Kommentare

Es gibt natürlich keine

Es gibt natürlich keine Konsequenzen. Aber wenn Heilpraktiker negativ auffallen, wird gleich mit Berufsverboten argumentiert. Von den Politikern, auch manchen Grünen (Dirfurth).

Ich erwarte, dass das Glyphosatverbot schnellestens - ohne weiteren Verzug - umgesetzt wird! Die Bauern sollen sich mal nicht so anstellen. Es gibt auch Biobauern, die zeigen dass man sogar ganz ohne Chemiekeule arbeiten kann.

Genau dass IST ein Grund um an den Studien zu zweifeln

Gerade dass hier:

https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/glyphosat-studien-monsant...

Bayer: Kein Anlass, an Studieninhalten zu zweifeln

Dabei hätte Bayer deutlich früher wissen können, dass die Finanzierung durch Monsanto verschwiegen wurde. Denn die Dokumente, die Monitor vorliegen, zeigen auch: Hochrangige Vertreter von Bayer CropScience saßen jahrelang im Vorstand von Schmitz' "Verein für Agribusiness". Bayer teilte auf Anfrage mit, der fehlende Hinweis auf die Finanzierung entspreche nicht den Grundsätzen des Unternehmens. Man habe aber "keinen Anlass, an den Methoden, Inhalten oder Ergebnissen der Studien zu zweifeln".

IST ein Anlass, um an den Studien zu zweifeln. Denn diese Studien sind alles andere als unabhängig und objektiv und damit nicht verwendbar. Dieses Glyphosat gehört verboten und Bayer muss zerschlagen werden. Monsanto muss in einen eigenen Konzern ausgelagert werden u. alle Verbindungen zu Bayer gekappt werden.

Aus dem Grund schließe ich mich der Forderung an

Aus dem Grund schließe ich mich dieser Forderung an:

https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/glyphosat-studien-monsant...

Müller von LobbyControl fordert, Bayer müsse nun offenlegen, welche Studien von Monsanto in Deutschland und in Europa zu Glyphosat finanziert wurden. "Das Unternehmen muss sicherstellen, dass in der weiteren Glyphosat-Debatte nicht noch mal Studien verwendet werden als vermeintlich unabhängige Studien, die aber von Industrieseite finanziert werden", so Müller.

und zusätzlich erteile ich Singer die Anweisung, Bayer zu zerschlagen. Ich möchte als Aktionärin, dass Bayer und Monsanto getrennte Wege gehen.

Vor Gericht

Ich finde das gehört zum Staatsanwalt , dann vor Gericht. Sollte es sich Bewahrheiten , Berufsverbot, Rückzahlung der Gelder an gemeinnützige Vereine, am besten Kinderheime oder mit Behinderung o.ä.
Alle gemachten Publikationen entfernen. Und als letzte Konsequenz das Gift sofort vom Markt nehmen und verbieten.
Aber das ist leider ein Traum und wird hier nie Wirklichkeit... ach ja, aber für den kurzen Augenblick eine schöne Vorstellung.

Warum denn nicht?

Die Öko Freaks, Umweltfreunde, Aktivisten, Umwelthilfe und Andere finanzieren ja auch Studien die dann, je nach Auftrag Pro Tempolimit, Fahrverbote, Verbot von Ölheizungen und andere Gängelungen des Bürgers befürworten/fordern.

Und auch nur zum "Schutze der Umwelt".

Dieser "Wissenschaftler" ist nicht unabhängig

Außerdem ist dieser "Wissenschaftler" nicht unabhängig:

https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/glyphosat-studien-monsant...

Es geht um mindestens zwei Studien des Agrarökonomen Michael Schmitz - ein angesehener Wissenschaftler, der bis 2015 an der Universität Gießen lehrte. 20 Jahre lang war er Sachverständiger für das Bundeslandwirtschaftsministerium und arbeitete als Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Dem geht es um ökonomische Interessen und nicht darum, ob dieses Glyphosat unbedenklich ist oder nicht. Dem geht es rein um Geld und um sonst nichts.

Darueber hinaus betrachte ich den NICHT als Wissenschaftler, sondern als Industrielobbyist.

Zweifel angebracht.

Nicht umsonst heißt es "Wes Brot ich ess', des Lied ich sing.".
Man muss schon ziemlich naiv sein, zu glauben, dass eine "Studie" nicht genau das aussagt, was der Geldgeber braucht.
Wenn dann noch "unter falscher Flagge gesegelt" wird, kann das eigentlich nur einen Grund haben: Die "Studie" eines privaten Instituts wird sicher eher angezweifelt und genauer hinterfragt, als die einer renommierten Universität. Genau das sollte offenbar vermieden werden, was nicht wirklich für die Richtigkeit und die Glaubwürdigkeit der "Studien" spricht.

"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.", soll Winston Churchill einmal gesagt haben.
Ich denke, das gilt auch für derartige vom Interessenten finanzierte "Studien".

Wes Brot ich ess ...

... des Lied ich sing.
Ist doch nachvollziehbar, dass die Ergebnisse der Studien im Sinne von Monsanto ausfallen.
Damit nahm Monsanto und nimmt heute Bayer Gesundheitsschäden bewusst in Kauf.
Ekelhafte Asoziale (im ursprünglichen Sinne des Wortes)!

Ich persönlich bin auch sehr

Ich persönlich bin auch sehr skeptisch bzgl des Glyphosats. Durchaus erwähnenswert finde ich aber, dass die Deutsche Bahn, die vermeintlich so umweltfreundlich ist, der größte Abnehmer des Mittels ist.

Diese Studie ist nicht sauber und nicht verwertbar

Weiterhin ist diese Studie nicht sauber weil sie von Monsanto finanziert ist:

https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/glyphosat-studien-monsant...

2015 kam er in einer Studie mit Kollegen zu dem Schluss, dass der Glyphosat-Einsatz ökologisch von Vorteil sei. Er schone den Ackerboden und senke den CO2-Ausstoß. Positive Einschätzungen, die nicht alle Wissenschaftler teilen. Beide Studien wurden von Monsanto mitfinanziert. Schmitz gab das jedoch nicht an.

und damit nur den Interessen von Monsanto dient, aber nicht den Interessen der Allgemeinheit (Gesundheitsschutz auf fuer Landwirte, Umweltschutz, Gewässerschutz, Trinkwasserschutz, Tierschutz und Insektenschutz). Sowas ist keine saubere Studie sondern da steht nur dass drin, was Monsanto gerne lesen und verbreitet haben will. Daher zweifle ich die Objektivität dieser "Studie" an und halte diese "Studie" fuer nicht verwertbar.

Neu ist eigentlich nur....

...das es jetzt wohl offiziell bekannt ist.
Wenn man ein wenig im Netz sucht, ich finde nur Berichte darüber, wie Monsanto manipuliert und geschmiert hat.

Aber das weiß man doch

Korruption und gekaufte Studien gibt es überall und macht natürlich auch nicht vor Deutschland halt. Es geht um sehr viel Geld.
Und da werden die meisten Leute schwach.

Schade, daß man bald alles anzweifeln muß, was einem da so alles als Beweis, Beleg, Studie, Bild etc. vorgelegt wird.

Man kann auch nur das glauben, was man sieht. Obwohl, wenn ich da an exzellente Illusionisten denke, weiß ich nicht ob ich darauf vertrauen kann was ich da angeblich sehe.
Was darf man noch glauben, wo ist die Wahrheit ?
Die großen Zukunftsfragen.

Forschung ist fast immer gekauft.

"Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte und wohl umstrittenste Pestizid."
> Es gibt wesentlich schlimmere und weitaus weniger intensiv erforschte Pestizide. Nur ist keines von denen derart medial präsent, wie es bei Glyphosat der Fall ist.

"Ulrich Müller von LobbyControl hält die verdeckte Finanzierung für gefährlich."
> Bei einer offenen Finanzierung wäre es dasselbe, denn die Wissenschaft lebt seit Jahren von fremdfinanzierten Projekten.

Man müsste Forschung und wirtschaftliche Interessen vollständig entkoppeln. Aber das kostet nicht nur viel Geld, sondern wäre auch kaum realisierbar. (Eine vom BMEL finanzierte Studie wäre in meinen Augen genauso glaubhafter wie eine von Monsanto finanzierte.)

unethisch

>>Auf Anfrage möchte Schmitz zur verdeckten Finanzierung keine Stellung nehmen. Er betont aber, wissenschaftlich seien die Arbeiten nicht zu beanstanden. "Die Unabhängigkeit der Wissenschaft ist am Output zu messen, also an den Veröffentlichungen und deren Qualität."<<

Teil der Veröffentlichung muss jedoch die Veröffentlichung von Interessenskonflikten sein. Dies zu unterlassen ist ein großer Qualitätsmangel und ethisch problematisch.

Es gibt Studien die nahelegen, dass die Finanzierung durch die Industrie automatisch einen unbewussten Bias schaffen. (Teilweise natürlich auch einen bewussten... ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit einer Professorin die im Prinzip zugab Studien mit Ergebnissen, die gegen die Interessen der Geldgeber verstößen würden nicht zu publizieren)

Das kann sich auch z.B. auf das Studiendesign oder die Interpretation auswirken - es müssen ja nicht gleich gefälschte Werte sein.
Wenn diese Person dann auch noch DFG-Gutachter ist, ist das ein echtes Problem!

und Bayer macht nun munter

und Bayer macht nun munter Werbung im TV um für Akzeptanz zu werben.... ekelhaft...

Nicht die erste und einzige Studie

...die der Herr Professor im Auftrag und mit Bezahlung der Agrarindustrie erstellt hat, auch für die Fleischindustrie hat er schon geforscht und kam zu der Erkenntnis, dass ein Verzicht auf Fleisch negative ökologische und ökonomische Folgen hätte. Zudem steht er auch beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf der Gehaltsliste.
Honi soit qui mal y pense...

@11:14 von Demokratieschue...

"IST ein Anlass, um an den Studien zu zweifeln. Denn diese Studien sind alles andere als unabhängig und objektiv und damit nicht verwendbar. Dieses Glyphosat gehört verboten und Bayer muss zerschlagen werden. Monsanto muss in einen eigenen Konzern ausgelagert werden u. ausgelagert werden u. alle Verbindungen zu Bayer gekappt werden."

Monsanto gehörte zum Zeitpunkt der Publikation dieser Studien jedoch noch gar nicht zu Bayer. Es würde sich durch die Zerschlagung also gar nichts ändern.

Zudem ist eine Voreingenommenheit nicht ein Grund eine Studie gleich in den Müll zu werfen. Die Befangenheit muss aber entsprechend berücksichtigt werden - und die Ergebnisse sind dann entsprechend einzuordnen. Die Methode ist dann natürlich entsprechend kritischer zu betrachten als bei unabhängigen Untersuchungen.

@ zerocool76 (11:26): die Bahn will schon aussteigen

hi zerocool76

Die Bahn hat bereits Ausstieg aus Glyphosat angekuendigt:

https://tinyurl.com/s6z9p7p
tagesspiegel.de: Bahn will bis Ende 2022 auf Glyphosat verzichten (28.11.2019, 08:35 Uhr)

Die Deutsche Bahn will spätestens ab Ende 2022 auf den Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat verzichten. Zudem werde der Einsatz „von sogenannten Bioherbiziden geprüft, sofern diese eine Zulassung erhalten“, heißt es in einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Bahn verwendet diese Mittel, um ihre Schienentrassen von Pflanzenwuchs frei zu halten.

Nur: dieser Ausstieg der Bahn aus Glyphosat könnte auch schneller gehen weil es anders geht mit diesen Gasbrennern, die es in jedem Gartencenter gibt. Außerdem kann man sowas auch händisch wegmachen.

Monsanto

was macht der Minister "so isser halt" heute?
Warum ueberrascht die Nachricht ueber wissenschaftlichen Pfusch und Einflussnahme nicht? Erinner mich irgendwie an "Rauchen schadet nicht der Gesundheit"
Wird jetzt da die Einflussnahme bekannt ist die Annerkennung des Giftes in Europa neubewertet? Womoeglich schnell? Weil die moegliche Entstehnung von Krebs oder das Insektensterben nicht wartet.

Pharma funktioniert genau so

Jahrzehntelang tätig für Studien in der Hämatologischen Onkologie hat mir gezeigt, das auch die Medizin ein schmutziges Geschäft geworden ist und die grossen Pharmas genau wissen was in den Beipackzettel soll und was nicht, was ja dem Ergebniss der Studien entspricht.
Wenn es nicht gefällt, wird gestrichen und beschönigt bis die Datenbank qualmt...

Ich will garnicht wissen

Ich will garnicht wissen ,wieviele Studien die Glyphosatgegner schon in Auftrag gegeben haben. Vor jedem Treffen und jeder Entscheidung zu solchen Themen kommt doch pünktlich eine neue Studie von irgendeiner NGO raus. Im Übrigen jedes Mal brav zitiert und breitgetreten hier bei der Tagesschau. Scheinheiliger Meinungsjournalismus ist das doch, ganz ehrlich.

@11:37 von Nachfragerin

"Man müsste Forschung und wirtschaftliche Interessen vollständig entkoppeln. Aber das kostet nicht nur viel Geld, sondern wäre auch kaum realisierbar. (Eine vom BMEL finanzierte Studie wäre in meinen Augen genauso glaubhafter wie eine von Monsanto finanzierte.)"

Das würde wohl bedeuten, dass der Staat die Forschungskosten für Industrieunternehmen übernehmen müsste. Das würde unseren Staatshaushalt ziemlich schnell sprengen.

@ heikom36 (11:27): und ich finde neue Studien dazu

hi heikom36

Und ich finde dazu aktuelle Studien aus 2019 die zeigen dass dieses Zeug krebserregend ist. Dazu einfach mal bei heise nachlesen.

https://tinyurl.com/y6gcv36f
heise.de/tp: Neue Studie: Glyphosat erhöht Krebsrisiko (16. Februar 2019)

Die Autoren der Untersuchung (Exposure to Glyphosate-Based Herbicides and Risk for Non-Hodgkin Lymphoma: A Meta-Analysis and Supporting Evidence) sprechen von einem um 41 Prozent erhöhten Risiko bei Menschen, jedenfalls bei denen, die größeren Konzentrationen ausgesetzt sind, am sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken.

Link Studie:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29136183

samt einem dort verlinkten Guardian-Bericht. Siehe hier:

https://tinyurl.com/yxsak2lg
theguardian.com: Weedkiller 'raises risk of non-Hodgkin lymphoma by 41%' ( Thu 14 Feb 2019 15.13 GMT
First published on Thu 14 Feb 2019 06.00 GMT)

So viel zur Wahrheit. Dass heißt: auch Landwirte laufen Gefahr krank zu werden von dem Zeug.

Am 05. Dezember 2019 um 11:37 von Nachfragerin

"Forschung ist fast immer gekauft."

Natürlich ist Forschung immer gekauft, sei es von Firmen oder vom Staat. Welcher Forscher kann es sich leisten, auf Aufträge zu verzichten - und diese bekommt er nur, wenn dem Auftraggeber das Fazit genehm ist. Auch mit Gutachten im Auftrag von Sozialversicherungen werden vornehmlich Spezialisten betraut, denen die Zulassung entzogen wurde, und die somit auf diese Aufträge angewiesen sind. Wie diese Gutachten dann aussehen, kann sich jeder selbst ausrechnen.

@Zeit-los - Lesen, denken, schreiben...

11:20 von Zeit-los:
"Ich finde das gehört zum Staatsanwalt , dann vor Gericht. Sollte es sich Bewahrheiten , Berufsverbot, Rückzahlung der Gelder an gemeinnützige Vereine [...]"

Haben Sie den Beitrag gelesen und auch verstanden?

Kurzfassung: Die Autoren haben eine Studie angefertigt und ihren Geldgeber verschwiegen. Mehr nicht.

Das hat mit dem Inhalt der Studie und der wissenschaftlichen Arbeit zunächst einmal gar nichts zu tun. Es erscheint völlig plausibel, dass der Verzicht auf Glyphosat die Gewinne schmälert und der Herbizid-Einsatz CO2 einspart (z.B. weil der Acker seltener gepflügt werden muss).

Ihre drakonischen Bestrafungsfantasien können Sie ausleben, wenn die Studie bewusst gefälscht wurde.

Industriestudien sind nicht das Problem...

... das Problem ist mangelnde Transparenz.

Die Industrie muss natürlich Studien durchführen - denn es geht darum, dass sie Produkte in den Markt einführen dürfen. Das ist in ihrem eigenen Interesse - und dann sollten sie das auch bezahlen. Wer sonst!?

Wichtig ist, dass die Kontrollinstanzen entsprechend gut ausgestattet sind um auch richtige Bewertungen vornehmen zu können. Das DIMDI wurde hier in den vergangenen Jahren massiv gestärkt - und das ist auch richtig so.

Natürlich....

Natürlich sponsert Monsanto die Studien, aber mit den Auftrag durch gaaaanz objektive Betrachtung der Ergebnisse festzustellen das Glyphosat ungefähr so gefährlich ist wie Trinkwasser. Wessen Geld ich nehm dessen Lied….
Unabhängige Wissenschaftler??? Wird es nur noch wenige geben Die meisten stehen doch in den Diensten irgendwelcher Firmen.
Darum Kann es nur eines geben: Ein offizielles und von jedermann einsehbares Lobbyregister. Wer hat sich wann mit wem getroffen. Ich glaube so etwas stand auch schon mal in einem Koalitionsvertrag. Wurde doch glatt vergessen einzuführen. Alternativ könnten unsere Damen und Herren Politiker Sponsorenschriftzüge tragen wie unsere Sportler. Dann weiß ich ob ich VW oder Siemens wähle. Und die Parteien sollten ihre Geldgeber auf ihren himepages anzeigen. Ist doch ne tolle Werbung für die Unternehmen: "Ey, guckt mal ich kann mir ne CDU leisten." "Haaach, bei uns reicht es nur zur SPD, schnief."
Aber so erfährt man nur nebenbei wer was und wen gekauft ha

11:23 von Demokratiesch

Sie stellen Behauptungen auf ohne jeden Beweis. Gibt ein ein Wissentschaftliches Gutachten wo das Gegenteil bewiesen wurde .

Ein Anreizproblem...

problematisch ist nicht nur eine ökonomische Abhängigkeit der Prüfinstitutionen. Häufig sind es allerdings nicht die Universitäten die abhängig sind, sondern hauptsächlich die Professoren. Universitäten verdienen mit der Drittmittelforschung der Industrie teilweise quasi gar nichts - obwohl das nach EU-Recht eigentlich eine illegale Subvention darstellt. Hier kommt es darauf an, wie professionell die Verwaltung aufgestellt ist um Gewinne sicherzustellen.

Die Professoren wollen jedoch forschen. Zum einen für ihr wissenschaftliches Renommee (Publikationen) (wobei staatlich geförderte Studien hierbei viel interessanter sind), zum Anderen aber zur Erhöhung der eingeworbenen Drittmittel. Diese schlagen sich dann auf die von der Universität ausgeschütteten leistungsorientierten Mittel (LOM) aus, mit denen der Forscher quasi machen kann was er will (sofern forschungsrelevant).
Das ist ein Principal-Agent Problem und extrem schwer zu lösen.

Alles nichts neues

Gekaufte Studien? Das gibt es überall.
Schauen wir uns doch mal WHO-Studien, Studien des DKfZ, die gruselige "Mainzer"-Studie, usw. zum Thema Dampfgeräte, ähm E-Zigaretten, an. Alle manipuliert und bezahlt von der Pharmaindustrie nur um den Umsatz von Spray, Kaugummis, etc. nicht zu gefährden.
Warum sollte es hier anders laufen?

11:16 von Demokratieschue...

und zusätzlich erteile ich Singer die Anweisung, Bayer zu zerschlagen. Ich möchte als Aktionärin, dass Bayer und Monsanto getrennte Wege gehen.///
Sie erteilen die Anweisung!
Wer soll Sie noch ernst nehmen?

In Muttermilch nachgewiesen...

Erhellend die Infos auf Wikipedia. Zitat: ..."wirkt nicht-selektiv gegen Pflanzen, dies bedeutet, dass alle damit behandelten Pflanzen absterben. Ausnahmen bilden Nutzpflanzen, die gentechnisch so verändert worden sind, dass sie eine Herbizidresistenz gegenüber Glyphosat besitzen." Zitat Ende.

Und schon wird klar, was die perfide Zielsetzung des Glyphosatwunders ist. Gentechnisch veränderter Weizen, Mais, Roggen, Raps. Alle anderen Pflanzen sterben ab. So nebenbei sterben aber auch diverse Mikroorganismen, so dass die Futterkette und die Nahrungsgrundlage von Insekten im grossen Massstab gestört wird. Für industrielle Landwirte ein wahrer Segen. 5 Prozent Mehrertrag. Unkraut weg, Insekten weg. Und im Urin eines jeden Deutschen ist heute bereits Glyphosat nachweisbar.
Wollte doch immer mal wissen, auf welchem kriminellen Weg den Deutschen gentechnisch verändertes Gemüse auf den Teller gezwungen wird.

Auch in Deutschland:Industrie finanziert Glyphosat-Studien...

Devote Wissenschaftler,die für Geld eben Gefälligkeitsgutachten produzieren,lassen sich
finden.
Aber inzwischen reduziert selbst die Deutsche Bahn AG(bisher größter Nutzer in Deutschland) den Einsatz von Glyphosat.2018 versprühte sie noch 57 Tonnen davon auf den Gleiskörpern.Das soll um die Hälfte reduziert werden.
Immerhin hat das österreichische Parlament
den Gebrauch von Glyphosat untersagt.

in dem zusammenhang

mutet die derzeitige "charme-offensive" von Bayer im werbefernsehen geradezu grotesk an (gilt auch für Amazon, wo man ständig den verdacht hat, da steht ein Amazon-boss hinter der kamera mit gezückter kündigung, damit die interviewte mitarbeiterin auch ja betont, wie gerne sie doch da arbeitet).

immerhin ist Deutschland ja schon viel weiter wie wir hier in Finnland. bei uns wird nämlich im fernsehen weiterhin jede menge werbung für Roundup geschaltet. und eine diskussion über die fragwürdigkeit des produkts findet hier auch so gut wie keine statt.

@Demokratieschue...:

kleiner tipp, wenn sie schon ganze abschnitte aus dem artikel hier auf tagesschau.de kopieren müssen: sie können sich dann den link sparen.

Wer zahlt, bestimmt (das Ergebnis)?

"Die Studien liefern den Glyphosat-Herstellern zentrale Argumente, die sie in ihrer Lobbyarbeit verwendet haben" (...) "Wenn diese Argumente als scheinbar neutrale Botschaften unhinterfragt in den Medien und in der Politik auftauchen, dann wird es natürlich problematisch"

Eine "Studie", deren Datengrundlagen und Ergebnisse nicht minuziös mit denen aller vorliegenden Daten aus der GESAMTEN (internationalen) Fachwelt zum jeweiligen betreffenden Themengebiet abgeglichen werden - technisch ist sowas ja ohne weiteres möglich; der Wille, ethische Prinzipien zu achten und Transparenz zuzulassen vorausgesetzt - ist nicht "wissenschaftlich", sondern nichts wert.

Es sollte verboten sein, dass

Es sollte verboten sein, dass sich politische Entscheidungen auf Studien beziehen, die von der Herstellern selbst in Auftrag gegeben werden!
Sinnvollerweise müssen Studien immer "neutral" sein, sprich von einem neutralen Institut ohne Lobbyeinfluss erstellt werden.

Ganz so einfach sollten wir es den großen Pharmakonzernen in unserem Land nicht machen!
Die geschädigten sind am Ende immer die Bürger, die das Gift dann essen müssen.

Am 05. Dezember 2019 um 11:50 von WiPoEthik

"Das würde wohl bedeuten, dass der Staat die Forschungskosten für Industrieunternehmen übernehmen müsste. Das würde unseren Staatshaushalt ziemlich schnell sprengen."

Auch der Staat fördert nur Forschungen, die das gewünschte Ergebnis bringen, nicht umsonst wurden "Elite-Universitäten" eingeführt.

@Demokratieschu...

wow...innerhalb einer stunde sechs beiträge, die ihre persönliche meinung, wenn sie dieses inflationäre und unnötige copy&paste weglassen würden, in einem einzelnen beitrag zusammengefasst hätte.

und bezüglich ihrer foderungen und "anweisungen" stelle ich zum wiederholten male die frage, wie naiv sind sie eigentlich?

Rechtsstaat

Genau so ist das in diesem Rechtsstaat.
Wenn man genügend Geld hat sich einen Super-Anwalt zu leisten, bekommt man Recht.
Wenn man genügend Geld hat eine Studie erstellen zu lassen, ist die einem wohlgesonnen.
So ist das in unserem Rechtsstaat.
Geld regiert die Welt.

Monsato wusste von problemen

und das auf der dauer ein massenansturm von klagen kommen werden. die amerikanische politik hat mitgeholfen dass die klagen stillgehalten wurden und ihre hand schützend über monsato hielten. nur die bayer ag stelte sich dumm und kaufte ,somit auch die verantwortung für klagen. alle wussten das es eine giftküche ist und umwelt zerstör,t sowie bauern von ihrem produkt abhängig machte.

niemand auf der welt wollte diese vernichtungsmaschine kaufen, nur bayer.

nicht wundern aber monsato wird der grabnagel für bayer und die amis sind fein raus!

ich habe kein mittleid mit bayer und das schlimmste wird noch kommen, das die deutsche regierung bayer mit steuergeldern noch helfen wird und somit vom bankrott schützt. es wird kommen ohne zweifel.

@Es gibt natürlich keine Konsequenzen 11:10 Orwell AG

Obwohl ich ja ihren Tenor unterstütze,
sollten Sie trotzdem mal abundzu ihre 'Filterblase' verlassen.

Dann würden Sie erkennen, dass manche Grüne (OT Dirfurth) gar nicht
mehr grün sind, und dass auch so verkürzt nie gesagt haben.
Und das schon seit Langem.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jutta_Ditfurth

11.44 von Demokratieschue

Außerdem kann man das händisch wegmachen. 33500 Kilometer mit Gasbrenner, viel Spass

@WiPoEthik - staatliche Forschung

"Man müsste Forschung und wirtschaftliche Interessen vollständig entkoppeln."

11:50 von WiPoEthik:
"Das würde wohl bedeuten, dass der Staat die Forschungskosten für Industrieunternehmen übernehmen müsste. Das würde unseren Staatshaushalt ziemlich schnell sprengen."

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird bereits vollständig aus Bundes- und Ländermitteln finanziert und auch bei der industrienahen Forschung ist der Staat dabei (z.B. mit der BAM).

Die Frage wäre nur, ob der Staat auch ergebnisoffene Studien zu Glyphosat finanzieren würde.

11:50 von Demokratieschue..

Sie stellen einmal mehr Behauptungen ohne einen Beweis ein, verweisen auf sinnlose Links, behaupten unhaltbare Dinge, verunglimpfen Menschen und Organisationen und Firmen von denen Sie keine Ahnung haben und die Ihnen auch nur von Hörensagen bekannt sein.
Nein, und das reicht noch nicht, da verlangen Sie, das muss man sich mal im Kopfe vergehen lassen, Sie verlangen tatsächlich die Zerschlagung eines Konzerns. Sie geben hier einem Herrn Singer die Anweisung einen Global Players zu zerschlagen.
Woher nehmen Sie diese Unerfahrenheit eine derartige Forderung zu stellen?

Sie geben sich, mit Verlaub, der Lächerlichkeit preis.

Ich würde sagen, beruhigen Sie sich wieder, cool down.

einfach herrlich hier wieder

was eine ör anstalt rausgefunden hat. offenbar ist es richtig und gut, wenn die DUH von ausländischen mächten (toyota) finanziert wird, um unsere industrie kaputtzumachen, es aber frevelhaft ist, wenn die industrie was nettes zur unkrautvertilgung rausbringt. verkehrte welt hierzulande

@ InsideOut (12:01): wollen Sie die UNO in Misskredit bringen??

@ InsideOut

Schauen wir uns doch mal WHO-Studien, Studien des DKfZ, die gruselige "Mainzer"-Studie, usw. zum Thema Dampfgeräte, ähm E-Zigaretten, an.

Also bei den WHO-Studien sehe ich es anders weil auch die WHO Glyphosat als sehr warscheinlich krebserregend eingestuft hat und die WHO ist eine Unterorganisation der UNO. Wollen Sie die UNO in Misskredit bringen oder wie??

Orwellag 11:10

Die Bauern sollen sich mal nicht so anstellen...
Und wir Verbraucher mit unserer Geiz ist geil Mentalität erst recht nicht.
Der Bio-Bauer muss nämlich vollkommen zu recht viel mehr an Aufwand reinstecken, aber die meisten von uns wollen das nicht bezahlen.
Da liegt der Grund des Schlamassels!

@ Fam.Schmidt (11:40): irrefuehrende Werbung -> EU-Rechtsverstoß

hi Fam.Schmidt

und Bayer macht nun munter Werbung im TV um für Akzeptanz zu werben.... ekelhaft...

stimmt und dabei handelt es sich nochdazu um irrefuehrende Werbung, auf die keiner reinfallen sollte. Diese irrefuehrende Werbung ist eigentlich ein Verstoß gegen EU-Recht und deutsches Recht.

Monsanto !

Leider geht es auch hier um zu viel Geld, als dass unsere Regierung endlich mal deutlich und unmissverständlich einen Schlussstrich zieht und dieses Mittel vom Markt nimmt und gänzlich verbietet.
Ebenfalls müssen alle Studien dazu, die dieses Gift verharmlosen, komplett entfernt werden.
Alle Bosse von Bayer oder anderen Pharmafirmen sollten sich mal endlich zu ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Menschen entscheiden und nicht nur immer auf den eh schon prall gefüllten Geldbeutel.
Außerdem müsste endlich jegliche Lobbyarbeit von großen Firmen und Verbänden verboten werden, damit werden doch nur Schäden an Mensch und Natur an gerichtet und darauf geachtet, dass noch mehr Geld fließt und die Aktien steigen.
Das ist ein schamloses Zerstören von Natur und brutales Verletzen und Töten von Menschen.

So die Studie ist nicht sauber und verwertbar

leider wird das fast alle Studien betreffen.
Irgendeiner bezahlt und verfolgt einen Zweck, immer.

Monsanto hat es nötig!

Warum werden auf so verschleiertem Wege Studien veröffentlicht, die einem selbst ein gutes Zeugnis ausstellen? Weil der Hersteller um die Gefahren und Risiken weiß und sie per Studien übertünchen möchte. Ein klareres Eingeständnis über die Gefährlichkeit von Glyphosat kann es doch nicht geben, oder?

Das Spielchen wäre ganz einfach zu lösen.

Siehe USA.
Die haben diese ganzen Bestimmungen nicht nötig.
Da haftet das Unternehmen für das was sie in Umlauf bringen.
Aber die hiesige Rechtsprechung ist halt Verbraucher / Bürger unfreundlich.
Wenn es um die normalen Mitmenschen in D geht ist die hiesige Politik sehr unfair.

Das wird wohl an den Lobbyspenden jeglicher Art liegen.

Monsanto !

Es ist nicht nur Bayer, sondern auch etliche andere große Firmen, die viel Geld für Werbung aus geben, und in diesen Werbespots lügen und betrügen, dass sich die Balken biegen.
Dieses Lügen und Betrügen ist das eine Problem, das andere ist, dadurch können diese großen Firmen alle Gelder die sie für die Werbung ausgeben, dann von der zu zahlenden Steuer wieder abziehen. Also doppelt verdient und noch zusätzlich eine weitere Branche zu mehr Gewinn verholfen.
Und wieder muss man die Regierung dafür kritisieren, dass sie dies nicht unterbindet.
Ich sage nichts gegen Werbung, wenn sie ehrlich und nach vollziehbar ist, aber bei den meisten Spots wird doch nur gelogen und getäuscht.

@12:28 von pwg51

"Die Bauern sollen sich mal nicht so anstellen...
Und wir Verbraucher mit unserer Geiz ist geil Mentalität erst recht nicht."

Wie intelligent ist denn diese Logik?!!

Sinkendes Nettoeinkommen bei der unteren Hälfte der Bevölkerung, hat nichts mit der "Werbung Geiz ist..." zutun.

Und der Verbraucher hat auch nicht die Verantwortung für nicht kompetente Politik zu übernehmen.

Wer es seiner Obrigkeit schönreden will, findet schon irgendwelche Argumente...

Studien für das Allgemeinwohl

Wer bislang glaubt, die Studie zur Verbesserung der Lernverhälnisse unserer Sprösslinge und die Maßgaben zur gesunden Ernährung, wie auch diverese Studien zum Gesundheitswesen, nachdem alle nicht explizit spezialisierten Kliniken zu einer Katastrophe führen würden, wäre pure Wahrheit - dem kommt hier netterweise einmal die wahren Verstrickungen vor Augen.
Wichtig ist nämlich einzig und allein die Lobbyarbeit, merkwürdigerweise sind alle düngemittelproduzierenden, saatgutproduzierenden und auch die Pharmafirmen börsennotiert.
Und zuletzt ist der Staat dabei, sogar die Trinkwasserversorgung in private Hände zu geben - passt ins Konzept.
Ergo sind alle Bereiche, die unsere körperliche Integrität unmittelbar und mittelbar betreffen mittlerweile in wirtschaftliche Hand ausgelagert, einmal ganz abgesehen von unserem geistigen Eigentum, das wir mittels Whatsapp und Co aller Welt, dank der optimalen Geschäftsbedingungen in unseren Landen, auch weltfremden Idioten zur Verfügung stellen.

@ pwg51 (12:28): das ist nur ein weiterer Punkt des Problems

hi pwg51

Das ist nur ein weiterer Punkt des Problems aber nicht der alleinige. Und die Landwirte in Deutschland muessen vor diesem Zeug geschuetzt werden damit die nicht auch noch krank werden. Mein Onkel war bis vor einigen Jahren Landwirt und von daher weiss ich was Landwirtschaft bedeutet.

Ich war frueher auch mit ihm auf dem Trekker draußen auf den Feldern, bin im Herbst mit dem Hund ueber die abgeernteten Stoppelfelder getobt.. (war ein Mischling)

Aber leider ist der jetzt ebenfalls krank und im Pflegeheim und mir tut er einfach nur leid. Und genau deswegen muss unsere Landwirtschaft absolut ökologischer werden und es muss Schluss gemacht werden mit diesen Ackergiften weil damit auch Insekten getötet werden (Bienen, Schnacken, Hummeln, andere) und damit gibt es sonst bald keinen Honig mehr.

@pwg51

Ich denke mal es ist am besten, wenn man was entwickelt, was dann nicht so schädlich wie Glyphosat ist. Da gibts bestimmt auch einige die das bezahlen wollen, aber nicht können und Sie wollen dich nicht das welche auf die Barrikaden gehen, weil nichts mehr auf dem Teller?

Es geht doch gar nicht um Glyphosat!

Die Wissenschaflerin Mai Thi Nguyen-Kim hat auf ihrem Youtube Kanal "maiLab" (einem Funk-Angebot) erst vor einem Monat ganz in Ruhe erklärt, wie der Stand der Forschung zu dem Gebiet ist und warum Hersteller durchaus Studien finanzieren sollen (allerdings transparent), da sonst die Allgemeinheit alle Kosten tragen müsste.

Letztlich geht es aber weder den Befürwortern noch den Gegnern wirklich darum, dass es bessere Studien gibt und die Frage ein für alle Mal beantwortet wird. Um die Sicherheitsbewertung tausender anderer Substanzen machen wir uns nämlich überhaupt keine Gedanken.

Es geht darum, dass auf das Thema eine ganze Debatte um nachhaltige Landwirtschaft, ökologische Folgen unseres Lebensstils (Insektensterben), gentechnische Veränderung von Saatgut (Monsanto) und den Einfluss großer Agrarkonzerne auf Bauern projiziert wird.

Auch hier im Forum sieht man gut, wie moralisiert die Debatte mittlerweile ist. Gilt auch für Klimawandel, Homöopathie, Impfen usw.

Re Demokratieschue

Die DB hat das Problem, dass sie für die Beseitigung vom Pflanzenwuchs zu wenige Angestellten hat.
Wenn giftige Mittel versprüht werden, reichen dafür maximal zwei Leute, von Hand benötigt man dafür eine deutlich größere Zahl.
Mit einem Gasbrenner wäre eine Alternative, aber dazu brauchst du auch mehr Personen und man darf die Gefahr von dadurch entstehenden größeren Bränden nicht vergessen.
Dann ist noch das Problem, dass die DB immer länger braucht, bis sie in die Hufe kommt,das ist nicht nur da zu beobachten, sondern auch bei anderen Baustellen der DB.

Wenn ökos irgendwen

Wenn ökos irgendwen beauftragen, den klimawandel zu bestätigen, darf ich diesen jemand dann auch vernachlässigen?
Wenn dieser jemand nicht zum gewünschten ergrbniss kommt, wird er nieder gemacht.
Immer schön fähnchen im wind

12:26 von Demokratieschue...

"Wollen Sie die UNO in Misskredit bringen oder wie??"

Auch die UNO ist nicht immer unparteiisch.

11:43 von WiPoEthik

Eine Trennung von Bayer und Monsanto
würde sehr wohl etwas ändern.
Monsanto wäre allein verantwortlich für z.B.
die Massenklagen in den USA und jeden weiteren Ärger mit Glyphosat.
Bayer wäre damit aus der Schusslinie und
könnte damit den ansonsten guten Ruf des Unternehmens wieder herstellen.
Der Kauf von Monsanto hat Bayer nur geschadet aber sie haben Glyphosat in Kauf genommen um das Saatgutmonopol von Monsanto in die Hände zu bekommen.
Das rächt sich nun.

@WiPoEthik

Vielen Dank für Ihre unaufgeregten, sachkundigen Beiträge.

Re Nachfragerin !

Wenn ich ehrlich und aufrichtig, sowie transparent für jeden so eine Studie anfertige, dann ist dies so in Ordnung. Hier scheint es aber so, als sei ganz bewusst der Geldgeber verschwiegen worden.
Seit vielen Jahren werden in der Landwirtschaft immer mehr Pestizide und andere Gifte ein gesetzt, um die Erträge nach oben zu schrauben. Es wird aber kaum darauf geachtet, wie die Natur dadurch immens geschädigt wird. Die Böden bekommen nicht wirklich eine Chance, sich mal etwas zu erholen.
Dann ist es auch so, dass etliche Pharmafirmen zu oft Wahrheiten bewusst verschwiegen haben, logen und betrogen, nur um ihre Gewinne zu steigern. Da werden schamlos große Risiken für die Gesundheit von Menschen in Kauf genommen und in etlichen Werbespots eine heile Welt vor gegaugelt, die es so schon lange nicht mehr gibt.

@12:16 von ex_Bayerndödel

>>Am 05. Dezember 2019 um 11:50 von WiPoEthik

"Das würde wohl bedeuten, dass der Staat die Forschungskosten für Industrieunternehmen übernehmen müsste. Das würde unseren Staatshaushalt ziemlich schnell sprengen."

Auch der Staat fördert nur Forschungen, die das gewünschte Ergebnis bringen, nicht umsonst wurden "Elite-Universitäten" eingeführt.<<

Die Elite-Universitäten sind noch einmal etwas anderes. Hier ging es ja meist um besondere Konzepte. Hier wird durchaus vom Staat festgelegt welche Themenkomplexe relevant sind - ich würde aber nicht so weit gehen zu behaupten, dass die Ergebnisse vorgegeben werden.

Kein Rechts-Empfinden

Das ist noch harmlos ausgedrückt. Denn klar steckt da eine erhebliche kriminelle Energie drin: Verharmlosung (bis hin zu Körpervertetzung) zum Zwecke der Profit-Maximierung, also niedriger Motive. Wenn ein Politiker in seiner Dr-Arbeit die Quellen nicht angibt, dann war's das mit der Karriere. Bei diesem Betrug jedoch ermittelt nicht mal die Staatsanwaltschaft. Vom Umwelt- und Verbraucherschutz-Mysterium hört man auch nichts. Selbst der ÖR redet beschönigend von Lobby-Arbeit (allein die ist schon demokratie-gefährdend) - nein, so ist und bleibt es BETRUG. Aber wie immer: Die Kleinen hängt man, ....
---
Und viel schlimmer ist der Einsatz von Neonikotinoiden: Nervengifte allesamt, garantiert auch beim Menschen vergiftend. Die Bauern lasse ich mal außen vor, die wissen's zum Großteil nicht besser. Trotzdem wollen sie Saubermänner sein, wollen "Anerkennung" für derartige Arbeit: leider ist das schizophren. Gift und Gülle im Grundwasser ist halt nichts Vorteilhaftes für die Bürger.

na, was fuer eine...

Ueberraschung…
Dass die Industrie auf solche Studien einfluss hatte, ist ja nun nicht neu, und dass das "gute" Glyphosat schaedlich ist vor allem fuer die Pflanzen und Tierwelt/ Insektenwelt, ist ja nun auch nicht neu - trotzdem wird es weiter froehlich gekauft.. und dass das Zeug krebserregend ist scheint auch niemanden abzuschrecken.

12:41 von Demokratieschue...

"Und genau deswegen muss unsere Landwirtschaft absolut ökologischer werden und es muss Schluss gemacht werden mit diesen Ackergiften weil damit auch Insekten getötet werden (Bienen, Schnacken, Hummeln, andere) und damit gibt es sonst bald keinen Honig mehr."

Und genau da gehe ich mit dir konform.
Du hast Recht, es muss Schluss gemacht werden mit solchen offensichtlich gefährlichen Giften wie hier angesprochen.
Es heißt nicht umsonst RoundUp. Es vernichtet (fast) ALLES außer genmanipuliertem Getreide das, oh Wunder, auch im Portfolio des Unkrautvernichtungsmittel Hersteller findet.
Aber sachlich bleiben ist wichtig und tut not.

Wir kennen uns schon viele Jahre, du weißt, sich aufregen, und genau dies hier so konfus in Worte fassen, mehr oder weniger sinnvolle Verlinkungen und Zitate einbringen, glaube mir, das bringt nichts, im Gegenteil.

Studien werden immer von emandem bezahlt!

Und da ist die Frage angebracht: Wer bezahlt die Studien, die einen baldigen Weltuntergang voraussagen, wenn wir das "Klima" nicht "retten"?

Solange in Deutschland

die Lobbyisten die Gesetze entwerfen oder selber schreiben, solange wird sich nichts ändern und der Bürger ist immer der Dumme.
Demokratie sieht nun einmal anders aus.
Und das Studien fast immer von den Unternehmen co-finanziert werden, über die es eigentlich geht, besorgt dann den Rest. Wie objektiv kann eine Studie sein, die von einem Unternehmen gesponsert wird! Es geht immer um Gewinnmaximierung für die Aktionäre - und dazu ist jedes Mittel recht. Das kann man übrigens schon bei Marx nachlesen, der zwar in vielen Dingen unrecht hatte - aber in der Beschreibung des Kapitalismus genau richtig lag.

Toll, gekaufte Studien

Hierfür gibt es nur eine Konsequenz, alle Wissenschaftler, die diese gekauften Studien unterstützt haben, fliegen sofort aus ihrem Amt, Pensionen werden gestrichen.
Dasselbe gilt für Politiker, die sich hier weiter für den Einsatz von Glyphosat eingesetzt haben.
Die Auftraggeber, die Industrie, kommt zu 100% für alle Folgeerkrankungen auf, die duch den Einsatz von Glyphosat entstanden sind.
Zusätzlich zahlt die Industrie noch eine Strafe von 10 MRD Euro.
Das wäre doch mal ein Zeichen in die richtige Richtung.

Das nennt man Drittmittelforschung

"Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte und wohl umstrittenste Pestizid."
Das ist Unsinn! Glyphosat ist kein Pestizid, es ist ein Herbizid. Den Unterschied sollte man kennen.
Doch nun zum eigentlichen Problem:
Das, was hier beschrieben wird, nennt man Drittmittelforschung. Wer an dt. Hochschulen forschen will und dafür Forschungsmittel beantragt, wird als erstes danach gefragt, welche Mittel er schon aus der Industrie eingeworben hat. Ohne solche "Drittmittel" gibt es auch von der Hochschule nichts. Unabhängige Forschung gibt es an dt. Hochschulen schon lange nicht mehr, wenn es sie denn jemals gegeben hat. Forschung zu Medikamenten, nur mit Drittmitteln eines Pharma-Unternehmens, Forschung zu KFZ-Motoren, nur mit Drittmitteln aus der Auto-Industrie, Forschung zur Produkthaftung, nur mit Drittmitteln eines Produzenten, Forschung zur Gebäude-Wärmedämmung, nur mit Drittmitteln der Dämmstoffindustrie.
Wer unabhängige Forschung will, muss das Drittmittelunwesen abschaffen.

@r0lt0 - genetisch veränderte Nahrungsmittel

12:07 von r0lt0:
"Wollte doch immer mal wissen, auf welchem kriminellen Weg den Deutschen gentechnisch verändertes Gemüse auf den Teller gezwungen wird."

Falls Sie sich nicht ausschließlich von Wildkräutern ernähren, ist ihr Teller voll von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln. Die Zucht durch Selektion ist nichts anderes, als Lebewesen genetisch zu verändern.

(Glyphosat muss natürlich trotzdem nicht sein.)

@12:22 von Nachfragerin

>>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird bereits vollständig aus Bundes- und Ländermitteln finanziert und auch bei der industrienahen Forschung ist der Staat dabei (z.B. mit der BAM).

Die Frage wäre nur, ob der Staat auch ergebnisoffene Studien zu Glyphosat finanzieren würde.<<

Natürlich gibt es staatlich finanzierte Forschung. Der Schwerpunkt liegt dabei aber (bei den mir bekannten Projekten) meist auf Bereichen die nicht industriefinanzierbar sind, wie z.B. Grundlagenforschung.
(mit der BAM habe ich allerdings keinerlei Erfahrungen; ist nicht mein Bereich)
Bei der DFG kann man zwar theoretisch einreichen was man möchte - und der Pool der Forscher die hier einreichen können ist gigantisch - aber auch hier geht es aus meiner Erfahrung meist um grundsätzlichere Fragen als um die Bewertung eines spezifischen Produkts.

Re Xandros !

Da gebe ich dir recht, gewisse Bereiche wie die Wasserversorgung und andere Bereiche, die dürfen nicht in private Hände gegeben werden. Denn dann geht es nur noch um die verfluchte Kohle und steigende Aktien.
Zu was dies führt, sieht man auch in Kliniken, bei der Stromversorgung und anderen Bereichen.
Kliniken müssen Gewinne machen, zu Lasten der Patienten und des Personals. Es werden oft völlig unnötige Op`s durch geführt, weil diese mehr Geld bringen und die Patienten werden sehr oft viel zu früh entlassen.
Bei privaten großen Immobilienfirmen werden die Mieten gnadenlos nach oben geschraubt, wird Luxus- saniert und an super reiche Investoren verkauft, die diese Wohnungen nur als Geldanlage sehen und somit normale Menschen sich kaum mehr eine Wohnung leisten können.
Dank unserer ach so tollen Regierung ist dies alles möglich, nur dass ein paar Reiche noch reicher werden.

Studien hin oder her

Studien müssen irgendwie finanziert werden. Der Bund kann dies auch nicht leisten, da die Lobbyisten viel zu viel Einfluss haben. Also müssen unabhängige Studien her. Schauen wir uns nun die Landwirtschaftsverbände an, dann kommt auch nur die Agrarmafia zu Wort. Die Biobauern fragt niemand und die werden auch nicht ausreichend gefördert. Was ist zu tun?Kauft Bioprodukte sauberer Verbände. Man muss nicht jeden Tag Fleisch essen, dann ist Biokost, möglichst jahreszeitlich angepasst und regional, auch für grosse Teile der Bevölkerung bezahlbar. Man kann ja an der Kreuzfahrt oder der Flugreise sparen. Dann verkauft sicheines Tages Glyphosat auch nicht mehr.

@pwg51

"So die Studie ist nicht sauber und verwertbar, leider wird das fast alle Studien betreffen.
Irgendeiner bezahlt und verfolgt einen Zweck, immer."

Nein, es gibt auch jede Menge neutral finanzierter Studien, deren einziger Zweck ist, die Wahrheit herauszufinden.

12:45, mlz

>>Auch hier im Forum sieht man gut, wie moralisiert die Debatte mittlerweile ist. Gilt auch für Klimawandel, Homöopathie, Impfen usw.<<

So ist es.

Wenn sich moralische Empörung mit völliger Unkenntnis darüber, wie Wissenschaft eigentlich funktioniert, paaren, dann hat dies zwar ein hohes Erregungspotenzial, hilft aber in der Sache überhaupt nicht weiter.

Eine Bemerkung zu der Diskussion:

Das Problem ist nicht, daß Monsanto die Studie finanziert hat, sondern die Tatsache, daß dies verschwiegen wurde. Hier ist Transparenz zwingend notwendig, der Herr Professor Michael Schmitz hat der Sache der Wissenschaft einen Bärendienst erwiesen.

13:07 von c701

"Hierfür gibt es nur eine Konsequenz, alle Wissenschaftler, die diese gekauften Studien unterstützt haben, fliegen sofort aus ihrem Amt, Pensionen werden gestrichen."

Gilt das dann auch für diese mehr als fragwürdigen Klima- und Umweltstudien die dubiose Verbände und selbsternannte "Umweltschützer" in Auftrag geben und veröffentlichen (lassen)?

Darstellung: