Ihre Meinung zu: Landesweiter Generalstreik: Stillstand in Frankreich

5. Dezember 2019 - 15:41 Uhr

Massive Streiks gegen die geplante Rentenreform haben in Frankreich den öffentlichen Verkehr fast komplett lahmgelegt. Zehntausende gingen im ganzen Land auf die Straße. In Nantes und Paris kam es zu ersten Ausschreitungen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.75
Durchschnitt: 3.8 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Stillstand in Frankreich

Aber wenn es soweit gekommen ist , dass sich die Menschen dort nicht mehr wehren können,
habe ich Verständnis dafür ..... solange nicht nur Randale im Vordergrund steht !

Ich mag die Franzosen

Die Franzosen gehen gegen ungerechte Maßnahmen, die zur Altersarmut führen, auf die Straße. Den Deutschen fehlt leider die Lobby für konzertierte Aktionen, aber auch die gesellschaftliche Solidarität mit den Betroffenen, wie Wagenknechts gescheiterte linke Sammelbewegung unterstreicht. Wir alle lassen’s lieber auf uns zukommen – sehenden Auges, wie die Regierenden nur darüber reden und beim Schmelzen der Rententöpfe zuschauen, die Medien alarmierende Statistiken wälzen und schlimme Prognosen abgeben, selbsternannte oder von den Versicherungen bezahlte Experten sogar prekär Beschäftigten die private Altersvorsorge predigen.

Genau so!

So geht das, wenn man keine regierungsnahen Gewerkschaften hat.
Und diese sich dann tatsächlich für ihre Mitglieder einsetzen und nicht für bürgerfeindliche Reformen einer bürgerfeindlichen Regierung eines rechtskonservativen Präsidenten.

Landesweiter Generalstreik:Stillstand in Frankreich...

Der Monsieur trifft auf Widerstand.Die Leute dort haben Bewußtsein,verteidigen,in diesem Fall ihre Rente.
Da hätten Hoffmänner keinen Anklang mit ihrem Komanagement..

Anders als in bestimmten Nachbarländern,wo die Subalternen nur meckern,sich dann umdrehen und zur Tagesordnung übergehen.

verbot von demonstration?

ich lach mich platt. vor dem Präsidentenpalast und dem Parlament darf nicht demonstriert werden? sind das nicht auch öffentliche gebäude? eine freie gesellschaft ist das nicht. Gerade vor diesen beiden gebäuden sollten die franzosen demonstrieren (dürfen). aber was hat politik noch mit der bevölkerung zu tun? ironisch, dass in der großen republik, der großen nation der bürger- und menschenrechte solche unterdrückenden herrschaftstendenzen zu erleben sind. man sollte macron vielleicht mal mit einer postkarte aus saint helena wedeln...:)

Die Franzosen klagen auf sehr hohem Niveau

Wir arbeiten 5 Jahre länger und haben eine geringere Rente.
Was sind wir doch duldsam und friedlich.

Generalstreik für die Rente

Soweit man es den Berichten entnehmn kann sind die Rentenbedingungen in Frankreich im Vergleich zu Deutschland sehr attraktiv. Wobei die deutschen auch nicht die schlechtesten sind.Natürlich kann man darüber diskutieren, aber wenn in Frankreich mit einem Generalstreik reagiert wird, dann ist das politischer Extremismus. So kann es mit der europäischen Einigung nichts werden. Wie wäre es, wenn die SPD sich mal an ihre Rolle als Partei des Internationalismus erinnern würde - denn das war mal ein wesentlicher Bestandteil sozialdemokratischen Denkens - und mit ihren europäischen Pendants sich Gedanken über eine gemeinsame rationale Basis z.B. im Bereich Altersvorsorge/Gesundheit machen würde. Dann würde sie auch wieder erkennbar und wählbar. Hoffen wir, daß Frau Barley sich dafür einsetzt. Würde ihr gut zu Gesichte stehen - und vielleicht kommen unseren französichen Freunde dann wieder etwas runter.

Das war abzusehen

Sind wie mal ehrlich - das Phänomen, das man in Frankreich "merde generale" nennt - es kündigte sich an.

Es ist ja auch schwer, einem Franzosen zu vermitteln, dass er sparen muss, dass er verzichten muss, nur damit 10% der Bevölkerung höhere Gewinne einstreichen kann.

Bei den Deutschen ist das anders. Da hauen die einen Arbeiter auf die anderen Arbeiter ein, wenn die für mehr Gehalt streiken. Die Deutschen haben das Mantra "wir müssen verzichten um wettbewerbsfähig zu bleiben" unreflektiert übernommen.

Und die Medien - sie sind sehr zurückhaltend - strengen sich nicht sehr an, dass steigende Aktienkurse durch höhere Gewinnspannen erreicht werden - und diese eben doch Drücken der Kosten - besonders der Personalkosten - erreicht werden.

Es geht nicht um Erhalten und Bewahren. Es geht um Raffen und Mehren - also für einige.
Die anderen sollen verzichten.

In Deutschland funktioniert das. Im Rest Europas immer weniger. "Für Wohlstand für alle" - zieht nicht mehr.

Mit Geld(-verteilung) allein ist keine Gerechtigkeit zu schaffen

„Die Proteste in Frankreich richten sich gegen Macrons Rentenreform-Pläne. Er will Vorrechte für viele Berufsgruppen abschaffen. In Frankreich gibt es neben den allgemeinen Kassen für die Beschäftigten in der Privatwirtschaft noch rund 40 weitere Rentenkassen. Etliche dieser Sondersysteme bieten überaus komfortable Konditionen. So können Lokführer der staatlichen Bahngesellschaft oder Busfahrer der Pariser Nahverkehrsbetriebe sich schon mit Anfang bis Mitte 50 zur Ruhe setzen. Die Pensionen liegen daher im Schnitt bei mehr als 2500 Euro (…). Macron will diesen Wildwuchs an Privilegien und Sonderrechten beseitigen“

Was bei diesem Versuch herauskommt, steht ja im Artikel. Und einige nutzen die "Gelegenheit", für Aufruhr zu sorgen: "(...) ist zu sehen, wie vermummte Demonstranten Rauchbomben zünden und Gegenstände in Richtung der Polizei werfen“. Mit dem Dauerstreitobjekt Geld (bzw. dessen derzeitigen intransparenten "Transfermechanismen") ist kein gesellschaftlicher Frieden zu schaffen.

@schmockie, 16:03 Uhr - Ich mag Deutschland

Sorry, aber Sie zeichnen ein Bild von Deutschland, das so einfach nicht zutrifft. Glauben Sie denn allen Ernstes, unsere Gewerkschaften wären angepasste JA-Sager? Mitnichten! Die Gehaltserhöhungen der letzten Jahre waren ansehnlich, auch die Renten sind deutlich gestiegen, die Arbeitslosigkeit auf Rekordtief und die deutsche Wirtschaft erweist sich - trotz der globalen Hemmnisse - noch immer als robust.
In Frankreich dagegen erleben wir schon seit Jahren massive Streiks, die der Wirtschaft schaden. Die Preise in den Lebensmittelgeschäften und Restaurants (und ich war erst am vergangenen Wochenende in Marseille) sind deutlich höher als bei uns. Ich komme sehr viel in der Welt umher und bin froh und dankbar in einem Land wie Deutschland leben zu können!!!

Wissen die Franzosen aus

Wissen die Franzosen aus ihren Medien eigentlich, wie schlecht für die Arbeitnehmer die Reform der Renten in der BRD abgelaufen ist?
Oder wird dort ebensowenig über unser System berichtet, wie hier über das französische?
@ Tagesschau: macht doch mal bitte detaillierten einen Faktenfinder zu den Rentensystemen aller einzelnen EU - Staaten.
Das wäre sicherlich sehr interessant für viele Menschen.

Rentensystem veraltet

Renteneintrittsalter Anfang 50 bis Anfang 60?
Es ist natürlich traumhaft wenn so etwas möglich und festgeschrieben steht.
Aber wir bzw. die Franzosen müssen mal realistisch bleiben, ob ein Renteneintrittsalter unter 58 Jahre zeitgemäß und vor allem wovon finanzierbar ist.
Wie aus dem Interview herauszuhören war ist das ganze Rentensystem dort recht verworren.
Aber..! ..wir D können klug sabbeln unser Rentensystem hat natürlich auch mehr Sand als Öl im Getriebe

re nie wieder spd

"So geht das, wenn man keine regierungsnahen Gewerkschaften hat.
Und diese sich dann tatsächlich für ihre Mitglieder einsetzen und nicht für bürgerfeindliche Reformen einer bürgerfeindlichen Regierung eines rechtskonservativen Präsidenten."

Denn es muss unbedingt dabei bleiben, dass Busfarer mit 55 in Rente gehen?

Die Rente

Warum wagen sich die Deutschen nicht auch auf die Straße zu gehen, um gegen das ungerechte Rentensystem zu protestieren? Warum machen sich die Gewerkschaften nicht stark, mobilisieren ihre Mitglieder und verlangen, dass auch Beamte und Selbstständige in das Rentensystem einzahlen? Es ist doch so, dass diejenigen, die über unser Rentensystem entscheiden, Pensionen beziehen, die vom Steuerzahler finanziert werden.
Frankreich protestiert und das Volk geht auf die Straße. In Russland wurde das Renteneintrittsalter für Männer auf 65 und für Frauen auf 60 Jahre heraufgesetzt. Die Erhöhung des Rentenalters um fünf Jahre hatte Demonstrationen ausgelöst.
Und in Deutschland passiert gar nichts, deshalb wird man versuchen, das Renteneintrittsalter auf 72 Jahre festzulegen.

@schmokie um 16:03Uhr

Ich glaube nicht, daß das eine Frage der Sympathie für eine Bevölkerung ist! Wer diese Ansicht vertritt lläßt "Fünfe einfach gerade sein" und lebt seinen emotionalen Moment, aber ehrlich oder sinnvoll oder vernünftig ist das nicht. Wie der Bericht der TS richtig erklärt, ist das französiche Rentensystem dermaßen komplex und kompliziert, daß es ganz simpel nicht mehr zu bezahlen ist. Aber das interessiert Sie nicht und die Vielzahl an Gewerkschaften in Frankreich schon garnicht. Man kann ja randalieren wie die Gelbwesten ! Als es noch keine EU gab, finanzierte "der Staat" diese absonderlichen Forderungen einfach mit neuen Krediten = Schulden und wenn der Franc buchstäblich nichts mehr wert war, gab es eben einen "neuen Franc" = Abwertung! Egal, wie man zu Macron steht, aber er hat wie früher Gorbatschow einfach 1 + 1 zusammengezählt und erkannt, daß das Ergebnis sich nicht um eine Ideologie kümmert, auch wenn man sich noch so oft in die eigene Tasche lügt!

"wettbewerbsfähig"

Dieses Wort hätte in diesem Zusammenhang nicht auftauchen dürfen. Dann kommt nämlich die Frage auf, ob es in der EU, Eurozone und global einen Wettbewerb um die niedrigsten Sozialstandards, die niedrigsten Löhne, die laxesten Umweltauflagen und die geringsten Unternehmensbesteuerungen geht. Also ein Race-to-the-Bottom.

16:05 von nie wieder spd ..Genau so! ....

"regierungsnahe Gewerkschaften" - bleibt die Frage, ob es den Franzosen im Schnitt wirklich besser geht, oder ob Regierungsferne dafür auch nur in feuchten Phantasien Gewähr bietet. Wie wir wissen reicht es ja nicht die prozentuale Rente, oder auch nur die Löhne zu betrachten wir deutschen wissen Schulden kann man auf unterschiedliche Weise machen - man kann sie den künftigen Generationen als rote Zahlen hinterlassen, oder als marode Infrastruktur oder gar als mangelnde F&E Ausgaben... egal wie, später wird immer ne Last draus.

Gelbwesten

Das ursprüngliche Anliegen ist verloren gegangen. Was zunächst friedlich begann, ist ausgeufert. Randale, brennende Autos, Vermummte werfen Rauchbomben, zersplitterte Fensterscheiben, öffentliches Leben beeinträchtigt usw. Das kann nicht Sinn der Sache sein.
Renteneintrittsalter mit 62, einige, die schon mit 50 bzw. 55 Jahren in Rente gehen, das hätte ich auch gerne gehabt. Aber, wie heißt es so schön: "Wer soll das bezahlen"?
Das was innerhalb eines Jahres in Frankreich schon zerstört worden ist, die Rechnung würde mich mal interessieren.
Aber das Rentensystem in Frankreich ist recht unübersichtlich. Da muss ich mich allerdings noch schlau machen, um das wirklich mit dem gebührenden Abstand beurteilen zu können.

@ um 16:13 von Jayray

Und der Ausnahmezustand, der seit mindestens 2 Jahren gilt, wird sicherlich auch gegen die Streikenden eingesetzt werden.
Man ist nur noch fassungslos.

Am 05. Dezember 2019 um 16:05 von nie wieder spd

"Genau so!
So geht das, wenn man keine regierungsnahen Gewerkschaften hat.
Und diese sich dann tatsächlich für ihre Mitglieder einsetzen und nicht für bürgerfeindliche Reformen einer bürgerfeindlichen Regierung eines rechtskonservativen Präsidenten.

Sie haben Recht.

Gewerkschaften müssen ihre Daseinsberechtigung ohne Unterbrechung nachweisen, sonst kommen die Leute auf die Idee, sich den Gewerkschaftsbeitrag sparen zu können.

Wichtig ist, was nach den Protesten/Krawallen dabei rauskommt, außer
Sonntagsreden und das Gefühl der Stärke und des Zusammenhalts.

Dass die Reformen nötig sind, wissen auch die Gewerkschaftsbosse, dürfen es aber nicht laut sagen.

re von Adeo60 16:58

Gewerkschaften als JA-Sager,aber natürlich.Bis auf wenige Ausnahmen.
Tolle Tarifabschlüsse,von zuletzt 0,96 % pro Jahr im Chemiebereich.Und natürlich im europäischen Vergleich mit die wenigsten Streiks.
Und daher ist es kein Wunder,daß Ihnen das gefällt.

Keine Lust mehr.

Die Schulden Frankreichs sind annähernd auf einer Höhe mit dem Bruttosozialprodukt. Auch in diesem Jahre wird die Schuldengrenze wieder überschritten. So wie in den vorherigen Jahren. Wie es aussieht wird es im kommenden Jahr wieder sein. Frankreich stört sich an nichts. Europa zahlt, das sind wir. Dazu nimmt es wenig Rücksicht auf Europa. Und viele Franzosen gehen immer noch zwischen 50 und 55 mit Pension. In den Niederlanden zwischen 65 und 70.Und da soll man noch zahlen wollen ?

Daraus könnten wir lernen ...

Auch wir sollten mal langsam für einige Dinge auf die Straße gehen, damit sich was ändert. Aber in unserem Land muss man ja jeden Protest anmelden. Daher wird wahrscheinlich nichts draus.

ewiges Wachstum

Irgendwie müßen die Zinsen für die reichsten 1% ja erwirtschaftet werden. Da muss die Produktivität halt steigen. Lohnkürzung und Rentenkürzung sind da gute Mittel. Deutschland geht da mit gutem Beispiel voran. Man könnte auch noch Umweltstandards senken das wäre auch ne gute Idee um die Konten der Reichen zu vergrößern. Schon bemerkenswert wie in den letzten Jahren die Vermögen sich verteilt haben. Sie werden von unten nach verteilt und der ganze Planet geht zu grunde. Kapitalismus berut immer auf Ausbeutung. Von Mensch und Natur. Das wird nicht ewig so weitergehen.

die

Franzosen gehen (wieder einmal) für ihre Belange massenhaft auf die Straße. Großer Respekt !
In Deutschland würde das sicher nicht einmal dann der Fall sein, wenn das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre hochgesetzt würde.

die Rente ist sicher ....

...ach ja, manchmal wünscht man sich "MANN" od. "Frau" währe Franzose. Die Franzosen sehen die Zustände in Deutschland.
Sie wollen kein HarzIV. Bei Ihnen sollen die Gierigen ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leisten und nicht alles auf die Knochen der Kleinen abgewälzt werden. Das (deutsche) Spießbürgertum ist dort nicht so ausgeprägt wie bei uns.

Das ungerechte Rentensystem

Sicherlich könnte man in Deutschland die Renten erhöhen, um z.B. eine Rente wie in Österreich zu zahlen, aber dann muss der deutsche Arbeitnehmer auch bereit sein Rentenbeiträge wie in Österreich zu zahlen.
Ob aber eine Erhöhung der Beiträge um 20% bei der Bevölkerung so gut ankäme, wage ich zu bezweifeln.

Als Westeuropäer haben wir

Als Westeuropäer haben wir Deutschen die miesesten Renten, Im Vergleich zu Frankreich Rente mit 62, Österreich im Schnitt 1600 Euro Rente, Niederlande 1200 Euro Mindestrente. Schweden Staatsfond, sehr ertragreich und kostengünstig verwaltet. Und wir als angebliches Hochlohnland, was haben wir. Da sind die Besitzstandsrechte der Beamten,
und das Lächeln unserer Privatvorsorger da, werden im kommenden Jahr über 50 Milliarden Euro in den Rüstungsetat gesteckt, in ein paar Jahren fast 80 Milliarden. Das sind im Schnitt über 20 Prozent des jährlichen Staatshaushaltes. Frankreich hat fast die gleichen Probleme. Und wenn manche sagen, die USA stecken 4 Prozent in ihren Militärhaushalt, das geschieht auf Kosten der Armen wie Lebensmittelgutscheine nicht mehr zu genehmigen, oder die Staatsverschuldung wird erhöht. Die Sicherung der Sozialsysteme steht an vorderster Front, und das lassen sich die Franzosen nicht gefallen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

@ 17:08 von NeNeN: Rente mit 72

"Und in Deutschland passiert gar nichts, deshalb wird man versuchen, das Renteneintrittsalter auf 72 Jahre festzulegen."

Die Wahrscheinlichkeit ist noch relativ gering. Und dass die AfD an die Regierung kommt, um das durchzusetzen halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Wer es Franzosen neidet ... (z.B. Bahnfahrer)

... sollte wissen, dass der mögliche frühe Rentenantritt z.B. bei Busfahreren THEORETISCH möglich ist - "theoretisch" steht auch im Artikel!

Es geht nur in bestimmten Berufen und unter bestimmten Bedingungen, z.B. wenn vorher 45 Jahre gearbeitet worden ist; da reichen nicht 35 Jahre wie bei uns. Und dazu noch muss die Rentenhöhe dann auch ausreichen - sonst wird es halt nichts mit dem frühen Renteneintritt.

Macron hat geliefert

weiss nicht was dioe franzosen wollen. er hatte doch reformen verprochen und die franzosen wählten ihn.
nun sind sie alle gegen ihn. wow

@NeNeNe, 17:08 Uhr - Zerrbilder

Den Rentnern in Deutschland geht es mehrheitlich gut. Schwierig die Situation in der Tat bei Selbständigen, Frauen und Geringverdienern. Die Grundrente soll und wird hier Linderung schaffen. Beim Einkommen im Alter liegt Deutschland deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Die Renten und Gehälter sind gerade in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Und der demografische Faktor führt zwangsläufig dazu, dass die Lebensarbeitszeit angepasst werden muss. Nein, Deutschland ist bei weitem nicht so schlecht aufgestellt, wie Sie es hier darzustellen versuchen.

@nie wieder spd, 17:01 Uhr -

Interessante wäre sicherlich auch ein Vergleich der Einkommensverhältnisse älterer Menschen ab 65 Jahren, denn die Rente allein ist nicht die finanzielle Basis im Alter. Durch die betriebliche Altersversorgung sind die meisten Arbeitnehmer gut abgesichert. Hinzu kommen die sozialen Sicherungsysteme. Nein, Deutschland muss sich nicht verstecken und die Gewerkschaften haben in den vergangenen Jahren ordentliche Lohnabschlüsse feiern können.

15:56 von Peter Kock

Ihr Verständnis ist in diesem Falle deplatziert.
Hier in Frankreich sind die bestehenden
Renten sehr hoch (im Durchschnitt 1'600.-
Euro). Einige Berufsgruppen beziehen
exorbitante Renten (2'500.- Euro und mehr) und die wollen partout ihre Privilegien nicht aufgeben. Die Reform von Macron ist dringend notwendig um diese Ungleichheit zu beseitigen. Zudem müssen endlich die zahllosen Rentenkassen in ein einheitliches System überführt werden - auch das ist dringend.
Verglichen mit Deutschland leben die französischen Rentner ganz gut von ihrer Rente, zumal die Lebenshaltungskosten hier eher niedrig sind (auch die Mieten sind, ausser vielleicht in Paris eher niedrig).
Ein Einfamilienhaus kann man hier im Süden für gerade mal 8-900.- Euro mieten
Ich lebe hier in Südfrankreich und habe null
Verständnis für diese Streiks.

@17:07 von karwandler

"Denn es muss unbedingt dabei bleiben, dass Busfarer mit 55 in Rente gehen?".....
wenn sie Busfahrer wären....wie würden sie es denn dann sehen wollen....?
freiwillig bis 70 ?

Tränengas u. Wasserwerfer

"Auf Videos bei Twitter ist zu sehen, wie vermummte Demonstranten Rauchbomben zünden und Gegenstände in Richtung der Polizei werfen. Auch in Paris gab es Ausschreitungen. Fahrzeuge gingen in Flammen auf und Vermummte schlugen Scheiben ein, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Auch hier setzte die Polizei Tränengas ein."

Immer wird so getan, als ob es sich bei der Masse der Demonstranten um gewaltbereite Hooligans handeln würde. Dem ist aber nicht so! Man hat den Eindruck, als ob man der französischen Polizei unbedingt das Etikett "friedfertig" oder "harmlos" anhängen möchte. Wer mal die ausländischen Medien anschaut, der bekommt aber einen ganz anderen Eindruck von den dortigen Verhältnissen. Man sieht knüppelnde Polizisten gegen nicht-gewalttätige Demonstranten. Wie kann das sein? Ist hier etwa Manipulation im Spiel?

16:48 von Nettie

Danke Nettie. Sie argumentieren mit Fakten
und nicht mit wilden Behauptungen, die hier anscheinend gang und gäbe sind.
Sie wissen sicher auch, dass die Franzosen
sofort auf die Strasse gehen, wenn die Regierung auch nur den geringsten Anschein erweckt, dass etwas geändert werden muss.
Sie wählen ihre Regierung um sie dann postwendend anzugreifen.
Ich verweise auf den "Aufstand" gegen Sarkozy, als dieser das Rentenalter auf gerade mal 62 Jahre anheben wollte - aber er hat es durchgedrückt. Im Europäischen Vergleich ist das sehr human.

Wenn die Gerechtigkeit sich auf den Weg durch die Welt macht.

Haben die Franzosen ein besseres Gespür wenn es an der Zeit ist dass sich etwas in der Politik, im Land, in der Welt ändern muss?
Nein, es liegt nicht allein oder nur am richtigen Riecher der Franzosen und es liegt auch nicht allein an ihrer Unzufriedenheit und an ihren Ängsten und Sorgen.
Es liegt an der Zeit und an dem was Politik und Wirtschaft und Märkte doch eigentlich lieben und was sie immer für sich und ihr Geschäft und ihr Handeln als unverzichtbar halten und hoch halten, es liegt an der Globalisierung.
Hört und seht was in der Welt und über die Grenzen eurer Länder geschieht und was sich in der Welt bewegt.
Es sind die Menschen, die Bürger der Welt, die rebellieren und auf die Strasse gehen und es geht ein Aufschrei durch die Welt, so verschieden die Länder und Ängste und Sorgen der Menschen auch sein mögen, ein Aufschrei zu mehr Gerechtigkeit, ein Aufschrei an die, welche noch immer nicht verstehn wollen, dass es Zeit ist die Karten neu zu mischen und mehr Teilhabe fordern.

@karlheinzfaltermeier, 17:10 Nicht nur eine Rechenaufgabe

Von Randale war keine Rede. Nur von Protest.

Mit 1 +1 zusammenzählen ist es nicht getan, man muss auch fragen, woher das Geld kommen soll. Und da unterscheiden sich Macron und unsere Regierung in ihren neoliberalen Überlegungen nicht: Man holt sich das Geld beim einfachen Bürger und nicht bei den ökonomischen Eliten. Dass die Reichen immer reicher werden und die Steuergesetze einen großen Bogen um sie machen, scheint Ihnen entgangen zu sein.

Nun, die Demografie in Frankreich

dürfte sich nicht wesentlich von der in D unterscheiden und die Lebenserwartung auch nicht. Da sind Renteneintrit mit um die 50 nicht zu stemmen . Eben ein Beispiel in "heute": SNCF, Rente ab 55, Rente 2600 Euro. Wer kann mir das schlüssig vorrechnen? So viel verdienen Viele hart Arbeitende nicht. Das ist Jammern auf höchstem Niveau.

re bernd kevesligeti

"Tolle Tarifabschlüsse,von zuletzt 0,96 % pro Jahr im Chemiebereich"

Und eine zusätzliche Pflegeversicherung, deren Beiträge vom Arbeitgeber gezahlt werden. 1000 Euro monatlich für stationäre Pflege.

Haben Sie sicher ganz unabsichtlich weggelassen.

18:22 von Petersons ... was dioe franzosen...

"...nun sind sie alle gegen ihn"
Egel wie viele gerade auf der Straße rumtoben, alle sind nie alle - auch in Frankreich gibt es einsichtige - wie in Deutschland auch nur toben die eben nicht auf den Straßen.
Letztlich brauchen wir auch in dieser Sache gemeinsame Regelungen -Renten sollten sich eher an den Lebenshaltungskosten orientieren als an den "Einkommen" dann haben die untern genug zu futtern udn die oben können noch ein wenig private Vorsorge betreiben.

Fast amüsant.....

sind immer die Kommentare der Befürworter von Streiks oder Randale a-la Gelbwesten. Es ist nur nie ein praktikabler Vorschlag enthalten, wie die sozialen Wohltaten finanziert werden sollen, denn diese Frage wird einfach nicht gestellt! Da wird behauptet, daß 10% der französischen Bevölkerung in Reichtum schwelgen! Beweise - braucht es nicht! Es genügen ein paar "revolutionäre"Ssprüche! Wissen manche Foristen überhaupt, woher das Geld für die Renten kommt? Von den Beiträgen garantiert nicht! Wo soll Macron denn reformieren? So lange nicht erkannt und zugegeben wird, daß die sogenannte französiche Revolution nur ein Fake war, und der Zentralismus der gleiche ist, wird sich nichts ändern! Die Hintergründe für die inzwischen 5.Republik und der Instabilität des Staates und der ehemaligen Währung sind in der Historie begründet und der französischen Unfähigkeit zu echten Veränderungen! Hauptsache, man hat die Tricolore und grölt "vive la France!

re von karwandler 19:26

Aber doch nicht 1000 Euro monatlich ?!
Und gucken Sie sich mal die letzten Abschlüsse an:Post AG, etc.
Manche unter 2% pro Jahr.

re zundelheimer

"@17:07 von karwandler

"Denn es muss unbedingt dabei bleiben, dass Busfarer mit 55 in Rente gehen?".....
wenn sie Busfahrer wären....wie würden sie es denn dann sehen wollen....?
freiwillig bis 70 ?"

Natürlich will jeder an seinen Privilegien festhalten. Das ist menschlich, aber nicht unbedingt solidarisch.

18:22 von Petersons

die franzosen wollten le pen. das haben die parteien irgendwie zu verhindern geschafft. jetzt haben die franzosen halt den jungen elitezögling an der backe, der ja auch merkels freund war.

Geld wie Heu in Frankreich

Renten mit 52 oder 55 sind natürlich für etliche Franzosen ein verteidigungswertes Unterfangen...vor allem wenn sie abgeschreckt nach Deutschland schauen...wissen sollten aber diese Frühpensionisten, daß der Staat sich dafür immer höher verschulden muß und diese Schulden dann die Jüngeren tragen müssen. Dazu kommt die hohe staatliche Beschäftigungsquote in Frankreich mit rd. 50 %...auch dafür müssen Steuern erhoben werden, die aus dem privaten Gewerbe- und Dienstleistungsbereich erwirtschaftet werden müssen. Frankreich ist am Scheideweg: Privilegien verteidigen und gleichzeitig immer höhere Zuschüsse in die vielen Rentenkassen einzahlen...irgendwann wird diese Rechnung nicht mehr aufgehen.

16:12 von Bernd Kevesligeti

Landesweiter Generalstreik:Stillstand in Frankreich...

Der Monsieur trifft auf Widerstand.Die Leute dort haben Bewußtsein,verteidigen,in diesem Fall ihre Rente.
Da hätten Hoffmänner keinen Anklang mit ihrem Komanagement..

Anders als in bestimmten Nachbarländern,wo die Subalternen nur meckern,sich dann umdrehen und zur Tagesordnung übergehen.
////
*
*
Ich glaubte, das in Frankreich überwiegend öffentlich Beschäftigte streiken, weil Sie Ihre Versorgungsvorteile gegenüber der arbeitenden Bevölkerung erhalten wollen?
*
Hatte ich da falsches demokratisches Bewusstsein?

@Bernd Kevesliget, 17:47 Uhr - falsche Zahlen

Der Tarifabschluss in der chemischen Industrie
beträgt aktuell 6%!!! Da muss man in der Tat nicht streiken, finden Sie nicht auch? Ich frage mich, wie Sie auf eine Zahl von 0,96% kommen! Dies entspricht nicht der Realität!

19:34 Karl Napf

Karl hätte gern, dass die Franzosen mehrheitlich LePen gewollt hätten. Das haben die Franzosen mehrheitlich zu verhindern gewusst.

Die französische EZB Chefin

Die französische EZB Chefin enteignet die deutschen Sparer, aber die Franzosen klammern sich an ihre Privilegien.

Es wird höchste Zeit das Gewerkschaften verboten werden. Denn die Arbeitnehmer die gespart haben sind ihnen egal. Statt dessen zerstören sie Europa mit ihrem völlig ungerechtfertigten Verteilungskrieg.

re von Adeo60 19:49

Ging da nicht etwas von 1,5% plus 1,3% durch die Medien ? Aber bei einer Laufzeit von 29 Monaten.Also pro Jahr...?

18:29 von Adeo60

Wissen sie eigentlich, was sie da so zusammenschreiben? Schon mal von der zunehmenden Altersarmut gehört? Was kennen sie eigentlich für Rentner? Pensionierte Beamte denke ich mal.

@Am 05. Dezember 2019 um 15:56 von Peter Kock

Wie kann man >> habe ich Verständnis dafür << Verständnis dafür haben, daß die einen sich an ihre Prvilegien klammern und auf der anderen Seite so kaltherzig sein, daß Arbeitnehmer, die ein Leben lang gespart haben, durch die Inflation, die von den Gewerkschaften getrieben wird, ruiniert werden?

Streik

Dank . Das sind Gewerkschaften die Ihren namen noch verdienen und für alle Bürger kämpfen und nicht für ein paar Busfahrer oder Piloten.

19:52 von andererseits

Das haben die Franzosen mehrheitlich zu verhindern gewusst.

Ich denke mal, daß sie aus den Fehlern gelernt haben.

sehr hohem Niveau

Felina2 @
Nein, Sie wollen sich nur nicht für eine Bürgerfeindliche Politik noch weiter ausbeuten lassen.
Prima. Danke , mehr davon.

landart 19.48

so ist es! Die hohe Staatsquote und die zahlreichen Privilegien sprengen in F eher früher als später die Staatsfinanzen Deshalb träumt Jupiter ja von einem gemeinsamen Haushalt und gemeinsamer Haftung. Sonst eben einen Giga-Rettungsschirm. Da war dann Griechenland Peanuts,,,

Vielleicht sollte man über

Vielleicht sollte man über das Rentensystem in Frankreich und deren Finanzierung nachdenken. Wie in Deutschland finanziert der Rentenbeitrag die Renten. In Frankreich deckt der Rentenbeitrag knapp 2/3 der Ausgaben. Der Rest ist über Steuern finanziert. Theoretisch darf man nach 41,5 Arbeitsjahren in Rente gehen. Das offizielle Rentenalter ist 62. Berechnet werden die allgemeinen Renten nach dem Durschnittslohn der best bezahlten 25 Dienstjahren. Für Beamten wird allerdings nur die Höhe des Lohns der letzten 6 Monate in Betracht gezogen. Die Rente beträgt ca. 50% des letzten Lohnes für Angestellte und 75% für Beamten. Bahnangestellte gehen mit 55 in Rente und bekommen die volle Rente nach 25 Dienstjahren. Es gibt 41 unterschiedliche Rentensysteme/Rentenkassen in Frankreich. Die Streiks wurden von den Gewerkschaften der Beamten ausgerufen, die sich gegen eine Veränderung des Systems wehren. Wie diese Renten finanziert werden sollen wird von den Gewerkschaften nicht hinterfragt.

@schmokie um 19:11Uhr

Oh je, schon wieder eine "Klassenkampfphrase" ! Wer sind die "ökonomischen Eliten"? Nennen Sie doch endlich mal Namen! Und erklären Sie laut, daß die Enteignung von z.B.1oo0 oder mehr Millionären sofort die finanziellen Probleme Frankreichs und seiner Bevölkerung lösen würde! Möglicherweise habe ich von Steuergesetzen und deren Einfluss auf die Wirtschaftpolitik mehr Ahnung als Sie meinen und lerne dafür keine sozialistischen Parolen. Aber Sie beantworten nicht die Frage, wie außer mit sozialistischen Experimenten eine Rente ab 50 usw. finanziert werden soll! Durch Beiträge bestimmt nicht, denn die wären enorm hoch. Durch Zuschuss von Steuern, aber das hat die Folge, daß z.B. bei Erzeugnissen oder Dienstleistungen die Preise entsprechend angehoben würden, denn nicht jeder Unternehmer würde wie Sie mit dem Existenzminimum zufrieden sein. Wie wäre also Ihr Finanzierungsvorschlag?

re von Boris1945 19:49

Sie haben das Bewusstsein,daß die die unten stehen,sich nicht wehren sollen.

Versorgungsvorteile haben andere,man nennt sie Bourgeoisie.

19:52 von andererseits

19:34 Karl Napf

Karl hätte gern, dass die Franzosen mehrheitlich LePen gewollt hätten. Das haben die Franzosen mehrheitlich zu verhindern gewusst.
///
*
*
Aber das Sie jetzt gegen den streiken, den Sie mehrheitlich zur Verhinderung von Le Pen gewählt haben, das haben Sie gerade bewiesen?
*
Also ist diese jetzige " Bestrafung" durch Ihr tolles Wahlergebnis, Le Pen zu verhindern, nicht selbstverschuldet?

Re 17:07 von karwandler

"Denn es muss unbedingt dabei bleiben, dass Busfarer mit 55 in Rente gehen?"
Mal wieder etwas rausgehauen was so nicht stimmt.
Ich habe lange genug Bus und LKW gefahren in Deutschland. Arbeitszeiten zum Teil jenseits von Gut und Böse.
Trotzdem müßte ich bis zur Rente mit so einem Gefährt weiter rudern wenn ich nicht in meinen erlernten Beruf zurückgewechselt hätte.
Im Gegensatz zu Deutschland geht man in Frankreich davon aus,daß ein Bus-oder LKW Fahrer mit 55 Jahren seine Lebensarbeitszeit erfüllt hat wegen der vielen Überstunden.
Ich habe es für mich nachgerechnet da ich alle Abrechnungen meines Lebens habe. Vor 8 Jahren wäre meine Lebensarbeitszeit erreicht gewesen bei einer 40 Stunden Woche.

@17:08 von NeNeNe

Warum machen sich die Gewerkschaften nicht stark, mobilisieren ihre Mitglieder und verlangen, dass auch Beamte und Selbstständige in das Rentensystem einzahlen? Es ist doch so, dass diejenigen, die über unser Rentensystem entscheiden, Pensionen beziehen, die vom Steuerzahler finanziert werden.

Und was glauben Sie, wer letztlich die Beiträge finanzieren muss, die der Beamte dann in die Rentenkasse einzahlt. Richtig, der (S)Teuerzahler...

Was die allermeisten Deutschen überhaupt NICHT..

..wissen, ist, das die Franzosen eine Fruchtbarkeitsziffer von annähernd 2,1 haben, was umgerechnet zu annähernd 100 eigenen Enkel je 100 Franzosen führt!

Das führt zwar zunächst einmal zu einer höheren Jugendarbeitslosigkeit, ABER auch zu höheren Renten in Frankreich, da im Gegensatz zu Deutschland, auch weiterhin genügend eigene junge Beitragszahler für den einheimischen Arbeitsmarkt bereitstehen!

Oder vereinfacht ausgedrückt:

Der demographische Wandel wird zumindest in Frankreich zukünftig vollständig ausfallen, weil die Franzosen selbst genügend eigene Kinder haben!

Mit ALLEN dazugehörigen Konsequenzen, insbesondere jedoch bei den Renten!

17:08 von NeNeNe

Warum wagen sich die Deutschen nicht auch auf die Straße zu gehen
.
weil im Gegensatz zu einigen Idiologen hierzulande und in den Threads
die Menschen/Kulturen in den verschiedenen Ländern
doch unterschiedlich zu ticken scheinen

@Barbarossa2, 19:58 Uhr

Ich kenne sehr viele Rentner. Viele haben sich in ihrem Leben etwas zusammengespart oder erhalten über eine Betriebsrente zusätzliche Leistungen. Die Einkommen der über 65-jährigen liegen deshalb auch über dem OECD-Durchschnitt. Natürlich gibt es auch Altersarmut, keine Frage. Aber reisen Sie z.B. mal durch die USA. Dann erleben Sie Armut in einem wirklich z.T. erschreckenden Ausmaß. In Deutschland gibt es nun auch eine Grundrente, die genau für diese Fälle gedacht ist. Jeder zweite Euro fließt zudem in den Sozialhaushalt. Das soziale Netz in Deutschland ist engmaschiger als in den meisten anderen Ländern. Schauen Sie sich einfach mal um in der Welt, dann werden Sie Ihre Kritik an Deutschland revidieren.

@Kevesligeti, 19:56 Uhr

Sie müssen natürlich das Gesamtpaket sehen, dazu gehört die Einrichtung eines sog. Zukunftskontos für die Arbeitnehmer und eine Pflegezusatzversicherung. All dies sind Leistungen, die den Beschäftigten zugute kommen. Die Laufzeit für die Tarifsteigerungen betragen - wenn ich recht weiß - zunächst 12 Monate, die zweite Tranche wird dann auf 9 Mo. gewährt. Ist das etwa nichts...? Das Gesamtpaket beträgt jedenfalls 6% - auch dies ging durch die Presse.

17:03 von Nordicman

ist das ganze Rentensystem dort recht verworren.
.
verworren oder nicht
ist halt blöd 20 .... 30 Jahre Rente einzubezahlen was ja ne gewisse Verbindlichkeit voraussetzt und diese dann nach weiteren 10 .... 20 Jahren in Frage zu stellen
üblicherweise wird ja ein abgeschlossener Vertrag auch nicht nachträglich und vorallem einseitig geändert
wobei das Rentenniveau ja hierzulande auch permanent abgesenkt wurde ....

Am 05. Dezember 2019 um 17:07 von karwandler

re nie wieder spd
"So geht das, wenn man keine regierungsnahen Gewerkschaften hat.
Und diese sich dann tatsächlich für ihre Mitglieder einsetzen und nicht für bürgerfeindliche Reformen einer bürgerfeindlichen Regierung eines rechtskonservativen Präsidenten."

>> Denn es muss unbedingt dabei bleiben, dass Busfarer mit 55 in Rente gehen? <<
.
Vielleicht sollten Sie sich mal über die unterschiedlichen Tätigkeiten, die Arbeitsbedingungen sowie die Arbeitszeiten von Busfahrern informieren?

landesweiter-generalstreik-stillstand-in-frankreich#comment-4009

Liebe(r) DMS, Sie schreiben recht überzeugend :" Vielleicht sollte man über das Rentensystem in Frankreich und deren Finanzierung nachdenken. "

Ich stelle lieber die Frage : Was zerbrechen wir Foristen hier uns den Kopf über =>französische Renten ?

Viel, viel wichtiger erscheint mir, dass Frau von der Leyen das Renten-Problem als EU-Problem "erkennt": => In der EU sollten =>alle Mitgliedsländer gleiche Löhne-Gehälter-Renten haben !
Solange dies nicht gelingt, ...=>wird auch die EU nicht richtig funktionieren !
Weiß das Frau Von der Leyen ?

@Am 05. Dezember 2019 um 17:58 von Sparer

Wenn sie ein Sparer sind, wie es der Name vermuten läßt, würde ich eigenlich erwarten, daß sie gegen die Streiks seinen müßten.
Je mehr Geld in Umlauf gebracht wird, je stärker steigen die Preise und das bei Negativen Zinsen auf ihre Ersparnisse. Jeder Streik macht sie als Sparer ärmer. Sie können sich immer weniger für ihre Ersparnisse kaufen.

Von daher kann ich nicht verstehen, daß sie sich darüber freuen, daß die Gewerkschaften ihnen Schaden zufügen. Es ginge ihnen besser, wenn sie dagen wären.

Am 05. Dezember 2019 um 19:59 von werner1955

"Streik
Dank . Das sind Gewerkschaften die Ihren namen noch verdienen und für alle Bürger kämpfen und nicht für ein paar Busfahrer oder Piloten."

Sehr interessante Ansicht,

aber

Gewerkschaften kämpfen nicht für Arbeiter und Bürger, sondern für die Einnahmen aus Beiträgen der Mitglieder.

Auch ist es wichtig, dass nicht jeder mit seinem persönlichen Problem ins Personalbüro läuft, sondern zu den dafür gut bezahlten Ansprechpartnern.

In der Schule werden aus diesem Grund Klassensprecher gewählt.

One Million!!!

Na wo gab's denn in den letzten Jahren schon mal so etwas?
805000 Menschen sollen in Frankreich auf die Strasse gegangen sein nach offiziellen Berichten und von Gewerkschaftsseiten aus heisst es 1,5 Millionen.
Da dürfte die Zahl 1 Million doch als angemessen und als nüchtern und ernstzunehmend zu interpretieren sein was sich im Nachbarland Frankreich vollzieht und nicht so bald enden wird, sondern eher was sich anbahnt, vorbereitet.
Zumal Macron nicht gedenkt von seiner Entscheidung und seiner Politik abzurücken, auch nicht nach all den Debatten die er geführt hat und bekräftigt hat dies dann auch noch gerade heute Abend sein treuer Anhänger und Minister Edouard Philippe und in dem er sehr deutlich bekannt gab, "Nous ne céderons pas" was soviel heisst wie, "Wir werden nicht nachgeben"!
Nach dann "mes chères compatriotes", was soviel heissen soll wie, "meine geliebten Verbündeten", bereiten wir uns auf lange Tage und eine lange Zeit vor und nehmen diese Worte ebenso ernst wie angedroht.

19:11 von schmokie

Dass die Reichen immer reicher werden
selbst das stimmt so nicht
zumindest verschafften ja die sogenannten Krelle Zahlen in meiner Jugend
vor 50 Jahren für viel Diskussionsstoff
1,7 % der Menschen hätten 83 % der Vermögens oder so
(bitte nicht festlegen)

05. Dezember 2019 um 18:22 von Petersons

>> Macron hat geliefert

weiss nicht was dioe franzosen wollen. er hatte doch reformen verprochen und die franzosen wählten ihn.
nun sind sie alle gegen ihn. wow <<
.
Herr Macron wurde nur gewählt weil die Franzosen Frau Le Pen verhindern wollten.

@18:11 von GeMe

Ob aber eine Erhöhung der Beiträge um 20% bei der Bevölkerung so gut ankäme, wage ich zu bezweifeln.

Zumal sich beim österreichischen Modell auch die Zeit der Rentenanwartschaft verdreifacht. Dort muss man 15 Jahre in die Rentenkasse einzahlen, um überhaupt einen Anspruch auf Rente zu bekommen, hierzulande sind es 5 Jahre.

20:05 von DMS

Die Streiks wurden von den Gewerkschaften der Beamten ausgerufen, die sich gegen eine Veränderung des Systems wehren
,
wen wundert ?
wenn ich nen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe
verlasse ich mich drauf
auch und vorallem nach 40 Jahren
ob der Vertrag jetzt "gerecht" was immer man darunter versteht ist oder nicht

re von Adeo60 20:26

Die Laufzeit ist 29 Monate.Erst gibt es eine Erhöhung um 1,5%,dann um 1,3%.
Wer rechnen kann,kann sich daß auf ein Jahr bezogen....
Ja,es gibt eine Pflegezusatzversicherung.Ist auch notwendig,wenn sich ein Staat zurück zieht.

16:13 von Felina2

Die Franzosen klagen auf sehr hohem Niveau

Wir arbeiten 5 Jahre länger und haben eine geringere Rente.
Was sind wir doch duldsam und friedlich.
///
*
*
Aber auch wir werden vertreten, von denen die eins bei den Pisa-Jobbern begriffen haben.
*
Welche die Frage, heißt es "lass mir arbeiten oder lass mich arbeiten" eindeutig mitlass Andere richtig arbeiten beantworten.
*
Wie die auch in Frankreich privilegierten Staatsdiener, Politiker und Gewerkschaftler.

Am 05. Dezember 2019 um 20:32 von b_m

"@Am 05. Dezember 2019 um 17:58 von Sparer
Wenn sie ein Sparer sind, wie es der Name vermuten läßt, würde ich eigenlich erwarten, daß sie gegen die Streiks seinen müßten.
Je mehr Geld in Umlauf gebracht wird, je stärker steigen die Preise und das bei Negativen Zinsen auf ihre Ersparnisse. Jeder Streik macht sie als Sparer ärmer. Sie können sich immer weniger für ihre Ersparnisse kaufen."

Sie haben Recht.

Je mehr sich der Staat verschulden muss, je höher wird das Risiko für die Gläubiger,
je höher werden die Risiko-Prämien, also Zinsen, die dafür gezahlt werden müssen.

Ein Paradies für Sparer, die Hölle für Konsumenten.

@Kevesligeti, 20:47 Uhr

Sie sollten fairerweise all diese Leistungen, zu der im übrigen auch ein Zukunftskonto gehört, berücksichtigen. Insgesamt beträgt das Paket der Tarifsteigerungen, wie von mir dargelegt, 6%. Sie können dies überall nachlesen.

Mathematik

Ich bin bald 50 und liebe Mathematik. Die jenigen die immer gesagt haben, Mathe ist schrecklich, verlieren auf dieser Welt, die Gewinner sind die jenigen die rechnen können. Die Macht der Mathematik ist groß. Die Tatsache ist die, die BRD holt sich die Kohle aus allen Systemen wo es nur geht um irgendwo auf der Welt zu helfen, mitfinanzieren und gut dazustehen, wer leiden muss, das ist der kleine Arbeiter. Unter Vorwand, es gäbe mehr Rentner und weniger Arbeiter, Rentner leben länger, alles Quatsch. Es geht um nichts anderes als um abzocke. Die Präsenz als Nr. 1 In EU kostet Geld. Diese Regierung verschleudert immens Steuergelder in unnsinige Projekte weltweit nur damit man etwas beweisen kann. Gier, Macht, Gewinn, es geht auf dieser Welt um nicht anders, leider gibt es Menschenmassen die das ganze dulden und mitfinanzieren ohne es zu wissen. Würden alle in De lebenden 80+Mio Menschen mal radikal streiken, wäre auch der Bundesgeldbeutel abrupt leer. Keine Arbeit, keine Steuern usw....

@18:42 von Zundelheiner

wenn sie Busfahrer wären....wie würden sie es denn dann sehen wollen....? freiwillig bis 70 ?

Natürlich nicht. Aber als privatwirtschaftlich beschäftigter Bauarbeiter in Frankreich würde ich mich fragen, wieso der Busfahrer mit Mitte 50 in Rente gehen darf, ich aber nicht...

In Frankreich streiken ja vor

In Frankreich streiken ja vor allem auch die Eisenbahner. Deren Privileg, mit 50 - 52 Jahren in Rente zu gehen, soll abgeschafft werden. Es dürfte klar sein, dass sich der Staat derartige Wohltaten auf Dauer nicht leisten kann. Auch in Italien hatte die rechtspopulistische Regierung um Salvini das Füllhorn staatlicher Wohltaten breit ausgeschüttet, um damit auf Stimmenfang zu gehen. Eine solche Politik ist fernab der Realität und unverantwortlich. Die Deutschen sehen die Arbeit der GroKo zwar kritisch, fürchten aber mehrheitlich um die Stabilität des Landes, wenn die GroKo vorzeitig endet.

Ein Gegengewicht zum Kapitalismus- Habermas

"Bevor Herrschaftsformen von der Masse der Bevölkerung grundlos akzeptiert werden, müssten die kommunikativen Strukturen, in denen sich -bis auf den heutigen Tag- unsere Handlungsmotive bilden, gründlich zerstört worden sein. Dass dies nicht geschehe, dafür besitzen wir allerdings keine metaphysische Garantie." Und doch begreift Habermas die Geltung der normativen Substanz demokratischer Verfassungsgarantien als den in Rechtsform gegossenen Ausdruck eines erreichten Standes kommunikativer Vernunft, der im Grunde nicht hintergehbar sei.
Habermas hält bis heute an seiner Progammatik fest, dass in der politischen Praxis Wege gefunden werden müssen, die Ökonomie durch die Demokratie zu zähmen. Aber er betont in vielen seiner jüngsten Äusserungen, dass sich die Perspektive erweitert habe.
Auf Grund der weltweit vernetzten, global agierenden und zugleich deregulierten Ökonomie, bedürfe es dringend eines die Nationalstaaten übergreifenden Ausbaus demokratischer Strukturen.
(Macron zähmen?)

Dem kleinen Arbeiter geht's dufte

@ Ramba_Zamba:
... die BRD holt sich die Kohle aus allen Systemen wo es nur geht um irgendwo auf der Welt zu helfen, mitfinanzieren und gut dazustehen, wer leiden muss, das ist der kleine Arbeiter.

Sehe ich anders. Dem kleinen Arbeiter geht es in Deutschland so gut, wie fast nirgends auf der Welt. Seine Rente ist sonst meist niedriger.

Rentenreform in Frankreich...

Die französischen Renten sind ziemlich hoch, durchschnittlich mehr als 1600 Euro. Und die Franzosen können früher als andere in den Ruhestand gehen, nämlich mit 62 Jahren.
###
Und hier in Deutschland wollen uns die Politiker die nicht einmal eine Grundrente hinbekommen weißmachen, das die Menschen hier in Zukunft alle länger Arbeiten müssen und die Renten immer niedriger werden. Hier stellt sich doch die Frage: Was machen die Franzosen anders oder was macht Deutschland falsch ? Auf jeden Fall, und das muß man der Französischen Bevölkerung lassen, nehmen sie diese geplanten Reformen nicht einfach so hin und Organisieren Widerstand !

800.000 gegen Macron?

Gewählt wurde er von Millionen. Also nur die Ruhe behalten, die Proteste ebben auch wieder ab. Die Rentenreform ist richtig und Macron muss nur durchhalten. Toi toi toi.

20:45 von Sisyphos3

20:05 von DMS

Die Streiks wurden von den Gewerkschaften der Beamten ausgerufen, die sich gegen eine Veränderung des Systems wehren
,
wen wundert ?
wenn ich nen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe
verlasse ich mich drauf
auch und vorallem nach 40 Jahren
ob der Vertrag jetzt "gerecht" was immer man darunter versteht ist oder nicht
////
*
*
Richtig, bei uns gibt es sogar 4 Jahres Halbverträge.
*
Die hier gewählt werden, weil Sie versprechen diese Verträge zu ändern wissen am nächsen Tag nichts mIch habeehr davon.
*
Ich habe nach altem Recht geheiratet, wurde nach neuem Recht unterhaltspflichtig geschieden.
*
Ich habe als 46 Jahre arbeitender, für 3 Jahre vorgezogene Arbeitsunfägkeitsrente Kürzung erfahren.
*
Ich bin auch nach der 63. Gesundenrente der 68er nicht mit Molotows auf die Straße gegangen.
*
Ich habe mich auch darauf verlassen mit meinen freiwilligen Beiträgen nicht auch noch klassenkämpferisch, als Mensch 3.Klasse behandelt zu werden.
*
Bonbons gelten nur für Pflichtbeiträge.

@ Der freundliche Fiese

Die französischen Renten sind ziemlich hoch, durchschnittlich mehr als 1600 Euro. Und die Franzosen können früher als andere in den Ruhestand gehen, nämlich mit 62 Jahren.

Das ist ja das Problem, wenn die Reserven verfrühstückt sind, gehts steil bergab. Jetzt an die Zukunft und die junge Generation denken und die Rente beherzt reformieren. Auch bei uns.

@Ramba_Zamba

"Unter Vorwand, es gäbe mehr Rentner und weniger Arbeiter, Rentner leben länger, alles Quatsch."

Nein, kein Quatsch, sondern Fakt.
1. Es gibt mehr Rentner als früher. Deutlich mehr sogar.
2. Die werden auch noch immer älter - deutlich älter sogar.
3. Es gibt immer weniger Arbeiter. Auch richtig.
Wo ist der von Ihnen postulierte Quatsch?

"Diese Regierung verschleudert immens Steuergelder in unnsinige Projekte weltweit nur damit man etwas beweisen kann."

Nein, nicht, damit man etwas beweisen kann, sondern um den Menschen in ihrer Heimat ein so gutes Leben zu ermöglichen, dass sie nicht zu uns kommen müssen. Spart uns jede Menge Geld.

Insgesamt scheint mir, ehrlich gesagt, Ihr Beitrag nicht von allzu viel Faktenkenntnis getrübt zusein ...

@ Bernd Kevesligeti

Wo sind die Sozialleistungen denn besser als in Deutschland?

Stark bleiben

So wütend die populistischen Proteste jetzt auch sein mögen, es lohnt sich für den französischen Staat durchzuhalten. Die Reformen müssen sein.

Zitat von BPfluger:

"...Ein Einfamilienhaus kann man hier im Süden für gerade mal 8-900.- Euro mieten..."

Ziemlich teuer.

Können Sie in Ostfriesland schon für 500 - 600 € mit 1.000 m² Grundstück haben ;)

@Adeo :

"Betriebsrente" ?

Klingt gut, ich kenne allerdings gerade KEINEN, der soetwas bekommt / bekommen wird.

Eine Bäckereifachverkäuferin mit 11 € Stundenlohn definitiv nicht. Aber die werden hier in Ostfriesland auch nicht auf 168 Std. / Monat beschäftigt, sondern maximal mit 120 Std.

Und ein Kfz-Mechatroniker, Anfang 20, mit 1.200€ Netto pro Monat ( bei 168 Std / Monat ) auch nicht...

Am 05. Dezember 2019 um 20:55 von Ramba_Zamba

"Mathematik
Ich bin bald 50 und liebe Mathematik. Die jenigen die immer gesagt haben, Mathe ist schrecklich, verlieren auf dieser Welt, die Gewinner sind die jenigen die rechnen können.
Würden alle in De lebenden 80+Mio Menschen mal radikal streiken, wäre auch der Bundesgeldbeutel abrupt leer. Keine Arbeit, keine Steuern usw...."

So ist es,

aber

dann rechnen Sie damit, dass die Streikkassen auch leer sind.

Wenn eine Familie mit +10€ oder -10€ am Monatsende rechnen muss,
mit wie viel Streikbereiten
können Sie dann rechnen?

Die Berechnung von Arbeit ist eben nicht gleich der Berechnung von Leistung.

@ Boris.1945

Ich habe mich auch darauf verlassen mit meinen freiwilligen Beiträgen nicht auch noch klassenkämpferisch, als Mensch 3.Klasse behandelt zu werden.

Ich finde es nicht so gut, undankbar zu sein.
Uns geht es doch gut in D.

Am 05. Dezember 2019 um 21:07 von Günter Schollatur

"Sehe ich anders. Dem kleinen Arbeiter geht es in Deutschland so gut, wie fast nirgends auf der Welt. Seine Rente ist sonst meist niedriger."

Wenn man die Rente nicht in Relation zu den Lebenshaltungskosten sieht, hat man wohl nicht die Rente des kleinen Arbeiters zur Verfügung. Sonst würde man nämlich schnell erkennen, welche populistischen Sprüche man von sich gibt.

@ laurisch._karsten

In Frankreich wird für die frühe Rente und die vielfältigen Privilegien gestreikt, in Hongkong geht es um die Freiheit und Demokratie. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

@Der freundliche- Schuldenstand in Frankreich auf Rekordhoch

Frankreich hat mit 2,3 Billiarden EUR den höchsten Schuldenstand. Nur Italien leistet sich eine höhere Schuldenlast. Es ist doch klar, dass Macron da die Notbremse ziehen muss. Deutschland hat im vergangenen Jahr seine Schulden um 52 Mrd. EUR gesenkt. Das macht Deutschland richtig und Frankreich falsch. Sondersyateme, die es - wie in Frankreich - den Arbeitnehmern erlauben, mit 50 Jahren in Rente zu gehen, sind letztlich nicht finanzierbar.

Die Protestierenden wehren

Die Protestierenden wehren sich dagegen, dass sie nicht mehr über ihre Verhältnisse leben sollen. Das ist nicht schlau und nicht nachhaltig. Besser wäre, wettbewerbsfähiger zu werden, damit man sich die Renten auch leisten kann, ohne die Staatschulden ständig erhöhen zu müssen.

re von Günter Schollatur 21:19

Es geht um die Verteidigung von sozialem,hier gegen den wirtschaftsliberalen Monsieur.

Denn,wenn es hier oder anders wo so devot weiter geht,dann sieht es düster aus.

@Ramba Zamba 20.55

Gerade, wenn Sie angeblich Mathematik lieben sollten Sie verstehen, dass es mehr Rentner pro Beitragszahler zu finanzieren gibt. Ein einfacher Blick auf die Alterspyramide und ihre Veränderungen dürfte reichen. Mathematik ist unbestechlich- es gibt keine linke oder rechte Mathematik! Es gibt nur unterschiedlich Viele, die an Dyskalkulie leiden und meinen, sie könnten die mathematischen Gesetzmäßigkeiten austricksen.

Wo bleibt die Bescheidenheit?

Die Franzosen sind hoch verschuldet und leben über ihre Verhältnisse. Jetzt streiken sie für das Recht, das weiterhin tun zu dürfen, für das Recht auf ihre 42 Privilegien. Man könnte sich schämen.

Darstellung: