Kommentare

Selbst Hinweise von Verstößen an den Bundes-

oder Landesbeauftragten werden ignoriert und vertuscht. Wer kümmert sich bei Verstößen darum und erstattet Anzeige?

Nichts Neues

Dass mit Patientendaten mitunter sehr sorglos umgegangen wird kann man an den Tresen nicht weniger Arztpraxen mitbekommen:
So passierte es mir nicht nur einmal, dass ich mithören konnte mit welcher Krankheit der neben mir Wartende da war.....

Ja... so ist es wahrscheinlich...

... wenn unser Gesundsheitssystem nur noch nach Rentabilität (Return on Investment) geführt wird und weniger nach Qualität mit dem Patienten als Mittelpunkt des Dasseins bzw. Grund des Daseins...
Wir haben das so gewählt bzw. die Parteien, die für dieses System einstehen so gewählt (auch wiedergewählt) so dass jetzt keiner mehr heulen darf...

Kommt recht häufig vor

Ich kenne das auch, wir hatten auf meiner Arbeit mal die Röntgenbilder einer Zahnarztpraxis samt die Adressdaten des Patienten per Fax bekommen. Ich kann nur subjektiv sagen, viele Ärzte und Apotheken hängen veralteten Prozessen und Ansichten an wenn es um Kommunikation geht. Oftmals auch nicht im Sinne des Patienten oder Kunden. Hier helfen wirklich nur strenge Kontrollen und ein Mentalitätswechsel.

rer Truman Welt

Hm, oberflächlich die Überschrift zur Kenntnis nehmend, dachte ich zuerst, die sprechen über digitale Informationsverarbeitung bzw. dem elektronischen Versenden solcher Daten. Aber dann las ich, dass es um "kurvertieren" von Briefen und sowas geht. Wieso kommt denn das heute häufiger vor als früher und so plötzlich - entsteht bei mir die Frage.
Wenn es also gar nicht um elektronische Datenverschickung geht, müsste sich doch heraus finden lassen, was denn manuell plötzlich so anders ist als früher ->
lediglich sensibler im Datenschutz oder vielleicht schlechtere Deutschkenntnisse ?
Das sollte doch ermittelt werden können. Da ich nicht davon ausgehe, dass das bewußt passiert, würde ich anstatt Strafe zunächst einmal versuchen zu verstehen, was die Ursache dafür sein könnte und vielleicht einfach Deutsch-Kurse anbieten oder die Verantwortlichen verpflichten, dass entsprechende Kenntnisse in ausreichendem Umfang vorliegen, ansonsten solch ein Job nicht gemacht werden kann.

@Kritischer Bürg...

Ich hoffe ja, Sie haben den Arzt/die Arztpraxis darauf hingewiesen?

Wo daten sind, gehen daten

Wo daten sind, gehen daten "verloren".
Und man kommt an slle daten im netz dran. Mehr oder weniger schwierig. Sicher ist nichts.
Ich überlege mir, weiter dem finanzamt mitzuteilen, was ich so verdiene. Warum sollten die daten dort sicherer sein?

@ Meinung zu unse...

" ... dachte ich zuerst, die sprechen über digitale Informationsverarbeitung bzw. dem elektronischen Versenden solcher Daten..."

Genau das habe ich auch angenommen. Zumal sich digitale Daten theoretisch von überall her abrufen lassen und beliebig reproduzierbar sind, halte ich das für die größere Gefahr.

Aber in den falschen Umschlag gesteckt? Das gab es vermutlich auch früher schon. Nur hat das eben niemand untersucht.

Zu den "aufgeschnappten" Gesprächen am Tresen der Arztpraxis. Ja, das ist nicht in Ordnung, war aber auch immer schon so. Ich bin mir sicher, dass in kleineren Orten (als es dort noch Ärzte gab) ohnehin alle wussten was A oder B für gesundheitliche Probleme hatten. Gut ist das natürlich keinsfalls.

Da sollte der Arzt mehr schulen und vielleicht auch über bauliche Veränderungen in der Praxis mehr Diskretion erreichen.

In der Praxis ist es oft noch viel schlimmer

"Was haben Sie denn?"
Vor anderen Patienten soll man in vielen Praxen Auskunft geben. Später, allein in einem Besprechungsraum wartend, kann man manchmal noch dort liegende Patienakten erblicken, auf dem Monitor das Gebiss ( Röntgenaufnahme) des Vorgängers sehen, in der Apotheke beiläufig erfahren, dass der Nachbar eine Pilzerkrankung unterhalb der Gürtellinie hat usw.
Geht es auch anders?
Natürlich, und oft klappt das auch.

Am 03. Dezember 2019 um 09:12 von Superschlau

Zitat:
"...Ich überlege mir, weiter dem finanzamt mitzuteilen, was ich so verdiene. Warum sollten die daten dort sicherer sein?..."

Wenn Sie ELSTER nutzen würden, dann wäre ihnen schon aufgefallen, das dass Finanzamt unabhängig von ihren Willen Kenntnis über fast alle Finanzdaten von ihnen verfügt.
Schon mal was vom "gläsernen" Bürger gehört?

@Meinung zu unse...

Das sowas passieren kann ist wohl der Arbeitsverdichtung in Praxen und Kliniken zu verdanken..
Alle Vorgänge in medizinischen Verwaltungen sind heutzutage zertifiziert, da können Fehler durch Mitarbeiter, die nicht so fit sind,passieren..
Schließlich sind überall Menschen am Werk, keine Roboter..

meint ein Fachkrankenpfleger für Psychiatrie

Datenschutz-Irrsinn!!!!!!!

Wir können doch einfach noch mehr Papierwust verursachen und noch ein paar Erklärungen beim Arzt unterschreiben, zu denen die Ärzte gezwungen werden nur um weiter so arbeiten zu können wie immer. Dann wird sicher alles gut!

Datenschutz

Datenschutz ist ja schön zu lesen auf dem Papier, aber was ist die Strafe für diejenigen die sich nicht dran halten? Ich glaube abschreckend genug sind Strafen nicht, so das es niemanden scheert.

ja der Datenschutz ....

mein Freund lehnt in seiner Praxis Schulpraktikantinnen aus dem selben Ortsteil grundsätzlich ab
Grund, er will nicht, dass die möglicherweise - wenn sie die Gelegenheit hätten - allzu neugierig sind, wenn es um die Daten von Leuten geht, welche die persönlich kennen

Sensible Patientendaten...

Na da hat doch Herr Spahn was er möchte. Patientendaten ohne Ende für alle, die damit Geld verdienen wollen. Herzlichen Glückwunsch!

mir scheint ohnehin, dass man hierzulande

ein vielleicht ! gestörtes Verhältnis zum Datenschutz hat
in Norwegen weiß man zum Beispiel was der Nachbar verdient
und stört sich nicht daran
Also ich meine ein etwas offenerer Umgang mit Daten, warum nicht
der Nutzen auch für den Patienten (Kunden) ist sinnvoll
und wer das ausnützt in Form von Datenhandel/Weitergabe
bekommt eine drakonische Strafe, die den Namen auch verdient
aber da macht ja unsere "Kuscheljustiz" nicht mit

Alles menschlich

Hier wird mal wieder vieles übertrieben.
Es ist normal, das Menschen sich bei der Adresse versehen.
Wenn die Daten zu einem falschen Arzt geraten. So schickt er sie weiter oder zurück.
Die ganze künstliche Aufregung schafft natürlich neue Stellen.

@ um 09:32 von Freischeler

Umso weniger Nachvollziehbar ist dann aber die Tatsache, dass Steuerhinterziehungsverbrechen in ca der Höhe eines Drittels des Bundeshaushalts immer noch stattfinden können und kaum verfolgt und geahndet werden.
Abgesehen davon sollten sämtliche Steuerdaten zumindest unserer sogenannten Leistungsträger der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt sein.
Was bei Patientendaten allerdings keinesfalls passieren dürfte.
Meiner Meinung nach ist die Verschaffung eines Zugangs zu allen Patientendaten durch kommerzorientierte Firmen aber die Absicht des Bundesgesundheitsministers.
Als Lobbyist war der ja schon früher bekannt.
Und lukrative Anschlussverwendungen locken auch den.

Datenschutz?

Alles nur Getöse.

Datenschutz gibt es nur auf dem Papier!

Sensibilisierung ist sinnvoll, Regeln manchmal auch

Das Thema nicht unter den Tisch zu kehren finde ich wichtig. Ich habe selbst Fehlversendungen oft genug gesehen, da ist auch mal ein Brief von Bettnachbarn im Umschlag. Das ist etwas was unter Zeitdruck leider passiert, da es aber nicht passieren darf muss darauf aufmerksam gemacht werden. Gerade beim Punkt Diskretion am Tresen oder im Patientenzimmer gibt es ja tatsächlich vieles zu verbessern. Wenn sich da etwas aus dieser Debatte entwickelt, dann ist das doch gut! Ohne Regelungen passiert eben doch nichts...

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