuviel zu wenig! Eigene Vorsorge für eine Rente sind mit 12 Euro Verdienst auch nicht möglich.

Für eine Partei, die seit über 50 Jahren mit dem Slogan "soziale Gerechtigkeit" tourt, ist das ein Affront für den normalen Menschenverstand.

>>Statt drei Stellvertretern soll es fünf geben<<

Eine echte Erneuerung!

Mit diesen Erneuerungen steht der 5% nichts mehr im Wege....

20:07 von Klaus.Guggenberger

//Weshalb gibt man den beiden nicht eine echte Chance?

Weshalb werden sie "heruntergeschrieben"?

Es kann nicht Aufgabe der Medien sein, Vorverurteilungen auszusprechen.

Bitte bei Berichterstattung bleiben.

Ich bin selber bereit und in der Lage, mir ein eigenes Urteil zu bilden.

Erscheinen Frau Esken und Herr Walter-Borjan den "Alten" als so gefährlich, dass diese so schlecht gemacht werden, bevor sie noch einen Fehler machen durften?//

Danke für diesen Kommentar! Ich möchte jeden Satz dick unterstreichen.
Und diesen:
"Bitte bei Berichterstattung bleiben."
gleich doppelt.

um 19:38 von Alekakis

>>"Kevin for Cancelor
Ich will nicht wissen, was Helmut Schmidt sagen würde, wenn Kevin in den Vorstand gewählt wird."<<

Wie sang einst noch Grönemeyer?,"... gebt den Kindern das Kommando, denn sie wissen nicht was sie tun,... ". Musste gerade an dieses Lied denken.

@20:33 von Nettie

"Es nutzt ihnen nicht nur nichts, die politische Kurzsichtigkeit (um mal freundlich diplomatische Nachsicht walten zu lassen - deutlicher wäre: engstirnige Verbohrtheit in Kombination mit Verantwortungslosigkeit), die sich durch das hartnäckige Festhalten an diesem vermeintlichen Dogma „Schwarze Null“ äußert, kommt sie dann sogar unendlich viel teurer zu stehen. Dann aber „in echt“, und nicht nur auf dem Papier oder Bildschirm."

Ja, was der MRSA im (deutschen) Krankenhaus, ist die Schwarze Null in der Politik. Sparen, egal, was es kostet.

Die neue Harmonie

klar ist die SPD gut beraten, nicht gleich wieder die neue Spitze anzuschießen. Aber die Harmonie wirkt sehr aufgesetzt. Die Linken um Hilde Mattheis wetzen bereits die Messer. Die kam in den SWR-Nachrichten und sprach von "Walter und Eskia";-) so richtig bekannt scheinen die Neuen nicht zu sein- Nowabo war praktisch im politischen Ruhestand und Esken kennt auch in ihrem Stammland B-W kaum Jemand, selbst in Calw- außer ein paar Lehrern. Auch in der Fraktion war sie Hinterbänklerin . Mich kann sie nicht mitreißen oder motivieren. Und als quasi Marionetten von Kevin Kühnert werden sie auch nicht integrieren können

Wen interessiert das noch

Sind die Unterschiede zwischen den beiden „Doppelspitzen“ für die Mehrheit der (ehemaligen) SPD-Wählerinnen überhaupt nachvollziehbar und relevant?

Das alles ist doch nur parteiinternes Klein-Klein. Die internen Querelen der SPD interessieren niemanden, abgesehen vielleicht von einigen älteren ö-r Medienmachern, die ihre Position dem Parteiproporz zu verdanken haben und sich als Meinungsmacher verstehen.

ArbeiterInnen und Angestellte, RentnerInnen, linksliberale weltoffene Menschen – findet man die noch bei der SPD? Kaum. ArbeiterInnen und kleine Angestellte wählen die AfD oder die Linke, konservativ-soziale Menschen wählen die CDU/CSU, linksliberale Menschen sind FDP-nah, die selbstbezogenen Öko-Egoisten bei den Grünen - während sich die SPD überflüssig macht und trotzdem noch um Führungspositionen streitet. Wozu? Es gibt nichts mehr zu führen, der Zug ist abgefahren.

SPD-PolitikerInnen, guckt endlich auf Eure WählerInnen! Wo ist der Blick für das große Ganze?

Auch das ist sehr beachtlich

""Die SPD als Partei der sozialen Gerechtigkeit - es klingt auch ein wenig nach Martin Schulz, was die beiden Neuen hier als Programm entwerfen. Die SPD auf Linkskurs? "Wenn eine Rückkehr zur Partei Willy Brandts ein Linksschwenk ist, dann bitte sehr, dann machen wir einen ordentlichen Linksschwenk", ruft Walter-Borjans unter Applaus der rund 600 Delegierten.""
#
Dann soll es diesen Linkskurs auch geben. Ein zusammen gehen mit den Linken könnte durchaus eine Bereicherung in der Politik sein.

Zu wenig Substanz

Man möchte glauben, dass der Parteitag ein Aufbruch für die SPD bringen wird...doch es fehlen die Emotionen und die wirklichen Konzepte für die Zukunft...ein rhetorisch in alle Mikrofone sprudelnder Jungsozialist mit undurchsichtigen Vorstellungen ist zu wenig für die Bewältigung der Probleme in einer Leistungsgesellschaft. Die Konzepte beinhalten eigentlich nur weitere Füllhorngaben, um irgendwelche Wähler für die SPD zu vereinnahmen. Doch unser Land ist zu komplex für solch einfach gestrickte Sozialpolitik. Das wirkt nicht mehr, dazu sind die Menschen schon viel weiter.

@ 18:51 von draufguckerin

Die neue Arbeiterpartei heißt afd? Da kann man ja getrost besser den Bock zum Gärtner machen. Die afd hat den Arbeiter*innen außer Anschlussverlust und damit Arbeitsplatzverlust in der Automobilindustrie und Energiewirtschaft nichts zu bieten, eine Arbeitslosenversicherung, die den Namen verdient, gibt es mit den Rückwärtsalternativen genauso wenig wie eine Rente. Mit "marktliberal" ist das Fehlen vernünftiger Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik noch schmeichelhaft beschrieben. Was die afd versucht und leider bei manchen schafft, ist die manipulative Verdrehung von Zusammenhängen: denen auf den unteren Stufen der sozialen Leiter werden andere, die unten sind - Flüchtlinge und Migrant*innen - als feindselige Konkurrent*innen verkauft, während die neokapitalistischen Verteilungen von unten nach oben munter weitergehen dürfen.
Mit Esken und Walter-Borjans hat die SPD eine reelle Chance, Arbeiter*innen (zurück) zu gewinnen; allerdings braucht es dafür zeitnah klare inhaltliche Erfolge.

20:33 von Nettie

„Walter-Borjans stellte erneut die Schwarze Null und auch die im Grundgesetz festgeschriebene Schuldenbremse infrage. "Unseren Kindern nutzt es wenig, wenn wir ihnen eine niedrige Schuldenquote hinterlassen, aber die Umwelt vergiftet und die Infrastruktur marode ist"
#
Es muss ordentlich Geld in die Hand genommen werden.Nicht die " Schwarze Null " ist die richtige Antwort auf die vielen Sanierung bedürftigen Projekte wie z.B. Schulen,Strassen ,Brücken ,Kindertagesstätten und vieles mehr.Schaft zu dem auch Arbeitsplätze.

@20:49 eine_anmerkung

Das ist schon seit geraumer Zeit bei Leuten aus einer bestimmten Richtung bzw. Ecke zu beobachten: weil man Kevin Kühnert inhaltlich nicht Paroli bieten kann, muss man versuchen, ihn auf der persönlichen Ebene unter der Gürtellinie zu desavouieren. Dieser miese politische Stil sagt viel über diejenigen aus, die sich dessen bedienen.

Welche Ziele hat die SPD - was wollen die Parteifunktionäre noch

Seit Ende der 90er Jahre, seit die SPD sich in Kommunal- und Landesverwaltungen breitgemacht hat und ihre Leute unabhängig von deren Können und Wollen auf Posten durchgefüttert hat, kann ich diese Partei nicht mehr wählen. In meiner Heimatstadt war es die SPD, die Fachleute durch Polit-Beamte ersetzt hat. Amtsleiterposten werden heute politisch besetzt, das Know-How wird eingekauft bei Gutachtern und Planungsbüros. Keine Bauingenieure im Bauamt, keine Sportfachleute für Schwimmbäder und Sportanlagen, keine Pädagogen in der Schulverwaltung - alles "kam auf den Hund". Heute sitzen hier überwiegend Grüne, fachlich inkompetent aber frech, und kooperieren mit Baulöwen, privaten Krankenhausgesellschaften, ...
Die SPD hat ihnen ohne Rücksicht auf die arbeitende Bevölkerung, auf die Steuerzahler, den Weg geebnet. Heute paktiert die SPD mit jedem, um an der Macht zu bleiben. Inzwischen verrät sie ihre letzten WählerInnen in der Energie- und Stahlindustrie und betet Greta-Formeln nach - traurig

Mehr Politik für die einfachen Menschen, ohne Lobby,

wäre ein Kurs, der der Partei gut tut. Auch die Mittelschicht hat unter der jetzigen Regierung genug gelitten. Nur die Konzerne konnten einen Champagner nach dem anderen aufmachen und kamen aus dem Feiern gar nicht mehr raus. Nur Verluste, die wurden verallgemeinert. Wenn das endlich ein Ende findet, durch SPD Politik, dann wird das wieder was mit der Volkspartei.

um 21:20 von schiebaer45

>>"Es muss ordentlich Geld in die Hand genommen werden.Nicht die " Schwarze Null " ist die richtige Antwort auf die vielen Sanierung bedürftigen Projekte wie z.B. Schulen,Strassen ,Brücken ,Kindertagesstätten und vieles mehr.Schaft zu dem auch Arbeitsplätze."<<

Aber ist es denn nicht schon vom Grundsatz her falsch auf die Kosten folgender Generationen Leben zu wollen? Wie werden die mal über Ihre Vorfahren denken und über die sprechen? Zeigt das nicht (keine neuen zusätzlichen Schulden = schwarze Null) das man in der Lage ist Wirtschaften zu können? Nehmen Sie beispielsweise Berlin? Rot-rot-grün regiert und nicht in der Lage den Finanzbedarf zu decken. Also muss unser Bayernländle die Berliner über den Länderfinanzausgleich aushalten weil die sonst Insolvenz anmelden könnten. Und Sie sagen mit Ihren Worten nichts anderes als dass der "Berliner Weg" richtig sei? Was wäre wenn alle Bundesländer so wie Berlin handeln würden? (Sorry Bremen fängt ja jetzt auch an so zu arbeiten).

@Schiebaer 21.20

Es muss ordentlich Geld in die Hand genommen werden.Nicht die " Schwarze Null " ist die richtige Antwort auf die vielen Sanierung bedürftigen Projekte wie z.B. Schulen,Strassen ,Brücken ,Kindertagesstätten und vieles mehr.Schaft zu dem auch Arbeitsplätze."

Ja, aber: eine Regierung, die es in eine der längsten Wachstumsphasen inkl. sprudelnder Steuereinnahmen nicht gebacken kriegt, Schulen, Strassen und Brücken zu sanieren, weil das viele Geld anderweitig verballert wird- warum soll die es in Zeiten schwächerer Konjunktur schaffen? Schulen, Brücken, Strassen gehören offenbar nicht zu den Prioritäten!
Grüße in den Norden!

@ morgentau19 20:44 Uhr

„Hartz IV überwinden“

Vielleicht ist es auch unsozial andere für sich arbeiten zu lassen, ich rede jetzt über Leute die keinen Bock haben zu arbeiten und auf Knochen vorbanden leben.
Nicht immer ist sozial ungerechtfertigt einseitig

um 21:26 von Defender411

>>"Mehr Politik für die einfachen Menschen, ohne Lobby,
wäre ein Kurs, der der Partei gut tut. Auch die Mittelschicht hat unter der jetzigen Regierung genug gelitten.."<<

Aber das gibt es doch schon? Nur nicht bei der SPD. Herr Gabriel von der SPD sagte in Hamburg das die neue Arbeiterpartei die AfD wäre.

21:26 von Defender411

"" Nur die Konzerne konnten einen Champagner nach dem anderen aufmachen und kamen aus dem Feiern gar nicht mehr raus. Nur Verluste, die wurden verallgemeinert. Wenn das endlich ein Ende findet, durch SPD Politik, dann wird das wieder was mit der Volkspartei.""
#
Das alles muss ein Ende haben.SPD muss wieder Politik für die kleinen Leute machen.

@ draufguckerin

Heute paktiert die SPD mit jedem, um an der Macht zu bleiben. Inzwischen verrät sie ihre letzten WählerInnen in der Energie- und Stahlindustrie und betet Greta-Formeln nach - traurig

Greta ist ehrlich und authentisch, sie hält unserer Wegwerf- und Konsumgesellschaft kompromisslos den Spiegel vor. Langsam versteht auch die SPD, wie dramatisch das Klima bedroht ist, wie sehr wir über unsere Verhältnisse leben. Und das ist unsere letzte Hoffnung.

Ich zumindest bevorzuge die SPD weitaus zu Inkompetenten AFD

und das, egal in welche Konstellation!

Was soll denn bitte die SPD falsch gemacht haben, dass sie zum Zugzwang gezwungen wird??
Wir Bürger der Besserwisserei und Gejammer über dies und jenes, wir diskutieren, jammern, kritisieren die SPD seit Beginn an von Schulz. Was bitte soll die SPD als sozialdemokratische Partei ganz genau falsch gemacht haben??

Bitte mal Stichpunkte nennen, wenn wir doch so herrlich kritisieren können und auch wissen was überhaupt die SPD and Tief gebracht hat!

21:31 von eine_anmerkung um 21:20 von schiebaer45

"" Aber ist es denn nicht schon vom Grundsatz her falsch auf die Kosten folgender Generationen Leben zu wollen? Wie werden die mal über Ihre Vorfahren denken und über die sprechen? Zeigt das nicht (keine neuen zusätzlichen Schulden = schwarze Null) das man in der Lage ist Wirtschaften zu können?""
#
Ordentlich wirtschaften heißt ja aber nicht das Land kaputt zusparen.Es muss in die Zukunft investiert werden,und dann kommt mit der Arbeit auch Steuergelder zurück. Übrigen warnte Helmut Schmidt auch einmal vor einen " Kaputt " Sparen.

@ eine anmerkung

Herr Gabriel von der SPD sagte in Hamburg das die neue Arbeiterpartei die AfD wäre.

Die aFD lacht sich doch kaputt über den deutschen Arbeiter. Die machen doch nur Politik für Großspender und Konzerne.

19:23 von Säbelzahn

"Wer jetzt noch SPD-Mitglied ist, muss sich nach seinem Gesundheitszustand fragen lassen."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Diskriminierung der altbekannten Art, und man weiß, wohin sie führt.

Es sind nicht die Schlauesten, die nicht erfassen können, warum einige - und möglicherweise werden es langsam mehr - der langen Historie der SPD treu bleiben und aus ihren Wurzeln ein novum entwickeln wollen.

Oder es ihr zumindest wünschen und sie geistig darin unterstützen.

Der undifferenziert Denkenden haben wir schon zu viele.

@ schiebaer45

Das alles muss ein Ende haben.SPD muss wieder Politik für die kleinen Leute machen.

Außer der SPD macht das ja keiner.

um 21:33 von deutlich @Schiebaer 21.20

"" Ja, aber: eine Regierung, die es in eine der längsten Wachstumsphasen inkl. sprudelnder Steuereinnahmen nicht gebacken kriegt, Schulen, Strassen und Brücken zu sanieren, weil das viele Geld anderweitig verballert wird- warum soll die es in Zeiten schwächerer Konjunktur schaffen? Schulen, Brücken, Strassen gehören offenbar nicht zu den Prioritäten!
Grüße in den Norden!""
#
Da gebe ich Ihnen Recht. Hier hat die Politik sträflich versagt.

Zitat aus Artikel: "Esken

Zitat aus Artikel: "Esken betonte zugleich, die Frage der Kanzlerkandidatur stelle sich derzeit nicht. "Wir stehen noch lange nicht vor einer Wahl.""

Alles klar. Die CDU wird's freuen.

Zitat: "Wenn die SPD wieder bei 30 Prozent in den Umfragen sei, "dann sprechen wir wieder"."

Die machen sich wirklich lächerlich. Größenwahn? Realitätsverlust?

Übrigens: Ein Lob an Herrn

Übrigens: Ein Lob an Herrn Schwarte für seinen Kommentar. Da kann ich nur zustimmen. Sehr schön formuliert.

um 21:42 von schiebaer45

>>"Ordentlich wirtschaften heißt ja aber nicht das Land kaputt zusparen.Es muss in die Zukunft investiert werden,und dann kommt mit der Arbeit auch Steuergelder zurück. Übrigen warnte Helmut Schmidt auch einmal vor einen " Kaputt " Sparen."<<

Ich schätze die Person Helmut Schmidt außerordentlich aber haben Sie jemals in Ihrem Leben einen SPD-Politiker kennenlernen dürfen der mit Geld umgehen konnte? Also ist die SPD in Finanzangelegenheiten nicht als repräsentative Quelle anzusehen und das war schon immer so. Mit dem Geld von anderen lässt sich einfach Wohltaten vollbringen.

19:38 von Alekakis

"Ich will nicht wissen, was Helmut Schmidt sagen würde, wenn Kevin in den Vorstand gewählt wird."

Helmut Schmidt war bis 1982 Bundeskanzler, das sind 37 Jahre her.

Warum immer die Heiligsprechung eines einzelnen Menschen, jenseits dessen Horizont sich eine Nation nicht weiterentwickeln darf?

@ andererseits um 21.19 Uhr

"Die neue Arbeiterpartei heißt AfD?" - das ist nicht das, was ich mir wünsche oder was ich gutheiße. Das schließe ich aus Wahlergebnissen und den Analysen über die sogenannte Wählerwanderung.

Das Esken und Borjans es schaffen, WählerInnen unter ArbeiterInnen und Angestellten zurückzugewinnen, daran habe ich meine Zweifel - allein schon deshalb, weil auch die SPD daran mitwirkt, die deutsche Industrie und Energiewirtschaft, die KfZ-Produktion und die Landwirtschaft im Verein mit den Grünen unter dem Deckmäntelchen des Klimaschutzes herunterzuwirtschaften. Von Bildung ganz zu schweigen. Das Bildungssystem und der Bildungserfolg waren für Arbeiterkinder seit Ende der 60er Jahre nicht mehr so mies wie heute, die soziale Schere klafft immer weiter. Chancen für sozialen Aufstieg durch Bildung - das können Eltern in sozialdemokratisch geführten Ländern ihren Kindern kaum noch ermöglichen - NRW (Borjans Heimat), Berlin, Bremen ...

Mit Frau Midyatli ist jetzt

Mit Frau Midyatli ist jetzt jemand Vize, der sogar die Schule abgebrochen hat und Berufsausbildung auch Fehlanzeige. Mir fehlen langsam die Worte.

21:44 von 2019 um 13։13 von ѽ… @ schiebaer45

""Das alles muss ein Ende haben.SPD muss wieder Politik für die kleinen Leute machen.

Außer der SPD macht das ja keiner.""
#
So sehe ich es und das muss die SPD anpacken.

Die SPD wird sich davor

Die SPD wird sich davor hüten, die GroKO vorzeitig platzen zu lassen. Zum einen gibt es dafür in der Bevölkerung keine Mehrheit und zum anderen wären Neuwahlen für die SPD verheerend. Schließlich war die Arbeit der GroKo bislang auch gar nicht so schlecht. Schaut man sich um in Europa, erlebt man eine Menge Chaos. Deutschland hat seine Hausaufgaben dagegen ordentlich gemacht, während in Frankreich die Schmerzen der dringend notwendigen Reformvorhaben von Macron zu spüren sind. Deutschland ist durchaus auf einem guten Weg - auch dank der GroKo und Kanzlerin Merkel.

An all die Giftspritzen

Ist ja in Ordnung, wenn ihr von der SPD nicht überzeugt seid. Demokratie ist Pluralismus - da gehen Meinungen auch mal weit auseinander.
Aber so viel Gift und Bosheit muss wirklich nicht sein.

perpetuum mobile

"Walter-Borjans stellte erneut die Schwarze Null und auch die im Grundgesetz festgeschriebene Schuldenbremse infrage. "Unseren Kindern nutzt es wenig, wenn wir ihnen eine niedrige Schuldenquote hinterlassen, aber die Umwelt vergiftet und die Infrastruktur marode ist"..."

Hat der Walter mal erklärt wie seine Schuldepolitik gegen eine Vergifung der Umwelt wirken soll? Hier werden lediglich oportune Schlagworte in einen wahllosen Zusammenhang gesetzt, um überhaupt Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Und hat er ferner mal erklärt, wie unsere Kinder die Infrastruktur instand halten sollen, wenn sie in einem Schuldenberg versinken.
Warum versprechen diese gewissenlosen Scharlatane immer wieder ein perpetuum mobile....kleiner Tip...das widerspricht der Physik...2. Hauptsatz der Thermodynamik...einfach gesagt: Von nix kommt nix!

21:48 von eine_anmerkung um 21:42 von schiebaer45

"" haben Sie jemals in Ihrem Leben einen SPD-Politiker kennenlernen dürfen der mit Geld umgehen konnte? ""
#
Ja,Hans Eichel Finanzminister von 1999 bis 2005 .

@ Sausevind

„Warum immer die Heiligsprechung eines einzelnen Menschen, jenseits dessen Horizont sich eine Nation nicht weiterentwickeln darf?“

Niemand hat ihn heilig gesprochen, allerdings hat Schmidt sowohl Eibe Lebensleistung vorzuweisen gehabt, und wo wir bei Thema Horizont sind, Schmidt hat wenigstens einen...

20:07 von Klaus.Guggenberger

die beiden sind nicht gefährlich, sondern so dermassen unbedarft, daß man sich an den kopf packt.

20:05 von Karl Napf

"ein hoffnungsträger, der noch nix zu ende gebracht hat."

Man muss nicht jeden Mist zu Ende bringen.
Es sind Feiglinge, die jeden Mist zu Ende bringen, weil sie keinen Mumm zur eigenen Courage haben. :-)

Unsere größten Genies haben jeden Mist abgebrochen, nachdem sie ihn als Mist durchschaut haben.

Die beiden werden es ebenso

Die beiden werden es ebenso in den Sand setzen, wie der Martin, oder der Olaf, oder der Gerhard oder der Oskar, oder der Rudolph....
Warten wir es ab.

19:56 von Kein Einstein

doch, die spd weis es genau. die wollen weiterhin ihre abgeordnetengehälter und diäten erhalten. deshalb muss die cdu weiter mit ihnen leben

Nun...

das Ende naht. Diese Wendehälse rudern schon zurück, Posten+ Dienstwagen sind wichtiger als Programm und harte Konsequenzen, Ausstieg aus der GroKo. Nein, es ist wie jedesmal mit dieser sPD, groß Ankündigen und dann wieder einknicken. Das nennt man Wählerverarsche!! Und die Mitglieder, die sind so dumm und machen das alles mit indem sie immer wieder die Postenjäger als Delegierte wählen. Liebe Sozis, ihr seit vollkommen unglaubwürdig. Ich habe bis vor 20 Jahren sPD gewählt, seither nie wieder und das bleibt auch so...

@ Bernardo87 um 21.53Uhr, eher einen Pudding an die Wand nageln

Das hat mit Giftspritzen nichts zu tun. Die SPD macht einen Riesenaufriss von ihrer Vorsitzendenwahl - Dauerübertragung auf Phoenix. Sie verlangt von ihren WählerInnen permanent Unterstützung für ihre Politik, wird dabei aber immer konturloser. GroKo ja, nein oder vielleicht - man weiß gar nicht mehr, welche Aussagen gelten und wen oder was man wählt.

Gerade hatte man noch gedacht, Borjans und Eskens würden sich gegen die GroKo wenden, während Scholz und Geywitz sich für ein Verbleiben und die Mitarbeit in der Groko ausgesprochen hatten. Das wurde als ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal der Bewerberpaare dargestellt. So hatte ich das jedenfalls verstanden.

Jetzt ist wieder alles anders. Da kann man doch eher einen Pudding an die Wand nageln, als verbindliche Aussagen zu bekommen.

So etwas festzustellen und zu kritisieren, das muss erlaubt sein. Oder halten Sie es mehr mit "Was interessiert mich heute mein Geschwätz von gestern"?

21:51 von sagen

"Mit Frau Midyatli ist jetzt jemand Vize, der sogar die Schule abgebrochen hat und Berufsausbildung auch Fehlanzeige. Mir fehlen langsam die Worte."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Also eine Person mit Charakter.

Die meisten Schüler buckeln ja wegen ihrer zukünftigen Karriere vor den Lehrern.

Solche wünschen wir uns doch nicht in der Politik, oder?

Die....

SPD hat nach meiner Meinung nicht geliefert.
Wenn das Team Borjans gewinnt dann geht die Zusammenarbeit mit der Unionsparteien zu Ende. Auch die SPD hat nicht geliefert die Posten der Vizevorsitzende auf drei zu verkleinert. Jetzt hat die SPD fünf Vizeposten. Wenn ich eine Schulnote vergebene müsste dann würde ich sagen mangelhaft Versetzung gefährdet.

um 21:44 von Sausevind

>>"19:23 von Säbelzahn
"Wer jetzt noch SPD-Mitglied ist, muss sich nach seinem Gesundheitszustand fragen lassen."
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Diskriminierung der altbekannten Art, und man weiß, wohin sie führt.
Es sind nicht die Schlauesten, die nicht erfassen können, warum einige - und möglicherweise werden es langsam mehr - der langen Historie der SPD treu bleiben und aus ihren Wurzeln ein novum entwickeln wollen."<<
.
.
Wie leidensfähig ist denn ein SPD-Wähler? Bei der letzten Bundestagswahl dreimal vom Martin belogen (ja der ist ja weg). Jetzt die Aussagen zur GroKo (Dreamteam wollte raus aus GroKo, jetzt wo gewählt wird gebuckelt). Zählt dann für einen der übriggebliebenen SPD-Wähler solche Tugenden wie Ehrlichkeit, Anstand, Aufrichtigkeit überhaupt nicht? Anders rum gefragt; wie tief muss man sinken um der SPD die Stange zu halten?

@eine_anmerkung 21.48

na, das ist jetzt doch sehr pauschal. Ein paar gibt und gab es schon. Der von Ihnen angesprochene Helmut Schmidt war ein ausgezeichneter Wirtschaftsfachmann, der die Krise in den 70ern hervorragend meisterte und die Finanzminister Eichel und Scholz machten auch solide Arbeit.
"Mit dem Geld von anderen lässt sich einfach Wohltaten vollbringen."

das allerdings ist die ewig verlockende Idee der verantwortungslosen Umverteiler und Schuldenkönige- so lange bis der letzte Euro umverteilt ist und die Finanziers weg oder auch arm sind

Kommentar bei heute.de.

Ich empfehle zum Thema "Sozialdemokraten" den hervorragenden Kommentar von Kristina Hofmann bei heute.de.

Dort wird auch im öffentlich-rechtlichen Bereich endlich einmal die Wahrheit ausgesprochen und Tacheles geredet (kommt selten genug vor!).

Das langsame Sterben einer Partei

Hatte die SPD bis jetzt ein Problem mit der eigenen Darstellung in der Groko hat sie jetzt zumindest klar gestellt was sie will.
Machterhalt um jeden Preis...
Das ist einfach nur traurig erst so gegen die Groko zu reden und dann ist erst mal alles doch noch ganz gut.
Traurig Traurig Traurig-
Aber die Wähler werden dieses Schauspiel einer einst so großen Partei nicht vergessen.
Mit diesem Ergebnis hat sich Partei selbst zerlegt.
Die Wähler werden es richten bei der nächsten Bundestagswahl.
Dann wird die einst so große Volkspartei mit der FDP um den Einzug in den Bundestag kämpfen und wenn sie ihren Weg nicht ändert, was sie garnicht kann, wird sie sterben.

um 22:00 von Sausevind

>>"Unsere größten Genies haben jeden Mist abgebrochen, nachdem sie ihn als Mist durchschaut haben."<<

Dann müsste ja jedes SPD-Parteimitglied aus dieser Partei austreten (bis auf Kevin natürlich).

um 19:38 von

um 19:38 von Alekakis:
"
Kevin for Cancelor
Ich will nicht wissen, was Helmut Schmidt sagen würde, wenn Kevin in den Vorstand gewählt wird.
"

Ein Helmut Schmidt würde heute als sozialistischer linksradikaler Spinner bezeichnet werden - nicht nur vom FDP-Flügel innerhalb der SPD,sondern auch von anderen,die die aktuelle SPD-Spitze oder einen Kevin Kühnert kritisieren.

...spätestens wenn der darauf hinweist wie damals das Steuersystem war & er sich dieses zurückwünschen würde...

Das Wirtschaftswunder war auch nur in einer sozialen Marktwirtschaft möglich - in der heutigen marktkonformen Demokratie (wie mal Merkel das aktuelle System bezeichnete) wäre das ausgefallen...

22:14 von Sausevind 21:51 von sagen

"Mit Frau Midyatli ist jetzt jemand Vize, der sogar die Schule abgebrochen hat und Berufsausbildung auch Fehlanzeige. Mir fehlen langsam die Worte."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Also eine Person mit Charakter.

Die meisten Schüler buckeln ja wegen ihrer zukünftigen Karriere vor den Lehrern.

Solche wünschen wir uns doch nicht in der Politik, oder?
""
#
So kann man es auch sehen. Aber es gibt noch einige Andere die ihre Ausbilung abgebrochen haben und in die Politik gegangen sind.

22:16 von eine_anmerkung

"wie tief muss man sinken um der SPD die Stange zu halten?"

Das ist eine Suggestivfrage, die ich links liegen lasse.

Allmählich peinlich ....

... wieviele "Niederdrücker" die TS über die SPD veröffentlicht: allein heute 4 negative und zweifelnde Artikel. Es gehört zum Guten Ton, einem Neuen vorurteilslos eine Chance zu geben. Das erwarte ich von "neutralen" Journalisten. UND: das Urteil sollte sich der Leser selbst bilden, nicht die vom ÖR-Journalist vorgekaute Brühe. Ich denke, die nächste Zeit lese ich die SPD-Artikel der TS nicht mehr.

Am 06. Dezember 2019 um 21:54 von nomatch

"Hat der Walter mal erklärt wie seine Schuldepolitik gegen eine Vergifung der Umwelt wirken soll? Hier werden lediglich oportune Schlagworte in einen wahllosen Zusammenhang gesetzt, um überhaupt Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Und hat er ferner mal erklärt, wie unsere Kinder die Infrastruktur instand halten sollen, wenn sie in einem Schuldenberg versinken."

Sehr guter Gedanke,

aber

das muss er nicht erklären, das macht man wie immer.

Schulden werden nicht zurückgezahlt, sondern weg inflationiert, um eine unangenehme Haushaltskonsolidierung zu vermeiden.

Ist im Moment aber eine schlechte Zeit für neue Schulden, mit Minuszinsen und Inflation gegen Null.

@ draufguckerin (21:49)

In Ihrem Beitrag nehmen Sie teilweise richtige und einige falsche Zuweisungen vor. Insgesamt wird dennoch klar, warum die SPD Menschen wie Esken und Borjans an ihrer Spitze braucht. NRW wird von CDU und FDP regiert. Die SPD ist in keinem deutschen Industrie-Unternehmen in der Geschäftsführung (die Grünen) auch nicht. Der Klimaschutz benötigt kein Deckmäntelchen mehr. Für den sozialen Aufstieg von Arbeiterkindern, für Bildung, bessere Arbeitsbedingungen, Emanzipation, soziale Sicherheit, gibt es in Deutschland nun keine geeignetere politische Partei. Auch Sie könnten diese zukünftig unterstützen und dabei besser kennenlernen.

wie tief muss man sinken um der SPD die Stange zu halten?

<< 22:14 von Sausevind 21:51 von sagen

"Mit Frau Midyatli ist jetzt jemand Vize, der sogar die Schule abgebrochen hat und Berufsausbildung auch Fehlanzeige. Mir fehlen langsam die Worte."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Also eine Person mit Charakter.

Die meisten Schüler buckeln ja wegen ihrer zukünftigen Karriere vor den Lehrern.

Solche wünschen wir uns doch nicht in der Politik, oder?
""
#
So kann man es auch sehen. Aber es gibt noch einige Andere die ihre Ausbilung abgebrochen haben und in die Politik gegangen sind. >>

.-.-.-.-.-.-.-.-.
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Bestimmt.

Ich wollte nur darauf hinaus, dass das Erkennen von von Fehlentscheidungen oder komischen Berufen kein Makel an sich ist, sondern ein Zeichen für eine selbstständige und verantwortungsvolle Persönlichkeit sein kann.

Was ich hören wollte.

Kleber: "Ist es nicht in Wirklichkeit so, dass Sie Gerhard Schröder und die Hartz-Reformen möglichst ungeschehen machen wollen?"
Esken: "Ja! Das ist natürlich richtig."

Das ist der entscheidende Punkt, der leider von keinem der vorherigen Parteivorsitzenden zu hören war. Die Koalition ist tot. Die SPD kann wiederauferstehen. Denn die Union macht ihre Fehler schon selber.

Sausevind

"Unsere größten Genies haben jeden Mist abgebrochen, nachdem sie ihn als Mist durchschaut haben."<<
Wenn Sie Studiengänge oder Ausbildung als Mist ansehen, dann … die SPD war mal die Partei des Aufstiegsversprechens, wenn man sich anstrengt und der Chancengerechtigkeit. In diese Partei bin ich eingetreten und das machte sie attraktiv. Wenn sie heute für Abbrecher, Aussteiger, Leistungsverweigerer mit der LINKE und Grünen das Auffangbecken sein will, repräsentiert sie mich nicht mehr.

22:41 von derkleineBürger um 19:38 von um 19:38 von Alekakis:

""Kevin for Cancelor
Ich will nicht wissen, was Helmut Schmidt sagen würde, wenn Kevin in den Vorstand gewählt wird. ""
#
"Ein Helmut Schmidt würde heute als sozialistischer linksradikaler Spinner bezeichnet werden - nicht nur vom FDP-Flügel innerhalb der SPD,sondern auch von anderen,die die aktuelle SPD-Spitze oder einen Kevin Kühnert kritisieren.""
#
Das möchte ich so nicht sehen.Helmut Schmidt war ein Realpolitiker in der SPD und würde mit Kevin sicherlich öfter ein Machtwort sprechen..

@derkleineBürger

Ich finde es allgemein nicht sinnvoll in Personen was zu interpretieren, welche nicht mehr am Leben sind und sich selber äussern können. Hätte, hätte, würde, würde, ... .

@21:49 von Sausevind 19:38 von Alekakis

"Warum immer die Heiligsprechung eines einzelnen Menschen, jenseits dessen Horizont sich eine Nation nicht weiterentwickeln darf?"

Das sagt doch niemand. Trotzdem darf man sich auch nach 37 Jahren immer noch einen Politiker mit dem Weit- und Durchblick, schlicht dem Format eines Helmut Schmidt wünschen. Ist doch traurig genug, dass ihm bis heute keiner das Wasser reichen kann.

Wer

hat uns verraten ? Sozialdemokraten !
SPD unter Schröder war die Volksauslieferung an Kapitalinteressen m i t Beteiligung aller Gewerkschaften (außer GdL) - bei Schleifung des Betr.VVG.
Merkel hat die CDU linksgewendet, was auch nicht besser ist...aber überall sieht man unter den Politikern nur noch Opportunisten, oder in minderschwerem Fall Nichtskönner.
Gerade auch bei den Grünen und der FDP.
Fazit: Die haben alle fertig !

23:06 von marvin

"" Kleber: "Ist es nicht in Wirklichkeit so, dass Sie Gerhard Schröder und die Hartz-Reformen möglichst ungeschehen machen wollen?"
Esken: "Ja! Das ist natürlich richtig."

Das ist der entscheidende Punkt, der leider von keinem der vorherigen Parteivorsitzenden zu hören war. Die Koalition ist tot. Die SPD kann wiederauferstehen. Denn die Union macht ihre Fehler schon selber.""
#
So sehe ich es auch und die SPD sollte schnellstens die Gro/ KO beenden. Im Frühjahr dann Neuwahlen mit einer besser aufgestellten SPD.

SPD-Parteitag: Kuschelkurs

Ich habe heute einen großen Teil vom SPD-Parteitag mit angesehen. Das Führungsduo hat große Voraussetzungen an einen Fortbestand der Groko, aber ihnen dürfte auch beiden bewusst sein, dass sie nicht die komplette "SPD-Forderungs-Liste" an eine Koalition stellen können. Walter-Borjans nannte heute kein Zeitlimit. Er sprach von dem "ständigen Damaklus-Schwert", dass dort sicherlich bleibe. Kann man das so interpretieren, dass jetzt bei jeder SPD-Forderung kommt: "Entweder das setzen wir jetzt um oder wir gehen...?" Dann wäre diese Partei gänzlich nicht mehr ernst zu nehmen. Schau'n wir mal, wie lange der Kuschelkurs innerhalb der SPD noch anhält.

Frage

Letztes mal schon gefragt, aber keine Antwort erhalten, also erneuter Versuch:
Was wenn die SPD aus der Groko austretet und es Neuwahlen gibt, aber das Ergebnis ziemlich identisch mit den letzten Wahlen ist?

23:17 von Anna-Elisabeth

"Warum immer die Heiligsprechung eines einzelnen Menschen, jenseits dessen Horizont sich eine Nation nicht weiterentwickeln darf?"

Das sagt doch niemand. Trotzdem darf man sich auch nach 37 Jahren immer noch einen Politiker mit dem Weit- und Durchblick, schlicht dem Format eines Helmut Schmidt wünschen. Ist doch traurig genug, dass ihm bis heute keiner das Wasser reichen kann. ""
#
Ja da stimme ich Ihnen zu. Ein Mann wie Helmut Schmidt würde die SPD wieder nach vorne bringen.

rer Truman Welt

Mir erscheint es ziemlich simpel, mit einem Ettikett zu werben bzgl. Inhalt und dann nicht drin ist was drauf stand. Das gepaart mit ein paar linken Forderungen für mehr Links-Profil und schon ist man heute Parteivorsitzender der SPD. Diese neue Spitze wird ebenso eine kurze Halbwertszeit haben wir Ihre beiden Vorgänger. Um das vorauszusagen braucht man kein Hellseher zu sein, ein bisschen denken reicht dazu. Die SPD Opposition nach der nächsten Bundestagswahl führt eine andere Parteiführung - das ist für mich sicher.

um 23:18 von schiebaer45

>>"So sehe ich es auch und die SPD sollte schnellstens die Gro/ KO beenden. Im Frühjahr dann Neuwahlen mit einer besser aufgestellten SPD."<<

Wo sollte denn bitteschön die SPD das Personal für "im Frühjahr besser aufgestellt" herholen? Wiedermal den Puplikumsliebling Stegner hervorkramen oder was?

@ deutlich (23:06)

"Wenn Sie Studiengänge oder Ausbildung als Mist ansehen, dann … die SPD war mal die Partei des Aufstiegsversprechens, wenn man sich anstrengt und der Chancengerechtigkeit. In diese Partei bin ich eingetreten und das machte sie attraktiv. Wenn sie heute für Abbrecher, Aussteiger, Leistungsverweigerer mit der LINKE und Grünen das Auffangbecken sein will, repräsentiert sie mich nicht mehr."
------
Man kann den Blick auf Menschen arg verengen, warum nur. In der SPD, aber nicht nur dort, gibt es ein umfassenderes Menschenbild.

um 23:17 von Anna-Elisabeth

>>
Das sagt doch niemand. Trotzdem darf man sich auch nach 37 Jahren immer noch einen Politiker mit dem Weit- und Durchblick, schlicht dem Format eines Helmut Schmidt wünschen. Ist doch traurig genug, dass ihm bis heute keiner das Wasser reichen kann.
<<

Ich habe dem alten Schmidt ja auch gerne zugehört; aber bei vielen scheint doch das Langzeitgedächtnis vollkommen zu versagen: Helmut Schmidt war im Dauerzwist mit Brand und Wehner. Epochale wirtschaftliche Entwicklungen hat er auch nicht eingeleitet. Von ihm stammen Aussagen wie "lieber 5 % Inflation als 5 % Arbeitslosigkeit". Seine Verdienste als aktiver Politiker liegen eher im Bereich des Inneren, insbesondere in der Bekämpfung des Terrorismus. Schmidt hat sich übrigens für SPD-Kandidaten wie Steinbrück eingesetzt, den er wirtschaftlich auf seiner Linie sah. Was will uns das angesichts der Ergebnisse eines Steinbrück sagen ?

um 23:31 von Klärungsbedarf

kleine Eigenkorrektur: Brandt statt Brand

Mal eben aus Wikipedia

Mal eben aus Wikipedia kopiert:

"Kühnert selbst meinte, die heftige Kritik an seiner Position zeige, „wie eng mittlerweile die Grenzen des Vorstellbaren geworden sind“.

Dass er Recht hat, kann man hier im Forum nachlesen.

@21:49 draufguckerin

Sprechen Sie doch mal mit Experten der Automobilindustrie: selbst Betriebsräte sagen Ihnen, dass es nicht nur um den Wandel von Verbrennungsmotor zu alternativen Antrieben geht, sondern um eine komplette Wende in der Verkehrspolitik und Mobilitätsentwicklung; das gilt es so zu gestalten, dass Arbeiter*innen diesen Wandel gestalten und damit weiter ihr Leben und das ihrer Lieben finanzieren können. Wer das verschläft, ruiniert die Wirtschaft, die Arbeitsplätze und damit die Gesellschaft. Keine wirklich demokratische Partei will das - was eben auch bedeutet, dass sich manche, die sich "alternativ" nennen, sich aus der Gruppe demokratischer Parteien verabschieden - und Jahrzehnte zurückfallen in dunkelste Zeiten.

23:29 von eine_anmerkung um 23:18 von schiebaer45

"" Wo sollte denn bitteschön die SPD das Personal für "im Frühjahr besser aufgestellt" herholen? Wiedermal den Puplikumsliebling Stegner hervorkramen oder was? ""
#
Es gibt auch noch andere fähige Leute in der SPD . Stegner ist wohl nicht der Wunschkandidat aber einer der das linke Lager gut vertritt.

23:22 von Hackonya2

«Letztes mal schon gefragt, aber keine Antwort erhalten, also erneuter Versuch:
Was wenn die SPD aus der Groko austretet und es Neuwahlen gibt, aber das Ergebnis ziemlich identisch mit den letzten Wahlen ist?»

Dann ist es "ziemlich identisch".
Und es stellen sich wieder die immergleichen Fragen:
Wer koaliert evtl. mit wem?
Wer kann eine Stimmenmehrheit im BT als Kanzler/in erringen?

Oder eben auch nicht erringen …

@23:31 von Klärungsbedarf um 23:17 von Anna-Elisabeth

"Ich habe dem alten Schmidt ja auch gerne zugehört; aber bei vielen scheint doch das Langzeitgedächtnis vollkommen zu versagen: Helmut Schmidt war im Dauerzwist mit Brand und Wehner. Epochale wirtschaftliche Entwicklungen hat er auch nicht eingeleitet. Von ihm stammen Aussagen wie "lieber 5 % Inflation als 5 % Arbeitslosigkeit". Seine Verdienste als aktiver Politiker liegen eher im Bereich des Inneren, insbesondere in der Bekämpfung des Terrorismus. Schmidt hat sich übrigens für SPD-Kandidaten wie Steinbrück eingesetzt, den er wirtschaftlich auf seiner Linie sah. Was will uns das angesichts der Ergebnisse eines Steinbrück sagen ?"

Vor allem Letzteres habe ich ihm auch übel genommen. Und nein, er war wirklich kein Heiliger. Aber er war dennoch ein verdammt guter Politiker, der zu Kanzlerzeiten verdammt schwierige Entscheidungen zu treffen hatte.
Und die Hamburger sind bis heute stolz auf ihren Innensenator, der 1962 mit der Sturmflut konfrontiert war.

Warum suchen so viele

Warum suchen so viele "geistige Entlastung" bei Helmut Schmidt, Willi Brandt, und, und, und ...? Kann das wirklich ernst gemeint sein? Bitte nicht das Denken und die historischen, politischen und ökonomischen Analysen weglegen.

Ist wahr 23.30

„Aufstieg durch Leistung anstelle von Privilegien und sozialer Herkunft war von Anfang an Credo der Arbeiterbewegung und jedes ehrenhaften Demokraten" schrieb Kurt Beck unter der Überschrift "Leistung muss sich wieder lohnen" das ist sozialdemokratisch! und das meinte ich mit Aufstiegsversprechen! Nicht, dass sich Leistungsunwillige mehr leisten können.

um 23:42 von schiebaer45

>>"Es gibt auch noch andere fähige Leute in der SPD . Stegner ist wohl nicht der Wunschkandidat aber einer der das linke Lager gut vertritt."<<

Wie man das auch immer werten mag (linke Lager gut vertritt)? Kennen Sie Stegners Spitzname? Der lautet im Netz "der Hetzer" wegen seiner Äußerungen die Sie scheinbar für gut befinden? Merke! Hetze kommt nicht ausschließlich von rechts.

23:06 von deutlich

<<< Sausevind

"Unsere größten Genies haben jeden Mist abgebrochen, nachdem sie ihn als Mist durchschaut haben."<<
Wenn Sie Studiengänge oder Ausbildung als Mist ansehen, dann <<<

DAS lesen Sie aus meinen Worten?
Ooh.

23:43 von schabernack 23:22 von Hackonya2

"" Was wenn die SPD aus der Groko austretet und es Neuwahlen gibt, aber das Ergebnis ziemlich identisch mit den letzten Wahlen ist?»""
#
Wenn die SPD hinschmeißt und die Gro/Ko beendet,dann muss Merkel mit einer Minderheit Regierung weiter wurschteln. Das wird sie sicherlich nicht lange machen und es käme dann zu Neuwahlen. Dann ist es aber nicht sicher das die SPD wieder ein schlechtes Wahlergebnis bekommt.Es könnte durch aus das Gegenteil eintreten,denn ich glaube der Wähler wird das honorieren.

Was da...

...heute vor sich ging, konnte ich auf Phoenix verfolgen:

S. elbstgefälligstes
P. östchengeschacher
D. eutschlands

Wir brauchen nur noch 3 Vize...machen wir doch 5!

Nikolaus ist GroKo Aus!
Das hat nie jemand so gesagt...heißt es zumindest jetzt,
wo jeder sein Pöstchen in der Tasche hat.

Für mich hat die SPD ihre nach Schulz und Nahles eh
schon schwerstens ramponierte Glaubwürdigkeit nun
bis auf den letzten Fetzen verspielt.

Am 06. Dezember 2019 um 23:31 von Klärungsbedarf

"Helmut Schmidt war im Dauerzwist mit Brand und Wehner. Epochale wirtschaftliche Entwicklungen hat er auch nicht eingeleitet. Von ihm stammen Aussagen wie "lieber 5 % Inflation als 5 % Arbeitslosigkeit"

So ist es.

Das gilt auch heute noch.

Bei 5% Inflation, wäre es ein Leichtes, sich um marode Straßen zu kümmern, Kitas, Schulen mit Luxus auszustatten, selbstverständlich für alle kostenlos, alle Supermärkte mit Elektro- Ladestationen auszustatten (Tanken und shoppen), Wohnraum im Überfluss zu schaffen dergl.

5% Arbeitslosigkeit würde es nicht geben, eher -5% .

Ein Traum für Sparer und Häuslebauer, ein Alptraum für Konsumenten.

23:17 von Anna-Elisabeth

«Trotzdem darf man sich auch nach 37 Jahren immer noch einen Politiker mit dem Weit- und Durchblick, schlicht dem Format eines Helmut Schmidt wünschen. Ist doch traurig genug, dass ihm bis heute keiner das Wasser reichen kann.»

"So richtig zum Helden" wurde Helmut Schmidt erst "in seinen Altersjahren" nach seiner Zeit als aktiver Politiker. Und vorher durch sein Agieren als Senator für Inneres in Hamburg bei der Sturmflut Anfang der 1960-er. Währenddessen "durch die RAF + die Entführung der LH-Landshut" …

"Mit einem stärker linken Kurs der SPD heute" wäre Helmut Schmidt eher wenig einverstanden. Auch wenn er tatsächlich bis ins hohe Alter ein sehr kluger Analytiker war …

Darstellung: