Kommentare

Um Himmels Willen!

Vorsicht mit solchen Artikeln!
Millionen US-Amerikaner fühlen sich sonst wieder beleidigt und Herr Grenell wird wieder bei der Bundesregierung vorstellig.

Dieser Mann ist schon lange reif für die Klapsmühle

Warum stellt man ihn nicht vor ein internatinales Gericht gemeinsam mit Bolsenaro und den anderen. Das Schlimmste ist allerdings, dass ein großer Teil der Bevölkerung diese Leute auch noch geil findet.

North Dakota wählte Trump

North Dakota hat Trump gewählt, vor allem wegen der lokalen Ölförderung. In einem Bericht über die Ölförderung in North Dakota hätte man die Stimme der Mehrheit auch erwähnen müssen. So gibt der Artikel ein einseitiges Zerrbild der Debatte um Trumps Ölförderpolitik wieder.

Art und Weise nicht akzeptabel

Ob Abbau oder nicht, darüber kann man streiten, hier gibt es für und wider.

Aber die rücksichtslose Art und Weise wie hier abgebaut wird ist zu verurteilen. Man stellt dies zwar an den Pranger, aber wieso folgen keine Sanktionen gegen die USA gegen diese Umweltsauerei.
Vor allem können wir es uns nicht leisten, dass hier Energie ungenutzt abgefackelt wird und dies noch zum gesundheitlichen Schaden der dortigen Anwohner.

Trumps Wahlversprechen - ohne Gnade

Trump hat versprochen America wieder great again zu machen und er hat versprochen, sich gegen den Mainstream und das Establishment zur Wehr zu setzen.

Und das kommt dabei heraus: Beschneidung von Arbeitnehmerrechten, Beschneidung von Verbraucherrechten und Absenkung der Umweltstandards. Der New Yorker Immobilien-Millionär macht das, was die Mächtigen im Hintergrund wollen.

@ Bernhardus

Vorsicht mit solchen Artikeln!
Millionen US-Amerikaner fühlen sich sonst wieder beleidigt und Herr Grenell wird wieder bei der Bundesregierung vorstellig.

Bei der Bundesregierung? Welchen Sinn hätte das denn in einem Land mit freier Presse?

Wenn wir diesen Planeten retten wollen

dann muss zuerst mal Trump aus dem Verkehr gezogen werden. Der Mann hat nicht den geringsten Respekt vor der Umwelt und
den nachfolgenden Generationen. Durch seine hemmungslose und viel zu kurz gedachte "Umweltpolitik" (Ausbeutung) wird den Menschen von morgen ein ausgebranntes Land hinterlassen.
Alles nur für einen kurzfristigen Profit, der der Allgemeinheit keinen Nutzen bringt.

Abfackeln

Wenn Gas abgefackelt wird, dann wird aus Methan CO2. Also wird kein Methan frei, die Behauptung ist so also falsch. Und ja, man sollte es lieber komprimieren und verwenden, das ist klar.

Das Abfackeln hat in erster Linie Sicherheitsgründe, da CH4 entzündbar ist. Desweiteren kann giftiges Sauergas (H2S) so unschädlich gemacht werden, falls es überhaupt vorhanden ist.

@ Herd

So gibt der Artikel ein einseitiges Zerrbild der Debatte um Trumps Ölförderpolitik wieder.

Nein, das stimmt nicht. Die Mehrheit in ND ist für Trump, für das Geschäft mit Öl und Gas und die Umweltverschmutzung ist ihr egal. Wenn man das sagt, ist das kein Zerrbild, sondern das ist so. Nur eine Minderheit tritt für die Umwelt ein.

Populisten kümmern sich nicht um Minderheitenrechte oder die Umwelt.

Warum empören sich die Amerikaner nicht?

Ist die blinde Habgier dort größer? Oder funktioniert die psychische Beeinflussung der Masse durch die Profiteure des ungezügelten Neoliberalismus wirksamer?

Trump ist eine globale Gefahr

Er zerstört für US-Konzerninteressen die Umwelt in den USA und das Klima weltweit.
Er zerstört die eigene politische Kultur, indem er die Justiz behindert und Lakaien zu Ministern und Richtern macht, die kein Problem damit haben, das Recht zu beugen.
Der Mueller-Report wurde geschwärzt, die Impeachment-Anhörungen sabotiert.
Er läßt bekennende Rassisten Einwanderungspolitik machen, so daß Hunderte Kinder hinter Stacheldraht vor sich hin vegetieren- getrennt von den Eltern.
Er destabilisiert den Nahen Osten, hilft, Kurden in Syrien brutal zu verfolgen, wirft sich Diktatoren wie Putin, Erdogan und Kim Jong Un an den Hals, EU und NATO droht er auseinanderzusprengen.
Daneben hat er seit Amtsantritt mehr als 13.500 mal gelogen. Und wenn ihm Kritik an seinem diktatorischen Verhalten nicht paßt, bepöbelt er Medien als „Feinde des Volkes“ und schickt seinen „Botschafter“ Grenell auf Beleidigungstour. Trumps USA sind niemandes Freund.

Ich habe mir mal erlaubt, den

Ich habe mir mal erlaubt, den gestrigen Rat von User "Neutrale Welt", die Biographie von Politiker*innen anzuschauen, auf Trump anzuwenden.
Seine Millionen hat er geerbt, was ihm nebenbei ermöglichte, etliches an die Wand zu fahren, ohne dass ihn das Schicksal betroffener Arbeiter*innen dabei interessiert hätte - genausowenig wie bei der Verlagerung von Produktionsstätten in andere Länder, bevorzugt China, wenn sich Gewinnmargen dadurch steigern ließen (Trump lässt in China Fahnen für seine Wiederwahl produzieren, was er nun durch seine eigene Boykottpolitik gefährdet). Garniert hat er das mit TV-Shows nach Bohlen-Manier (u.a. mit dem berüchtigten Satz "You're fired!", unzählige Male auch im Weißen Haus benutzt), mit sexuellen Anzüglichkeiten und Übergriffen, sog. Cameoauftritten (Trump spielt sich selbst) in Spielfilmen wie "Kevin allein zuhaus" und einem Preis für die schlechteste Nebenrolle ("goldene Himbeere" 1989).
Aufschlussreich. Wundert da jemanden der heutige Bericht noch?

Almosen

Millionen für die Konzerne und die Indianer bekommen ein Almosen. Das ist Politik a la Trump. Das Geld fließt ab, der Dreck bleibt den Indianern. Aber das ist nichts neues. Bis jetzt hat die USA noch jeden Vertrag den sie mit den Indianern geschlossen haben gebrochen.

„Für die Ölfirmen zählt nur Profit, darum arbeiten sie möglichst schnell und dreckig.

Für Trump doch auch.

„Das ist nicht im Einklang damit, wie wir als Amerikas Ureinwohner traditionell mit Ressourcen umgehen", ...“

Amerikas Ureinwohner haben weder die Ölfirmen noch Politiker vom Schlage Trumps je interessiert. Und an unseren globalen Ressourcen haben sie nur so insofern und nur so lange Interesse, wie sie die in Geld „verwandeln“ bzw. daraus persönlichen Profit (Macht und Einfluss) schlagen können.

Ob bei dieser Art „Wirtschaftsförderung“ am Ende noch etwas für “andere“ übrig bleibt (zum Beispiel ein Ökosystem, das auch in Zukunft noch allen Menschen der Erde die Grundlage für eine lebenswerte Existenz bietet), spielt für die dabei ganz offensichtlich absolut keine Rolle.

Beim gegenwärtigen Verbrauch

Beim gegenwärtigen Verbrauch von 4,4 Milliarden t und Reserven von 240 Milliarden t weltweit werden sich auch die USA in einigen Jahrzehnten etwas Neues einfallen lassen müssen.

Das hat nur wenig mit Trump zu tun.

Obama wollte nur das Abfackeln verhindern. Ansonsten wollte der nicht mehr verhindern, als jeder andere US - Präsident.
Auf gar keinen Fall aber das Geldverdienen auf Kosten von Umwelt und Einwohnern.
Zwar hat schon Obama gesagt, dass es Mächtige gibt, die alles Gute verhindern wollen, weil sie sonst Macht, Einfluss und Geld verlieren. Getan hat er, als mächtigster Mann der Welt, nichts dagegen.
War wohl nur eine Verschwörungstheorie.

Trump hat das Kriegsbeil ausgegraben...

Wer verstehen will, wieso Trump es offenbar gerade auf amerikanische Ureinwohner abgesehen zu haben scheint, muss ein bisschen tiefer in die US-Politik eintauchen. Zum Einen hat Trump sich dort Sympathien dadurch verscherzt, dass er die Demokratin Elizabeth Warren, die stolz von ihren paar Tropfen Uramerikanerblut erzählt, dauernd als "Pocahontas" bezeichnet. Hinzu kommt, dass die Repräsentanten der amerikanischen Ureinwohner gerade im akademischen Bereich stark zu Israelfeindlichkeit neigen - die "Native American and Indigenous Studies Association" stimmte 2013 geschlossen für einen akademischen Boykott Israels - weswegen sie für den Netanyahu-nahen Trump als Wählergruppe erst recht uninteressant sind. Viele Ultrakonservative neigen zusätzlich zu der Ansicht, die "Redsk*ns" hätten nichts Vernünftiges aus dem Land gemacht, hätten es nicht verdient, und es sei den weißen Siedlern von Gott versprochen (frei nach einem Zitat von John Wayne). Diese Ansicht kann T. nun bestens bedienen.

Putin nannte diese Praxis „barbarisch“

Und er hat recht. Die Umwelt wird zerstört, bei Anwohnern kommt nur noch verseuchtes Trinkwasser aus dem Hahn. Russland braucht auch derlei Maßnahmen nicht. Die Förderung des Schieferöls durch Fracking ist Kapitalismus pur.

@PeterFinger

"Warum stellt man ihn nicht vor ein internatinales Gericht gemeinsam mit Bolsenaro und den anderen."

Weil das US-Imperium keiner internationalen Gerichtsbarkeit unterliegt und Bolsonaro mit Israel zusammen arbeitet.

Der Westen hängt am Öltropf

Zwar hat Frankreich Atom und Deutschland seine Windräder und PV Anlagen auf den Dächern der EFH, aber „der Westen“ insgesamt braucht Öl - viel Öl! Das bestimmt auch das geopolitische Handeln, siehe Irak und Syrien.

Die Antwort zu dem hier ist ein klares NEIN

Zu dem hier:

Stammesrat-Mitglied Judy Brugh bringt den Zwiespalt auf den Punkt: Gut sei, dass das Öl Geld ins Reservat brachte, und damit etwas aufgebaut werden konnte, sagt sie. "Das Schlechte ist, das wir dafür mit unserem Land und unserer Gesundheit bezahlen. Und ich weiß nicht, ob es das wert ist."

ist die Antwort ein ganz klares NEIN. Das ist es nicht wert. Ölförderung braucht niemand mehr. Es geht anders. Denn diese Ölförderung verseucht das Land - egal wo Öl gefördert wird - und die Gesundheit der Menschen wird zerstört.

Aber es gibt andere Lösungen. Es geht auch anders als mit Lithium-Akkus fuer E-Autos und E-Fahrzeuge weil es andere Akkus gibt bzw. andere Akkus in Entwicklung sind die besser sind und nochdazu nicht brennbar sind:

https://tinyurl.com/y3dfme7v
scinexx: Akkus: Wird Natrium das neue Lithium? (4. Februar 2019)

oder dass hier:

https://tinyurl.com/thy7d6d
derstandard.at: Akku aus Glas könnte Ära der Lithium-Batterie beenden (17. Juni 2019)

Umwelt

Volkswagen und die Deutsche Automobilindustrie kritisieren und zur Kasse bitten, aber selbst auch nur nach dem größten Profit schauen und die Umwelt zerstören.
USA, unbegrenzte Möglichkeiten.

Gewinnabschöpfung

Es wird die Zeit den Umweltsündern die Gewinne zu entziehen. Und auch wenns in den USA derzeit nicht danach aussieht, sollten wir in Deutschland doch damit anfangen....

Ganz normal

Wer schon mal Nachts die Strecke von Europa nach Dubai geflogen ist und dabei aus dem Fenster sah, wird bestätigen, dass das Abfackeln von Erdgas im ganzen Nahen Osten weit verbreitet ist. Egal ob Kuwait, Irak, Iran usw. Dabei kommt es auf die in dem Artikel benannten Reservate auch nicht mehr an. Den Klimawandel aufhalten zu wollen ist vor diesem Hintergrund eine Utopie. Darauf sollten wir uns einstellen und nicht, ob wir ein oder zwei Wurstbrote weniger essen oder mal mit dem Rad zur Arbeit fahren.

Tradition amerikanischer Ureinwohner

"Das ist nicht im Einklang damit, wie wir als Amerikas Ureinwohner traditionell mit Ressourcen umgehen", ergänzt Hall."

Hat das eine besondere Wertigkeit wie "Ureinwohner traditionell" einen Sachverhalt sehen?

11:54 von Bernhardus

Ihre Ironie in Ehren.
Grenell als US-Botschafter ist genau so eine Karikatur wie Trump als US-Präsident.
Beide sind grosskotzige Schreihälse.

12:40 von Lorenzo1106

Bin tief beeindruckt von ihrem Kommentar.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Beten wir dafür, dass dieser Spuk am
3.11.2020 ein Ende findet.

Trump liefert weiter (aus)

Trumps "Lieferschein" liest sich wie der Zettel eines Kindes, das sich finster entschlossen hat, alles zu zerstören was Erwachsene aufgebaut haben, umso mehr wenn es um Aspekte der Nachhaltigkeit geht. Maximales Anecken und Provozieren mit einem gewissen Geschick in der Ausbalancierung von Druck und Terror gegen die Kritiker - und Schmeicheln (bis hin zu Verhaltensweisen im Umgang von Kindern mit Babies) und Vorteilsgewährung für die Anhänger. Der will Leuten wehtun, das ist schlimme Boshaftigkeit, aber er ist ja immun. Keine Ahnung wie die Stillhalter bei den Republikanern da wieder rauskommen wollen, da sie den debilen Kindskopf immer noch verteidigen. Aber besser wirds nicht, wenn nicht ein paar Senatoren aufstehen und sagen. Wir haben sie nicht alle, Sorry.

@12:24 Uhr von Geologe89

Und Sie glauben wirklich, das beim Bohren und Fördern von Öl frei werdende Methan zu 100% verbrannt wird?
Mal davon abgesehen, das das unnötig entstehende CO2 - ohne die Energie zu nutzen - ja auch nicht wirklich gut ist...

Ich.VS, 13:04

USA, unbegrenzte Möglichkeiten.

Sie haben ein "Un" vergessen:
USA, das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten.

Trump ist populär wie nie

Auch wenn das Tagesschau Dauerfeuer gegen Trump etwas anderes vermuten lässt.
Die Wirtschaft wird stärker, die Amerikaner sind Trump dafür dankbar.
Das Weltklima interessiert die meisten nicht.

Bei uns werden große Teile der Wirtschaft an die Wand gefahren und die Deutschen sind den Grünen dafür dankbar, weil sie glauben das Weltklima retten zu können.

In beiden Ländern wird erst umgedacht, wenn es für die Natur oder die Wirtschaft zu spät ist.
Für mich sind beide auf keinem guten Weg. Extremismuss auf beiden Seiten.
Extremismuss wie er derzeit auch bei uns praktiziert wird, war noch nie ein guter Berater.

Auch Ärzte + Schulen + Krankenhäuser könnten gebraucht werden

Dann zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/indianer-reservat-oel-gas-101.html

Das Reservat Fort Berthold galt als arm und abgelegen, bis Ölquellen entdeckt wurden.

Darueber hinaus werden dort mit Sicherheit auch Ärzte, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr gebraucht. Das wuerde auch Jobs bringen: Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer, usw. Weiterhin wird Infrastruktur wie Straßen und so weiter gebraucht. Auch das bringt Jobs: Bauarbeiter.

Wie schaut es dann dort mit Häuserbau aus??

@Möbius

"Der Westen hängt am Öltropf"

Und das folgendermaßen: Der Dollar hängt am Öltropf und das US-Imperium am Dollar.

B. Pfluger, 13:08

Grenell als US-Botschafter ist genau so eine Karikatur wie Trump als US-Präsident.
Beide sind grosskotzige Schreihälse.

Stimmt!
Und beleidigte Leberwürste obendrein.
Sowie Weiteres, was aber aus Gründen der Nettiquette hier nicht geschrieben werden kann.

Empört Euch

@Wolfgang ES Natürlich empören sich die Amerikaner, wird nur nicht gerne pupliziert.

@ Glücklicher Leser (13:16): Luftverschmutzung bekämpfen

hi Glücklicher Leser

Mal davon abgesehen, das das unnötig entstehende CO2 - ohne die Energie zu nutzen - ja auch nicht wirklich gut ist...

korrekt. Deswegen braucht es Spezialisten zur Säuberung der Luftverschmutzung und der Verschmutzung der Böden. Wer weiss wo diese Ölfirmen am Ende ueberall illegal giftige Bohrschlämme aus der Ölförderung verklappt haben (da ist Benzol und anderes giftiges Zeug drin). Benzol ist krebserregend und vergiftet das Trinkwasser.

Hoffentlich wird dort nicht noch giftiges Fracking betrieben, was ebenfalls das Trinkwasser vergiften wuerde und Erdbeben auslöst.

@ Wolfgang E S (12:38)

"Warum empören sich die Amerikaner nicht?
Ist die blinde Habgier dort größer? Oder funktioniert die psychische Beeinflussung der Masse durch die Profiteure des ungezügelten Neoliberalismus wirksamer?"
------
Wo in der Welt ist die Habgier kleiner, bzw. am kleiner werden? Zu Ihrer zweiten Frage: wo ist diese Beeinflussung nicht ausreichend wirksam?

13:16 von Glücklicher Leser

Kleine Korrektur:
Das unnötig entstehende Gas ist nicht
Kohlendioxid (CO2) sondern Methan (CH4).

@ Lorenzo1106 (12:40)

"Trumps USA sind niemandes Freund."
------
Was tun, Lorenzo1106 (um die Welt vor Trump, bzw. Trumps USA zu retten)?

... und ich dachte immer, die Probleme

wären nicht erst seit Trump entstanden, denn wieso laufen seit vielen Jahren Prozesse wegen der Umweltzerstörung und Verseuchung von Natur, Tier und Mensch durch die Öl- und Gasförderung mittels Fracking? Nur sind diese Prozesse bisher für die Betroffenen ergebnislos, da die US-Politik und US-Konzerne die Beschuldigten sind.

@Kurt von Hammerstein

"Hinzu kommt, dass die Repräsentanten der amerikanischen Ureinwohner gerade im akademischen Bereich stark zu Israelfeindlichkeit neigen"

Könnte das daran liegen, dass die amerikanischen Ureinwohner mitbekommen haben, wie Israel mit den palästinensischen Ureinwohnern umgeht und dabei unangenehm an ihre eigene Geschichte erinnert werden?
Wundert Sie das wirklich, dass die von Landraub massiv geschädigten amerikanischen Ureinwohner sich mit anderen von Landraub betroffenen Ureinwohnern solidarisieren?

Vote blue, no matter who

Ich kann mich an keine einzige Entscheidung der Trump-administration erinnern, die nicht bei mindestens der Haelfte meiner Landsleute entsetztes Kopfschuetteln verursacht hat.

Innen- und Aussenpolitik unter Trump sind ein Disaster. Es wird viele Jahre dauern den politischen Schaden wieder zu reparieren.

Leider ist die Zerstoerung der Natur nicht mehr rueckgaengig zu machen.

Aber auf diesem Ohr sind die Roten taub.

12:14, Herd

>>North Dakota hat Trump gewählt, vor allem wegen der lokalen Ölförderung. In einem Bericht über die Ölförderung in North Dakota hätte man die Stimme der Mehrheit auch erwähnen müssen. So gibt der Artikel ein einseitiges Zerrbild der Debatte um Trumps Ölförderpolitik wieder.<<

North Dakota hat 760.000 Einwohner. Etwas mehr als Düsseldorf. 216.000 hatten Trump gewählt. In den USA gibt es 140 Millionen Wahlberechtigte.

Meinen Sie, Trump hätte den Auftrag, vorrangig die Interessen seiner Wähler in North Dakota zu bedienen?

Warum?

12:24, Geologe89

>>Das Abfackeln hat in erster Linie Sicherheitsgründe, da CH4 entzündbar ist. Desweiteren kann giftiges Sauergas (H2S) so unschädlich gemacht werden, falls es überhaupt vorhanden ist.<<

Sauergas ist unaufbereitetes Erdgas. Schwefelwasserstoff ist nur ein Teil davon.

Beim Abfackeln von Schwefelwasserstoff entsteht Schwefeldioxid.

Das soll unschädlich sein?

@ Niingo (13:07)

"Wer schon mal Nachts die Strecke von Europa nach Dubai geflogen ist und dabei aus dem Fenster sah, wird bestätigen, dass das Abfackeln von Erdgas im ganzen Nahen Osten weit verbreitet ist. Egal ob Kuwait, Irak, Iran usw. Dabei kommt es auf die in dem Artikel benannten Reservate auch nicht mehr an. Den Klimawandel aufhalten zu wollen ist vor diesem Hintergrund eine Utopie. Darauf sollten wir uns einstellen und nicht, ob wir ein oder zwei Wurstbrote weniger essen oder mal mit dem Rad zur Arbeit fahren."
------
Dann fangen Sie bitte an. Unterlassen Sie zukünftig solche Flüge. Ein Teil der Menschheit dankt.

13:01 von Möbius

aber „der Westen“ insgesamt braucht Öl - viel Öl
.
nicht mehr lange
neue Ölheizungen sind ja hierzulande verboten worden
Verbrennungsmotoren demnächst
wozu dann noch Öl :-)

12:40, andererseits

>>Garniert hat er das mit TV-Shows nach Bohlen-Manier<<

Ich vergleiche Trump immer wieder mit Dieter Bohlen. Beide sind Boulevardpressepersönlichkeiten. Trump hat mindestens seit den frühen 80ern in den USA einen immensen Bekanntheitsgrad, der zu einem nicht geringen Teil auf seinen in der Regenbogenpresse ausgewalzten Frauengeschichten beruhte.

Zum Glück zeigt Dieter Bohlen bisher keine politischen Ambitionen.

Obwohl er war mal in der DKP.

Ich stelle mir gerade vor, die Linkspartei zöge mit Bohlen als Kanzlerkandidaten in die nächste Bundestagswahl....

@ Werner40

Beim gegenwärtigen Verbrauch Solche Prognosen hatten wir schon in den 70ern, da wurde uns prophezeit dass das Öl ausgeht und die Lager versiegen. Haben Sie jetzt eine bessere Glaskugel zur Hand?

12:53 von nie wieder Süd

Obama "als mächtigster Mann der Welt"
wurde ständig von den Republikanern ausgebremst, die in beiden Kammern des Kongresses die Mehrheit hatten.
Vieles was er erreicht hat, musste er per Dekret durchsetzen - diese werden nun
kontinuierlich von Trump ausser Kraft gesetzt.
Es hat also doch viel mit Trump zu tun.

12:53, nie wieder spd

>>Zwar hat schon Obama gesagt, dass es Mächtige gibt, die alles Gute verhindern wollen, weil sie sonst Macht, Einfluss und Geld verlieren. Getan hat er, als mächtigster Mann der Welt, nichts dagegen.
War wohl nur eine Verschwörungstheorie.<<

Der mächtigste Mann der Welt ist kein Weltdiktator. Wer so etwas glaubt, fällt in der Tat leicht Verschwörungstheorien anheim.

Im Kapitalismus ist wirtschaftliche Macht nicht demokratisch legitimiert und zu weiten Teilen der Kontrolle durch demokratisch legitimierte Politiker entzogen.

Durch die Wahl von Leuten wie Trump wird dann wirtschaftliche Macht quasi durch die Hintertür demokrastisch legitimiert, allerdings nicht kontrolliert. Sondern ganz im Gegenteil. Wie der vorliegende Fall exemplarisch zeigt.

13:08, Tarek94

>>Tradition amerikanischer Ureinwohner
"Das ist nicht im Einklang damit, wie wir als Amerikas Ureinwohner traditionell mit Ressourcen umgehen", ergänzt Hall."

Hat das eine besondere Wertigkeit wie "Ureinwohner traditionell" einen Sachverhalt sehen?<<

Für Trump und seine Geldadelkumpels ganz gewiss nicht.

Trump führt einen Feldzug gegen Umweltschutz und ...

... Nachhaltigkeit. Das betrifft nicht nur die hier exemplarisch vorgestellten katastrophalen Verhältnisse beim Abfackeln von Gas in North Dakota sondern querbeet alles was es an US-Umweltschutz gibt.

Seit seinem Amtsantritt hat er 85 Schutzbestimmungen in den Bereichen

- Luftverschmutzung und Emissionen
- Gewässerschutz
- Arbeitsschutz vor toxischen Substanzen
- Tierschutz

und weitere bereits zurückgezogen oder lässt sie von einem "Umweltminister", der vorher als Lobbyist für den Kampf gegen Umweltschutzgesetze in der Energiewirtschaft arbeitete, abwracken.

Da passt dann auch dazu, dass der Budgetentwurf für das Umweltschutz-Ministerium um 31 % gekürzt wurde.

Die US-Ölindustrie käme mit den Auflagen gegen das Abfackeln, mit Bestimmungen gegen Luftverschmutzung und für Emissionshandel glänzend zurecht, wenn es nur in verlässliche Regeln gefasst wäre.

Pauschalurteil

@ Wolfgang E S:
Warum empören sich die Amerikaner nicht? Ist die blinde Habgier dort größer?

Nicht gerade nette Unterstellung. Aber woher wollen Sie denn wissen, dass sich "die Amerikaner" nicht empören. Es gibt dort mindestens so viele umweltbewusste Menschen wie in Deutschland.

14:02 von Ist Wahr

Dann fangen Sie bitte an. Unterlassen Sie zukünftig solche Flüge. Ein Teil der Menschheit dankt.
.
warum so aggressiv
selbst unser Umweltengel aus Schweden nutzt für ihre Segelbootbesatzungen das Verkehrsmittel Flugzeug

Unakzeptabel

was da gemacht wird. Die schnelle Mark auf Kosten der Zukunft.

Trump holt sich Popularitaet und "Erfolge" mit unlauteren Mitteln. Waere das Trumpbashing nicht so undifferenziert, koennte man womoeglich sogar lautstark gegen diese Umweltpolitik protestieren. Im Moment geht dieser Protest im allgemeinen Getoese gegen Trump unter.

14:04, Sisyphos3

>>13:01 von Möbius
aber „der Westen“ insgesamt braucht Öl - viel Öl
.
nicht mehr lange
neue Ölheizungen sind ja hierzulande verboten worden
Verbrennungsmotoren demnächst
wozu dann noch Öl :-)<<

Sehr klar erkannt.

Die Abhängigkeit der Volkswirtschaften der "entwickelten" Länder, nicht nur im so genannten Westen, vom Erdöl, vom US-Schriftsteller Kurt Vonnegut in seinem letzten Buch "Man without a Country" mit der Abhängigkeit eines Junkies vom Heroin verglichen, wird immer mehr reduziert.

Und das ist gut so.

Eine zu lösende Zwickmühle, ...

... denn eigentlich wollen und brauchen die Indianer das Geld aus dem Öl. Und es ist nicht ganz so, dass sie nur an ihrer eigenen Förderung verdienen, die fördernden Ölfirmen zahlen ihnen auch etwas.

Das Problem ist doch eigentlich "nur" das abgefackelte Gas. Wenn dieses aufgefangen wird, führt es zumindest nicht vor Ort zur Luftverschmutzung, sondern kann zentral in Energie umgesetzt werden.

Nur sind dann die Kosten eben höher ...

Aber solche Diskussionen haben wir in Deutschland auch. Niedrige Energiepreise bedeuten eher schmutzige Energie. Der Ausbau der "sauberen" Energie kostet (EEG) eben.

13:02 von Demokratieschue...

. andere Akkus in Entwicklung sind die besser sind und nochdazu nicht brennbar sind:
.
und wann sind die im Einsatz ?
in 10 Jahren oder in 20 ?
was werden die für Nachteile haben ?

@tunis 13:27 - Trump ist so unpopulär wie lange nicht ..

... insofern ist die Aussage Trump sei "populär wie nie" reinem Wunschdenken geschuldet, aber nicht den zählbaren Fakten.

Stand heute liegt er in den konsolidierten Meinungsumfragen aller relevanten Institute bei

53,5 % Disapprove
41,8 % Approve

Die Wahl wird erst 2020 entschieden, insofern lässt sich heute in keine Richtung eine sichere Prognose für deren Ausgang abgeben.

Die Wirtschaft ist bei Gesamtbetrachtung aller Indikatoren nicht stärker als in den Jahren seit 2010 - 2017.

Wirtschaft wird nicht stark indem die Substanz verfeuert wird, sondern indem nachhaltige, innovative Wachstumsfelder entwickelt werden. Dafür fehlt Trump das strategische Verständnis.

14:08 von Klabautermann 08 @ Werner40

Solche Prognosen hatten wir schon in den 70ern
.
als junger begeisterungsfähiger Mensch habe ich den Aussagen des Club of Rome geglaubt
was ist daraus geworden ?
die Ressourcen die spätesten im Jahr 2000 zur Neige gehen sollten ?
seither bin ich Aussagen von Wissenschaftlern eher skeptisch eingestellt
da gilt auch und vor allem Klimaforschern

@ Möbius

aber „der Westen“ insgesamt braucht Öl - viel Öl

Im Westen ist die Nutzung regenerativer Energien stärker im Aufwind und im Bewusstsein der Bevölkerung als in irgend einem anderen Teil der Erde.

14:08 von fathaland slim

Ich stelle mir gerade vor, die Linkspartei zöge mit Bohlen als Kanzlerkandidaten in die nächste Bundestagswahl....
.
wäre bestimmt lustig
von der Ausdrucksweise her
spricht er die Wählerklientel definitiv an

@andererseits 12.40

sog. Cameoauftritten (Trump spielt sich selbst) in Spielfilmen wie "Kevin allein zuhaus" und einem Preis für die schlechteste Nebenrolle ("goldene Himbeere" 1989)."
Ja, es gab schon mal einen Schauspieler im Weißen Haus, der überwiegend den Cowboy gab- aber eben nicht John Wayne. Aber die Ölförderung ist wohl nicht Trumps Verantwortung allein. So lang ist er noch nicht Präsi

ex_Bayerndödel, 13:39

... und ich dachte immer, die Probleme wären nicht erst seit Trump entstanden

Das wurde ja auch gar nicht anders behauptet. Tatsache ist aber, dass Trump diese Probleme weiter vergrößert, statt sie in Angriff zu nehmen.

@IBELIN 14:23 - Der Artikel ist ausgesprochen differenziert...

... bezieht sich auf einen faktischen Vorgang, nämlich das Abfackeln von Gas auf den Ölfeldern von North Dakota und lässt Meinungen beider Seiten zu Wort kommen.

Wo ist da Trump-"Bashing" ? Dieser Begriff wird in der öffentlichen Diskussion pauschal von jenen erhoben, die jegliche Kritik an Trump, seinem unsäglichen Verhalten und seiner Schaden verursachenden Politik - wie hier beschrieben - zu diskreditieren versuchen.

Wer soviel "verbricht" wie Trump, den kann man nun mal nicht dafür loben. Nur um ein "Gegengewicht" zur Kritik zu schaffen. Letzteres kann nur durch zivilisiertes Verhalten und durchdachte Politik erreicht werden. Da gäbe es bei Trump sehr viel Luft nach oben.

.tinchen, 13:48

Leider ist die Zerstoerung der Natur nicht mehr rueckgaengig zu machen.
Aber auf diesem Ohr sind die Roten taub.

Wen meinen Sie hier mit "die Roten"?
Und inwiefern sind die auf welchem Ohr taub?

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