Ihre Meinung zu: Trump findet Macrons "Hirntod"-Äußerung "respektlos"

3. Dezember 2019 - 14:50 Uhr

Zum Auftakt des NATO-Gipfels hat US-Präsident Trump den französischen Staatschef Macron wegen seiner "Hirntod"-Äußerung scharf kritisiert. Auch an Deutschland übte er erneut Kritik. Die Türkei drohte mit einem Veto.

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Kommentare

Trump sagt "Das ist nicht fair."

Deutschland 82 Mio und die USA 327 Mio Einwohner
überweisen jetzt denselben Betrag nach Brüssel.

Rechnet mal den Anteil Pro Kopf :-)

"Trump schimpft über Macron“

Sieht ganz danach aus, als hätte Macron hier einiges richtig gemacht. So gesehen können die Deutschen sich freuen, dass auch sie hier von Trump bedacht werden: „Auch an Deutschland übte er erneut Kritik“/“Kritik an Deutschland mit falschen Zahlen“.

Und zu den neuesten Entwicklungen an der Handelsfront („USA drohen EU mit mehr Strafzöllen“, Auszug: „Als Antwort auf Frankreichs Steuer für Konzerne wie Google, Amazon und Facebook drohen die USA mit Zöllen von 100 Prozent auf französische Exportprodukte. Roquefort-Käse, Handtaschen, Kosmetikartikel und Schaumweine im Wert von bis zu (...)“:

Sieht nach einem ziemlich schlechten Deal für die US-Bürger aus: Wegen der "Kriegsstrategie" ihres Präsidenten auf gute Produkte bzw. reelle Werte, wie es die qualitativ meist hochwertigen Lebensmittel aus französicher Produktion sind verzichten müssen, und das im Austausch für „heiße Luft“ (soviel zu „Manchmal tue Macron Dinge, die "kontraproduktiv" für sein Land seien).

Das Jubiläum nutzen

Die Nato sollte das Jubiläum nutzen um den USA und der Türkei unmissverständlich klarzumachen, dass man unter einer Partnerschaft etwas anderes versteht als es Trump und Erdogan mit ihren Alleingängen vormachen.
Es ist nicht die Zeit um Grossmannsgetue und Eigeninteressen gegen die Partner durchzuboxen. Das spielt nur den Russen und Chinesen in die Karten.

Warum sollte Europa und

Warum sollte Europa und insbesondere Deutschland Geld in ein Bündnis pumpen, dass de facto von den USA kontrolliert wird?
Wer zahlt, sollte anschaffen dürfen.
Alles andere ist vielleicht Erpressung oder ähnliches aber hat nichts mit "Unterstützung" oder fairer Partnerschaft zu tun.
Hoffentlich knickt Europa hier nicht ein.
Was wir ganz dringend brauchen ist eine eigene Armee, die auch ausgerüstet und potent ist, aber die NICHT der Nato (USA) untersteht.

Obsolet... Es werden

Obsolet...
Es werden immernoch Ideologien wie im kalten Krieg schön geredet.
Vor 70 Jahren vielleicht zweckgemäß, heute nach m.M. eher seit der Umstellungen von einem verteidigungs Bündnis (jugoslawien) ein von den USA geführte (man beachte: immer ist ein amerikanischer General an der Spitze) Koalition Zwecks Einschüchterung um wirtschaftliche Interessen durch militärische Stärke durch zu setzen.

Peace

Kritik

kann der allergrößte Potus eben einfach nicht ertragen. Hat aber lange gedauert, dass er die von Macron geäußerte verstanden zu haben scheint.
Aber es steht eben nur Ihm alleine zu, ungehindert andere Menschen mit anderer Meinung zu bepöbeln und so mies wie möglich zu denunzieren und abwertend öffentlich zu beschimpfen.
Meint er jedenfalls.
Auch wenn das von den Demokraten angestrebte Impeachment nicht zur Amtsenthebung führen wird und eine Wiederwahl nicht unbedingt verhindern wird, historische Bedeutung hat es schon jetzt.
Denn es regiert. mit seiner Amtszeit, eine "Politik am Rande des Nervenzusammenbruchs" um mit Pedro Almodovar zu sprechen.

Macron hat recht

Auch wenn ich ihm oftmals nicht recht gebe. Hier hat Emanuel Macron sowas von recht. Je eher die EU minus Großbritannien aus der Nato austritt und eine eigene Verteidigungsorganisation aufbaut, desto besser. Wir müssen endlich von den USA unabhängig werden. Trump hat es mit seinem Verhalten so weit getrieben, dass es keine Überraschung wäre, wenn eine europäische Verteidigungsorganisation schneller kommt als viele es glaube. Der größte Feind Europas sind derzeit westlich die USA und östlich Putins Russland. Je mehr man sich von beiden Staaten unabhängig macht und auf eigenen Füßen steht desto besser,

Hätte man mir "überraschend"

Hätte man mir "überraschend" erklärt, dieser Monsieur le Président de la Répulique francaise, Palais de l´Élysée, Paris, France (gebürtig: Jean-Michel Frédéric Macron), hätte eigentlich meins gemeint, als er von einem Hirn sprach, dem es nicht so gut geht, da würde ich es ihm jetzt auch zurückzahlen. Ich habe da volles Verständnis. Aber nun nur zu sagen, so ein Reden wäre "kontraproduktiv" und Frankreich bräuchte die Nato (troz dessen) mehr als umgekehrt, finde ich aber schwach von the President of the USA.
Ich glaube also, dass dies noch nicht alles war. Da kommt im Laufe der nächsten Stunden noch was, womit wohl schon viele rechnen. Wir dürfen gespannt sein ob der nächsten Leistung.

Hirntod

egal was der Herr sagt Marcon hat recht.
Die Tuerkei hat kein Recht der Welt im Nachbarstaat auf Menschenjagt zu gehen. Das die NATO aber an der Tuerkei festhaelt und keine Kritik kommt bestaerkt die These der Herrn M.
Es braucht nicht der USA um Europa zu verteidigen, eine 4% Etat ist Wahnsinn wenn doch die NATO dem moeglichen Feind (Russland) bereits haushoch ueberlegen ist.
Ich sehe die NATO und den amerikanischen Einfluss nicht als Schutz. Es ist vielmehr eine Waffengeschaeft fuer Instrumente die (hoffentlich) nie gebraucht werden, die ueberwiegend die Waffenindustrie in den USA naehrt. Das Geld wuerde fuer die vielen Aufgaben die die gesammte Welt angehen viel besser investiert.
Die Tuerkei (so wie sie ist) sollte keine Mitglied sein. Erdogan versucht gerade auch diese zu erpressen. Den Amerikanern hat er das schon klar gemacht mit dem Kauf der russ. Raketen wie es zu laufen hat und dem guten Kontakt med Putin.

Ehrlich gesagt, hätte ich Macron

auch nicht zugetraut, dass er den Status der NATO erkennt und auch noch benennt. Übrigens ist die NATO nur ein Instrument zur Durchsetzung der Interessen der USA, also sollten sich die europäischen Staaten daraus verabschieden.

Europa stärken!

Europa muss sich mit einer eigenen europäischen Armee innerhalb der NATO von den USA emanzipieren. Die EU muss langfristig an der Etablierung einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EDU = European Defence Union) arbeiten.

Es muss auch mal in einer allgemeinen Debatte die Frage aufgeworfen werden, warum es in Stein gemeißelt ist, dass der Oberbefehlshaber der NATO immer ein US-General sein muss. Das ist nicht ok.

Umdenken ist erforderlich

Europa hat aus den beiden Weltkriegen gelernt.

Die USA offensichtlich nicht.

Die USA waren in vielen Kriegen so erfolgreich, dass selbst die Vietnam-Schlappe nicht dazu geführt hat, ein Umdenken des ganzen Volkes herbeizuführen.

Krieg ist zu verachten. Dementsprechend haben alle demokratischen Regierungen zu handeln.

Die Menschheit braucht Frieden und keine Nato, die

Angriffskriege führt und durch einen hohen CO2 Ausstoß
zusätzlich auch noch erheblich zum Klimawandel beiträgt.
Das Hauptziel der Nato ist schon lange nicht mehr die Verteidigung der Bündnispartner, sondern schon seit langem die Sicherstellung der militärischen Vormachtstellung Amerikas.

15:22 von Magfrad

und wie soll das gehen mit der unabhängigkeit? europa ist heillos zerstritten. die BW ist nicht einsatzfähig. man könnte sich vielleicht gegen albanien verteidigen

Die Türkei sollte unter diesen Randbedingungen

aus der NATO ausgeschlossen werden.

15:40 von HK-Hessen "...USA waren in ..

so erfolgreich, dass …" Es scheint, der letzte Krieg, in dem die USA wirklich erfolgreich waren, war der WK2, in allen anderen, späteren, mussten sie sich mit Teilerfolgen, temporären Lösungen oder gar Niederlagen abfinden - das meiste ist Mythos. Was die USA sich aber sehr wohl zugute halten können, ist das sie den ökonomischen Wettkampf mit dem Ostblock gewonnen haben, das es ihnen immer wieder geling, z. B. in ihrem "Hinterhof", mit der Mischung aus Druck und dem Einfluss des Dollars (der Weltbank), ihre Interessen durchzusetzen - das Problem ist das es inzwischen weitere große Player gibt und diese Methoden an ihre Grenzen stoßen.
Die sich abzeichnende Problematik, mit der Hinfälligkeit des Atomwaffensperrvertrages macht aber eine Ausweitung der Zweitschlagsfähigkeit, so wie der Erstschlagsbereitschaft perspektivisch notwendig.

15:51 von naiver Positivdenker

das wird merkel aber aus bekannten gründen zu verhindern wissen

Die USA wollen, dass Europa beginnt, sich selbst zu schützen.

Auch wenn es 1,38 statt 1,2% sind, so muss sich Deutschland durchaus die Frage stellen lassen, ob es sich unter dem US-Schutzschirm nicht zu bequem gemacht hat. Spätestens seit dem Drama in Sarajevo hätte den Europäern klar werden müssen, dass sie auch selbst Verantwortung übernehmen können müssen. Es mussten erst die USA eingreifen, um das Drama in Europa zu stoppen. Die Europäer waren allein dazu gar nicht in der Lage oder willens.

Man fragt sich, woran der

Man fragt sich, woran der POTUS denkt, wenn er plötzlich von "Respekt" und "Fairness" redet. Dass er die Kindersprache nicht ablegen kann ("Das ist ein sehr sehr böses Statement") - daran hat man sich schon gewöhnt.
Dass sich charakterlich und politisch so unterschiedliche Menschen wie Stoltenberg und Trump ähnlich äußern, wenn es um die Türkeit geht, ist nachvollziehbar unter der Perspektive der Schadensbegrenzung; eine wirkliche Änderung der Zerstrittenheit, des Zerfalls und des "Hirntods der NATO vermag ich darin nicht zu erkennen. Wenn Erdogan fordert, die NATO solle sich seinem Terrorismusbegriff anschließen, dann versucht er das Militärbündnis für seinen völkerrechtswidrigen Kurs gegen die Kurden zu instrumentalisieren; sollte die NATO das mitmachen, ist es der nächste Sargnagel dieses Bündnisses, das längst keines mehr ist.
Und wenn die NATO beerdigt ist, kann man auch den Irrsinn der 2% Rüstungs- und Militärausgaben vom Bruttoinlandsprodukt sinnvoll politisch korrigieren.

Trump findet Macrons "Hirntod"-Äußerung äußerst "respektlos"...

Mit "Respekt",da hat es Trump,wie auch andere vor ihm ja gerade nicht.

Aber auch Merkel soll Macron kritisiert haben.
Und der äußerte sich auch im Economist über die deutsche Rolle in der Währungsunion.
Inzwischen blockiert er Aufnahmegespräche für die EU,sehr zu Missfallen,ja von wem wohl ?
Der Eindruck entsteht,da lernt jemand aus der Realität.Ein europäisches Sittenbild.

Hirntod

Trump findet Macrons "Hirntod"-Äußerung also "respektlos" - Hat er nicht gemerkt, dass er garnicht gemeint war, sondern die NATO?

@Karl Napf 15:48

Europa ist untereinander sicherlich weniger zerstritten als es die US-Amerikaner in ihrem Land sind und Europa ist mit den USA weitaus mehr zerstrittener als untereinander. Bezüglich der Bundeswehr muss man eben investieren und es wäre dann ja auch keine Bundeswehr mehr sondern eine europäische Verteidigungsarmee aus allen EU Mitgliedern und zusätzlichen Mitgliedern ausgenommen der USA und Russland.
Unabhängig davon.
Gegen wen muss man sich denn verteidigen? Niemand will Deutschland und Europa militärisch angreifen. Es gibt keine militärische Gefahr für den Kontinent.

@Karl Klammer

'den selben Betrag' ?
Wo haben Sie denn diesen Unfug her?

Türkei und USA: Zugpferde der NATO

All diejenigen, die die Haltung der USA und der Türkei in der NATO kritisieren, sollten sich mal anschauen, welchen Anteil diese zwei Nationen an dem Bündnis haben. Die USA hat die stärkste und die Türkei die zweitstärkste Armee in der NATO. Wären die Türkei und die USA nicht in der NATO, wäre die NATO eher schwach im Vergleich zu Russland oder China. Der Wunsch, die zwei stärksten Mitglieder aus dem Bündnis zu verbannen, ist nur halb durchdacht. Damit würde sich der Rest selbst elementar schwächen.

2% BIP Wehretat wäre

der Wehretat von Russland, Frankreich und Deutschland aktuell zusammen. Welchen Weltkrieg will man damit gewinnen?

Trump ist ein embarrassment

Trump ist ein embarrassment fuer mein Land.
Er sagte "...It is a very, very nasty statement. I think they have a very high unemployment rate in France. France is not doing well economically at all..."

Seine wenig staatsmaennische Wortwahl laesst nur den ungebildeten Teil unter seinen Anhaengern jubeln, bei anderen loesst es Kopfschuetteln aus. (googeln sie mal irgend eine Rede von Barack Obama und vergleichen sie diese mit einer von Trump)

Und abgesehen davon ist Trump's link von Macron's NATO Aussage zu Frankreich's Arbeitslosenquote soweit off topic dass wahrscheinlich nur er selber versteht wie er es meinte.

Ich wusste es, es wird wieder mal peinlich fuer die USA

Am 03. Dezember 2019 um 15:22 von Magfrad

"Der größte Feind Europas sind derzeit westlich die USA und östlich Putins Russland. Je mehr man sich von beiden Staaten unabhängig macht und auf eigenen Füßen steht desto besser,"

Also, ich sehe in Russland keinen Feind ... und wir werden wohl erkennen müssen, dass Russland zu uns gehört und wir dieses Land brauchen, um nicht den USA ausgeliefert zu sein. Übrigens ist der europäische Teil Russlands das größte Land Europas.

>>Die NATO Organisation

>>Die NATO Organisation versteht sich nicht nur als Verteidigungsbündnis, sondern auch als militärisch-politische Organisation von 29 europäischen und nordamerikanischen Mitgliedstaaten mit dem Ziel eigener Sicherheit und weltweiter Stabilität. (WIKI)<<

Von Sicherheit kann ja wohl überhaupt keine Rede sein, wenn Amerika oder im aktuellen Fall Türkei, völkerrechtswidrig Länder überfallen, grenzenloses Unheil bringen und zig Menschen töten.

Konsequenzen?

Keine!

Somit disqualifiziert sich diese Organisation, die eigentlich für Sicherheit und weltweite Stabilität gegründet wurde, selbst.

Die große Gefahr ist nicht China (eben im Tagesspiegel gelesen) oder Russland, sondern diese Organisation ist eine große Gefahr für den Weltfrieden!

Die NATO gehört aufgelöst!

Jugoslawien: Musterbeispiel für völkerrechtswidrigen Einsatz.

@16:09 von ah6600
Und man könnte auch zur Kenntnis genommen haben, dass die Vorwürfe überwiegend erfunden (Hufeisenplan, geplanter Genozid im Kosovo) oder selbst fabriziert waren (Massaker von Racak. Walker ließ Leichen zusammentragen, von EU untersucht!).
Quelle: Sondergericht in Den Haag. Prozess gegen Milošević.

Am 03. Dezember 2019 um 16:18 von bounty77

"Türkei und USA: Zugpferde der NATO"

Man müsste korrekt sagen, die beiden Staaten, die auf das Völkerrecht pfeifen und regelmäßig andere Staaten überfallen.

Hat Macron vielleicht einen Plan?

Möglicherweise arbeitet er darauf hin, ein EU-eigenes Verteidigungsbündnis zu schaffen. Frankreich als unabhängige Atommacht hätte dann natürlich die Führungsrolle. Und ich denke, die EU-Staaten könnten damit besser leben als es jetzt ist. Dann wäre die Nato aber wirklich "obselet", wie Trump mal sagte :-)

So weit ist es gekommen,

dass Trump die NATO verteidigt und Macron's Äußerung respektlos findet;-) Er fand sie doch eh obsolet... Aber Macron hat denen wpgl einen gehörigen Schreck eingejagt, dass sich jetzt ein Bündnis Trump/Stoltenberg/Erdogan/Merkel/Maas bildet. Wer hätte das gedacht?

Mr Zahlenmaker

Man ist es ja schon gewohnt, dass der Präsident des vermeintlich führenden Landes dieser Erde, mit falschen Zahlen operiert. Er braucht das, um seine, dann aber auch falschen , Schlussfolgerungen zu ziehen.
Die Aktionen in Nordsyrien, daran kommt kein Analyst vorbei, waren grottenschlecht abgestimmt, sowohl was die Aktionen der USA, als auch die der Türkei betrifft. Hier haben zwei Egomane agiert.
Insofern waren die Äußerungen Macrons über den Zustand der NATO völlig berechtigt, wenn auch im Wortlaut zu emotional und etwas überzogen. Die Reaktion Deutschlands, in Person von Herrn Maas, die Problematik mit Ausschüssen zu regeln geht an der Sachproblematik vorbei, ja ist eigentlich lächerlich. Es ist längst an der Zeit, Donald Trump die Stirn zu zeigen, aber Frau Merkel glaubt immer noch, das Problem durch finanzielle Zugeständnisse zu erledigen. Das ist wohl eher naiv und wird die Situation dadurch noch verschlimmern, dass das deutsch-französische Verhältnis weiter leidet.

"Beleidigend" und "Respektlos"

Wow, dass diese Worte überhaupt bekannt sind. Aber ist es nicht so, dass man gerade Dinge wie Respekt auch liefern muss um es zu fordern? Respekt ist keine Einbahnstraße!

In ca 6 Monaten müsste die WTO über die Strafe für Boeing entscheiden, wenn die Regierung der USA sie nicht weiter sabotieren. Dann hat er hoffentlich auch ordentlich Rückenwind wenn die EU auch sofort die Strafzölle gegen die USA. Leider steckt da zu viel Imperativ drin.
Trump kann im Wahlkampf dann wieder gegen die EU wettern, was für seine Wähler ohnehin keinen Unterschied macht, aber gut zum Stimmung erzeugen genutzt werden kann. (Ein Grund warum die EU womöglich zögert)
Und sollte die EU die Zölle beschließen, dann bitte so lange wie möglich und unabhängig von der dann gewählten Regierungspartei, sonst wäre das eine Einmischung in die Politik der USA.

De sollte Herrn Macron beispringen.

Auch was die Digitalsteuer betrifft.

Ein zukünftiger Weltkrieg hätte nur Verlierer.
Vpm Elend ganz zu schweigen.

NATO

Wenn man weiß wen die Türkei nach Syrien geschickt hat, es handelt sich um Islamisten der Sorte IS, das dann noch von den USA gutheißt ist die Diagnose des Herrn M. berechtigt.
Es ist schade das auch D. keine kritischen Worte findet. Die Überlegung abzurüsten und einen friedlichen Dialog mit dem fiktiven Feind zu führen ist ebenfalls richtig.
Europa kann sich selbst verteidigen, es bleibt die Frage gegen wenüberhaupt?
Eine atomare Abschreckung wie in England oder Frankreich vorhanden wird ausreichen um abzuschrecken.
Es ist ein Fake das wir diese NATO brauchen.

Go home.

Der kalte Krieg ist vorbei und das eigentlich schon lange.
Ammie go home, du hast hier nichts zu melden!
Und was die Türken angeht, habe ich keine Ahnung, was die in einem europäischen Verteidigungsbündnis zu suchen hätten.

16:18 von bounty77

>>Wären die Türkei und die USA nicht in der NATO, wäre die NATO eher schwach im Vergleich zu Russland oder China.<<

Das ist richtig.

Die USA ist seit Jahrzehnten auf Krawall gebürstet und überfällt grundlos völkerrechtswidrig Länder!

Die Türkei führt sich ebenfalls auf wie der bekannte Elefant im Porzellanladen und will ein Stück vom Syrien-Kuchen, wenn ich mir diese flapsige Bemerkung erlauben darf!

Ich kann mich jetzt nicht direkt erinnern, dass Russland oder China Kriegsdrohungen gegen Europa/Deutschland oder USA ausgesprochen haben!

Vielleicht können sie mir weiter helfen.

Ich sehe, dass die größte Bedrohung für den Weltfrieden die USA und zusätzlich die Türkei ist, also die beiden Staaten, die zahlenmäßig die größten Armeen stellen.

@make sense - Unfug

ab 2021 Beitragskosten
USA derzeit 22,1 ab 2021 16,35%
Deutschland derzeit 14,8 ab 2021 16,35%

Wer Zahlt dann Pro Kopf mehr in die Nato?
Die 82 Mio Deutschen oder die 327 Mio Amerikaner.

Die Beitrags Zahlen sind Öffentlich
und keine Trumpschen Fake News

NATO überflüssig machen

Deutschland braucht schlicht eigene Atomwaffen, wie schon FJS wusste. Ich hätte in die Bündnistreue der USA derzeit nicht wirklich großes Vertrauen und halte es daher für unabdingbar, die BW zu befähigen ihren grundgesetzlichen Auftrag (die Landesverteidigung) zu erfüllen. Eine NATO als verlängerte Werkbank us-amerikanischer Aussenpolitik lehne ich ab und halte sie tatsächlich für überholt.

@ Karl Klammer

Wie rechnen Sie? Wie kommen Sie darauf, dass die BRD ebenso viel für die NATO bezahlt wie die USA?

re make sense

"@Karl Klammer

'den selben Betrag' ?
Wo haben Sie denn diesen Unfug her?"

Das ist kein Unfug, wenn man genau hinschaut und sieht, dass direkte Zahlungen AN die NATO gemeint sind und nicht die Höhe des Militäretats.

Dies nämlich noch kürzlich in der TS gemeldet.

03. Dezember 2019 um 16:16 von Magfrad

"Gegen wen muss man sich denn verteidigen? Niemand will Deutschland und Europa militärisch angreifen. Es gibt keine militärische Gefahr für den Kontinent."

Keine Sorge. Die findet sich sobald klar ist wie gut oder schlecht sich Europa verteidigen kann. Es gibt derzeit vermehrt Länder, die aus geostrategischen Gründen mit Militär über Grenzen ziehen die sie eigentlich nicht überschreiten sollten.

@Karl Napf um 15:48Uhr

Ich fasse Ihren Beitrag als Satire auf - aber auch darin steckt Wahrheit! Oder soll man Großbritannien und Frankreich mit je einem Flugzeugträger und einer Handvoll Atom-U-Boote ernst nehmen? Oder sogar die Bundeswehr? Es geht nicht nur darum, daß weder die finanziellen Möglichkeiten noch die materiellen oder personellen Voraussetzungen gegeben sind, sondern ganz Europa ist sich immer uneins, wenn die ersten Gefallenen besonders medial gezäjlt werden! Sie kennen die emotionalen Grundströmungen und entsprechend gering ist in den Bevölkerungen die Bereitschaft Verluste in jeder Form zu ertragen. In den USA ist diese Bereitschaft bei den republikanischen Wählern, aber auch bei den demokratischen Anhängern noch vorhanden. Eine europäische Verteidigung ist wegen totalen Fehlens der emotionalen Grundlage daher eine Utopie!

Apro po Hirntod...!

Die in der Nato organisierten
Staaten gaben alleine 2018
nahezu eine Billion (1000 Milliarden)
Dollar nur für Rüstung und Militär
aus!! Und wofür eigentlich?!?
Mich würde mal interessieren, wie
Hoch alleine die Managementkosten
für diesen geradezu obszön hohen
JÄHRLICHEN Ausgabenbetrag sind?!
WER könnte uns so bedrohen, dass
diese Ausgaben, geschweige denn
eine immer noch weitere Steigerung
im entferntesten gerechtfertigt
wären?!?https://de.statista.com/statistik/
daten/studie/5993/umfrage/
militaerausgaben-der-wichtigsten-
natostaaten/

Ich denke, ...

.. die NATO ist nicht nur tot, sie ist mausetot. Unzuverlässige Partner wie die USA oder die Türkei geben die besten Beispiele.
Europa sollte schleunigst damit anfangen, sich von der Amerikanischen Rüstungsmaschine ab zu koppeln, sich Außenpolitisch neu aufstellen und sich mit eigenen Erzeugnissen und einer EU Armee um die eigene Sicherheit kümmern. Die jüngsten Erfahrungen zeigen, dass die USA, aber auch Russland, jeweils nur einen Partner kennen: sich selbst. Und da die Türkei sich auch bereits anderweitig orientiert, zähle ich sie auch nicht zu den Stützen des Paktes. Wie es mit GB weiter geht steht auch in den Sternen.
Man sollte dem ganzen ein würdiges Ende bereiten .. so lange noch Zeit ist sich erhobenen Hauptes zu trennen.

16:31 von sosprach

Ich gebe ihnen Recht. Macrons Diagnose ist berechtigt. Die Reaktionen von Trump und Erdogan zeigen klar und deutlich, dass Macron ins Scwarze getroffen hat. Und ja, es wäre zu begüßen, dass D mal endlich klare Kante und deutliche Worte gen West und gen Ost sendet. Was muss sich D noch alles verbal gefallen lassen, bis unsere Regierung auch mal lautstark reagiert. Natürlich ist etliches hier zu kritisieren. Aber nicht 3-4 Jahre lang bei jeder Gelgenheit und im Wahlkampf. Es gäbe noch mehr zu erörtern. Aber ich denke, dass viele noch mehr wissen.

16:43 von Gerhard Apfelbach

Deutschland braucht schlicht eigene Atomwaffen

Was wollen wir denn mit Atomwaffen? Wenn es ernst wird ( mit wem eigentlich) dann sind unsere Atomwaffen, so sie denn zur Verteidigung eingesetzt werden sollen, so unnütz wie ein Kropf. Dann ist Deutschland auf längere Zeit unbewohnbar.

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