Ihre Meinung zu: Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief seit Wiedervereinigung

29. November 2019 - 10:21 Uhr

Trotz Konjunkturflaute ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im November auf 2,18 Millionen gesunken. Damit ist laut Bundesagentur für Arbeit der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung erreicht.

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Kommentare

Was genau ist unter „Weltmarktbedingungen“ zu verstehen?

„Trotz Konjunkturflaute ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im November auf 2,18 Millionen gesunken“

„Arbeitslose“ gibt es nicht. Nur Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und zwar auf menschenwürdige Art und Weise.

„Weltkonjunktur, Handelskonflikte und Brexit - Ungeachtet der Konjunkturflaute suchen die Firmen laut einer Umfrage des Ifo-Instituts wieder mehr Personal. Der deutsche Arbeitsmarkt (...)“

Dann dürfte(!) das eigentlich kein Problem sein. Und das im Zeitalter der Globalisierung nicht nur auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Worauf wie immer bei ...

diesen Zahlen nicht Auskunft gegeben wird, ist die Frage welchen Status die ehemaligen 16.000 oer 24.000 arbeitslosen Menschen nun haben. Möglicher Status könnte sein:

- Maßnahme,
- Tot,
- Verrentet
...

Somit ist der "überraschend" vielleicht am Ende gar nicht so ein überraschender Rückgang, sondern ein langfristig vorhersehbarer.

@10:53 von Nettie

>>„Arbeitslose“ gibt es nicht. Nur Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und zwar auf menschenwürdige Art und Weise.<<

Dann schauen Sie mal in die Arbeitslosenstatistiken. Der Begriff mag Ihnen nicht gefallen, aber er ist von den entsprechenden Behörden definiert und wird zur vernünftigen Arbeit benötigt. Der Begriff ist in diesem Kontext völlig wertneutral.

2,2 Millionen : 735.000 = 3

735.000 freie Stellen für offizielle 2,2 Millionen Arbeitslose!?
Und da werden die Arbeitslosen unter Druck gesetzt, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen, der gar nicht vorhanden ist?
Wir haben 1,5 Millionen Arbeitslose, die gar nicht gebraucht werden!
Vielleicht sollten endlich mal gesetzliche Maßnahmen erlassen werden, die den Arbeitgebern ermöglichen, die vorhandenen Arbeitsplätze zu besetzen und die restlichen Arbeitslosen in eine auskömmliche Rente zu schicken.
Wo sind eigentlich die Arbeitgeber, die die Arbeitslosen so weiterqualifizieren, dass die freien Stellen besetzt werden können?
Wann wird die Arbeitszeit endlich so verringert, dass die Arbeit auf alle Menschen verteilt werden kann?
Wieviele Arbeitslose werden vom Arbeitsamt fortgebildet, um eine freie Stelle zu bekommen?
Pflegekräfte fehlen zu Hundertausenden, seit Jahrzehnten.
Warum wurde und wird da keine gutbezahlte Aus - und Weiterbildung angeboten? Dieser Notstand wäre doch längst behoben!
Ist das nicht gewollt?

Hohe Steuern und Abgaben zwingen zur Arbeit

Durch die hohen Steuern und Abgaben wird die Bevölkerung gezwungen zur Arbeit gezwungen. Rentner müssen neben ihrer kargen Rente noch bis 70 arbeiten und Ehefrauen müssen neben Haushalt und Kindererziehung einen Vollzeitjob ausüben. H4 und Kranke werden drangsaliert, doch zumindest stundenweise zu arbeiten. Das wird die niedrige Arbeitslosigkeit und Vollbeschäftigung noch als Erfolg von der Regierung verkündet.

re nettie

"„Arbeitslose“ gibt es nicht. Nur Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und zwar auf menschenwürdige Art und Weise."

Und warum suchen die? Weil sie arbeitslos sind.

Haarspalterei.

Das Problem kommt erst noch...

Wenn wir aktuell eine niedrige Arbeitslosigkeit haben - trotz Konjunkturflaute - dann besteht das große Problem evtl. gar nicht in der Rezession (wobei es natürlich auf dessen Ausmaß ankommt).
Das Problem haben wir evtl. erst beim nächsten Boom. Denn wenn der Arbeitsmarkt schon leergefegt ist, wenn die Wirtschaft stockt, wo bekommen wir dann die ganzen Leute her die wir brauchen, wenn die Wirtschaft wieder besser läuft?

Es ist also denkbar, dass wir die nächste Wachstumsperiode aufgrund eines Fachkräftemangels gar nicht richtig nutzen können.

Etwas srltsame

Statistiken, wenn Menschen bis 67 oder gar bis 70 arbeiten sollen, warum fallen dann Arbeitssuchende ab 55 aus der Statistik? Menschen in Weiterbildung werden auch nicht erfasst und Harz 4....
Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast......

Blendwerk

Nur, dass man in der BRD gewohnt war, dass man von einem Gehalt eine Familie gut versorgt bekam.
Heute reichen in der Familie kaum zwei Vollzeitjobs, wenn Kinder vorhanden sind.
Die Zahl der Obdachlosen ist dagegen exorbitant gestiegen und auch die Verarmung von Familien und Alleinerziehenden hat tragisch zugenommen.
Welch eine schöne neue Welt.

Blühende Landschaften

Blickt man in die Städte, auf die Infrastruktur, schnuppert man in die Luft, blickt man in Bitterfeld auf die Sonne, muss jedem klar werden, dass das Versprechen von "blühenden Landschaften" zum größten Teil eingehalten wurde. Blickt man auf die Arbeitslosenstatistik trifft dies bis zu einem gewissen Grade ebenfalls zu.
Dennoch fühlen sich die Menschen in den östlichen Bundesländern benachteiligt.

Dies verstehe, wer wolle !

Arbeitsmarkt

Man erinnere sich "Kommt die D-Mark nicht zu uns, kommen wir zur D-Mark !"
Dies hat stattgefunden und ist nicht zu beklagen !
"Kommt die Arbeit nicht zu uns, kommen wir zur Arbeit".
Dies ist schon immer so gewesen, ist in Deutschland West, wie Ost so, in ganz Europa, in der ganzen Welt.

@ 11:16 von Andreas-Hover

Sie schreiben:
"Durch die hohen Steuern und Abgaben wird die Bevölkerung gezwungen zur Arbeit gezwungen. Rentner müssen neben ihrer kargen Rente noch bis 70 arbeiten und Ehefrauen müssen neben Haushalt und Kindererziehung einen Vollzeitjob ausüben. H4 und Kranke werden drangsaliert, doch zumindest stundenweise zu arbeiten."
*
Ich frage mich gerade in welchem Land Sie leben um solche Umstände zu sehen.
Wieso werden Menschen durch hohe Steuiern und Abgaben "zur Arbeit gezwungen"?
Den Zusammenhang bitte ich mal zu erklären.
Wenn etwa 8% der Rentner (ich bin Rentner) noch zusätzlich arbeiten müssen dann sollte man das nicht verallgemeinern, denn über 90% der heutigen Rentner geht es gut, nach eigenen Aussagen!
H4 und Kranke können nicht zu stundenweise Arbeit "drangsaliert" werden, so etwas existiert nur in Fake-News Parolen von Miesmachern.
Wenn man das liest und gleichzeitig sagen ca. 80% der Deutschen in Umfragen dass ihnen persönlich "wirtschaftlich gut geht" wundert man sich nur noch!

Aktuell ?

Sind in diesen Zahlen denn schon die Entlassungen in der Autoindustrie , bzw die Entlassungen und Schließungen derer Zulieferer berücksichtigt ?
Warten wir mal die nächsten Monate ab .....

Offizielle Arbeitszahlen war immer ein Witz.

Arbeitslosenzahlen waren in Deutschland schon immer ein Witz. 100tausende, wenn nicht sogar 1,5 Millionen stecken in Vermittlungsmaßnahmen oder Weiterbildungen, bei denen man sich fragen muss, ob die passend zugeschnitten sind. Andere erledigen 450er Jobs und werden durch "Hartz4" noch am Leben gehalten.
Diese Menschen und alle, die heute offiziell als arbeitslos gelten, werden es zu einem sehr großen Teil auch ewig bleiben.

Ich selber suche seit 4 Monaten, meine Bewerbungen liegen selbst bei allen Personalvermittlern vor. Ich habe Ausbildung und mein Lebenslauf hat Inhalt - soll heißen, ich habe ein lange strukturelle Erfahrung. Rückmeldungen erhalte ich kaum. Und wenn, höre ich danach nie wieder etwas. Eigene Rückfragen lohnen nicht, man wimmelt mich ab.

@ 11:33 von yolo

"Welch eine schöne neue Welt" schreiben Sie.
Und damit haben Sie Recht, denn Ihre Negativbeschreibung gilt nur für eine kleine Minderheit der Bevölkerung.
Natürlich wäre es besser wenn es für niemand gelten würde aber wir leben in einer realen Welt und nicht im Traumland.
Ca. 80% der Menschen in Deutschland sagen bei Umfragen dass es Ihnen persönlich wirtschaftlich gut geht. Wie passt das zu Ihren Aussagen?
Noch nie konnten so viele Menschen mehr als einmal im Jahr in Urlaub reisen und noch nie wurde von der großen Mehrheit der Bevölkerung so viel komsumiert wie heute.
Wie passt das zu den Negativaussagen?

Was sagt uns die Statistik?

"Deutschland geht es so gut wie nie".

Wiederholt man diese von den Regierenden regelmäßig aufgestellte Behauptung in den Medien genügend oft, dann glauben es die meisten und die gut Situierten machen sich ihr Gewissen rein.

Das gehört zum 1x1 der Grundausbildung für Politiker.

Natürlich braucht man zur Unterstreichung der Richtigkeit der Behauptung ein paar Statistiken, die nicht offenkundig falsch sind, die aber, indem sie die "nützlichen" Teile aus einem größeren Kontext selektieren und den Rest weglassen, ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit liefern.

Entscheidend ist doch nicht, dass gemäß einer interessengelenkten Statistik "nur" 2 Millionen Menschen als arbeitslos registriert sind, sondern, ob die arbeitenden Menschen unter würdigen Arbeitsbedingungen ein ausreichendes Einkommen zur Teilhabe an der Gesellschaft haben.

Eine derartige Statistik, die in der Lage wäre, den Erfolg einer Regierung zu belegen, kenne ich nicht.

Sensation

Dass trotz Stagnation die Arbeitslosigkeit nicht in die Höhe schnellt, zeigt, wie gut die Politik dieses Land eingestellt hat. Geradezu eine Meisterleistung.

Wichtig ist auch, dass auch die OECD nach einer ihr eigenen Berechnungsmethode, die von der deutschen abweicht, der BRD ebenfalls sensationelle Werte bestätigt:
https://data.oecd.org/unemp/unemployment-rate.htm
Die OECD-Methode hat außerdem den Vorteil, dass sie die Arbeitslosigkeit in verschiedenen Ländern vergleichbar macht, denn die OECD rechnet für alle Länder nach der gleichen Methode. Und so findet man heraus, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland deutlich geringer ist als etwa in der Schweiz oder den USA oder GB, Dänemark, Norwegen usw.

Man kann vieles an Deutschland kritisieren, aber hier muss man einfach mal sagen: ganz tolle gemeinschaftliche Leistung, Gratulation!

@ Nettie

>>> „Arbeitslose“ gibt es nicht. Nur Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. <<<
.
Jene, die nach der Möglichkeit suchen, wären dann wohl "Arbeitssuchende".
Und was ist mit denen, die keine Arbeit haben, und auch nicht suchen? Wie sollte man die dann nennen?
Und vor allem, wem sollen denn solche Wortklaubereien helfen? Den "Arbeitslosen-/suchenden" sicher nicht. Die haben andere Probleme.

Und wie sieht es mit ...

... dem Niedriglohnsektor aus?

Das werden sich ja einige wieder freuen ...

Täglich acht Stunden schuften und trotzdem reicht das Geld nicht: Das ist der Niedriglohnsektor. Vereinfacht gesagt zählt dazu, wer höchstens zwei Drittel eines mittleren Einkommens (Median) verdient. Da mittlerweile fast jede/r Vierte in Deutschland so wenig verdient, ist der hiesige Niedriglohnsektor der größte in Europa. (Quelle: DGB)

@11:16 von karwandler

>> re nettie
"„Arbeitslose“ gibt es nicht. Nur Menschen, die nach einer Möglichkeit suchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Und zwar auf menschenwürdige Art und Weise."
Und warum suchen die? Weil sie arbeitslos sind.
Haarspalterei.<<

Weniger Haarspalterei sondern eher eine grundsätzliche Frage.
Nach der Definition von nettie hätte ein Arbeit-Habender eine Arbeit, mit der er seinen Lebensunterhalt auf eine menschenwürdige Art und Weise bestreiten kann.
Damnach wäre ein Arbeit-Habender, der eine solche Arbeit nicht hat ein Arbeitsloser.
Wie sähe dann die Arbeitslosenstatistik aus?

Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief...

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist laut BfA im November auf rund 2,180 Millionen gesunken.
###
Kann man diese Statistik glauben schenken ? Warum gibt die Bundesargentur nicht auch die Zahlen an, die nicht oder nicht mehr in diese Statistik fallen. Was ist mit den Personen die in Weiterbildungen oder Schulungen stecken ? Oder die Personen die schon länger Arbeitslos sind aber schon über 58 Jahre alt sind ? Nicht zu vergessen die Kranken und Rentner die den Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Nein, ich glaube diese Statistik ist gewollt geschönt worden. Nichts desto trotz, die 2,18 Millionen sind immer noch zu viel wo doch die Wirtschaft und die Politik schon Jahre von Fachkräftemangel redet.

Statistik sieht besser aus als sie ist ...

Die Statistik gibt natürlich keine Auskunft über die steigende Anzahl von Mindestlohnjobs, Aufstockern und sinkender Reallöhne. Auf gut deutsch, es gibt zu wenige gescheite Jobs.

Außerdem ist die Statistik (obwohl die Abfragebedingungen gleich bleiben) nicht mit vorhergehenden Zahlen vergleichbar, da der überproportional ansteigende Anteil der 55-Jährigen nicht in der Statistik berücksichtigt wird. Gleiches mit den ungemeldeten Arbeitssuchenden, denen kein Harz 4 zusteht (Partner verdient zu viel, ein paar € zu viel Erspartes ...), die tauchen auch nirgends auf, steigen aber auch überproportional.

Ein Schelm wer böses denkt, will da jemand die tatsächliche negative Entwicklung verschleiern?

Überraschend... was sonst? Gute Nacht....

"Allerdings kam der vergleichsweise deutliche November-Rückgang der Arbeitslosigkeit für viele Volkswirte überraschend..."
Für den Volkswirt kommt alles überraschend sonst wäre er ja Praktiker also z.B. Betriebswirt geworden....
Im nachhinein weiss der VWLer immer genau Bescheid - wie der Pathologie/Forensiker/Gerichtsmediziner in der Medizin.

In den letzten 10 Jahren wurde der Boom zu keiner grundlegenden Reform der Sozial und Rentensysteme in D genutzt - im Gegenteil.

Die Krankenkassen und Pharmamafia horten Mrd an Beitragsgeldern die für die Versorgung nicht ausgegeben bzw. dem Beitragszahler nicht zurückgegeben wurden.
Das Gesundheitssystem steht jetzt schon vor dem Totalzusammenbruch.

ES werden seit Jahren Rentengeschenke verteilt ohne jegliche Deckung in Zukunft in der nun offensichtlich falschen Hoffnung der Wähler würde sich bedanken - im Gegenteil.

NOCH wird all diese Misswirtschaft verdeckt durch die Rekordbeschäftigung und die dadurch sprudelnden Beiträge-
Noch....

Auch wenn die Zahlen

nach außen gut klingen, es fehlen die anderen Zahlen.
Gerade die aktuellen Zahlen aufgerufen, dort steht " Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): 3.138.000 (Quote: 6,8 %) "
Kommt also noch was dazu, wird jetzt zur Zeit ja an einigen Stellen Kurzarbeit gefahren.
Dann kommt noch H4 dazu, das sind aktuell zu lesen heute, 3,9 Millionen.
Macht also locker rund 7 Millionen Menschen die keiner Arbeit nachgehen können.
Das gehört eigentlich dazu, die Zahlen sind alle öffentlich zu lesen.
Der Rest ist Augenwischerei.

@Yolo

Sie benennen da ein Kernproblem der Gegenwart. Die Renten vieler Frauen sind gerade aufgrund dieses Lebensmodells niedrig. Es ist gut und richtig, dass Frauen heute für Ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen (können). Im Gegenzug übernehmen Männer auch mehr Verantwortung bei der Erziehung und im Haushalt. Was Sie dagegen nicht berücksichtigen sind die geänderten Lebensumstände. Es gibt heute mehr Ausgaben (Smartphone, Internet etc.) die es früher nicht gab. Gleichwohl war die Arbeit noch nicht so zentralisiert. Es gibt genügend Wohnraum in Deutschland nur ist das eigentliche Problem die ungleiche Verteilung der Arbeit. Das hat bekanntlich signifikanten Einfluss auf die Mieten und führt zwangsweise zu höheren Ausgaben die nicht mit dem Einkommen korrelieren. Das wird auch durch die Alleinerziehenden deutlich verschärft, denn man braucht zwei Wohnungen für zwei Elternteile. Die Ausgaben werden nicht mehr auf zwei Schultern verteilt. Das Blendwerk liegt also an ganz anderer Stelle.

Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief seit Wiedervereinigung

Arbeit gibt es immer und überall. Und es wird immer mehr. Deshalb dürfte es eigentlich überhaupt keine Arbeitslosen geben. Das Problem dürfte daher woanders liegen. Und die Statistik? Nun, die Sprüche darüber muss man nicht dauernd wiederholen. Die nackten Zahlen geben nur gewisse Aufschlüsse.

@ P.S.

>>> ... Damnach wäre ein Arbeit-Habender, der eine solche Arbeit nicht hat ein Arbeitsloser. <<<
Nein, ich denke er wäre ein Arbeit-Habender, und gleichzeitig ein Arbeitssuchender, weil er ja immer noch nach dieser sucht, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Alle

Jahre wieder. Seit der Einführung der Statisktik wurde alles daran gesetzt sie zu beschönigen.

Dazu kommt die Null Zinspolitik der EZB. Möchte gar nicht wissen wie viele Zombieunternehmen nur aufgrund dieser niedrigen Zinsen existieren...

12:48 von Der freundliche...

Nichts desto trotz, die 2,18 Millionen sind immer noch zu viel
.
stimmt

was schlagen sie vor um die Bereitschaft zum Arbeiten zu erhöhen ?

Hartz4 zu senken geht ja nicht
verstößt gegen die Menschenwürde

29. November 2019 um 11:43 von hambacherschloss

>> Blühende Landschaften
Blickt man in die Städte, auf die Infrastruktur, schnuppert man in die Luft, blickt man in Bitterfeld auf die Sonne, muss jedem klar werden, dass das Versprechen von "blühenden Landschaften" zum größten Teil eingehalten wurde. Blickt man auf die Arbeitslosenstatistik trifft dies bis zu einem gewissen Grade ebenfalls zu.
Dennoch fühlen sich die Menschen in den östlichen Bundesländern benachteiligt.

Dies verstehe, wer wolle ! <<
.
Das können Sie nicht verstehen weil Sie es nicht wollen oder keine Ahnung von den neuen Bundesländern haben.
.
Mein Rat, besuchen Sie die östlichen Bundesländer mal, mit offenen Augen, für 3 Monate (damit meine ich nicht Dresden oder Leipzig) und reden Sie mit Menschen aller Bevölkerungsschichten.
.
Das würde Ihren Horizont sehr erweitern.

@um 12:00 von Bernd1

Es kommt darauf an , mit welchen Zeiten man den jetzigen Standpunkt vergleicht.
Nach der Wende hatten wir viele Arbeitslose und auch prekäre Situationen.
Aber ich spreche von Zeiten der 1970er Jahre in der BRD.
Damals wurde die Brille verschrieben, die Zahnspange musste nicht privat fianziert werden, die Schulbücher wurden gestellt, die Energie- u Wohnkosten waren gering, trotz moderner Neubauten, Urlaube waren ohne Mühe möglich, der Kleingarten gehörte fast dazu, Ausflüge und Restaurantebesuche waren die Normalität an den Wochenenden, keine Zuzahlung bei Medikamenten, die Steuern waren geringer, die Geräte hielten mindestens 15-20 Jahre, ehe sie verschlissen, sie konnten repariert werden, etc.
Heute zahlt man für alles mögliche drauf. Es bleibt nichts übrig vom Verdienten.
Überstunden wurden bezahlt, statt in Zwangsfreizeit verrechnet, etc.
Das Auto war die Freiheit. Mobilität war Freiheit. Heute möchte man wieder alles regulieren und einschränken.

Ich kann diese Lüge nicht mehr ertragen...

Diese unfassbare Lüge das die Arbeitslosenzahlen sinken ist so dermaßen unerträglich und dreist, es ist nicht zu fassen...

Es ist nur eine Statistik Spielerei, die eingeführt wurde um die sie zu beschönigen...

Wer sozialhilfe bekommt, ist nicht arbeitslos, wer langfristig krank ist, ist nicht arbeitslos, wer in einer 1 euro Maßnahme steckt ist nicht arbeitslos, wer einen vom arbeitsamt finanzierten Weiterbildungskurs oder ähnliches besucht ist nicht arbeitslos. (diese kurse dauern bis zu 6 monaten mit 0 ergebnis)

so funktioniert die statistik, die wenigstens die Unterstützung vom Staat kriegen sind also in der Statistik als Arbeitslos geführt, obwohl das gleiche für alle anderen eben eigentlich auch zutrifft, und die Zahl der Menschen die Arbeitslosengeld beziehen oder Sozialhilfe steigt... von Jahr zu Jahr, oft sogar zusätzlich zu einem Vollzeit job... diese Lügenstatistik zeichnet ein dermaßen falsches Bild von der Lage das es einfach nicht zu fassen ist.

Hurra, wir sind die Größten,

ja, was für tolle Jobs es doch gibt in Deutschland. Millionen Menschen brauchen mehrere Jobs, um überhaupt überleben zu können, Millionen von Menschen haben prekäre Stellen, arbeiten im Niedrigstlohnsektor. Diese "Erfolgsmeldungen" werden natürlich so nicht gegeben. Auch nicht, dass die ach so vielen Arbeitnehmer später einmal von ihrer Minirente nicht leben können. Wieder werden nur Statistiken veröffentlicht, den man ohnehin nicht glauben kann, da sie beliebig erstellbar sind, wo alle möglichen Personen rausgerechnet werden können.
Und was die hunderttausende an freien Stellen betrifft - da hatten wir doch vor nicht allzu langer Zeit erst einen großen Skandal, dass windige Unternehmer auf die Daten des Arbeitsamtes zugriffen, freie Stellen meldeten, um an Daten von Bewerbern heranzukommen. Offensichtlich werden diese "freien Stellen" immer noch mitgezählt.
Sorry, aber das ist alles Augenwischerei und Massenverdummung.

...verkehrte Welt!

Jahrzehntelange Leistungserbringer werden bei Arbeitslosigkeit schnellstmöglich und mit Druck zur Arbeit gezwungen, aber Jugendliche dürfen bis 25 unsanktioniert rumlungern! Deutschland im Jahre 2019 mit Merkel und Linksgrün!

Lächerlich, dies immer wieder zu propagieren

Ich empfehle den Artikel:Was die offizielle Statistik verbirgt
Stand: 13.08.2019 13:16 Uhr
durch die Tagesschau online

Dass es sehr viel mehr Menschen gibt, die keine Arbeit haben, ist bekannt.
Warum zündet man diese Nebelkerzen?
Richtig, man möchte Erfolge verzeichnen können.
Dabei erkennt man schnell, wenn man die Entlassungen in hunderter und tausender Bereiche durch die Wirtschaft wahrnimmt, dass etwas an den Zahlen nicht stimmen kann.
Es ist eine Schönrechnerei, eine Verklärung der Wirklichkeiten, ein Vorgaukeln von:
Uns geht es gut.

11:15 von nie wieder spd

735.000 freie Stellen für offizielle 2,2 Millionen Arbeitslose!?
#.
dann sollte es doch ein leichtes sein
diese 735.000 Stellen zu besetzen

Den Arbeitslosenzahlen traue ich schon lange nicht mehr, weil

ich weiß, dass diese durch Tricks niedrig gerechnet werden.
Wenn man hört, dass durch die Teilnahme an "Maßnahmen" ein Arbeitsloser für längere Zeit (1 Jahr, oder?) nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erscheint, ist doch alles gesagt.
Hinzu kommt, dass man die Arbeitslosen mit der Androhung von Sanktionen zwingt, an noch so unsinnigen "Maßnahmen" teilzunehmen, nur mit dem Hintergedanken der Schönrechnung der Arbeitslosenstatistik.
Da wird wegen einer Statistik Steuergeld für sinnfreie "Maßnahmen" vergeudet. Ich finde das ist ungeheuerlich.

um 13:58 von Margitt.

>>
ich weiß, dass diese durch Tricks niedrig gerechnet werden.
Wenn man hört, dass durch die Teilnahme an "Maßnahmen" ein Arbeitsloser für längere Zeit (1 Jahr, oder?) nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik erscheint, ist doch alles gesagt.
Hinzu kommt, dass man die Arbeitslosen mit der Androhung von Sanktionen zwingt, an noch so unsinnigen "Maßnahmen" teilzunehmen, nur mit dem Hintergedanken der Schönrechnung der Arbeitslosenstatistik.
<<

Wenn selbst Sie genau wissen, wie die Arbeitslosenstatistik gerechnet wird, wo ist dann noch der unbotmäßige Trick ? Alle Zahlen liegen ganz transparent vor. Viele haben aber einfach keine Lust, sich damit zu befassen.

Arbeitslosigkeit sinkt auf Rekordtief seit der.....

Solche Meldungen kommen in regelmäßigen Abständen:Die Arbeitslosigkeit ist gesunken,diesmal auf 2,18 Millionen.
Nur,wie hoch ist die Zahl der Hartz IV-Bezieher ?
Auch 2,18 Millionen ? Nein,sie liegt konstant bei 5 bis 6 Millionen.Daraus ergibt sich,daß mehr als drei Millionen Menschen am arbeiten sind und ergänzend Hartz IV bekommen.Weil sie so "toll verdienen" ?
Mehr dazu in dem "Memorandum 2019",Wirtschaftspolitik.

hambacherschloss .... das Sie

hambacherschloss
.... das Sie das als Westbundesbürger nicht verstehen können , das leuchtet mir ein. Schauen Sie mal , was ein Ostdeutscher im gleichen Beruf , gleiche Tätigkeit , gleiche Stundenzahl verdient. Es sind nur 85 % von dem , was Sie bekommen. Ist das keine Benachteiligung ?.
Was verstehen Sie dann nicht ?

Miesmachen ist einfach

@ Bernd Keveslegiti:
... daß mehr als drei Millionen Menschen am arbeiten sind und ergänzend Hartz IV bekommen.Weil sie so "toll verdienen" ?

Naja, mehr jedenfalls als in den meisten anderen europäischen Ländern.

@Yolo

Auch das lässt sich historisch schwer vergleichen. Die Generation der 70iger Jahre hatte beispielsweise deutlich weniger Rentner zu tragen und die Instandhaltungskosten für die Infrastruktur war deutlich niedriger, weil deren Bau nach dem Krieg noch nicht so lange zurück lag. Heute muss die arbeitende Bevölkerung zunehmend mehr Rentner tragen, die auch immer länger leben. Diese beanspruchen unser Gesundheitswesen deutlich stärker und führen zu höheren Ausgaben. Darum werden die Sozialausgaben für die Allgemeinheit zugunsten der Rentner immer weiter zurückgefahren - was trotzdem nicht genügt. Insgesamt werden inzwischen über 100 Mrd. Steuergelder für zusätzliche Rentenleistungen aufgewandt, d.h. rund 25% (Tendenz steigend) aller Steuern werden für Rentner aufgewandt und fehlen damit für Infrastrukturmaßnahmen etc. Insgesamt mögen Sie die Vergangenheit verklären, was auch normal ist. Die Probleme sind aber von der früheren Generation hausgemacht, aber sie lebt auch Kosten der heutigen.

Arbeitslose

Das ist erstmal eine erfreuliche Nachricht, dann sollten aber die Löhne so angehoben werden, das es im Alter eine angemessene Rente gibt, durch die eingezahlten Rentenbeiträge.

um 15:26 von Bernd Kevesligeti

>>
Auch 2,18 Millionen ? Nein,sie liegt konstant bei 5 bis 6 Millionen.Daraus ergibt sich,daß mehr als drei Millionen Menschen am arbeiten sind und ergänzend Hartz IV bekommen.Weil sie so "toll verdienen" ?
<<

Auch Teilzeitkräfte können hierbei "Hartz IV" beziehen - auch selbstgewählte Teilzeitarbeit. Insoweit ergibt sich keine Aussage über "gutes Verdienen" im Sinne von gutem Stundenlohn.

@ Trampelchen

... was ein Ostdeutscher im gleichen Beruf , gleiche Tätigkeit , gleiche Stundenzahl verdient. Es sind nur 85 % von dem , was Sie bekommen. Ist das keine Benachteiligung ?.

Aber leider ist die Produktivität ja noch geringer. Daher: Nein.

@Haenchen

Die Statistik für sich basiert nicht auf einer Lüge. Sie ist für sich gesehen aber nur ein Teilausschnitt.

Trotzdem sinken die Zahlen im Vergleich. Das liegt schon allein daran, dass die Zahl der Rentner massiv zunimmt. Wir werden so oder so auf eine Vollbeschäftigung zusteuern, auch wenn Ihnen das vielleicht nicht bewusst ist oder sie das nicht hören wollen. Es brechen goldene Zeiten für alle qualifizierten Arbeitnehmer an. Und so manche Berufsgruppe wird davon überproportional profitieren, weil es viel zu wenig Nachwuchs gibt.

Grundsätzlich gilt aber: Wir messen am Durchschnitt der Bevölkerung und schielen nicht nur auf jene die statistisch am unteren Ende liegen. Sicher ist es Unschön, dass es Menschen schlecht geht. Aber im internationalen Vergleich geht es diesen sehr gut. Und letztlich hat es auch jeder selbst in der Hand. Ich beispielsweise habe mir meine erste Entfristung erarbeitet und so oft gewechselt bis das Gehalt stimmte.

@ Nettie

Dann dürfte(!) das eigentlich kein Problem sein. Und das im Zeitalter der Globalisierung nicht nur auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Ist es ja auch nicht. Über 90% der Menschen, die jetzt arbeitslos gemeldet sind, waren es vor 12 Monaten nicht und werden es in 12 Monaten auch nicht mehr sein.

von Klärungsbedarf 15:36

Also,da sind Menschen in Lohnarbeit.Und bekommen so wenig,weniger als Hartz IV,daß sie mit Hartz "aufstocken" können und müssen.
Das ist eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik.Aber nicht für die Betroffenen.

Es kann niemals ein "Rekord"tief sein!

5 Millionen von ehemals 10 Millionen bei vorher 7 Millionen Arbeitslosen wären demnach auch ein Rekordtief.

Ein Rekordtief ist die Vollbeschäftigung und nichts Anderes.

@ 13:44 von Haehnchen

Sie schreiben:
"Ich kann diese Lüge nicht mehr ertragen.......
Wer sozialhilfe bekommt, ist nicht arbeitslos, wer langfristig krank ist, ist nicht arbeitslos, wer in einer 1 euro Maßnahme steckt ist nicht arbeitslos, wer einen vom arbeitsamt finanzierten Weiterbildungskurs oder ähnliches besucht ist nicht arbeitslos. (diese kurse dauern bis zu 6 monaten mit 0 ergebnis)"
*
Es stimmt, da diese Betroffenen zur Zeit nicht vermittelbar sind werden sie nicht mitgezählt.
Aber:
Das war auch 2005/2006 schon so und da waren es offiziell 5,4 Mio Arbeitslose, also gut 3 Mio mehr als heute!
Wer es genau wissen will sollte sich den Monatsbericht der Arbeitsagentur anschauen und wird sehen dass diese nicht mit erfassten Personen ungefähr 800.000 zusätzliche Arbeitslose ausmachen.
Das waren 2005 sogar 1,4 Mio, also noch viel mehr als heute!
Das ist die Realität.

15:39 von Clara Berger

@ Trampelchen
... was ein Ostdeutscher im gleichen Beruf , gleiche Tätigkeit , gleiche Stundenzahl verdient. Es sind nur 85 % von dem , was Sie bekommen. Ist das keine Benachteiligung ?.

Aber leider ist die Produktivität ja noch geringer. Daher: Nein.///
Wo denn? Bei VW? Bei Siemens? Beim Handwerker?

@ 16:06 von Martens

Es hat seit 1960 keine Vollbeschäftigung mehr gegeben!
In den 70er Jahren hieß es unter dem Kanzler Schmidt dass man alles unter 2 Mio Arbeistlosen als Vollbeschäftigung betrachtet!

Über den Beobachtungszeitraum

Über den Beobachtungszeitraum der letzten 25 Jahre hinweg ist die Zahl der Leiharbeitnehmer/innen auf mehr als das Siebenfache angewachsen. Noch im Jahr 1991 waren in Deutschland nur 131.000 Beschäftigte in der Leiharbeitsbranche tätig. Im Jahr 2017 erreichte die Zahl der Leiharbeitnehmer/innen mit 1.034.000 Beschäftigten ihren bisherigen Höchststand.

Und nun Hurra oder was???

13:42 von yolo

Sie schreiben:
"Aber ich spreche von Zeiten der 1970er Jahre in der BRD.
Damals wurde die Brille verschrieben, die Zahnspange musste nicht privat fianziert werden, die Schulbücher wurden gestellt, die Energie- u Wohnkosten waren gering, trotz moderner Neubauten, Urlaube waren ohne Mühe möglich, der Kleingarten gehörte fast dazu, Ausflüge und Restaurantebesuche waren die Normalität an"
*
Das stimmt nur teilweise.
Ich bin 71 Jahre alt und habe in den 70er Jahren erlebt dass viel mehr Fam,ilien als heut sich keinen Urlaub leisten konten!
Und Restaurantbesuche?
Als damals die ersten Griechischen und Italienischen Restaurants kamen war man froh wenn man sich das einmal im Monat leisten konnte!
Schauen Sie sich die Kaufkrafttabellen an, ein normaler Duchschnittsverdiener kann sich heute erheblich mehr leisten kann als vor 40 oder 50 Jahren!
Heute hat jede Familie (außer H4-Empfänger) eine Auto und einen großen Flat-TV!
Damals war das jede 10. Familie!
Früher war nicht besser!

@ 16:32 von XXX99

Das liegt vor allem daran dass erst mit der Arbeitsmarktreform von Schröder ab 2003 die Leiharbeit lukrativ für die Arbeitgeber wurde.
Inzwischen sinlkt die Zahl weil die Tarife und Bedingungen für Leiharbeiter deutlich besser wurden.

re p.s.

"Nach der Definition von nettie hätte ein Arbeit-Habender eine Arbeit, mit der er seinen Lebensunterhalt auf eine menschenwürdige Art und Weise bestreiten kann.
Damnach wäre ein Arbeit-Habender, der eine solche Arbeit nicht hat ein Arbeitsloser."

Oder wir zählen getrennt nach Ganz-Arbeitslosen, Halb-Arbeitslosen, und Irgendwie-sonst-Arbeitslosen.

So etwa?

Rekordtiefe werden hier immer

Rekordtiefe werden hier immer mit Verbesserung gleich gesetzt.

Aber zum einen sind die Statistiken immer geschönt, wie weiß ja mittlerweile jeder der sich dafür mehr als fünf Minuten im Jahr interessiert. Zum anderen nützt den Leuten eine schlecht bezahlte Arbeit auch nichts.

Das jemand 40 pro Woche Stunden arbeitet, um dann aufzustocken ist kein Erfolg und das man als Hartz 4 Empfänger insgesamt besser dran ist, als viele Bürger bis breit hinein in die Mittelschicht, auch wenn die Linken faktenresistent erzählen das wäre ganz anders.

Die Unterstützungsmaßnahmen die man erhalten kann, egal ob für Freizeitaktivitäten der Kinder, über Weiterbildungen, Ausbildungen und Jobfindungsmaßnahmen und zig andere Möglichkeiten sind enorm, aber man muss eben auch die Anträge stellen.

Jemand der arbeitet egal ob über Hartz oder drunter vom Lohn verliert viele bis alle Förderungen. Wer in Deutschland die Finger krumm macht und zu viel verdientwird vom Staat ausgenommen und von Linken angefeindet

Lara Berger wenn Sie die

Lara Berger
wenn Sie die osteurpäischen Länder bei der Bezahlung außen vor lassen , dann zahlen die meisten Länder höhere Löhne , als in Deutschland. Schauen Sie nur nach Skandinavien.

um 16:59 von Trampelchen

>>
wenn Sie die osteurpäischen Länder bei der Bezahlung außen vor lassen , dann zahlen die meisten Länder höhere Löhne , als in Deutschland. Schauen Sie nur nach Skandinavien.
<<

Bis auf die Staatsbediensteten (Beamte und Angestellte) zahlen die Länder überhaupt keine Löhne. Auch nicht in Skandinavien.

@ um 13:49 von Sisyphos3

„ dann sollte es doch ein leichtes sein
diese 735.000 Stellen zu besetzen“
Völlig richtig. 3 Leute auf 1 freie Stelle.
Und demnächst kommen noch zahlreiche Fachkräfte aus der Autoindustrie hinzu und aus den Finanzkonzernen ebenfalls.
Vielleicht sollte man die Arbeitslosigkeit rollieren lassen, so dass alle etwas davon haben.

Tolle Zahlen, nur warum

Tolle Zahlen, nur warum haben, wenn wir so viele Arbeitnehmer in Anstellung haben, dann so viele aus der arbeitenden Bevölkerung nur eine Armutserwartung, wenn sie dereinst und immer später in Rente gehen?
Weil zu viele der Jobs total unterbezahlt sind. Hauptsache ist es diesem Staat wohl nur, dass die Arbeiten so bezahlt werden, dass dann möglichst irgendwie Steuern abzuziehen sind. Über eine ordentliche Altersversorgung machen sich die 'Verantwortlichen' da keine weiteren Gedanken. Wichtig, es kommt irgendwie jede Menge Geld zusammen mit dem man uns in der Welt und der EU als Alles- und Dauerzahler vorstellen und wie ein Weihnachtsmann überall Geschenke verteilen lassen kann. Solch krankhafter Spendierzwang wird uns hier dann als Diplomatie verkauft. Wichtiger, man hat, wie in Laos und anderen Staaten eine gute Krankenversorgung aufgebaut, während man hier mittlerweile ein halbes Jahr auf einen Arzttermin warten muss, weil dafür hier alles eingedampft wird, aber uns geht's ja soo gut

@ Klärungsbedarf

Zitat:
"Wenn selbst Sie genau wissen, wie die Arbeitslosenstatistik gerechnet wird, wo ist dann noch der unbotmäßige Trick ? Alle Zahlen liegen ganz transparent vor. Viele haben aber einfach keine Lust, sich damit zu befassen."
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Nun, ich werde sicher nicht zum Statistiker werden, nur weil man die Arbeitslosenstatistiken schön rechnet.
Ich erwarte aber bei der Nennung der Zahl der Arbeitslosen, dass darin ALLE, die keine Arbeit haben, erfasst sind - auch die, zu diesen sinnlosen Maßnahmen gerade gezwungen wurden.

Clara Berger .... mit anderen

Clara Berger
.... mit anderen Worten , sind die Ostdeutschen faul und deshalb ist es nur gerecht , dass die dann auch weniger bekommen. Können Sie das einschätzen ,was die Produktivität
anbelangt ?
Ich glaube nicht , denn das ist ja die große Lüge, dass die Produktivität geringer ist.
Erst macht diese unselige Treuhand die Konkurrenzbetriebe kaputt, macht einen Kahlschlag ,verschenkt die Betriebe für eine DM und dann jammert der Westen , dass die Produktion nicht dem von Westdeutschland entspricht .
Kein Daxkonzern im Osten , aber nur rausholen wollen .
Die Leute werden ausgenutzt, weil ja noch viele in den Startlöchern stehen und auf einen Job warten. Ich habe beide Seiten kennen gelernt und kann da wohl etwas erzählen. Was Sie hier mit Ihrem --- Nein --- bezwecken wollen , das ist mir klar. Glauben Sie , dass Sie mit Ihrer Aussage auf ein Verständnis der Ostdeutschen hoffen können? Diese Arroganz hilft eben nicht zu einer Einheit in diesem Land .

Rente erhöhen!

Zu wenige Beschäftigte waren ein Grund dafür, unsere Renten zu kürzen.
Wenn nun schon mehrere Male eine Höchstzahl an Beschäftigten erreicht wird, können die Rentenkürzungen nun wieder zurückgenommen werden.

Clara Berger Sie sehen es

Clara Berger
Sie sehen es schon vor sich , dass die jetzt arbeitlos gemeldet sind ,eben in 12 Mobnaten es nicht mehr sind. Wo die Wirtschaft schon Leute abbaut , da sehen Sie diese Leute schon in 12 Monaten in einem neuen Job. Sie sagen nur nicht , wie der Job dann aussieht und was da bezahlt wird.

16:43 von Bernd1

Einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands macht gerade einen Strukturwandel der Superlative durch! Warum sinkt die Zahl der Zeitarbeiter! Wohl eher weil Verträge nicht verlängert werden!Bei meinem AG wurden schon letztes Jahr Hunderte von Verträgen nicht verlängert!Ja inzwischen sinkt die Zahl der Zeitarbeiter/innen! Aber der Grund ist weniger erfreulich!

re margitt.

"Nun, ich werde sicher nicht zum Statistiker werden, nur weil man die Arbeitslosenstatistiken schön rechnet."

Müssen Sie nicht. Jeder Hauptschüler kann die Berechnungsgrundlage verstehen, wenn er sich dafür interessiert.

"ALLE, die keine Arbeit haben, erfasst sind - auch die, zu diesen sinnlosen Maßnahmen gerade gezwungen wurden."

Da geht's schon wieder los - Wer definiert denn, was "sinnlose Maßnahme" ist?

Clara Berger Gehen Sie mit

Clara Berger
Gehen Sie mit geschlossenen Augen durch dieses Land ? Diese Schönfärberei ist einfach nur noch als die Abgehobenheit der Regierenden zu betrachten. Selbst Polizisten nehmen schon einen zweiten Job an , weil sie mit dem Gehalt ihren Lebensstil nicht mehr halten können, dass Menschen länger arbeiten müssen , weil die Rente nicht reicht , dass viele Rentner Flaschen sammeln ,um noch etwas zur Rente zu haben , dass die Kinderarmut zunimmt von Jahr zu Jahr und Sie merken so etwas nicht ? Sie sollten mal mit offenen Augen durch dieses Land gehen , damit Sie etwas mitbekommen , was in diesem Land faul ist.

/// Am 29. November 2019 um

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Am 29. November 2019 um 17:15 von nie wieder spd
Rente erhöhen!

Zu wenige Beschäftigte waren ein Grund dafür, unsere Renten zu kürzen.
Wenn nun schon mehrere Male eine Höchstzahl an Beschäftigten erreicht wird, können die Rentenkürzungen nun wieder zurückgenommen werden.///
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Es hat keine Rentenkürzungen gegeben. Renten sind, ebenso wie Beschäftigungszahlen auf Rekordniveau. Den Menschen in Deutschland geht es so gut wie noch nie. Aber die typischen Jammerer werden das wohl erst dann merken, wenn es mal wirklich schlecht laufen sollte....

16:43 von Bernd1

Die letzte Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes trat zum 1. April 2017 in Kraft. Die wichtigsten Neuerungen sind dabei:
1. Die (Wieder-) Einführung einer Höchstdauer für die Überlassung an andere Betriebe von 18 Monaten.
2. Leiharbeitnehmer/innen müssen spätestens 9 Monaten das gleiche Arbeitsentgelt erhalten wir vergleichbare Stammbeschäftigte.
An der aktuellen Reform wurde besonders kritisiert, dass immer noch viele Möglichkeiten bestehen, die Höchstüberlassungsdauer zu überschreiten, und dass der Grundsatz des gleichen Lohns nach 9 Monaten nur eine Minderheit der Leiharbeitnehmer/innen betreffen wird, sodass der hohe Einkommensrückstand der Leiharbeiter/innen kaum reduziert wird.

Das schreibt z.b. die Hans Böckler Stiftung!

re trampelchen

" Können Sie das einschätzen ,was die Produktivität
anbelangt ?
Ich glaube nicht , denn das ist ja die große Lüge, dass die Produktivität geringer ist."

Sie bestreiten einem anderen, über Produktivität zu urteilen, beanspruchen aber für sich selbst, ein Urteil sprechen zu können.

Dann begründen Sie mal, was und warum Sie es besser wissen. Einfach behaupten geht nicht.

Klärungsbedarf Tun Sie doch

Klärungsbedarf
Tun Sie doch nicht so , als ob Sie nicht wissen , dass es hier nicht um Beamte geht. Werden denn in Deutschland Beamte ihren Job los ?
Was zahlen denn Ihrer Meinung nach in den anderen Ländern die Firmen an ihre Arbeiter und Angestellten , wenn sie keine Löhne zahlen ? Wenn Sie in Skandinavien schon gearbeitet haben , dann können Sie mir auch sagen , wie Sie bezahlt wurden. Ich bin mal auf die Art Ihrer Bezahlung gespannt.

Sehr erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik

...leider nur für die Arbeitgeber.

Rekordtief dank Agenda 2010...

Niedriglohn&Zeitarbeit-Stellenangebote bestimmen das Bild der Jobbörsen...sorgen auch weiterhin für Wohlstand(ausser bei den AL/HarzIV-Bedürftigen&Aufstockern), eine Agenda gefördert und 2018 durch Alle Parteien(ausser Linke&Grüne) erneut zu 100% befürwortet, als Garant der Armutsrenten von Morgen! Stehen die Zahlen für Millionen von Sinnlos-Maßnahme-Teilnehmern&1-Euro-Jobbern, HartzIV-Aufstocker&5-Jahres-Subventionsstellen auch auf Rekordtief?! Milliarden werden verschwendet, nur nicht in Berufe von Morgen für den 1. Arbeitsmarkt im Einklang des Fordern&Förderns. Statistik&Agenda ein Auslaufmodel, über ein "Weiterso" entscheidet das große Klientel ohne Soziale Lobby bei der nächsten Wahl!

2019 um 13:49 von yolo .... sehr viel mehr Menschen...

Nicht nur im "Arbeitsamt", auch hier ist ein Hort der Verballhornung und Vereinseitigung, man könnte sagen der Ideologieproduktion - aber das liegt an den ewig gleichen Attacken von Leuten, die meinen die Wirklichkeit begriffen zu haben. Wer nicht völlig blind ist, der sieht, zumindest wenn er einen Krückstock bedienen kann, das überall in der sog. Statistik, wie in allen Teilen der sog. Harz-Industrie Massen von Menschen absorbiert werden, die letztlich nur und einzig nach den Kriterien der sog. Jobcenter Arbeitsfähig sind und auf diesem Wege in eine Statistik geraten, in die sie nun wirklich nicht gehören. Man kann die Wirklichkeit auch sehr gut ideologisch überfrachten, dann hilft auch die Sadistik nicht wirklich weiter.
Wir müssen nicht auf die Zahlen starren, wie müssen aber wissen, das es Kosten macht, wenn man mit Gewalt versucht die Statistik sauber zu kriegen.

@ 17:32 von XXX99

Sie scheiben:
"Die letzte Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes trat zum 1. April 2017 in Kraft"
*
Da haben Sie wohl Recht und damit wurde die Situation der Leiharbeiter noch einmal verbessert.
Die von mir genannte Reform von 2003 war der Grund dass es sich überhaupt für die Arbeitgeber gelohnt hat die Leiharbeit auszuweiten. Ind deswegen gab es vorher auch wenig Leiharbeiter.
Das hatte ich gemeint.

@ 17:27 von Trampelchen

Sie schreiben:
"Gehen Sie mit geschlossenen Augen durch dieses Land ? Diese Schönfärberei ist einfach nur noch als die Abgehobenheit der Regierenden zu betrachten. Selbst Polizisten nehmen schon einen zweiten Job an ,............
dass viele Rentner Flaschen sammeln ,um noch etwas zur Rente zu haben , dass die Kinderarmut zunimmt ...........
Sie sollten mal mit offenen Augen durch dieses Land gehen , damit Sie etwas mitbekommen , was in diesem Land faul ist."
*
Das mit den offenen Augen sollten Sie sich vielleicht auch mal zu Herzen nehmen.
Alles was Sie schreiben gibt es, richtig.
Aber das trifft nur für 10 bis 15% der Bevölkerung zu und Sie verallgemeinern das auf die ganze Bevölkerung!
Das ist Fake!
Ca. 80% der Deutschen sagen selbst dass es Ihnen wirtschaftlich gut geht!
Das ist Realität!

Der Arbeitsmarkt ist eine Stütze des Immobilienmarktes

Zum Einen können sich die Menschen in Deutschland mehr mehr und besseren Wohnraum leisten wenn sie besser verdienen. Zum Anderen sorgt der florierende Arbeitsmarkt für einen stetigen Zuzug der Erwerbsbevölkerung aus dem Ausland. Auch der demografische Wandel erfordert mehr Behinderten gerechten Wohnraum.

Die SWR-Nachrichten

für Baden-Württemberg sprechen eine andere Sprache. Im Jahr-zu-Jahr Vergleich Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die Arbeitsplatzverluste der Autoindustrie. Und da sind die 10.000 Stellen bei Daimler, die nächsten Streichungen bei Bosch und Mahle noch nicht berücksichtigt

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