Ihre Meinung zu: PISA-Studie: Deutschlands Schüler wieder schlechter

3. Dezember 2019 - 10:42 Uhr

Anders als noch im Jahr 2000 liegt Deutschland in der aktuellen PISA-Studie über dem OECD-Durchschnitt. Ernüchternd ist jedoch: Im Großen und Ganzen verbesserte sich seither kaum etwas. Von Sandra Stalinski.

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Kommentare

Unterricht macht schon Sinn

Deutschlands Schüler wieder schlechter? Vielleicht liegt es am Schule schwänzen freitags, wer weiß?

wer hätte das gedacht

aber die schuleinrichtungen sind doch auch älter (schlechter) geworden. aber unsere politische elite will das ja nun ändern, wie man überall hört

Das deutsche Schulsystem braucht eine generelle Runderneuerung

Das Festhalten am Auswendig lernen und Festhalten an "alten Werten" ist nicht mehr zeitgemäß. Lesekompetenz wird nicht durch Frontalunterricht und Sanktionen für diejenigen, die nicht so gut sind, erreicht, sondern nur durch gezielte Unterstützung der Einzelnen. In anderen Ländern geht das ja auch. Meine Kinder wurden die letzten Jahre im englischen System unterrichtet, da gibt es z.B. für jedes einzelne Kind bei Bedarf einen eigens dafür gemachten Test, um das Kind bei seiner Entwicklung zu stärken und nicht durch schlechte Noten zu demotivieren. Aber sagen Sie das mal unseren Beamten, die würden Amok laufen wenn das von ihnen verlangt würde. Auch muss das Schulsystem wegkommen vom sturen Lernen von Wissen, das im Internet verfügbar ist, hin zum Lernen der Fähigkeiten z.B. von Erkennen von Fake News, wo welche Information gefunden wird und wie mit dieser Information umgegangen wird.

Immer mehr Einser-Abis

Schon seltsam das Untersuchungsergebnis, wo doch in Deutschland die Anzahl der Abiture mit Durchschnittsnote 1,0 ständig ansteigt!

Ist das deutsche Abitur möglicherweise nicht mehr das, was es einmal war?

Wird es vielleicht Zeit zu alten Tugenden und Werten zurückzukehren? Wieder fördern und fordern statt /:fördern und fördern und fördern und fördern und:\

die Probleme leigen viel tiefer

es fängt damit an wie Lehrer ausgewählt werden, nach Liste oder doch nach gezeigter Leistung. In Hessen ging es nach Liste die guten wollten nicht lange warten und waren weg, die warteten sind jetzt da.

man kann bei Unterrichtsausfall nicht bilden

Inklusion ohne mehr an Fachkräften und Räumen geht nicht

Verpatze Integration, wenn Eltern nicht deutsch lernen wollen, wenn Flüchtlinge kommen ohne mehr an Lehrern.

Deutsche Schulen sind zu räumlich zu klein, speziale Ausstattungen zur didaktischen Unterstützung ist mau.

Lehrer sollte man auch die Gelegenheit geben. in anderen Bereichen der Landesverwaltung zu arbeiten. Denn der Lehrerberuf kann einen ausbrennen und so kann der Lehrer sein Horizont erweitern und Kraft finden oder eine andere Aufgabe.

Die Schulen brauchen keine Notebooks oder ipads, sondern motivierte Lehrer und davon genug, größere Schulen und eben moderne didaktische Mittel. Wie wäre es mit mehr praktischen Unterricht wie Bank und Versicherungskunde

Wen wundert´s?

Wen wundert´s? Es muss mal angesprochen werden dürfen das mittlerweile ein großer Teil der Schulklassen zum überwiegenden Teil aus Migrantenteilnehmern besteht. Das darf man sich doch über diese Ergebnisse nicht wundern? Diese überwiegende Migrantenteilnehmerzahl trifft besonders für Klassen aus NRW und Berlin zu und ich habe mal in einer Studie gelesen das bei einer Migrantenzahl von über 23% in einer Klasse die Erreichung des ursprünglichen Klassenlernziels gefährdet ist. Das richtig gemeine daran ist aber, das viele Politiker die diesem MultiKulti-Wahn die Stange halten, Ihre eigenen Kinder lieber auf Privatschulen schicken. Dieses Verhalten ist nachweisbar. Ich würde aber den roten Balken wieder bekommen wenn ich hier Namen aus der linken Ecke nennen würde.

Verflixte Schule

Die CDU sieht sich gerne als Verteidigerin der Werte. Tatsächlich hat sie die humanistische Bildung quasi abgeschafft. Anstelle hat sie einen leistungsorientierten Bildungsbegriff geprägt. Bildung ist heute praktikable Berufsausbildung. Das Fach Philosophie gilt heute als unsinniger Zeitvertteib, in Bibliotheken werden hauptsächlich DvDs ausgeliehen. Werte? Das ist heute ein Kontostand.
Jetzt wundern wir uns, dass das Land der Dichter und Denker zum Bildungsbrachland wird?
Die Rechten werden das folgenderweise lesen: Da sind eben einige SchülerInnen darunter, die das Ergebnis verzerren.
Auch das Zerrbild einer Wertepartei darf sich die CDU auf ihr Täfelchen schreiben.

Einfache Mathematik

Also mich wundern diese Ergebnisse nicht. Wenn man sich die aktuelle Situation in den Schulen anschaut, sieht man sehr gut, wie solche Ergebnisse zustande kommen...

- schlechte Ausstattung in den Schulen
- veraltete Lehrmethoden und Lehrkörper
- keine Unterstützung seitens der Kommunen bei Räumlichkeiten
- Hohe Anzahl von krankheitsbedingten Ausfällen von Unterrichtsstunden
- Mangelnde Disziplin der Schüler
- Die Aufmerksamkeitsrate sinkt von Jahr zu Jahr (Digitalisierung und Drang nach ständiger Beriselung)
- Das Schulsystem ist nicht mehr Ansprechend für Schüler und ein Konstrukt der Vorkriegszeit. Es muss unbedingt in die Gegenwart gehievt werden

Das sind aus meiner Sicht nur ein paar Gründe. Die Politik sollte mehr Kraft und Energie in die Bildung stecken. Sonst wird sich an diesen Ergebnissen nichts ändern. Sich darüber lustig zu machen und die Schuld von sich weg zu schieben ist keine Option!

Milliarden fürs Bildungssystem

werden bei uns bereitgestellt aber ändern tut sich nichts. In den Studien liegen immer die Länder in Spitzenpositionen wo eine gute Ausbildung für einen sozialen Aufstieg und zur Verbesserung der Lebensverhältnisse führen. In Deutschland haben wir knapp 2,9 Mio Studenten die entweder am Markt vorbei oder so schlecht ausgebildet werden das der Fachkräftemangel nicht behoben wird, siehe die jüngsten Zahlen aus dem Maschinenbau.

Anspruchsdenken?

Ich denke wenn man sich die Vita von einigen Grünlingen (Roth, zwei Semester Theaterwissenschaften studiert, hingeschmissen, kein Abschluss. KGE zwei Semester Theologie studiert, hingeschmissen, keinerlei Abschluss, Beck, ja der mit dem Rauschgiftprozess, angefangenes Studium, hingeschmissen, kein Abschluss...) anschaut und sieht was für politisches Anspruchsdenken diese Menschen innerhalb Ihrer Parteien hinlegen (formulieren wollen was für die Deutsche Bevölkerung richtig ist), darf man künftig denke ich keine allzu hohe Ansprüche an die Bildung des deutschen Nachwuchses stellen denn das wäre ungerecht?

Mich wundert das nicht

Die Wurzeln für die Bildung werden in der frühen Kindheit gelegt. Was aber, wenn Kinder schon früh 'eingekript' werden und die Einzelförderung im 'Massenbetrieb' zu kurz kommt und/oder Eltern sich nicht kümmern?

Ja, ich weiß - diese Gedanken sind nicht zeitgemäß, aber der Erfolg meiner Söhne gibt mir recht.

Schafft den Föderalismus ab

Die Landesfürsten wurschteln alle einzeln am Bildungssystem herum und verwirklichen sich selbst auf Kosten der Jugend.
Das kann einfach nicht gut gehen. Die Ergebnisse zeigen das leider.
Eine zentrale Bildungsstruktur von Nord nach Süd, von Ost nach West.
Aber das wird ja an der Selbstbestimmung der einzelnen Länder scheitern. Dann wären die ganzen Landeseinrichtungen überflüssig.
Ausserdem würde es erhebliche Steuermittel sparen, die in das Bildungssystem gesteckt werden können.
Leider ist das Nahe oftmals soooo fern.

Deutschlands Schüler wieder schlechter

Gleichzeitig heißt es hier : Im Großen und Ganzen verbesserte sich seither kaum etwas.
Vielleicht liegt es auch am System oder sogar an den Lehrern ? Aber jeder liefert genug Gründe und schiebt alles von sich. Wie immer, und daher doch das System !

Und die Lehrer?

Fordern die genug?
Ist man bereit, auch schlechtere Zensuren zu geben?
Oder geht man lieber den Weg des geringsten Widerstandes, um Ärger und Diskussionen mit den Eltern zu vermeiden?
Also Niveau runter und gute Zensuren und zufriedene Eltern und Schüler.
Weiter so!!

Das hat natürlich nichts mit

Das hat natürlich nichts mit der Politik der letzten Jahre zu tun. (Ironie)

Es mangelt eben

Als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern ist mir sehr wohl bekannt was an deutschen Schulen mangelt. Unterrichtsausfall, schlechtes Material und fehlende Räumlichkeiten.
Mich wundert das die Bundesregierung eine Milliarde Euro in indische Schulen investiert. Warum wird bei uns zu wenig investiert.

Offenbahrungseid mit Schock

Ich fühle mich geschockt. Ich dachte, der Warnschuss von 2000 hätte gesessen, so dass die Politik sich endlich auf ihre Kernaufgabe besinnt und die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft sichert. Kinder sind unsere Zukunft und die ist wohl mittelmäßig.
Da mögen sich die Kabinettsmitglieder der SPD noch wochenlang auf die Schulter klopfen für ihre ach so tolle Groko-Politik, aber mich als einfaches Mitglied beschämt diese Pisa-Studie zutiefst.

Wer mit offen Ohren durch die Städte geht,

fragt sich, welche Sprache wird denn hier gerade gesprochen?

Erste Maßnahme wäre, wenn es

Erste Maßnahme wäre, wenn es inländisch zu regeln wäre, den PISA-Test zu vereinfachen. Das ist wie die Pseudodiät wo man sich einfach eine Nummer größer kauft und sagt: passt doch.

Aber ich gehe davon aus, dass das nicht groß thematisiert werden wird oder Selbstkritik einsetzt seitens der Verantwortlichen. Das ist jetzt halt so.

Keine Überraschung

Wenn man mal bedenkt, dass Lehrer durch Studienabbrecher ersetzt werden.

Lehrer innerhalb von wenigen Jahren total ausgebrannt sind und den Job wechseln.

Die zustände in Schulen/Klassen absolut katastrophal sind.

Viel zu viele Schulen schließen oder fallen zusammen, so das Klassen mit 35 Schülern normal sind.

Statistik und dann ein Hype und weg

Da kursiert eine Nummer und daran messen wir uns? Wie kommt diese Zahl zustande? Werden die neu angekommenen Jugendlichen mit einbezogen? Dann ist ja wohl klar, dass die Sprachkompetenz und die Lesefähigkeit in den Keller geht. Dafür wären die paar Punkte weniger sogar noch eine Belobigung. Bitte TS, mehr Differenzierung und bessere journalistische Aufbereitung. Billiges Abschreiben der dpa-Meldung kenne ich nur aus "gefärbten" Quellen, Qualitäts-Journalismus geht anders.

wer hätte das gedacht

aber werden deutschlands lehrer denn besser? oder die klassen kleiner?

Nicht verwunderlich.

Wie sollen denn gute schulische Leistungen entstehen, wenn es immer mehr Klassen und sogar ganze Schulen gibt, in denen deutsche Native-Speaker die Ausnahme sind? Wenn deutsche Eltern in andere Viertel oder Städte umziehen um sicherzustellen, dass in der Klasse ihrer Kinder die deutschsprachigen Schüler nicht in der Minderheit sind?

Die Pisa-Studie verzichtet

Die Pisa-Studie verzichtet leider komplett auf Studien zu sozialem Lernen und zum Zusammenhang von sozialem Lernen und inhaltlichen Lernerfolgen.
Und dass die Chancengleichheit im deutschen Schulsystem traditionell schlecht ist, kommt einer erneuten Blamage gleich. Wundert mich allerdings nicht bei dem mittelalterlichen Fürstentumgehabe mancher Ministerpräsidenten und deren fränkischem Bildungsverständnis, das den Nürnberger Trichter für den Gipfel bildungspolitischer Initiativen hält, durch den lerntheoretische Erkenntnisse leider nicht durchzugehen scheinen.

Die Schule sei zwar heilig, aber macht krank

Ich finde die Schule in ihrer bisherigen Form mittelalterlich. Wenn einer einen fehler mach, wird er dafür (lkebenslang im Zeugnis ablesbar) bestraft. Was soll das bitte sein? Eine Bestrafungsanstalt? Überdies haben Erwachsene mehr Rechte als Kinder, dabei wird immer so von Kinderschutz gelabert (die die Erwachsenen können kündigen, Kinder nicht). Wenn dann auch noch die Leistung in einer Studie jedes Mal neu bewqertet wird, muss man sich fragen, was wird eigentlich bewertet? Die eigene Autonomie abgeben zugunsten einer Roboterhaften Intelligenz....

Kein Wunder!

Kein Wunder bei dem Lehrermangel und Unterrichtsausfall!

Die Überschrift

würde ich als irreführend bezeichnen.
Der "Abfall" kann auch auf eine leicht andere Gewichtung zurückzuführen sein.
Interessant wäre eine Analyse mit welcher Wahrscheinlichkeit wir exakt diese Punktzahl haben und wie groß die Streuung ist...

Höchst fragwürdige Bewertungsmethode

Der PISA-Bewertung liegt das Leitmotiv zugrunde, dass junge Menschen als Nachschub für die Wirtschaft herangezüchtet werden müssten.

Talent für Kunst, Musik, Geisteswissenschaften, Handwerk, Sport spielen ebenso wenig eine Rolle wie die Fähigkeit, kritisch zu denken, sich im realen Leben zurechtzufinden, Empathie zu entwickeln, Solidarität mit anderen aufzubringen, oder Medienkompetenz aufzubauen.

Der Wert der PISA-Studie ist äußerst fragwürdig. Sie soll offenbar in der Hauptsache dazu dienen, Schüler, Eltern und Lehrer in eine wirtschaftskonforme Richtung zu lenken. Wer in den relevanten Bereichen keine überdurchschnittlichen Noten erreicht, soll gesellschaftlich abgewertet werden.

Bevor hier im Forum die Hatz

gegen unsere Lehrer beginnt möchte ich auf einen Teil der Probleme hinweisen. Ich empfehle allen Kritikern einen Besuch in eine Schule. Dort finden sie nicht deutschsprachige, kranke, behinderte, verhaltensauffällige und aus anderen Kulturkreisen kommende Kinder. Die ruhigen und wohlerzogenen gehen dort unter oder in eine Privatschule.

Soziale Rahmenbedingungen ausschlaggebend

Offenbar ist das Budget, das für schulische Bildung eingesetzt wird, nicht allein relevant. Natürlich sind vernünftig ausgestattete Schulen eine wesentliche Grundlage, weil es sich bei defekten Heizungen oder Toiletten nun einmal schlecht arbeiten und lernen lässt.
Aber viel wichtiger scheint die Bildungsnähe oder -ferne des sozialen Umfelds zu sein, insbesondere natürlich in der Familie.
Wenn Eltern mangels eigener Kenntnisse kein Vorbild sein können, ist es umso wichtiger, in die frühkindliche Bildung zu investieren, also in auch personell gut ausgestattete Kitas und Vorschulen.

Eine Erklärung für die Entwicklung...

... findet sich in der Pressemitteilung der OECD.

"Einer der Faktoren hinter dem Leistungsrückgang können die seit der Flüchtlingskrise gestiegenen Ansprüche an das Bildungssystem sein. So ist der Anteil von Schülerinnen und Schülern mit eigener Migrationserfahrung seit der letzten PISA-Erhebung deutlich gestiegen und deren Integration in das Bildungssystem ist eine große Herausforderung."

Es ist natürlich keine Überraschung, dass die Lesekompetenz von Muttersprachlern im Schnitt höher sein wird, als die von Kindern, die sich erst seit ein paar Jahren in Deutschland befinden. Man sollte hier ganz stark überlegen zusätzliche Hilfe bereitzustellen.

Es geht nicht darum mit dem Finger auf irgendjemanden zu zeigen, der unsere tolle Statistik verhagelt. Es geht darum, dass die Statistik Probleme aufzeigt und wir entsprechend reagieren müssen.
Es geht auch nicht darum, dass wir uns "mit dem Durchschnitt nicht zufrieden geben", sondern um die Zukunft unserer Jugend.

Bundesländer

Da Bildung und Schulen in Deutschland Ländersache ist, kocht jedes Bundesland seine eigene Suppe. Da ist es auch kein Wunder, das Deutschland im Durchschnitt schlecht abschneidet.

Und die ganzen Quereinsteigerprogramme für Lehrer sind ein Witz, da einem dort zumindest in NRW nur Steine in den Weg gelegt werden.

rer Truman Welt

Ich meine, man kennt: "früher war alles besser!", und so. Aber wenn ich gelegentlich Gespräche von 10 bis 13 Klässlern mitanhören kann, läuft mir eine Gänsehaut über den Rücken. So hätten sich (viel) früher keine Real-, ja sogar einige Hauptschüler nicht unterhalten - recht Niveau befreit. Wenn ich höre, daß Abiturienten des Lesens und Rechtschreibens nicht wirklich befriedigend mächtig sind, dann weiß ich nicht, was im Abitur verlangt wird - Applikationskenntnisse?
Es ist schlimm und von Manfred Spitzer in seinem Buch "Digitale Demenz" anhand von Umtersuchungsergebissen klar dargelegt, womit Schüler vom eigentlichen Lernen des Lernstoffs abgehalten werden. Er hat darin alles Prophezeit und es tritt ein. Wenn wundert's? Mich nicht!
Natürlich gibt es auch die 20% "Überflieger". Die werden zu ordentlichen "Funktionssoldaten" für die Industrie mir Karriereversprechen herangezüchtet. Bringt uns gesellschaftlich materiell weiter, intellektuell leider nicht wirklich.

Kompetenzorientierung

Es lohnt sich halt nicht, jedes Jahr eine andere bildungspolitische Sau durchs Land zu treiben: G8 ist schon lange gescheitert, das heutige Lieblingsthema "Kompetenzorientierung " wird es auch ( Paradebeispiel vom Kabarettisten Polt : Welcher Fluss mit vier Buchstaben fließt durch Frankfurt am Main?)
Dass die ständigen Änderungen natürlich im Interesse der Anbieter von Schulmedien ( und deren "Stiftungen ") sind, ist klar;das daraus resultierende Hin- und Her für die Bildung aber schädlich!

Bildungsverlierer einfangen

Sehr deutlich ist, wer die Bildungsverlierer sind. Hauptsächlich sind es Kinder mit niedrigem sozioökonomischem Hintergrund. Wenn wir die einfangen, würden wir wahrscheinlich schon ein paar Stufen nach oben klettern.

Besonders was die Lesekompetenz betrifft sind die Maßnahmen laut z.B. Stephen Krashen (Linguist und Bildungswissenschaftler) teilweise sehr einfach. Ausreichend zum Ausgleich der Unterschiede sei die Verfügbarkeit und die aktive Nutzung einer Schulbibliothek.

Stoff und Lernpensum völlig veraltet

Das Schulsystem ist insbesondere auf den weiterführenden Schulen total auf dem Stand des letzten Jahrhunderts. Und zwar dessen erste Hälfte!
Den Kindern wird Wissen förmlich reingepresst ohne den Anspruch des Verstehens und Begreifens.
Das Zieht sich durch alle Fächer. Bei Deutsch besteht nach wie vor der wissenschaftliche Ansatz und nicht der Gebrauch heute und in Zukunft. In anderen Sprachen genau das gleiche! Wer Sprachen kann, der hat nicht die Grammatik wissenschaftlich gelernt sondern in Form von falsch und richtig. Das heißt in der Anwendung!
In den Naturwissenschaften das gleiche! Theorie pur ohne den Anspruch von Praxis. Wenn das Erfinder und Entdecker früher so gemacht hätten, gäbe es keine Technik nur Aberglaube!
Wann kommt endlich die Erkenntnis im deutschen Bildungswesen, das das Hirn nicht linear funktioniert? Es lernt nicht durch Abfolge sondern durch Versuch und Irrtum. Abfolge ist das Ergebnis des Lernens und nicht umgekehrt.
Vater zweier Gymnasiastinnen.

zusätzliche Milliarden

Es braucht keine Gehaltserhöhungen, sondern viel mehr Lehrer/innen, schon um die Sprache zu fördern.

Wenn in einer Klasse nur wenige Kinder sind, die deutsch als Mutterspache beherrschen, ist ein akzeptabler Lernfortschritt nicht möglich. Und auch die Inklusionskinder brauchen Aufmerksamkeit. Eine Person pro Klasse kann das allein nicht bewältigen.

Sehr viele deutsche, türkisch-stämmige Kinder in zweiter, dritter und vierter Generation sprechen Deutsch nur in Bruchstücken und mit Akzent.

Die Kinder können dazu nichts. Und sie sind - um es mit Merkel auszurücken - nun mal hier (und verdienen Zuwendung). Nun muß sie aber auch raus aus ihrem Buddha-Sitz und ran: Es braucht Bundesgelder in Milliardenhöhe, damit die Länder Personal für diese Kinder einstellen können.

Vielleicht

sollten sich die Schüler lieber aufs Lernen konzentrieren statt Freitags die Schule zu schwänzen. Dummschwätzer haben wir genug, wir brauchen kluge Köpfe die durch Erfindungsgeist, Ideen und Innovationen unsere UMWELT verbessern und keine Gretas, die meinen WIR würden Ihnen die Zukunft nehmen. Ich erinnere einmal wie es vor ein paar Jahren noch war, als man im Rhein noch seinen Film entwickeln konnte, Im Ruhrgebiet seine weiße Wäsche nicht im Garten zum trocknen aufhängen konnte, wo es in vielen Flüssen keinerlei Leben mehr gab, wo heute wieder Forellen und Lachse schwimmen, als es noch Fahrverbote wegen Smogalarm gab. Ja WIR haben eure Zukunft LEBENSWERTER gemacht Kinderarbeit abgeschafft, Schulpflicht eingeführt, in Abgasanlagen Filter eingebaut, Flüsse und Bäche renaturiert und gereinigt, Asbest, FCKW, Lindan, Xylamon usw verboten. WIR haben Euch nicht eure Zukunft verbaut sondern Lebenswerter gemacht. Und jetzt hört auf zu jammern sondern LERNT und ARBEITET selber daran.

Schere

Immer schlechtere Pisa-Ergebisse und immer mehr Einser-Abis widersprechen sich nicht. Die Schere geht nur weiter auseinander. Das gilt es abzumildern.

Auf den Punkt gebracht

Das deutsche Schulsystem ist dafür da die bürgerliche Schicht zu reproduzieren. Seit Preußen. Auf den Punkt gebracht: (Sehr) gute Qualität auf den Gymnasien, schlechte beim Rest. Ja, Rest!

Vor Jahren hatte ich eine Studie gelesen, die zu folgender Quintessenz kam: Die Deutschen geben lieber ein paar Euro ab (Finanzierung von Sozialleistungen), statt bei der Bildung abzugeben.

Keine Überraschung

Das ist eben die Moderne: Lesen, selber Briefe schreiben (nicht am Handy), Naturwissenschaften (-baukasten/Spiele), Sport, gemeinsame Unternehmungen, den kleinen Kindern selber vorlesen, creativ (künstlerisch) arbeiten, Phantasie ausleben, für seinen Nachwuchs da sein (auch zum Reden) - wie es in den 60er bis 90er Jahren für Kinder und Jugendliche üblich war, ist heute out, uncool usw. und wird häufig von den Eltern, die es noch selbst so erfahren haben, ihren Kindern nicht mehr vorgelebt: ein großer Fehler! Habe da (leider) genug eigene Erfahrungen mit dem Umfeld meiner 3 Kinder.
Förderalismus um jeden Preis, und "Digitalisierung" als bloße Worthülse bringen halt keine besonderen schulischen Leistungen hervor, das sollte mittlerweile hinreichend bekannt sein.
(P.S. Ich komme aus der Babyboomer- Generation, hatte Spaß in der Schule, war gerne leistungsbereit und habe dieses Credo glücklicherweise auch an meine Kinder weitergeben können.)

10:59 von denkmalneu

"Ist das deutsche Abitur möglicherweise nicht mehr das, was es einmal war? "

Nein es ist nach wie vor fast das Gleiche!
Gleiche Methoden, ähnliche Techniken in der Vermittlung nur mehr an Wissen, weil das eben immer mehr wird.
Man kommt in der Schule nicht mehr hinterher zu revidieren und validieren, weil vieles eben im Wandel der Erkenntnis immer schneller über den Haufen geworfen wird.
Mein Wissen besteht aus Grundschule wo man Schreiben, Lesen und Grundmathematik gelernt hat und aus Wissen was ich nach der Schule mir angeeignet habe. Das heißt 6-8 Jahre für die Tonne.
Und genau das ist heute auch noch so.

Noch schlechter als Journalisten oder Politiker?

Liebe Tagesschau,

wenn die gemessene Leseleistung von 509 auf 498 Punkte zurückgeht, dann entspricht das (509-498)/498 ~ 2,2%. Das liegt bei vielen Messgeräten noch im Bereich der Fehlertoleranz. Eine Trendaussage lässt sich mit solch kleinen Zahlen seriös einfach nicht machen. Dazu müssten die Abweichungen oder die Anzahl der Messungen deutlich größer sein.

Noch deutlicher bei Differenzen: Liegt die tatsächliche Leistung bei Jungen und Mädchen gleich groß bei 500 Punkten und beträgt der Messfehler 1%, dann könnte man im schlimmsten Fall 10 Punkte Unterschied messen, ohne das tatsächlich einer da ist, bei 2% 20, bei 5% schon 50. Wissen wir, wie hoch der Fehlertoleranz tatsächlich ist und wie belastbar sind dann noch 26 oder 30 gemessene Punkte?

Die einzige wirklich belastbare Zahl in diesem Beitrag scheint mir die gemessene Abhängigkeit zum sozioökonomischen Hintergrund zu sein, 113 Punkte sind ein signifikanter Unterschied, so oder so.

Früher war alles besser.

Früher war alles besser. Deutschland hatte eine weltweit anerkannt gute emanzipationsgerichtete Ausbildung - der 2. Bildungsweg ist vielen Alten ja noch gut in Erinnerung. Heute ist aus Deutschland ein Produktionsstandort geworden, der auf Ausbildungsanstrengungen anderer, ärmerer Staaten setzt. Das eigene Ausbildungsdefizit wird aber wohl nicht mehr lange vom Sozialstaat aufgefangen werden können.
Gruseliges Thema für eine Science Fiction.

PISA-Studie:Deutschlands Schüler wieder schlechter...

Aber wie viel Unterricht fällt wegen Lehrermangel aus ? Und der Zustand etlicher Schulen(Gebäude) ?
Es soll Bundesländer geben,da werden vor den Sommerferien nichtbeamtete Lehrer entlassen
(Arbeitslosigkeit) und nach den Ferien wieder eingestellt.
Auch hier wirkt die Schuldenbremse,die schwarze Null.

Pisa Studie mit schweren Mängeln

Pisa weist erhebliche methodische Mängel auf. Während in Deutschland 98% der Schüler erfasst werden sind es in vielen Länder wie z. B. China unter 60% teils unter 50%. Hier wurde nur in den gut entwickelten Bereichen erhoben. Flüchtlingskinder werden in D nicht rausgerechnet, obwohl man sie erst nach 3 Jahren Beschulung mitzählen sollte.
Bei PISA muss man also sagen. Rechnen schwach, nicht aussagekräftig.

Pisa Studie mit schweren Mängeln

Pisa weist erhebliche methodische Mängel auf. Während in Deutschland 98% der Schüler erfasst werden sind es in vielen Länder wie z. B. China unter 60% teils unter 50%. Hier wurde nur in den gut entwickelten Bereichen erhoben. Flüchtlingskinder werden in D nicht rausgerechnet, obwohl man sie erst nach 3 Jahren Beschulung mitzählen sollte.
Bei PISA muss man also sagen. Rechnen schwach, nicht aussagekräftig.

Und von dem großen

Und von dem großen PISA-Sieger Finnland ist gar nicht mehr die Rede. Der liegt vermutlich etwas oberhalb von 500 Punkten und ist entzaubert.

"Die durchschnittlichen

"Die durchschnittlichen Leseleistungen sind - nach zwischenzeitlichen Verbesserungen - im Jahr 2018 wieder auf das Niveau von 2009 zurückgefallen. 2015 erreichten deutsche Schüler noch 509 Punkte, 2018 waren es nur noch 498. Damit liegt Deutschland beim Lesen unter den insgesamt 79 teilnehmenden Ländern auf Platz 20."
In den wenigsten Elternhäusern werden die Kinder noch zum Lesen animiert, sondern lieber vor der Glotze geparkt, oder bekommen schon zur Einschulung ein mobiles Telefon.
Wir haben unsere 3 Kinder schon mit 2 Jahren an Bilderbücher gewöhnt und immer gerne auch abends vor dem Schlafengehen vorgelesen. Aus alle Drei sind richtige Leseratten geworden (wie die Eltern). Wir haben auf Leistung geachtet und aus allen Drei ist was Ordentliches geworden, trotz der Schulen, die schon den 80er Jahren nicht mehr das waren, was meine Frau und ich in den 50-60er Jahren erlebt habe.
Leistung ist im Übrigen zu 98% mit Anstrengung (=Transpiration) und nur zu 2% Inspiration.

Krippe ist kein Massenbetrieb ...

@ perchta 11:20 Uhr:
Nicht die Kinderkrippen sind das Problem, sondern die Eltern, die sich NACH der Krippe weder mental, intellektuell oder spielerisch- fördernd um ihre (kleinen) Kinder kümmern können oder wollen. Dann fehlt es am Lesen, gemeinsamen Spielen, Kuscheln, Reden, Besprechen / Auswerten des Alltags ... eben an der nötigen Nestwärme und am Zuspruch, die jeder kleinen Erdenbürger so dringend braucht, um später ein gesunder, leistungsfähiger und sozialkompetenter Mitbürger zu werden.
Krippe fördert nach meiner Erfahrung den Gemeinschaftssinn, das Lernen (im Wettbewerb mit Anderen) und zwischenmenschliche Interaktion (= erste Freundschaften).

karl

Valentin soll gesagt haben: "Erziehung ist völlig sinnlos, Kinder machen eh alles nach".
Wenn ich mir nur anschaue, welches Bild aktuell PolitikerInnen, katholische Priester, Eltern die Elternabende schwänzen oder Black friday Durchgedrehte, abliefern: sollten wir uns über die Jugend nicht wundern.
Und etwas ernsthafter: China mit seinen Bildungsmethoden als Vorbild - kann doch wohl nicht unser Ernst sein??

Demotivation

Wenn ich hier lese, das es Kinder demotiviert wenn sie schlechte Noten schreiben und daher der „Test“ angepasst wird, bekomme ich das brechen.
Ehrlich, in meiner Generation müssen wir alle Massenmörder und Versager sein.
Da gingen Leute auf die Hauptschule ( und haben heute ihren Meister) und die Realschule (und sind heute Personalchef oder Bankdirektor, nachdem sie ein duales Studium gemacht haben) oder aber aufs Gymnasium (ja, auch da sind sie gescheitert).
Allein dieses „der Unterschied zwischen oberen (oberen was eigentlich) und unteren ist groß“ Genau: fördert bloß nicht unten sondern macht alle gleich!
Ach ja: das funktioniert übrigens nicht!

Pisa Studie !

Nach dem ersten Pisa Test ist leider bei uns nichts passiert, am wenigsten bei der Politik.
Es fehlen tausende Lehrer, die Schulen verrotten, die Zimmer sind zu klein und es wird an alten veralteten Systemen fest gehalten.
Die Politik fördert lieber im Ausland, in Kohlekraftwerke und noch weitere total sinnlose und unnötige Projekte, als für unsere Jugend. Und die Länderchefs sind nicht bereit sich für ein einheitliches generelles System ein zu setzen.
Das völlig desolate Ego und Machtgehabe etlicher Länderchefs ist ein deutlicher Ausdruck von fehlender Kompetenz und Willen, sich für die Kinder und deren Zukunft zu kümmern.

Schule schwänzen freitags,

Hallo @Icke 1, wenn es daran liegen würde,
"Vielleicht liegt es am Schule schwänzen freitags", wäre der ganze Unterricht für die Katz.
Oder noch blöder: was man bis Freitag nicht gelernt hat, lernt man gar nicht mehr.

PISA-Studie: Deutschlands Schüler wieder schlechter

Ja, ja, auch hier macht sich die `Dauer-Schwarze-Null` deutlich bemerkbar!

Das "Wieder Schlechter …" von 2018 zu 2015 ist …

in Naturwissenschaften mit 503 / 509 Punkten um ≈ 1,2% "schlechter".

In Mathematik mit 500 / 509 um ≈ 1,8%.
Bei der Lesekompetenz mit 498 / 509 um ≈ 2,2%.

So, wenn man die Zahlen aus dem Artikel zugrunde legt.
Bei der PISA-Veröffentlichung sind es bei Mathe in 2015 nicht 509, aber 506 Punkte für DEU. Dies angenommen, bei Mathe nur ≈ 1,2% "schlechter".

Das "Wieder Schlechter …" ist mit anderen Worten innerhalb der Erfassungs-Toleranzen "unverändert". Nehmen ja auch immer wieder andere 15-jährige Schüler/innen an den Tests teil.

Auch sind die Punkte-Differenzen, die 2015 die Rangfolge der Länder bestimmten, von Platz 11 (IRL) bis Platz 23 (GB) gerade mal 9 Punkte.
In diesem Bereich auch DEU.

Von den 10 best-platzierten Ländern 2015.
Waren 7 Länder aus Asien + CAN + EST + FIN.

In den hier vertretenen Ländern in Asien ist "allgemein hoher Bildungsdruck" auf Schüler. Ob das der bessere Weg zu "wohl gebildeten" jungen Menschen ist …?

EIN Anhaltspunkt - PISA.
Aber kein "Gesamtbild" …

@Am 03. Dezember 2019 um 10:58 von bea2010

"Auch muss das Schulsystem wegkommen vom sturen Lernen von Wissen, das im Internet verfügbar ist, ...".
So ein Quatsch. Das bedeutet also: Fällt das Internet aus, dann wissen wir nichts mehr!
Es geht auch nicht um "stures" Lernen, sondern um das Ansammeln von strukturierten Wissen im Kopf, um es dann bei Bedarf sofort abrufen zu können.
Wenn ich jedesmal beim Schreiben (Rechtschreibung, Ausdruck, usw.) oder Rechnen (2*2=4)im Internet nachsehen muß was gilt, dann bleibe ich halt doof.
Was auch entscheidend ist, daß die heutige Generation von Lehrern überwiegend nicht mehr den Einsatz zeigt, der erforderlich wäre. Das konnte ich bei meiner Enkelin sehen. Sie hatte 6 Jahre im Gymnasium einen hervorragenden Mathelehrer, jetzt in der Oberstufe eine Lehrerin, wo es einem die Kopfhaut kräuselt.
Und schafft bei den Kindern die Handys ab, die führen bei der Jugend nur zur geistigen Verblödung.

Zeit das dreigliedrige System zu überdenken

Interessant ist, dass die Niederlande mit einem ähnlichen Schulsystem ähnlich schlecht abschneiden, während fast im Ganzen Rest der Welt mit Einheitsschulsystemen die Schüler besser abschneiden. NRW ist da auf einem guten Weg, bei Übertrittsquoten ins Gymnasium von 90 %. Überhaupt wäre es interessant einen Bundesländervergleuch zu sehen: sind die Schüler aus NRW und den Stadtstaaten wirklich schlechter als die aus Bayern oder gilt das nur im Vergleich zu bayerischen Gymnasiasten, die ja bereits den Selektionsprozess des „Grundschulabiturs“ hinter sich gebracht haben, oder selbst für diese nicht ? Das sollte doch in Deutschland in Bezug auf Vereinheitlichung der Schulsysteme eine Diskussionsgrundlage sein !

Nicht Pisa

Ganz abgesehen von PISA: wir hatten das Diplom, was andere (Staaten) nicht verstanden haben.
Was macht Deutschland? Passt es an Bachelor(bei dem ich immer an RTK denken muss) und Master an.
Wenn Andere das Diplom nicht verstehen: WAS haben die dann studiert?
Nicht-Verstehen?
Oder lagen wir richtig und die anderen vielleicht falsch?

Gefühlte zwei Dutzend Bildungsgipfel

später zeigt die "Bildungsrepublik" , wie die Kanzlerin sie nannte, ihre Schwächen schonungslos. Die Gründe sind sicher vielfältig. Angefangen von untauglichen Bildungsexperimenten wie Schreiben nach Gehör über mangelnde Deutschkenntnisse zum Lehrermangel. Aber auch hier wurden die Ziele meilenweit verfehlt zu Lasten der Jungen.

Provokation: Die Digitalisierung ist schuld.

Meine Beobachtung - auch die anderer Eltern - der Zeitfresser Internet.

Dazu kommt noch (hier in Bayern) Anfang des Jahres einige Male Unterrichtsausfall von 5-6 Stunden in der Woche.
Dazu mehrere Fächer, die nur von Referendaren unterrichtet werden.

Ein Referendar erzählte, dass es keineswegs völlig vorbei sei, dass sie - wie in alten Zeiten -in 15 Klassen eingesetzt werden. Und das soll dann Ausbildung sein!

Der beklagte soziale Unterschied kommt dann natürlich auch daher, dass sich entsprechend situierte Eltern, wenn sie schon nicht selbst helfen, einen guten Nachhilfeunterricht leisten können.

re eine-anmerkung

"Ich denke wenn man sich die Vita von einigen Grünlingen (Roth, zwei Semester Theaterwissenschaften studiert, hingeschmissen, kein Abschluss. KGE zwei Semester Theologie studiert, hingeschmissen, keinerlei Abschluss, Beck, ja der mit dem Rauschgiftprozess, angefangenes Studium, hingeschmissen, kein Abschluss...) anschaut"

Dann schauen Sie sich halt mal Habeck an (Abschluss mit Promotion) oder Baerbock (Abschluss an der London School of Economics).

Was von Ihrer Poelmik zu halten ist sieht man auch daran, dass Ihre Partei gerade ganz stolz darauf ist, einen Nicht-Akademiker (Sie wissen schon, den sächsischen Maler und Lackierer) an die Spitze gewählt zu haben.

Pisa Studie !

Fortsetzung !
Man braucht sich nur die ober arroganten Bayern von der CSU anschauen und ihr überhebliches Gehabe, genauso vom uralten Grünen in BW. Null Ahnung, aber eine super große Klappe mit nur noch leeren Reden.
Dann das immer gleiche Gezanke der Länder wegen der Gelder, anstatt sich um die wirklich notwendigen und super wichtigen Belange zu kümmern.
Und dann mangelt es in D auch an der Ausbildung der Lehrer und Lehrerinnen, sowie der totalen Un Flexibilität der Verantwortlichen in der Politik. Nicht ein Blick geht in die Richtung anderer Länder, wie die ihre Kinder lehren und ausbilden.
NEIN, es muss immer das verfluchte deutsche System sein.
Man will einer der großen Globalplayer sein, verharrt aber in uralten Strukturen, die schon längst in die Tonne gehören !!!!!

Die Schuldigen:

1. Der Föderalismus ist schuld
2. Die Politiker sind schuld
3. Die Ausländer sind schuld
Faszinierend, immer sind die Anderen schuld... das ist ja so bequem! Wie wäre es an der eigenen Erziehung zu arbeiten?
Die Abschaffung des Föderalismus hätte zur Folge, dass alle Schüler gleich schlecht sind und nicht gleich gut - hier ist die Konkurrenz der Systeme eher hilfreich.
Einem Kommentator: „Welche Sprache hört man auf der Straße?“ sage ich sehr viele, was sehr gut ist! Und nebenbei, wenn die Arbeitslosigkeit nicht viel geringer als unter Schröder wäre, wenn wir nicht eine Rekordbeschäftigung hätten, wäre gar kein Geld da, um jetzt die Digitalisierung an Schulen und im Land zu fördern.
Und die Pisa Studie selbst ist etwas lächerlich, wenn hier China, eine Diktatur mit einem Überwachungsstaat an erster Stelle steht - die Menschen lernen vielleicht Schreiben und Rechnen (mit Druck) gut, aber freies innovatives Denken wird nicht gefördert...

Schule

Ich denke das in erster Linie auch die Eltern selber daran Schuld sind.
Ich sehe heute 12 oder 13 jährige Schüler in der Woche am Alex beim Fernsehturm um 22:30 rumhängen. Ich lasse mal zur Seite mit wen alles.....
Ich lang in den 70er Jahren da schon im Bett. Vorher wurden mit meinen Eltern Lesen und Schreiben geübt usw.
Wenn ich irgendwo stehe und höre, das nur noch türkisch deutsch gesprochen wird, woran liegt das ?
Nicht an den Lehrern und den fehlenden Lehrmitteln.
Zu liberal und ohne Grenzen darf ein Jugendlicher auch nicht aufwachsen. Kinder lernen und man muss ihnen auch Grenzen geben.

Bildungsssystem in Deutschland symptomatisch

Analog dem Gesundheits- und Altersvorsorgesystem wird mit viel Geld nur wenig erreicht im internationalen Vergleich. Gerade PISA sollte geeignet sein die Bayern vom hohen Ross herunterzuholen. Bayerische Absolventen müssen sehr viel mehr tun als andere, für sehr wenig bis gar keine Kompensation. Warum eigentlich ? Die OECD kritisiert seit Jahren dass Deutschland grosse Teile eines Jahrgangs von höherer Bildung ausschließt. In Ländern wie den USA (oder Japan, Russland, etc.) schafft fast jeder den Highschool-Abschluss und danach geht’s aufs College (in Russland analog). Nur in Deutschland werden Hürden aufgebaut, wohl aus ideologischen Gründen. Wenn das deutsche Bildungssystem so toll wäre, wo bleiben dann die ganzen Physik, Chemie und Medizin Nobelpreise, wo die erfolgreichen Unternehmer die Weltfirmen gründen ? Seit Werner von Siemens ist da in Deutschland nichts mehr passiert, wo sind die deutschen Elon Musks ?

@bea - Runderneuerung

Die Motivation der Schüler benötigt eine Runderneuerung, und zwar eine sehr grundlegende.

@denkmalneu - "Ist das deutsche Abitur möglicherweise nicht..."

Doch, doch.
Die Studenten haben vom Dreisatz sogar schon einmal in der Ferne gehört.
Studenten wohlgemerkt, keine Förderschüler.

10:58 von bea2010

«Das Festhalten am Auswendig lernen und Festhalten an "alten Werten" ist nicht mehr zeitgemäß. Lesekompetenz wird nicht durch Frontalunterricht und Sanktionen für diejenigen, die nicht so gut sind, erreicht, sondern nur durch gezielte Unterstützung der Einzelnen.»

Um Fragen auch in nachfolgenden Tests wieder (leicht abgewandelt) verwenden zu können. Schützt "The PISA Society" alle ihre Fragen mit dem Urheberrecht weltweit vor nicht autorisierter Veröffentlichung.

Die Fragen aus dem Jahr 2000 zum Bereich "Lesekompetenz" hat PISA selbst vollständig veröffentlicht. Kann man bspw. als PDF-Datei finden unter:

"https://www.mpib-berlin.mpg.de/Pisa/Beispielaufgaben_Lesen.PDF"

Die Lösungen dazu + die Art der Erfassung / Bewertung verschiedener Antworten sind unter:

"https://www.mpib-berlin.mpg.de/Pisa/Loesungen_Lesen.PDF"

Kann dann jeder Erwachsene an sich selbst "erproben".
Welche Kompetenzen er / sie in diesem Bereich erreicht.

Aus Zeiten, als Schulen … besser … (?) waren …

Kindergeld streichen

Kindergeld ersatzlos streichen und mit dem gesparten Geld Schulen und Vorschule finanzieren. Gerade Vorschulen wären für vernachlässigte Kinder wertvoll.

11:44 von ES

Genau das was Sie verneinen brauchen wir, Ingenieure und Naturwissenschaftler die innovative Wege finden zur Lösung des Klimawandel z.B. Geisteswissenschaftler und Medienkompetente bekommen wir an 7 Tagen in der Woche beim verbreiten von Heißer Luft in Talkshows präsentiert, von denen haben wir mehr als genug.

Deutschland bleibt weit hinter eigenem Anspruch zurück

Gerade PISA offenbart das. Man wundert sich warum Deutschland überhaupt so viel exportiert. Der Grund ist einfach: die Lieferketten sind Kostenoptimiert durch Globalisierung. Die Patente im Mittelstand verbleiben im Privatbesitz durch das deutsche Erbrecht. Jedenfalls liegt es nicht an der deutschen Genialität. Wie lange wird dieses „Geschäftsmodell“ wohl noch dem Ansturm der Chinesen standhalten ? Sogar die Franzosen schicken sich bereits an, die Führungsrolle beim Wachstum in der EU zu übernehmen.

"Extra3" - Bewertungen

Weg des geringsten Widerstandes ...

Weisst Du, was es für eine Heidenarbeit ist, eine Klausur so zu formulieren, dass eine wasserdichte Bewertung möglich ist?
Wenn Du dort nicht investierst, kommen die Studenten bei der Klausureinsicht mit stundenlangen Diskussionen "aber das war ja so gemeint ...". Ja "gemeint" vielleicht ...
Das geht bis zu Klagen gegen eine ungerechte Benotung.

Wo leben wir denn? Schul- oder Klausurnoten sind ein wenig der Tritt in den Hintern, wenigsten ein wenig zu lernen, für die spätere berufliche Laufbahn sind die so gut wie bedeutungslos.

Bravo

besser hätte man es nicht sagen können.
Natürlich gibt es immer noch viel zu tun.
Aber wie Sie sagen, Lernen und nochmals Lernen um dann als kluge Köpfe Neues zu erforschen und die Welt besser machen.
Im übrigen, ich weiß es aus eigenem Erleben. Die meisten Kids werden von den Schulen zur Demo geschickt und nutzen die Zeit zum abhängen.
Die MÜLLBERGE von Plastik nach der Demo... einfach nur herrlich !

Pisa Studie

Es ist irgendwie schon lange so das Deutschlands Schüler schlecht abschneiden, aber deutsche Schulen sind trotzdem anerkannter auf der Welt als andere Schulen und das finde ich dann seltsam, allerdings auch gut, weil ich ja auch aus Deutschland bin.

Danke für die Info von @WiPoEthik um 11:45

Bitte bzw. Vorschlag an die TS:
wäre schön, wenn Sie solche Dinge, wie die Pressemittelung der OECD in Ihren Berichten "verlinken" können.
Vielen Dank im Voraus

@ Karl Napf, um 16:57

Ihrer Logik folgend müssten Schüler, die in neuen oder restaurierten Schulgebäuden unterrichtet werden, zur Schülerelite zählen.
Vielleicht wissen Sie dazu auch was?

Die Übrschrift ist falsch

Die Übrschrift ist falsch gewählt. Deutschlands Schüler sind schlecht und werden darüberhinaus noch schlechter. So ist es richtig.

Lesekompetenz

Ich finde gut, dass in diesem Artikel so auf die Lesekompetenz abgehoben wird. Die ist meiner Meinung nach Grundlage für Vieles. Bei mangelnder Lesekompetenz werden dann eben Textaufgaben im Matheabi als "zu schwer" empfunden, auch wenn der eigentliche Rechenweg gar nicht so schwer ist.

Aber Lesekompetenz erwirbt man überwiegend durch lesen. Und da ist die Schule nur ein Teil des Problems. Das fängt bei Kleinkindern an, denen nie ein Buch vorgelesen wird, geht weiter bei Grundschülern die zuhause kaum jemals lesen. Selbst "Hanni und Nanni" trainiert die Lesekompetenz.

Da hilft auch kein "digital". Auch im Netz gibt es ganz viel zu lesen, das man aber auch verstehen muss. Von Wikipedia bis zu Twitter gibt es viel Text. Auch hier in diesem Forum.

Und je geringer die Sprach- und Lesekompetenz eines Menschen ist, desto schlichter sind die Infos, die er oder sie verarbeiten kann. Wer einen Roman nach wenigen Seiten weglegt, weil der Satzbau zu komplex ist, der mag einfache Botschaften.

12:11 von Herd

«Pisa weist erhebliche methodische Mängel auf. Während in Deutschland 98% der Schüler erfasst werden sind es in vielen Länder wie z. B. China unter 60% teils unter 50%.»

In der PISA-Studie von 2015 wurden in insg. 72 Ländern insg. ca. 600.000 Schüler befragt. Die genauen Zahlen für 2018 werden erst in ein paar Monaten veröffentlicht.

In Ländern mit sehr geringer Bevölkerungszahl (bspw. ISL, LIE) wurden / werden alle Schüler im entsprechenden Alter befragt.

In DEU waren / sind es mitnichten 98%.
Und auch in CHN nicht annähernd 60% oder 50%.

Immer mehr Quantität ohne Qualität – wen wundern diese Ergebniss

Allein der zusätzliche Bedarf eines Ganztagskonzepts (von 28-30 Unterrichtsstunden auf 36 Unterrichtsstunden plus Mittagsaufsicht) beträgt mehr als 20 %!
Die Umwandlung in Gesamtschulen bindet die Ressourcen der Lehrkräfte in Konferenzen, Arbeitskreisen und Schreiben von immer neuen Konzepten anstatt sich auf direkte Unterrichtsvorbereitung und notwendige Fortbildung zu konzentrieren.
In einem Wirtschaftsunternehmen würde man zunächst die benötigten Kapazitäten für ein Projekt beziffern, für die nötige Ausstattung sorgen und dann starten.
Eine Weile kann man den Mangel verdecken, indem man immer mehr Kinder in viel zu kleine Klassenräume pfercht (und sich anschließend über Bewegungsmangel und Konzentrationsprobleme wundert), aber auf Dauer zeigt sich die grandiose Überforderung des Systems in mangelhaften Ergebnissen!

Vielleicht liegt es auch

Vielleicht liegt es auch daran das den Kids im Internet vorgegaukelt wird wie man ohne Anstrengung zu Geld kommt durch zweifelhafte Castingshows und dann schon als promi gilt ohne gewonnen zu haben.
Zum anderen ist unser Schulsystem veraltet, man sollte die Prioritäten anders setzen und zum Beispiel den Religionsunterricht abschaffen, außerdem bringst auch nichts wenn alle Schüler ein Abitur machen auch Handwerker sind wichtig.

“Selber Schuld, wenn ich die Aufgabe nicht lösen kann,...

...lieber Lehrer, warum machst du sie nicht einfacher?“

Ich bin nicht damit einverstanden, die Hauptschuld für die schlechteren Ergebnisse ausschließlich oder vorwiegend auf die “äußeren Umstände“ zu schieben.
Dieses Gejammere lenkt davon ab, dass jedes Kind Eltern oder Erziehungsberechtigte hat, die eigentlich “Erziehungsverpflichtete“ heißen müssten - nur findet man diesen Begriff nicht im deutschen Wortschatz. Es sind immer gern “die anderen Umstände“, auf die Versagen geschoben wird. Was ja auch viel bequemer ist.
Vergleichbar mit der z. T. nervigen Klimadebatte, auch da sehen allzu Viele die Schuld ausschließlich bei anderen.

@ Bernd Kevesligeti

>>> Aber wie viel Unterricht fällt wegen Lehrermangel aus ? <<<
.
Und Schülermangel. Stichwort: FfF.
Das macht die Sache bestimmt nicht besser.

Das kann ich mir gut vorstellen ...

... dass die Kinder im Vergleich zu anderen Ländern in der Schule wenigr lernen und weniger gut abschneiden. Einen Grund sehe ich in unserem Föderalismus-System. Statt von den Besten zu lernen und ein einheitliches System in den Ländern aufzubauen, kocht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen. Selbst der Wechsel von einer Schule in eine andere im gleichen Ort (Grundschule!!) Offenbart hier schon die Mängel. An beiden Schulen wird anders unterrichtet. Weil es jeder so machen darf, wie er will. Für die Lehrkräfte sicher toll, aber für die Schüler schlimm. Und dann ist ein Hauptthema heute in der zweiten Klasse der Klimawandel und der Umweltschutz. Sicher ist es gut schon früh die Kinder an den Umweltschutz heranzuführen, aber muss man denen schon die Kindheit versauen indem sie nur noch vom Klimawandel hören? Ich erlebe das jeden Tag bei unserem Kind. Lernen läuft zu Hause. Nicht in der Schule!!

Ergebnisse der PISA-Studie

Deutschlands Schüler seien wieder schlechter, sagen die PISA-Experten, die sich selbst in all den Jahren kein Stück verbessert haben. Noch immer sitzen sie in ihrem ideologischen Graben und faseln davon, dass "die frühe Selektion und Aufteilung in verschiedene Schultypen" zu dem Ergebnis geführt habe. Das werden sie wohl auch in 50 Jahren noch behaupten, wenn auch die letzte andere Schulform dem Gesamtschulwahn zum Opfer gefallen sein wird. Interessant ist, dass die "Experten" nicht ernsthaft nach dem Grund für die Leistungen fragen. Dann käme man nämlich zu wichtigen Erkenntnissen. Kann es zum Beispiel sein, dass die "stärkere Konzentration leistungsschwacher und leistungsstarker Schüler an bestimmten Schulen" die Zusammensetzung der Bevölkerung im Schulumfeld abbildet? Kann es sein, dass zusätzliches Geld allein nicht reicht, weil die Politik falsche Schwerpunkte setzt (siehe z.B. bessere Noten trotz schlechterer Leistung oder Digitalisierung statt Grundlagenwissen etc.)?

@Nico Walter 2,2%

Fehlertoleranz bei Messgeräten? Das hätten Sie mal vor 50 Jahren meinen Laborantenprüfern bei Hösch in Dortmund sagen sollen. In der praktischen Abschlussprüfung (Erz-und Nichteisenmetallanalyse, klassisch) gab's ab plusminus 1% (relativ) Punkteabzug und bei plusminus 3% war Schicht, durchgefallen.

@Herd

Gerade weil 98% der Schüler erfasst werden.
Und gerade weil alle Bereiche miteinbezogen werden.
Und gerade weil Flüchtlingskinder nicht herausgerechnet werden.
Ergibt diese Pisa Studie einen unverblümten , realen Blick auf die Probleme und ist deshalb sehr aussagekräftig .

Noteninflation

Unterrichtsausfälle hat es in den letzten 4 Jahrzehnten immer gegeben. Es liegt nicht immer an dem durchaus überdurchschnittlich hohen Krankheitsstand der Lehrer. Es wurde wie bei anderen Berufsfeldern schlecht geplant und zu wenig ausgebildet, das macht sich jetzt bemerkbar. Auch Lehrer selbst äussern sich kritisch zum Beamtentum bei Lehrern, welches oft auch nur mässig motivierte Lehrkräfte nach sich zieht. Die langen Ferien, die Verbeamtung lockt sehr oft die Falschen! Die Eltern erwarten Topnoten bei Standartleistung, die Schüler erhalten sie dann auch. Die Schulen wollen ja niemanden vergraulen.. 30 bis 40 Prozent Einserabiture gab es zu meiner Zeit nicht, die Hochschulreife bildete wirklich Reife ab und Klassen bis zu 35 Schülern waren überhaupt kein Problem, es gab nämlich Disziplin. Uns als Eltern hat es mit den unmotivierten Schülern und Lehrern gereicht und wir haben unsere Kinder im Ausland zur Schule geschickt. Aber das IB kennt hier kaum einer, wen wunderts...

rer Truman Welt

Um nochmals kurz auf Manfred Spitzer zurückzukommen:
in der Elite Schule: Harrow School in Harrow on the hill in London werden keinerlei - und ich meine keine einzigen - elektronischen Hilfsmittel im Unterricht eingesetzt. Die Schüler dieser Elite Schule laufen in Uniform und ohne jegliches elektronisches Gerät auch ausserhalb des Unterrichts durch die Strassen von Harrow on the hill. Dort wurde bereits Winston Churchill ausgebildet und heute die zukünftige Elite Großbritanniens. Wieso ist das dort so? In unseren Schulen gehen Unmengen an Zeit mit der Handhabung elektronischer Hilfsmittel verloren - neben all der Zeit, die eh schon an den Schulen ausfällt zuzüglich der "Friday for Future". Das Know how der Handhabung - so Spitzer - veraltet in wenigen Jahren und ist in wenigen Monaten auf dem neuesten Stand zu erlenen, während die eigentlichen Inhalte des Lernstoffs in einer solchen Zeit eben nicht mehr erlernbar sind. Hier werden seiner Meinung nach die Dinge auf den Kopf gestellt.

Mehrere Gründe, die nicht neu sind

Aus meiner Sicht kein neues oder verwunderliches Problem: 1. Lehrermangel. Die Lehrer werden durch "Quereinsteiger" ersetzt, die selbst kaum wissen, wie sie mit den Schülern umzugehen haben.
2. Migrationsprobleme. Es gibt heutzutage Schulkassen, wo die Schüler kaum deutsch sprechen, geschweige denn lesen oder schreiben. Das Problem sollte in bestimmten Kursen vorweg genommen werden, damit die Schüler so eine Art "Grundkurs" in deutsch erhalten, und sie nicht direkt ins kalte Wasser schmeißen.
3. Die besten Lehrer sind auf den besten Schulen, nicht in Haupt- oder Realschulen.
4. Die Verständigung und Absprachen zwischen Lehrer und Eltern, wie sie früher gang und gebe war, fehlt fast gänzlich. Lehrer beklagen sich immer öfter, dass an Elternsprechtagen vlt. mal 3 bis 4 Eltern kommen.
5. Die berühmte "Schere": Die Kinder wohlhabender Eltern besuchen selbstverständlich eine Privatschule.
Habe bereits schon ausführliche Dokus im ÖR darüber gesehen.

10:49 von Icke 1

"Deutschlands Schüler wieder schlechter? Vielleicht liegt es am Schule schwänzen freitags, wer weiß?"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Ideologisch gesehen MUSS es an den Freitags-Demonstrationen liegen.

Realistisch gesehen wird in den Schulen ohnehin nicht - auch freitags nicht - Lesen geübt.

Die Schüler lesen immer schlechter, aber das hat mit den Schulen gar nichts zu tun. Sie übersehen ein paar Buchstaben und ganze Wörter.

Mir war das lange ein Rätsel, und ist es immer noch.
Als ob die Augen nur noch fragmentarisch wahrnehmen.

Ich vermute, es hat etwas mit dem Zeitgeist zu tun. Die Foristen lesen ja auch immer fragmentarischer.

Wie denn?

Wenn in Berliner Grundschulklassen 30 Nationalitäten in Deutsch unterrichtet werden müssen, fragt man sich schon, was der Lehrer da machen soll...

11:28 von FritzF

>>Wer mit offen Ohren durch die Städte geht,
fragt sich, welche Sprache wird denn hier gerade gesprochen?<<

Der biblische Turm von Babel ähnelt dem Parlamentsgebäude in Brüssel!

Ich denke, das beantwortet ihre Frage....

Inklusion

Wer Inklusion und Gleichmacherei sät, erntet Mittelmaß!

Jungs brauchen mehr Förderung und Akzeptanz

Der Blick auf die Mädchen- und Frauenwelt in übersteigerter Form führt zum Erfolgsverlust von Jungen und Männern.

Die einen feiern es wahrscheinlich.
Ich finde es bemitleidenswert und äußerst ärgerlich.

@ Klabautermann 08, um 12:02

Ich habe Ihren Kommentar mehrmals gelesen, und im Grunde kann ich ihm nicht widersprechen.
Nur:
Wer in der heutigen Zeit groß wird, dem können Sie das so oft und eindringlich sagen wie Sie Luft haben: Das kann(!) einfach niemand nachvollziehen geschweige würdigen.

Sie kennen die prompten Kommentare, sobald von “Brüssel“ oder der “EU“ die Rede ist, es wird geschimpft, da bleibt oft kein Auge trocken.
Sagen Sie diesen Leuten, dass wir dank des Zusammenschlusses all dieser Länder seit 7 Jahrzehnten Frieden in Europa haben - von dem vergleichsweise hohen Wohlstand (der der natürlich pauschal nicht gegeben ist) abgesehen.
Das gleiche Unverständnis, weil sie's ja nicht anders kennen, es also selbstverständlich ist.

11:11 von eine_anmerkung

"Wen wundert´s? Es muss mal angesprochen werden dürfen das mittlerweile ein großer Teil der Schulklassen zum überwiegenden Teil aus Migrantenteilnehmern besteht. Das darf man sich doch über diese Ergebnisse nicht wundern?"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Also, bei meinen Nachhilfeschülern lesen die Migrantenkinder noch am besten.

Die, die Jahr für Jahr absacken, sind die, die in Deutschland geboren sind und in Deutschland geborene Eltern haben.

Sie können sich einfach nicht mehr auf die Buchstaben und Wörter konzentrieren.
Ich vermute Aufmerksamkeitsstörung, die immer mehr um sich greift.

DA läge wohl der Ansatz.

der Internationale Schulwettbwerb

und die Ausrichtung an den Besten Estland, Finnland, Hongkong, Irland, Polen u. Singapur sollte unser Ansporn und Anspruch sein, damit Deutschland endlich damit wieder zu den Besten gehört.
Statt dessen leisten wir uns seit Jahren einen Provinzwettbewerb und treten dabei auf der Stelle!

@andererseits

" Wundert mich allerdings nicht bei dem mittelalterlichen Fürstentumgehabe mancher Ministerpräsidenten und deren fränkischem Bildungsverständnis, das den Nürnberger Trichter für den Gipfel bildungspolitischer Initiativen hält, durch den lerntheoretische Erkenntnisse leider nicht durchzugehen scheinen. "

Wieso schneiden dann bei Pisa regelmäßig Bundesländer mit grüner Regierungsbeteiligung mit am schlechtesten ab ?

Sollten nicht dort die Lernerfolge vor allem im " sozialem Lernen " am Größten sein ?

Oder sind die Methoden mit " fränkischem Bildungsverständnis " etwa erfolgreicher ?

12:05 von bassfan

«Das ist eben die Moderne: Lesen, selber Briefe schreiben (nicht am Handy), Naturwissenschaften (-baukasten/Spiele), Sport, gemeinsame Unternehmungen, den kleinen Kindern selber vorlesen … ist heute out, uncool usw. und wird häufig von den Eltern, die es noch selbst so erfahren haben, ihren Kindern nicht mehr vorgelebt: ein großer Fehler!"

Ja - ein ganz gravierender Fehler.

Und viel zu einfach, bspw. eingeschränkte / mangelnde Lesekompetenz von Kindern / Jugendlichen nur am "Versagen" von Schulen und Lehrern festzumachen.

Meiner Erfahrung nach sind auch "Today's Kids" sehr interessiert an Lesen / Vorlesen, wenn Erwachsene es ihnen verständig nahe bringen.

Mit meinen Nichten (nun 7 und 11 Jahre alt) ist "Lagerfeuer-Lesen" beliebt wie seit den Jahren ihrer Kleinkinder-Zeit. Früher haben nur wir Erwachsenen den Kindern auf Paddeltouren abends zum Einschlafen vorgelesen.

Heute muss jeder "reihum" den je anderen das vorlesen, was selbst ausgesucht. Entstehen Gedanken + Gespräche …

Die Pisa-Studien sind grundlegend falsch angelegt

Nur in den öffentlichen Schulen mangelt es an Mittel und guten Lehrern. Wir haben in Dtld. und in Europa ein differenziertes Klassenmodell.

Ursache ist klar

Die Ursache ist klar: in unseren Schulen sind zuviele Kinder, die nicht oder nur sehr eingeschränkt deutsch sprechen. Und die diese bremsen somit den Lernerfolg derjenigen, welche der deutschen Sprache mächtig sind.

bachelor professional

die nächste hirnvernebelung: bachelor supreme? nur ne pumpe reparieren kann keiner mehr.

Eine Grundschule in Berlin

Mit dem Satz "Wir sind arabisiert" wird eine Berliner Schulleiterin im Januar 2019 in den Medien zitiert. An ihrer Grundschule hatte von 103 Kindern, die in diesem Jahr eingeschult wurden, nur ein (!) Kind deutsche Wurzeln. Insgesamt haben 96 Prozent der dortigen Schüler einen Migrationshintergrund, 77 Prozent sind von ihnen sind arabischstämmig. Dieses Beispiel ist sicherlich in diesem Ausmaß die Ausnahme. Gleichwohl gibt es zahlreiche Grundschulklassen in Deutschland, an denen 75 bis 90 Prozent aller Schüler zugewanderte Eltern haben. Insofern sind die jetzt vorgestellten Ergebnisse der Pisa-Studie für Deutschland noch erstaunlich gut.

**************************************************************************

Die Lösung...

...liegt nicht im verbieten und verhindern, sondern im forschen und entwickeln.

Wer Freitags die Schule schwänzt (oder ein solches Verhalten befürwortet) um für höhere CO2-Preise zu demonstrieren hat meiner Meinung nach nichts verstanden.

Pisa Studie !

Leider geben verschiedene Bundesländer viel zu wenig Geld für eine vernünftige Bildung aus. Sie entlassen sogar Lehrer und Lehrerinnen vor den Sommerferien, nur um Geld zu sparen, anstatt sich alle zusammen, alle Bundesländer mit dem Bund auf ein einheitliches, offenes Bildungssystem ein zu setzen.
Außerdem schaut keiner der Länderchefs mal über den Tellerrand, wie in anderen nicht deutschen Länder es mit dem Unterricht aussieht und wie es dort gehandhabt wird.
Dann gibt es viel zu wenig Personal für all die Kinder, die nicht so gut deutsch können, weil sie teils noch nicht so lange hier sind, oder die Eltern diese Kinder nicht so wirklich unter stützen. Dies ist für diese Kinder natürlich sehr schade, sie werden um ihre Chancen gebracht.

11:12 von Lucinda_in_tenebris

"Die CDU sieht sich gerne als Verteidigerin der Werte. Tatsächlich hat sie die humanistische Bildung quasi abgeschafft. Anstelle hat sie einen leistungsorientierten Bildungsbegriff geprägt. Bildung ist heute praktikable Berufsausbildung."

In meiner Referendarzeit - etliche Jahrzehnte her - war in der Tat die humanistische Bildung fast abgeschafft.

Inzwischen blüht sie wieder in den Gymnasien. Sieht man am Lehrstoff in Deutsch.
Daran kann es also nicht liegen. Auch lesen die Kinder wieder viel mehr.

"Das Fach Philosophie gilt heute als unsinniger Zeitvertteib"

Ganz im Gegenteil. Vor etlichen Jahrzehnten war Philosophie fast gar nicht belegt.
Heutzutage ist es ein recht beliebtes Fach.

Mit der CDU hat das alles gar nichts zu tun.
Die Schüler richten sich nicht in ihrem Privatleben nach der jeweiligen Regierung, die übrigens von Bundesland zu Bundesland verschieden ist.

um 11:11 von eine_anmerkung

"Wen wundert´s? Es muss mal angesprochen werden dürfen das mittlerweile ein großer Teil der Schulklassen zum überwiegenden Teil aus Migrantenteilnehmern besteht. Das darf man sich doch über diese Ergebnisse nicht wundern? (...) Ich würde aber den roten Balken wieder bekommen wenn ich hier Namen aus der linken Ecke nennen würde.
.
Dann gehen wir doch einmal in die rechte Ecke und schauen, ob wir einen roten Balken erhalten: Petr Bystron, aFd, tschechoslowakischer Asylant, hat zwei Kinder. Ihr Vorschlag? Ausweisen?

Entsetzen

11:20 von perchta
genau anders herum. Krippe und KIGA sind unersetzlich. Man lernt soziale Kompetenz und wird auf die Schule vorbereitet. Ich bin mit 2,5 Jahren in den KIGA gekommen und unsere Tochter mit 6 Monaten in die Kita in der DDR. Noch heute staune ich welche tolle Vorschularbeit es dort gab ( am Ende hatte jedes Kind seine Mappe). Nur so können auch Kinder aus bildungsfernen Schichten und Migrantenkinder gut auf die Schule vorbereitet werden. Den Kindern die aus Akademikerfam. kommen schadet es auch nicht, im Gegenteil. Ich wurde übrigens Dipl. Ing. und unsere Tochter Dipl. Informatiker. Die Berufsaussichten sind glänzend.
Ich, meine Tochter und jetzt auch die Enkel gingen/gehen sehr gerne in KIGA/KITA.
Eine Helikoptermuter ist nicht zwangsläufig das bessere Model. Meist ist es anders herum. Wichtig ist wie intensiv verbringe ich die Zeit mit meinen Kind und welche Werte gebe ich mit und lebe ich vor. Auf keinen Fall das steuerlich begünstigte Hausfrauenmodell.

Immerhin, Frau Karliczek ist

Immerhin, Frau Karliczek ist "besorgt.
Die Mißstände in den Schulen und allgemein im Bildungssystem sind seit Jahren bekannt und da sollten die jungen Menschen etwas mehr erwarten können als eine "besorgte" Bildungsverantwortliche.

@COJO

"Das Schulsystem ist insbesondere auf den weiterführenden Schulen total auf dem Stand des letzten Jahrhunderts."

Ich würde eher sagen auf dem Stand des vorletzten Jahrhunderts, in Schulen wird nicht primär Wissen vermittelt, sondern Gehorsam gegenüber der Obrigkeit.
Ich empfehle dazu den Vortag von Prof. Freerk Huisken: "Ausbildung im Kapitalismus. Macht Schule dumm?"

Es wäre natürlich von Interesse

den Mittelwert und die Standardabweichung zu erfahren. Damit man abschätzen kann ob die Veränderungen gegen die vorherigen Test signifikant sind. Hierzulande waren ja wohl 5500 Teilnehmer dabei.

was ist denn mit den schülerinnen?

wurden die nicht getestet? oder liegt es an der fehlenden kompetenz der TS in gendergerechter sprache?

Ganz meiner Meinung

@ JUKUK 12:15 Uhr
Danke für Ihr Statement, ich bin ganz bei Ihnen. Glückwunsch an Ihre Kinder für solche Eltern "alter Schule" ...

11:27 von Michael G

"Ich fühle mich geschockt. Ich dachte, der Warnschuss von 2000 hätte gesessen"

Mein Vorschlag:
- Schafft das Internet komplett ab
- Schafft alle Handys ab
- Schafft damit die unkonzentrierten und überlasteten Mütter ab, die statt auf ihre Kinder permanent aufs smartphone starren oder dareinquatschen und ihre Kinder aufmerksamkeitsgestört - introvertierter, abgeschotteter - machen

Meine Beobachtungsfelder:
Bus und Bahn
Das traute Heim der Kinder

11:27 von Michael G

"Da mögen sich die Kabinettsmitglieder der SPD noch wochenlang auf die Schulter klopfen für ihre ach so tolle Groko-Politik, aber mich als einfaches Mitglied beschämt diese Pisa-Studie zutiefst"
##
Die Schulpolitik ist leider Ländersache, die Provinzfürsten bestimmen leider in Deutschland die Schulpolitik und wachen eifersüchtig darüber.
Der internationale Schulwettbewerb wird deswegen seit Jahren verschlafen!

Verbesserung ist möglich

- Gemeinsamer Lehrplan aller Bundesländer, wo der Beste die Messlatte ist
- Stärkung der Naturwissenschaften
- Weniger aufs Gymnasium dafür aber mehr Berufe mit Abitur anbieten= Längeres gemeinsames lernen für einen Großteil der Schüler
- Ausbau der Horte
- Schule soll Spaß an MINT vermitteln und nicht abschrecken. Ein guter Lehrer mit Leidenschaft kann das ( Lehrer nicht nur nach Noten aussuchen)
In Zukunft werden diese Fächer immer wichtiger

Sicher nicht nur das Freitags-Schule schwänzen

Das freitägliche Schwänzen zeigt wahrscheinlich nur die Symptomatik. Heute beschäftigen sich viele mit Sozialverhalten (oder besser: mit allen anderen als mit der eigenen Leistungsbereitschaft) per digitalen Medien.... Wir haben in unserem kleinen Betrieb 1 Azubi und zwei junge Menschen für ein Duales Studium einstellen wollen. so weigerten sich z.B. Azubibewerber einen kleinen Mathe- und Deutschtest zu machen ("dafür bin nicht zum heutigen Bewerbungsgespräch gekommen - so viel Zeit habe ich nicht). Die Aspiranten für das duale Studium sollten einen Vormittag mitarbeiten. Rückmeldung meiner Mitarbeiter: "Die haben mehr mit ihrem Handy gespielt als mit uns zu arbeiten. Die bitte nicht!!" Viele kleine Unternehmen haben ähnliche Erfahrungen gesammelt. Also nicht die Schule und der Lehrstoff. Vielleicht sollten Eltern mal über ihre Erziehungsziele (gibt`s welche?) nachdenken. Ich bilde nicht mehr aus.

Am 03. Dezember 2019 um 10:58 von bea2010

"Das Festhalten am Auswendig lernen und Festhalten an "alten Werten" ist nicht mehr zeitgemäß."
#
#
Wie alt sind den diese Werte? Zehn oder zwanzig Jahre?
Den heutigen Schülern fällt es ja schon schwer 10 mal 10 im Kopf auszurechnen. Der Unterricht und die Klassenziele werden jedes Jahr nach unten Korrigiert, damit jeder Schüler das Klassenziel erreichen kann. Die Lehrer haben schon lange aufgegeben.
Für ein Lehrer war es ein gutes Jahr, wenn er ohne einen Anwaltsbrief von Eltern das Schuljahr abgeschlossen hat.
Ist das für Sie zeitgemäß?

11:37 von Karl Napf

"aber werden deutschlands lehrer denn besser? oder die klassen kleiner?"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Wird der Verkehrslärm weniger?
Werden die Kinder vor Reizüberflutung mehr geschützt?
Wird die Gehetztheit der Eltern weniger?

Madame de Staël,

von der für Deutschland der Begriff „Land der Dichter und Denker“, stammt, verwendete diesen Ausdruck für uns abwertend in dem Sinne, daß sie nach längerem Aufenthalt In unserem Land meinte, die Deutschen seien nur zum Dichten und Denken zu gebrauchen und würden sonst nichts auf die Reihe kriegen. Typisch deutsch, daß das nicht begriffen wurde.
Die Welt aber dreht sich weiter - gerne auch ohne Deutschland.
Interessant an der obigen Tabelle ist, daß China beim Ranking der Lesekompetenz ganz vorne steht! Liegt es daran, daß die Chinesen ihre Schreibreformen erfolgreich umsetzen konnten - ganz im Gegensatz zu uns?

Bei der Ausbildung von Lehrer ansetzen

Wenn man wirkliche Verbesserungen erzielen will, dann muss man bei der Ausbildungs der Lehrer ansetzen. An der TU Darmstadt ist das Institut für Lehrerbildung zum Beispiel seit Jahrzehnten von einer kleinen Clipue "Alt-68er" aus dem Dunstkreis der GEW und ähnlicher linker Interessensgruppen besetzt. Diese betrachten die Lehrerausbildung dort als eine Art Kronjuwel ihrer gesellschaftspolitischen Agitationsbemühungen. Die Vorbereitung auf den Lehrberuf findet kaum statt. Stattdessen müssen die Lehrer dort "Kritik" auswendig lernen und sich Theaterstücke über soziale ungerechtigkeit anschauen. Absolut lächerlich - da wundert es nicht, dass wir nicht vorran kommen.

Bevor die Grünen

in BaWü an die Macht gekommen sind war es im Ländle ok. Jetzt bekommen wir in allen Bereichen die Rechnung für das was uns die Grünlinge eingebrockt haben. Sich an Bayern im Bezug auf Bildung zu orientieren wird auch abgelehnt weil es unzumutbar für die Schüler der Rest BRD ist,(zu schwer). Dass Alle Schüler egal welche Sprache sie sprechen in ein Klassenzimmer gepfercht werden ist auch nicht förderlich. Wo liegt der Fehler? Immer mehr Schüler machen Abitur und das Ergebnis wird immer schlechter. Bevor ein Schüler kein deutsch kann hat er in einer regulären Klasse nichts verloren er behindert sich und vor allem die anderen .Das kommt davon wenn man von Politikern regiert wird die selber nichts vernünftiges gelernt haben und der Meinung sind, auch wer nichts kann ,kann irgendwie zu einem Abi kommen und wenn alles schief geht wenigstens Politiker werden.

Naja

Wenn ich mal den ORF zitieren darf:

"Der Anteil an Schülern und Schülerinnen mit Migrationshintergrund war in Österreich in den vergangenen Jahren gestiegen, von elf Prozent beim ersten PISA-Test im Jahr 2000 auf mittlerweile 23 Prozent. Bei PISA erreichten sie über alle Jahre stets weniger Punkte, der Abstand zu den Schülern und Schülerinnen ohne Migrationshintergrund wurde allerdings deutlich kleiner: Im Lesen sank er etwa zwischen 2000 und 2012 von 93 auf 51 Punkte, 2015 gab es wieder einen Anstieg auf 64 Punkte. Dieser Abstand blieb diesmal – 63 Punkte – praktisch gleich. ... gleich groß ist der Nachteil in Deutschland und Slowenien."

Rechnet man die Ausländer raus, kommt man hierzulande somit auf 513 Punkte beim Lesen. Damit ist in der Tat nur Singapur erheblich besser.

@hesta15 - 11:13

"Milliarden fürs Bildungssystem werden bei uns bereitgestellt aber ändern tut sich nichts. In den Studien liegen immer die Länder in Spitzenpositionen wo eine gute Ausbildung für einen sozialen Aufstieg und zur Verbesserung der Lebensverhältnisse führen."

Die ganzen Milliarden nützen auch nichts, solange die Strukturen im Bildungswesen nicht stimmig sind.

Wir halten uns einen bunten ländereigenen Bildungsteppich, wo die Heiligkeiten der Kultusministerien gepflegt werden, die eine Fokussierung auf moderne Lerninhalte in einer schlüssigen Schulform mit einheitlichen Standards und Bedarfen unmöglich machen.
Ja, es gab mal ein Föderalismusreförmchen, die aber mehr das Bewahren als das Reformieren zum Ergebnis hatte.

Schirmherrin in diesem Chaos ist das Bundesbildungsministerium, wo schöne Empfehlungskataloge entworfen werden, die aber aufgrund der Länderhoheit wirkungslos bleiben.

20 Jahre alte Probleme werden nicht angepackt - aber wundert sich jedes Mal, warum man nur Mittelmaß ist.

Ach ja,....

die diversen OECD- oder PISA-Studien! Ich kann mich an die Loblieder über Finnland noch erinnern und warte bis heute auf finnische Nonelpreisträger oder den europaweiten Run auf finnische Schulabgänger! Eigenartig, daß nicht einmal in den führenden Positionen Absolventen aus Singapur zu finfen sind. Schlafen z.B. alle deutschen Konzerne oder gibt es doch noch andere Gründe?

@adorno

Lieber User "adorno",

vielen Dank für den freundlichen Hinweis!

Redaktion tagesschau.de

Ferien in Nachbarländern deutlich länger

Auch dies gehört zum Mythos des deutschen Schulsystems: das Schüler durch andauernde Anforderungen besser und klüger würden. EU weit sind 16 Ferienwochen üblich (ähnlich in Russland). Die deutschen 13 Wochen sind eher im unteren Bereich angesiedelt. Ich finde PISA gut, weil es den nicht selten hochmütigen deutschen Bildungspolitikern den Spiegel vorhält. Es muss endlich Schluss gemacht werden mit der Bildungs-Kleinstaaterei unter der Föderalismus-Flagge. Es muss ein bundeseinheitliches Einheitsschulsystem her nach internationalem Vorbild, einheitliche Ferienzeiten und Standards um den Umzug mit Kindern innerhalb Deutschlands nicht zu erschweren. Außerdem sollte die Wirtschaft nicht mehr Lobbyismus für bestimmte Lehrplaninhalte (Beispiel: Computerprogrammierung für Grundschüler!) betreiben dürfen. Der Bund muss die Bildungspolitik in die Hand nehmen und auch die Ausstattung der Schulen, die Beschaffung von Lehrmitteln. Dann ist auch plötzlich Schluss mit dem deutschen Privatschulsektor

Wie recht sie haben

Warum ist lernen bloß so schwer, etwa weil die digitale Welt ,
zu viel Zeit in Anspruch nimmt?
Alles muß doch nicht mit neuer Technik gelöst werden , denn logisches Denken und durch erkennen von schwierigen Vorgängen wird das Ergebnis erlernt.
Nur eigenartigerweise wird es heute nicht mehr verlangt, darum sind einfache Dreisatz Rechnungen kaum noch lösbar.
Also bitte laßt die Handys zu Hause , und lernt wieder den Kopf zu benutzen.

12:17 von zimmermann61

«karl Valentin soll gesagt haben:
"Erziehung ist völlig sinnlos, Kinder machen eh alles nach".»

War ein kluger Mann mit viel Wortwitz + "Bauernschläue", der Karl Valentin.

Hat er treffend erkannt, was kluge Eltern + Verwandte sich bei der Erziehung der Kinder zunutze machen können. Das selbst vorleben, was man möchte, das auch Kinder lernen + können sollten. Sie werden schon sagen, was sie mögen - und was nicht.

Kinder sind "von Natur aus" (viel) klüger mit (viel) mehr Sozialkompetenz.
Als (viele) Erwachsene es den Kindern zutrauen.

Unkluge Eltern + Umfeld können den Kindern "das aber auch wieder ab erziehen". Liegt (viel) in den Händen, den Handlungen, den Worten der Erwachsenen …

«Und etwas ernsthafter: China mit seinen Bildungsmethoden als Vorbild - kann doch wohl nicht unser Ernst sein??»

Oh nein, oh Graus. Das kann ganz sicher weder der Ernst, noch der kluge Weg der Verständigen sein …

Unterricht macht schon Sinn

Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Gründen, warum wir so schwach im Bereich der Bildung sind. Und ganz gewiss bedarf es einer Aufklärung, warum die Anzahl der Absolventen mit gutem Abitur stetig steigt.
Hier liegt es bestimmt an einer Schwemme guter Zensuren. Welche Leistung dahinter steht, wird immer unwichtiger, das System Schule bringt das gewünschte Ergebnis Einser-Abiturienten wie gewollt hervor. Ein Hautpgrund für mittelmäßige Bildungspolitik ist
meiner Meinung nach, dass ein Lehrer bei seiner Verbeamtung auf Lebenszeit schon zu 1/3 in Pension geht. Begründung:
Wofür sollte er sich noch mehr anstrengen, als unbedingt erforderlich? Sein Gehalt oder auch seine Pension, sein Lebensunterhalt ist ab diesem Tage gesichert.
So ticken nun mal Menschen, entweder sie werden für Leistungen entsprechend entlohnt, oder, bei geleichbleibenem Gehalt sinkt die Leistung!

War schon immer ähnlich

Schon vor 50 Jahren waren Riesenunterschiede in der Qualität eines Münchner Abiturs und eines Hamburger Abiturs - um mal ein Beispiel zu nennen.
Das Hamburger Abitur wurde in der Wirtschaft nicht sehr wertgeschätzt.

Einziger Unterschied in dieser Hinsicht von damals zu heute:
Die Unterschiede sind noch schlimmer geworden.

Jeder hat da seine eigene Theorie, warum das so ist.

Lösung: ansehen, was in Bayern gemacht wird und wie der Unterricht da abläuft. Und das in andere Bundesländer übertragen.
Oh je, ich höre da schon den Aufschrei der Eltern.

Korrelationen in Studien benötigen Experten, hier und da und do

Die einzige Korrelation, die ich in der Pisa-Studie sehe, ist die, die auf Smartphones verweist (die Hausafgaben und die Aufmerksamkeit bleiben liegen). Und warum schneiden die Chinesen so gut ab? 1. Dort sind auch die Smartphones besser und 2. Die Eltern und Lehrer strenger. Anmerkung: die chinesische Pisa-Studie könnte ebenso gefälscht sein, wie vieles was dort erzählt wird. Und was ist mit Singapur? Ich kann nicht alles wissen! Aber die sind auch ziemlich autoritär; mal auf die Straße spucken, und du bist dein Smartphone und etliche $$ los. Dürfen Kinder dort überhaupt auf der Straße spielen? Das würde ich gerne auch wissen. Vielleicht doch lieber in Zehlendorf oder Obernhain zur Schule gehen (in Obernhain geht man nicht mehr zur Schule, da muß man schon nach Wehrheim oder Neu-Anspach oder nach Bad Homburg mit dem Schulbus oder den anderen Bussen; aber spielen kann man dort in der Gegend wunderbar - das kann ich erzählen, das habe ich selber erlebt).

„Kein Kind wird zurückgelassen“ - In Deutschland Fiktion!

Leider. Andere Länder haben ein ganz anderes Verständnis von Bildung. Es geht nämlich nicht darum, die Spreu vom Weizen zu trennen, wie oft in Deutschland. Sondern darum einem möglichst großen Teil eines Jahrgangs Zugang zu höherer Bildung zu ermöglichen. Das deutsche System ist antiquiert, starr und unflexibel, regional zersplittert und setzt die falschen Prioritäten.

12:25 von JUKUK

"Und schafft bei den Kindern die Handys ab, die führen bei der Jugend nur zur geistigen Verblödung."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Und raubt ihnen nachts den Schlaf.

Das geben viele selber zu, dass sie bis zum Morgengrauen von dem Ding nicht loskommen.

Wie sollen sie da noch gute Arbeiten schreiben oder überhaupt noch irgend jemandem zuhören können?

Aber wir können ihnen die Handys nicht wegnehmen, also werden die Aufmerksamkeitsstörungen in Zukunft noch schlimmer werden.

@ bea2010 um 10.58, Uhr Die Zeiten sind längst vorbei

"Festhalten am Auswendiglernen und an alten Werten ist nicht mehr zeitgemäß" - wo leben Sie? "Lesekompetenz wird nicht durch Frontalunterricht und durch Sanktionen ... erreicht .. sondern durch gezielte Unterstützung Einzelner ..." Die Zeiten, von denen Sie hier schreiben, sind lange vorbei. Lesekompetenz hat nie ein Kind durch Frontalunterricht erworben, früher und heute nicht. Lesen lernt man dadurch, dass man es tut, am besten mit Unterstützung der LehrerInnen, der Eltern, Großeltern und Geschwister.
Eltern, die die Schule und LehrerInnen ständig miesmachen, nehmen ihren Kindern die Freude am Lernen. Durch dieses Genörgel an der Schule bringen sie ( auch Sie) die Kinder in innere Konflikte zwischen Eltern und LehrerInnen (Schule), was letztendlich zu einer Verweigerungshaltung der SchülerInnen führen kann.

Deutschlands Schüler wieder schlechter ...

Es wird Zeit, das die Lehrer endlich als (leistungsgerecht entlohnte) Freiberufler tätig sind und die sog. Schulämter sich als Prüfungsämter um die Qualitätssicherung und die Prüfungsabnahmen kümmern, Bildung muss endlich egalitärer werden und es darf keine Bildungsinhalte geben die nicht (altersgerecht) aufbereitet in Zeitungen, Zeitschriften oder Webseiten zugänglich sind.

12:40 von Fanreisender

«Die Motivation der Schüler benötigt eine Runderneuerung, und zwar eine sehr grundlegende.»

Und wie macht man das?
"Schüler grundlegend rund erneuern" …?

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